Tschau Urs

Rohner hat in 7 Jahren CS-Präsidium Absturz von 70 Prozent zu verantworten – Desorientierte Bank – No Clue, wohin er will.

Am Mittwoch jubiliert die CS-Spitze. In London lobt sie sich an der grossen Investoren-Show über den grünen Klee: Kosten massiv gekürzt, Neugelder durchs Dach, fast alle Lampen auf Grün.

Die Botschaft will nicht ankommen. Gestern verlor die CS-Aktie 5 Prozent, der Index sank um 3. Der CS-Titel liegt jetzt bei genau 11 Franken. Panik macht sich breit.

Was tun? Die Frage geht um. Und sie richtet sich mit Wucht gegen einen Mann: Urs Rohner, Präsident der Credit Suisse seit 2011.

Rohner, Schweizer, Anwalt, hat in seiner Ära einen einzigartigen, nahezu unschlagbaren Rekord geschafft. Die Aktie seiner Bank ist um sage und schreibe 70 Prozent eingebrochen. Der Leitindex SMI stieg in der gleichen Periode um fast 40 Prozent.

Der Wahnsinns-Crash passierte in Zeiten, in denen die US-Banken durch die Decke schossen, französische Grossbanken stolze Gewinne ausweisen und in England einige Institute sich erholt haben.

Einzig die Deutsche Bank steht noch schlechter da als die CS. Dort hat es in letzter Zeit mehrere CEO-Wechsel gegeben.

Bei der CS versuchte Urs Rohner sein Glück mit Tidjane Thiam. Der Versicherungsmann, der meinte, er verstehe vom Investmentbanking jede Schraube, entpuppte sich als Fehlgriff.

Fast nur Kosten-Abbau bei gleichzeitigem Compliance-Aufbau, fast keine neuen Erträge: Unter Thiam ist die CS in eine Abwärts-Spirale geraten.

Doch Thiam kann sagen, dass die Misere auf die Zeit seines Vorgängers zurückzuführen sei. Der heisst Brady Dougan, ein Amerikaner, der längst über alle Ozeane ist und seine 150 Millionen aus CS-Zeiten geniesst.

Wer also muss nun die Verantwortung für das Debakel mit dem CS-Aktienkurs tragen? Es bleibt nach menschlichem Ermessen nur Urs Rohner.

Seine Leistungsbilanz liest wie ein Drehbuch zum Abbruch. 2011 zieht Rohner bei der Clariden Leu den Stecker, Verluste und Asset-Abflüsse in Milliardenhöhe sind die Folgen.

2012 verdonnert die Nationalbank Rohner zur Not-Infusion: Dessen CS muss ultimativ 15 Millarden Kapital heranschaufeln.

Wie? Easy, Rohner verscherbelt das CS-Tafelsilber: Trading-Sitz im Üetlihof, Prachtsbau Metropole an der Börsenstrasse, alter Volksbank- und ehemaliger Bank Leu-Hauptsitz, beide an der Zürcher Nobel-Bahnhofstrasse, Grieder-Haus am Paradeplatz:

Alle weg.

Weiter im Takt: 2014 zahlt Rohner 2,6 Milliarden Dollar US-Strafe, die CS macht sich in Übersee kriminell. Rohner hängt sich eine „weisse Weste“ um.

2016 folgen Verluste im Trading und weitere Bussen und Strafen in den USA, der Aktienkurs gerät ins Rutschen. Einziges Rezept: Sparen bis zum Umfallen.

Nun ist die CS verwüstet. Ihre Systeme sind uralt, eine Zeile Programmiercode-Änderung braucht 3 Monate; die Compliance-Kontrolleure im Backoffice haben das Kommando übernommen, die Front steht still.

Mir gerne Cash: Rohner im Fauteuil (Bild: Cash.ch)

Rohner aber sitzt weiter auf dem Stuhl. Der ehemalige Spitzen-Hürdenläufer beweist damit Ausdauer. Für ihn geht die Rechnung auch auf: Jedes Jahr erhält er 4 Millionen, davon 3 in hartem Cash.

Also will Rohner bleiben, solange es geht. Für die Bank und ihre 45’000 Mitarbeiter, wovon 17’000 in der Schweiz, verspricht das wenig Gutes.

Rohner weiss nämlich nicht, was eine Bank ausmacht. Das sagt nicht irgendwer, sondern er selbst. An einem Ringier-TV-Anlass meinte Rohner, er habe kürzlich diese Frage seinen Kollegen im Verwaltungsrat gestellt.

Dies habe zunächst für Verwunderung gesorgt. Denn dies sei gar nicht so trivial. Worauf die Ringier-Moderatorin von Rohner wissen wollte, was es denn sei, das seine Bank auszeichne. Dies nun schien Rohner auf dem linken Fuss zu erwischen. Von seiner Antwort blieb jedenfalls nicht viel haften.

Vielleicht ist das ja das Problem der CS. An ihrer Spitze steht ein Anwalt, der nicht weiss, was eine Bank anbieten muss; der holt einen Versicherer, der meint, er wisse alles besser; der wiederum beauftragt McKinsey, um aufzuzeigen, was die CS tun soll.

Derweil ziehen US-Konkurrenten davon, die Aktie kracht. Und alle schauen zu.

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121 Kommentare zu “Tschau Urs

  1. Warum nicht Thomas Wellauer holen? Der hatte auch bei der Winterthur und der Swissair von nichts eine Ahnung aber auf seine falschen Fragen selber allzeit unbrauchbare Antworten, die ihm und McKinsey viel Geld in die Kasse spülten.

  2. Irgendwer hat da was von 3 – 4 Mio. Salär (und „Fringie’s) geschrieben.
    Davon 3 M CASH.
    Ihr vergesst, der braucht das……
    Seine junge Freundin (ehemals nicht so erfolgreiches Model, danach nicht so erfolgreiche Kleidermacherin) und „ihres“ Filmfestival mussten und müssen doch auch finanziert sein.
    Der Mühlemuselmann hat damals (in Relation) auch ein paar Fränkli in den Sand gesetzt, man sollte nun doch endlich wissen wie das funktioniert. Ich verstehe EUCH nicht so ganz (Sarkasmus pur)

  3. Ich glaube nicht, dass dies UR und seine Nadja berührt. Die sind so auf dem Egotrip und an ihrem Cash interessiert, dass es egal ist, dass er als grosser VR-Versager in die Historie eingehen wird.

  4. Nur schon 3 Jahre lang die Bonuszahlungen um 80% kürzen brächte der CS fast 10 Mrd. freie Mittel, der UBS noch einiges mehr. Wenn dazu noch die exorbitanten Fixlöhne etwas gestuzt würden, würde ein wahrer Geldregen auf die zwei Bank niederprasseln. Die CS und UBS Aktien dürften es dankbar aufnehmen. Was hält die sog. Spitzencrew der CS und UBS davon ab? Evtl. den eigenen Lifestyle mit gigantischen Villen, protzigen Auto- und Kunstsammlungen nicht mehr finanziert zu erhalten? Ich bin ja nicht Kommunist, aber was sich die Management Crews dieser beiden Banken seit Jahren erlauben gehört ins Kapitel des Grossdiebstahls im kapitalistischen System.

    • Treffer! Wenn man diese Truppe machen lässt, marschieren bald die Roten wieder. Mit Operation LIBERO haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen, was passiert, wenn man seine geldgeilen, obersten Angestellten als Besitzer nicht unter Kontrolle hat.

  5. Die CS schafft es nicht mal während der Hochkonjunktur zuverlässig Gewinne zu erzielen.
    Es ist klar, was im nächsten Abschwung geschehen wird.
    Kurios ist, warum für diese Vernichtung von Kapital auch noch Boni ausgeschüttet werden.

  6. Finma, Cs, UBS, Raiffeisen etc etc. Man kanns kaum noch hören. Während die risikofreudigen Chinesen und Amerikaner – oft getrieben durch die Firmengründer – mit ganz anderen Einsätzen Shoots for the moon durchführen, reiten die Schweizerchen ihre unsteuerbaren Dinosaurier mit yesterday Geschaeftsmodellen täglich mehr in den Abgrund. Das Management füllt sich mit dem Verbliebenen noch die Pockets und danach darf der Steuerzahler via Sozialamt und vorgaenig ALV das Komplettversagen berappen. All diese risikoscheuen Manager mit ihren salbigen Worthuelsen gehören ASAP gefeuert. Thiam, Ermotti etc etc. Raus. Einfach nur noch raus. In der Hoffnung es kommen neue, risikofreudige Talente ans Ruder. Aber eben, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Die meisten werden sich als Lehrer oder Beamter mit einem vom Staat bezahlten Quereinsteigerstudium definitiv in den Staasdienst retten. Dann braucht es halt jeweils zwei Lehrer wie bei SRF wo auch jeder Moderator noch einen Mitschwätzer (Mitesser?) benötigt.

  7. No clue wohin er will?
    Niemand interessiert dies. Eine Karriere wie Hildebrand wird ihm niemand gönnen. Möge er in der Kronenhalle willkommen geheissen werden.

  8. Ja nu, Alfred Escher hat sich nun schon dreimal im Grab gedreht.
    Die Liste der CH-Kapitalvernichter der letzten 20 Jahren ist nicht lang, aber doch bekannt: Mühlemann, Hüppi, Kiehlholz, Ospel, Wellauer, BR Eveline usw. Noch ist der Escherpalast am Paradeplatz nicht verscherbelt, aber ……………..die einstige Gemütlichkeit ist vorbei.

  9. „Fast nur Kosten-Abbau bei gleichzeitigem Compliance-Aufbau, fast keine neuen Erträge“

    das kommt mir bekannt vor!

    berater gelangen immer mehr unter druck, neugelder anzuschaffen, was eine utopie ist.
    zudem wollen sich alle nur noch im highlevel bereich ansiedeln, dabei vergisst man, dass kleinere fische auch kosten der bank decken helfen.

  10. Immer wieder toll, wenn Journalisten einen einzelnen Kopf für eine Milliardenpleite (=Aktienwertverlust) verantwortlich machen wollen.
    Richtig ist es so:
    Da kam halt vor Jahren jemand von einer englischen Versicherung und hat die CS umstrukturiert. Eine neue Struktur der Geldflüsse, weg von den Aktionären, hin zu vorher bestimmten Systemgünstlingen.
    Eine Anwaltskanzlei aus den USA – 1,1 Mrd. CHF
    McKinsey – 800 Millionen
    Rechnet man die unveränderten Boni (trotz Verlust des Konzerns) noch hinzu, kann man an fünf Fingern abzählen, wohin ein möglicher Quartalsgewinn vollständig abgeflossen ist.
    Da hieß es dann auch für den bei der CS angestellten Alibischweizer Urs Rohner: „Friss den Wurm oder stirb“.
    Auch jeder andere hätte die Aushöhlung mitmachen müssen oder er wäre gegangen worden.

  11. Der Artikel ist unfair. Was soll denn der Kapitän machen, wenn – gemäss Artikel – das Schiff marode ist, die Besatzung klagt, die Anleger Wunder erwarten, der Kompass kaputt ist, es stürmt und die anderen Schiffe schneller und direkt in die aufgehende Sonne zu fahren? Visionär führen etwa? Etwa sogar Vorbild sein? An wem sollte man sich denn da orientieren?!

  12. Letztlich ist Rohner für die CS Unternehmenskultur verantwortlich, nach so vielen Jahren als VRP.
    Es steht katastrophal um sie.
    Gierige Milieu-Figuren werden zu „Risk Takers“ mit Millionen-Salär ernannt. Unbedarfte Choleriker, die geifernd herumbrüllen, jungen Mädchen nachsteigen und Autorennen fahren, gehen bei Rohner ein und aus und machen dort auf kreuzbrave Staatsmänner. Rohner ist naiv und kriecht den Schauspielern auf den Leim.

    Tami sieht das schlecht aus für die CS mit einer solchen Führungsriege.
    Der Fisch stinkt mittlerweile nicht mehr nur am Kopf.
    Es wird immer verreckter.

  13. Es will nicht mal jemand die CS übernehmen bei diesen Kursen, das spricht eigentlich Bände. Thiam und Rohner hätten schon längst gefeuert werden müssen, Dougan hat dagegen die Bank geradezu brilliant geführt.

  14. Der Regenmacher hat nur ivoirisch geschickt die Heilserwartungen an einen Messias für sich genutzt.

    Ist nicht sein Problem, diese Naivität.

  15. Ob CS oder UBS – exemplarisch ein kleines Beispiel, welches für den klaren/nahenden Niedergang dieser Firmen spricht. Wenn ich nachmittags um 15h in der Nähe des Paradeplatzes die umliegenden Cafés und hippen Juicebars besuche, drängen sich vorallem Banker in schicken Outfits in die Lokale. Die Damen und Herren könnten allesamt aus einem Boss Modekatalog entstammen. Aus meiner Sicht handelt es sich vorallem um Leute ab Director Stufe und es wird i.d.R. englisch gesprochen. Gegen eine Pause spricht grundsätzlich nichts – ist ja auch im OR entsprechend verankert. Blicke ich jedoch auf meine Karriere zurück, hatte ich in meinen Firmen nie die Zeit, auch nur ansatzsweise mal das Büro zu verlassen. Schönwetter Banker, die mit akademischen Titeln und internationalem Background/Herkunft überzeugen konnten – nicht mehr und nicht weniger. Ich habe aus meiner Sicht nicht wirklich den Eindruck, dass viel gegen das nahende Ende unternommen wird (hat man dies noch immer nicht erkannt?) – zu „gemütlich“ scheint mir die Situation bei der CS/UBS zu sein.

  16. Dumb and Dumber – Swiss Style 2011-201?

    Wirklich sehr erstaunlich wie lange Aktionäre & Mitarbeiter diesel zwei “Oberflaschen” rumwerkeln lassen.
    70% negative Aktien Performance, schlechte Arbeitsmoral beim Fußvolk und Image Verlust in den Medien und es darf weiter gewurstelt werden!?

    Dumb and Dumber, 1994 film 🎞 hatte eine. Schmerzensdauer von 1 Stunde und 53 Minuten… Rohner und Thiam von mehr oder weniger 5-7 Jahren, bereits ein chronisches Leiden. Wann kommt es endlich zum Aufstand der Aktionäre und Mitarbeiter? Ist doch lächerlich was dort abgeht und vorgegaukelt wird. Sehr entäuschend… diese zwei “wannabes”

  17. Come on. Die negativen und gar wütenden Kommentare sind doch nur logisch. Folgedessen ein Produkt der Ereignisse in den letzten sieben Jahren in der hilflosen Era Rohner.

    Die völlig überforderte Leadership dieser CS sucht seinesgleichen. Nicht verwunderlich, dass sich der „clueless Urs“ bloss assortierten Medien zu läppisch-doofen Fragen stellt. Dieser peinliche Ringier-PR-Anlass war auch für dieses Verlagshaus eine Bankrotterklärung. Sowas vergisst man nie Herr Michael Ringier.

    Summa summarum: Es ist für die meisten Schweizer ein grosses Rätsel, dass ein solch visionsloser, verwahrloster Verwaltungsrat weiter marodieren darf.

    • Ringier ist eh am Ende: Moralisch, publizistisch und möglicherweise auch kommerziell. Warum sonst tauchen da plötzlich UBS-Leute im VR auf? Wieviele UBS-Kredite gibt es da, die der Rückzahlung harren? Warum muss Walder an EY-Events (Revisor) auftauchen?
      Ich prophezeie: InsideParadeplatz wird Ringier überleben.
      Herr Hässig, recherchieren Sie doch mal etwas zur finanziellen Situation von Ringier. Ich habe da einen Verdacht.

  18. Wer keinen clue hat ist wirklich völlig ratlos.

    Cluelessness ist bei Leuten der Fall, die ahnungslos und hilflos sind.

    „Clueless Urs“ ohne clue……….bekommt für diese Rolle eine clueless-allowance von bis zu CHF 4 Mio.

    Obszöne, triviale Welt.

  19. Der Aktienkurs der CS, auf den man nicht jeden Tag schauen soll, ist in der Tat eine Katastrophe. Wenn er, wie oft gesagt, den Glauben der Investoren an eine Firma ausdrückt, dann tendiert dieser Glaube resp. das Interesse der Investoren gegen Null. Eine bemerkenswerte Leistung der Millionenbezüger der letzten 10-15 Jahre an der Spitze der CS. Wer kann es besser ? Das ist die verzweifelte Frage. Oder kommen dann einfach wieder so US-Abzocker wie B. Dougan, die sich für wenige Jahre sanieren und einen Trümmerhaufen zurücklassen ? Jetzt wäre ein CEO gefragt wie der Stadlerchef Spuhler, geerdet, bescheiden, schaffig, ehrlich, kein Blender. Gibt es so einen noch im Bankenbereich ?

  20. Mich überraschen die ausschliesslich negativen Kommentare hier schon ein wenig, aber ich bin auch kein Insider. Von der Seitenlinie denke ich: zero oder minus Zinsen, staatliche Ueberregulation, bye bye Investmentbanking, Prozesskosten, Reputationsschaden durch Daten-CD-Lecks und einknickende Regierung mit rückwirkendem Verrat des Bankgeheimnisses – dass da eine Grossbank in der CH auch unter bestmöglicher Führung gegen die Angelsachsen keine Chance haben kann. Da mag der Mann an der Spitze heissen, wie er will. Was jetzt zusätzlich noch auf individuelle Schwächen Rohners zurückgeht, wird in den ganzen Comments nicht richtig klar.

    • @Dan Horber

      Infolge schlechtem bzw. ungenügendem Geschäftsgang bekamen viele Schweizer Arbeitnehmer in den letzten 10 Jahren keine Realerhöhung. Einige mussten gar mit Kurzarbeit über die Runde kommen. Viele hart arbeitende Schweizer mussten diese bittere Pille schlucken lernen.

      Bei der ewig kriselnden Credit Suisse scheinen solche Sensibilitäten im Topkader teflonmässig abzuprallen. Alle Gesetze der Wirtschaftskultur scheinen hier ausser Kraft zu sein. Die Millionensaläre in der Velourteppichetage müssten massiv reduziert werden, weil völlig unangemessen.

      Vorleben verbunden mit Demut war nie die Stärke des Hürdenläufers. Kleinere Brötchen zu backen wäre ein erster Schritt zur Genesung.

      Eine Person wie Warren Buffett kann sich jederzeit bei Wurst und Brot unter’s Volk mischen. Auch Peter Spuhler kann dies jederzeit in unserem Breitengrad, weil er seine Tugenden vorlebt.

      Kann dies Urs Rohner ebenso?

  21. Wenn die CS Aktie unter 10 sinkt – sagt mein Banker-Freund – kannst Du die kaufen, dann wird der „Misthaufen“ attraktiv für Käufer aus China und Arabien. Vielleicht heisst sie dann später einmal „Crédit Arabique-Suisse“ oder „China Alpine“. Im erstgenannten Falle könnte sich Thiam sogar herüberretten.
    Lassen wir uns überraschen!

  22. Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf – ein VR Prasident der Anwalt ist und vorher eine TV Station geleitet hat kombiniert mit einem Berater der vorher bei einer Versicherung war.
    Beide haben nur vom hoeren sagen eine Ahnung wie eine Bank funktioniert und der Aktienkurs ist der Beweis dafuer dass sie wirklich keine Ahnung haben.

    TT hat immer noch nicht verstanden dass die Einnahmen schneller einbrechen als die Kosten sobald man weiter schraubt….

    • Wie eine Bank funktioniert ist ja eigentlich kein Hexenwerk:

      1. Geld zur Verwahrung entgegennehmen
      2. Kredite vergeben
      3. Handelsaufträge an Börsen durchführen

      Alles andere ist eine Konsequenz dieser drei Kernfunktionen.

      Da diese Funktionen Commodity, Massenware, sind die sich heute sehr kostengünstig und ohne viel Kapital betreiben lassen, sind sie von der Konkurrenz kaum zu unterscheiden. Die Bank braucht also etwas anderes das sie für den Kunden vertrauenswürdiger macht im Vergleich zu einer anderen Bank.

      Was nicht auf diese drei Kernfunktionen zurückzuführen ist muss entweder weg oder aber der Kundenbindung und dem Ansehen der Bank zwecks Vertrauensförderung dienen.

      Bei der CS sind es eine ganze Reihe von Punkten die weder den drei Kernfunktionen dienen noch dem Ansehen. Zum Beispiel:

      Weisse Weste
      Letasemua
      Filmvestival Sponsoring
      Material Risk Taker
      Die allermeisten MDs
      Konflikte mit gesetzlichen oder ethischen Standards

      Man möge zudem bemerken dass die Kernfunktionen einer Bank heute zu 99,9% aus Daten + Software bestehen. Eine Bank ist daher vor allem eine IT Organisation mit einer guten Verkaufsseite. Das schafft die CS allerdings nicht, ihre Verkaufsseite ist überdimensioniert und hoffnungslos im letzten Jahrhundert gefangen, verstaubt (20+ Antragsseiten zur Unterschrift für ein Bonviva-Paket! Das soll ein Flagschiff-Produkt sein? Habs gleich weggeschmissen). Noch viel schlimmer: Die IT produziert konsequent und seit Jahrzehnten viel zu teuer. Man hat zwar versucht die Kosten zu drücken, aber ein quasi von Hand betriebenes System erzeugt nun mal tagtäglich denselben Arbeitsbedarf, ob da nun jemand sitzt oder nicht. Will heissen die Arbeit geht nicht weg nur weil mal jemand Stellen abbaut – die Kosten kommen an anderer Stelle wieder hoch. Da hilft dann nur noch eines: radikaler Neubau.

      Solange wie das bei CS nicht verstanden wird, solange wird der Niedergang vorangehen. Ein Anwalt und ein McKinsey Versicherungspolitiker sind jedenfalls unpassend qualifiziert um diese Aufgabe zu meistern.

  23. Ich bin kein banker. Meiner meinung nach gehört investment, also spekulationen und wetten für grosse kinder, nicht in eine bank sondern in ein vermögenverwalter. Die beste bank für mich, ist die die keine kontoführungsgebühren erheben und mein geld nicht veruntreut (hihi, wird schwer…). Zinsen haben ich eh schon aufgegeben…

  24. CS Aktien kaufen!

    Die CS ist eine der wichtigsten Schweizer Unternehmen und Arbeitgeber.

    Viel zu verlieren gibt es ja nicht.

    PS: Söhnchen wie Rohner gehören künftig nicht mehr in solche Ämter gewählt!

  25. In 10 Jahren wird’s die drei Schweizer Grossbanken in der heutigen Form eh nichtmehr geben. Ihre Strategie mit Swiss Premium Banking für globale HNWI die für den grossen Aufwand fast nichts bezahlen wollen ist zum Scheitern verurteilt. Die drei Grossbanken werden langsam vom unfähigen Topmanagement ausgesaugt und werden kleiner und kleiner werden, bis Sie die kritische Size für die idiotische HNWI Strategie verlieren und entgültig implodieren.
    Die Shareholder sollten rebelieren, machen sie aber nicht da 15% der Aktien im Besitz von Passiv ETF sind die eh nur immer für’s Management stimmen und weiter 15% bei Pensionskassen denen eh auch alles egal ist. So wird’s nie einer Shareholder Revolte geben und das Management ohne jeglichen Schweizer Bezug können die Schweizer Grossbanken weiter schröpfen. Das Ex Management wird dann im Ausland leben und sich über die blöden Schweizer kaput lachen. RIP Swiss Global Banking.

    • Sie bringen die heutigen Grossbanken-„Grundwahrheiten“ mit angemessen salopper Formulierung auf den Punkt. Gratuliere.

  26. War 13Jahre bei CS und habe den Absprung zum Glück geschafft. Es ist echt schade was mit dieser Bank passiert hierzulande. The smart people have all left already. Die Bosse die noch da sind saugen noch das letzte Blut aus dieser Bank und müssen danach eh nie wieder arbeiten. Die leute im Maschinenraum, werden entweder entlassen oder gehen dann mit auf den Grund des Ozean. Ich hoffe echt, es kommt noch der Ritter auf dem weißen Ross und bringt das ganze wieder in Ordnung.

  27. Der Aktienkurs ist immer die einzige Wahrhelt, Es gibt nichts rumzudiskutieten, faktisch sind CS Aktionäre in den letzten Jahren enteignet worden. Ich selber habe auch einen Teil meines Vermögens mit CS Aktien verloren. Den Boden sehe ich auch erst bei 1-2 Franken/ CS Aktie. Das Geschäftsmodell mit allein „17‘000 Mitarbeitern in der Schweiz“ ist völlig überholt. Es braucht keine 17‘000 Mitarbeiter in der Schweiz in Zeiten der Digitalisierung, Fintech Apps etc. Junge Kunden haben überhaupt keine Lust mehr sich von älteren Schweizer Beratern in Anzug und Krawatte (lächerlich) beraten zu lassen. Ich sehe schwarz für die Zukunft der CS.

    • Vor allem habe ich keinen Bock auf den Schösel, der mir jeden Morgen eigentlich die Zeitung vorliest und dafür den Stundenansatz eines mittelmässigen Anwalts kassiert. Zeitung lesen kann ich selber. Für clevere Schlussfolgerungen aus dem Gelesenen Strategien abzuleiten ist es dann aber schon nicht mehr ausreichend. Für den Schrott den die Bieten 0.0 CHF

  28. Ohne die Ankeraktionäre, die über Jahre überrissene Zinsen von der CS via Coco Bonds erhalten haben, wäre Rohner schon längstens wegen Unfähigkeit entlassen worden. Sein Leistungsausweis ist katastrophal, trotzdem kassiert er jährlich frisch und fröhlich um die CHF 5 Mio. ab und unterstützt deswegen die überrissenen Vergütungen des Topmanagements, die in keinster Art und Weise im Verhältnis mit den erwirtschafteten Gewinnen zu rechtfertigen sind. Dies wird mit dem ultratiefen Aktienkurs klar und deutlich bestätigt. Unter seiner Führung wurde gigantischer Shareholder Value vernichtet, das Vertrauen in die Aktie zerstört wie das tiefe Preisbook/ Verhältnis von 0.6 deutlich aufzeigt. Besserung ist nicht in Sicht, denn finanzielle Eigeninteressen stehen weiterhin im Vordergrund. Einsicht, dass die Wertschöpfung der Bankgeschäfte durch Margenschwund und konservativere Strategie (weniger Risiko = weniger Gewinn = tiefere Vergütungen) gelitten haben will man sich nicht eingestehen. Darum werden die
    Zeche auch in Zukunft weiterhin die bereits stark gebeutelten Aktionäre bezahlen, solange kein rigoroses Umdenken stattfindet, diese überrissenen Vergütungen beim Topmanagement rigoros zu korrigieren.

  29. Die CS ist elementar für gewisse Tätigkeiten. Das zeichnet sie aus.

    Nur sind diese Tätigkeiten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

    Rohner ist wohl noch da weil einige potentielle Nachfolger die „Eignungstests“ noch nicht durchlaufen oder nicht bestanden haben.

  30. Urs Rohner hat als oberster Jurist auch die Verfehlungen in den USA und damit die Bussen zu verantworten.
    Es ist allerdings falsch, dass Programmänderungen 3 Monate brauchen. Das sind einfach die geplanten Releases (4 pro Jahr). Was durchaus Sinn macht, in Anbetracht der Komplexen Programme. Alleine auf dem Grossrechner laufen 80’000 Programme mit rund 259 Millionen Codezeilen. Würde alle Woche ein Release stattfinden würden die Applikationen ungetestet in die Produktion. Bei gravierenden Fehlern würden sie sich hier auch wieder beschweren.

  31. Ach, für Quatar ist der Aktienkurs kein Problem. Da wird kurz mal die Fördermenge von Oil gedrosselt.
    Das OPEC-Kartell wird ja von allen Regierungen und Ökonomen akzeptiert.

    Wir Bürger bezahlen dann über den Spritpreis den Scheichs das zurück was die CS versenkt hat.

    Glück das wir in der Schweiz keine Pflicht haben für die gelbe Westen im Auto – sonst würde der eine oder andere noch auf die Idee kommen bald mal übers Wochenende nach Bern zu fahren…

  32. Ehrlich gesagt geht mir der Möchtegern-Präsident der Elefenbeinküste und Schönwetterkapitän, der hier gegen ein jährlich wiederkehrendes 8-stelliges Geschenk etwas grossartig CEO schauspielern darf und dabei vorerst noch politische Unantastbarkeit geniesst, noch wesentlich mehr auf den Sack.

  33. Tja, ich bin nicht besorgt….aber gute Frage.
    In Tat und Wahrheit die Firmen sind zu komplex geworden, vor allem in ein ständige veränderten Welt…die Leute wissen sicher nicht was sie machen, deswegen konzentrien sich auf Gewinnn…aber was macht Gewinn aus, wissen die wenigen…
    Dann es gibt schön auch noch grössere Firmen, die wissen was sie machen: Coka Cola, zum Beispiel: nur ein Produkt, aber gut! Mc Donalds geht auch unter diesen Kategorie, wie auch Apple natürlich…Facebook: sie keirierten nur eine Platform, that’s it! Google versucht noch zu wissen, aber schon breit gestreut. Somit ist die Frage berechtigt…
    Dann gibt es Berater, die via PowerPoint denken zu wissen…aber hat schon ein Schreiner ein Berater gebraucht? Nein sicher nicht, vielleicht ein Möbel Designer….dann die meisten Firmen sind trotzdem Erfolgreich geworden durch kopieren, auch wenn sie nicht verstanden haben um was es geht…
    Aber für mich ist auch nicht schlimm, da ich hatte den Glück gehabt, Leute zu kennen, die alles im Leben gehabt haben: Glück, Gesundheit, Reichheit, Frauen, Macht….aber am ende ihre Leben fragten sie mich: was ist Leben überhaupt? Somit ist alles erklärt….und es gibt noch Menschen die glauben die Erde sei flach…oder die Erde sei das Universum….es kommt schon die Frage hoch: sind die Menschen wirklich lernfähig? Vielleicht, aber ich bin skeptisch geworden….

  34. Es kommt mir vor als spiele Rohner als Einäugiger den Blindenhund für Thiam. Frage an den VR: Wie soll so ein Gespann die CS irgendwohin bringen, geschweige denn auf einen Grünen Zweig? Gratistipp an den VR: Ein Jurist an der Spitze eines Grossunternehmens führt statistisch gesehen fast immer ins Verderben. Mit den Mackies verhält es sich ähnlich.

  35. Urs = Rückspiegel-Mensch und Zuschauer?

    Ich kenne keinen Rechtsanwalt, der wirklich Führungskraft ist, also Richtungen in die Zukunft aufzeigt und das Team darauf einschwören kann. Dafür sind sie auch nicht ausgebildet. Rechtsanwälte sind maximal Manager, die durch- oder umsetzen, was von oben gesagt wird oder immer schon richtig war. Eben „Rückspiegel-Menschen“ … warum sollte UR eine Ausnahme sein?

    Leider reicht das heute nicht mehr und von jedem Bewerber und Sachbearbeiter wird schon ein sexy „Elevator Pitch“ erwartet und die erfogreichen Firmen arbeiten von oben bis unten mit agilen Führungstechniken.

    Nur der Big-Boss muss das nicht machen oder können. So ein Chef ist damit offensichtlich nicht mehr vorne und rennt seinem Team und den Trends maximal noch hinterher. So wie es aussieht ist UR aber eh nur noch Zuschauer und wartet auf seine Rente.

  36. Rohner und Cerutti haben die Bank mit Dutzende Anwälte und einfältigen Polizisten gefüllt. Business ist verboten, überall triumphiert Bürokratie. Null Toleranz = keine Verantwortung, Leute sind völlig erschöpft ! Eine Fusion mit Amazon würde ich als Lösung empfehlen !

    • Amazon Bank; richtig ! Voll virtuell, Kahlschlag der Filialen; es gibt nur noch ein paar strategische Standorte mit nettem Personal, welche Grosi zum Automaten begleitet und diese geduldig durch die Prozesse führt … bis alle Grosi’s … na ja … RIP. Next Generation ist ohnehin schon angepasst ! Shareholder Value: Through the roof ! Personalabbau: Ohnehin nicht zu bremsen ! Retten wir die verbleibende Substanz !!

  37. Zu erwähnen ist auch, dass McKinsey der „Hofberater“ der CS ist und dass dieser Wertverlust u.a. auch durch McKinsey verursacht wurde/wird. Es ist ein Hohn, dass man für diese Leistung Unsummen von Geld für einen Beratung ausgibt, welche zum Untergang des Unternehmen beiträgt. Es erstaunt mich, dass McKinsey nach wie vor schalten und walten kann und seine Mitarbeiter, zu Lasten u.a. der CS, ausbildet. Ich frage mich nur, zu was?

    • In Deutschland hat McKinsey 20 Millionen € vom Bundesamt für Flüchtlinge wegen Beratungsleistung bekommen. FLÜCHTLINGE! Was weiss McKinsey schon über Flüchtlinge? Absurdistan!

  38. UR ist einer der besten Neuzeit der Banker. Weltweit gibt es keinen Banker der mit so wenig Leistung soviel Kohle macht und der den Mythos Aktie in einem Satz enttarnt. Aktienkurs im Keller, Boni für wenige im Allzeithoch!.

    • Ist vielleicht nicht die passende Aussage denen gegenüber, die kürzlich in der CS den Job verloren haben. Eine primitive Aussage vermutlich von jemandem, der noch nie arbeitslos war weil er Glück hatte.

  39. Der Kern der IT-Misere geht im Wesentlichen auf den langjährigen Ex-IT-Chef Landert zurück – in Insiderkreisen bezeichnet als „the man who ruined IT“. Bei seinem Rauswurf war die IT bereits in einem so desolaten Zustand, dass – und hier muss ich die zwar vollkommen unfähigen, aber bemühten Nachfolger in Schutz nehmen – der grösste Held diesen gordischen Knoten nicht hätte lösen können.

    • Das stimmt! Der Seminarhengst mit seinem outside-looking-in-view und keine Ahnung von Banking. Kosten durch die Decke!

    • Ihr Beitrag lässt vermuten, dass Sie in der Zeit als Karl Landert die Verantwortung für die CS IT hatte nicht befördert wurden.
      Was hat ihr Feedback hier mit Herrn Rohner zu tun?

    • Ja das waren noch Zeiten als Karl „der Grosse“ mit dem Staubwedel die veraltete IT abstaubte und im Wettstreit mit „Wädi“ Berchtold lag wer der Schönere sei. Mühlemann ging noch zu Fuss mit einer dicken Havanna im Maul zum Frühschoppen in das Savoy, Körners Büro lag unter einer dicken Rauchwolke, Grübel schlotete eine Zigarette nach der anderen und notierte die Devisenkursen noch von Hand und der gute Romeo konnte sich nicht entschliessen ob er hoch hinaus will oder eine graue Maus in sicherer Deckung bleiben soll! Da wurde das Schiff langsam aber unterhaltend dem Abgrund zugesteuert, heute ist das Schiff kurz vor dem Abgrund, mit einer langweiligen und inspirationslosen Crew!

  40. Wie letzte Woche mit Urs besprochen, kommt er sich zuerst mal auf einem meiner Weiberinseln (offiziell: Wellness Campus) erholen. Urs hat es nötig, und wenn ich in mein Sparbüchlein schiele, es sich auch redlich verdient.
    Mit meiner Unterstützung wuchs er über die Jahre zu einem der kompetentesten Geld Abschöpfer den ich je produziert habe. Meinen Grundkurs (Kohle durch Kapitalismus) absolvierte er mit einem – für ihn – beachtlichen „genügend“ und von da an war er mit meiner Unterstützung nicht mehr aufzuhalten. Unsere Entscheidung den Ball im eigenen 16ner zu behalten erweist sich ein weiteres mal als Siegerstrategie. Wieso mühsam übers Feld stürmen, passen, sprinten etc um letztendlich in einer Offsides Falle (Herrje, was für ein idiotischer Sport) zu landen? Wenn man statt einen Punkt zu landen, auch einfach den Gegner einen Punkt entnehmen kann?
    Hier wird das mit der Formulierung „fast nur Kosten-Abbau“ schlecht gemacht. Doch wir hier oben fragen uns: Was ist schlecht an Kosten Abbau, wenn die Kosten unnötig waren? Wieso sollen wir Herrn Pimmelbaum und seiner Abteilung monatlich einen Lohn bezahlen, damit er uns einen Report erstellt der soviel Insight bringt wie wenn man Eure Kommentare hier liest? Herr Pimmelbaum und seine 12 Leute kommen weg, Ashutosh Shervegar und sein Reinforced Machine Learning Knowhow werden eingestellt: Zack, Kosten gespart, modernisiert und was fürs HR getan: Ein Tropfen Caramel dem Vanille Joghurt hinzugefügt.
    Ein mal mehr: Hier gibt es nichts zu sehen, resp nichts, das Ihr verstehen würdet. Seht Euch meinen anderen Kommentar zum Thema Aduno an und folgt den Instruktionen. Vielen Dank.

    Marcel Du Pont – Vorzeige-Milliardär, Dein Onkel, Eure Absolution.

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    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
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    • Lieber Marcel, immer wieder lustig deine Kommentare. Zwischen den Zeilen lese ich aber auch Frustration. Leider warst Du mit deinen Firmen nicht so erfolgreich und deswegen zollte dir die Oeffentlichkeit nicht den erhofften Respekt. Am Anfang wurdest du ja noch hochgejubelt, aber als dann der Erfolg ausblieb, lies man dich fallen, wie eine heisse Kartoffel. Eines Milliardärs unwürdig.
      Ich gebe dir noch ein Zitat von Osho mit auf den Weg:

      Du kommst mit nichts, du gehst mit nichts, und zwischen den zwei Nichts glaubst du, etwas zu besitzen.

      Alles klar?
      Ach und noch etwa: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend raus.

      In diesem Sinne, geniesse das Leben und halte die Klappe, oder tue Gutes und bete.

  41. Nicht mal ein Herr Rohner kann die CS selber versenken. Da muss schon ein Mix her von macht- und statushungrigen Managern, egoistischen Grossaktionären, geldgierigen Regulatoren, ängstlichen Banksoldaten, falsch aufgebauter Kundenstruktur und der sektenartigen Selbstverherrlichung und Ueberschätzung der Unternehmung selber.
    Aber das haben die doch tatsächlich hingekriegt: Gratulation!
    CS = Ciao Svizzera?

  42. Ich möchte auf die gestellte Frage eine mögliche Antwort geben:

    Eine Bank ist eine Autorität, die Vertrauen verwaltet. Eine Autorität, die zum Ziel hat, stets vertrauenswürdig zu bleiben und auch die Vertrauenswürdigkeit aller Geschäftsparteien überprüft und durch die eigene Vertrauenswürdigkeit hinterlegt. Auf dieser Basis macht eine Bank selber Geschäfte oder vermittelt diese.

    Eine Bank sollte vorzugsweise in einer reputablen Jurisdiktion mit langer Tradition von Rechtssicherheit ihren Sitz haben. Eine Bank setzt sich auch für die Bewahrung dieses Zustands ein.

    weiter:

    Heute wird diese Basis auch elektronisch in IT-Systemen umgesetzt. D.h., dass eine Bank die IT-Sicherheit weit besser beherrscht als alle anderen gewöhnlichen Unternehmen.

  43. Gestern war Samichlaus-Tag. Eigentlich hätte der Schmutzli den Rohner am Paradeplatz tüchtig die Fitze verpassen müssen. Dieser Mann schadet nicht nur der CS sondern der ganzen Schweiz. Period!

    Anstelle einer Massregelung durch Knecht Ruprecht, liess man die Aktie auf Jahres-Tief fallen. Und heute geht es gleich weiter, damit wir an Weihnacht bei CHF 8.00 oder tiefer ankommen werden.

    Crédit Suisse : der letzte Sch.. (Rating von mir) !

  44. „Tschau Urs“ wäre in jedem vergleichbaren Land, schon längstens abserviert worden. Seine Inkompetenz ist kaum zu überbieten.

    Der volkswirtschaftliche Schaden dieser CS (genannt „Catastrophe Superlative“) für das Schweizer Selbstverständnis enorm. Die Schweizer Medien in dieser Sache querbeet wegen Verbandelung, Feigheit und Ignorant ruhiggestellt. Dank dem Portal „Inside Paradeplatz“ werden wir immerhin regelmässig daran erinnert , dass die Schwindsucht in Raten in dieser Bank unaufhörlich weitergeht.

    „Wir bleiben dran“ ist ein alter Schlachtruf des Tages-Anzeigers von Zürich. In dieser Sache allerdings eine totale Worthülse vom Feinsten. Eine Formel des Ausblendens.

    Nur IP zeigt Kralle, dass in dieser Bude kein courant normal herrscht, sondern der Zerfall einer einst guten Adresse.

  45. Spätestens, wenn die subtilen Feinheiten des widerlichen Mosambik-Falls auf den Tisch kommen, ist Urs Rohner wohl endgültig fällig. Und für den „tough cop“ Mark Branson wird es dann noch etwas „peinlicher“ …..

    Oder sollte ich zu optimistisch sein?
    Wird es am Ende ein anderer Fall sein, der Rohner das Genick bricht? Ein Mangel an „heiklen Fälle“, die in den Büchern der CS „vor sich hin ticken“, besteht ja kaum.
    Was ist eigentlich mit dem Barofsky-Report?

  46. Schweizer Qualität vom Feinsten! Wie bei der SwissAir!

    Schweizer aus der Oberschicht, Goldküstenbewohner und -Kinder, bestens vernetzt.

    Schweizer Qualitätskontrolle vom Feinsten: Aktionäre schlafen. Politik auch. Volk hat Vertrauen.

    Schweizer Management vom Feinsten, beraten durch McKinsey. Kann mich noch an die Begründung des schafhausers FDP-Politiker Gerold Bührer erinnen, weshalb man sie SwissAir retten soll: damit das schweizer keinen nachnaltigen Reputationsschaden erleidet (sinngemässe Überlieferung). 🤣 Witz des Jahrhunderts! (Passierte bei der UBS wegen TBTF). Nun, mit den gleichen Zutaten bekommt man das gleiche Menü bei der CS.

    Immerhin kann Indien der Credit Suisse danken: es wurden mehr Gelder geliefert als durch Hilfswerke zuvor (meine Behauptung). Inder zu mir: „Wir gedeihen innerhalb der CS. Die CS jedoch sinkt stets weiter.“

    Ebenfalls kann Polen der Credit Suisse danken. Arbeitszeugnisse, für die Schweiz (!), werden in Polen verfasst. Nicht in Ostdeutschland, wo Deutsch deren Muttersprache ist. Wahrscheinlich wird irgendetwas zusammengeklickt.

    In der Marktwirtschaft beenden Übernahmen oder gar Bankrotte ein Misswirtschaften. Dieses Reinigungsprinzip, und die Angst davor, hat die Schweiz gross gemacht. Dem letzten Korrektor kann auch die CS nicht entschwinden.

    Gewöhnt euch schon mal an einen leeren Üetlihof. Und baut rechtzeitig ein Museum für die CS. Und einen Grabstein für eure Pensionskassengelder!

    • Jaja, Herr Müller…die Eidgenossenschaft, eine Lachnummer für sich in der „World Economy“!

  47. Mal ganz ehrlich, ihr Neidhammel: wenn ICH einen Job hätte und jedes Jahr Millionen abkassieren könnte ohne den Finger zu rühren, dann würde ich dies solange wie möglich geniessen. Ich verstehe Urs voll und ganz! Schuld sind, ich wiederhole: NUR!, die Aktionäre, und niemand sonst!

    • @S. Gax – Sie scheinen vom Business nicht viel Ahnung zu haben. Wie bereits auch erwähnt. Die Aktionäre können leider nichts dafür. Denn diejenigen hier in der Schweiz, welche UR und TT längst weg vom Fenster haben würden, haben keine Entscheidungsmacht. Die grössten Aktionäre sind in Qatar und das sind auch die, welche das SAGEN haben, sogar mehr als UR. Die profitieren und kassieren ab, also würden sie UR & TT niemals abwählen, denn sonst würden sie ja nichts mehr verdienen. Also, nochmals die AKTIONÄRE hier sind KLEINSTAKTIONÄRE und haben NICHTS aber auch gar NICHTS zu melden. Wann wollt Ihr das endlich kapieren?

    • Der Rest sind Bank eigene, oder Fremde Depot-Stimmen, weil sich die meisten Aktionäre nie haben im Register eintragen lassen! Dann geht die Bank hin, mit eigenem Vertreter und stimmt im Sinne des VR’s!
      Voila, hab die Wahl gewonnen, welch Kunststück. Kuchen für alle die mir auf die Schultern klopfen, und Champus-Bad für Nadia Modelknecht mit dem Schellenursli

    • Nicht zu vergessen die trotteligen Norweger, die sich den Üetlihof haben andrehen lassen, um von den Mieteinnahmen zu leben.

    • @Allein CH und @S.Gax es recht…: Danke euch von Herzen für Eure Aufklärung! Gottlob gibt’s solche wie Euch! Danke, Kameraden!

  48. Urs Rohner ist und bleibt einer der versagt, im Sport sowie im Berufsleben ! Er weiss weder wohin er gehen soll noch kann er beruflich selbständig laufen und Entscheidungen treffen ! Dabei glaubt er noch intelligend zu sein und die 4 Mio. verdient zu haben ! Weit gefehlt ! Realitätsverlust und Dummheit vereint. Die leidtragende sind die Mitarbeiter und die Aktionäre, die unglaublicherweise machtlos sind diesen Verwedler samt Gefolgsleute aus dem Haus zu treten. Eigentlich sollte man den Streik aufrufen und die Verantwortlichen ohne Lohn rauswerfen ! So wie sie es mit den Mitarbeiter tun.

  49. Déjà vu – Mühlemann/Wellauer. Versicherung und McKinsey. Diese Kombination kann eine Bank brauchen, wie der Fisch ein Fahrrad! Diese Protagonisten könen weder eine Organisation führen, noch verstehen sie auch nur das Minimum vom Bankengeschäft. Das Resultat ist deshalb auch keine Üeberraschung und auch nicht die Tatsache, dass aus der Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts gelernt wurde. Lernresistent!

    • Sorry, aber wer versteht denn überhaupt noch was vom Bankgeschäft? Früher waren es gestandene Manager, die das Ganze von Grund her gelernt hatten. Die konnten in jedem Bereich mitreden, weil sie das Ganze kannten. Heute werden irgendwelche Cracks eingekauft, die einen gewissen Leistungsausweis haben woher auch immer. Vor allem müssen es ja auch immer Cracks aus dem Ausland sein. Afrika ist durch, langsam müssen wir uns in Usbekistan umschauen. Da lebt sicher auch noch Einer, der eins und eins zusammenzählen kann.

  50. Wenn man das “Gefälligkeits Interview” vom Ringier Verlag gesehen hat, weiss man wie es um den kritischen Journalismus in der Schweiz steht.

    Da konnte sich Rohner mit Rolex als super Manager inzenieren, ja es war schon fast wie am ZFF wenn die Stars ihre Filme promoten.

    Die Bank privatisiert die Gewinne und die Kosten der Sparübungen sprich Entlassungen trägt dann der Steuerzahler.

    Auch das ZFF wurde mit Hilfe der Bank und der öffentlichen Hand aufgebaut, der Gewinn beim Verkauf ging dann aber wieder in die Familienkasse.

    Es lebt sich gut mit weisser Weste und vollen Taschen.

    • Herr Michael Ringier, der feingeistige Verleger und Verwaltungsratspräsident von Ringier warf Lukas Hässig unter anderem vor, „Inside Paradeplatz wäre fast anzeigenfrei“. Vorbildlich hingegen sein Flaggschiff Blick, das jeden Tag eine Seite mit SEX/Erotik/Porno-Inseraten füllt.

  51. ich wundere mich sowieso, warum es in mundart nicht schon lange heisst: „das häsch jetzt aber voll verurst!“ oder „da häsch jetz aber voll de rohner gmacht!“
    ein besseres synonym für scheitern oder „fail“ kann es nicht geben!

    • dann:
      „vergiselt“, „kielgehöhlt“, „verospelt“, „verhüppit“ usw.

  52. solange die Aktionäre so bekloppt sind, und den „lieben“ Urs immer wieder wählen und in seinem Amt bestätigen,sind sie selber Schuld. Vielleicht geht ihnen ein Licht auf, wie Naiv sie bei seiner Wahl waren, wenn der Kurs mal wieder Richtung Fr. 5.– geht. Mir tun nur die Mitarbeiter bis und mit mittlerem Kader leid, die unter all dem Spar- und übrigen Druck täglich mehr und mehr leiden müssen . Denen ganz oben kommt der Aktienkurs höchstens an 3. Stelle; sie haben ja ihr fettes Gehalt und noch fettere Boni in Cash.
    Roberto

    • Mir tun die Mitarbeiter überhaupt nicht leid. Hätten diese mehr Courage würden sie mal was unternehmen (z.B. Streik) anstatt nur ihren Vorgesetzten in den A….. zu kriechen und ängstlich hoffen, dass der Kelch der Entlassung an ihnen vorbei geht.

    • Leider sind wir in einer Zeit angekommen, in welcher bereits nur Das drüber nachzudenken aufzumucken zu können, im „Karriere?“-Aus endet. Wären wir CH im Sozialismus (sozialeren System) aufgewachen wäre das schon viel eher denkbar, aber „das System“ hämmerte uns immer ein das Kapitalismus gut ist und motzen gar nicht geht. Heute machen das HR die Polen und IT die Inder. Besser machen die das sicher nicht. Denken aber noch weniger über Motzen nach, denn für das Indivduum geht es wirtschaftlich stramm aufwärts, während in Westeuropa jeder vor dem Abstieg zittert und das Dreckspiel (Die Feisten „Kriech nicht da rein“) mitspielt solange man kann rsp. muss. Diejenigen die irgenwie zu sog. f…you-money gekommen sind beisst es dann eben auch nicht mehr so sehr und somit herrscht weiterhin Ruhe im Stall.

  53. Das war schon immer das Hauptproblem vom Urs. Ob als COO oder als VRP – er hat halt keine Ahnung, wie eine Bank funktioniert. Wie sollte er auch bei seinem Hintergrund? Selbst als Oberjurist hat er keine grossen Stricke zerrissen, sondern Risiken ignoriert.

    Der wahre Schuldige an der Misere ist allerdings nicht Urs, sondern WBK, der ihn gegen alle Vernunft in die Bank gedrückt hat. Dass Urs das warme Nest hütet, ist allzu menschlich.

  54. Rohner wird in die Geschichte der schweizerischen Manager eingehen und zwar als einer der grössten Versager. Wie LH schön aufgelistet hat, hat er nicht nur die Oberaufsicht in den USA vernachlässigt (er spricht von weisser Weste!), er hat auch das Tafelsilber der einstigen SKA eiligst versilbert und damit viel Substanz vernichtet.
    Die Aufzählung all seiner Versäumnisse würde hier den Rahmen sprengen. Doch wie immer in solchen Fällen, hat auch die FINMA und die Revisionsgesellschaft versagt; dennoch wird Rohner vermutlich nicht belangt werden, für sein „schändliches“ Tun.

    • Das haben wir doch bereits zum x-ten mal alles diskutiert. Wie immer; auf die Kleinen wird eingeprügelt und die Grossen bestimmen selber was Sie tun und lassen. Und dann werden auch noch die top vier Revidierer mit ins Boot geholt. Hauptsache man tut sich nicht weh und die Aufträgli werden einander zugeschanzt. Was will man mehr? Dann werden die Karten neu gemischt und die Spielchen gehen weiter bis zur nächsten Katastrophe.
      Geschäftsethik, Respekt und damit verbundene Nachhaltigkeit sind in der heutigen Zeit Begriffe, die heute leider kaum mehr gelebt und daher auch nicht mehr weitergegeben werden können.
      Das stimmt mich sehr nachdenklich und macht mich traurig.

    • Der Mann ist eine Zumutung und es ist eine Frechheit, dass er den „Mut“ hat, auch noch die jährlichen Boni zu kassieren! Er schädigt nicht nur die die CS sondern auch den Ruf des ganzen Landes! – Ex-UBS-ler Marcel Ospel lässt grüssen. Er sucht ev. noch einen Golf-Partner?

  55. Die CS ist zum Selbstbedienungsladen verkommen. Viele Alt und Neu MDs versuchen mit allen Mitteln, ihre astronomischen Löhne zu verteidigen. Wer möchte es ihnen verübeln?
    Auch Thiams Werk ist eine Meisterleistung. Sein Job ist es abzukassieren und nicht die CS zu retten – well done, super Leistungsausweis.

    Die braven und fleissigen Mitarbeiter sind selbst Schuld, wenn sie diese Übung mitmachen. Traurig ist es nur um unsere AHV, da wir gezwungen sind, die CS mit im Portfolio haben. Aus freien Stücken wäre ich in diesem Museum (oder besser Mausoleum?) nicht investiert.

    • Herr Müller hat recht.

      Das Problem ist die BVG und nicht die AHV wie uns alle Politiker und Lobbysten einreden wollen.
      Über die BVG erhalten die Banken auch „dummes“ Kapital, daher wehren sich auch die Aktionäre nicht. Unseren Pensionskassen ist es ja scheissegal was die Unternhemen mit unserer Kohle machen.

    • @EX CS – Wer über 50 ist und einen Job bei der CS hat ist IMMER noch froh überhaupt einen Job zu haben. Sie glauben nicht wirklich, dass man heute mit Ü50 noch sonst irgendwo ohne Probleme einen job erhält. Wenn Sie als EX CSler noch Etwas gefunden haben, dann sind Sie sicher jünger als das und dann kann ich Sie nur beglückwünschen. Aber bitte urteilen Sie nicht über diejenigen, die noch bei der CS sind, den Sie haben keine Ahnung wie es ist, bereits 3x auf die Strasse gestellt worden zu sein. Da klammert man sich an jeden Strohhalm, auch wenn er zu knicken droht.

  56. Steve Jobs hat glaube ich in etwa gesagt „Don’t hire smart people and tell them what to do.“

    Man könnte meinen, die CS hat das zu wörtlich genommen und seine Empfehlung sogar negiert. „Hire akward people and don’t tell them what to do.“

    • Bringen Sie mal dieses Zitat dem Management der CS oder UBS vor, und ihr Kopf wird rollen!

  57. Rohner ist der Inbegriff für das irreversibel dahinrostende Wrack CS: Für die erhaltenen Mio (nicht verdiente!) erbrachte er eine negative Arbeitsleistung – Gut gibt es in der Schweiz noch erfolgreiche, Mehrwert-erzielende Gegenpole wie zB. Uhren-, Bahn- und Flugzeugbau.

  58. Es sind die Aktionäre, die Rohner nicht abservieren. Selbst schuld!
    Dramatisch allerdings die Rolle der Politik und FINMA, die es nicht schafften, das Problem „too big to fail“ zu lösen. Im Ernstfall muss immer noch der Staat (sprich: Steuerzahler) einspringen. Und das ist der eigentliche Skandal! Pfui!!!!

    • Die Aktionäre hier in der Schweiz wären längst bereit. Nur zählt deren Stimme eine Laus. Die richtig grossen Aktionäre sitzen in Qatar und sind die Geldgeber und Profiteure. Darum werden UR und TT nicht abgewählt, weil die Aktionäre hier in der Schweiz zu klein sind mit ihrem Kapital um Etwas auszurichten. Das ist Fakt und so sieht es aus.

    • @Allein CH

      Wie recht Sie haben! So sieht es nicht nur aus, so ist es! Die Schweizer Aktionäre haben nichts zu melden.

      Es geht bei den Schweizer Grossbanken in jedem Fall ums Abkassieren. Wenn wieder Bussen in dreistelliger Millionen- oder gar Milliardenhöhe hereinschneien, dann sind diese Banken Schweizerisch. Wenn es ums Aushöhlen der Substanz geht, dann werden diese Banken von den anglo-amerikanischen Kräften und deren Verbündete geleitet, will heissen das Bankmanagement ist lediglich als gutbezahlter, mit Schweigepflichten betrauter Handlanger dieser Kräfte tätig.

      Ist doch ein gutes Geschäftsmodell, das nirgends zu Papier gebracht ist, aber wie geschmiert funktioniert – und das schon seit Jahren. Kein Wunder, dass die FINMA nirgends ist, in die Machenschaften ihrer transatlantischen Bosse mischt sie sich ganz sicher und sehr bewusst nicht ein. Bleibt die Frage, warum und für was existiert sie überhaupt.

    • @ allein.ch
      Katar zählt mit Norges Bank, Blackrock und Harris Associate zu den grössten Aktionären der CS. Als „kleiner Aktionär“ hätte ich unter diesen Umständen meine Aktien längst verkauft. Schon die Beteiligung von Blackrock verheisst nichts Gutes.
      Und ja: Für die CS, UBS, KB und Raiffeisenbanken steht im Ernstfall immer noch der Steuerzahler ein – too big to fail.

    • Wohin er auch geschickt wird, ob Wüste o.ä., bleibt nach den Versicherung und Bank Massakern als Steigerung immer noch die Möglichkeit als Staatsoberhaupt ein ganzes Land abzuwracken.

  59. Da bleibt für Rohner nicht mehr viel übrig: Ticket-Abreisser beim ZFF vielleicht noch oder VR bei der NZZ…, ansonsten auswandern. Er müsste eigentlich abtreten vor dem nächsten Crash (also jetzt), ansonsten Mittagessen im Orsini oder in der Kronenhalle zum Spiessrutenlaufen werden könnten.

    • Also Marcel Ospel soll in einem Restaurant schon direkt von einem anderen Gast angepflaumt worden sein.

      Ospel und Rohner haben Glück, dass Schweizer keine Franzosen sind, welche schon mal Manager einsperren, weil er Jobs abbauen will.

    • „in einem Restaurant“? Das ging so: Ospel betrat die Zürcher Kronenhalle und die Gäste klopften so lange auf den Tisch bis er flüchtete.
      Der grösste Investmentbanker der Welt.

      Hochmut kommt vor dem Fall.

      Das erwartet den arroganten Rohner:
      Gesellschaftliche Ächtung.

  60. zeit, die zwei grossbanken den amis zu verscherbeln!
    sind für uns nur ein grosses risiko und man muss sich
    ab denen täglich nur noch schämen.