HSG, Hyper Saustall Gallusstadt

Einstige Elite-Hochschule im Banne von Strafanzeigen, Spesen-Exzess, Raiffeisen-Filz – New Boss: Sippen-Mann statt Aufräumer.

Die NZZ berichtet heute von einer Strafanzeige der Aufsicht der Hochschule St.Gallen gegen einen HSG-Professor. Also gegen einen eigenen Mann. Der soll illegal Spesen eingesackt haben – vom Schweiz-Brasilien-Milliardär Jorge Lemann.

Es ist die jüngste Eskalation nach einer Reihe von Skandalen an einer Managementschmiede, die es liebt, bei internationalen Rankings ihre Spitzenposition herauszustreichen. Unter der glatten Oberfläche offenbart sich jedoch eine Institution, voll von Filz, Gier und Käuflichkeit.

Ein Saustall der Extraklasse. Das wissen auch die Verantwortlichen im Kanton St.Gallen und im obersten Aufsichtsgremium der HSG. Entsprechend wechselten sie diese Woche die Führung aus.

Wer nun gedacht hat, die Zuständigen hätten erkannt, in was für einen verbogenen Verein sich die einstige Vorzeige-Bildungsstätte verwandelt hat, sieht sich getäuscht.

Statt einem Aufräumer wie dem deutschen Shooting-Professor Sascha Spoun, der laut einem Insider bereit gestanden habe, als Externer aufzuräumen, beriefen Politik und Aufseher den in der HSG-Wolle gefärbten Bernhard Ehrenzeller – ein langjähriges Mitglied des Clubs über dem Pensionsalter. „Ehrenzeller gehört zur Nomenklatura“, sagt der Gesprächspartner, ein HSG-Alumni.

Mit dem neuen Rektor ist sichergestellt, dass die Kirche im St.Galler Dorf bleibt. Der Hyper Saustall in der Gallusstadt bleibt damit unberührt. Keiner der hohen Professoren und Rektoren muss befürchten, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Dabei wäre das dringend nötig. An der HSG haben sich Verbandelungen über die Jahre kumuliert, die nun mit groben Fällen von Selbstbereicherung und Spesenexzessen für anhaltende Schlagzeilen sorgen. Die Führung reagiert verhalten, sie schont ihre eigenen Leuten, macht auf Courant normal.

Kein Wunder: Die obersten Lenker der HSG kannten kaum Grenzen beim Profitieren. Der Rektor Thomas Bieger musste als Präsident der Jungfraubahnen von der Finma abgemahnt werden. Marktmanipulationen.

Unter seinem Kollegen Johannes Rüegg-Stürm konnten die Raiffeisen-Chefs ihren Aufsehern im VR auf der Nase herumtanzen. Präsident Rüegg-Stürm schaute dem Treiben jahrelang zu – für 500’000 Franken im Jahr.

Bündner Wolf und sein HSG-Schäfli (Bild: Raiffeisen)

Die beiden HSG-Professoren Rüegg-Stürm und Thomas Bieger gaben 2012 ein Buch für „Unternehmerisches Management“ heraus, das sie als moralischen Kompass für die Manager anpriesen: „Ökologie“, „Verantwortung von Unternehmungen“, „Sinnfrage im Management“.

Sein Kollege im Raiffeisen-VR Franco Taisch verlor wegen finanziellen Fragen seinen Kaderjob bei der Universität Luzern. Das kann er verkraften: Bei der HSG ist Taisch willkommen, er lehrt dort an der Managementschule.

Ein weiterer HSG-Professor namens Roman Capaul spielte in einem eigenartigen Kapitel der Raiffeisen-Saga eine undurchsichtige Rolle. Der Briefkasten seines Privatdomizils fungierte als Sitz einer Ostschweizer Raiffeisenbank.

Die HSG-Connection reichte von der Raiffeisen weiter zur zweiten grossen Firma in St.Gallen, der Versicherungsgruppe Helvetia. Diese richtete an der HSG ein „Innovation Lab“ ein. Laut HSG-Rektor Bieger handle es sich um eine spezielle Partnerschaft: „Nähe“ nutzen, meinte er bei der Vorstellung.

Die enge Verzahnung zwischen HSG und den beiden Ostschweizer „Multis“ Raiffeisen und Helvetia wird abgestützt durch die Kirche, verkörpert durch die CVP, also die Christliche Volkspartei, und ein Kloster in den Bündner Bergen.

Der langjährige Raiffeisen-Revisor von der PwC ist ein hoher Stadt-Sanktgaller Politiker der CVP. An der HSG ist er Mitglied der Fördervereinigung des Bankeninstituts. Das Institut wurde einst von Bruno Gehrig geleitet, dem Sonderermittler der Raiffeisen. Auch Gehrig gehört dem Christdemokraten-Clan an.

Reisli zur Swiss mit Kloster-Brüdern (Bild: Kloster)

Rund um Gehrig und Vincenz kommt sodann noch eine besondere Beziehung zum Vorschein. Die findet sich am Kloster Disentis. Dort gibt es eine Stiftung mit einem Patronatskomitee fürs Geld und als Bindeglied zu mächtigen weltlichen Institutionen.

Gehrig und HSG-Bieger auch dabei

Die Mitglieder machen gemeinsame Ausflüge, wie 2017 zur Swiss Airline, mit Vorträgen, Besichtigungen und Apéros. Mit dabei: Bruno Gehrig, Pierin Vincenz, HSG-Rektor Thomas Bieger. Auf Anfrage meinte ein Mönch vom Disentis-Kloster, dass Pierin Vincenz bei ihnen weiterhin willkommen sei.

Kommentare

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  1. Lieber Zarli! Der Freisinn ist bei den ganz grossen Gaunereien aber oberste Spitze:

    Villiger beim billigen Verscherbeln der „Swiss“ an die „Lufthansa“. In Köln wird einiges gemunkelt zu diesem sonderbaren Deal, sehr zu Ungunsten der Schweiz.

    Die Genfer Affaire Maudet ist ein weiteres Beispiel für die eigenartige Vorstellung von Ethik und Moral bei der einst staatstragenden Partei. Da sind die infantilen Minigaunereien bei der CVP – wenn auch unentschuldbar – kleinste Peanuts!

  2. Auffällig viel werden in den Vorlesungen auch Hilti und BMW als Musterbeispiele modernen Managements wie in einem Dauerwerbespot abgefeiert. Da sollte man auch einmal genauer hinschauen.

  3. Grosse Worte von einem KV- Absolventen, der noch nie eine Universität von innen gesehen hat. Schon witzig wie die HSG immer in den Medien kritisiert wird, obwohl sie stetig besser wird. Könnte wohl Neid eine Ursache hierfür sein?

    • Hallo, Cyril. Ich kenne KV Leute die echte Kaufleute mit Stolz und Ethik geworden sind. Auch sehr erfolgreich.

  4. Die HSG Unternehmenssozialisten und Schnudergööfli treiben dieses Land in den Bankrott damit sie dann à la Griechenland die Filetstücke untereinander aufteilen können. Wehret den Anfängen, wehret den Anfängen…

    “Unternehemenssozialismus ist der neue Nationalsozialismus”

  5. Die HSG, die einstmals (allerdings meist zu Unrecht !) als angebliche „Elite-Hochschule“ hochgejubelte schweizerische Kaderschmiede für neoliberale Yuppies, präsentiert sich heute als verluderter Saftladen unter einer völlig ausser Rand und Band geratenen Administration (von „Führung“ kann im vorliegenden Fall ja kaum ernsthaft die Rede sein). Und was eigentlich gedenkt der St.Galler Bildungsdirektor und Präsident des HSG-Universitätsrates Stefan Kölliker (SVP), als oberster für die HSG Verantwortlicher in dieser Krisensituation zu unternehmen ? Er schweigt. Verschlauft sich, darauf hoffend, dass sich der Sturm baldmöglichst ohne sein Zutun wieder legen möge. Nicht bloss ein Skandal HSG also, sondern überdies auch noch ein beschämendes Beispiel von behördlicher Inkompetenz auf Regierungsebene.

  6. Charakter, Fähigkeiten und Integrität

    Ich kenne Menschen (Familie/ Bekannte/ Militär), die einen HSG-Abschluss haben, die richtig gut sind ! Diese waren aber schon gut (Charakter, Fähigkeiten und Integrität), bevor diese an der HSG studiert haben. Sicher, sind leider nicht viele, aber die gibt’s und ärgern sich genauso über Ihre ‘Zunft’, wie Nicht-HSG-ler. Heute generell ein Problem, wenn Pfeiffen die Personalauswahl treffen kann nichts Schlaues dabei rauskommen ..

    Richtig fähige HSG-Absolventen werden sich über die Kritik nicht ärgern, High-performer können immer differenzieren und liefern statt lafern.

    Ein ETH-ler lernt (oder lernte) vor allem eines, strukturiert denken. Es gibt aber auch HSG-ler die des können und von daher entscheidet der Mensch selber. Obschon die Quote ‘erfolgreich’ an der HSG tief liegt, erlaube ich mir nicht, die Fähigen mit den Blendern über einen Kamm zu scheren – allerdings masse ich mir an zu urteilen, wer fähig ist und wer nicht. Gilt wie bei Frauenquote und anderem, die Guten ins Töpchen, die Schlechten in’s Kröpfchen (Leistungs-Prinzip). Im Falle Raff-Eisen ist klar, Prothesen im Frack.

    Die Frage ist somit nicht welche Ausbildung und Titel, sondern was am Ende (Resultat=Führung) vorliegt. Where the rubber meets the road ..

    Professoren sind ein Kapitel für sich. Für Professoren gilt generell .. if you can do it .. do it .. if you can’t do it .. teach it .. dass gilt an der HSG oder ETH oder sonstwo auf dieser Welt ..

    In diesem Sinne, es gibt auch fähige HSG-ler, sagt ein ehemaliger ETH-Absolvent und Master-of-Desaster. Nicht so viele, wie Abgänger, aber es gibt Sie, allerdings nicht bei Raff-Eisen in GL oder VR.

    Beste Grüsse,
    Industrial

    P.S: Ist wie MBA’s .. am Besten sich ein IMD zahlen lassen, nur Pfeiffen sprechen andauernd von Networking, fähige Leute lassen Taten/ Resultate sprechen .. und hoffen, dass diejenigen, die die Personalauswahl treffen, selber keine Pfeiffen sind (das wird schwierig heute und ist das Kernproblem).

  7. Für mich steht schon lange nur eines fest:
    Es ist höchste Zeit, dass ein „neuer Zwingli“ dieser verdorbenen HSG-Leitung und fehlgeleiteten Professoren die Leviten liest.

    St. Gallen hat in den letzten Jahren massiv Schaden genommen an dieser versifften Filz-Gemeinschaft : HSG-Raiffeisen-Helvetia und deren zugewandten Orte.

  8. Ich bin ausgetreten bei Alumni. Schon vor Jahren, als die HSG Gret Haller, der sozialistischen Nationalrätin, und dann in Strassburg bei einer EU-Behörde Gelandeten, den Ehrendoktor verliehen hat.

    • ALUMNI-Vereinigung: abgehoben.

      Stumpenrauchende Whisky Clubs bis hin zu exklusiven Events, Schnellbleichen-Master-Angeboten und Reisen zu Preisen, die für einen Alumni-Durchschnittsverdiener nicht mehr im Budget liegen.

      ALUMNI EVENTS: Etwas für den bonusgeschwängerten Geldsäckel von CEO’s (zu deutsch: Geschäftsführer) und für company-driven participation als gesponsertes goodie für ertragszielrelevante Verdienste..

  9. An der HSG hat es viele Möchtegern und im Alumni sieht es auch nicht besser aus, daher bin ich dem als HSGler fern geblieben. Schade um diese Uni.

  10. HSG Managementschmiede??? Abzocker- und Betrügerschmiede!!! Und schon geht es weiter mit der Unehrlichkeit. Diese gierige Brut wird man nicht mehr los… – sorry,*** Ärger off ***

  11. Druck machen und die Leute zur Rechenschaft ziehen… es schadet allen ehemals ehrlichen Absolventen. Ein Saustall muss gemistet werden!!

  12. Als Besonderheit besitzt die HSG ein Institut für Wirtschaftsethik (IWE). Nach Selbsteinschätzung der HSG zählt „das IWE … international zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen im Fachgebiet der Wirtschaftsethik“. Die ethische Wirkung hält sich Hochschul-intern in überblickbarem Rahmen.

    • Gelebte Perversion: Wasser predigen und Wein trinken. Und paradoxerweise finden sich oft unter den Vorsatz-Tätern in der Wirtschaft solche, die sich mit ethischen statements in Vorträgen und Podiumsdiskussionen ihre Profilneurose landauf landab abverdienen.
      Interessanterweise finden sich darunter auch immer wieder solche, die eine Klosterschule bis zur Matura besucht haben und als Chefs dann die Sau raus liessen.

  13. HSG und Spitzenplatz in den internationalen Rankings? Das soll wohl ein Witz sein? Im QS International University Ranking figuriert die HSG auf Platz 372. Das passt recht gut zu Ihrer Story.

    • @ Studiosus – So ist es ! Die HSG eine Elite-Uni ? Ein Witz in der Tat ! Ein schlechter ! – Die „International Office Assistants Academy of St Gall HSG“ ist mittlerweile sogar auf Rang 375 abgesackt (QS Ranking 2019). Rangiert abgeschlagen unter „ferner liefen“, noch hinter der „Universiti Brunei Darussalam UBD“ in Bandar Seri Begawan, Sultanat Brunei (Rang 323) und der „Belarusian State University“ in Minsk, Weissrussland (Rang 354), zwei weiteren, mit der HSG wetteifernden universitären Bildungsstätten von Weltruf. – Ein Aufschliessen der HSG zur ETH Zürich (Rang 7) oder zur EPF Lausanne (Rang 22) dürfte aller Voraussicht nach noch einige Zeit beanspruchen …

    • Der Grund weshalb die HSG im QS Ranking so tief ist, liegt einzig und alleine daran, dass es man als Hochschule mit Fokus auf wenige Fachrichtungen (insb. Sozialwissenschaften mit Journals die tiefe Impact-Faktoren haben) automatisch aus den Spitzenpositionen eliminiert wird.

  14. Das Schlimmste ist die Selbstüberschätzung: Die loben sich gegenseitig und schnorren sich rauf, meinen, sie seien die Grössten. Dabei sind sie so doof und verblendet, dass sie nicht merken, wie das Umfeld über diese katholische Provinzuni mit Beziehungen zum Rhätisch-Kongo den Kopf schüttelt, lacht oder sich, je nach persönlicher Erfahrung mit den „Absolventen“, aufregt.
    Ein Blick weiter zurück: Wenn ich denke, was für Irrlehren in den 90er-Jahren verbreitet wurden, was für Knatsch es damals schon gab, mit entsprechenden Verwüstungen in der Realwirtschaft. Das dauert bis heute an, leider, und so kommt’s raus, wenn die akademische Lehrfreiheit durch Dilettanten und Blender missbraucht wird.

    • Denken Sie nur ein bisschen weiter zurück als die 90er Jahre.
      Was für Prognosen haben da die Wachstumspäpste (z.B. Kneschaurek) der HSG verkündet. Ich kann mich erinnern dass davon gesprochen wurde, dass St. Gallen innert Kürze 100’000 Einwohner habe! Heute, 40 Jahre später, leben hier nur 79’478 Einwohner.
      Manche Gemeinde zahlte noch lange danach die Infrastrukturkosten ab, welche auf Grund dieser Prognosen erstellt wurden.

    • schauen sich die kv‘s an. die allermeisten rektoren sind hsg-ler. handelslehrer: bewirbt sich ein hsg_ler dann er automatsch den uni-angänger oder fh-absolventen bevorzugt. mit garantie! diese hsg-filz hat sich auch in den kv-berufsschhlen breit gemacht, auch dort wird ihr credo gepredit, tag ein, tag aus…

  15. Verdienen diese Leute derart wenig, dass sie noch über Spesen bescheissen müssen. Echt kranke Welt und wirklich vorbildlich für kommende Generationen

  16. Danke, Herr Hässig, dass Sie aussprechen, was viele der alten HSG-Garde unter vorgehaltener Hand heute denken. Ihre Wortwahl „Saustall“ ist zwar etwas überzeichnend, entspricht jedoch dem gängigen Trend hier auf IP, die Angelegenheiten ungeschönt beim Namen zu nennen.

    Leider ist die HSG im Laufe der letzten 20 Jahre zu einer Gier-Schmiede mutiert, wo sich immer mehr Prima Ballerinas in der Kür gegenseitig ausstechen. Im besonderen manifestiert sich dies auch im inflationären Angebot an sog. Weiterbildungs-„Masterkursen“,wo es m.E. vor allem darum geht, die Studieneinnahmen zu maximieren; also Quantität vor Qualität.

    Zu unserer Zeit prägten noch Rektoren und Professoren mit Stil, ethischer Grundhaltung und gelebter Vorbildfunktion diese Institution. Sie waren Professoren und nicht einfach Studienmanager. Und diesen ehemaligen Persönlichkeiten war auch der solide Ruf und der Aufbau der Marke HSG zu verdanken.

    Was dann u.a.die BWL-Selbstmaximierer aus der HSG gemacht haben, ist die systematische Reputations-Demontierung. Klingt hart aber ist leider die Wahrheit.

    Die HSG-Leitung sollte endlich eine Standortbestimmung vornehmen und sich auf ihre Wurzeln zurückbesinnen.
    Das Konzept Bologna, das einzig zum Sammeln von Crédit Points animiert, ist endlich zu hinterfragen.
    Und dabei ist auch die Frage zu beantworten, welches Wachstum die HSG anstrebt: Quantität oder Qualität?

  17. Die Benennung des neuen Rektors ist doch ein schlechter Scherz: in jeder normalen Hochschule oder Betrieb wäre er längst in Pension oder als emeritierter Privatdozent unterwegs. Sieht ja ziemlich übel aus um den akademischen Nachwuchs.

  18. Wie viele zig-zehntausende Abgänger hatte die HSG mittlerweile? Klar hat es schwarze Schafe darunter! Diese sind wahrscheinlich auch normalverteilt.
    Der Unterschied liegt darin, dass die Dichte an HSG-Abgänger in Führungsgremien einfach grösser ist.
    Ansonsten könnte man auch das Spital Zollikerberg als Saustall bezeichnen, wo zig Verbrecher, Kriminelle und sonstige Scharlatane zur Welt gekommen sind…
    In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

    • Netter Versuch, Meister, der völlig in die Hosen ging! Einfach mal die Augen öffnen und solche Machenschaften nicht noch Rückendeckung geben.

    • Hoffen wir mal nicht, dass die schwarzen Schafe normalverteilt sind! Das wäre ganz und gar nicht gut!

  19. Ab sofort Inside CVP. Die Christlichdemokratische Volkspartei ist immer für einen Skandal gut: Sex (Buttet), Koks (Bagnoud), Fremdgeher (Darbellay), Bauskandal (Engler RhB/Lazzarini), Riklin, Leuthard (Billigwohnen), Hugentobler (Kinder-Porno), Vincenz, HSG (Finanzen) etc.. Angesichts der Themenvielfalt wird das Portal auch am Wochenende aufgeschaltet.

    • Zarli: Was Herrn Darbellay betrifft, so hat sich dieser CVP-Exponent noch anderweitig höchstchristlich profiliert, nämlich als Strippenzieher. Die widerlichen Umstände der Wahl von E. Widmer Schlumpf sind nicht vergessen. Vorher trieften Darbellay und eine andere CVP NRin, nämlich Frau Meier Schatz, vor Schadenfreude im Zusammenhang mit den sog. Hollenweger Papieren. Darbellay sagte wörtlich „im Bundesrat werde bald eine Bombe hochgehen“. Gemeint war BR Blocher, dem man Mauscheleien unterschob. Alles löste sich in Luft auf, nur Banker Hollenweger blieb schwer geschädigt zurück. Alles sehr christlich. Vielleicht sollte G. Pfister mal eine Bibelstunde veranstalten zu den 10 Geboten. Etliche CVPler haben die total vergessen.

    • Witzfigur: Darbellay ist heute und seit einigen Jahren Regierungsrat im Kanton Wallis. Man nennt das dort Staatsrat. Am besten bleibt er dort und lässt sich in der Bundespolitik nicht mehr sehen.

  20. Danke, dass endlich auch die Rolle der Kirche in diesem Filz erwähnt wird – geht in den meisten andere Berichten verloren. HSG (korrekt USG) ist keine lokale Wirtschaftsschule mehr, wo man das hätte verbuchen können als Lokalkolorit. Es ist eine international zertifizierte Business School, die in welteiten Rankings rangiert. Zeit die Standards anzupassen. (PS: Ist Compliance nicht teil der Zertifikate?)

  21. „Shooting-Professor Sascha Spoun“ als Aufräumer, Generationen von HSG-Absolventen lachen sich schief… Herr Prof. Spoun ist leider nur in seinen eigenen Augen ein „Shooting“-irgendwas. Es gibt Gründe, wieso er seinerzeit von der HSG an die Leuphana Universität gewechselt ist.

    • Offenbar werden missliebige Beiträge vom bestbekannten HSG-Filz mit Kräften abgeblockt…

  22. Endlich

    Und punkto Wissenschaft?
    Bluff. Alles nur Bluff. Irrlehren werden gepredigt. Arrogant. Ignorant. Die Wissenschafterin im Bankrat der SNB kommt woher? Von der HSG.

    Bruno Gehrig, HSG, war der Vizepräsident der SNB, der Philipp Hildebrand geholt hat, der uns das Devisendebakel der SNB eingebrockt hat.

    Höchste Zeit, Sauställe wie HSG und SNB endlich auszumisten.

    Eine PUK muss her,@

    Marc Meyer

  23. Als Ansässiger und Steuerzahler in dieser Stadt kann man sich nur noch fremdschämen. Mit meinem sauer verdienten Lohn finanziere ich als Steuerzahler diese so genannte „Eliteuniversität“, die keine Ethik kennt. Gottseidank ist bald eine Volksabstimmung über Erweiterungsbauten in der Stadt. Man wird sich daran erinnern, ansonsten ich die Erinnerung hoch halten werde. Man sieht sich, Herren Professoren, an der Urne.

  24. Wie recht sie haben, Herr Hässig! Vincenz & Konsorten haben nicht nur die Raiffeisen demoliert, nein, auch die HSG ist durch diese Gang (vor allem Vincenz, Gisel, Rüegg-Stürm, Gantenbein, Capaul, „Feigenblatt“-Gehrig etc.) eine sinkende Titantic geworden!

  25. Das war schon zu meinen Uni-Zeiten im letzten Jahrhundert so:

    Die Academia St. Gallen hielt sich für „Meh-Besseri“, für die zukünftige (Finanz-)Elite des Landes, auf den Zürcher Studentenpöbel hinunterblickend.
    Anzug und Krawatte markierten das Selbstverständnis.

    „meinte ein Mönch vom Disentis-Kloster, dass Pierin Vincenz bei ihnen weiterhin willkommen sei“ … Gleich und gleich gesellt sich gern, damals wie heute.

  26. Es begann mit dem Riesenskandal um Pierin Vincenz: Die Beliebtheit der HSG ist nach diesen Pleiten a gogo unter „altgedienten“ St.Gallern leider wirklich im freien Fall…

  27. „Sex verkürzt übrigens auch die Studiendauer,
    haben Sie das gewusst?

    Am stärksten dann,
    wenn der Sexpartner Professor ist!“

    Harald Schmidt

  28. Die Knallerchen haben sich so ab 1995 angefangen, an der HSG einzurichten. Man kann die Institution nicht mehr empfehlen.

    • An Sie ein Danke für diese wichtige, zeitliche Klarstellung und dazu mit grossem Respekt für jene Leistungen der Rektoren und der Verwaltung inkl. Behörden!

  29. Fehlt noch in der Liste:
    (Un-)heimliches Geld: Parteienfinanzierung in der Schweiz

    Hilmar Gernet leitet als Mitglied der Direktion bei der Raiffeisen-Schweiz- Gruppe, St. Gallen, die Fachstelle „Politik und Gesellschaft“.

    • Hilmar Gernet: Der Herr möchte gerne, dass sein Akademikertitel vorangeführt wird. Nullnummer. Zudem CVP-Mann. (K-) ein (?) Schelm, der Böses denkt. 😉

  30. Das sind nicht wirklich Neuigkeiten, sondern zeigt sich überall – nicht nur in St. Gallen. Jeder strebt nach (noch) mehr Geld, Aufmerksamkeit und Ahnsehen, stellt sich selbst im Mittelpunkt und schütz seine Kumpanen, wenn ein Selbstschutz daraus resultiert.