Gisel, Vincenz, seine Frau und der Geheim-Anwalt

Raiffeisen-CEO will von Machenschaften des Vorgängers und dessen Frau nichts wissen – Jetzt gerät Anwaltsfreund in Fokus.

Nach Pierin Vincenz könnte als Nächster Patrik Gisel fallen. Es wäre ein Erdbeben der Stärke 8.

Grund ist, dass mit jedem Tag deutlicher wird, wie tief der Raiffeisen-CEO im St. Galler Sumpf steckt.

Gisel versucht, sich zu retten, indem er Anwälte um sich schart. Die Kanzlei Prager Dreifuss hat ihm ein Gutachten erstellt. Es soll zeigen, dass Gisel von Vorgänger Vincenz‘ Machenschaften nichts wusste.

Daran klammert sich Gisel. Doch die Finma weiss viel. Damit bedrängt sie den Raiffeisen-Chef.

Nun taucht ein neuer Mann auf. Er heisst Beat Barthold und ist der Vertrauensanwalt für alle Raiffeisen-Deals der Ära Vincenz und nun seit 2 Jahren von Gisel.

Barthold ist eine Art Spinne im Netz. Er war einziger Verwaltungsrat in Beteiligungs-Vehikeln, die von der Finma wegen Vincenz unter die Lupe genommen werden.

Die Frage der Finma ist laut Medienberichten und einer Stellungnahme von Pierin Vincenz vom Sonntag Abend, ob es Interessenkonflikte gab.

Vor Jahresfrist wechselte Anwalt Barthold unter öffentlichem Getöse die Kanzlei. Zusammen mit mehreren Partnern verliess Barthold seine Ex-Firma Froriep und heuerte bei Baker&McKenzie an.

Der Grund für den Wechsel ist nicht bekannt.

Klar ist hingegen, dass Bartholds Rolle rund um die Finma-Ermittlungen bei der Raiffeisen und bei Vincenz zu reden gibt. Sie ist dokumentiert.

Barthold weiss fast alles. Er war fast immer dabei. Und: Er ist ein enger Vertrauter aller Involvierter.

Patrik Gisel und Beat Barthold gelten schon fast als Freunde. Sie treiben zusammen intensiv Sport, nehmen gemeinsam teil an Triathlons.

Vincenz und Barthold verbindet noch mehr. Barthold war bei den grossen Übernahmen und Käufen unter Vincenz, die sich addiert wohl auf 1 Milliarde summieren, meistens der absolute Intimus.

Beim Kauf der Wegelin Privatbank für über 500 Millionen Anfang 2012, beim Aufbau eines teuren Asset-Management-Vehikels ab 2012, bei Vincenz‘ Privatgeschichten.

Barthold war nicht nur Rechts-Berater. Er nahm Einsitz in entscheidenden Gremien. Nach dem Wegelin-Kauf wurde er Mitglied des Verwaltungsrats von Wegelin-Nachfolgerin Notenstein.

Laut einer Quelle erhielt Barthold die Aufträge oft direkt von Nadja Ceregato. Bei ihr handelt es sich um die Ehefrau von Pierin Vincenz.

Kurz vor Vincenz Stabsübergabe an Gisel stieg Ceregato in die erweiterte Geschäftsleitung auf. Ceregato und Rechtsanwalt Barthold seien enge Vertraute, heisst es.

Ceregato ist wichtig bei der Frage, wie das Raiffeisen-Pulverfass zur Explosion gekommen ist. Laut einem anderen Gesprächspartner hatte Ceregato nämlich die Finma gegen die Raiffeisen aufgebracht.

Die Aufsicht hatte vor Jahresfrist mittels Rundschreiben ein neues Governance-Reglement angekündigt. Ceregato soll der Finma dabei die kalte Schulter gezeigt haben.

Sie würde sich nicht einfach so dem Diktat der Behörde unterwerfen, soll sie zusammengefasst den Aufsehern in einem Telefongespräch gesagt haben; dies gemäss Ausführungen einer Auskunftsperson.

Darauf sei der Funke gesprungen, sagt die Quelle. Im Frühling stellte die Finma der Raiffeisen die Prüffirma Deloitte ins Haus, im Oktober eröffnete sie ein Enforcement-Verfahren gegen die Bank.

Gisel, Vincenz, seine Frau und ihr Anwalt: Sie bilden ein Team, eine Seilschaft, eine verschworene Truppe. Man weiss viel. Man kennt die Details.

Vincenz ist bereits am Boden. Er hat die Zürcher Kanzlei Niederer Kraft & Frey (NKF) engagiert. Ein Ex-Partner beichtet derzeit als Kronzeuge vor einem US-Gericht seine Steuertricks.

NKF versucht, einen Verteidigungsring um Vincenz hochzuziehen. Für den vor kurzem noch unangreifbaren Bündner geht es inzwischen um alles.

Bei der Kommunikation greifen die Anwälte und Vincenz auf eine bekannte Zürcher Firma zurück. Diese schweigt auf Anfrage.

Auch Gisel versucht mit viel Öffentlichkeitsarbeit, sich über die Runden zu retten. In Interviews begrenzt er sein eigenes Problem und jenes seiner Bank auf eine einzige Tochterfirma.

Gisels Kalkül ist, dass sich die Lage bald beruhigt. Doch nun beginnen die 250 Regionalbanken im Raiffeisen-Reich, ihn zu bedrängen. Auf seiner diese Woche laufenden Tour de Suisse muss sich Gisel harsche Kritik anhören.

Das Problem des Raiffeisen-Chefs ist, dass er ein Mann von Vincenz‘ Gnaden ist. Nur dank seiner steten Bereitschaft, alles zu tun, was der grosse Chef von ihm verlangte, konnte Gisel in dessen Fussstapfen treten.

Nun rächt sich Gisels Treue und Beflissenheit beim Werben um die Gunst seines Ex-Vorgesetzten. Gisel weiss wohl zu viel, als dass er sich noch von Vincenz distanzieren könnte.

Genau diese Chance hatte Gisel vor 2 Jahren, als der CEO der Raiffeisen geworden war. Er verpasste sie, liess die kriselnde Notenstein mehr oder weniger unverändert stehen. Statt die Reissleine zu ziehen, begnügte er sich mit einem Umbau.

Gisel verkauft zwar der Vontobel die Asset-Management-Tochter Vescore, doch war er nicht gewillt, Licht ins Dunkel dieser Geschichte zu bringen.

Vor allem beliess Gisel Vincenz in allen wichtigen Ämtern. Vincenz ist bis heute Präsident der Investnet, welche am Anfang der Finma-Offensive steht.

Gisel liess auch zu, dass Vincenz Präsident der Helvetia wurde, nachdem der Bündner bei der Raiffeisen als CEO zurückgetreten war.

Gisel hätte dies als Vertreter von Minderheitsaktionärin Raiffeisen verhindern können. Nur er sitzt selbst ebenfalls im VR der Helvetia. Dort klammert sich Vincenz weiter an seinen Stuhl.

Bei Aduno, dem Zahlungs-Gemeinschaftswerk der dritten Kraft im Land, an der die Raiffeisen 25 Prozent hält, durfte Vincenz bis diesen Frühling bleiben. Gisel fand nichts dabei.

Auch die Aduno ist in den Strudel der Vincenz-Machenschaften geraten.

Nun könnte auch Gisel fallen.

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49 Kommentare zu “Gisel, Vincenz, seine Frau und der Geheim-Anwalt

  1. Wieso macht man nicht endlich auch die Rolle der Finanzmarktaufsicht FINMA zum Thema. Die geschilderten ‚Probleme‘ sind ja eigentlich bekannt, entsprechend wäre die FINMA schon lange gefordert gewesen zu handeln.

    Während wird hier von ‚Problemen‘ und ‚Interessenkonflikten‘ sprechen, ergeben andernorts ‚Fahrlässigkeiten‘, ‚Gleichgültigkeiten‘, ‚Schlampereien‘, langfristig auferlegte Informationssperren Involvierten Mittel in die Hand Investoren zu nutzen.

    Man hat zwar auch hier ‚Interessenkonflikte‘, weil die die Involvierten unterstützenden Banken und die ‚fahrlässig‘, ‚gleichgültig,‘ ’schlampig arbeitende‘ FINMA sich plötzlich parallel in der Kritik finden, findet man plötzlich zueinender, findet gemeinsame Interessen und lässt Verlierer im Regen stehen. Da alleine die FINMA bis heute diesem Problem keine Lösungsvariante gegenübergestellt hat, nach dem Motto ‚eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus‘ agiert, darf man gespannt sein, wie der Fall Vincenz endet.

    Wie auch immer, die FINMA unter Direktor Branson dürfte alleine schon auf Grund des späten Eingreifens kein gutes Bild abgeben.

  2. Wie posaunte Pierin Vincenz seinerzeit, vor langen Jahren, seine Botschaft über die Medien:

    Das Kundenbankgeheimnis muss fallen, es ist nicht moralisch !

    Honi soit qui mal y pense

  3. gibt es bei der raiffeisen schon einen plan B? wer wird/ist der künftige CEO, nachfolger von PG? beginnen die diadochenkämpfe schon? wann lesen wir die news aus dem hause raiffeisen aus dem schweizerlande, von denen,die den laden am laufen halten?

  4. Es stinkt einfach zum Himmel was sich da seit Jahren bei der Raiffeisenbank abspielt. Bei nüchterner Betrachtungsweise war allerdings auch schon seit Jahren festzustellen, dass der Karren mit PV und seinen willfährigen Adlaten in der GL aus dem Ruder läuft. Das hochnäsige und arrogante Auftreten von PV inner- und ausserhalb der Bank erinnert stark an den aus dem Verkehr gezogenen Ospel. Nicht umsonst wird PV in weiten Kreisen
    OO {Ostschweizer Ospel) genannt. Und ähnlich wird wohl auch seine Karriere enden.
    Es ist zu hoffen, dass die Helvetia bald die Reissleine zieht um nicht noch mehr Kunden und Aktionäre zu verlieren. Der Titel ist unter VRP PV zu einem Hochrisikopapier geworden. Ich habe jedenfalls die Helvetia Aktien verkauft, und dies als sehr langjähriger Aktionär.

  5. 💥💥💥die Abfolge der aufgelisteten Vorkommnisse, Gesetzesgrenzen, Kooperation mit Dritten, dies alles im Wiederholungsfall, setzt ungeheure Energie voraus! Bei PV und Kumpanen nur möglich dank eines Netzwerkes, als da sind Anwälte, Drittbanken (Bär) und Beamte. Der Stall des Augias! Finma nachlegen! Und IP dran bleiben, da ist viel Fleisch am Knochen 😳😳😳

  6. Herrlich, die Chefin vom Rechtsdienst, ist verheiratet mit dem Ecxx-Chef (Raiff).
    Wenn dies kein Interessenkonflikt darstellt, dann sollte man den gesunden Menschenverstand über Board werfen-

  7. Ah geh!

    Da sind doch nicht die braven Schweizer die Täter.

    Dahinter steht ein einzig Machwerk von Putin, Trump, Jong-un oder allen drei Buben zusammen.

  8. Interview aus dem Tagblatt der Ostschweiz, 1. Februar 2015:
    „Wäre er nicht Bankier, er wäre wohl Profisportler geworden, wie er in einem Interview sagte“
    Da sag ich nur:
    Versuch’s doch mal. Mit Deiner Ironman-Zeit von deutlich über 12 Stunden am einfachsten Ironman der Welt in Österreich am 3. Juli 2011 bist Du meilenweit resp. Stunden von der Profi-Lizenz entfernt. Da hast Du wohl im Banking die grösseren Talente?
    Auch hier eine komplette Fehleinschätzung des PG.

    • Ich glaube, diese Frage hat sich erledigt. Es ist undenkbar, dass sie zurück kommt zu Raiffeisen. Nicht mal in St.Gallen kann man so etwas machen.
      Aber halt: das ist ja ein reiner Zufall, dass Ceregato und Zoller nun weg vom Fenster sind. Kann man heute im FuW Interview mit Gisel lesen. Hat gar nix mit den Ermittlungen zu tun. 😂😂😂
      Herr Gisel, ich hoffe ihr Anwalt ist besser als ihr Kommunikationsberater!

  9. Dr. Barthold hat vor allem auch bedeutende Beratungsmandate für die Aduno (ex-Viseca). Und dies seit der Ära Vincenz/Stocker. In dieser Rolle nahm er auch Einsitz im VR von Lieferanten, die entweder stark vom Auftraggeber Aduno abhängig waren (z.B. Netcetera) oder später von ihr übernommen wurden (z.B. Commtrain Card Solutions). Eine überaus enge Partnerschaft.

  10. Oh je, Herr Hässig frei nach Agatha Christie
    Bis jetzt hat sich ja alles einigermassen interessant gelesen in dem vermeintlichen Raiffeisen/Vincenz Thriller. Aber jetzt sind die Pferde wohl wieder mit Ihnen durchgegangen, Herr Hässig. Das tönt nun alles sehr stark nach wilden Verschwörungstheorien, die ja bestimmt nicht belegt werden können. Aufpassen, jetzt sind Sie wieder am Punkt angelangt wo Sie wieder einfach alles schreiben, was Sie so hören und total unglaubwürdig werden. Warten Sie doch mal ab, was die FINMA zu allem meint.

    • Der Freuler ist sicher ein Troll von NKF oder der nicht mit Namen erwähnten Kommunikationsagentur. Aber Sie haben sich vertan. Denn jetzt wird nicht auf die Schnarchnasen in Bern gewartet. Jetzt treiben wir die St.Galler Sau durchs Dorf. @Hässig: Weiter so! Ist jeden Tag sehr spannend!

  11. Ich hab selten einen solch dämlichen, ergo vielsagenden Ausdruck eines Menschen auf einem wohl gewollt seriösen Foto gesehen, wie beim Herrn Barthold, da, weiter oben.

    Will er auf Hinterhof-„Gähn“man und Overall-Bad-Boy machen? Sacko-Macho oder was?

  12. Meine Prognose: Gisel bleibt – biegsam wie Gummi. Irgendwann später bei „Raiffeisenbank neu“ wird es dann heissen, er wird Partner bei MeyerX und steht nicht mehr zur Verfügung.

  13. „Gisel, Vincenz, seine Frau und ihr Anwalt1“. Wenn in dieser Verbindung ein Dominostein fällt, werden wir uns die Augen reiben!

  14. Ich bin der Meinung, dass jetzt als erstes die Untersuchungen der Finma abgewartet werden. Die Finma wird nach gefundenen Erkenntnissen, die erforderlichen Massnahmen in den Weg leiten. Für Aussenstehende ist vermutlich vieles nicht nachvollziehbar. Und mit lauter Vermutungen schaden alle dem Bankenplatz Schweiz immer mehr.

    • Sie meinen, die Vermutungen schaden dem Bankenplatz noch mehr als das eigene Verhalten?

    • „Für Aussenstehende ist vieles nicht nachvollziehbar“ – für Innenstehende auch nicht. Finma, bitte keine falschen Hemmungen! Und nicht nur bei Investnet ermitteln, es gibt noch viel mehr!

    • mit seinen Anwalts-, Politiker- und (Afrika)Philanthropen-Seilschaften hat keine Nachsicht verdient.

      Mit einem Schürzenjäger bzw. Libor-Spezialisten an der Spitze wird die Finma allerdings kaum richtig durchgreifen können.

    • Vermutungen können durchaus schaden, nur der Schaden der auf dem gesamten Finanzplatz schon mehrmals angerichtet wurde durch solche und vergleichbare Fälle, ist hier auch bereits erzeugt worden. Ob die Finma den Fall sauber durchzieht, na ja! Wichtig scheint mir das, dass das Volk sich beginnt zu interessieren und derartige Verfehlungen nicht mehr länger hinnimmt.

    • Vergessen Sie die FINMM, um Himmelswillen! Als Institution des Eidg. Finanzdeparements unter BR Maurer ist sie viel zu schwach und abhängig, um gröbere Probleme anpacken zu können. Auf der einen Seite ist sie den Grossbanken hörig und bei echten Problemen unseres Finanzplatzes wirkungslos. Auf der andern zeigt sie sich umtriebig und verfolgt kleine Fische. Sie ist eine echte Alibiübung des Bundes!

  15. Wenn wir gerade bei Anwälten sind: Eventuell sollte man die Machenschaften von Nadja Ceregato’s Brunder Mirko und die Zusammenarbeit seiner Kanzlei Bratschi, Wiederkehr & Buob Attorneys mit Raiffeisen auch einnmal durchleuchten. Das Zuschanzen von Mandaten an die Familie ist zwar nicht illegal aber im Raiffeisenfilz geschieht nichts ohne Grund…

    • Und dieser Mirco hat 2007 als Legal Counsel (bzw. „Councel“) bei Nadja im Team gearbeitet…

    • Passt irgendwie ins Bild und klingt erschreckend. Bitte: melden Sie Ihre Beobachtungen doch an Lukas Hässig. Per Post, Mail, Telefon.
      Auch hier gilt: Sonnenstrahlen sind das beste Desinfektionsmittel.

    • Die Information, dass Mirco bei Nadja gearbeitet hat, steht sogar auf dem CV, welcher auf der Webseite der Kanzlei publiziert ist. Hab‘ mal einen Screenshot gemacht, falls etwas aus Versehen gelöscht wird. 😉

    • Ja, unser „councel“ bei Raiffeisen. Cool! Davor bei Schwager Mätzler Schneider in St. Gallen: Dr. Eugen Mätzler, ein weiterer Vertrauensanwalt von Pierin V.

  16. Sorry liebe Leut. Glaubt Ihr, Ihr könnt Euch alles erlauben und kommt mit allem ungeschoren davon? Hoffentlich wird ein Exempel statuiert.

  17. Die Seilschaften im CH Banking kommen immer mehr unter Druck, jetzt auch die Raiffeisen.
    PV und PG im legalen Grenzbereich, wobei doch noch die Unschuldsvermutung gelten soll… Sonst kommt schnell NKF um Ecke.
    PG und RO (IT Chef Raiffeisen) bringen neben dem auch gerade das neue AVALOQ nicht zum Laufen. Da hilft auch die wenig sinnvolle und fragwürdige Beteiligung an der derselben Firma wenig. Die Pilottests verschieben sich und die User der Pilotfiliale nerven sich über RO – der bekanntlich wenig Erfa mit Kernbanken hat.
    Jedoch: Auch er lange Seilschaft mit PG.
    Normal werden die Dinge dann wieder laufen, wenn die Seilschaften mal gekappt sind. Das dauert wohl weniger lange als auch schon.

  18. Das wäre doch ein geeigneter Kronzeuge für die die Finma gegen Gisel und Vincenz.
    Was sagt eigentlich die Helvetia zu den sich überschlagenden Entwicklungen? Will man diese Art der Presse wirklich bis mindestens Frühling 2018 erleben? Und was ist eigentlich mit Repower? Da ist doch der Kanton Zürich auch mit drin.

  19. …kann es sein, dass der Meister Gisel den Raiff-CEO-Job vor allem deshalb inne hat, damit er die „jüngste PV-Historie“ in der Bank etwas im Hintergrund hält? Kommod angepasst wie sonst nur politische Koalitionsverhandlungen um dank Verbiegungen und Verrenkungen die Schosse schön passend zu machen. Mit Leckerlis für die Finma im Rahmen von „zu visionären“ Beteiligungen…

  20. Es wird Zeit, dass die Finanzbranche von einem „Sonderermittler Robert Mueller“ durchgerüttelt wird, der keine Hemmungen hat, kein Blatt vor den Mund nimmt und auch in der hinterletzten Ecke den kleinsten Kisel umdreht.

    • Denkbare Kandidaten für Robert Mueller z.B.:
      – Credit Suisse mit USD 1’472 Mio Mosambik-(«Back-to-Back»?)Krediten und USD 140,9 Mio «Contractor Fees» bzw. «Subventions» (mit dem IMF als erhofftem «the one who is holding the bag»)
      – Credit Suisse und ihre «Dolder Grand»-Finanzierung
      – (ex-Bär-) «Dolder-Anwalt» U. Kohli und seine Trump-Deals
      – «Dolder Grand» und dessen Finanzierung/Geldgeber und Gäste (Al Thani-Clan, W. Putin, Frau Mollath u.a.)
      – Credit Suisse und der ex-VR Al-Thani inkl. Katar/IZRS
      – Urs Schwarzenbach und seine mirakulöse Pfund-Spekulation samt Immo-Investments
      – verschiedene Devisen-Swap-Zauberer in Zürich und München samt phantastischen SLB-Fees und Werbungskosten
      – Bank Bär mit
      o 480 Mio.-Priora-Kredit an vorbestraften R. Stoffel
      o Fifa-Granden
      o 1MDB
      o usw. usf.
      – Ex-Paraplegiker-Philanthrop Bruno Frick samt Kanzlei und (u.a. russischen) Kunden bzw. Geschäften (z.B. ex-Swissair-Liegenschaften)
      – Angola-Philanthrop und SRO-Spezialist Dr. Martin Neese
      – weitere selbsternannte (Afrika)Philanthropen aus Finanz und Politik
      – usw. usf.