EY-Harassment: Partner definitiv weg

Laut externem Untersucher überschritt Buddy des Bosses Grenze mit Unterstellten – Räumen neue Chefs richtig auf?

Julie Teigland ist bei EY die Frau der Stunde. Zumindest aus Sicht des Schweizer Ablegers der Revisions- und Beratungsfirma, welche seit Wochen von Harassment-Vorwürfen erschüttert wird.

Soeben hat Teigland das Ergebnis einer von ihr im Dezember befohlenen Untersuchung allen Mitarbeitern von EY Schweiz mitgeteilt. Sie zieht damit einen Schlussstrich unter die Affäre – zumindest ist das ihr Ziel.

In ihrem Mail von Freitag Abend, kurz nach halb fünf, hält die EY-Verantwortliche für Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) fest, dass ein hoher und langjähriger Partner, der auch zur Geschäftsleitung von EY Schweiz gehörte, die internen Verhaltensregeln verletzt habe.

Teigland lässt nichts anbrennen: Express-Trennung von Partner (EY)

Die Untersuchung habe ein „improper behavior by this partner“ zutage gefördert. Jedoch handle es sich nicht um „sexual harassment under Swiss law“. EY und der Partner, der seit Dezember suspendiert ist, seien aufgrund der Untersuchung überein gekommen, „that he will leave the firm“.

Auf Deutsch bedeutet der Entscheid, dass der externe Anwalt von der Kanzlei Lenz&Staehelin aufgrund seiner Abklärungen – den Emails und SMS sowie den Gesprächen – zum Schluss gekommen ist, dass der ehemalige oberste Personalverantwortliche seiner Mitarbeitern vor gut 2 Jahren zu nahe gekommen wäre und als Vorgesetzter versagt habe.

Der externe Anwalt sprach dabei nie mit der betroffenen ehemaligen Mitarbeiterin von EY, einer jungen Frau. Wie der Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom Samstag schreibt, habe sie mehrfach sich bereiterklärt auszusagen. Weil sie aber über die Weihnachtszeit in ihrer Heimat weit weg von Zürich war, hätte sie erst nun, Ende Januar, persönlich Stellung nehmen können. EY und der Untersucher wollten nicht so lange warten.

Bedrängtes Opfer blieb aussen vor: Fragwürdige Untersuchung bei EY (Tages-Anzeiger)

Ob mit der sofortigen Trennung vom wichtigen Partner das Kernproblem bei EY Schweiz gelöst ist, bleibt abzuwarten. Lange stritt die Firma nämlich ab, hier ein Problem zu haben. Bei der Beraterin herrschte unter der alten Führung eine Klima, in dem sich viele Frauen unwohl fühlten – um es vorsichtig auszudrücken.

Macht und Ohnmacht, unpassend zu einer modernen Firma: Vorgesetzte, die ihre Position nutzen, um Mitarbeiter oder Unterstellte zu bedrängen, und zwar je nach Fall so stark, dass diese es mit Angst zu tun kriegten.

Dass im konkreten Untersuchungs-Fall rund um den nun ausgeschiedenen EY-Partner keine Schweizer Strafrechtsnormen verletzt worden seien, wie der Untersucher festhält, bedeutet, dass es bei einer Strafanzeige durch die Frau vermutlich zu keinem Strafverfahren gekommen wäre – oder dass es jedenfalls kaum je eine Anklage gegeben hätte.

So oder so macht die sofortige Trennung vom hohen Partner deutlich, dass die EY-Führung für die Region DACH aufgrund der Anwalts-Ermittlungen eine weitere Zusammenarbeit mit dem langjährigen Spitzenmann nicht mehr für angezeigt hält.

Die Verabschiedung des Partners und die vor einer Woche erfolgte Entscheidung dessen Vorgesetzten, Schweiz-Chef Marcel Stalder, bedeuten eine Zäsur für EY Schweiz. Jene, die zum „Clan“ der beiden Freunde und einflussreichen EY-Partner gehören, könnten unter den Nachfolgern an Einfluss verlieren.

Möglicherweise kommen auch weitere Vorkommnisse und Verfehlungen zum Vorschein. Seit Oktober, als der erste Beitrag zu diesem Thema publiziert wurde, welchen die EY mittels Klage aus der Welt schaffen konnte, reissen die Hinweise auf fragwürdiges Verhalten bei der zweitgrössten Schweizer Beratungsfirma nicht ab.

Wer die frischen Kräfte ganz oben sind, hätte laut einem Insider bereits heute bekannt werden sollen. Dem ist offenbar nicht so. Jedenfalls ist bis jetzt nichts dazu bekannt geworden; auch im Email von Managerin Teigland findet sich kein Hinweis auf die neuen starken Männer – oder Frauen.

Kommentare

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  1. SWISS ME§§TOO RANKING ?

    ASK THE VICTIMES

    ENTWICKLUNGSLAND ?
    WÄRS NICHT SO TRAURIG

    STAILSPASS NACH BAAASL

    EIN PAAR IP SCHUSS FOR DEN PÜMMEL
    VERSTEHT MIT DEN JAHREN DER ÄRGSTE EY LÜMMEL

  2. What a disaster? And all that because of fake assets, silly messages and very bad communication strategy. Bottom line results: only losers!

    #notofakeassets
    #notogreadypeople
    #notofakemetoo
    #notoradicalfeminism

    #yestohumanity
    #yestorealmen
    #yestorealwomen

  3. sehr geehrter, lieber Herr Hässig:
    nach alldem wird’s noch mehr gspässig,
    Raten Sie mir zur passenden Garderobe!
    Damit sich mögliche Lust nicht austobe.

    Zu Zeiten wie heute ist wenig erlaubt,
    wird gar im Büro die Unschuld geraubt?
    Ich möchte mich bewahren und schützen,
    trotzdem der Firma grösstmöglich nützen.

    Die Chefs staunen über mein Curriculum;
    und erst über die Top-Zeugnisse rundum:
    Ich möchte arbeiten und Geld verdienen,
    aber niemals ‚herhalten‘ wie Konkubinen!

    Vielleicht liegt es doch am Testosteron;
    oder an einem anderen männlichen Hormon?
    Dass öfters gewisse Typen kollabieren:
    Und den Eintrag im Handelsregister zieren.

    ORF

    • Lieber ORF, du kluger Dichter,
      bitte lösch doch deine Lichter
      hier auf diesem Medium
      und treib dich woanders rum.

      Lass es bitte, bitte sein,
      und erspar uns deinen Reim,
      es ist peinlich und tut weh,
      wenn ich deinen Nonsens seh.

      Kümmer‘ dich um deine Frau,
      geh spazieren in der Au,
      zähl die Sterne auf dem Himmel
      oder kauf dir einen Schimmel.

      Tu dir selber den Gefallen,
      (ganz zu schweigen von uns allen)
      und begrab die Poesie,
      manche lernen’s leider nie!

      Sei gegrüsst und geh mit Gott,
      tritt doch ab, ganz ohne Spott,
      schenk uns Schweigen, und bemerke:
      Dichten ist NICHT deine Stärke! 😉

  4. Ok, damit ist dieses EY Thema nun wirklich gelutscht und LH kann sich wieder auf die megafetten Brocken mit viel abgehangenem Fleisch am Knochen wie ChainIQ und andere konzentrieren.

  5. „…reissen die Hinweise auf fragwürdiges Verhalten bei der zweitgrössten Schweizer Beratungsfirma nicht ab“ – ja richitg –

    welche Konsequenzen gibt es denn für die Ladies aus dem Gruppen-Chat (kleiner Erinnerung: einige Damen haben sich in einer What’s App Gruppe darüber ausgelassen, welchen männlichen Kollegen und/oder Partner sie wie abgraben und rumkriegen können).

    Achso – ja – keine. Das ist natürlich kein Fehlverhalten. Voll vergessen.

  6. …und weil’s so glatt ist, gleich noch einer: „Die HOT-Line der EY zählt weltweit 260’000 Mitarbeitende.“ 😂🤣

  7. Riesen Verlust für EY ….

    …. weiter Vorkommnisse: logisch, da frage man mal im 5. Stock bei einem bekannten Legal Partner nach ;-), das kann noch lustig werden, wenn man wirklich aufräumt und mit gleichen Ellen gemessen wird, dann werden mindestens noch 10 weitere Partner recht schnell das Unternehmen verlassen (müssen)…..

  8. Ich finde es schlimm wie in diesen Kommentarten Leute einfach fertig gemacht werden, darum ist mir wichtig nochmal zu schreiben, dass der betroffene Partner ein toller Vorgesetzter war und meine Karriere (auch fachlich) sehr gefördert hat – er war immer korrekt und motivierend – in dem Fall oben gibt es so viele Ungereimtheiten – darum zählt für mich nur was ich selber erlebt habe und das ist durchwegs positiv! Viel Glück S – you will be missed

    • Und Zack, hat dieser Kommentar 84 Likes… Sehr glaubwürdig. 😂

    • Vieleicht liegt es daran das es jetzt einfach reicht mit der Hexenjagd! Das haben die Schweden im Jahr 1649 bereits verstanden…

  9. Für alle die sich mit Leseverständnis etwas schwer tun; kein sexual harassment nach StGB 198 („swiss law“). Sexual harassment guidelines von EY wurden massiv verletzt, daher die Trennung, ohne Befragung des Opfers sogar. Klarer können die Beweise nicht sein. Tja, ….nun wurde S von Stalder nicht mehr gedeckt und schon gibt’s die gerechte Strafe.

    • Gut notiert.
      Heute sind wieder mal ganz viele Leute hier unterwegs, die primitiv auf das Opfer einschlagen und den Täter verteidigen.
      Hat EY nicht einen PR Manager hochkant rausgeworfen? Oder kommentiert hier S. persönlich? Er bewirbt sich ja schon seit Wochen mit Hochdruck bei der Konkurrenz, was dort für viel Heiterkeit gesorgt hat (wie blöd kann man eigentlich sein?)

  10. Nur damit das klar ist: Der auf IP beschriebene Fall bei diesem Partner war weder der erste noch der letzte Fall in diesem Stil.
    Sogar seine Frau ist, weil er wieder mal eine Affäre am Arbeitsplatz hatte, schreiend am Arbeitsplatz aufgetaucht.
    Die gesamte Unternehmung wusste davon und trotzdem hat man befördert, was ein Totalversagen von Stalder und Chiomento war.
    Teigland hat keine Ahnung, was in dem Laden abgeht, die ist schlicht nicht präsent genug.
    Die Untersuchung war ein Witz, man hat verhindern müssen, dass etwas strafrechtliches auftaucht aber natürlich den fehlbaren Partner los werden. Genau so hat man die Untersuchung angelegt.
    Ich rechne mit einem baldigen Abgang von M.V. und M.S.
    Interessant wird sein, wie man mit den anderen „Bomben“ umgeht. Gegen … und seinem Lapdance (auch ein Fall, der jede Person bei EY kennt und wo Stalder völlig versagt hat während Teigland wieder mal von nichts weiss) wird gemäss Statement von EY gegenüber Goingconcern.com ermittelt.
    Insider wissen aber, dass es noch mehr Fälle gibt, insbesondere in FSO Legal und um den Lapdance-Partner herum. Vielleicht sollte Teigland mal ein paar Wochen in Zürich verbringen und sich etwas umhören. Sicher besser, als wenn der Hässig dann wieder eine Bombe platzen lässt und EY wieder nur reagieren muss.

  11. Dear Mrs. B
    Just so you finally know: yes, your boyfriend did have met the girl you were asking about… wasn’t this was this whole thing was about?

    • The boyfriend of the mentioned Mrs is one of the root causes of this whole case. I assume it is time to speak „Klartext“. He greatly profited from the 10 salaries that were paid out (Australia trip, etc.)!

      I think I will provide detailed information to LH. The EY Partner(s) suffered enough, Mrs B too. But the one and only who wasn’t mentioned during the whole time, is the boyfriend. A greedy, cheating guy.

    • Sind Sie geistig etwas verwirrt? Oder ist das wieder so ein bösartiger Versuch, das Opfer zu verleumden und fertig zu machen?
      In jedem Fall: Suchen Sie Hilfe.

  12. So, nun musste jemand wegen einer sms gehen, die harmlos und lächerlich war. Eigentlich ist dieses Fall hier doch ein Skandal, der nur zeigt, wie heuchlerisch die heutige Zeit ist…. man tut so als hätte man aufgeräumt, dabei hat ein grosses Unternehmen nur ein Bauernopfer gefunden um Ruhe zu haben anstatt die eigenen Mitarbeiter geben Verleumdung zu schützen, wenn eine Person wie Frau B, die den privaten Austausch selber gesucht und immer wieder forciert hat, plötzlich sich „bedrängt fühlt“…. hätte sie sich auch bedrängt gefühlt, wenn man ihrer Forderungen nach massiven Salärerhöhungen entgegengekommen wäre? Die Antwort kennen wir alle….
    Aber die wichtige Frage ist die: Wie soll es nun weitergehen? Was passiert mit all den Personen bei EY und anderen Unternehmen, die mehr als nur ein paar SMS mit einer Dame oder einem Herrn. ausgetauscht haben?? All diese Leute ziehen sich nun besser warm an als sich über diesen Fall zu freuen. Der ist nämlich harmlos gehen das, was kommen wird! Have fun!

    • Und weiter gehts mit dem Versuch, das Opfer zur Täterin zu machen.
      Dabei hätte der Täter und EY nun wirklich alles Interesse daran, dass Gras über die Sache wächst.

    • … (bin sicher, du bist es): Anstatt hier Blech zu erzählen: Nimm dir doch besser eine Auszeit und denk mal ganz genau darüber nach, was hier genau passiert ist und was deine Rolle und deine Verantwortung war (am besten mit professioneller Unterstützung). Dann kümmere dich mal intensiv um deine Familie, die die Hauptgeschädigten deines Verhaltens ist.
      Und in 2-3 Jahren, wenn du ein besserer Mensch und eine bessere Führungskraft bist, suchst du dir einen neuen Job. Im 10 Jahren wirst du dann froh darum sein, dass die das hier passiert ist.

  13. Es gibt in der Geschichte wirklich nur verlierer: ein überfordeter CEO (MS); ein Partner der seines Amtes enthoben wurde (SMS) und ne Assistentin die sich sehr schnell belästigt fühlt…aber unterhaltsam ist das ganze Theater 😉

  14. Ich frage mich nach all dem hick hack (sexual harassment? No sexual harassment!) wie den die neuen Vorgesetzten mit deren Assistentin nun‘korrekt‘ umgehen wollen??? Ich hätte Angst als Vorgesetzter….

    • Wenn man nichts zu sagen hat – einfach mal Fresse halten!
      Meines Wissens ist das Opfer im EY Fall am neuen Ort hoch geschätzt, hat da halt auch keinen Crazy Guy zum Chef (kenne diesen Ex-EY Typen nicht direkt, aber wenn auch nur 10 Prozent von dem, was man liest und hört , wahr ist, dann muss man zu dieser Einschätzung kommen).

    • @Assi: Ihres Wissens? Das heisst dann, dass Sie die wahre Geschichte auch nicht kennen und mit grösster Wahrscheinlichkeit nur die Version einer Person kennen. Wie wäre es also, wenn Sie auch Ihre Klappe halten würden? Wäre nämlich in Ihrem Fall auch angebracht.

    • Glauben Sie mir, aus Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, dass ein neuer Vorgesetzter für sein professionelle (normales) Verhalten sehr geschätzt werden wird.

  15. Der Partner wurde nicht wegen der Untersuchung freigestellt (geschweige den was er nun relativ verbrieft nicht getan hat) sondern wegen der Medien-Berichterstattung durch IP und Binswanger. Hier gehts aus EY Sicht nur um deren Reputation

  16. Just for the record: NO sexual harassment…wer ist nun das Opfer? Ich weiss nicht ob ich richtig mitgezählt habe aber ist das nun nicht schon die 3 oder 4 Untersuchung die zu selbigem Schluss kommt?

    • Irrtum.
      Die Untersuchung sagt nur, dass es nicht strafrechtlich relevant war, gemäss der Untersuchung. Ein schwerer Verstoss gegen die Weisungen war es natürlich und vermutlich gab es auch massive Verstösse gegen das Arbeitsrecht und vermutlich wurden auch einige der Strafbestimmungen im Arbeitsrecht (was ziemlich weh tun kann) verletzt.
      Faktisch wurden die Vorwürfe von Lukas Hässig wieder einmal zu 100% bestätigt.
      Etwas unschön ist, dass man nicht mit dem Opfer gesprochen hat. Dieses hätte sicher noch Informationen geben können zum Prozess und wer genau an der Vertuschung beteiligt war. Aber da hatte EY wohl Angst vor der Wahrheit.

    • Verletzung interner Weisungen ist ganz klar bestätigt worden. Zu strafrechtlichen Dimensionen kann Teigland nichts sagen, da kein Gericht dazu geurteilt hat.
      Hören Sie bitte auf, hier Fake News zu verbreiten.

  17. … eben doch nicht – kein Sexual Harrassment und das sogenannte Opfer hat sich auch im Kollegenkreis in immer in neue Widersprüche verstrickt….. Frechheit diese ganze Geschichte

    • So du Anfängerin; no sexual harassment nach Schweizer Recht. Das heisst nicht nach StGB. Jedoch sehr wohl sexual harassment nach EY-Guidelines. Ich weiss, etwas schwer zu verstehen wenn der IQ etwas klein ist. Die spitzfindige Formulierung von Teigland lässt das Opfer wieder in einem schlechten Licht erscheinen für etwas Unterbelichtete wie dich. Es ist wirklich unglaublich. EY at its best von A-Z. Stalder weg und S. weg, ohne dass das Opfer überhaupt befragt wurde. Braucht es noch mehr Beweise? Die Eifersucht von euch Mädels gegenüber dem halt etwas attraktiveren Opfer ist verständlich, aber hey; dafür ist das Leseverständnis ausgeprägt,..ah nein, doch nicht.

    • Billiger und durchsichtiger Versuch, das Opfer zur Täterin zu machen.
      Wissen Sie, was Leute sind, die Victim-Blaming machen? Abschaum.
      Wie es der Zufall will, weiss ich, dass der Partner noch mehr Fälle gehabt hat.

    • Die Brau B wollte im Jan/Dez Geld für das Gespräch mit den Anwälten, Entschädigung für ihre Zeit und Leiden!!!!!!!!!!!!!!

      Und wer hat sie auf diese tolle Idee gebracht? Ihr Freund der Legal Councel

  18. Ich habe jahrelang für den Partner gearbeitet – er war immer korrekt und total motivierend. Dies ist ein riesiger Verlust für EY, unsere Kunden und ja, auch für uns Mitarbeiter(innen). Ich glaube keine Sekunde, dass EY ihn nicht gerne gehalten hätte, aber er hat im Unterschied zu anderen die Grösse zu gehen, wenn es keinen Sinn mehr macht. Wer will schon jede Woche auf dieser Seite nieder gemacht werden – hoffe das hört jetzt wenigstens auf….

    • Warst Du die Assistentin, die mit ihm „freiwillig“ ins Bett gehüpft ist? Die, wegen dem seine Ehefrau dann das Theater veranstaltet hat?

    • S., hör bitte mit den Fake-Kommentaren auf. Ist doch besser, wenn nun erst mal Ruhe einkehrt.
      Deinen Ruf verbesserst Du sicher nicht mit solchen Kommentaren, das geht anders:
      1. Eingestehen der Schuld
      2. Bitte um Verzeihung
      3. Wiedergutmachung (zB Spende an Hilfswerk oder 6 Monate ehrenamtliche Arbeit für Hilfswerk)
      Lies mal etwas Zeitung: Am schlechtesten kommen doch immer die Leute weg, die zB trotz erdrückender Beweislage zu Doping weiterhin ihre Unschuld beteuern.

    • Richtig! Korrekt, motivierend und fördernd, aber auch fordernd. Und zwar auf professionellem Niveau! Er war auch immer sehr umgänglich und menschlich, eben einer von uns. Und ja, sein Weggang ist ein riesiger Verlust, auch kundenseitig. Viele Projekte, Mandate hat EY dank ihm gewonnen. Nicht selten hat man ihn geholt, um Kunden halten zu können, weil die Kollegen (v.a. aus dem 4. OG) nicht fähig waren. Keiner von den sogenannten „Kollegen“ ist fähig, seinen Posten adäquat zu übernehmen. Im Gegenteil, diese Judas-Brüder und -Schwestern müsste man schicken, aber sofort. Diese Verräterbande hat keinen Centimes verdient Ende Monat. Loyalität sieht ja wohl anders aus, als interne Mitteilungen gleich an IP zu schicken (teils verfälscht) und Kollegen persönlich anzugreifen. Das ist ja wohl das Hinterletzte. Geht doch, besser heute als morgen, wenn ihr nicht zufrieden seid. Ihr vergesst wohl alle, von wem der Lohn kommt Ende Monat. Jede/r ist wohl mal nicht zufrieden mit irgendeiner Entscheidung und das Heu auf der gleichen Bühne habe ich auch nicht mit jedem/r. Aber das ist noch lange kein Grund, derart persönlich ausfallend zu werden. Das sind persönliche Grundsätze und ihr alle Lügenverbreiterer gehört nicht zu EY. Zur anderen Lügenverbreiterin ist nichts hinzuzufügen ausser, dass sie ihre gerechte Strafe erhalten wird – früher oder später. Ich war selber genug nah dran um bestätigen zu können, dass aus einer kleinen Lüge immer mehr an Verstrickungen entstanden ist. Ihrem Freund und Anwaltsfamilie sei dank…

    • Ich glaube Ihnen, aber ich denke dass EINE betroffene Person ausreicht, um eine Entlassung zu rechtfertigen. Finden Sie nicht auch?

      Solch „Menschen, in Führungspositionen haben meistens ein Talent sich beliebt zu machen bei Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten (es ist eine Voraussetzung für eine Beförderung,wenn auch nich hinreichend).

  19. Sehr gut, endlich! Gratulation an Lukas Hässig zur sauberen Arbeit und zu seinem Beitrag zur Verbesserung des beruflichen Klimas am Schweizer Finanzplatz.
    Gibt es News zum Lapdance-Partner? Hat man diesen Fall gleich im gleichen „Aufwasch“ erledigt?

  20. mit aufräumen tut sich die #EY Schweiz AG grundsätzlich schwer… eher das gegenteil ist der fall, erst leugnet man sachverhalte, dann versucht man es mit unter den teppich zu kehren und wenn das nicht funktioniert mit „deals“ die jeweils den zweck haben, die versager im verwaltungsrat und management vor weiteren (rechtlichen) problemen zu schützen!

  21. OK, nachdem die Teigfrau gehandelt hat können wir uns ja auf die grössten Haufen mit den grössten Figuren refokussieren, z.B. ChainIQ und andere.