No Billag-Fight zeigt: Bankenchefs unerwünscht

Rohner, Ermotti, Scholl, Gisel: Keiner in Gegner-Propaganda – Nur Hans Syz von Maerki Baumann, getarnt als Unternehmer.

Wenn es früher um viel ging in der helvetischen Abstimmungs-Demokratie, galten die Swiss Banker als beliebte Stimmenbeschaffer für die eigene Sache.

Heute nicht mehr. In der Abstimmungszeitung der No-Billag-Gegner erscheint kein einziger Kapitän des Finanzplatzes.

Kein Ermotti, kein Rohner, kein Martin Scholl, kein Patrik Gisel – ja nicht einmal der oft präsente Oswald Grübel taucht auf im Blatt zur „Rettung“ der Schweizer Medien.

Dafür lächelt Hans Syz in die Linse. Der Chef und Besitzer der Zürcher Familienbank Maerki Baumann ist aufgeführt auf der Doppelseite unter dem Titel „Unser Land braucht Schweizer Radio und Fernsehen“.

Allerdings nicht als Bankier, sondern als „Unternehmer“. Daneben findet sich nur noch Jürg Bucher aus der Finanzbranche, Ex-Chef der Postfinance und Noch-Präsident der Berner Regionalbank Valiant.

Neben Syz und Bucher herrscht ein vielschichtiges Neben- und Miteinander von bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten aus allen Schichten und Gebieten.

Fussballer, Politiker, Kulturleute, Hilfswerkchefs, Unternehmerinnen. Bei letzteren stechen zwei ins Auge, die einen Bankenbezug haben: Carolina Müller-Möhl und Nadja Schildknecht.

Auch sie treten auf, ohne dass ihr Bankenhintergrund offenkundig wird.

Wo also sind sie geblieben, die grossen Schweizer Bankiers, die Abstimmungen für sich entscheiden können?

Offenbar ist das Image nicht mehr das gleiche wie einst. Da gab es noch einen Niklaus Senn von der Bankgesellschaft, der späteren UBS. Senn galt als knorriger Appenzeller, dem Schweizer Werte teuer waren.

Bei der Jahrhundertschlacht um den EWR-Beitritt der Schweiz ging allerdings der Schuss von Senns Gesandtem nach hinten los.

Robert Studer, Senns damaliger CEO, verpatzte einen vom Schweizer Fernsehen inszenierten Auftritt an einer Blocher-Abstimmungsversammlung. Studer wirkt arrogant und abgehoben.

Ebenfalls einst eine grosse Banking-Figur war Rainer Gut, der Architekt der modernen Credit Suisse. Der Zürcher zog schon immer lieber aus dem Hintergrund die Strippen.

Auch ein Konrad Hummler bewegte einst die Massen. 2012 wurde er dann von den Amerikanern aus dem Verkehr gezogen. Seither ist es ruhiger um ihn geworden.

Walter Kielholz gehört zu den letzten Mohikanern von Good Old Swiss Banking. Der Zürcher ist gerade daran, seine Swiss Re einem japanischen Tycoon in den Schoss zu legen. Das macht „Kili“ nicht sympathischer.

Schliesslich Oswald Grübel. Der Deutsche mit Schweizer Lebensart meldet sich gern und pointiert öffentlich zu Wort, wenn es um Franken-Schock, Börsen-Turbulenzen und Banken-Regulierung geht.

Grübel geniesst immer noch grossen Respekt. Doch bei den No-Billag-Gegner ist selbst ein Grübel nicht präsent.

Die Retter eines staatlichen Rundfunks wollen offenbar am liebsten gar keinen bekannten Banker bei sich. Kann also mit Spitzenbankern kein Staat mehr gemacht werden?

So sieht es aus. Man überlässt den Aushängeschildern von Swiss Banking ihre hohen Entschädigungen. Aber mit ihnen für gesellschaftliche und politische Anliegen zu werben?

Nein danke.

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70 Kommentare zu “No Billag-Fight zeigt: Bankenchefs unerwünscht

  1. Tja, sie sind eben schlaue Füchse, die Banker ! Haben schon früh geschnallt, dass die „No-Billag“-Initiative mit grosser Wahrscheinlichkeit in die Hose gehen wird. Halten sich lieber diskret im Hintergrund, als sich zu exponieren und damit das Risiko einzugehen, am Abend des 4. März mit abgesägten Hosen dazustehen. Überlassen die absehbare Blamage grosszügig den initiativen FDP-Jüngelchen und ihren Göttis von der SVP und Biglers Gewerbeverband …

  2. Vielleicht geben sich diese Banker einfach nicht für jede asoziale Haushaltssteuer (welche nicht nach Massgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erhoben wird) her. Oder die Banker wissen, dass SRG und SRG und SRG noch lange keine Medienvielfalt machen, und dass SRG keineswegs der Hüter der Schweizer Demokratie ist.

  3. Die genannten Krawattenträger haben mit den immer neuen Finanzskandalen mehr als genung mit Cover your ass and your bonus zu tun, dass da keine Zeit mehr bleibt für eine No Billag Campaign.
    Anyway was kümmert diese Millionen Abzocker die Billag Rechnung. Das sind doch bloss peanuts for them.

  4. Usympathische Figuren die Contra geben wären das beste Mittel, um der Initiative zum Durchbruch zu verhelfen. Vielleicht könnten die Initiaten Ospel um eine Stellungnahme bitten? Oder aktuelle Vertreter der Grossbanken?

  5. Als überzeugter JA Stimmer für No Billag könnte ich mir nichts besseres wünschen als ein paar Grossbanker die sich für ein NEIN einsetzen. Dann könnten wir diese Abstimmung gewinnen.

  6. Also wenn sie wollen, das ein Produkt nicht verkauft oder eine Abstimmung nicht gewonnen wird, dann gibt es wirklich kein besseres Kampfmittel als einen Banker am Fernseher auftreten zu lassen. Möglichst im mit frisch geliftetem Gesicht und der neuesten Banker Perücke aus New York.

  7. Komisch ! Kein Mensch, keine Debatte erwähnt der wirkliche Grund dieser Initiative ! Wie immer politisch korrekt! Ein Drittel der Bevölkerung hat einfach die Nase voll, wenn nur LINKE das von dem Steuerzahler finanzierte Radio und TV präsentieren. Wäre diese Staatsorganisation politisch neutral hätten wir alle diese Diskussionen und Geschreibsel nicht!

    • Wenn Argumente fehlen müssen die Linken herhalten. Ein Dank an IPt dass auch hirnamputierte zu Wort kommen!

    • @Späher:
      Natürlich kommen auch Sie zu Wort, keine Angst.
      Auch in Zukunft – etwas lachen wollen wir ja schliesslich doch noch.

    • @Späher:
      Ihnen klaut jemand regelmässig alle Kommas und Sie merken es nicht.
      Passiert Ihnen das öfters?

  8. Die SRG ist ein völlig wertloser Popagandakanal einer durch und durch korrupten Elite. Dient ausschliesslich der Verdummung der Bevölkerung.
    Lukas Hässig allein tut mehr für die Demokratie, mit seinen Recherchen, seinem Biss, als die ganze SRG zusammen – SRG würde heute noch Vincenz hofieren!
    Ich bin für ein Überzeugtes Ja. Dann kann es nur besser werden.

    • Am Kommentar gemessen haben sie schon jahrelang SRG konsumiert und die Verblödung ist schon weit fortgeschritten!

  9. …übrigens: Die Bevölkerungszahl der gesamten deutschsprechender Einwohner ist etwa so hoch wie die der Städte Luanda, Barcelona und Suzou. Also come on…….

  10. Ach Lukas, hättest Du auch nur ein eine Minute in die Recherche investiert, hättest Du feststellen müssen, dass sich Sergio Ermotti bereits frühzeitig auf seinem LinkedIn-Account (https://www.linkedin.com/pulse/mein-kommentar-zur-billag-initiative-sergio-p-ermotti/) detailliert zur NoBillag-Initiative geäussert hat.
    Weitere Links findest Du hier:
    https://www.bilanz.ch/people/was-die-smi-chefs-auf-social-media-richtig-machen
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/wie-sich-schweizer-konzernchefs-auf-social-media-profilieren-ld.1357105

    • Er mag sich ja mit seinem (privaten!) Linked-In Profil äussern, wozu er gerne will. In dem obigen Artikel ging es jedoch um die Frage, ob die No-Billag-Gegner mit der Position bekannter Vertreter der Schweizer Finanzwirtschaft Werbung für eine Beibehaltung der Zwangsgebühren machen. Das ist nicht der Fall.
      Daran ändert der öde Post von Ermotti auf seinem Profil auch nichts.

  11. Würden Sie auch eine Kampagne mit Antipathieträger führen und gewinnen wollen?
    Oder gehören Sie noch zu den Dinosaurier, die Banker positiv besetzt haben?

  12. Müller-Mohl ist und kann gar nichts! Aus so ziemlich jedem VR wurde sie nach ein paar Jahren mehr oder weniger galant „entsorgt“.

    Ohne die paar hundert geerbten Millionen, die ihr ein Leben in der rosa Gutmenschenwolke fernab jeder Realität erlauben, wäre die Frau weiterhin ein talentfreier Niemand.

    Aber sie paßt damit doch perfekt zur selbsternannten Scheinelite in diesem Land. Es fehlen noch die Cüplisozis Ringier und die kaltduschende Mutter Teresa vom Leutschenbach.

    Das Programm der geschützten Werkstatt SRG „abzockeridée suisse“ wird vor allem von all den bildungsfernen Kreisen geschätzt, die in dieser Ochlokratie auf links-gutmenschliche Hetz-Propaganda zur Erhaltung ihrer überflüssigen Pöstchen beim Staat angewiesen sind.
    Und natürlich zur Volchs-Erziehung: Banken = böse, Rohstoffhandel = böse, nur 50% vom Einkommen/Lohn dem Staat abgeben = böse, Trump gut finden = böse, Klimamärchenonkel nicht vergöttern = böse etc.

  13. , „No Billag“ genau das Einzige und Richtige für den Leutschenbacher Subventions-Konzern mit den im Ausland eingekauften SoapFilmchen, 55 0/0 coop- und Migros-Sponsoring und 3,5 0/0 News (gefiltert & gefaked nach Bern-Vorgaben)! Bitte ohne mich. Es gibt Besseres dafür billiger!

  14. Lieber Herr Hässig,
    die Bankiers der A-Schweiz, die global orientiert sind, interessieren sich kaum noch für die Schweiz und schon gar nicht für die SRG. Sie sind bei CNN und BBC zu finden. Die überlebenden Bankiers der B-Schweiz haben auch kaum Interesse an der SRG, es sei denn an den Sportsendungen. Für die SRG interessieren sich nur jene, die von ihr direkt profitieren und das einfache Volk, das vier Stunden am Tag die Zeit abfüllen muss.

    • Lieber Herr Stöhlker
      Ihre „Bankiers der A-Schweiz“ tauchen in schöner Regelmässigkeit im Zusammenhang mit internationalen Korruptionsskandalen auf (siehe z.B. TA heute) – genauso wie sie regelmässig im Umfeld von eher „umstrittenen Prominenten“ auftauchen, z.B. Sepp Blatter, U.E. Schwarzenbach und andere.
      Machen sie sich also endlich auf den Weg in die Retraite im Wallis und zum Blatter Sepp und ersparen sie uns ihre sehr herablassenden (SVP-)Bemerkungen zum „einfachen Volk“.
      Danke.

    • Gefangene im Knast und all die alten, einsamen Leute mit karger Rente schätzen das Programm des SRF sehr.

    • Aaaaach unser Papierli Schweizer Stöhlker, immer wieder nicht originell das dumme Geschwätz..

  15. Die „Banker“ wären ja blöd, sich mit der SVP anzulegen, die den Finanzakrobaten immer wieder gute Dienste leistet.

  16. Vielleicht will auch keiner von denen, die lächerlichen Argumente der Initiativgegner unterstützen.

    Das könnte ja immerhin auch sein.

  17. …Hans Syz sind Mitinhaber und Partner der Turnus Film.
    Die Filme aus der Turnus Produktion werden teils via SRG/SRF mitfinanziert oder zumindest über diesen Sender ausgestrahlt.
    Die Werbefilme (Spots) sogar gegen Bezahlung.
    Der Hans im Glück kann nicht anders als für seine Zunft ….

    • Als Belohnung gibt’s für den Hans und seine Privatbank auch ein schönes Goodie in Form des gestellten Auftritts im SRF ECO Spezial zum Thema Private Banking, wo man sich als Saubermänner präsentieren darf. Ja aber auch, Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Eigentlich.

  18. Vielleicht gewinnt man mit Bank-CEO einfach keine Abstimmung – man könnte sonst auch Drogen-Dealer, Schleuser und Autoverkäufer aufführen. Ist ja logisch. Die Banker haben ihren Ruf systematisch ruiniert. Ich habe mal eine Banklehre gemacht und dann glücklicherweise Branche und Beruf gewechselt. Mein Freunde von früher (einer sogar MD) erwähnen im privaten Umfeld nie, dass sie auf der Bank arbeiten. Das sollte zu denken geben.

    • Tja, wie der Witz schon sagt, in welchem Hansli bei der Klassenpräsentation der Elternberufe seinen Vater als Strip-Tänzer in einer Schwulenbar porträtiert und ihn die Lehrerin nach der Stunde zu sich bittet und fragt, ob das denn wirklich stimme. Worauf Hansli zugibt, dass er gelogen hat, weil er sich zu sehr schämt, zu sagen, dass sein Vater Bankdirektor sei!

  19. Vielleicht wollen sich Banker einfach nicht vor einen maroden Karren spannen lassen. Die meisten dürften Pro No-Billag sein. Marktwirtschaft über Staatswirtschaft.

  20. Oder aber die Banker wollen sich nicht exponieren und – diesmal – nicht für eine Seite Partei ergreifen: politisch neutral bleiben, wo’s nicht die unmittelbaren eigenen Interessen tangiert.
    Denn schliesslich wollen sie beim nächsten Mal dann wieder staatlich und stattlich gerettet werden vom ach so geschmähten Beamtenstaat.

  21. Was soll dieser Artikel? Was haben Banker mit der No-Billag Initiative zu tun? Ich frage mich ja auch wie die Bäcker, die Metzger, die Zirkusakrobaten, die Ärzte oder die Lehrer zur Initiative stehen. Zum Glück ist die Abstimmung bald vorbei und die Schweizer Bevölkerung, Politiker, Journalisten und natürlich auch die Banker können sich wieder um echte Probleme kümmern.

    • Ganz einfach: Wenn sich Bänkers nicht einmal mehr zu solchen wichtigen Abstimmungen äussern können, wollen oder sollen, zeigt das ihre gesellschaftliche Nicht-Relevanz.

    • Ganz genau!! Auf den Punkt gebracht.
      Es braucht diese sog. Banker-Herren genauso wenig wie die BILLAG bzw. die SRG so wie sie heute aufgestellt ist.
      Viel zu gross und dadurch nehmen sie den ‚kleinen‘ jeweils die Plätze weg. So kann natürlich nur ein Monopol-Unternehmen agieren.

      Also Leute geht abstimmen und sagt JA zur No-BILLAG Initiative.
      Nur dadurch kann sich was ändern. Und ja, die DL (BR) muss auch noch weg…

      Der Eidgenoss

    • @ Chris – Gute Frage ! Ich staune, wie Lukas Hässig, ansonsten doch so kenntnisreich und bewandert in der Parallelwelt der Banken, das Seelenleben unserer Banker dermassen kreuzfalsch wahrnimmt. Wer unter unseren Bankern interessiert sich schon für eine „No-Billag“-Initiative ? „No-Billag“ JA oder NEIN geht einem Banker doch völlig am Arsch vorbei. Interessiert einen Banker etwa so brennend wie eine eidgenössische Volksinitiative für die Abschaffung bellender Hunde.

  22. Der letzte „volkstümelnde“ Grossbanker-Auftritt war doch der von Rohner/Thiam beim Gotthardtunnelfest – aaaaber da waren ja auch Merkel und Hollande. Ab und zu lassen sich ja die Herren noch für einen Auftritt beim lokalpatriotischen Sechseläuten breitschlagen. Ansonsten „Taxi! Nach Kloten bitte!“

    • Gutes Beispiel, war das nicht der Auftritt von TT der PR mässig ziemlich in die Hosen ging? Herr TT wollte ja in Einklang mit seiner persönlichen Transportphilosophie per Helikopter einfliegen was der BR ihm dann verwehrte. Da die Credit Suisse von Herr Escher nur gegründet wurde um den Gotthard Tunnel zu bauen (den Alten natürlich), war das fast schon ein Pflichttermin. Im nachhinein muss man sagen es wäre besser gewesen man hätte ein Hologramm von Alfred Escher eingeblendet.
      Der Vollständigkeit wegen kann man noch anführen dass Herr Ermotti sich öffentlich gegen NOBILAG ausgesprochen hat. Allerdings hat er da, man beachte die Differenzierung, als Tessiner gesprochen und nicht als Bankenführer.

  23. Kein Ermotti, kein Rohner, kein Martin Scholl, kein Patrik Gisel, verständlich. Für ein Nein zu NoBillag braucht es Leute mit einem Vertrauensbonus, was bei den genannten Herren nicht der Fall ist!

    • Leute mit Vertrauensbonus und einem direkten Abhängigkeitsverhältnis.

      Niemand, der nicht an der Billag-Zitze liegt, lässt sich freiwillig als Gegner ablichten. Handkehrum mehr als bedenklich, wieviel Köpfe vom System abhängen. Noch ein Indiz, wie überaus nötig die Abschaffung der Zwangsfinanzierung ist.

  24. Ermotti und Rohner unerwünscht. Kein Wunder. Nach Francine Jordi und Doris Leuthard darf den Befürwortern kein zusätzlicher Steilpass gespielt werden.

  25. Das erstaunt aber sicher nicht, alleine schon die Bezeichnung „Banker“ weckt heutzutage äusserst negative „Assoziationen“… Schliesslich wurde ja der bis vor wenigen Monaten äusserst hochgejubelte Hans-Dampf-in-allen-Gassen Pierin Vincenz sogar in seinem Lieblings-Hausblatt (St.Galler Tagblatt) vorgestern als „Skandalbanker“ bezeichnet….

  26. Caroline Müller-Möhl mit Bankenbezug??? Sorry, ihr CEO leitet den Laden und sicher nicht das blonde Fräulein, das sich lieber in der Blitzlichtgesellschaft einladen und feiern lässt. Ohne ihren verstorbenen Ehemann wäre die Dame niemals mit diesem Finanzpolster ausgerüstet. Dass sie wenig taugt als Verwaltungsrätin haben die Rauswürfe aus dem Nestlé- und Kühne&Nagel-Verwaltungsrat wunderbar gezeigt. Dort hiess es: hat sich nicht eingebracht und war lediglich ein Kostenfaktor. Ein vererbtes dickes Bankkonto macht noch lange keinen erfolgreichen Unternehmer aus.

    • Frau Müller-Möhl interviewt in der Schweizer Illustrierten über ihre Führungsfähigkeiten:

      „Es gibt keine einfachen Rezepte. Wer Erfolg haben will, muss sich auf seine Stärken konzentrieren, Durchsetzungskraft und Leadership zeigen und über einen guten Menschenverstand und Sachkenntnisse verfügen. Man muss bereit sein, Knochenarbeit zu leisten. Für uns bei der Müller-Möhl Group steht Lang- vor Kurzfristigkeit, Kontrolle und Sicherheit vor Laisser-faire und genaue Analyse vor blindem Vertrauen.“

    • Da haben Sie recht, CMM ist ein Klatschspaltennudel mit grossem Konto, mehr nicht. Aber für ein Föteli mit der Wurschtprominenz von Zürich immer gut!

    • Wow…wieviel Neid hier. Es ist schön zu sehen, wie Philanthropen sogar gehasst werden. Na, was wollen Sie uns zeigen? Ich bin ein gegner von Personelle Attacke in jeden hinsicht, aber hier, mein Gott, sie überlegen und schreiben nur mit Stereotypen…
      Tja, es macht diese Leute Sympathisch eigentlich. Die Schweizer haben noch nicht kapiert, aber diese Abstimmung geht eben über
      “ mehr Schweiz oder weniger“ , und erstaunlicherweise viele sogennante Patrioten sind in diese Falle eingesprungen, und somit ihre Wahre Gesicht gezeigt. Zudem ihre Argumente sind nicht nur Irrelevant, aber sogar lächerlich. Ich amusiere mich immer wieder bei der Social Network.
      Und eben die Banken haben nicht nur eine Reputation und Image Problem, aber wie auch gestern schön gezeigt würde auch ein Kulturelles, sogar Soziales eine. Für was stehen heute die Banken? Weiss niemanden so genau. Ja, sie haben nicht gemerkt, aber der gestern gesprochene Bagatelle Problem ist eigentlich in Kern eine Merkmale für viel mehr und zwar für Corporate Identity, für Kulturelle Firmenstärke ( oder schwäche in diesen Fall). Starke Unternehmen haben heute auch eine starke und klare Kultur, die die leben und fortsetzen. Somit, wissen wir ab heute mindestens ( ich schon lange natürlich) wo der Kern des Problemen liegt.
      Allegra😁😁

    • MMM ist im VR der NZZ und dort überlegt man sich auch, ob was sie dem Unternehmen wirklich bringt. Sie ist dort ja sogar im publizistischen Beirat, was mir vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Hier ein Beispiel ihrer publizistischen Fähigkeiten: http://www.annabelle.ch/leben/politik-umwelt/tiefgang-stil-43776 Köstlich, nicht? Beim Orascom-VR ist sie dabei, weil Sawiris gerne schöne und lächelnde Frauen um sich hat. Fielmann? Keine Ahnung, sie trägt ja keine Brille aber Herr Fielmann, wer ihn kennt weiss, ist ein Filou, wenn es um Frauen geht.

    • bei orascom ist sie noch dabei (Andermatt; Ägypten). Und hat dabei den Investoren so rund -90% Verlust beschert. Trotz Turn-Around in 2017. Das nennt sie dann nachhaltig und langfristig.

    • @Bündner Steinbock: ich habe Ihnen doch schon mehrmals gesagt; Sie müssen die Medis jeden Tag einnehmen!

    • Lieber Bündner Steinbock, de Bündner mache du alle Ehre, mit deine Schreibweis. Weisse nicht, in welche Form du abhängig sein von de Fau Möll abe wenn sie dir eine Grundsprackkurs finanziert würd, könntest du wenikstens besser verständliche schribä.

    • @E.K.

      Lieber E.K., mit der Betonung von „blond“ und „Fräulein“ diskreditieren Sie sich selber.

    • @ E. K.
      Ja, Sie haben recht, natürlich…
      Es tut mir sehr leid zu sagen, noch mehr zu schreiben. Somit mein Budget – Kurs hat nicht gebracht… aber wir sind auf Sparkurs!
      Und meine Kommunikationschefin ist schwanger, mein PR – Berater Krank und meine Assistentin ist immer an chatten… mit mein Kolleg, und ich muss noch das dulden, aber es bring mir vorteile: ich weiss somit alles über seine Privatsphäre.
      Aber Sie auch sind doch nicht so Sattelfest: weder Namen, wir sprechen von Carolina nicht Caroline oder ? Sorry ist auch kein richtiges deutsches Wort…
      Aber, Sie sind mir eigentlich sympatisch: ich mag mehr Eigenkapital als Schulden, einfach alte Generation…😁😉😊

    • @Bündner Steinbock:
      Danke! Und jetzt zurück an den „Schki-Lift“, die Zürcher kommen!

  27. “Wo also sind sie geblieben, die grossen Schweizer Bankiers, die Abstimmungen für sich entscheiden können?“

    Sie beziehen hohe Boni um jeden Preis. Selbst, wenn das Unternehmen Verlust macht. Und selbst der Verlust ist egal. Dann werden einfach Arbeitnehmer entlassen.

    Dort sind sie geblieben.

    • Genau, beim Bedingungslosen Spitzeneinkommen, während man allen anderen vom Bedingungslosen Grundeinkommen abrät… Verkehrte Welt eben.

    • Die genannten Herren sind gar keine „Bankiers“ sie werden nur volkstümlich so genannt. Stehen sie etwa mit ihrem Vermögen ein, überhaupt nicht. Sie sind auch nur Angestellte der Bank, nur können sie besser kläffen!
      Bankiers im Sinne des Wortes sind praktisch ausgestorben.