Eindrückliche Pensionen für höchste Raiffeisen-Kader

Ober-Genossen: Vorsorge-Einlagen von 40 und mehr Prozent – Haben zusätzlich Beletage-Kasse bei Helvetia – Vincenz kaufte PK-Broker.

Die gestrigen Bezüge der obersten Chefs bei Raiffeisen Schweiz werfen ein grelles Licht auf ein heisses Thema: die Pensionskasse der Genossenschafts-Bank.

Dorthin fliessen Beträge für die oberste Führung der Bankengruppe, die für Normalsterbliche eine eindrückliche Dimension aufweisen.

Die Frage stellt sich, warum die Raiffeisen den Mitgliedern ihrer Geschäftsleitung derart hohe PK-Beiträge vergütet.

In welchem Ausmass das geschieht, brachte der Vergütungsbericht der Raiffeisen Schweiz zum Vorschein. Beim höchstbezahlten Manager, COO Rolf Olmesdahl, waren dies 649’000 Franken „Personalvorsorge und Sozialversicherungen“ im 2018.

Es handelt sich um gemeinsam geleistete Beiträge von Olmesdahl selbst sowie seiner Arbeitgeberin, der Raiffeisen Schweiz.

1,5 Mio Lohn und Bonus plus 650’000 Vorsorge: Olmesdahl (RCH)

Diese Summe der gemeinsam geleisteten Beiträge an PK und Sozialversicherungen entspricht 42 Prozent von Olmesdahls totalen Entschädigungen, was die Raiffeisen mit Verweis auf andere Firmen als branchenüblich bezeichnet.

Für Otto Normalverbraucher gelten andere Ansätze. Üblich sind 10 bis 15 Prozent, es können auch mal 20 Prozent sein – Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zusammengezählt.

Die Raiffeisen rechnet hingegen in einer Stellungnahme Folgendes vor:

„Die Beiträge in die Pensionskasse werden in der Regel hälftig von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geleistet. Die Beiträge sind dabei abhängig vom Alter des versicherten Mitarbeitenden und liegen oftmals zwischen 6 – 18%. Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zusammengezählt ergeben so regelmässig eine Summe von 15 bis 33%.“

„Ergänzt um die ebenfalls gemeinsam mit dem Arbeitgeber geleisteten Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV, IV, EO und ALV) von je nach Alter sogar mehr als 11.25% ergibt dies ein Zwischentotal von 25 – 45%, welches noch durch die weiteren Kosten (z.B. Risikobeitrag BVG, NBUV, FAK, etc.) von mehr als 4% zu ergänzen sind.“

„Damit“, so die Stellungnahme aus St.Gallen, liege die Raiffeisen mit ihrer PK-Lösung „durchaus im Branchenstandard“.

42 Prozent sind es bei Olmesdahl. Bei der ganzen Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz kommt man auf einen noch höheren Anteil der PK-Einzahlungen.

Die „Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge an die Personalvorsorge und Sozialversicherungen“ aller Mitglieder der obersten operativen Führung beliefen sich im letzten Jahr in Franken auf stolze 4 Millionen.

Stellt man diese Summe den Löhnen und Boni gegenüber, so kommt man auf einen Anteil von 55 Prozent.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz, die ja nicht für eine börsenkotierte Grossbank arbeiten, sondern in Diensten einer Genossenschaft stehen, bei welcher der Gewinn nicht über alles gehen sollte, haben neben ihrer Vorsorge in der normalen Pensionskasse der Firma noch eine separate PK nur für sich allein.

Eine sogenannte Beletage-Pensionskasse. Diese liegt bei der Helvetia Versicherung, eine Gruppe, die lange aufs Engste mit der Raiffeisen Schweiz verbunden war. Die Bank hatte einen Aktienanteil an der Helvetia, ihr Ex-Chef Pierin Vincenz wurde im 2015 Präsident der Versicherungsgruppe.

Die Raiffeisen weist in ihren Geschäftsberichten pro Jahr aus, wie sich die sogenannten „Arbeitgeberbeitragsreserven“ verändern. Diese finanzieren zukünftige Leistungen der PK.

Unterschieden wird zwischen jährlichen Einlagen und Entnahmen, und zwar sowohl für die eigene grosse Arbeitgeberstiftung als auch für externe Vorsorgeeinrichtungen.

Gemeint sind die Vorsorgeeinrichtungen von einigen wenigen Raiffeisenbanken.

(Die in einer früheren Version dieses Artikels dargestellte Tabelle basierte auf falsch interpretierten Werten aus den Geschäftsberichten.)

Rund um die Pensionskasse der Raiffeisen Schweiz ereigneten sich ab dem Jahr 2010 Vorfälle, die Raiffeisen-intern zu reden gaben. Die langjährigen Chefs und Zuständigen im Verwaltungsrat wurden damals abrupt abgesetzt.

Es übernahmen zwei Leute, die aufs Engste mit Raiffeisen-Übervater Vincenz verbunden waren: Michael Auer und ein Geschäftsmann namens Nils Ohlhorst.

Ohlhorst als Geschäftsleiter der Pensionskasse der Raiffeisen Schweiz, die zu den grössten und wichtigsten Vorsorgeinstitutionen des Landes zählt, war speziell. Denn der PK-Manager führte die Pensionskasse der Genossenschaftsbank nur im Nebenamt.

Hauptsächlich hatte er seine eigene Firma: die Vorsorge Partner AG. Der Chef und Besitzer der externen Vorsorge Partner, die nicht selbst eine PK war, sondern nur das Management erledigte, als Leiter der grossen Raiffeisen-Kasse?

No-Name, zentrale Rolle: PK-Broker der Raiffeisen (IP)

Das verstanden damals viele nicht. Und sie beobachteten, wie Ohlhorst sich ein undurchdringliches Reich schuf.

Alles, was mit der Beletage-PK bei der Helvetia für die Top-Leute der Raiffeisen Schweiz zu tun hatte, lief über Ohlhorst. Er hatte die absolute und alleinige Kontrolle rund um die Helvetia-Superversicherung.

Vier Jahre später, im 2014, beteiligte sich dann die Raiffeisen Schweiz an Ohlhorsts Vorsorge Partner AG. Die Genossenschaft hält 40 Prozent am Versicherungs-Broker.

Der Zeitpunkt sticht ins Auge. Im Jahr 2014 ordnete CEO Vincenz seine Hinterlassenschaft.

Er liess seinen langjährigen Finanzchef Marcel Zoller die mit gegen 100 Millionen Franken an Genossenschafts-Geldern aufgetürmte Assetmanagement-Division abtragen.

Und er begann, sich für die Zeit nach Raiffeisen bei Drittfirmen ins Spiel zu bringen, an denen die Raiffeisen beteiligt werden sollte. So wurde Vincenz wenige Monate später, Mitte 2015, Präsident beim Private Equity-Vehikel Investnet.

Warum laufen die hohen PK-Zahlungen nicht über interne Raiffeisen-Mitarbeiter, sondern über die externe Vorsorge Partner AG?

Warum hat die Bank im 2014 unter Führung ihrer früheren Aushängeschilder einen Anteil an der Vorsorge Partner AG erworben?

Hohe PK-Beiträge der Firmen für ihr oberstes Kader sind deshalb ein Thema, weil der Gesetzgeber eine Obergrenze für sie vorsieht.

Der Grund für die Deckelung liegt bei den Steuern. Da Beiträge steuerlich begünstigt sind, sind sie attraktiv für den Begünstigten.

Kommentare

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  1. Einkaufssummen / Einlagen für Kadermitglieder an die Pensionskasse

    sind in den Geschäftsberichten zwar unvollständig, aber für den CEO klar vermerkt, z.B. im Jahr 2015:

    „davon [Sozialversicherung Arbeitgeber] entfallen 643‘131 Franken auf Dr. Patrik Gisel, CEO Raiffeisen Schweiz, wovon 104‘480 Franken eine reglementarische Einlage im Rahmen der ordentlichen Kadervorsorge sind. “ (S.81)

    „Die feste Vergütung für die Mitglieder der Geschäftsleitung,die Mitglieder der erweiterten
    Geschäftsleitung und den Leiter der Internen
    Revision wird nach dem Arbeitsmarktwert, den
    Anforderungen des zugeteilten Departements,
    der Führungsverantwortung und der Seniorität
    vereinbart.Die feste Vergütung (ohne Arbeitnehmer und Arbeitgeberbeiträge an die Personalvorsorge-
    und Sozialversicherungen) beträgt
    höchstens 1’200’000 Franken.“ (S.78)

    Anmerkung: Je Jahr, Stand 2015. Also CHF 1.2 Mio. zusätzlich zu den ordentlichen Kaderbeiträgen PK. Feste Vergütungen sind Einkaufssummen an die PK.

    Bei den im Bericht von Hässig vermerkten Beiträgen kann es sich also nicht nur um Arbeitgeberbeitragsreserven handeln. Zudem werden die Arbeitgeberbeitragsreserven in den Folgejahren verwendet. Wobei deren Verrechnung (Verbraucht) in den Folgejahren im offiziellen Geschäftsbericht nicht unbedingt klar ausgewiesen werden muss.

  2. Nachdem nun ja doch schon einiges richtig gestellt werden musste (sieht so eine seriöse Analyse aus, die man in die Welt posaunen darf?) habe ich mal noch einen kurzen Blick in den Abschluss 2018 von Raiffeisen Schweiz geworfen:

    Aufwand für AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen CHF 23’744’000, Beiträge an Personalvorsorgeeinrichtungen CHF 33’912’000.

    Die Kosten für AHV etc. und PK belaufen sich damit auf 18 % des Personalaufwandes. Bei der ZKB waren es beispielsweise 2018 22 %. Zugegeben, die Vergütungen an Rolf Olmesdahl waren aus Sicht des kleinen Mannes sicher grosszügig bemessen. Da ist es mir persönlich aber egal, in welchem Grössenverhältnis die Auszahlung direkt und als Einlagen in die PK erfolgt. Insgesamt wird hier wieder erfolgreich laut (und auch ein bisschen falsch) gebrüllt, ohne das viel neue Erkenntnisse eingebracht wurden. Aber viele mögen IHM einmal mehr zujubeln. Es lebe Lukas, der Grosse.

  3. Da gibt es aber in der Finanzbranche noch viel schlimmere Beispiele. Da ist man als normales Kader ein Würmchen!

  4. Leider hat Herr Hässig zu einem Grossteil die Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2018 falsch interpretiert und geht von falschen Annahmen aus.

    Ein Beispiel: Die von ihm erstellte Tabelle, die er mit Beletage und Normal überschreibt, hat nichts mit den Pensionskassenbeiträgen für die Geschäftsleitung oder Mitarbeitenden zu tun. Es handelt sich dabei um die im Anhang 12 des Geschäftsbericht dargelegten Arbeitgeberbeitragsreserven in den Vorsorgeeinrichtungen, die die Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz einbezahlt haben. Diese dienen als Reserve für zukünftige Verpflichtungen der Banken und Raiffeisen Schweiz gegenüber der Pensionskasse und sind im Gesetz explizit so vorgesehen.

    Leute die eine Bilanz lesen können, merken das. Leute die einfach schlechte Presse verbreiten möchten, merken es nicht!

    • Einkaufssummen auch im Geschäftsbericht erwähnt

      In den Geschäftsberichten ab 2015 finden sich auch konkrete unvollständige (da nur CEO genannt) Angaben zu Einkaufssummen bei der Pensionskasse. Gisel hatte z.B. im Jahr 2015 TCHF 100 einbezahlt. Die übrigen Kadermitglieder werden nicht einzeln erwähnt.

    • Troll? Sind das nicht die kleinen, hübschen Wesen!?

      Beobachter und Xenon scheinen Raiffeisen Schweiz-Nestbeschmutzer zu sein. Pfui!

  5. Der Club erinnert an das ehemalige Mitglied Barend Fruithof. Er hatte den Zürcher Buben gezeigt, was er in der St.Galler RB-Zentrale bei Vincenz gelernt hatte. Er übertraf ihn sogar an Tüchtigkeit. Vielleicht sollte er von Aebi Schmidt wieder zurück nach St. Gallen. Wenn Peter Spuhler es erlaubt.

    Facts zum Club der ▶ 1 0 3 0 ◀ CREDIT SUISSE Einkommensmillionäre:
    https://insideparadeplatz.ch/2019/03/25/thiamrohner-sehen-sich-auf-stufe-jamie-dimon/

  6. Ich sag’s ja schon lange; Raiffeisen = Raffeisen

    Auch dass der VR noch mehr entschädigt wird: Ein Hohn! Der alte VR sollte endlich mal zur Kasse gezerrt werden, denn der hat sträflich versagt, jahrelang inklusive der SVP-Dame Fuhrer, Vorzeigedame links und rechts und allüberall. Allein über 100’000.- Extraspesen für ihr Abschiedsfäschtli beim ZH-Staat. Soll bitte endlich mal verschwinden, die Rente geniessen und still schweigen.
    Schweigen ist, wäre! Gold..

  7. Warum? Ganz einfach: mit zusätzlichen Einlagen lassen sich Einkommenssteuern sparen, wenn die Begünstigten diese Zusätze als Kapital beziehen, sobald sie können. Und sie werden nicht so dumm sein, eine Rente zu wählen.

  8. Die Skandale bei der Raiffeisen nehmen ein unglaubliches Ausmass an. Für eine sogenannte Genossenschaftsbank eine Blamage!!
    Ich überprüfe jetzt, mein Vermögen an eine seriösere Bank zu verkeleg, was leider auch nicht ganz einfach ist.
    Bin sehr entäuscht über den Führungsstl der Raiffeisen-Genossenschaftsbank. Ich habe jegliches Vertrauen verloren.

  9. Absolut fundierter Bericht. Über die Hintergründe dieser einmaligen Zahlungen wird nichts geschrieben. Ist das wirklich seriöser Journalismus?

    • Hopla.

      Intelligenter als Zampano.

      Bitte schreiben Sie Frau Frölein uns noch mehr über die Zahlungen. Sie scheinen für RCH zu arbeiten.

    • Lesen Sie ganz einfach den Kommentar vom Richtigsteller und vom kleinen Mann.

  10. Offenbar kann man bei Genossenschaften noch mehr Unfug treiben als bei Publikumsgesellschaften. Eine weitere bittere Erkenntnis über Rechtsformen. Genossenschaftler haben nichts zu melden bei einer Gewaltentrennung, die der Unternehmensführung Tür und Tor für Missbrauch öffnet.

  11. Schön…. die GL – Kollege von PV, die immer davon profitiert haben, haben gegen ihn gespielt. Es ist das grösste Skandal in dieser peinlichen Geschichte. Glücklich, dass alle weg mussten. In F sagt man „on n‘est trahi que par les siens“. Leider ist die Lösung ( neues Crew) schlimmer. Die heutige Lage istvon weitem nicht besser (wie leicht vor zu sehen war), und immer mehr Raiffeisener vermissen PV.

  12. ist doch super. als man die raiffeisen-pk an die wand gefahren hat und die mitarbeiter die zeche über den heutigen zeitpunkt hinaus zahlen, hat man für die geschäftsleitung einen super winkelzug gemacht. schliesslich musste man ja zurückverdienen was in die hose gegangen ist. bei den mitarbeitern spielte das ja keine rolle. solche menschen können in einer unternehmung weder respekt, vertrauen noch noch führungsanspruch erwarten. ein aufstand der mitarbeiter ist vorprogrammiert und verständlich. 🙂

  13. Es wäre an der Zeit, dass hier Sammelklagen der Raiffeisengenossenschaften (rechtlich durchaus möglich) gegen den Verband geprüft würden. Denn der Verband hat diese Abzocke zugelassen und ist damit in der Pflicht.

  14. Olmesdahl ist mit seiner Vincenz/Gisel Historie, dem Murks mit RAINBOW und dem Skandal der Entschädigung definitiv zu stark belastet, um Teil der künftigen Führung zu sein. Los ab in den Ruhestand, Geld genug hat er offensichtlich

    • Neid ist ja sooo erfinderisch. Und hinter einem Kommentar kann man soviel anonym schreiben…
      Doch die Courage es mit Namen zu schreiben hat keiner!!

      Neid kann man nicht bekämpfen, nur ignorieren.
      Was ist mit den Managern, die 13-15 Mio. Verdienen?
      Da ist Olmesdahl mit 1,54 mio ein kleiner Fisch…

      Hässig schreibt nicht immer alles korrekt..
      .

  15. Auf allen Banken wird so viel Schindluderei betrieben und alles zu Gunsten der Teppichetage. Ich frage mich, warum schaut hier die Regierung (Bundesrat) nur zu und wird nicht aktiv. Was geht hier ab? Für mich fraghaft dieses Verhalten dieser Verantwortungslosen, egoistischen Führugspersonen. Mir als Steuerzahler und Bürger dieses Landes wird das ganze langsam zu viel. Muss zuerst etwas schlimmes passieren, damit die Verantwortlichen wieder zu Bessinung kommen und wieder Verantwortug übernehmen. Der Regierung läuft die Wirtschaft aus den Fingern. Muss das Volk es richten?

  16. Da gibt es nur eines: alles Geld aus dieser Bank abziehen.Verrückt, dass solch ein legalisiertes Zulangen heute noch geduldet wird. Olmesdahl du hast es weit gebracht, nur leider in die falsche Richtung!

  17. Erschreckend ist wieder einmal, dass der Hässig offenbar der einzige Schweizer Journalist ist, der einen Anhang einer Jahresrechnung liest, versteht und dann dazu etwas schreibt.
    Was treibt eigentlich die immer noch üppig bestückte Redaktion bei TAMedia? Bei Ringier? Könnte man für die steigenden Abo-Preise nicht mal eine minimale Recherche erwarten? Oder ist das etwa eine Zumutung?

    • Bei Ringier sitzen die UBS Aufpasser und von TAmedia ist kompetenter Journalismus nicht mehr zu erwarten! Supino hat da gründlich aufgeräumt!

  18. Das Leben macht (aus kosmischer Sicht) keinen Sinn. – Aber man könnte versuchen, ihm ja einen Sinn zu geben…
    In diesem Sinne, Ihr RCH VR-, GL- und sonstigen Mänätschers und (wie getreuen?) Verwalter!

  19. Das was hier bezüglich Pensionskassen Übertreibung aufgeführt wird, erstaunt mich nicht, ist es doch, wenn auch nicht in dieser Übertreibung üblich im höchsten Kader, auch beim Staat. Eigentlich handelt es sich um Steuerbetrug am Normalbürger, denn so kann mann das versteuerbare Einkommen verkleinern, kassiert aber trotzdem. Oder man kann exobitante Lohnerhöhungen elegant verstecken. Der Skandal liegt hier beim Gesetzgeber, der diesen Anteil nicht begrenzt. Wenn ich eine 3a Lösung abschliesse ist der maximale Einzahlungsbetrag pro Jahr auch begrenzt. Die zweite Säule ist der eigentliche Sanierungsfall und nicht die Erste (AHV).

  20. Einmal mehr Hut ab vor Ihrem journalistischen Handwerk, Herr Hässig. Höchste Klasse! Wenn Sie Hilfe brauchen, ich habe ausreichend Schlagstöcke im Keller und genügend Zeit.

  21. Vetterliwirtschaft à la pv.

    Es bleibt zu hoffen, dass auch die pk-geschäfte unter die lupe genommen werden. Dann könnte auch dort die luft dünn werden.

  22. Na ja, was da im katholischen St. Gallen ablief, löst Erstaunen und Bedenken gleichzeitig aus. Ich frage mich, ob man bei den 250 Fürsten und Königen im Raiffeisenreich nicht auch mal hingeguckt werden muss? Was wird dort gemauschelt, wie werden die entlöhnt?

  23. Eine Person die 45 Jahre arbeitet erhält kaum so viel PK Geld, aber der feine Herr Olmesdal schon und das erst noch nur an einem Tag. 1 Tag zu 45 Jahren ein schönes Verhältnis. Eine Riesen Sauerei!

  24. „Normal sind Beiträge von 10-15%“ steht hier. Das ist leider eine tendenziös falsche Aussage. In der Altersklasse von Olmesdahl sind 18% BVG-Beiträge das gesetzliche Minimum! In der Finanzindustrie ist es zudem marktüblich, dass die Arbeitgeber höhere Beitragsanteile zahlen, somit sind 20% eher das Minimum als dass dies speziell hoch ware.

    • So ein Blödsinn. Das BVG Minimum geht bis etwa 80 Mille pro Jahr. Alles andere sind Zusatzleistungen.
      Diese Raiffeisen-Beletage ist völlig aus der Zeit gefallen.

    • Herr Hässig haben sie auch schon mal eine Lohnabrechnung angesehen?

      AHV/IV/EO/ALV/NBUV sind schon mal 6%, dann Pensionskassenbeiträge mit Risikozuschlag und allem Pipapo 18%, macht 24%, das ganze mal 2, da ja die Arbeitgeberbeiträge auch dazu gehören, macht 48%!

      Wo sind dann die 42% von Olmesdahl ein Problem? Herr Hässig Ihre Story ist da etwas gar lahm … 🙂 … oder sind sie ein ganz armer Tropf der keine Pensionskasse hat?

      übrigens das Pensionskassenreglement der Raiffeisen kann man sogar online angucken: https://tinyurl.com/y6g2tul9

  25. Genossenschaft; das dies nicht zum Lachen ist versteht sich von selbst.
    Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.
    (Farm der Tiere by George Orwell)
    Die Schrauben (= Vergütungen) können angezogen werden aber nur bis sie brechen.
    Gewisse nimmersatt verstehen es nicht und eventuell wäre die baldige 99% Initiative eventuell eine Lösung ruhe in den Stall zu bringen.

  26. Ich bin froh nicht Kunde von der Raiffeisen zu sein,
    oder Kunden dort plaziert zu haben!
    Die Genossenschafter sind die Betrogenen.

  27. Stumm-ratlos

    Diese Selbstbedienung grenzt an Abriss an der Genossenschaft.
    Das läuft mindestens unter „schamlose Abzocke“!

  28. weiterer schlagender Beweis:
    der „mächtigste, leider zu oft fach-schwächste Boss“
    ruft externen Berater, zB McKinsey, um für top-Honorar
    Trocknung des Schlammes zu schaffen und sich selber
    dann auf die breiten Zocker-Schultern zu klopfen sowie
    die evtl. erreichte Besserung als sein „Werk“ zu feiern.

  29. Hat die ehemalige Chefjuristin der Raiffeisen, NADJA CEREGATO VINCENZ, von dieser Beletage PK direkt profitiert? Ist sie in den Ausstand getreten, als Compliance-Entscheide anstanden, von denen sie selbst und ihr Ehemann Pierin Vincenz profitierten? Und wie sieht das im jetzigen Scheidungsfall aus: bekommt sie die Hälfte der PK ihres Noch-Gatten? Fragen über Fragen – bitte bleiben Sie dran, Herr Hässig!

  30. Pierin Vincenz und Co haben gemerkt, dass die Corporate Governance nicht funktioniert und die haben dies schamlos ausgenutzt. Alle haben nur die Abzocker der Grossbanken gesehen und so fiel das Augenmerk nicht auf Raiffeisen. Somit haben Vincenzt und Co den Free-Lunch gesehen und reichlich konsumiert. Ein wenig wie im Kommunismus. Oben wird in Saus und Braus gelebt und unten gehungert. Das ist eben Genossen(schaft).

    • Dass die Corporate Governance nicht funktioniert hat, stimmt vollumfänglich, aber man sollte ergänzen, dass sie vorher bewusst sabotiert wurde, indem die Ehefrau von Pierin Vincenz, Frau Nadja Ceregato Vincenz, als Rechtschefin eingesetzt wurde und damit für die (Nicht-)Governance verantwortlich zeichnete. Die Schnarchnasen der Finma hatten damit natürlich kein Problem …

  31. Im Prinzip ist es ein legalisierter Diebstahl. Was einen verwundert, ist die Haltung der einzelnen Filialen. Die sind doch die wahren Leistungsträger, die das Geld verdienen. Unverständlich, dass sie ruhig zuschauen wie sie ausgenommen werden. Hallo Leute, bitte möglichst schnell aus dem Tiefschlaf aufwachen und auf die Barrikaden steigen. Den Figuren in St.Gallen muss man schleunigst den Weg in die Wüste zeigen oder möchtet Ihr lieber zusehen wie die Gruppe zerfällt? Ohne einen gehörigen Druck von unten wird sich gar nichts ändern und die profitierende Spitze wird weiterhin auf Kosten der ehrlichen Mitarbeiter ihren Unfug weiter treiben.

    • Das sind eben keine Filialen, dass sind die Eigentümer der Zentrale in St. Gallen. Dies wird immer falsch verstanden. Die über 250 Raiffeisenbankne in der Schweiz sind Kunde beim Dienstleister in St. Gallen und nicht umgekehrt, auch wenn sich St. Gallen unter Vincenz und Gisel immer als Hauptsitz aufgespielt haben.

  32. Verantwortliche

    2016 war HSG Professor Rüegg-Stürm Verwaltungsratspräsident
    https://www.unisg.ch/de/personenverzeichnis/716db1d6-4467-4b7e-8f13-c1b77f923415

    2016 war der VR Franco Taisch im Vergütungsausschuss..

    https://insideparadeplatz.ch/2018/04/04/raiffeisen-vr-taisch-in-gross-turbulenzen/

    2016 war Patrik Gisel neu CEO und die Ehefrau von Vincenz in der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz

    Nicht nur die GL hat von dieser Luxus-PK profitiert, sondern der ganze VR…

    Ich finde, es ist nicht richtig, diese Selbstbedienungsmentalität alleine Vincenz zu zuschreiben. Dies ist und war, eher ein „kulturelles“ Problem.

  33. Als regionaler Unternehmer und ehemaliger Raiffeisenkunde (habe mittlerweile alles zur St. Galler KB gewechselt) habe ich mal überlegt, ob ich die Personalrekrutierung auch so gemacht hätte. Nach sehr kurzem Überlegen kam ich zum Schluss ‚ganz sicher nicht‘. Nun, wie kam es dazu? Ich stelle mal eine Verschwörungstheorie in den Raum: Stellt euch vor die F hat einen hörigen VRP (Altlasten in Basel?) geholt, um dadurch einen folgsamen Ausführer in den Raiffeisenstall zu platzieren. Dieser muss nun nach der Pfeife der F tanzen, da sie ihm event. dafür den Rücken freihält? Und nun holt der hörige VRP einen braven CEO, der ihm wie ein Schosshündchen folgt und alles tut, was der Herr VRP wünscht. Gab es wirklich keine besseren Kandidaten? Kann das gut gehen? Ich denke ja, problemlos. St. Gallen ist ’nur‘ der Back-office Laden der RB’s. Das interessiert kein Sch…. was die Hüttenwarte an der Wassergasse und Vadianstrasse so tun. Die Kohle wird an der Front verdient und (leider) in SG verbrannt. Die Beiträge, die die RB’s jedes Jahr nach SG senden sind nicht unerheblich (Finanzierungskonzept?). Liebe RB-Mitglieder: fragt an eurer GV mal nach, wieviel eure RB jeweils nach SG bezahlt. Alle Bankleiter wissen das sehr gut, da sie sich jedes Jahr über den gewaltigen Posten aufregen (müssten). Aber ich bin überzeugt, die Zeit kommt und das Duo wird (nach dem Abkassieren) die Brücke wieder verlassen. Am Ende kommt es gut und sonst ist es nicht das Ende!

    • Ob es bei der „St. Galler KB“ soviel besser ist mit den Zuständen wäre einmal interessant zu erfahren.

  34. Wenn ich das lese, überkommt mich das kalte Grausen. Das Ganze ist einfach unglaublich und nicht nachvollziehbar. Ich bin wahrlich kein Linker, aber diesem Treiben muss Einhalt geboten werden. Ich danke Ihnen Herr Hässig,
    dass Sie diese Sachen publik machen. In den Mainstream Medien liest man sowas eben nicht.

  35. Das Gebaren ist doch normal für die heutige Bankerkaste. Abzocken wo es geht, möglichst die eigenen Taschen füllen.

  36. Während wir hier Bagatelle diskutieren und unsere System nicht verbessern, sind die Intelligente, Kapitalisten, super – rich US Investoren am analysieren und Lösung zu erarbeiten, wie dieses System zu retten ist. Sind die Schweizer Èlite bewusst? Oder denken immer noch, dass wer an solche Idee basteln ein blöde Sozy ist? Oder ein Alien?
    Ist mehr als Lesenwert, wenn sie fragen hätten könnten sie mir kontaktieren…🤣🤣😁😉

    Why and How Capitalism Needs to Be Reformed (Part 1)
    https://www.linkedin.com/pulse/why-how-capitalism-needs-reformed-ray-dalio

  37. Zitat:
    „Der Gesetzgeber setzt klare Grenzen beim Füllen der Pensionskasse fürs Management“.
    Ende Zitat.

    Das verhindert den volkswirtschaftlichen Schaden den die 2. Säule anrichtet nicht – un der ist gigantisch. Das wir uns extrem teuer zu stehen kommen. Die 2.Säule mit ihren grosszügigen steuerlichen Anreizen generiert Ersparnisse, die niemand braucht. Dieses Geld versickert nicht nur still und leise in den horrenden Kosten oder im Kapitalmärkt, sondern es verteuert auch die Immobilien und führt damit zu einer Umverteilung zulasten der Mieter und der niedrigen Einkommen. Die Gesamtbilanz der 2. Säule fällt nach +30 Jahren verheerend aus.

  38. Eine Beletage Pensionskasse für die Bosse.
    Kleine Mitarbeiter wurden gestern gnadenlos gefeuert, ohne Sinn und Verstand.
    Raiffeisen Schweiz Kultur 2019

  39. Auch mir wird nur noch schlecht. Dieses Zulangen und die Raiffeisen-Genossenschafter akzeptieren ohne auf die Barrikaden zu steigen. Nur noch widerlich.

  40. Passt wunderbar zur Bänkster Abzocker Nomenklatura und ist beste Wahl Werbung und Argumentationshilfe für die linken Umverteilerfanatiker und Kapitalismus-Abschaffer. Genug ist genug und irgendwann schlägt das Pendel gnadenlos in die andere Richtung aus.

    • Was soll schlimm daran sein die heutige Umverteilung von fleissigen zu reichen Leuten mal zu stoppen und umzudrehen?
      Gehören Sie denn zu den Gewinnern dieses Systems?
      Oder lassen Sie sich immer noch instrumentalisieren von den Gewinner?

      Die heutige Überproduktivität führt aus mathematischen Gründen in die Deflation da zuwenige Konsumenten vorhanden sind. Das Finanzsystem ist tot und wird noch künstlich am Leben erhalten, weil niemand getraut den Stecker zu ziehen.
      Der „freie Markt“ gibt es nicht und hat es nie gegeben.
      Grosskonzerne lobbyieren erfolgreich und zerstören unsere Umwelt für Produkte die niemand mehr haben will.
      Zudem haben „Ihre“ Parteien CVP/SVP/FDP die Pensionskassen eingeführt, sobald diese Blase platzt wird es sichtig ungemütlich.

  41. RAIFFEISEN = Genossenschaft = gemeinnütziger Gedanke

    Wir sind anders als die Anderen!

    Im Nehmen sind wir etwas mehr!

    Es ist eine bodenlose Frechheit, was hier wieder zu Tage gefördert wird!

    Wie gestern bereits erwähnt, es vergeht fast kein Tag, dass Banken oder deren Obrigkeiten in einen Schlamassel verwickelt sind.

    Die Frechheit, dass diese Verantwortlichen nicht wissen, wieviel Vergütung sie nehmen müssen. Nein, dazu wird ihre Pensionskasse auch noch grosszügig finanziert!

    Diese Personen – vollmundig von Sozialkompetenz lafern, lernen es nicht! Meine Herren und Damen der Führungsriegen: Die Zeit der Sklaverei ist, so dachte ich, sehr lange vorbei. Doch wie es aussieht, wird sie erneut aufgebaut!

    Die Mitarbeiter werden mit ihren Einkommen tiefgehalten. Diese müssen ihre Pensionskasse zur Hälfte selber zahlen. Sind sie Ü50 werden sie grosszügig entsorgt! Ihr seid zu teuer – tschüss! Nach mir die Sintflut! Das Gemeinwesen soll sich doch um die ausgesteuerten sorgen!

    Meine Herren und Damen überlegt euch einfach einmal, was für einen Schaden ihre mit diesem „unverschämten Nehmen“ verursacht! Wo ist eure Soziale-Verantwortung? Ah stimmt! Kennt ihr nicht! Ihr wisst nur: Eine SEHR überdurchschnittliche Vergütung kassieren und keine Verantwortung tragen!

    Ich lese hier auf „insideparadeplatz“, dass für die Umstrukturierung und Entlassung der Mitarbeiter externe Berater geholt werden müssen. Wenn das stimmt, sind eure Entscheide diese vielen hunderttausende Franken, Vergütungen an eure Geld-Börsen, wert? Plus die Kosten für diese Externen! Ich glaube kaum!

    Im Weiteren sei gesagt, auch ihr werdet eines Tages sterben. Das weisse Hemd hat keine Taschen, da könnt ihr nichts mitnehmen! Wenn ihr etwas sozialer vorleben würdet und dass ja teils mit einem Hochschulabschluss, müsstet ihr nicht permanent Leute vor allem Ü50-jährige auf die Strasse stellen, sondern gebt ab an die arbeitenden Mitarbeiter! Was wollt ihr mit eurem vielen Geld? Liegt nur auf euren Konten und fliesst nicht in die Realwirtschaft, wo damit konsumiert wird durch die Mitarbeiter/Volk und dadurch geht es vielen besser!

    Es ist eine absolute Katastrophe, was für eine Nummer hier abgezogen wird. Den Mitarbeitern Jahr für Jahr die Umwandlungssätze kürzen und wie gesagt auf die Strasse stellen. Deren Geld geht auf ein Freizügigkeitskonto und wenn das Pensionsalter erreicht wird, können die Gefeuerten keine Altersrente erhalten!

    Super – findet ihr nicht auch – HERREN und DAMEN Kompetenzträger? Geht über die Bücher und werdet endlich bescheidener zum Wohle aller!

  42. Diese Vorkommnisse waren mir als früherer Delegierter von Anfang an bewusst. Es wurden auch Delegierte der PK geschaffen um die Spiele zelebrieren zu können. So haben sie die in den Regularien enthaltene Kaufkraftsicherung (Fonds), einfach kassiert und in das Vermögen, mit der Begründung, die Deckungslücke zu schliessen, umgelegt. Das Leistungsprimat wurde in ein Beitragsprimat umgewandelt, obwohl es nicht am fehlenden Geld, liegen kann. Umverteilung von unten nach oben heisst das Spiel!
    Die Sache mit der Umlage von Aktiven zu Passiven ist dem Nichtverstehen des Geldkreislaufs zuzuordnen. Die Rentenausgaben fliessen in die Wirtschaft und deckt die Beiträge anteilig ab!

    • Genossenschafter, wie Sie sagen, ist dieser Zustand seit Jahren bekannt, man spricht oder sprach nur hinter vorgehaltener Hand. Sehr viele „Untertanen“ schweigen/schwiegen über diesen Selbstbedienungsladen in der katholischen Ostschweiz. Man ist zwar bodenständig – aber sicher kein Nestbeschmutzer; die Kirche bleibt halt im Ort. Pfui Teufel. (Es grüsst der Bauernverband?)

  43. In Einklang mit der Geldschöpfung zur Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitigen Leistungserbringung, gibt es keine Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge. So ist auch der Steuer- und Sozialzahler reine Hirngespinste, organisiert von der Fakultät Ökonomie und Regierenden. Das anteilige Geldvolumen für die Ausgaben des Staates und Soziales gelangt als Erträge zum Unternehmen und wird als Betrug über das Erwerbseinkommen umgelegt. Ich gebe es Dir mit der Auflage es dem Berechtigten weiterzuleiten.

    Dieser Betrug ermöglicht es den Regierenden das Spiel von fehlendem Geld zu zelebrieren, obwohl die Geldschöpfung aus dem Nichts keinen Mangel erzeugen kann. Wo bleiben die Judikative und Medien?

  44. Es ist gut, dass IP so akribisch beleuchtet, was für Machenschaften Vinzenz und Co auch bei den hauseigenen Pensionskassen angewendet hat. Liefern Sie weiter solches Material, damit man den Bündner PV und seine Seilschaften hinterfragt. Und die Neuen beiden, LaChappi und TKB Huber, werden ein gröberes Problem haben. Das ist nicht nur eine Baustelle, sondern eine Zeitbombe. Fürs Recherchieren: Our Compliments.

  45. Eigentlich sollte man und vor allem IP sehr nett mit RB und ZKB sein! Die letzten pur schweizer Banken…Rb die dritte, aber nach einige Metriker “ die erste Schweizer Bank überhaupt“. Kompliment und wenn sie noch “ diese Bagatelle Skandalen“ in Vergleich zu GB, JBB und anderen PB, dann ist RB “ die Königin“ der Schweiz ….und ZKB die zweite! Keine GB, die sind mental und faktisch keine schweizer Banken mehr…und haben Mrd. Verluste verursacht und noch nehr werden machen…dient nur die VRs und GLs Interesse vielleicht noch ein paar Investoren…, aber nicht meine! Und auch nicht schweizerisch….also sei ihr Nett und Stolz auf RB und ZKB, keine “ bashing“ mehr….aber sie müssen sich gut und intelligent verhalten, was sie meisten tun…der Rest ist nur Spekulationen und billige bashing, oder Luft für die Skandalträchtigt Paradeplatzbanken…das ist Problem von Zürich und der Schweiz, wer hat noch nicht realisiert ist Dumm, wie ich, oder Blind! 😨😭😭

  46. JE LÄNGER JE MEHR DÜRFTE KLAR SEIN, WIESO DIE FINANZMARKTAUFISCHT FINMA GEHOLFEN HAT GUY LACHAPELLE ‚ZU INSTALLIEREN‘! ZWEI KRÄHEN UND KEINE HACKT DER ANDEREN EIN AUGE AUS.

  47. Die können doch diese exorbitanten steueroptimierten Beträge ganz einfach als Barauszahlung beziehen, wenn Not am Mann oder Frau. Dieser Bergbauernsohn Vinzenz ist schon ein unübertreffliches Schlitzohr. Und Mitläufer zu Hauf hat es da. Clean the swamp Mr. Hässig.

  48. Tja, da ist wohl jeder Anstand verloren gegangen.
    Man wird sich an diese Herren erinnern müssen wenn die Zeit gekommen ist.

  49. Ein unappetitlicher Saustall! Hallo Verwaltungsrat, hallo Revision, hallo FINMA? Und natürlich entpuppte sich auch der Gehrig-Bericht erwartungsgemäss als Riesenwitz, als reine Alibi-Übung. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht…

    • Stimmt leider mit meiner bescheidenen Einschätzung deckungsgleich überein.

  50. Stoppt denn Niemand diese gigantische Abzocke des inkompetenten Klüngels?

  51. Einlagen Pensionskassen für Kader:

    ,- Privileg für Kader, ohne normale Angestellte (exklusiv)
    ,- KEINE EINKOMMENSSTEUERN (z.B. 100’000.– direkt bei PK parkiert nicht einkommensteuerpflichtig)
    ,- KEINE SOZIALVERSICHERUNGSBELASTUNG
    ,- Steuerpflicht erfolgt bei Barbezug zu 1/5 des normalen Steuertarifs
    ,- Diese werden in den Vergütungsberichten oft nicht erwähnt oder so erwähnt, dass nicht klar erkennbar ist, dass es sich tatsächlich um Vergütungen handelt, die zusätzlich zum Bruttolohn ausbezahlt werden

    Dies ist ein Privileg – die einzige mir bekannte Möglichkeit Barkapital mit Lohncharakter abgabenfrei zu beziehen.

  52. Bin echt gespannt auf den Schlussbericht der Ermittler die seit einem Jahr die kloake in StGallen auspuddeln. Die Beruhigungsmittel sind genial medial verteilt: U Haft, Wohnsitz im grauen Morgen gestürmt, PCs beschlagnahmt, Gremium ausgewechselt.
    Und? Werden all die Gelder eingezogen….?

  53. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit, AHV & PK Rente dürfen dereinst 85% des heutigen AHV Einkommens nicht übersteigen. Das maximal versicherbare Salär in der PK liegt bei etwas über 800‘000 Franken, wenn ich heute eine Supervorsorge erhalte die sämtlichen möglichkeiten Ausschöpft an Sparleistung, dann erlaubt das Gesetz das ich so tue als hätte ich schon seit ich 25 bin so verdient und eine solche Superpensiondkassw gehabt, die Differenz darf ich Einkaufen und steuerlich Absetzen. Das gilt für jeden, macht aber nur für wenige Sinn.

    Der Grund warum das über eine Externe Firma läuft ist eine ganz andere, solche Geschäfte Werfen Courtagen und Provisionen ab in dieser grössen Ordnung wie die Herren Geschäfte machen sind das schöne zustupfe. Ggf kann man sich dann aus solchen Selbstverhandelten Konstrukten sogar noch Hyptheken gewähren und das beste daran ist, den Zins setze ich selbst fest, als Hypothekarzins steuerlich voll Absetzbar und als Vorsorgeertrag Steuerfrei…bzw dereinst zum reduzierten Vorsorgesteursatz versteuert wenn man alles korrekt macht ca 90% Steuereinsparung auf mehr oder minder beliebiege Beträge….dafür muss aber schon was rumliegen für solche Geschichten das ist ja aber nicht das problem der Skizierten

  54. Was ist der Unterschied zwischen Migros, Coop, Aldi und Lidl einerseits und Raiffeisen andererseits? Alles sind Selbstbedienungsläden. Bei der ersten Gruppe bedienen sich die Kunden selbst. Bei Raiffeisen der Verwaltungsrat und das Management. Leider immer noch.

  55. Noch eine Baustelle, wieviele kommen noch dazu. Die Selbst- Bedienungs- Manie sprengt alle Grenzen. Die Bauern-& Gewerbe-Bank wurde in kurzer Zeit umgekrempelt in einen Finanz-Multi für die, welche sich ,als Maden im Speck‘ die Raiffeisen Institution krallten ! Günstlinge zuhauf waren zur Stelle wenn es galt den Fang ins Trockene zu bringen.

  56. Bei der Raiffeisen müssen noch so einige Altlasten bereingt werden – unglaublich, was Vincenz, Gisel & Co für Strukturen mit Zweck für sich selber und einige ausgewählte Mitgänger etabliert haben, derweil an der Kundenfront – also nicht an der St. Galler Zentrale – solide und rechtschaffen gearbeitet wird. Ob der amtierende VRP der Richtige ist, um dieses Wespennest auszuräuchern, wage ich zu bezweifeln.

    • Die Raiffeisen-Zentrale bleibt ein Selbstbedienungsladen für zweitklassige Bank-Kader. Wer an einen fundamentalen Neuanfang glaubt, dürfte über kurz oder lang eines besseren belehrt werden. Ich hätte von den einzelnen Raiffeisenbanken nach dem desaströsen Vincenz-/Gisel-Debakel deutlich schärfere Massnahmen bzw. Änderungsbegehren erwartet, aber offenbar fehlte der Biss und die Bereitschaft, den Saustall auszumisten. Schwache Leistung derjenigen, die es in den Händen hatten und sich einmal mehr für dumm verkaufen liessen.

  57. Die Genossenschafter sind gefragt, denn sie hätten es in der Hand diesem Tun Einhalt zu gebieten.
    Aber ich frage mich, ob die das überhaupt wollen.

  58. Es verwundert leider nicht, dass auf diese Art und Weise sich das Mangement beglückt. Das ist Gang und Gäbe und passt einfach zu der unglaublichen Gier, die ich u.a. in der Doku „Greed, the fatal desire“ bzw. Gier, ein verhängnisvolles Verlangen“ in der Deutsche Welle Doku (Youtube) anspreche. Schlimmer noch, wenn man die Offshore-Beletage-Personalvorsorge d.h. in einer Offshore-Gesellschaft z.B. auf den Cayman Islands (die Pensionsleistungen werden natürlich steuerfrei bezogen) ausleuchten würde, dann würde es einem übel!!!

  59. Die heutige Medienmitteilung lässt hoffen, dass die Departemente IT (Olmesdahl) und Finanzen (Poerschke) per 1. Juli ebenfalls neu besetzt werden.

  60. Die Antwort nach dem WIESO ist ganz einfach: Steueroptimierung. PK Einschüsse werden nicht als Einkommen besteuert.
    Aus Kundensicht einer Genossenschaftsbank ein Skandal. Ganz im Sinne der gescheiterten Führung unter PV und PG und weiteren.

  61. Diese geldgeilen Figuren werden noch lange Zeit absahnen, ist schon obermegasuperfrustrierend dass dieser absolute Wahnsinn nicht unterbunden wird, werde mein Geld zukünftig in keiner dieser Selbstbedienungsläden mehr parkieren, denn keine dieser Banken, ob diese hier oder auch eine andere ist mir geheuer..!

  62. Dieses Abzocker-Management bei der RB Genossenschaft in St. Gallen ist einfach nur noch zum k… !!! … und es scheint keine Besserung irgendwelcher Art in Sicht.

  63. Wieder mal super recherchiert! Bleiben Sie dran!
    Die „super“ PK sind schlicht und einfach versteckte, leistungslose Bonuszahlungen mit steuerlichen Vergünstigungen.

    Die selben Leute wollen uns weiss machen, dass eine AHV Erhöhung von lächerlichen 40.- nicht finanzierbar sei und wir bis 73 arbeiten sollen.

    Die Politiker wollen uns auch für dumm verkaufen. Die Unternehmenssteuern senken zur Finanzierung der AHV, das entbehrt jeder Logik.
    Die asoziale PK gehört abgeschafft und die AHV ausgebaut.

    • Reminder:
      Diese „super“ PK Einzahlungen werden parallel zum normalen Bruttolohn bezahlt zudem ohne AHV-Beitragspflicht.

  64. Das oberste Kader interpretiert Genossenschaft schon richtig:
    der/die Genosse/in schafft
    und das Kader zockt ab!

  65. … und wieder einmal eine vergoldete Verarschung. Mich wundert’s nicht, wenn wir fürher oder später vom Banken-Kommunismus beherrscht und die freie Marktwirtschaft begraben werden müssen wegen solch dreiste Abzocker!!!

    • Das hat nur dem Schein nach etwas mit Kommunismus zu tun. Es sind die libertären Ideen des Kapitals. Nationalstaaten verlieren Rechte und Einfluss (ebenso natürlich deren Bürger) und die Macht geht über an international agierende Grosskonzerne. Damit sich diese nicht mit jeder Nation herumschlagen müssen, dient die EU als Steigbügelhalter, über die man trefflich Gesetze erlassen und Beschlüsse fassen kann, die für die Nationalstaaten Gültigkeit haben. Natürlich im Interesse des in diesen Grosskonzernen vertretenen Kapitals.

  66. Ich bin sprachlos geworden.

    Kann mich nur noch übergeben, vorzugsweise auf all die schamlosen Abzocker.

    • Der Herr gibts den Seinen im Schlaf. Oder wie der Volksmund so schön sagt:“Brot für Brüder – Fleisch für mich“.
      Ospel wurde anno dazumal zur Persona non Grata. Man hat ihn sogar aus der Kronenhalle spediert.
      Wäre spannend zu wissen, welche Mär solche Herren / Damen zu Hause ihren lieben Verwandten auftischen? „Alles Fake-News“. Ich möchte nicht an deren Stelle sein.
      Ich für meinen Teil würde mich nicht 1 Sekunde an der Seite solcher Abzocker in der Öffentlichkeit zeigen, nicht mal beim joggen. Ich müsste befürchten, dass das Image noch abfärben würde. Und wenn er so super ist, dann soll er doch wieder selbständig werden und eine Firma aufbauen welche nachhaltig wirtschaftet. (dummerweise musste er das letzte mal als Selbständiger anscheinend „viel arbeiten“ was ihn unter anderem bewegt hat zu RCH zu wechseln, um es „etwas ruhiger“ angehen zu können.)
      Die einzigen die sich noch darüber freuen ist das Steueramt im Kanton Zug. Würde ihm aber auch ein offshore-Vehikel auf den Bahamas zutrauen.

  67. Normalerweise würde man erwarten, dass ein solch hoher Betrag allenfalls der Sicherung gleich hoher Renten dienen würde. Der Betrag ist aber derart abgehoben vom jährlichen Beitrag an die Beletage, dass wohl daran mehr als etwas faul ist…Bravo LH.

  68. Riesen PK und für den amtlich unfähigen VR-RBCH der hunderte Millionen „verbudelt“ hat gibt es auch noch eine VR-Versicherung. Also, wenn Raiffeisen wiklich neu beginnen will, muss das alles rückgängig gemacht werden und auch „Beratungjöbli“ von Raiffeisenbanken für ehemalige VR-RBCH!!
    Es gibt da im Aargau entsprechendes Beispiel (D.L.)…

    • Observer
      Den D.L. kenne ich aus meiner Zeit als Bankleiter und Delegierter. Seine Karriere war vorgezeichnet. Man schart die Menschen um sich, welche dienlich sind! Ich habe mich von PV distanziert, die Statutenänderung für Aktivgeschäfte habe ich zusammen mit Mitstreitern torpedieren können. Wenige Jahre später, ich war pensioniert, wurden strategische Investitionen erlaubt. Den Schlamassel kennen wir!

  69. Etwas ist hier oberfaul! Wenn die Lachnummer mit der Augenhöhe aus Basel und Heinzilein überleben wollen, dann schaffen sie hier asap Transparenz und normale Verhältnisse, sonst haben sie Andere am Hals. Hier wird die Schwelle nämlich krass geritzt, gerade im Umfeld einer Genossenschaft.

    • @Genossenschafter:
      D. als kleine Version von PV aus der Provinz, aber genauso gönnerhaft, selbstverliebt und auf den eigenen Vorteil bedacht.
      Jetzt hat D. noch ein Beratungsjöbli ausgehandelt für die Zeit nach seinem Ausstieg als CEO der RB …

  70. Sofort abschaffen! Ersatzlos! Die sollen genau nach Reglement in der PK sein! Keinen Rappen mehr!
    Warum sollen die mehr kriegen als ein Bankleiter, der viel mehr dem Markt ausgesetzt ist?

    • Die Bankleiter und die Mitarbeitenden in den Genossenschaftsbanken betreuen die Kunden und bringen das Geld rein. Nicht aber die Niederlassungen, Fässer ohne Boden, die von Raiffeisen Schweiz dirigiert werden. Die Schmarotzer in St. Gallen füllen sich die Taschen und brünzeln Weisungen und Anleitungen.

    • Die Raiffeisenbanken sind halt – sorry für meine Wortwahl – anscheinend nicht so klever wie die Herren aus der Teppichetage UBS und CS. Die haben dort ihre Sporen unter amerikanischen Fürsten/innen (Scott Abey, W. Ginion & Co) abverdient. Die wissen wie der Hase läuft!
      Noch einen Tip für Guy und Huber: holt doch Michel Trogni a) weiss sie wie man Stellen abbaut (und als Nebenschauplatz Scherben hinterlässt. Da Deutschbank sowieso in der Kriese steckt, ist sie sicher abkömmlich und für ein Schnäppchen zu haben) b) sie ja beste Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Rolf, Hansbeat & Franco hat.