Pierin Vincenz: Aufstieg und Fall eines Stars

Es ging mir wie vielen: Auch ich bewunderte den Superbankier aus St. Gallen, wie er, stets sprungbereit, zu neuen Taten bereit war. Viele Jahre lagen ihm die kleine Schweizer Welt und seine Mitarbeiter zu Füssen. Die Gewinne der Bank stiegen und mit ihnen der Wunsch, es den beiden Grossen, UBS Konzern und CS Group, zu zeigen.

Die Magie des Superhelden umgab Pierin Vincenz, der nicht einmal ein normaler Bündner war. Mit seinem auffallenden Langschädel war er ein prototypischer Ostgote, Nachfahr jener aus den Weiten Russlands stammenden Rasse, die in Ravenna den römischen Kaiserthron bestieg.

Als es ihm gelang, aus den Hunderten von Bauernbanken einen von oben geführten Konzern zu machen, wurde er zum Vorbild für viele. Woran lag es dann, dass er bei besten Voraussetzungen zu Fall kam? Nach zwei missglückten Versuchen, eine Privatbank zu kaufen, eilte er seinem Freund Konrad („Conny“) Hummler zu Hilfe.

In fünf langen Nächten wurde die aus den USA angegriffene Wegelin & Co, deren Hauptsitz nur zehn Gehminuten von dem der Raiffeisen-Zentrale in St. Gallen entfernt lag, gewichtet, bewertet und verkauft. Konrad Hummler und dessen Partner begriffen zuerst nicht, welches Glück sie hatten, war Wegelin doch die letzte Schweizer Privatbank, die beim Verkauf noch einen anständigen Preis erzielte: 577 Millionen Franken. Aus der Pechmarie war die Goldmarie geworden.

Das galt noch einige Zeit auch für Pierin Vincenz. Er, immer gut bei Kasse und tatendurstig, geriet in einen Kauf- und Aufbaurausch. Im Ansatz war vieles davon nicht falsch, weshalb innerhalb der Bank seine Getreuen gerne mitmachten. Womit Vincenz nicht rechnete, der gerne auf handfesten Unternehmernachwuchs setzte: Diese neue und oft junge Elite, die er in seinem St. Galler „Kaiserhof“ um sich scharte, war nicht stabil genug. Hochfliegende Pläne, die man zuerst mit hohen Gewinnaussichten zu verwirklichen können glaubte, zerbrachen.

Ich habe es oft beobachten können, gerade in den Banken: Wer mit hunderten von Millionen und Milliarden umzugehen gewohnt ist, der scheut auch grosse Verluste nicht. Unvergessen bleibt mir Lukas Mühlemann, als er noch CEO der CS Group von Rainer E. Guts Gnaden war. Als ich ihn fragte: „Dieser 300 Millionen-Verlust in Russland ist nicht schön?“, kam seine Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Eine Milliarde liegt im Bereich der Tagesschwankungen.“

Nicht anders war es bei Pierin Vincenz, der gerne investierte. 200 Millionen Franken lagen auch an ruhigen Tagen im Bereich der normalen Schwankungen. Was soll da ein Verlust von 100 Millionen?

Man muss sich dieses überheizte Klima des Erfolgs einfach vorstellen. Lauter gierige Jungstars, die das grosse Geld vor der Tür liegen sehen. Pierin Vincenz, von diesen angesteckt, denn solche Übertragungen aus Begeisterung sind nicht selten, beteiligt sich selber an diesen Zukunftsgeschäften, feuert seine nicht so langweiligen Helden an, noch besser zu werden, noch mehr zu investieren. Es war niemand da, der den fahrenden Schnellzug aufhalten wollte oder konnte.

Bankgeschäfte sind oft Kartenhäuser. Zieht man unten eine Karte weg, bricht der ganze Laden zusammen oder mindestens ein grosser Flügel, wie es jetzt bei der Raiffeisen Gruppe der Fall ist.

Alexander der Grosse, kein Ostgote, sondern ein Mazedonier, hatte die Gabe, am Indus umzukehren. Pierin der Grosse, abgelehnt von den Grossbanken und den Kantonalbanken, im eigenen Raiffeisen-Haus oft nicht verstanden und kaum unterstützt, schuf sich ein neues Reich auf tönernen Füssen.

Jeder vernünftige Mensch, der die Privatbanken ein wenig kennt, konnte sehen, dass die zur Notenstein gewordene Wegelin-Privatbank es nicht schaffen würde. Warum nicht? In einer schlimmen Zeit, wo Vertrauen zu einer Edelwährung geworden ist, wurde dieser Bankleitung kein Vertrauen entgegen gebracht. Was sich bei Notenstein abspielte, galt auch für viele andere Beteiligungen. Die Glaubwürdigkeit ging nur von Pierin Vincenz aus. Als seine Statue zu bröckeln begann, zerbrach auch der Rest.

Patrik Gisel, der ohne Pierin Vincenz nie eine solche Karriere gemacht hätte, wurde im Aufstieg hochgerissen und muss nun sehen, wie er dem Strudel des Untergangs entkommen kann. Es gibt in solchen Fällen keine Dankbarkeit, denn „Rette, wer sich kann“ ist angesagt.

Ach ja, es gibt auch noch die treuen Raiffeisen-Kunden, deren Geld in wilden Inhouse-Spekulationen verbraten wurde. Sie können nur hoffen, dass der Schaden nicht noch grösser wird und nicht auch die Mutterfirma Schaden leidet. Es gibt, wie ich in Chapter 11-Fällen in den USA mehrfach erlebt habe, nur eine Möglichkeit: Der faule Teil der Bank muss von der Raiffeisen Gruppe raschest möglich und komplett abgetrennt werden. Wer das will, kann es auch. Geht der Faulungsprozess weiter, greift das Misstrauen auf die ganze Bank über. Das wäre schlimm.

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19 Kommentare zu “Pierin Vincenz: Aufstieg und Fall eines Stars

  1. Ein Michael Leysinger schreibt andernorts in Inside Paradeplatz, dass gemäss Raiffeisen-Statuten die gesamten Elemente dieser Bank einen Haftungsverbund bilden. Das könnte schlimmstenfalls Konsequenzen für jeden Raiffeisenkunden hierzulande haben, eben im Sinne der Haftung für die noch juristisch zu beurteilenden Kapriolen von P. Vinzenz.

  2. @ Asservator
    Danke für den nun differenzierten Kommentar.

    Sie sprechen etwas ganz Zentrales an: das Schweizer Finanzstrafrecht. Dies wurde bewusst so schwammig aufgesetzt, um die Täter möglichst zu schützen. Es gibt bislang bloss eine Handvoll Gerichtsentscheide z.B. zu Insidertatbeständen (inkl. Front running und parallel running Aktivitäten).
    In der überwiegenden Anzahl wurden die Verfahren jedoch mangels Beweisen eingestellt, weil die Staatsanwaltschaft schlicht überfordert ist, sog. financial engineering Konstruktionen zu entflechten, bzw. nachzuvollziehen,; denn auf der Gegenseite hat man es mit international organisierten Profis zu tun, die bieder und im schwarzen Anzug daherkommen.

    Zu meiner Zeit im Banking haben sich praktisch alle Chef-Börsenhändler mittels Insidertransaktionen risikolos mehrere zig. Millionen im Ausland auf Schwarzkonten auf die Seite gelegt. Dies war in den 90iger Jahren nicht illegal, höchstens verpönt, da in der CH kein Finanzstrafrecht existierte.
    Heute finden diese Bereicherungstransaktionen vor allem im Investmentbanking statt, wo die nationale Gesetzgebung wegen der Komplexität der grenzüberschreitenden Operationen schlicht überfordert ist.
    Zudem haben damals an der CH-Insider Gesetzgebung Politiker „mitgearbeitet“, die später selbst in Insiderverfahren verwickelt waren (z.B. Hans Kaufmann).

    Sie sehen: hinter diesen Machenschaften steht eine ganze Organisation etablierter Saubermänner.

    Wenn Herr Geiger jetzt also mit dem Finger auf Herrn Vinzenz zeigt, so sei in Erinnerung gerufen, dass mindestens zwei seiner Partei-Kollegen aus dem Banking und Politik in Insiderverfahren verwickelt waren.
    Mit dem feinen Unterschied, dass Herr Geiger darüber schweigt.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Ah, Sie können ja auch anders, danke, jetzt kann ich wieder ruhiger schlafen … 😉

      Man getraut sich fast nicht, Ihnen zuzustimmen, ausser man kommt nicht mehr aus dem Modus der aller Wahrscheinlichkeit nach berechtigten Empörung heraus.

      Denn, wenn dem so wäre, wie Sie schreiben, zB „Dies wurde bewusst so schwammig aufgesetzt, um die Täter möglichst zu schützen“, – ja dann müsste man sich über nichts mehr wundern oder ärgern.

      Ich denke eher, dass man in Sachen Compliance und Governance
      bis jetzt und zu lange darauf vertraut hat, dass diese grundlegenden Regeln in einer Art begeisterter Gesetzestreue und Freiwilligkeit
      dann schon eingehalten würden.

      Auf Raiffeisen bezogen, könnte man deshalb von einer fehlenden oder nicht optimal entwickelten Compliancekultur sprechen, oder, in Ihrem Sinne, von einem kreativem Verhalten in Grauzonen, egal ob sie nun vom Gesetzgeber „bewusst“ toleriert oder „ahnungslos“ zugelassen worden sind.

      Letztlich stellt sich von neuem, und wahrscheinlich immer wieder mal, die Frage, ob und wie weit sich die Entscheidungsträger in der Welt der Banken und Unternehmen freiwillig und glaubwürdig zu einem Verhaltenscodex bekennen mögen, der auf der eigentlich einleuchtenden und von den meisten Menschen akzeptierten Moralvorstellung des „nimm (nur), was dir gehört“ und „teile mit andern, von dem du (zu) viel hast“ basiert, – oder ob sie halt doch durch eine präzise staatliche Regulierung zur Einhaltung dieser elementarsten ethisch-moralischen Standards gezwungen werden müssen.

      Letzteres würde natürlich dem seit Jahren aktuellen Trend, möglichst viele Bereiche zu deregulieren, total zuwiderlaufen.

      Wovor man sich meiner Meinung aber ebenfalls hüten muss, ist, nach von Verschwörungsideen durchtränkten Erklärungen zu suchen.

      Den Idealstaat, den Idealmenschen gibt es nur in der Utopie, wir Menschen hier sind leider aus oft schwierig zu erklärenden Gründen anfällig für alles Mögliche, auch für krumme Dinge …

      PV bräuchte im Moment wohl nur zwei „Sachen“: Einen Beichtvater für die Absolution, und eine Schreibmaschine mit ausreichend Papier …

  3. Die dezentralisierte Raiffeisenstruktur zeigt seine Schwächen. Eine jahrzente lange Immobilienblase hat zu einem Boom dieser Institute geführt. Ich fürchte mich indessen für Raiffeisen für den Fall eines platzen dieser Blase. Die komplizierte Führungsstruktur dürfte dann noch mehr Kadaver an Land schwemmen.

  4. Wird so etwas an der HSG, also Lug und Betrug, auch gelehrt bzw. finden dazu auch Vorlesungen statt und wenn ja, wirklich schon seit 1982?

  5. Im Gegensatz zu Herrn Stöhlker habe ich den «prototypischen Ostgoten mit seinem auffallenden Langschädel, den Nachfahren jener aus den Weiten Russlands stammenden Rasse, die in Ravenna den römischen Kaiserthron bestieg» nie bewundert. Ich habe den coolen Pierin von allem Anfang an als eitlen Blender wahrgenommen. Spätestens zu jenem Zeitpunkt, als er es als angezeigt befand, mit seiner RAIFFEISEN den hiesigen Immobilienballon nach Kräften aufzupumpen und Otto Normalverbrauchers solide St.Galler Genossenschaftsbank mittels Unter-den-Nagel-Reissen von Hummlers NOTENSTEIN zur Zockerbank mutieren zu lassen wurde klar, dass mit Vincenz ein Mischler am Werk war wie weiland Bruggisser, Honegger und Konsorten bei der SWISSAIR selig: Expansion auf Teufel komm raus, ohne Rücksicht auf Verluste. Auch hier, wie so oft im Leben, bewahrheitet sich die schöne Volksweisheit, die da lautet: «Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht».

  6. „Unvergessen bleibt mir Lukas Mühlemann, als er noch CEO der CS Group von Rainer E. Guts Gnaden war. Als ich ihn fragte: „Dieser 300 Millionen-Verlust in Russland ist nicht schön?“, kam seine Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Eine Milliarde liegt im Bereich der Tagesschwankungen.“

    Dass der Kapitalismus kein Honigschlecken ist, steht ja völlig ausser Frage. Dass er umso bitterer schmeckt, desto älter man wird, ist eine Binsenweisheit. Diese gut geschmierte Höllenmaschine bedarf eines ständigen Zuflusses von Jungen, die an die Illusion des persönlichen Glücks glauben. Sie verschlingt Generation um Generation und speit sie gealtert und entmutigt wieder aus.

    Gerade als Kritiker dieser Ordnung würde man sich wünschen, dass die Menschheit endlich aufhört sich gegenseitig mit Vorwürfen zu überhäufen und das Gefangenen-Dilemma durchschaut.

    Danke Herr Klaus Stöhlker.

    • @Arbeitgeber (AHV-Rentner): Sie sprechen mir aus der Seele. Ich fiel vor 5 Jahren mit Burnout und Klinikaufenthalt vom Kapitalismuskarren. Jetzt mit 60 und nach über 1000 Bewerbungen das PK-Vermögen verzehrend tun mir die Youngster und Hipster leid, die sich mit ihren Kinderwägen in die Zürcher Trams quetschen und meinen sich gleichzeitig am Telefon noch im Geschäft melden zu müssen. Bärtig sind sie, aber mit Rebellenbärten à la Che Guevara hat das nichts zu tun. Ob die bis 65 durchhalten??

    • Grüezi@Ausgesteuerter (noch nicht AHV-Rentner),

      Ich möchte Ihnen und Ihre Familie meine Solidarität aussprechen. Solange Niemand dadurch selbst betroffen ist, wird die Arbeitslosigkeit/Verarmung der Unfähigkeit dem betroffenen Menschen zugeschoben, der seine Vermögenswerte und sein Leben nicht zu sichern versteht. So weit sind wir! Die völlig unkritische neue Generation der Handy-Wischer ist das Ergebnis dieser Entwicklung. Sich mehr Wissen anzueignen, als für die Aufrechterhaltung der eigenen Existenz notwendig ist, wird durch sinnlose Arbeit, sinnlosen Konsum und sinnlose Unterhaltung erfolgreich verhindert. 65? Mit diesen neuen Generationen kann man alles machen. Auch Rente mit 77. Es werden gerade Tatsachen geschaffen die nicht nur unseren Lebensstandard ganz aktuell heute bescheiden, sie wirken auch noch viele Jahrzehnte später, betreffen oftmals viel stärker unsere Kinder und Enkel.

      Finstere Aussichten für die Schweiz B

      Alles Gute und Gesundheit.

  7. @ Asservator
    Hören Sie doch auf mit Ihrem skurrilen und perversen Blödsinn,
    Oder betätigen Sie sich in den Foren entsprechend gleichgesinnter Psychos.
    Gute Besserung!

    • @ Sünnelihochzwei

      Anscheinend nicht Ihr Tag heute … ;-))

      Ich lese ja Stöhlkers Kommentare gerne, denn er kann schreiben!
      Nur, seine „genelogisch-phrenologischen“ Ausführungen zur Person fand ich einfach zu krass-witzig, um nicht noch einen draufzusetzen!

      Wenn schon, PV ist Bündner, und es gibt Leute, welche die Abstammung dieses Bergvolkes sogar auf die Etrusker zurückführen möchten, und woher diese kommen, ist auch noch nicht geklärt, wahrscheinlich irgendwoher aus dem vorderen Orient …

      Also, wenn Sie sich nun beruhigt haben, noch was zum Thema.

      Stöhlker kann natürlich jetzt wunderbar aus dem Nähkastchen plaudern, und ich finde sein „Banken-Sittengemälde“ ganz nicht schlecht, wie man hier in Basel sagen würde. Und in die Pfanne haut er ihn ja nicht eigentlich, sondern seine Sorge gilt vorauschauend der Institution, der ich persönlich seit Kindsbeinen verbunden bin, hatte mir mein Götti doch mein erstes Konto bei der Raiffeisenbank im Dorf eingerichtet.

      Wir wissen ja noch nicht genau Bescheid über die Vorfälle, aber ein bisschen kann es einem schon so vorkommen, dass PV nun die ganze seit Jahren aufgestaute Verachtung und den Hass auf die Banken kassiert, eine Vorverurteilung, wie selten passiert.

      Wenn man aber ein bisschen tiefer blickt, dann sollte man bitte auch die „Umstände“ kritisieren, die sowas erst ermöglichen, nämlich unser Rechtssystem mit seinen spezifischen finanzrechtlichen Gesetzen und Vorschriften, in dessen Rahmen sich das Ganze abgespielt hat! Vielleicht müsste man dort auch mal ansetzen!

      Das heisst aber keineswegs, PV nun als armes Opfer zu sehen. Modern ausgedrückt wird er und sein Tun nun einem eingehenden Scan unterzogen, aber ich zweifle nicht daran, dass er das Ganze überleben wird.

      Ist es nun besser so für Sie?

  8. Themaverfehlung…

    Am relevanten Thema vorbeigeschreiben und noch einen unsäglichen Spagat zur Eugenik gemacht – hilft in der Sache gar nicht.

  9. Danke Herr Stöhlker, Sie waren doch auch ein ganz enger Freund von Konrad Hummler und haben die Bank im 2012 betreffend Notkommunikation gegen aussen beraten und unterstützt……..da war doch der VR der Raiffeisen Bank auch nicht sehr weit entfernt.

    Fünf lange Nächte wurde die Bank gewichtet und bewertet, da haben Sie aber interessante Informationen. Wurde diese Bewertung seriös durchgeführt ? Waren Sie dabei als Kommunikationsberater der alten Bank ? Ab und zu wäre es wohl einfach besser den Mund zu halten !

    • Wegelin 2012: glaubwürdig wäre sein text wenn er seine honorare ex mandat offenlegen würde. so bleibt er ein bellender, schwänzelnder vierbeiner.

    • Warum soll Herr Stöhlker nicht seine Meinung dazu kund tun? Und wen kümmert’s, ob es nun 5 lange Nächte waren oder 7.5 Tage oder was auch immer? Was tut das zur Sache? Ob er damals Kommunikationsberater war oder nicht, ist auch komplett irrelevant. Was Herr Stöhlker hinsichtlich des Wegelin-Verkaufs erzählt, weiss jeder der bis 3 zählen kann. Aus meiner Sicht sollten lieber Besserwisser wie Sie den Mund halten. Zur Diskussion beigetragen haben Sie rein gar nichts.

    • Ich schätze Herrn Dr. Konrad Hummler als einen (ex-)Bankier, dessen Vorstellungsvermögen unserem Land gut tut. Er wurde deshalb auch zum VRP der Neue Zürcher Zeitung gewählt. Mit dem Verkauf seiner Bank hatte ich nie etwas zu tun.

  10. Auch andere Privatbanker, die heute frei herumlaufen, haben durch Vorabkäufe und Paketrückkäufe mehrere 100 Millionen „verdient“. Nur haben die es schlauer gemacht und das Strafverfahren wurde mangels Beweisen dann eingestellt. causa Swissfirst. Dort ging es um Paketrückkäufe bei Pensionskassen im Vorfeld der Fusion von Swissfiirst mit Bank am Bellevue.
    Herr Vinzenz wurde offensichtlich – gemäss Vermutung Staatsanwaltschaft – beweiskräftig erwischt.
    Andere laufen wie gesagt imangels Beweisen frei herum ubd suhlen sich in der Opferrolle und sind möglicherweise bereits Wiederholungstäter nach dem gleichen Muster.
    Und ja: es gilt wie immer im CH – Finanzstrafrecht die Unschuldsvermutung.

    • Interessante Analyse, sogar mit phrenologischen (schädelkundlichen) Hinweisen. Kriegen wir wohl diese Trophäe, diesen Ostgoten-Skalp, noch in unsere Asservatenkammer?