Ernst&Young feiert Party statt Harassment zu lösen

Beratungs-Chef setzt sich als Interviewer von Ringier-Freund Marc Walder in Szene – Jagd auf Whistleblowerinnen erfolglos.

Marcel Stalder, der grosse Chef der wichtigen Ernst&Young, liebt das Rampenlicht. Seine Lust auf Glamour konnte der EY-Boss letzte Woche wieder einmal befriedigen.

An einem wichtigen Partneranlass des Beratungsriesen im holländischen Maastricht stand Stalder als Chef des Schweizer Ablegers auf der Bühne.

Dort betätigte er sich als Interviewer, und zwar von keinem Geringeren als Marc Walder, Chef des einflussreichen Medienhauses Ringier.

Walder und Stalder sind enge Vertraute, ja Freunde. Die beiden ziehen gemeinsam an den Strippen, wenn es um Digitalisierung und andere wichtig klingende Initiativen geht.

Am Maastrichter EY-Event war Stalder einer der Stars. Er zeigte nicht nur Künste als interessierter Befrager, sondern fuhr auch im Sattel eines Rennvelos über den gelben EY-Teppich.

Zur sichtlichen Freude seiner europäischen Partner-Kollegen, darunter auch Julie Teigland, die Chefin von Marcel Stalder. Teigland machte mit beim heiteren Stelldichein mit eigenen Auftritten, bei denen sie im Zentrum stand.

Für Stalder war der Auftritt vor seinen EY-Partnerkollegen eine willkommene Ablenkung von den Sorgen in der Heimat. Dort schwelt seit Wochen eine Harassment-Affäre.

Diese will Stalder nicht anpacken, sondern aussitzen. Wer darüber schreibt, wird mit Klagen eingedeckt.

Das hat drei Whistleblowerinnen nicht davon abgehalten, dem Präsidenten von EY einen Brief zu schreiben. Sie fordern darin sofortiges rigoroses Ausmisten an der Spitze von EY Schweiz.

Das Schreiben erhöhte den Druck auf Stalder und seine Mannen an der Spitze der Ländergesellschaft des Beratungsunternehmens, das zu den vier führenden weltweit gehört, den sogenannten Big Four.

Aufgrund der Unruhe, welche die mediale Berichterstattung sowie der interne Brief in der Belegschaft von EY Schweiz ausgelöst hatten, haben die Schweizer EY-Partner kürzlich Massnahmen beschlossen.

Zuckerbrot und Peitsche lautet ihre Strategie. Nach aussen wird geklagt, nach innen geködert. Dafür hat der Chief Risk Officer der EY Schweiz ein Mail an die Belegschaft verschickt.

Er schreibt darin, dass bei der EY keinerlei Belästigungen toleriert würden. Wem etwas auffalle, der solle das sofort melden. Dafür habe man eine unabhängige Stelle eingerichtet.

Bezüglich den drei Whistleblowerinnen hielt der Risikochef fest, der EY-Präsident habe diese aufgefordert, sich doch mit ihrem Anliegen offiziell zu melden, damit man diesem nachgehen könne.

Es handelte sich in den Augen vieler EY-Angestellten um ein durchsichtiges Manöver, um an die Namen der internen Kritiker heranzukommen.

Sollte tatsächlich diese Absicht hinter dem Email ans Personal stecken, so ist das Kalkül nicht aufgegangen. Jedenfalls meldete sich bisher niemand auf den Aufruf hin. Die Whistleblowerinnen sind weiterhin unbekannt.

Das scheint die EY-Führung nicht gross zu kümmern. Der Präsident von EY Schweiz, an den das Schreiben gegangen war und der formell der Chef von Marcel Stalder ist, habe sich bisher nicht zu Wort gemeldet, heisst es aus dem Innern der Beratungsfirma.

Kommentare

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    • Eine solche Plattform haben wir mit IP bereits 🙂
      Aber ich schreibe gerne, um was es geht (die PR-Leute von EY sind eingeladen, eine Gegendarstellung zu schreiben):
      – Seit Jahren gibt es an der Hardbrücke Gerüchte um eine hohe Führungskraft bei EY, der gerne abhängige Mitarbeiterinnen ausnutzen soll. Herr Hässig war so mutig, diesen mit Foto und Namen abzudrucken
      – Vor 2 Jahren ist ein Fall völlig explodiert, weil sich das Opfer mit Zähnen und Klauen gewehrt hat
      – Man hat das Opfer dann (gemäss Lukas Hässig) mit 10 Monatsgehältern zum Schweigen gebracht, nachdem man sie psychisch derartig bedrängt hat, dass sie nicht mehr arbeiten konnte
      – Und dann hat man den Lukas Hässig versucht, mit einer Klage fertig zu machen.
      Soweit, so skandalös.
      Aber es geht weiter: Was tut der Rest der Journalisten? Antwort: Rein gar nichts. Die Schreiben schöngeistige Berichte über den Jahrestag von MeToo. Über Google. Über Kevin Spacey. Über Trump. Über Kashoggi. Also über alles, das hier keine Sau interessiert und wo keinerlei Risiko einer Klage besteht. Aber lassen ihren Kollegen hier in Downtown Zürich im Stich und schauen zu, wie ein Weltkonzern ihn fertig machen will.
      Wir als IP-Community kennen dieses Totalversagen der Lückenpresse (anders kann man es ja nicht nennen) ja sehr gut. Beim Fall Vincenz war es genau gleich. Die Geschichte wiederholt sich.
      Wie können Sie eine Story daraus machen? Einfach die Berichte hier zusammenfassen. Das sollte locker für die Frontseite von 20min oder für die Tagesschau reichen. Nach einem solchen Bericht werden auch die Zeugen und Opfer Vertrauen fassen.

    • IP macht in dieser Sache hervorragende und mutige Arbeit. Chapeau! Und doch reicht es offenbar nicht, dass die üble Sache zu einem fairen Ende mit Konsequenzen für die Schuldigen kommt.

      SwissLeaks bietet mit der Whistleblowerplattform eine Möglichkeit für TippgeberInnen, wirklich anonym zu bleiben. Das ist so mit normalen Websites und der damit verbundenen theoretischen Rückverfolgbarkeit von IP-Adressen nicht möglich.

    • @SwissLeaks
      Nur als Frage: An was für Infos hätten Sie denn gedacht? Quasi jedes noch so kleine Detail des Falls ist doch schon bekannt. Soll ich versuchen, die Typennummer des Schiffs auf dem Zürichsee von S. herauszufinden? Oder ein Foto von der Innenarchitektur seines Büros im 3.?
      Ich war zwar recht nah an dem himmeltraurigen Fall dran, aber ich habe hier noch zahlreiche neue Infos gelernt.
      Die Mitforisten haben recht: Es geht hier primär um ein Medienversagen.
      Organisieren Sie halt eine kleine Demo auf dem Maagplatz und laden Sie ein paar Medien (vielleicht besser nicht von Ringier), da kommt dann schnell wieder Bewegung in die Sache.
      (Geschrieben mit einem Tor-Browser)

    • Lieber EYler

      VORSICHT bei Meldungen über die interne EY Whistleblower Plattform: Eure IP Adresse wird getrackt! Finger weg von internen Tools. So gut gemeint das ‚Teil‘ möglicherweise ist – so schädlich kann es für eure Karriere sein! Darum Finder weg und andere – sichere Kanäle für die Meldung wählen. Das gilt selbstverständlich auch für alle anderen Meldeplattformen bei Konzernen ausser bei ABB. Da funktioniert die Plattform ‚voll anonym‘ – wegen den Amis.

    • Danke, Swiss Leaks, dass sie diesen Fall aufnehmen!
      Das könnte ihr erster grosser Fall werden. Der Ball liegt auf dem Penaltypunkt, jetzt müsst ihr nur noch sauber verwerten. Aber rechnen Sie mit massiver Gegenwehr von E&Y. Die haben den Hässig ja auch schon verklagt und bedrohen jeden, der etwas weiss.

  1. Dass WhistleblowerInnen anonym bleiben wollen, kann man verstehen. Es ist ein Risiko, sich zu outen. Das haben die Fälle der beiden Whistleblowerinnen im Stadt Zürcher Sozialamt unter M. Stocker und R. Waldvogel gezeigt (Damen Zopfi / Wyler). Die sich sonst gerne sozial zeigenden Amtschefinnen haben die beiden rausgeworfen mit wohlwollender Unterstützung von SP-Stapi Ledergerber, der sogar die Contenance verlor. R. Waldvogel ist weiterhin in gut entlohnter Kaderposition bei der Stadt. So kann’s gehen und deshalb bleibt man gerne anonym, mindestens vorläufig. Sollte man feststellen, dass der Sache seriös nachgegangen wird, kann man sich immer noch outen. Das scheint hier bei EY nicht der Fall zu sein.

  2. Ich kenne den Herrn Stalder nicht – von meiner Warte habe ich jedoch das Gefühl, dass er ein ziemlicher „Dampf-Plauderi“ ist. Ein Phänomen der heutigen Zeit. Manager mit einem grossen Mundwerk und einer gewissen Extrovertiertheit, krallen sich die Spitzenjobs. Der stumme und intellektuelle Schaffer im Hintergrund bleibt blas und bekommt kaum Anerkennung.

  3. Schön, dass es zu dem Fall News gibt. Und ich verstehe nun auch, warum die Systempresse diesen skandalösen Fall totschweigt. Ob da der Walder seine Pfoten im Spiel hat?
    Herr Stalder, übernehmen Sie endlich mal VERANTWORTUNG! Für Sie gibt es nur den sofortigen RÜCKTRITT!
    Und Herr Hässig, bitte graben Sie noch tiefer. Mein Gefühl sagt mir, da hat es so viel Problemfälle wie damals in der Deponie Kölliken. Beweis: Die Klage (genau wie bei anderen).

  4. Was sind das für Kugeln/Bälle nach denen die vielen Partner greifen? Ist das eine Tombola? (Dann nächste Frage: Wer ist der Trostpreis?) Werden hier – wie im Fussball – die Paarungen ausgelost? Sind das Schaumbälle, die man sich – zur Erheiterung einfacher Gemüter – am Ende gegenseitig an die Rübe wirft? Oder sind das Überraschungseier für grosse Kindsköpfe? – Fragen über Fragen bei EY.
    Übrigens: Schon mal gehört, was man als „Führung durch Radfahren“ (am besten noch im Windschatten des Vorfahrers) bezeichnet?…

    • Gute Fragen. Habe die Bilder gar nicht so genau angeschaut. Aber jetzt muss ich auch eine Frage stellen: Ist Ihnen auch dieses Massen-heuchler-Grinsen der Teilnehmer aufgefallen? Dieses Phänomen sieht man allerdings in sämtlichen solcher Publikationen und Plattformen (wie z.B. LinkedIn, Xing, etc.) – ich frage mich dann immer, wie extrem unwohl und unglücklich all die Heuchler sein müssen. Bin ich froh, nicht so ein jämmerliches Leben führen zu müssen, wo ich mich ständig vor mir selbst eckeln würde.

    • Ich kann Dir zumindest in soweit behilflich sein, als dass die mehrfarbigen Bälle simple (gefüllte) Jonglier-Bälle sind. Also nichts zum Öffnen und Verlosen. Findest Du als Fotos bei einer Google-Suche.

      Was damit getan wurde, weiss ich auch nicht.

    • @ HSG-Doktor: You made my day! Absolut oberaffengeiler Kommentar. (Die Ironie scheint leider nicht bei allen angekommen zu sein…).

    • Max alias HSG-Doc,

      auffälliger kann man sich selbst nicht loben. Und mit dem Humor ist das auch so ein Ding …

  5. Schon lustig, als Mitarbeiter der Firma SIX Group mal die dreckige Wäsche eines anderen zu lesen und ganz besonders das kindische Verhalten in den Kommentaren zu lesen. Es mag sich sicherlich um kontraproduktive Nachrichten handeln, doch noch viel schädlicher sieht es aus, wenn die Gegner solcher News dermassen kindisches Verhalten in Kommentaren nieder schreiben. Das macht den ganzen Artikel nochmals um einiges glaubhafter.

  6. Typisch. Stalder läuft wie immer herum wie ein Gockel – ist schliesslich was er kann. Die Aufmerksamkeits-Bulldogge wie wir ihn in unserem Team nennen.
    Auch amüsant war dieses lächerliche Meeting von G. wo S. Gastredner war und G. noch kommunizieren musste, dass alle Anschuldigungen gegen S. unwahr seien und es untersucht wurde. Wir alle im Raum wussten es besser aber das ist die Schiene die sie fahren wollen. Ignorieren, totschweigen und für kurze Sekunden schönreden. Das Gremium an Partner hat für mich jeglichen Respekt verloren. Dass S. und Stalder Dreck am Stecken haben war klar, aber dass alle Partner nun nichts unternehmen wollen, zeigt nur, dass sie alle genauso schlimm sind. Hauptsache, man schützt sich untereinander weil Geld wie immer wichtiger ist, als Ansehen.
    Einen faulen Zahn muss man halt ziehen, damit Gesundheit einkehrt und Ordnung herrschen kann aber das scheinen die nicht zu verstehen.

    • Gibts dazu ein Handy-Video oder eine Aufnahme? Könnte man da ein Viewing organisieren? Dafür würde ich glatt einen Hunderter Eintritt zahlen.

  7. Grüezi Hr Hässig. Lehnen Sie sich doch einmal zurück, ordnen Sie Ihre Gedanken und überlegen, was wichtig ist und was nur Lärm. Von den materiellen Sachen schneiden Sie weg was am Ausfransen oder schon abgelutscht ist, oder werfen Sie es weg. Machen Sie eine Weiterbildung an der ETH, UZH, ZHAW, HWZ. Anschliessend beginnen Sie etwas Neues.

    • Auf Ihren bahnbrechenden Kommentar haben wir alle sehnsüchtig gewartet. Danke. – Und jetzt bitte am südlichen Ende Ihres Nahrungs-Verarbeitungsschlauchs nachprüfen, ob nicht da ev. etwas ausgefranst ist, gell!

    • Was gibt es wichtigereres als ein übler MeToo Fall bei einer Big-Four? Nur so zu Erinnerung und Einordnung. Der Herr ist unter anderem Leitender Prüfer bei einem grossen Unternehmen der Schweiz!
      Warum die RAB nichts unternimmt ist mir ein Rätsel!
      Und wie man im Jahre 2018 einen solchen Fall bei dieser Beweislage einfach versucht auszusitzen ebenfalls.

    • Ich weiss mit ziemlicher Sicherheit, dass der Brief von intern ist. Das ist ja lächerlich LH deswegen zu beschuldigen. Sie, werter Herr Forensiker, scheinen die Realität nicht zu sehen, die für jeden Mitarbeiter und besonders Mitarbeiterinnen, hier allgegenwertig ist.

    • @Forensiker
      Genau, der Hässig schreibt natürlich selber solche Briefe. Und verstellt natürlich – clever wie er ist – seinen Schreibstil (Schlangensätze anstatt knackige, kurze Sätze). Und verwendet in jedem Satz EY-Terminologie. Und weiss natürlich auch, dass Bruno (theoretisch) der Chef vom Marcel ist, Bruno ist ja auch eine sehr öffentliche Person. Und weiss natürlich, dass Andreas der vermutlich integerste Partner von EY Switzerland ist und da die grösste Chance liegt, dass er das Schreiben Ernst nimmt.
      Und der da Vinci Code ist kein Fiction sondern ein Sachbuch.

    • Der Brief ist 100%pro echt. Ein(e) Partner/In hat mir eben diesen Text am Mittwoch, 7.11. spät nachmittags anlässlich einer Mandatsbesprechung im Büro direkt auf dem Bildschirm gezeigt. Wurde offenbar am selben Tag an Partner verschickt.

      Wie blöd kann man nur sein!

      Schämt euch AmatÖre!

  8. „Wem etwas auffalle, der solle das sofort melden. Dafür habe man eine unabhängige Stelle eingerichtet.“ wir hatten eine solche stelle schon vor zehn jahren. schreibt das nicht das OR vor?

    • Das war ganz klar eine Aufforderung, „Verdächtige“ zu melden. Aber nicht im Zusammenhang mit Harassment.

  9. Sehr wichtig bei den Prüfern ist „Independence in Apperance“. Es ist unglaublich, wie der Chef selbst hier mit einem so grossen EY-Audit Kunden aggiert und es zeigt auch, was ein Prüfabschluss von EY wert ist.

    Es stimmt, dass Marcel Stalder keine Gelegenheit auslässt, sich als Oberjuhee der Digital Sahpers hinzustellen. Dabei geht es ihm aber leider nur um sich selbst (EY intern spricht man hier vom sog. „ich ich ich Syndrom“). EY Schweiz selbst hat kein Digital Service Offering mit Substanz, alles nur total aufgblasenes Beratergequatsche, eine richtige Freakshow von A bis Z.

  10. Die Jungs bei EY scheinen echt ein Problem mit ihrem Selbstvertrauen zu haben. Was bezweckt der CRO mit seinen Referenzen auf den „Rank“ der Belästigten? Dass ihnen die notwendige Berufserfahrung fehlt, um Einschätzen zu können, ob sie belästigt wurden? Dass sie so tief in der Hierarchie stehen, dass ein Aufmucken zum sofortigen Rausschmiss (ohne fette Abgangspakete, wie ein Director oder Partner sie erhalten würde)?
    Fragen über Fragen.

    • Ist ja logisch, dass sich niemand meldet. Bei Stalder würde es garantiert Massnahmen geben.
      Publizität mag er ja, aber bei negativer Publizität kennt er wenig Gnade.
      Anstatt mal nachzudenken, warum er der einzige Big-4 Boss mit einer derartigen Negativpresse ist.

  11. Ich würde den Ausdruck Whistleblower im Zusammenhang der drei Briefverfasserinen nicht verwenden.

    1) Die Sachverhalte waren den Medien und den Mitarbeitern bekannt.
    2) Der Brief war an Vorgesetzte gerichtet, um sicherzustellen dass diese sich informieren (aktiv) und um Änderungen im Management zu erwirken.

    In meinen Augen hatte das Schreiben eher den Charakter eines offenen Briefes.

  12. Es gab mal diesen total ueberteuerten Weihnachtsbaum in der riesigen Entreehalle. In der Kantine sitzen die Assistentinnen uebrigens taeglich an einem Tisch.

  13. Der ganze Fall ist geradezu eine Case Study des kommunikativen Versagens.
    Den Fall hätte man doch problemlos vor Monaten lösen können.
    Stattdessen hat man an jeder möglichen Kreuzung den falschen Weg eingeschlagen, weil man unbelehrbar mit Rezepten des 20. Jahrhunderts arbeitet.

  14. Aufhören, der Mann ist bloss ein leitender Angestellter einer Ländergesellschaft eines Grosskonzerns. So what! Big Deal? Nö.

    • Wären Sie (oder Ihre Tochter/Schwester) davon betroffen – Sie würden anders urteilen.
      Dieser ganze Fall und der Umgang damit durch die Mainstreammedien ist eine einzige Sauerei!

    • Wen du „der“ Bruno bist: Nimm besser mal deinen Job ernst anstatt nach den Autorinnen des Briefes zu suchen, die nur geschrieben haben, was so ziemlich alle denken und wissen. Oder hier blöde Kommentare zu schreiben.

      Es ist ein Wunder, dass die übrigen Medien den Fall noch nicht aufgegriffen haben (wäre doch eine geile Story fürs Fernsehen – komplett mit Kamerafahrten mit der Drone dem Prime Tower entlang).

      Und glaub nicht, dass diese NDAs im Notfall irgendetwas bringen (macht es eher noch schlimmer). Wenn die Opfer zum Fernsehen gehen und auspacken, dann ist das ganze Managementteam Schweiz erledigt. Und ja, das beinhaltet dich.

      Und jetzt ab an die Arbeit!

  15. Ich wollte auf die Mail von Bruno Chiomento hin eine Meldung machen über die Ethics Plattform.
    Aber: Funktioniert mit einem TOR nicht. Warum brauchen die meine IP?!
    Und da wundern die sich, warum sich niemand meldet?

    • Sind Sie Wahnsinnig? Dark-Net hin oder her – tun Sie es nicht! Beim EY Geheimdienst (ja, den gibt es) arbeiten gefährliche Leute.
      Der Brief, eingeworfen in einen Gelben Briefkasten irgendwo auf dem Land (und zwar direkt an Lukas Hässig oder an die Staatsanwaltschaft) ist das Medium der Wahl!
      Zu den Vorwürfen. Jedes Wort ist wahr. Das weiss auch jeder Insider und natürlich auch Stalder und Konsorten. Die schützen den Mann um sich selber zu schützen.

    • „Ehemaliger“ hat völlig recht! Tun Sie es nicht!
      Die werden Sie mit Rückfragen löchern, die Sprache analysieren und alle Mittel einsetzen, um Sie zu identifizieren. Und vergessen Sie nicht: Sie sind Anfängerin. Ihnen gegenüber sitzen ehemalige FBI- und CIA-Beamte. Egal was Sie tun und wie vorsichtig Sie sind, Sie sind geliefert.
      Halten Sie die Klappe, fallen Sie nicht auf – egal ob Sie Opfer oder Autorin sind. Gehen Sie in Deckung. Oder reden Sie mit Lukas Hässig. Nennt mich einen unverbesserlichen Optimisten: Aber Einer, der einen Vincenz abschiessen kann, wird auch Andere eher früher als später erwischen.

    • VORSICHT: nicht über die internen EY Kanäle Meldung erstatten – auch wenn die ‚angeblich‘ von Dritten ‚unabhängigen‘ gehostet werden. Alles Blödsinn! Ihre IP-Adresse wird aktiv getrackt. Teils auch ihre privaten Geräte. Wie?

      Wenn Sie je eine E-Mail von EY auf Ihrem privaten Gerät(en) geöffnet haben – sind auch diese Geräte identifiziert. Finger weg und NUR externe Kanäle für die Meldung nutzen. Ganz wichtig! Aus der Big4 IT Forensik kommend weiss ich leider, dass ‚EHEMALIGER‘ und ‚Tun Sie es nicht‘ recht haben. Da sitzen Profis. Finger weg von Meldetools via EY!!!

  16. Jeder weiss, dass EY nur an die Namen der Whistleblower und Kritikern kommen will. Daher auf keinen Fall melden, man wird einen scheinheiligen Grund finden um euch zu entlassen. Bei Stalder musste man schon für weniger gehen und bei G. reicht schon Sympathieverlust. Daher wer Informationen hat, sollte sie weiterhin anonym weitergeben.

    • Stimmt! Ich glaube es werden auch Agent Provocateurs eingesetzt. Habe selber erlebt, wie extrem Stalder-Hörige Personen versucht haben, Leute zu kritischen Äusserungen zu animieren.
      Klappe halten, lächeln und abwarten. Früher oder später muss die jetzige Führung abdanken. Die Zahlen der Stalder-Ära sind so schlecht, irgendwann merkt das sogar London.

    • Das mit den Agent Provocateurs stimmt. Angeblich wurde auch der Brief an alle Partner verschickt mit dem Aufruf, Verdächtige Personen in der Belegschaft zu melden.
      Und der S läuft immer noch stolz in der Gegend herum, als wäre nichts gewesen. Und gewisse Kollegen auf Stufe Manager, die sich als Hobbydetektive betätigen, nur um sich mit dem Management gut zu stellen. Das ist doch das Mieseste, das es gibt.
      Dabei sitzt die Ursache des Problems im 3. Stock.
      Andreas, schmeiss doch die samt Tesla endlich raus! Wenn du willst, dann sind die doch innert Tagen weg vom Fenster! Bei deiner Machtübernahme gäbe es eine Standing Ovation – garantiert!

  17. Eine Bitte an die EY-Trollarmee. Bitte verschont uns heute mit Fake Comments und Like-Manipulationen. Wirkt nämlich schwer kontraproduktiv!

    • Ihr Wort in Gottes Ohr… Die Trolle haben erheblichen Schaden bei EY angerichtet.

    • Kannst Du bitte nochmals im Detail darlegen, was genau Du Dir von den „Likes“ kaufen kannst? Speziell auch von denen, die Du Dir selbst gibst? Und wie Du ermittelst, dass es nicht die fünffache Menge an Dislikes gibt?

      ätsche bätsche, mein Kommentar bei 20min hat mehr Likes als deiner hier. und ätsche bätsche ich hab mehr Follower auf Facebook. nur meine cumulus punkte werden zwangsumgewandelt und verfallen irgendwann.

  18. Mich wundert das nicht.
    Stalder hat noch nie mit Kritik umgehen können. Und Bruno bleibt blass wie eh und je.
    Und den SMS hätte man schon vor Jahren entfernen sollen. Das war eine tickende Zeitbombe.
    Eine Schande, wie schlecht dieser Fall gemangt wird!

    • Hat Ernst&Young eigentlich nun mal einen PR Berater zugezogen oder „wirkt“ da immer noch dieser Fleischer?