Ueli Maurer hat recht: Der Erste, der einsieht, dass die SNB sich hoffnungslos verrannt hat

„An der Grenze des Erträglichen“ – so beurteilt Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Als ehemaliger Präsident des Zürcher Bauernverbandes ist Maurer zu einer Milchbüchlein-Rechnung fähig. Als Inhaber des eidgenössischen Buchhalter-Diplomes kann er auch eine Bilanz beurteilen.

Eine Milchbüchlein-Rechnung und einfachste Bilanzkenntnisse genügen, um zu erkennen, dass Maurers Erkenntnis überfällig ist, aber höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Als vehementer Gegner eines EU-Beitritts hätten er und seine politischen Weggenossen längst erkennen sollen, dass die Bilanz der SNB die grösste Gefahr für die Einführung des Euro in der Schweiz und letztlich sogar für einen möglichen Beitritt der Schweiz zur EU darstellt.

Maurers Aussage bedeutet ein Paradigmen-Wechsel in der Schweizer Politik. Bei Einführung des Euro-Mindestkurses lauteten die Parolen sämtlicher Schweizer Politiker und Wirtschaftswissenschafter noch wie folgt:

„Die SNB kann unbeschränkt Franken drucken und damit Euros kaufen“ (Professor Baltensperger, Spiritus Rector SNB, in NZZ); „Die Reihen hinter der Nationalbank müssen geschlossen werden“ (Hans Hess, Präsident Swissmem, SRF); „Es ist egal, wenn die Nationalbank eine Billion Devisenreserven besitzt, denn sie kann ja selber Geld drucken (Pirmin Bischof, Ständerat CVP, SRF); „Wir werden Franken drucken, bis den Ausländern die Ohren wackeln“ (Peter Bodenmann, vormals SP-Präsident, NZZ) undsoweiter undsofort.

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Notenbanker dem Volk und seinen Vertretern mit unverständlichen Floskeln („Geldschöpfung aus dem Nichts“) eine „Hokuspokus-Theorie“ vorgaukeln konnten und alle ehrfurchtsvoll nickten.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Gesunder Menschenverstand ist angesagt. Und dieser gibt Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer eindeutig recht. Da können die Zentralbanker weltweit noch so lange ihre Irrlehren kolportieren wie jene von „schuldtilgendem Geld“. All das ist jetzt Makulatur.

Die Irrlehren der Zentralbanker und Wirtschaftswissenschafter sind als solche entlarvt. Für die Politiker stellt sich nun das Problem: Wie können sie ihre Glaubwürdigkeit wahren und sich von den Zentralbankern und deren Irrlehren distanzieren, nachdem sie diese bisher kritiklos unterstützt haben?

Ueli Maurer hat den Anfang gemacht. Ein Bruch mit der SNB? Jedenfalls zeigt Maurer, wo’s lang geht. Er wählt ja den Notenbankpräsidenten – nicht umgekehrt. Also seien wir nicht naiv. Die vielbeschworene Unabhängigkeit der SNB ist nicht mehr als ein Feigenblatt.

Überfällig ist Maurers Aussage. Aber lieber spät als nie. Als ehemaliger Präsident eines Bauernverbandes verfügt der Finanzminister über genau die richtige Bauernschläue. Diese Bauernschläue kombiniert mit der Fähigkeit zu einer Milchbüchlein-Rechnung kombiniert mit dem Buchhalterdiplom sowie die Tatsache, dass Maurer altersbedingt dem Ende seiner Karriere zuneigt, haben nun zu dieser Aussage geführt. Maurer kann sich das leisten – als einziger bisher.

Und nichts in der Politik ist zufällig , wie einst US-Präsident Theodore Roosevelt sagte.

Die Aussage Maurers ist nicht etwa ein laues Säuseln im Wind, das unbemerkt verschwinden wird, sondern es handelt sich um ein fernes Donnergrollen, das immer näherkommen und stärker wird. In der Geldtheorie und Geldpolitik donnert eine Lawine zu Tal. Maurer ist daran, sich vor dieser Lawine in Sicherheit zu bringen.

Die Milchbüchlein-Rechnung zeigt ganz klar: Niemand – auch eine Zentralbank nicht – kann aus dem Nichts einen realen Wert herzaubern. Aus der Bilanzkunde geht eindeutig hervor, dass Schulden auch einer Zentralbank jederzeit zurückzuzahlen sind. „Gutschreiben“ heisst eben nicht eine Schuld abbauen, wie die Chefs der Zentralbanken beschwören und Kreti und Pleti nachplappern.

Nein: „Gutschreiben“ heisst, eine Schuld als solche eingestehen. Wenn die SNB also hunderte Milliarden den Banken gutgeschrieben hat, so ist sie damit eine Schuld gegenüber den Banken eingegangen. Wenn das nur SNB-Chef Professor Thomas Jordan endlich verstünde.

Auch die Finanzaufsicht, das Parlament und die Risk-Manager der Grossbanken und Kantonalbanken begreifen das nicht. Vom alles abnickenden SNB-Bankrat ganz zu schweigen. (Der Raiffeisen-Verwaltungsrat lässt grüssen.)

Der Bundesrat und insbesondere Ueli Maurer reissen jetzt das Steuer herum. Kriegen sie die Kurve noch? Wer weiss. Sicher nicht mehr absichern kann sich das Schweizer Volk. Es hat seinen Notenbankern und Politikern bis dahin blind vertraut. Jetzt sitzt es in der Euro-Falle.

Wie geht es weiter?

Der jahrzehntelange Aufwärtstrend des Frankens bleibt ungebrochen. Momentan zeichnet sich eine „Head and shoulder“-Formation ab. Die nächsten Ziele im Währungspaar Franken-Euro sind 1.10 und dann eins zu eins; jetzt nach dem Machtwort des Bundesrates erst recht. Mit weiteren Interventionen ist nicht mehr zu rechnen – es sei denn, SNB-Chef Jordan widersetze sich den Anordnungen des Bundesrates. Das würde nicht lange gut gehen.

Schade nur, dass sich der Bundesrat beim „Franken-Rütli“ vor 7 Jahren von der Exportindustrie und der SNB „einlullen“ liess.

Auch der Dollar dürfte zur Schwäche neigen und möglicherweise seine Tiefst gegen den Franken wieder testen. Diese liegen mindestens 20 Prozent unter dem heutigen Kurs. Allein währungsbedingt drohen der SNB also Verluste in einem hohen zweistelligen, schlimmstenfalls sogar dreistelligen Milliarden-Ausmass.

Als Devisenhändler muss ich jetzt im Franken „long“ sein – denn die SNB ist „short“, macht sich selber aber vor, „long“ zu sein (sie meint, sie besitze „schuldtilgende Franken“, also „aktive“ Franken).

Auch die sogenannte „Kaufkraftparitätentheorie“ wird die SNB nicht vor ihrem Waterloo an den Devisenmärkten bewahren. Die SNB hat ihren Mindestkurs auf dieser irrwitzigen Theorie basiert. Diese Irrlehre behauptet, der Franken sei zu teuer, weil die Preise in der Schweiz zu hoch seien.

Das Umgekehrte trifft zu: Wenn die Preise hoch sind, heisst das, dass der Franken unterbewertet ist. Erst wenn der Wert des Frankens steigt, fallen die Preise. Der Franken muss also steigen, dann fallen die Preise.

Unglaublich: Basierend auf einer solch irrwitzigen Theorie hat die SNB rund 700 Milliarden Volksschulden gemacht.

Ganz zu schweigen von den Aktienrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken im Portefeuille der SNB. Es wird höchste Zeit, dass man in Bundesbern nicht nur erkennt, wie Bundesrat Ueli Maurer, sondern dass man auch damit anfängt, verschiedene Risikoanalysen durchzuführen.

Das bringt die Zukunft: Anstelle der SNB werden die Geschäftsbanken horrende Verluste auf ihren Guthaben bei der SNB erleiden und möglicherweise anstelle der SNB Konkurs gehen. Deren Aktienkurse werden dann ins Bodenlose stürzen.

Es dürfte zu einem „Bail-in“ bei den Banken kommen. Die Bankkunden werden ihre Guthaben entsprechend verlieren. Damit würde negatives Eigenkapital der SNB auf die Bankkunden überwälzt. So der Plan der dösenden Finanzmarktaufsicht.

„Too big to fail“ ist dann nur noch ein Witz. Wie will die SNB die Banken retten, wenn sie selber die Ursache für deren Konkurse ist?

Um dies abzuwenden, ist damit zu rechnen, dass die Politiker sich dafür einsetzen, dass die Schweiz den Euro einführt zu einem Kurs, der die SNB-Verluste neutralisiert. Also zu einem starken Euro respektive umgekehrt zu einem schwachen Franken. Dies wird zum Schaden all jener geschehen, die Franken-Guthaben besitzen – sie verlieren. Profitieren werden jene, die in Franken verschuldet sind – allen voran die SNB.

Es ist einfach unsäglich, was uns die SNB mit ihren masslosen Devisenkäufen eingebrockt hat, finanziert mit irrem „Geld aus dem Nichts“. Ueli Maurer ist der erste Politiker, der nun öffentlich dagegen aufgetreten ist. Ein schwaches Säuseln erst – aber das Donnergrollen wird kommen.

Bundesrat Maurer ist damit aus dem Schneider, er hat es ja gesagt – nicht aber die SNB und das Schweizer Volk. Sie werden die Last der masslosen Devisenbestände noch zu spüren bekommen.

577 Kommentare zu “Ueli Maurer hat recht: Der Erste, der einsieht, dass die SNB sich hoffnungslos verrannt hat

  1. Lieber Herr Meyer

    Mein Tipp für Sie: Wenn Sie eine Antwort der SNB erhalten wollen, müssen Sie so es machen, wie es bei Frau Bütler und Herrn Birchler geklappt hat. Nennen Sie Herrn Jordan nicht einfach nur „Irrlehrer“ wie am 3. August. Gehen Sie noch weiter! Dann wird passieren, was Ihnen mit Frau Bütler passiert ist. Jordan wird Ihnen dann (endlich) den Marsch blasen (lassen) und Herr Hässig wird vielleicht (endlich) merken, wen er hier auf IP seine Phantasien zelebrieren lässt.

    Denken Sie bitte auch an die noch fehlenden Nachträge und vergessen Sie nicht das Warten auf den Untergang der Schweiz, der Ihnen so am Herzen liegt.

  2. Und immer wieder grüsst…

    30. Juli 2018 / 14:04

    Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

  3. @“Walt Rother“

    Guten Morgen

    Danke für Ihre vielen wertvollen Beiträge, die uns einen guten Einblick in das Innenleben der Schweizerischen Nationalbank vermitteln. Wenn man sich diese Beiträge durch den Kopf gehen lässt, so fällt auf, dass diese gar keine fachlichen Argumente beinhalten, sondern ausschliesslich Angriffe auf meine Person. Stimmt doch. Nicht wahr?

    Es geht Ihnen also gar nicht um das Fachliche, sondern um meine Person.

    Weiter unten haben Sie die Meinung von SNB-Chef Prof. Dr. Thomas Jordan „versichert“. Das sind ihre eigenen Worte. „Versichern“, was ein anderer sagt, kann nur, wer mit dieser Person direkt gesprochen hat. Nicht wahr? Also haben Sie mit Herrn Jordan persönlich gesprochen.

    Sie vertreten hier also die Meinung von SNB-Chef Jordan unter einem Decknamen. Beauftragt oder vorauseilender Gehorsam ist gar nicht mehr wichtig. Wichtig ist, dass Sie hier die Meinung von SNB-Chef Jordan vertreten.

    Ist das die neue Kommunikationspolitik der SNB? Ich denke nicht, dass das vertrauensbildend ist.

    Ihre permanenten persönlichen Angriffe gegen meine Person verdeutlichen, wie gesagt, dass es der SNB gar nicht mehr um die Sache geht, sondern um meine Person.

    Auf meine fachliche Argumentation, dass im Falle von negativem Eigenkapital die SNB nicht einfach Banknoten drucken kann, wie SNB-Jordan behauptet, sondern dass die Steuerzahler die SNB rekapitalisieren müssen sind Sie, bzw. ist die SNB noch nicht mit einem einzigen Wort eingegangen.

    Oder dass wir schlimmstenfalls den Euro einführen müssen auch nicht.

    Ihre repetitiven Voten drehen sich einzig und allein um meine Person. Da liegt Ihr Problem. Hat man bei der SNB Angst, dass die herrschende SNB-Hackordnung mit den Herren Jordan und Studer zuoberst „über den Haufen geworfen“ werden könnte? Oder woher kommen ihre fast panischen Attacken gegen mich?

    Sie haben ja grosse Angst, dass Herr Bundesrat Ueli Maurer hier mitliest. Sie haben das nun schon diverse Male durchblicken lassen. Ja richtig. Ihre Angst verstehe ich. Hoffentlich liest er mit. Und dann fällt ihm mit Sicherheit auch auf, dass sich bei der SNB alles nur noch um Personen dreht – genau genommen um die „Einmannshow“ Thomas Jordan – nicht mehr um das fachliche.

    Dass gestern die SNB mehrere Milliarden Franken an einem einzigen Tag verloren hat erwähnen Sie gar nicht -im Gegenteil – sie wollen ja genau davon ablenken. Wird Ihnen nicht gelingen.

    Da sich bei der SNB alles nur noch um Personen dreht und das fachliche verdrängt wird, komme ich zum Schluss, dass bei der SNB dringend persönliche Konsequenzen zu erfolgen haben – wollen wir nicht plötzlich den Euro als Währung haben und sogar einen Betritt der Schweiz zur EU leichtfertig riskieren.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  4. SNB-Tagesverlust von gegen 5 Milliarden Franken

    Allein heute dürfte die SNB einen Tagesverlust von gegen 5 Milliarden Franken verzeichnen.

    Über Beträge von wenigen Millionen Franken feilschen die Politiker in der Regel Monate- und Jahrelang.

    Nicht so die SNB.

    Da wird das Tausendfache an einem einzigen Tag aus dem Fenster geworfen – weil die Verantwortlichen einem verhängnisvollen Irrtum aufsitzen und ihr Geschäft nicht verstehen.

    Sie verstecken sich hinter der „Unabhängigkeit“.

    Es wird Zeit, dass in der Schweiz eine breite Diskussion über Geldpolitik stattfindet.

    Schluss mit der Unterdrückung der Debatte durch die Verantwortlichen der SNB – insbesondere Thomas Jordan und Jean Studer vom SNB-Bankrat!

    Diese beiden begreifen es gar nie!

    Marc Meyer

  5. @Walt Rother und Roman Günter

    Ja es tut Euch beiden sehr weh, hier auf Inside Paradeplatz nachlesen zu müssen, wie Geldtheorie richtig funktioniert.

    Deshalb Euer Frust und nur noch einzig Spiel auf meine Person.

    Gescheiterte und frustrierte Oekonomie-Professoren halt. Weiter nicht mehr Ernst zu nehmen.

    Marc Meyer

  6. Liebe Leser (alle beide)

    Da sind wir also endlich dort angekommen, wo Meyer auf Maurers Kosten von Anfang an hinwollte. Bei Meyers surrealen Plagiatsphantasien.

    Alle Welt tut ihm Unrecht, alle wollen ihn um seine „rechtmässigen“ Lorbeeren betrügen.

    LACHHAFT.

    • @“Walt Rother“

      Besten Dank für Ihren erneuten Kommentar.

      Leider weist auch dieser keinen fachlichen Gehalt auf. Langweilig.

      Es fällt jedoch auf, dass Sie ein persönliches Problem haben: Ihr beide: Sie und „R.G.“Sie spielen ausschliesslich nur noch auf meine Person. Merken Sie das nicht einmal mehr?

      Sind Sie im Leben zu kurz gekommen – ihr beide?

      Und wenn wir schon beim personellen sind: Verraten Sie uns doch bitte, woher Sie die Meinung von SNB-Chef Jordan „versichern“ können, wie Sie weiter unten prahlten. Und woher wissen Sie, dass ich auf Batz nicht zugelassen sind?

      Wer sind Sie? Kalte Füsse bekommen? Ihre Verbindungen?

      Gehen wir zum Fachlichen:

      Weiter unten habt Ihr behauptet, wenn die SNB „gutschreibe“, so sei die Schuld der SNB bezahlt.

      Das ist ja der Jordan-Irrtum.

      Ich sage: Wenn die SNB gutschreibt, so geht sie eine Schuld ein.

      Sind Sie nicht fähig, auf meine fachliche Argumentation einzugehen?

      Und zur fachlichen Konklusion:

      Bei negativem Eigenkapital der SNB kann die SNB nicht einfach Geld drucken, wie SNB-Jordan behauptet. Die Steuerzahler werden die SNB rekapitalisieren müssen.

      Sind Sie nicht zu einem fachlichen Kommentar fähig?

      Die Steuerzahler würde das viel mehr interessieren als Ihr persönliches Problem hier.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  7. Verehrte Leserinnen und Leser

    Fällt Ihnen auch etwas auf? Der Kommentator „Roman Günter“ schreibt hier einen ellenlangen Text, ohne ein einziges fachliches Argument. Das ist die Taktik der Befürworter der SNB-Irrlehre.

    Roman Günter wird schnell ausfällig, wenn er in Erklärungsnotstand gerät und persönlich beleidigend. Deshalb habe ich die Diskussion mit ihm abgebrochen.

    Es ist in der Tat so, dass bis im September 2013 die Geldtheorie wie folgt lautet:

    Die Zentralbank schöpft Geld aus dem Nichts. Sie leiht dieses den Banken aus. Diese verleihen es weiter. Ein Teil muss zurückbehalten werden als Mindestreserve. So entsteht ein Geldmultiplikator.

    Ferner wurde auch argumentiert, die Banken sammeln das Geld ihrer Sparer und leihen es an die Investoren weiter.

    Die SNB hatte einen Film des Schweizer Fernsehens (Reto Lipp) auf ihrer Home Page, der zeigt, wie ein Sparer Geld auf die Bank bringt und sich dieses dann multipliziert.

    Bereits 1993 hatte ich in meinen Buch „Arbeitslosigkeit – die grosse Verantwortung der Wirtschaftswissenschaft“ darauf aufmerksam gemacht, dass Geld kein Aktivdarlehen der SNB an die Banken sei, das weitergegeben werden kann, sondern umgekehrt eine Schuld der SNB gegenüber den Banken.

    Später präzisierte ich in meiner Dissertation „Geld – eine Obligation der Notenbank“.

    Im September 2013 schrieb ich hier auf Inside Paradeplatz den Beitrag „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“. Darin bewies ich mit Buchungssätzen erstmals, dass die Geldtheorie falsch ist: Bei jeder neuen Kreditvergabe entsteht Geld – ganz unabhängig von der Zentralbank. (Siehe Nachträge in jener Diskussion).

    5 Monate später übernahm die Bank of England haargenau meine Argumentation („Money Creation in a modern economy). Später der IWF, die Deutsche Bank und zuletzt auch die SNB.

    SNB-Jordan hatte sogar die Unverfrorenheit, meine Theorie an seinem Vortrag vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Zürich vorzutragen, als hätte es nie etwas anderes gegeben.

    Das ist Plagiat. Und das tut den Oekonomie-Professoren, welche Jahrzehnte lang eine falsche Theorie gelehrt haben weh. Es tut weh, wenn Sie auf Inside Paradeplatz nachlesen müssen, wie Geltheorie richtig funktioniert.

    Hier bei diesem Beitrag geht es vor allem um die Frage, was geschieht bei negativem Eigenkapital der SNB? SNB-Jordan behauptet, die SNB könne in diesem Fall einfach Geld drucken und damit ihre Schulden bezahlen.

    Ich argumentiere, das geht nicht – die Steuerzahler werden die SNB rekapitalisieren müssen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  8. Herr Meyer hält sich für DEN Experten für Geldtheorie und Geldpolitik. Er behauptet, die Zentralbanken in Europa schrieben von ihm ab, ohne ihn zu zitieren – er wittert überall Plagiate. Auf mehreren Plattformen meldet er sich immer wieder mit Behauptungen, welche einfach hingestellt, niemals erklärt werden und fachlich auch nicht nachvollziehbar sind.

    Stösst er auf Widerstand, wird er in seinem quasi-religiösen Furor schnell einmal ausfällig und betitelt die Kommentatoren als Dummköpfe, Lümmel oder gar Kriminelle und mehr. Er stellt generell gerne fest, dass alle, die nicht seiner Meinung sind, inkompetent seien und Deutsch- und Buchhaltungskurse besuchen sollten. Er sei schliesslich der kompetente, publizierende Wissenschaftler.

    Einen Wissenschaftler interessieren Erkenntnisse, welche er mit empirische Fakten erklären will. Herr Meyer will nichts erklären, er zeigt auch keinerlei Interesse an Erkenntnissen. Ihn interessiert in erster Linie die Selbstdarstellung, Indoktrination und Manipulation, kurz er inszeniert sich als der sprichwörtliche Scharlatan – dies teilweise mit schon sehr schamlosen Manipulationen.

    In jedem Pseudonym der widersprechenden Kommentatoren auf IP vermutet er einen Mitarbeiter der Nationalbank und deutet das Gesagte als direkte Antwort der Nationalbank, deren Aufmerksamkeit er offenbar verzweifelt sucht. Egal, wie man dies betrachtet, das ist paranoid (wie schon einige Kommentatoren festgestellt haben).

    Alles in allem hat Meyer nur eine Message: Verbindlichkeiten sind Schulden (was ja auch gar niemand bezweifelt). Alles andere sind davon abgeleitete esoterische Verschwörungsgeschichten und Rundum-Beschimpfungen. Er verzweifelt an seiner Unwichtigkeit und will nicht begreifen, dass er unter diesen Voraussetzungen nur Unterhaltung zu bieten hat.

    NB.
    Herr Meyer, den Vierbeiner haben Sie selbst erfunden. Sie wurden aber schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass wir Leser nicht einfach über das Stöckchen springen, welches Sie hinhalten, nur weil Sie eine Antwort auf Ihre teilweise sehr abstrusen Behauptungen fordern. Das Stöckchen werfen, ist eine Spielart davon. Aber es dient Ihnen, nicht wahr? So können Sie sich einfach vor einer fachlichen Auseinandersetzung drücken, wenn es mal wieder eng wird.

    • Abhilfe naht. Gegenwärtig verschwinden Meyers übelste Beschimpfungen Stück für Stück. Danke dafür, Herr Hässig!

      Oder steter Tropfen höhlt den Stein wie schon oben im Text steht. Darum ein hoffentlich letztes Mal zur Erinnerung:

      Und immer wieder grüsst…

      30. Juli 2018 / 14:04

      Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

    • Die Irrlehre von SNB-Chef Jordan wird nur noch von den beiden anonymen Beleidigern „Roman Günter“ und „Walt Rother“ vertreten – mit höchst polemischen Texten, ohne den geringsten fachlichen Gehalt.

      Welch Armutszeugnis für unsere SNB.

      Jedem fachlich interessierten Leser sollten spätestens jetzt die Alarmglocken läuten.

      Marc Meyer

    • @Walt Rother

      Richtig

      „SteterTropfen höhlt den Stein.‘

      Die Irrlehre der SNB wird verschwinden.

      Wir werden sehen.

      Marc Meyer

      P.S. Geben Sie ihren Namen bekannt.

      Ja die SNB hat kalte Füsse bekommen.

  9. Dürfen wir es „ekelhaft“ nennen, wie Meyer versucht, Herrn Maurer für die Verbreitung seiner kruden Verschwörungstheorien einzuspannen?

    Ja, das dürfen wir, vielleicht müssen wir es sogar!

    • @Walt Rother

      Die ganze Schweiz kann hier mitverfolgen, wie die SNB sich hier selber demontiert.

      Wenn es fachlich nicht mehr weitergeht, so werde ich persönlich beschimpft. Ein neuer Ausdruck ist jetzt „ekelhaft“ nach „Hassprediger“, „Scharlaten“, „paranoid“, „Hund“ und dergleichen.

      Beschämend, wie SNB-Chef Jordan hier vertreten wird. Hat er keine anderen Freunde mehr?

      Und noch etwas: Sie haben doch jetzt immer behauptet, es gäbe hier nur zwei Leser.

      Offenbar haben Sie doch Angst vor mehr Lesern und ihre grösste Angst ist, dass Bundesrat Ueli Maurer hier mit liest.

      Ja ich hoffe es. Und ich hoffe, dass es Konsequenzen hat.

      Sie stehen doch dem SNB-Bankrat / Bankrätin sehr nahe. Nicht wahr?

      Vertreten Sie hier die Meinung des SNB-Bankrates?

      Ist das die offizielle Kommunikationspolitik der SNB?

      Diese SNB ist nicht mehr tragbar.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  10. Lieber Platon,

    leider sind Ihnen wichtige Aspekte meines Kommentars vom 8. August 2018 / 06:29 offensichtlich entgangen. Deshalb nochmals eine Wiederholung der wichtigsten Punkte.

    Rudolf Müller:
    „Fakt bleibt, dass die Zentralbank mit selbst geschaffenem Papiergeld ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Die SNB kann dies auch mit der Gutschrift auf Girokonten der Geschäftsbanken.“

    Roman Günter:
    „100 Schweizer Franken auf dem Girokonto ist kein Anrecht auf 100 Schweizer Franken, sondern sind schon die 100 Schweizer Franken.“

    Rudolf Müller:
    „Die SNB kann aber nur bei Transaktionen mit vereinbarten Rückkaufterminen zur Herausgabe der betreffenden Wertpapiere gezwungen werden. Die darüber hinausgehende Zentralbankgeldmenge kann zwar als Schuldanerkennung der Zentralbank angesehen werden jedoch mit der wesentlichen Einschränkung, dass hierzu kein Rückzahlungstermin existiert.“

    „Noch ein Versuch mit einem Beispiel:
    Die UBS verkauft der SNB ein Aktienpaket. Im Kaufvertrag verpflichtet sich die UBS zur Übergabe des Aktienpaketes und die SNB zur Zahlung des Kaufpreises. Die SNB muss also ihre Geldschuld gegenüber der UBS begleichen. Dies geschieht, indem sie der UBS den Kaufpreis auf dessen Girokonto bei der SNB in Schweizer Franken gutschreibt. Die UBS ist jetzt im Besitz von „gesetzlichem Zahlungsmittel“ in Höhe des Kaufpreises des Aktienpaketes. Damit ist dieser Kaufvertrag rechtlich endgültig abgeschlossen. Die UBS hat keine rechtlichen Forderungen gegenüber der SNB mehr.

    Was kann die UBS mit den „Schweizer Franken“ auf ihrem Girokonto anfangen?
    – Zahlungen an andere Girokontoinhaber bei der SNB leisten,
    – sich Bargeld auszahlen lassen,
    – Schulden gegenüber der SNB bezahlen,
    – wenn die SNB die Aktien wieder verkaufen will, kann sie diese mit Ihrem Giroguthaben bezahlen.
    Nun kann aber die UBS die SNB keineswegs zum Verkauf des betreffenden Aktienpakets oder irgend anderer Wertpapiere, welche sie vormals dauerhaft erworben hat, zwingen. Die Girokonteninhaber bei der SNB bleiben also gesamt gesehen im Besitz der entsprechenden Menge an Schweizer Franken bis die SNB beschließt, das Aktienpaket wieder zu veräußern.“

    Der „Schweizer Franken“ ist in der Schweiz „gesetzliches Zahlungsmittel“ und zwar in der Form von Bargeld wie auch in der Form von Giroguthaben von Konteninhabern bei der SNB.
    Desweiteren wird eine „Geldschuld“ grundsätzlich mit der Zurverfügungstellung von „gesetzlichem Zahlungsmittel“ beglichen. Soweit die rein rechtliche Seite zum „gesetzlichen Zahlungsmittel“.

    Es ist wichtig, zwischen Käufen der SNB „mit“ und „ohne“ Rückkaufvereinbarung zu unterscheiden.
    Die gesetzliche Betrachtung beinhaltet jedoch nicht die von Ihnen aufgeführte betriebswirtschaftliche/volkswirtschaftliche Problematik. Ein unbeschränkter Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren durch die SNB beinhaltet wie bei jedem anderen Aktien-/ Wertpapierbesitzer auch große Risiken. Auch wenn der Kauf dieser Papiere durch die SNB zur Stützung des CHF erfolgte, kann es nicht dauerhafte Aufgabe der SNB sein, als Fondgesellschaft zu agieren. Die hohe Bilanzsumme der SNB beinhaltet auch hohe Risiken.

    Falls Sie Fragen zu dem Text haben oder an bestimmten Stellen anderer Meinung sind, bin ich gerne bereit darüber zu sachlich zu diskutieren.

    @Meyer
    Bitte lassen Sie Platon selbst antworten. Ihre eingeschränkte Sichtweise kenne ich bereits zur Genüge.

    LG
    Rudolf Müller

    • @Rudolf Müller

      Danke für Ihren Beitrag

      Keine Angst. Ihre ellenlangen Texte am Thema vorbei interessieren weder die Leser noch mich. Sie langweilen mich. Habe ich Ihnen schon mal gesagt.

      Sie haben weiter unten etwas von „Paranoia“ geschwafelt.

      Deshalb nochmals meine Frage an Sie: Sind Sie Psychologe oder interessiert Sei das Thema „Paranoia“ persönlich?

      Danke um eine Antwort.

      Marc Meyer

    • Lieber Herr Müller

      Sie werden mit Ihren Sachargumenten bei den von Ihrer Internetquelle beschriebenen Subjekten immer in ein Vakuum stossen, das diese Subjekte nicht zu füllen in der Lage sind. Darum erhalten Sie auch keine sachbezogene Antwort, wenn Sie überhaupt eine erhalten.

      Die Herausforderung besteht darum darin, einen nützlichen alternativen Ansatz zu finden. Ihre Ausführungen per Internetzitat waren in diesem Sinne für mein Verständnis sehr nützlich – vielen Dank!

  11. Lieber Herr Meyer,

    nur kurz: ich sitze hier seit 1 Stunde in einem Vorzimmer in Anwesenheit von Sicherheitspersonal. Weder Wasser, noch Kaffee – geschweige Tee wurde mir bis jetzt angeboten. Obwohl Herr Lukas Hässig ein ehemaliger „Stift“ der SNB ist – hat Herr Lukas Hässig ausdrücklich keine Zulassung erhalten. Es kursiert das Gerücht es solle ein Rundschreiben geben Herrn Hässig in sämtliche SNB Areale der Schweiz den Zutritt zu verweigern. Vermutlich sind es nur böse Zungen die gegen der SNB wettern. Das wird meine letzte Eingabe sein, sehr bald werde ich sämtliche Kommunikationsinstrumente abgeben müssen.

    Noch etwas: auch hier ist die Klimaanlage kaputt! Zufall oder Sparmassnahmen im Hinblick auf drohendes negatives EK? In jedem Zimmer stehen Bilder von Prof. Thomas Jordan und Alain Berset. Es ähnelt einem Politbüro. Die Instruktionen des Jean Studer haben mich an meiner Zeit beim Militär erinnert.

    Sehen Sie, Herr Dr. Meyer, diese Mitmenschen machen einfach den Denkfehler, dass sie auf Grund der ad hoc geschaffene Rechtskonstruktion durch Emission der Banknote die SNB ihre Schulden ultimativ tilgen kann. Dass das nicht geht haben Sie bewiesen.

    Alles Vermögen gehört dem Volk und nicht der SNB. Die SNB ist einzig mehr oder eher weniger gute Dienstleisterin und Treuhänderin des Volkes, mehr nicht. Die SNB schöpft keine Werte und die SNB schöpft auch kein Geld. Das einzige was sie schafft, sind Buchhaltung und Geldscheine = Schuldscheine. Aber Geldscheine müssen mit einem Wert befüllt werden, denn Geld ist das im Geldschein inhärente Recht, die Forderung des Gläubigers auf die Schuld der SNB bzw. auf die Aktiven der SNB. Ein Geldschein ohne Recht ist wertlos. Daher sind auch alte Geldscheine und Münzen wertlos, wenn man von einem allfälligen Sammlerwert absieht.

    Lieber Herr Rudolf Müller,

    seltsam was mir alles unterstellt haben; ich würde in unzulässiger Weise argumentieren, deshalb meine Ausführungen nicht unwidersprochen im Raum stehen gelassen werden können. Das ist Ihr gutes Recht. Aber Ihre letzte Eingabe hat nichts mit dem Thema zu tun und soll auf perfide Art und Weise suggerieren der Autor leide an Verfolgungswahn. Wie es wohl in Ihrem Innenleben aussehen mag um auf solche Mittel zurückzugreifen? Zum Rest nehme ich keine langatmige Stellung mehr, es steht alles hier.

    Alles Gute.

    • @Platon

      Vielen Dank.

      Sie haben wohl Nerven!

      Ja. Politbüro. Ein guter Vergleich.

      Nein nicht einmal per Gesetz sind Sichtverbindlichkeiten der SNB gesetzliche Zahlungsmittel.

      Die SNB Illusionisten sollten nicht nur in Nachhilfe in Buchhaltung, sondern auch Recht und Sprache besuchen.

      Ja der Rudolf Müller macht es wie alle SNB-Supporter hier. Wenn fachlich am Ende wird persönlich beleidigt. Etwas anderes können die nicht.

      Eine Schande für die SNB und deren Vertreter hier.

      Viel Glück!

      Marc Meyer

  12. Zitat im Klartext aus PS zum Kommentar vom 8. August 2018 / 06:29

    Der Verfolgungswahn – auch Paranoia – gehört zu der Gruppe der wahnhaften Störungen, bei dem die Betroffenen davon überzeugt sind, verfolgt, bedroht, belästigt, ausspioniert oder betrogen zu werden, wobei sie permanent nach Beweisen dafür suchen. Häufig besteht am Beginn eines Verfolgungswahns eine reale Kränkung und Ungerechtigkeit, die allmählich beginnt, das gesamte Denken in Anspruch zu nehmen. Betroffene neigen dabei häufig zu übertriebener Selbstbezogenheit. Oft werden komplexe Verschwörungstheorien entwickelt, um das eigene Verhalten zu rechtfertigen.
    Das Spektrum paranoider Reaktionen reicht von neurotischen Formen einer paranoiden Neigung bis zu schweren psychotischen Ausprägungen. Die paranoide Persönlichkeit ist dabei durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, besondere Kränkbarkeit, sowie Misstrauen gekennzeichne, und neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich zu interpretieren. (Stangl, 2018).

    Quelle:
    Stangl, W. (2018). Stichwort: ‚Verfolgungswahn‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
    WWW: http://lexikon.stangl.eu/8465/verfolgungswahn/ (2018-08-10)

    • @Rudolf Müller

      Danke für Ihren Beitrag

      Es geht hier um eine Diskussion über Geldtheorie und Geldpolitik – nicht über Psychologie.

      Bitte um Kenntnisnahme.

      Sind Sie Psychologe oder interessiert Sie das von Ihnen ausgesuchte Thema persönlich?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  13. Kurs Euro / CHF bei 1.1395!

    Sisyphos und SNB-Chef Jordan wird jetzt wieder Milliarden verpulvern, um den Kurs nicht nach unten ausbrechen zu lassen.

    Wird früher oder später doch geschehen.

    Die Schweiz könnte dieses verspekulierte Geld besser gebrauchen!

    Armer Sisyphos Jordan.

    Marc Meyer

  14. Lieber Walt Rother,
    Lieber Roman Günter,

    Die SNB hat durch den Goldverkauf zum Mindestkurs rund 60 Mia. versenkt, mit der Euroanbindung wiederum rund 50 Mia.. Mit diesem Geld hätte man nicht bloss den Tourismus subventionieren können, sondern den Bürgern auch noch die Steuern massiv senken können. Stattdessen gibt man solchen Leuten für ihre Fehlleistungen auch noch einen Lohn von rund 800’000 Franken jährlich, währenddem der hart arbeitende Bürger für einen Bruchteil bei Wind und Wetter täglich im Graben schaufelt. Für die Pensionäre fehlt angeblich das Geld. 110 Mia. : 8 Mio. Bürger gibt pro Bürger, inkl. Kind und Kegel, rund 14’000 Franken.

    Ebenfalls komme ich nicht umhin, die schweigende Eliten für diese Fehlleistungen mitverantwortlich zu machen. Man kann über ihre Feststellungen nicht diskutieren, denn das käme einem Infragestellen des heliozentrischen Weltbilds gleich.

    Mir fällt auf, dass die Menschen heutzutage lieber viel schreiben und reden, als einmal etwas zu lesen oder zuzuhören – ein Schema das ich im Gerzensee beobachten konnte – mit Berserker als Aufseher:)).

    Zu behaupten die SNB könne Banknoten emittieren, ohne dagegen einen Vermögenswert in ihrer Bilanz aufzunehmen, weil die Rechtskonstruktion dies so vorsieht – verkennt die Tatsache, dass die SNB durch Geldemission ihre Schulden nicht tilgen kann. Das Tragische ist, dass es die SNB sogar selber sagt – aber unter dem jetzigen Präsidenten genau konträr handelt.

    Dass der Herr Prof. Jordan dann das Gegenteil auch noch in einem seitenlangen Pamphlet zu beweisen versucht kann kommentarlos gelassen werden:

    http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110928_tjn/source/ref_20110928_tjn.de.pdf

    Wer nicht selber studieren kann, braucht halt eben Vertrauen. Das ist die Tragik der Geschichte – und der Beginn des Untergangs einer jeden Kultur und jeglicher Selbständigkeit eines Volkes, der Beginn des Unterwerfens und des Verrats.

    Die Schweiz hat – auf Kredit! – in die EU exportieren können, d.h., dass diejenigen, die die Produkte herstellten, mit harter Knochenarbeit diese schlussendlich auch selber bezahlen müssen. Was nützt mich das, wenn ich ein Produkt herstelle, es dann verkaufe, und auch noch selber bezahlen muss? Zu glauben, dass z.B. die Griechen ihre Schulden je bezahlen, ist und bleibt Illusion.

    Wieviel haben die Arbeiter mittlerweile schultern müssen (teilweise, ohne dass sie es bemerkten)? Sie haben viel zu hohe Importkosten getragen, sie haben auf ihre Pensionen teilweise verzichten müssen, sie haben ihre Löhne nicht angepasst bekommen, sie haben eine hohe Immigration samt Folgekosten ertragen müssen usw. usf.. Das sind die (versteckten) Kosten, die sie nicht bemerkten (oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen)!

    Die Vorprodukte für die Firmen sind hoch, welche Kosten in die Fertigprodukte eingehen müssen. Sind die Kosten für die Vorprodukte niedriger, kann auch billiger produziert werden. Da die Schweiz – als rohstoffarmes Land – zu einem gewichtigen Teil auf Importe angewiesen ist (nicht bloss die Firmen, sondern jeder Bürger!), sind auch die Rohstoffe künstlich verteuert worden. Dieses und vieles mehr wird von den Medien schlicht und einfach verschwiegen und an den Universitäten erst gar nicht zur Sprache gebracht. Dass die Schweiz durch die eigenmächtige Handlungsweise der SNB geschädigt wurde, steht ausser Frage und wurde auch von vielen Fachleuten, welche allerdings totgeschwiegen oder diffamiert wurden, seit langem und zu Recht angeprangert.

    Dass die Schweiz die EU-Bananenkrümmungs-Diktatur, der sie sich dann auch noch angeblich unterwerfen muss, mit ihrer SNB-Politik finanziert und fördert und damit ihre Eigenständigkeit am Volk vorbei untergräbt, gehört in die politische und nicht in eine Finanzdiskussion, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen mag, aber auch nicht unerwähnt lassen möchte. Da gehen wir dann allerdings von einer Fakten- in eine Meinungsdiskussion über.

    Die €-Südländer sind dazu verdammt, unterzugehen mit einem starken Euro. Das war zum Vorneherein klar; dazu braucht man nicht allzu grosse VWL-Kenntnisse: ihre Lohnstückkosten sind einfach nicht konkurrenzfähig; eine Abwertung der Währung ist unter dem € erschwert und beispielsweise für Deutschland nicht wünschenswert, ja gar schädlich wie für die Schweiz. Daher ist der Süden für den € – und damit die Nordländer – ein Fass ohne Boden, ob man das nun zur Kenntnis nehmen will oder nicht. Die Folge ist, dass die Nordländer langfristig auf Südländer-Niveau absinken. Dass die Südländer auf Nordländer-Niveau ansteigen sollen, ist und bleibt einzig ein Wunschtraum und Teil der Propaganda!

    Herr @Walt Rother.

    Ihre Worte:

    „Und was wäre aus dem Wechselkurs geworden, 1.0 zum Euro, 0.8? Ja, dann lebten wir jetzt in einer anderen Welt, denn die Schweizer Wirtschaft gäbe es dann nicht mehr.“

    Die Exportindustrie hat/wird mit einem stärkeren Franken auch günstiger im Ausland Rohstoffe und Vorprodukte einkaufen können, was oft und gerne verschwiegen wird; die Angestellten sind zufriedener, wenn sie billiger einkaufen können und die Lohnforderungen halten sich so in Grenzen. Die Schweiz hat bekanntlich kaum Rohstoffe, sodass es in der hiesigen Industrie hauptsächlich um Veredelung geht. Klar sind gewisse Branchen stärker betroffen als andere. Nicht zu unterschätzen sind für die Industrie auch die relativ gute Bildung der hiesigen Bevölkerung und der relative soziale Frieden, die zentrale Lage des Landes, relativ tiefe Steuern usw., sodass sich die Firmen wohl sehr gut überlegen werden, ob sie hier die Zelte abbrechen wollen.

    Das und vieles mehr werde ich Andrea mitteilen….uff….jetzt muss ich durch die Passkontrolle….mir ist Bange…Nein! Wen sehe ich da? Das kann nicht sein..oh je..der Jean Studer kommt direkt auf mich zu er ähnelt den verstorbenen israelischen Prämieminister Ariel Scharon….stehen Sie mir alle bei…..Gott behüte uns vor dieser Art von Tugenden.

    • @Platon

      Köstlich. Ich drücke Ihnen die Daumen. Haben Sie Herrn Hässig nicht mitgenommen?

      Ich unterschreibe jedes Wort.

      Noch ein Zusatz: Die Schweiz kauft die exportierten Güter nicht direkt selber, sondern noch absurder: Die SNB kurbelt die ausländischen Volkswirtschaften an, damit es diesen besser geht und dann hoffentlich mehr Güter aus der Schweiz kaufen.

      Ein absurderes Giesskannenprinzip kann man sich nicht vorstellen.

      Ausgezeichnet sind Ihre Überlegungen zum Nord / Süd-Gefälle innerhalb der EU und der Unmöglichkeit der unterschiedlichen Volkswirtschaften, die Preise für Ihre Währungen senken zu können.

      Das wird noch gewaltige Spannungen geben und die SNB als grösster Euro-Gläubiger mittendrin.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Meyer
      „Noch ein Zusatz: Die Schweiz kauft die exportierten Güter nicht direkt selber, sondern noch absurder: Die SNB kurbelt die ausländischen Volkswirtschaften an, damit es diesen besser geht und dann hoffentlich mehr Güter aus der Schweiz kaufen.“

      Exporte werden in der Regel ausserhalb des Produktionslandes verkauft, deshalb werden diese Güter und DL im Produktionsland auch „Exporte“ genannt. Fragen Sie einfach, sollte Ihnen noch weitere wirtschaftliche Vorgänge unklar sein. Ich werde Ihnen gerne antworten.

  15. Liebe Leser (alle beide)

    Meyer schreibt:

    „Nein. Die SNB zahlt ihre Rechnungen nicht mit Banknoten.“

    Ich schlage Ihnen ein Experiment vor: Buchen Sie eine Veranstaltung in Gerzensee. Sie erhalten eine Rechnung von der SNB. Sie lautet vielleicht auf CHF 1300. Nehmen Sie 2 Tausendernoten und geben Sie diese als Bezahlung. In dem Moment, wo die SNB Ihre CHF 2000 annimmt, schuldet die SNB Ihnen 700. Was nun? Wie begleicht die SNB ihre Schuld? Richtig: Sie erhalten Wechselgeld, sagen wir 700 Franken. Schluss.

    Schluss? Nicht in Meyers Welt! In Meyers Welt können Sie die SNB zur Herausgabe von Euros, Dollars oder anderen „echten Werten“ aka „Aktiva“ ZWINGEN. Dazu müssen Sie lediglich mit der Bilanz herumfuchteln, ein paar Begriffe falsch verstehen und dann gehen Sie statt mit Wechselgeld mit Stuhl, Tisch oder Beamer vom Studienzentrum zufrieden und glücklich nach Hause. Klingt vernünftig? Eben.

    Meyer knallt unvermeidlich pausenlos mit der Realität zusammen. Seine skurilen Herleitungen von Rechten und Ansprüchen würden vor keinem Gericht der Welt Bestand haben. Darum bleibt er mit seinem Gebrüll auch brav auf IP. Wie einfach liesse sich sein Lügengebäude als Wahrheit beweisen, ginge er nur einmal mit seinen Forderungen an die SNB vor Gericht. Gewänne er (und sein Sieg ist ja gemäss Nachtrag I -VIII garantiert), schwiegen alle Kritiker still ….

    So aber beweist die Realität jeden Tag, wie unsinnig Meyers Gezeter ist.

    Würde Jordan Notiz nehmen von IP, wäre er wohl froh um Meyers Geschrei (abgesehen von Meyers Pöbeleien gehen ihn, können wir annehmen), denn dank Meyers Unsinn bleiben Jordans echte Fehlleistungen unerkannt.

    P.S.: Wem das Beispiel zu geldlastig ist: Nehmen Sie an, Sie verkauften der SNB Druckerpapier im Wert von CHF 700. Womit wird die SNB Sie bezahlen? Was können Sie verlangen?

    • @Leserinnen und Leser

      Nach gefühlten 100 polemischen Kommentaren versucht nun der frustrierte SNB-Professor doch noch in eine fachliche Diskussion einzusteigen – und wird sich gleich wieder eine blutige Nase holen.

      Was? Ein Kurs bei der SNB in Gerzensee kostet 1‘300 Franken? Für Irrlehren muss man noch dermassen viel bezahlen? Das ist Wucher. Aber irgendwo muss die SNB ja ihre Verluste auf dem Euro wieder hereinholen.

      Dazu wird sie aber mehrere Millionen Jahre benötigen bis sie mit Kursen so viel wieder drin hat. Also muss sie auch Minuszinsen erheben. Die Sparer und Pensionskassen danken es.

      Der SNB-Troll wirft mir „Pöbeleien“ gegen SNB-Chef Jordan vor. Bitte überzeugen Sie sich selber von den Pöbeleien des anonymen SNB-Trolls hier gegen mich und auch seines Busenfreundes Roman Günter, der mich als „Hassprediger“, „Scharlatan“, „paranoid“, „Hund“ und dergleichen beschimpft.

      Einer SNB unwürdig. Punkt.

      Die SNB verhindert, dass eine Diskussion über Geldtheorie stattfinden kann. Die Medien schweigen das Thema tot. Gott sei Dank gibt es Lukas Hässig mit seinem „Inside Paradeplatz“. Allein hier kann eine Diskussion stattfinden. Leider anonym.

      Taktik der SNB? Trolle wie „Walt Rother“ (ich nehme an, er kommt von sehr nahe des SNB-Bankrates) sollen versuchen, die Diskussion hier zu torpedieren. Auftrag oder stiller vorauseilender Gehorsam ist unwichtig. Die Tatsache ist entscheidend.

      Es ist SNB-Chef Jordan, der die Irrlehren der SNB verbreitet und die oberste Verantwortung trägt. Er ist schuld, dass die Diskussion nur hier anonym erfolgen kann.

      Ich wiederhole: SNB-Chef Thomas Jordan ist schuld, dass keine Diskussion stattfinden kann. Deshalb soll er nun schleunigst zurücktreten.

      Sämtliche Beleidigungen von anonymer SNB-Seite gegen meine Person fallen deshalb letztlich auf die SNB und insbesondere auf SNB-Chef Jordan zurück. So viel zu den „Pöbeleien“ hier.

      Walt Rother ist und bleibt ein Wirrkopf. Wie damals vor 25 Jahren, als er versuchte, mir zu erklären, dass eine Geldemission das gleiche sei wie „Erdbeeren vermieten“. Ich dachte schon damals, er sei nicht der Hellste.

      Zu seinem Beispiel hier:

      Banknoten sind eine Schuld der SNB. Am Schluss von SNB-Professors Transaktion mit dem Wechselgeld besitzt der Leser 700 Franken in Banknoten. Das ist eine Schuld der SNB gegenüber dem Leser. Der Leser kann diese Banknoten jederzeit seiner Bank geben und diese der SNB gegen ein entsprechendes Giroguthaben. Und mit diesem kann die Bank Zahlungsanweisungen an die SNB geben.

      Indirekt kann also jeder Besitzer einer Banknote diese an die SNB zurückgeben und als (gesetzliches) Zahlungsmittel verwenden.

      Die SNB muss für diese 700 Franken auf der Passivseite ihrer Bilanz entsprechende Aktiva (700) besitzen. Hat sie die nicht, so kann die SNB diese Banknoten über 700 Franken nicht zurückkaufen und ist Konkurs.

      Ich schildere hier jetzt zum 3. Mal in diesem Beitrag als Erklärung nochmals das Beispiel vom Gutschein der IKEA (siehe u.a. Nachtrag I):

      Bei der letzten MUBA (Schweizer Mustermesse Basel) hatte IKEA einen Stand mit Möbeln, wo während einiger Tage einige Schülerinnen und Schüler (SuS) Tag und Nacht lebten.

      Als Belohnung erhielten die SuS IKEA-Gutscheine zum Bezug von Möbeln im Wert von je CHF 1‘500 Franken. Hat IKEA mit der Aushändigung der Scheine ihre Schuld gegenüber den SuS beglichen?

      Nein.

      Warum nicht?

      Weil die Aushändigung der Schuldscheine im Gegenteil die Bestätigung von IKEA ist, dass IKEA den SuS Möbel im Wert von CHF 1‘500 schuldet.

      Die Schuld der IKEA gegenüber den SuS ist erst beglichen, wenn die SuS entsprechend Möbel bei IKEA bezogen haben.

      Anderes Beispiel:

      UBS schreibt einem Angestellten den Lohn auf dessen Konto gut. Ist damit die Schuld der UBS gegenüber ihrem Angestellten beglichen?

      Nein. Die Schuld der UBS ist erst begleichen, wenn der Angestellte mit seinem Guthaben auf seinem Konto eine Zahlungsanweisung gibt. Das kann auch eine Zahlung sein, die zu einer Bilanzverkürzung der UBS führt – z.B. eine Zahlung auf ein Konto der CS.

      Genauso bei der SNB. Ein Giroguthaben einer Bank bei der SNB verbrieft die Schuld der SNB gegenüber der Bank. Die Schuld der SNB gegenüber der Bank ist erst beglichen, wenn die Bank eine Zahlungsanweisung an die SNB gibt, mit ihrem gesetzlichen Zahlungsmittel etwas zu bezahlen.

      Das kann auch eine Zahlungsanweisung sein, die zu einer Bilanzverkürzung der SNB führt. Z.B. ein Kontoübertrag auf eine andere Zentralbank.

      Kommen wir zurück zum Beispiel des ex SNB-Professors hier:

      Zuerst Schuld der SNB gegenüber dem Kunden von CHF 2‘000 sowie Guthaben beim Kunden von CHF 1300 (wegen überteuertem Kurs). Per Saldo bleibt eine Schuld der SNB gegenüber dem Kunden von 700 Franken.

      Diese 700 CHF kann der Leser jederzeit einer Bank als gesetzliches Zahlungsmittel übergeben und diese jederzeit der SNB in Giroguthaben und mit diesem eine Zahlungsanweisung an die SNB erteilen. Punkt. Schluss.

      Wo also liegt das Problem von SNB-„Walt Rother“.

      Es wäre gescheiter, im SNB-Studium Gerzensee würde man sich für eine Klausur zurückziehen und den eigenen Unsinn überdenken, bevor man an teuren Kursen die Irrlehren des SNB-Chefs kolportiert.

      Marc Meyer

    • @Leserinnen und Leser

      Nach gefühlten 100 polemischen Kommentaren versucht nun der frustrierte SNB-Professor doch noch in eine fachliche Diskussion einzusteigen – und wird sich gleich wieder eine blutige Nase holen.

      Was? Ein Kurs bei der SNB in Gerzensee kostet 1‘300 Franken? Für Irrlehren muss man noch dermassen viel bezahlen? Das ist Wucher. Aber irgendwo muss die SNB ja ihre Verluste auf dem Euro wieder hereinholen.

      Dazu wird sie aber mehrere Millionen Jahre benötigen bis sie mit Kursen so viel wieder drin hat. Also muss sie auch Minuszinsen erheben. Die Sparer und Pensionskassen danken es.

      Der SNB-Troll wirft mir „Pöbeleien“ gegen SNB-Chef Jordan vor. Bitte überzeugen Sie sich selber von den Pöbeleien des anonymen SNB-Trolls hier gegen mich und auch seines Busenfreundes Roman Günter, der mich als „Hassprediger“, „Scharlatan“, „paranoid“, „Hund“ und dergleichen beschimpft.

      Einer SNB unwürdig. Punkt.

      Die SNB verhindert, dass eine Diskussion über Geldtheorie stattfinden kann. Die Medien schweigen das Thema tot. Gott sei Dank gibt es Lukas Hässig mit seinem „Inside Paradeplatz“. Allein hier kann eine Diskussion stattfinden. Leider anonym.

      Taktik der SNB? Trolle wie „Walt Rother“ (ich nehme an, er kommt von sehr nahe des SNB-Bankrates) sollen versuchen, die Diskussion hier zu torpedieren. Auftrag oder stiller vorauseilender Gehorsam ist unwichtig. Die Tatsache ist entscheidend.

      Es ist SNB-Chef Jordan, der die Irrlehren der SNB verbreitet und die oberste Verantwortung trägt. Er ist schuld, dass die Diskussion nur hier anonym erfolgen kann.

      Ich wiederhole: SNB-Chef Thomas Jordan ist schuld, dass keine Diskussion stattfinden kann. Deshalb soll er nun schleunigst zurücktreten.

      Sämtliche Beleidigungen von anonymer SNB-Seite gegen meine Person fallen deshalb letztlich auf die SNB und insbesondere auf SNB-Chef Jordan zurück. So viel zu den „Pöbeleien“ hier.

      Walt Rother ist und bleibt ein Wirrkopf. Wie damals vor 25 Jahren, als er versuchte, mir zu erklären, dass eine Geldemission das gleiche sei wie „Erdbeeren vermieten“. Ich dachte schon damals, er sei nicht der Hellste.

      Zu seinem Beispiel hier:

      Banknoten sind eine Schuld der SNB. Am Schluss von SNB-Professors Transaktion mit dem Wechselgeld besitzt der Leser 700 Franken in Banknoten. Das ist eine Schuld der SNB gegenüber dem Leser. Der Leser kann diese Banknoten jederzeit seiner Bank geben und diese der SNB gegen ein entsprechendes Giroguthaben. Und mit diesem kann die Bank Zahlungsanweisungen an die SNB geben.

      Indirekt kann also jeder Besitzer einer Banknote diese an die SNB zurückgeben und als (gesetzliches) Zahlungsmittel verwenden.

      Die SNB muss für diese 700 Franken auf der Passivseite ihrer Bilanz entsprechende Aktiva (700) besitzen. Hat sie die nicht, so kann die SNB diese Banknoten über 700 Franken nicht zurückkaufen und ist Konkurs.

      Ich schildere hier jetzt zum 3. Mal in diesem Beitrag als Erklärung nochmals das Beispiel vom Gutschein der IKEA (siehe u.a. Nachtrag I):

      Bei der letzten MUBA (Schweizer Mustermesse Basel) hatte IKEA einen Stand mit Möbeln, wo während einiger Tage einige Schülerinnen und Schüler (SuS) Tag und Nacht lebten.

      Als Belohnung erhielten die SuS IKEA-Gutscheine zum Bezug von Möbeln im Wert von je CHF 1‘500 Franken. Hat IKEA mit der Aushändigung der Scheine ihre Schuld gegenüber den SuS beglichen?

      Nein.

      Warum nicht?

      Weil die Aushändigung der Schuldscheine im Gegenteil die Bestätigung von IKEA ist, dass IKEA den SuS Möbel im Wert von CHF 1‘500 schuldet.

      Die Schuld der IKEA gegenüber den SuS ist erst beglichen, wenn die SuS entsprechend Möbel bei IKEA bezogen haben.

      Anderes Beispiel:

      UBS schreibt einem Angestellten den Lohn auf dessen Konto gut. Ist damit die Schuld der UBS gegenüber ihrem Angestellten beglichen?

      Nein. Die Schuld der UBS ist erst begleichen, wenn der Angestellte mit seinem Guthaben auf seinem Konto eine Zahlungsanweisung gibt. Das kann auch eine Zahlung sein, die zu einer Bilanzverkürzung der UBS führt – z.B. eine Zahlung auf ein Konto der CS.

      Genauso bei der SNB. Ein Giroguthaben einer Bank bei der SNB verbrieft die Schuld der SNB gegenüber der Bank. Die Schuld der SNB gegenüber der Bank ist erst beglichen, wenn die Bank eine Zahlungsanweisung an die SNB gibt, mit ihrem gesetzlichen Zahlungsmittel etwas zu bezahlen.

      Das kann auch eine Zahlungsanweisung sein, die zu einer Bilanzverkürzung der SNB führt. Z.B. ein Kontoübertrag auf eine andere Zentralbank.

      Kommen wir zurück zum Beispiel des ex SNB-Professors hier:

      Zuerst Schuld der SNB gegenüber dem Kunden von CHF 2‘000 sowie Guthaben beim Kunden von CHF 1300 (wegen überteuertem Kurs). Per Saldo bleibt eine Schuld der SNB gegenüber dem Kunden von 700 Franken.

      Diese 700 CHF kann der Leser jederzeit einer Bank als gesetzliches Zahlungsmittel übergeben und diese jederzeit der SNB in Giroguthaben und mit diesem eine Zahlungsanweisung an die SNB erteilen. Punkt. Schluss.

      Wo also liegt das Problem von SNB-„Walt Rother“.

      Es wäre gescheiter, im SNB-Studium Gerzensee würde man sich für eine Klausur zurückziehen und den eigenen Unsinn überdenken, bevor man an teuren Kursen die Irrlehren des SNB-Chefs kolportiert.

      Marc Meyer

    • Robbt sich Pöbel-Meyer langsam an die Wahrheit heran? Ich zweifle, aber wir wollen anerkennen, dass er nicht darauf besteht, ein Individuum habe Anspruch auf SNB-Assets. Wird er einsehen, dass das Geschäft zwischen SNB und Kunde mit der Herausgabe des Wechselgeldes abgeschlossen ist?

      Ganz schwierig dürfte es für ihn bei der Geschäftsbank werden: begreift er wohl, dass die Geschäftsbank ihr SNB-Guthaben allenfalls einer anderen Geschäftsbank per Anweisung an die SNB übertragen darf ODER dieses Guthaben gegen die FREIWILLIGE Lieferung eines Assets durch die SNB verrechnet wird. Vor allem: begreift Pöbel-Meyer, dass die Geschäftsbank die SNB gerade NICHT ANWEISEN kann, ihr irgendein Schmuckstück aus dem SNB-Eigentum zu geben? Begreift er wohl, dass eine solche Forderung vor keinem Gericht der Welt Gehör fände und allenfalls bei der Basler Fasnacht reüssierte? Nein, das wäre zu viel, das begreift Pöbel-Meyer nicht. NIEMALS nicht. Schade für ihn. Muss er weiter pöbeln.

  16. Daniel hat’s am kürzesten auf den Punkt gebracht:

    Daniel S.

    5. Juli 2018 / 08:28

    Lieber Herr Meyer
    Wie bin ich doch froh, dass nicht Sie Präsident der SNB sind!

    • @Walt Rother

      Ja es gibt viele Partikularinteressenten, die von der Irrlehre Jordans profitieren – so auch offensichtlich Daniel S.

      Im Gesamtinteresse der Schweiz ist es jedoch nie und nimmer, wenn die SNB nicht einmal einen halbes Prozent ihrer Investitionen in der Schweiz tätigt und den Rest im Ausland. Damit kurbelt sie die ausländischen Volkswirtschaften an auf Kosten der Schweiz.

      Die SNB verstösst gegen unsere Bundesverfassung.

      Es wird höchste Zeit, dem Treiben der SNB einen Riegel zu schieben.

      Bundesrat Ueli Maurer hat jetzt zum guten Glück einen Anfang gemacht.

      Marc Meyer

  17. @Walt Rother

    Nein. Die SNB zahlt ihre Rechnungen nicht mit Banknoten. Genauso wie IKEA durch Ausstellung eines Gutscheines ihre Schuld nicht bezahlt.

    Durch Emission einer Banknote bzw. durch Ausstellung eines Gutscheines wird die Schuld der Emittentin erst verbrieft.

    Ich habe das ausführlich erklärt in Nachtrag I. Lesen Sie den lieber als hier herumzulümmeln.

    Welch pitoyables Bild Sie hier für die SNB und deren Chef Jordan abgeben. Sie machen mit ihren clownesken Einlagen die ganze SNB zur Lachnummer.

    Und das Schlimmste: Sie merken es nicht einmal.

    Marc Meyer

  18. Lieber Platon

    Es gibt keinen Grund für Dünkel, weder für einen Hochstudierten noch für einen Arbeiter. Ich weiss nicht, auf welcher Seite Sie sich wähnen, doch das ist MIR zumindest auch völlig egal.

    Sie deuten an, ich hatte Ihnen nicht sachlich geantwortet. Das stimmt nur zum Teil. Im Wesentlichen habe ich Sie darauf verwiesen, dass Ihre Theorie-Luftschlösser nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Die SNB bezahlt Ihre Rechnungen mit neu gedrucktem Geld und damit ist das Geschäft abgeschlossen. So läuft es, auch wenn Sie und Herr Meyer tausendmal die Buchhaltung als Zeuge nennen und sagen, dass es nicht so läuft.

    An diesem Punkt finden wir keine Einigkeit, darum habe ich den Schluss gezogen, dass Sie in einer anderen Welt leben, nicht jedoch in der Schweiz. Das ist für mich kein Problem, ich werfe Ihnen das auch nicht vor. Sie sollten daraus jedoch besser nicht den Schluss ziehen, dass Sie dadurch eine Lizenz zum Rüpel haben, wie es der gescheiterte SNB-Besucher zu haben glaubt.

    Berichten Sie uns unbedingt von Ihrem Treffen!

  19. Hurra, Nachtrag VIII ist da!!!!

    Jetzt ist der Weg zum Ziel wieder ein wenig kürzer – Glückwunsch, Herr Meyer!

    Ich weiss, Sie schaffen die MCDLXI!! Einfach dranbleiben 👍.

  20. @Leserinnen und Leser

    Der Kommentator „Rolf Laager fragt sich, ob die Arroganz der SNB schon zur Demenz mutiere?

    Zitat:

    Rolf Laager
    9. August 2018 / 11:43
    @Sahra Graber

    Walt Rother schrieb Ihnen : Wertet der Franken auf, sind sie mit CHF gut bedient. Die SNB-Bilanz wird evtl. wachsen, wenn die SNB weiter interveniert, doch das muss Sie nicht weiter kümmern.

    Nein, nein, das muss Sie doch nicht kümmern! Schliesslich erhalten Sie durch diese Aussage Absolution von höchster anonymer Stelle. – Wie durchgeknallt und anmassend muss man sein, um solche Statements abzugeben ? Artikuliert sich hier bereits der schleichende Uebergang von Ignoranz zu Demenz ?

    • Lieber Herr Meyer,

      ist das nicht lustig und grotesk/tragisch in einem? Vielleicht hat ein Zirkus Interesse an der Clowneske des @Walt Rother. Klar, dass er da nicht sachlich diskutieren mag, und lieber auf ausfallenden und sarkastischen ausweich Manövern setzt, weil sein kurliger Standpunkt zum Vorneherein auf verlorenem Posten gegen die Fakten ist.

      Die Geschäftsbank hat eine Forderung auf Aktiven der SNB – und die SNB hat einen Schuldschein ausgegeben, weil die GB Anspruch auf Rückgabe der Aktiven hat. Ich war mit @Walt Rother sachlich und die Argumente kann er ganz offensichtlich nicht widerlegen, damit hat er sich selber disqualifiziert und ich kann ihn nicht mehr ernst nehmen. Die Beobachtung des Herrn Rolf Laager (Danke dafür!) ist der „Gnadenstoss“ für die ad absurdum geführten Hirngespinnste.

      Danke für Ihre Vorwarnung hinsichtlich mein Treffen mit der SNB-Direktorin. Kann man Zeugen mitnehmen? Wird die Unterhaltung protokolliert? Ich hoffe, dass es an der Börsenstrasse einen robusten Blitzableiter gibt und die Klimaanlage funktioniert….

      Herr Meyer abschliessend was mich interessieren würde ist, was die SNB in der jetzigen Situation ihrer Meinung nach sinnvollerweise noch tun könnte.

      Ich hoffe, Sie drücken mir kräftig die Daumen und bringen mir Glück….Alles Gute und schreiben Sie weiter…..

    • @Platon

      Lieber Platon

      Ja, den SNB-Troll „Walt Rother“ kann man wirklich nicht Ernst nehmen – wie auch die SNB-Führung, die er hier vertritt.

      Er hat immer noch nicht begriffen, dass die Banknote der Schuldschein der SNB ist und dass deshalb die Emission einer Banknote die SNB-Schuld nicht verringert, sondern vergrössert.

      Er begeht denselben Fehler wie Jordan.

      Aber eben – Dummheit ist nicht strafbar. Hat man schon im Fall Swissair gesehen.

      Ich habe der SNB schon 1993 geraten in meinem Buch Arbeitslosigkeit – die grosse Verantwortung der WIrtschaftswissenschaft“, ihre Auslandinvestitionen abzubauen und im Inland zu investieren.

      Nur so kann sie die inländische Wirtschaft ankurbeln. Das entspräche auch ihrem Auftrag gemäss Bundesverfassung.

      Die SNB vestösst gegen die Bundesverfassung.

      Damals stand der Dollar bei 1.80. Was soll ich jetzt noch sagen, was die SNB tun soll, da sie in der Falle sitzt?

      Sie muss sich an die BV halten und ihre Auslandinvestitionen drastisch reduzieren. Zu einem Mega-Verlust wird es kommen – so oder so.

      Ihr Besuch bei Frau Mächler:

      Die sei gute Schwimmerin und schwimmt wahrscheinlich auch in der Geldtheorie, wie SNB-Jordan. Schwimmen ist im SNB-Direktorium angesagt: Schwimmen im Wasser – und in der Geldtheorie.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so dumm ist und nicht versteht, was ich hier seit Jahren der SNB versuche beizubringen:

      Notenbankgeld ist nicht Aktivum der SNB wie Jordan und sein Verteidiger hier „Walt Rother“ behaupten. Nein. Notenbankgeld ist eine Schuld der SNB.

      Vielleicht verfügt sie über genügend IQ, um das verstehen.

      Möglicherweise wird sie lavieren. Sie kann ja ihrem Chef nicht widersprechen. Könnte schon aber getraut sich nicht. 1 Million Jahressalär ist ja zu schön.

      Ja nehmen Sie unbedingt einen Zeugen mit – am besten Herrn Hässig!

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  21. Warnung!

    Warnung an alle, die vom „lieben Polizisten Jordan“ zu einem Kaffee in seinem Büro am Bürkliplatz eingeladen werden, wo er seine Irrlehre zum Besten geben will („die SNB kann Geld drucken und unbeschränkt Euros kaufen und alle Schulden bezahlen“).

    Für die Eingangskontrolle müssen Sie genügend Zeit einberechnen. Pass dabei haben.

    Sie werden von Herrn Jordan (bzw. dessen Sekretärin) ein Glas kaltes Wasser erhalten.

    Es wird ein zweiter Herr bei der Besprechung dabei sein. Dieser wird immer Herr Jordan Recht geben und immer Ihnen Unrecht. Zumindest Kopf nicken und dann Kopf schütteln. Schön abwechselnd.

    Zudem wird alle 10 Minuten eine Sekretärin hereinkommen (welche die überdimensionale Türe fast nicht aufstossen kann) und sagen:

    „Herr Jordan, ihr nächster Termin wartet schon.“

    Erfahrungsbericht von Marc Meyer

  22. Verehrte Leserinnen und Leser

    Die ganze Schweiz kann hier amüsiert bzw. schockiert mitverfolgen, wie zwei anonyme SNB-Lümmel (einer aus dem direkten Umfeld der SNB-Spitze), hier krampfhaft versuchen, die Irrlehre von SNB-Chef Thomas Jordan zurecht zu biegen.

    Die SNB ist offenbar nicht zu mehr fähig, als zu Polemik und gegenseitigem“Schulterklopfen“. Darin ist die SNB Spitze. Fachlich jedoch eine Nullnummer.

    Die Schweizerische Nationalbank ist am Tiefpunkt ihrer Glaubwürdigkeit angelangt. Ich bitte Bundesrat und Parlament, nun endlich bei der SNB die Reissleine zu ziehen, bevor der Schaden noch grösser wird.

    Die Behauptung von SNB-Chef Jordan, wonach die SNB bei negativem Eigenkapital einfach Geld drucken kann, um die eigenen Schulden zu bezahlen, ist Blödheit – nichts anderes.

    Die Steuerzahler werden die SNB rekapitalisieren müssen. Das jedoch streitet SNB-Jordan ab.

    Bitte ziehen Sie Konsequenzen aus diesem SNB-Debakel. Die SNB-Schulden von über 700 Milliarden Franken sind genug. Niemand weiss, wie diese je zurückzuzahlen sind. Also bleiben nur noch die Steuerzahler.

    Od wollen wir den Euro einführen und ev. der EU beitreten – nur weil die SNB-Spitze ihrer Aufgabe nicht gewachsen ist?

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  23. @Meyer

    „Bei negativem Eigenkapital der SNB kann die SNB die Zahlungsaufträge der Banken nicht mehr ausführen und ist Konkurs.“

    Warum? Es nur eine Umbuchung. Funktionieren die Computer der Nationalbank nicht mehr? Bleiben die Mitarbeiter zuhause? Will die Bilanz nicht mehr mitspielen? Was ist mit den Banknoten? Werden die auch nicht mehr ausgetauscht? Erlauben Sie uns doch einmal einen kleinen Einblick in Ihr Wunderland.

    • Die Computer der SNB lesen IP und hören auf Meyers Kommando. Die Druckmaschinen ebenfalls und die Geldscheine haben einen geheimen Chip.

      Mehr muss man wohl nicht sagen.

    • @R.G.

      Ich habe Ihnen schon mehrmals gesagt, dass ich nicht bereit bin, mit Ihnen hier weiter zu diskutieren. Wenn Sie nicht mehr weiterkommen, werden Sie stark persönlich beleidigend.

      Wer persönlich beleidigt wie Sei, der soll sein Anschrift hier bekanntgeben. Aber Sie stehen ja nicht dazu. Also vergessen Sie es.

      Und Tschüss.

      Marc Meyer

    • @Walt Rother

      Sie SNB-Lümmel trollen immer noch hier herum bzw. Sie SNB-Troll lümmeln immer noch hier herum

      Haben Sie nichts Gescheiteres zu tun, Sie frustrierter Oekonomie-Professor, der sein ganzen Berufsleben vergeudet hat wegen seiner Arroganz und Ignoranz, die hier langsam zur Demenz mutiert, wie Kommentator Rolf Laager festgestellt hat.

      Kein Wunder nimmt Sie niemand mehr Ernst hier.

      SNB-Chef Jordan hat nur noch solche Versager wie Sie, die seine Irrlehre hier krampfhaft zu verteidigen suchen.

      Aber es gelingt nicht.

      Sie sind ein „Looser“. Und bleiben es. Das belegen Ihre zahlreichen schwachsinnigen Voten.

      Verbreiten Sie hier eigentlich die Meinung des SNB-Bankrates? Sie stehen diesem ja sehr nahe. Nicht wahr? Argumentiert man dort auch so schwachsinnig wie Sie hier?

      Marc Meyer

  24. Lieber Herr Roman Günter
    Lieber Herr Walt Rother

    Als Aktivum ist Geld ein Vermögenswert und wenn ein Aktivum in Geld bewertet wird, so bleibt selbstverständlich nicht bloss das Aktivum, sondern auch das bewertete Aktivum Vermögen. So ist Bargeld für die Geschäftsbanken Vermögen, wie das auch für die Bürger der Fall ist. Für die SNB allerdings ist es ein Passivum. Analog gilt das für Buchgeld: Für die SNB ist Buchgeld eine Bargeldschuld, für die Geschäftsbank ist ZB-Buchgeld ein Aktivum, ihr eigenes Buchgeld jedoch ein Passivum, also ebenfalls eine Bargeldschuld. Für den Bürger ist auch Buchgeld ein Aktivum.

    Das ist nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

    Ich bin total aufgeregt, ich muss mich jetzt auf das Treffen mit der SNB-Direktorin vorbereiten. Ich bin mir bewusst, dass meine einfachen Ausführungen einfach Plattidüde ist, bei der sich höchstens weltfremde Hochstudierte, welche in ihrem Leben nichts anderes als Schulräume gesehen haben, manchmal schwer tun. Ein Arbeiter baut wertvolle Häuser – ein Professor unter Umständen nur in fachchinesische Vokabeln verpackte wertlose Luftschlösser und kriegt trotzdem einen viel höheren Lohn. Der Arbeiter wird als Trottel betrachtet, der Herr Professor als Fachmann. So wie die Welt manchmal verkehrt ist, so wird sie auch verkehrt gesehen, genau das meine Herren tun Sie beide.

    • Lieber Platon

      Verlassen Sie einfach mal die Bilanzebene und versuchen sich an meinen zwei kleinen Fragen, wenn Sie sich trauen.

      Beste Grüsse

  25. Liebe Leser

    Wer sich dafür interessiert, was die Nationalbank wirklich so sagt, sollte sich vielleicht eher am folgenden Link orientieren.

    https://www.snb.ch/de/iabout/pub/id/media_speeches_1

    Herr Meyer hat für sich und seine imaginären Feinde von der Nationalbank mit deren fabulierten Aussagen schon seit einiger Zeit eine alternative Realitätsebene gefunden. Sein Unterhaltungsprogram ist exklusiv hier auf IP geschaltet.

    • Lieber Herr Roman Günter,

      Interessant, dass sich ein Laie ein psychologisches Urteil über einen Fachmann, der nichts weiter tut, als festzustellen, dass Schulden Schulden sind, erlaubt. Das lässt tief blicken.

      ZITAT VON:

      „Antwort Gewünscht
      24. Juli 2018 / 16:51
      @ Walt Rother

      Also die SNB ist unbegrenzt liquide und ein neg. EK eine Lapalie… aber dennoch hat die SNB beim Mindestkurs gekniffen. LOL. Ihr Motto scheint von Pippi Langstrumpf entlehnt zu sein. Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Die SNB hat genau aus einem Grund die Segel gestrichen, weil sie erkannt hat, dass sie im globalen Devisenhandel hoffnungslos unterlegen ist. Die Mittel der SNB sind begrenzt. Vor allem gegen die Big Player FED, EZB und BoJ. Sie sollten keine allzu grossen Erwartungen in Notenbanker haben. Das sind Bürokraten und Politiker, nur so kommt man dorthin. Bernanke hielt die Hypokrise im Mai 2007 für kontrollierbar. Grand Ma Yellen hält eine Finanzkrise zu Lebzeiten für unwahrscheinlich. Und der FED ist die grösste Finanzkrise seit den 1930er Jahren ohne Vorwarnung direkt unter der Nase explodiert. Es würde mich sehr überraschen wenn Jordan von besserem Kaliber wäre. Notenbanker sind Economic Cheer Leader. Dafür werden sie bezahlt. Fachkenntnis ist nur bedingt gefragt. Und btw… Negativzinsen sind bereits eine Steuer die wegen der SNB Politik erhoben wird. Zu guter letzt eine Frage, weil sie den EUR mit 1:1 oder sogar null angesprochen haben. Ist es wirklich eine gute Idee eine Währung mit diesen/Ihren Perspektiven anzuhäufen. Das Geld wäre wie Herr Meyer immer sagt besser in der CH investiert worden als in das Fehlkonstrukt von Theo Weigel.““

    • Lieber Platon

      Was genau wollen Sie uns mit dem Zitat mitteilen? Dass die SNB im Inland hätte „investieren“ sollen? In Ihrer Welt geht das doch gar nicht!

      Und was wäre aus dem Wechselkurs geworden, 1.0 zum Euro, 0.8? Ja, dann lebten wir jetzt in einer anderen Welt, denn die Schweizer Wirtschaft gäbe es dann nicht mehr. Naja, vielleicht wäre es dann Ihre Welt und Meyer deren Nationalbankpräsident schliesslich wäre ja genau das passiert, was Meyer auf IP herbeikrakeelen will.

    • Guten Tag, Platon

      Ob ich Laie bin oder nicht, wissen Sie nicht, aber es spielt auch keine Rolle. Psychologische Ferndiagnosen sind unseriös und anmassend. Herr Meyer interessiert mich als Person überhaupt nicht, ich analysiere nur seine Texte und erlaube mir ein persönliches Urteil über die gemachten Aussagen zu posten und, wo nötig, frage ich nach. Ich stelle schon seit längerem fest, dass Herr Meyer noch nie eine stringente Antwort auf Fragen zu seinen Behauptungen liefern konnte und komme zum Schluss, dass seine Realität auf einer anderen Ebene spielen muss. Er offenbart sich darin als Esoteriker, nicht als Wissenschafter. Rein objektiv betrachtet natürlich 😉

  26. Nachtrag VIII

    SNB-Jordan gefährdet unser Land!

    Giroguthaben der Banken bei der SNB sind gesetzliche Zahlungsmittel für die Banken

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Mit Polemik wird aus der Ecke der SNB versucht, die Diskussion hier zu torpedieren und die Argumente zu verwischen (siehe Beiträge von SNB-Troll „Walt Rother“).

    Deshalb möchte ich Ihnen hier die wichtigsten Punkte nochmals kurz vor Augen führen:

    SNB-Chef Prof. Dr. Thomas Jordan behauptet, die Giroguthaben der Banken bei der SNB seien gesetzliche Zahlungsmittel für die SNB. Die SNB könne jederzeit ihre eigenen Schulden damit bezahlen (bedienen, nachkommen, begleichen, tilgen).

    Jordan behauptet zudem, die Giroguthaben der Banken bei der SNB seien keine Zahlungsmittel für die Banken (gegen Notenbankgeld wird nur Notenbankgeld gegeben; d.h. Notenbankgeld wird von der SNB nicht als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert und dessen Annahme verweigert.)

    Dem halte ich entgegen:

    Erstens:
    Notenbankgeld (Giroguthaben der Banken bei der SNB) ist gesetzliches Zahlungsmittel für die Banken – auch für Zahlungen, die zu einer Verkürzung der SNB-Bilanz führen.

    Zweitens:
    Notenbankgeld ist kein Zahlungsmittel für die SNB, um die eigenen Schulden zu begleichen, wie Jordan behauptet.

    Konklusion:

    Erstens:
    Bei negativem Eigenkapital der SNB kann die SNB die Zahlungsaufträge der Banken nicht mehr ausführen und ist Konkurs.

    Zweitens:
    Die SNB kann bei negativem Eigenkapital ihre Schulden nicht aus dem Nichts begleichen und so ihr Eigenkapital wieder aufstocken, wie SNB-Jordan behauptet, sondern die SNB ist Konkurs. D.h. die Steuerzahler müssen die SNB rekapitalisieren, was Jordan abstreitet.

    Schützt unser Land vor den Illusionen unserer Notenbank und insbesondere deren Chef Prof. Dr. Thomas Jordan. Dessen Illusionen gefährden unser Land. Diese können zur Einführung des Euro und ev. gar zu einem Betritt der Schweiz zur EU führen.

    Ein Mann, der sein Metier nicht versteht, darf unser Land nicht dermassen gefährden unter dem Deckmäntelchen, er sei unabhängig.

    Ich rate der SNB-Direktion, zurückzutreten. Sie gefährdet unnser Land.

    Dem Bankrat der SNB rate ich, endlich Verantwortung zu übernehmen, oder ebenfalls zurückzutreten.

    Marc Meyer

  27. Lieber Roman Günter

    Bei Meyer gibt es keine Grenze für Absurdität. Wir dürfen darum immer wieder lachen. Dafür gilt Herrn Meyer unser aller Dank!

    • Guten Tag, Walt Rother

      Dank Meyer haben wir unser eigenen Doctor Who, der nicht weniger fantastisch ist als das Original.

  28. Sehr geehrte Frau Sarah Graber,

    In diesen Zeiten zeichnet sich aus, wer die Ruhe bewahrt und sich auf die Dinge konzentriert, die er beeinflussen kann. Eine sinnvolle Vorbereitung der finanziellen Angelegenheiten gehört dazu. Zum Beispiel sind nahezu alle Kapitalanlagen in akuter Gefahr, die von fleissigen Menschen erwirtschaftet wurden. Gerade der Mittelstand, der einmal als Garant unserer Wirtschaftsordnung fungierte, könnte zeitnah ins Schleudern kommen auf Grund der unverantwortlichen Geldpolitik der Zentralbanken. Bitte bedenken Sie, dass die Einführung des Mindeskurses eine Enteignung war der arbeitenden Bevölkerung.

    Das Problem in der Schweiz ist die Überakkumulation von Geldvermögen, welche eine Staatsverschuldung erzwingen würde, weil andernfalls die Kredite (Schweiz hat die zweit höchste Verschuldungsquote der Privatenhaushalte) nicht mehr bedient werden können und das System dadurch zusammenbricht (die Banken müssen ihre Forderungen abschreiben, was sie selbst in Schwierigkeiten bringt und was eine Kettenreaktion auslösen kann). Daher bricht eine Währung zusammen, sobald die Staatsanleihen am offenen Markt nicht mehr gekauft werden. Daraus ersieht man, dass Geld für die Zentralbanken sehr wohl eine Schuld ist! Sie können ihre Staatsanleihen nur dann ver- und die Währung zurückkaufen und so die Währung auch stabilisieren, wenn die Aktiven den Wert behalten, sie also nicht überschuldet ist. Daher ist die Politik der SNB unverantwortlich, denn wenn der Wert ihrer Währungs“reserven“ zusammenbricht, hat die Schweiz ein Problem. Und daher sind auch die Annahmen der Herren @Roman Günter, @Walt Rother und @Rudolf Müller, die SNB könne jederzeit ihre Verpflichtungen nachkommen und negatives Eigenkapital sei überhaupt kein Problem, ein fataler Irrtum.

    Lieber Herr Walt Rother,

    woher wissen Sie das Herr Dr. Marc Meyer keine gute Figur gemacht hat? Waren Sie dabei?

    Ihre Worte:
    „Ihre Behauptung, die Mehrheit der Bevölkerung stünde hinter Meyers Blablablablabla, bedürfte eines Beweises.“

    Ich habe das nicht geschrieben, sondern das die einfachen Bürger und ehrlichen Steuerzahler die hinter Herr Meyer’s Positionen stehen viele sind und immer mehr werden….uff….sind Sie anstrengend und langweilig…..genauso wie der Thomas gestern….puh….wir waren alle gleichsam eingepfärcht als wollte man aus uns „Polenta“ machen….ich nehme aus dem Gerzensee die Erkenntnis mit, dass wir Bürger keine Zeit zu verlieren haben und endlich selbstbewusst die SNB und ihre Hintermänner und Frauen zur Rechenschaft ziehen müssen, indem wir Fragen stellen und genau hinschauen wer, wo, wie und was tut.

    • Lieber Platon

      Meyer hat sich auf IP mehrfach ausführlich und peinlich detailliert über seinen Auftritt bei der SNB ausgeheult.

      Wenn Sie meinen, „die einfachen Bürger und ehrlichen Steuerzahler“ seien alle dumm, dann könnte es stimmen, dass sie hinter Meyers Positionen stehen. Ich bin dagegen der Meinung, dass gerade „die einfachen Bürger und ehrlichen Steuerzahler“ viel schlauer sind als selbsternannte Experten wie unser Meyer (zu glauben scheinen) und darum auch seiner lächerlichen Initiative keine Chance gegeben haben.

      Tut mir Leid, dass ich Sie mit langer Weile plage, aber es freut mich auch, dass wir Dank Ihres Auftritts beim Maechler-Vortrag gestern jetzt alle wissen, wer sich hinter „Platon“ verbirgt. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Gelegenheit, diesem oder jener einen Tipp zu geben, was Sie hier auf IP „anonym“ verzapfen.

    • Lieber Platon

      Ein starker Franken ist schön für die Rentner, aber längerfristig eher nicht für die lohnabhängigen Arbeitsaktiven. Auch sonst werfen Sie da einiges in die Runde; Staatsverschuldung, Überakkumulation, Marktversagen für Staatsanleihen, Währungsreserven, Verschuldungsquote, u.s.w., ohne Korrelationen zu erläutern, von welchen einige sich effektiv diametral gegenüberstehen. Sie machen es sich da etwas gar zu einfach. Fangen Sie doch bei den kleinen Fragen an, dann wird es übersichtlicher.

    • @Platon

      Lustig nicht wahr?

      Der Anonyme „Walt Rother“ hält sich darüber auf, dass Sie anonym schreiben.

      Wie gesagt – er ist und bleibt nicht der Hellste. Ist mir schon bei seinen anderen Pseudonymen aufgefallen. Aber im Umfeld der SNB-Spitze ist das ja auch nicht besonders wichtig – im Gegenteil – es wäre Karriere killend.

      Marc Meyer

  29. Lieber Platon

    Wir freuen uns über Ihre Einladung an die Börsenstrasse. Kleiner Tipp: erwähnen Sie nicht (sofort), dass Sie ein Meyer-Jünger sind. Er hat dort keine gute Figur gemacht und sich eine ordentliche Abreibung abgeholt. Es wäre schade, wenn man Sie gleich in Meyers Schublade finden würde.

    Wenn Sie Maechler und Co. bekehrt haben, lassen Sie es uns als erstes wissen!

  30. @Sarah Graber

    Die SNB wird bzw. dürfte jede Gelegenheit nutzen, ihre Bilanz zu verkleinern. Das bedeutet, dass sie auf absehbare Zeit bei ca. 1.20 Euroanlagen verkaufen wird. Der Kurs wird darum vorerst kaum über diese Grenze steigen.

    Wertet der Franken auf, sind sie mit CHF gut bedient. Die SNB-Bilanz wird evtl. wachsen, wenn die SNB weiter interveniert, doch das muss Sie nicht weiter kümmern.

    Wenn Sie Ihre Franken behalten und die zu erwartenden gelegentlichen Einbrüche an den Vermögensmärkten für Zukäufe nutzen, können Sie also nicht viel falsch machen.

    • @Sahra Graber

      Walt Rother schrieb Ihnen : Wertet der Franken auf, sind sie mit CHF gut bedient. Die SNB-Bilanz wird evtl. wachsen, wenn die SNB weiter interveniert, doch das muss Sie nicht weiter kümmern.

      Nein, nein, das muss Sie doch nicht kümmern! Schliesslich erhalten Sie durch diese Aussage Absolution von höchster anonymer Stelle. – Wie durchgeknallt und anmassend muss man sein, um solche Statements abzugeben ? Artikuliert sich hier bereits der schleichende Uebergang von Ignoranz zu Demenz ?

    • Lieber Herr Laager

      Der Vorteil meiner Anmerkung ist, dass sie Frau Grabers Frage beantwortet. Frau Graber ist zweifelsfrei in der Lage, meine Antwort zu werten. Sie benötigt Ihr „mansplaining“ dazu ganz gewiss nicht.

    • @Rolf Laager

      Danke! Genau so ist es!

      Die Arroganz der SNB mutiert langsam zur Demenz.

      Das beweisen die beiden SNB-Lümmel hier von „höchster anonymer Stelle“ (welch fantastischer Ausdruck!)

      Nochmals Danke!

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  31. „Roman Günter

    Sie haben nicht nur fachlich eine lange Leitung, sondern auch menschlich.

    Ich habe Ihnen deutlich gesagt, dass ich mit einem anonymen Beleidiger. wie Sie einer sind, keine fachliche Korrespondenz führe.

    Sie haben Ihre Kontaktdaten hier immer noch nicht mitgeteilt. Wer persönlich beleidigt, wie Sie, der soll dazu stehen.

    Marc Meyer

  32. Liebe Leser (alle beide)

    Wie wir sehen können, ordnet sich in Meyers Welt auch das Wetter der Buchhaltung unter 😅😅😅😅😅😅. „Martialisch“! 😂😂😂😂

  33. Was soll man denn in Hinblick auf den Schuldenstand der SNB und möglichen Verwerfungen machen? Fremdwährungen kaufen wie US$, jedoch KEINE Euro, zusätzlich noch Gold und Aktien?

    • @Sarah Graber

      Danke für Ihre Frage

      Die Antwort kann nur sein: In der Schweiz in reale Werte.

      Wenn im Ausland, dann muss die Investition solide und rentabel sein, damit drohende Währungsverluste kompensiert werden können.

      Marc Meyer

    • Danke Herr Meier

      Der Wohnmarkt in der Schweiz ist mir finanziell nicht möglich. Also werden es einige der soliden CH-Titel sein.
      Für den Rest Blue-Chips der Welt und / oder ETFs aus einigen stabilen Ländern. Von mir aus durchaus aus in Asien.
      Für Währungen ein Gemisch aus USD und den etwas besseren Währungen aus Asien wie THB, HKD und SGD.
      Sowas in der Art könnte vernünftig sein.

  34. @Platon

    Da Sie nun schon dabei sind, sich vertieftes Wissen über die Nationalbank anzueignen, können Sie sicher die folgenden zwei Fragen beantworten:

    Warum halten die Geschäftsbanken grössere Bestände in Schweizer Franken, welche über die Mindestreserven hinausgehen, auf dem Girokonto?

    Gibt es für die Geschäftsbanken ein Ausfallrisiko auf diesen Girokonten?

    Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Ihre abschätzige Haltung gegenüber dem Kommentator „Platon“ ärgert mich einmal mehr sehr.

      Wenn Sie meinen, die Banken hätten kein Ausfallrisiko, so zeigt das lediglich Ihre Naivität und die Naivität von Herrn Jordan.

      Sie meinen im Ernst, die SNB könne nur Gewinne verbuchen aber die Verluste würden bei Null EK aufhören?

      Sie Oekonomie-Banause Sie.

      Marc Meyer

    • Das war nicht abschätzig gemeint, Herr Meyer. Es ist eine Anregung an Platon und ich bin wirklich interessiert, wie er diese Frage beantwortet.
      Negatives EK ist durchaus möglich, aber was ist das effektive Ausfallrisiko der Geschäftsbanken? Können sie nicht mehr über das Girokonto verfügen?

  35. Lieber Herr Walt Rother,

    die SNB schuldet den Geschäftsbanken ihre Aktiven(!), denn diese bürgen für die Schuldverpflichtungen der SNB. Wenn die SNB ihrer Schuld nicht mehr nachkommen kann, müssen entweder die Bürger die Aktiven auffüllen – oder aber die Geschäftsbanken ihre Forderungen abschreiben. So oder so wird es deshalb entweder zu einem Kollaps der Währung oder der Banken führen. Geld (= Passiven) muss immer seinen Gegenwert in den Aktiven finden!

    Ja, die charmante, gutaussehende und eloquente SNB-Direktorin versuchte ich der leider weitverbreiteten Simplifizierung, Verdrehung der Tatsachen und Propaganda entgegenzutreten und ein Bewusstsein für die wahren Gegebenheiten zu wecken. Ich wurde für beratende Gespräche an der Börsenstrasse in Zürich eingeladen. Ich freue mich sehr auf ein baldiges Treffen mit ihr….stellen Sie sich vor…Herr Jean Studer hätte die Einladung ausgesprochen?

    Lieber Herr Roman Günter,

    Sie sollten sich vielleicht einmal überlegen, weshalb die SNB Bargeld in den Passiven verbucht, während Sie es in den Aktiven verbuchen. Vielleicht wird Ihnen dann einiges klarer.

    Natürlich hat Bargeld genau den Wert, welcher der Gegenseite, der Aktivseite der SNB-Bilanz entspricht. Das Bargeld ist durch die Aktiven gedeckt. Jede Bank kann durch Rückgabe des Bargelds an die Zentralbank ihre bei der Zentralbank hinterlegten Vermögenswerte zurückverlangen.

    Verfällt der Wert der Aktivseite, verfällt der Wert der Zentralbankgeldmenge (= der Währung) – ansonsten wäre ja George Soros nie Milliardär geworden, denn er hätte ja auch nicht gegen das £ wetten können… Seine Wette ging auf, weil die Aktiven der Englischen Zentralbank massiv an Wert verloren und dadurch das Geld an Wert verlor. Geld ist also immer gedeckt durch die Aktiven, ja, muss gedeckt sein! Verlieren diese an Wert, muss die Zentralbank den Wertverlust abschreiben – wenn das Eigenkapital aufgebraucht ist, kann es sehr schnell gehen, dass die Währung in den Sturzflug übergeht (= Vertrauensverlust, Solvenzproblem), das sind/wären reelle Verluste, die via die Erfolgsrechnung ausgebucht werden müssen. Sie versuchen ultimativ die Buchhaltung von wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhänge zu trennen. Das ist ein Irrtum auf welches die Irrlehre der SNB-Doktrin fusst.

    Ein Kreditor liefert eine Ware, welche dann in den Aktiven verbucht wird (z.B. Haus/Kreditor – oder allenfalls via Aufwand/Kreditor). Die SNB kauft Vermögenswerte von den Banken (= Lieferanten = Kreditoren) und bucht z.B. Wertschrift/Zentralbankgeld. Eine Zahlung eines Kreditors wird gebucht Kreditor/Kasse oder Kreditor an Bank.

    Die SNB bucht bei Rückgabe der Wertschriften Zentralbankgeld/Wertschriften. Wo also soll da der Unterschied in der Bilanzierung sein, ausser dass eine Bank naturgemäss andere Bilanzpositionen ausweist als ein Fabrikationsbetrieb. Das Prinzip bleibt sich ganz genau gleich. Eine Zentralbank erschafft keine Aktiven; wenn sie Kredite erteilt, so verlangt sie dafür Sicherheiten, um die Währung bei Kreditausfall nicht zu gefährden.

    Die SNB zahlt nicht, indem sie einen Passivtausch vornimmt, sondern durch Verlängerung oder im Gegenzug Verkürzung der Bilanz.

    Was? Meine Herren ER ist hier im Gerzensee soeben eingetroffen in Begleitung des Bundeskanzler der Eidgenossenschaft der Physiker und Berufsdiplomat Herr Walter Thurnherr – Prof. Dr. Thomas Jordan. Ab jetzt wird jede Kommunikation nach draussen unterbunden und man kann nicht mehr mit den gesetzlichen Zahlungsmittel bezahlen, sondern muss Anschreibenlassen!

    Alles Gute und Viel Glück!

    P.S. Lieber Herr Meyer schreiben Sie weiter.

    • @Platon

      Grossartig! Danke!

      Da versteht also einer ganz klar, wie es funktionier – im Gegensatz zu den SNB-Toren.

      Erfrischend.

      Bei der Einladung an der Börsenstrasse müssen Sie sich allerdings auf ein Glas kaltes Wasser einstellen – und dass dann noch irgendjemand dabei ist, der dem SNB-Chef immer Recht gibt und Ihnen immer Unrecht.

      So läuft das halt nun bei der SNB.

      Viel Vergnügen!

      Marc Meyer

  36. @Platon

    Danke

    „Die Atmosphäre war bei Jean Studer richtiggehend martialisch.“

    Kann ich mir gut vorstellen.

    Der gute Studer gibt den bösen Polizisten, weil er vollkommen dem „lieben Polizisten“ Jordan ausgeliefert ist.

    Wie will der Jurist Studer etwas von Geldpolitik verstehen, wenn Jordan selber links und rechts der SNB-Bilanz miteinander verwechselt.

    Also gibt sich Studer „martialisch“ und schützt sich damit vor unliebsamen Fragen.

    Aber auch so kann er die rund 700 Milliarden Schulden der SNB nicht verbergen.

    Der Tag wird kommen, wo der SNB-Pfusch ans Licht kommt.

    Danke und freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    P.S. Passen Sie auf, dass Sie nicht auffliegen, sonst wirft man Sie noch aus dem Gerzensee raus. Dort hat man jahrzehntelang Unsinn gepredigt und man hat Mühe mit der Wahrheit.

    • Lieber Herr Meyer,

      Sehen Sie, Herr Dr. Meyer, die Professoren sind unbelehrbar und die Fehlleistungen der SNB tun dem keinerlei Abbruch – vom Anerkennen der Realität und der Fakten ganz zu schweigen. Meines Wissens wird in keiner Schule gelehrt, wie Geldschöpfung oder die SNB funktioniert. Die Grundlagen – nicht bloss – des Geldsystems werden schlicht und einfach ausgeblendet. Stattdessen wird eine haarsträubende Theorie verbreitet, welche jedem nicht völlig hirngewaschenen Buchhalter und Ökonom die Haare zu Berge stehen lassen müsste.

      Ich muss wieder los…puh ist das anstrengend hier…hoher Besuch wird erwartet und Techniker des Gerzensee versuchen verzweifelt den Klimakompressor wieder in Betrieb zu setzen. Das Essen war heute wieder hervorragend.

    • @Platon

      Danke. Grossartig!

      Toll, dass es Menschen mit einem gesunden Menschenverstand gibt (und mit einer grossen Portion Humor).

      Ja „hirnverbrannt“ – unsere SNB mit der Irrlehre von Herrn Jordan und den lächerlichen SNB-Trollen hier.

      Diese machen die SNB und ihren Chef vollends zur Lachnummer

      Vielen Dank!

      Marc Meyer

      „Geld aus dem Nichts“ – und damit alles bezahlen – so ein Unsinn!

  37. Lieber Platon

    Sie schreiben „erhält die Zentralbank von einer Geschäftsbank einen Vermögenswert und gibt dafür einen Schuldschein aus (= Bargeld). Wenn die Geschäftsbank den Schuldschein (Bargeld) der Zentralbank zurückgibt, so erhält sie im Gegenzug den Vermögenswert (z.B. eine Staatsschuldverschreibung) zurück.“

    Genau das ist so nur in Ihrer Welt absolut richtig. In der Schweiz KANN die SNB den erwobenen Vermögenswert (oder einen anderen wieder) herausgeben, MUSS sie aber nicht. Solange Sie auf Ihrer Position beharren, sind Sie nicht von dieser Welt.

    Ihre Behauptung, die Mehrheit der Bevölkerung stünde hinter Meyers Blablablablabla, bedürfte eines Beweises. Seine Volksinitiative ist seinerzeit jedenfalls im Sammelstadium gescheitert. Stand heute hat Meyer keine Unterstützung. Und das zu Recht.

    Haben Sie Meyers Kurs bereits gebucht? Und was sagt die charmante SNB-Direktorin zu Ihrer Welt?

  38. Lieber Herr Rudolf Müller,
    Lieber Herr Walt Rother,
    Lieber Herr Roman Günter,

    Ich tue mich nicht schwer damit, wie Sie meinen, sondern ich erkenne die Problematik sehr genau. Es gibt nicht ihre Welt und meine Welt. Zuerst muss man der bitteren Wahrheit ins Gesicht sehen, dann kann man daran etwas ändern. Das Ziel muss sein, die weitverbreiteten Irrtümer und Theorien der SNB und ihrer Entourage (Gesetzgeber, Professoren, Medien=Macht) zu widerlegen.

    Das ist Herrn Dr. Marc Meyer aus Riehen gelungen. Sie begehen einen grossen Fehler. Sie glauben Herr Dr. Meyer sei alleine und isoliert mit seiner Kritik. Sie irren sich! Die einfachen Bürger und ehrlichen Steuerzahler die hinter Herr Meyer’s Positionen stehen sind viele und werden immer mehr….

    Die SNB erfüllt ihre Schuld nicht, indem sie der Geschäftsbank Banknoten liefert, denn die Banknoten sind Schuldscheine der Zentralbank. So wie Sie einen Schuldschein ausstellen können, kann das selbstverständlich auch die Zentralbank. Und da es ein Schuldschein ist, kann er wieder eingelöst werden gegen die hinterlegten Aktiven (natürlich nur von den Banken, da nur sie Wertpapiere bei der Zentralbank hinterlegen um an die begehrten Schuldscheine = Bargeld zu kommen). Die Schuld wird also genau und erst dann erfüllt, wenn die Zentralbank die Aktiven wieder verkauft hat. Dann verfällt der Schuldschein – und die Geldmenge reduziert sich entsprechend; der Schuldschein (= Geldschein) wird getilgt, genau so, wie wenn Sie Ihre Schuld begleichen der Schuldschein verfällt…

    Die Geschäftsbanken gewähren der SNB einen Kredit, indem sie einen Vermögenswert bei derselben hinterlegen. Deshalb stellt die SNB einen Schuldschein (auf diesen Vermögenswert) aus (= Bar- oder Buchgeld, also ein Guthaben der Geschäftsbanken bei der SNB). Die Zentralbank hat vorerst nichts – ausser ein bisschen Eigenkapital, das von den Bürgern (dem Staat = die Gesamtheit der Bürger) zur Verfügung gestellt wird.

    Aus diesem Grund verstehen Sie die Zentralbankbilanz nicht, welche sich von jeder anderen Bilanz nicht unterscheidet: Auf der einen Seite, der Aktivseite, stehen die Vermögenswerte, auf der anderen Seite, der Passivseite, die Verpflichtungen.

    Die Bilanz der SNB enthält KEINEN CHF(!) Kredit an die Geschäftsbanken.

    Geld ist ein Schuldschein (eine Schuldanerkennung) einer Bank. Die Bank erhält ein Aktivum (=Vermögenswert) und schuldet im Gegenzug das Passivum (= Geld).

    So z.B. erhält die Zentralbank von einer Geschäftsbank einen Vermögenswert und gibt dafür einen Schuldschein aus (= Bargeld). Wenn die Geschäftsbank den Schuldschein (Bargeld) der Zentralbank zurückgibt, so erhält sie im Gegenzug den Vermögenswert (z.B. eine Staatsschuldverschreibung) zurück.

    Dasselbe bei der Geschäftsbank: Hinterlege ich ein Hypothekenpapier bei der Geschäftsbank, so gibt sie mir im Gegenzug ein Guthaben (resp. zahlt es dem Hausverkäufer aus). Zahle ich das Guthaben zurück, so gibt mir die Geschäftsbank das Hypothekenpapier zurück.

    Ob die Kredite durch Pfänder besichert sind oder durch vorübergehenden Verkauf bestimmter Vermögenswerte der Geschäftsbanken an die SNB spielt keine Rolle. Die Aktiven sind von den Geschäftsbanken, welche sie wiederum von der Wirtschaft haben. Die Kredite sind grösstenteils besichert – durch Arbeit und bestehende Vermögenswerte. Die Banken stellen keine Vermögenswerte her, sondern nehmen Vermögenswerte/Pfänder in ihre Aktiven auf und schreiben auf der Passivseite Guthaben an die Kreditoren gut. Die Guthabenbesitzer sind die Kreditgeber, die Kreditoren der Banken, ohne welche keine Bank leben könnte und auch keine Aktiven über den Umfang des Eigenkapitals hinaus hätte. Folglich müssen die restlichen Aktiven von den Kreditoren zur Verfügung gestellt werden. Banken sind keine anderen Wirtschaftssubjekte als andere Firmen, ausser dass sie halt eine spezielle Funktion in der Volkswirtschaft haben, eine bestimmte Branche bilden. Die Bilanzen funktionieren aber ganz genau gleich.

    Puh…die Pause ist vorbei und der nächste Dozent kommt – die elegante und cahrmante – Frau Dr. Andréa Maechler. Mal sehen ob Sie meine Fragen beantwortet….bei den Anderen 2 hatte ich kein Glück. Ja, das Essen ist lecker hier im Gerzensee und es ist viel sicherer als am Bundesplatz 1 da es hier 2 Blitzableiter gibt….Die Atmosphäre war bei Jean Studer richtiggehend martialisch.

    • Guten Tag, Platon

      Es besteht kein Missverständnis zur Bilanz, nur das Rechtsgeschäft dahinter wird von Ihnen und Herrn Meyer nicht verstanden. Die Bilanz ist nur ein Ordnungssystem und begründet alleine für sich weder Rechte noch Pflichten für Drittparteien.

    • @Platon

      Vielen Dank.

      Es freut mich, dass es in unserem Land eben doch noch Menschen mit gesundem Menschenverstand gibt.

      Ihre Analyse ist klar und verständlicg.

      Nochmals Danke

      Marc Meyer

    • Lieber Platon

      Der Kommentator R.G: hat immer noch nicht verstanden, dass auch im Gesetz steht, dass Giroguthaben gesetzliches Zahlungsmittel sind.

      Dass die Sichtverbindlichkeiten der SNB auch gesetzliche Zahlungsmittel der SNB seien, ist ein Hirngespinst unseres SNB-Chefs Prof. Dr. Thomas Jordan, dessen Irrlehre R.G. hier krampfhaft zu rechtfertigen sucht.

      Gelingt ihm aber nicht.

      Einfach reiner Zeitverlust, was der Herr da betreibt.

      Danke für Ihren Einsatz hier.

      Marc Meyer

  39. Liebe Leser (alle beide)!

    Wir freuen uns über Meyers Nachtrag VII! Nachdem es zunächst ziemlich harzte, hat Meyer nun offensichtlich doch wieder die magische Marke von MCDLXI ins Visier genommen 👏👏👏👏👏👏👏!

    Herzlichen Glückwunsch!!

    An dieser Stelle dürfen wir auch den Titel seines überraschend angekündigten Kurses bekannt geben. Er lautet: „A Buchhalter’s guide through the Walachai“ und ist als Nachfolger für die sagenhaft erfolgreiche Veranstaltung „Esoteric Volksverquatschung“ konzipiert (selber Referent, selber Nonsense).

    Ab sofort sind Anmeldungen möglich, doch aufgepasst! Die Anzahl Teilnehmer ist begrenzt und Zahlungen mit frisch gedrucktem Notenbankgeld nicht möglich (kleiner Trick, um lästige SNB-Kunden abzuschrecken – muss leider sein) 😂😂😂!

    • @Walt Rorher

      Danke

      Aus Ihnen und damit aus der SNB Ecke spricht der Neid eines fachlich und menschlich völlig überforderten und frustrierten Oekonomie Professors.

      Sie vergeuden hier Ihre Zeit und die Zeit der Leser und meine Zeit.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S.

      Und wie heisst es doch zum x-ten Mal: Den Tor erkennt man an seinem Lachen

      Sie SNB-Tor Sie.

      Die gsnze SNB soll sich schämen ab ihrem SNB Troll. SNB Chef Jordans Freunde werden immer weniger und erbärmlicher.

  40. Nachtrag VII

    Synonyme für: Einer Verpflichtung oder Schuld nachkommen, begleichen, tilgen

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    SNB-Chef Jordan hat an diversen Vorträgen behauptet, die SNB könne nie illiquide werden, weil sie die benötigte Liquidität „aus dem Nichts“ selber herstellen könne, um Verpflichtungen nachzukommen oder diese zu begleichen.

    Bundesbank-Präsident behauptet, die Zentralbank sei die einzige Institution, welche „schuldtilgendes“ Geld herstellen („schöpfen“) könne.

    Nun wird hier aus SNB-Kreisen versucht, das so umzudrehen: Wenn die SNB Schulden machen könne, um damit Rechnungen zu bezahlen, so sei das Liquidität.

    Das ist natürlich Unfug.

    Wenn Schulden gemacht werden, um so an liquide Mittel zu gelangen, so ist das eine beidseitige Verlängerung der SNB-Bilanz.

    Dem widerspricht der Ausdruck „aus dem Nichts“.

    Wenn Jordan also behauptet, die SNB könne durch Geld drucken eigene Liquidität schaffen, um damit die eigenen Verpflichtungen aus dem Nichts zu bezahlen, so behauptet er damit, die SNB könne aus dem Nichts Aktiven schaffen (Liquidität schaffen) und damit die Schulden der SNB auf der Passivseite zu bezahlen.

    Per Saldo bedeutet dann die Aussage Jordans: Die SNB kann aus dem Nichts die Schulden auf der rechten Seite der SNB-Bilanz reduzieren (nachkommen, bezahlen, tilgen).

    Dadurch entstünde dann Eigenkapital der SNB aus dem Nichts.

    Man kann es drehen und wenden wie man will:

    SNB-Jordan und BuBa-Weidmann interpretieren Notanbankgeld als Vermögen bzw. als Liquidität bez. als Vermögen der Zentralbank.

    Die Zentralbankchefs sollen nun endlich einmal zu ihrem Grundlagenirrtum stehen.

    Man beachte, dass SNB-Jordan basierend auf diesem Irrtum zum Schluss kommt, die SNB müsse ihre Bilanz nicht deponieren, weil sie nie illiquide werden könne.

    Er übersieht, dass in diesem Fall die Steuerzahler die SNB rekapitalisieren müssen.

    Marc Meyer

  41. @Rudolf Müller

    Guten Morgen und Danke für Ihren Beitrag

    Sie schreiben:

    Zitat:

    „Fakt bleibt, dass die Zentralbank mit selbst geschaffenem Papiergeld ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Die SNB kann dies auch mit der Gutschrift auf Girokonten der Geschäftsbanken.“

    Zitat Ende

    Nein. Herr Müller. Eben nicht.

    Gutschreiben heisst eine Schuld eingehen, nicht abbauen.

    Ihr ellenlanger Text ist vergeblich.

    Deutsch lernen. Buchhaltung lernen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Sie merken schon, Herr Meyer, dass Sie damit sagen, die Nationalbank könne weder Rechnungen noch Löhne noch sonstige Verpflichtungen bezahlen?
      Die Absurdität Ihrer Aussage hat sich Ihnen offenbar immer noch nicht erschlossen. Dafür schicken Sie die halbe Welt in einen Deutsch- und Buchhaltungskurs. Schon sehr peinlich das ganze.

  42. Gesetzliche Zahlungsmittel
    Lieber Platon, Sie schreiben am 7. August 2018 / 09:55

    „Da habe ich halt ein ganz anderes Verständnis: Papiergeld kann nie schuldfrei sein, die SNB schuldet auch bei diesem Geld – und zwar Aktiven!“

    Dieser Satz könnte auch von Dr. Meyer stammen. Obwohl in meinem Text nirgendwo steht, dass Papiergeld schuldfrei sei, wird dies einfach mal so unterstellt. Somit eine bewusste, leicht durchschaubare Manipulation von Aussagen, die nicht in Ihr eigenes Schema passen.

    Fakt bleibt, dass die Zentralbank mit selbst geschaffenem Papiergeld ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Die SNB kann dies auch mit der Gutschrift auf Girokonten der Geschäftsbanken. Die Eigenschaften von „gesetzlichen Zahlungsmitteln“ ist Meyer und Followern entweder ein Buch mit sieben Siegeln oder diese werden bewusst ignoriert, da nicht in das eigene Modell passend.

    Meine Sichtweise:
    „Die SNB kann aber nur bei Transaktionen mit vereinbarten Rückkaufterminen zur Herausgabe der betreffenden Wertpapiere gezwungen werden. Die darüber hinausgehende Zentralbankgeldmenge kann zwar als Schuldanerkennung der Zentralbank angesehen werden jedoch mit der wesentlichen Einschränkung, dass hierzu kein Rückzahlungstermin existiert.“
    überfordert offensichtlich das Abstraktionsvermögen von Meyer und Consorten. Aus meiner Aussage werden Buchungsposten „Ewige Forderung/schuldfreies Geld“ konstruiert, die absolut nichts mit meinem Modell zu tun haben.
    Jedoch überfordert auch ganz offensichtlich bereits die von Roman Günter vorgetragene Erklärung:
    „100 Schweizer Franken auf dem Girokonto ist kein Anrecht auf 100 Schweizer Franken, sondern sind schon die 100 Schweizer Franken.“
    das Auffassungsvermögen der Meyerischen Gruppierung. Dabei beschreibt Roman Günter genau den gleichen Effekt, den ich mit meinem Vergleich einer dauerhaften Anleihe ausdrücken möchte.

    Noch ein Versuch mit einem Beispiel:
    Die UBS verkauft der SNB ein Aktienpaket. Im Kaufvertrag verpflichtet sich die UBS zur Übergabe des Aktienpaketes und die SNB zur Zahlung des Kaufpreises. Die SNB muss also ihre Geldschuld gegenüber der UBS begleichen. Dies geschieht, indem sie der UBS den Kaufpreis auf dessen Girokonto bei der SNB in Schweizer Franken gutschreibt. Die UBS ist jetzt im Besitz von „gesetzlichem Zahlungsmittel“ in Höhe des Kaufpreises des Aktienpaketes. Damit ist dieser Kaufvertrag rechtlich endgültig abgeschlossen. Die UBS hat keine rechtlichen Forderungen gegenüber der SNB mehr.
    Was kann die UBS mit den „Schweizer Franken“ auf ihrem Girokonto anfangen?
    – Zahlungen an andere Girokontoinhaber bei der SNB leisten,
    – sich Bargeld auszahlen lassen,
    – Schulden gegenüber der SNB bezahlen,
    – wenn die SNB die Aktien wieder verkaufen will, kann sie diese mit Ihrem Giroguthaben bezahlen.
    Nun kann aber die UBS die SNB keineswegs zum Verkauf des betreffenden Aktienpakets oder irgend anderer Wertpapiere, welche sie vormals dauerhaft erworben hat, zwingen. Die Girokonteninhaber bei der SNB bleiben also gesamt gesehen im Besitz der entsprechenden Menge an Schweizer Franken bis die SNB beschließt, das Aktienpaket wieder zu veräußern.
    Die volks-/betriebswirtschaftlichen Betrachtungen von Aktiven und Passiven einer Zentralbank sollte man von der rein rechtlichen Sichtweise getrennt halten. Erstere müssen jedoch zwingend auch die rechtliche Seite mit berücksichtigen.
    LG
    Rudolf Müller

    PS.
    Eine interessante Info-Quelle zu dem bereits 14 mal hier erwähnten Begriff „Paranoia“:
    http://lexikon.stangl.eu/8465/verfolgungswahn/(2018-07-31)

  43. @ Marc Meyer

    Vergessen Sie nicht das eigene Webportal. Das ewige Suchen nach den neuen Kommentaren ist mühsam.

    Danke für Ihren Aufwand allen zu antworten.

    MfG
    A. Gewünscht

    • @Antwort gwünscht

      Danke für den Hinweis. Ich werde jetzt einen Kurs geben zum Thema und möglicherweise ergibt sich daraus eine eigene Home Page.

      Danke und freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  44. Nachtrag VI

    Wortverdrehungen der SNB

    Verehrte Leserinnen und Leser

    Aus der Ecke der SNB wird nun versucht, die Aussagen von SNB-Chef mit Wortverdrehungen zu verwässern und zu verdrehen.

    SNB-Chef Jordan hat ja mehrere Male in diversen Vorträgen und Interviews behauptet, die SNB könne nicht illiquide werden in Franken. Sie könne selber Geld bzw. „Liquidität“ herstellen und damit den eigenen Verbindlichkeiten „nachkommen“ oder ausstehende Forderungen “aus dem Nichts“ begleichen (Jordan verwechselt dabei zudem noch die Forderungen der SNB mit den Verbindlichkeiten der SNB (siehe „Braucht die Schweizerische Nationalbank Eigenkapital?“ S.6).

    Jordan behauptet ja sogar explizit, dass die SNB durch Geld drucken aus dem Nichts negatives Eigenkapital aufstocken könne. (A.a.O. S.13)

    Hier behaupten nun die Vertreter der SNB-Illusion, wenn die SNB kurzfristig Fremdkapital aufnehme, so erhalte sie dadurch Liquidität (liquide Mittel). Deshalb könne die SNB nie illiquide werden.

    Solche Behauptungen von SNB-Seite her grenzen an Scharlatanerie. Sogar unser Bundesrat ist auf die SNB hereingefallen.

    Es geht um die zentrale Frage: Was geschieht bei negativem Eigenkapital der SNB. Kann die SNB einfach Geld drucken oder zahlt am Ende der Steuerzahler?

    Jordan bejaht ersteres und verneint letzteres. Er liegt damit vollkommen falsch.

    Schulden der SNB bestehen vornehmlich aus Banknoten und dem Mammut-Anteil „Giroguthaben der Banken“.

    Nun behauptet also Jordan, bei negativem Eigenkapital der SNB könne die SNB ihre eigene Liquidität schaffen und damit ihre Schulden – will heissen ihre Giroguthaben – begleichen. Schulden begleichen heisst, diese abbauen.

    Die SNB behauptet also, die SNB könne ihre Giroguthaben abbauen, indem sie weitere Giroguthaben aufnimmt.

    Die SNB hält wohl die ganze Schweiz für dumm.

    Es wird Zeit, dass die Professorenschaft in und im Umfeld der SNB ihre Irrtümer einsehen. Ihre Verbohrtheit schadet unserem Land.

    Es bleibt dabei. Bei negativem Eigenkapital kann die SNB nicht einfach Geld drucken, wie Jordan und die Professoren in und im Umfeld der SNB vorgaukeln – nein die Steuerzahler werden die SNB rekapitalisieren müssen – oder es droht die Einführung des Euro.

    Genug nun der Scharlatanerie durch die SNB!

    Marc Meyer

  45. Lieber Platon

    In Gerzensee haben Sie vielleicht Gelegenheit, Ihre Positionen direkt den SNB-Vertretern vorzulegen. Uns würde deren Antwort sehr interessieren.

    Die bisherige Bilanz der Diskussion hier kann ansonsten ungefähr so zusammengefasst werden, dass Sie und Herr Meyer in einer anderen Welt leben als der Rest der Schweiz. Dort, bei Ihnen, bedeuten Liquidität, Verbindlichkeiten, Schulden u.v.a.m. etwas anderes als bei uns – mit allen Konsequenzen. U.a. weil diese Konsequenzen nicht eintreten (etwa Zahlungsunfähigkeit der SNB bei negativem Eigenkapital) kann man Meyers Welt getrost als empirisch irrelevant einstufen, weshalb sich auch kaum noch jemand die Mühe macht, auf Meyers Blablablablabla einzugehen.

    Sie haben die Wahl zwischen diesen beiden Welten. Vielleicht hilft Ihnen Ihr Aufenthalt in Gerzensee bei Ihrer Entscheidung.

    Unabhängig davon werden Sie jedoch bestimmt festgestellt haben, dass das Z’mittag im Studienzentrum durchaus geniessbar ist.

    • Liebe Leserinnen und Leser

      Hier sehen Sie einmal mehr die Arroganz eines Kommentators, der die SNB vertritt ( kennt sich offensichtlich gut aus im SNB Studienzentrum Gerzensee).

      Er ist nicht fähig zu fachlicher Argumentstion. Nur Polemik.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ Walt Rother
      Also : Wenn sie in ihrem Wahn den Rest der Schweiz in Anspruch nehmen und damit die grosse anonyme Masse meinen, sollten sie zur Kenntnis nehmen, dass sich diese immer irrt. ( Versucht Hr. Meyer ihnen schon länger mit entsprechenden Sachargumenten zu vermitteln)

      Abgesehen davon, sind ihre Texte sowas von unterirdisch peinlich, dass man sich nicht dem Eindruck erwehren kann, dass sich die schulmeisterliche Art und Weise Stoff zu vermitteln, wohl noch die eine oder andere Dekade halten wird.

  46. Guten Tag, Roman Günter,

    Ihre Worte:

    „Die Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten jederzeit fristgerecht zu bezahlen, nennt man in der BWL Liquidität.“

    Zentralbankgeld ist immer Passivum der SNB und Liquidität ist immer Aktivum.

    Deshalb kann Notenbankgeld aus der Sicht der SNB niemals zur Liquidität oder zu den liquiden Mitteln der SNB gezählt werden. Sobald die Aktiven die Passiven nicht mehr decken, wird die angebliche Liquidität der SNB in der eigenen Währung ad absurdum geführt. Man kann nicht, wenn man illiquid ist, noch mehr Fremdkapital aufnehmen und behaupten, man sei dann liquid – das gilt auch für eine SNB.

    Deshalb habe ich u.a. „ewige Forderung“ in meinen Überlegungen erwähnt. Verstehen Sie?

    Geld ist ein Passivposten, Fremdkapital. Liquidität ist Aktivum.
    Liquidität wird denn auch definiert als Fähigkeit, seinen Verpflichtungen jederzeit und vollumfänglich nachzukommen resp. die Möglichkeit, die Aktiven in Geld umzuwandeln, was bei der SNB heisst, die Aktiven zu veräussern und so das ausstehende Geld einzusammeln und damit die Währung zu stützen.

    Die Einführung des Mindestkurses war eine Enteignung der Schweizer Bürger.

    Ich muss wieder ran….der Fritz hat ein Tempo drauf…puh…oh je, wen sehe ich da plötzlich? Jean Studer Präsident des Bankrats kommt….psst, ruhig…

    • Guten Tag, Platon

      „Deshalb kann Notenbankgeld aus der Sicht der SNB niemals … zu den liquiden Mitteln der SNB gezählt werden.“
      Das ist absolut richtig, es behauptet aber auch niemand etwas anderes. Mein Beispiel mit den saisonabhängigen Unternehmen sollte dies eigentlich anschaulich beschreiben.

      Hier ein konkretes Beispiel: Ein Skihersteller produziert im Frühling und Sommer die Produkte, welche erst ab Herbst verkauft werden können. Auch ohne nenneswerte Aktiven soll es diesem Hersteller möglich sein, Löhne und Rohmaterial einkaufen zu können. Mit einem Dispokredit kann diesem Unternehmen von der Bank Liquidität zur Verfügung gestellt werden und mit dem erfolgreichen Verkauf der fertigen Produkte im Winter, kann das überzogene Girokonto gemäss vertraglichen Vereinbarungen wieder glattgestellt werden.

      Das Girokonto der Geschäftsbanken mit der Nationalbank ist gesetzliches Zahlungsmittel. Es besteht auch keine vertragliche Vereinbarung, dass die Geschäftsbanken zusätzlichen Ansprüche an die Nationalbank stellen können, ausser der freien Verfügung für Zahlungen an andere Girokontoinhaber.

      „…was bei der SNB heisst, die Aktiven zu veräussern und so das ausstehende Geld einzusammeln und damit die Währung zu stützen.“
      Auch das ist korrekt. Nur, in der aktuellen Situation muss die Nationalbank nicht die Währung stützten, sondern ganz im Gegenteil, den Schweizer Franken gegenüber den Euro und den Dollar schwächen. Sollte der Druck auf den Schweizer Franken nachhaltig nachlassen, kann die Nationalbank in eigenem Ermessen damit beginnen, die Aktiven zu veräussern und entsprechend die Verbindlichkeiten abzubauen.

      Es sollte dabei nicht vergessen werden, dass die Nationalbank nicht aktiv Fremdkapital aufnimmt, sondern als Massnahme zur Preisstabilität die Nachfrage nach Schweizer Franken bedient.

      Beste Grüsse

    • @Platon

      Richtig

      Liquidität ist immer ein Aktivum.

      Die SNB und der Bundesrat behaupten, Notenbankgeld sei Liquidität der SNB (liquide Mittel der SNB).

      Die SNB und der Bundesrat verwechseln damit links und rechts der SNB-Bilanz. Sie verwechseln Aktiven und Passiven der SNB-Bilanz.

      Sie meinen, bei den Schulden der SNB handle es sich um Vermögen der SNB.

      Danke für Ihren Einsatz hier.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Liebe Leserinnen und Leser

      Der Kommentator „Roman Günter“ verdreht hier vieles.

      SNB-Jordan hat mehrmals beteuert, die SNB könne ihre eigene Liquidität schaffen, um den Forderungen gegen Sie nachzukommen.

      Die SNB könne nie illiquide werden in Franken.

      Das hat auch der Bundesrat behauptet.

      Also bezeichnen SNB und Bundesrat Notenbankgeld fälschlicherweise als „Liquidität“ bzw. liquide Mittel der SNB.

      So einfach. So falsch.

      Die SNB soll endlich zu ihrem Irrtum stehen.

      Marc Meyer

  47. Bargeld und Sichteinlagen
    Verwirrung entsteht of durch unterschiedliche Interpretationen der Begriffe „Bargeld“ und „Sichtguthaben“ bzw. „Sichtverbindlichkeiten“. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Begriffe bei Geschäftsbanken eine andere Bedeutung haben als bei Zentralbanken. Es ist also höchst ratsam, die jeweils dahinter stehenden Eigenschaften und Funktionen detailliert zu betrachten. Eine Gleichsetzung dieser Begriffe auf beiden Bankebenen führt unweigerlich zu Fehlinterpretationen.

    Geschäftsbanken
    Nimmt eine Nichtbank bei einer Geschäftsbank einen Kredit auf oder verkauft eine Nichtbank einer Geschäftsbank z. B. Wertpapiere, erhält sie als „Bezahlung“ eine entsprechende Erhöhung ihres Bankguthabens. Dieses Bankguthaben bildet aus Sicht der Nichtbank ihr „Sichtguthaben“ gegenüber der Bank und aus Sicht der Bank ihre „Sichtverbindlichkeit“ (=Schuld) gegenüber der Nichtbank.
    Das Sichtguthaben kann der Kontoinhaber verwenden um:
    eine Überweisung zu tätigen, d.h. die Schuld der Bank wird an den Überweisungsempfänger übertragen,
    eine eventuell bei der Bank bestehende Schuld zu tilgen,
    sich das Sichtguthaben in Bargeld, „Inhaberschuldverschreibungen der Zentralbank“ = „gesetzliches Zahlungsmittel“ auszahlen zu lassen.

    Zentralbank
    Sichtguthaben von Geschäftsbanken bei ihren Zentralbanken fungieren vordergründig ähnlich. Die Geschäftsbank kann ihre Sichtguthaben verwenden um

    eine Überweisung zu tätigen, d.h. die Schuld der Zentralbank wird an die Empfängerbank übertragen,
    eine eventuell bei der Zentralbank bestehende Schuld zu tilgen,
    sich das Giroguthaben in Bargeld, „Inhaberschuldverschreibungen der Zentralbank“ = „gesetzliches Zahlungsmittel“ auszahlen zu lassen.

    Wo liegt der entscheidende Unterschied?
    Die „Geschäftsbank“ kann von ihren Kunden gezwungen werden, ihre Schulden mit einem Zahlungsmittel zu begleichen, welches sie nicht selbst herstellen kann. Die Geschäftsbank kann kein Bargeld herstellen. Dieses muss sie von der Zentralbank erwerben.
    Die Zentralbank hingegen kann mit selbst hergestelltem „Geld“ ihren Verpflichtungen nachkommen. In der Schweiz kommt noch hinzu, dass bereits das Sichtguthaben der Geschäftsbanken bei der SNB zum „gesetzlichen Zahlungsmittel“ zählt.

    Mit Aufhebung der Goldeinlösepflicht ist die „Geldebene“ oberhalb der Zentralbank endgültig verschwunden. Zu Goldwährungszeiten musste die Zentralbank noch bei Vorlage von Bargeld eine festgelegte Goldmenge aushändigen. Heute muss die Zentralbank bestenfalls einen beschädigten Geldschein ersetzen, jedoch keinesfalls einen Teil ihrer Aktiva herausgeben.

    Diese doch recht einfachen Abhängigkeiten bereiten manchen Lesern offensichtlich erhebliche Schwierigkeiten. Um unser komplexes Geldsystem zu verstehen reicht die schematische Kenntnis von Buchungsvorgängen und volkswirtschaftliche Kenntnis von Wirtschaftabläufen eben nicht aus.
    LG
    Rudolf Müller

    • Lieber Rudolf Müller,

      Da habe ich halt ein ganz anderes Verständnis: Papiergeld kann nie schuldfrei sein, die SNB schuldet auch bei diesem Geld – und zwar Aktiven! Wenn Sie also buchen Ewige Forderung/schuldfreies Geld, so ist diese ewige Forderung nichts anderes als eine nicht vorhandene Forderung, eine Fiktion. Somit kann man diese ewige Forderung nicht anders verstehen als als Eigenkapitalminderung.

      Geld, also das Fremdkapital der SNB, muss immer gedeckt sein durch Aktiven, die diesen Namen auch verdienen, andernfalls ist die Währung angreifbar. Nicht umsonst verlangt die SNB von einem notenbankfähigen Wertpapier im Allgemeinen Marktfähigkeit und Bonität des Schuldners:

      „Als Sicherheit akzeptiert die SNB nur Effekten, die bezüglich Bonität und Liquidität hohe Anforderungen erfüllen.“.

      Eine ewige Forderung zeugt genau vom Gegenteil: keine Marktfähigkeit und mieseste Bonität des Schuldners!)
      Das OR sieht vor, dass bei Verlust der Hälfte des Eigenkapitals gesetzliche Folgen eintreten. Über diese Regelung soll sich ausgerechnet die wichtigste Aktiengesellschaft hinwegsetzen? Auch die Bewertungsvorschriften sollen ausgerechnet für die wichtigste Aktiengesellschaft, von der das Wohl und Wehe der ganzen Volkswirtschaft und des ganzen Landes abhängt, nicht gelten?
      Eine „ewige Forderung“ muss daher abgezinst werden und hat demnach genau 1 Franken wert und darf nur so in die Bilanz übernommen werden.

      Der Kommentator @Roman Günter hat geschrieben:

      „„Verbindlichkeiten nachkommen und Schulden tilgen ist nicht dasselbe.“

      Richtig! Das gilt für die SNB!

      Lange ist das nicht durchzuhalten ohne Gewalt (Bargeldverbot, Hyperinflation usw.). Zudem sind die Konsequenzen verheerend, da der Sparanreiz ausgehölt wird, so wird bald jeder wegen jeder Zahnarztrechnung mangels Ersparnissen zur Sozialhilfe gehen, die Rentner werden Ergänzungsleistungen benötigen usw.. Wer profitiert, das sind die Aktien- und Anleihebesitzer. Die Arm-Reich-Schere ist dadurch nur umso schneller auseinander gegangen.
      Also vergessen Sie diese „ewige Forderung“! Erstens ist sie widerrechtlich und gegen jeden bisherigen Usus, gegen sämtliche Vorsichtsprinzipien einer Zentralbank, und zweitens wäre sie ein schlechtes Vorbild – wie kann der Staat verlangen, dass Private ihre Bilanzen nach Gesetz führen sollen, während er selber diese selber gemachten Gesetze nicht beachtet? Das kostet seine Glaubwürdigkeit vollends. Im übrigen ist eine ewige Forderung keine Forderung, also ist das schon eine ganz klare und für jeden durchschaubare Lüge. Und was der Staat sich auch einfallen lässt: Die Macht wird sich dadurch nicht erhalten lassen, sondern vielmehr den Niedergang beschleunigen und die Katastrophe zwar hinauszögern aber dafür umso verheerender machen.

      Puh! Jetzt entschuldigen Sie mich muss los…..Herr Dr. Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des Direktoriums, der SNB hält einen Vortrag „Ist Münzgeld ein Spezialfall?.“

      Im SNB Studienzentrum ist die Klimaanlage kaputt. Ich hoffe, dass die SNB liquide genug ist um die Reparaturkosten zu tilgen!

    • @Platon

      100 Schweizer Franken auf dem Girokonto ist kein Anrecht auf 100 Schweizer Franken, sondern sind schon die 100 Schweizer Franken. Daher sind keine Wertberichtigungen möglich.

      Die Nationalbank kann nur per separatem Bundesgesetz liquidiert werden, das OR ist in diesem Fall nicht massgebend. Nicht einmal Geschäftsbanken können nach OR/SchKG liquidiert werden, auch da gelten spezialrechtliche Bedingungen.

    • @Rudolf Müller

      Sichtguthaben bei Geschäftsbanken werden bei Kreditvergabe durch die Geschäftsbank geschaffen.

      Dazu braucht es die Zentralbank nicht.

      Genauso wie Bankkunden mit ihren Bankguthaben Zahlungen tätigen können, genauso können die Banken mit ihren Guthaben bei der Zentralbank Zahlungen tätigen..

      Bei negativem Eigenkapital der SNB ist dies nicht mehr möglich und die SNB ist Konkurs.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  48. Lieber Walt Rother,
    Lieber Roman Günter,

    ich mache mich auf dem Weg Richtung SNB-Studienzentrums Gerzensee und mir ist dabei angst und bange:)).

    „Verbindlichkeiten nachkommen können und Schulden tilgen ist nicht das gleiche.“

    Begriffe, die leider oft undifferenziert gehandhabt werden, was oft dazu führt, dass Geld fälschlicherweise als Ding betrachtet wird. Geld ist aber das in der Urkunde Geldschein verbriefte Recht, die Forderung geltend zu machen. Niemandem käme in den Sinn, eine uralte Banknote noch als Geld zu bezeichnen, weil er weiss, dass dieser Geldschein keine innewohnende Forderung mehr besitzt und daher an sich wertlos ist. Notenbankgeld ist eine Schuld, ein Zahlungsversprechen der SNB gegenüber den Banken. Ein Guthaben einer Geschäftsbank bei der SNB entsteht a priori durch eine Bilanzbuchung, indem die Geschäftsbank der Zentralbank ein Wertpapier verkauft (d.h. ein längerlaufendes Wertpapier mobil macht), durch Einlage von Bargeld bei der Zentralbank oder allenfalls durch einen Kredit der Zentralbank an die Geschäftsbank.

    Das Konto „Forderungen aus Repogeschäften“ wird seit Jahren nicht benutzt richtig; das wären Kredite an die Geschäftsbanken im Rahmen der sogenannten Engpassfinanzierungsfazilität. Die Schweizer Geschäftsbanken haben demnach von der SNB keinen einzigen Franken Kredit beansprucht!

    Darüber dürfen sich von mir aus die Gelehrten streiten, ob ein Geldschein ein Wertpapier oder „nur“ eine Urkunde ist, die ein Recht verbrieft. In der Schweiz sind sie definiert wie folgt: Wertpapier Art. 965 OR und Urkunde in Art. 110 Abs. 4 StGB.

    Puh, ist das heiss!

    Werter Herr Walt Rother kriegt man im SNB-Studienzentrum einen „Zmittag“? Gibt das die SNB noch her? Wie bezahlt Sie ihre Rechnung?

    Ganz im Ernst, wir alle suchen nach der Wahrheit. Danke für diesen spannenden Austausch. Ganz bestimmt, wird die Zeit kommen wo die SNB in Erklärungsnot kommen wird. Bilanz und Realitätssinn zeigen das.

    • @Platon

      Richtig

      „Verbindlichkeiten nachkommen und Schulden tilgen ist nicht dasselbe.“

      Die SNB ist von allen guten Geistern verlassen.

      So ein Unsinn kann nur aus der SNB kommen.

      Mir wird auch bange.

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Platon

      Die Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten jederzeit fristgerecht zu bezahlen, nennt man in der BWL Liquidität. Dabei spielt es im Prinzip keine Rolle, ob die Mittel den Aktiven entnommen werden können oder ob eine Dispositionskreditlimite genutzt wird (was für saisonabhängige Firmen häufiger der Fall sein kann). In diesem Fall steigen die Verbindlichkeiten gegenüber der Bank, aber das Unternehmen bleibt liquide.

      Erstaunlich ist schon, dass nicht einmal simpelste Vorgänge von Meyer verstanden werden.

      Beste Grüsse

    • @Platon

      SNB Jordan behauptet, die SNB könne mit eigener Liquidität die Verbindlichkeiten abbauen.

      Das ist was der Kommentator R.G. nicht versteht.

      Dss ist der Irrtum SNB-Jordans.

      MfG

      Marc Meyer

  49. Nachtrag V

    Kann die SNB bei negativem Eigenkapital einfach Geld drucken und ihre Schulden bezahlen oder bezahlt der Steuerzahler?

    Verehrte Leserinnen und Leser

    Seitens anonymer Befürworter der Illusion von SNB-Jordan wird hier versucht, die Diskussion zu verwirren. Aus diesem Grund möchte ich einige zentrale Punkte wiederholen:

    Die zentrale Frage lautet: Was geschieht bei negativem Eigenkapital der SNB? Kann die SNB in diesem Fall einfach Geld drucken und ihre Schulden abbauen, wie SNB-Jordan behauptet oder muss der Steuerzahler die SNB rekapitalisieren.

    SNB-Jordan hat deutlich gesagt (in Vorträgen und Fernseh-Interviews), dass in einem solchen Fall die SNB ihre Bilanz nicht deponieren müsse, weil die SNB ihre liquiden Mittel selber „schöpfen“, also herstellen könne, womit sie sämtliche ausstehenden Forderungen gegen sie immer und überall „nachkommen“ bzw. „bedienen“ oder abbauen könne.

    Die Steuerzahler müssten nicht einspringen.

    Die SNB könne nicht Konkurs gehen, weil sie „nicht illiquide werden könne in Franken“ (hat auch der Bundesrat so schriftlich festgehalten in seiner Motion an das Parlament).

    Dabei geht es nicht um die Frage, ob kurzfristige Schulden bezahlt und langfristige nicht bezahlt werden können, wie das nun versucht wird, auseinanderzudividieren.

    Sämtliche Schulden der SNB in Form von Giroguthaben der Banken sind kurzfristige Schulden der SNB (auf Sicht).

    Zudem behaupten die SNB-Befürworter Mantra-artig, die SNB könne mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel Notenbankgeld sämtliche ihre Schulden begleichen. So stehe es im Gesetz.

    Was SNB-Jordan übersieht ist, dass per Gesetz und per Definition nur Guthaben Zahlungsmittel sind und sein können. SNB-Jordan übersieht, dass die SNB gar keine Guthaben in Franken besitzt, sondern im Gegenteil Schulden in Franken. Und mit zusätzlichen Schulden kann man ja wohl nie Schulden abbauen, wie Jordan und seine anonymen Vertreter hier behaupten.

    Jordan begeht den Irrtum, dass er behauptet, wenn die SNB „gutschreibe“, so sei damit die Schuld der SNB getilgt. Er behauptete mir gegenüber bei einer Einladung zu einem Glas kaltem Wasser, die SNB könne z.B. das Haus am Bürkliplatz malen lassen und den Maler bezahlen mit einer Gutschrift auf einem Bankkonto.

    Hier nun wird genau dieser Irrtum kolportiert vom Kommentator („Walt Rother“). Er behauptet, die SNB könne die Baufirma in Bern, welche für die SNB arbeite, bezahlen mit einer Gutschrift. Damit sei die Schuld der SNB beglichen. Das sei der Beweis, dass die SNB ihre Schulden mit selbst gedrucktem Geld bezahlen könne.

    Genau dieser Kommentator hat versucht, sich lustig zu machen über meine Nachträge. Dabei hätte er besser daran getan, diese zu lesen. Ich habe alles exakt erklärt. Ich bitte die Leserinnen und Leser insbesondere meinen Nachtrag I (letzter Teil) diesbezüglich zu lesen.

    Ich gebe hier eine verkürzte Version:

    „Gutschreiben“ heisst nicht eine Schuld abbauen, sondern eine Schuld eingehen.

    Ich erklärte folgendes Beispiel:

    An der diesjährigen Mustermesse Schweiz in Basel lebten einige Schülerinnen und Schüler (SuS) in IKEA-Möbeln auf dem Messegelände. Dafür erhielten sie von IKEA je einen Gutschein über CHF 1‘500.

    Ist mit der Ausstellung dieses Gutscheines die Schuld von IKEA gegenüber den SuS beglichen?

    Nein.

    Die Schuld von IKEA ist erst beglichen, wenn die Gutscheine eingelöst sind (in der Zwischenzeit können die SuS mit diesen Gutscheinen untereinander Zahlungen tätigen, diese also als Geld benützen, falls sie wollen).

    Die Schuld von IKEA gegenüber den SuS ist erst bezahlt, wenn die SuS Möbel beziehen bei IKEA.

    Anderes Beispiel:

    Die UBS schreibt einem Angestellten den Lohn auf dessen UBS-Konto gut. Ist damit die Schuld der UBS gegenüber ihrem Angestellten beglichen? Nein. Die UBS hat damit erst ihre Schuld gegenüber dem Angestellten eingestanden (verbrieft).

    Erst wenn der Angestellte mit seinem Guthaben auf seinem UBS-Konto Zahlungen ausführen lässt und das Konto belastet wird von UBS – erst dann bezahlt UBS ihre Schuld gegenüber dem Angestellten.

    Anderes Beispiel:

    Ein Leser verkauft der UBS Euro für CHF 1‘000. Der Betrag wird auf dem UBS-Konto des Lesers gutgeschrieben. Hat damit die UBS ihre Schuld gegenüber dem Leser bezahlt? Nein. Erst wenn dieser Zahlungen ausführen lässt und sein Konto wieder belastet wird bezahlt UBS ihre Schuld gegenüber dem Leser.

    Genauso verhält es sich bei der SNB: Schreibt diese der Baufirma einen Betrag gut, so ist damit die Schuld der SNB gegenüber der Baufirma eingestanden. Erst bei Belastung des Kontos wird die Schuld der SNB beglichen.

    Kauft die SNB Euros im Betrag von hunderten Milliarden von den Banken und schreibt den Banken den Betrag gut, so ist damit die Schuld der SNB gegenüber den Banken eingestanden. Erst wenn die Banken mit ihrem Guthaben bei der SNB Zahlungen in Auftrag geben und ihr Konto von der SNB belastet wird – erst dann ist die Schuld der SNB gegenüber den Banken bezahlt.

    Weist nun die SNB negatives Eigenkapital aus, so verfügt sie nicht mehr über genügend Vermögen auf der Aktivseite, um ihre Verbindlichkeiten auf der Passivseite zu bedienen.

    Die SNB ist Konkurs. Sie kann in diesem Fall nicht einfach Geld drucken und eigene Liquidität schaffen, wie SNB-Jordan und der Bundesrat behaupten, sondern die Steuerzahler müssen die SNB rekapitalisieren, ansonsten müssen die Banken Wertberichtigungen vornehmen und können selber Konkurs gehen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  50. Lieber Platon

    Sie stellen die Frage:

    „Kann die SNB ihre Schulden mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel tilgen?“

    Der Schweizer Gesetzgeber hat diese Frage eindeutig beantwortet. Diese Antwort lautet:

    „Ja“.

    Alles andere ist irrelevant.

    Es wäre wirklich besser, wenn Sie sich an eine seriösen Bildungseinrichtung mit Ihrem Wissensdurst richten würden. IP ist kein Ersatz.

    • Guten Tag, Walt Rother

      „Kann die SNB ihre Schulden mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel tilgen?“
      Das ist eine der klassischen Meyerschen Zirkelschlüsse. Er meint damit, dass die Nationalbank glaube, ihre Bilanz mit Gelddrucken verkürzen zu können. Dass auch eine Nationalbank Rechnungen zahlen muss, findet im Universum Meyer nicht statt. Platon liess sich offenbar von Meyer diesbezüglich beeindrucken.

      Freundliche Grüsse

    • Lieber Roman Günter

      In folgendem Sinne meine ich Schuldtilgung: Nimmt die SNB (wie derzeit in Bern) Leistungen anderer (Baufirmen) an, so geht sie ein Schuldverhältnis ein. Diese Schuld kann sie mit Notenbankgeld tilgen. Es kommt zur Bilanzverlängerung. Mit der Ausgabe neuen Geldes kann sie selbstverständlich ihre Bilanz nicht verkürzen. Darin sind wir uns natürlich einig. Es tut mir Leid, sollte ich mich aufgrund der Kürze der Antwort missverständlich geäussert haben.

      Ja, Platon hat noch einen langen Weg vor sich. Leider ist ihm Herr Meyer keine Hilfe.

    • Guten Tag, Walt Rother

      Das sehe ich auch so. In diesem Sinne kann die Nationalbank auch immer ihren Verpflichtungen nachkommen.

      So, wie eine schmutzige Scheibe Eisblumen begünstigt, regen die Artikel von Herrn Meyer öfters zu interessante Diskussionen über Funktion und Situation der Nationalbank an. Leider ist es gerade Herr Meyer, der mit seinen stereotypen Rundumschlägen und Zirkelschlüssen solche Diskussionen wieder im Keime erstickt und wie ein Religionswächter (einen mehr für die Liste) Kommentatoren mit seinen Behauptungen aus der Diskussion vertreibt.

      Freundliche Grüsse

    • @Roman Günter und Walter Rother

      Euer gegenseitiges Schulterklopfen und Ihre persönlichen Beleidigungen gegenüber meiner Person schaden der SNB eher als dass sie nützen.

      Marc Meyer

      P.S.

      Zu Ihren Namen stehen sie ja nicht. Und auch nicht zu Ihrer Verbindung zur SNB. Das ist die Kommunikationspolitik unser Schweizerischen Nationalbank. Eine Schande für unser Land.

  51. @Rudolf Müller

    Vielleicht verstehen Sie es so:

    Wenn Sie ein Auto mit Kredit kaufen, so ist das Auto definitiv gekauft.

    Den Kredit müssen Sie trotzdem zurückzahlen.

    Oder so: Die Banken dürfen mit ihrem Geld bei der SNB Zahlungen ausführen genauso wie Sie Zahlungen mit ihrem Bankguthaben tätigen dürfen.

    MfG

  52. Lieber Herr Rudolf Müller
    Liebe/r Herr/Frau Walt Rother

    Erst muss man sich einmal bewusst werden, was Geld überhaupt ist! Geld ist eine Schuld einer Bank. Bargeld ist eine verbriefte Schuld einer Zentralbank. Buchgeld ist eine Schuld einer Zentral- oder Geschäftsbank. Als Privatperson haben Sie kein Anrecht, mittels Bargeld, welches ja eine verbriefte Schuld der SNB ist, von dieser etwas anderes als anderes Bargeld einzufordern. Als Nichtschuldner einer Geschäftsbank haben Sie nur das Recht, von dieser Geschäftsbank für Ihr Guthaben Bargeld zu fordern. Die Nachfrage nach diesem Schuldgeld wird erzwungen:

    -weil Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel ist,
    -weil die Steuern und Abgaben in gesetzlichem Zahlungsmittel geleistet werden müssen (Buchgeld wird nur geduldet) und last but not least – weil die Schulden, die dieses Schuldgeld überhaupt erst entstehen lassen.

    Ansprüche auf problemlos vermehrbares Bargeld sind also überhaupt nicht zu vergleichen mit Ansprüchen auf z.B. nicht vermehrbares Gold.

    Sie sehen also, worauf ich hinaus will?

    Solange der Wert ihrer Aktiven richtig eingeschätzt ist und die Bank diese auch veräussern oder beleihen kann, droht unserem Geld keine Gefahr! Wenn allerdings der Wert genau dieser Aktiven falsch eingeschätzt ist oder zusammenbricht, kommt die Bank in Schwierigkeiten, sie wird insolvent.

    Nach Schweizer Recht treten bei einem Bilanzverlust, der mehr als die Hälfte des Aktienkapitals und der gesetzlichen Reserven übersteigt, gesetzliche Folgen ein, was als Kapitalverlust oder Unterbilanz mit gesetzlichen Folgen bezeichnet wird. Übersteigt der Bilanzverlust das Eigenkapital, besteht Überschuldung – alsdann ist damit zu rechnen, dass die Gläubiger ihre Forderungen zumindest teilweise abschreiben müssen. (Siehe insb. Art. 725 OR. Bei Banken sind zusätzlich insb. Art. 25 ff. BankG zu beachten.)

    Kann die SNB ihre Schulden mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel tilgen?

    Nein!

    Eine Geschäftsbank nimmt Vermögenswerte entgegen, die in einer Volkswirtschaft geschaffen wurden, und gibt dafür Schuldanerkennungen (= Buchgeld) heraus; eine Zentralbank nimmt von den Geschäftsbanken Vermögenswerte entgegen, die in der Volkswirtschaft geschaffen und den Banken zur Verfügung gestellt wurden zwecks Beschaffung von Buchgeld, und gibt dafür Schuldanerkennungen (= Buchgeld) oder Schuldscheine (= Bargeld) heraus.

    Die SNB kann keine Liquidität = Vermögen selber schaffen. Das Geld, das sie emittiert, ist ihre Schuld! Wenn die SNB also illiquid wird, kann sie nicht einfach mehr Geld = Schulden drucken und dann behaupten, sie sei liquid.

    Was ist Geld?
    Geld ist eine Schuld einer Bank.
    Bargeld ist ein Schuldschein einer Zentralbank.
    Buchgeld ist eine Bargeldschuld einer Bank.

    • @Platon
      „Kann die SNB ihre Schulden mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel tilgen?“
      Niemand behauptet solches. Es ist Meyer, der immer wieder behauptet, dass die Nationalbank dies so kommunizierte. Falsch! Das sind manipulierte Aussagen.
      Verbindlichkeiten nachkommen können und Schulden tilgen ist nicht das gleiche.

  53. @Rudolf Müller

    SNB finanziert Euros mit Sichtverbindlichkeiten. Nicht mit langfristigem Eigenkapital.

    Sie verwechseln beides widxSNB Jordan.

    MfG

  54. @Rudolf Müller

    Danke. Leider nur Schauermärchen. Genau wie SNB Jordan.

    SNB finanziert Euros mit Sichtverbindlichkeiten. Nicht mir langfristigem Eigenkapital.

    Sie verwechseln beides wie SNB Jordan und BUBA Weidmann.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  55. @Rudolf Müller

    Danke für Ihren Beitrag an Platon

    Sie erzählen wieder Schauermärchen – ganz im Stile der SNB.

    Die SNB finanziert ihre Euros und Dollars mittels Sichtverbindlichkeiten, also zeitlich beschränkt.

    Kurzfristigst beschränkt.

    Nicht mit langfristigem Eigenkapital. Sie verwechseln Fremd- und Eigenkapital wie Jordan und BUBA-Weidmann.

    Anstatt ellenlange Texte hier zu posten, die alle Leser vertreiben, würden Sie lieber einmal lesen, was ich geschrieben habe, dann müsste ich mich nicht x-mal wiedeholen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  56. Inhaberschuldverschreibungen
    Platon (3. August 2018 / 11:55 )

    Lieber Platon,
    in Ihrem vorgenannten Kommentar schreiben Sie:

    “ ……. bei einem Rückkauf der SNB mittels Repo verkauften Wertpapiere verschwindet das Geld und der Geldschein wird wertlos (fällt aus der Geldmenge). Daher ist ein Geldschein eine Schuldanerkennung. Es handelt sich um eine Urkunde im Sinne eines Inhaberpapiers. Bei einem Inhaberpapier kann der Inhaber das im Papier verbriefte Recht geltend machen. Dieses Recht ist von einer Geschäftsbank aus gesehen die Forderung auszuüben, ihr das Wertpapier aus dem Repogeschäft wieder auszuhändigen gegen Rückgabe des Wertpapiers Geld. Von der SNB aus gesehen ist das ausgegebene Geld bzw. die Gutschrift auf dem Girokonto der Geschäftsbank eine Schuldanerkennung, das aus einem Repogeschäft erlangte Wertpapier wieder auszuhändigen bei Fälligkeit. Das Wertpapier bleibt im Eigentum der Geschäftsbank, also hat sie ein Forderungsrecht auf Herausgabe dieses Eigentums bei Fälligkeit.“

    Hier werfen Sie so einiges durcheinander und verschleiern durch das Weglassen von wichtigen Faktoren den Sachverhalt in unzulässiger Weise. Auch wenn dies Ihrerseits nicht absichtlich geschehen ist, können Ihre Aussagen so nicht unwidersprochen stehen bleiben.

    Offenmarktoperationen
    Zur Steuerung der Notenbankgeldmenge und zur Realisierung anderer geldpolitischer Ziele benutzt die SNB Offenmarktoperationen. Die SNB kann hierbei Wertpapiere endgültig oder nur für eine bestimmte Zeit ankaufen bzw. verkaufen. Endgültig, d. h. ohne Zeitlimit ist z. B. der Kauf von Aktien. Zu den zeitlich limitierten Operationen gehören Repos oder auch SNB-Bills, welche jedoch zurzeit in der SNB-Bilanz mit „0“ Franken aufgeführt sind. Repos und SNB-Bills sind also von geringer Relevanz bei den heutigen Betrachtungen. Bei den Repogeschäften verkennen Sie zudem die Eigentumsverhältnisse. Das betreffende Wertpapier wird verkauft und wieder gekauft. Wenn ich etwas verkaufe wird jemand anderes Eigentümer der verkauften Sache. Während der Vertragslaufzeit befindet sich bei einem Repogeschäft mit der SNB das Wertpapier im Eigentum der SNB und wird durch den Rückkauf wieder an die Geschäftsbank übertragen.
    Grundsätzlich kann zurzeit für die SNB festgehalten werden, dass der überwiegende Teil der SNB-Aktiva aus endgültigen Käufen von Wertpapieren besteht.

    Endgültiger Kauf
    Hat eine Bank der SNB z. B. Aktien verkauft und dafür eine Erhöhung ihres Girokontos bei der SNB erfahren, so ist diese Geschäftsoperation rechtlich endgültig abgeschlossen. Die SNB ist Eigentümer der Aktien geworden und die verkaufende Bank ist in den Besitz von „gesetzlichen Zahlungsmitteln“ gekommen. Der Besitz von „gesetzlichen Zahlungsmitteln“ beinhaltet jedoch keineswegs noch ein Anrecht gegenüber der SNB auf die ursprünglich verkauften Aktien. Diese gehören endgültig der SNB.

    Schuldgeld
    Unser heutiges Geldsystem kann man als Schuldgeldsystem auffassen. Damit wären dann sowohl das Bargeld wie auch die Giroguthaben von Geschäftsbanken bei der SNB Schuldanerkennungen, wie Sie auch in Ihrem Kommentar angedeutet haben. Die SNB kann aber nur bei Transaktionen mit vereinbarten Rückkaufterminen zur Herausgabe der betreffenden Wertpapiere gezwungen werden. Die darüber hinausgehende Zentralbankgeldmenge kann zwar als Schuldanerkennung der Zentralbank angesehen werden jedoch mit der wesentlichen Einschränkung, dass hierzu kein Rückzahlungstermin existiert.

    Man kann argumentieren, dass die Geschäftsbanken der SNB dauerhafte Kredite ohne Terminstellung eingeräumt haben.
    Bezogen auf die praktischen Auswirkungen sage ich, dass die Geschäftsbanken der SNB dauerhafte Kredite gewähren, ohne dass für die Rückzahlung ein Termin vereinbart wurde.
    Weitere Details zu dieser Vorstellung können dem Artikel Zahlungsmittel sind Schulden? entnommen werden.

    Dieser Artikel entstand auf den Beitrag von Herrn Cristoph Pfluger Thomas Jordan: Der nette Freund der privaten Geldschöpfung vom 18.1.2018, zu welchem Herr Dr. Meyer vehement seine eigene Sicht auf das Geldsystems verbreitete. Obwohl von vielen Kommentatoren versucht wurde, Herrn Dr. Meyer von seinem Irrweg bei der Darstellung von wesentlichen Faktoren des Geldsystems abzubringen, ist dies nicht gelungen. Die wesentlichen Standpunkte wurden in dem oben aufgeführten Artikel „Zahlungsmittel sind Schulden?“ zusammengefasst, um möglichst schnell einen geeigneten Überblick über den Sachstand zu gewinnen. Nun ist Herr Meyer aber nicht auf die vorgebrachten Sachargumente eingegangen sondern wiederholt nur seine sattsam bekannten Argumente immer wieder, zuletzt in dem hier vorliegenden Beitrag einschl. Kommentare. Offensichtlich glaubt er, alleine durch eine hohe Wiederholrate Glaubwürdigkeit zu erzeugen.

    Wissensstand
    Aus Ihrem vorgenannten Kommentar wie auch aus Ihrem Kommentar vom 4. August 2018 / 10:30 kann ich entnehmen, dass Ihr Wissen über Abläufe im Bankengeschäft doch sehr lückenhaft ist. Bevor Sie also Empfehlungen aussprechen wie:

    „Merkt denn keiner, wie lächerlich diese Diskussion ist??? Da werden Juristische-Theorie-Luftschlösser gebaut von Menschen, die noch nie wirklich gearbeitet, sondern ihr ganzes Leben nur in der Schule verbracht und ihre Hirngespinste verbreitet haben.“

    wäre es angebracht, sich über die tatsächlichen Abläufe im Bankensystem ernsthaft zu informieren. Vielleicht wird Ihnen dann auch der Unterschied zwischen einem Repogeschäft und einer Kreditvergabe mit hinterlegter Sicherheit einsichtig. Zu einigen Fragen kann Ihnen vielleicht mein Projekt Das Geldrätsel eine Hilfestellung bieten.

    LG
    Rudolf Müller

  57. @Platon

    Danke

    Jawohl. Vollkommen lächerlich ist, wie eine handvoll Professoren in und im Umfeld der SNB die ganze Schweiz für dumm verkaufen.

    Mit juristischen Luftschlösseen möchten sie aus Schulden der SNB Vermögen der SNB machen.

    Freundliche.Grüsse

    Marc Meyer

  58. Lieber Platon

    Ja, vielen Menschen fällt der Abschied von der Golddeckung des Notenbankgeldes bis heute sehr schwer. Dennoch ist er seit fast 100 Jahren auch in der Schweiz Realität.

    Wenn Sie heute oder morgen zur SNB gehen und eine Frankennote präsentieren, haben Sie keine Ansprüche ausser dem auf eine Frankennote. Tönt vielleicht komisch, ist aber so. Und alle sind es zufrieden (bis auf ein oder zwei IP-Kommentarschreiber). Vor allem aber sind die Geschäftsbanken damit einverstanden obgleich sie ja die „Opfer“ sind und am meisten Grund zur Klage haben sollten.

    Sie sehen, die „Theorie-Luftschlösser“ bewähren sich in der Praxis recht gut, man könnte sagen milliardenfach (in Franken gerechnet) und das täglich.

    Für all diese „komischen“ Sachen gibt es gute Argumente und interessante Hintergründe zu entdecken. Wenden Sie sich doch bei fortbestehendem Interesse an eine seriöse Bildungseinrichtung.

  59. Guten Tag, Herr Roman Günter,

    „Man kann es drehen und wenden wie man will, das Sichtguthaben bei der Nationalbank bleibt nominal bestehen, solange der Schweizer Franken als gesetzliche Währung definiert ist. Es besteht kein Ausfallrisiko und deshalb sind Wertberichtigungen nicht möglich.“

    Geld ist ein Schuldschein, bzw. eine Schuldanerkennung einer Bank. Die Bank erhält ein Aktivum (=Vermögenswert) und schuldet im Gegenzug das Passivum (= Geld).

    So erhält die SNB von einer Geschäftsbank einen Vermögenswert und gibt dafür einen Schuldschein aus (= Bargeld). Wenn die Geschäftsbank den Schuldschein (Bargeld) der SNB zurückgibt, so erhält sie im Gegenzug den Vermögenswert (z.B. eine Staatsschuldverschreibung) zurück.

    Dasselbe bei der Geschäftsbank: Hinterlege ich ein Hypothekenpapier bei der Geschäftsbank, so gibt sie mir im Gegenzug ein Guthaben, bzw. zahlt es dem Hausverkäufer aus. Zahle ich das Guthaben zurück, so gibt mir die Geschäftsbank das Hypothekenpapier zurück.

    Zentralbanken können schon rein aus buchungstechnischen Gründen die Ausgabe von Banknoten nicht in der ER buchen:

    Aktiven/Ertrag? Oder Aufwand/Passiven?

    Wären Banknoten ein Aktivum, so wären sie ja folglich eine Schuldverpflichtung der Geschäftsbanken und damit auch eine Schuldverpflichtung der Bürger und Unternehmen! Die ER ist nichts anderes als das detaillierte Eigenkapitalkonto, welche die unter dem Jahr stattfindenden Eigenkapital-Zu- und -Abgänge differenziert ausweist. Folglich ist die ER ein Unterkonto der Bilanz, weshalb sie ja folgerichtig auch Ende Jahr im Eigenkapital saldiert wird.

    Merkt denn keiner, wie lächerlich diese Diskussion ist??? Da werden Juristische-Theorie-Luftschlösser gebaut von Menschen, die noch nie wirklich gearbeitet, sondern ihr ganzes Leben nur in der Schule verbracht und ihre Hirngespinste verbreitet haben.

  60. Lieber Platon

    Repo-Geschäfte sind sehr speziell und inzwischen eine Randerscheinung geworden. Die üblichen Offenmarktgeschäfte beinhalten keine Rückkaufvereinbarung. In diesen Normalfällen steht es der SNB frei, die mit Notenbankgeld („Geld aus dem Nichts“) erworbenen Assets wieder zu verkaufen oder nicht.

    Dies und noch viel mehr nützliches können Sie an einer seriösen Bildungseinrichtung lernen.

    • Wir müssen differenzieren:

      Repos waren bei der SNB i.d.R. Aktiven der SNB.

      Notenbankgeld sind Passiven.

      Marc Meyer

  61. Nochmals:

    SNB-Jordan bezeichnet Notenbankgeld als Liquidität der SNB. Das ist falsch.

    Notenbankgeld ist Passivum der SNB während Liquidität ein Aktivum ist.

    Schützt die Schweiz vor diesem Irrlehrer und seinen amonymen Strohmännern hier, die nichts einsehen wollen und alles verdrehen.

    Es ist halt wirklich oberpeinlich für die Universitäts Professoten hier, dass sie auf Inside Paradeplatz nachlesen müssen, wie Geldtheorie funktioniert.

    Gilt ganz besonders für SNB Chef Prof. Dr. Thomas Jordan.

    Marc Meyer

  62. Lieber Platon

    Sie schrieben „Dass die Bilanz das Vermögen (Aktiven) den Schulden (Passiven) gegenüberstellt, erscheint mir unter dem Aspekt von Arithmetik und Logik durchaus sinnvoll.“

    Dem widerspricht niemand. Auch die SNB macht diese Gegenüberstellung.

    Dann ergänzen Sie: „Der Autor weist genau auf diese Logik hin, und wird dafür mit Schlamm beworfen.“
    Nein, der Autor wird nicht „mit Schlamm beworfen“. Er wird lediglich darauf hingewiesen, was Liquidität im Kontext der SNB bedeutet. Diese Hinweise nimmt er zum Anlass, seinerseits Leser wüst zu beschimpfen.

    In Bezug auf Herrn Meyer hat Ihr Sophokles leider bislang nicht wahr gesprochen.

    • Lieber Walt Rother und Lieber Hardy,

      bei einem Rückkauf der SNB mittels Repo verkauften Wertpapiere verschwindet das Geld und der Geldschein wird wertlos (fällt aus der Geldmenge). Daher ist ein Geldschein eine Schuldanerkennung. Es handelt sich um eine Urkunde im Sinne eines Inhaberpapiers. Bei einem Inhaberpapier kann der Inhaber das im Papier verbriefte Recht geltend machen. Dieses Recht ist von einer Geschäftsbank aus gesehen die Forderung auszuüben, ihr das Wertpapier aus dem Repogeschäft wieder auszuhändigen gegen Rückgabe des Wertpapiers Geld. Von der SNB aus gesehen ist das ausgegebene Geld bzw. die Gutschrift auf dem Girokonto der Geschäftsbank eine Schuldanerkennung, das aus einem Repogeschäft erlangte Wertpapier wieder auszuhändigen bei Fälligkeit. Das Wertpapier bleibt im Eigentum der Geschäftsbank, also hat sie ein Forderungsrecht auf Herausgabe dieses Eigentums bei Fälligkeit.

      Ob „Liquidität im Kontext der SNB“ juristisch so haltbar ist, sollen von mir aus die Juristen aushandeln.

      Passiven sind Fremd- oder Eigenkapital. Bargeld ist Fremdkapital, also ein Kredit an die SNB. Wenn eine Geschäftsbank Bargeld bezieht, verkauft sie ein Aktivum an die Zentralbank und erhält dafür Notenbankgeld. Zahlt sie dieses Notenbankgeld zurück, erhält sie das Aktivum zurück. Die Geschäftsbank ist also Kreditor der Zentralbank, indem sie die Wertpapiere liefert gegen die sie dann Bargeld erhält, wie ein Lieferant, der Waren liefert und danach als Kreditor in der Unternehmensbilanz geführt wird, bis seine Forderung erfüllt ist. Bargeld ist also ganz klar eine Forderung gegenüber der SNB – und zwar eine Forderung auf ein Aktivum.

      Platons Erkenntnisziel war absolute, objektive Wahrheit weil er wusste:

      „Das gemeine Volk hat zu parieren. Es wird geleitet. Auch Lug und Betrug sind dafür recht.“

    • @Platon

      Danke

      Unterschreibe ich voll und ganz.

      Ausser: „Liquidität im Kontext der SNB“ ist eine Verschleierung bzw. Nebelpetarde. Liquidität ist Aktivum. Punkt. Schluss. Auch für die SNB.

      Da können auch Juristen nichts daran ändern.

      Ein Passivum kann nicht zum liquiden Vermögen gezählt werden wie SNB Jordan behauptet.

      Schützt die Schweiz vor den Irrlehrern an den Universitäten und bei der SNB.

      Marc Meyer

  63. SEHR GEEHRTER PLATON
    SCHÖN, DASS SIE SOPHOKLES ZITIEREN. EIN GENAUER BEOBACHTER UND GRANDIOSER DICHTER, DER PRÄGNANT ZU FORMULIEREN VERSTAND, WAS SACHE IST.
    ES IST ERSCHRECKEND ZU BEOBACHTEN, WIE DIESE INVENTION SOVIEL ERMÖGLICHT UND ZERSTÖRT HAT. AUFGRUND IHRER OFFENBAREN FACHLICHEN INKOMPETENZ IST DIE SNB NUN DABEI DIE SCHWEIZ AUFZULASSEN. GESCHIEHT DAS WISSENTLICH ODER UNWISSENTLICH INDEM FALSCHE KONZEPTE GELEHRT UND VERMITTELT WERDEN?
    MIT FREUNDLICHEN GRÜSSEN
    A. BENJAMINE MOSER

    • @a.benjamine moser

      Danke für Ihren Beitrag. Teilweise bin ich einverstanden, teilweise nicht.

      Gar nicht einverstanden bin ich mit Ihrer Behauptung, der Kommentator „Platon“ sei fachlich inkompetent. Im Gegenteil: Er hat den Kern des Problems sehr wohl verstanden: Geld ist ein Schuldschein der Zentralbank (das war der Titel meiner Dissertation vor 20 Jahren).

      Platon versteht das Fach wesentlich besser als die Oekonomie-Professoren, welche sich hier vorwiegend polemisch zu Wort melden und meinen, Geld sei „Liquidität“ (liquide Mittel der Zentralbank; also Vermögen der Zentralbank).

      Ganz einverstanden bin ich mit Ihnen, wenn Sie schreiben, dass an den Universitäten falsche Konzepte gelehrt werden.

      Und es ist eine Schande für unsere Universitäten, dass die korrekte Geldtheorie anonym auf einem Blog diskutiert werden muss; zudem versetzt mit übelsten Beleidigungen seitens Universitäts-Professoren.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Hallo Herr Dr. Meyer,

      Platon hat gar nichts verstanden. Fast alles, was er schreibt, ist falsch.

      Genau, vor 20 Jahren begann ihr Desaster, Sie schreiben:
      „Geld ist ein Schuldschein der Zentralbank (das war der Titel meiner Dissertation vor 20 Jahren).“

      Das ist grober Unfug.

      Zentralbanken gibt es noch gar nicht so lange, Geld gibt es viel, viel länger.
      Alleine daran sehen sie, dass Ihre Aussage Unfug ist.

      Herr Roman Günter gibt weitgehend korrekte Darstellungen, leider hält er am Banknoten-Märchen fest.

      Dass es sich bei Franken-Scheinen nicht um Banknoten der SNB handelt, sondern um Geldscheine des Staates Schweiz, das möchte er nicht wahrhaben.

      Nur mit Geldscheinen kann man die Vorgänge sauber erklären. Darüber braucht man sich auch nicht zu wundern, denn mit Geldscheinen haben wir es zu tun.

      Freundliche Grüße!

    • @Meyer
      Benjamine Moser meint die Inkompetenz der SNB – eigentlich sollten Sie das aus der Satzstellung erkennen können. Scheint mir ein grundlegendes Problem zu sein.

    • @Meyer
      Moser meint die Inkompetenz der SNB – das sollten Sie eigentlich aus der Satzstellung erkennen können. Scheint mir ein generelles Problem zu sein.

    • Lieber Herr Meyer,

      vermutlich meint @a. benjamine moser die SNB.

      Lieber Herr Moser,

      m.E. geht es weder um falsche Konzepte, noch um Wissenschaft. Die Geschichte der SNB und Zentralbanken im Allgemein ist mit der Machtfrage zu beantworten. Tatsache ist, sämtliches Vermögen wird in der Volkswirtschaft erschaffen – weder SNB noch Geschäftsbanken erschaffen Vermögen. Sie machen nur das Vermögen umlauffähig, handelbar, fungibel – in diesem Schuldgeldsystem mit gesetzlichem Zahlungsmittel. Es ist unabdingbar, die Vorgänge erst einmal buchhalterisch zu analysieren, sonst kommt man immer zu falschen Ergebnissen und Definitionen, die schliesslich in die Irre führen müssen. Dass die Bilanz das Vermögen (Aktiven) den Schulden (Passiven) gegenüberstellt, erscheint mir unter dem Aspekt von Arithmetik und Logik durchaus sinnvoll. Der Autor weist genau auf diese Logik hin, und wird dafür mit Schlamm beworfen.

      Wo sind wir angekommen?

      Was ist aus der Schweiz geworden?

      Gehört die SNB und ihre Entourage zum „Staatsadel“? „Ein Begriff des Soziologen Pierre Bourdieu.

      „Die Wahrheit ist immer das stärkste Argument.“

      Sophokles

    • Richtig

      Sebstverständlich spricht Herr Moser natürlich von der Inkompetenz der SNB.

      Das ist ja das zentrale Problem.

      Immer mehr Leseeinnen und Leser sehen das ein.

      Sorry, dass ich das nicht soeben gesehen habe.

      Ja natürlich die Inkompetenz der SNB. Schützt die Schweiz vor dieser inkompetenten SNB und ihren inkompetenten Professoren und Professorin.

      Danke

      Marc Meyer

    • @Hardy

      Danke

      Natürlich sind Banknoten Schuldscheine der SNB.

      Was sonst?

      Sie verwechseln links und rechts der SNB Bilanz genau so wie Herr Jordan und seine SNB Strohmänner hier.

      MfG

      Marc Meyer

  64. @Platon

    Die Verbindlichkeiten als solches sind unwidersprochen. Es geht hier auch nicht das Volksvermögen.

    Hier wird darüber diskutiert, ob (a) eine Geschäftsbank Ansprüche an die Nationalbank stellen kann, welche über die freie Verfügung über das Guthaben auf dem Girokonto hinausgehen (Zahlungsanweisung an einen anderen Girokonto-Inhaber). Oder darüber, ob die Nationalbank (b) für eigene Geschäfte Gutschriften auf diese Girokonti veranlassen kann.

    Herr Meyer meint zu (a), die Geschäftsbanken haben Anspruch auf die Aktiven der Nationalbank und verneint (b) kategorisch.

    Haben Sie dazu eine plausible Antwort?

    • @Roman Günter,

      Ich befasse mich nicht mit Theorien, also auch nicht mit Werttheorien, sondern ausschliesslich mit Fakten. Der Wert der Aktiven ist der aufgrund kaufmännischer Grundsätze ermittelte (gegenwärtige Markt-)Wert.

      Das Wort Schuldschein für Bargeld macht auch heute durchaus noch Sinn, denn die GBs haben mit der ZB einen Vertrag (Repo/Tender), wann und zu welchem Nominalwert (an Schuldscheinen – Bargeld – resp. Schuldanerkennungen – Buchgeld) sie ihre Aktiven gegen Rückgabe dieses Schuldscheines wieder auslösen können/müssen; ausserdem wird das verkaufte Wertpapier ja beim Kauf bewertet und mittels entsprechendem Nominalwert (Preis) ausgezeichnet – die ZB bestätigt diese Schuld ja eben mit Gutschrift resp. Ausgabe des entsprechenden ZBG, sie schuldet den Kaufpreis. Zudem ist Bargeld in der ZB-Bilanz ja als Fremdkapital ausgezeichnet, weshalb buchhalterisch offensichtlich ist, dass es sich um eine Schuld der Bank resp. um einen Kredit der GB an die ZB handelt. Man könnte diesen Geldschein durchaus auch als Quittung für den Erhalt des vorübergehend verkauften Wertpapiers bezeichnen. Massgebend ist ja nicht, wie wir ihn benennen, massgebend ist, dass es jeder versteht, da viele meinen, Bargeld sei Vermögen der ZB, was offensichtlich falsch ist.

      Bargeld ist ein Schuldschein einer Zentralbank; Buchgeld (Giroguthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank) ist eine Schuldanerkennung der Zentralbank. Dieses Geld entsteht dadurch, dass die Zentralbank einer Geschäftsbank Aktiven abkauft und dafür eine Schuld anerkennt. Die Geschäftsbanken haben das Recht (und die Pflicht) dieses Aktivum zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen gegen Rückgabe dieser Schuldscheine resp. Schuldanerkennungen der Zentralbank.

    • @Platon

      Der Kommentator Roman Günter hat immer noch nicht wirklich verstanden worum es geht – obwohl er sich hier schon dutzende Male gemeldet hat – letztlich immer mit persönlichen Beleidigungen.

      Es geht um die Frage, ob Giroguthaben der Banken bei der SNB Geld für die Banken sind oder Geld für die SNB.

      Jordan behauptet, es sei Geld für die SNB und nicht für die Banken. Das ist falsch: Es ist Geld für die Banken – nicht für die SNB.

      Das ist die vorgelagerte Frage.

      Nachgelagert geht es um die Frage, ob bei negativem Eigenkapital die SNB ihre Verbindlichkeiten abbauen kann durch Gutschriften auf den Konti der Banken.

      Jordan sagt ja. Aber auch das ist falsch, denn die Verbindlichkeiten entstanden ja gerade aus den Gutschriften der SNB. Also können noch mehr Gutschriften der SNB ihre Verbindlichkeiten bei den Banken nicht abbauen, sondern vorgrössern diese noch mehr.

      Eigentlich alles einfachste Logik.

      Und letztlich geht es um die Frage: Was passiert bei negativem Eigenkapital der SNB?

      Jordan sagt, die SNB könne Geld drucken und die Steuerzahler hätten nichts zu befürchten.

      Ich sage: Die SNB kann mit Geld drucken ihre Schulden nicht abbauen, sondern die Steuerzahler werden zahlen müssen.

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Platon

      Herr Meyer behauptet, dass „Anstelle der SNB werden die Geschäftsbanken horrende Verluste auf ihren Guthaben bei der SNB erleiden und möglicherweise anstelle der SNB Konkurs gehen…“ und „Die Bankkunden werden ihre Guthaben entsprechend verlieren. Damit würde negatives Eigenkapital der SNB auf die Bankkunden überwälzt.“

      Meyer behauptet damit, es gäbe ein Ausfallrisiko auf Girokonten bei der Nationalbank.

      Aus der Sicht des Praktikers stellt sich also die Frage, ob diese Behauptungen stimmen oder ob da Risiken bestehen könnten, die nicht im Risikomodell abgebildet sind, oder einfacher ausgedrückt, gibt es Situationen, in welchen bilanzierte Liquide Mittel von nominal 100 Schweizer Franken weniger als nominal 100 Schweizer Franken sein könnten?

      Als gesetzliche Zahlungsmittel gelten;…auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank. Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden.

      Man kann es drehen und wenden wie man will, das Sichtguthaben bei der Nationalbank bleibt nominal bestehen, solange der Schweizer Franken als gesetzliche Währung definiert ist. Es besteht kein Ausfallrisiko und deshalb sind Wertberichtigungen nicht möglich.

      In seinem über 20 Jahren dauernden Kreuzzug übersieht Herr Meyer, dass die gesetzlichen Grundlagen der Nationalbank 2003 einer Totalrevision unterzogen wurden (Details dazu können Sie der Botschaft des Bundesrates 2002.0050 (BBI 2002 6097) entnehmen) respektive 1999 ein neues Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel geschaffen wurde (welches auch die Goldbindung auflöste).

      Schon seit längerem gibt es keine offenen Repo-Geschäfte mit der Nationalbank, daher besteht auch kein diesbezüglicher Anspruch auf Auslösung eines „Schuldscheins“.

      Beste Grüsse

    • @Platon

      Sie sehen, der Roman Günter verwechselt Giroguthaben mit Sichtverbindlichkeiten.

      Die SNB besitzt keine Giroguthaben, sondern Sichtverbindlichkeiten.

      Wie ein kleines störrisches Kind drückt er sich um die Wahrheit.

      Marc Meyer

    • @Platon

      Der Kommemtator Roman Günter hat immer noch nicht begriffen, dass die SNB keine Girohuthaben besitzt, sondern im Gegenteil Sichtverbinflichkeiten.

      Das geht nicht in seinen Kopf hinein.

      Schönen Tag

      Mqrc Meyer

  65. Manche potenzielle Bauernbraut hat „müeh mit de chüeh“
    Unser Finanzminister hat etwas „müeh mit de zahle“
    Er schwarzmalt gerne mit roten Zahlen, damit er einen rigiden Sparkurs fahren kann und wohl auch die Lüge, die AHV ginge in wenigen Jahren Pleite, aufrechterhalten kann. Damit das Volch ja zustimmt zu der Murks, die AHV mit der Steuerreform zu verknüpfen.

    Ueli Maurers Rechenkünste:
    „Sonst rechnet er uns immer arm
    Bei der Staatsrechnung 2017 kam es zu fehlerhaften Buchungen. Diese fallen so hoch aus, dass sogar der Überschuss des Bundes um etwa 200 Millionen Franken nach unten korrigiert werden muss. Der Bund schliesst nicht, wie von Finanzminister Ueli Maurer (67) Mitte Februar verkündet, mit einem Plus von 2,8 Milliarden ab. Sondern mit einem von 2,6 Milliarden.
    Das ist aber immer noch viel mehr, als Maurer im Voranschlag 2017 berechnet hatte. Dort hatte er nämlich ein Defizit von 250 Millionen prognostiziert.

    Ausserdem griff Maurer bei der Präsentation der Staatsrechnung zu einem buchhalterischen Kniff: Er entfernte zwei Milliarden aus der Rechnung – für Rückstellungen. Ohne diese hätte der Überschuss gar fünf Milliarden betragen. Das brachte dem SVP-Finanzminister massive Kritik ein: Er rechne die Finanzkraft des Bundes extra schlecht, um einen rigiden Sparkurs zu fahren.“

    https://www.blick.ch/news/politik/peinlicher-fehler-in-der-bundesbilanz-maurer-verrechnet-sich-um-700-millionen-id8337393.html

    Geld von der Nationalbank will er auch nicht.
    Dank Ablehnung der Vollgeldinitiative fliessen nun die Gewinne aus der Geldschöpfung weiterhin an Private Empfänger, statt an die Allgemeinheit.

    Mit knappem Geld erhält man sich eben die Macht und Wichtigkeit.

    • @Emil Huber

      Danke

      Den Zusammenhang mit der Bilanz der SNB sehe ich nicht ganz. Auf die Vollgeld-Initiative müssen wir ja nicht mehr zurückkommen. Die ist gebodigt ein für allemal. Zu Recht, denn jene basierte auf denselben Irrtümern wie das Jordan-Märchen.

      Ueli Marer sieht wenigstens als erster, dass sich die SNB total verrant hat.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  66. Liebe Studentinnen und Studenten

    Bitte zu bedenken:

    Und immer wieder grüsst…

    30. Juli 2018 / 14:04

    Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

  67. 1. August

    Aufruf an die Studentinnen und Studenten der Wirtschaft zum Nationalfeiertag

    Liebe Studentinnen und Studenten

    Unser Land wird gefährdet durch eine Geldpolitik unserer Nationalbank (SNB), die auf einer wahnwitzigen Geldtheorie basiert.

    Gemäss unserem obersten Währungshüter, SNB Chef Herrn Prof. Dr. Thomas Jordan, könne die SNB „unbeschränkt“ Euros und Dollars kaufen und diese mit selbstgedrucktem Geld bezahlen.

    Bei negativem Eigenkapital der SNB könne die SNB einfach Geld drucken und damit all ihre Schulden bezahlen.

    Die SNB könne nicht illiquide werden, weil sie selber Geld drucken könne.

    Sogar der Bundesrat behauptet diesen Unsinn und das Parlament lässt sich in die Irre führen, weil man dort der Buchhaltung nicht kundig ist.

    Jordan verwechselt links und rechts der SNB Bilanz: Notenbankgeld ist ein Passivum und nicht ein Aktivum („Liquidität“), wie Jordan behauptet.

    Auch behauptet Jordan, durch eine Gutschrift der SNB auf einem Girokonto einer Bank bei der SNB sei die Schuld der SNB abbezahlt.

    Das Gegenteil trifft zu: Durch Gutschrift entsteht die Schuld der SNB erst. Erst durch Belastung verschwindet die Schuld der SNB wieder.

    Auch behauptet Jordan, die Giroguthaben der Banken seien gesetzliche Zahlungsmittel.

    Das stimmt. Es sind gesetzliche Zahlungsmittel der Bsnken aber nicht der SNB.

    Die SNB besitzt keine Giroguthaben bei den Banken, sondern Sichtverbindlichkeiten. Das sind keine Zahlungsmittel. Nur Aktiven können Zahlungsmittel sein.

    Die SNB kann somit ihre Schulden nicht mit Sichtverbindlichkeiten bezahlen.

    Das sind nur einige Fehler in der Wirtschaftswissenschaft. Die gefährden unser Land.

    Sollten die Finanzmärkte einmal heftig korrigieren, so droht rasch negatives Eigenkapital der SNB.

    In diesem Fall werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Schulden der SNB bezahlen müssen.

    Sind die Beträge zu gross, droht die Einführung des Euro zu einem schlechten Kurs oder gar der Beitritt der Schweiz zur EU.

    Das wollen wir nicht!

    Es ist gefährlich, die SNB zu kritisieren. Das kann zum Verlust der Arbeitsstelle führen.

    An den Universitäten wird die veraltete Irrlehre kolportiert. Die Professoren verteidigen teilweise mit unglaublicher Arroganz und Anmassung die Irrlehre der SNB.

    Das könnt Ihr in den Kommentaren unten sehen.

    Das ist nicht nur in der Schweiz der Fall,, sondern auch in Deutschland und anderen Ländern.

    Ich rufe Euch auf, verantwortungsbewusste Studentinnen und Studenten:

    Lasst Euch nicht mehr für dumm verkaufen! Leistet Widerstand! Verweigert die Prüfungen bis Eure Professoren Euch mitdenken lassen.

    Fordert Sie heraus! Sie sollen Euch keine Märchen mehr auftischen! Besteht darauf, dass die Argumente logisch nachvollziehbar sind.

    Überprüft diese anhand der Buchhaltung!

    Damit leistet Ihr einen Beitrag dazu, das der Irrsinn der SNB endlich aufhört und die Wirtschaftswissenschaft sich weiterentwickeln kann.

    Danke

    Marc Meyer

  68. @Leserinnen und Leser

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Für die, welche an einer fachlichen Diskussion interessiert sind und nicht an der Polemik gescheiterter und frustrierter Oekonomie Professoren möchte ich die drei wichtigsten Irrtümer der SNB und ihres Chefs Thomas Jordan hier zusammenfassen:

    Jordan verwechselt

    Etstens

    Giroguthaben der Banken mit Sichtverbindlichkeiten der Banken. Erstere sind gesetzliche Zahlungsmittel; letztere nicht. Die SNB besitzt letztere.

    Zweitens:

    Jordan verwechselt Notenbankgeld mit liquiden Mitteln der SNB. Ersteres ist ein Passvum der SNB; letzteres ein Aktivum. Schulden kann man nur mit Aktiven bezahlen.

    Drittens:

    Jordsn verwechselt eine Gutschrift mit einer Belastung.

    Schreibt eine Bank einem Konto gut, so geht sie damit eine Schuld ein. Belastet sie ein Konto,, so wird die Schuld der Bank reduziert.

    Das gilt auch für die Konten der SNB.

    Aus all dem folgt, dass die SNB bei negativem Eigenkapital nicht Geld drucken und damit die eigenen Schulden bezahlen kann wie SNB Jordan behauptet.

    Die Steuerzahler werden die Schulden der SNB bezahlen müssen.

    Bitte lassen Sie sich nicht verwirren durch die frustrierten Oekonomie Professoren hier.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  69. Unbezahlbar:

    Und immer wieder grüsst…

    30. Juli 2018 / 14:04

    Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

  70. @Walt Rother

    Die Art und Weise, wie Sie Herrn Rico Meier harablassend antworten, stört mich ungemein.

    Herr Rico Meier hat eine ganz klare Argumentation und versteht, wovon er spricht.

    Zudem steht er mit seinem persönliche Namen ein, für das was er schreibt.

    Dies ganz im Gegensatz zu Ihnen, Sie aufgeblasener arroganter Wichtigtuer.

    Sie haben einen Minderwertigkeitskomplex. Das ist Ihr Problem. Dieser Minderwertigkeitskomplex hindert Sie daran, das Problem zu verstehen und eine sachliche Diskussion zu führen.

    Sie wollen unbedingt Recht haben. Aber Sie sind ein Verlierer.

    Verschwinde aus dieser Diskussion – Du „Looser“. Du schaffst keinen Mehrwert.Du störst nur.

    Du weisst, weshalb Du Dein Pseudonym ständig wechselst. Ich kenne Dich ja persönlich.

    Dein Pseudonym „Walt Rother“ wird genauso verschwinden wie Deine früheren Pseudonyme ,,Urs Abderhalden“, „Nick Norman“, „The real MM ( Dr.), “ „Beobachter“ usw.

    Marc Meyer

    • Lieber Herr Meyer,

      Ich möchte noch folgendes hinzufügen, bevor ich mich zum Besuch einer anerkannten Bildungseinrichtung durchringen werde. Bargeld ist in der SNB-Bilanz als Fremdkapital ausgezeichnet, weshalb buchhalterisch offensichtlich ist, dass es sich um eine Schuld der Bank bzw., um einen Kredit der GB an die ZB handelt. Man könnte diesen Geldschein durchaus auch als Quittung für den Erhalt des vorübergehend verkauften Wertpapiers bezeichnen. Massgebend ist nicht, wie wir ihn benennen, massgebend ist, dass es jeder versteht, da viele meinen, Bargeld sei Vermögen der ZB, was offensichtlich falsch ist. Die SNB hat selber kein grosses Vermögen, sondern überhaupt nichts, denn sie verwalten einzig das Volksvermögen, das in der Volkswirtschaft erarbeitet wurde!, sie SOLLTEN eigentlich die Treuhänder des Volkes und nicht die Vertreter der Hochfinanz sein.

      Unser @Walt Rother schreibt:

      „Können Sie das Gegenteil gerichtsfest beweisen?“

      Es dürfte ihn und seiner Entourage nicht entgangen sein, dass die Schweiz eine der wenigen Länder in Europa ist die über keinen Verfassungsgericht verfügt. Es kann das Bundesgericht angerufen werden. Dieses behandelt den Fall jedoch nur, wenn Fragen von grundsätzlicher Bedeutung zu klären sind oder wenn es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt. Wir sind aber nicht naiv. Stichwort: Rütli-Abkommen.

  71. Es wäre doch zu schade wenn der liebe Platon vor lauter Meyer-Blabla seine Antwort nicht fände:

    Walt Rother

    31. Juli 2018 / 17:33

    Lieber Platon

    Eine „empirisch gesicherte Theorie der Volkswirtschaft“ entwerfen ist ein wenig viel verlangt für einen Kommentator auf IP. Aber Ihren Anspruch, Real- und Finanzsektor zu verbinden, schätze ich sehr.

    Die SNB ist offensichtlich der Meinung, dass ihre Investments im Gesamtinteresse des Landes sind, möchte ich meinen. Können Sie das Gegenteil gerichtsfest beweisen?

    Gerne empfehle ich Ihnen bei weitergehendem Interesse an der Volkswirtschaftslehre den Besuch einer anerkannten Bildungseinrichtung. IP ist dafür kein Ersatz.

  72. Auf den vielfachen Wunsch eines einsamen Herren wiederhole ich eine kurze Einlassung gerne an dieser Stelle :

    Walt Rother

    31. Juli 2018 / 15:20

    Lieber Rico Meier

    Das haben Sie ausgezeichnet beobachtet!

    Darin besteht ein wesentlicher Widerspruch in der Argumentation von Herrn Jordan: Einerseits betont er, dass die SNB immer liquide ist, was aus rechtlichen und sonstigen formalen Gründen absolut korrekt ist, anderseits redet er davon, dass die (Grösse der) SNB-Bilanz nicht „nachhaltig“ sei, ohne zu definieren, was genau er mit nachhaltig meint.

    „Nachhaltig“ versus unbegrenzt liquide – das ist mehr oder weniger der Kern des Problems.

    Beste Grüsse

    Walt Rother

  73. @Walt Rother“

    Wo bleibt Ihre Antwort auf die sehr gute Frage von Rico Meier?

    Wäre Notenbankgeld schuldbefreiend, so hätte die SNB gar keine Schulden.

    Lesen Sie einmal, bevor Sie wirres Zeug verbreiten.

    Also wo ist Ihre Antwort auf Rico Meiers sehr guten Kommentar?

    Marc Meyer

  74. Guten Tag, Luegisland

    Vielen Dank für Ihr Mitgefühl, aber ich kann Sie beruhigen, als Leser und Steuerzahler schreibe ich hier ganz entspannt.

    Einen Wissenschaftler interessieren Erkenntnisse, er will empirische Fakten erklären. Herr Meyer will nichts erklären, er zeigt auch keinerlei Interesse an Erkenntnissen. Ihn interessiert in erster Linie die Selbstdarstellung, Indoktrination und Manipulation. Herrn Meyer muss man einfach ein bisschen herausfordern, damit er aus seiner stereotypen copy/paste Schreibroutine fällt.

    Dass aber ohne stringente Argumentation die Behauptung aufgestellt wird, die Geschäftsbanken gerieten durch Wertberichtigungen auf Girokontoguthaben in Konkurs und die Bankkunden würden dadurch ihre Guthaben verlieren, sollte nicht leichtfertig akzeptiert werden, nur weil einem die Höhe der Nationalbankbilanz etwas Unbehagen bereitet.

    Die Girokonti inländischer Banken bei der Nationalbank sind leicht nachvollziehbar gesetzlich geschützt:
    Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen (OR84). Die schweizerische Währungseinheit ist der Franken (WGZ1). Als gesetzliche Zahlungsmittel gelten auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (WGZ2). Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden(WGZ3/3).

    Die Nationalbank kennt offensichtlich ihre Verbindlichkeiten und es wird von niemandem (ausser Meyer) behauptet, dass die Passiven der Nationalbank mit Gelddrucken reduziert würden. Durch Zuführung oder Abschöpfung von Liquidität am Geldmarkt wird die Preisstabilität gesteuert und durch das Notenmonopol hat die Nationalbank einfach nachvollziehbar keine Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken aus Verbindlichkeiten in Franken. Das sind Fakten, die man nicht einfach mit „Verbindlichkeiten sind keine Guthaben“ abtun kann. Herr Meyer argumentiert an der Sache vorbei.

    Freundliche Grüsse

    • @Lueginsland

      Lassen Sie sich nicht in die Irre führen:

      Guthaben der Banken bei der SNB sind gesetzliche Zahlungsmittel für die Banken.

      So steht es im Gesetz.

      Die SNB besitzt aber keine Guthaben, sondern Sichtverbindlichkeiten.

      Diese sind keine Zahlungsmittel für die SNB – weder per Gesetz noch können sie es per Definition sein.

      Nur Aktiven können Zahlungsmittel sein.

      SNB Chef Jordan behauptet, die SNB könne mit Notenbankgeld – also mit Sichtverbindlichkeiten ihre Schulden abbauen.

      Das ist der grosse Irrtum von SNB Chef Jordan.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  75. Lieber Platon

    Gerne nähme ich mir an Ihnen ein Beispiel. Nur: wäre es ein gutes? Wohl kaum, denn was wollten wir von Zitaten lernen, wenn der Kontext unklar ist. Was Zitate angeht, ist unser Meyer auch von Ihnen nicht zu übertreffen. Zitiert er sich doch permanent selbst ohne ein einziges Körnchen Sinn einzustreuen.

    Vielleicht irre ich mich aber auch. Wenn es so wäre, dann müssten Sie z.B. in der Lage sein, Meyers Kauderwelsch logisch zu begründen. Versuchen Sie es ruhig, Sie werden einsehen müssen, dass sofort Schluss ist, sobald Sie festgestellt haben, dass die SNB – Bilanz sehr gross ist. Doch das ist trivial. Alles weitere von Meyer ist Beschimpfung und Gejammer darüber, dass ihn niemand in der Fachwelt ernst nimmt geschweige denn ernst nehmen kann.
    IP gibt ihm zu seinem Glück ein Gnadenbrot damit er psychisch nicht total desintegriert.

    Ach, übrigens, wäre ich wie Meyer, würde ich Ihnen jetzt unterstellen, ein Pseudonym von Meyer zu sein. Mache ich aber nicht.

    • Lieber Walter Roth,

      Begründen? Ist für Sie die Bundesverfassung Klopapier?

      Gemäss BV Art. 99 muss die SNB im Gesamtinteresse der Schweiz investieren. Wenn ich richtig liege ist das bei der SNB derzeit weniger 0.7% (Inland).

      Frage: Ist es Aufgabe der SNB den Aussenwert des CHF zu stabilisieren?.

      Fachwelt? Was ist das für eine Fachwelt?

      Meinen Sie die „Fachwelt“ die Zusammenhänge zwischen Finanzsektor und Realwirtschaft nicht erfassen kann und will?. Wer den Finanzsektor unterschlägt, wird nicht in der Lage sein, eine empirisch gesicherte Theorie der Volkswirtschaft zu entwerfen.

    • Lieber Platon

      Eine „empirisch gesicherte Theorie der Volkswirtschaft“ entwerfen ist ein wenig viel verlangt für einen Kommentator auf IP. Aber Ihren Anspruch, Real- und Finanzsektor zu verbinden, schätze ich sehr.

      Die SNB ist offensichtlich der Meinung, dass ihre Investments im Gesamtinteresse des Landes sind, möchte ich meinen. Können Sie das Gegenteil gerichtsfest beweisen?

      Gerne empfehle ich Ihnen bei weitergehendem Interesse an der Volkswirtschaftslehre den Besuch einer anerkannten Bildungseinrichtung. IP ist dafür kein Ersatz.

    • Dummheit ist nicht strafbar – hat man schon im Fall Swissair gesehen.

      Deshalb dürfen nicht 3 SNB Direktionsmitglieder die Geldpolitik mit 800 Milliarden Vokksschulden definieren.

      Es braucht Leitplanken des Parlaments. Dann wird besser klar, was strafbar ist.

      Marc Meyer

  76. Lieber Walt Rother,

    An eine sachliche Diskussion mit Ihnen ist nicht zu denken, das haben Sie dutzendtfach bewiesen. Sie beharren auf Ihrer Meinung und auf sachliche Einwände reagieren Sie mit herablassenden Bemerkungen und Unterstellungen statt mit sachlichen und nachvollziehbaren Argumenten. Üben Sie erst einmal eine sachliche Diskussion. Dann können wir über diese unfassbare Bilanz und verfassungswidrige „Anlagepolitik“ der SNB diskutieren.

    „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“ (Abraham Lincoln zitiert im Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886). Quelle: gutzitiert.de.

    • Lieber Platon

      Würden Sie uns freundlicher Weise mitteilen, warum die SNB-Anlagepolitik verfassungswidrig sein soll? Das ist ein heftiger Vorwurf.
      Bitte verweisen Sie nicht auf Meyer, Sie haben das behauptet also müssen Sie Ihren Vorwurf begründen können 😉.

    • @Walt Rother

      Natürlich ist die SNB Bilanz verfassungswidrig:

      Gemäss Verfassung muss die SNB im Gesamtinteresse des Landes investieren.

      Von den 800 Milliarden Volksvermögen investiert die SNB nicht einmal 1 Prozent in der Schweiz.

      Einen kleinen Teil in Gold und den gewaltigen Rest im Ausland. Damit investiert die SNB zugunsten des Auslandes anstatt gemäss Verfassung in der Schweiz.

      Damit verstösst die SNB gegen die Verfassung.

      Sie wollen ja wohl nicht im Ernst behauptrn, Investitionen in facebook kurbeln die Schweizer Exportindustrie an.

      SNB verstösst gegen Verfassung.

      Marc Meyer

    • Sehr geehrter Herr Seiler

      Danke

      Unglaublich!

      Das war ein Jugendsünde von mir und kostete mich damals eine Unmenge Geld.

      Ja ich kontaktiere Sie gerne.

      Befinde mich gerade auf 2000 Metern Höhe auf einer herrlichen Höhenwanderung ( begrenztes Accu)

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  77. Weil es so schön ist für uns alle vier Leser dieses Threads zum Geniessen :

    Und immer wieder grüsst…

    30. Juli 2018 / 14:04

    Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

  78. @“Walt Rother“

    Die schrulligen Theorien von Herrn Jordan, die Sie hier krampfhaft zu verteidigen suchen, haben zu dieser höchst gefählichen Bilanz geführt.

    Herr Jordan verwechselt links und rechts der SNB Bilanz.

    Sie stammen ja aus dem engsten Unfeld von SNB Chef Jordan. Richten Sie ihm einen schönen Gruss aus von mir:

    Gutschreiben heisst nicht eine Schuld abbauen, sondern eine Schuld eingehen.

    Einfach ausrichten. Verstehen tun Sie es ja eh nicht Deshalb sind und bleiben Sie ein Strohmann der SNB.

    Marc Meyer

  79. Liebes Luegisland

    Ja, die Bilanz der SNB ist sehr gross und das birgt gewisse Risiken. Dieser Umstand ist bekannt und wird vielerorts seriös diskutiert. Das ist das eine.

    Etwas anderes ist es aber, Herrn Maurer als unfreiwilligen Zeugen für schrullige Theorien aufzurufen. Genau dieses andere macht Herr Meyer. Darüber amüsiere ich mich. Immer wieder. Ob Sie das aufregen nennen oder nicht, ist mir herzlich egal. Sorry.

    • Sehr geehrter Herr Walt Rother
      Was sind denn ihrer Meinung nach die „vielerorts seriös diskutierten gewissen Risiken“ in der SNB Bilanz? Wenn sie offenbar von der gängigen Meinung ausgehen, die SNB emittiere „schuldbefreiendes Fremdkapital“ wäre dies meiner Meinung nach ein Widerspruch in sich.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Rico Meier

      Velen Dank

      Ihrr Argumentstion ist vollkommen schlüssig.

      Nur – die SNB und „Walt-Rother“ wollen nicht hören.

      Sie sind benebelt von der Illusion des Herrn Jordan, Notenbankgeld sei liquides Vermögen der SNB, womit diese alle Schulden bezahlen könne.

      Sogar der Bundesrat ist auf diese Illusion hereingefallen in seiner Antwort auf die Motion Kaufmann (Verschuldungslimite SNB).

      Bundesrat meinte auch, die SNB könne nicht illiquide werden, weil sie Geld drucken könne.

      Und das ganze Parlament hat es nicht bemerkt.

      Bleibt zu hoffen, dass Ueli Maurer den Jordan Irrtum erkennt und das Steuer endlich herumreisst.

      Marc Meyer

    • Lieber Rico Meier

      Das haben Sie ausgezeichnet beobachtet!

      Darin besteht ein wesentlicher Widerspruch in der Argumentation von Herrn Jordan: Einerseits betont er, dass die SNB immer liquide ist, was aus rechtlichen und sonstigen formalen Gründen absolut korrekt ist, anderseits redet er davon, dass die (Grösse der) SNB-Bilanz nicht „nachhaltig“ sei, ohne zu definieren, was genau er mit nachhaltig meint.

      „Nachhaltig“ versus unbegrenzt liquide – das ist mehr oder weniger der Kern des Problems.

      Beste Grüsse

      Walt Rother

  80. Unglaublich, was da abgeht!

    Die beiden Herren Walt Rother und Roman sollten sich langsam beruhigen… Es kommt ausser Wiederholungen nichts Neues mehr und die Nebelgranaten helfen der aus dem Ruder gelaufenen Bilanz unserer SNB auch nicht. Das Risiko liegt weder bei diesen Herren, noch bei der SNB, sondern alleine beim Steuerzahler. Das der von der unsäglichen (EUR-) Politik der SNB mehr als genug hat, ist hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist dem Steuerzahler, dass die SNB gar nicht mehr in der Lage ist, aus eigener Kraft ihre Bilanz zu korrigieren.

    Die Kommentarfunktion darf gelöscht werden und wir warten gerne auf den nächsten Beitrag von Dr. Marc Meyer.

    • @Luegisland

      Vielen Dank.

      Ich wäre auch froh, wenn dieser Zeitverlust mit diesen beiden Herren endlich ein Ende nähme.

      Zu denken gibt Ihr Satz, die SNB könne ihre Bilanz aus eigener Kraft nicht mehr korrigieren.

      Das befürchte ich leider auch.

      Aber wer kann dies noch korrigieren und was werden die Folgen sein?

      Die SNB wähnte sich unfehlbar und meint das auch jetzt noch. Die Folgen werden die Steuerzahler zu spüren bekommen oder Einführung des Euro zu einem schlechten Kurs.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Zurzeit habe ich keinen nächsten Titel im Kopf. Aber vielleicht kommt ja wieder einer

      Jedes Mal denke ich, das war der letzte

  81. @Roman Günter

    Nochmals: wer persönlich beleidigt wie Sie, der soll seine Anschrift bekanntgeben.

    Dazu fehlt Ihnen das Rückgrat.

    Mit mir müssen Sie keine fachliche Diskussion führen wollen.

    Sie sind offenbar schwer von Begriff.

    Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Sie haben noch nie wirklich mit jemandem eine fachliche Diskussion geführt auf dieser Plattform, warum sollte ich eine Ausnahme sein? Ich beleuchte einfach ein wenig Ihre skurrilen Ideen und habe mir erlaubt, Ihren Kommunikationsstil für eine gewisse Zeit anzuwenden.
      Sie sind beste Unterhaltung – Vielen Dank

      Gruss

  82. Am 12. Juli 2018 schrieb Herr Meyer:

    „Ich will Gesetzesartikel sehen – nicht einfach mantraartig wiederholte Behauptungen und Phantasien.“

    Am folgenden Tag lieferte ich wie gewünscht:

    „Guten Tag Herr Meyer
    Here we are…
    OR Art. 84 / WZG Art. 1 / WZG Art. 2 / WZG Art. 3 / WGZ Art. 10 / NBG Art. 2 / NBG Art. 4 / NBG Art. 9 / NBG Art. 13 / NBG Art. 17 / NBG Art. 32 / SNB AGB 1.13 / SNB AGB 2.1 / SNB AGB 3.2
    Wenn Sie diese Artikel gelesen und verstanden haben, sollte auch Ihnen vieles klarer werden.“

    Dazu meint Herr Meyer gleichentags:

    „Or Artikel 84“…“ Was möchten Sie aus diesem Artikel für die Schulden der SNB ableiten?“ (es folgt eine längere Erklärung und sein Fazit:) „Die GB hat die gekauften Euros mit Franken bezahlt. Die GB konnte ihrw gesetzliche Zahlungsmittel bei der SNB dazu verwenden, Euros zu bezahlen und die SNB musste Euros liefern.“

    oder zu WGZ Art. 1 – „„Die schweizerische Währungseinheit ist der Franken. Er ist in 100 Rappen eingeteilt.“ Habe ich irgendwo behauptet, die schweizerische Währungseinheit sei nicht der Franken?“

    zu NBG Art. 13 unterstellt er sogar den SNB-Angestellten kriminelles Verhalten; „..und offenbar nehmen sich zudem die SNB-Angestellten und ihre Angehörigen auch das Recht heraus, Frontrunning zu betreiben. SNB-Chef Hildebrand hat’s ja vorgemacht.“

    In diesem Stil geht es weiter.

    Er hat also jeden einzelnen Artikel aufgeführt und mit seinen Behauptungen angereichert kommentiert. Ist das zielführend? Er meint schon und stellt dabei fest; „Sie werfen hier mit Gesetzesartikel um sich, die meine Argumentation widerlegen sollen, aber das Gegenteil tun. Diese Artikel haben Sie offenbar vorher nicht einmal selber gelesen. Von einem Angestellten der SNB sollte man eine bessere Sorgfaltspflicht erwarten.“ oder „Wollen Sie mich beschäftigen? Meinen Sie ich habe nichts Gescheiteres zu tun, als die liederliche Arbeit von hochbezahlten SNB-Angestellten hier zu korrigieren?“

    Angestellten der SNB? Nun, ich bin eigentlich einfach ein Leser dieses Blogs. Herr Meyer wurde schon länger über seinen Irrtum aufgeklärt, aber Herr Meyer kümmert den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen herzlich wenig.

    Eigentlich erwartete ich, dass die von mir aufgeführten Artikel eher im folgenden Kontext verstanden würden:

    Zur Erfüllung der geld- und währungspolitischen Aufgaben…kann die Nationalbank… auf den Finanzmärkten auf Schweizerfranken oder Fremdwährungen lautende Forderungen und Effekten sowie Edelmetalle und Edelmetallforderungen (per Kasse oder Termin) kaufen und verkaufen oder damit Darlehensgeschäfte abschliessen (NBG9/c). Die Nationalbank ist befugt, ausser den mit ihren gesetzlichen Aufgaben verbundenen Geschäften auch Geschäfte für ihren eigenen Betrieb sowie Bankgeschäfte für ihr Personal und ihre Vorsorgeeinrichtungen zu tätigen (NBG13).

    Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen (OR84). Die schweizerische Währungseinheit ist der Franken (WGZ1). Als gesetzliche Zahlungsmittel gelten auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (WGZ2). Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden(WGZ3/3).

    Die SNB und der Geschäftspartner können die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Geschäftsbeziehungen jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen, soweit nichts anderes bestimmt ist (SNB AGB 1.13).
    Aber…
    Um das reibungslose Funktionieren des Geldmarktes zu erleichtern, müssen die Banken Mindestreserven unterhalten (NBG17).

    Dabei gilt…
    Die Nationalbank legt den Satz für die Mindestreserven fest… Als Mindestreserven gelten auf Schweizerfranken lautende, von den Banken gehaltene Münzen, Banknoten und Giroguthaben bei der Nationalbank (NBG18/1). Der Mindestreservesatz darf 4 Prozent der kurzfristigen, auf Schweizerfranken lautenden Verbindlichkeiten der Banken nicht überschreiten (NBG18/2).

    OR (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19110009/index.html)
    WGZ (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19994336/index.html)
    NBG (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20021117/index.html)

    Geschäftsbericht 2017 der Nationalbank (Seite 170):
    Swiss GAAP FER 31 verlangt die Offenlegung der Konditionen für Verbindlichkeiten finanzieller Art. Angesichts der Sonderstellung einer Zentralbank ist eine solche Offenlegung von beschränkter Aussagekraft. Der grösste Teil ihrer Passiven widerspiegelt direkt die Umsetzung der Geldpolitik der Nationalbank, nämlich die Zuführung oder Abschöpfung von Liquidität am Geldmarkt. Der SNB erwachsen aufgrund des Notenmonopols keine Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken aus Verbindlichkeiten in Franken. Sie kann jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen, weil sie die benötigte Liquidität selber schaffen bzw. die Höhe und die Struktur ihrer Finanzierung bestimmen kann. Vor diesem Hintergrund wurde auf einen detaillierten Ausweis der Konditionen verzichtet.

    Herr Meyer meinte schlussendlich; „Herr „Roman Günter“ (wie ist eigentlich Ihr korrekter Name?), Sie haben hier eine ganz liederliche Arbeit geleistet“.

    Das gebe ich gerne zurück.

    • Verehrte Leserinnen und Leser

      Gerne verweise ich auf meine Erörterungen zu allen einschlägigen Gesetzesartikeln weiter unten.

      Alle bestätigen unisono, dass Jordan gesetzeswidrige Behauptungen verbreitet.

      Lesen Sie auch diverse Kommentare dazu von anderen Kommentatoren, welche meine Argumentation stützen, insbesondere jene von “ Sir Galahad“

      Danke

      Marc Meyer

    • Das ist das gute bei Herrn Meyer: alles ist so wunderbar vorhersehbar. Das hilft uns auch, effizient zu sein. Kurz, das hier passt wieder einmal ganz genau:

      Hahaha, Meyer kneift mal wieder wenn es ernst wird!!

      Aber lustig ist er unser Meyer – das muss man ihm lassen!
      Was ist eigentlich aus all den Klagen vor Gericht geworden, die er so im Laufe der Jahre angekündigt hat?

  83. Man reibt sich nur noch peinlich berührt die Augen hier. Lieber Herr Hässig, bitte schützen Sie den Dr. vor sich selbst und lassen Sie seine eigene fachliche wie v.a. auch menschliche Demontage nicht weiter zu.

  84. @Walt Rother,

    die Vermutung des Herr Marc Meyer geht in diverse Richtungen, von denen ich jeweils hoffe, dass sie nicht zutreffen, denn sollten diese tatsächlich zutreffen, hätte die SNB und ihre Entourage ein ernsthaftes Problem.

    Fachlich:

    Interessanterweise gleicht die aktuelle Ausgangslage sehr der Situation Ende der 1960er Jahre. Auch damals waren die Weichen längst auf Inflation gestellt, und trotzdem glaubte alle Welt, die Zentralbanker hätten alles im Griff. Besonders der US-Aktienmarkt bewegt sich auf sehr dünnem Eis und da es Ihnen nicht entgangen sein dürfte wo die SNB in grossem Umfang eingestiegen ist (Facebook, Apple usw.) wird es sehr bald zur Stunde der Wahrheit kommen.

  85. Guten Tag, Herr Meyer

    „Geldschöpfung der Banken hat SNB von mir übernommen.SNB und SNB Jordan begehen zudem Plagiat.
    Kann ich beweisen.“

    Dann beweisen Sie es doch einfach einmal und reden nicht nur immer davon.

    Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Ich habe Ihnen deutlich gesagt, dass ich Ihre Anschrift hier erwarte. Wer dermassen persönlich beleidigend ist wie Sie, der soll dazu stehen.

      Sie erwarten doch nicht im Ernst, dass ich mit Ihnen eine fachliche Diskussion weiterführe?

      Vergessen Sie es.

      MfG

    • @Meyer

      Offenbar schmerzt der Blick in den Spiegel.
      Wie gesagt, Sie setzen den Ton.

      Fachlich und logisch erreichen Sie ungeahnte Tiefen (niveaumässig natürlich) wie Ihre Aussagen zu Wertberichtigung und Inflation, etc. oder Ihre offenen Briefe an die SNB eindrücklich zeigen.

      Auf keine einzige fachliche Frage oder Schlussfolgerung sind Sie bisher eingegangen, bekunden aber ein erstaunliches Interesse an meinen Charakterisierungen Ihres Kommunikationsstils, welche Sie gerne und ausgiebig verfälscht weitergeben. Vielleicht sollten Sie sich einmal von Herr Stöhlker in Sachen Kommunikation beraten lassen. Auch etwas Nachhilfe in Logik würde Ihnen gut tun. Und Banking sowieso.

    • Hahaha, Meyer kneift mal wieder wenn es ernst wird!!
      Natürlich liefert er die Beweise nicht, denn es gibt sie nicht – kann sie nicht geben weil er sehr spät gekommen ist mit seinen Einsichten.
      Auf Oekonomenstimme hat er sich sofort eine blutige Nase geholt als er mit dem Blödsinn vom Plagiat angefangen hat und sich seitdem dort nicht mehr blicken lassen.

      Aber lustig ist er unser Meyer – das muss man ihm lassen!
      Was ist eigentlich aus all den Klagen vor Gericht geworden, die er so im Laufe der Jahre angekündigt hat?

  86. Lieber Platon

    Viele Ihrer Überlegungen gehen in die richtige Richtung. An einer entscheidenden Stelle biegen Sie jedoch falsch ab. Die Bilanz der SNB ist eben doch speziell und kann nicht wie die eines normalen Unternehmens gelesen werden.
    Insbesondere ist die SNB bei negativem Eigenkapital gerade NICHT illiquid und das aus gutem Grund. Stellen Sie sich vor, die SNB wäre im klassischen Sinne „Pleite“. Es wäre dann doch ziemlich unangenehm, wenn deswegen die ganze Schweizer Wirtschaft stillstünde. Damit das nicht geschieht, gelten für die SNB besondere Regeln.
    In mindestens einem Punkt sind SNB und alle anderen Unternehmen aber auch gleich. Was die SNB einmal erworben hat (endgültig, nicht als Repo – Geschäft oder ähnliches) gehört endgültig der SNB. Niemand hat darauf Ansprüche mit Ausnahme der Eigentümer und selbst deren Ansprüche sind gesetzlich begrenzt.
    Wenn Sie mehr darüber lernen wollen, empfehle ich Ihnen, einen Kurs bei einer seriösen Bildungseinrichtung oder die Webseiten der SNB zu besuchen.

  87. @Walt Rother

    Erstens:

    Sie weichen aus bei den Fragen zu ihrer Identität und zu ihrer Verbindung zum SNB Bankrat /“Bankrätin / SNB Jordan

    Zweitens:

    Sie sind dermassen von sich selbst eingenommen, dass Sie die Antworten gar nicht lesen.

    Nochmals:

    Gutschreiben heisst nicht eine Schuld abbauen, sondern eingehen.

    Gehen Sie in einen Sprachkurs, in einen Buchhaltungskurs und in eine Rechtslehrekurs.

  88. Wir wollen doch nicht, dass diese kluge Antwort auf Herrn Platons Frage im offenen-Briefe-Staub vergessen geht:

    Walt Rother

    28. Juli 2018 / 17:46

    Lieber Platon

    Die SNB kann den Geschäftsbanken einen Betrag auf deren Konti bei der SNB gutschreiben. Diese Gutschrift befreit die SNB von ihrer Schuld gegenüber der Geschäftsbank. So steht es im Gesetz und so ist es, auch wenn Herr Meyer das nicht wahrhaben will. Alles andere ist Beschimpfung – und darin ist Herr Meyer wahrlich ein Meister. Von Geldpolitik hat er leider keine Ahnung.

    • @“Walt Rother“

      Sie verwechseln Gutschrift mit Belastung und bezeichnen Ihre eigene Antwort als „klug“.

      Ihre Verwechslung ist nicht klug, sondern dumm.

      Marc Meyer

  89. Lieber Platon

    Die SNB kann den Geschäftsbanken einen Betrag auf deren Konti bei der SNB gutschreiben. Diese Gutschrift befreit die SNB von ihrer Schuld gegenüber der Geschäftsbank. So steht es im Gesetz und so ist es, auch wenn Herr Meyer das nicht wahrhaben will. Alles andere ist Beschimpfung – und darin ist Herr Meyer wahrlich ein Meister. Von Geldpolitik hat er leider keine Ahnung.

    • Lieber Platon

      Im Kommentar des SNB Vertreters hier „Walt Rother“ kommt der Irrtum von SNB Chef Jordan, Bundesbankchef Jens Weidmann und UBS Chef Axel Weber sowie der anderen Zentralbankchefs bestens zum Ausdruck:

      „Gutschreiben“ bedeutet nicht eine Schuld abbauen, sondern im Gegenteil eine Schuld eingehen.

      Die Herren sollten nicht nur Buchhaltungs- , sondern aich Sprachkurs besuchen.

      Ich habe das detailliert erklärt in Nachtrag I vpm 8. Juli.

      Anstatt hier Polemik zu betteiben,, würde sich die SNB lieber einmal mit meiner Argumentation auseinandersetzen.

      Schönen Tag

      Marc Meyer

    • Lieber Walt Rother,

      Sie sprechen das Thema der Einlösungspflicht an. Die SNB hat keine Guthaben, sondern nur Wertpapiere als Vermögen, die grundsätzlich einer Bank gehören und die sie dieser gegen Herausgabe von Schuldanerkennungen und Schuldscheinen während dieser Zeit schuldet. Eine Zentralbank kauft nicht selber am Markt, weil die Marktteilnehmer kein Girokonto bei ihr haben. Das in den Wertpapieren inhärente Risiko tragen die Banken. In die gleiche falsche Richtung zielt auch das oft gebrauchte Wort „Reserven“ deshalb meine Frage. Reserve ist ein Passivposten, wird aber oft als Aktivum der SNB ausgelegt, wie z.B. i.S. „Währungsreserven“. Daher ist es wichtig, die Vorgänge erst einmal buchhalterisch zu analysieren, sonst kommt man immer zu falschen Ergebnissen und Definitionen, die schliesslich in die Irre führen müssen. Aus diesem Grund verstehen Sie die Zentralbankbilanz nicht, welche sich von jeder anderen Bilanz nicht unterscheidet: Auf der einen Seite, der Aktivseite, stehen die Vermögenswerte, auf der anderen Seite, der Passivseite, die Verpflichtungen.

      Die Bilanz der SNB hat KEINEN EINZIGEN FRANKEN(!) Kredit an die Geschäftsbanken. Daher ist die Politik der SNB unverantwortlich, denn wenn der Wert ihrer Währungs“reserven“ zusammenbricht, hat die Schweiz ein Problem und dahingehend war meine Frage gemeint, die Sie aus der Pistole geschossen mit dem Argument des gesetzlichen Zahlungsmittel versucht haben zu beantworten. Daher sind auch die Annahmen ein fataler Irrtum. Ja, so steht es im Gesetz. Was wird wohl im Gesetz stehen wenn die SNB negatives EK ausweisen wird?

      „Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.“

      480 v. Chr. Rhamnous

    • Lieber Platon

      Viele Ihrer Überlegungen gehen in die richtige Richtung. An einer entscheidenden Stelle biegen Sie jedoch falsch ab. Die Bilanz der SNB ist eben doch speziell und kann nicht wie die eines normalen Unternehmens gelesen werden. Insbesondere ist die SNB bei negativem Eigenkapital gerade NICHT illiquid und das aus gutem Grund. Stellen Sie sich vor, die SNB wäre im klassischen Sinne „Pleite“. Es wäre dann doch ziemlich unangenehm, wenn deswegen die ganze Schweizer Wirtschaft stillstünde. Damit das nicht geschieht, gelten für die SNB besondere Regeln.
      Wenn Sie mehr darüber lernen wollen, empfehle ich Ihnen, einen Kurs bei einer seriösen Bildungseinrichtung oder die Webseiten der SNB zu besuchen.

    • @Platon

      Vielen Dank für Ihren Beitrag

      Sie haben vollkommen Recht: Die Buchhaltung ist der Schlüssel zum Verständnis der Geldpolitik.

      „Walt Rother“ verschliesst sich der Buchhaltung und nennt diese „unsinnig“.

      Er offenbart die Irrtümer der SNB Spitze, aus deren Umfeld er stammt.

      Freundliche Grüsse aus den sonnigen Schweizer Bergen

      Marc Meyer

    • @Walt Rother

      Sie betrachten Notenbankgeld als „liquide Mittel“ der SNB.

      Das ist der grosse Irrtum von SNB Chef Jordan, den die SNB hier unter einem Decknamen verteidigen will.. Sie stammen ja aus dem direkten Umfeld SNB Bankrat / SNB Jordan.

      Liquide Mittel sind Aktiven, während Notenbankgeld Passiven der SNB sind.

      Öffnen Sie mal Ihre Augen.

      Gilt auch für SNB Bankrat und SNB Direktion.

      Übrigens: SNB Home page beinhaltet die Irrtümer vpn Herrn Jordan.

      Geldschöpfung der Banken hat SNB von mir übernommen.SNB und SNB Jordan begehen zudem Plagiat.

      Kann ich beweisen.

      MfG

  90. Sehr geehrte/r Herr/Frau Walt Rother

    Thema der Beiträge von Herr Meyer sind i.d.R. die 800 Mrd. „Devisenreserven“ der SNB. Sind das Schulden? Kann die SNB die von ihr emittierten „Banknoten“ = gesetzliches Zahlungsmittel einsetzen um ihre Schulden/Verpflichtungen nachzukommen/tilgen?

    Was ist wenn der Wert ihrer (SNB) Währungs“reserven“ zusammenbricht?

    Beweisen Sie, dass das nicht zutrifft! Oder hören Sie doch endlich auf mit Ihrem herablassenden Ton und dem Autor Dinge in den Mund legen, was er nicht gesagt hat!

    • @Platon

      Guten Morgen und vielen Dank für Ihren Beitrag

      Die Schulden der SNB bestehen aus der von ihr emittierten Geldmenge. Deshalb wird diese rechts in der SNB Bilanz verbucht.

      Diese Schulden kann die SNB nun nicht abbauen mit noch mehr Schulden. Das ist Logik.

      Buchhalterisch ausgedrückt; Die SNB kann die rechte Seite ihrer Bilanz nicht verkürzen, indem sie diese verlängert.

      Rechtlich gesehen: Das Gesetz besagt, dass Gioguthaben der Banken bei der SNB gesetzliche Zahlungsmittel sind.

      Die SNB ihrerseits hat Sichtverbindlichkeiten. Diese sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel für die SNB. Sie können es logischerweise auch gar nicht sein.

      Aus Gesagtem geht hervor, dass die SNB bei negativem Eigenkapital ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen kann durch drucken von Geld.

      SNB Chef Thomas Jordan hat sich in seinen Behauptungen total verrannt.

      Konklusion. Bei negativem Eigenkapital der SNB sollte diese ihre Bilsnz deponieren.

      Tut sie das nicht, so erleiden die Besitzer von Notenbankgeld hohe Verluste.

      Banknoten werden an Wert verlieren, so dass Inflation entsteht.

      Die Banken mit ihren hunderten Milliarden Giroguthaben werden diese wertberichtigen müssen, weil diese nicht mehr durch Vermögen bei der SNB gedeckt sind.

      Die SNB kann diese Schulden nicht mehr zurückzahlen. Deshalb Wertberichtigung.

      Das wäre etwas Neues genauso wie negatives Eigenkapital der SNB auch neu wäre.

      Möglicherweise wäre mit einem Bail-in bei der SNB zu rechnen, welches sich zu einem Bail-in bei den Banken ausweitet.

      Es sind verschiedene Szenarien denkbar. Letztlich werden aber in jedem Fall die Bankkunden und Steuerzahler die offenen Rechnungen der SNB bezahlen müssen.

      Oder aber: Die Schweiz führt den Euro ein zu einem schlechten Wechselkurs.

      Das hätte die SNB-Führung vor Einführung des Mindestkurses bedenken müssen.

      Mit Polemik hier in der Diskussion kann das Problem nicht aus der Welt geschaffen werden.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  91. Erinnern wir uns noch einmal an die schöne Frage von Herrn Günter, die dem guten Herrn Meyer den unvermeidlichen Zusammenstoss mit der Realität beschert hat und von ihm bisher darum nur mit albernen persönlichen Attacken beantwortet wurde:

    Roman Günter

    24. Juli 2018 / 13:17

    Aussage 1:
    „Die Geschäftsbanken besitzen Giroguthaben bei der SNB. Das sind gesetzliche Zahlungsmittel.“

    Aussage 2:
    Genauso wie Kundenguthaben bei Banken im Konkursfall wertberichtigt werden müssen, genauso müssen Giroguthaben der Banken bei der SNB im Falle von negativem EK der SNB wertberichtigt werden.

    Treffen diese Aussagen zu, müssen gesetzliche Zahlungsmittel in der Schweiz bei einem negativen EK der Nationalbank wertberichtigt werden. Banknoten sind gesetzliches Zahlungsmittel. Wir sollten uns gemäss Meyer also schon einmal Gedanken dazu machen, wie wir unsere Banknoten in Schweizer Franken mit dem wertberichtigten Wert übermalen wollen.

    • @“Walt Rother“

      Es ist nicht nur unakzeptabel, dass ein Kommentator aus dem nächsten Umfeld SNB-Jordan / SNB Bankrat / Bankrätin hier die Sichtweise der SNB Spitze anonym verttitt.

      Unakzeptabel ist auch, dass sich dieser anonyme Kommentator aus dem Umfeld der SNB Spitze beruft auf einen anderen Kommentator, der mich beleidigt mit Ausdrücken wie „Hassprediger“, „Hund, der ein Stöcklein apportiert, das er wirft“, ‚Scharlatan‘, „paranoid‘.

      Es ist dies nicht nur die fachliche Bankrotterklärung der SNB Spitze, sondern auch die charakterliche.

      Marc Meyer

  92. @Roman Günter

    Nochmals:

    Wenn Sie fachlich nicht mehr weiter wissen, werden Sie persönlich kränkend.

    Das ist Ihr gängiges Verhaltensmuster und typisch für die anonymen Vertreter der SNB Irrlehre.

    Vergessen Sie es.

    Marc Meyer

  93. Guten Tag, Herr Meyer

    Da ich Sie persönlich nicht kenne, liegt es mir fern, Sie persönlich beleidigen zu wollen.

    Als Leser Ihrer Beiträge (und als direktbetroffener Kommentarschreiber) bin ich äusserst erstaunt über Ihren schon ziemlichen despektierlichen Umgang mit Ihren Kritikern. Speziell, da einige Ihrer Behauptungen fachlich kaum oder gar nicht nachvollziehbar sind und einige Kommentarschreiber Sie schon auf wichtige Fehlschlüsse aufmerksam machten.

    Es lassen sich auf Ihrer Seite auch keine Bemühungen ausmachen, plausible Erklärungen nachreichen zu wollen. Sie bleiben bei Ihren Behauptungen und attestieren einfach Inkompetenz, wo Ihnen die andere Meinung nicht passt. Meine Charakterisierungen beziehen sich einzig auf Ihr Verhalten mit Kritikern, wie ich es als Leser wahrnehme.

    Sollten Sie wirklich eine Diskussion über die Geldtheorie als Grundlage der Geldpolitik der SNB führen wollen, würde ich erwarten, dass Sie als Experte und Wirtschaftswissenschaftler die enge Sicht der Bilanz verliessen, und eine breitere Diskussion zuliessen.

    Beste Grüsse

  94. @Walt Rother

    Sie schreiben über Internas von Gesprächen zwischen Bundesrat Ueli Maurer und SNB Chef Thomas Jordan.

    Also stammen Sie aus dem nahen Umfeld der SNB.

    Es ist nicht im Interesse der Schweiz und schadet dem Vertrauen in unsere Nationalbank, wenn von SNB-nahen Kreisen die Irrlehre des Herr Jordan hier anonym verteidigt wird.

    Geben Sie Ihren Namen bekannt und Ihre Verbindung zur SNB.

    Marc Meyer

  95. Was würde wohl Sokrates zum SNB Schuldenproblem sagen?

    Dazu schrieb Tragödiendichter Sophokles:

    „Unter allem, was die Menschen treiben, ist nichts so schlimm wie der Handel mit Geld. Geld zerstört Städte, treibt Familien von Haus und Hof, das Geld verdirbt das Gefühl für Rechtschaffenheit unter den Menschen“.

    Schreiben Sie weiter Herr Marc Meyer!

    • Geld zerstört vor allem und zuallererst den Verstand wie ein hier sehr präsenter Herr immer wieder beweist 😂😂😂😂😃.

    • @“Walt Rother“

      Wie schon einmal gesagt:

      Den Tor erkennt man an seinem Lachen.

      Altes Testament

      Ich verdiene übrigens keinen Rappen an meinen Texten hier.

      Sie spinnen etwas zusammen wie immer.

      Sie haben sich geoutet als jemand, der über Internas bei der SNB ganz oben bei SNB Chef Jordan verfügt.

      Geben Sie Ihren Namen und ihre Beziehung zu SNB Chef Jordan und SNB Bankrat / Bankrätin bekannt.

      Unter wievielen und welchen Pseudonymen haben Sie schon feige Angriffe auf meine Person hier gemacht?

      Stehen Sie dazu! Sie Feigling!

      Marc Meyer

    • SEHR GEEHRTER PLATON
      SCHÖN, DASS SIE SOPHOKLES ZITIEREN. EIN GENAUER BEOBACHTER UND GRANDIOSER DICHTER, DER PRÄGNANT ZU FORMULIEREN VERSTAND, WAS SACHE IST.
      ES IST ERSCHRECKEND ZU BEOBACHTEN, WIE DIESE INVENTION SOVIEL ERMÖGLICHT UND ZERSTÖRT HAT. AUFGRUND IHRER OFFENBAREN FACHLICHEN INKOMPETENZ IST DIE SNB NUN DABEI DIE SCHWEIZ AUFZULASSEN. GESCHIEHT DAS WISSENTLICH ODER UNWISSENTLICH INDEM FALSCHE KONZEPTE GELEHRT UND VERMITTELT WERDEN?
      MIT FREUNDLICHEN GRÜSSEN
      A. BENJAMINE MOSER

  96. „Nachtrag V“

    So ungefähr sähe Nachtrag V aus, wenn unser lieber Herr Meyer die Güte hätte, uns damit zu beglücken. Viel Spass bei der Lektüre!

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Sie und ich kriegen hier wieder einmal Anschauungsunterricht, wie die anonymen SNB-Fürsprecher umgehen mit jemandem, der es wagt, die Irrlehre von SNB-Chef Jordan zu kritisieren.

    In den Medien wird das Thema tunlichst vermieden – zu peinlich für die SNB und alle Politiker – ausser Bundesrat Ueli Maurer jetzt, welche Jordan bisher blind vertaut haben, weil sie offenbar selber keine Bilanz lesen können.

    Hier auf IP wird nun versucht, die Diskussion von SNB-Seite her zu torpedieren. Das geschieht mit penetranten Wiederholungen, man habe schon alles widerlegt und man würde nicht mehr darauf zurückkommen.

    Und wie immer wird versucht, gegen Ende einer Diskussion, diese zu einer Schlammschlacht zu machen. Da wird provoziert und persönlich beleidigt. So werde ich beschimpft als „Hassprediger“, „Hund, der ein Stöcklein holt, das man wirft“, „Scharlatan“, paranoid“ usw.

    Und zum Schluss wird noch geschrieben, ich verstünde keinen Spass.

    All das geschieht aus der Anonymität heraus. Feigheit.

    Das zeigt, dass die Jordan-Irrlehre am Ende ist. Es geht hier nicht mehr um das Fachliche, sondern es geht um Personen.

    Es darf nicht sein, dass die SNB eine Irrlehre verbreitet – die SNB ist ja angeblich „unfehlbar“. Die SNB-Hackordnung ist in Gefahr.

    Es bleibt dabei: Die SNB ist zum grössten Systemrisiko der Schweiz geworden. Bei einer mittleren Korrektur kann die SNB Konkurs gehen, entgegen SNB-Jordans beteuerung, die SNB könne dann einfach Geld drucken.

    Die über 700 Milliarden Schulden der SNB können auch die persönlichen Beleidigungen der SNB-Freunde hier gegen mich nicht ungeschehen machen.

    Also lassen Sie sich nicht ablenken von frustierten Oekonomie-Professoren aus dem Umfeld der SNB.

    Die Bilanz der SNB ist unterträglich gewordenen. Bundesrat Ueli Maurer hat Recht.

    Es muss etwas geschehen.

    Nochmals: Wenn jemand dermassen persönlich kränkende Kommentare gegen mich verfasst („Hassprediger“, „Hund der Stöcklein holt, das Sie werfen“, Scharlaten“, „paranoid“ ), wird wohl kaum im Ernst erwarten, dass ich eine fachliche Diskussion mit ihm fortführe zumal Sie gar keine fachlichen Argumente liefern.

    Ich fordere Sie auf: Geben Sie hier Ihre Anschrift bekannt.

    Sie verstecken sich in der Anonymität. Darin fühlen Sie sich wohl und können beleidigende und kränkende Kommentare schreiben.

    Es ist dies das bekannte Verhaltensmuster der anonymen SNB-Fürsprecher hier.

    Wenn sie mit Argumenten nicht mehr weiterkommen werden sie persönlich beleidigend.

    Geben Sie ihre Anschrift bekannt – Sie Feigling.

    Von Seiten anonymer SNB-Fürsprecher wird hier immer wieder versucht, vom Problem abzulenken. Man tut dies mit persönlichen Beleidigungen gegen meine Person.

    Lassen Sie sich nicht Irre machen. Die Facts liegen ganz klar auf dem Tisch:

    Bei negativem Eigenkapital der SNB kann die SNB ihre Schulden nicht mit „Geld drucken“ bezahlen und so das Eigenkapital der SNB wieder aufstocken, wie SNB-Jordan behauptet.

    Die Konklusion wird sein, dass die Halter von Notenbankgeld schwere Verluste erleiden. Die Besitzer von Banknoten werden eine starke Inflation zu spüren bekommen und die Banken als Besitzer von Giroguthaben bei der SNB werden diese wertberichtigen müssen und können deshalb selber Konkurs gehen.

    Letztlich werden so oder so die Bankkunden und die Steuerzahler die Fehlspekulationen der SNB bezahlen – oder wir müssen den Euro einführen.

    Mit persönlichen Beleidigungen aus der Anonymität heraus kann die SNB die Irrlehre von SNB-Jordan nicht vertuschen.

    Hier möchte ich nochmals einen Text von Ihnen ganz hier oben posten. Dieser zeigt, deutlich, das es Ihnen nicht um die fachliche Diskussion geht, sondern um die Person.

    Ihre zahlreichen polemischen Beiträge hier verdeutlichen, dass SIe ein persönliches Problem haben. Sie möchten Ihre „Hackordnung“ nach Ihren Vorstellungen wieder zurechthacken.

    Fachlich habe Sie noch nichts geboten.

    Ihr Zitat:

    Liebe Leser

    Falls es noch nicht durchgedrungen sein sollte: Herr Meyer weiss, dass Herr Jordan keine Ahnung von Buchhaltung hat. Herr Meyer kennt sich aber aus damit.

    Das darf man sicher noch sagen dürfen.

    Zusammen mit „Walt Rother“ (m.E. ein Bankenprofessor) sind Sie nur noch die einzigen, welche die Irrlehre von SNB-Chef Jordan hier unterstützen.

    Fachlich sind offenbar weder Sie noch Ihr Kollege dazu fähig, die Irrlehre des Herrn Jordan zu stützen – weder aus buchhalterischer noch aus rechtlicher Sicht.

    Deshalb bleibt Ihnen nur noch die Flucht Ihre Polemik.

    Der Schuldenberg der SNB von über 700 Milliarden Franken kann aber dadurch nicht überdeckt werden.

    Sie haben mich nun schon beleidigt mit Vergleichen mit einem „Hassprediger“, mit einem „Hund, der ein Stöcklein apportiert, das Sie werfen“ , Sie haben mich als „paranoid“ bezeichnet und als „Scharlaten“ beschimpft.

    Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, wenn die Argumente unseres Notenbankchefs Thomas Jordan nur noch auf diese Weise verteidigt werden. Eine Bankrotterkärung für unsere Demokratie-Kultur.

    Aus der Anonymität heraus lässt sich einfach persönlich beleidigen.

    Ich bitte Sie nochmals, Ihre persönliche Anschrift hier bekannt zu geben.

    Bei „Walt Rother“ handelt es sich m.E. um einen emeritierten Bankenprofessor mit ganz enger Beziehung zum SNB-Bankrat / Bankrätin.

    Aus lauter Frust ist er offenbar nur noch zu Polemik fähig.

    Den Tex auf Oekonomenstimme, den er anspricht, basiert auf einem Plagiat der Bank of England, der dann von der Deutschen Bundesbank übernommen wurde und auf den Dirk Ehnts Bezug nimmt.

    Der ursprüngliche Text stammt von mir hier auf Inside Paradeplatz (die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung, Nachgräge II bis VI).

  97. @Leserinnen und Leser

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Sie und ich kriegen hier wieder einmal Anschauungsunterricht, wie die anonymen SNB-Fürsprecher umgehen mit jemandem, der es wagt, die Irrlehre von SNB-Chef Jordan zu kritisieren.

    In den Medien wird das Thema tunlichst vermieden – zu peinlich für die SNB und alle Politiker – ausser Bundesrat Ueli Maurer jetzt, welche Jordan bisher blind vertaut haben, weil sie offenbar selber keine Bilanz lesen können.

    Hier auf IP wird nun versucht, die Diskussion von SNB-Seite her zu torpedieren. Das geschieht mit penetranten Wiederholungen, man habe schon alles widerlegt und man würde nicht mehr darauf zurückkommen.

    Und wie immer wird versucht, gegen Ende einer Diskussion, diese zu einer Schlammschlacht zu machen. Da wird provoziert und persönlich beleidigt. So werde ich beschimpft als „Hassprediger“, „Hund, der ein Stöcklein holt, das man wirft“, „Scharlatan“, paranoid“ usw.

    Und zum Schluss wird noch geschrieben, ich verstünde keinen Spass.

    All das geschieht aus der Anonymität heraus. Feigheit.

    Das zeigt, dass die Jordan-Irrlehre am Ende ist. Es geht hier nicht mehr um das Fachliche, sondern es geht um Personen.

    Es darf nicht sein, dass die SNB eine Irrlehre verbreitet – die SNB ist ja angeblich „unfehlbar“. Die SNB-Hackordnung ist in Gefahr.

    Es bleibt dabei: Die SNB ist zum grössten Systemrisiko der Schweiz geworden. Bei einer mittleren Korrektur kann die SNB Konkurs gehen, entgegen SNB-Jordans beteuerung, die SNB könne dann einfach Geld drucken.

    Die über 700 Milliarden Schulden der SNB können auch die persönlichen Beleidigungen der SNB-Freunde hier gegen mich nicht ungeschehen machen.

    Also lassen Sie sich nicht ablenken von frustierten Oekonomie-Professoren aus dem Umfeld der SNB.

    Die Bilanz der SNB ist unterträglich gewordenen. Bundesrat Ueli Maurer hat Recht.

    Es muss etwas geschehen.

    Marc Meyer

  98. @“Marc Meyer“

    In Zeiten, wo Versicherungen und Pensionskassen händeringend sichere und ertragbringende Investitionsmöglichkeiten suchen, fordern Sie ernsthaft, dass die Nationalbank einen grossen Teil der 700 Mrd zusätzlich in der Schweiz investiert. Sie sprechen von Systemrisiken, welche nur schon gesetzlich nicht möglich sind. Sie ignorieren die vielen KMU in der Schweiz, welche im Weltmarkt mit brillianten Ideen und Unternehmergeist eine starke Nischenposition aufbauen konnten, für welche die Preisstabilität ein existenzieller Erfolgsfaktor ist.

    Sie bedienen dafür ausführlich das geistige Reduit derjenigen, welche von der eigenen Superiorität als Schweizer berauscht sind und mit einem starken Franken hemmungslos im Ausland einkaufen wollen. Ob dies für unsere Heimmärkte eine materielle Schwächung bedeutet, die Exportunternehmen nachhaltig schädigt oder zusätzliche Arbeitslosen generiert, ist Ihnen völlig egal. Sie schwelgen in historischen Charts, ohne auf die Gründe für den starken Franken auch nur ansatzweise einzugehen.

    Es gibt einige kritische Überlegungen zur Höhe der Nationalbankbilanz. Sie erwähnen keine davon, die persönlichen Angriffe auf Herrn Jordan sind Ihnen wichtiger.

    • @Roman Günter

      Nochmals: Wenn jemand dermassen persönlich kränkende Kommentare gegen mich verfasst („Hassprediger“, „Hund der Stöcklein holt, das Sie werfen“, Scharlaten“, „paranoid“ ), wird wohl kaum im Ernst erwarten, dass ich eine fachliche Diskussion mit ihm fortführe zumal Sie gar keine fachlichen Argumente liefern.

      Ich fordere Sie auf: Geben Sie hier Ihre Anschrift bekannt.

  99. Lieber Herr Meyer

    Nun fassen Sie Ihre jüngsten Ergüsse doch einfach zusammen und wir haben #V im Kasten! Wie wär’s, packen Sie es??

  100. @“Marc Meyer“

    Sie behaupten auf einer öffentlichen Plattform, dass die Kundengelder der Banken in der Schweiz nicht mehr sicher sind und dass die Banken in der Schweiz ihr Risikomanagement nicht im Griff haben und deshalb weitreichende Ausfallsrisiken drohen.
    Solche Informationen (Sie sind nur einer von vielen) werden im Ausland zur Schwächung des Schweizer Finanzplatzes genutzt. Entsprechendes Feedback habe ich leider schon erhalten.

    Sie wurden schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht (nicht nur auf IP), dass Ihre Schlussfolgerungen betreffend Risiken der Girokonti nicht zutreffen, aber das scheint Sie nicht zu interessieren, fachlichen Argumenten gegenüber sind Sie immun. Es geht mir um die Banken, nicht um die Nationalbank.

    Ich habe mir schon gedacht, dass Sie den Scharlatan nicht verstehen, obwohl einem Politwissenchaftler der Hinweis eigentlich geläufig sein sollte (Karl Popper gegen Hegel – es geht um wissenschaftliche Kompetenz). In jedem Pseudonym einen Mitarbeiter der Nationalbank zu vermuten, das ist schon paranoid. Den Hassprediger habe ich Ihnen schon erklärt und den Hund haben Sie selbst erfunden. Eine persönliche Anschrift auf einer öffentlichen Plattform zu publizieren ist eine äusserst dumme Idee. Eine mehr.

    • @Roman Günter

      Sie verstecken sich in der Anonymität. Darin fühlen Sie sich wohl und können beleidigende und kränkende Kommentare schreiben.

      Es ist dies das bekannte Verhaltensmuster der anonymen SNB-Fürsprecher hier.

      Wenn sie mit Argumenten nicht mehr weiterkommen werden sie persönlich beleidigend.

      Geben Sie ihre Anschrift bekannt – Sie Feigling.

    • Nun, Herr Meyer, ich bin einer Ihrer Leser. Einfach einer, der nicht mit Ihren Texten einverstanden ist. In erster Linie suchen Sie die Öffentlichkeit. Dies mit Behauptungen, die nicht widerspruchslos stehen bleiben können.
      Es gibt nun mal die Kommentarfunktion, welche Sie aber noch nie für eine fachlich fundierte Antwort nutzten, sondern nur, um Ihre Behauptungen zu wiederholen.
      Sie setzten den Ton.

  101. @Leserinnen und Leser

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Von Seiten anonymer SNB-Fürsprecher wird hier immer wieder versucht, vom Problem abzulenken. Man tut dies mit persönlichen Beleidigungen gegen meine Person.

    Lassen Sie sich nicht Irre machen. Die Facts liegen ganz klar auf dem Tisch:

    Bei negativem Eigenkapital der SNB kann die SNB ihre Schulden nicht mit „Geld drucken“ bezahlen und so das Eigenkapital der SNB wieder aufstocken, wie SNB-Jordan behauptet.

    Die Konklusion wird sein, dass die Halter von Notenbankgeld schwere Verluste erleiden. Die Besitzer von Banknoten werden eine starke Inflation zu spüren bekommen und die Banken als Besitzer von Giroguthaben bei der SNB werden diese wertberichtigen müssen und können deshalb selber Konkurs gehen.

    Letztlich werden so oder so die Bankkunden und die Steuerzahler die Fehlspekulationen der SNB bezahlen – oder wir müssen den Euro einführen.

    Mit persönlichen Beleidigungen aus der Anonymität heraus kann die SNB die Irrlehre von SNB-Jordan nicht vertuschen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  102. @Walt Rother

    Hier möchte ich nochmals einen Text von Ihnen ganz hier oben posten. Dieser zeigt, deutlich, das es Ihnen nicht um die fachliche Diskussion geht, sondern um die Person.

    Ihre zahlreichen polemischen Beiträge hier verdeutlichen, dass SIe ein persönliches Problem haben. Sie möchten Ihre „Hackordnung“ nach Ihren Vorstellungen wieder zurechthacken.

    Fachlich habe Sie noch nichts geboten.

    Ihr Zitat:

    Liebe Leser

    Falls es noch nicht durchgedrungen sein sollte: Herr Meyer weiss, dass Herr Jordan keine Ahnung 😔😔😔😔von Buchhaltung hat. Herr Meyer💪💪💪 kennt sich aber aus damit.

    Das darf man sicher noch sagen dürfen.🤑

  103. Lieber Herr Meyer

    Das war bereits gar nicht so schlecht. Werden Sie noch etwas ausführlicher und wir können es als Nachtrag V akzeptieren.

    Vielleicht erzählen Sie noch einmal von Ihren Klagen gegen die Bank of England und alle anderen, die von Ihnen abgeschrieben haben sollen.

    • @“Walt Rother“

      Leider fehlt schon wieder ein fachliches Argument, auf das ich eingehen könnte.

      Ist bei den Oekonomie-Professoren die „Luft draussen“? Ja wirklich peinlich, wenn diese auf IP nachlesen müssen, wie Geldtheorie funktioniert.

      mfG

  104. @“Roman Günter“

    Zusammen mit „Walt Rother“ (m.E. ein Bankenprofessor) sind Sie nur noch die einzigen, welche die Irrlehre von SNB-Chef Jordan hier unterstützen.

    Fachlich sind offenbar weder Sie noch Ihr Kollege dazu fähig, die Irrlehre des Herrn Jordan zu stützen – weder aus buchhalterischer noch aus rechtlicher Sicht.

    Deshalb bleibt Ihnen nur noch die Flucht Ihre Polemik.

    Der Schuldenberg der SNB von über 700 Milliarden Franken kann aber dadurch nicht überdeckt werden.

    Sie haben mich nun schon beleidigt mit Vergleichen mit einem „Hassprediger“, mit einem „Hund, der ein Stöcklein apportiert, das Sie werfen“ , Sie haben mich als „paranoid“ bezeichnet und als „Scharlaten“ beschimpft.

    Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, wenn die Argumente unseres Notenbankchefs Thomas Jordan nur noch auf diese Weise verteidigt werden. Eine Bankrotterkärung für unsere Demokratie-Kultur.

    Aus der Anonymität heraus lässt sich einfach persönlich beleidigen.

    Ich bitte Sie nochmals, Ihre persönliche Anschrift hier bekannt zu geben.

    Besten Dank

    Marc Meyer

  105. Walt Rother

    25. Juli 2018 / 10:28

    Liebe(r) Antwort Gewünscht

    Offen gesagt ist IP nicht die richtige Plattform für Ihre Fragen. Dafür müssten Sie sich an geeigneterer Stelle erkundigen.

    Dennoch, Herr Meyers „Argumente“ wurden auch hier auf IP dutzendfach widerlegt. Zuletzt hatte sich Herr Günter die Mühe gemacht (siehe weiter unten). Wenn Sie in älteren Beiträgen von Herrn Meyer nachsehen, finden Sie noch viel detailliertere Auskünfte. Ich werde diese nicht wiederholen. Nur so viel vielleicht, um Ihnen dem Einstieg zu erleichtern: die Nationalbanken (die SNB eingeschlossen) sind ganz bewusst gegenüber Geschäftsbanken privilegiert. Für sie gelten andere Gesetze als für UBS und Co. Durch diese Privilegierung wird u.a. sichergestellt, dass die Wirtschaft (das Geldwesen) auch dann noch funktioniert wenn die Nationalbank negatives EK aufweist.

    Zu guter Letzt ist hier noch ein Link zu einer (etwas anspruchsvolleren) Darstellung des Problems. Lesenswert sind dabei auch die Diskussionsbeiträge , da sie viele weiterführende Quellen enthalten : http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/06/die-theorie-des-geldmultiplikators-ist-ein-neoklassischer-irrtum/

    Ich hoffe, Ihre Suche nach einer Antwort wird erfolgreich sein. Falls nicht, sollten Sie eventuell eine Weiterbildung bei einer seriösen Institution ins Auge fassen.

    • @Walt Rother
      Aus Ihrem Statement entnehme ich das Ihnen dieses „Gesetze“ bekannt sind und sie deren Inhalte kennen; bitte beantworten Sie den Lesern die folgenden Fragen:
      • Wo sind diese spezielle „Gesetze“ zur Nationalbank abrufbar (SR Nummer der Systematischen Rechtssammlung)?
      • Von wem wurden diese Gesetze erlassen, wer war an der Diskussion beteiligt?
      • Wann und von wem wurden diese Gesetze diskutiert, beschlossen, in Kraft gesetzt und ggf. der obligatorischen Referendumspflicht unterstellt?
      • Gibt es eine oder mehrere Ausführungsverordnungen zu diesen Gesetzen (SR Nummer(n) der Systematischen Rechtssammlung)?
      • Werden in diesen Gesetzen oder in den Verordnungen die Privilegien der SNB detailliert beschrieben?
      • Werden in diesen Gesetzen oder in den Verordnungen der Fall des negativen EK explizit beschrieben und die daraus abgeleiteten Massnahmen / Folgen explizit erwähnt und eine allfällige Vorgehensweise detailliert beschrieben?
      Bitte führen Sie nicht wieder die Liste der Gesetze von Hr. Roman Günter auf; jeder Punkt in dieser Auflistung wurde von Hr. Dr. Marc Meyer bereits widerlegt.
      Danke.

    • @Sir Galahad

      Vielen Dank für Ihr Nachhaken.

      Das Gesetz stützt eindeutig, dass die Giroguthaben der Bank bei der SNB Zahlungsmittel der Banken sind und nicht Zahlungsmittel der SNB.

      Der Text auf Oekonomenstimme von Dirk Ehnts basiert auf meiner Theore bezüglich Geldschöpfung“Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“; basiert also auf Plagiat.

      Das tut den Oekonomie-Professoren wie Walt Rother weh, dass sie auf IP nachlesen müssen, wie Geldtheorie funktioniert.

      Deshalb seine unablässige Polemik hier.

      Danke

      Marc Meyer

    • Sir Galahad

      Besten Dank für Ihre Fragen. Leider sind sie zu umfangreich, um sie hier erschöpfend zu beantworten. Auch Ihnen empfehle ich darum eine Weiterbildung an einer seriösen Institution. Behelfsweise studieren Sie doch die Seiten der oekonomenstimme.org (s. Link oben) oder die Webseiten der SNB.

      Unterdessen seien Sie versichert, dass sowohl Herr Maurer als auch Herr Jordan und viele andere die Grösse der SNB-Bilanz mit Sorge betrachten und nach Lösungen suchen. Herr Jordan hat sich dazu ebenfalls mehr als einmal geäussert. Meiner Meinung nach ist die SNB sogar viel zu ängstlich und trifft dadurch einige Fehlentscheidungen, was sogar kürzlich in der „Volkswirtschaft“ angesprochen wurde.

      Darüber lohnt es sich zu diskutierten, nicht über die skurilen Auslegungen von Buchhaltungsregeln durch Herrn Meyer.

    • @“Walt Rother“

      Skurril ist, dass ein Notenbankchef links und rechts der SNB-Bilanz verwechselt.

      Und dass Sie sich hier blamieren, weil Sie diesen Irrtum auch Jahrzehntelang so gelehrt haben, ist klar.

      Marc Meyer

      P.S:

      Erstens:
      Oeknomenstimme basiert auf meinem Text „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“; basiert auf Plagiat

      Zweitens:
      Die Home-page der SNB hat Jahrelang die Multiplikator-Irrlehre auf ihrer Home page gehabt. Sie hat diese jetzt klammheimlich gelöscht und durch eine Argumentation in „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ ersetzt.

      Die SNB hat Plagiat begangen genauso wie SNB-Chef Jordan an seinem Vortrag vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Zürich.

      Das wissen Sie genau. Genauso wie es Herr Jordan weiss.

      Marc Meyer

  106. Walt Rother, Roman Günter oder wie auch immer, Sie haben es geschafft! Es antwortet Ihnen niemand mehr. Aber wie sagten schon die alten Griechen: Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens.
    Unser Dank an Herrn Dr. Marc Meyer für seinen unermüdlichen Einsatz, eine gefährliche Politik unserer SNB zu korrigieren und den dabei gezeigten Anstand.

  107. Lieber Herr Meyer

    Gut, lassen Sie sich nicht von Logik blenden – das war ein guter Anfang!

    Werden Sie noch etwas ausführlicher und wir können es als Nachtrag V gelten lassen.

    Vielleicht erzählen Sie noch einmal von Ihrem Treffen mit Jordan in den Räumen der SNB, da können Sie trefflich Zeilen schinden.

    • @ Walt Rother

      1. Sie sind nicht witzig. Das hat man Ihnen aber sicher schon öfter gesagt.
      2. Provokationen dienen nur dazu die eigene Unsicherheit zu verbergen.
      3. Erläutern Sie uns lieber nochmal die unbrenzte Liquidität der SNB sowie den rein statistischen Wert von neg. EK für eine Währung im Kontext des Versagens der SNB beim Mindestkurs. Damit sollten Sie zutun haben.

      A.Gewünscht

    • Liebe(r) Antwort Gewünscht

      Offen gesagt ist IP nicht die richtige Plattform für Ihre Fragen. Dafür müssten Sie sich an geeigneterer Stelle erkundigen.

      Dennoch, Herr Meyers „Argumente“ wurden auch hier auf IP dutzendfach widerlegt. Zuletzt hatte sich Herr Günter die Mühe gemacht (siehe weiter unten). Wenn Sie in älteren Beiträgen von Herrn Meyer nachsehen, finden Sie noch viel detailliertere Auskünfte. Ich werde diese nicht wiederholen. Nur so viel vielleicht, um Ihnen dem Einstieg zu erleichtern: die Nationalbanken (die SNB eingeschlossen) sind ganz bewusst gegenüber Geschäftsbanken privilegiert. Für sie gelten andere Gesetze als für UBS und Co. Durch diese Privilegierung wird u.a. sichergestellt, dass die Wirtschaft (das Geldwesen) auch dann noch funktioniert wenn die Nationalbank negatives EK aufweist.

      Zu guter Letzt ist hier noch ein Link zu einer (etwas anspruchsvolleren) Darstellung des Problems. Lesenswert sind dabei auch die Diskussionsbeiträge , da sie viele weiterführende Quellen enthalten : http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/06/die-theorie-des-geldmultiplikators-ist-ein-neoklassischer-irrtum/

      Ich hoffe, Ihre Suche nach einer Antwort wird erfolgreich sein. Falls nicht, sollten Sie eventuell eine Weiterbildung bei einer seriösen Institution ins Auge fassen.

    • @ Walt Rother

      Danke für die Links, werde ich mir gerne ansehen. Eventuell würde ich argumentieren, dass uns das konventionelle ‚Wissen‘ erst in diese Situation gebracht hat. Konstruktiver Diskurs über Geldpolitik findet leider nur in Blogs und Foren statt (MHO). Unsere Währungshüter sind sich (BIZ ausgenommen) zu einig in ihrer Meinung, was richtig und falsch ist. Aber sie haben völlig recht, dass IP nicht die richtige Plattform für diese Diskussion ist.

      Ich danke Ihnen für die konstruktive Auseinandersetzung. Lassen Sie mich mit einem Zitat vom Mark Twain schliessen.

      „It ain’t what you don’t know that gets you into trouble. It’s what you know for sure that just ain’t so.“ Besten Dank.

      Freundliche Grüsse
      A.Gewünscht

    • @Antwort Gwünscht

      Bei „Walt Rother“ handelt es sich m.E. um einen emeritierten Bankenprofessor mit ganz enger Beziehung zum SNB-Bankrat / Bankrätin.

      Aus lauter Frust ist er offenbar nur noch zu Polemik fähig.

      Den Tex auf Oekonomenstimme, den er anspricht, basiert auf einem Plagiat der Bank of England, der dann von der Deutschen Bundesbank übernommen wurde und auf den Dirk Ehnts Bezug nimmt.

      Der ursprüngliche Text stammt von mir hier auf Inside Paradeplatz (die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung, Nachgräge II bis VI).

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  108. @Leserinnen und Leser

    Verehrte Leserinnen und Leser

    Die SNB und SNB-Jordan verwechseln Sichtverbindlichkeiten der SNB mit Giroguthaben der Banken bei der SNB.

    Letztere sind gesetzliche Zahlungsmittel der Banken.

    Erstere sind keine Zahlungsmittel für die SNB, wie SNB Jordan behauptet.

    Genauso wenig wie die UBS mit Kundenguthaben die eigenen Schulden bezahlen kann, genauso wenig kann die SNB mit den Guthaben der Banken ihre eigenen Schulden bezahlen.

    SNB Jordan befindet sich auf einem Irrweg.

    Bundesrat Ueli Maurer ist nun der erste Politiker, der das begriffen hat.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Herr Meyer meint; „Genauso wenig wie die UBS mit Kundenguthaben die eigenen Schulden bezahlen kann, genauso wenig kann die SNB mit den Guthaben der Banken ihre eigenen Schulden bezahlen.“

      Das behauptet auch niemand. Die Banken können hingegen Guthaben schaffen, die Geschäftsbanken Buchgeld und die Nationalbank gesetzliche Zahlungsmittel.

      Ein Handwerker mit einem UBS Konto, wird seine Rechnungen zahlbar auf dieses Konto ausstellen. Der Dienstleistungsempfänger bedient die Geldschuld abschliessend mit der Zahlung auf das Konto. Es spielt keine Rolle, ob der Zahlende Meyer oder UBS heisst.
      Auch die UBS kann eigene Schulden abschliessend mit einer Gutschrift auf die Kundenkonti zahlen.

      Der Handwerker kann ANSCHLIESSEND entweder sein Guthaben in bar beziehen oder an eine andere Bank überweisen lassen. Es gibt viele Banken.

      Banken können von anderen Geschäftsbanken Fremdwährungen gegen Schweizer Franken kaufen. Die Schweizer Franken Geldschuld aus diesem Geschäft ist mit der Zahlung auf das Girokonto der Nationalbank bedient. Es spielt keine Rolle, wer die Gutschrift auf das Girokonto veranlasst, das kann die CS oder die SNB selbst sein. Auch die Nationalbank kann eigene Schulden abschliessend mit einer Gutschrift auf die Girokonti zahlen. Die Geldmenge erhöht sich dadurch effektiv.

      Die Geschäftsbank kann anschliessend ihr Girokonto-Guthaben in bar beziehen oder einer anderen Bank gutschreiben lassen. Die Passiven der Nationalbank verändern sich aber nicht.

    • @Roman Günter

      Sie erwarten ja wohl nicht, dass ich mit Ihnen fachlich weiterdiskutiere nach all den persönlichen Beleidigungen, die Sie hier gegen mich geschrieben haben. („Hassprediger“, „Hund, der ein Stöcklein apportiert, das Sie geworfen haben“, „paranoid“, „Scharlaten“.)

      Ihr Verhaltensmuster ist immer dasselbe: Wenn Sie fachlich am Ende sind, werden Sie persönlich beleidigend.

      Ich fordere Sie auf, hier Ihre persönliche Anschrift bekannt zu geben.

      Marc Meyer

  109. Aussage 1:
    „Die Geschäftsbanken besitzen Giroguthaben bei der SNB. Das sind gesetzliche Zahlungsmittel.“

    Aussage 2:
    Genauso wie Kundenguthaben bei Banken im Konkursfall wertberichtigt werden müssen, genauso müssen Giroguthaben der Banken bei der SNB im Falle von negativem EK der SNB wertberichtigt werden.

    Treffen diese Aussagen zu, müssen gesetzliche Zahlungsmittel in der Schweiz bei einem negativen EK der Nationalbank wertberichtigt werden. Banknoten sind gesetzliches Zahlungsmittel. Wir sollten uns gemäss Meyer also schon einmal Gedanken dazu machen, wie wir unsere Banknoten in Schweizer Franken mit dem wertberichtigten Wert übermalen wollen.

    • Herr Dr. Meyer hat einfach richtig argumentiert. Jeder der von Buchhaltung etwas versteht muss zustimmen! Das ganze Spiel funktioniert nur noch weil das Vertrauen in den CHF und somit die Schweizer Wirtschaft so gross ist.
      Dass man mahnende Worte frühzeitig abgibt ist notwendig.
      Dass BR Maurer seinen Kommentar abgegeben hat ist sehr ernst zu nehmen!
      Dass die Presse nicht weiter das Thema behandelt ist bedenklich,aber man glaubt wohl blind den SNB Gewaltigen.
      Dr. Meyer : Weiter so!

    • pepe, Geld funktioniert immer nur auf der Basis von Vertrauen, BR Maurer hin, Buchhaltung her.

      Buchhaltung bildet im Übrigen nur ab, bestimmt aber nichts. Das sollten Sie versuchen zu verstehen. Dann wären Sie Herrn Meyer um Längen voraus.

    • @Pepe

      „Herr Dr. Meyer hat einfach richtig argumentiert. Jeder der von Buchhaltung etwas versteht muss zustimmen!“

      WARUM?!
      Es scheint aus der Mode gekommen zu sein, etwas herleiten oder einigermassen vernünftig begründen zu können. Herr Meyer behauptet etwas und danach schallt nur noch ein hohles Echo durch die Claqueurengemeinde. That’s it?

    • @Walt Rother
      Dass Buchhaltung nur abbildet ist klar. Weltweit wird sie aber angewendet und ist in den Grundsätzen unbestritten. Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen die SNB Politik. Sie hat immer wieder in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet. Meine Sorge geht aber dahin, dass wir heute eine derart „lange“ Bilanzsumme der SNB haben, die nicht mehr auf ungefährlichem Niveau ist und nur schwer ohne Nebenwirkungen abgebaut werden kann. Sobald die SNB über ihre Kanäle aktiv wird, weiss das jeder namhafte Händler und positioniert sich entsprechend was die Wirkungen unberechenbar macht. Das war früher bei uns in London immer so. Kurzfristige Transaktionen der SNB ( z.B. Positionsabbau, Gewinnmitnahme bei Euros bei Preisen >1.22 ) um wieder Handlungsspielraum zu gewinnen und die Bilanz zu verkürzen ist dann schwierig. Überhaupt wäre es interessant zu wissen ob die SNB überhaupt mal Gewinne mitnimmt für diesen Zweck. Klar ist Gewinnerzielung kein Hauptziel der SNB. Bei den täglichen Umsätzen an den Devisenmärkten wäre es aber möglich, nur um wieder vermehrt Handlungsspielraum zu gewinnen.
      Mein Fazit ist einfach: Jetziges Niveau unserer SNB Devisen/ Wertschriftenbestände scheint mir sehr hoch zu sein und darüber muss diskutiert werden können. Dass die SNB ganz allein darüber entscheiden kann wie hoch die Bestände sein dürfen ist zumindest fraglich. Vielleicht sollte man irgendwelche Grenzwerte/Verhältniszahlen einführen oder Mechanismen bei Sondersituationen. Selbständigkeit der SNB hin oder her!
      Zuletzt bleibt ja dann der Steuerzahler/Bürger, der die Suppe auslöffeln muss.Wir stimmen über alles mögliche ab, aber bei wirklich wichtigen Dingen soll eine SNB alleine handeln dürfen, auf jedem Niveau? Auch um den Druck und die Verantwortung auf das SNB Präsidium zu reduzieren wären wohl kluge Richtlinien hilfreich. Die jetzige SNB gleicht immer mehr einem Hedgefonds.
      Und da hilft eben die Buchhaltung zusammen mit einer Revision zum Erkennen von möglichen Problemen. Dafür danke ich auch Dr. Meyer.

    • @Pepe, es ist gänzlich unbestritten, dass die Grösse der SNB-Bilanz ein Problem darstellt. Die SNB fürchtet sich wahrscheinlich am meisten davor. Die „Analysen“ von Herrn Meyer tragen allerdings überhaupt nichts zur Klärung oder zum Verständnis bei, sondern stiften Verwirrung mit ihren unsinnigen Begriffsmissbräuchen und irrigen Verallgemeinerungen. Dadurch verhindert Meyer eine wichtige Diskussion anstatt sie zu befördern.

      Buchhaltung hilft auch der SNB und ihren ernsthaften Kritikern, das Problem der SNB-Bilanz begreifen, allerdings nur, wenn man die rechtlichen und ökonomischen Zusammenhänge wirklich kennt. Das ist bei Herrn Meyer eindeutig nicht der Fall. Hoffen wir, dass seine Leser es besser machen.

    • @Walt Rother

      Sie bringen kein einziges fachliches Argument. Offenbar sind Sie nicht dazu im Stande. Sie posten links, die auf meinen Texten basieren und Plagiat sind.

      mfg

  110. Lieber Herr Meyer

    Sie wollen es doch nicht etwa bei diesem rudimentären Stückwerk von Argument belassen?!?? In dieser Form versteht Sie ja niemand.

    Die Frage von Herrn Hügeli schreit geradezu nach einem Nachtrag😃! Es wäre bereits Nummer V und unser Ziel, die MCDLXI zu knacken, würde wieder ein wenig näher rücken!!

    Können wir mit Ihnen rechnen?

  111. @Jonas Hügli

    Guten Morgen Herr Hügli

    Besten Dank für Ihre Argumentation weiter unten. Diese ist absolut korrekt.

    Genauso wie Kundenguthaben bei Banken im Konkursfall wertberichtigt werden müssen, genauso müssen Giroguthaben der Banken bei der SNB im Falle von negativem EK der SNB wertberichtigt werden.

    Der Irrtum in der Argumentation von SNB Jordan liegt darin, dass die SNB nicht Giroguthaben besitzt ,(gesetzliche Zahlungsmittel), sondern Sichtverbindlichkeiten.

    SNB Jordan verwechselt auch hier links und rechts der SNB Bilanz – eigentlich untragbar – insbesondere wenn es bereits um 800 Milliarden geht.

    Freundliche Grüsse und schönen Tag.

    Marc Meyer

  112. @Antwort gwünscht

    Vielen Dank für Ihre Argumentstion weiter unten.
    Ich werde Ihren Vorschlag überdenken.

    MfG

    Marc Meyer

    P.S.

    Das System „Thomas Jordan“, „Roman Günter“, „Walt Rother“ verwechselt Giroguthaben mit Giroverbindlichkeiten.

    Erstere sind gesetzliche Zahlungsmittel; letztere nicht.

    Die SNB besitzt Giroverbindlichkeiten – also keine Zahlungsmittel.

    Die Geschäftsbanken besitzen Giroguthaben bei der SNB. Das sind gesetzliche Zahlungsmittel.
    Sie dürfen diese Zahlungsmittel als solche verwenden, denn es sind gesetzliche Zahlungsmittel.

    Die SNB darf dies nicht verweigern, wie SNB Jordan behauptet („Notenbankgeld nur gegen Notenbankgeld“).

    Jordans Behauptung widerspricht dem Gesetz.

  113. Liebe Leser

    Falls es noch nicht durchgedrungen sein sollte: Herr Meyer weiss, dass Herr Jordan keine Ahnung 😔😔😔😔von Buchhaltung hat. Herr Meyer💪💪💪 kennt sich aber aus damit.

    Das darf man sicher noch sagen dürfen.🤑

  114. @Walt Rother: Herr Dr. Marc Meyer hat mich sehr wohl richtig verstanden. Er ist kein immobiler Ignorant und weiß, dass es weder in der Physik noch in der Finanzmathematik perpetua mobilia gibt.

  115. DEM47: Sie sind ja ein ganz durchtriebener Schelm!!!
    Und Meyer hat’s natürlich nicht gemerkt 😂.

  116. Sehr geehrter Herr Doktor Meyer,
    Perpetual immobilen, ignoranten Ochsen ins Horn zu kneifen lohnt nicht.
    In Österrreich sagt man dafür: „Net amoi ignoriarn“ = „Nicht einmal ignorieren“
    Freundlichste Grüße eines Österreichers in Bayern

  117. Zumindest im Geschäftsbericht der SNB unterscheidet die SNB richtig zwischen Sichtverbindlichkeiten und Sichtguthaben. Auf der Passivseite sind der Notenumlauf und die Girokonten Sichtverbindlichkeiten für die SNB und für den Bund und die Geschäftsbanken sind es Sichtguthaben.

    Siehe dazu den Text im Original:

    Sichtguthaben (Giroguthaben) bei der Nationalbank
    Die Nationalbank führt für Banken und andere Finanzmarktteilnehmer Sichtkonten, für die auch der Begriff Girokonto verwendet wird. Die Guthaben auf den Sichtkonten bei der Nationalbank bilden die liquidesten Aktiven eines Finanzmarktteilnehmers, da diese unmittelbar für Zahlungen zur Verfügung stehen und gesetzliche Zahlungsmittel darstellen. Inländische Banken halten Sichtguthaben zur Erfüllung des Mindestreserveerfordernisses. Zudem benötigen Banken Sichtguthaben für den Zahlungsverkehr und als Liquiditätsreserve. Die Nationalbank beeinflusst die Höhe der Sichtguthaben, indem sie ihre geldpolitischen Instrumente einsetzt. Die gesamten Sichtguthaben umfassen neben den Sichtguthaben inländischer Banken die Verbindlichkeiten auf Sicht gegenüber dem Bund, die
    Sichtguthaben ausländischer Banken und Institutionen sowie die übrigen Sichtverbindlichkeiten.

    • @Jonas Hügli

      Vielen Dank

      Es ist so sonnenklar: die Sichtgutahen der Banken bei der SNB sind die gesetzlichen Zahlungsmittel der Banken – nicht der SNB.

      Die Banken können ihre gesetzlichen Zahlungsmittel jederzeit für Zahlungen benützen.

      Die SNB muss die Zahlungsaufträge der Banken jederzeit ausführen.

      Besten Dank

      Marc Meyer

  118. Inwiefern sind eigentlich die TARGET-2 Salden der Deutschen Bundesbank vergleichbar mit dem Außenengagement der SNB ?

    Hier wie da werden Kredite ausgereicht, die mit dem nationalen Auftrag der jeweiligen Institution nichts zu tun haben.

    • @Jurisprudenz

      Danke

      Sie sprechen ein zentrales Problem der Geldpolitik an, das in den Lehrbüchern vollkommen übersehen wird.

      Gemäss Lehrbuch bedeutet eine „Lockerung der Geldpolitik“, die Zentralbank würde „günstige Liquidität“ „ins System pumpen“. Will heissen, die ZB gewähre den GB günstige Kredite. Wobei sich das Wort „günstig“ auf den geforderten Zinssatz bezieht. Notenbankgeld wird demzufolge als „Aktivkredit der ZB an die Wirtschaft interpretiert“.

      Das ist falsch. Notenbankgeld ist Passivum der ZB. Die Geldtheorie beinhalten also auch hier einen Kapitalfehler. Bereits 1993 hatte ich das widerlegt in meinem Buch „Arbeitslosigkeit – die grosse Verantwortung der Wirtschaftswissenschaft“ und in meiner späteren Dissertation „Geld – eine Obligation der Notenbank“ an der Universität Bremen (1998).

      Ich zeigte, dass Notenbankgeld umgekehrt ein Aktivdarlehen der GB an die ZB darstellt und es demzufolge keinen Geldmultiplikator geben könne. Die Bank of England übernahm diese Argumentation 2014. Und auch die Deutsche Bundesbank folgte. Zuletzt auch die SNB.

      Was sind die geldpolitischen Konklusionen?

      Geldpolitik hat zweierlei Auswirkungen auf die Zinsen: Die Verschuldung auf der Passivseite führt zu höheren Zinsen, die Investitionen auf der Aktivseite führen zu tieferen Zinsen. Das gleicht sich per Saldo aus. Geldpolitik ist somit insgesamt zinsneutral in einer geschlossenen Volkswirtschaft.

      Schon 1993 wies ich darauf hin, dass die SNB in der Schweiz investieren müsse, wenn sie hierzulande die Wirtschaft ankurbeln will. Bei der SNB besteht das Problem darin, dass die Geldemission (Verschuldung) innerhalb der Schweiz erfolgt und die Investitionen auswärts. Damit kurbelt die SNB die auswärtigen Volkswirtschaften auf Kosten der Schweiz an. 1993 waren das vor allem die USA.

      Ich plädierte immer dafür, dass die SNB ihr Auslandengagement reduziere und dafür mehr im Inland investiere. Die SNB investiert von den 800 Milliarden Vermögen nicht einmal ein halbes Prozent in der Schweiz. Das widerspricht m.E. ganz klar ihrem Auftrag gemäss Bundesverfassung („im Gesamtinteresse der Schweiz“). Zudem macht es volkswirtschaftlich keinen Sinn und ist höchst Riskant (Euro-Risiko).

      Insbesondere bei Einführung des Mindestkurses bis heute halte ich an dieser Sichtweise fest. Mit ihren Auslandanlagen z.B. in facebook kurbelt die SNB keineswegs die Schweizer Exportindustrie an, sondern betreibt Kapitalexport zulasten der Schweiz und zugunsten der USA.

      Im Falle eines Konkurses der SNB würde unser Land schmerzhafte Verluste ans Ausland erleiden. Die Gegenparteien der SNB profitieren im Ausland.

      Anders sieht Geldpolitik in den USA aus. Die FED verschuldet sich in den USA und weltweit, da der Dollar weltweit als Parallelwährung benützt wird. Expansive Geldpolitik durch die FED führt somit per Saldo zu einem Kapitalimport in die USA und damit zu einer Ankurbelung der heimischen Wirtschaft. Verluste der FED kommen einer Gegenpartei im Inland zugute.

      Im Euro-Raum ist es nochmals anders. Emittiert beispielsweise die Deutsche Bundesbank Euros durch Kreditaufnahme in Deutschland und investiert in griechische oder italienische Anleihen, so führt das zu einem Kapitalstrom zulasten Deutschlands und zugute Griechenlands.

      Die Frage ist, ob dies politisch und wirtschaftlich erwünscht ist. Es bleibt aber ein Nullsummen-Spiel innerhalb der Eurozone.

      Freundliche Grüsse nach Deutschland

      Marc Meyer

  119. Danke, Herr Meyer! Vielen Dank für den wundervollen Nachtrag IV! Sie sind dem grossen Ziel nun einen wichtigen Schritt entgegengegangen! Herzlichen Glückwunsch!
    👏
    Es fehlen jetzt nur noch Nachträge V – MCDLXI. Für Sie kein Problem, möchte ich meinen!

    Weiter so!
    👍

    • @Walt Rother

      Die ganze Schweiz kann hier mitlesen, dass die SNB fachlich offenbar am Ende ist und nur noch zu anonymen clownesken Einlagen fähig ist.

    • @Marc Meyer
      Wie schon erwähnt:
      „Gegen die penetrante Wiederholung einer Behauptung, an der ohne Rücksicht auf Gegenargumente einfach stur festgehalten wird, ist man eigentümlich wehrlos“

      Walt Rother hat einen ökonomischen Weg gefunden, Ihr ideologisches Karussell mit etwas heiterer Musik zu unterlegen.

  120. Nachtrag IV

    Die Illusion mit dem Passivtausch der SNB

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Immer wieder taucht in der Diskussion hier das Argument auf, die SNB könne nicht Konkurs gehen, weil bei jeder Transaktion nur ein sogenannter „Passivtausch“ auf der rechten Seite der SNB-Bilanz stattfinde.

    D.h. bei jeder Zahlung durch eine Geschäftsbank übertrage die SNB lediglich das Guthaben der Bank bei der SNB auf eine andere Bank. Die Aktiven der SNB blieben dabei unverändert. Diese seien nominal immer 100 Prozent wert. Konklusion. Die SNB könne nicht Konkurs gehen.

    Das wäre je das perpetuum mobile des Finanzmarktes – das Schlaraffenland schlechthin: Das Vermögen der SNB könnte nie fallen und das Eigenkapital der SNB nie negativ werden. Nur Gewinne gäbe es für die SNB.

    Wo liegt der Überlegungsfehler der SNB? Ich werde es hier erläutern:

    Angenommen, eine Geschäftsbank A (GB A) verkaufe der SNB 1 Milliarde Euros zu CHF 1.20. Da die SNB diese Euros nicht durch einen Aktivschtausch bezahlen kann (keine Finanzierung durch Liquidation eines anderen Vermögenswertes der SNB) muss die SNB ihre Eurokäufe durch Fremdfinanzierung finanzieren. Sie nimmt bei der GB A eine Sichtverbindlichkeit auf (Bezeichnung im SNB-Geschäftsbericht).

    Aus diesem Grund schreibt die SNB der GB A auf deren SNB-Konto 1.2 Mrd Franken Guthaben gut. Damit geht die SNB gegenüber der GB A eine Schuld ein. „Gutschreiben“ heisst nicht eine Schuld abbauen, wie seitens der SNB argumentiert wird, sondern eine Schuld eingestehen.

    Die SNB hat jetzt gegenüber der GB A eine Sichtverbindlichkeit von 1.2 Mrd CHF bzw. die GB A besitzt bei der SNB ein Guthaben (Giroguthaben, Sichtguthaben) von 1.2 Mrd CHF. Sichtguthaben bedeutet, der Gläubiger kann dieses Guthaben auf Sicht, also sofort, einfordern. Deshalb ist es Geld. Gesetzliches Zahlungsmittel für die Bank.

    Angenommen, der Euro falle nun auf 1 : 1. Die GB A wolle ihre Gewinne auf dem Franken mitnehmen und in Euros zurückwechseln. GB B ist bereit, diese 1 Mrd Euros von GB A zu kaufen. Das kostet sie 1 Mrd CHF, da der Wechselkurs 1 : 1 ist.

    Die GB A gibt der SNB den Auftrag, 1 Mrd von ihrem Guthaben bei der SNB an GB B zu übertragen. Die 1 Mrd Euro bleiben gemäss Argumentation unverändert der SNB bei den Aktiven der SNB.

    Das Resultat ist: GB B besitzt nun bei der SNB ein Guthaben von 1 Mrd Franken. Bzw. die SNB hat nun eine Schuld gegenüber GB B von 1 Mrd Franken. Auf der Aktivseite der SNB-Bilanz befinden sich unverändert die 1 Mrd Euro.

    Das Problem:

    Die SNB schuldet der GB A immer noch 200 Millionen. Die fehlen der SNB. GB A hat gegenüber der SNB ein Guthaben von 200 Millionen übrig, welches diese nicht mehr zurückzahlen kann, GB A muss dieses abschreiben. Dadurch kann sie selber Konkurs gehen.

    Denn bei 100 Milliarden fehlen der SNB 200 Millionen und bei 1 Billion fehlen der SNB 200 Milliarden. Wenn allen CHF-Banken 200 Milliarden fehlen, dann hat die Schweiz ein Problem.

    Für dieses Geld haftet letztlich der Bund, da die SNB ein Staatsbetrieb ist und letztlich zahlen die Steuerzahler.

    Aus diesem Grund wollen die Banken einen Staatsfonds, damit sie ihr heutiges Risiko gerade von Anfang an auf den Schweizer Staat abwälzen können und der Staat zum Gläubiger der SNB wird an ihrer Stelle.

    Nochmals zurück zur Fehlargumentation der SNB: Ein Giroguthaben bei der SNB bedeutet, dass die GB A ein entsprechendes Guthaben bei der SNB besitzt. Damit kann sie die gekauften Euros bezahlen.

    Wenn GB A ein Guthaben bei der SNB von CHF 1.2 Mrd besitzt (gesetzliches Zahlungsmittel für die GB A) und sie benützt davon zu 1 Mrd zur Zahlung von 1 Mrd Euro, so bleibt ein Restguthaben von CHF 200 Millionen, weil sie nur CHF 1 Mrd ihrer Guthaben zu Bezahlung benötigt. Die GB A besitzt bei der SNB also immer noch gesetzliche Zahlungsmittel im Betrag von 200 Mio CHF. Diese sind aber nicht mehr durch SNB-Vermögen gedeckt; d.h. die SNB kann sie nicht mehr aus dem Markt zurücknehmen. Sie sind wertlos.

    Es drohen der SNB und damit auch der Schweiz hohe Milliardenverluste, sollte der Franken steigen, so dass das Vermögen der SNB unter Wert ihrer ausstehenden Geldmenge fällt (negatives Eigenkapital der SNB).

    Es ist deshalb dringend, dass die SNB ihre Bilanz deponiert, wenn diese Gefahr droht. Ansonsten beschädigt sie die ganze Volkswirtschaft.

    Ich wiederhole: Die SNB-Spitze soll nun dringendst einen Grundkurs in Buchhaltung besuchen.

    Bundesrat Ueli Maurer hat es offensichtlich kapiert. Eine Milchbüchlein-Rechnung und Grundkenntnisse in Buchhaltung genügen, um das zu verstehen.

    Auch die Argumentation mit dem „Passivtausch“ ist also eine weitere eine Illusion der SNB.

    Marc Meyer

    • Corrigenda

      Sorry

      Der Satz

      „GB B ist bereit, diese 1 Mrd Euros von GB A zu kaufen. Das kostet sie 1 Mrd CHF, da der Wechselkurs 1 : 1 ist.“

      sollte heissen:

      GB B ist bereit, diese 1 Mrd CHF von GB A zu kaufen. Das kostet sie 1 Mrd Euro, da der Wechselkurs 1 : 1 ist.

    • Aber Herr Meyer, die 60+ Zeilen hätten Sie sich sparen können, das geht kürzer:

      Die Nationalbank hat EUR 1 Mrd in den Aktiven und CHF 1.2 Mrd in den Passiven. Wechselkurs ist EUR/CHF ist 1.20
      Der Franken wird stärker, der Kurs sinkt auf 1.00
      Die Nationalbank weist Buchverluste aus.

      Das hatten wir schon. Der Markt verlangt nach Schweizer Franken, die Nationalbank liefert. Der Schweizer Franken wird schwächer, die Buchverluste verringern sich. Das läuft nun schon so seit einiger Zeit und keine Geschäftsbank hat bis jetzt Risikoüberlegungen in dieser Richtung angestellt.

      Die Geschäftsbankengeschichtchen können Sie sich sparen, das alles hat nichts mit irgendwelchen Ausfallrisiken der Girokonti zu tun. Dass ein Nationalökonom und Politwissenschaftler so wenig von Marktbewegungen versteht…

    • Corrigendum corrigendae:

      Gemeint waren natürlich CHF, ähh, also Franken oder auf Euro lautend von der Bank B ( oder wars C?) usw. – na, Sie wissen schon, veehrter Leser.

      Jordan hat jedenfalls nichts begriffen!

      Danke!

    • @Roman Günter

      „Der Markt verlangt nach Franken – der Franken wird schwächer.“

      Ihre wirren Aussagen passen zur Irrlehre der SNB und SNB-Jordan.

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Vielen Dank für Ihre kleine Demonstration.

      Ich schrieb:
      „Der Markt verlangt nach Schweizer Franken, die Nationalbank liefert. Der Schweizer Franken wird schwächer.“

    • @Roman Günter

      Sie können nicht einmal unterscheiden zwischen einer Verschiebung der Nachfragekurve und der Angebotskurve.

      Volkswirtschaftslehre 2. Kapitel verpasst.

    • Copy & Paste

      Aus der Aussage „Der Markt verlangt nach Schweizer Franken, die Nationalbank liefert. Der Schweizer Franken wird schwächer.“ wird zitiert:
      „Der Markt verlangt nach Franken – der Franken wird schwächer.“

      Offensichtlich überfordert bereits die korrekte Ausführung des „Copy & Paste“ – Befehls einen Autor/Kommentator auf dieser Seite. Oder wurde bewußt ein Teil der Aussage aus dem Zitat gelöscht und damit der Inhalt der Aussage absichtlich verfälscht? Da bereits Vorschulkinder „Copy & Paste“ beherrschen, gehe ich hier von einer beabsichtigten Täuschung der Leserschaft aus. Ein weiterer Kommentar zu dieser Vorgehensweise erübrigt sich.

    • @Rudolf Müller

      Sehr geehrter Herr Müller

      Auch Ihnen empfehle ich, Kurvenverschiebungen im Angebots- und Nachfragemodell zu üben.

      Ich helfe Ihnen mit einem kleinen Beispiel auf die Sprünge;

      Wenn die Nachfrage nach Äpfel steigt, so wird die Nachfrsgekurve nach oben und rechrs verschoben.

      Im neuen Gleichgewicht werden mehr Äpfel tu einem höheren Preis verkauft.

      Es werden auch mehr Äpfel angeboten aber im Sinne einer Bewegung entlang der Angebotskurve.

      Die Verschiebung der Nachfragekurve löst ceteris paribus nicht eine gegengerichtete Bewegung der Angebotskurve aus.

      Gemaiso veehält es sich auf dem Devisenmarkt.

      Bitte Volkswirtschaftsbuch konsultieren.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Meyer

      Herr Müller hat sich nicht auf den Inhalt der Aussage bezogen, sondern darauf hingewiesen, dass Sie Zitate anderer Kommentatoren bewusst manipulieren.

  121. Einfach noch einmal als kleine Repetition, was uns der Herr Meyer so sagen möchte:

    Die Nationalbank darf keine Rechnungen bezahlen, ausser sie veräussert vorgängig ein paar ihrer Euros und wechselt diese bei einer Geschäftsbank in Schweizer Franken.

    Bei einer Unterbilanz der Nationalbank werden sich die Richter über das Gesetz stellen und die Nationalbank liquidieren. Die Bundesversammlung wird abgesetzt.

    Die Schweizer Banknoten werden in einem solchen Fall nicht mehr den nominalen Wert aufweisen. Wenn der Einkauf 100 Franken kostet, müssen je nach Einschätzung der Kassierin zusätzlich zur Hunderternote noch ein paar Nötli draufgelegt werden. Der Einfachheit halber werden die Leute den aktuellen Wert direkt auf s Nötli schreiben, die 100 durchstreichen und z.B. 60 darüberschreiben.

    Sämtliche Risikoexperten übersehen diese Gefahr und lassen sich nicht überzeugen, obwohl Herr Meyer nun schon seit vielen Jahren die Wahrheit herausschreit. Sämtliche Risikoexperten und Angestellten der Banken und Nationalbanken können weder eine Bilanz lesen noch sich verständlich der deutschen Sprache bedienen.

    Jeder, der nicht einer Meinung mit Herrn Meyer ist, arbeitet bei der Nationalbank.

    Der eine oder andere mag das auch so sehen, für mich sind die Vorstellungen von Meyer doch äusserst schräg.

  122. Lieber Herr Meyer

    Schön, dass wir mal wieder auf dem ersten Feld stehen. Wie heisst es bei Ihnen? „So einfach“. So einfach ist es in der Tat, nur dass die SNB ihren Verpflichtungen durch Zahlung mit Schweizer Franken nachkommen kann, von denen sie beliebig viele produzieren kann und darf, wie die Gesetzesartikel klar sagen.

    Das alles wissen Sie natürlich. Doch das ist sooooooo gähnend langweilig, dass man nicht mal kleine Kinder damit erschrecken könnte. Es geht Ihnen aber um Krawallmache und die Pflege Ihres verletzten Egos. Darum schwafeln Sie lieber von einer bevorstehenden Pleite der SNB als der öden, wissenschaftlichen Wahrheit die Ehre zu geben.

    So, genug davon. Kommen wir zur wichtigeren Frage : Wo bleibt Nachtrag IV?

    • @“Walt Rother“

      Danke

      Sie schreiben:

      „…dass die SNB ihren Verpflichtungen durch Zahlung mit Schweizer Franken nachkommen kann, von denen sie beliebig viele produzieren kann und darf, wie die Gesetzesartikel klar sagen.“

      Eben genau das kann sie nicht. Die SNB kann die rechte Seite ihrer Bilanz nicht verkürzen, indem sie diese verlängert. Das Gesetz gibt mir in jedem diesbezüglichen Artikel Recht.

      Die SNB wird das offensichtlich nie verstehen. Bundesrat Ueli Maurer hat es aber verstanden. Deshalb seine klare Warnung an die Adresse der Nationalbank.

      Sie und alle, die nicht verstehen oder verstehen wollen sind auf der Verliererstrasse. Sie werden scheitern.

      mfG

  123. @
    „Roman Günter“

    Nochmals;Giroguthaben sind gesetzliche Zahlungsmittel.

    Giroverbindlichkeiten (Sichtvetbindlichkeiten) sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel und können das ex defilitione auch gar nicht sein.

    Die SNB besitzt Sichtverbindlichkeiten – nicht Giroguthaben.

    Die Banken besitzen Giroguthaben bei der SNB.

    Diese Giroguthaben sind somit gesetzliche Zahlungsmittel für die Banken – nicht für die SNB.

    Die SNB darf Bezahlungen der Banken mit gesetzlichem Zahlungsmittel nicht verweigern wie das SNB Jordan behauptet („Notenbankgeld nur gegen Notenbankgeld).

    Die SNB soll jetzt endlich mit ihrer Zwängerei aufhören.

    Die verwechselt abermals ihre Schulden mit ihrem Vermögen.

    Einfach mur peinlich.

    MfG

    • Addendum I

      Nein.

      Die SNB kann ihre Schulden nicht mit einer Gutschrift begleichen.

      Eine Gutschrift gutschreiben bedeutet eine Schuld eingehen – nicht abbauen.

      Ich sage ja schon lange, SNB Chef Jordan soll in einen Sprach- und Buchhaltungskurs – und Sie gleich mit.

      MfG

    • Addendum II

      Sie haben mir ca 12 Artikel an den Kopf geknallt ohne die geringste Erläuterung.

      Das war liederlich von Ihnen. Ich habe dann die Artikel herausgeschrieben für Sie.

      Sie müssen jetzt nicht im Nachhinein komnen, ich wäre nicht darauf eingegangen.

      Richtig: Bei einer Liquidation der SNB im Falle von negstivem Eigenkapital haben die kreditgebenden Banken das Nachsehen.

      Deshalb muss die SNB bei null Eigenkapital ihre Bilanz deponieren.

      Ansonsten gehen die Banken anstelle det SNB Konkurs.

      MfG

  124. Guten Abend, Herr Meyer

    Die Nationalbank weist in ihrem Geschäftsbericht „Girokonten inländischer Banken“ aus. Gemäss WGZ Art. 2 c sind diese gesetzliches Zahlungsmittel.

    Die Aktiven repräsentieren die Forderungen einer Gesellschaft
    Die Passiven repräsentieren die Verpflichtungen einer Gesellschaft.
    Durchgriffsrechte können höchstens mittels einer Verpfändungsvereinbarung geltend gemacht werden.

    Die Geschäftsbank kann jederzeit (auf Sicht) über ihr Guthaben bei der Nationalbank verfügen und jeden beliebigen Betrag auf ein Girokonto einer anderen Geschäftsbank übertragen und damit ihre Geldschulden bei der Empfängerbank mit einem gesetzlichen Zahlungmittel begleichen. Gleiches geschieht (anonym) mit der Übergabe einer Schweizer Franken Banknote. Die Bilanz der Nationalbank wird sich dabei nicht ändern.

    Die Nationalbank kann jederzeit ihre Geldschulden bei einer Geschäftsbank mit einer Gutschrift auf das Girokonto begleichen. Die Verbindlichkeit aus dem Girokonto bleibt nach wie vor bestehen (siehe oben). Die Nationalbank ist uneingeschränkt liquide.

    Dadurch sind keine Sanierungsmassnahmen nötig, eine technische Liquidation, wie bei einer Geschäftsbank, ist nicht durchführbar.

    An dieser Stelle möchte ich Sie gerne zitieren:

    „Art. 32
    Hier geht es um die Liquidation der SNB.
    Diesen Artikel haben Sie einfach auch noch hingeknallt – um den Eindruck bei der Leserschaft zu erwecken, viele Artikel widersprächen meiner Argumentation.“

    Dabei ist dieser Artikel das zentralste Element. Er besagt, dass die Nationalbank AUSSCHLIESSLICH über ein separates Bundesgesetz (darüber bestimmt die Bundesversammlung) liquidiert werden kann.

    Es gibt sogar noch einen Zusatz für die Aktionäre:
    „Wird die Nationalbank liquidiert, so erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre den Nominalwert ihrer Aktien sowie einen angemessenen Zins für den Zeitraum nach dem Inkrafttreten des Auflösungsbeschlusses ausbezahlt. Weitere Rechte am Vermögen der Nationalbank stehen ihnen nicht zu. Das übrige Vermögen geht in das Eigentum der neuen Nationalbank über.“

    Natürlich wurde Ihnen das schon tausendmal gesagt, ich erwähne es einfach der Vollständigkeit halber nochmals, um einen mit dem Sachverhalt möglicherweise etwas weniger vertauten Leser besser zu informieren, als Sie dies tun.

    Beste Grüsse

    • @Günter
      Ihr Zitat „Die Nationalbank ist uneingeschränkt liquide. “

      Das Märchen der Liquidität, neu erzählt:

      Nach ihrer Definition bin ich als Privatperson auch uneingeschränkt liquide. Ich kenne einen Bauern der liefert mir uneingeschränkt Kartoffeln in meinen Keller. Der Bauer schreibt eine Rechnung und ich erhöhe meinen Kreditorenbestand – uneingeschränkt. Ich kann meine Kreditoren uneingeschränkt erhöhen! Und wenn es sein muss werde ich noch die letzte Kartoffel mit meinen uneingeschränkt liquiden Mitteln kaufen. Und wissen sie warum mir der Bauer alle seine Kartoffeln liefert? Ganz einfach ich biete ihm einen um 20% höheren Preis als der übliche Marktpreis. Den so fängt man Bauern oder eben auch Geschäftsbanken.

      Herr Günter, liquide ist man nur mit Aktiven, mit dem was man flüssig hat oder schnell flüssig machen kann. Die SNB ist nicht in CHF sondern insbesondere in den Währungen EUR, USD, JPY und GBP u.a. liquide . Zudem waren per Ende 2017 nur gerade einmal 18.5 Milliarden wirklich Liquide (vgl. SNB Bilanz Anhang, Ziffer 02).

    • Lieber Herr Hügel

      Wenn Sie einen solchen Bauern kennen, schätzen Sie sich glücklich!

      Bei der SNB läuft es tatsächlich ungefähr so ab, wie Sie beschreiben. Aber das ist kein Skandal sondern eine wesentliche Grundlage des modernen Kapitalismus und seines Erfolges.

    • Guten Tag, Herr Hügli

      Jetzt müssen Sie nur noch die Kartoffeln durch Risiko ersetzen und das gesetzliche Zahlungsmittel einbringen. Dann wären wir der Realität schon ziemlich nahe.

      Beste Grüsse

    • @Jonas Hügli

      Besten Dank

      Sie haben zu 100 Prozent Recht.

      Die SNB will nicht begreifen. Liquidität bezieht sich nur auf die Aktivseite der Bilanz. Liquidität ist per Definition Vermögen.

      Unendlich Schulden machen kann auch die SNB nicht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Walt Rother

      Zeit, dass Sie unterscheiden lernen zwischen Vermögen und Schulden der SNB.

      Gehen Sie in einen Buchhaltungskurs. Grundkurs.

      Offensichtlich sind Sie ein gescheiterter Oekonomie-Professor, der nicht über seinen Frust hinwegkommt sein Leben lang eine Irrlehre verbreitet zu haben.

      mfG

    • Der Bauer hat sich gemeldet, er wollte seine Kreditoren bedient sehen. Ich musste nun all mein Kartoffelvorrat in einem Notverkauf veräussern. Ich bin nun pleite und der Bauer hat nur die Hälfte von dem gekriegt was ich ihm geschuldet habe. Der Bauer musste nun auch Insolvenz anmelden.

      Ende der Geschichte

    • @Hügli

      Was beweist, dass Sie und Ihr Bauer das Geschäft vielleicht doch nicht so ganz verstanden haben und nur meinten, Sie wüssten wie die Nationalbank funktioniert.

  125. Guten Tag Herr Meyer

    Sie wurden gebeten diese Frage zu beantworten:

    „[Q] Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Nationalbank für die Geschäftsbank Devisentransaktionen durchführen muss? Es gibt keine vertraglichen Vereinbarungen diesbezüglich, keinen Rechtsgrund. Artikel 84 ist diesbezüglich völllig irrelevant.
    (Obwohl Sie Ihre Internet-Käufe über ihre Hausbank bezahlen können, wird Ihnen diese keine Bücher senden, das macht ihr Geschäftspartner, in diesem Fall z.B. Amazon)

    „Dadurch wird das Giroguthaben der GB bei der SNB verringert. Zudem wird auch das Euro-Guthaben der SNB bei der Deutschen Bank verringert.“

    Das ist absolut inkorrekt. Das CHF Girokonto der Geschäftsbank wird belastet und das CHF Girokonto der Gegenpartei oder der Korrespondenzbank der Gegenpartei wird gutgeschrieben. Die EUR erhält die Geschäftsbank auf das EUR Konto ihrer Korrespondenzbank von ihrer Gegenpartei, einer Drittbank. In der Bilanz der SNB ändert sich nichts.

    Von der Nationalbank erhält die Geschäftsbank nur Euro, wenn die Nationalbank Euro aktiv verkauft, in eigenem Ermessen. Das wäre ein Beispiel für Artikel 84.

    Nun wäre es doch schön, wenn Sie die Frage [Q] fachlich einwandfrei und nachvollziehbar so darlegen könnten, dass Ihre Behauptung dabei gestützt wird. (Ich wäre erstaunt, würde Ihnen das gelingen).“

    Besten Dank
    A.Gewünscht

    • @“Antwort Gwünscht“

      Danke

      Sie lesen hier offenbar ganz genau mit.

      In diesem Fall muss ihnen auch aufgefallen sein, dass das Pseudo „Roman Günter“ von den ca. 12 Artikeln, die er mir an den Kopf geworfen hat, nur auf einen eingegangen ist. Weshalb haben Sie da nicht reklamiert?

      Bestimmt haben Sie auch mitgelesen, als er mich als „Hassprediger bezeichnete“, „paranoid“ und mit einem Hund vergleich, der „das Stöcklein holt, das er wirft“.

      Sie können sich vorstellen, dass es mich anwidert, mit solchen Kommentatoren mich auseinandersetzen zu müssen.

      Leider bleibt mir nicht viel anderes übrig, als hier mich mit solchen anonymen Feiglingen herumzuschlagen, da die Medien das Thema meiden.

      Zu Ihrer Frage:

      Die Frage Q des Roman Günter, die Sie hier wiederholen:

      Erstens:

      Das Wort „durchführen muss“ ist nicht zentral. Wenn das Vermögen der SNB unter Wert ihrer Schulden (ausstehenden Geldmenge) fällt, so kann die SNB ihre ausstehenden Schulden nicht mehr abbauen, ob sie muss oder will – sie kann nicht.

      Auch wenn die SNB von sich aus ihre Bilanz reduzieren möchte, so kann sie das bei negativem Eigenkapital nicht mehr, auch wenn sie wollte.

      Zweitens:

      Gemäss NBG darf die SNB nur 40 Prozent der kurzfristigen Verbindlichkeiten der SNB einfordern als Mindestreserven (in Form von Giroguthaben der Banken). Das Wort „muss“ ist also angebracht, wenn die Banken ihre Mindestreserven abbauen wollen, so dürfen sie das und die SNB „muss“. Die Mindestreserven insgesamt können nur abgebaut werden, wenn die SNB Vermögen veräussert.

      Die rechte Seite der SNB-Bilanz kann nur reduziert werden, wenn die linke auch entsprechend reduziert wird. Das ist reine buchhalterische Logik.

      Drittens:

      Offenmarktpolitik funktioniert so, dass die SNB am offenen Markt Wertschriften (Devisen) kauft oder verkauft. Dies ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Niemand „muss“. Im Fall von Sichtverbindlichkeiten „muss“ jedoch die SNB liefern. Die SNB hat Schulden auf Sicht.

      Viertens:

      Artikel 18 OR besagt, dass Schulden in gesetzlichen Zahlungsmitteln zu zahlen sind. Giroguthaben der Banken bei der SNB sind gesetzliche Zahlungsmittel. Die SNB muss diese annehmen.

      Fünftens:

      Wenn ich über Internet bei Amazon Bücher bestelle, so erwarte ich keine Bücher von der Bank. Aber ich erwarte, dass die Bank mit meinem Geld, das ich bei ihr habe, bezahle. Das kann zu einer Bilanzverkürzung bei der Bank führen. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass jede Bank weltweit in Konto bei der SNB besitzt.

      Sechstens:

      Auch mit einem Passivtausch in der Bilanz der SNB müssen die Banken bei negativem EK der SNB Wertberichtigungen vornehmen (lesen Sie dazu meinen Nachtrag IV).

      Siebtens:

      Wenn eine GB mit ihrem gesetzlichen Zahlungsmittel bei der SNB etwas bezahlt, so wird dadurch das Guthaben der GB bei der SNB verringert (lesen Sie Nachtrag IV). Das der Gegenpartei wird gutgeschrieben (siehe Nachtrag IV).

      Bei einem Offenmarktgeschäft bei dem die SNB Wertschriften (oder Euros) verkauft, werden die Wertschriften (Euros) der kaufenden Bank gutgeschrieben.

      mfG

    • @ Herr Marc Meyer
      Das Thema ist spannend und ich bin kein Experte. Ich versuche nur es zu verstehen. Aber es erstaunt mich, dass Ihre Beiträge immer 200 und mehr Kommetare erhalten. Das zeigt mir, dass die Dinge in jedem Fall weniger eindeutig sind als man annehmen dürfte. Insbesondere wenn man die Summen bedenkt, um die es hier geht. Zu urteilen ob sie richtig und alle anderen falsch liegen steht mit nicht zu, aber die mit Eifer geführten Diskussionen legen die Brisanz dar. Danke für Ihre unermüdlichen Antworten und Erklärungen. Lassen Sie sich nicht unter kriegen.

    • @Antwort Gewünscht

      Das Thema ist spannend, aber auch Herr Meyer ist kein Experte. Sie werden festgestellt haben, dass Herr Meyer wohl unermüdlich antwortet, aber das Thema konsequent verschwurbelt.

      Er hat auf meine Frage nicht geantwortet und wird dies auch nie tun. Stellen Sie sich einfach diese Situation vor:

      Sie stehen in einem Geschäft und strecken an der Kasse eine Hunderternote für Ihre Einkäufe von hundert Franken entgegen. Die Kassiererin sagt Ihnen nun; „Tut mir Leid, das ist nicht genug. Wir denken, dass die Nationalbank nicht mehr sicher ist, daher hat Ihre Hunderternote nur noch einen Wert von 60%, sie müssen mir also mehr geben.“

      Würden Sie das machen? Oder würden Sie der Kassiererin nicht einfach sagen, dass der Schweizer Franken gesetzliche Währung ist und dass die Dame an der Kasse eine Annahmepflicht hat und gefälligst den Hunderter nimmt und akzeptiert? (gestützt auf das Bundesgesetz – WGZ Art. 2 – 3)

      Herr Meyer hingegen sagt, die Frau habe Recht. Wegen der unsicheren Nationalbankbilanz müssen wir auf unseren Banknoten Abschreibungen vornehmen. Er sagt noch mehr solcher Dinge, die nicht weniger eigenartig sind. Er verquirlt ein seltsames Gemisch aus Behauptungen, Beschimpfungen und Geschichtchen. Sie dürfen nicht vergessen, Herr Meyer befindet sich auf einem mehr als 20 Jahre alten Feldzug gegen die Nationalbank, weil ihn eine Bank mal seiner schrägen Ideen wegen rausgeschmissen hat.

      Beste Grüsse

    • @Antwort Gewünscht

      Es stimmt, dass ich Herrn Meyer als paranoid bezeichnete und immer noch dafür halte. Der Grund ist einfach, er lässt sich nicht davon abbringen, dass mein Name ein Pseudonym ist und ich in Wirklichkeit für die Nationalbank arbeite.

      Betreffend Hassprediger, urteilen Sie selbst:
      https://insideparadeplatz.ch/2018/02/14/snb-jordan-verkuendet-kommunistisches-und-laedt-zum-gratis-buffet/#comment-198130

      Warum erwähne ich das? Herr Meyer legt sich die Welt selbst zurecht. Was jemand sagt, definiert er in eigenem Ermessen so, dass es für seine Behauptungen passt. Er widerlegt anderer Leute Aussagen, welche so nie gemacht worden sind. Hier noch eine Bezeichnung, die ich direkt auf Herrn Meyer anwende. Er ist ein Scharlatan.

    • @Antwort Gwünscht

      Vielen Dank. Ich liebe es, wenn exakt mitgelesen wird. Sie haben das getan und deshalb mein ehrlicher Dank an Sie. Ich liebe es auch, wenn man mich zu Recht korrigiert. Denn nur so kommen wir weiter. Ihr Einwand war berechtigt. Ich brauchte etwas Zeit, da es auch noch andere Dinge gibt im Leben und ich wollte auch genau überlegen, bevor ich schreibe.

      Die ganzen Behauptungen der SNB, sie könne nicht Konkurs gehen, weil immer ein Passivtausch vorliege, sind in Nachtrag IV widerlegt.

      Übrigens: Das Ganze ist kein bisschen kompliziert.

      Niemand (ausser Gott natürlich) kann „aus nichts etwas machen – auch die Zentralbanken nicht. Diese betrachten sich selbst als „gottähnlich“. „Aus dem Nichts“, „für immer“, unbeschränkt“ usw. sind die grössenwahnsinnigen Adverben, welche sich die Zentralbanken zuordnen.

      Das muss aufhören auch angesichts von Schulden der SNB von über 700 Milliarden Franken.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Antwort Gwünscht

      Soeben habe ich noch die erste Antwort des Pseudonyms „Roman Günter“ gelesen.

      Bitte lassen Sie sich nicht verwirren.

      Die Idee mit der Hunderternote, auf die CHF 60 geschrieben wird, stammt von ihm – nicht von mir.

      Was ich sage ist, dass Notenbankgeld bei negativem Eigenkapital der SNB an Wert verliert. Es gibt zwei Arten von Notenbankeld: Banknoten und Giroguthaben der Banken bei der SNB.

      Verlieren Banknoten an Wert, so wird nicht einfach CHF 60 auf die Banknote geschrieben, sondern die Verkäuferin erhöht den Preis der Ware um 40 Prozent. Das nennt man Inflation.

      Auch mit seinen Falschaussagen und persönlichen Angriffen gegen mich kann der Roman Günter die Irrlehre der SNB nicht vertuschen.

      Aber seine permanenten Angriffe gegen meine Person verdeutlichen, dass die SNB durch meinen Beitrag einmal mehr schwer getroffen wurde.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Antwort Gewünscht
      Der einzig wirklich strittige Punkt ist die Einlösung respektive die Einlösungspflicht. Hat eine Geschäftsbank das Recht, ihre Sichtguthaben bei der SNB bis auf den Mindestreservesatz zu reduzieren.

      Um die Dinge besser zu verstehen, suchen sie in folgendem historischen Dokument nach dem Stichwort „Einlös“
      https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc.do?id=10054746

      Somit sehen sie, wie das früher geregelt war.

      Den Fakt ist ob Offenmarkt oder direkt, die SNB kann ihre (Bilanz) Giroverbindlichkeiten in CHF gegenüber einer GB nur reduzieren, wenn sie etwas anderes als CHF an die GB veräussert. Zum Beispiel eben Gold, EUR oder USD.

      Freundliche Grüsse
      Jonas Hügli

    • @Roman Günter“

      Beispiele von Ausdrücken, die Sie gegen mich verwenden:

      – „Ihre Ausfälle .. gleichen eher den Hasspredigten religiöser Eiferer; “

      – „ein Hund, der ein Stöcklein apportiert, das Sie geworfen haben“

      – „paranoid“

      – „Scharlatan“

      Was zeigen Ihre Ausdrücke?

      Die Verteidiger der Irrlehre von Herr Jordan sind fachlich am Ende.

      mfG

      Bitte geben Sie doch hier Ihre Anschrift bekannt. Es erleichtert meine Anzeige wegen Ehrbeleidigung gegen Sie.

    • Inflation in der Schweiz ohne Einfluss auf die Devisenkurse?
      Auf diese Erklärung bin ich gespannt.

    • @ Marc Meyer; @ Roman Günter

      Danke für Ihre Erläuterungen. Vor Urzeiten habe ich im Studium mal gelernt, dass man die Gültigkeit einer Theorie am besten testet, wenn man sie im Grenzbereiche führt. Angenommen die SNB kann nicht pleite gehen. Was spricht dagegen per Knopfdruck zusätzliche CHF zu erschaffen und damit die ganze Welt inkl. Amazon und Google zu kaufen? Die ganze Welt arbeitet dann für die Schweiz und weil die SNB nicht pleite gehen kann, besteht gar kein Risiko. Macht das Sinn? Ich bin wie gesagt kein Experte, aber ich tendiere dazu Herrn Meyer zu glauben. Geld erscheint uns so trivial, dass man Fehler gar nicht für möglich hält. Aber wir wissen heute auch, dass Banken keine Intermediäre sind. Warum soll es in unserem Verständnis von Geld nicht auch Fehler haben. Wie gesagt steht mir ein Urteil nicht zu aber ich danke Ihnen sehr für Ihre Diskussionen, die ich weiter intensiv verfolgen werde. Eigentlich braucht es hierfür eine eigene Platform. Guten Tag.

    • @Antwort gwünscht

      Könnte die SNB unbeschränkt Geld drucken und den Wechselkurs Euro / CHF diktieren, so könnten das alle anderen Zentralbanken auch.

      Dss zeigt, dass die SNB das nicht kann.

      Sie erwähnen, dass wir jetzt wissen, dass Banken nicht Intermediäre sind.

      Darf ich am Rande bemerken, dsss ich das hier auf Inside Paradeplatz im Septrmbet 2013 erstmals gezeigt habe (Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung).

      Ich wurde damals heftig angegriffen. 4 Monaze später übernahm es die Bank of England (leider ohne Quellenangabe).

      Heute ist es Allgemeinwissen.

      MfG

    • @Roman Günter

      Sie irren offensichtlich in den Komnentaten unher und haben die Übersicht verloren, wer was gesagt hat.

      Und wo bleibt Ihre Anschrift?

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Etwas weiter oben meinten Sie:
      „Was ich sage ist, dass Notenbankgeld bei negativem Eigenkapital der SNB an Wert verliert. Es gibt zwei Arten von Notenbankeld: Banknoten und Giroguthaben der Banken bei der SNB.

      Verlieren Banknoten an Wert, so wird nicht einfach CHF 60 auf die Banknote geschrieben, sondern die Verkäuferin erhöht den Preis der Ware um 40 Prozent. Das nennt man Inflation.“

      Darauf antwortete ich:
      „Inflation in der Schweiz ohne Einfluss auf die Devisenkurse?
      Auf diese Erklärung bin ich gespannt.“

      Sie behaupten also, dass selbst bei einer Inflation von 40% der Schweizer Franken immer noch aufgewertet wird gegenüber dem Euro.

      Beste Grüsse

    • Hallo Herr Meyer
      Mir ist bekannt dass sie die Funktion von Banken seit langem anders bewerten. Auch hier schien alles bekannt und war doch falsch. Instinktiv scheint mir das Gleiche für unser Geld und unsere Zentralbanken zu gelten. Prof Richard Werner (Credit Creation, Princes of the Yen) ktitisiert die ZB ebenfalls heftig. Sie sollten einen eigenen Blog erwägen. Dann wäre auch die Dokumentation Ihrer Ansichten einfacher. So bleibt Ihnen nur es immer wieder zu wiederholen. Der Diskurs ist ohne Zweifel wichtig. Ich kann nicht abschliessend beurteilen wer recht hat. Aber Tatsache dass 10 Jahre nach der Finanzkrise noch immer Notfallpläne laufen (EZB und BoJ) deutet daraufhin dass wir zu wenig über unser Finanzsystem wissen oder es nur bedingt verstehen. Besten Dank für Ihre Bemühungen.
      A.Gewünscht

    • @Antwort Gewünscht

      Das mit den Grenzbereichen ist sicher eine gute Idee. Nur, angenommen Sie messen das wöchentliche Wachstum eines Säuglings, was sagt Ihnen das über dessen Entwicklung? Ziehen Sie die Wachstumsrate weiter, kommen Sie auf eine Länge von sechs Metern und mehr für den erwachsenen Menschen. Ihre Erfahrung sagt Ihnen aber, ein Mensch wird nicht so gross.

      Gleichermassen können Sie die Nachfrage nach Schweizer Franken betrachten. Er dient als risikoarme Alternativanlage und Liquiditätsreserve und bleibt bei Wertstabilität mit kleinem Risiko nachgefragt. Da wir aber in diesem Bereich keine direkte Lebenserfahrung haben, ist der Interpretationsspielraum enorm gross. Die Nationalbank kann hingegen das Angebot in eigenem Ermessen steuern. D.h. sie kauft nicht die Welt, sondern liefert Schweizer Franken.

      Die Nationalbank wird vermutlich Aktiven erst veräussern, wenn die Nachfrage nach Schweizer Franken nachhaltig nachlässt.

      Herr Meyer übersieht den spezialgesetzlichen Status der Nationalbank. Sie kann per Gesetz nicht konkurs gehen. Girokonti können nie wertberichtigt werden, sie sind als elektronisches Geld dem Bargeld gleichgestellt.

      Beste Grüsse

    • @ Roman Günter
      Wenn die Girokonten nicht wertberichtigt werden könne muss doch das EK beliebig negativ sein können? Das bedeutet die Ausschüttungen der SNB an die Kantone bleiben aus, weil sie neues EK bilden muss. Das heisst die Rechnung zahlt der Steuerzahler (die Kantone brauchen die Einnahmen). Ok, die SNB ist faktisch nicht pleite, gratuliere, aber bürdet dem Steuerzahler die Rechnung auf. Das erscheint mir nur eine theoretisches ‚Nicht Pleite gehen können‘.
      A. Gewünscht

    • @Antwort Gewünscht
      Da haben Sie absolut recht und das wäre auch eines der zentralen Punkte, welche diskutierten werden müssten. Natürlich kann man auch diskutieren, ob die Kantone überhaupt mit den Gewinnen der Nationalbank budgetieren dürfen. Die Auswirkungen der Preisstabilitäts-Massnahmen sind eine politische Diskussion.

      Aber eine Wertberichtigung auf Girokonti ist wie eine Wertberichtigung auf Banknoten. Eine buchhalterische Unmöglichkeit.

    • @ Roman Günter

      Ich schliesse daraus, dass wir beide recht haben. Faktisch kann die Notenbank nicht pleite gehen. Einverstanden. Dennoch kann es sich für die Schweiz so anfühlen, weil die SNB rekapitalisiert werden muss. Bedenkt man, dass niemand die Möglichkeit hatte darüber abzustimmen, eine ziemliche Frechheit. So gesehen bin ich der Meinung, dass die aufopfernde Argumentation von Herrn Meyer seine Berechtigung hat. Die SNB fährt eine Politik auf Kosten der Bürger. Im Devisenhandel werden *täglich* ca. 5000Mia USD weltweit ungesetzt. Die SNB ist ein kleiner Fisch. Wenn die Assets der SNB ein Repricing erfahren, erhält die Politik der SNB ein riesiges Preisschild in Form eines negativen Eigenkapitals. Ich bin gespannt was die Öffentlichkeit dann über die Tatsache denkt, dass ihre Notenbank ‚faktisch‘ nicht pleite ist. Ich möchte nicht in der Haut von Jordan stecken. Sie?

      Danke für Ihre Erläuterungen und den konstruktiven Diskurs.

      Einen schönen Abend
      A.Gewünscht

    • @Roman Günter
      Fragen sie doch einmal jemanden der ein Girokonto bei einer Bank hatte, welche in einem Bankenrun unterging. Sind sie wirklich der Meinung, dass Guthaben nicht mit einer Delkredere Buchung, „Wertberichtigt“ werden können?

    • Guten Tag, Herr Hügli

      Das ist doch genau der Punkt. Girokonti bei Geschäftsbanken müssen natürlich wertberichtigt werden, wenn die Rückzahlung der Guthaben nicht mehr gewährleistet ist. Girokonti bei Geschäftsbanken sind kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern nur die Forderung auf solches.

      Herr Meyer behauptet in seinem Beitrag: „Anstelle der SNB werden die Geschäftsbanken horrende Verluste auf ihren Guthaben bei der SNB erleiden und möglicherweise anstelle der SNB Konkurs gehen…“ und „Die Bankkunden werden ihre Guthaben entsprechend verlieren. Damit würde negatives Eigenkapital der SNB auf die Bankkunden überwälzt.“

      Das ist absolut und nachweislich falsch und der kritischste Punkt im System Meyer.

      Im Gegensatz zum Girokonto bei der Geschäftsbank ist das Girokonto bei der Nationalbank gesetzliches Zahlungsmittel und dessen Existenz alleine dient als Nachweis für den nominalen Wert in Schweizer Franken, daher sind Wertberichtigungen nicht nur nicht möglich, es wäre ein Verstoss gegen die Rechnungslegungsrichtlinien.

      Beste Grüsse

    • @ Jonas Hügli

      Die Frage ob die Guthaben wertberichtigt werden können oder nicht hat vielleicht akademischen Wert. Entscheidend ist was Herr Meyer zurecht immer wieder betont. Beide Seiten der Bilanz müssen gleich lang sein. Wenn die Vermögenswerte der SNB im Preis fallen, müssen entweder die Guthaben der Geschäftsbanken wertberichtigt werden oder das EK der SNB wird negativ. Eine Wertberichtigung der Bankenguthaben führt zu massiven Verlusten der Geschäftsbanken. Womöglich im Bereich von dutzenden vom Milliarden. Der Steuerzahler müsste dann wieder einspringen, weil vor allem CS und UBS zu gross sind um sie abzuwickeln. Bleiben die Wertberichtigungen aus, muss das EK negativ werden. Damit bleiben die Ausschüttungen der SNB an die Kantone aus. Die Einnahmenausfälle werden dann aus Seuererhöhungem gegenfinanziert. Bei manchen Kt. machen die Einnahmen hohe enstellige % der Einnahmen aus.
      Man kann es drehen und wenden wie man will, am Schluss bezahlt der Steuerzahler die Rechnung (egal ob neg. EK SNB oder Rekap.UBS/CS) Die SNB investiert in überteuerte Aktien und gescheiterte Währungen aka EUR, wenn kein Wunder passiert und wir nochmal 10 Jahre ohne Rezession überstehen, dann stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann der Zahltag kommt. Herr Meyer hat absolut recht dies vehement zu kritisieren. An eine Abstimmung zu diesem Thema kann ich mich auf jeden Fall nicht erinnern.
      A.Gewünscht

    • @Antwort gewünscht

      Die SNB ist sich der Verlustmöglichkeiten aka negatives Eigenkapital vollkommen bewusst. Ihre Angst davor hat sie ja letztlich dazu veranlasst, die Untergrenze zum Euro aufzugeben. Leider hat sie damit das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollte : die Bilanz ist erst recht und schneller gewachsen als je zuvor. Die „Gefahr“ negativen Eigenkapitals ist dadurch gestiegen, nicht gefallen.

      Allerdings kann die SNB problemlos mit negativem EK sehr lange sehr gut leben. Eine echte Gefahr besteht eben nicht, da sie in eigener Währung unbegrenzt liquide ist. Daran ändert weder die Angst der SNB vor negativem EK etwas noch Meyers Buchhaltungsunsinn.

      Was die Kantone angeht, haben Sie Recht. Bei negativem EK müssen sie auf das Geld von der SNB verzichten, doch glauben Sie mir, wenn der Euro dauerhaft auf 1.0 fällt oder sich ganz auflöst, dann sind die fehlenden SNB-Ausschüttungen das kleinste Übel.

      In Tat und Wahrheit verdient sich die SNB übrigens gerade dumm und dämlich an Negativzinsen und Dividenden. Die Kantone werden darum eher mehr als weniger Geld erhalten in der näheren Zukunft.

    • Ein Girokonto ist kein gesetzliches Zshlungsmuttel

      Giroguthaben sind gesetzliche Zahlungsmittel. Giroverbindlichkeiten nicht. Die SNB besitzt Giroverbindlichkeiten; also keine gesetzlichen Zahlungsmittel.

      Wer von Buchhaltungsunsinn spricht gibt lediglich zu verstehen, dsss er diese nicht begreift.

      Marc Meyer

    • @ Walt Rother

      Also die SNB ist unbegrenzt liquide und ein neg. EK eine Lapalie… aber dennoch hat die SNB beim Mindestkurs gekniffen. LOL. Ihr Motto scheint von Pippi Langstrumpf entlehnt zu sein. Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Die SNB hat genau aus einem Grund die Segel gestrichen, weil sie erkannt hat, dass sie im globalen Devisenhandel hoffnungslos unterlegen ist. Die Mittel der SNB sind begrenzt. Vor allem gegen die Big Player FED, EZB und BoJ. Sie sollten keine allzu grossen Erwartungen in Notenbanker haben. Das sind Bürokraten und Politiker, nur so kommt man dorthin. Bernanke hielt die Hypokrise im Mai 2007 für kontrollierbar. Grand Ma Yellen hält eine Finanzkrise zu Lebzeiten für unwahrscheinlich. Und der FED ist die grösste Finanzkrise seit den 1930er Jahren ohne Vorwarnung direkt unter der Nase explodiert. Es würde mich sehr überraschen wenn Jordan von besserem Kaliber wäre. Notenbanker sind Economic Cheer Leader. Dafür werden sie bezahlt. Fachkenntnis ist nur bedingt gefragt. Und btw… Negativzinsen sind bereits eine Steuer die wegen der SNB Politik erhoben wird. Zu guter letzt eine Frage, weil sie den EUR mit 1:1 oder sogar null angesprochen haben. Ist es wirklich eine gute Idee eine Währung mit diesen/Ihren Perspektiven anzuhäufen. Das Geld wäre wie Herr Meyer immer sagt besser in der CH investiert worden als in das Fehlkonstrukt von Theo Weigel.

  126. Lieber Herr Meyer

    Wo bleibt der Nachtrag IV? Ihre Leser warten ungeduldig 😣!!!

  127. @“Roman Günter“

    Gemäss Geschäftsbericht der SNB besitzt die SNB Sichtverbindlichkeiten gegenüber den Banken.

    Sichtvetbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, welche die Gläubiger „auf Sicht“ also sofort zurüchfordern dürfen.

    Die Banken dürfen also ihre Guthaben bei der SNB jederzeit zurückfordern.

    Die SNB muss dann Vermögen veräussern. Amders geht das nicht.

    So einfach.

    Ist des Vermögen der SNB kleiner als die Sichtverbindlichkeiten der SNB, so kann die SNB ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen.

    Sie ist Konkurs.

    Auf Ihre Polemik gehe ich nicht ein.

    Kein Sinn, keine Lust, keine Zeit

    MfG

  128. Sehr geehrter Herr Günter

    Da er für alle Leser von grösstem Interesse ist, erlaube ich mir, Ihren aktuellen Beitrag ganz oben zu platzieren. (Vielleicht lässt sich Marc Meyer dadurch endlich zu Nachtrag IV animieren.)

    Roman Günter

    17. Juli 2018 / 09:41

    Guten Tag, Herr Meyer

    Sie treten bescheiden und sympatisch auf und erwecken den Eindruck, da ist jemand, der sich wirklich Sorgen macht und den Durchblick hat. Damit konnten Sie in der Vergangenheit durchaus Aufmerksamkeit erreichen, haben sich mittlerweile leider ziemlich gründlich selbst ins Abseits gestellt. Zu Gunsten Ihrer leichtgängigen Behauptungen, verzichten Sie auf ein fachlich stabiles Fundament. Ihren grossen Irrtum verkaufen Sie als Schwäche der Anderen.

    Seit einiger Zeit verfolge ich nun schon Ihre Streitgespräche und –texte und habe noch kein einziges (!) Mal eine Stelle gefunden, wo Sie auf irgendeinen Einwand fachlich auch nur Ansatzweise eingegangen wären. Ist es Paranoia oder einfach Wunschdenken? Überall wittern Sie Mitarbeiter der Nationalbank. Bei mir sind Sie da an der absolut falschen Adresse, aber offensichtlich hat Sie der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen noch nie sonderlich interessiert.

    Das Apportieren steht für ein Spiel, bei welchem man jemanden mit wenig Aufwand rennen lässt. Leider haben Sie weder Humor noch Fantasie, ausser vielleicht bei der Auslegung von Gesetzestexten. Nun, da Sie praktisch ausschliesslich und dies seit Jahren mit Copy/Paste operieren, ich aber meine Texte frisch aufsetze, bin wohl eher ich derjenige, der rennt.
    Nach Meyer Logik, haben Sie mich gerade mit einem Hund verglichen.

    Beste Grüsse

    NB. Sie haben die verlangte, Sie widerlegende, fachliche Antwort erhalten, aber Ihre erwartete „Richtigstellung“ steht immer noch aus.

    • @“Roman Günter“

      Ihre ganze Polemik ist primitiv.

      Sie wollen nur ablenken.

      Die SNB hat ihre Devisen mit Sichtverbindlichkeiten gegenüber den Banken finanziert.

      Deshalb haben die Banken als Gläubiger der SNB das Recht, ihre Guthaben jederzeit von der SNB zurückzufordern.

      Die SNB muss dann Vermögen verkaufen.

      Sie darf nur 4 Prozent Mindestreserven einfordern.

      Habe ich schon oft erklärt.

      MfG

  129. Herr Meyer, damit wir Nachtrag IV abhaken können, müssen Sie sich wirklich noch mehr Mühe geben. Ihre cooy-pastes von heute genügen lange nicht 😭.
    Nicht nachlassen!

    • @Walt Rother

      Die Ganze Schweiz kann hier mitlesen, von welchen Dummköpfen die Irrlehre von SNB-Chef Jordan hier verteidigt wird.

      Marc Meyer

      P.S: Herr Jordan: Peinlich, wenn man nur noch solche Freunde hat wie Sie hier.

  130. @Jurisprudenz, 3. Juli

    Vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich leider erst gerade jetzt gesehen habe.

    Die anonymen SNB-Fürsprecher müllen mit ihrer Polemik alles zu, um die Diskussion unübersichtlich zu machen und vom Problem abzulenken.

    Das ist die Taktik der SNB.

    Ich erlaube mir deshalb, ihren Kommentar hier ganz oben nochmals zu posten.

    Besten Dank

    Marc Meyer

    • @Jurisprudenz

      Sorry, ich habe den Text vergessen, zu posten

      Deshalb nochmals:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich leider erst gerade jetzt gesehen habe.

      Die anonymen SNB-Fürsprecher müllen mit ihrer Polemik alles zu, um die Diskussion unübersichtlich zu machen und vom Problem abzulenken.

      Das ist die Taktik der SNB.

      Ich erlaube mir deshalb, ihren Kommentar hier ganz oben nochmals zu posten.

      Besten Dank

      Marc Meyer

      Zitat von Jurisprudenz, 13. Juli

      Auch in Deutschland ist die Diskussion über die Bonität der SNB in vollem Gange

      Die Diskutanten scheinen sich mehrheitlich auf die Seite von Herrn Dr. Meyer zu befinden.

      Zumindest blasen Sie in dasselbe Horn:

      http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=464946

      Auch ehemalige Spitzenökonomen und Fachautoren unterstreichen durch Ihre Beiträge, daß Herr Dr. Meyer in seiner Einschätzung goldrichtig liegen könnte.

    • Genial dieser Kommentar vom 3. Juli, wo doch Meyer schon am 5. Juli geschrien hat 😂😂😂.

    • Je Rother, desto hirntoter.
      Herr Dr. Meyer, sie haben zwar 100 % recht – mehr gibt es leider nicht -, aber die Wahrheit wird heutzutage leider durchwegs verleugnet und mit Müll überhäuft; die Wahrheitsverkünder werden schlechtgemacht und dämonisiert von Untot(h)en und anderen Rot(h)en.

  131. Herr Meyer, damit wir Nachtrag IV abhaken können, müssen Sie sich noch ein wenig strecken. Ihre Wortmeldungen von heute genügen noch nicht.
    Nicht nachlassen!

  132. Guten Tag, Herr Meyer

    Nun gut, weg von der Polemik, zu Ihrem ERSTEN (Artikel 84)

    „Angenommen, eine Geschäftsbank (GB) mit Giroguthaben bei der SNB möchte gerne für einen Kunden Franken verkaufen und Euro kaufen. Die GB kann nun aufgrund dieses Gesetzesartikels der SNB den Zahlungsauftrag geben, mit ihrem Guthaben bei der SNB die Euros zu bezahlen.“

    Fast korrekt. Die Geschäftsbank kann die Nationalbank mit einer Überweisung von CHF auf ein anderes Girokonto beauftragen.

    „Die SNB ihrerseits muss demzufolge beispielsweise der Deutschen Bank den Auftrag geben, einen entsprechenden Teil ihres Euro-Guthabens von ihrem Konto auf das Konto der empfangenden Bank zu überweisen.“

    [Q] Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Nationalbank für die Geschäftsbank Devisentransaktionen durchführen muss? Es gibt keine vertraglichen Vereinbarungen diesbezüglich, keinen Rechtsgrund. Artikel 84 ist diesbezüglich völllig irrelevant.
    (Obwohl Sie Ihre Internet-Käufe über ihre Hausbank bezahlen können, wird Ihnen diese keine Bücher senden, das macht ihr Geschäftspartner, in diesem Fall z.B. Amazon)

    „Dadurch wird das Giroguthaben der GB bei der SNB verringert. Zudem wird auch das Euro-Guthaben der SNB bei der Deutschen Bank verringert.“

    Das ist absolut inkorrekt. Das CHF Girokonto der Geschäftsbank wird belastet und das CHF Girokonto der Gegenpartei oder der Korrespondenzbank der Gegenpartei wird gutgeschrieben. Die EUR erhält die Geschäftsbank auf das EUR Konto ihrer Korrespondenzbank von ihrer Gegenpartei, einer Drittbank. In der Bilanz der SNB ändert sich nichts.

    Von der Nationalbank erhält die Geschäftsbank nur Euro, wenn die Nationalbank Euro aktiv verkauft, in eigenem Ermessen. Das wäre ein Beispiel für Artikel 84.

    Nun wäre es doch schön, wenn Sie die Frage [Q] fachlich einwandfrei und nachvollziehbar so darlegen könnten, dass Ihre Behauptung dabei gestützt wird. (Ich wäre erstaunt, würde Ihnen das gelingen).

    Beste Grüsse

    • Das alles wurde Herrn Meyer bereits x-tausend Mal auseinandergesetzt. Er wird sich wieder an Ihren Soziologen halten.
      Vielleicht inspiriert es ihn sogar zum Nachtrag IV?

    • @Walt Rother
      …oder er lässt wieder seinen Mr. Hyde antworten.

      Ob flache Routine oder Tourette
      vielleicht überrascht er, und nimmt das Florett

      Unterhaltsam ist er alleweil

    • @Roman Günter

      Sehr geehrter Herr Günter

      Es geht um ein grosses wirtschaftliches Problem der Schweiz.

      Ihr Verhalten hier ist primitiv. Sie nannten mich schon „Hassprediger“, verglichen mich mit einem Hund, der auf Ihr Geheiss ein Stöcklein holt, das Sie werfen usw.

      Damit die Irrlehre der SNB und ihres Chefs Jordan sowie die 700 Milliarden Schulden nicht vertuschen und davon ablenken.

      Unglaublich, was man sich alles anhören muss, wen man es wagt, dem Herrn Jordan widersprechen.

      Ein Armutszeugnis sondergleichen für unserer Schweizerische Nationalbank, bei der Sie doch arbeiten. Nicht wahr?

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Sie treten bescheiden und sympatisch auf und erwecken den Eindruck, da ist jemand, der sich wirklich Sorgen macht und den Durchblick hat. Damit konnten Sie in der Vergangenheit durchaus Aufmerksamkeit erreichen, haben sich mittlerweile leider ziemlich gründlich selbst ins Abseits gestellt. Zu Gunsten Ihrer leichtgängigen Behauptungen, verzichten Sie auf ein fachlich stabiles Fundament. Ihren grossen Irrtum verkaufen Sie als Schwäche der Anderen.

      Seit einiger Zeit verfolge ich nun schon Ihre Streitgespräche und –texte und habe noch kein einziges (!) Mal eine Stelle gefunden, wo Sie auf irgendeinen Einwand fachlich auch nur Ansatzweise eingegangen wären. Ist es Paranoia oder einfach Wunschdenken? Überall wittern Sie Mitarbeiter der Nationalbank. Bei mir sind Sie da an der absolut falschen Adresse, aber offensichtlich hat Sie der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen noch nie sonderlich interessiert.

      Das Apportieren steht für ein Spiel, bei welchem man jemanden mit wenig Aufwand rennen lässt. Leider haben Sie weder Humor noch Fantasie, ausser vielleicht bei der Auslegung von Gesetzestexten. Nun, da Sie praktisch ausschliesslich und dies seit Jahren mit Copy/Paste operieren, ich aber meine Texte frisch aufsetze, bin wohl eher ich derjenige, der rennt.
      Nach Meyer Logik, haben Sie mich gerade mit einem Hund verglichen.

      Beste Grüsse

      NB. Sie haben die verlangte, Sie widerlegende, fachliche Antwort erhalten, aber Ihre erwartete „Richtigstellung“ steht immer noch aus.

  133. @Roman Günter (SNB Pseudonym)

    Sehr geehrter „Herr Günter“

    Ich warte immer noch auf eine fachliche Antwort von Ihnen resp. von der SNB.

    Sie haben mir weiter unten viele Gesetzesartikel an den Kopf geworfen, welche die Behauptung von SNB-Jordan belegen soll, wonach die SNB ihre Schulden mit zusärtlichen Schulden abbauen könne.

    Ich habe Artikel für Artikel analysiert. Kein einziger stützt diesen Unsinn von SNB Chef Jordan.

    Im Gegenteil: Jeder belegt, dass Jordan irrt und seine Irrlehre dem Gesetz widerspricht.

    Die SNB soll nun bitte auf meine Analyse in Nachtrag III eingehen.

    Hören Sie und die SNB endlich auf damit, sich hinter Ihrer Polemik zu verstecken.

    Richten Sie Ihrem Chef Thomas Jordan aus, er solle sich der Reslität stellen.

    Und nochmals: Bitte belästigen Sie mich nicht mehr mit Ihrer Polemik. Ich habe keine Zeit dafür.

    Ich will fachliche Argumente – ansonsten Sie und die SNB es lieber bleiben lassen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  134. Guten Tag, Herr Meyer

    Ich befürchte, die Nationalbank lässt Sie nicht mitspielen, Sie müssen sich mit uns Kommentatoren zufriedengeben. Das fachliche Argument ist auch nicht Ihre Spielwiese. Mit fachlichen Argumenten wollten Sie sich noch nie auseinandersetzen. Sie versuchen, mit permanenter Penetranz einmal aufgestellte Behauptungen durch Wiederholung zu manifestieren und als unumstössliche Tatsachen zu etablieren. Dabei erlauben Sie sich eine erstaunliche Freiheit, auch anderen Leuten Behauptungen in den Mund zu legen, um sie danach zu zitieren.

    Hierzu noch ein Zitat eines Soziologen:
    „Gegen die penetrante Wiederholung einer Behauptung, an der ohne Rücksicht auf Gegenargumente einfach stur festgehalten wird, ist man eigentümlich wehrlos. Schon die Notwendigkeit zu entscheiden, ob der andere den Einwand vielleicht nicht gehört oder nicht verstanden hat oder ihn partout nicht verstehen will, verschafft ihm einen uneinholbaren Vorsprung: Wo der eine überlegt, ist der andere davon entlastet. Entschlossene Dummheit gewinnt.“

    Warum sollten also die anderen Medien Ihre Argumente aufnehmen? Warum sollten Ihnen die Nationalbank oder einzelne Politiker antworten?
    Sie operieren auf Stufe Unterhaltung und in diesem Sinne lasse ich mich auch gerne von Ihnen unterhalten. Ich versuche nur noch herauszufinden, wer von uns das Stöckchen wirft und wer es apportiert.

    Beste Grüsse

    • @Walter Roth

      Schön, vom richtigen Walter Roth zu hören.

      Bezüglich des Kommentators Walt Rother sind wir uns vollkommen einig.

      Ich nehme an, es handelt sich um eine Professor aus dem Umfeld der SNB.

      freundliche Grüsse

      Msrc Meyee

      Fteundluche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Roman Günter. Pseudonym, mit grosser Wahrscheinlichkeit Mitarbeiter der SNB

      Guten Tag Herr Günter

      Danke für Ihren Beitrag.

      Leider enthält dieser erneut nur Polemik ohne irgendeinen fachlichen Gehalt.

      Ich habe keine Zeit für Polemik.

      Sie haben mir weiter unten viele Artikel angegeben, die meiner Argumentatuon angeblich widersprechen sollen.

      Ich bin auf jeden einzelnen Artikel eingegangen. Jeder einzelne hat verdeutlicht, dass Jordans Behauptung, die SNB könne mit zusätzlichen Schulden die eigenen Schulden abbauen gegen das Gesetz verstösst und nur absurd ist.

      Gehen Sie nun auf meine fachliche Argumentation ein, anstatt sich in die Polemik zu flüchten.

      SNB Chef Jordan kann 700 Milliarden Schulden der SNB (Volksschulden) nicht hinter polemischen Phrasen verstecken.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  135. Kurze Zusammenfassung von Marc Meyers Beitrag: Maurer hat ein Problem mit der SNB-Bilanz.
    Der Rest sind Beschimpfungen.

    • @SNB Pseudu mult.

      Richtig.

      Der Bundesrat hat ein Problem mit der SNB Bilanz. Ich auch. Viele Schweizeinnen und Schweizer auch.

      Das grösste Problem mit der SNB Bilanz hat jedoch SNB Chef Jordan. Er verwechselt beide Seiten der SNB-Bilanz miteinander und kann die SNB Bilanz nicht einmal lesen.

      Jordans Proleme mit der SNB Bilanz übertragen sich auf die ganze Schweiz.

      Dass Sie als SNB Pausenclown davon ablenken möchten ist nachvollziehbar; hat jedoch keinerlei Bedeutung.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  136. @Leserinnen und Leser

    Die SNB und SNB-Jordan sind offenbar unfähig, Gesetzesarikel zu verstehen.

    Auf oberflächliche Art und Weise wird durch anonyme SNB-Vertreter versucht, vom Problem abzulenken (Siehe Kommentare der Falschnamen Walt Roter und Roman Günter).

    Es ist eine Blamage sondergleichen für die SNB und SNB-Chef Jordan, auf welche Art und Weise versucht wird, anonym die Diskussion ins Lächerliche zu ziehen.

    Was hier geschieht ist einer Demokratie unwürdig, zumal die andern Medien die Irrlehre der SNB gar nicht aufgreifen.

    Vergewissern Sie sich selber: Lesen Sie meinen Nachtrag III sowie die Antworten der anonymen SNB Fürsprecher, die Jordan „verteidigen“.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  137. Sorry, aber die Behautung, die SNB könnte Forderungen in CHF nicht bedienen ist einfach nur Schwachsinn. Darüber lohnt es sich gar nicht zu disuktieren.

    Aber natürlich ist der Devisenberg nicht umsonst zu haben. Finanziert wird dieser indirekt durch alle Besitzer von Franken, indem diese einen grossen Kaukraftverlust erleiden. Darüber müsste man reden. Meyers absurde Thesen lenken hingehen davon nur ab.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Jordan das so ganz recht ist.

    • Wie will die SNB Forderungen bedienen, wenn ihr Vermögen geringer ist als die Forderungen gegen sie?

      Das ist einfachste Buchhaltung. Sie haben offenbar diesbezüglich gar keine Ahnung.

      Schwachsinn ist, was Jordan, Weidmann und Sie Michael Stöcker behaupten.

      Besuchen Sie nun endlich einen Buchhaktungskurs.

      Gilt auch für Jordan, Weidmann,Draghi, Axel Weber und Konsorten.

      Einfach ebärmlich, was Sie und jene daherschwafeln.

      MfG

      Marc Meyer

    • Michael…….
      Der Michel aus Löhneberga war gegen Sie geradezu ein Finanzgenie.

  138. Guten Morgen, Herr Meyer

    Vielen Dank für Ihren ausführlichen, interessanten und aufschlussreichen Beitrag. Ich gebe ihm für mich den Titel; „a Hitchhiker’s Guide to the Ways of Marc Meyer’s Thinking“.
    Meine kleine Artikelsammlung bietet im Prinzip alles, um Ihre dogmatischen Streitschriften an jedem beliebigen Punkt zu widerlegen. Vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht so eigenwillig und fantasievoll ausgelegt werden, wie Sie das zu tun pflegen.
    Gerne werde ich Sie auch weiterhin herausfordern.

    Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Wochenende

    NB. Schon im ersten Satz liegen Sie komplett falsch

    • @“Roman Günter“

      Guten Morgen

      Sie haben Nachtarbeit geleistet. Viel Gescheites ist Ihnen aber nicht in den Sinn gekommen. Kein fachliches Argument – nichts.

      Mein die SNB tatsächlich, sie könne hinter solch läppischen Kommentaren eines Pseudonyms wie Ihrem hier, über 700 Milliarden Volksschulden verstecken?

      Anstatt zu versuchen, sich über mich lächerlich zu machen, würde die SNB besser daran tun, meine Argumentation zu überdenken.

      Sie wissen ja: Hochmut kommt vor dem Fall.

      Grüssen Sie mir bitte Ihren Herrn Jordan: Er soll bitte einmal seine Hausaufgaben in Sprache, Buchhaltung und Recht nachholen.

      Danke

      Marc Meyer

    • „Walt Rother“

      Der SNB Pausenclown, der hier SNB Chef Jordan verteidigt.

      Kein fachliches Argument. Nichts.

      Armes Kerlchen. Zu mehr ist er nicht fähig.

      Jordan kann stolz sein auf „seine Mannen“

      Bravo Herr Jordan. So stellt man sich eine Diskussion in einer Demokratie vor.

      Der SNB Chef versteckt sich und lässt sich ststtdessen durch anonyme SNB-Lümmel hier vertreten.

      Marc Meyer

    • Dr. Meyer’s Mr. Hyde ist offenbar auch wieder unterwegs. Unter dem Pseudonym Walther Roth versucht sich Herr Meyer offenbar in Psychohygiene.

  139. Wunderbar, Nachtrag III ist unter Dach und Fach, fehlen nur noch MCDLX.👏👍

    Das wird doch sicher bald zu schaffen sein, Herr Meyer?!

  140. In Deutschland beginnt man jetzt, dieselben Gedankenspiele durchzuexerzieren.
    Dabei wird vordringlich der Punkt erwähnt, was die SNB macht, wenn die US-Aktien fallen und gleichzeitig der CHF in einem 5 Billionen Dollar Devisenmarkt (täglich!) weltweit steigt.
    Bei einem Portfolio von 800 Milliarden Schweizer Franken in Fremdpositionen könnten ein mittlerer Börsencrash und die Aufwertung des Schweizer Franken das gesamte Eigenkapital der SNB innerhalb von Stunden pulverisieren.
    Unter uns, 10 % beim Dow Jones im minus, das ist durchaus drin, und die Stunde der Wahrheit beim Euro steht auch noch aus (440 Milliarden Devisenbestände der SNB in dieser Risikowährung).

    Die ansonsten solide Schweiz fiele in ein desaströses Finanzloch, würde dieses nicht unwahrscheinliche Event Realität.

    • @Kurt

      Vielen Dank

      Richtig. Das Eigenkapital der SNB könnte innert Stunden weg sein.

      Mögen Sie sich erinnern an den Konkurs von Lehman Brothers? Sie können sich ungefähr vorstellen, was ein Konkurs der Schweizerischen Nationalbank weltweit an den Finanzmärkten auslösen könnte.

      Aber unsere SNB und die Politiker schlafen.

      Die SNB begnügt sich mit clownesken Einlagen einiger anonymer Kommentatoren hier.

      Damit wird sie sich kaum retten können.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Kurt

      „Die ansonsten solide Schweiz fiele in ein desaströses Finanzloch,…“
      …und trotzdem bliebe der Schweizer Franken überbewertet?
      Wie erklären Sie sich ein solches Szenario?
      Was kann man sich unter einem solchen „Finanzloch“ der Schweiz vorstellen?

      Beste Grüsse

    • ……Kurt.

      Wollen wir hoffen das es so kommt, obwohl ……ich glaube Hoffnung braucht’s dazu gar keine mehr, warten genügt.

      Dummköpfe wie „Walt Rother“ können nur so noch ihre Fehler erkennen.

  141. Auch in Deutschland ist die Diskussion über die Bonität der SNB in vollem Gange.
    Die Diskutanten scheinen sich mehrheitlich auf die Seite von Herrn Dr. Meyer zu befinden.
    Zumindest blasen Sie in dasselbe Horn:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=464946
    Auch ehemalige Spitzenökonomen und Fachautoren unterstreichen durch Ihre Beiträge, daß Herr Dr. Meyer in seiner Einschätzung goldrichtig liegen könnte.

    • @Jurisprudenz

      Besten Dank für Ihren Kommentar, den ich leider erst gerade jetzt gesehen habe.

      Höchst interessant!

      Ich erlaube mir, Ihren Kommentar nochmals ganz oben zu platzieren, da die anonymen SNB-Fürsprecher mit ihrer Polemik alles zumüllen.

      Besten Dank und freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  142. Nachtrag III

    Sehr verehrte Leserinnen und Leser

    Offenbar ein Mitarbeiter der SNB hat mir eine Menge Gesetzesartikel an den Kopf geworfen, die belegen sollen, dass meine Argumentation falsch sei.

    Ich habe die Gesetzesartikel durchgelesen und möchte hier das Ergebnis in einem Nachtrag zusammenfassen.

    Zuerst zitiere ich den Artikel des Kommentators „Roman Günter“, von dem ich annehme, dass er von der SNB selber stammt oder aus deren direkten Umfeld.

    Anschliessend folgt meine Analyse.

    Schönen Abend und schönes Wochenende

    Marc Meyer

    Kommentar von Roman Günter

    Guten Tag Herr Meyer

    Here we are…

    OR Art. 84 / WZG Art. 1 / WZG Art. 2 / WZG Art. 3 / WGZ Art. 10 / NBG Art. 2 / NBG Art. 4 / NBG Art. 9 / NBG Art. 13 / NBG Art. 17 / NBG Art. 32 / SNB AGB 1.13 / SNB AGB 2.1 / SNB AGB 3.2

    Wenn Sie diese Artikel gelesen und verstanden haben, sollte auch Ihnen vieles klarer werden.

    Beste Grüsse

    Zitat Ende

    Meine Antwort:

    Sehr geehrter Herr Günter

    Gehen wir die Artikel, die sie hier aufführen durch:

    ERSTENS:

    Or Artikel 84
    „Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen“

    Frage: Was möchten Sie aus diesem Artikel für die Schulden der SNB ableiten?

    Angenommen, eine Bank besitze Geldschulden gegenüber einer anderen Bank.

    Aus Artikel 84 geht somit hervor, dass diese Geschäftsbank ihr Geld bei der SNB, angelegt in Giroguthaben, als Zahlungsmittel verwenden darf. D.h. die Bank darf der SNB den Zahlungsauftrag geben, ihr Guthaben oder einen Teil davon an jene Bank zu überweisen, an welche die Zahlung gehen soll. Die SNB muss den Auftrag ausführen, da es sich bei den Giroguthaben um gesetzliche Zahlungsmittel handelt. Die SNB muss die entsprechende Reduzierung ihrer Bilanz akzeptieren.

    Konkretes Beispiel:
    Angenommen, eine Geschäftsbank (GB) mit Giroguthaben bei der SNB möchte gerne für einen Kunden Franken verkaufen und Euro kaufen. Die GB kann nun aufgrund dieses Gesetzesartikels der SNB den Zahlungsauftrag geben, mit ihrem Guthaben bei der SNB die Euros zu bezahlen. Die SNB ihrerseits muss demzufolge beispielsweise der Deutschen Bank den Auftrag geben, einen entsprechenden Teil ihres Euro-Guthabens von ihrem Konto auf das Konto der empfangenden Bank zu überweisen. Dadurch wird das Giroguthaben der GB bei der SNB verringert. Zudem wird auch das Euro-Guthaben der SNB bei der Deutschen Bank verringert.

    Konklusion: Die GB hat die gekauften Euros mit Franken bezahlt. Die GB konnte ihrw gesetzliche Zahlungsmittel bei der SNB dazu verwenden, Euros zu bezahlen und die SNB musste Euros liefern.

    OR Artikel 84 bestimmt somit, dass die SNB Vermögen bzw. Aktiven liefern muss, wenn eine Geschäftsbank das will. Denn die Giroguthaben der Banken bei der SNB sind gesetzliches Zahlungsmittel.

    OR Artikel 84 belegt somit, dass die Behauptung von SNB-Chef Jordan falsch ist, wonach die SNB gegen Giroguthaben nur Franken-Banknoten gäbe und umgekehrt.

    ZWEITENS:

    Bundesgesetz über die Währung und Zahlungsmittel (WGZ) Art. 1

    „Die schweizerische Währungseinheit ist der Franken. Er ist in 100 Rappen eingeteilt.“

    Habe ich irgendwo behauptet, die schweizerische Währungseinheit sei nicht der Franken?

    DRITTENS:

    WGZ, Art.2

    „Gesetzliche Zahlungsmittel sind: „

    Lit. c: „die von der Schweizerischen Nationalbank ausgegebenen Banknoten;“

    Richtig. Banknoten sind gesetzliche Zahlungsmittel. Daraus folgt. Ein privater Haushalt darf jederzeit eine Banknote an seine Geschäftsbank zurückgeben und erhält den Betrag gutgeschrieben auf seinem Konto. Damit kann er etwas bezahlen.

    Die Geschäftsbank ihrerseits darf die Banknote jederzeit an die SNB zurückgeben. Der Betrag wird der GB gutgeschrieben auf ihrem Konto bei der SNB. Damit darf die Bank jederzeit etwas bezahlen. (bitte lesen Sie dazu obige Ausführungen zu OR Artikel 84.) Die SNB muss die Zahlung ausführen. Sie darf das nicht verweigern, wie aus der Argumentation von SNB-Chef Jordan hervorginge.

    VIERTENS:

    WGZ, Art. 2

    Gesetzliche Zahlungsmittel sind:…

    Lit c. „auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank.

    Richtig. Auch dieser Artikel belegt auf eindrückliche Weise, dass die Banken mit ihren Sichtguthaben bei der SNB auf Sicht – also sofort – etwas bezahlen dürfen. Die SNB darf das nicht verweigern, wie das aus der Argumentation von SNB-Chef Jordan hervorgeht.

    Ein GB darf also Euros irgendwo kaufen und mit ihren Guthaben bei der SNB bezahlen.

    Bitte beachten Sie, dass laut Gesetz „Giroguthaben“ gesetzliche Zahlungsmittel sind. Die SNB ihrerseits besitzt keine Giroguthaben, sondern „Sichtverbindlichkeiten“ (laut Geschäftsbericht). Sichtverbindlichkeiten können ex definitione keine Zahlungsmittel sein. Auf solch einen absurden Gedanken, wie ihn die SNB verbreitet, kommt das Gesetz glücklicherweise nicht einmal.

    Bitte beachten Sie auch, dass nur aktive Banknoten Zahlungsmittel sein können. Nur ein Aktivum kann ex definitione Zahlungsmittel sein. Ein Zahlungsmittel wird dazu benützt, eine Schuld auf der Passivseite zu bezahlen. Ergo muss ein Zahlungsmittel ein Aktivum sein. Die SNB besitzt jedoch passive Banknoten. Diese können ex definitione nicht Zahlungsmittel sein.

    FUENFTENS:

    WGZ Art. 3. Annahmepflicht

    „Schweizerische Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

    Richtig. Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden. Das Gesetz geht hier davon aus, dass der Verkäufer einer Ware (Anbieter) vom Käufer der Ware (Nachfrager) als Gegenleistung für die Ware Banknoten als Zahlungsmittel für die Geldschuld annehmen muss.

    Eine Person kann also zur Bank gehen und mit seiner Banknote beispielsweise ein Goldvreneli kaufen oder er kann das Geld auf sein Girokonto gutschreiben lassen, um später damit eine Zahlung mit Buchgeld ausführen zu lassen.

    Die Geschäftsbank ihrerseits kann die Banknote an die SNB zurückgeben und sich den Betrag auf ihrem Konto gutsschreiben lassen, um später damit eine Zahlung zu tätigen.

    Meine Argumentation ist somit gesetzeskonform.

    Nicht gesetzeskonform ist dagegen die Behauptung der SNB, sie könne ihre eigenen Schulden, bestehend aus ihren Sichtverbindlichkeiten gegenüber den Banken, bezahlen durch Übergabe von Banknoten.

    Erstens: Durch Übergabe von Banknoten würde die SNB ihre Schulden gegenüber den Banken nicht abbauen, sondern lediglich von einer elektronischen Buchform in eine Papierform bringen. Rechtlich bliebe die Schuld der SNB bestehen. Das wäre lediglich ein Passivtausch.

    Zweitens. Die Bilanz der SNB würde durch die Übergabe von Banknoten anstelle von Giroverbindlichkeiten nicht verkürzt. Eine Bezahlung von Schulden durch gesetzliche Zahlungsmittel müsste aber zwingendermassen zu einem Rückgang der Bilanz führen (bei unverändertem Eigenkapital).

    Auch dieser Artikel untermauert somit meine Argumentation und nicht die der SNB und insbesondere jene von SNB-Chef Jordan.

    Drittens: WGZ Art. 7, Abs. 2 Besagt: „Sie (die SNB) nimmt die nicht benötigten Noten unbeschränkt gegen Vergütung des Nennwerts zurück.“

    Wenn also die SNB nicht benötigte Banknoten unbeschränkt zurücknehmen muss, so folgt daraus, dass die Banken keine Banknoten gegen ihren Willen von der SNB annehmen müssen. Die SNB kann also auch aus rechtlicher Sicht ihre Schulden gegenüber den Banken nicht mit der Übergabe von Banknoten begleichen.

    Viertens: Banknoten müssen als Zahlung angenommen werden. Unterstellt wird ein gegenseitiges Rechtsgeschäft. Ware gegen gesetzliches Zahlungsmittel. Keine Person kann jedoch gegen ihren Willen dazu gezwungen werden, Banknoten anzunehmen.

    Die SNB kann keine Leserin und keinen Leser dazu zwingen, einen Gegenstand zu verkaufen, nur um eine Banknote zu übernehmen. Die Banken können nicht dazu gezwungen werden, gegen ihren Willen Banknoten der SNB anstelle ihrer Guthaben bei der SNB anzunehmen. Das ist Illusion der SNB.

    Bei hunderten Milliarden Giroverbindlichkeiten der SNB müsste die SNB pro Person bis zu 100‘000 Franken in Banknoten zuteilen. D.h. Familienväter müssten ihre Häuser gegen Bargeld verkaufen und diese Banknoten im Safe aufbewahren. Die Argumentation, die SNB könne ihre Giroverbindlichkeiten abbauen durch Übergabe von Banknoten ist fern der Realität. Die Schulden der SNB wären dann anstatt in Giroguthaben einfach in Banknoten verbrieft.

    Fünftens: Der Zahlungsverkehr in unserem Lande würde vollkommen zum Erliegen kommen, weil sämtliche Zahlungen nur noch mit Bargeld abgewickelt werden könnten. SNB-Chef Jordans Behauptung ergibt keinen Sinn.

    Die SNB würde damit gegen Artikel 5 des Bundesgesetzes über die Nationalbank verstossen, wonach die SNB den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu erleichtern hat. Die SNB würde den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Gegenteil verunmöglichen.

    SECHSTENS:

    Artikel 3 Absatz 3 WGZ

    „Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

    Korrekt: GUTHABEN müssen als Zahlungsmittel angenommen werden. VERBINDLICHKEITEN müssen nicht als Zahlungsmittel angenommen werden und können ex definitione auch gar nicht Zahlungsmittel sein.

    Die SNB besitzt nicht Giroguthaben, sondern Sichtverbindlichkeiten.

    Die SNB und insbesondere SNB Chef Jordan sollen nun doch endlich mit ihrem Unsinn aufhören.

    Ich bitte den Bundesrat, dafür besorgt zu sein, dass die SNB mit ihrer dämlichen Argumentation aufhört, die jedes Kind widerlegen kann. Wie sollen Schulden mit zusätzlichen Schulden abgebaut werden? Einfach nur noch lächerlich!

    SIEBTENS:

    WGZ Art 10 besagt:

    „Die Nationalbank legt die Bedingungen, unter denen Träger des Zahlungsverkehrs bei ihr auf Franken lautende Sichtguthaben unterhalten können, gestützt auf das Nationalbankgesetz vom 23. Dezember 19531 fest.“

    Korrekt. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Die SNB legt beispielsweise den Minuszins fest.

    Bezeichnend ist jedoch auch hier, dass von den Trägern der GUTHABEN die Rede ist. Damit werden Zahlungen getätigt.

    ACHTENS:

    Das Bundesgesetz über die Nationalbank (NBG) Art.2 legt fest:

    Soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, gelten die aktienrechtlichen Vorschriften des Obligationenrechts (OR)3.

    Korrekt. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Aus diesem Artikel geht auch hervor, dass die SNB ihre Aktiven marktgerecht bewerten müsste. Das tut sie nicht, sondern bewertet ihre Devisenanlagen zu den manipulierten Kursen. Dadurch weist sie höhere Gewinnen und ein höheren Aktienkapital aus.

    Die SNB verstösst gegen dieses Gesetz.

    Auch geht aus diesem Gesetz hervor, dass die SNB ihre Bilanz bei negativem Eigenkapital der SNB deponieren muss.

    Zudem dürfen Devisenanlagen nicht als Devisenreserven und damit als Eigenkapital der SNB bezeichnet werden, wie das die SNB tut.

    Auch dieser Artikel widerspricht abermals den irrigen Behauptungen von SNB-Chef Jordan.

    NEUNTENS:

    Artikel 9 des NBG besagt:

    „Die Nationalbank hat das ausschliessliche Recht zur Ausgabe der schweizerischen Banknoten.“

    Richtig. Habe ich irgendwo etwas anderes behauptet? Bitte zeigen Sie mir wo.

    Sie werfen hier mit Gesetzesartikel um sich, die meine Argumentation widerlegen sollen, aber das Gegenteil tun. Diese Artikel haben Sie offenbar vorher nicht einmal selber gelesen. Von einem Angestellten der SNB sollte man eine bessere Sorgfaltspflicht erwarten.

    Aber mich erstaunt bei der SNB überhaupt nichts mehr. Liederlichkeit scheint bei der SNB alltäglich zu sein. Und dabei fängt es ganz oben an…

    ZEHNTENS:

    NBG Art. 9

    …Die SNB kann für Banken Konten führen…

    Dito. Auch diesbezüglich habe ich nie etwas anderes behauptet.

    Konten führen bedeutet, dass die Banken die Entscheidungsträger sind. Sie können ihre Kontenbestände bei der SNB vergrössern und verkleinern – nicht nur vergrössern. Auch dieser Gesetzesartikel widerspricht der Behauptung von SNB-Jordan, wonach nur die SNB entscheidet und die Konten nur vergrössert und nicht mehr verringert werden dürfen.

    ELFTENS:

    NBG Art. 13: „Die Nationalbank ist befugt, ausser den mit ihren gesetzlichen Aufgaben verbundenen Geschäften auch Geschäfte für ihren eigenen Betrieb sowie Bankgeschäfte für ihr Personal und ihre Vorsorgeeinrichtungen zu tätigen.“

    ..und offenbar nehmen sich zudem die SNB-Angestellten und ihre Angehörigen auch das Recht heraus, Frontrunning zu betreiben. SNB-Chef Hildebrand hat’s ja vorgemacht.

    Und was soll dieser Artikel hier? Habe ich irgendwo etwas anderes behauptet?

    Herr „Roman Günter“. Es ist offensichtlich, dass Sie auf der Lohnliste der SNB stehen. Und ich sage Ihnen: Eine liederliche Arbeit geben Sie hier ab auf Kosten der Steuerzahler. Es geht Ihnen offenbar einfach darum, mir irgendwelche Artikel an den Kopf zu schmeissen, die ich dann beurteilen soll.

    Wollen Sie mich beschäftigen? Meinen Sie ich habe nichts Gescheiteres zu tun, als die liederliche Arbeit von hochbezahlten SNB-Angestellten hier zu korrigieren?

    ZWOELFTENS:

    NBG Art. 17:

    „Um das reibungslose Funktionieren des Geldmarktes zu erleichtern, müssen die Banken Mindestreserven unterhalten.“

    Korrekt. Habe ich irgendwo einmal etwas anderes behauptet? Wollen Sie hier eigentlich Gesetzesartikel aufzählen, die mir widersprechen oder die mir Recht geben?

    Sie schiessen ein Eigentor nach dem anderen zulasten der SNB.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie und Ihren Chef Thomas Jordan aber gleich auf Artikel 18 des Nationalbankgesetzes aufmerksam machen, den Sie grosszügig „übersehen“.

    Art. 18 Abs. 2 besagt: „Der Mindestreservesatz darf 4 Prozent der kurzfristigen, auf Schweizerfranken lautenden Verbindlichkeiten der Banken nicht überschreiten.“

    Dieser Artikel ist entscheidend: Daraus geht hervor, dass die SNB eben nicht das Recht hat, von den Banken unbeschränkt Mindestreserven einzufordern. Das ist gleichbedeutend mit dem Satz, die SNB hat keine rechtliche Handhabe, ihre Geldmenge per Gesetz unbeschränkt aufzustocken.

    Halten die Banken nämlich Mindestreserven im Betrag von 4 Prozent, so darf die SNB nicht noch mehr Giroguthaben von den Banken fordern.

    Daraus folgt zwingend: Ist das Mindestmass von 4 Prozent überschritten, so haben die Banken das Recht, ihre Guthaben bei der SNB abzubauen.

    Ich wiederhole. Die Banken haben das Recht, ihre Guthaben bei der SNB abzubauen.

    Diese Guthaben der Banken bzw. Verbindlichkeiten der SNB-Bilanz kann die SNB nur abbauen, wenn sie entsprechendes Vermögen auf der Aktivseite verkauft.

    Daraus folgt ZWINGEND, dass die SNB entgegen den Behauptungen ihres Chefs Jordan Vermögen verkaufen muss – MUSS – wenn die Banken das fordern. Es gibt keine andere Möglichkeit.

    Die Behauptung von SNB-Chef Jordan, wonach die SNB gegen Giroguthaben nur Banknoten hergäbe und umgekehrt ist damit ein und für allemal widerlegt.

    Es ist einfach Unfug, was uns SNB-Chef Jordan weismachen will – auch wenn die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Zürich mit ihrem Doyen artig klatscht, wenn er solche Irrlehren verbreitet.

    DREIZEHNTENS:

    Art. 32

    Hier geht es um die Liquidation der SNB.

    Diesen Artikel haben Sie einfach auch noch hingeknallt – um den Eindruck bei der Leserschaft zu erwecken, viele Artikel widersprächen meiner Argumentation.

    Nochmals Bitte lesen Sie Ihre Artikel durch, bevor Sie diese mir schicken. Allesamt belegen das Gegenteil von dem, was Sie wollen. Alle geben mir Recht und der SNB mit Herrn Jordan falsch.

    Und was Sie mit Ihren AGB der SNB hier widerlegen wollen, ist mir vollkommen schleierhaft. Ich erspare mir diese vor dem Hintergrund ihrer oberflächlichen Arbeit.

    Ich komme zum Schluss:

    Herr „Roman Günter“ (wie ist eigentlich Ihr korrekter Name?), Sie haben hier eine ganz liederliche Arbeit geleistet: Sie haben eine Menge Artikel aufgelistet, die meinen Argumentationen widersprechen soll.

    Herablassend haben Sie geschrieben, nach dem Studium derselben würde ich einiges besser verstehen. Dabei haben Sie sich selber nicht einmal die Mühe gemacht, diese Artikel selber zu lesen.

    Sämtliche Ihrer Artikel untermauern meine Argumentation und widersprechen jener von SNB-Chef Jordan.

    Es ist beschämend für eine Zentralbank, solch liederliche Arbeit abzugeben. Sie haben damit SNB-Chef Jordan einen Bärendienst erwiesen.

    Es ist befremdend, dass nirgends in den Schweizer Medien eine Diskussion über die Irrlehren der Schweizer Nationalbank stattfinden kann – dabei es geht mittlerweile um 800 Milliarden.

    Befremdend ist auch, dass die SNB es nicht für nötig erachtet oder nicht den Mut hat, selber an der Diskussion hier über sie teilzunehmen.

    Befremdend ist auch, dass die Argumentation der SNB und insbesondere jene von Herrn Jordan hier unter Pseudonymen und anonym erfolgt.

    Die SNB und ihr Verhalten passen nicht in unsere Demokratie.

    Ich bitte den Bundesrat nun endlich bei der SNB zum Rechten zu schauen.

    Danke

    Marc Meyer

    P.S. Zum Schluss möchte ich noch auf die Bundesverfassung aufmerksam machen: Dort ist in Art. 99 festgehalten, dass die SNB im Gesamtinteresse des Landes handeln muss.

    Ist es im Gesamtinteresse der Schweiz, wenn die SNB ihr gesamtes Vermögen von fast 800 Milliarden im Ausland investiert und damit unter hohem Risiko die dortigen Volkswirtschaften ankurbelt, während sie in der Schweiz nicht einmal ein halbes Prozent davon investiert?

    • Korrigenda

      Unter ACHTENS

      Die Überbewertung der Devisenanlagen durch die SNB führt künstlich zu rinem höheren EIGENKAPITAL der SNB.

      Damit verstösst die SNB auch gegen das OR.

    • Autsch …..das tut aber weh ?

      Herr Meyer…….

      Damit haben sie einige Pseudo-Kommentatoren hier in Grund und Boden gestampft.

      Bravo

  143. Sehr geehrter Herr Roman Günter,

    Art. 84 des Obligationenrechts gibt Anlass nachzudenken; wo es heisst:

    „Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen.“

    So kurz und knackig das WZG nämlich ist, hat es inzwischen doch mindestens einen entscheidenden Schönheitsfehler: Seit 2016 listet es nicht mehr sämtliche „gesetzlichen Zahlungsmittel“ im Sinne von Art. 84 OR auf. Der Gesetzgeber hat nämlich die legislatorische Sünde begangen, durch eine Hintertür für eine ganz spezifische Gruppe von Zahlungen ein weiteres gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen:

    Nach den neu formulierten Art. 129 und 136 des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes werden Barzahlungen auf CHF 100’000 limitiert. Wird mit anderen Worten z.B. das Haus eines insolventen Schuldners für CHF 500’000 zwangsversteigert, kann der Käufer seine Preisschuld nicht mehr durch Übergabe von 500 Tausendernoten – also NICHT mehr dem üblichen gesetzlichen Zahlungsmittel – begleichen.

    Er muss vielmehr einen sog. Finanzintermediär (Bank u.ä.) beiziehen, was nun regelmässig auf eine Giroüberweisung hinausläuft. Insofern wird das (bislang) nicht-gesetzliche Zahlungsmittel „Sichtguthaben gegenüber Geschäftsbank“ zu einem gemäss Art. 84 OR liberatorisch wirkenden gesetzlichen Zahlungsmittel!

    Rechtlich hat die Gleichstellung zwischen Banknoten und Zentralbankguthaben zur Folge, dass die SNB schon abschliessend erfüllt, wenn sie eine Gutschrift vornimmt. (Die zwischen der SNB und den Banken bestehenden AGB etc. lasse ich mal beiseite, denn diese kann die SNB sowieso einseitig ändern, Art. 9 Abs. 2 NBG sei Dank.)

    Sonst würde die – nota bene unbeschränkte – Annahmepflicht in Art. 3 Abs. 3 WZG keinen Sinn machen.

    „Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

    Kurzum: würde eine Bank zu viel „BARES“ verlangen, müsste sie mutmasslich mit leeren Händen wieder abziehen. Die Sache ist heikel seit SNB-Guthaben teils mit Negativzinsen belegt sind und harrt einer definitiven Klärung.

    Ihre sehr geschätzte Meinung dazu würde mich brennend interessieren, ob Sie mit mir übereinstimmen, darin ein Betrug am Geldsystem zu erblicken? Achtung: von Betrug von und durch die Schweizerische Nationalbank kann nicht die Rede sein. Hierbei, handelt es sich um Betrug am System. Die SNB ist und bleibt eine der renommiertesten und saubersten Zentralbanken der Welt. Die „Sauereien“ haben Andere begangen.

    MfG

    • Guten Tag, Arbeitgeber (AHV Rentner)

      Grundsätzlich bin ich mit Ihnen einverstanden, wenn Sie im Zusammenhang mit Bargeschäften von einem Eingriff in die Vertragsfreiheit sprechen. Nach geltendem Gesetz sollten prinzipiell alle Geldschulden uneingeschränkt mit Bargeld begleichbar sein. In der Realität ist das aber schon länger nicht mehr der Fall, wie Ihr Beispiel mit der Versteigerung anschaulich beschreibt. Sie können auch schon seit längerem nicht mehr einfach Ihr Guthaben bei der Hausbank unbeschränkt bar beziehen, die Bank würde sich bei grösseren Beträgen weigern, obwohl sie streng rechtlich betrachtet, sehr wohl dazu verpflichtet wäre. Die Bank muss hier eine Risikoabwägung vornehmen.

      Das hat aber nichts mit der Nationalbank zu tun, sondern mit den Geldwäschereibestimmungen. Die Schweiz ist mit ihrem Finanzplatz international exponiert. So droht die FATF immer mal wieder mit Ermahnungen und grauen Listen, sollte die Schweiz (und andere Länder) nicht mit noch strengeren Geldwäschereirichtlinien nachziehen.

      Die Geschäftsbanken betrifft dies aber nicht direkt. Sie können im Prinzip unbeschränkt Bargeld von der Nationalbank beziehen. Die Nationalbank behält sich dabei aber Einschränkungen vor:
      „Bei ausserordentlichen Bargeldbezügen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs bestimmt sind, können gestützt auf die Bestimmungen des WZG zusätzliche Vorschriften durch die SNB erlassen werden.“ (aus dem Merkblatt für Notenbezug)

      Aus logistischer und versicherungstechnischer Sicht und nicht zuletzt aus Haftungsgründen, wird kaum eine Bank grössere Mengen an Bargeld, welche nicht für den normalen Geschäftsverkehr benötigt werden, irgendwo einlagern. Diskutiert wurde dies allenthalben, nachdem die Negativzinsen eingeführt worden sind. In der Praxis sind die Kosten und die persönlichen Risiken der Entscheidungsträger eher zu hoch.

      Beste Grüsse

    • @Rene Menendez

      Sehr geehrter Herr Menendez

      Korrekt.

      Die Texte stimmen tatsächlich wortwörtlich überein.

      Danke für den Hinweis.

      Marc Meyer

    • @Arbeitgeber AHV Rentner

      Der Hinweis von Herrn Menendez ist gemäss meiner Prüfung korrekt.

      Haben Sie kopiert oder sind Sie identisch mit jenem Kommentator?

      MfG

    • Guten Tag Herr Dr. Menendez,

      der Text stammt von mir (Swissie). Ich schreibe auch unter dem Pseudonym (Swissie). Stehe für jede weitere Informationen zur Verfügung.

      Beste Grüsse

  144. Guten Tag Herr Meyer
    Here we are…
    OR Art. 84 / WZG Art. 1 / WZG Art. 2 / WZG Art. 3 / WGZ Art. 10 / NBG Art. 2 / NBG Art. 4 / NBG Art. 9 / NBG Art. 13 / NBG Art. 17 / NBG Art. 32 / SNB AGB 1.13 / SNB AGB 2.1 / SNB AGB 3.2

    Wenn Sie diese Artikel gelesen und verstanden haben, sollte auch Ihnen vieles klarer werden.

    Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Danke

      Wäre freundlich gewesen, Sie hätten die von Ihnen aufgeführten Artikel zitiert. Aber ich erledige nun diese Arbeit für Sie und die Leserinnen und Leser selber.

      Gehen wir die Artikel, die sie hier aufführen durch:

      ERSTENS:

      Or Artikel 84
      „Geldschulden sind in gesetzlichen Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen“

      Frage: Was möchten Sie aus diesem Artikel für die Schulden der SNB ableiten?

      Angenommen, eine Bank besitze Geldschulden gegenüber einer anderen Bank.

      Aus Artikel 84 geht somit hervor, dass diese Geschäftsbank ihr Geld bei der SNB, angelegt in Giroguthaben, als Zahlungsmittel verwenden darf. D.h. die Bank darf der SNB den Zahlungsauftrag geben, ihr Guthaben oder einen Teil davon an jene Bank zu überweisen, an welche die Zahlung gehen soll. Die SNB muss den Auftrag ausführen, da es sich bei den Giroguthaben um gesetzliche Zahlungsmittel handelt. Die SNB muss die entsprechende Reduzierung ihrer Bilanz akzeptieren.

      Konkretes Beispiel:
      Angenommen, eine Geschäftsbank (GB) mit Giroguthaben bei der SNB möchte gerne für einen Kunden Franken verkaufen und Euro kaufen. Die GB kann nun aufgrund dieses Gesetzesartikels der SNB den Zahlungsauftrag geben, mit ihrem Guthaben bei der SNB die Euros zu bezahlen. Die SNB ihrerseits muss demzufolge beispielsweise der Deutschen Bank den Auftrag geben, einen entsprechenden Teil ihres Euro-Guthabens von ihrem Konto auf das Konto der empfangenden Bank zu überweisen. Dadurch wird das Giroguthaben der GB bei der SNB verringert. Zudem wird auch das Euro-Guthaben der SNB bei der Deutschen Bank verringert.

      Konklusion: Die GB hat die gekauften Euros mit Franken bezahlt. Die GB konnte ihrw gesetzliche Zahlungsmittel bei der SNB dazu verwenden, Euros zu bezahlen und die SNB musste Euros liefern.

      OR Artikel 84 bestimmt somit, dass die SNB Vermögen bzw. Aktiven liefern muss, wenn eine Geschäftsbank das will. Denn die Giroguthaben der Banken bei der SNB sind gesetzliches Zahlungsmittel.

      OR Artikel 84 belegt somit, dass die Behauptung von SNB-Chef Jordan falsch ist, wonach die SNB gegen Giroguthaben nur Franken-Banknoten gäbe und umgekehrt.

      ZWEITENS:

      Bundesgesetz über die Währung und Zahlungsmittel (WGZ) Art. 1

      „Die schweizerische Währungseinheit ist der Franken. Er ist in 100 Rappen eingeteilt.“

      Habe ich irgendwo behauptet, die schweizerische Währungseinheit sei nicht der Franken?

      DRITTENS:

      WGZ, Art.2

      „Gesetzliche Zahlungsmittel sind: „

      Lit. c: „die von der Schweizerischen Nationalbank ausgegebenen Banknoten;“

      Richtig. Banknoten sind gesetzliche Zahlungsmittel. Daraus folgt. Ein privater Haushalt darf jederzeit eine Banknote an seine Geschäftsbank zurückgeben und erhält den Betrag gutgeschrieben auf seinem Konto. Damit kann er etwas bezahlen.

      Die Geschäftsbank ihrerseits darf die Banknote jederzeit an die SNB zurückgeben. Der Betrag wird der GB gutgeschrieben auf ihrem Konto bei der SNB. Damit darf die Bank jederzeit etwas bezahlen. (bitte lesen Sie dazu obige Ausführungen zu OR Artikel 84.) Die SNB muss die Zahlung ausführen. Sie darf das nicht verweigern, wie aus der Argumentation von SNB-Chef Jordan hervorginge.

      VIERTENS:

      WGZ, Art. 2

      Gesetzliche Zahlungsmittel sind:…

      Lit c. „auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank.

      Richtig. Auch dieser Artikel belegt auf eindrückliche Weise, dass die Banken mit ihren Sichtguthaben bei der SNB auf Sicht – also sofort – etwas bezahlen dürfen. Die SNB darf das nicht verweigern, wie das aus der Argumentation von SNB-Chef Jordan hervorgeht.

      Ein GB darf also Euros irgendwo kaufen und mit ihren Guthaben bei der SNB bezahlen.

      Bitte beachten Sie, dass laut Gesetz „Giroguthaben“ gesetzliche Zahlungsmittel sind. Die SNB ihrerseits besitzt keine Giroguthaben, sondern „Sichtverbindlichkeiten“ (laut Geschäftsbericht). Sichtverbindlichkeiten können ex definitione keine Zahlungsmittel sein. Auf solch einen absurden Gedanken, wie ihn die SNB verbreitet, kommt das Gesetz glücklicherweise nicht einmal.

      Bitte beachten Sie auch, dass nur aktive Banknoten Zahlungsmittel sein können. Nur ein Aktivum kann ex definitione Zahlungsmittel sein. Ein Zahlungsmittel wird dazu benützt, eine Schuld auf der Passivseite zu bezahlen. Ergo muss ein Zahlungsmittel ein Aktivum sein. Die SNB besitzt jedoch passive Banknoten. Diese können ex definitione nicht Zahlungsmittel sein.

      FUENFTENS:

      WGZ Art. 3. Annahmepflicht

      „Schweizerische Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

      Richtig. Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden. Das Gesetz geht hier davon aus, dass der Verkäufer einer Ware (Anbieter) vom Käufer der Ware (Nachfrager) als Gegenleistung für die Ware Banknoten als Zahlungsmittel für die Geldschuld annehmen muss.

      Eine Person kann also zur Bank gehen und mit seiner Banknote beispielsweise ein Goldvreneli kaufen oder er kann das Geld auf sein Girokonto gutschreiben lassen, um später damit eine Zahlung mit Buchgeld ausführen zu lassen.

      Die Geschäftsbank ihrerseits kann die Banknote an die SNB zurückgeben und sich den Betrag auf ihrem Konto gutsschreiben lassen, um später damit eine Zahlung zu tätigen.

      Meine Argumentation ist somit gesetzeskonform.

      Nicht gesetzeskonform ist dagegen die Behauptung der SNB, sie könne ihre eigenen Schulden, bestehend aus ihren Sichtverbindlichkeiten gegenüber den Banken, bezahlen durch Übergabe von Banknoten.

      Erstens: Durch Übergabe von Banknoten würde die SNB ihre Schulden gegenüber den Banken nicht abbauen, sondern lediglich von einer elektronischen Buchform in eine Papierform bringen. Rechtlich bliebe die Schuld der SNB bestehen. Das wäre lediglich ein Passivtausch.

      Zweitens. Die Bilanz der SNB würde durch die Übergabe von Banknoten anstelle von Giroverbindlichkeiten nicht verkürzt. Eine Bezahlung von Schulden durch gesetzliche Zahlungsmittel müsste aber zwingendermassen zu einem Rückgang der Bilanz führen (bei unverändertem Eigenkapital).

      Auch dieser Artikel untermauert somit meine Argumentation und nicht die der SNB und insbesondere jene von SNB-Chef Jordan.

      Drittens: WGZ Art. 7, Abs. 2 Besagt: „Sie (die SNB) nimmt die nicht benötigten Noten unbeschränkt gegen Vergütung des Nennwerts zurück.“

      Wenn also die SNB nicht benötigte Banknoten unbeschränkt zurücknehmen muss, so folgt daraus, dass die Banken keine Banknoten gegen ihren Willen von der SNB annehmen müssen. Die SNB kann also auch aus rechtlicher Sicht ihre Schulden gegenüber den Banken nicht mit der Übergabe von Banknoten begleichen.

      Viertens: Banknoten müssen als Zahlung angenommen werden. Unterstellt wird ein gegenseitiges Rechtsgeschäft. Ware gegen gesetzliches Zahlungsmittel. Keine Person kann jedoch gegen ihren Willen dazu gezwungen werden, Banknoten anzunehmen.

      Die SNB kann keine Leserin und keinen Leser dazu zwingen, einen Gegenstand zu verkaufen, nur um eine Banknote zu übernehmen. Die Banken können nicht dazu gezwungen werden, gegen ihren Willen Banknoten der SNB anstelle ihrer Guthaben bei der SNB anzunehmen. Das ist Illusion der SNB.

      Bei hunderten Milliarden Giroverbindlichkeiten der SNB müsste die SNB pro Person bis zu 100‘000 Franken in Banknoten zuteilen. D.h. Familienväter müssten ihre Häuser gegen Bargeld verkaufen und diese Banknoten im Safe aufbewahren. Die Argumentation, die SNB könne ihre Giroverbindlichkeiten abbauen durch Übergabe von Banknoten ist fern der Realität. Die Schulden der SNB wären dann anstatt in Giroguthaben einfach in Banknoten verbrieft.

      Fünftens: Der Zahlungsverkehr in unserem Lande würde vollkommen zum Erliegen kommen, weil sämtliche Zahlungen nur noch mit Bargeld abgewickelt werden könnten. SNB-Chef Jordans Behauptung ergibt keinen Sinn.

      Die SNB würde damit gegen Artikel 5 des Bundesgesetzes über die Nationalbank verstossen, wonach die SNB den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu erleichtern hat. Die SNB würde den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Gegenteil verunmöglichen.

      SECHSTENS:

      Artikel 3 Absatz 3 WGZ

      „Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

      Korrekt: GUTHABEN müssen als Zahlungsmittel angenommen werden. VERBINDLICHKEITEN müssen nicht als Zahlungsmittel angenommen werden und können ex definitione auch gar nicht Zahlungsmittel sein.

      Die SNB besitzt nicht Giroguthaben, sondern Sichtverbindlichkeiten.

      Die SNB und insbesondere SNB Chef Jordan sollen nun doch endlich mit ihrem Unsinn aufhören.

      Ich bitte den Bundesrat, dafür besorgt zu sein, dass die SNB mit ihrer dämlichen Argumentation aufhört, die jedes Kind widerlegen kann. Wie sollen Schulden mit zusätzlichen Schulden abgebaut werden? Einfach nur noch lächerlich!

      SIEBTENS:

      WGZ Art 10 besagt:

      „Die Nationalbank legt die Bedingungen, unter denen Träger des Zahlungsverkehrs bei ihr auf Franken lautende Sichtguthaben unterhalten können, gestützt auf das Nationalbankgesetz vom 23. Dezember 19531 fest.“

      Korrekt. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Die SNB legt beispielsweise den Minuszins fest.

      Bezeichnend ist jedoch auch hier, dass von den Trägern der GUTHABEN die Rede ist. Damit werden Zahlungen getätigt.

      ACHTENS:

      Das Bundesgesetz über die Nationalbank (NBG) Art.2 legt fest:

      Soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, gelten die aktienrechtlichen Vorschriften des Obligationenrechts (OR)3.

      Korrekt. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Aus diesem Artikel geht auch hervor, dass die SNB ihre Aktiven marktgerecht bewerten müsste. Das tut sie nicht, sondern bewertet ihre Devisenanlagen zu den manipulierten Kursen. Dadurch weist sie höhere Gewinnen und ein höheren Aktienkapital aus.

      Die SNB verstösst gegen dieses Gesetz.

      Auch geht aus diesem Gesetz hervor, dass die SNB ihre Bilanz bei negativem Eigenkapital der SNB deponieren muss.

      Zudem dürfen Devisenanlagen nicht als Devisenreserven und damit als Eigenkapital der SNB bezeichnet werden, wie das die SNB tut.

      Auch dieser Artikel widerspricht abermals den irrigen Behauptungen von SNB-Chef Jordan.

      NEUNTENS:

      Artikel 9 des NBG besagt:

      „Die Nationalbank hat das ausschliessliche Recht zur Ausgabe der schweizerischen Banknoten.“

      Richtig. Habe ich irgendwo etwas anderes behauptet? Bitte zeigen Sie mir wo.

      Sie werfen hier mit Gesetzesartikel um sich, die meine Argumentation widerlegen sollen, aber das Gegenteil tun. Diese Artikel haben Sie offenbar vorher nicht einmal selber gelesen. Von einem Angestellten der SNB sollte man eine bessere Sorgfaltspflicht erwarten.

      Aber mich erstaunt bei der SNB überhaupt nichts mehr. Liederlichkeit scheint bei der SNB alltäglich zu sein. Und dabei fängt es ganz oben an…

      ZEHNTENS:

      NBG Art. 9

      …Die SNB kann für Banken Konten führen…

      Dito. Auch diesbezüglich habe ich nie etwas anderes behauptet.

      Konten führen bedeutet, dass die Banken die Entscheidungsträger sind. Sie können ihre Kontenbestände bei der SNB vergrössern und verkleinern – nicht nur vergrössern. Auch dieser Gesetzesartikel widerspricht der Behauptung von SNB-Jordan, wonach nur die SNB entscheidet und die Konten nur vergrössert und nicht mehr verringert werden dürfen.

      ELFTENS:

      NBG Art. 13: „Die Nationalbank ist befugt, ausser den mit ihren gesetzlichen Aufgaben verbundenen Geschäften auch Geschäfte für ihren eigenen Betrieb sowie Bankgeschäfte für ihr Personal und ihre Vorsorgeeinrichtungen zu tätigen.“

      ..und offenbar nehmen sich zudem die SNB-Angestellten und ihre Angehörigen auch das Recht heraus, Frontrunning zu betreiben. SNB-Chef Hildebrand hat’s ja vorgemacht.

      Und was soll dieser Artikel hier? Habe ich irgendwo etwas anderes behauptet?

      Herr „Roman Günter“. Es ist offensichtlich, dass Sie auf der Lohnliste der SNB stehen. Und ich sage Ihnen: Eine liederliche Arbeit geben Sie hier ab auf Kosten der Steuerzahler. Es geht Ihnen offenbar einfach darum, mir irgendwelche Artikel an den Kopf zu schmeissen, die ich dann beurteilen soll.

      Wollen Sie mich beschäftigen? Meinen Sie ich habe nichts Gescheiteres zu tun, als die liederliche Arbeit von hochbezahlten SNB-Angestellten hier zu korrigieren?

      ZWOELFTENS:

      NBG Art. 17:

      „Um das reibungslose Funktionieren des Geldmarktes zu erleichtern, müssen die Banken Mindestreserven unterhalten.“

      Korrekt. Habe ich irgendwo einmal etwas anderes behauptet? Wollen Sie hier eigentlich Gesetzesartikel aufzählen, die mir widersprechen oder die mir Recht geben?

      Sie schiessen ein Eigentor nach dem anderen zulasten der SNB.

      Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie und Ihren Chef Thomas Jordan aber gleich auf Artikel 18 des Nationalbankgesetzes aufmerksam machen, den Sie grosszügig „übersehen“.

      Art. 18 Abs. 2 besagt: „Der Mindestreservesatz darf 4 Prozent der kurzfristigen, auf Schweizerfranken lautenden Verbindlichkeiten der Banken nicht überschreiten.“

      Dieser Artikel ist entscheidend: Daraus geht hervor, dass die SNB eben nicht das Recht hat, von den Banken unbeschränkt Mindestreserven einzufordern. Das ist gleichbedeutend mit dem Satz, die SNB hat keine rechtliche Handhabe, ihre Geldmenge per Gesetz unbeschränkt aufzustocken.

      Halten die Banken nämlich Mindestreserven im Betrag von 4 Prozent, so darf die SNB nicht noch mehr Giroguthaben von den Banken fordern.

      Daraus folgt zwingend: Ist das Mindestmass von 4 Prozent überschritten, so haben die Banken das Recht, ihre Guthaben bei der SNB abzubauen.

      Ich wiederhole. Die Banken haben das Recht, ihre Guthaben bei der SNB abzubauen.

      Diese Guthaben der Banken bzw. Verbindlichkeiten der SNB-Bilanz kann die SNB nur abbauen, wenn sie entsprechendes Vermögen auf der Aktivseite verkauft.

      Daraus folgt ZWINGEND, dass die SNB entgegen den Behauptungen ihres Chefs Jordan Vermögen verkaufen muss – MUSS – wenn die Banken das fordern. Es gibt keine andere Möglichkeit.

      Die Behauptung von SNB-Chef Jordan, wonach die SNB gegen Giroguthaben nur Banknoten hergäbe und umgekehrt ist damit ein und für allemal widerlegt.

      Es ist einfach Unfug, was uns SNB-Chef Jordan weismachen will – auch wenn die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Zürich mit ihrem Doyen artig klatscht, wenn er solche Irrlehren verbreitet.

      DREIZEHNTENS:

      Art. 32

      Hier geht es um die Liquidation der SNB.

      Diesen Artikel haben Sie einfach auch noch hingeknallt – um den Eindruck bei der Leserschaft zu erwecken, viele Artikel widersprächen meiner Argumentation.

      Nochmals Bitte lesen Sie Ihre Artikel durch, bevor Sie diese mir schicken. Allesamt belegen das Gegenteil von dem, was Sie wollen. Alle geben mir Recht und der SNB mit Herrn Jordan falsch.

      Und was Sie mit Ihren AGB der SNB hier widerlegen wollen, ist mir vollkommen schleierhaft. Ich erspare mir diese vor dem Hintergrund ihrer oberflächlichen Arbeit.

      Ich komme zum Schluss:

      Herr „Roman Günter“ (wie ist eigentlich Ihr korrekter Name?), Sie haben hier eine ganz liederliche Arbeit geleistet: Sie haben eine Menge Artikel aufgelistet, die meinen Argumentationen widersprechen soll.

      Herablassend haben Sie geschrieben, nach dem Studium derselben würde ich einiges besser verstehen. Dabei haben Sie sich selber nicht einmal die Mühe gemacht, diese Artikel selber zu lesen.

      Sämtliche Ihrer Artikel untermauern meine Argumentation und widersprechen jener von SNB-Chef Jordan.

      Es ist beschämend für eine Zentralbank, solch liederliche Arbeit abzugeben. Sie haben damit SNB-Chef Jordan einen Bärendienst erwiesen.

      Es ist befremdend, dass nirgends in den Schweizer Medien eine Diskussion über die Irrlehren der Schweizer Nationalbank stattfinden kann – dabei es geht mittlerweile um 800 Milliarden.

      Befremdend ist auch, dass die SNB es nicht für nötig erachtet oder nicht den Mut hat, selber an der Diskussion hier über sie teilzunehmen.

      Befremdend ist auch, dass die Argumentation der SNB und insbesondere jene von Herrn Jordan hier unter Pseudonymen und anonym erfolgt.

      Die SNB und ihr Verhalten passen nicht in unsere Demokratie.

      Ich bitte den Bundesrat nun endlich bei der SNB zum Rechten zu schauen.

      Danke

      Marc Meyer

      P.S. Zum Schluss möchte ich noch auf die Bundesverfassung aufmerksam machen: Dort ist in Art. 99 festgehalten, dass die SNB im Gesamtinteresse des Landes handeln muss.

      Ist es im Gesamtinteresse der Schweiz, wenn die SNB ihr gesamtes Vermögen von fast 800 Milliarden im Ausland investiert und damit unter hohem Risiko die dortigen Volkswirtschaften ankurbelt, während sie in der Schweiz nicht einmal ein halbes Prozent davon investiert?

  145. Guten Morgen Herr Dr. Meyer,

    In weiten Teilen sind wir uns einig. Die Meinungen gehen auseinander nur in der Tatsache, dass gesetzliche Zahlungsmittel in der Schweiz per Gesetz Endbahnof sind. Es kann mit Hilfe vom Staat oder von Bundesrichtern nichts weiter gefordert werden. CHF ist die Schuld. Und nicht Gold, und nicht Euro, keine Aktien und keine Obligationen. CHF als gesetzliches Zahlungsmittel muss die SNB der Bank geben – und nichts anderes. Das kann sie in Noten machen oder als Sichtguthaben bei ihr. Dass dies für die SNB wiederum eine Schuld ist, spielt für die Bank keine Rolle.

    Historisch gesehen (Jahr 1999) hat hier für Zentralbankguthaben ein ähnlicher Transitionsprozess stattgefunden wie damals, als Banknoten nach und nach den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels erlangten.
    https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/1999/7258.pdf
    (S. 7263).

    Dieser Prozess ist noch nicht am Ende angelangt – was die Qualifikation der Zentralbankguthaben nicht gerade erleichtert. Die Tendenz hin zum schuldfreien Aktivum ist aber klar erkennbar.

    Natürlich können Sie (als Privatperson) oder (als Geschäftsbank oder eine andere juristische Person die über einen SNB Konto verfügt) den juristischen Weg einschlagen und etwas anderes einfordern als „gesetzliche Zahlungsmittel“. Ich verfüge über keine Glaskugel und kann nicht wissen, ob eine solche Beschwerde/Klage überhaupt zugelassen würde.

    Herr Dr. Meyer sind Sie sich bewusst, dass Sie (nicht) eine Irrlehre aufgedeckt haben, sondern ein Betrug am Geldsystem? Sie als (Bank) Bank können laut Gesetzt zur SNB gehen und eine Banknote in Giroguthaben umtauschen (Bundesgesetz über die Währungen und Zahlungsmittel. Art. 7 Abs. 2).

    Die SNB sagt: „Hier hast du CHF (gesetzliches Zahlungsmittel) und jetzt verschwinde!“.

    Wo liegt der Haken den Sie aufgedeckt haben?

    Die Bewertung der Giroguthaben richtet sich nach der Bewertung des Vermögens der SNB. Um die Sichtguthaben abzubauen muss die SNB Vermögenswerte verkaufen. Aber die SNB hat die CHF bereits auf dem Konto der Bank gutgeschrieben.

    Sehen Sie? Natürlich haben Sie Recht. Na und? Das Ganze erinnert mich an die Fehlkonstruktion 2. Säule und 3. Säule Doktrin.

    Herr Dr. Marc Meyer Sie sind ein Ehrenmann und lieben unser Land. Wer die Wahrheit sagt, wo alle anderen sich stillschweigend auf anderes geeinigt haben, legt unvermeidlich Machtverhältnisse bloss und mehr als das. Da diese Macht sich unausgesprochen verbreitet, also ohne das Prinzip der Täuschung nicht bestehen könnte, bedeutet ihr Benennen gleichzeitig ihr Ende.

    Bleiben Sie uns lange erhalten, und ich ermutige Sie weiterhin zu schreiben, auch wenn man oftmals sehr einsam sein kann, aber glauben Sie mir hinter Ihren Schriften stehen vielmehr Menschen als Sie sich vorstellen können.

    MfG

    • Guten Tag, Arbeitgeber (AHV Rentner)

      Sie stellen fest, dass…
      „Die Bewertung der Giroguthaben richtet sich nach der Bewertung des Vermögens der SNB. Um die Sichtguthaben abzubauen muss die SNB Vermögenswerte verkaufen. Aber die SNB hat die CHF bereits auf dem Konto der Bank gutgeschrieben.“

      Die Giroguthaben werden nicht bewertet, sie sind nominal gesetzlich fixiert. Die SNB wird auch keine Sichtguthaben abbauen, sondern eine schwächere Nachfrage nach Schweizer Franken durch Verkäufe aus den Aktiven kompensieren. (Die Geschäftsbank kauft Devisen und zahlt mit Schweizer Franken – das Girokonto wird belastet). Damit verkürzt sich die Nationalbank-Bilanz entsprechend. Durch die positive Wertentwicklung der Aktiven durch den schwächeren Franken als Bewertungswährung, werden die Girokonti stärker abnehmen, als dies auf der Aktivseite geschieht. Die Differenz wird als Gewinn ausgewiesen.

      Ich sehe hier keinen Haken und kann Ihren „Betrug am Geldsystem“ nicht nachvollziehen. Vielleicht haben Sie dazu zusätzliche Informationen?

      Beste Grüsse

  146. Marc Meyer erhöht auf 1:12 – herzlichen Glückwunsch!

    Fehlen jetzt nur noch Addendum III – MCDLXI. Freuen wir uns darauf! 👍

    Walt Rother

    9. Juli 2018 / 22:13

    Wunderbar, jetzt steht es bereits 1:10! Auf jeden Kommentar eines Lesers gibt es 10 Wortmeldungen von Marc Meyer.
    Kann Herr Meyer sich immer noch weiter steigern?
    Seien wir gespannt!!

  147. @Arbeitgeber AHV Rentner

    Genauso wie Sie mit Buchgeld auf einem Konto etwas bezahlen können, genauso können die Banken mit ihrem Geld suf dem Konto bei der SNB etwas bezahlen.

    Das habe ich nun schon aus buchhalterischer wie auch aus rechtlicher Sicht zur Genüge bewiesen..

    MfG

  148. „@Roman Günter“ und orignieller Bisserwesser
    Aus dem Gesetz geht hervor, dass die Banken ihre Guthaben bei der SNB reduzieren können. Die Banken dürfen mit ihrem Geld bei der SNB Zahlungen tätigen.
    Daraus folgt, dass die SNB Aktiven überweisen muss auf Anordnung der Banken.“

    Aber Herr Meyer,
    Die SNB kann den Banken doch Banknoten (immerhin auch gesetzliches Zahlungsmittel) senden und so die Giralgeldguthaben verringern.

    Oder sagt das Gesetz explizit, dass Banknoten auch als Teil der zu reduzierbaren Guthaben gehören?

    • @Peter Keller

      Ob Schuld in Papierform verbrieft ist oder in elektronischer Form spielt keine Rolle.

      Banken müssen laut Gesetz Banknoten nicht annehmen.

      Zahlungsverkehr würde zusammenbrechen.

      FreundlicheGrüsse

      Marc Meyer

    • Aber Banknoten sind doch gesetzliches Zahlungsmittel, nicht?

      Für Geschäftsbanken soll die Annahmepflicht von gesetzlichem Zahlungsmittel also nicht gelten?

  149. Aber, aber Herr Meyer, wer wird denn so tun als ob er nicht schon längst 100 Mal oder öfter über die in der Schweiz geltenden Gesetze aufgeklärt wurde?
    Sie wissen ganz genau, dass Ihre Position unhaltbar ist und jetzt wollen Sie so tun als ob man Sie mit Argumenten beeindrucken könnte😆. Über dieses Stöckchen springen nur Naive.
    Darum lache ich weiter über Ihre irren Tipps und „Analysen“ und freue mich schon einmal auf Ihren nächsten Anfall 😂😂😂.

    • Nochmals: Belegen Sie Ihre Behauptungen mit den entsprechenden Gesetzesartikeln.

      Ihr albernes Getue hier bringt Sie und Herr Jordan, dessen Argumentation Sie hier vetreten, nicht weiter.

  150. @anonyme SNB-Fürsprecher

    Ich will Gesetzesartikel sehen – nicht einfach mantraartig wiederholte Behauptungen und Phantasien.

    Ich habe Gesetzesartikel geliefert. Sie? Offenbar sind Sie dazu nicht fähig. Genauso unfähig wie Jordan und Konsorten.

    mfG

  151. Nachtrag II

    Die fatale Irrlehre von SNB-Chef Jordan

    Immer und immer wieder geistert die Irrlehre des Herrn Jordan durch die Kommentare.

    Demnach habe die SNB seit Abschaffung des Goldstandards das Recht, Ihre ausstehenden Verbindlichkeiten mit selbst gedrucktem Geld aus dem Nichts zu begleichen. Die Kausalkette lautet wie folgt: Da die SNB gegen Banknoten kein Gold mehr hergeben müsse, folge, dass die SNB unbeschränkt Geld drucken könne und damit sämtliche Schulden bezahlen könne.

    Das ist die Begründung, weshalb die SNB bei negativem Eigenkapital der SNB ihre Bilanz nicht deponieren müsse und das war auch die Begründung bei Einführung des Mindestkurses, weshalb die SNB unbeschränkt Geld drucken und damit den Euro bei 1.20 halten könne.

    Ferner folgert SNB-Jordan, die SNB gebe gegen Notenbankgeld nur Notenbankgeld. Die Banken hätten kein Anrecht auf einen anderen Wert von der SNB als Notenbankgeld.

    Hätte Jordan Recht, so würde daraus folgen, dass Notenbankgeld nie mehr reduziert werden könnte. Die Banken dürften wohl der SNB einen Wert übergeben (z.B. Euros, Dollars, Wertschriften, Gold usw.) und damit ihre Guthaben bei der SNB erhöhen; sie dürften diese Guthaben aber nie mehr abbauen.

    Daraus folgert Jordan irrigerweise, könne die SNB nie Konkurs gehen, weil sie ihr Fremdkapital nie zurückzahlen müsse. Dieses sei deshalb immer zu 100 Prozent zu bewerten und könne nicht an Wert verlieren.

    Die ganze Argumentation von SNB-Chef Jordan ist wirr. Ich will hier nochmals versuchen, das zu verdeutlichen:

    Im Prinzip begeht Jordan hier zwei Denkfehler: Einmal sagt er, die SNB müsse ihre Schulden nicht zurückzahlen und gleichzeitig behauptet er, durch Emission von Notenbankgeld würden die Schulden der SNB reduziert. Das ist bereits ein Widerspruch in sich selbst.

    Per Nationalbankgesetz Art. 9 führt die SNB die Konten der Geschäftsbanken. Ein Konto führen bedeutet für eine Bank, dass sie die Anweisung der Bankkunden befolgt.

    Will der Kunde sein Bankguthaben vergrössern, so darf er das. Genauso darf er es reduzieren. Mit anderen Worten; Die Banken zahlen auf ihre SNB-Konten ein und heben davon wieder ab. Die SNB muss die Anweisungen der Banken befolgen. Will eine Bank ihr Guthaben bei der SNB reduzieren, so liegt das in ihrer Ermächtigung und die SNB muss ausführen („Konto führen“).

    Die SNB kann die Guthaben der Banken nur reduzieren durch Übergabe von Aktiven (Vermögen).

    Artikel 18,2, NBG besagt: „Der Mindestreservesatz darf 4 Prozent der kurzfristigen, auf Schweizerfranken lautenden Verbindlichkeiten der Banken nicht überschreiten.“

    Aufgrund dieses Artikels folgt zwingend, dass die SNB die Banken nicht dazu zwingen darf, mehr Geld bei der SNB zu halten als 4 Prozent. Wird dieses Mass überschritten, so haben die Banken das Recht, ihre Guthaben bei der SNB zu reduzieren bis hinunter auf 4 Prozent. Die SNB darf das nicht verweigern.

    Die Guthaben der Banken bei der SNB können nur reduziert werden, wenn die SNB den Banken entsprechende Aktiven übergibt. Alles andere ist buchhalterischer Nonsens.

    Ich bitte den Bundesrat, solche Irrlehren bei der SNB nun dringend abzustellen.

    Verfügt die SNB nicht mehr über genügend Vermögen, um ihre ausstehenden Geldmenge entsprechend zu reduzieren, so ist die SNB Konkurs.

    Ferner besagt das Bundesgesetz über die Währung und Zahlungsmittel in Artikel 7: „ Sie (die SNB) nimmt die nicht benötigten Noten unbeschränkt gegen Vergütung des Nennwerts zurück.

    Die Behauptung von SNB-Chef Jordan, die SNB könne ihre Schulden gegenüber den Banken begleichen durch Übergaben von Banknoten ist also genauso eine „Ente“.

    Die Banken dürfen der SNB jederzeit ihre nicht benötigten Banknoten übergeben. Konklusion: Sie müssen diese nicht annehmen, wie Jordan irrigerweise behauptet.

    Ganz zu Schweigen von der Tatsache, dass die SNB-Schulden durch Übergabe von Banknoten gar nicht getilgt werden, wie die SNB-Chaoten behaupten.

    Eine Reduzierung der Passivseite der SNB-Bilanz findet nicht statt bei einer Emission von Banknoten. Die Passivseite kann nur reduziert werden bei einer entsprechenden Reduktion der Aktivseite. Um das zu begreifen braucht es nicht einen allzu hohen IQ. Ist die SNB bereits am Limit?

    Es wird höchste Zeit, dass die Zentralbanker (und Jordan ist nicht der einzige – alle plappern einander nach) nun endlich aufhören mit ihren fantastischen und gefährlichen Irrlehren.

    Schon klar: Da eine Privatperson bei der SNB kein Konto führen kann, kann sie auch nicht eine Banknote gegen Gold eintauschen. Davon aber abzuleiten, die SNB müsse ihre Schulden gegenüber den Banken nie mehr abbauen ist barer Unfug der Zentralbanker und Wirtschaftsprofessoren.

    Genauso wie eine Privatperson bei einer Geschäftsbank Geld hält, um Zahlungen zu tätigen, genauso halten die Banken Geld als Zahlungsmittel bei der Zentralbank. Gibt eine Privatperson ihrer Bank den Auftrag, eine Zahlung zu tätigen, so muss die Banken diesen Auftrag ausführen, auch wenn die Zahlung an eine andere Bank geht und zu einer Bilanzverkürzung führt.

    Eine Zahlung erfolgt durch Übertrag von Vermögen auf das Konto des Empfängers.

    Genauso haben die Banken das Recht, mit ihrem Geld bei der Zentralbank Zahlungen in Auftrag zu geben. Die SNB muss die Zahlungsanweisungen der Geschäftsbanken befolgen, auch wenn das zu einer Bilanzverkürzung bei der SNB führt.

    Es geht nicht um das lapidare Beispiel, dass ein Privatkunde mit einer Banknote zur SNB gehen kann, und diese nicht gegen Gold eintauschen kann. Es geht aber darum, dass die Banken ihr Geld als Zahlungsmittel verwenden können. Darum geht es.

    Fällt das Vermögen der SNB unter den Wert des Geldes, das die Banken bei der SNB halten, so kann die SNB die Zahlungsanweisungen der Banken nicht mehr befolgen und ist Konkurs.

    Unglaublich, mit welcher Sturheit und Arroganz die Zentralbanker und ihre anonymen Vertreter hier ihre Irrlehre kolportieren. Unfassbar.

    Unglaublich auch, dass Professoren und Zentralbankchefs wie Jordan, Weidmann oder Axel Weber offenbar nicht über genügend geistige Flexibilität verfügen, um ihre Irrlehre als solche zu erkennen oder nicht über die charakterliche Grösse, zu ihren Irrtümern zu stehen.

    Marc Meyer

  152. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer,

    Obwohl die Banknote bei der SNB eine Schuld ist, kann ich als Gläubiger bei der SNB nichts geltend machen. Ich kann die Banknote nicht gegen Gold eintauschen. Es ist buchhalterisch für die SNB eine Schuld, aber sie verpflichtet rechtlich zu nichts.

    MfG

    • @Arbeitgeber

      Doch

      Eine Bank kann jederzeit eine Banknote an die SNB zurückgeben. Diese muss ihr den Betrag gutschreibenr

      Und mit dem Guthaben bei der SNB kann die Bank jederzeit etwas bezahlen. Das führt zu einer Bilanzverkürzung bei der SNB.

      Maec Meyee

    • Aber Herr Meyer, von wegen Buchhaltungsverständnis…

      „…Das führt zu einer Bilanzverkürzung bei der SNB“

      Mit der Bilanz der Nationalbank passiert gar nichts. Das Girokonto der Bank wird belastet, das Girokonto einer anderen Bank gutgeschrieben. Erst wenn die Bank direkt von der Nationalbank kauft, verkürzt sich die Bilanz der SNB.
      Ein sehr simples Konzept, einfach zu verstehen eigentlich.

  153. @Wesserbisser
    Ihre Fragen „Was genau schuldet die SNB einer Geschäftsbank, wenn Sie der Geschäftsbank hundert Milliarden gutschreibt? Was muss die SNB der Geschäftsbank zurückgeben?“ sind leicht zu beantworten, denn die Antworten stehen im Gesetz. Die SNB muss den Geschäftsbanken SNB-Guthaben oder Banknoten geben, dann sind die Schulden der SNB beglichen. Niemand kann die SNB hingegen zwingen, irgendwelche Aktiva herauszurücken – davor ist sie per Gesetz geschützt.
    Das klingt vielleicht etwas bizarr, doch es gibt ganz gute Gründe dafür.
    Vor allem müssen Sie jedoch bedenken, dass die Geschäftsbanken und deren Aktionäre die Spielregeln kennen. Trotzdem geschäften sie mit der SNB. Folglich handelt es sich nicht um Betrug oder irgendeine andere dunkle Machenschaft.

    • @Walt Rother,

      „Niemand kann die SNB hingegen zwingen, irgendwelche Aktiva herauszurücken – davor ist sie per Gesetz geschützt.“

      Das sind die „juristischen Kniffe“ die den Betrug am Geldsystem erst möglich gemacht haben. Es geht weder um dunkle Machenschaften, och um Verschwöhrungstheorien und noch viel weniger der SNB Betrug vorzuwerfen. Nein. Die juristischen Tricksereien dienen die doppelte Buchhaltung auszuhebeln.

      Fazit: die juristische Sicht gibt die Konventionen wider. Die doppelte Buchhaltung spiegelt uns (vor allem die Steuerzahler) die Realität vor.

      Weiter unten habe ich da kurz skizziert.

    • Das Gesetz gibt ganz klar vor, dass die SNB Aktiven zu liefern hat, wenn die Banken ihre Guthaben bei der SNB reduzieren wollen.

      Der Jordan’schen Irrlehre zum Trotz.

      Lesen Sie dazu bitte meinen Nachtrag II

      Danke.

  154. Guten Tag Herr Meyer

    Ich habe schon mehrmals versucht Ihre Argumentation zu verstehen. Das fällt mir leider etwas schwer, da mein Crashkurs in Buchhaltung kurz war und schon lange zurück liegt.

    Nehmen wir aber einen Ausschnitt aus dem Artikel:

    „Gutschreiben“ heisst, eine Schuld als solche eingestehen. Wenn die SNB also hunderte Milliarden den Banken gutgeschrieben hat, so ist sie damit eine Schuld gegenüber den Banken eingegangen.

    Was genau schuldet die SNB einer Geschäftsbank, wenn Sie der Geschäftsbank hundert Milliarden gutschreibt? Was muss die SNB der Geschäftsbank zurückgeben? Was muss die Geschäftsbank der SNB zurückgeben?

    • Das ist eine ganz wichtige Frage.

      Und in der Schweiz ist die Situation etwas speziell.
      Zum Glück ist die SNB als eine AG, sprich mit begrenzter Haftung für die Aktionäre, organisiert! Ansonsten wäre es für uns zappenduster! Toll ist es so oder so nicht, aber mit unbeschränkter Haftung könnten wir in der Schweiz das Licht ausmachen.

      Wer sind im weltweiten Geldsystem eigentlich die Schuldner?

      Und was wir letztlich geschuldet, resp. was steht als Sicherheit dahinter?

      Herr Meyer hat oft angemerkt, dass man auf Aktiven Anspruch hat. Moralisch und buchhalterisch womöglich.
      Und im Falle einem geordnetem Kurs ist es auch so. Praktisch gesehen naja… nicht ganz.

      Letztlich ist es 1 System und die grössten Player halten alle gegenseitig ihre nicht gedeckten Währungen als Aktiven.

      A hat keine eigene Deckung, verwendet aber B und C als „Sicherheiten“
      B hat keine eigene Deckung, verwendet aber A und D als „Sicherheiten“
      C hat keine eigene Deckung, verwendet aber B und D als „Sicherheiten“
      D hat keine eigene Deckung, verwendet aber C und A als „Sicherheiten“

      Merkt ihr was?

    • Die Geschaftsbank darf mit ihrem Geld Zahlungen machen.

      Genauso wie Sie mit Ihrem Geld auf einer Geschäftsbank Zahlungen machen können.

      MfG

    • Die Geschäftsbank darf mit ihrem Geld Zahlungen tätigen.

      Genauso wie Sie mit Ihrem Geld bei einer Geschäftsbank Zahlungen tätigen dürfen.

      MfG

    • Was genau schuldet die SNB einer Geschäftsbank wenn Sie der Geschäftsbank hundert Milliarden gutschreibt?

    • @Peter Keller: Merkt ihr was?

      Sieht nach Rehypothecation mit Rekursion aus.

      Aber mich interessiert momentan nur die Schuld eines Hierarchiesprungs: Was die SNB einer Geschäftsbank schuldet wenn sie Währung verteilt.

    • @Wesserbisser
      „Was genau schuldet die SNB einer Geschäftsbank?“

      „Nicht das, was Herr Meyer denkt“ – wäre die kürzeste, aber vermutlich etwas unbefriedigende Antwort. Geldschulden kann die Nationalbank gemäss OR mit einer Gutschrift auf das Girokonto der Geschäftsbank abschliessend bezahlen. Das Girokonto ist gesetzliches Zahlungsmittel. Entgegen der Meinung von Herrn Meyer, gilt auch für die Nationalbank (sie kann einfach nicht ein Girokonto in eigenem Namen führen).

      Die Nationalbank ist hingegen verpflichtet, das Girokonto technisch so zu er- und unterhalten, dass die Geschäftsbank uneingeschränkt darüber verfügen kann und muss dafür sorgen, dass immer genügend Mittel zur Verfügung stehen, um einen geregelten Zahlungsverkehr in der Schweiz zu gewährleisten.

      Die Nationalbank hat also eine Dienstleistungspflicht und keine Geldschulden.

      Beste Grüsse

    • @Roman Günter“ und orignieller Bisserwesser

      Aus dem Gesetz geht hervor, dass die Banken ihre Guthaben bei der SNB reduzieren können. Die Banken dürfen mit ihrem Geld bei der SNB Zahlungen tätigen.

      Daraus folgt, dass die SNB Aktiven überweisen muss auf Anordnung der Banken.

      Kann ich belegen. Habe ich belegt. Ihre Behauptung lässt sich nicht belegen – Weder juristisch noch buchhalterisch.

      Lesen Sie meinen Nachtrag II.

      mfG

    • @Roman Günter

      Sie widersprechen sich andauernd:

      Weiter unten haben Sie geschrieben:

      „Niemand im Umkreis der Banken spricht von schuldtilgendem Geld der Nationalbank.“

      Her schreiben Sie nun das Gegenteil:

      “ Geldschulden kann die Nationalbank gemäss OR mit einer Gutschrift auf das Girokonto der Geschäftsbank abschliessend bezahlen. Das Girokonto ist gesetzliches Zahlungsmittel.“

      Aber offensichtlich bemerken Sie nicht einmal, dass Sie sich um 180 Grad widersprechen.

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Es überrascht mich nicht, dass Sie das nicht verstehen (wollen). Niemand im Umkreis der Banken spricht von schuldtilgendem Geld der Nationalbank, sondern, dass die Nationalbank uneingeschränkt liquide ist. Was das bedeutet, habe ich Ihnen nun schon genügend dargelegt. Das schuldtilgende Geld ist Ihre persönliche Erfindung, um Ihre Dogmen rationalisieren zu können.

      Das Girokonto der Banken ist und bleibt eine Verbindlichkeit der Nationalbank gegenüber den Geschäftsbanken. Wären Sie Buchhalter, würden Sie verstehen, dass die Bilanzposition alleine noch keine Forderung oder Verpflichtung darstellt. Sie wüssten, dass das zu Grunde liegen Rechtsgeschäft sauber erfasst und dokumentiert sein muss, um die effektive Forderung oder Verpflichtung zu begründen. Effektiv bleibt in unserem Fall für die Nationalbank nur eine Dienstleistungspflicht bestehen, solange der Schweizer Franken gesetzliche Währung und das Girokonto gesetzliches Zahlungsmittel bleibt.

      Was Ihnen als 180 Grad Widerspruch erscheint, liegt an Ihrer oszillierenden Betrachtungsweise der Sachverhalte.

      Beste Grüsse

  155. Lieber Marc Meyer

    Scheitern macht Spass, niemand wüsste das besser als Sie😂!

    Ich geniesse jetzt das Warten auf den Untergang der Schweiz und lache weiter über Ihre Expertentipps. Machen Sie doch auch mit dabei 😂😂😂😂😂, das hält gesund!

  156. @“Walt Rother“

    Sie werden mit Ihrem Pseudonym Walt Rother genau so scheitern, wie Sie mit Ihren Pseudonymen „Urs Abderhalden, The Real MM (Dr.) , Nick Norman“ undsoweiter undsofort gescheitert sind.

    Was meint eigentlich der Präsident des SNB Bankrates, Jean Studer, dazu, dass jemand aus dem direkten Umfeld des SNB Bankrates hier den anonymen SNB Clown gibt?

    Marc Meyer

    • Herr Meyer;

      Haben Sie im Ernst das Gefühl, jemand aus der SNB oder deren Umfeld würde sich auf einer Internetplattform wie z.B. IP tummeln? Die bevorzugen Podiumsgespräche und keine Blogs, wo anonyme Blogger ihren Frust ausleben, angeheizt durch Fake News.

    • ich denke, dass eher der „Investor“ aus der SNB ist als der Walt Rother

    • Die SNB weicht jeder Diskussion aus. Es gibt keine Podoumsdiskussiinen zum Thema.

      Und hier auf diesem Blog wird die Diskussion von SNB nahen Kreisen torpediert.

  157. @AHV Rentner und Will williamson

    Vielen Dank für den Link zu einem alten Artikel von mir, den ich schon fast vergessen hatte

    (Swissmem und Johann Schneider Ammann sind Profiteure der irrwitzigen SNB Devisenspekulation.)

    Danke

    Marc Meyer

  158. Guten Morgen Herr Jonas Hügli,

    genauso ist es. Mehr Transparenz würde helfen, die öffentliche Diskussion zu versachlichen. Was macht die SNB?

    Guten Morgen Herr Roman Günter,

    Nach der Abwertung ist der EK der SNB von 86 auf 34 Milliarden gesunken. Annahme: Hätte die SNB zuvor noch weitere 200 Milliarden Franken in die Verteidigung des Frankens gesteckt, wäre sie – technisch – Pleite gewesen. Ich frage Sie: Hat die SNB die Spiel- und Buchhaltungsregeln der Nach-Goldstandard-Ära begriffen?. Und die Rolle der Medien?

    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/euro-mindestkurs-snb-ernst-baltensperger-1.18458737

    Guten Morgen @will williamson,

    ja genau: Danke dafür.

    https://insideparadeplatz.ch/2013/07/10/swissmem-und-johann-schneider-ammann-sind-profiteure-der-irrwitzigen-devisenspekulationen-der-snb/

    Dieser Artikel ist m.E. ein historisches Dokument zu den Hintergründen die an Verlogenheit kaum zu überbieten sind. Der Modus operandi ist: Man argumentiere so lange im Kreis, bis man am Schluss den Zirkel nicht mehr sieht. Den Steuerzahlern wird man bald erklären, dass die SNB mit Konventionen operiert, und dass das Passivum keinen Anspruch auf die Aktiven erheben kann. Die Steuerzahler werden verwirrt fragen; ja wieso habt ihr hinter den Konventionen die Realität nicht gesehen?.

  159. @Roman Günter

    Danke für Ihren Beitrag

    Natürlich behaupten die Zentralbanker weltweit, sie könnten mit selbst gedrucktem Geld ihre eigenen Schulden bezahlen und könnten deshalb nicht Konkurs gehen.

    Stehen Sie doch dazu.

    Lesen Sie den Kommentar von „Thomas“ mit den meistrn „thumbscup“.

    MfG

    Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Danke für Ihren Beitrag

      Natürlich behaupten die Zentralbanker weltweit, sie könnten mit selbst gedrucktem Geld ihre eigenen Schulden bezahlen und könnten deshalb nicht Konkurs gehen.

      Stehen Sie doch dazu.

      Lesen Sie den Kommentar von „Thomas“ mit den meistrn „thumbscup“.

      MfG

      Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Addendum

      Die SNB investiert 800 Milliarden im Ausland und nicht einmal ein halbes Prozent davon in der Schweiz.

      Das ist nie und nimmer im Gesamtinteresse dee Schweiz. Die SNB verstösst damit gegen unsere Bundesverfassung.

      Will die SNB die Schweizer Wirtschaft ankurbeln, so muss sie in der Schweiz investieren, nicht im Ausland.

      Es gäbe viele Investitionsmöglichleiten in der Schweiz.

      Mit dem Kauf von facebook Aktien kurbelt die SNB die Schweizer Exportindustrie bestimmt nicht an.

      MfG

      Marc Meyer

  160. Herr Meyer

    Niemand im Umkreis der Banken spricht von schuldtilgendem Geld der Nationalbank. Die Nationalbank legt auch ihre Verbindlichkeiten für jedermann ersichtlich dar. Sie ist sich offensichtlich auch bewusst, dass sie kein Staatsfonds ist.

    Sollte die anhaltende Nachfrage nach Schweizer Franken nachlassen, wird die Nationalbank erwartungsgemäss auch anfangen, ihre Aktivpositionen wohl dosiert zu veräussern.

    Gerade Sie als Volkswirtschaftler sollten aber wissen, dass das Volumen der Schweizer Titel viel zu klein ist, um Bewegungen in dieser Grössenordnung zu absorbieren. Resultat wäre ein Kurssturz und eine langfristige Schädigung der Privatinvestoren in der Schweiz.

    Die Nationalbank muss also zwingend in sehr liquide Anlagen mit hohem Volumen investieren und in dieser Grössenordnung macht dies nur mit Auslandsanlagen wirklich Sinn, wenn man keine zusätzlichen Gefahren für die Schweizer Wirtschaft riskieren will.

    Beste Grüsse

  161. Danke für diese grossartigen Tipps:
    „Als Devisenhändler muss ich jetzt im Franken „long“ sein“ (Meyer I)
    und
    [es]“ ist damit zu rechnen, […] dass die Schweiz den Euro einführt zu einem Kurs, der die SNB-Verluste neutralisiert. Also zu einem starken Euro respektive umgekehrt zu einem schwachen Franken.“ (Meyer II)

    Wunderbar: Meyer rät uns, Franken zu kaufen weil sie über kurz oder lang zu einem schlechten Kurs in Euro umgewandelt werden.

    Danke, Marc Meyer! So lieben wir den Rat von Experten 😂.

    • Dürfen wir unbedarften Leser auch um sachliche Argumente bitten oder ist das nur Herrn Meyer gestattet😅?

  162. Ich denke die Aussage von Ueli Maurer ist etwa so zu beurteilen, wie wenn wir zwischen all den Fake News in unseren Mainstream-Medien eine einzelne, objektive Meldung entdecken. Das macht glaubwürdig und hält die schlafenden Abonennten bei der Stange.

    Die SNB ist genau genommen nichts anderes als ein finanzieller Statthalter des Rotschild-Finanzimperiums, genauso wie jede andere Zentralbank dieser Welt auch. Die Zentrale ist nach wie vor die City of London, inkl. der Bank of England. Hier laufen alle Fäden der Finanzströme weltweit zusammen. Die City of London ist exterritoriales Gebiet, genauso wie Washington D.C. oder die Bank BIZ in Basel. Hier haben keine Behörden rechtlichen Zugriff, weder Steueramt, Polizei noch Richter. Es ist ein von der jeweiligen Regierung abgekoppeltes System, das ihre eigenen Gesetze und Ziele hat. Alle Zentralbanken dieser Welt werden von dieser Schatten-Weltmacht gesteuert und gelenkt.

    Ferner sind alle Währungen ungedeckt und gegenseitig von einander abhängig. So basiert der US$ in seinem Ursprung auf Linzenzen des Britischen Pfunds. Der EURO wiederum basiert auf US$-Lizenzen. Es ist alles nur Schein und Luft und gegenseitig von einander abhängig, und darin verborgen ist die ausgeklügelte Maschinerie, die das Kapital weltweit von fleissig nach reich transferiert. Wir alle helfen dabei mit und drehen bereitwillig am uns zugeteilten Rädchen des Systems mit, und erkennen dabei nicht, was wir damit anrichten.

    Mit Donald Trump ist eine neue, andere Machtelite ans Ruder gekommen, die von den Eliten, die grade dabei sind abgelöst zu werden, auf allen Ebenen bekämpft wird. Trump wird ja bald mehr gebashed als Putin – in beiden Fällen mit System. Er wird in den Medien auch immer als asozial, unkonventionell, rüpelhaft, unüberlegt und als Lügner dargestellt. Ich bin kein Trump-Fan, er repräsentiert ja auch nur eine Elite, jedoch hat er schon mehr Wahrheiten ausgesprochen als all die heuchlerischen Präsidenten vor ihm, und räumt mit dem Satanisten- und Pädophilenpack auf, das ein tragendes Element oberster Ebenen darstellt. In der Ära Trump wurden bereits über 35’000 Sealed Indictments hinterlegt! Hinter Trumps Handeln steckt eigentlich ausgeklügelte Strategie und Politik, um Schritt für Schritt voranzukommen. Es scheint sich somit u.a. abzuzeichnen, dass das Jahrhunderte alte Machtzentrum der City of London abgelöst und wo anders hin tranferiert werden könnte.

    Also alles was die SNB macht oder unterlässt, tut sie nur zum Schein für die Schweiz oder den Steuerzahler, dahinter stecken jedoch komplett andere Interessen, die von aussen betrachtet nur schwer einzuordnen und zu verstehen sind. Und glauben Sie mir, auch die übrigen Bundesräte neben Maurer können rechnen und wissen was doppelte Buchhaltung ist, sie verschleiern nur alle, in wessen Interessen sie tatsächlich handeln, erzählen uns am Laufmeter Unwahrheiten und präsentieren uns „optimierte“ Statistiken.

    • @Visionär

      Danke

      So negativ sehe ich es nicht unbedingt.

      Interessant trotzdem, dass meine Analyse der Geldschöpfung verpönt war, bis die Bank of England mir abschrieb und ihren Namen darunter setzte.

      In der Hackordnung der Geldtheorie und Geldpolitik ist tatsächlixh die Bank of England zuoberst.

      MfG

      Marc Meyer

  163. Wieso ist das so ein Problem? Wenn die SNB Geld schöpft, dann müsste doch die Buchung heissen Devisen / Eigenkapital. Der Verlierer dabei ist jeder der Franken Guthaben hat, weil je mehr Franken insgesamt im Umlauf sind, desto höher die Inflation. Inflation = Entwertung des Frankens. Wenn also die SNB den Franken Kurs tief halten und damit die Exportindustrie nachhaltig schützen will, soll sie das. Solange die Inflation des Frankens nicht höher als die Inflation des Euros ist. Die Schulden kann die SNB mit der Geldschöpfung schon tilgen, weil damit nicht das Fremdkapital steigt.

    • @Rudi Delengo

      Danke

      Die Buchung bei der Geldschöpfung heisst:

      Devisenanlagen an Giroverbindlichkeiten gegenüber Banken.

      Nicht an Eigenkapital.

      Will die SNB die CH Wirtschaft ankurbeln, so muss sie in der CH investieren und nicht im Ausland.

      Einfach eigentlich.

      MfG

  164. Ich empfehle jedem das Buch Megacrash von Peter Hannich erschienen im Kopp-Verlag zu lesen… Ein wenig überzogen für die Schweiz, für Deutschland aber realistisch. Und dann kurbelt den Verkauf von Notvorräten, Gaskochern, Umkehrosmosegeräten an. Der Tag der neuen Ordnung ist nicht mehr weit…

    • @Münch Hausen

      Sie meinten vermutlich Günter 😉
      ….Günter Hannich, der alberne Finanzmarktprophet…
      Euro-Uriella und Verschwörungsfantast

    • @Münch Hausen

      Danke

      Wir sollten nicht fatalistisch werden.

      Die Zentralbanker und ihre Wasserträger, die Wirtschaftsprofessoren, müssen jetzt einfach mal vom hohen Ross runtergeholt werden.

      Sie sollen erst mal ihre Hausaufgaben in den Fächern Sprache, Buchhaltung und Recht nachholen.

      So simpel.

      MfG

    • Nun ja, ich hab’s zwar nicht mit Hanich, aber auch Prominente Wirtschafts und Finanzfachleute sind dessen Meinung …..oder auch umgekehrt.
      Hanich erfindet seine Sachen nicht selber.

      Von Dr. Willhelm Hankel hiess es sogar, dass er sich für seine Vorträge am liebsten in Goldmünzen bezahlen lies.

      Hankel, Schachtshneider, Bandulet, Stelter, Bopp und sehr viele andere halten den Crash für unausweichlich.
      Nur darüber was für Folgen er haben wird kann man streiten.
      Ob dabei ein Bürgerkrieg realistisch ist …….ich denke ja.

      Wenn die Pensionen weg sind…….. werde ich mich jedenfalls an so einem sofort beteiligen. Dann werde ich der Teufel in Person.
      ———————————

      Wer in Deutschland sein Leben lang genau 1000 Euro Lohn versteuerte, bekommt nach einer Berechnung die mal einer anstellte, ca. 450 Euro Pension. Der Italiener hingegen ca. 950 Euro.
      Aber ich glaube keiner von beiden dürfte sie in 10 Jahren noch erhalten.
      Die einen runnieren ihr Land gerade, die anderen haben es schon getan, Leben aber noch auf Pump erst mal gut weiter.

      Ein Rentner der in DE dann 450 Euro bekommt und ein Pensionär der in der Schweiz mit Pension und AHV 2000.- Erhält, ………..wo ein illegaler Migrant 2-3000 kostet oder in Falle DEeutschlands mit 1800 Euro Monatlich zu Buche schlägt, was meinen Sie was dann alles möglich wird……?

      Ist ein Szenario wie in Jugoslawien zu weit hergeholt…….?

      NEIN.

  165. Ueli Maurer hat recht: Der Erste, der einsieht, dass die SNB sich hoffnungslos verrannt hat
    5.7.2018 Marc Meyer 131 Kommentare

    „An der Grenze des Erträglichen“ – so beurteilt Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Als ehemaliger Präsident des Zürcher Bauernverbandes ist Maurer zu einer Milchbüchlein-Rechnung fähig. Als Inhaber des eidgenössischen Buchhalter-Diplomes kann er auch eine Bilanz beurteilen.
    Eine Milchbüchlein-Rechnung und einfachste Bilanzkenntnisse genügen, um zu erkennen, dass Maurers Erkenntnis überfällig ist, aber höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Als vehementer Gegner eines EU-Beitritts hätten er und seine politischen Weggenossen längst erkennen sollen, dass die Bilanz der SNB die grösste Gefahr für die Einführung des Euro in der Schweiz und letztlich sogar für einen möglichen Beitritt der Schweiz zur EU darstellt.
    Maurers Aussage bedeutet ein Paradigmen-Wechsel in der Schweizer Politik. Bei Einführung des Euro-Mindestkurses lauteten die Parolen sämtlicher Schweizer Politiker und Wirtschaftswissenschafter noch wie folgt:
    „Die SNB kann unbeschränkt Franken drucken und damit Euros kaufen“ (Professor Baltensperger, Spiritus Rector SNB, in NZZ); „Die Reihen hinter der Nationalbank müssen geschlossen werden“ (Hans Hess, Präsident Swissmem, SRF); „Es ist egal, wenn die Nationalbank eine Billion Devisenreserven besitzt, denn sie kann ja selber Geld drucken (Pirmin Bischof, Ständerat CVP, SRF); „Wir werden Franken drucken, bis den Ausländern die Ohren wackeln“ (Peter Bodenmann, vormals SP-Präsident, NZZ) undsoweiter undsofort.
    Vorbei sind die Zeiten, in denen die Notenbanker dem Volk und seinen Vertretern mit unverständlichen Floskeln („Geldschöpfung aus dem Nichts“) eine „Hokuspokus-Theorie“ vorgaukeln konnten und alle ehrfurchtsvoll nickten.
    Steter Tropfen höhlt den Stein. Gesunder Menschenverstand ist angesagt. Und dieser gibt Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer eindeutig recht. Da können die Zentralbanker weltweit noch so lange ihre Irrlehren kolportieren wie jene von „schuldtilgendem Geld“. All das ist jetzt Makulatur.
    Die Irrlehren der Zentralbanker und Wirtschaftswissenschafter sind als solche entlarvt. Für die Politiker stellt sich nun das Problem: Wie können sie ihre Glaubwürdigkeit wahren und sich von den Zentralbankern und deren Irrlehren distanzieren, nachdem sie diese bisher kritiklos unterstützt haben?
    Ueli Maurer hat den Anfang gemacht. Ein Bruch mit der SNB? Jedenfalls zeigt Maurer, wo’s lang geht. Er wählt ja den Notenbankpräsidenten – nicht umgekehrt. Also seien wir nicht naiv. Die vielbeschworene Unabhängigkeit der SNB ist nicht mehr als ein Feigenblatt.
    Überfällig ist Maurers Aussage. Aber lieber spät als nie. Als ehemaliger Präsident eines Bauernverbandes verfügt der Finanzminister über genau die richtige Bauernschläue. Diese Bauernschläue kombiniert mit der Fähigkeit zu einer Milchbüchlein-Rechnung kombiniert mit dem Buchhalterdiplom sowie die Tatsache, dass Maurer altersbedingt dem Ende seiner Karriere zuneigt, haben nun zu dieser Aussage geführt. Maurer kann sich das leisten – als einziger bisher.
    Und nichts in der Politik ist zufällig , wie einst US-Präsident Theodore Roosevelt sagte.
    Die Aussage Maurers ist nicht etwa ein laues Säuseln im Wind, das unbemerkt verschwinden wird, sondern es handelt sich um ein fernes Donnergrollen, das immer näherkommen und stärker wird. In der Geldtheorie und Geldpolitik donnert eine Lawine zu Tal. Maurer ist daran, sich vor dieser Lawine in Sicherheit zu bringen.
    Die Milchbüchlein-Rechnung zeigt ganz klar: Niemand – auch eine Zentralbank nicht – kann aus dem Nichts einen realen Wert herzaubern. Aus der Bilanzkunde geht eindeutig hervor, dass Schulden auch einer Zentralbank jederzeit zurückzuzahlen sind. „Gutschreiben“ heisst eben nicht eine Schuld abbauen, wie die Chefs der Zentralbanken beschwören und Kreti und Pleti nachplappern.
    Nein: „Gutschreiben“ heisst, eine Schuld als solche eingestehen. Wenn die SNB also hunderte Milliarden den Banken gutgeschrieben hat, so ist sie damit eine Schuld gegenüber den Banken eingegangen. Wenn das nur SNB-Chef Professor Thomas Jordan endlich verstünde.
    Auch die Finanzaufsicht, das Parlament und die Risk-Manager der Grossbanken und Kantonalbanken begreifen das nicht. Vom alles abnickenden SNB-Bankrat ganz zu schweigen. (Der Raiffeisen-Verwaltungsrat lässt grüssen.)
    Der Bundesrat und insbesondere Ueli Maurer reissen jetzt das Steuer herum. Kriegen sie die Kurve noch? Wer weiss. Sicher nicht mehr absichern kann sich das Schweizer Volk. Es hat seinen Notenbankern und Politikern bis dahin blind vertraut. Jetzt sitzt es in der Euro-Falle.
    Wie geht es weiter?
    Der jahrzehntelange Aufwärtstrend des Frankens bleibt ungebrochen. Momentan zeichnet sich eine „Head and shoulder“-Formation ab. Die nächsten Ziele im Währungspaar Franken-Euro sind 1.10 und dann eins zu eins; jetzt nach dem Machtwort des Bundesrates erst recht. Mit weiteren Interventionen ist nicht mehr zu rechnen – es sei denn, SNB-Chef Jordan widersetze sich den Anordnungen des Bundesrates. Das würde nicht lange gut gehen.
    Schade nur, dass sich der Bundesrat beim „Franken-Rütli“ vor 7 Jahren von der Exportindustrie und der SNB „einlullen“ liess.
    Auch der Dollar dürfte zur Schwäche neigen und möglicherweise seine Tiefst gegen den Franken wieder testen. Diese liegen mindestens 20 Prozent unter dem heutigen Kurs. Allein währungsbedingt drohen der SNB also Verluste in einem hohen zweistelligen, schlimmstenfalls sogar dreistelligen Milliarden-Ausmass.
    Als Devisenhändler muss ich jetzt im Franken „long“ sein – denn die SNB ist „short“, macht sich selber aber vor, „long“ zu sein (sie meint, sie besitze „schuldtilgende Franken“, also „aktive“ Franken).
    Auch die sogenannte „Kaufkraftparitätentheorie“ wird die SNB nicht vor ihrem Waterloo an den Devisenmärkten bewahren. Die SNB hat ihren Mindestkurs auf dieser irrwitzigen Theorie basiert. Diese Irrlehre behauptet, der Franken sei zu teuer, weil die Preise in der Schweiz zu hoch seien.
    Das Umgekehrte trifft zu: Wenn die Preise hoch sind, heisst das, dass der Franken unterbewertet ist. Erst wenn der Wert des Frankens steigt, fallen die Preise. Der Franken muss also steigen, dann fallen die Preise.
    Unglaublich: Basierend auf einer solch irrwitzigen Theorie hat die SNB rund 700 Milliarden Volksschulden gemacht.
    Ganz zu schweigen von den Aktienrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken im Portefeuille der SNB. Es wird höchste Zeit, dass man in Bundesbern nicht nur erkennt, wie Bundesrat Ueli Maurer, sondern dass man auch damit anfängt, verschiedene Risikoanalysen durchzuführen.
    Das bringt die Zukunft: Anstelle der SNB werden die Geschäftsbanken horrende Verluste auf ihren Guthaben bei der SNB erleiden und möglicherweise anstelle der SNB Konkurs gehen. Deren Aktienkurse werden dann ins Bodenlose stürzen.
    Es dürfte zu einem „Bail-in“ bei den Banken kommen. Die Bankkunden werden ihre Guthaben entsprechend verlieren. Damit würde negatives Eigenkapital der SNB auf die Bankkunden überwälzt. So der Plan der dösenden Finanzmarktaufsicht.
    „Too big to fail“ ist dann nur noch ein Witz. Wie will die SNB die Banken retten, wenn sie selber die Ursache für deren Konkurse ist?
    „Um dies abzuwenden, ist damit zu rechnen, dass die Politiker sich dafür einsetzen, dass die Schweiz den Euro einführt zu einem Kurs, der die SNB-Verluste neutralisiert. Also zu einem starken Euro respektive umgekehrt zu einem schwachen Franken. Dies wird zum Schaden all jener geschehen, die Franken-Guthaben besitzen – sie verlieren. Profitieren werden jene, die in Franken verschuldet sind – allen voran die SNB.“

    Ihre „Lösung“ stellt eigentlich die aktuellen Gegebenheiten dar. Ein schwacher Franken wird gewünscht.

    „Das bringt die Zukunft: Anstelle der SNB werden die Geschäftsbanken horrende Verluste auf ihren Guthaben bei der SNB erleiden und möglicherweise anstelle der SNB Konkurs gehen. Deren Aktienkurse werden dann ins Bodenlose stürzen.“

    Sie können es noch 100 Mal schreiben. Das stimmt einfach nicht. Solche Verluste entstehen nur, wenn man der SNB verbietet mehr Geld zu drucken. Was Sie gerade vorschlagen. Irrwitzig.

    Dass der Schweizer Franken so beliebt ist, ist kaum die Schuld der Nationalbank. Die Nationalbank versucht ziemlich erfolgreich, einen angemessenen Wechselkurs zu den relevanten Währungen zu gewährleisten.
    Das ist auch ihr gesetzlicher Auftrag (Geldpolitik). Als mittelfristige Lösung kann es nur den Staatsfonds geben. Das ist auch richtig so und machen sämtliche (zu) erfolgreiche Staaten.

    • @ Hans Wurst

      Danke

      Wenn das Vermögrn der SNB unter Wert ihrer Schulden fällt, ist auch die SNB Konkurs.

      Hinterlegt sie dann ihre Bilanz nicht, so gehen möglicherweise die kreditgebenden Banken Konkurs.

      Das ist eine einfache Milchbüchleinrechnung.

      Nein. Ein Staatsfonds mit fast einer Billion Schulden ist keine Lösung. Das Risko und allfällige Verluste werden einfach von den Banken aufs Volk übertragen.

      Wollen wir nicht.

      MfG

  166. Herr Meyer
    Sie diffamieren die snb bzw deren Führung. Dabei verstehen Sie selber anscheinend das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht.
    Erstaunt bin ich über die Aussage eines Akademikers: die nächsten ziele des währungspaars sind 1.10 und dann 1 zu 1. Wessen ziele sind das? Ihre? Oder die des bundesrates? Und noch eine frage. Was passiert in ihren augen bei einem bail in mit dem chf eur kurs. Dann müsste chf deutlich an wert verlieren und gewinn von snb explodieren. Sie irren sich herr meyer.
    Wir werden sehen herr dokter…😀

    • @holdrio

      Danke

      Ich diffamiere die SNB und deren Chef Thomas Jordan nicht. Ich sage nur, dass Thomas Jorden einen kapitalen Irrtum begeht:

      Er interpretiert Notenbankgeld als Vermögen der SNB anstatt als Schuld der SNB.

      Darf man diesen Irrtum der SNB nicht ansprechen?

      Ich habe der SNB schon geraten, ihre Auslandanlagen zu reduzieren, als der Dollar bei 1.8 stand.

      Die Auslandanlagen der SNB machen volkswirtschaftlich keinen Sinn und sind hochriskant.

      Sie unterliegen einer gefährlichen Illusion. Sie setzen den Wert von Notenbankgeld dem Aussenwert des Frankens gleich. Das geht nicht, weil das Auslandvermögen der SNB nur ein Bruchteil des Schweizer Vermögens darstellt.

      Ich gebe Ihnen ein Beispiel:

      Wenn die Geldemittentin CS Konkurs geht, so verliert nur CS Geld an Wert – genauso verliert bei einem Konkurs der SNB Notenbankgeld an Wert – nicht die gesamte Geldmenge M1 – M3.

      Der Franken tendiert seit Jahrzehnten fest. Es gibt keinen fundamentalen Grund für eine Trendumkwhr.

      Die SNB kann sich nicht gegen den Markt mit Angebot und Nachfrage stemmen.

      MfG

      Marc Meyer

    • @Holdrio und @Walt Rother,

      die Lage ist sehr ernst. Überall wird getrickst und manipuliert, um uns in eine künstlich gehaltene Dualität gefangen zu halten. Wir brauchen mündige Bürger.

      Zahlungsmittel:

      Mit dem Verkauf von Devisen an die SNB erhalten die Banken nicht das Recht, diese Devisen wieder zurückkaufen zu können. Dieses Recht gibt es nur bei den Repos. Der Verkauf von Devisen an die SNB ist eine Sackgasse. Wenn die SNB nicht will, und keine andere Bank Ihnen etwas für Sichtguthaben verkauft, bleiben die Banken ewig darauf sitzen. Die Bank als Gläubiger kann gegenüber der SNB keine Forderung geltend machen, weil die Giroguthaben bereits gesetzliche Zahlungsmittel sind. Per Gesetz gibt es keine Pflicht, eine Schuld anders als mit gesetzlichem Zahlungsmittel zu begleichen.

      Schuld SNB aus buchhalterische Sicht und Betrug am System:

      Bei einem Schuldgeldsystem dürfen Sie die Systemschuld (die Schuld des Schöpfers, also das geschöpfte Geld => Passivseite der Bank) nicht mit einem allfälligen Kredit (Aktivseite der Bank) verwechseln. Geld ist immer eine Schuld für den Schöpfer. Sie wissen schon, dass diese „Schuldscheine“, welche das Publikum als Zahlungsmittel verwendet, von der Bank verzinst werden und nicht vom Publikum? Es handelt sich dabei um das geschöpfte Geld, auf welchem die Banken einen Passivzins zahlen.

      Überlegen Sie sich die verschiedenen Arten, wie Geld geschöpft werden kann (Stichwort: was kann auf der Aktivseite der Bank bilanziert werden) und erstellen Sie die Buchungssätze. Überlegen Sie sich anschliessend wie a) das Geld Rückgängig gemacht werden kann (Verkürzung der Bankbilanz) und b) wie allfällige Schulden vom Publikum getilgt werden können. Schreiben Sie auch dazu je die Buchungssätze auf. Anschliessend verstehen Sie hoffentlich, dass die Begriffe „Schuld“ und „Kredit“ in einem Schuldgeldsystem zwei verschiedene Dinge sind. Sie merken dass man Kreditschulden zurückbezahlen kann, ohne dass sich die Geldmenge verkleinert.

      Vielleicht merken Sie plötzlich, dass die Vorwürfe und den Sarkasmus, welche Sie Herrn Meyer vorbringen unangebracht sind, da diese „juristische Kniffe“ die ich oben beschrieben habe und die vom Autor zu Recht moniert werden, den Betrug am System beweisen.

      Dieser Betrug ist in zwei Schüben über die Bühne gegangen:

      International am 15. August 1971 und National am 22. Dezember 1999.

      Für das Ruder noch herumreissen ist es zu spät. Sehr bald werden wir alle erfahren, ob dieser Einzelkämpfer der u.a. an der LSE studiert hat – aber trotzt alldem immer seinem eigenen Kopf folgt – richtig liegt.

      MfG

    • @Arbeitgeber
      Siehe Quelle: https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc.do?id=10054746
      Ganz Interessant sind folgende Stellen:
      Eine Rückkehr der Schweiz zur Goldwährung Ist heute nicht nur aus faktischen Gründen undenkbar. Eine Bindung des Frankens an das Gold wäre auch völkerrechtswidrig. Die Statuten des Internationalen Währungsfonds (IWF) lassen das Gold als Mittel zur Wechselkursbestimmung seit 1978 nicht mehr zu.

      Zusammenfassend ist festzuhalten, dass ehemals zentrale Verfassungsbegriffe wie «Münzrass» (Art. 38 Abs. 3 BV) und «Einlösungspflicht» (Art. 39 Abs. 6 BV, Stand 20. April 1999) ihre Steuerungsfunktion im schweizerischen Geld- und Währungswesen eingebüsst haben.

      Meine persönliche Meinung hierzu ist, dass eine Bindung an ein Aktivum und die entsprechende Einlösungspflicht eigentlich unser aller Interesse sein müsste. Dies muss nicht zwingend Gold sein, es könnte zum Beispiel sehr Visionär eine bestimmte Energiemenge sein.

      Auch wenn die Einlösungspflicht aus der Bundesverfassung getilgt wurde, besteht sie meines Erachtens immer noch. Giroguthaben der Banken bei der SNB müssten auf Sicht fällig sein. Leider fehlt uns hier die entsprechende Transparenz seitens der SNB und deren detaillierten Bestimmungen hierzu. Diese Frage kann leider mangels Transparenz hier nicht Beantwortet werden, was für mich per se schon ein Skandal ist.

    • Guten Tag, Arbeitgeber (AHV-Rentner)

      „Mit dem Verkauf von Devisen an die SNB erhalten die Banken nicht das Recht, diese Devisen wieder zurückkaufen zu können…bleiben die Banken ewig darauf sitzen.“

      Dieser Vorgang ist nicht so ungewöhnlich, wie Sie ihn beschreiben. Wenn Sie Fremdwährungen gegen Schweizer Franken tauschen, halten Sie die Banknoten in der Hand und haben kein Recht auf Rücktausch. Es kann Ihnen dabei egal sein, wie die Bilanzstruktur oder die Ertragslage der Nationalbank aussieht. Wenn Sie die Banknoten los sein wollen, kaufen Sie sich einfach etwas damit.

      Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Genauso iat Geld dee Banken Geld, womit sie etwas bezahlen können.

      SNB Chef Jordan liegt abermals falsch mit seiner Behauptung Geld nur gegen Geld.

      MfG

    • @Jonas Hügli
      Die Geschäftsbeziehungen mit der Nationalbank können jederzeit und ohne Kündigungsfrist gekündigt werden. Eine Geschäftsbank ist aber verpflichtet, die Bestimmungen zu den Mindesreserven einzuhalten und dazu wird ein Girokonto benötigt. Also wird man erst die Bankenlizenz zurückgeben müssen, bevor man das Girokonto auflösen kann. Da sehe ich aber wenig Skandalöses dabei.

    • @Rogue
      Wir sprechen nicht von den Mindestreserven, sondern von den immensen Giroguthaben der Banken, welche die Mindestreserven übersteigen.

      Eine Streitfrage auf diesem Blog war einmal, ob die Banken von sich aus direkt die Giroguthaben bei der SNB reduzieren können, ohne ein Offenmarktgeschäft zu tätigen. D.h. die SNB direkt zwingen könnten Aktiven zu veräussern.

      Alle waren sich einig, das bei der Offenmarktpolitik, die SNB am Steuerhebel sitzt inwieweit die gesamte Menge an Giroguthaben und in diesem Zusammenhang auch die Aktiven der SNB zu- oder abnehmen sollen.

      Hingegen sind eben ganz wichtige Vertragsbestandteile zu der Frage ob eine Geschäftsbank die SNB zur Herausgabe von Aktiven (Einlösungspflicht) zwingen kann oder nicht, eben nicht öffentlich zugänglich.

      Sehen sie hierzu meinen damaligen Kommentar bezüglich fehlender Transparenz:
      https://insideparadeplatz.ch/2018/01/18/thomas-jordan-der-nette-freund-der-privaten-geldschoepfung/#comment-193070