Khans Russen-Truppe richtet Chaos in CS an

Khan, Nummer 2 beim Finanzmulti, hat ein Problem mit Oligarchen – Nun ist die Finma im Haus – Was lief beim CS Trust?

Ein Mann will nach oben: Selten passte der Spruch besser als beim Schweiz-Pakistaner Iqbal Khan. Der würde gerne rasch den nächsten Karrieresprung machen.

Seit bald 4 Jahren leitet Khan den Bereich International Wealth Management der Credit Suisse. Dort beeindruckte der ehemalige Auditor mit ständig neuen Rekorden: beim Neugeld, beim Gewinn, beim Wachstum.

Doch die Success Story hat eine Kehrseite. Khan tut alles für den schnellen Erfolg. Wenn er dann den rechtzeitigen Absprung verpassen sollte, könnte ihn das den Kopf kosten.

Absprung vor Desaster? Khan (LinkedIn)

Die Anzeichen verdichten sich nun, dass in Khans Reich vieles im Argen liegt. Vor allem die Affäre rund um einen Ex-Premier von Georgien lässt aufhorchen.

Es handelt sich um einen Milliardär namens Iwanischwili. Der wurde Opfer eines CS-Bankers, der es vom Kosmetika-Verkäufer zum CS-Super-Betreuer gebracht hatte. Einzige Qualifikation: Russisch.

Hinter der adretten Maske steckte ein ausgebuffter Betrüger. Der Mann betrieb ein Ponzi, stopfte Börsenverluste mit Kundengeldern.

Vor Jahresfrist wurde er in Genf zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Nun läuft eine zweite Gerichtsrunde.

Die CS stellt sich auf den Standpunkt, selber Opfer zu sein. „Die Credit Suisse Trust Group hält sich an alle geltenden Gesetze, Regeln und Bestimmungen in den Ländern, in denen sie tätig ist und erfüllt die höchsten Governance- und Compliance-Standards“, sagt eine Sprecherin.

Und zum Fall selbst meint sie:

„Das Genfer Strafgericht bestätigte in seinem Urteil vom 9. Februar 2018, dass der ehemalige Kundenberater gegen interne Vorschriften und Schweizer Recht verstossen hat und dass er strafbare Handlungen begangen hat, um das Kontrollsystem der Bank zu täuschen, er sein betrügerisches Verhalten vor anderen Mitarbeitern geheim halten konnte und dabei von niemandem intern bei seinen Straftaten unterstützt wurde.“

Die unschuldige CS, so diese Version.

Die Anwälte von Milliardär Iwanischwili sehen das anders. In einem ganzseitigen Inserat in der Financial Times fragten sie vor 2 Wochen: „Why did Credit Suisse’s systems and controls not prevent the fraud?“

Torpedo ins Herz der Bank: Financial Times-Inserat

Es ist die zentrale Frage. Sie zielt mitten ins Herz der Bank. Respektive jenes von Iqbal Khan, des CS-Überfliegers.

Khan war 2013 von der Ernst & Young zur CS gestossen. Er wurde Co-Finanzchef des damaligen globalen Wealth Managements.

Als eine seiner ersten Taten installierte Khan ein sogenanntes Business Risk Management, kurz BRM. Es handelte sich um die First Line of Defense, wie das im Jargon heisst.

Gemeint ist, dass schon an der Front und nicht erst im Backoffice bei den spezialisierten Überwachern Rotlichter aufleuchten würden.

Im Fall Iwanischwili und seinem Kosmetik-Banker blinkte dann aber gar nichts. Die Verluste in dreistelliger Millionenhöhe kamen aus reinem Zufall zum Vorschein; weil die Börsen einbrachen.

Seither steht Khan als jener Spitzenbanker der CS da, der rund um Iwanischwili ein Problem hat. Sein Sicherungssystem namens BRM hatte versagt – auf ganzer Linie.

Das ist das Brisante an der Inserate-Offensive der Iwanischwili-Anwälte. Sie machen mit ihrem Text unter dem Titel „CS Victims“ klar, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelt. Sondern dass höchste Manager der Bank die Verantwortung für die horrenden Verluste tragen.

Für Khan wird der Russenfall ungemütlich. Diese Woche hat er Besuch aus Bern. Die Überwacher der Finma wollen von ihm mehr wissen zu seinem Bereich.

Die CS betonte heute früh nach Publikation dieses Artikels, es gebe „keinerlei Kausalzusammenhang zum Fall Iwanischwili“.

Wenn es um vermögende Russen-Kunden geht, kommt ein gewisser Robert Cielen ins Spiel. Der Managing Director rapportiert als Chef Emerging Markets direkt an Khan.

Cielen weiss auch rund um den Fall Iwanischwili viel.

Vergangenheit im CS Trust: Cielen (LinkedIn)

Die Assets des Russen-Milliardärs lagen nämlich im CS Trust. In dieser CS-Einheit betreute die Grossbank besonders reiche Kunden.

Und wer war operativer Chef des CS Trusts? Robert Cielen. Damit gerät Cielen mitten in den Strudel.

Von Chef Khan wird er geschützt: Cielen gehört zu dessen engsten Vertrauten. Intern verstehen viele nicht, wie das möglich sei.

Cielen verantwortet als Emerging-Markets-Leiter auch Russland, eine Region, mit der er ansonsten wenig am Hut hat.

Umso besser mit dem grossen Land im Osten und dessen unglaublich reicher Oberschicht kennt sich Cielens Unterstellter aus. Es ist ein Managing Director namens Anton Cherny.

Mann fürs Grobe: Cherny (Facebook)

Cherny war in den Nullerjahren der vergoldete Intimbanker eines Oligarchen, welcher später in negative Headlines geraten sollte.

Cherny habe einen besonderen Draht zu Khan, ist aus der CS zu vernehmen. So habe der Russland-Chef zusätzlich die Verantwortung für den Israel-Bereich übertragen erhalten. Auch dort steht die CS unter Druck.

Cherny und seine Russen-Berater würden das Geschäft mit den Oligarchen zum „Wilden Osten“ machen, ist eine Auskunftsperson überzeugt.

Die reichen Russen-Klienten würden von Cherny&Co. zur Ader gelassen. Mehr Ertrag, jetzt, sofort, laute deren Motto. Dafür würden sie den Kunden so viele Finanzprodukte aus der eigenen Küche verkaufen wie nur möglich.

Und Khan? Der würde Cherny machen lassen. Derweil der formelle Russen-Oberchef, Robert Cielen, kaum eine Ahnung habe vom alten Zarenreich.

Das Treiben dauert an, obwohl der CS im Fall Iwanischwili Schadenersatz droht. Die nächsten potenziellen Sprengsätze sind bereits gelegt.

Kommentare

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  1. Khan war zu dem Zeitpunkt wo all dies passiert ist, kein CEO und ich denke nicht, dass man ihm diesen Case ankreiden kann. Wieso gibt es eigentlich in letzter Zeit so viele Khan Artikel bei Ihnen? Welche Kampagne soll es sein? Khan Degradierung oder Leserschaft Aktivierung weil über Khan gern gelesen wird? Denn er ist verdammt gut. Sogar Einzigartig in der Bankenwelt.

  2. Was regt man sich hier auf verstehe ich net? Was würdet ihr an ihrer Stelle tun? Die CEOs brauchen doch net new assets damit sie net blöd vor Shareholders dastehen und gute Böni kassieren. Und wenn’s um richtig grosse assets geht, und das dann irgendwann im Q2, wo man schon abschätzen kann, wohin die Jahresergebnisse so steuern, dann sitzen plötzlich – angefangen von den CEOs über Middle Management bis hin zu Compliance – ja alle Beteiligten im gleichen Boot! So viel ist doch klar! Und am Ende des Tages auch der Regulator. Aufwachen – das ist die Realität heute!

    Prinzipien? Old school private banking? Würde? Vertrauen? heavily outdated concepts! revenues am besten gleich gestern! Suitability issues? hahaha! Wir sind im Kapitalismus baby, und zwar in seiner extremen kurzsichtigen Form! Auch ein Compliancer / BRMer / AFCer will am Ende des Tages guten Bonus nach Hause mitnehmen. Schliesslich ist er ja von der eigenen Bank eingestellt… Genau DAS ist die Quelle des Problems! Die eigenen Lines of Defence inkl. auch BRM dürfen nicht von den Banken selbst kontrolliert werden. Denn genau da entstehen was? Richtig! Interessenkonflikte!

  3. Alles nur Gerüchte, ausser dem Inserat in London. Noch vor ein paar Jahren Wärter Iwanischwili, wie die Zeiten ändern. Herr hassium verfolge den chäsblat seit einer Weile, selten was seriöses gefunden. Populistische Artikel meistens ohne wert.

  4. Betrüger sind Personen mit einer grossen kriminellen Energie. Und es gibt sie ÜBERALL.
    Die Banken sind nicht zuletzt darum so überreguliert, weil jeder der abertausende Prozesse so gestaltet ist, dass Betrug quasi unmöglich gemacht wird. Aber eine 100%-ig impermeable Lösung gibt es nicht.
    Wieso wird jetzt mit dieser Geschichte wieder die gesamte CS durch den Dreck gezogen? Wie jemand schon erwähnt hat, ist der Betrug lange vor Khans Zeiten geschehen. Khan war noch nicht so lange da, als der Fall dann wirklich aufgeflog.
    Bad News sells, aber wissen Sie was, Herr Hässig, recherchieren Sie doch auch mal über die positiven Dinge, welche unsere Banken leisten. Nebst Arbeitsstellen (mit nicht wenigen zufriedenen Mitarbeitern!), Firmenkrediten, welche die Wirtschaft ankurbeln und für die Allgemeinheit wichtigen Steuerbeiträgen, gibt es hunderte von Initiativen, bei welchen sich Banken zum Wohl der Gesellschaft engagieren. Schreiben Sie doch mal was darüber.
    Surprise us!

  5. Das Business Modell „Wachstum auf Gedeih und Verderben“ von Collardi hat Iqbal aber rasch implementiert. Somit ist er auch prädestiniert als sein Nachfolger bei JB.

  6. Ist schon klar, die CS Leader haben – einmal mehr – von allem nichts gewusst. Warum fragt man sich, bekommen diese Luschen dann 2-stellige Millionengehälter?

  7. Das Problem ist, dass mit dem Banking „sauber“ gar keine Kohle mehr gemacht werden kann. Weiters ist es so, dass es halt alles Profi-Wurschtler gibt in diesen Banken, da kann auch Khan nicht viel dagegen machen. Der hat soweit der Bank nur den A..sch gerettet. Khan müsste Thiam ablösen und dann überall in der Bank so aufräumen wie im Wealth Management. Diese Story ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

    • Der Put wird dann wohl bei Expiration wertlos ausgebucht werden müssen 🙁

  8. Man fragt sich scho warum diese Truppe nicht endlich wegen fragwürdiger Geschäftsführung verantwortlich gemacht werden kann.
    Diese ewige Story vom nichts wissen und bei hochgradig umstrittener Arbeitsweise des Managements ist langsam unerträglich

  9. Herr Hässig, ihre Plattform finde ich gut, sie ist nötig. Aber Geographie ist womöglich nicht ihre Stärke: Georgien ist nicht Russland.

    • Aber georgische Millionäre und Milliardäre werden vom Russlandesk betreut. Die Nationalität tut bei diesen Kunden eh nichts zur Sache, die sind alle vom gleichen Kaliber und kamen alle mehr oder weniger auf die gleich dubiose Weise zu den Millionen.

    • @ compliance buddy : Er ist trotzdem kein Russen-Milliardär und Russenfall. Sondern ein Fall des Russen-Desk. Spitzfindig halt. Etwas mehr Sorgfalt beim Texten wäre angebracht. Etwas ungenau ist trotzdem daneben. Basta.

  10. Frage ist natürlich wer damals Global Head Compliance und General Council bei CS Trust & CS war. War das nicht ein gewisser P. Hunger ?

    • Nicht ganz das war ein gewisser Herr Strazzer- aber nur auf Papier- Herr Hunger hat den Compliance Laden „geschmissen“ …. 🙂

  11. In der Trust-Einheit sind viele ausländische Anwälte unterwegs, die wenig Anung von VSB und Regulierung haben.

    • dürften auch „viele Anwälte“ unterwegs sein.

      Alles Spuren des Joes von Walenstadt, der es bis in den „russischen Teil“ von Zypern gebracht hat?

  12. „…. erfüllt die höchsten Governance- und Compliance-Standards“, sagt eine Sprecherin. Der CS kann vieles vorgeworfen werden, nicht aber fehlenden Humor!

    • verfügt auch Mark Branson als Seelenverwandter von VR und GL der CS.

  13. Ich Frage mich, wieso da gegen Khan geschossen wird? Macht wenig Sinn. Der macht seinen Job ja gut und ist einer der Einzigen, der die CS weiter bringt.

    • Auch collardino hat seine Job gut gemacht bei der JB…jetzt man sieht die Resultate…alles schnell, somit man ist schon irgendwo anders , wenn etwas passiert…modern time: ich kassiere, die anderen tragen die Kosten und Verantwortung…zudem die Zahlen sind nur Zahlen, vorallem Sie als altgediente sollten wissen: die Substanz geht Jahr nach Jahr zurück und die Aktienkurs auch. Nicht alles was es scheint ist auch Gold…

  14. …und wenn der wilde Osten dann in ein paar Jahren abgearbeitet ist(die FINMA wird eh nix finden) und die Bussen bezahlt sind, tauchen vielleicht auch die Leichen im Keller namens Middle East noch auf…

    • Wie recht, daher meine altbekannte Forderung, alle FINMA-Leute entlsassen ohne goldenen Fallschirm und die Finanzmarktaufsicht den Amis gegen Erfolgshonorar übetragen!

  15. Wenn das so stimmt, dann ist das ein richtiger Skandal und es stellt sich die Frage, warum die CS für ihre Mitarbeiter nicht haftet oder wenigstens aus Kulanz dem Kunden gegenüber den Schaden übernimmt… Diese Inserate sind ja der absolute PR-GAU und dürften die Bank schlussendlich ein Vielfaches kosten. Ein solches Geschäftsgebaren geht gar nicht und dann erst noch den besten Kunden gegenüber.

  16. Unsere Schweizer Banken werden in Zukunft mehr als genügend Material an Hollywood liefern, dies für spannende Filmen oder Serien 🙂
    Unglaublich wir bewegen uns von ein Skandal zum nächsten. Gestern UBS heute CS übermorgen Raiffeisen u.s.w.
    Seilschaften und dubiose Geschäfte prägen unsere Zeit.
    Wir können noch lange über die EU und anderen Staaten lästern, aber bei uns ist es leider nicht viel besser. Das System ist korrupt

    • CSI : Zurich – Premiere am ZFF (kräftig gesponsert von CS…) und die TV-Serie od. Filmfinanzierung ev. mitgetragen von der CS. What a home run.

    • @ nEo

      Ja leider @ nEo, korrupt und unglaubwürdig bis ins Bundeshaus !

  17. Seit 18.01.2019:

    „CS verliert Iqbal Khan“

    „CS-Khan: Kaum wirds hart, schon Flucht zu Bär?“

    „Zeltner, Khan, Frau: Wer übernimmt bei Bär?“

    „Iqbal Khan schmeisst Megaparty im Bürgenstock“

    „Panik bei CS: Springt Iqbal Khan zur Julius Bär?“

    BESESSEN!!!

  18. Der CS Khan (Kahn) sinkt weiter. Die Chefs sind ein Fall fuer die Compliance und sahen fröhlich ab. Sie sind jederzeit ersetzbar🙊🙈🙉 Die Mitarbeiter, die sich abrackern kaum, da ein Mangel an qualifiziertem Personal herrscht.

  19. Für „normale“ RM ist das Leben beim CS unerträglich.
    Jeden Tag Formuläre ausfüllen, Listen, Kontrollen, interne Konkurrenz (Beispiel Milano-Lugano).
    Nulltoleranz gilt nicht für alle (siehe Fall Ivanishvili).
    Wo waren BRM Kollege bei diesem Fall ? Ich bin der Meinung, alles war sorgpfältig in den Händen von Juniors Anwälte, die hunderte Mails sich selbst weitergeleitet haben. Oben waren Rennvelos-Vergleiche wichtiger.

    • ist jeder selber schuld, wenn er noch als RM bei der CS ist. Aber es ist halt doch bequem…..

  20. Banken langweilen mich zunehmend. Menschen, die nur mit Geld arbeiten, scheinen immer mit einem Bein im Knast zu sitzen. Banken können doch gar nicht erfolgreich sein, wenn sie nur legal arbeiten. Das war vor dem Fall des Bankgeheimnisses so und jetzt erst recht.

  21. Simpel – man kann Geld nicht vermehren – es ändert sich nur der Besitzer. Und derjenige der schon viel hat, kann einfach immer mehr machen. Mehr ist es nicht hinter dem ganzen „ach ich bin so toll“ Getue der Banker. Und jeder versucht sich dabei so viel wie möglich selbst zu krallen. Aber es wird die Zeit kommen, da bricht das Ganze in sich zusammen, weil das Volk dann kein Geld mehr hat und die Umverteilung nach oben fertig ist. Achso – das macht ja nichts, denn mit der neuen EU-Waffengesetzgebung haben wir das dumme Volk dann ja auch entmachtet, damit es sich auch nicht mehr wehren kann. Ein Rückfall in die Zeit von Königen und Bauern – schöne neue Zeit.

  22. erinnere mich an die guten alten tage der cs (hörten ende der 80iger auf), als mitarbeitende noch verantwortungsvoll, anstand und würde – vor anderen und sich selbst hatten. geschichten wie diese hätte es nicht gegeben. ich staune jeden tag aufs neue was am paradeplatz (und bei der aufsicht) alles veranstaltet und geduldet wird. kann man der bank nicht einfach den stecker ziehen damit mal ruhe ist.

    • Sorry, da waren Seilschaften und Filz noch und noch am Werk. Banker vor allem mit der persönlichen Profilierung und mit Speichellecken beschäftigt. Jeder produzierte Papier, lief mit der Aktentasche umher und täuschte Geschäftigkeits vor. Neid und Missgunst waren vorherrschend!

  23. Die grossen CS-Sauereien laufen offenbar vorzugsweise über die „ungezogenen CS-Töchterchen“, sei dies gebunkerte Oligarchen-Kohle im CS Trust oder verdeckte Finanzierung in Milliardenhöhe (angeblich für Thunfischboote), die über die CS International, London, und CSSEL, London, lief und bei der das Kreditrisiko wohl weder bei der CS noch bei der VTB liegt.

    Und immer flötet die CS-Sprecherin: „Die Credit Suisse hält sich an alle geltenden Gesetze, Regeln und Bestimmungen in den Ländern, in denen sie tätig ist und erfüllt die höchsten Governance- und Compliance-Standards“.

    Und Mark Branson ist begeistert über soviel Unschuld und Ahnungslosigkeit.

    • …und Revisor X wiederholt sich zum 1000sten Mal, einfach nur gähn

    • Revisor X = KPMG Senior Consultant ohne WP (2 mal durchgeflogen)

    • @“Forget it“ / „Revisor YZ“

      2015 Gael de Boissard verlässt die CS „wegen eines Kreditskandals in Afrika“
      2015 Brady Dougan verlässt die CS aus ungeklärten Gründen
      2016 Palomar Zürich geht in Liquidation

      So sieht wohl eine verdeckte Finma-Intervention unter dem Radar der Presse aus.

  24. Die CS ist eine schlecht organisierte Tricksertruppe mit einem gescheiterten Versicherungs-CEO an der Spitze und darüber trohnt der Weisswesten-Jurist Urs der Hürdenläufer. Beides Blender der gröberen Sorte, die jedes Jahr Gelder in astronomischer Höhe kassieren.

  25. Fantastisch, dass IP jeden Tag mindestens zwei Klopper raushaut (darf man das nach LIVBAR gestern so sagen?). Aber diesem on-spot Text über die Verbärisierung der CS (oder war es schon immer so im Swiss Banking angewandter Neutralität und es treten nun nur die Krumen an die Oberfläche durch USA, AIA, OECD und FT?) hätten 10 min zusätzliches Lektorat und Satzbau-Politur nicht geschadet.

  26. Khan, heute noch auf der CS-Schaubühne und morgen schon auf dem grossen Misthaufen von Swiss-Banking.

  27. Einfach nur noch amüsant.. Dr. Hässig kommt mir mittlerweile wie ein Produzent einer schlechten Telenovela vor. Er versucht Fortsetzungen zu einer immer monotoneren Geschichte zu finden und verstrickt sich mittlerweile bei so langweiligen Themen wie diesem.

    Ein Wunder ist, dass er heute mal ausnahmsweise nicht über Thiam motzt… Wurden Sie geschmiert Herr Hässig?

    Abwertend finde ich auch, dass der Eidgenosse Lukas immer wider die Pakistanische Herkunft von Khan erwähnen muss. Khan ist in Zürich aufgewachsen, redet Schweizerdeutsch als Muttersprache und ist ein Bünzli wie er im Schweizer-Knigge steht. Kann es sein, dass da die Rassistische Ader durchdrückt Herr Hässig?

    Nun aber zum Thema. Der George ist aufgeflogen. Khans Abteilung ist mit Abstand die Beste in der CS. Ich denke er macht sein Job also recht gut.

    Versuchen Sies doch bei Telemundo Herr Hässig und lassen Sie die erbärmlichen Versuche, es wird peinlich.

    Btw. traurig machen Sie sogar noch Fallfehler im Text. Sie sind Journalist… sollte nicht passieren.

    TB

    • Wieviel erhalten Sie von der CS für diese einfältige Kritik an Hrn. Hässig. Die Fakten stimmen doch alle oder wissen Sie es besser?

    • 100 Likes gegen Lukas und pro CS? Ja sicher wers glaubt.
      Die sind aus der Propaganda-Abteilung der CS, wie auch der Text. Die wissen genau wie man IPv4-Adressen manipuliert. Stümperhaft.
      Totalitäre Bude.

  28. Den Genfer hatte Hr. Meister und nicht Khan zu verantworten. Das war vor seiner Zeit.
    Interessant ist, dass der damalige Chef Compliance von CS Trust heute Chef Compliance von der ZKB ist und dort weiterhin die Augen vor der Realität verschliessen kann. Nehme an, wie der CEO, darf auch er jeweils Punkt 17.00 Uhr nach Hause.

    • Yeap in der sogenannten STR ( Solution Strukturing) Abteilung… aber nach deutschsprachigen Anwälten sucht man da lang… und wenn er deutsch kann dann kennt er sich mit trust ein wenig aus und mit compliance gar nicht … aber dafür werden sie ja auch nicht bezahlt….

  29. FINMA im Haus?? Glauben Sie wirklich, dass erst jetzt in einem Fall vor acht Jahren untersucht wird?

    Ja, acht Jahren

    • Es gibt Fälle, die liegen länger zurück und die FINMA hat trotz Hinweisen NIE(!) untersucht! Es brauchte schlussendlich ausl. Justizbehörden die die Ermittlungen an die Hand nahmen, zwangsweise Rechtshilfeersuchen stellen mussten und sich bereits während den Untersuchungen mehrfach hinterfragten, wie es eigentlich zu rechtfertigen ist, dass einen Finanzmarktaufsichtsbehörde trotz (klarer) Hinweise untätig bleiben kann. Faktisch ist die FINMA unter Mark Branson eher der Zudiener (Beihilfer) von Fragwürdigen, als der Aufpasser auf dem Finanzplatz.

      War übrigens auch in der UBS-Geschichte in Frankreich so. Man hatte Hinweise, schloss jedoch den ‚Deal‘ wegzuschauen! Ich nannte es schon zu diesem Zeitpunkt, ein Bumerang der für viele unerwartet zurückkehren könnte. Genau das haben wir jetzt in Frankreich! Sachverhalt ist, die FINMA könnte dann plötzlich doch noch gezwungen werden hinzuschauen, die Politik muss dann plötzlich doch noch aufarbeiten und Antworten liefern und die UBS, der drohen noch an weiteren Fronten grössere Probleme. Dies weil das UBS-Duo Weber/Ermotti nach Amtsantritt, und da sind auch schon ein paar Jahre ins Land gezogen, völlig unfähig waren, initiierte Machenschaften aufzuarbeiten. JA – UBS und die Steigbügelhalter der FINMA – zig Jahre verpasst/verweigert zu untersuchen!