Offiziell null Inflation – und doch werden fast alle ärmer

Politik der Nationalbank führt zu versteckter Inflation – Ausweichen kann nur, wer genug hat zum Spekulieren – Inflationäres Unwissen im Volk.

Meine Frau schenkte uns dieser Tage ein schönes, in Goldpapier eingepacktes Osterei, weil wir vor dem Volg im Auto auf sie gewartet hatten. Und sie fügte hinzu: „Ahnt Ihr, was so ein Ei kostet?“ Ich sagte „ein Franken fünfzig“. Sie, eine genaue Rechnerin, seufzte ein wenig und antwortete: „Früher kostete es 60 Rappen.“

Das Inflationsrätsel, von dem unsere Ökonomen seit Jahren sprechen und schreiben, gibt es nicht. In Wirklichkeit haben wir in der Schweiz seit Jahren eine saftige Inflation. Die offiziellen Zahlen sind so falsch wie die Arbeitslosenzahlen, die wir aus Bern erhalten.

Die Inflation hat das Gesicht gewechselt. Sie wird nur gelegentlich an Preissteigerungen erkennbar, denn der Wettbewerb ist in fast allen Branchen derartig heftig geworden, dass kein Marketingmanager es wagt, an dieser Schraube zu drehen.

Sie wird an anderen Merkmalen erkennbar.

Natürlich hat die Globalisierung vielerorts die Preise gewaltig gedrückt. So in der Textilindustrie, in der Elektronikbranche oder bei den Autos. Auch die Weine gibt es heute zu Flaschenpreisen, die wir vor 30 Jahren als spottbillig bezeichnet hätten.

Von den Billigflügen will ich gar nicht sprechen, denn diese sind politisch gewollt. Sie gehen auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit und vieler Störungen, von denen Kinder und Erwachsene im Umfeld der Flughäfen betroffen sind.

Inflationär teuer sind die Dienstleistungen des Staates und seiner Staatsbetriebe geworden:

Wir in der Schweiz haben die teuersten Radio- und Fernsehgebühren von ganz Europa.

Die Postgebühren sind rekordmässig gestiegen, während die Post-Dienstleistungen ausgedünnt wurden.

Kantone, Städte und Gemeinden verlangen Verkehrsgebühren, die einfach unanständig sind. Wer etwas zu schnell fahren muss, weil er viele Sitzungen hat, zahlt gleich hunderte von Franken. Nur die ganz Reichen sind nicht betroffen. Sie haben Chauffeure, die das Risiko auf sich nehmen müssen.

Das Wohnen wird immer teurer, während die Bauqualität immer schlechter und der Wohnraum immer kleiner wird.

Die Produktqualität sinkt, sei es das Brot oder das Yoghurt. Wer gute Ware kauft, zahlt Rekordpreise. Das ist die verdeckte Inflation.

Autos sind billig geworden, aber die Preise für deren Instandhaltung in den Monopolgaragen grenzen an Raubzüge.

Wer krank wird, landet in der Ambulanz. Dort arbeiten junge Ärzte und anderes Fachpersonal, deren von wenig Fachwissen getragenes Urteil ich selbst schon erlebt habe.

Die Zeitungen werden immer teurer, während deren Inhalte oft immer fragwürdiger werden. Ich lese die gleichen Artikel zuerst in der „Basler Zeitung“, dann im „Tages-Anzeiger“ oder in der „Zürichsee Zeitung“. Den gleichen Artikel konnte ich 2 bis 3 Tage früher schon in der „Süddeutschen Zeitung“ lesen.

Echte Handwerkstücke aus den Kantonen kosten gehobene Preise; den Ramsch gibt es in den Einkaufszentren.

Das Leben wird für die meisten seit 20 Jahren nur teurer, aber die Saläre der meisten stagnieren.

Um wirklich gut zu verdienen, müssen immer weniger Menschen immer mehr und immer besser arbeiten.

Jetzt sage jemand, es sei ein Rätsel, weshalb es keine Inflation gebe. Ich antworte: „Was als solche erfasst und gezählt wird, ist „Fake news“. Es ist eine bewusste Irreführung des Volkes, das nicht versteht, was vorgeht.

Die Schweizerische Nationalbank, die einem Club einflussreicher Spitzenbeamter in Bern und meist unwissenden Politikern, die auch keine Lust haben, sich belehren zu lassen, vorsteht, zeichnet an diesem falschen Bild kräftig mit.

Ihre Währungspolitik führt, gedeckt von allen Parteien und Politikern, zu einer Verarmung aller Schweizer mit Ausnahme jener, die sich spekulative Anlagen leisten können. Wer jedes Jahr zwei Prozent seines Vermögens verliert, wird sich nach 20 Jahren über den Rest wundern.

Die Niedrigzinspolitik der Nationalbanken ist die Folge einer bisher nie erlebten Staatsverschuldung, wo gerade die Schweiz mit ihrer Nationalbank einen Spitzenplatz einnimmt.

Müssten die USA und die anderen OECD-Staaten „normale“ Zinsen zahlen, wie sie im letzten Jahrhundert üblich gewesen sind, wäre der „freie Westen“ morgen bankrott. Mindestens ein Drittel aller Unternehmen und viele Privatpersonen schlittern als Zombies am Rande eines Bankrotts entlang. Normale Zinsen würden ihnen den Rest geben.

Deshalb findet eine stille Enteignung des Volkes statt. Die Wirtschaftselite hofft zusammen mit der politischen, man könne dann das rettende Ufer eines nicht zu fernen Tages erreichen.

Inflationär ist auch das Nichtwissen über derlei Zusammenhänge angestiegen. Das Volk und die Medien schlucken sogar die „Moderne Markt Theorie (MMT)“, wonach der Staat – und seine Nationalbanken – unbegrenzt Schulden machen können.

Es gibt eine Minderheit von weniger als fünf Prozent der Bevölkerung, die davon gut leben kann.

Die Älteren unter uns erinnern sich an die Stories aus dem Wilden Westen. Die unwissenden Einwanderer wurden auf dem Weg in den Westen der USA („Go West“) von ihren berechnenden Führern durch die amerikanischen Wüsten in die Irre geführt, verdursteten und wurden ausgeraubt.

Auch bei uns wird das gute Wasser bereits knapp und immer teurer. Viele verdursten schon und müssen billiger leben oder mit Sozialleistungen am Leben gehalten werden. Und dies in einem der reichsten Staaten der Erde. Wie schlimm es andernorts bereits geworden ist, sehen wir rund um das Mittelmeer oder in England, aber auch in Deutschland.

Mein Osterei vom Volg ist teuer geworden. Es schmeckte uns gut. Doch wer Verzicht predigt, entkommt der wahren Inflation auch nicht.

Kommentare

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  1. Lieber Herr Karl Hoppler

    Als die EL 1965 als Anhängsel der 6. AHV-Revision eingeführt wurden, waren sie nur als Übergangslösung gedacht. Heute gibt es mehr EL-Renten als AHV-Renten. Und es wird immer schlimmer: Für über 40 000 Menschen – ein Fünftel aller EL-Beziehenden – funktioniert die Existenzsicherung durch die EL bis auf weiteres nicht mehr. Ihnen bleibt nur noch der Gang auf das Sozialamt. Sind das alles Menschen die es im Leben zu nichts geschafft haben? Nein, natürlich nicht. Die Pensionskassenrenten sinken, während die Beiträge steigen. Das hat volkswirtschaftlich verheerende Folgen wie hier dargelegt. In der Schweiz gibt es 140’000 Working Poors. Diese Debatte zeigt es, wir werden auch um die Teuerung betrogen. Zähneknirschend und scheibchenweise muss auch das „unterwanderte“ Departement BFS offenlegen was nicht mehr zu leugnen ist:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/subjektives-wohlbefinden-und-lebensbedingungen.html

    Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Glück. Aber sicher dürfen sich nicht fühlen. Im Gegenteil. Die PK-Lobby lässt Sie nicht den Ruhestand geniessen.

    „Für eine generationengerechte Altersvorsorge“ lanciert von der Pwc. Diese will die Einführung variabler Renten in der 2. Säule – trotz – Bundesgerichtsurteil vom 2017 – Zitat: „Eine Rente besteht in einem verlässlichen regelmässigen Einkommen. Sonst verlieren die Arbeitnehmenden jegliches Vertrauen in die 2. Säule.“ So das Bundesgericht Ende 2017. Mit variablen Renten würden nicht nur die Anlagerisiken noch stärker auf die Versicherten überwälzt. Die Arbeitgeber würden dadurch auch von ihrer Sanierungslast befreit. Variable Renten sind deshalb in erster Linie Kostenoptimierungsmassnahmen für Firmen. Verstehen Sie jetzt in was für einen land wir leben? Und wenn Sie sich fragen, wieso ich das tue? Ich tue es aus Egoismus. Ich möchte mich in der Schweiz noch frei bewegen und leben können.

  2. Neuerlich eine einseitige Polemik: Vielleicht hat der Landesindex der Konsumentenpreise nicht die Funktion zu messen, wieviel jemand statistisch im Portemonnaie hat?
    Falsch ist somit nicht der Index, sondern dessen Interpretation.

  3. Die PK ist eine geniale Erfindung, ein Vertrag zwischen mir und dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber zahlt 50% und ich kann mein Beitrag von den Steuern absetzen. Von meinem Kapital habe ich also nur etwa 35% selbst bezahlt. Dann gibt es sehr gut geführte private PK, die Öffentlichen, die lange ihren Arbeitgerbeitrag nicht bezahlt (Ich währe eingesperrt worden) haben und Banken/Versicherungen die alle zu hohe Kosten verrechnen.
    Nach 2000 haben vermehrt Frauen gearbeitet, Einmaleinlagen und 2A geleistet. Deshalb haben der grössere Teil der Neurentner ihren letzten Lohn versichert, was zu zusätzlichen Steuererträgen und bei 50 % der Luzerner Gemeinden zu Steuersenkungen geführt hat.

    • Sehr geehrter Herr Hoppler, Sie sind ein zufriedener Mensch und bei Ihnen hat alles gepasst. Das freut mich für Sie. Zufriedene Menschen sind immer etwas Schönes. Ich finde es auch toll, dass auch Sie diese Seite gefunden haben und uns an Ihrer Zufriedenheit teilhaben lassen. Das ist auch für mich etwas Schönes. Was die PK oder 2. Säule betrifft, da beneide ich Sie um Ihre Naivität und so viel Unwissenheit.

  4. Wie soll sich das Volk bei der Inflation zurechtfinden,
    wenn ausgekochte Geldmengen-Gurus wie Jordan und Marc Meyer Dr.
    gegenteiliger Meinung sind?

    • Das ist ja das erschreckend erstaunliche: Verfolgt man die Debatte etwas (z.B. den Ansatz von MMT), kommt man nicht umhin festzustellen das man sich teilweise über fundamentale Zusammenhänge nicht einig ist (z.B. was Reserven sind, wie diese sich verändern können und ob der Hund den Baum oder der Baum den Hund anbellt). Das ist insofern erstaunlich, als dass Nationalbanken ja praktisch unlimitierten Zugriff auf die Bücher von Geschäftsbanken haben und sich der grundlegende Mechanismus – Soll an Haben – seit hunderten von Jahren nicht verändert hat. Aber wenn man sich schon auf so einer technokratischen Ebene nicht einig ist, dann wird es bei der fundamentaleren philosophischen Frage noch schwieriger.

    • @Monetaria

      Mein Standpunkt geht von fundamental unterschiedlichen Voraussetzungen aus, nämlich, dass ZB-Geld wie in der SNB Bilanz ausgewiesen, Fremdkapital und damit kein Zahlungsmittel für die SNB sein kann. Dies mit allen daraus folgenden Konsequenzen für deren Kapitalgeber. Dieser kapitale Irrtum wird immer noch von 95% der Bevölkerung ignoriert aus den unterschiedlichsten Motiven und bildet auch das Fundament für Ansätze wie MMT usw. Auch i.S. Teuerung, um beim Thema zu bleiben. Was bewusst unterschlagen wird ist auch die Tatsache, dass der Kaufkrafttransfer von Jung zu Alt auch dazu dient, die Produktionskraft der Volkswirtschaft auszuschöpfen. Gelingt dies nicht, leidet auch die aktive Generation. Wir haben es hier wie auch dort mit einer – Zitat von @Das Schaf ärgert sich: „riesige Schafherde und ein paar Rudel Wölfe“ zu tun.

    • @Platon – das „Geld“ Fremdkapital der ZB ist, darüber besteht in den meisten Fällen wenigstens Einigkeit. Diese Erkenntnis hat grundsätzlich ihren Ursprung in einer Zeit, als „Geld“ vornehmlich etwas physisches, fassbares war. Wer eine Note oder ein Deposit hielt, der hielt also einen Anspruch auf etwas „Reales“. Die Buchungslogik ist dieselbe geblieben – nur wurde der Link zur Aktivseite der Zentralbank allerspätestens in den 70ern getrennt. Insofern differieren wir in einem zentralen Punkt: Solange man ZB Schulden als Zahlungsmittel akzeptiert, akzeptieren wir auch deren Schaffung von Fremdkapital als Geld. Stellen Sie sich hier einfach mal folgendes vor: Jordan geht auf den Berner Ziebelemärit und kauft mit frisch gedruckten Nötli Zwiebeln. Solange die Händler die Nötli akzeptieren, bleibt diese Schuldverschreibung (Notabene mit der Buchung Zwiebeln / Notenumlauf) effektiv als Geld im Umlauf. Was den Franken zum Zahlungsmittel macht, ist also dessen Akzeptanz für Transaktionen ausserhalb der Bank.

    • Guten Tag @Monetaria

      Sie schreiben Zitat:
      „Insofern differieren wir in einem zentralen Punkt: Solange man ZB Schulden als Zahlungsmittel akzeptiert, akzeptieren wir auch deren Schaffung von Fremdkapital als Geld.“
      Ende Zitat.

      Sie verwechseln Annahmezwang für die Bevölkerung (Berner Ziebelemärit) mit der rechtswirksamen Erfüllung von Schuldverhältnissen durch das gesetzliche Zahlungsmittel für die emittierende SNB. Da Papiergeld keinen inhärenten Wert hat, wird es als Schuldgeld kreiert, d.h. jeder Forderung steht eine Schuld gegenüber oder anders ausgedrückt: Jeder Geldschein ist ein Schuldschein bzw. Zahlungsversprechen der SNB. Bargeld (das gesetzliche Zahlungsmittel) ist nur ein Mittel zum Zweck, beruhend auf Wertschriften, die einer Geschäftsbank gehören. Bargeld ist lediglich die Quittung der SNB, dass sie diese Wertschriften erhalten hat und sie der Geschäftsbank schuldet – also ist Bargeld nichts anderes als ein Schuldschein der SNB mit dem sie (SNB) ihre Schulden nicht tilgen kann.

  5. Lieber@Plato,

    Verstehe Ihre Bedenken und bin durch (Erlebtes) Zeitzeuge einer Einrichtung (2. Säule) geworden die zum Wohle des ganzen Landes „schnell“ abgewickelt werden sollte.

    Stellen Sie sich eine riesige Schafherde vor und ein paar Rudel Wölfe. Und die bilden zusammen eine Gesellschaft, welche Gesetze über den Umgang mit den Schafen und ihren Ersparnissen erlässt.

    Und jetzt schauen Sie sich einmal die BVV2 an, die Verordnung über die Anlagen in der Säule 3a. Wissen Sie, wie diese Verordnung angepasst wurde, als die Internet-Blase am platzen war? Neu galt, dass die Pensionskassen je höher der Deckungsgrad war, desto riskantere Anlagen tätigen durften (und sollten). Und sie investierten ausgerechnet beim Höchststand in Internettitel, die dann verfielen. Die PKs durften die Krise nicht aussitzen, sondern mussten, weil der Deckungsgrad schrumpfte, verkaufen. Ergebnis: riesige Verluste. War es Zufall? War es Dummheit, dass bei der Revision niemand realisierte, dass die Vorsorgeeinrichtungen ausgerechnet bei Risikowerten prozyklisch würden investieren müssen?

    Schauen Sie sich die nächste grosse Anpassung der BVV2 an. Wann war das schon wieder mit der Finanzkrise? Schon wieder Dummheit? Schon wieder Zufall? Nein, natürlich nicht. Ein befreundeter PK-Verwalter sagte mir, er glaube nicht mehr an Dummheit und Zufall. Von Zeit zu Zeit laden die Wölfe ein paar Schafe zum Nachtessen ein.

    Ich hatte eine Säule 3a. Den „Vorsorgeplan“ von 1988, den mir das Vorsorgeunternehmen erstellt hatte und der die Basis des Vertrags war, bewahrte ich auf. Als die Auszahlung dann fällig wurde, bekam ich ein Drittel (!) weniger als im Vorsorgeplan (Art. 1 BVV2) vorgesehen war. Angeblich wegen Geldwäschereiformalitäten musste ich für die Auszahlung zum Vorsorgeunternehmen. Dort wollte man mir eine besonders lukrative Anlage der angesparten Summe andrehen. Da legte ich den Spezialisten ihren alten Vorsorgeplan vor. Nein, ich würde mich nicht betrogen fühlen. Aber es sei doch offensichtlich, sagte ich, dass ihre Selbstbeurteilungsfähigkeit miserabel sei. Toll sei dagegen ihre Eigenkapitalrendite. Das Schaf hat frech geguckt.

    Angestellt war ich beim Kanton Zürich. Dessen PK wechselte zu Beginn dieses Jahrtausends vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat. Der Umwandlungssatz betrug 7.6% (!). Als ich meine Einlagen und diejenigen des Arbeitgebers und die Zinsen zusammenrechnete, ergab sich ein Fehlbetrag von knapp einer halben Million. Ich ging zum PK-Verwalter, der mir erklärte, dass meine bisherigen Arbeitgeberbeiträge für frühere Renten verwendet worden seien. Aber das mache nichts, weil ich bei der Pensionierung gestützt auf den Umwandlungssatz immer noch gleich viel bekomme. Schon ein Jahr später wurde der Umwandlungssatz massiv gekürzt. Dafür gab es eine Gutschrift, die aber nicht alles ausglich. Und so weiter, und so fort. Da hat das Schaf dumm geguckt.

    Glauben Sie wirklich, dass es Dummheit ist, dass Ihre Vorsorgeeinrichtung prozyklisch in Immobilien investiert? Glauben Sie wirklich, dass es Zufall ist, dass Ihre Vorsorgeeinrichtung laufend in Zinspapiere investiert, obwohl es so sicher wie das Amen in der Kirche ist, dass deren Werte verfallen, wenn die Zinsen steigen? Fragen Sie Ihre PK, was der Zinsfuss ihrer Anleihe mit der längsten Laufzeit ist.

    • Danke an @Das Schaf ärgert sich (zurecht).

      Ein grossartiges Beispiel, warum diese BVG nur bei wunderbar schönem Wetter funktioniert. Wie wollen diese Pensionskassen ihr Geld anlegen, wenn diese ständig auf den Deckungsgrad achten müssen? Unmögliche, naive Konstruktion diese 2.Säule. Die Pensionskassen gehören mittelfristig abgeschafft. Ein gestaffeltes Zurückbinden dieses Vehikels über eine Generation hinweg……bis zur Auflösung.

      Nicht umsonst übernimmt keiner aus der Finanzbranche noch die think tanks aus der gesetzgebenden Politik auch nur für einen Franken Verlust die Verantwortung. Diese liegt seit jeher zu 100% bei den Arbeitern die zum Einzahlen gezwungen werden aber die ganze Zeit absolut keine Rechte an den Vermögen haben.

      Es gilt eine solide AHV zu kreieren, die dannzumal RESPEKTRENTE genannt werden müsste.

    • @Das Schaf ärgert sich

      vielen Dank dafür. Das sind kostbare Informationen. Seit zwei Jahren recherchiere ich – und ja – es ist nicht zu glauben. Mit Hilfe von Aktuare und Sozialversicherungsexperten konnte ich feststellen, dass die Pensionskassen in der von Ihnen beschriebenen Krise bisher so etwas wie 70 Milliarden verloren haben – und es könnten noch deutlich mehr werden – die Untersuchungen laufen weiter. Wahrscheinlich sind bis zu 165 Milliarden an Müll-Papiere in den PK’s. Da fragt man sich, wie soll nicht zugelassen werden, was längst geschieht? Es ist ein politisches Problem. Aufgrund der jahrzehntelangen Indoktrination, mit bewusst produzierten (Bildungssystem) und herbeigeführter politischer Bildungsferne (Teil der Einwanderer), versteht die „Indigene“ Bevölkerung nichts mehr. Ja, sie sind verwirrt wie eine Horde Schafe, die durch einen Knall in zwei unterschiedliche Richtungen gescheucht werden, um sich gegenseitig zu neutralisieren. Sie – die Debatte – braucht aber unbedingt den selbstbewussten und kritischen, den mündigen Bürger.

    • @Rory „easy going“ Steppenwolf

      so viel Zeit haben wir nicht.

      Zitat
      „Im vergangenen Jahr 2018 wurden total 13’971 Firmen- und Privatkonkursverfahren eröffnet. Das sind 5,4 Prozent oder 714 Fälle mehr als noch 2017. Dabei handele es sich um einen neuen Höchstwert, wie das Bundesamtes für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.“
      Ende Zitat
      Quelle: awp

      Die Veränderungen sind strukturbedingt. Wir lesen immer wieder das die Bevölkerung in der Schweiz zunimmt. Wer sind hingegen die 126200 Menschen (Quelle:BFS) die 2018 die Schweiz verlassen haben? Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein grosser Teil von Einwanderer die nach der Pensionierung in die Heimat zurückkehren und so die Kaufkraft der Rente deutlich erhöhen. Die Schweiz aber ist auf die Nachfrage der Rentner dringend angewiesen.

  6. Gratuliere Ihnen Herr Stoehlker
    zu Ihrem Statement. Es trifft absolut zu.
    Die classe politique, genau unt traef analisiert:
    Gruene Partei (versteckte Marxisten) sehen Sie sich das Orofil der Mitglieder un den Raeten und deren Gruender an mit Honecker’s Hanschlag und die akademische SP. Sie erfinden immer neue „Gruende“ Abgaben, Taxen usw. zu kreieren und machen das Volk besoffen.
    Begruendung Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit, Erziehung und vieles mehr.
    Diese Ideologie ist gezielt und brandgefaehrlich. Diese Ideologen in der Schweiz und bis un die Bundesverwaltung eundringend, wollen das Volk enteignen und entdemokratisieren.
    Der Mittelstand geht zur Neige.
    Schweizervolk hoer das Signal wan stehst du auf und fuehrst du unser Land wieder zu normalen Verhaeltnissen

  7. Wo ist die Inflation nur hin? Ja, wohin wohl? Das Brot beim Beck ist zwar nicht merkbar teurer geworden. Aber die Ingredienzien haben an Qualität eingebüsst. So hat sich der Preis in Balance gehalten. Wir zahlen gleich viel, erhalten jedoch miesere Qualität und haben dann dafür mehr Gesundheitskosten später. Meiner Meinung nach ist die Inflation primär an den aufgeblähten Börsen und am Immobilienmarkt erkennbar. Dort ist sie hin! Wenn Sie glauben, es sei auch nur ansatzweise realistisch für mich als junges Meitschi mit durchschnittlichem Vollzeit-Lohn aus solider Mittelschicht-Familie von einem eigenen Einfamilien-Haus mit Garten zu träumen (irgendwo in der Schweiz!), dann raten Sie nochmal. Meine Eltern hatten sich diesen Traum damals in ihren 20ern erfüllen können. Für meine Generation sehen die Dinge etwas anders aus.

    • (…)Meine Eltern hatten sich diesen Traum damals in ihren 20ern erfüllen können. Für meine Generation sehen die Dinge etwas anders aus.(…)

      War das zufällig in den 80ern?

      Herzlich willkommen im Gelbwesten-Territorium.

      Monopoly ist bald aus, der Gewinner wird am Tisch sichtbar.
      Ob der Gewinner jedoch seine Dinge behalten kann?

    • Lieber @Informatiker

      Am Spieltisch wo der Grossteil unserer sogenannten „Vorsorge“ ist – Ergo: Finanzwirtschaft gibt es nur einen sicheren Gewinner, den Buchmacher. Es sind PK, Börsenbetreiber, Banken, Fondsmanager und Finanzdienstleister – die über ihre Provisionen exorbitant hohe Einkommen erzielen. Die Steuergesetze regeln wer und ob, etwas behalten kann/darf. Und die sind auch unmissverständlich.

  8. Klammerstroy zum Osterei von Volg, und das wo Volg CEO Hirsig einen Tag später ein Interview im Blick zum Relaunch hat. Ist da wieder jemand auf IP in Sachen „Öffentlichkeitsbildung“ undercover unterwegs???

    • Ja, und war denn das Ei, das Frau Stöhlker im VOLG gekauft hat das gleiche wie vor einem Jahr oder ist es gar grösser geworden und hat qualitativ bessere Ingredienzien??

  9. Guten Tag @Pedrowitsch,

    Sie schreiben Zitat:
    „Das Problem ist, dass Sie sich Ihr Luxus-Rentnerleben nur „leisten“ können, weil die Jungen und auch ich für Sie Ihre Luxus-Rente zu Lasten unserer eigenen Rente finanzieren müssen!
    Ende Zitat.

    Falsch. Bitte nicht der Pensionskassenlobby nachplappern, sondern selbst kritisch die Zusammenhänge hinterfragen. Das ist das Problem in unserem Land.

    Auf der Zeitachse läuft das so, dass die Aktiven Vermögen aufbauen – indem sie die realen Investitionen finanzieren – und dieses Vermögen dann als Rentner verzehren, oder im Tausch gegen Konsum und Pflegeleistungen an die Aktiven abtreten. Es gibt aber keinen direkten Zusammenhang zwischen der realen Kapitalstock und den Ersparnissen, die wir bei voller Kapitaldeckung zur Finanzierung der Renten brauchen. Deshalb muss die Rente überwiegend im Umlageverfahren finanziert werden.

    Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ein scharfer Kritiker (Beiträge von Herr Dr. Marc Meyer) der SNB aber in diesem Falle können die Zentralbanker das Problem lediglich verwalten, gelöst werden muss es aber an seinen verteilungspolitischen Wurzeln – bei den Überschüssen des Unternehmenssektors. Diese müssen dazu gebracht werden, höhere Löhne und mehr Steuern zu zahlen und/oder ihre Produkte billiger zu verkaufen.

    Haben Sie gestern Bundesrat Ueli Maurer erlebt?

    Quelle:
    https://www.nzz.ch/schweiz/ueli-maurer-laesst-srf-interview-zur-ahv-steuervorlage-platzen-ld.1473699

    Zitat:
    „Maurer sei zum vereinbarten Termin erschienen, habe dann aber das Interview nicht angetreten. Laut Lipp soll sich Maurer an der Formulierung gestört haben, die Steuervorlage sei «alter Wein in neuen Schläuchen». Ausserdem sei dort mit Professor Christoph Schaltegger aus Maurers Sicht der falsche Kritiker der Vorlage aufgetreten.“
    Ende Zitat.

    Kein Wunder. Der Finanzminister und seine Fachleute wissen nicht, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören und dass man deshalb die zusätzlichen Sozialabgaben nicht mit den fehlenden Steuereinnahmen verrechnen kann. Auch de Schweizer „Medienkartell“ war es „bisher“ nicht aufgefallen, dass ausgerechnet ein SVP-Bundesrat den finanziellen Erfolg seiner Steuervorlage von einer massiven Zunahme der Einwanderung abhängig macht. Ich hoffe, dass die Bevölkerung im Oktober 2019 diese korrupte Kaste zur Rechenschaft zieht.

    • @ Platon…..

      Die AHV wird per „Umlageverfahren“ finanziert.
      darum arbeiten wir aktiven für unsere Pensionierten.

      Die Pensionskassen sind anders finanziert, bei denen spart jeder selber für sich.

      Nur sind die Pensionen aber meistens der kleinere Teil der Vorsorge die im Alter zur Verfügung steht, darum kommt es in der Wahrnehmung oft zu Ungenauigkeiten.

      Viele Ehepaare haben eine maximale AHV von gerundet 3000 und eine Pension von sagen wir mal 1000 Franken.
      Darum wäre wohl ein Wechsel der gesamten Vorsorge zur AHV für die meisten attraktiver, denn sie generiert weit weniger Bürokratieaufwand für ein mehr an Resultat.

      Denn eines ist Klar, kommt es zu einem Crash wird die Pension als Teil der „freien“ Wirtschaft behandelt werden und ersatzlos ausfallen….Punkt.
      Die AHV vermutlich nicht.

      Nur was würde die AHV tun wenn sie viel mehr Geld erhalten würde….? Wäre das Sinnvoll ? Würde sie es anlegen, oder bliebe das Umlageverfahren wie es ist ?
      Fragen die Fachleute erörtern und erklären müssten.

    • (…)Sozialabgaben aber den Versicherten gehören(…)
      Sind Sie da sicher? Ich habe das Gefühl die Abgaben wurden weiter „verpfändet“…

      (…)dass ausgerechnet ein SVP-Bundesrat den finanziellen Erfolg seiner Steuervorlage von einer massiven Zunahme der Einwanderung abhängig macht.(…)

      Politik, das ist eine einzige grosse Familie. Die Showkämpfe dienen nur zur Ablenkung. Von einer Armutseinwanderung profitieren Links wie Rechts gleichermassen.

      Wie schon gesagt: Politik, das ist generieren und bewirtschaften von Problemfeldern.

    • Guten Tag Walter Roth,

      „Fragen die Fachleute erörtern und erklären müssten.“

      Sind das die Fachleute?

      https://www.vorsorgeforum.ch/tag/inside-parade

      @Walter Roth der Einzelne muss sich anstrengen, um diese „PK-Lobby“ zu demaskieren. Auf die ansteigende Rentnermenge, also auf die Veränderung der Bevölkerungspyramide kommt es bei der Zweiten Säule – anders als bei der AHV – eben gerade nicht an. Denn jeder und jede spart für das Kapital seiner Pensionskassenrente selber. Wir kennen in der Schweiz unterdessen fast nur noch dieses Beitragsprimat. Stellen Sie sich vor; bei den Angaben zur Lebenserwartung unterscheidet diese „Lobby“ nicht zwischen der Lebenserwartung bei Geburt und der Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren. Für die PK ist nur letztere relevant. Und diese ist in der Schweiz seit bereits sieben Jahren nicht mehr gestiegen. Es wäre wohl schon gut, wenn nur schon die aktuellen Rentenbezüger nicht um ihre wohlverdienten Kapitalerträge betrogen würden. Das ist einer der Schwachpunkte der von „Vielen“ hochgepriesenen Errungenschaft der bürgerlichen Schweiz.

      Was die PK-Lobby betreibt ist alles andere als Ideologie, sondern offenbar bewusste Irreführung auf Grund von knallharten Interessen, weil sich Profis in diesem Sektor sehr wohl informieren.

  10. Das geht schon Jahre so. Seit Jahren wird ein Wachstum zwischen 1.5 und 3.5% verkündet, in Wahrheit, Netto haben wir eine Schrumpfung um diesen Prozentsatz, denn die Nettoinflation ist gegen 5% jährlich.
    Auch unser Fiatgeld verliert an Wert und Volumen durch Negativzins, Gebühren und Steuern.

  11. Zu meinem feudalem Rentnerleben: meine Einmaleinlagen und 3A in den letzten 3 aktiven Jahren hat zum grossen Teil dank Steuerersparnis der Staat bezahlt. Meine private PK hat dank hochrendablen Immobilien 116% und zahlt immer noch 6.7%. Im Gegensatz zur Generation vor mir bezahle Einkommens- Bundes- Mehrwert- Alkohol- Benzinsteuer und konsumiere grosszügig. Ich bin ein Teil unseres Wohlstandes und nicht ein Problem.
    http://www.karlhoppler.ch

    • @ Karl Hopler…

      Mag alles sein, allerdings ……wenn es zu einem Crash, einer Währungsreform oder etwas ähnlichem kommt, wird ihre Vorsorge auf Null fallen.

      Machen sie ihr Augen auf und verabschieden sie sich vom Gedanken das Sie bis an Ende ausgesorgt haben.

      Ihr Jaguar wird ihnen dann nichts helfen.

      Ich wünschte mir ich wäre wieder 20 Jahre jung, denn eine Krise überstehen ist im jungen Alter viel leichter.
      Erlesen sie mal was in Deutschland zu Anfang der 20-iger und in den späten 40-igerjahren geschah ?
      Hunderttausende vor allem kleine Kinder, Kranke und Alte starben den schleichenden Tod durch Mangel-Ernährung.
      Aufgefallen ist das kaum jeh, denn diese Opfer standen eh ausserhalb der Erwerbstätigen-Kette.
      Brutal gesagt war deren Tod für das Nachkriegsdeutschland kein Drama.

      Leider wird der Aspekt in den vielen Dokus über den WK-2 nie behandelt.

    • Lieber Herr Hoppler,

      sie schreiben „dank Steuerersparnis vom Staat bezahlt“. Sagen Sie doch besser „von den anderen Steuerzahlern bezahlt“. Wer dem Staat Steuern verweigert oder vom Staat Subventionen bezieht,lebt auf Kosten der anderen Steuerzahler, die ihren Pflichten als Staatsbürger nachkommen.

    • @Klaus J. Stöhlker

      Interessant, wie Sie nun den Herrn Hoppler „korrigieren“ und sich nun als Verteidiger „der anderen SteuerzahlerInnen, die ihren Pflichten als StaatsbürgerInnen nachkommen“ aufspielen.

      Noch vor 2 Tagen haben Sie denselben Herrn Hoppler gelobt, dass er „offensichtlich den Schwung aus seinen Berufsjahren mitgenommen“ habe, dass er ein „guter Einkäufer“ sei und ihn zu einer „klugen Minderheit aktiver Menschen, die vor den nächsten zehn Jahren keine Angst haben müssen“ gezählt – und im Anschluss an diese Feststellung die Frage gestellt, „was denn die Witwen, Erben, die Techno- und anderen Fachleute – welche die Mehrheit des Volkes seien -, die v o n a l l e m d e m NICHTS v e r s t e h e n, machen“.

      Worin besteht denn nun die „Klugheit dieser Minderheit“? – Da kann ich nur sagen: Selbstentlarvung ist der beste Weg zur Besserung, unter der conditio sine qua non der Selbsterkenntnis.

  12. MMT besagt nicht, dass Zentralbanken unbegrenzt Schulden machen können. Sie besagt, dass Zentralbanken überhaupt keine Schulden machen müssen, um Geld zu schöpfen. Das ist selbstverständlich richtig. Dass diese Erkenntnis gerade jetzt populär wird, ist kein Zufall: Die Schuldenhuberei, die uns Jahrzehnte an Wachstum beschert hat, kommt an ein Ende. Nur: Ohne Schulden gibt’s kein Wachstum. Irgendjemand muss sich verschulden, um Wachstum zu generieren: Ob Private, Unternehmen, der Staat oder das Ausland. Wer das ist, ist dem Wachstum wurscht. Ohne geht’s jedenfalls nicht vorwärts.

    Die Nullzinspolitik ist der verzweifelte Versuch, einerseits den aktuellen Schuldenturm (= vergangenes Wachstum) in der Balance zu halten und andererseits die Neuverschuldung (= künftiges Wachstum) anzuheizen.

    Und alle schreien Zeter Mordio, obwohl es in sich völlig logisch ist. Und eine Zwickmühle ohne Ausweg.

    Umso einleuchtender ist die Idee, dass sich die Zentralbank mit der Schöpfung von schuldfreien Geld z.B. an der Verbilligung von Krankenkassenprämien oder an der AHV beteiligt.

    Das wär echtes „trickle down“.

    Du liebe Zeit! Und wie verbuchen wir das?

    Macht meintewegen in der Zentralbank-Bilanz eine dritte Spalte, schreibt „Inert“ drüber und gut ist.

    • P.S. Da ist weit und breit keine Inflation. Dazu müssten die Einkommen steigen, was sie seit Jahren eben nicht tun. Die steigenden Krankenkassenprämien andererseits sind ein politisches Problem.

      Die anderen Inflations-„Belege“ in dem Artikel verbuchen wir wohlwollend unter „versteckte Ironie“.

  13. Meisterkommentar was fehlt ist die Ursachenforschung?
    Die Schweiz war nicht immmer so wie beschrieben – das meiste Unheil ist von USA und der EU gekommen und vom milliardenteuteuren explodierenden Beamtenstaat= genannt Beamtenheer!
    Habe gerad heute wieder eine überrissene Busse von den Walliserräubern erhalten (Freisinger Terretorium). Selbst Richter in der Schweiz beschweren sich über horrenden Radarbussen (der gute Richter Luzi Stamm – bekannt durch seine interessanten Kokaingeschichten).Hyperbürokratie
    überbordendes Beamtenwachstum und das vernichtete Bankgeheimnis fpr Ausländer geben der Alpenrepublik den Rest.
    Und der liebe Herr Stölke könnte gerade so gut gegen eine Wand pissen, gegen halbwache Zombie Politiker in Bern ist seine Feder machlos!
    Gut gemeinter Versuch trotzdem!

  14. Die zur Zeit in Deutschland diskutierte Idee der Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften ist letztlich Ausfluß der Verarmung breiter Massen dort durch die schädliche Einheitswährung Euro trotz offiziell niederer Teuerungsraten:

    https://www.nzz.ch/international/deutschland/das-einfallstor-zum-sozialismus-in-deutschland-scheint-gefunden-ld.1473562

    Effektiv sind ähnlich wie in Frankreich, was dort von den Gelbwesten thematisiert wird die normalen Lebenshaltungskosten weiter gestiegen, während die Löhne und Gehälter während der letzten beiden Dekaden real stagnieren bis zurückgehen.

    Der Euro ist eben wie ein Schuh in einer Einheitsgröße, der letztlich niemand paßt.

  15. Die spinnen die Banker,
    obwohl die nicht einmal mitreden dürfen, wenn es um das Finanzsystem geht.
    Trump verlangt sogar eine neue QE Runde und sein Wirtschaftsberater verlangt Zinssenkungen von einem halben Prozent, weil es der (Zombi-) Wirtschaft dann angeblich besser gehen soll. Die Wirtschaft würde aber locker 20% Zinsen zahlen, wenn ein Gewinn von 25% erwartet werden könnte. Hauptsache unsere Politiker können sich mit Geldausgeben profilieren und mit Wiederwahl rechnen.

    Wie wird das Eigenkapital einer Bank berechnet? Genau da liegt nämlich der Hund begraben. Staatsschulden gelten dank Basel als 100% sichere Anlagen. Je mehr Staatsanleihen eine Bank in der Bilanz führt, desto höher ist ihr Eigenkapital. Dies erhöht die Bilanzkapazität der Banken und erlaubt mehr Kredite an die Wirtschaft zu vergeben (Kredite an die Wirtschaft gelten gem. Basel als 100% Risiko und senkt die Eigenkapitalquote der Banken). Nach Ausbruch der Finanzkrise, wollten unsere völlig unfähigen Politiker weiteres Bilanzwachstum der Banken mit neuen Auflagen verhindern und haben damit reales Wirtschaftswachstum abgewürgt.
    Wenn die Wirtschaft kaum mehr wachsen kann, müssen halt Preise steigen, damit unser Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsystem nicht kollabiert. Profitiert davon haben nur die Reichen.

    Aber was schreibe ich da eigentlich, das sind nur „Verschwörungstheorien“. Der Wirtschaft geht es blendend! Die Aktienkurse sind der beste Beweis dafür.

    • @ Alexander Grab………..

      So die Aktienkurse sind also der Beweis für eine blendend laufende Wirtschaft….

      Sie wissen auch wie die blenden liefen bevor der Crash von 1929 stattfand?
      Sie wissen schon wie gut die sich entwickelten bevor 1997 die Asienkrise stattfand?

      Und 2009, erinnern sie sich noch ?

      nein diese Aktienkurse sind nur der beweis das die Gelder aus dem „Quantitative-Easing“ in den Finanzmärkten landeten, nicht bei den produzierenden Arbeitern und Firmen.
      Tja, die Unwissenheit der Schweizer schlägt jedem Fass den Boden aus.

  16. Herr Stöhlker schreibt:

    „Von den Billigflügen will ich gar nicht sprechen, denn diese sind politisch gewollt.“

    NEIN, die Billigflüge sind das Ergebnis unserer marktwirtschaftlichen Preisbildung. Wie kommen sie zu so einer wirren Aussage? Wo informieren Sie sich und wie??
    Immer mehr Anbieter drängen doch auf den Flugmarkt, und die Konkurrenz ist zunehmend bis ruinös.
    Airbus und Boeing haben beispielsweise (trotz 737 MAX) pralle Auftragsbücher für die neue 777er-Reihe und Airbus für die 350-Reihe. Dies sind keine Ersatzinvestitionen, sondern Neu-Investitionen für Airlines. Das Angebot wird noch zunehmen.

    Dies ist NICHT politisch so gewollt wie Herr Stöhlker suggeriert, sondern das Ergebnis aus Angebot und Nachfrage aufgrund der zunehmenden Mobilität unserer Gesellschaft, wo das Angebot – im Gegensatz zu früher – auch für Kleinverdiener erschwinglich sein soll. Schauen Sie sich doch all die online Reiseanbieter-Buchungsportale mal an!

    Also, lieber Herr Stöhlker, da müssen Sie unseren eindimensionalen Preis-Marktmechanismus an den Pranger stellen, der nur die internen Kosten der Airlines berücksichtigt, jedoch nicht die volkswirtschaftlichen Zusatzkosten (externe Effekte) der Verschmutzung. Zudem keine Steuer auf Kerosin.
    Die betrieblichen Grenzkosten pro Passagier sind bei einer Airline ab einem bestimmten Load-factor sehr gering und reduzieren sich auf geringfügige variable Zusatzkosten.

    Und eben an diesem Punkt haben Sie’s – wohl unbeabsichtigt – aufgedeckt: das volkswirtschaftliche Marktversagen im Bereich umweltbelastender Emissionen!

  17. Guter Artikel Herr Stöhlker.
    Doch die Inflation hat zuerst einmal gar nichts mit den Preisanstieg im Laden zu tun. Ein Preisanstieg kann ganz andere Gründe haben.
    Die Inflation entsteht, wenn die Geldmenge erhöht wird. Deflation entsteht, wenn die Geldmenge gesenkt wird. Richtig, ein Symptom dieses Prozesses kann sein, dass dass die Preise und gelegentlich auch Löhne ansteigen.

    Doch ein sehr hoher Einfluss auf die Preisgestaltung im Laden haben Zins und Zinseszinsen, durch Kredite, die Firmen aufnahmen, um ein Produkt zu fertigen. In der Kette eines Produktes, beginnend beim Rohstoff (Maschinen), über Produktion (Maschinen, Gebäude), Logistik (Lagerhaus, Flugzeug, Schiff, Zug, Lkw) bis zum Laden (Gebäude) haben alle Kredite aufgenommen.

    Wenn ein Unternehmen als Beispiel Kredite von einer Milliarde von sagen wir 15 Prozent Zins für eine Laufzeit von 10 Jahren aufgenommen hat. Dann muss das Unternehmen in diesem Zeitraum wegen Zins und Zinseszins am Ende 4 Milliarden zurückzahlen. Wehe die Firma kann den Kredit nicht pünktlich zurückzahlen, nach 15 Jahren sind nämlich schon 8 Milliarden zurückzuzahlen, nach 20 Jahren 16 Mrd. nach 30 Jahren 66 Mrd. Nach 200 Jahren sind es dann 4 Quadrillonen. Es gibt viele Firmen die älter als 200 Jahre alt sind.
    Vielleicht denken Sie jetzt, dass niemand 15 Prozent zahlt. Das ist falsch, gerade Jungfirmen haben so hohe Kreditzinsen und diese werden sie kaum je los.

    Dieser Zins und Zinseszins machen heute einen Anteil von 30-80% in jedem Produkt aus. Bei Immobilien haben wir schon einen Zins-Anteil von 80%. Da bei Zins und Zinseszins eine exponentielle Kurve entsteht, wird letztlich alles teuerer, bis das System crasht und wir hängen irgendwo in der Endkurve, die von nun an steil nach oben geht – exakt so wie die US-Staatsverschuldung.

    Global haben wir etwa 13 Prozent Zins an Staatsverschuldung. Dass bei uns Minuszinsen herrschen, bedeutet nicht, dass es hohe Zinsen nicht mehr gibt. Die hohen Wucherzinsen von über 13% kriegen auch wir zu spüren, wenn wir mal eine Rechnung nicht bezahlen können. Gerade Krankenkassen langen da Ortendlich zu.

    Da Zins und Zinseszins bei der Geldschöpfung der Banken nicht mitgeschöpft werden, hat dies gravierende Folgen für die ganze Erde.
    Die Wirtschaft muss jedes Jahr noch schneller, günstiger und besser arbeiten.
    Sobald ein Land mit eigenen Mitteln die Zins und Zinseszinsen nicht mehr bedienen kann, kommen extreme Parteien ins Spiel. Schlussendlich sehen die Politikern die Lösung in militärische Mitteln. Nur die maximale Zerstörung eines Landes oder Kontinent, erlaubt es dem Zins-System von Null zu beginnen. Nach einem Artikel der Welt-Online von ca. zwei Jahren, stehen anscheinend 115 Länder vor der baldigen Zahlungsunfähigkeit. Die Weltkriegsgefahr ist demnach sehr hoch.

    Ich behaupte, dass auf Zins und Zinseszins 75% aller Probleme der letzten 5000 Jahre auf diesem Planeten zurückzuführen sind! Dieses Zins- und Zinseszinssystem ist etwas vom niederträchtigsten und teuflischsten, was sich ein Mensch überhaupt ausdenken kann.

    Da keine Zeitung, kein Ökonom oder Politiker den Zins als Ursache vieler Probleme benennt, obwohl es genügend Bücher darüber gibt, gehe ich heute von einer Verschwörung einer satanischen Elite gegen die Menschheit aus.

    • Wenn jemand einer anderen Person Geld leiht, so sollte dies auch als „Leistung“ abgegolten werden. Oder arbeiten Sie gratis? Zinsen sind also grundsätzlich absolut natürlich und nicht schlecht. Allerdings sollten sie auch zeitnah bedient werden (also keine 100jährigen Fake-Anleihen) und „Wucherzinsen“ sollten nicht nur auf dem Papier verboten sein. Viele Banken operieren z.B im aktuellen Tiefzins-Umfeld mit Wucherzinsen bei Konto-Ueberzugen.

  18. Da wird Kraut und Rüben gemischt und die Suppe, die gekocht wird, schmeckt nicht besonders gut. Lieber wenige Argumente aufzeigen, dafür fundiert.

  19. Hinweise zur Inflationsmessung:

    Neben der Preisinflation gibt es auch noch die versteckte «Mengenreduktionsinflation». Heisst, dass die Füllgewichte z.B. bei Nahrungsmitteln – offiziell verpackungsbedingt – abnehmen, und dies bei gleichbleibendem Preis. Somit haben wir faktisch weniger im Warenkorb, jedoch zu gleichen Preisen. Heisst, dass dadurch die Teuerung durch die Anbieter verschleiert wird.

    Im LIK (Landesindex der Konsumentenpreise) sind dagegen qualitative Verbesserungen und Wandel in den Konsumgewohnheiten m.E. unzureichend berücksichtigt.Die Positionen des Warenkorbs werden zwar jährlich oder bei Bedarf angepasst, jedoch immer mit Verzögerung.

    Anstelle der Krankenkassenprämien fliessen die Medikamentenkosten in den Index ein. Mit der Begründung des BfS, dass KK-Prämien Transferzahlungen der privaten Haushalte an die Versicherungen seien, die dann im Schadensfall wieder an die Haushalte zurückfliessen. Sie seien damit nicht Teil des privaten Konsums:
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/preise/erhebungen/lik/warenkorb.html

    Der einzelne Haushalt erlebt dies jedoch insgesamt anders, wodurch die gefühlte Teuerung eben höher ist als die statistische.

    Dies ist nicht ein rein schweizerisches Phänomen, sondern international so.

    Zudem gibt es noch andere Indices, neben dem LIK, die höhere Preisanstiege signalisieren, so z.B. der Baukostenindex, der zeigt, dass aus dieser Branche Teuerungsstösse kommen, die höher sind als beim LIK:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/preise/baupreise/baupreisindex.assetdetail.6926452.html

    Gebührenerhöhungen öffentlicher Dienste oder Steuererhöhungen sind in der Konsumententeuerung nicht oder nur unzureichend indirekt berücksichtigt. Es wird nur auf den Konsum direkt fokussiert.

    Der LIK ist daher sog. „arbeitgeberfreundlich“, da der einzelne Haushalt die Teuerung durch den am LIK orientierten Lohn-Teuerungsausgleich nicht kompensieren kann.

  20. wer nicht rechnen kann, der zahlt. Auto verkaufen und 80% arbeiten, diese Rechnung schaffen die meisten Schweizer nicht. Intelligent heiraten, einkaufen, Freizeit erleben und Inflation für die nächsten 60 Jahre sparen. Was ist Gott? Gott ist Zeit. Sehr viele Schweizer leben wie versklavte Menschen, Menschen ohne Zeit, die nicht begreifen, wie das Spiel funktioniert. Deshalb verlieben sie sich oft nur im Ausland, weil sie nur für 4 Wochen Ferien im Jahr richtig leben. Jämmerlich.

  21. Ermitteln Sie alle Gesellschaften im amerikanischen S&P 500 – Index, die mehr als 70% ihres Jahresgewinns in Form von Dividenden ausschütten und zeitgleich sich im jeweiligen Geschäftsjahr höher als eben dieser Jahresgewinn für Aktienrückkäufe verschulden:

    https://www.boerse.de/kurse/SundP-500-Aktien/US78378X1072

    Sehen Sie sich diesbezüglich auch die großen Drei der Schweiz – Nestlé, Roche und Novartis – an:

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Nestle-Aktie/CH0038863350

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Roche-Genussscheine-Aktie/CH0012032048

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Novartis-Aktie/CH0012005267

  22. Sie haben die steigenden Steuern und Abgaben vergessen Herr Stöhlker. Auch das ist Inflation, weil dem Bürger weniger zur freien Verfügung steht. Darübe spricht kein Mensch. Von den linksgerichteten Schulen darf nichts erwartet werden bezüglich Bildung in dieser Richtung. Das grosse Thema dort ist Klima und Gender. In Frankreich will der grosse Teil des Volkes tiefere Steuern. Diese Aussage überrascht mich nun ganz und gar nicht.

    • Bin gespannt, wo Macron sparen – korrigiere: sich verschulden – wird.

  23. Guten Tag, Herr Stöhlker
    Sie meinen die Inflation der Ansprüche, dafür ist die Nationalbank nicht zuständig.
    Beste Grüsse

  24. Dass die Allgemeinheit immer ärmer wird ist ein alter Hut und nicht mehr als nur logisch. Ich denke, wenn die Steuerämter erzählen dürfen was sie nicht dürfen gäbe es ein gewaltiges Erdbeben, nicht nur in der Schweiz. Die Masse würde sich (vielleicht) vom Sofa erheben.

    Die viel zu hohe Produktivität die uns die Wirtschaft, multinationale Gesellschaften, in den letzten 30 Jahren aufgezwungen hat ist erstens schädlich für die Volkswirtschaft und kommt zweitens nur den Aktionären und Spekulanten zugute. Die skrupel- und hemmungslosen werden einfach noch reicher und reicher. Die Rechnung bezahlen tut wie immer der einfache Angestellte. Den man zum Manager Zarathustra befördert hat, damit er nicht merkt, dass er «nur» einfacher Angestellter ist. Das funktioniert immer.

    Auch die total desaströse und schon längst gescheiterte 2. Säule haben wir voll und ganz den «Bürgerlichen Parteien» zu verdanken, die gnadenlos ihre hemmungslose Klientel bedient. Hier sind schon und fliessen weiter einseitig Milliarden CHF vom Konto des Mittelstandes (der dieses Geld bereits verdient hat!) in eine sehr teure Kaste, die nicht wirklich weiss was Arbeit ist. Die gleichen bürgerlichen Kreise haben auch dafür gesorgt, dass der Staat von ihrer Klientel und multinationalen Unternehmen nicht mehr angemessen Steuern einfordern darf. Auch hier bleiben Milliarden der Allgemeinheit vorenthalten. Und auch hier bezahlt nur immer der Mittelstand. Gemäss Handelsblatt bezahlt Starbucks auch (auch) in der Schweiz keine Steuern. Wie sieht es bei McDonalds, Allianz-Suisse, Siemens, etc. aus?

  25. So was von auf den Punkt gebracht! Ich gratuliere, Herr Stöhlker.

    Ich bin zwar absolut kein Verfechter von immer fortwährenden Negativnachrichten und Verschwörungstheorien, hier aber kann ich leider in grossen Teilen beipflichten. Der Mittelstand wird schleichend enteignet und niemand merkt’s oder will es merken.

    Wenn es so weitergeht, wird es dem Mittelstand beispielsweise in naher Zukunft unmöglich werden, in urbanen Gebieten der Schweiz zu wohnen. Die Arbeitswege werden immer länger werden. Ich kenne Leute, die sich bereits heute ernsthaft nach Wohnraum im nahen Ausland umschauen (Vorarlberg, Bayern, BW) und die damit teilweise wesentlich längeren Arbeitswege zähneknirschend in Kauf nehmen.

    Keine gute Entwicklung für eine Volkswirtschaft und was wir für eine schöne Welt unseren Jungen hinterlassen, die noch ihr ganzes Erwerbsleben – wenn sie den je eines haben werden – vor sich haben.

  26. Natürlich ist dieser sogenannte „Warenkorb“ – mit dem die Inflation berechnet wird – komplett manipuliert und alles andere als repräsentativ. Was nütze billige Elektronik, wenn man die Mieten nicht mehr zahlen kann und sich nur noch „Billigfood“ leisten kann? Für ein paar kleine „Schrauben“ im Baumarkt zahlt mal locker mehrere Franken. Von Zeitschriften gar nicht zu sprechen. Die Löhne stagnieren ebenfalls seit Jahren. Ausser in der Chefetage. Es wurden nie wirklich Probleme gelöst. Es wird alles „irgendwie“ in die Zukunft verschoben. Aber eines Tages kommt der Tag der Wahrheit trotzdem. Und dauerhafte Negativzinsen sind der ultimative Brandbeschleuniger.

  27. Sehr interessant Herrn Stöhlker….meine Kompliment!
    Auch die Pseudo – Ausbildung ist inflationär geworden….ich zum Beispiel habe zwei echte Master und andere Spezialisierung, aber jetzt muss ich nachholen, was ich in Akademie nicht gelernt habe…und zwar um gute Leben, oder die Welt zu verstehen, die “ magische“ Wissenschaft, die frisierte Statistik, wie sie sprechen und was das Leben überhaupt ist! Somit sind unsere Ausbildung leer geworden….tja genug knapp für 2 oder 3 Jahre Arbeitswelt….früher hätte man für die Ewigkeit gelernt….ich vergesse nicht die Technologie, die so bezaubert ist, aber in Tat und Wahrheit einfach zu verstehen ist….wer etwas schwieriges lernen will sollte bei Gehirn anfangen…Inflation ist überall, wie sie sagen, nicht unbedingt wo immer der Preis steigt ( wie bei Gesundheitskosten, Schönheit und Wohnen in allgemeinen), aber bei Qualität! Das ist der Merkmale, dass wir nicht beobachten…oder schon, nehmen wir die Zeitungen: früher brauchte ich Stunden um diese zu lesen und verstehen, heute in eine Stunde habe ich die meisten “ gelesen“ sogar weltweit, da meisten sich wiederholen oder eben “ leer“ sind. Diese Inflation friesst nicht nur unsere magere Vermögen, aber auch unsere Gehirn und unsere Sinn zum Leben. Die viele Yoga, Mindfulness und well – being Kurse , geschweige denn positive thinking Kurse sind auch Hyperinflationär geworden und dabei helfen uns wenig, da wir nicht die nötige Zeit investieren…tja Zeit ist knapp geworden in Tat und Wahrheit…aber Universum ist voll von diesen…und zudem wissen die meisten nicht mit Zeit ungehen und vergeutet diese in blöde Aktivitäten oder bei Netflix….

  28. Richtig….
    …..und ich versuche das seit vielen Jahren den Leuten zu erklären.

    Ich versuche das sogar meiner Familie klar zu machen.
    Dort gibt es Lehrer, Ingenieure, usw. alle sind sie gut ausgebildet und doch so unsäglich Naiv.
    Sie greifen diese Themen auf und es kommt ………“heisse Luft“.
    Das Resultat der Fakten die ich ihnen zu vermitteln versuche, dass ist ….. das ich in meiner Familie nun das schwarze Schaf bin. Dieser politische Köpfe der sie immer in ihrer Wohlfühloase stört…. lästig.

    Allenfalls hören sie kurz auf wenn ich sie vor Pensionskassenverlusten warne…. das wars dann aber schon.

    Herr und Frau Schweizer versteifen sich zusehends in ihrer Abwehrhaltung, sie wollen nichts davon hören das wir so vieles falsch machen.
    Sie lesen Zeitung, sehen sich die Schweizer Rundschau an, dann wissen sie was zu wählen ist.

    Sie gehen also hin und wählen Links.

    ———————————–

    Tja, der Nachteil der Demokratie ist, das die Mehrheit die Minderheit in Haft nimmt, wir als Minderheit die sich kümmert, die Dummheit der Mehrheit mit ausbaden müssen.

    • Ach mit ihrer ständigen Linkenphobie……….. Es war ja seinerzeit die „Partei der Arbeit“, die als einzige Partei in der Schweiz, gegen diese BVG der Finanzlobby antrat.

      Die 1800 Pensionskassen in der Schweiz ergeben, dass auf durchschnittlich 2800 Versicherte eine PK kommt (bei insgesamt 5 Mio. Versicherten.) Das ist ja beinahe so viel, wie die Ärztedichte. Bei jeder anderen Versicherung wäre mit 2800 Kunden die kritische Grösse (Rentabilität) weit unterschritten. Hier rentiert es, wegen der überdurchschnittlichen Kostenabzocke. Jede PK kostet demzufolge durchschnittlich jährlich CHF 3’330’000 an Verwaltungs-und Anlagekosten, das heisst, jeder Versicherte zahlt durchschnittlich CHF 1200.–p.a. nur an Kosten.

      Lehre: Es braucht eine starke, kostengünstige AHV, eine ECHTE Volkspension. Dieses jetzige Pensionskassensystem ist in dieser Minus-Zinsphase ohnehin unbrauchbar.

    • Zu den Errungenschaften der EU gehören mehr als ein halbes Jahrhundert Frieden, Stabilität und Wohlstand, ihr Beitrag zur Steigerung des Lebensstandards und die Einführung einer einheitlichen europäischen Währung – des Euro

      Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich,
      weil es so viele sind,
      und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.

      Albert Einstein
      * 14. März 1879 † 18. April 1955

    • Guten Tag Herr Walter Roth,

      der einzelne wacht in der Schweiz – wenn überhaupt – erst auf, wenn er persönlich betroffen ist. Es gibt keinen leichtgläubigeres, obrigkeitshörigeres, opportunistischeres und unterwürfigeres Volk als die „Eidgenossen“. Die Opfer dieser Politik sind ja gerade die Bevölkerungsteile die diese Politik unterstützen und gewünscht haben = AHV-Volkspension, AHV-Plus, BGE usw. abgelehnt. Unvergessen bleibt für mich die Demo für AHV-Plus in Bern 2015. Bedauerlicherweise haben sich die darin enthaltenen Prognosen, im Falle einer Ablehnung, bisher vollständig bewahrheitet.

    • …falls die EU den Frieden nicht schafft, gibt es ja noch immer sie US-Air-Force!

      Falsche Behauptungen werden mit häufigem Wiederholen nicht wahr!

    • @ Nesslauer Stuppi……

      ….das mit den Pensionskassen wissen wir alle sehr gut.
      Und ich würde es gerne ändern, ja ich würde sie gerne abschaffen, denn selber vorsorgen würde mir viel mehr nützen.
      Soweit stimmen wir überein.
      Ob eine weitere staatliche Behörde wirklich besser wäre, leider bezweifle ich das sehr.
      Nur im Vergleich mit der miserablen Pensionskassenlösung schneidet ist sie gut ab, unsere AHV.
      ———————-
      Aber Sie erkennen nicht das Links das Problem ist.
      Nicht das Konservative keine Probleme hätten, aber die lösen sie irgendwann.
      National-Sozis hingegen folgen einer verbrecherischen Ideologie die im WK-2 alleine schon 6 Millionen ermordete Juden zeugte.

      EU :
      Das die EU ein Friedensprojekt ist entspringt reiner Propaganda durch die Brüsseler Idioten selber.
      Von 1871 bis 1914 gabs auch eine Periode des Friedens.
      Aber nur wenn man die vielen Kriege durch Europäische Truppen in fremden Ländern ausblendet.
      Eine Friedensperiode übrigens, die von England massgeblich beendet wurde …..weil sie mit ihren Grossmachtsträumen und ihren zu allen Zeiten völlig unrentablen Kolonien in schwere finanzielle Schieflage gerieten und die faktisch nur mittels Krieg überwinden konnten.
      Nur der Krieg entwickelte sich ganz anders wie gedacht…. da haben sich alle verrechnet.

      Ich denke heute, nachdem ich sehr viel über all die Themen gelesen habe, dass die Menschheit Krisen und Kriege braucht um gesund zu bleiben.
      Leider……
      Aber sehen sie sich an was für Wahnsinn wir treiben wenn es uns zu gut geht…. Gender, völlig übertriebene Gleichberechtigung, Mee-Too, Klimahysterie und Greta-Tötschlis, jenes Bienensterben das gar nicht stattfindet, das Waldsterben das plötzlich und ganz still aus den Schlagzeilen verschwand…. die BSE Krise die uns nicht dahinraffte, die Ebola-Viren die in Afrika blieben…… usw. usf.

      Friedensprojekt, ja wir sehen es daran das wir in unseren Ländern zwar keinen Krieg haben, diese dafür in fremden Ländern ständig führen.
      Jugoslawien war nur der schlimmste Bruch jeden Völkerrechtes, aber auch Libyen, Syrien, und viele andere Orte sind Zeuge dessen.
      Die Ukraine gehört zu Europa, dort findet auch ein Krieg statt, ein extrem schmutziger noch dazu.

      Also sprechen sie nicht von Frieden, nur weil wir die Kriege ausserhalb Europas führen.

      Das der Euro etwas gutes ist ……naja, dazu sollten sie mal Hans Werner Sinn, Dr. Willhelm Hankel, Prof. Schachtschneider und viele andere anhören, man findet sie auf You-Tube. „Noch“ findet man sie dort, denn das Friedensprojekt fängt gerade an Europaweit die Zensur wieder einzuführen.

      Ach ja, und der Islam alleine schon sorgte dafür das in den letzten 1400 Jahren nach 630, die Menschheit oft Krieg führte.
      Islamische Heere fochten alleine in Europa über 1500 Schlachten aus. Vom Christlichen Ägypten bis Spanien,
      Im Christlich jüdischen Palästina bis Paris und
      Wien, Konstantinopel.

      Also struppiger Kläffer…..

      Ihr Zitat von Albert Einstein passt wunderbar zu ihnen selbst.

    • @Struppi von Nesslau, mit den PK’s sprechen Sie zurecht ein (riesiges) Problem an, dass sonst nicht angesprochen wird. Dieses Problem trifft auch zu 100% auf die Krankenkassen zu. Im beiden Fällen ist die Lösung bezüglich dieses Problems lächerlich einfach. Das wir dieses grosse Problem nicht einfach lösen dürfen haben wir wieder ganz den «Bürgerlichen Parteien» zu verdanken, die ihre Klientel bedient. Auf Kosten der Allgemeinheit und des Staates.

      Vergessen Sie s mit @Walter Roth, der Mann ist in seiner totalen Verblendung absolut unbelehrbar. Meiner Meinung nach ein starrsinniger Anti-Demokrat und Rattenfänger der von einer Zeit träumt, die kein normaler Mensch in Europa zurückhaben will. «Danke Gott,» (Stossgebet) dass ich diese Zeit nicht erleben musste. «Bitte Gott,» (Stossgebet) lasse mich diese Zeit nie erleben.

    • Herr Stöhlker…..

      ich bin es nun schon gewohnt das ich meine Kommentare kontrollieren muss.

      Sie haben mal wieder etwas eingegriffen….

      Ich schrieb…
      … hingegen folgen einer verbrecherischen Ideologie die im WK-2 alleine schon 6 Millionen ermordete Juden zeugte.

      Sie machten daraus …
      National-Sozis hingegen…………..

      Tja, lesen sie mal etwas zum Thema, dann erkennen sie aus welcher Höhle alles Linke kommt.
      Sie werden feststellen das Links so verschwägert mit den Nazis war, wie mit Lenin, Stalin, Mao und Consorten.
      Karl Marx war nicht der erste Theoretiker der den Sozialismus beschwor, die gabs schon um 1830 herum, aber sein zusammengefastes Werk war die Grundlage von allem was „SOZI“ im Namen trug und trägt.

      Hier etwas zum lesen für Sie….

      http://www.misesde.org/?p=6343

      https://juergenfritz.com/2019/01/15/luxemburg-liebknecht-mordbefehl/

  29. Die älteste Masche der Welt ist die „Inflation“ mittels der die Regierungen ihre Bürger aussaugen – schon die Römer kannten den Trick, die einstmals echten Goldmünzen wurden Schritt um Schritt mit Blei und anderen Metallen „verwässert“, immer noch stand dieselbe Zahl auf der Münze aber der „Wert“ war klammheimlich um 10 oder 20 Prozent gesenkt worden…..

    Die häufigste Reaktion darauf ist Gold kaufen – ABER – alleine in den lezten 50 Jahren ist in vielen Ländern Goldbesitz verboten worden und/oder es fanden Konfiskationen statt.
    So geschehen in USA 1974 und in Deutschland gleich mehrfach vor während und nach dem Krieg.
    Silbermünzen sind die etwas bessere Lösung, zumindest und nur für die ersten 30-90 Tage nach dem „Ereignis“ – sie wurden noch nie und von keinem Staat konfisziert und/oder verboten. Ein Grund dafür ist, dass Silber ein Industrie-Rohstoff ist und der 2. Grund ist der relativ kleine Wert.
    Krypto’s sind der VOLLBETRUG – ABER – kurzfristig kann man manchmal Geld verdienen, nur ist das Hauptproblem WIE komme ich zu der Gewinn-REALIESIERUNG, d.h. wie zu CHF,USD etc.
    Denn nicht nur in der Schweiz spukten die ATM’s oder „Broker“/Exchanges über Monate kein Fiat-Geld mehr aus.
    So was nützt dann der 350% Gewinn ?
    Auch Immobilien wurden und werden besteuert oder entzogen, kürzlich in Italien (San Remo Gegend) und dann im Moment in Spanien, wo über 300’000 Hausbesitzer vor der Enteignung oder dem Zwangsabriss stehen.
    (alte Naturschutzgesetze, Eisenbahnrechte, Autobahnpläne)
    In Deutschland wurde in den letzten 60 Jahren gleich 3 Mal zugegriffen:
    Solidaritätssteuer, Zwangshypotheken und Sozial- sprich Reichtumssteuern.

    Was bleibt ist die Gesundheit (hier ist nicht Gym oder Joggen gemeint), die Lebensfreude, der Bartertrade (Tauschgeschäfte) und kämpfen!
    Denn es kommt immer der Zeitpunkt im Leben wo man kämpfen muss, da einem der Staat oder die Politik keine andere Wahl lässt, speziell in der heutigen Zeit, wo die Methoden praktisch in jedem Land der Welt angewandt werden – oder wollen Sie etwa in Gung Gala Bubdda leben ???

  30. Die aktuelle Lage mit einer nie dagewesenen Billiggeld-schwemmen wo man sich alles auf Pump leisten kann wird irgendwann in sich zusammenbrechen und dann die Inflation massiv ins Galoppieren bringen. Die Staaten werden dann versuchen sich über die sich anbahnende Hyperinflation ihren Schulden zu entledigen und das Volk wird daran letztendlich ausbluten.

    Früher war ein Einfamilienhaus, ein Auto der Oberklasse
    ein Privileg heute kann sich das jeder Hanswurst leisten.
    Da fragen sich die Grünen warum das Klima an den vielen
    meist überflüssigen Autos und an der Überproduktion der Industrien im CO2 erstickt. Das billige Geld heizt alles an
    sodass eine Korrektur dieser Lage heilsam wäre. Zürich auf Feld 1.

  31. Na Herr Stölker nicht immer so pessimistisch, bin seit zehn Jahren in Pension. Dank BVG & AHV den letzten Lohn versichert. Hypothek halbiert, Steuern zweimal gesenkt, neuer Jaguar XE für 28,800 Direkt-Import statt 54‘000, Essen, Wein, Kleider, Ferien wesentlich billiger…Dividenden bestens, Benzin, Strom, Händy billiger…wo ist das (mein) Problem?

    • Das Problem ist, dass Sie sich Ihr Luxus-Rentnerleben nur „leisten“ können, weil die Jungen und auch ich für Sie Ihre Luxus-Rente zu Lasten unserer eigenen Rente finanzieren müssen!

      Hätten Sie Ihre Rente selbst zu realitischen Konditionen finanzieren müssen, wären Sie heute noch am Arbeiten.

      Also bitte, das nächste Mal einem jungen Menschen in der Bahn/Bus den Platz freimachen. Es wird ein Mensch sein, der sehr müde ist vom Arbeiten für Ihre Luxus-Rente.

    • Ihr Leben in allen Ehren, aber die Rede hier ist von der uns blühenden Zukunft. Sie ernten lediglich die Früchte der Vergangenheit was auch Ihr Recht ist.

    • Lieber Herr Hoppler,

      Sie haben offensichtlich den Schwung aus Ihren Berufsjahren mitgenommen, sind ein guter Einkäufer und auch sonst bei Kasse. Diese kluge Minderheit aktiver Menschen wird vor den nächsten zehn Jahren keine Angst haben müssen. Was aber machen die Witwen, die Erben, die Techno- und anderen Fachleute, die von allem dem nichts verstehen? Das ist die Mehrheit des Volkes.

    • Schön für Sie Herr Hoppler. Dann gehören sie zu den Privilegierten die vor 10 Jahren noch zu Feudal Konditionen
      in Pension geschickt wurden. Dass BVG und AHV zusammen die Höhe des letzten Lohnes erreichen davon können aktuelle Rentner oder aktiv Versicherte nur noch träumen. Heute
      sind es vielleicht noch 50-60 %. Unqualifizierter Kommentar eines Rentners den wir heute durchfinanzieren.

    • Die glückliche Nachkriegs-Generation, der alles in den Mund geflogen ist! Schade, dass sie so viele Altlasten der jungen Generation hinterlässt.

      Herrn Hoppler Karl wünsche ich, dass er sich gesund und wohlgenährt rechtzeitig auf sein weisses Bett fortstehlen kann. Steht alles noch dahin…*

      (*frei nach Marie Luise Kaschnitz)

    • Nun ja Herr Hoppler…..

      Ich arbeite lieber ….und wenns geht bis ich mindestens 70 bin.
      Mein Vater tat das zu 100% bis 70, etwas weniger bis er 87 war…..

      „5 Bretter und än Teckel“ läbwohl du altä Seckel, ……. kennen sie den?
      Ansonsten hat Kommentator Pedrovitsch alles nötige dazu richtig beschrieben.
      Wenn wir Arbeitenden ausfallen, können sie als Luxuspensionär samt Jaguar mit Schwung verhungern.

      Dahingehend finde ich den Kommentar von Herrn Stöhlker zu ihren Zeilen ziemlich dämlich.

  32. Guten Morgen Herr Klaus Stöhlker,

    Ich zitiere Sie:
    „Das einfache Schweizer Volk, da gebe ich Ihnen recht, hat eine immer schlechtere Schulbildung (nur 20% eines Jahrgangs dürfen ins Gymnasium), weshalb die meisten Menschen nicht mehr verstehen, was vorgeht. Sie können auch jene nicht mehr verstehen, die es gut mit ihnen meinen. Das ist die Tragödie unserer sterbenden liberalen Demokratien.“
    Ende Zitat.
    Quelle:
    https://insideparadeplatz.ch/2019/03/29/blochers-vasallen-geben-auf-der-zusammenbruch-der-zuercher-svp%EF%BB%BF/

    Sehr gut. Die horrenden Krankenkassen-Prämien sind in der offiziell ausgewiesenen Teuerung nicht berücksichtigt. Das ist Betrug. Gestützt auf das tatsächlich für den Konsum zur Verfügung stehende Geld müssten kummuliert seit 1997 die Minimumrente der AHV pro Jahr heute 360 Franken höher sein und die Maximalrente pro Jahr 720 Franken höher. Der Teuerungsausgleich bei den Löhnen hätte doppelt so hoch ausfallen müssen. Das ist Betrug. Die Gewerkschaften weisen seit Jahren auf diese Schande hin. Reaktion aus der Bevölkerung? AHV-Plus abgelehnt! Der Bundesrat hat die Berechnung der Vermögensgüter-Inflation zwar versprochen. Aber man lässt die Bürger ganz gern noch etwas auf die unangenehme Wahrheit warten. Allein die Inflationierung der Immobilien führt in der Schweiz jährlich mit über 60 Mia. Franken zu einer gigantischen Umverteilung von unten nach oben. Alle AHV – Renten zusammen kommen nur auf 40 Mia. Franken. Das ist Irreführung. Wie das Märchen der Umverteilung von Jung nach Alt in der 2. Säule.

    Professor B. Gehrig sagte als Vizepräsident der SNB 2003: Zitat:
    „In der Literatur meint man mit Inflation gemeinhin den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Von einer Beschränkung nur auf Konsumgüter ist so gut wie nirgendwo die Rede..“
    Ende Zitat.

    Schreiben Sie weiter Herr Stöhlker. Sie werden es noch erleben, wie die Schweiz auf Grund des Desinteresses und Ignoranz breiter Bevölkerungsschichten nach den bevorstehenden Umverteilungskämpfen auseinanderdriften wird.

    Süd-Europa und Deutschland haben es schon hinter sich und die Resultate sehen wir.

    https://www.youtube.com/watch?v=ienNMN2zdIg
    Der stille Putsch – Neoliberale Eliten greifen den Sozialstaat an – Investigativautor Jürgen Roth.

    • Richtig Platon……….

      Nur bitte stellen sie mal klar was „Neo“-liberal ist.
      Denn das wird oft einfach mit Liberal und Marktwirtschaft in einen Topf geworfen.
      Dabei sind Neoliberale weder Marktwirtschaftlich noch Liberal ausgerichtet, sondern es sind Etatisten.
      Sie haben sich in der überregulierten Welt von heute zusammen mit der zunehmend sozialistisch ausgerichteten Politik ein staatliches behütetes Habitat errichtet.
      In dem Habitat machen sie erfolgreich Geschäfte, plündern sie die Gesellschaft aus, richten sie unermesslichen Schaden an.
      Nur mit Liberalität und Marktwirtschaft hat das nichts zu tun.

      Leider können das unsere Schweizer Stimmbürger überhaupt nicht auseinanderhalten… da fehlt den allermeisten jeglicher bildungsmässiger Horizont dazu.
      Und ganz wichtig, eine gesunde Demokratie kann es nur mit freier Marktwirtschaft geben …. und nur dann…..

    • @Platon: Besten Dank für Ihre fundierten Gegenargumente zur Widerlegung der einmal mehr verquerten „Analyse“ à la Klaus J. Stöhlker.

      Wenn ich solch unbedarftes Geschreibsel eines sich angesichts des „inflationären Unwissens im Volk“ als vermeintlicher „Volksretter“ aufspielenden „Unternehmensberater für Oeffentlichkeitsbildung“ (man lasse sich diese Bezeichnung auf der Zunge zergehen….) lese, muss ich mich ernsthaft fragen, wie es denn um seinen Bildungsstand steht und woraus sein Leistungsausweis für die „Oeffentlichkeitsbildung“ besteht. Denn ausser „DAS Volk für dumm verkaufen“ und demagogische Angstmacherei, um sich vom „tumben Volk“ abheben zu wollen, kann ich diesem „Beitrag“ keine neuen Erkenntnisse abgewinnen.

      Ihr aufgeführtes Zitat von Klaus J. Stöhlker hab auch ich an angegebener Stelle kommentiert:
      https://insideparadeplatz.ch/2019/03/29/blochers-vasallen-geben-auf-der-zusammenbruch-der-zuercher-svp%EF%BB%BF/

      Aus meinem Kommentar kann ich hier 1:1 zitieren, da Herr Stöhlker sich stets desselben simplizistischen „Erklärungs“-Musters bedient – sehr wahrscheinlich das einzige, das er kennt und dementsprechend Unternehmen (=bestimmte politische Parteien) in Oeffentlichkeitsbildung“ beratet.

      Zitat aus meinem Kommentar:
      Es ist schon fast gemeingefährlich dilettantisch, die „immer schlechtere“ Schulbildung in der Schweiz einzig und allein mit der Zugangsquote zum Gymnasium zu begründen – andererseits aber auch kein Wunder, wenn man bloss ein Abitur in der Tasche hat, das seine Halbwertszeit seit mindestens einem halben Jahrhundert überschritten hat.

      Und zur Stöhlker‘schen „Tragödie unserer sterbenden liberalen Demokratien“:

      Die wahre Tragödie ist der akute Mangel an Reflexionsfähigkeit, welche nachgerade in akademisch gebildeten Kreisen fehlt. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass Intelligenz und Akademik zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind, wie dies z.B. Wolf Wagner in seiner mehrfach aktualisierten Studie „Unibluff“ aufzeigt. Notabene: Seine Erkenntnisse wurden von den PISA-Studien bestätigt.
      SPRICH: Gerade die akademische Bildung mutiert in immer mehr Disziplinen zur Verbildung zur Interessenswahrung der „Wirtschaftselite“.

      Und was diejenigen betrifft, „die es gut mit ihnen (gemäss Stöhlkers Aussage = den „meisten Menschen“ – N.B. schon allein diese Aussage zeugt von einer ungeheuerlichen Arroganz und Ignoranz) meinen“, kaschieren damit ganz häufig ihre Eigeninteressen und Privilegien, die sie knallhart auf Kosten der breiten Bevölkerung durchsetzen wollen.
      Mangels Reflexion kommt Herr Stöhlker nicht auf die Idee, dass immer mehr dieser „meisten Menschen“ nicht „nicht (mehr) verstehen“, sondern dass sie (gelernt haben zu – sic!) durchschauen. Denn „gut meinen“ bedeutet in den meisten Fällen, die Bedürfnisse anderer Menschen nicht ernst zu nehmen und sich mit paternalistischem Gehabe respektlos über sie zu stellen.

      Tragisch ist, dass Herr Stöhlker „Verstehen“ mit „Vertrauen“, verwechselt. Denn Vertrauen ist nicht nur eine notwendige, sondern gleichzeitig auch eine hinreichende Bedingung für einen Gesellschaftsvertrag, ohne diesen keine Demokratie – schon gar keine „liberale“ – existieren kann.
      Ende Zitat.

      @Platon: Ich bin etwas optimistischer in Bezug auf die Entwicklungen in „der breiten Bevölkerung“, denn m.E. sollte man diese „breite Bevölkerung“ auch nicht unterschätzen.
      Gleichzeitig stimme ich Ihnen voll und ganz zu, dass insbesondere das Desinteresse (stumme Mehrheit) in unserer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft immer noch (zu) sehr verbreitet ist und somit der Ignoranz das Feld überlassen, wie sich auch in diesem Blog leider immer wieder verdeutlicht. Mit solchen Pamphleten à la Stöhlker und Villalon wird der soziale Zusammenhalt – das Fundament sine qua non einer libertären Demokratie – der eh am Bröckeln ist, nicht gefördert, ganz im Gegenteil.

  33. „Kantone, Städte und Gemeinden verlangen Verkehrsgebühren, die einfach unanständig sind. Wer etwas zu schnell fahren muss, weil er viele Sitzungen hat, zahlt gleich hunderte von Franken.“

    Der war lustig! Wusste gar nicht, dass Sie so einen versteckten Humor haben. Finde ich gut.

    Der restliche Artikel ist ziemlich gut, die offizielle Inflation hat tatsächlich wenig mit der „gefühlten“ bzw. erlebten Inflation zu tun.

  34. „Wer etwas zu schnell fahren muss, weil er viele Sitzungen hat, zahlt gleich hunderte von Franken.“
    Aha. So begründen Sie also die Geschwindigkeitsübertretungen. Und wer nicht viele Sitzungen hat, also quasi unwichtig ist, soll sich an die Gesetze halten.

    • @ Monikalein…

      ja freie Menschen sehen das genau so.

      Sklaven lassen sich jedoch lieber vom Staat mit Myriaden an Gesetzen bevormunden und zahlen in der Folge auch gerne Bussen.

      So wie Sie.

    • Grüezi Frau Monika
      Ich denke zu wissen, was Herr Stoehlker damit meinte, und es ist total etwas anders als Sie hineininterpretieren wollen.

      „Der Schweizer hat den dialektischen Vorteil, dass er gleichzeitig frei, Gefangener und Wärter ist.“

      (Aus der Rede von Friedrich Dürrenmatt auf Václav Havel zur Verleihung des Gottlieb-Duttweilers-Preises, „Die Schweiz – ein Gefängnis“)

      Sie Frau Monika, gehören zu diesen Schweizern, wenn Sie so reagieren.

  35. Ein interessanter Ansatz: Inflation durch Qualitätserosion. Aber daran ist tatsächlich etwas. Normaler Service wird zu „premium“ während das neue „normal“ das „budget“ von Gestern wird. Neben der eigentlichen „Produktinflation“ darf man aber auch etwas anderes nicht vernachlässigen: Asset Inflation. Konnte man sich als „Normalverdiener“ mit etwas fleissigem Sparen (und ohne Erbschaften) vor einigen Jahrzehnten noch ein Eigenheim mit etwas Umschwung leisten, ist das heute in weite Ferne gerückt. Die Preise am Immobilienmarkt gehen durch die Decke, was weniger skeptische Mitbürger wahlweise durch die Zuwanderung, Nicht-Vermehrbarkeit des Bodens oder einer Kombination aus Beidem erklären („dieses Mal ist es anders“). Die Skeptiker unter uns wissen ja vermutlich woran es liegt: den Zinsen. Und diese sind 1:1 das Resultat einer hyperexpansiven Geldpolitik.

    Erschreckend ist zuweilen, wie wenig Ahnung von den grundlegenden Mechanismen der Geldpolitik die Bevölkerung hat (nicht wenige glauben sogar noch daran, dass es eine Golddeckung gäbe – das ist dann das monetäre Equivalent zum Osterhasen). Noch erschreckender ist, dass dieses Unwissen unsere Politiker, Banker und Wirtschaftsprüfer miteinschliesst. In vielen Diskussionen musste ich feststellen, dass bereits das Verstehen fundamentalster Aspekte fehlt. Natürlich hilft es auch nicht, dass das Thema als „hoch komplex“ verschrien wird (im Prinzip also: „ihr seid eh zu dumm, überlasst das lieber den Experten“). Gerade hier sollte man sich aber nicht gross täuschen lassen: Moderne Geldpolitik ist vor allen anderen Dingen doppelte Buchhaltung auf Steroiden. Der Grundmechanismus geht heute mehr den je auf diese einfache, beinahe schon fraktale, Regel von Soll an Haben zurück. Natürlich kann man sich immer noch über die genauen Auswirkungen streiten (was ich z.B. hier mit Herrn Meyer schon zu genüge getan habe), aber man sitzt wenigstens nicht mehr jedem Schmarren auf.

    Aber sogar beim „Grundmaterial“ für zukünftige Buchhalter – bei den KV Lehrlingen – sind Bestrebungen im Gange dieses evident wichtige Fach (noch weiter) zu kürzen.

  36. Der Staat trägt für den Mittelstand die Hauptschuld an der Inflation: Krankenkassenprämien!

    Vor 25 Jahren Fr. 20.00 heute CHF400.00 und höhere Selbstbehalte. Das ist das richtige Osterei.

  37. Das alles läßt sich an der seit über zwei Dekaden währenden Nullzinspolitik der Bank of Japan vortrefflich studieren.

    Trotz faktischer Vollbeschäftigung sinkt dort der Wohlstand der Bevölkerung.

    Letztlich hat nun auch Europa den Weg in den wirtschaftlichen Niedergang angetreten.

  38. Was ist mit den Krankenkassen Prämien, die jährlich stärker steigen als das Einkommen? Allein in diesem Bereich gab es letztes Jahr 200,000 Betreibungen!

  39. Nicht zu vergessen die vielen Zwangsabgaben auf Oel und Erdgas,
    alles nur für unser „Klima“ ! wie wenn es was nützen würde, im Winter wird geheizt egal wie viel CO2 Abgabe darauf ist. Eine Erdsondenheizung ist dreimal so teuer wie eine Oelheizung. Und diese braucht Strom wo auch doppelt so teuer ist wie vor zehn Jahren, und teils aus Kohle erzeugt wird.

    • @Beat Keller: Ja, richtig, Klima ist eben nicht gratis und wenn Otto Normalverbraucher eben nur sein eigenes Portemonnaie optimiert, braucht es halt Lenkungsabgaben. Ich selbst zog in 1989 in mein Eigenheim ein, dieses hatte die damals noch exotische Wärmepumpe, und die bezüglich Dämmwerte besten Bausteine und Fenster – von meinen Nachbarn welche billige Elektroheizungen hatte, wurde ich damals ausgelacht – nun mit den heutigen Tarifen habe diese ausgelacht. Mit Oelheizungen wird es den gleichen Weg gehen.

    • @Rolf S: Es wird doch immer ein Problem vorgegeben um irgend eine Abgabe abzuzwacken. Was hatten wir vor zwanzig Jahren, Borkenkäfer,
      saurer Regen, Waldsterben. Von all dem spricht niemand mehr. Einzig
      die Baume werden um G5 Standorte grossflächig gefehlt! Dies um unsere Klima besorgte Jugend einen super G5 empfang zu ermöglichen!
      Und wir schauen auf jedes Gramm CO2 obwohl die Schweiz nur 0.1% Weltweit ausmacht. Alleine Indien und China haben 2018 2% mehr CO2 ausgestossen, selbst würde die Schweiz kein CO2 ausstossen würde es absolut nichts beitragen, aber wir Schweizer geben lieber den letzten Franken für so einen „Chabis“ aus. Da verstehe ich Keller und Herr Stöhlker 100%tig

  40. Werter Herr Stöhlker, vielen Dank für Ihren Beitrag in dem Sie wieder einmal den Finger auf einen wunden Punkt legen. Sicher werden Sie wieder viele Antworten erhalten wie etwa: das sei Gejammer auf hohem Niveau….usw. Ja, was glaubt den diese „kleine Minderheit von weniger als 5%“ die Sie erwähnen: warum gehen Herr und Frau Schweizer immer mehr bei Aldi und Lidl und für Milliarden Beträge jährlich jenseits der Grenze einkaufen? Und warum erhalten 27% der Versicherten Prämienverbilligungen. Oder – ein kleiner Blick ins Nachbarland sei erlaubt – wieso sind wir so weit, dass in Deutschland Stimmen laut werden, die nach der Enteignung von Wohnimmobilien rufen, weil die Mietzinsen kaum mehr zu berappen sind?
    Dabei spielen Immobilien-Spekulanten und Hedge-Fond (z.B. BlackRock) eine wichtige Rolle: Vanovia, Deutsche Wohnen SE und LEG (Landes-Entwicklungs-Gesellschaft) wissen bestens worum es geht. Was dort Immobilien-Spekulanten sind, dürften hier wohl die Pensions-Kassen sein, die mit ihren Geldern lieber leer stehende Wohnkomplexe erstellen, als sie mit Negativ-Zinsen bei der NB oder zu hohen Spesen bei Geschäfts-Banken zu deponieren?
    Ja, und wenn schon bekannte US-Milliardäre wie Ray Dalio besorgt sind ob eines möglichen Aufstandes „von unten“, wegen der zunehmend erschreckenden Vermögensumverteilung von unten nach oben – die wir in der CH ja auch erleben -, so sollte man doch wenigstens über Ihre Gedanken in gewissen Kreisen einmal nachdenken bevor es zu spät ist.

    https://www.linkedin.com/pulse/why-how-capitalism-needs-reformed-parts-1-2-ray-dalio/?published=t&trk=aff_src.aff-lilpar_c.partners_pkw.123201_net.mediapartner_plc.adgoal%20GmbH_pcrid.449670_learning&veh=aff_src.aff-lilpar_c.partners_pkw.123201_net.mediapartner_plc.adgoal%20GmbH_pcrid.449670_learning&irgwc=1

    • Guten Tag Herr Peter Meier,

      ein pikantes Detail i.S. Vanovia, Deutsche Wohnen SE und LEG….nehmen wir Berlin: Klaus Wowereit gibt zu Protokoll im Handelsblatt – Zitat

      „Die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften zu verkaufen, war ein Fehler“

      Die Stadt war verschuldet. Berlin wurden bewusst und zielgerichtet keine Gelder über den Länderfinanzausgleich zugesprochen, da es politisch gewollt war die tausenden von Wohnungen den „Spekulanten und politischen Wasserträger Merz&Co.“ zu lächerlichen Preisen zu verscherbeln. Der Herr ex Bürgermeister erwähnt mit keinem Wort das er Teil dieses Ensemble war. Er dient medial also als Feigenblatt. Was lernen wir daraus? Die Schulden sind immer ein Vorwand! Stichwort bei uns: AHV usw.

    • Dummkopf….

      Früher war alles besser.

      Technischen Fortschritt gabs, OK, ansonsten ist der Mensch an seinem Wohlstand krank geworden.
      Einen Crash, eine Krise, ein Krieg braucht die Menschheit alle 50 Jahre.
      Bleibt es länger ruhig, werden vom Wohlstand versorgte Menschen im Kopf träge, krank, denken sie sich Dinge wie Sozialismus, Gender, Klimaerwärmung, Bienensterben usw. aus.
      Ach ja, und wir verlieren den Christlichen Glauben, werfen uns aber dem Islam zu….

    • Früher war nicht alles besser, aber vieles schöner und vor allem vernünftiger!

    • Gut, ich werde jetzt auch offiziell ALT in der Schweiz: Mein 65. Geburtstag ist im 2019 und ich werde die ALTERS-Hilfs-Versicherung bekommen. Obwohl ich also in Ihrem Kommentar bald mit gemeint bin, bin ich schon vorher davon betroffen. Für die Teilnahme am Argumentieren gibt es meines Wissens keine Qualifikation ‚Alter‘. Höchstens kann man ‚zu jung‘ dafür sein – damit ist aber ein Entwicklungszustand des Geistes gemeint, welcher gemeinhin mit Altersklassen korreliert werden kann. Beim Argumentieren geht es darum, dass jemand sich sachlich einbringen wollen und können muss. Sachlich ist Ihr Kommentar nicht. Er lässt sich gar nicht diskutieren. Ich weiss nicht, ob das bei Ihnen vom Willen oder vom Können abhängig ist, möglicherweise auch von einer Kombination. Bitte arbeiten Sie an beidem, überdenken Sie Ihren Kommentar und melden Sie sich sachlich beim Argumentieren zurück. Das wird dann auch interessanter und lehrreicher.

    • Früher war alles einfacher. Man(n) war noch imstande mit dem Rechenschieber einen Flughafen zu planen, jeder Preis einen Fleiß voraussetzte, man Danke und Amen zu sagen pflegte.

      Heute weiss man vor Bequemlichkeit nicht mehr was man essen will, weil zu vieles auf dem Tisch liegt.

      Doch jeder Kelch wird so lange zum Brunnen getragen bis er bricht!

  41. Du hast die Pensionen vergessen. Negative Zinsen bedeuten dass alles in Aktien angelegt wird und diese Inflation wird alles vernichten. Pensionäre brauchen Geld, nicht Aktien und Aktien sind wertlos sollten Fonds oder Pensionskassen versuchen sie zu verkaufen.

    • Dürfen die PK gar nicht. Die müssen auch Minuszinsoblis kaufen. So wird das PK Kapital reduziert! Auch nominell direkt, nicht nur durch die f a l s c h ausgewiesene Inflation. Die KK-Prämien sind so ein Punkt.
      Dank an Herrn Stöhler, dass er diesen ganzen Themenkomplex aufgreift. Man könnte noch viele Argumente anführen, zum Beispiel, wie die Fleissigen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher. Die Fleissigen können nur im Rahmen Ihrer Risikofähigkeit und -toleranz in Dividenden-Aktien investieren, die Reichen haben diese Einschränkung nicht und kassieren fette Dividenden. Kauft ein Reicher Minusprozentoblis? – Ich glaube, das Ganze hat System. Seit Thatcher/Reagan. Ich war nie ein Sozialist und werde es nie sein. Revolutionär aber vielleicht schon.

  42. Ja Herr Stöhlker da wird uns vieles aufgetischt von der Nationalbank und vom Bundesrat.Die Arbeitslosenzahlen werden manipuliert wie es gerade passen sollte.Da hat der junge Politiker aus dem Aargau eine gute Idee,welche sofort wieder nieder geschmättert wurde mit den Autofreien Sonntagen. In den 1970-Jahren hatten wir mehrere solcher Autofreien Sonntage und die hatten einiges bewirkt.Es waren ja die Jahre der Öl-und Benzinbanditen die die Sprit-und Ölpreise diktierten wie es ihnen so passte. Diese Opek-Brüder wurden aber eines besseren belehrt.Ich würde es sehr begrüssen, wenn wir pro Sommermonat einen autofreien Sonntag schalten würden.Der Konsument hat es in der Hand, dass mit solchen Aktionen die Preise fallen in diesem Fall die Bezin-und Ölpreise!Die Leute welche arbeiten müssen bekommen auf der Gemeinde-oder Statdverwaltung einen kostenlosen Kleber oder sogar einen vom Arbeigeber. Das ist doch kein Problem.
    Packen wirs an!!Inflation wir kommen.

    • Einige autofreie Sonntage im Jahre ganz bestimmt eine sehr gute Idee um die trägen helvetischen Lebensgeister wiederzuerwecken. Dazu auch ein kleiner Protest gegen die vorwiegend autokratischen, despotischen OPEC-Staaten (Öl-Banditen!)

      Selbst Auflugsrestaurants in der Schweiz könnten mit etwas Fantasie von diesem Happening profitieren.

    • Ja, toll, verbrennungsfreier Sonntag bitte,inkl. Flugverkehr und keine offenen Feuer o.ä., die die Luft verpesten! Luftreinhalteverordnung mal richtig umgesetzt!
      Nur Elekro-Fahrzeuge dürfen fahren…

    • Gary, nein. Du hast das mit den Elektrofahrzeugen noch nicht so durchblickt. Der Strom wird leider noch nicht von regenbogenfurzenden Einhörnern produziert. Sie werden aber gerne von pseudoökologischen gentrifizierten Vollheuchlern gefahren. Das wäre was, der Durchschnittsdepp macht auf Fussgänger und die erlauchten fahren Quennstyle winkend am Pöbel vorbei. Konsequent in der Inkonsequenz, das wäre genau das Gegenteil von dem was ein solcher Tag symbolisieren sollte…

  43. Guter Artikel. Zusätzlich zur Konsumgüterinflation kommt die Vermögensgüterinflation (zB Immobilienpreise) als Folge der wegen der Euro-Peripherieproblematik praktizierten Niedrigzinspolitik. Die laufend erodierende CH Produkte- und Dienstleistungsqualität ist in erster Linie eine Folge der Personenfreizügigkeit, mit welcher man mentalitätsmässig und qualitätsmässig immer mehr die lange belächelten europäischen Qualitätsstandards (insbesondere dank dem südeuropäischen Einfluss) importierte.

  44. Der Etatismus schreitet voran und wird durch die Gretalobby und deren willfährigen Unterstützern im Bundesrat weiter befeuert. Eine unheilige aussenlinks-mitterechts-Allianz bewahrt die PFZ mit allen Mitteln, damit ü45 leichter entsorgt werden können. Billige Arbeitskräfte verdrängen ausgebildete Fachkräfte und sorgen z.B. im Banking für einen fortwährenden Know-How-Niedergang (versuche mal einer dort eine LOZ- oder LGZ-Operation durchzuführen – viel Spass mit den Inkompetenten). Die unersetzlichen und besten der besten Top-Manager freut’s, da ihre Boni durch die erhöhte EK-Rendite explodieren – sekundiert durch die Nationalbank, welche für rekordtiefe Refinanzierungszinsen sorgt. Zeitgleich wird aktiv an der Entwaffnung der Bevölkerung und der Abschaffung des Bargeldes gearbeitet, damit das „Volch“ ganz sicher nie mehr aufmucken kann. Das Puzzle fügt sich zu einem düsteren Bild zusammen, welches den kompletten Niedergang des Mittelstandes zum Ziel hat. Und wir alle wählen diese, unsere Schlächter auch noch nach Bern, da wir die Zusammenhänge nicht sehen wollen – die Wahlbeteiligungen liegen hierzulande bei rund 30%! 70% der Stimmberechtigten sind zu apolitischen und sedierten Zombies mutiert, welche dröge vor sich hinsiechen und allenfalls noch einen Wutpost bei 20min platzieren – das war’s dann aber auch schon. Ich beobachte den intellektuellen und naturwissenschaftlichen Niedergang in der breiten Bevölkerung nun schon seit Jahren und frage mich, warum es so weit kommen konnte. Diese offensichtliche Degeneration und der schwindende Leistungsgedanke zeigen erschreckende Parallelen mit dem Niedergang des römischen Reiches. Je länger je mehr komme ich zur Einsicht, dass politische Entwicklungen rein gar nichts mit Realismus und logischen Denkmodellen zu tun haben. Vielmehr herrschen rein emotionale Egokämpfe auf allen Ebenen, welche durch das Internet und dessen Reichweite geradezu groteske Dimensionen angenommen haben. Anstatt leadership zu übernehmen, kriechen unsere Politiker in den Allerwertesten der lautesten Mainstream-Meinung – im Moment gerade die grüne Greta-Welle, morgen die Gender-Hysterie und übermorgen die vegane Missionierung. Fazit: Es geht uns allen noch viel zu gut, sonst könnten wir uns diesen Kindergarten gar nicht leisten, sondern müssten unsere Zukunft SELBER und AKTIV gestalten und nicht einer Horde von Lügnern und Opportunisten in die Hände legen.

    • Nach dem Kommentar habe ich genügend Insideparadeplatz-Kommentare gelesen für heute.

    • Manche sagen:
      Zwei verpasste / nicht erhaltene Mahlzeiten und das Problem würde sich sehr, sehr schnell erledigen.

      Wahlweise reiche wohl auch ein zweiwöchiger Stromausfall.

      Sagen sie.

    • Duschan Wegner, Polit-Philosoph, beschreibt das so: „Deutschland arbeitet derweil an seiner ökologisch-korrekten De-Industrialisierung. Der linksgrüne Siegeszug in Medien und Schulen war für Deutschland langfristig verheerender als der Einmarsch von tausend Panzern und zehntausenden Soldaten es gewesen wäre. Ein Einmarsch hätte Widerstand geweckt, die Verdummung und Emotionalisierung aber geschehen widerstandslos, ja, das suizidale Dumme wird mit Lachen und Freudentränen begrüßt.“
      Das ist in der Schweiz nicht wirklich anders. Der gezielte (?) Niedergang des Bildungswesens ist für jedermann ersichtlich, der damit direkt oder indirekt zu tun hat.

    • Guten Morgen

      Ich darf Sie zitieren? „Und wir alle wählen diese, unsere Schlächter auch noch nach Bern, da wir die Zusammenhänge nicht sehen wollen – die Wahlbeteiligungen liegen hierzulande bei rund 30%! 70% der Stimmberechtigten sind zu apolitischen und sedierten Zombies mutiert, welche dröge vor sich hinsiechen und allenfalls noch einen Wutpost bei 20min platzieren – das war’s dann aber auch schon.“
      Hier würde ich neue Gedanken aufnehmen? Wer legitimiert denn diese DemokRATTur? Denken Sie nicht, dass 70% einfach sagen, dass sie mit diesem System nichts zu tun haben wollen? Worauf begründen diese Herren ihre Macht? Auf die 30%?
      Die Frage ist eher, wann die 70% erkennen, dass ohne ihr Einverständnis entschieden wird.
      Nichtwählen mit anschliessender Erkenntnis über die Illegitimität ist wohl die einzige Chance dieses System zu ändern. Bitte jetzt nicht an irgendwelchen demokratischen Wandel denken. Die Grünen sind eine Erfindung der US-Amerikaner und werden auch von ihnen gefördert. Soviel zum demokratischen Wandel.

      Volle Zustimmung zu ihrer Beobachtung zur Korrelation zu Rom. Allerdings ist das so geplant und alles läuft nach diesem Plan.

      Beste Grüsse

    • Hallo Stefan Waser hätte ich wohl mit Mühe so hinbekommen Ihren starken Kommentar, Gratulation! Nur bei der Umsetzung von SELBER und AKTIV wird es einen neuen „Menschen“ brauchen.Mit dem bestehenden einseitigen Bildungssystem und den bequemlichen Lebensumständen wird ein Umdenken und Handeln kaum möglich sein.Das ist ein Produkt von geistiger Reife welches nur durch Schmerz erfahren werden kann.Damit diese rein Verstandesorientierte Kapitaldiktatur durch weichere Komponente wie geistige Werte, Intuition, Empathie oder Herzenswerte ergänzt werden kann. Die Menschen müssten in selbst gemeisterten Genossenschaften, Gemeinschaften und Kooperationen sich organisieren und Verantwortung tragen. d.h. couragiert das Leben selber in die Hand nehmen, dass erfordert zwangsläufig die Stärkung des Charakters und eine ehrliche Solidarität. Die heutigen gierigen Egotrips wären dann Geschichte. Ob der CH einen solchen Ausstieg aus dem heutigen Irrweg gelingt wage ich zu bezweifeln.

    • @Genug Internet für heute
      Wahrscheinlich ist der Test einfach zu schwierig für Dich 😉

  45. Guten Abend. Viele Äusserungen pflichte ich bei. Jedoch ist die Headline falsch. Diejenigen, die glauben, die heimliche Inflation mit Spekulieren zu kompensieren, sollten sich ins Thema vertiefen.

    • im gegensatz zu den, beschriebenen, jungen ärzten, kennen alle ip-ler den befund. also: was nun/tun??? oder anders ausgedrückt: für’s vergangene gibt der ip-ler nix.

  46. Die Inflation ist die zweitgrösste Lüge nach den Arbeitslosenzahlen.

    Die sündhaftteure grünrote Politik wird uns noch den Rest geben.

    Wir fahren direkt und ungebremst in eine Wand. Eine dunkelgrün gestrichene Betonwand.

    • Das hat nicht viel mit „grüner Politik“ zu tun. Das man die Inflation so misst, dass die Vermögensgüter und z. B. Krankenkassenprämien ausgeschlossen werden, hat die neoliberale Ökonomie mit Hilfe der bürgerlichen durchgesetzt.

      Es geht vorallem darum die Löhne immer tief zu halten. Die Linken bekämpfen diese schleichende Enteignung schon seit Jahrzehnten.

      Dagegen freuen dich die SVP/FDP/CVP bei jeder Lohnverhandlung an den getürkten Inflationszahlen die ihnen sehr gelegen kommen.

      Auf der anderen Seite gewinnen die Vermögenden durch Aktien und Immobilien wegen der Geldschwemme immer mehr.

      Es ist auf der Seite der Arbeiter eine Enteignung und auf der Seite der Vermögenden ein leistungsloses Spitzeneinkommen.

      Ihre Logik die Linken oder Grünen für die Wirtschaftspolitik der bürgerlichen Parteien verantwortlich zu machen entzieht sich meiner Logik.
      PS: Wer ist denn eigentlich politisch verantwortlich für die gigantischen Kosten des AKW-Rückbaus?

    • Übrigens: Warum sind die Zinsen im minus und die Note Banken drucken Geld?
      Liegt es daran, dass in USA, EU und Ch, linke Kommunisten an der Macht sind und den Staat so finanzieren?
      Nein, in den USA ist es der Hardcorkapitalist Trump der der FED die Zinserhöhung verboten hat. Bei der EZB der Goldmann Sachs-Jünger Draghi und in der Schweiz waren es die bürgerlichen Bundesräte Schlumpf, S. Ammann und Maurer die auf Druck grosser Export Konzerne Minuszinsen auferlegen und den Franken schwächen zu Lasten des Mittelstandes.
      Wenn sie jetzt noch diese Parteien wählen, gehören sie entweder zur Vermögenselite oder wählen Leute die nicht ihre Interessen vertreten.

    • Eine „B-Schweizerin“, die sich einer A-Schreibe bedient und diese erst noch beherrscht. Dabei Superlative wie ‚zweitgrösste Lüge‘ verwendet und gegen grünrot wettert in dunklem Defätismus ‚gegen die Wand‘. Kommt mir irgendwie bekannt vor… Jaja, IP macht süchtig.

    • @ Büezer….

      Autsch au weiha….. ihre Unkenntnis tut weh.

      Die Linken bekämpfen die Enteignung…Mannnnn… so ein Unsinn.
      Die Linken sind diejenigen die in den letzten 100 Jahren immer enteignet haben. Sie arbeiten gegen das Privateigentum….
      Das tun sie durch Steuern welche unter Linken Sozialstaats und Wahlverprechen immer nur eine Richtung kennen…. nach oben.
      Und sie tun es gerade in Deutschland wieder, obwohl man in der DDR sah was aus Staatseigentum unter Sozialisten wird.

      In Venezuela. verdienten die Arbeiter um 1990 mehr wie einer in den USA…. heute unter den Sozialisten ist deren Durchschnittseinkommen auf ca. 10 Dollar pro Monat abgesackt, etwa auf das Niveau afrikanischer Entwicklungsländer. Sozialismus löste eben alle Probleme, vor allem die mit den Aufbewahren von Geld….(((-:

      In Deutschland will man Firmen die grosse Mengen an Wohnraum besitzen ….enteignen, dass damit der Staat sie verwaltet um allen günstigen Wohnraum zu geben.
      Zur Erinnerung…. in der DDR durfte man für Wohnraum pro Quadratmeter nur 1 DDR-Mark Zins erheben.
      Die Folgen sah man 1989, die Innenstädte waren völlig verfallen, die meisten Wohnungen marode, niemand vermietete mehr etwas wenn er nicht unbedingt musste.

      Büezer…. die „Vermögenden“, sprich die grossen Geldbesitzer werden im Moment schnell reicher wegen der Politik der Nationalbanken mit ihrer ungezügelten Geldmengen-Vermehrung.
      Auch da spielt die Inflation kräftig mit.
      Diese Gelder landen nicht in der produzierenden Wirtschaft, sondern bei den Spekulanten…. denn damit werden die Banken dauer-gerettet und nur weher wenig die Wirtschaft unterstützt.
      Die Wirtschaft selber kämpft seit eh und jeh ums bestehen im Markt…..der allerdings nicht mehr frei ist.
      „Neo“-Liberal hat nichts mit Konservativ und nichts mit Liberal zu tun, das ist nur eine Propagandamär. Neoliberal ist eine Wirtschaft die im etatistischen Treibhausklima der staatlichen Überregulierung entstanden ist.

      Dabei haben die Linken kaum je Widerstand geleistet, Blocher aber schon….
      Viele Wirschaftsbosse haben sich einfach angepasst…… Opportunisten findet man überall.

      Bitte fangen sie an zu lesen, lesen, lesen….

    • Das ist nicht das Ergebnis einer – in Ihren Worten – „grün-roten Politik“, sondern das Ergebnis unserer marktwirtschaftlich-freien Entwicklung.

      Und das Ergebnis der Gier privatwirtschaftlicher Unternehmen (wer zahlt den Bankern die Boni?, zunehmende Arztbesuche wegen Kleinigkeiten, für alles und jedes eine OP mit stationärem Aufenthalt etc. etc.)

      Die Haupttreiber unserer Inflation sind erwiesenermassen die Energie- und Wohnkosten (Bauteuerung!!), gefolgt von den Gesundheitskosten.
      Es ist eben diese Anspruchs-Inflation unserer verwöhnten Gesellschaft, die das hauptsächlich erzeugt.

      Mit „rot-grün“ hat dies nichts zu tun.

      Aber eben: es ist einfacher, die Schuld populistisch diesen anzuhängen als bei der bürgerlichen Interessenpolitik zu verorten.

    • Walter der Rothe,

      Du hast echt Probleme, und das Geringste davon ist, dass Du zu viel Zeit hast. Alle, welche auch nur ein bisschen den Mangel an Zwischenmeschlichkeit anprangern werden von Dir gleich mit Deiner ewig gleichen langweiligen Ansprache zugemüllt. Kapital gut, Arbeiter schlecht. Nazionalstaat gut, Regulierung schlecht. Jegliche Anstrengung den Fehlentwicklungen beizukommen ist Kommunismus, jegliche weitere Möglichkeit der privaten Besitznahme ist die ewigwährende Erleuchtung. Das ist doch nur noch peinlich und entbirgt jeglicher Faktenlage und Relevanz. Du als möchtegern Historiker solltest doch wissen, dass Propaganda am Schluss immer auf die Propagandisten exponenziell zurückfällt. Dein immerwährend beschworener Zeithorizont der letzten 100 Jahre in Ehren, aber es gibt keine echten Kommunisten mehr, so wie es keine Liberalen mehr gibt, so wie es keine bestimmende katholische Kirche mehr gibt und so wie es keine Nazis mehr gibt. Lass uns nach vorne schauen und das Beste für alle dabei herausholen, ohne Rücksicht auf verbrämte alte Gesinnungen.

      Streng Dich mal ein bisschen an und hilf uns mit Lösungen, anstatt uns immerfort den ewigestrigen mahnenden Stinkefinger zu zeigen.