UBS-Kapitän Axel Weber: Krösus des Bankings

Teuer, eitel, Busse: Der Deutsche kostet die Grossbank Boni-Millionen, ohne Milliarden-Prozess in Frankreich zu verhindern.

Axel Weber ist seit Wochen mit dem Steuerprozess der Franzosen gegen die UBS beschäftigt. Der Präsident der Nummer 1 von Swiss Banking versucht mit Lobbying in Bern und Brüssel, den Konflikt zu lösen.

Ohne sichtbaren Erfolg. Am Montag steht die UBS in Paris vor einem dreiköpfigen Richter-Tribunal. Die Ankläger fahren dann schweres Geschütz auf: systematische Hilfe bei Steuerhinterziehung, Teilnahme an Geldwäscherei.

Es ist Webers Waterloo. Der Mann mit den besten Beziehungen zu allen Präsidenten dieser Welt hat es nicht geschafft, die UBS aus diesem Prozess herauszuhalten. Gemäss Medien kann die Strafe bis 5 Milliarden Euro betragen.

Weber kam 2012 als Präsident zur UBS, kassierte Jahr für Jahr 6 Millionen, ist damit der mit Abstand bestbezahlte Bankpräsident – weltweit.

Trotz dem vielen Geld liess sich Weber immer hohe Spesen von der UBS berappen, nahm seine Frau mit auf First-Class-Reisen, flog fürs Wochenende in seine alte Heimat nach Deutschland – alles bezahlt von seiner Schweizer Bank, sofern sich ein Business-Treffen arrangieren liess, um dem Trip den dafür nötigen geschäftlichen Anstrich zu verleihen.

Die UBS betont, dass die Frau ihres Präsidenten die Flüge stets selbst berappt, es sei denn, sie sei in offizieller Mission unterwegs; Basis bilde ein entsprechendes UBS-Reglement.

„Die Ausgaben des Verwaltungsratspräsidenten sind klar geregelt, werden regelmässig geprüft und geben keinen Anlass zu Beanstandungen“, sagt ein UBS-Sprecher.

Weber sieht also kein Problem. So fand er auch nichts dabei, sich von der UBS geldwerte Steuer-Leistungen bezahlen zu lassen über Zehntausende von Franken. Dies gehöre dazu, wenn ein Spitzenmann aus dem Ausland in die Schweiz ziehe, meinte die UBS.

Weber, der Steuermann. Weber, der Spesenritter. Weber, der Bonuskrösus.

Aber in Frankreich schaffte es der grosse Superstar der führenden Bankadresse des Landes nicht, trotz Mobilisierung aller Kräfte – dazu zählt auch das wochenlange intensive Lobbying bei hohen Beamten in Bern – den Fall in Frankreich zu lösen.

Damit fällt die Bilanz des hochgelobten Spitzenmanns aus dem nördlichen Nachbarland nüchtern aus. Weber hat die UBS nicht weitergebracht.

Im Gegenteil, Weber hat es zugelassen, dass der CEO der UBS, Sergio Ermotti, durch personelle Klüngeleien seine Machtposition sichern konnte.

Alle können sehen, dass Ermotti die UBS nicht mehr weiterbringt. Trotzdem darf der Tessiner weiter die erste Geige spielen.

Warum? Die UBS hat keinen Spitzenmann in den eigenen Reihen, der sich als neuer CEO aufdrängt.

Schweiz-Chef Axel Lehmann: zu alt, zu bieder. Assetmanagement-Chef Ulrich Körner: please.

Es bleiben die beiden Co-Leiter der Paradedisziplin Vermögensverwaltung. Auch da herrscht Tristesse.

Martin Blessing, ein enger Vertrauter von UBS-Präsident Axel Weber, hat an seiner alten Wirkungsstätte Commerzbank einen Schutthaufen hinterlassen.

Es bleibt Tom Naratil, der als Finanzchef und später Chef der weltweiten Prozesse einen guten Job gemacht hat. Doch will die UBS ausgerechnet einen Amerikaner als CEO?

Weber hat also mitnichten einen tollen Job gemacht, was die möglichen Nachfolger für Sergio Ermotti angeht, wie dies die „Bilanz“ kürzlich vermerkte.

Selbst hier, in einer absoluten Kernaufgabe jedes Präsidenten, lautet das Verdikt bezüglich Webers Aufgabe: nicht erfüllt.

Weber selbst könnte auf den Aktienkurs verweisen. Der hat sich seit seinem ersten Tag an der Spitze der UBS um knapp einen Drittel erhöht, während der CS-Kurs unter Webers Pendant Urs Rohner in der gleichen Zeit um einen Drittel einbrach.

Doch wenn man die UBS mit amerikanischen Finanzmultis vergleich, dann sieht das Bild gänzlich anders aus. Der Titel von JP Morgan schoss von Frühling 2012 bis heute von 36 Dollar auf 115 hoch – plus 219 Prozent.

Dabei hatte Weber, ein Ex-Chef der deutschen Zentralbank, alle Trümpfe in der Hand. Seine Vorgänger kamen im grossen UBS-Steuerkrieg mit 780 Millionen Dollar im Rückblick zum Superdiscount-Preis davon. Auch der Rückbau der gigantischen Bilanz und des Tradings waren schon zuvor aufgegleist.

Beste Ausgangslage, miserable Umsetzung: So lässt sich Webers Bilanz zusammenfassen. Der machtbewusste Deutsche ist zur grossen Enttäuschung am Paradeplatz geworden.

Kommentare

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  1. parfait geschrieben ! leider-leider kaufen wir in der Schweiz zu viele HEISSE Luft aus Deutschland ein !

    aber wirklich schuld sind unsere Pensionskassen, welche von ihren Stimmrechten NICHT GEBRAUCH machen und solche Luftnummer noch waehlen und wiederwaehlen und wiederwaehlen!

  2. Wer etwas leistet, soll auch entsprechend verdienen – je nach Leistung. Die Höhe adäquat, also auch unbegrenzt. ABER es muss verdient sein und mit entsprechendem Risiko des Maluses bis zum eigenen Vermögen. Nur dann haben wir eine gerechte Entlohnung der Eliten und keine „Schmarotzermentalität“.
    Wer ist schuld? Wir alle, denn wir lassen das zu – von der Politik (Parteien von links bis rechts), Aktionäre bis zu den Investoren. Wer ging hier schon mal auf die Strasse? Wer hat mobilisiert, als Schulden sozialisiert und Gewinne privatisiert wurden/werden? Die Altersvorsorge schamlos ausgehölt wird und es werden unbrauchbare, menschenverachtende Massnahmen ins Auge gefasst. Die Altersarmut für die heute Dreissig/Vierzigjährigen ist vorprogrammiert. Das beiliegende Video zeigt auf, was wir zu erwarten haben mit dieser kanibalisierenden Wirtschaftsmentalität.
    Was einem sehr zu denken geben muss: Das Video ist nicht von einer Partei, oder einer Interessengemeinschaft, sondern von einem anerkannten Ökonomen.

    https://fintool.ch/bonus-un-kultur?ct=t%28Aktien%3A+Angst%3F_COPY_01%29

  3. https://www.blick.ch/news/wirtschaft/banker-legende-oswald-gruebel-73-ueber-trump-nehmen-sie-nichts-fuer-bare-muenze-id6089178.html
    „Er wollte, dass wir ihm eine Million Dollar zahlen, damit er mit uns Geschäfte macht….Dann mussten wir auch mitmachen. Er hatte damals schon ungewöhnliche Ideen …“

    Es heisst, wegen dem Aussagen von Oswald Grübel über die Trump-Geschäfts-Gebahren, sind die sogenannten Marbella-Papiere wieder aktuell. Die soll sich in einer Machtposition befinden, weil der mächtigste Mann der Welt auf das Wohlwollen der der Paradeplatz-Gnome angewiesen ist. Das könnte wohl der Grund sein warum Axel Weber zum „Krösus des Bankings“ befördert wurde. Alter Spruch: Wissen ist Macht.
    Gunther Kropp, Basel

    • Sie beleidigen die ehemalige noch hier verwurzelte ‚Patron’garde, welche sich durch ehrliches, integeres, verantwortungsvolles und nachhaltiges Denken und Handeln zum Wohle der Firma, ihrer MA und der Gesellschaft einsetzte. Bei der UBS zuletzt Nikolaus Senn. Im Gegensatz dazu ist Ihr Post eine veritable Lach- und Sie selbst scheinbar eine Nullnummer, nicht nur was Ihre miserablen Sprachkenntnisse anbelangt. Darum, wenn man keine Ahnung hat, besser einfach mal.die Fre… halten.

  4. Lukas Hässig hat auf der ganzen Linie recht. Leider winken die Grossaktionäre ungerührt die unverschämten Millionen-Entschädigungen von Weber und Ermotti an den GVs immer durch. Das geschah auch bei den Golden Hellos für Weber. Die UBS ist für ihn eine gute Quelle der Altersvorsorge. Leider reklamieren jeweils an den UBS-GVs nur die machtlosen Kleinaktionäre. Es ist an der Zeit, dass die Grossaktionäre endlich erwachen und ihre Verantwortung wahrnehmen. Vielleicht braucht es wieder mal eine Busse in Milliardenhöhe, damit auch diese zu den überrissenen Entschädigungen nein sagen. Die Erfolgsbilanz von Weber/Ermotti begeistert wirklich kaum, was sich auch beim Aktienkurs niederschlägt. Da half auch nicht die ausführliche Rede von VP-Weber an der letzten GV, dass Nachhaltigkeit bei der UBS besonders gross geschrieben werde. Auf die Frage an Weber, wie sich das mit dem Formel 1-Sponsoring vereinbaren lässt, wusste er keine Antwort. Glaubwürdige Nachhaltigkeit sieht anders aus.

  5. Etwas irritierend finde ich zudem, dass die UBS laufend ihre Preise erhöht (aktuell ohne erkennbaren Grund bei gewissen Fonds) oder die Leistungen abbaut (kein Papierversand von Auszügen). Es scheint, als müssten Verluste der „big“ boys übers heimische Retail-/Privatebanking kompensiert werden.

    Sinnvoller wäre es wohl unnötige Personalkosten zu vermeiden (AW macht den gleichen Job fürs halbe Gehalt etc.) und die Leistungen für die Kunden attraktiv zu halten. Aber vielleicht nutzt die UBS aus, dass die CS ebenfalls nur unattraktive Leistungen anbietet (race to the bottom).

    • Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: der Wechsel zu einer kleineren Bank. Vielleicht hat es da weniger technischen Schnickschnack, aber der Service ist besser und die Preise moderater.
      Bin selber von der CS zu einer kleineren Regionalbank gewechselt (Namen nenne ich hier nicht, will ja keine Schleichwerbung machen). Und habe das keinen Tag bereut. Vom ungeliebten Kleinkunden (Hypothek und 500Tausend Depot, seither etwas mehr) zum hochgeschätzen PB-Kunden!

  6. Dieser Artikel schmerzt. Er schmerzt, wenn man erlebt, wie Familien jeden Franken drehen müssen, um einigermassen bis Monatsende durchzukommen.

    Er schmerzt, wenn man älteren Menschen an der Migroskasse zusieht, wie sie ihre magere AHV-Rente strecken. Tag für Tag.

    Er schmerzt, weil Familien zu Bruch gehen in diesem Land, da gestandene Familienväter plötzlich den ganzen Tag zu Hause sitzen, weil sie «über 50» von einem Inder in Bangalore ersetzt werden – während die Taggelder des RAV wegschmelzen und der Druck ins Unermessliche steigt.

    Und auf der anderen Seite dann Leute wie
    dieser Axel Weber. Raffen was sie können, dem Himmel sind keine Grenzen gesetzt, in bezahlten First Class Flügen.

    Selbstbeweihräuchernd, obszön, wie er und Seinesgleichen sich bedienen an der Schweiz.
    An dieser Schweiz, die es solchen Leuten ermöglicht, sich masslos zu bedienen – in der falschen Hoffnung, sie würden sie beschützen, vor der habgierigen EU und dem alles kahlschlagenden US Imperium.

    Die eingeschlagene Strategie ist falsch. Die Schweiz wurde nicht wohlhabend, weil sie sich solchen Leuten anbiederte und verkaufte, sondern weil sie wie ein Mann Ihre Souveränität und demokratische Einzigartigkeit verteidigte. An der Grenze, am Verhandlungstisch, in der Fabrik und auf dem Kartoffelfeld.

    Dieser Artikel von Lukas Hässig ging mir bös unter die Haut. Ich danke ihm.

    • Die Schweiz ist im 21. Jahrhundert vermutlich am Ende der Glueckseligkeit angekommen. Ein paar hundert “Raubritter” , meistens Auslaender, schleifen das Land in den Abgrund, waehrend diese in Eine Steueroase fluechten, darbt der Eingeborene vor lauter Lasten und Unwegsamkeiten! Wer Augen und Ohren hat kann diese Signale seit Jahren erkennen.

    • Zitat: ‘Die Schweiz wurde nicht wohlhabend, weil sie sich solchen Leuten anbiederte und verkaufte, sondern weil sie wie ein Mann Ihre Souveränität und demokratische Einzigartigkeit verteidigte. An der Grenze, am Verhandlungstisch, in der Fabrik und auf dem Kartoffelfeld .. ‘

      Alles andere in Corporate-Switzerland ist Abklenkung. Manager aber keine Generäle, Möchtegerne Unternehmer, Politiker oder eher Lobbysten und ein Volk das anscheinend aufgegeben hat.

      Ein besseres Zitat habe ich hier noch nie gelesen – aufrichtigen Dank.

      Meine Hochachtung für Ihren Post, Industrial

    • „An dieser Schweiz, die es solchen Leuten ermöglicht, sich masslos zu bedienen – in der falschen Hoffnung, sie würden sie beschützen, vor der habgierigen EU und dem alles kahlschlagenden US Imperium.“
      Mais oui, bien entendu, la marmotte qui emballe le chocolat.
      Le grand chef de Shell ne gagne pas le quart de ce que gagne un CEO d’une entreprise du SMI. Un peu de sérieux, s’il vous plait!

    • Super & treffend geschrieben !

      Wenn heute zudem ein PK-Experte den Jungen erklärt 1/3 der PK-Rente sei nicht gesichert ist weiss auch jeder wie fähig diese Versager sind. Kohäsionsmilliarden ins Ausland verschenken damit künftig Aufträge und Produktion nicht bei uns sonder dort abgewickelt werden (siehe Erfahrung DE) sagt alles über unsere tollen Politiker.

      Ausserdem gibt es kaum ein Land auf der Welt wo ein Politiker von der Verwaltungsratssitzung in den Ständerat oder Nationalratssaal läuft und direkt auf’s Abstimmungsknöpfchen drückt und von sich als Politiker & Verwaltunsratsmitglied „bezahlen“ lässt. Wieso wohl dürfen ausländische politische Würdenträger keine Verwaltungsratsmandate bekleiden??!! Im Ausland nennt man dies Interessenkonflikt mit Gefahr zu Korrumpiertheit und bei uns labert jeder dieser Politiker seinen eigenen verbalen Dünnpfiff.

  7. Ohne das Bankgeheimnis für Ausländer wird die UBS zugrunde gehen! Der Krebsgang der Bank hat nichts mit Weber welcher ein Spitzenbanker ist zu tun. Die paar Spesen hat bisher jeder gemacht. Früher zu Ospels Zeiten hätte die UBS die Franzosenbusse aus der Portokasse bezahlt, das wäre gar kein Thema gewesen. Heute wird so eine Busse rasch mal zur Existenzfrage weil nur noch Minigewinne eingefahren werden können!
    Oswald Grübel auch ein Spitzenbanker hat ja eindringlich gewarnt „Die Weissgeldstrategie wird für die Schweizerbanken nicht funktionieren!“.
    Ihm wurde kein Gehör verschafft, seine Warnung in den Wind geschlagen!
    Es bräuchte einen Donald Trump der würde das Bankgeheimniss wieder installieren!
    Aber das ist bloss Wunschdenken.
    Eines ist sicher, die grossen Kapitalströme fliessen nicht mehr durch die Schweiz!
    Im Schweizer Finanzplatz herrscht atomarer Winter und das für lange Zeit! Im der Folge hat ein milliardenteures Beamtenherr in der Schweiz die Macht übernommen auch für lange Zeit! In der Physik würde man sagen der Schweizer Finanzplatz nähert sich der absoluten Nullpunkt Temperatur! SWITZERLAND Quo vadis?

    • Es ist grundsätzlich das falsche Geschäftsmodell, wenn die Schweizer Banken immer noch glauben, dass sie noch global aktiv sein müssen. Beispiel Singapore, die lokale Konkurrenz schläft nicht, siehe Bank of Singapore etc. Es wäre viel smarter sich auf die Schweiz und ein paar ausgewählte Core Märkte zu konzentrieren. Das Problem liegt in der wiedergefundenen Arroganz der UBS wo ein Stadler mit drittklassigen MDs versucht für Grosskunden einen globalen massgeschneiderten Service zu offerieren. Leider hat Stadler noch nicht gemerkt, dass lokale Konkurrenz nicht schläft. Der Push zum Global Wealth Management ist ein totaler Rohrkrepierer. Angefangen mit dem US Geschäft wo die Berater ihre Kunden nur buchen und an einer Zusammenarbeit null interessiert sind. Wieso sollen die auch die Revenues teilen, wenn sie heute an den Revenues direkt beteiligt sind usw.

    • Endlich mal eine fundierte Aussage. Genau so ist es nur leider merken die Schweizer nicht das jedes Jahr weitere Beamte dazu kommen die wir mit unseren Steuern finanzieren müssen. Was hat es bis jetzt gebracht….?
      Solange unser Staat das Geld aus dem Fenster wirft müssen wir uns nicht über unsere Banken aufregen sondern über unsere Politiker die in den letzten Jahren es geschafft haben der Befölkerung immer neue Verursacher unserer Probleme zu verkaufen….denkt mal darüber nach..

  8. Kürzlich Klaus Jürgen Stöhlker auf IP unter „Warum so viele Deutsche, sie sprechen einfach schneller und präziser..?“ U.a.: „Die UBS Schweiz, war vor 20 Jahren noch undenkbar gewesen wäre, wird von Martin Blessing geführt, einem deutschen Banker, der vom deutschen VR-Präsidenten des UBS-Konzerns, Axel Weber, für diese Position empfohlen wurde.“ Deutsche unter sich, die Ergebnisse sprechen dafür (präzise).

    • Wahrscheinlich ist er noch dem Grossvater von Martin Blessing, Karl Blessing, verpflichtet der zwischen 1958 und 1969 Präsident der Deutschen Bundesbank war.

  9. Ja eben – und dann hat Weber in 2014 noch die Ex Commerzbankerin – Südtirolerin mit kroatischer Infiltration – die Frau Novakovic (wohnt in Feusisberg) als Chefin des Privat-Investoren-Bereiches eingeschleust – welche die Kosten für die Klienten auf Befehl von Weber in allen Bereichen so markant erhöht hat, dass laufend Kunden abhauen – aber eben die „Deutsche Führung“ versucht mit allen Mitteln die in Frankreich zu erwartende Busse via Klienten reinzuholen.

  10. „Doch will die UBS ausgerechnet einen Amerikaner als CEO?“

    Wenn man der Ex-CEO der Credit Suisse, den Abzocker Brady Dougan als Massstab nimmt, welcher die Milliardenbussen in den USA nicht verhindert hat, dann ist jede Ablehnung verständlich.

    • Tom Naratil hat die UBS in den USA nach all den Krisenjahren wieder zu einer stabilen und reputablen Größe aufgebaut. Er genießt den Respekt von allen Mitarbeitern und Marktakteuren hier; scheint sehr integer zu sein, hatte nie eine Skandal und ist ein “grounded” guy. Er versteht Banking Front to Back, Kunden und Prozess-Seite. Er wäre mit Sicherheit die richtige Wahl, die UBS endlich weiterzubringen.

    • @Wall Street. Leider leitet er das Geschäft wie ein CFO und nicht wie ein visionärer CEO. Es wird nur gespart und null Wachstum, siehe Q2 2018.

    • ist ein “grounded” guy.

      a) mit einem Startverbot belegt
      b) unter Hausarrest
      c) gestrandet

      🙂 nur Spass

  11. Peter V. Brunner

    Sind die Keller der beiden Schweizer Grossbanken gross genug um alle geschäftlichen Leichen zu entsorgen?

    • Sie kennen wohl die untere Welt der Grossbanken nicht! Da hat es noch viel, viel Platz.

    • Weshalb Keller?

      Die Credit Suisse baut laufend Stellen im Uetlihof Richtung Indien und Polen. Im Uetlihof 2 können die Leichen gar Sonnenlicht in den bunten Büroräumen geniessen.

      Zum Glück müssen Tote nicht mehr das umgebende Klima der Angst ertragen.

  12. Deutscher Rosinen-Picker in der Schweizer Bankenwelt.
    —————————————————————————————-

    Weber erhielt schon eine Willkomm-Tüte von mehreren Millionen-Franken zur Unterzeichnung seines Arbeit-Vertrages bei der UBS (United Bullshit Switzerland).

    Anderswo nennt der Gesetzgeber solche Transaktionen anders! Wenn dieser „Held“ auch noch zig Extras aus der Spesenkasse der Bank sich zugute hält: Gärtner, Privatflüge, Gattin-Begünstigungen und sonstige Spesen, dann ist mE. das Glas nicht mehr halbvoll sondern halbleer.
    UBS gewährt solche Selbstbedienungen en masse, um in deren Windschatten Cisullo-Ermottis ChainIQ zu säen.

    Alles sonnenklare Umstände UBS (United Boys of Selfservice) ein weiteres Mal ins Verderben zu lenken.
    Lukas Hässig, bleiben Sie dran, noch verbliebene Aktionäre aus dem Nahen Osten lassen Ihren Blog neuerdings ins Arabische übersetzen. 🙂

    • Das ist doch andernorts genau das selbe! Weber ist leider nur einer unter vielen anderen. Die Dummen sind die MitarbeiterInnen, die diesen Zulangern ein Fürstenleben ermöglichen!

  13. Der ursprüngliche Titel lautete anders. Verstehe, es drohte juristisches Ungemach zur Unzeit. Krösus, gestorben 547 vor Christus, wird sich gegen den Vergleich mit Weber nicht zur Wehr setzen.

  14. Axel Weber ist ein Paradebeispiel eines grossmauligen und ineffizienten deutschen Managers. Nachdem er in der Deutschen Bank entsorgt wurde, fristet er jetzt sein Alibidasein in der UBS. Passt sehr gut zu den ganzen Frühstücksdirektoren, die sich dort aufplustern. Insgesamt ist die Kultur der UBS genauso aufgeblasen wie die CS. Der Leistungsausweis von Axel Weber ist unter null oder wenigstens suboptimal, aber er passt gern in jede Talkrunde. Da darf er sich gerne bei Bilanz Talkrunden oder NZZ Talk mit ähnlichen treffen und den grossen Held spielen. Es wäre Zeit, ihn zu entsorgen.

  15. Es darf nicht vergessen werden, dass Bonuskrösus Axel Weber einen „goldenen Handschlag“ bekam, damit er dieses Amt überhaupt antrat.

    CHF 2 Mio Startgeld und dazu hin 200000 UBS-Aktien.

    Die UBS erhoffte sich einen ausgekochten Networker bekommen zu haben………..und sieht sich nun arg getäuscht.

    Zu genüge sieht man, dass VRP Weber vor allem ins bonusverseuchte Schlaraffenland kam aus steuertechnischen Überlegungen – und um sich auf den Altenteil vorzubereiten.

    Ein bestens bezahltes Gnadenbrot bei der UBS, nebst allen anderen Frühstücksdirektoren und Grüssaugusten. UBS-Kultur, wie es leibt und lebt!

  16. Es ist wieder einmal LH der sich getraut, Klartext zu reden. Die Selbstbedienungsmental von AW und Co. ist nur noch widerlich. Während UBS im SMI beinahe täglich die rote Laterne in den Händen hält, werden die Ergebnisse vom CEO schön geredet und der Vergütungsausschuss segnet die rekordhohen Bezüge gebetsmühlenartig ab. AW könnte seine Taschen in DE niemals in diesem Ausmass füllen, kommt dazu, dass er dort dem Fiskus ein Vielfaches an Steuern abliefern müsste. Berät er Merkel in seiner Freizeit oder geht das auf die Kappe der UBS?

    • Die schweizer Aktionäre nehmen offenbar einen sehr starken Tranquilizer ein.

      Häusärzte und Anästhesisten kennen unterschliedlch starke Medikamente.

      Aber was die Aktionäre passiv werden lässt entstammt aus keinem Chemielabor.

  17. Die Versager sind doch auch die Aktionäre. Warum auch immer winken sie jedes Jahr die Vergütungen durch. Jedes Jahr wird der Verwaltungsrat bestätigt. Warum wählt man sie nicht ab wenn es solche Versager sind? Die Leute sind halt auch träge geworden. Fängt oben an und zieht sich bis unten durch. So lange es noch ein paar Rappen Dividende gibt sind doch Alle schon glücklich und man lässt sie weiterwursteln. Frage mich auch, warum immer mehr Ausländer Schweizer Firmen leiten müssen. Wir sind doch auch wer und können auch was. Tönt halt besser wenn es ein Deutscher oder Ami ist.

    • Es müsste wirklich bös zu denken geben………

      HSG-gestählte (………) Schweizer Executives taugen offenbar bloss bei schönem, glasklaren Wetter.

      Die ABB wurde vom Deutschen Jürgen Dormann vor dem Zerfall (Konkurs) gerettet. Erinnern wir uns an die Swiss, die erst wieder eine Perspektive bekam durch CEO Christoph Franz. CEO Hariolf Kottmann brachte die dauerserbelnde Clariant nach vielen Jahren wieder eine Zukunftsvision. etc. etc. etc.

      HSG St.Gallen aufwachen, Demut ist angezeigt.

    • Was heisst „Aktionäre“? Die Aktionäre sind doch meist vertreten durch Funktionäre aus den Institutionen Pensionskassen und Co. Die haben sich selber die Restriktionen auferlegt „soundsoviel SMI, soundsowenig EUR, USD, JPY“. Diese Restriktionen haben nicht zuletzt die Finanzler aus dem Umkreis der SMI-Unternehmen und Ihrer Lobbyisten in Bern aufgegleist. So tut niemand niemandem weh in der kleinen Schweiz… bloss der kleine Mann und die kleine Frau schauen in die leere Röhre.

    • @ Udaipur Baba™

      In der Tat erstaunlich, dass diese HSG St.Gallen nicht schon längst ein Schwerpunktsthema in der Schweizer Politik ist. Auch in den Medien scheint diese HSG in ihrer desolaten Negativspirale noch immer unter dem Radar zu stehen.

      Ein dortiger Neuanfang täte dringend Not, um aus diesem selbstverschuldeten Jammertal zu kommen. Es bräuchte ein absoluter Reisser analog Patrik Aebischer, ex Präsident der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, der in der Romandie eine Bildungshochburg von Weltruf schuf.

      Der ex Verwaltungsratspräsident der Raiffeisen, HSG-Professor Johannes Rüegg-Stürm, versinnbildlicht aufs Beste die Gemütslage vor Ort……….

  18. wie soll ein deutscher im land der grande nation eine lösung für die grösste CH bank finden? ein oxymoron erster güte. lösung: alles schliessen in Frankreich, hic et nunc, kostet pro saldo weniger als die „möglichen“ von LH erwähnten 5 mrd.

    • Also er ist jetzt am Pranger, weil er es nicht schafft Einigung mit den frz. Behörden über Straftaten der Vergangenheit zu erzielen? Alles schliessen wird die Straftaten ja auch nicht ungeschehen machen?! Vielleicht hat Frankreich gar kein Interesse an einer Einigung, um diesem Prunkstück Swiss Money Laundering Absolution zu erteilen? Das könnte für Herrn Macron zum politischen Desaster werden.

  19. Völlig richtig notiert, Herr Hässig. Bei der UBS herrscht eine Kultur des Leistungslosen Abkassierens.
    Und die gruusige ChainIQ-Geschichte wird denen noch um die Ohren fliegen. Das wird ein nächster Fall.

  20. Erstaunt das? Weber gehört zu der Sorte von aufgeblasenen Deutschen, die wir hundertfach kennen, die geniales Eigenmarketing betreiben, aber nur Mittelmass bieten!

    • Genau, es wird Zeit das wir die Österreicher übernehmen lassen. Es kommt nämlich immer auf die Nationalität an, keinesfalls auf die individuelle Person…

      Traurig dieses beschränkte Nationendenken….

    • Das hat der Späher ganz richtig erkannt. Dumm nur, dass er versucht, die Defizite der PERSON mit nationalistischem fremdenfeindlichen Geschwurbel zu begründen. Wünschen wir dem Späher viel Glück für die Zukunft, auf dass er seinen Horizont erweitert bekommt.

    • Interessant… Ackermann, Ospel, Kurer, Rohner, Wuffli, Ermotti…
      alles Deutsche?

      😉

    • Genau so ist es. Mir kommt langsam nur noch das K… ab diesen sich ueberall breitmachenden D-Dummschwaetzern.

    • Mittelmaas ist aber schon ein bisschen nach oben übertrieben, grotenschlecht wohl eher.

    • @W Tell
      Leider ist es doch so das es sehr viele Deutsche in den oberen Etagen weilen und versagen. Es gibt nur 1-2 Deutsche die Schweizer Unternehmen einigermassen gut führen. Ergo hat der Späher recht.
      Traurig traurig

    • @Tell. Immer schön schweizerisch allen Recht wollen und nicht realisieren, dass die uns nur auf der Nase rumtanzen und uns dazu noch auslachen. Würde kein Wort sagen wenn ich einen dieser eingewanderten Manager jemals beim Mehrwert generieren und nicht nur Dummschwätzer erlebt hätte. Bin selber CH und mit einer tollen Ausländerin verheiratet und durfte in meiner Karriere auf 5 Kontinenten arbeiten und leben….. braucht kein Kommentar.

    • War in zwei SMI Unternehmen angestellt. U.a. auch in der KL. – Keinen einzigen Deutschen dort erlebt, der irgendwie lieferte, was er grossartig laferte. Keine Ausnahme gesehen. Das gleiche truebe Bild uebrigens mit den Englaendern.

    • @swiss mountain

      wenn Sie irgendwann Ihr Tal hinter den 7 Bergen verlassen sollten, könnten Sie feststellen, dass es gute und schlechte deutsche Manager gibt, genauso wie gute und schlechte Schweizer Manager und das Gleiche jeglicher anderer Nationalität. Versuchen Sie doch mal, Ihre aus der Bedeutungslosigkeit herrührende Frustration irgendwie anders als durch Fremden- oder generell Minderheitenhass zu regulieren.

    • Ich hoffe Sie müssen niemals in eine Klinik, Ihre Kinder in eine Tagestätte bringen, Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen, eine Pflegekraft anfragen… denn all das und vieles mehr würde ohne die Deutschen in der Schweiz zusammenbrechen. Deutschland braucht die Schweizer nicht, umgekehrt aber schon.

    • Kurzer Willi inne buxe kannste groee ohne Juxe immer Auge dütschi seiche mich kommt kotze bis Gesicht bleiche

    • Ein aus meiner Sicht sehr tendenziöser Artikel, der die typischen nationalistischen Kommentare von dunklen Gestalten wie „Späher“ hervorlockt. Wie soll ein Verwaltungsratpräsident welcher Nationalität auch immer Strafen für illegale Geschäfte, die die UBS vor seinem Amtsantritt begangen hat, vermeiden? Oder meint LH, mit Beziehungen könne man den Rechtsstaat aushebeln?

      Unterste Schublade wieder einmal, schade LH, dass Sie mit diesem Artikel viel von Ihrer mit investigativem Journalismus Reputation verlieren. Vielleicht wird dieser Kommentar nicht veröffentlicht, da eher so etwas wie Späher schreibt opportun ist.