Bär schützt Stoffel, der saniert und droht

Financier Remo Stoffel stemmt riesige Schulden bei Banken – Immer wildere Konstrukte – Doch Julius Bär hält Stoffel Stange.

Wie reich ist Remo Stoffel? Oder wie arm? Die Frage rückt ins Zentrum rund um einen der undurchsichtigsten und umstrittensten Financiers der Schweiz.

Gestern wurde dessen neuestes Manöver bekannt. Stoffel legt die weltberühmte Therme in Vals mit dem Luxushotel im Bündner Kurort zusammen. Alles landet in Stoffels Priora Suisse AG in Chur.

Das Hotel ist überschuldet. Die Sanierung kommt nur zustande, weil Gläubiger im Rang zurücktreten. Das heisst: Im Konkursfall verzichten sie auf Geld.

Es gehe um die Schaffung von einfachen Strukturen und nicht um finanzielle Probleme, liess Stoffel gestern gegenüber Medien ausrichten.

„Als privat gehaltene Firma haben wir keine Veranlassung, uns zu einzelnen Unternehmen der Gruppe zu äussern“, bringt der Tages-Anzeiger ein Zitat.

So müsse man „die süssen Früchte des Unternehmenserfolges nicht mit der Öffentlichkeit teilen“.

Weniger poetisch geht es zu und her, wenn man über Stoffel schreibt. Dann hat man schnell dessen Anwalt in der Hütte; einen der bekanntesten Medienanwälte auf dem Platz Zürich.

Stoffel strengte einst einen Grossprozess gegen die Bilanz an. Stoffel zeigte ob dem Urteil von 2012 grosse Freude. Effektiv handelte es sich um eine Teilniederlage.

Stoffel ist seit Monaten unter massivem Druck. Die Sendung Eco des Schweizer Fernsehens brachte im Dezember aus Bundesgerichtsurteilen neue Informationen. Die Handelszeitung doppelte Anfang Jahr mit einem grossen Bericht über Stoffels Finanzen nach.

„Überschuldung¨: Stoffels Finanzarm (Handelsregister)

Basis für die jüngsten Berichte ist eine grosse Zusammenlegung mehrerer von Stoffels Firmen. Dabei kamen grosse Unterdeckungen zutage, unter anderem in der VV Value Vals AG. Dort betrug das negative Eigenkapital per Mitte 2018 über 35 Millionen Franken, wie Unterlagen des Handelsregisters in Chur zeigen.

Im Zentrum steht die Frage, wie viel Geld der Bündner hat. Sein Imperium, dessen Kern die Priora Bau- und Immobilien-Gruppe bildet, ist das grosse Thema. Diese baute er radikal um. Davor waren einzelne Firmen innerhalb der ganzen Gruppe überschuldet.

Rang-Rücktritt: Umbau by Verzicht (Handelsregister)

Rund um Stoffel taucht die Bank Julius Bär auf. Sie ist die grosse Kreditgeberin von Stoffel. Dieses Medium berichtete vor gut 2 Jahren von einem 480 Millionen-Kredit von Bär an Stoffel.

Die gesamten Bankschulden Stoffels liegen noch viel höher. Dessen Finanz-Firma VV Value Vals AG, die für die Finanzierung der ganzen Gruppe zentral ist, wies per Mitte 2018 kurzfristige Bankschulden über 1,2 Milliarden Franken aus.

Ein dramatischer Anstieg: Per Ende 2014 hatte Stoffels ganze Firmen-Gruppe „erst“ gut 700 Millionen Bankschulden.

Turmhohe Schulden (Handelsregister)

Als Sicherheit hat Stoffel Wertpapiere hinterlegt. Was diese Wert sind, weiss niemand. Als Ende 2018 die Börse krachte, dürfte das Paket gesunken sein. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt.

Hoch, runter hoch – je nach Börse (Handelsregister)

Der Bündner Financier respektive dessen Finanzierung-Vehikel VV Value Vals AG sitzt ausserdem auf grossen Derivate-Positionen.

Diese explodierten von 2017 auf 2018. Lagen bestimmte Dollar-Kontraktwerte per Ende 2017 noch bei 56 Millionen Dollar, schossen sie per Mitte 2018 auf 462 Millionen Dollar hoch.

„Derivate“, dreistellig (Handelsregister)

Stoffels Imperium geht zurück auf einen Deal vor bald 15 Jahren. Er und sein damaliger Geschäftspartner kauften Mitte der Nullerjahre die Avireal, das war die Immobiliengruppe der untergegangenen Swissair-Gruppe.

Die beiden Geschäftsleute erwarben die Avireal mit den wertvollen Gebäuden auf dem Balsberg bei Kloten, wo zuvor die Airline-Spitze gehaust hatte, mit Hilfe von Krediten der Julius Bär.

Im weiteren Verlauf sollte auch die Zürcher Kantonalbank Stoffel einen Kredit geben. Dafür musste Stoffel belegen, dass er über genügend eigenes Geld verfügt; dass er also eine sichere Gegenpartei für die Staatsbank wäre.

Stoffel hatte aber das Geld nicht. Da half ihm sein Partner – und die Julius Bär leistete Support. Für eine kurze Zeit wurde Geld des Partners auf das Konto von Stoffel bei der Bär überwiesen. Der damit geschaffene hohe Saldo wurde auf Papier festgehalten.

Die ZKB zeigte sich zufrieden. Sie sprach den Kredit an Stoffel – der war ja offenbar reich, wie die Belege der honorigen Bank Bär vermeintlich zeigten.

Kaum hatte Stoffel den Kredit der Kantonalbank, verschwand das Geld wieder von seinem Bär-Konto. Es floss zurück an seinen Partner, der ebenfalls bei der Julius Bär war.

Das ganze Manöver wurde vom Bundesgericht als Zirkelzahlung beurteilt. Die höchsten Schweizer Richter entschieden denn auch gegen Stoffel. Bei dessen Verfahren und Prozessen geht es im Kern um Steuern.

„Produktion von Bankbelegen“: Julius Bär (Eco)

In einem Beitrag von Eco werden die Zirkelzahlungen von damals, also vor rund 10 Jahren, eindrücklich dokumentiert (vor Minute 10). Interessanterweise wird die Bank Bär von den Fernseh-Machern nicht genannt.

Dabei handelt es sich um ein gravierendes Problem für das Zürcher Institut. Es hatte Stoffel geholfen, Dokumente zu fabrizieren, die dessen finanzielle Solvenz als gross und gut darstellten.

Tatsächlich gehörte aber das Geld, das für dieses Zeugnis verwendet worden war, nicht Stoffel, sondern Hannjörg Hereth, seinem damaligen Partner. Mit diesem zerstritt sich Stoffel später.

Als die Zürcher Kantonalbank den „Schwindel“ herausfand, forderte die Staatsbank ultimativ die Rückzahlung des Kredits.

Die Julius Bär musste kleinlaut die Rechnung begleichen. Seither hat sie ein noch grösseres Gegenparteirisiko namens Remo Stoffel.

Die Spezialisten der Bank Bär nahmen Grosskunde Stoffel in den letzten Jahren immer wieder unter die Lupe. Einige forderten eine rasche Auflösung der Kundenbeziehung.

Das ist bis heute nicht passiert. Ein Sprecher von Remo Stoffel betont, dass der Bündner weiter Kunde bei der führenden Zürcher Privatbank sei.

Diese hat unter ihrem CEO Bernhard Hodler zuletzt immer wider Zero Tolerance bei verdächtigen oder zumindest heiklen Kunden versprochen.

Kommentare

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  1. 60% der Valserinnen und Valser haben sich täuschen lassen von einem Finanzjongleur mit Valser Wurzeln und seinem narzistischen Valser Möchtegern Touristik-Schwafeli. Die Gemeinderäte und der Tourismusverein schauen dem Treiben weiterhin tatenlos zu und kaufen den Honigschmierern nach Jahren der Untätigkeit jeden lächerlichen Klamauk ab. Verrückt wie die beiden Herren das süsse Dorf schweizweit ins Lächerliche ziehen und in regelmässigen Zeitabständen mit Negativem behaften. Keine Frage, Zumthor war auch nicht alles, wie übrigens alle renommierten Architekten von Welt, aber zumindest wurde die Gemeinde durch ihn weltbekannt. Der Tourismus florierte, doch dann begann die Stunde null und die grössten Nullen witterten Morgenluft bei der Ämtchenverteilung.

    • Ihr Kommentar lässt sich 100 %ig auf Oberried am Brienzersee (460 Einw.) übertragen mit seinem „Florens Resort“ (150 Wohnungen/700 Betten, im Bau):
      – naiver Gemeinderat
      – nur symbolische Mehrwertabschöpfung
      – grossmundige Versprechungen (Arbeitsplätze, Uebernachtungen, Kurtaxen)
      – „Investoren“, die man nicht offenlegt (Ostblock?, Indien?)
      – Aemter und Behörden, die zuschauen und hoffen ….
      – versprochene Schwimmhalle, die nicht kommt
      – versprochenes Kongresszentrum, das wohl „vergessen“ geht …

      Seit der Umzonung sind über 6 Jahre vergangen und der Rohbau zieht sich endlos dahin ….

      Wenigstens ist Ihre Therme Vals architektonisch von einem anderen Kaliber, auch wenn der Gemeinderat Oberried von „grossartiger Resort-Architektur“ spricht!

      https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/158525/

      https://www.florensresort.com/de

    • @Schwestergemeinde am Brienzersee: Gratulation, immerhin gibts bei Ihnen schon mal eine Projektseite. Beim Turm zum babylonischen Vals gibts nichts keine Infos ausser ein paar Modellen in einem dunklen Showroom in Vals, keine Informationswebseite, keinen Zeitplan, einfach nichts. In Vals ticken die Uhren eben noch anders. Zweckoptimismus nach dem Prinzip Hoffnung und jede Menge Mund-zu-Mund-Propaganda. Da gab es vom Stoffelgetreuen Gartmann Klan ein Projekt eines brittischen Investoren namens Rory Byrne (Powder Byrne). Auch da mehr Fragezeichen, keine Strategie, kein Zeitplan, miserable Wischiwaschi-Präsentationen. Der potenzielle Investor war auch nie in Vals gesehen worden. Alles mehr Schein als Sein. Der Schall und Rauch verzog sich das ziemlich rasch, als man im VR dann etwas aufgeräumt hat mit diesen Trittbrettfahrern.

  2. „Sein“ Immobilienportfolio wird durch immer windigere Markler angepriesen. Leider lässt sich kein dummer Chinese, Koreaner oder Russe finden.
    Mein Tipp: CHF 1.5-2.0 Mia. Abschreiber. Der wird sogar der Bär wehtun.

    Tick Tack

    • Mungge
      Die haben auch bereits zugebissen!! Bitte um Update.
      Am ehemaligen Swissair Gebäude, dass noch 3 Stockwerke bekommt, ist reger Baubetrieb mit der Firma PORR. Da wird investiert! Das gehört auch Hr. Soffel.

      Die Bär muss bestimmt nichts abschreiben, alleine die Firma FM von Hr. Stoffel in Dubai mit 7000 Mitarbeitern ist einiges mehr wert.

      Warum gibt es so viele Neider und schlechtreder??

    • @ R.K.
      Hier interessieren die Fakten nicht mehr wie Sie aus den Kommentaren sehen.

      Die Medien (inkl. SRF) haben das ihre seit Jahren dazu beigetragen; im indirekten Auftrag einer Neidgruppe um die ehemalige Valser-Therme. Da wird aufgrund von Informations-Fragmenten ein Bild zusammengestellt, das auf systematisches Bashing hin deutet.

    • @R.K.

      1. Eine Glanzidee, der aktuelle Büromarkt rund um den Flughafen schreit gerade nach zusätzlichen 66’000 m2.
      2. „Wert“ – Welche Aktivposition meinen Sie?
      3. Baubetrieb der Firma Porr? Ich benutze zu Hause einen Hiltibohrer, na und?

      Habgier (Stoffel) bedeutet, dass ein Mensch nach etwas trachtet, das er nicht besitzt. Neid (Mungge) hingegen bedeutet, dass er sich über das ärgert, was ein anderer nicht besitzt.

    • darauf hin, auch wenn @“immer die gleiche Kacke“ (siehe weiter unten) kaum einverstanden sein wird.

      Der gleiche Verdacht steht auch bei Urs E. Schwarzenbach im Raum, in dessen „heiligen Dolder-Hallen“ schon der Vladimir gesichtet wurde. Aber das war sicher nur wegen der nahen Fifa.

  3. Man darf gespannt sein, wie lange der Krug noch zum Valser Dorfbrunnen geht, bis er bricht ! … Man darf auch Wetten abschliessen, wie lange es noch dauern wird, bis die Valser Gemeindeoberen, die sich dem reichen Onkel aus der Fremde bereitwillig an den Hals geworfen haben, mit abgesägten Hosen dastehen werden …

    • Seit der Eröffnung der wunderbaren Therme von Peter Zumthor waren wir Stammgäste, mehrmals pro Jahr. Seit König Stoffel das Dorf regiert meiden wir Vals konsequent, auch wenn wir den Ort und die Therme vermissen. Aber es gibt ja Alternativen!

      Herr Stoffel’s bizarres Luftschloss möchte die Landschaft ebnen für die Reichen und Möchtegern-Reichen aus dem Middle East.

      Er ist vollumfänglich gescheitert mit seiner Holzhammer-Taktik. Der naive Gemeinderat von Vals hat sich verkalkuliert. Traurig, über soviel Unverstand.

      Jetzt heisst’s Schadensbegrenzung wie…….?

    • Leider hat sich die Valser Gemeinde einem der ihren an den Hals geworfen. Mit tatkräftiger, macchiavellischer Unterstützung eines ansässigen Steinbrüchlers. Aber im Endeffekt richtig erkannt. Das ganze ist ein Schlunk der Sonderklasse. Für nicht mal 2 Mio. wurde das Filetstück des Tourismus verscherbelt. Auf vertraglich festgehaltene Gegenleistung wartet die Gemeinde weiter. Wie der Esel am Berg…

    • Herr Dodd
      Wir müssen alle froh sein, dass Hr. Stoffel die Therme und das Hotel gekauft hat. Er hat sogar noch 90 Mio. investiert und erneuert. Ansonsten wäre es geschlossen worden und eine Geister-Ruhne entstünde. Die Baukosten die Hr. Peter Zumthor generiert hat (Doppelt so viel wie im KV) geht leider mit 28-32.- Fr. Eintritt nicht langfristig. Rechnen Sie selber wie viele Gäste in den kleinen seltsamen Höhlen kommen müssten um die 25 Mio mit Personal und Bauzinsen zu decken. ???
      Übrigens, seine Immobilien am Flughafen sind einiges höher als 1.2 Mil.!!

    • @Richard K.

      Alles hat immer eine Vorgeschichte. Überall wo Dorfkönige das Sagen haben kommt’s nicht gut heraus, siehe Leukerbad. Ein riesiger Wolkenkratzer für Helikopter-Gäste bauen zu wollen ist der letzte Irrtum in dieser Dorf-Saga.

      Gebe ihnen recht, dass viele dieser angesagten und meist etwas gar selbstverliebten Edel-Architekten nie budget-konform arbeiten. Bei Peter Zumthor’s Entwurf „Topographie des Terrors“ in Berlin musste auch wegen „zu hoher finanzieller Risiken“ die Notbremse gezogen werden.

    • @Richard K.: Irgendwie kommt mir Ihre Zahlenakrobatik lusch vor. 1.) Hat Herr Stoffel das Hotel plus die Nutzung der Therme für ein Butterbrot von wenigen Millionen bekommen, wovon nicht mal 2 Mio. wirklich geflossen sind. Seinen Beitrag an den Baukosten der Mehrzweckhalle hat er frecherweise einfach reduziert und meines Wissens noch immer nicht bezahlt. 2.) Redet Herr Stoffel immer gerne von dem ganz grossen Betrag, der er in die Renovation des Hotels gesteckt hat. Ob es dann 90 Mio. sind, darf bezweifelt werden. Spielt aber gar keine Rolle. Herr Stoffel hat sich vertraglich zu einem Neubau verpflichtet. Davon ist bis jetzt, ausser dem phallischen Grössenwahn eines Hochhaus-Modells nichts sichtbar. Und 3.) ist der Eintritt in die Therme schon lange nicht mehr bei 30 Franken. Herr Stoffel verlangt für Menschen, die nicht in seinen überdesignten und überteuerten Hasenställen schlafen wollen, satte 85.- Franken Eintritt. Da kommt dann schon noch etwas zusammen, um Betriebskosten zu decken… Dass Herr Stoffel und sein VR-Kumpan aus dem Steinhauer-Gewerbe aber nichts von Hotellerie verstehen, ist schon länger klar. Der x-te Managementwechsel, Abgänge von Spitzenköchen, unterirdisches Preis-/Leistungsverhältnis und höllisch miese Bewertungen auf Tripadvisor zeigen ein klares Bild. Das Projekt „5-Sterne-Vals“ ist gescheitert. Schon lange und definitiv. Ich weiss nicht, wie man diesem Kerl, der es wunderbar versteht zu blenden und zu schaumschlägern immer noch etwas Positives abgewinnen kann. Echt nicht. Hoffen wir, dass Stoffels dubaianischen Kumpels demnächst den ganzen Komplex übernehmen und in professionelle Hände legen.

    • @ richard k: 90 Millionen investiert? Was ich nicht lache. Lebst du noch hinter dem Mond oder tust du nur so? Der Neubau des Schwimmbades, ein grosser Monolith kostete 25 Mio.. nahezu das Vierfache an Investitionen hätte Stoffel investiert? Wo ist das bitteschön erkennbar? Das wäre etwa ein Fussballfeld, wenn mans mit der Therme repliziert und das teuerste bei Bauten sind ja stets die Baugrundstücke, die Stoffel ja praktisch gratis erhalten hat von der Gemeinde. Ich sehe von Aussen nichts. Stoffel behauptet in den Medien Dinge, die nicht nachvollziehbar bzw. überprüfbar sind. Er hätte 1.7 Mrd Vermögen, da hat er geschwindelt, denn er summierte auch das Fremdkapital hinzu, also alle seine Schulden, die mutmasslich sogar höher sind als seine Aktiva dazuaddiert. Deshalb ist er auch in der BILANZ nirgends auffindbar. Das geschätzte Vermögen von Stoffel liegt etwa bei maximal 5 Mio. / Unter dem Strich drücken die Schulden derart durch, dass man sagen kann, die Priora gehört zu 95% den Banken und nicht Stoffel. Die 90 Millionen Investitionen sind stark anzuzweifeln, womöglich sind es etwa 20 bis maximal 30 Millionen, wobei 10 Millionen bereits in der Thermekasse vorhanden waren als Flüssige Mittel plus Stille Reserven. Selbst investiert also vielleicht 10-15 Millionen, wobei nie mit flüssigem Kapital investiert, sondern durch Belehnungen seiner Immobilien immer neue Hypotheken und Kredite aufgenommen. Stoffel hat in Vals unter dem Strich keinen eigenen Rappen selbst investiert und die verprochenen Dinge bislang nach 7 Jahren nicht eingehalten bzw. sogar gebrochen: 1. Überführung Therme in eine Stiftung. 2. keine Preiserhöhungen Eintritt Therme. 3. Bad & Hotel 7 Tage in der Woche geöffnet. 4. Ersatz und Rennovation der Betriebsanlagen Felsentherme 5. Ando Park als Geschenk an die Gemeinde Vals 6. Hotelneubau eines Stararchitekten mit mind. 80 Zimmern 7. Mehrzweckzentrum, 3-Fachhalle mit internationalen Konzerten, Kunsteisbahn, Fitnesszenter, Tennishalle, Kongress- und Seminarräumen. 8. Sogar den kompletten Kaufpreis z.G. der Gemeinde blieb der „Investor“ bislang schuldig. Fazit: Nach 7 langen Jahren hat der Stoffel noch nichts, aber rein gar nichts gebracht, ausser einem vergifteten Dorfklima (Vals ist und bleibt ein gespaltenes Dorf wo Andersdenkende ausgegrenzt und von anonymen Stoffelfanatikern bedroht werden), katastophalem nationalen Image durch die schlechte Medienpublizität verursacht durch Stoffel und seinem loyalen Partner Truffer und einen nie dagesehenen Tourismuseinbruch mit Auswirkungen auf praktisch alle Wirtschaftssektoren in Vals (Schaden in den letzten 7 Jahren durch direkte und indirekte Folgen > SFR 100 Mio.). => KMU’s weniger Umsatz, Sportbahnen bankrott und müssen seit 2012 durch die Gemeinde unterstützt werden, Visit Vals schreibt rote Zahlen, Gastrobetriebe müssen Gürtel enger schnallen, Abwanderung von Steuerzahlern, Kompletteinbruch der privaten Wohnbautautätigkeit etc.

  4. Im Zeitraum vom 31.12.2017 bis zum 30.06.2018 sowie davor erzielten alle großen amerikanischen Indizes infolge der Trump-Hausse eine positive Rendite.

    D. h. durch simple Investition des Anlagekapitals in entsprechende Indexfonds bzw. ETF hätte Herr Stoffel im betrachteten Zeitraum eine – deutlich – positive Rendite erzielt.

    https://www.boerse.de/etf/ISHARES-DJ-INDUSTRIAL-AVERAGE-DE/DE0006289390
    https://www.boerse.de/fonds/ISHARES-SundP-500/IE0031442068
    https://www.boerse.de/etf/ISHARES-NASDAQ-100-DE/DE000A0F5UF5

    Anstatt dessen hat er Kreditmittel eingesetzt, um in Zeiten eines günstigen Börsenumfelds damit Verluste zu erzielen.

    Es verblüfft, daß alle mit dem Milliarden – Portfolio Betrauten – Anlagechef, Beteiligungscontroller sowie Kreditsachbearbeiter – hier nicht umgesteuert haben.

  5. Dauernde Umstrukturierungen, Namenswechsel, Sitzverlegungen und Fusionen gehören doch zum Geschäftsmodell eines gewieften Financiers. Sinn und Zweck: Man verliert sehr rasch den Überblick. Ist eine Gesellschaft überschuldet, wird sie kurzerhand in eine andere Gesellschaft fusioniert, meist mit dem gleichen Standardsprüchlein: „Gemäss Bestätigung der zugelassenen Revisionsexpertin liegen Rangrücktrittserklärungen im Umfang der Unterdeckung und der Überschuldung der übernehmenden Gesellschaft vor“.
    So geschehen zum Beispiel im Sommer 2013 mit der überschuldeten Priora Group AG in Kloten. Auffällig dabei: Die gesetzlich erforderliche Bestätigung im Fall einer Überschuldung wurde nicht etwa durch die ordentliche Prüfgesellschaft (PwC) ausgestellt, sondern von einer 1-Mann Bude in der St. Gallischen Provinz. Ohne diesem Experten nahe treten zu wollen, aber – ist das vertrauensbildend?

    • Auch so ein penetrant schriller, hochnotpeinlicher C- oder eher D-Promi-Auftritt eines selbstverliebten, zum baldigen Scheitern verurteilten Möchtegerns…

  6. Ein wirklich guter Artikel. Ausgezeichnet recherchiert. Beifügen könnte man noch:

    Vor Jahrzehnten kam eine amerikanische Super-Geschäftsfrau nach Zürich und wollte von der Bank A einen Kredit. Als Pfand dienten rund 300 Kilometer Kaschmir-Wollstoff. Aber gab es den? Wir Laien würden meinen, dass man das mit einem Lagerschein und einer Versicherung für die gewaltige Stoffmenge belegen und den Kreditsachbearbeiter das Lager besichtigen lassen könnte.

    Ging aber nicht. Dafür bezog die Super-Geschäftsfrau bei der zweiten Zürcher Bank B einen Kredit von 5 Millionen, um den Stoff damit zu kaufen. Dazu zahlte sie die 5 Millionen auf das Konto der Verkäuferin, womit der Kauf „bewiesen“ war. Oder fast bewiesen, denn wirtschaftlich berechtigt am „Konto der Verkäuferin“ war die Super-Geschäftsfrau. Und das Empfängerkonto lag auch bei der Zürcher Bank B. Mit anderen Worten bekam die Super-Geschäftsfrau von der Zürcher Bank B einen Kredit, um das Geld auf ein zweites Konto bei der Bank B zu überweisen, welches der Bank als Pfand für den Kredit diente.

    Ergebnis: der Kredit der Zürcher Bank B war fiktiv. Der Zahlungsfluss vom einen Konto der Super-Geschäftsfrau auf ihr anderes Konto war auch fiktiv. Wen wundert es da noch, dass es auch die 300 Kilometer Kaschmir nicht gab?

    Mit der ganzen Konstruktion wurde die Schweizer Bank A hereingelegt, welche von ihrem Kredit nie wieder etwas sah. Die Zürcher Revisionsgesellschaft, welche den angeblichen Kauf und die Echtheit der Dokumente und noch viel mehr bestätigt hatte, ging hops. Die Bank A, welche die 5 Millionen verloren hatte, bekam von der FINMA (damals EBK) einen Rüffel. Und was passierte mit der Bank B, welche den fiktiven Kredit gewährt hatte? Nichts. Noch nicht einmal ein Verfahren der EBK.

    • bitte mehr Details. Ich erinnere mich an „Morchel-Finanzierung“ durch eine der seinerzeit 3 Grpssbanken in der Schweiz 😉

  7. Revisor x = Paul a!
    Lieber Paul,
    Das nächste Mal klappt es bestimmt!
    Evtl. Als revisor ohne linienverantwortung?
    Deine Judith

  8. Da passt Gian Rossi doch perfekt zu Stoffel… Wann erkennt man endlich was im Management von Bär los ist? Gibt viel aufzuräumen.

    • Und es gibt noch etliche andere, allen voran solche mit einem Rosenberg-Hintergrund. Es ist und bleibt so – Graubünden, das Athen der heutigen Schlaumeier. Selbstverständlich umsorgt und geschützt vom Beamtenapparat.

    • Die Murmelis sind einfach bessere Financiers als wir Zueri-Schnoerre Buebe. Totaler sheit!

  9. Ich bin mal gespannt, bis in absehbarer Zeit auch diese Blase zerplatzt und sie wir zerplatzen! Aber eben, wie aus vielen anderen Beispielen bekannt, werden Schuldner wie Stoffel seitens Banken – um welche es sich dabei auch immer handelt – unterstützt und „laufen gelassen“, wenn denn die Totalsumma so gross ist, dass man(n) angeblich den Ausweg nicht findet! Desaster ist vorprogrammiert!

  10. Was bleibt Bär anderes übrig? Als zu zittern und gute Miene zu machen zum Stoffel-Fall : Die Skelettierung des Firmen-Konglomerats, einstmals ein Assetbringer Collardi‘s , wird gerade von den Pathaligen eingeleitet. Wo bleibt bloss der Wunderheiler? Der Sauerstoff – Mangel ist unüberbrückbar feststellbar.

  11. Da wurde der Riscofficer wohl immer von der GL (CEO) überstimmt, denn die Beurteilung sowohl der Kreditwürdigkeit wie der Kreditfähigkeit scheint nicht ordentlich begründbar.

    Oder das Riscmanagement der Hauptbank existiert einzig auf dem Papier.

  12. Wetten dass, ein fulminanter Kladaradatsch dieses Stoffel – Imperium in einigen Monaten erzittern lässt. Die Valser und die Banken könnten noch ihre Wunder erleben mit diesem hochgekommenen „Finanz-Genie“ . Heisse Luft und Sprücheklopfen können oft Scherbenhaufen hinterlassen.

    • Stoffel hat ein komplettes Dorf geblendet. Die Jugend da gurkts aber nicht. Die haben hoch gepokert und (fast) alles verloren. Arme Valserlis…

    • Ja der Stoffel hat viele hinters Licht geführt. In seiner Heimat wollte er natürlich als Einheimischer zurück kommen und denen da im Dorf zeigen, dass er es weit, sehr sehr weit gebracht hat. Viele Einheimische sind mit ihrem Blick so eng wie das Tal und glaub(t)en, dass sie am vorgegaukelten Erfolg teilhaben können … bis heute ist davon nichts zu spüren, im Gegenteil, das was einst Lichtfeuer waren (Therme) wird auch noch in den Sumpf gefahren..

    • @Jugi: Hauptsache die Valser Jugend kann sich jeden Abend im Stoffel’schen Hotel Glen’s günstig besaufen und über andere ablästern. Die geben sich mit wenig zufrieden, hauptsache das Calanda fliesst unaufhaltsam vom Zapfhahn, der Zigidunst im grossen Fumoir hinterm Haus bleibt dicht genug und der Stammtischgespräche bleiben trashy. Verdorbene Jugend ohne Zukunftsaussichten. Da kann Stoffel weiterhin ordentlich punkten, wenn man sich mit so wenig zufrieden gibt. Ab und an gibts dann doch noch etwas grössere Geschenke für loyale Jungbauern, ein prächtiges Schweizer Braunvieh zur Hochzeit zum Beispiel.

    • Eine Autogarage mit Frischwasser-Anschluss wurde realisiert behaupten einige Träumer.

    • Zur Erinnerung. Das Mehrzweckzentrum, eine Sporthalle der Superlative, die über die Landesgrenze hinaus bekannt sein würde, wurde nicht direkt von Remo Stoffel ins Spiel gebracht, sondern von einer gewissen Valser Gruppe – auch Gruppe der Hilfosen genannt – um den umstrittenen Steinbrecher Pius Truffer. Er uns sein damaliges Mediensprachrohr, Martin Loretz, der sich später als Tourismuschef versuchte und kläglich scheiterte, schlugen den Valsern diese Halle vor. Die Halle wird nun gebaut, jedoch rund 50x kleiner als versprochen.

    • @Aldo: Es wurde den Valsern nicht vorgeschlagen, sondern vorgegaukelt. Die ganze Abstimmung war eine Farce, gespickt mit Diffamierungen, Drohungen die von dieser ominösen Losertruppe namens „Valser Gruppe“, deren Helfern und Remo Stoffel’s Helfern verbreitet worden sind. Die gesamte Abstimmung wurde nur durch diese Mehrzweckhalle gewonnen. Die Einheit der Materie klar verletzt. Ein Staatsstreich höchster Güte. Aus diesem Grunde ein Fall für den Experten, Mark Pieth.

    • In Vals regiert nur noch der Sumpf. Eine Hand wäscht die andere. An den Zitzen der Macht, Leute ohne Leistungsausweis, ohne Ideen. Stoffel und die Valser Gruppe bekamen die Macht zum Nulltarif ohne jemals Leistungen ebracht zu haben. Vetternwirtschaft der übelsten Sorte, systematisch und einfach durchschaubar von 0 auf 100 hochgefahren. Der Sohn des einen wurde Bauchef obwohl er den Grossteil der Stellenanforderungen nicht erreicht hat, vor allem auf der ausbildungstechnischen Seite, der Sohn eines anderen, der grösstenteils seines Lebens in B-Hotels auf der Welt herumlungerte, bekam von Stoffel die Führung eines kleinen B&Bs, ein anderer wiederum wurde Verwaltungsrat bei der Valser Bergbahnen und steuete die Firma mit seinem Neffen zusammen in den Ruin (Bergbahnen seit 2012 jedes Jahr hoch defizitiär, vorher gesunde Bilanzen). Ein weiterer wichtiger Helfer, ein Homepagehersteller mit zweifelhaftem Ruf, wurde Chef des Touristikvereins und versenkte mit seiner Hilflosigkeit und ohne Erfahrungsschatz das einstige Valser Tourismuserfolgsmodell, im Gemeinderat hocken seit 2012 nur linientreue Stoffelaner, die jede Bewegung von Stoffel und dem Steinmetzen decken, auch die Verschandelung eines historischen Kulturgutes. Pikant, ein Bauunternehmer sitzt ebenfalls im Gremium und erhält ordentlich öffentliche Aufträge und Aufträge seitens Stoffel zugeschoben. Schlussendlich haben auch die Kinder des Steinmetzen wichtige Funktionen inne, einer sitzt in der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde und eine ist im VR der Sportbahnen tätig. Der Dorfkönig selbst sitzt im VR der Hotel AG und führt sich zumindest auf wie der oberste Touristiker der Welt mit regelmässigen seltsamen Gastkommentaren in der Südostschweiz, Vals ist ja der Nabel der Welt in seinen Augen, trotz harter Tourismusflaute. Auch kleine aber sehr militante Helfer Stoffels wurden reichlich belohnt: Ein Fotograf aus Vals bekam ohne Ausschreibungsverfahren ordentlich Aufträge der Sportbahnen und der Gemeinde Vals zugeteilt, sein Bruder durfte mit Sternhimmel Nachtfotos quasi als Influencer für den Touristikverein agieren, der Cousin bekam die Stelle als MA bei eben diesem Verein und winkte und publizierte alles durch. Es wundert hinsichtlich dieser Vetternwirtschaft niemanden mehr, warum Vals nur noch die hintersten Ränge einnimmt. Der freie Markt für qualifizierte Mitarbeiter und professionelle Strukturen funktioniert da schon lange nicht mehr.

  13. Revisor X bitte um Analyse, danke.

    Wie „flexibel“ musste da wohl Bär mit den Belehnungsgrenzen der hinterlegten Werte sein? No marging calls?

  14. «Tatsächlich gehörte aber das Geld, das für dieses Zeugnis verwendet worden war, nicht Stoffel, sondern Hannjörg Hereth, seinem damaligen Partner.»

    Dieses «Problem» stellt sich auch bei dem behaupteten sFr. 480 Mio-Kredit der Bank Bär an Remo Stoffel, d.h.: Trägt die Bank Bär überhaupt das Kreditrisiko? Oder handelt es sich um einen verdeckten Treuhandkredit, den die Bank Bär zwar im eigenen Namen und mit «pro forma»-Wertschriftenpfand, aber auf Rechnung und Gefahr eines nicht offengelegten Treugebers im Hintergrund, an den vorbestraften Remo Stoffel gewährt hat?

    Ein solcher verdeckter Treuhandkredit wäre zwar gemäss Geldwäschereigesetz offiziell VERBOTEN, aber «Papier ist ja bekanntlich geduldig», d.h. «ein Treuhandvertrag im diskreten zweiten Kreditdossier“ löst manchmal viele Probleme.

    Analoge Fragen stellen sich auch bei seltsamen Fällen wie
    – CS mit «Thunfischkrediten» an Geheimdienst von Mosambik
    – CS-Finanzierung «Dolder-Grand», «Dakota-Access» u.a.
    – UBS mit Papua-«Finanzierung»
    – seinerzeitige «Finanzierung der Allianz Arena durch Schweizer Bank»
    – etc., etc.

    Zu diesem Thema fällt im benachbarten Ausland die Deutsche Bank auf, deren Investment Banking seinerzeit den Schuldner Donald Trump wegen fehlender Kreditwürdigkeit loswerden wollte. Bizarrerweise erfolgte dann aber ein INTERNER Uebertrag an den Bereich „Asset and Wealth Management“ der DB. Der Risikokunde „Trump“ blieb also in den Mauern der DB. Ob aber das „Kreditrisiko Trump“ in den Büchern der DB verblieb, ist eine ganz andere Frage, da Trumps DB-«Betreuerin» Rosemary Vrablic ein paar finanzkräftige «High Net Worth Individuals» zu ihren Kunden zählt ….
    https://www.welt.de/politik/ausland/article190144937/Kredite-an-Trump-Unternehmen-New-Yorker-Generalstaatsanwaeltin-laedt-Deutsche-Bank-vor.html

    PS:
    Dass Remo Stoffel sich wie Urs E. Schwarzenbach (und Uli Hoeness) für Devisengeschäfte interessiert(e), erstaunt nicht. Damit lassen sich wunderbar diskrete Zahlungen abwickeln.
    Ebenso wenig erstaunt, dass beide «Investoren» nun Steuer-, Kunst-, Immobilien- und Rechts-Probleme haben.

  15. Stoffel weiss, dass er nicht so ein herziger Kerl ist. Er weiss allerdings nicht, dass er ein Narzisst ist. Deshalb probiert er sein Aussehen mit einem aufgeblähten Geldbeutel zu kompensieren. Der Tag der Abrechnung wird aber auch für ihn kommen.

  16. Einen grösseren (unsypathischeren) Blender gibt es auf dem CH Finanzplatz momentan kaum… Wie kann man so einer Peson resp verschachtelten Gruppe überhaupt nur Geld leihen?!?? Schlussendlich ist es m.E. nur eine Frage der Zeit, wann das ganze Gebilde zusammenkracht. Ich tippe eher auf früher als später….

    • Gut möglich das man so einen gar nicht mehr fallen lassen kann, zu gross dürften die verstrickungen (verfehlungen) von den Geldgeber sein.

  17. In 6 Monaten fast sFr 0,9 Mrd. in Wertschriften investiert und dabei sFr. 0,4 Mrd. verloren …

    .

    An der Börse machen
    Leute mit Erfahrung
    eine Menge Geld,
    und Leute mit einer Menge Geld
    machen Erfahrungen.

    Philip Fisher
    * 8. September 1907 † 11. März 2004

  18. Du meine Güte. Ich frage mich, ob die Bär diese Positionen und auch den Stoffel im Griff hat.
    Die Kontrolleinheit und auch die Finma sind meines Erachtens gehalten, diese Postionen näher zu durchleuchten. Die Volatilität scheint mir ein sehr grosses Risiko zu sein.Haben die Kontrolleure auch das notwendige Wissen dazu?
    Das einzig Positive am Ganzen ist, dass es Kommissionen und Courtage für die Bank einschenkt.

  19. Seit wann ist es anrüchig, wenn eine Bank ihrem Kunden die Stange hält? Das ist es, was ich (als Nicht-JB-Angestellter oder -Kunde) von einem Schweizer Finanzinstitut erwarte.

  20. Schulden ab einer gewissen Höhe
    sind eher ein Problem der Gläubiger
    und weniger eines des Schuldners.

  21. Obwohl der Stoffel betont weit entfernt von einem „Adonis“ ist, zieht er eine spezielle Art vom Frauen-Typ der „Goldgräberinnen“ an wie das Licht die Mücken!

  22. Remo Stoffel ist doch dieser grenzenlose Plauderi, der im Dörfchen Vals den „Turm zu Babel“ bauen wollte…

  23. Die Nibelungentreue der Bären ist auch bemerkenswert, weil gegen Herrn Stoffel eine Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft III des Kantons ZH wegen Steuerbetrugs hängig ist (Deliktswert immerhin CHF 150 Mio.). Wäre ich ein Bär, wäre ich nervös.

    • Welches Bankgeheimnis? Das wurde doch von Frau EWS zu Grabe getragen, wie hier immer wieder geschrieben wird.

  24. Man weiss aus sehr gut informierten Kreisen, dass der Bankenplatz Schweiz zu viele grosse Privatbanken hat, auch die SNB geht davon aus, dass ein bis zwei nicht überleben werden. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Bär mit dem jetzigen schwachen Management, nicht überleben wird.

    • Eine Bereinigung wegen den Überkapazitäten und neuen Geschäftsmodellen wird sicher stattfinden. Die Konzentration von Banken ist aber sehr problematisch für ein Land. In Grossbritanien wo es nur wenige Grossbanken gibt bekommen KMU´s gar keine Kredite mehr. Es entstehen für das Land grosse Risiken da diese Big Player kein Interesse haben an der Wirtschaft des eigenen Landes sondern sich lieber im Casino tummeln.

      Das Know How zur Kreditvergabe an Unternehmen ist schon lange verloren gegangen, die kompetenten Leute wurden schon längst zum RAV geschick.