Steigen die Temperaturen, freuen sich die Robben

Klimatologen sind wie Banker: Sie konstruieren Modelle, die das beweisen, was sie wollen.

Robin Haug ist Winzer in Weiningen. Auf die Frage nach dem Klimawandel sagte er in der Limmattaler Zeitung: „Der Klimawandel verändert den Wein. Die paar Grade mehr merkt man. Die Weine werden immer gehaltvoller. Die Hauptsorte Pinot noir hat mehr Tiefgang und ist oftmals würziger“.

Der junge Winzer fällt damit total aus dem Rahmen: Alle sprechen von den schlimmen Folgen des Klimawandels, und er freut sich darüber. Und wahrscheinlich auch seine Kunden.

In Klimaberichten und -studien tönt es anderes. Beliebt ist die Bezeichnung Klimakatastrophe. Deswegen schwänzen Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern und Lehrer weltweit die Schule.

Der Widerspruch zwischen lokalem Wohlergehen und globaler Panik motiviert zu ein paar Fragen: (1) Wird es wirklich wärmer? (2) Ist der Klimawandel menschengemacht? (3) Was sind die Folgen? (4) Gibt es noch etwas Schlimmeres als die Klimaerwärmung?

Die erste Frage ist: Wird es tatsächlich wärmer? Und die Antwort ist Ja. Kaum jemand bestreitet die Tatsache der Erderwärmung in den letzten Jahren, obschon wir im Moment den Hintern abfrieren.

Die zweite Frage lautet: Ist der Klimawandel mehrheitlich menschengemacht? Die offizielle Meinung ist Ja. Wer das anders sieht, ist ein Klimaleugner. Davor schützt auch ein Nobelpreis in Physik nicht.

Ivar Giaever, Physiker und Nobelpreisträger (1973), glaubt nicht an den menschengemachten Klimawandel. Immerhin geht es Giaever besser als Galileo Galilei, der 1633 vom Inquisitionsgericht wegen seiner Meinung zum kopernikanischen Weltbild zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt wurde.

Der Widerruf seiner Thesen bewahrte ihn immerhin vor dem Scheiterhaufen. 359 Jahre später hob die Katholische Kirche das Urteil auf.

Ob heute die Klimaleugner auf den Scheiterhaufen gehören, scheint umstritten. Dass es bei der zweiten Frage aber mehr um eine Glaubenssache als um einen wissenschaftlichen Diskurs geht, ist offensichtlich.

Der Anspruch des IPCC-Klimarates im wissenschaftlichen Bericht von 2007 liest sich wie ein theologischer Lehrsatz: „Einfach ausgedrückt, wird diese jüngste Bewertung des IPCC wieder die wissenschaftliche Referenz für alle sein, die sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen befassen“.

Man erzählt uns auch, dass die Mehrheit der Wissenschaftler – die Rede ist von 97 Prozent – an den menschengemachten Klimawandel glauben. Falls die IPCC-These zuträfe, wäre das beste Rezept gegen den Klimawandel „weniger Menschen, oder nur ganz arme“. Das wäre aber politisch unkorrekt. Welcher Klimatologe will das schon?

Für Finanzleute pikant ist die Begründung der IPCC-Gemeinschaft für den menschengemachten Klimawandel: Die Ergebnisse basierten unter anderem auf erweiterten Datensätzen, neuen Analysen und anspruchsvolleren Möglichkeiten der Klimamodellierung.

Mit Modellen kann man aber gar nichts beweisen und voraussagen. Modelle sind – im Gegensatz zum Klima – zu 100 Prozent menschengemacht. Sie liefern genau die Resultate, welche die Wissenschaftler durch die Modellierung und die eingegebenen Daten vorgegeben haben.

Anschauungsunterricht zur Modellgläubigkeit lieferte in der Finanzkrise von 2007/8 die Bankbranche. Sie hatte während Jahren die besten Physiker und Mathematiker angestellt und mit hohem analytischem Fachwissen mathematische Modelle ihres Geschäftes entwickelt.

Die FINMA stellte 2009 ernüchtert fest: „Generell ist festzuhalten, dass die Finanzbranche und auch die Aufsichtsbehörden sich in viel zu hohem Masse auf finanzmathematische Modelle verlassen haben“. Die Modelle haben nicht nur nichts genützt, sie haben zur Entstehung der Krise entscheidend beigetragen.

Eine bessere Grundlage für eine empirische Auseinandersetzung als mathematische Modelle liefert der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Karl Popper: Für ihn sind wissenschaftliche Theorien lediglich unsichere Spekulationen, welche die empirische Wissenschaft durch die Suche nach widersprechenden Beobachtungen umzustossen versucht.

Es geht in der empirischen Wissenschaft nicht um das Beweisen, sondern um den Versuch der Falsifikation. Statt die Kritiker auf den Scheiterhaufen zu verdammen, sollten die Klimawissenschaftler die Auseinandersetzung mit den Häretikern suchen.

Die dritte Frage heisst: Nützt oder schadet die Klimaerwärmung? Die Antwort lautet: „Es kommt halt drauf an“. Dem Weininger Winzer nützt sie. Den Eisbären im hohen Norden schadet sie. Den Robben Babys im hohen Norden nützt sie, denn es gibt weniger Eisbären, von denen sie gefressen werden.

Für die Schweiz sieht das so aus: Die Durchschnittstemperatur betrug in Zürich in der Klimaperiode 1981 bis 2010 9,4 Grad Celsius. Würde diese extrem um 3 Grad steigen, hätte Zürich genau das Klima, das in den letzten dreissig Jahren in Lugano herrschte.

Das wäre keine Katastrophe, es gäbe etwas mehr Touristen und etwas weniger Banker. Und die 22’000 Einwohner der westsibirischen Stadt Dudinka könnten mit einer Durchschnittstemperatur von minus 7 statt minus 10 Grad auch ganz gut leben.

Selbst die gut 9 Millionen Einwohner von Kairo würden bei durchschnittlich 25 Grad statt 22 nicht aussterben.

Zur Frage 4: Gibt es noch Schlimmeres als die Klimaerwärmung? Ja, sicher. Klimaexperten lieben es, das Wort „Umwelt“ als Synonym für „Klima“ zu verwenden. Das ist falsch. „Klima“ ist ein Unterbegriff, „Umwelt“ ist der Oberbegriff.

Der Klimawandel ist bei weitem nicht das gravierendste Umweltproblem. Zur Umwelt gehören neben Klima auch Wasser, Meere, Luft, verseuchte und gesunde Böden, Bodenschätze, Tiere und Pflanzen, dann auch Infrastrukturen, Verkehr, Wasser, Energie, Abfälle, Erholungsräume.

Der Mensch definiert Umwelt als das, was ihn umgibt, worin er lebt und was er zum Leben braucht. Der Referenzbezug auf den Menschen unterscheidet den Begriff „Umwelt“ inhaltlich von ähnlichen Begriffen wie Ökosystem.

Im Gegensatz zum Klima, das vom Menschen kurz- bis mittelfristig kaum beeinflusst werden kann, können wir unsere Umwelt sofort, nachhaltig und wirkungsvoll verändern. Das ist sowohl wichtig wie auch dringend.

Wir können die PET-Flasche und die Bierbüchse ordnungsgemäss entsorgen, statt sie zum Autofenster hinaus zu schmeissen. Der Bauer und seine weidenden Kühe werden dankbar sein.

Ein ganz ganz grosses Umweltthema ist das Wasser. Über zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Über 800 Millionen Menschen haben noch nicht einmal eine Grundversorgung mit Wasser, vor allem in ärmeren, ländlichen Gebieten. In weiten Teilen Indiens geht das Grundwasser schnell zur Neige.

In grossen Städten dagegen, vor allem Peking und Delhi, ist die Feinstaubbelastung ein schlimmes Übel. Sie tötet gemäss neuesten Schätzungen vier Millionen Menschen pro Jahr. Die Aufzählung liesse sich beliebig erweitern.

Alle diese Umweltprobleme scheinen lösbar. Allen ist jedoch eines gemeinsam: Je mehr Menschen es auf der Erde und in den einzelnen Ländern gibt und je besser es diesen Menschen wirtschaftlich geht, desto höher ist die Belastung der Umwelt.

Gemäss dem ersten Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28, sprach Gott zu den neu geschaffenen Menschen: „Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht“.

Wir Menschen haben diesen Auftrag wohl etwas zu wörtlich genommen.

Kommentare

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  1. Lieber Herr Geiger

    Pragmatische Umweltpolitik hat nichts mit Fakes und Religion zu tun. Genau so wie die Landwirtschaftspolitik der SVP.

    Sie können darüber spötteln so viel sie wollen. Die Naturgesetze können Sie trotz aller humoristischen und satirischen Einlagen nicht wegreden. Sie bewirken höchstens das Gegenteil. Und es ist auch nicht interessanter, wenn Sie es jeweils unter anderen Vorzeichen im Vorfeld der Wahlen mehrfach wiederholen.
    mfG

  2. @Wilhelm Tell

    „Offenbar können sie zweitausend Schafe mit drei Schäferhunden und einem Schäfer kontrollieren. Zumindest in der Schweiz.“

    oh Doch! Würde George Orwell noch leben…..

    Interessant wird es noch werden, wenn die „Immobilienbesitzer“ hierzulande demnächst feststellen werden, dass das aktuelle Schweizer-Modell dazu führen muss, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen – fast keine Immobilie gehört hier der Bevölkerung. Der fette Teil in der Altersvorsorge ist im Kaptaldeckungsverfahren (2. Säule) gebündelt und was d.h., wenn die Zinsen steigen – brauche – ich Ihnen wohl nicht zu erläutern – hinzu: über 6 Milliarden Verwaltungskosten p.a. Die Versicherten zahlen Milliarden Gebühren, um ihre Alterssicherung in einem Rückzahlungsversprechen verwalten zu lassen – mehr schlecht als recht. Mit Hilfe seiner systemrelevanten Banken bleibt der Staat somit in der Schweiz in der Lage seine eigene Bevölkerung zu disziplinieren. Bis jetzt hat sich hier noch niemand beklagt, weil alle „@Gessler&.Co/90% der Schweiz“ im Glauben gelassen wurden, diese Form der Querfinanzierung, sei ein „Geschäft“ für sie. Es sind Menschen die auch nie gelernt haben Dinge kritisch zu hinterfragen. Schauen Sie sich die öffentlichen Schulen an. Die perfekte Schmiede um Generationen von Schafen heranzuzüchten. Ergo: Es sind fiskalpolitischen Konstrukte die eng mit dem Immo-Markt und Altersvorsorge verknüpft sind; ein Schlarafenland für die kapitalintensive Finanzlobby, somit die Brutstätte von Korruption und Unterwanderung von Politik und Departemente. Herr Lukas Hässig hat den Artikel von Gestern i.S. UBS Kundendaten entfernen müssen. Darin war aktenkundig festgehalten, dass es die UBS war die die Landesregierung erpresst hat. Zufall? Wir werden sehen…

  3. Herr Geiger:

    Die Robben sind trotz Thermoregulation auf den Sprung ins kalte Wasser angewiesen, um zu überleben. Nur-Hitze freut sie gar nicht!
    Thermoregulation funktioniert nur, wenn der Temperaturspread zwischen Luft und Wasser > 10 Grad Celsius beträgt. Dies aktiviert den Vorgang.
    Verschwindet dieser spread findet keine biologische Thermoregulation mehr statt. Im Übrigen gibt es sowohl Ober- und Untergrenzen.

    Ihre Aussage, wonach sich die Robben bei zunehmender Temperatur freuen ist populistisch; denn Robben verhalten sich nur innerhalb bestimmter Temperatur-Spread-Parameter normal.

    Eisschmelze und zunehmende Lufttemperaturen freuen die Robben keineswegs. Der Großteil der Robben lebt daher in polaren und subpolaren Breiten.

    Von der Thermoregulation bei den Robben als Analogieschluss abzuleiten alle Lebewesen würden sich durch Genmutation zunehmender Wärme anpassen ist eine Fiktion. Denn ein Genanpassungszeitraum ist um Faktoren länger als die Zunahme der Wärme.

  4. ja genau … wir Menschen (7’639’620’796 and counting ..) haben gar nix damit zu tun, einfach so weitermachen, ganz unschuldig, Meer versauen, Plastik produzieren, Glyphosat im Garten, fracking und und und.
    (Modus sarkastisch: OFF)

    Mal ehrlich, wer Heute noch glaubt, das wir Menschen unschulding sind, ist einfach nur dumm und nicht mehr zu reten. Menschen sollen alle sterben, dann geht es unsere Planet endlich mal wieder besser.

    Just think about it when it’s too late …. SELBERSCHULD!

    Und übrigens:

    „der Physiker Ivar Giaever: 1973 wurde er für seine Entdeckungen zum Tunneleffekt in Halb- und Supraleitern ausgezeichnet. Den Physiknobelpreis hat er völlig zu Recht bekommen – bei den Konferenzen in Lindau spricht er allerdings regelmäßig über ein ganz anderes Thema: den Klimawandel. Im Jahr 2012 erklärte er dort zum Beispiel dem Publikum: „Ich habe mich nie sehr stark für die globale Erwärmung interessiert. Wie die meisten Physiker habe ich nicht viel darüber nachgedacht. Aber 2008 nahm ich hier an einer Vortragsreihe über globale Erwärmung teil und musste mich informieren. Ich verbrachte einen Tag oder vielleicht auch nur einen halben Tag auf Google und war erschrocken darüber, was ich erfahren habe.“

    Das, was Giaever nach diesem „Kurzstudium“ der Klimawissenschaft so schockierte, war allerdings nicht die Realität des von Menschen gemachten Klimawandels und seiner Auswirkungen. Seine Google-Recherche machte ihn zu einem Gegner der Klimaforschung. Dass die Erde sich erwärmt, steht für Giaever nicht fest; dass Kohlendioxid für eine Erwärmung verantwortlich ist, will er nicht akzeptieren. Der Klimawandel sei kein Problem, und die Klimaforschung sei gar nicht in der Lage, verlässliche Aussagen zu machen.“
    (https://www.derstandard.de/story/2000065198711/wenn-nobelpreistraeger-auf-irrwegen-wandeln)

    • @oldwhiteguy-soIcanspeak:
      Sie vermischen Umwelt- und Klimaschutz miteinader, was komplett unterschiedliche Paar Schuhe sind! Sehr undifferenzierter Beitrag!

      Stimmt, die (Um-)Welt haben wir bald komplett zerstört, und um davon abzulenken erfand man die Lüge der menschengemachten Klimaerwärmung! Während die ganze Menscheit auf’s Thermomenter guckt, kann die Zerstörung unseres Planeten im Namen des Kapitals weiter vorangetrieben werden. Für 5G werden in Europa bspw. tausende von Bäumen in den Städten gefällt – da sie angeblich krank sind. In Wahrheit stehen sie der hochfrequenten Datenstrahlung im Weg…

    • @Visionär

      Zum Umwelt- und Klimaschutz gehören alle Dinge, die den natürlichen Lebensraum für uns Menschen, aber auch für die Tiere und Pflanzen erhalten.

      „Während die ganze Menscheit auf’s Thermomenter guckt, kann die Zerstörung unseres Planeten im Namen des Kapitals weiter vorangetrieben werden. “
      Da stimme ich vollig zu.

  5. Der griechische Gelehrte Aristarch von Samos hatte um 280 vor Christus die Idee, die Sonne in den Mittelpunkt des Planetensystems zu stellen und die Erde sich um eine Mittelachse drehen zu lassen.
    Es dauerte allerdings bis 1540 nach Christus, bis Nikolaus Kopernikus in seinem Werk „De revolutionibus“ diese Idee aufgriff.
    Weitere 100 Jahre verstrichen, bis Kepler den mathematischen Unterbau für das heliozentrische Weltbild schuf.

    Daran sind drei Schlußfolgerungen festzumachen:
    1.
    „Wissenschaftliche Fakten“ können je nach Bedarf von Institutionen wie Kirche und Staat (= Medien) unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt nahezu unbegrenzt im Mainstream aufrechterhalten werden.
    2.
    Paradigmenwechsel wie z.B. der Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild geschehen vorzugsweise in Zeiten des Machtverlustes der zuständigen Institution. In diesem Beispiel tritt der Übergang ins heliozentrische System direkt in der Reformationszeit und in einer kriegerischen Auseinandersetzung (1618-1648: Dreissigjähriger Krieg) auf.
    3.
    Das Thema „Klimawandel“ ist eigentlich ein Synonym für den endgültigen Machtverlust der etablierten Kirchen auf dem Weg in eine multikulturelle und multireligiöse Neuausrichtung der europäischen Gesellschaft.

    Bibliographie:
    „Tanz um das Goldene Kalb“ – Bibel
    „Kinderkreuzzüge im Mittelalter“ – Greta Thunberg
    „Etablierung eines Schuldsyndroms zum Machterhalt“ – Nicolo Machiavelli

    So sind wir auch mit der sogenannten „Demokratie“ seit Athen nicht mehr weitergekommen. Die Auswahl zwischen zwei vorselektierten Persönlichkeiten (USA) oder alle vier Jahre ein Kreuzchen (Deutschland) ist der Nachweis für die totale Perversion einer einstmals guten Idee.
    Trotzdem wird Ihnen ein hoher Prozentsatz der Bürger der westlichen Welt versichern, in einer Demokratie zu leben.
    Das Ende dieses Lieds ist dann der bolschewistische Parteikommissar, der Ihnen die fünf Finger einer Hand ins Gesicht hält und sie fragt, wieviele Finger sie sehen.
    Die richtige Antwort kenne ich auch nicht. „Fünf“ ist jedoch definitiv falsch.

    • Hoppla,
      da hat sich Wilhelm Tell im finalen Schuss vertan.

      Und unser Hobby-Historiker hat sich einmal mehr in Verschwörungstheorien verirrt.

      Ist auch am einfachsten dann zum argumentieren.

    • @ Gessler

      Tja, wenn man statt zu lamentieren auch mal argumentieren könnte !

      (Ihr Beitrag ist leider ohne jegliche Substanz, sogar hinsichtlich der Widerlegung einer oder mehrerer Verschwörungstheorien)

    • @Wilhelm Tell

      Ich bezweifle, dass sich hierfür (Ihre Auslegungen) eine grosse Anzahl „Leser“ finden lässt die das versteht. Natürlich lebt Demokratie vom Kompromiss. Aber den kann man – Toleranz vorausgesetzt – in allen Fragen eingehen, die keine Kernauffassungen betreffen. Dass letztere nicht verhandelbar sind, versteht sich auch für unsere Gesellschaft (noch) offenbar von selbst, denn wir würden sicher (noch) nicht aus ökonomischen Erwägungen die Flüchtlingsbote in der Mittelmeer/Ägäis versenken, unsere Behinderten abspritzen noch Rentnern notwendige Operationen/Behandlungen verweigern. Die überwiegende Anzahl der Mitbürger in der Schweiz haben ein Prozess der Jahrzehnten langen Entmündigung hinter sich. Die persönliche Erfahrung, der eigene „gesunde Menschenverstand“ sind aber unverzichtbare Hilfsmittel zur Bewältigung nicht nur von Alltagsproblemen, sondern auch Grundlage Dinge kritisch zu hinterfragen. Das gilt schon für die Beurteilung von politischen Verhältnissen in nahen/fernen Ländern und Zeiten.
      Die persönliche Erfahrung liefert hier oftmals nur Vorurteile und Fehleinschätzungen die auch die Sicht nach Innen (Schweiz) verunmöglicht. Dessen sind sich Konzerne/Lobbys/Eliten in unserem Land sehr wohl bewusst.

      Klima: M.E. (kein Naturwissenschaftler) hat der Mensch schon vor langer Zeit damit begonnen, Wälder im grossen Stil zu roden und durch langjährige Vergiftung der Meere Meeresorganismen wie Algen und Plankton zu zerstören, die für einen grossen Anteil des Sauerstoffs verantwortlich sind. Das vormalige Gleichgewicht wird also empfindlich gestört, indem der Mensch jenes über Jahrmillionen unter der Erde gelagerte CO2 innerhalb weniger Jahrzehnte wieder in die Luft feuert und zeitgleich natürliche Kohlenstoffspeicher reduziert.

    • @ Platon

      = Kernauffassungen =
      Gerne gebe ich zu, daß sie Recht haben, daß nämlich die Mehrheit in diesem Land ihren Consensus bezüglich bestimmter Gesellschaftsstrukturen nicht aufgeben will. Insofern ist mein Beitrag durchaus als weltfremd zu bezeichnen.

      Wenn jedoch ein Bundesanwalt nach Rücksprache mit der Bundesrätin für das Departement Justiz offenkundig abspricht, zu welchen Bedingungen Straftatbestände mit ausländischen Stellen abgewickelt werden, dann fällt mir die Aufrechterhaltung einer homogenen Kernauffassung mit dem Rest der Bevölkerung immer schwerer.
      Kommt dann noch dazu, daß der Eindruck entsteht, daß Leute wie Rudolf Elmer oder auch Thurgauer Kantonalräte juristisch belangt werden, obwohl sie widerrechtliche Straftatbestände aufgedeckt haben, die tatsächlichen „Täter“ aber straffrei bleiben, so ist für mich ein Ausmaß an Korruption erreicht, das ich in der Schweiz niemals für möglich gehalten hätte.
      Allein die Connections, die Banken und Mandatsträger mit ausländischen Anwaltskanzleien unterhalten, zeigt doch, daß die „Justiz“ bereits verlagert worden ist und längst keine rein staatliche oder Gesetzestexten zugeordnete Angelegenheit mehr ist.

      Da ist bei mir ein Großteil des Geschirrs für alle Zeiten zerschlagen worden.

      Die Nachfolger einer „Consensus um jeden Preis“-Bewegung ernten bei mir nur mehr ein müdes Lächeln.

      Beispiel heute: Rudolf Elmer schreibt hier auf Inside Paradeplatz, daß Schweizer Richter eine 10%-15% Gehaltsabgabe an politische Parteien entrichten.

      Ich hielt diese Aussage zunächst für eine Verschwörungstheorie.

      Nun halte ich ein UM-Dokument in Händen, daß noch ganz andere finanzielle Verstrickungen in der Schweiz offenbaren. Verstrickungen, die geeignet sind, das gesamte politische System (Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Justiz, Funktion des Bundesrats, Funktion des Parlaments, Lobbyismus) nochmals komplett über den Haufen zu werfen.

      Offenbar können sie zweitausend Schafe mit drei Schäferhunden und einem Schäfer kontrollieren.
      Zumindest in der Schweiz.

  6. Die SVP ist der Auffassung:

    (1) dass Umweltbelastung kein Problem ist, und dass diese von Linken und Grünen, der Wissenschaft und Fake-Presse herbeigeredet werde.

    (2) dass das Klima von den Menschen und deren technischen Errungenschaften unabhängig sei.

    (3) dass importierte Umweltverschmutzung an der Grenze halt mache, wenn die Grenze geschlossen werde; sprich abgeschottet werde.

    So einfach ist dieses Weltbild. Mit Grenzschliessung lösen sich gemäss der SVP alle Probleme für die Schweiz.

  7. „,…. Wer in dieser Situation von gesichertem Wissen spricht, der verfolgt eine andere Agenda. Welche ist klar, seit immer mehr Leichtgläubige und vor allem Kinder mobilisiert werden, um gegen die Verursacher des angeblich von Menschen gemachten Klimawandels vorzugehen. Welche Agenda verfolgt wird, zeigt sich auch an der einheitlich systematischen Weise, mit der auf den angeblich menschengemachten Klimawandel reagiert werden soll: Den Bürgern sollen Freiheitsrechte genommen und mehr Steuern auferlegt werden, was abermals eine Beschränkung der bürgerlichen Freiheit mit sich bringt. “

    aus: https://sciencefiles.org/2019/05/13/okoterrorismus/

    Frage an Radio Eriwan: Abgesehen vom klimareligiösen Aspekt: Warum gibt es keine CO2-Steuer/-Abpressung in China, den USA, Indien oder Russland, aus diesen 5 Länder kommen immerhin über 50% des weltweiten CO2?
    Antwort: weil es außerhalb EU-Europas nicht so viele hochintelligente, integre, wissenschaftlich gebildete, verantwortungsbewusste, weitblickende, unbestechliche …. Politiker gibt, nein Scherz. Weil die Umerziehung in diesen Ländern noch nicht so weit fortgeschritten ist, das wäre Antwortvariante 2. Nummer drei: Man könnte es als Teil einer globalen Angleichung, einer Art downgrading Europas betrachten, Abgesehen vom Geschäftsmodell „Ablass“ an sich.

  8. Bei uns ist die Welt in Ordnung!

    Alles andere geht uns nichts an!

    Naturwissenschaften sind fake Wissenschaften!

    Alles abschaffen!

    Vor allem die Umweltwissenschaften.

    • @ Kari

      Ist bei Dir die Welt noch in Ordnung und meinst Du
      damit z.B. das Emmental, das Toggenburg und das Berner Oberland?

      Oder gibt es noch Sachen, die bei Dir persönlich nicht so in Ordnung sind?

  9. Echt jetzt? Was haben Ihnen die Klimakritiker für diesen Artikel bezahlt? Sie mögen von Banking viel verstehen, aber vom Klima haben sie keine Ahnung. Ich würde Ihnen eine Reise Zermatt offerieren mit Übernachtung und wir schauen uns an, was das Klima mit den Gletschern angestellt hat.

  10. Mega Super, Herr Geiger

    und so vorausschauend global mit dem Blick fürs Grosse Ganze. So verständlich für alle; ein Mann fürs Voulch.

    Weltmännisch im Stil und hochintelligent in der Ausrichtung. Er weiss einfach alles.

    Sie sind auf der Liste als Umweltexperte bei der SVP. Jeder hat ja dort so sein Ressort, wo er sich speziell auskennt.

  11. Ich vertraue datenbasierten Brandmeldern mehr als denen, welche mich glauben lassen wollen, dass das Haus schon nicht brenne.

    Risiko ist immer noch Eintretenswahrscheinlichkeit x mögliches Schadensausmass. Es kann also nur darum gehen, die Eintretenswahrscheinlichkeit zu verringern.

  12. Einer der besten Beiträge bis jetzt von Hans Geiger – vielen Dank!

    Immerhin erkennen ein paar Kommentatoren, die die eigenen Hirnzellen noch nicht an das Smartphone ausgelagert haben, dass die sog. „menschengemachte Klimaerwärmung“ eine riesige Lüge und Gehirnwäsche darstellt.

    – in den 1980er Jahren war es das böse FCKW, das ein apokalyptisches Ozonloch verursacht haben soll; in Tat und Wahrheit ist lediglich der Patenschutz von FCKW ausgelaufen (Fa. Dupont) und es musste ein Ersatz her…!

    – ebenfalls in den 1980er/90er Jahren waren es die bösen Auto-Verbrennungsmotoren, die das endzeitliche Waldsterben verursacht haben. Die Welt konnte damals nur mit Katalysatoren-Pflicht gerettet werden…!

    – heute sind es Windparks und Elektroautos, die zum wiederholten Male unseren Planeten retten (sollen), wie wenn diese Form der Energiegewinnung und Mobilität grüner wäre!!! Lügen über Lügen!

    Für diejenigen, die es noch nicht germerkt haben: es dreht sich immer nur um Geld, um das Ankurbeln von Businesses, die es ohne diese gezielte Propaganda und Angstmacherei gar nicht geben würde. Mit CO2-Zertifikaten werden Milliarden generiert!!! Da unser Finanz- und Wirtschaftssystem bewusst so ausgelegt ist, dass es ständig wachsen muss um nicht zu kollabieren, müsste man nur hier die Stellschrauben ändern für eine lebensfreundlichere Welt, und alles wäre prima. Nur zerstören wir lieber unsere Umwelt (nicht das Klima!!!), als an unserem kranken, ausbeuterischen und lebensfeindlichen System etwas verändern zu wollen…

    • @Visionär

      Die Erdgeschichte ist ein Wechsel aus Eiszeiten und Warmzeiten. Der Klimawandel ist damit nur natürlich. Jedoch: Die Geschwindigkeit, mit der dies geschieht, ist alles andere als gewöhnlich und hat schon heute für die Menschheit katastrophale Folgen. Eigentlich ein gutes Argument dafür, den TEIL vom Menschen gemachten Klimawandel nicht ungebremst weitergehen zu lassen. Wo liegt die Hauptursache? Der Mensch hat sich an seine Ausbeutung gewöhnt, wird vom System durch billigen Konsum ruhiggestellt und möchte an seiner Bequemlichkeit festhalten…..das Geldsystem? Es ist nur ein wichtiger Teil einer ganzen Ursachenkette…die Familienpolitik der SCHWEIZ hat über Jahrzehnte gegen die Familie gearbeitet, sodass wir mittlerweile 50% Single-Haushalte haben, die viel Wohnraum für wenig Personen beansprucht….usw.usf…

    • Guter Kommentar, den ich mit ein paar Bemerkungen ergänzen möchte:

      1. Wenn eine angebliche Mehrheit der Klimaforscher an den menschengemachten Klimawandel „glaubt“, dann entbehrt das jeglicher Wissenschaftlichkeit. Entweder gibt es Beweise oder zumindest Indizien, oder es sind reine Spekulationen oder bewusste Lügen.

      2. Interessanterweise ändert sich das Klima auf allen Planeten unseres Sonnensystems. Nachzulesen auf der NASA-Webseite. Zudem hat sich das Magnetfeldstärke der Sonne seit 1900 mehr als verdoppelt.
      Das alles kann nicht durch Menschen verursacht worden sein.

      Wer nicht glauben möchte, der kann den Ausführungen von Prof. Dr. Lüdecke folgen (YouTube: CO2 Debatte Bundestag)

    • @Platon:
      Jein. Die Ausbeutung findet statt, da unser Geldsystem ständig wachsen muss, und die verfehlte Familienpolitik hat exakt die selben Hintergründe, denn alles in doppelter Menge verkaufen zu können (Waschmaschine, Geschirrspüler, Möbel, etc. etc.) ist ein sehr effizienter Wachstumsgenerator. Sie sehen, alles was an unsinnigen und zerstörerischen Dingen in unserer Welt geschieht, hat seine Ursache im Finanzsystem, also im Wachstumszwang und der damit einhergehenden Gier!

    • @Mathematiker

      Nein, ich finde nicht, dass ein 100% mathematischer Nachweis erforderlich ist, weil dies sowieso unmöglich wäre. Z.B. Unternehmer fällen selten bis nie Entscheide für die Zukunft aufgrund von 100% Sicherheiten(Investitionen, Risikoanalysen).

      Klimapolitik sollte langfristig erfolgten und schliesst einen vernünftigen Umgang mit Informationen und Ressourcen nicht aus.

    • @Mathematiker

      (…)Zudem hat sich das Magnetfeldstärke der Sonne seit 1900 mehr als verdoppelt.(…)

      Deutet auf erhöhten Kurzschlussstrom hin, ergo: Das Universum *kicher* nähert sich seinem Ende.

  13. Super Beitrag, Herr Geiger.

    Zeigt deutlich, dass mit dem Alter die Denkfähigkeit nicht zwangsläufig abnimmt. In letzter Zeit kaum so einen ausgewogenen Beitrag zum Thema gelesen.

  14. Ein klarer und intelligenter Artikel. Die religionsähnlich gläubigen Klimawandeleuphoriker werden sich damit nicht auseinandersetzten. Die einen nicht, weil sie angst- und emotionsgesteuert und zu einer Diskussion intellektuell nicht in der Lage sind – genauso gut könnten Sie einem Mönch erklären wollen, dass die Bibel nicht einem Tatsachenbericht entspricht. Die anderen, weil sie dank dem Hype sich produzieren und grossartig daran verdienen können.

  15. Grundsätzlich guter Kommentar. Schade aber, dass religiöse Vorurteile nicht gleich strikt wahrheitsgemäss wiedergegeben werden. Galileo wurde lediglich gebeten seine Vermutung bis zum Zeitpunkt wo dies bewiesen werden kann als Hypothese zu verbreiten. Er entschied sich dagegen und verunglimpfte den Papst dabei. Er blieb immer Katholik aber unter Hausarrest. Ausserdem bedeutet in Hebräisch „sich die Welt untertan“ zu machen, eben genau auf die Welt wie den eigenen Garten zu schauen und sich für die Umwelt einzusetzen. Beides wird hier missbräulich verwendet. Schade!

  16. Tja, zum Teil einverstanden: es ist nicht nur ein Klima- sondern auch ein Umweltdebatte! Glifosate verrursacht wahrscheinlich gleich Gesundheit- und sonstige weltweit Kosten um nur ein Paar Top Manager und Aktionäre noch reicher zu machen….
    Es fehlt nur noch die wissenschaftliche Beweise, welche bis heute durch die Lobby- system sabottiert würde. Auch hier gibt ein Positivum: die Leute werden weniger lang Leben und somit unsere PKs ubd AHV Problemen schon gelöst…hingegen steigen die Gesundheitskosten weiter…

  17. Oh ja, bitte unbedingt auf dieser Flat-Earther-Schiene weiterfahren. Wir möchten diesen Herbst weniger SVPler im Nationalrat.

    • Ich stimme Ihnen zu. Ich verstehe nicht, warum sich Herr Geiger für solche Vergleiche hergibt.

      Das Risiko, resp. die Auswirkungen sind nicht mit Finanzrisiken vergleichbar, weil das Klima unsere Existenz wortwörtlich betrifft.

      Ich brauche keine Statistik, welche mir mit einer 100% Sicherheit nachweist, dass der CO2 Ausstoss menschengemacht ist. Übrigens schliessen auch 100% Sicherheiten Restrisiken -Unsicherheiten in der Regel nicht aus. Das Risiko infolge Nichtstun und das Ziel: saubere Luft überzeugen mich.

    • In Wahrheit verneinen die Klimahysteriker jegliche Forschung und die Fakten.
      Zeitgleich mit der Fache-Erde-Theorie (ja, ein deutsches Wort) kam die Klimahysterie auf. Ein zufälliger Zusammenhang?

      Nein.

    • Warum verunglimpfen statt Argumente zu bringen? Mit diesem Ansatz versucht man im momentanen Zeitgeist alle kritischen Geister mundtot zu machen. Ohne die SVP hätten wir nur noch Stimmen die dem Zeitgeist zustimmen auch wenn dieser in keinster Weise mehr nachhaltig ist.

  18. Lieber Prof. Geiger

    auf diesen Kommentar habe ich schon lange gewartet: Er ist göttlich.
    – Das Klima verändert sich, na und? Das war immmer schon so.
    – Wir Westeuropäer werden überfremdet. Selber gehören wir zu frühen Zuwanderern.
    – Das Christentum stirbt ab. Auch Wotan gibt es nicht mehr und die nahöstlichen Christen haben uns kulturell überfremdet.
    – Die Jugend ist arbeitslos; die über 50jährigen ebenso. Dann sollen sie dort arbeiten, wo es ein Angebot gibt.
    – Die Schweizer Politik ist am Ende. Das war sie schon 1291 und vor Napoléon.

    Manche finden derlei extrem. Wir müssen wieder lernen, extrem zu denken.

    • Sehr geehrter Herr Klaus J. Stöhlker

      Besitzstandwahrung vernebelt offensichtlich das klare Denken. Realistischer ist ein Szenario das auf den Wirtschaftsstandort Schweiz auf allen Ebenen gerade ein Angriff von Innen stattfindet, der den Standort im Zusammenhang mit den geopolitischen Veränderungen nachhaltig entkernt. Selbst die zum Kampfblatt verkommenen NZZ macht sich Sorgen….

    • Lieber Herr Stöhlker

      Ich stimme mehrheitlich Ihrem Kommentar zu.

      Sie zeigen in kurzen, klaren Sätzen auf, dass sich die Schöpfung und somit die Natur und das Leben als solches, immer in Zyklen verhält. Quasi wie die Bewegung eines sich in ständig veränderter Form wiederholenden Perpetum Mobile. Wir sollten uns von unserer pseudowissenschaftlichen linearen Denke verabschieden! Linearität existiert von sich selbst aus nicht, das ist eine reine menschen gemachte Fiktion, auf der eigentlich unser gesamtes Wirtschaft- und Finanzsytem und unsere Wissenschaft beruht. Wir wissen nicht, wir glauben lediglich zu wissen, und genau deshalb ist die „moderne“ Schulwissenschaft zur neuen Religion verkommen. Die abtrünnigen Schäfchen der Kirche müssen ja irgendwo in Obhut genommen werden. Wo kommen wir denn da hin, wenn plötzlich frei und unabhängig gedacht und gesprochen wird? Geht ja gar nicht! An irgend etwas muss doch immer geglaubt werden, sonst geht die Kontrolle verloren. Karl Marx war Freimaurer und somit auch Eingeweihter. Sein Satz „Religion ist Opium für das Volk“ zeigt klar die Denke unserer Eliten und Systemarchitekten auf. Und Religion trägt manchmal komische Gewänder! Das System und die Selbstkontrolle ist so genial, dass diejenigen, die es trotzdem wagen, mal den eigenen Verstand einzuschalten, mit nur einem einzigen Wort wie z.B. „Verschwörungstheoretiker“ unglaubwürdig gemacht und zur Persona non grata degradiert werden.

      Dennoch ist es so, dass genau wir selbst es sind, die mit zunehmendem Bewusstsein die eigentlichen Zusammenhänge hinter der uns vorgeführten Bühne erkennen könnten, um ganz einfach die Kräfte, die uns seit Jahrhunterten genau davon erfolgreich abhalten, nicht mehr mit unserer eigenen Energie zu versorgen. Alles andere regelt sich naturgemäss dann von selbst.

      Wir müssen uns selbst wieder erkennen, uns unserer Wurzeln wieder bewusst werden, erkennen wer wir wirklich sind und weshalb wir uns entschieden haben hierher zu kommen. Alles andere bringt uns offensichtlich nicht wirklich weiter. Wir brauchen keine Religion (inkl. Pseudowissenschaft), auch keine manipulativen, verbündete Medien der Eliten, kein Finanzsystem unter dem die Allgemeinheit leidet. Wir brauchen niemanden der uns sagen soll was gesund ist für uns und was nicht. Kein Gesundheitssystem das Ärzte fast dazu zwingt, uns Produkte zu verabreichen die uns schaden, uns schwächen, abhängig machen, keine Spitäler in denen es Viren gibt, die nur da überhaupt vorkommen! Ist das nicht krank? Wir sollten das Klima einfach sich selbst überlassen, es weiss schon was es tut, das war schon immer so! Kümmern wir uns viel lieber um echten, direkten Umweltschutz. Wir sind dabei unsere Umwelt zu zerstören, brechen jedoch in eine Klimahysterie aus, die nur ein weiteres Business und eine Ablenkung vom (unterlassenen!) Umweltschutz darstellt! Wir können das Klima nicht global beeinflussen, auch wenn wir das in unserer Hybris glauben! Aber wir könnten endlich mal mit all den unnötigen Umweltgiften aufhören, mit denen wir unsere Nahrung, die Böden, die Gewässer und die gesamte Biodiversität zerstören! Würden die lieben Schülerinnen und Schüler vielleicht dafür mal die Schule schwänzen, oder ist dies dann doch zu wenig Medienwirksam? Oder geht das nicht, weil die Pharma-Lobby grade die Schulbücher sponsort?

  19. Ein wohltuend nüchterner Artikel zu einem Thema das seit Jahren immer höher kocht.

    Nur noch eine Bemerkung zu den „97 Prozent“. Wenn man den Abstract des Original-Papers (https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024/pdf) liest (das reicht, denn mehr haben die Brüder dort vom Rest der 12000 Papers auch nicht gelesen), dann findet man:

    „We find that 66.4% of abstracts expressed no position on AGW…“

    Das heisst dann nicht weniger als dass man nur auf 97% kommt wenn man vorher zwei Drittel unter den Tisch kehrt … Wissenschaft sieht anders aus (mal ganz abgesehen davon, dass das Zählen von wissenschaftlichen Papers keine wissenschaftliche Methode ist, sondern ein polisches Mittel).

    • Möglich, dass ich mich irre, aber im Abstract steht „We analyze the evolution of the scientific consensus on anthropogenic global warming (AGW) in the peer-reviewed scientific literature, examining 11944 climate abstracts from 1991–2011 matching the topics ‘global climate change’ or ‘global warming’. D.h. die Papers wurden zunächst nach Stichworten durchsucht und danach erst wurde geschaut, ob die Papers sich überhaupt mit menschengemachtem Klimawandel beschäftigt haben oder nicht. Die 66.4% der Paper beschäftigen sich zwar mit den genannten Stichworten, aber nicht im Zusammenhang mit AGW: „We find that 66.4% of abstracts expressed no position on AGW, 32.6% endorsed AGW, 0.7% rejected AGW and 0.3% were uncertain about the cause of global warming.“ Nur 0.3%, d.h. ca. 1 % (0.3 % / 32.6%) der relevanten Papers waren unsicher, ob der Mensch verantwortlich ist.

  20. Sehr schön geschrieben. Endlich mal etwas sachlicheres zum Thema! Aber Vorsicht. Heute werden deine Schriften nicht mehr verbrannt, das wird deine Festplatte entmagnetisiert und du kommst nur noch Sozialhilfe, wenn du nicht mit den Wölfen heulst…

  21. So ist es!
    Es gibt keine Klimaerwärmung.
    Kein Plastik.
    Kein Massensterben.
    etc.

    Links und Rechts nur Deppen!

    • @AllesTop:
      Entweder haben Sie den Beitrag gar nicht gelesen, und falls doch, nicht wirklich verstanden!

    • Wo genau haben Sie das im Beitrag von Herrn Professor Geiger gelesen? Was wollen Sie zum Ausdruck bringen?

    • Na ja, „entwickelt“ ist eine etwas gar grosszügige Bezeichnung für einen Reaktortyp der gerade mal patentiert ist und noch (mindestens) 10 Mia. (ich nehme mal an €) braucht bis er (kommerziell?) verfügbar ist. Da sind die LIFTRs dieser Welt schon etwas weiter, die sind schon in den 70-er Jahren gelaufen, wenn auch nur als Versuchsreaktoren. Die haben zudem den Vorteil, auf Thorium zu laufen, das beim Abbau von seltenen Erden als Abfallprodukt anfällt und aktuell zu tausenden Tonnen rumliegt. Kein Zweifel, der DFR ist ein vielversprechender Reaktortyp, aber er dürfte gegenüber den LIFTRs (der Chinesen?) wohl zu spät kommen.

    • Es geht dabei um Alternativen zur alternativlosen Trulla. Wenn das Erdöl noch 100 Jahre reicht, dann haben wir ausreichend Zeit uns Gedanken über vernünftige Alternativen zu machen!

  22. Vor xx Jahren haben die Kerle das Waldsterben angesagt. In der lieben Schweiz hat es immer mehr Bäume ;-)) . Danach sprachen sie vom sauren Regen ! Ha ha ha. Die junge Schwedin ist zum Teil von Soros finanziert. Er will die politischen Parameter verändern.

  23. Klar haben wir von Tausenden Jahren Klimadaten. Das ewige Eis enthält diese Daten und wird ausgewertet. Eisbohrungen in der Antarktis zum Beispiel.

  24. Herr Professor Geiger, Sie schreiben, dass falls die IPCC-These zuträfe, das beste Rezept gegen den Klimawandel „weniger Menschen, oder nur ganz arme“ wäre. Dieser Aussage stimme ich zu. Das wäre auch ein Rezept gegen die enorme Umweltverschmutzung. „Weniger Menschen“ zu befürworten, sei aber „politisch unkorrekt“, wie Sie schreiben. Genau so wie ich, sind Sie meines Wissens aber nicht gerade von „politischer Korrektheit“ begeistert. Sind wir uns somit einig, dass „weniger Menschen“ gut wäre, um unsere Umwelt zu schützen?

  25. Interessante Diskussion

    Diese Diskussion in den Kommentaren ist recht interessant. Was mich ein wenig stört, ist die Schwarz-Weiss-Sicht. Für mich gibt es zwei Tatsachen, die sicherlich niemand leugnet:
    1.) Das Klima verändert sich seit es die Erde gibt.
    2.) Der Mensch beeinflusst diese Veränderung.

    Zu 1.) Ob wir einer Eiszeit entgegen gehen, nur wenn es mal zwei, drei kalte Winter gibt, ist ebenso ungewiss, wie dass sich das Kima in einer Erwärmungsphase ist, wegen ein paar heisser Sommer und ein paar Gletschern, die vorübergehend mal etwas kleiner werden. Das wird sich erst in einer viel längeren Zeitspanne zeigen.

    Zu 2.) Wieviel Prozent (Promille) der Mensch die Veränderung beeinflusst, kann (bis jetzt) niemand genau beziffern.
    Hier aber kann die Menschheit etwas dagegen tun, auch wenn es eventuell nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Vielleicht ist es aber eben mehr als nur ein Tropfen!

  26. Die Diskussion läuft heiss, was sehr erfreulich ist. Grossen Dank an LH, so eine Diskussion zu ermöglichen!

    Angstmacherei und Mainstream ist immer heikel, nutzt deshalb euren eigenen Verstand.

    Ein paar spannende Inputs von Prof. Kirstein zur CO2-Verschwörung zum selber darüber nachdenken gibt es übrigens in diesem Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=hhMMCc8cMEw

  27. In Zürich wurde in den 90ziger Jahren eine Regensteuer eingeführt,
    die Steuern müssen Grundeigentümer bezahlen weil „sauberer Regen“ in die Kläranlage läuft. Jetzt im viel grösseren ausmass haben die das CO2 entdeckt und können Abgabe für Heizöl und Erdgas dafür verlangen, diese steig alle zwei Jahre. Geheizt muss ja trotzdem.
    Wenn der Gebäudepark energetisch perfekt gemacht wird bedeutet es Rückbau. Auch dies verursacht eine enorme graue Energie. Die neuen Wohnungen sind dann doppelt so teuer, bspl Kassensturz wo Rentnerin in Regensdorf sich was neues suchen muss, oder die Wohnungen im Brunaupark ( Wohnen 1,2,3 ) eine Katastrophe wie da mit der Substanz umgegangen wird. Aber vielleicht soll das ganze CO 2 Geschwafel von was ganz anderem Ablenken.

  28. Immer wieder werden Klimamodellsimulationen als „Beweise“ für den menschengemachten Klimawandel herangezogen.
    Laut dem „3rd Assement Report IPCC Page 774“ ist das Klima aber „…ein nichtlineares chaotisches System, dass sich nicht berechnen lässt“.
    Aufschlussreich ist die Bewertung der „Klimawissenschafter“ selber über ihre eigenen Modelle: „…Kaffeesatzleserei“

    Das kann man im Spiegel nachlesen unter:

    https://www.spiegel.de/plus/warum-die-vorhersagen-zur-erderwaermung-so-schwierig-sind-a-00000000-0002-0001-0000-000163037012

    und

    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/04/15/werden-die-methoden-der-klimaforscher-im-spiegel-etwa-als-kaffeesatzleserei-und-faustregel-bezeichnet/

    Der anthropogene Klimawandel ist eine (Hypo)THESE an der die Klimawissenschaftler noch forschen.
    Stringente wissenschaftliche BEWEISE habe ich als Diplom-Ingenieur leider auch nach 12 Jahren Recherche noch keine finden können.
    Falls jemand im Besitz solcher Beweise ist, bitte einen Link/Quelle angeben. Herzlichen Dank.

  29. Die Umweltbeurteilung der SVP basiert auf rein punktuellen,lokalen Beobachtungen vornehmlich in ihren heilen ländlichen Wählerstammlanden, wo die Welt noch in Ordnung ist.

    Wenn sie daher die Umweltqualität z.B. des Emmentals oder des Toggenburgs etc. zum Mass aller Dinge nimmt, kommt die SVP logischerweise zum Ergebnis, dass alles stimmig sei. Und die Auseinandersetzung mit der Umwelt sei ein Hype.

    Dies ist Sand in die Augen streuen.

    Die Ökologie spielt sich auch in den urbanen Gebieten und im Ausland ab.

    Die Natur macht an den Grenzen nicht halt und verbindet Stadt-Land-Ausland-Welt.

    Es ist Zeit, dass die SVP-Partei-Elite ihren Blickwinkel öffnen und eingestehen, dass die Um-Welt nicht nur aus dem Emmental oder der heilen Welt des Bauernhofes im Toggenburg besteht, bzw. dort halt macht.

    Und daher die Beurteilung über den eigenen Hof hinaus gehen muss.

    Willkommen in der Zukunft!

  30. die Main-Stream-Presse wiederholt das Märli vom CO2 bis sie es selbst glaubt. Gut gibt es hier kritische Schreiber & Leser

  31. Seit Urzeiten («ich denke, also bin ich») versucht der Mensch in die Zukunft zu sehen. Je komplexer das System und je grösser der Zeithorizont, desto ungenauer wird die Vorhersage. Beim Wetter ist man beispielweise schon nach 3 Tagen bei 50% Wahrscheinlichkeit angelangt. Das Klima für 2050 vorauszusagen ist schlicht unmöglich.

    Nicht mal bei (Wirtschafts-) Systemen, die zu fast 100% vom Menschen beeinflusst werden, ist dies möglich: Stand des Dow Jones Ende Jahr bei 30’000? Bitcoin Kurs Ende 2022 bei USD 500’000? Wer solchen Prognosen glaub, kann auch gleich ins Kasino gehen.

    Die Klimakatastrophe basiert also auf einer unmöglichen Prognose. Damit wird die Energiewende gerechtfertigt, was beispielsweise Deutschland pro Jahr 15 Milliarden Euro kostet. Da fragt man sich schon, ob diese Ressourcen richtig investiert sind.

  32. Das war jetzt schon ein spezieller Post, Herr Geiger. Ich habe die Sachen mal an der Uni gelernt. Was ich damals vermisst habe, war ein wertfreier Umgang mit dem Thema. Als ich Ihren Text las, musste ich mich wieder dran erinnern. Persönlich mag ich es nicht, wenn alles verpolitisiert wird. Aber das mit den Robbenbabies fand ich jetzt noch gut.

  33. …erzählt ein gestandener Professor was er muss.
    .
    Hans Geiger hat als Professor für Bankwesen keine Bankenkrisen vorhergesehen und nichts bewirkt. Die Internet-Blase? Erstaunlich. Die Blase wegen der verantwortungslosen Geschäfte mit den Ramschhypothken? Totale Überraschung.
    .
    Jetzt hat Geiger die Branche gewechselt und spielt im Auftrag seines Meisters Moutathaler Wetterschmöcker: Klimawandel bringt besseres Wetter, das nächste SUV darf ein Cabriolet sein, zum Weininger Wein braucht’s keine Rennie mehr.

    Prof. Geigers Boss, Dr. Blocher alias Venty: «Wenn die Ameisen im Frühling die Augen verdrehen, dann gibt es einen nassen Sommer.» https://www.youtube.com/watch?v=qOUUfPknDKI

    • Von welchem abstrusen Verein werden Sie bezahlt? Oder haben Sie das tatsächlich alles selber ausgedacht? Herr Geiger ist mit Sicherheit finanziell unabhängig und so ist es auch die Meinung dieser bescheidenen und integren Persönlichkeit.

  34. Ist die Klima-Erwärmung schädlich oder nicht? Sicher ist, dass der Mensch sie durch die Bevölkerungszunahme beeinflusst. Wenn alle Urwälder abgeholzt sind, weil wir dieses Land brauchen, um Nahrungsmittel herzustellen, können die Bäume weniger Sauerstoff produzieren und der CO2 Gehalt erhöht sich automatisch und mit der Energiebasis auf Kohle und Erdöl um so beständiger. Dies ist ein Fakt und dem logisch zu widersprechen, finde ich unsinnig.
    Auch ärmere Menschen zerstören die Umwelt, Indien und Ägypten sind da überzeugende Beispiele. Sicher sind höhere Temperaturen in Sibirien für den Menschen dort ein Segen und Tierarten profitieren davon und andere verlieren. Der Eisbär macht eine Rückentwicklung zum Braunbären und der Polarfuchs wird vom Rotfuchs ausgerottet. Aber mit 25 Grad in Kairo möchte ich nicht leben und dies in einem Land mit 100 Millionen Menschen, wo jedes Jahr eine Million dazukommen. Kein Mensch weiss, ob es da noch im Hochland von Äthiopien genügend Wasser gibt für den Nil in Kairo und Äthiopien selbt hat auch so eine Bevölkerungsexplosion, wo sie nicht wie Chinesen Terrassen anbauen und die Erosion ihren fruchtbaren Bösen vernichtet.
    Der Klimawandel ist wie die abnehmende Bio-Diversität ein Zeichen der menschlichen Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst und mit der Zerstörung der Umwelt sichern wir unseren Untergang. Einerseit haben wir dies unserer Elite zu verdanken, die nicht für Ökologie und soziale Gerechtigkeit sorgt und die Armen, die sich zur Wehr setzen mit einer ungehemmten Bevölkerungszunahme und denen es völlig gleichgültig ist, wie sie sich untereinander benehmen.
    Was mich bei den Linken und Grünen deart ärgert, dass sie sich immer in Europa darüber aufregen und die Schurkenstaaten in Afrika und Asien als Opfer von uns darstellen, die nur deshalb aus ihren Ländern in Massen abwandern, da wir dort zu 100 % für ihr Schicksal verantwortlich sind.
    Erstens steht der Bibelspruch wegen Vermehrung im Alten Testament und nicht Neuen. Zweitens sind diesbezüglich in der menschlichen Verantwortungslosigkeit der Koran und der Hinduismus bessere Beispiele als das Christentum des Neuen Testaments. Die Kirchen sind nicht alleinseligmachend in der Interpretation des Neuen Testamentes, wobei es Kirchen gibt, die ihren Priesterstand höher stellen als ihre übrigen Gläubigen. Solange der Islam und der Hinduismus ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und unserer
    Kapitalismus nicht ökologisch und sozial aufgebaut ist, werden wir mehr Krisen bekommen.

  35. Herr Geiger weiss nicht, was Naturwissenschaften machen und zu welcher Art von Erkenntnis sie gelangen. Die Thesen von Karl Popper hat er auch nicht verstanden.

    • … Der Geiger hat es schon verstanden; möchte es aber lieber nicht verstehen, um seine SVP Klientel nicht zu brüskieren, die mit solcherlei intellektuellem Zeugs nichts anfangen kann.

      Die Bedürfnisse der Klientel sind wichtiger als die eigene Überzeugung.

  36. Brav den SVP-Katechismus heruntergebetet. Nicht nur die Fürze von Rindern schaden dem Klima. Aber die uralten SVP-Eliten werden es sowieso nicht mehr erleben.

  37. Ich bezweifle, dass die Aussage im Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28
    tatsächlich von Gott stammt.
    In weiser Voraussicht hätte er gesagt: Traget Sorge zur Erde.
    Bewahrt, was ich erschaffen habe. Behandelt die Tiere gut.

  38. guter Artikel

    Das Geschäft mit der Angst ist so alt, wie die Menschheit selbst. Nun erhofft man sich mit dem Handel von CO2 Zertifikaten jährlich Milliarden zu verdienen. Die 12 Milliarden, die Klimaforscher jedes Jahr erhalten, hat man so schnell wieder wettgemacht. Dummerweise bezahlen aber nicht die Klimahysterie Profiteure (Zertifikats Händler) die Klimaforschung, sondern die Allgemeinheit – so wie überall.

    Klimaveränderung ist aber real und wird uns vor grosse Herausforderungen stellen. Insbesondere Wasser wird zum Problem. Städte wurden schon immer in der Nähe von Wasser gebaut und plötzlich könnten diese von veränderten Wasserverläufen stark betroffen sein.

    Klimaveränderng heisst aber nicht, dass es wärmer oder kälter wird: vor jeder Eiszeit gab es eine Klimaerwärmung. Nach der bevorstehenden Eiszeit, werden sich die Temperaturen wohl wieder auf gewohntem Niveau einpendeln.
    (Alles ist zyklisch)

    Das ist aber nur ein kleiner Teil der Rekalibrierung der Erde. Z.B. Artensterben: jup, es gehen viele Arten verloren – aber es kommen auch neue hinzu. Vorallem in den Weltmeeren werden Forscher neue unbekannte Arten entdecken.

    Dass diese Rekalibrierung Angst auslöst ist verständlich. Wenn einigen aber schon Klimaveränderung Angst macht, muss ich denen leider mitteilen, dass sie den Rest ihres Lebens in Angst verbringen werden.
    Das neue Normal heisst Veränderung!

    Menschgemachte Modelle und Strukturen funktionieren schlicht nicht mehr. Einige davon werden einfach kollabieren und je verbisserer man am Status Quo festhalten will, desto schlimmer wird es.

    Vielleicht sollten wir das Kiffen legalisieren – wenn Menschen heute schon wegen Kleinigkeiten aufeinander losgehen, wie wird es denn sein, wenn politische, soziale und wirtschaftliche Strukturen auseinander brechen?

  39. Sooo viel gescheites bla-bla von den beiden Klima-
    Professoren Geiger/Hässig – simply too much – dazu von vielen Kommentarschreibern, wobei einer Bibel
    mit i e schreibt …!
    Und das alles im IP ! Stop it, und bitte widmen Sie sich wieder Ihrer Spez.domäne, in der Sie sich besser auskennen : Raiffeisen, CS, UBS, Bär usw.! Merci.

  40. Ich stelle fest, dass die Meinungen sehr unterschiedlich sind. Leider haben wir für die vergangenen 1000 Jahre zu wenig Statistiken bezüglich Wetter und Klima und können somit heute nicht genau abschätzen was passieren wird. Auf jeden Fall meine ich, dass die Natur und die Gesetzmässigkeiten des Sonnensystems uns auf Trab halten werden. Es schadet sicher nicht, Umweltbewusst zu denken und handeln und auf unnötiges zu verzichten. Die Mär von zuwenig Oel, vom Waldsterben usw. kennen wir ja. In 20 Jahren ist es vermutlich wieder ein anderes Thema und niemand redet mehr über das 2019.
    P.S. Der Wiedehopf, auch ein vom Aussterben bedrohter Vogel

  41. Für vieles hat uns Mose eben keinen Auftrag gegeben – zB. das Bitcoin Netzwerk kostet zu viel Energie, ohne Wert zu generieren.

    • «Viel Energie» stimmt heute, aber wird dies in einigen Jahren immer noch so sein? Die Technik schreitet voran. «Ohne Wert?» Das ist ihre Prognose. Beispielsweise meinte Steve Ballmer von Microsoft im 2007 auch «Das iPhone hat keine Change auf dem Markt zu bestehen» 🙂

    • Das farbige „Papier“ und die klingenden Metallplätchen, die man so als „Geld“ bezeichnet, sind in sich auch kein Wert und generieren keinen. Deren Produktion, Verteilung, Gebrauch und Vernichtung kostet ebenfalls viel Energie und Rohstoffe. Dieses „Geld“ zu digitalisieren (was ja sowieso schon stattgefunden hat und stattfindet auch ohne Bitcoin et al.) ist also lediglich eine Verschiebung des Energieverbrauchs und nicht etwa etwas Neues.

    • Aus der Religion zitiert. Korrekt.

      Gemeinsam unser Klima schützen ist jetzt unsere neue Religion. Cool, ohne Religionssteuer. Alles gratis mit viel Applaus und garantierter Menschseinwertsgarantie!

  42. Die Geschichte der CO2-bedingten globalen Erwärmung ist eine der größten wissenschaftlichen Fälschungen der Geschichte.
    Die Theorie ist längst diskrediert. Die Tatsache, dass die Systemmedien eine massive weltweite Propagandakampagne leiten, ist kein Beweis für die Richtigkeit dieser Theorie, eher das Gegenteil. Die Medienkampagne beweist jedoch eines: Es gibt riesige Interessen dahinter und sehr mächtige Menschen wollen dieses Märchen mit allen Mitteln verbreiten.

    Das Klima wird hauptsächlich von der Sonne kontrolliert. Die Sonnenaktivität variiert mit der Zeit in Zyklen. Der Abstand der Erde zur Sonne variiert ebenfalls in Zyklen. (Es ist eine Kombination aus mehreren Ellipsen.) Diese Variabilität führt dazu, dass sich die Ozeane nach einigen Jahrhunderten erwärmen oder abkühlen. Wenn die Ozeane kalt sind, nehmen sie CO2 auf. Wenn die Ozeane ziemlich warm sind, setzen sie CO2 frei. Und in Mengen, die so astronomisch sind, dass das ganze Menschenproduziert CO2 im Vergleich nur Peanuts sind.

    Seit etwa 20 Jahren geht die Aktivität der Sonne zurück. Die Temperatur stagniert und das Klima wird an einigen Stellen wieder kälter. Ja, es schneit mehr! Es schneit sogar in warmen Ländern! Die Eiskappen werden wieder dicker! Dies trotz Rekord-CO2-Ausstoß!

    Um diesen langsamen Rückgang der Temperaturen zu vertuschen, haben Klima- „Wissenschaftler“ begonnen, Temperaturmessungen für die UN zu fälschen. Und sie wurden erwischt! Alle ihre E-Mails, die eindeutig die Fälschung beweisen, zirkulieren im Internet. Dies werden als „Climategate“ (Klimaskandal) bezeichnet.

    Die Frage ist nur warum. Da muss man verstehen, wie Weltbank, IWF usw. funktionieren. Diese geben Kredite an Staaten. Wie werden diese Kredite bedient? Durch Steuern. Und da kommt die CO2-Geschichte. Die Elite, die diese Welt regiert, will eine weltweite CO2-Steuer einführen, um die Kredite der Weltbank, des IWF und anderer globaler Finanzinstitutionen zu decken und zu bedienen.
    Deshalb gibt es diese präzedenzlose weltweite Gehirnwäsche mit dem CO2.

    • Falsch!
      zu über 90% wird das Klima durch Meeresströmungen bestimmt.

      Dem Rest würde ich fast zustimmen. Fast, weil Steuern wohl eher wegen steigenden sozialen Kosten erhöht werden sollen. Unsere demographische Entwicklung macht dem Geld- und Wirtschaftssystem einen Stich durch die Rechnung. Andererseits geht es unserer Elite wohl auch um Macht: praktisch jede ökonomische Aktivität verursacht CO2. Wenn die Konkurrenz CO2 Ausstoss reduzieren muss, dann…

    • Selbstverständlich vollkommen quellenfrei eine der bekannten US-Klimaverschwörungen wiedergekaut. Weniger YouTube und etwas mehr Wissenschaftsliteratur wurde hier gut tun.

    • @Myoptic Dystopia:
      Und woher kommen Meeresströmungen? Antwort: Von der Sonne. Deshalb sind Teile der Ozeane wärmer als andere. Ohne Sonne wäre das ganze Wasser gefroren.

      @Peter:
      Die „Klimaverschwörung“ ist die Theorie der Menschengemachte Klimaerwärmung durch CO2. Diese ist schon längst wiederlegt, weil physikalisch unmöglich. Aber sehr mächtige Leute haben ein grosses Interesse dran, dass solche Spinner die Medien mit diesem Müll füllen.

    • Bravo an den Russian Hacker. Meistens ist die Wahrheit ziemlich einfach gestrickt und naheliegend.

  43. Treffend formuliert, Herr Geiger. Bravo.

    Klimawandel gibt es seit je her. Nur wissen wir nicht warum (Sonne? Menschen? Vulkane? usw.)

    CO2 ist ein cleveres Geschäft, eingeführt von Al Gore aus der Wiege der Kapitalisten. Und jetzt äffen alle dieser Theorie nach: die Dummen bezahlen, die andern kassieren – wie immer in der glückseligen Marktwirtschaft.

    • CO2 ist nicht nur das Substrat für clevere Geschäfte aus der Wiege des Kapitalismus, sondern auch ein dankbares Betätigungsfeld für wertschöpfungsfreie Linke samt ihrem verwöhnten Nachwuchs.

  44. Die Klimawandel Diskussion wird mit einer knappen Frage auf stumm gesetzt :
    Um ca.1600 hat man an den Küsten Finnlands Schwedens und in den heutigen Baltischen Staaten Wein angebaut. Echt, Rebberge, Sonnige Hänge, Wärme, alles im Überfluss. Ganz ohne Autoabgase..Ohne Kohlewerke,.Ohne Menscheneinwirkung.
    Wie geht das, evtl cyclische Sonneneruptionen?

    • Ein solches Argument ist vielleicht am Stammtisch gut, um Andersdenkende ruhig zu stellen, aber basiert wieder einmal nur auf Halbwissen.

      Natürlich gibt es aufgrund variierender Sonnenaktivität kältere und wärmere Perioden. Um 1600 war es wärmer.

      Nur ist der Kohlendioxidgehalt in der Luft seit wenigen Jahrzehnten massiv angestiegen und wir haben hier Datenreihen, die mehrere Hunderttausend Jahre zurückgehen. Der Kausalzusammenhang zwischen CO2 Konzentration und Erwärmung ist wissenschaftlich gut begründet.

    • Die Anhänger der „Peak Oil“ Theorie hatten auch viele Daten und „Beweise“. Wie auch die, die in den 1980er Jahren behauptet haben, immer maximal 20 Jahren gehe uns das Aluminium aus. Komischerweise hört man von denen nicht mehr viel.
      Verschwörungstheoretiker und Weirdos bauen immer tolle Modelle auf, die etwas „beweisen“. Und dann versuchen sie, daraus zusammen mit den Medien Geld zu machen und alle „Gegner“ zu diskreditieren. Ist bei den Klima-Hysterikern nicht anders…

    • @Peter Müller:
      Ihr Zitat „Nur ist der Kohlendioxidgehalt in der Luft seit wenigen Jahrzehnten massiv angestiegen und wir haben hier Datenreihen, die mehrere Hunderttausend Jahre zurückgehen. Der Kausalzusammenhang zwischen CO2 Konzentration und Erwärmung ist wissenschaftlich gut begründet.“

      Eben genau NICHT! Der CO2-Anteil in der Luft liegt bei 0.038%, und der von Menschen verursachte Anteil davon soll offiziell bei ca. 0.004% liegen! Die Wissenschaft lügt, begründet, stellt Theorien auf, kann jedoch NICHTS beweisen, da nicht einmal messbar! Nicht mal die Meteorologen können das Wetter zuverlässig 5 Tage im voraus berechnen, doch die Wissenschaft kennt Klimaveränderungen auf Jahrtausende zurück! Der Glaube an den Osterhasen hilft im Leben nicht wirklich weiter voranzukommen…

  45. Den Befürwortern der menschgemachten Klimaerwärmung wird vorgeworfen, sie hätten eigene Interessen. Das mag zum Teil stimmen aber das ist bei den Klimaskeptikern genau gleich, wahrscheinlich sind bei ihnen die finanziellen Interessen noch viel grösser. Jeder Mensch hat Interessen, das ist natürlich. Solange die SVP aber nicht offenlegt, wie viel Geld sie von der Erdöl-Lobby und anderen Industrien erhält, welche kein Interesse an Massnahmen gegen den CO2-Ausstoss haben, ist diese Partei und ihre Mitglieder in der wissenschaftlichen Debatte um den Einfluss des Menschen auf die Klimaerwärmung nicht glaubwürdig.

    • Solange die SP und die Grünen aber nicht offenlegen, wie viel Geld sie von der Alternativenergie-Lobby erhält und inwieweit ihre Exponenten an den Spitzen entsprechender Unternehmen von der staatlichen Subventionen profitieren, welche kein Interesse an einem Rückgang der sprudelnden Förder- & Steuergelder haben, sind diese Parteien und ihre Mitglieder in der wissenschaftlichen Debatte um den Einfluss des Menschen auf die Klimaerwärmung nicht glaubwürdig.

    • Wenn ich das richtig im Kopf habe, sind SP und die Grünen nicht gegen mehr Transparenz in der Parteifinanzierung, die SVP hingegen schon. Woher das wohl kommt? Was denken Sie, wo fliesst mehr Geld, bei der Erdöl-Lobby oder bei den Fördergelder für alternative Energiequellen und der Alternativenergie-Lobby? Diverse Bankmitarbeitende und sonst involvierte Personen wissen es eigentlich schon. Setzen Sie sich für mehr Transparenz in der Parteienfinanzierung ein, dann wird auch die Öffentlichkeit die Antwort bald haben.

    • Wenigstens greifen die Skeptiker nicht auf autistische Kinder zurück, um ihren Standpunkt zu „untermauern“.
      Und Geld von der Bevölkerung wollen sie auch nicht abkassieren.

    • @ Wissenschaftler

      Ist Autismus etwas schlechtes? Ich bin sicher wir würden bei vielen Menschen Züge von Autismus finden, wenn wir danach suchen würden.

      Wenn ich für mein Auto regelmässig Benzin kaufe, weil sich die Motorenhersteller weigern, die Motoren so effizient wie möglich zu machen, damit auch 30% der Benzinmenge für die gleiche Fahrt reichen würde, fühle ich mich schon ein wenig gemolken.

  46. Sehr geehrter Herr Geiger

    Sie weisen auf den Widerspruch «zwischen lokalem Wohlergehen und globaler Panik» hin. Diese Beurteilung ist verständlich, solange Sie die globale Dimension der Klimaveränderung nur mit der Brille des Winzers aus Weiningen beurteilen.

    Die Meteo arbeitet z.B. seit Jahren mit Modellen, die empirisch von Jahr zu Jahr verfeinert werden, womit die Vorhersage-Güte immer mehr zunimmt. Grossräumig. Punktprognosen im lokalen Bereich sind nur lokal möglich, und zwar mit geringem zeitlichem Vorlauf. Daher leiten wir die Beurteilung und Vorhersage nicht von punktuellen lokalen Messungen ab, sondern von der überregionalen, ja internationalen, allgemeinen Grosswetterlage.

    Nur von Klimaerwärmung zu sprechen greift tatsächlich zu kurz.

    Tatsache ist – und dies ist durch Messungen erhärtet – dass seit einigen Jahren zunehmend und immer häufiger erratische Schwankungen zwischen Extremen stattfinden und diese an Intensität zugenommen haben. Mit all den simultanen Nebenerscheinungen wie Hochwasser, Dürre, Zyklone etc. Die Gründe hierfür sind nicht abschliessend erforscht und können kaum auf den EINEN Faktor reduziert werden.

    Allerdings, und da komme ich zu Punkt 4) Ihrer Darlegung, ist Umwelt weit mehr als nur Klima und dort sehe ich z.B. bei der Entsorgung – auch technologisch – grosse infrastrukturelle Herausforderungen auf uns zukommen. Das ist aber nur eine Dimension es Problems.

    Die zwei anderen Dimensionen sind:
    (1)die sogenannten «Lags» und damit verbundenen heimtückischen Umkippeffekte. Heisst, dass zwischen der Freisetzung von Schadstoffen und deren messbare Auswirkung auf die Umwelt eine zeitliche Verzögerung stattfindet. Diese verleitet zu Fehlinterpretationen, die das Problem verniedlichen. So kann es sein, dass bei Realisierung des Problems technologische Massnahmen nicht mehr greifen, bzw. zu spät ansetzen, weil der point of no return bereits überschritten wurde. So etwa bei Gewässern, wo der Umkippeffekt der Verschmutzung auch durch technologische Gegenmassnahmen nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Dann ist die Situation irreversibel.

    (2)Sie erwähnen es selbst: «Je mehr Menschen es auf der Erde und in den einzelnen Ländern gibt und je besser es diesen Menschen wirtschaftlich geht, desto höher ist die Belastung der Umwelt».

    Einverstanden: somit gibt es bezüglich Umweltbewahrung ein Mengenproblem und auch ein Qualitätsproblem.Hier setzt pragmatische Umweltpolitik an; immer mit dem Ziel, den zeitkritischen Verzögerungseffekten zuvor zu kommen. Hier drängt die Zeit;daher die Aufregung.

    Dass eine diesbzügliche Lagebeurteilung, Zielsetzung und ein bescheidenes Massnahmenbündel in ein zeitgemässes Parteiprogramm aufgenommen werden sollten ist m.E.ein Gebot der Zeit!

    • Zitat: „Die Meteo arbeitet z.B. seit Jahren mit Modellen, die empirisch von Jahr zu Jahr verfeinert werden, womit die Vorhersage-Güte immer mehr zunimmt. Grossräumig. Punktprognosen im lokalen Bereich sind nur lokal möglich, und zwar mit geringem zeitlichem Vorlauf.“

      Warum machen die Meteo Leute am CH TV trotzdem Vorhersagen bis zu einer Woche (die dann zu 90% falsch sind)? Und verstecken sich hinter x Modellrechnungen.

      In D gibt es keine solchen Vorhersagen.

      Aha, CH Wetterprognosen sind reine Unterhaltungssendungen!

    • @Besorgter Bürger und Umweltwissenschafter:
      Die Temperatur-Entwicklung für den gesamten pazifischen Raum zu berechnen, mit nur einem einzigen Messgerät auf Hawaii stationiert, ist schon eine unglaublich empirisch unterlegte Leistung!

    • Visionär:

      Fox News messen tatsächlich nur auf Hawai.
      Die ernst zu nehmenden haben ihre Messstationen im ganzen Pacific terrestrisch und maritim verteilt. Es handelt dich um mehrere Hundert.

  47. Villalon, nun Geiger: IP entwickelt sich leider langsam fast zur Plattform für Verschwörungstheoretiker und Demagogen/Demagoginnen. Das ist schade und schmälert die Leistungen eines LH. Bitte lassen Sie sich, Herr Hässig, nicht auf dieses Niveau herunter und kooperieren Sie bitte nicht mit solchen Provokateuren, nur um ein paar Klicks mehr zu ergattern.

    • Spitzen Artikel.

      Vielleicht könnte Herr Geiger demnächst über die Gefahren des Impfens schreiben oder einen Enthüllungsartikel über die Kondensstreifen am Himmel…

    • Ich schlage vor, Sie setzen sich mit anderen (als der eigenen) Meinung auseinander, bevor Sie ohne Nachdenken das Wort „Verschwörungstheoretiker“ benutzen. In 2019 disqualifiziert dieses Wort denjenigen, der es so benutzt wie Sie es tun.
      Eine echte Demokratie hält es aus, dass es zu einem Thema verschiedene Meinungen gibt.
      Zu welchem Teil der Bevölkerung hätten Sie gehört, als die Menschheit an die flache Erde
      geglaubt hatte und dann die (durchaus faktenbasierte) neue Überzeugung von der runden Erde aufkam?

    • Der billigste Trick seit Desinformation existiert: diejenigen, welche nicht ins eigene ideologische Weltbild passen, als „Verschwörungstheoretiker“ einzustufen.

      Weingart, sie sind sowas von durchschaubar

    • @MR und Swisscowboy: ich bleibe beim Wort „Verschwörungstheoretiker“. Währung: Ich habe die Auswirkungen des Klimawandels bereits erlebt – vermutlich im Gegensatz zu Ihnen. Andere Meinungen sind okay, sofern sie nicht auf Negierung von Fakten, Fehlinterpretationen oder Lügen beruhen.

    • @Robert Weingart :
      Wissen Sie eigentlich, wer das Wort „Verschwörungstheoretiker“ zu Manipulations-, Denunzierungs- und Vertuschungszwecken in Umlauf gebracht hat? Ja, es war die CIA und deren Handlanger der Mainstreammedien…

  48. Was die sogenannten Klimaleugner leider nie sagen ist: Zürich wäre ohne Klimaerwärmung immer noch unter einem Gletscher! Mann muss schon ziemlich blöde sein, wenn man an den ganzen Humbug glaubt. Waldsterben schon vergessen? Wenn ich zum Fenster hinausschaue, sehe ich nur üppiges Grün.

    • Warum sehen Sie denn üppiges Grün? Haben Sie schon vergessen, welch Anstrengungen getätigt wurden um die Schwefel Belastung der Luft zu reduzieren?

      Sie sollten Mal auf ein Youngtimer Auto Treffen gehen und bissel durchatmen. Dann merkt man erst mal wie gut die Luft heutzutage ist…

  49. Wir haben gemäss Herrn Geiger zu viele Menschen auf der Welt, denen es wirtschaftlich zu gut geht. Als Bevölkerung der Schweiz tragen wir hier sicher viel dazu bei, da unsere Bevölkerung seit Jahren am Wachsen ist und unsere Bevölkerung zu den wirtschaftlich reichsten Bevölkerungen der Welt gehört. Ein Einwohner der Schweiz strapaziert die Ressourcen der Welt direkt und indirekt so stark wie wenige andere Bewohner dieser Erde.

    Die Bevölkerung der Schweiz müsste also kleiner und ärmer werden, wenn das politisch möglich wäre. Wenn wir die obligatorische Krankenkasse bei allen über 65 abschaffen, würde das ganz schnell dieses Problem lösen und auch noch die Probleme der steigenden Krankenkassenprämien, der AHV und der Pensionskassen lösen.

    Ich bin sicher, dass Herr Geiger sicher nicht das als Lösung gemeint hat, absichtlich habe ich aber auf seine Kohorte gezielt. Er meint wahrscheinlich, dass es in anderen Ländern anderen Bevölkerungen wirtschaftlich zu gut geht und diese zu schnell wachsen. Wer aber im Glashaus sitzt sollte vielleicht nicht mit Steinen werfen sondern selbst etwas zu Lösung beitragen.

    • @ Zyniker: Mein Beitrag zur Lösung war die ECOPOP-Volksinitiative ‚Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen‘, welche am 30. November 2014 mit 74 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt wurde. Ich bin noch immer bei ECOPOP und versuche deren Anliegen halt auch im Kleinen zu vertreten.

    • @ Hans Geiger

      Sie glauben ernsthaft, dass ECOPOP zur Lösung der Umweltprobleme beitragen würde? Ich verstand die Initiative immer so, dass es darum geht, Aufmerksamkeit für die Wahlen zu erhalten und die Gefühle der Xenophobie bei den Menschen in der Schweiz abzuholen.

      In der Schweiz haben wir ja einige Jahre Erfahrung mit der freiwilligen Familienplanung. Hat in diesen Jahren die direkte und indirekte Umweltbelastung durch die Schweiz auf der Erde abgenommen?

      Das ist vergleichbar wie wenn die EU sich in der Schweiz dafür einsetzen würde, dass die Schweizer Bevölkerung den Gebrauch von Plastikprodukten reduzieren sollte für eine bessere Umwelt. Sie wären ja der Erste, welcher sich gegen dieses „Diktat“ der EU wehren würde, obwohl das Anliegen gar nicht so daneben wäre.

      Ich weiss ja nicht wie Sie Ihren Sohn erzogen haben aber in der Regel ist es wirksamer und glaubwürdiger, dass man mit gutem Beispiel vorausgeht als dass man den anderen Vorschriften macht. Wenn wir in der Schweiz also eine Gesellschaft kreieren würden, welche zur Umwelt Sorge trägt und nur so viele Ressourcen verbraucht, wie auch wieder nachwachsen, wäre es ja wünschenswert, wenn möglichst viele Menschen in die Schweiz kommen und auch nach diesem Gesellschaftsmodell leben würden. Dann wären wir auch im Ausland glaubwürdiger betreffend Umweltthemen. Für Verbesserungen in diesem Bereich bietet leider Ihre SVP nur selten Hand.

      Eine Beschränkung der Zuwanderung ist zudem nur ein Abschieben der (Umwelt-)Probleme basierend auf einem Silo-Denken, welches nicht zu einem Prof. emer. Dr. passt. Was bringt es der Umwelt, wenn weniger EU-Bürger in die Schweiz kommen?

  50. Es ist ja in dieser Welt wieder möglich, dass trumpeske Halbwahrheiten herausposaunt werden, insbesondere von alten, weissen Männern wie es so heisst.

    Auch Geiger, einem Professor aus dem Bankenbereich, scheint das nicht-lineare Denken schwerzufallen.

    Steigen die Temperaturen um drei Grad im Schnitt, wird es in Weinigen auch drei Grad wärmer und alle freuen sich, sagt der Geiger. Aber vielleicht ist die Schweiz von einer dicken Eisdecke bedeckt (Stichwort Golfstrom), auch wenn die Welttemperatur steigt.

    Klar in einem gewissen Alter sind solche Szenarien einem egal.

    Aber man wundert sich nicht mehr, warum die Bankenwelt so miserabel dasteht, wenn an den Hochschulen ein solches Halbwissen gelehrt wird.

    Si tacuisses…

    • Typischer Klimawandler. Kein einziges sachliches Argument. Nur Waschmaschinenphrasen. Im Gegensatz zum strukturierten Artikel von Prof. Geiger.

  51. Physik und Klima ist eben etwas komplexer als Wirtschaft also kein Wunder, dass Bänkler an dem Thema scheitern. Ein ziemlich einfältiger Artikel für einen Professor.
    Das Problem von 3 Grad wärmer im Durchschnitt ist eben nicht so einfach zu vergleichen mit Lugano. Dies kann zu höheren Hagelschlag im Sommer führen zu grossen Niederschlagsmengen in Zürich oder langer Phasen von Extremtemperaturen bei denen viele alte Leute sterben.
    Der Mittelwert war eben schon immer etwas was die Wirtschaftswissenschaftler nicht verstanden haben sondern nur anwenden.

    • „3 Grad wärmer … kann zu höheren Hagelschlag im Sommer führen …“

      Warum sollte es? Einfach frei erfundene Luftibus Vermutung. So entstehen Fake Info, Fake News.

      Immerhin ist unser Bundesamt so ehrlich und sagt sie wissen es nicht anstatt Unsinn verbreiten:

      „Nach heutigem Wissensstand können wir für einige Ereignisse keine Aussagen zu künftigen Veränderungen machen. Dazu gehören Winterstürme, Hagel und Gewitter, starke Schneefälle und Föhn.“

      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klimafakten.html

  52. Schön, mal ein kluger Artikel zum Thema.
    Lustig: In den 1980ern und 1990ern hat man immer behauptet, die Menschheit würden wegen ZUWENIG ÖL aussterben (Peak Oil). Plötzlich scheint diese Story nicht mehr zu ziehen.
    Mit der Hysterie um das Thema verdienen viele Leute sehr viel Geld (Parasiten). Und fühlen sich noch gut dabei.

    • Untergangspropheten, die vom Pessimismus leben
      – und gar nicht schlecht –
      empfinden jede Art von Zuversicht
      zwangsläufig als Existenzbedrohung.

      Bob Hope
      * 29. Mai 1903 † 27. Juli 2003

  53. Lieber Hr. Geiger

    danke für den Artikel, gut zusammengefasst; und ja ich kenne die Dokumente des IPCC recht gut. Ein direkter Zusammenhang zum Menschen ist aber schwierig bis unmöglich festzustellen (https://www.mmnews.de/politik/123408-klimaschwindel-der-moderne-ablasshandel)

    Aber Sie haben den wichtigsten Punkt leider vergessen: irgendjemand muss dafür „bestraft“ werden, dh die neu einzuführenden Steuern, die uns bald treffen werden (eine Rechtfertigung gibts hiermit)

  54. Ja, die berühmten 97% pro menschengemachtem Klimawandel.

    Leider der Beweis, dass niemand die Studien liest oder versteht.

    Dies ist die Studie:
    https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024

    Richtig ist, dass 97% der Wissenschaftler, die sich festgelegt haben, den Klimawandel für menschengemacht halten.

    Verschwiegen wird in der öffentlichen Diskussion, dass sich 66,4% der Wissenschaftler eben nicht festlegen!

    Also nur 97% der Minderheit von 34% vermuten eine menschengemachte Ursache (Für Faule: nur Table 3 anschauen)

    Tja, wer nur die halbe Wahrheit sagt lügt auch!

    • @Grotmann:
      Es ist sogar schlimmer! Es sind nur diejenigen, die zur Klimakonferenzen eingeladen werden, das heisst eine sehr kleine Minderheit.

    • Ist ja fast wie bei den eidgenössischen Wahlen. 50% Gehen hin, davon 27% die SVP – was einen Anteil an der Bevölkerung von 13.5% für die SVP ergibt 🙂
      –> Ist dies noch demokratisch?

    • Da haben Sie die Studie leider falsch gelesen. Gemäss dieser Studie sind die Zahlen wie folgt:
      32.6% der untersuchten Abstracts halten Klimawandel für menschengemacht
      66.4% nehmen keine Stellung dazu („Does not address or mention the cause of global warming“)
      0.7% verneinen dass Klimawandel menschengemacht ist
      0.3% sind sich unschlüssig

      Zudem steht auch explizit am Ende der Studie:
      „Of note is the large proportion of abstracts that state no position on AGW. This result is expected in consensus situations where scientists ‚…generally focus their discussions on questions that are still disputed or unanswered rather than on matters about which everyone agrees'“

  55. Sehr geehrter Herr Geiger,

    Es ist nicht das erste Mal, dass Sie Konträres zum Klimawandel behaupten. Hier meine Replik.

    Sie bestreiten, der Klimawandel sei menschengemacht. Sie zitieren den Physiker Giaver, der seinen Nobelpreis für seine Arbeiten rund um Supraleiter bekommen hat – ein Thema, welche von der Atmosphärenphysik weit entfernt ist.
    Sie vergleichen den Konsens der heutigen Klimaforscher mit der katholischen Kirche zu Zeiten Galileos.

    Sie überschätzen Ihre Analysefähigkeiten – und Sie überschätzen Herrn Giaver. Lassen mich einen Vergleich machen: Wenn Ihr Kunde Herr Blatter seinen Fall vor dem amerikanischen Bundesgericht verteidigen müsste, würde er Herrn Geiger, wohnhaft in Weiningen, plädieren lassen – oder würde er nicht eher einen amerikanischen Anwalt engagieren, der das Wissen und die Erfahrung hat, vor jenes Gericht zu treten? Würden Sie Herrn Giaver und sein Wissen die Schalter aller Schweizer Atomkraftwerke anvertrauen – oder würden Sie nicht eher auf Nuklearphysiker setzen?

    Sie behaupten, mit Modellen könne man nichts beweisen. Denken Sie bitte über Ihre Worte nach, wenn Sie in ihr Auto einsteigen und sich überlegen, wie die Motoren konzipiert und optimiert wurden.

    Es ist wahr, dass die Prognosen für die Zukunft nicht in Laborbedingungen reproduziert werden können – im Gegensatz zu den Prognosen, die aus Galileos De-Motu-Werk mittels Experimenten verfiziert werden können. Allerdings, wenn die Experten Ihnen sagen, sie hätten es gründlich überlegt, es wäre ratsam, nicht so weiter zu machen wie bisher, dass die Folgen Ihres Verhaltens unangenehm wären, würden Sie trotzdem einfach so weitermachen?

    Sie haben sich damit befasst, dass die Modelle irren können. Haben Sie darüber nachgedacht, dass die Modelle der Wissenschaftler auch so irren könnten, dass sie das Ausmass und die Folgen des Klimawandels unterschätzen – so wie Finanzmodelle der Banken viel zu optimistisch waren? Black Swan! Katastrophen! Das ist doch das Motto von Insideparadeplatz. Also jetzt: Was würde passieren, wenn es doch 10 Grad Celcius mehr wären? Haben Sie immer noch den Schlaf des Gerechten?

    Die Folgen des Klimawandels seien für die Schweiz nicht schlimm, schreiben Sie. Haben Sie darüber nachgedacht, dass Hunderte von Millionen von Menschen in Regionen leben, wo Wasserknappheit herrscht? Können Sie sich vorstellen, dass diese Menschen deswegen in Lebensgefahr geraten werden. Haben Sie sich über die Lokalnachrichten in Sao Paolo und in der Kapstadt in den letzten Jahren informieren? Über die zu niedrigen Wasserreserven, die Rationierung von Wasser. Haben Sie sich darüber informiert, dass vor dem Beginn des Syrienkriegs eine mehrjährige Dürre geherrscht hatte. Syrien war ein Land mit ca. 20 Millionen Einwohnern. It will be a rough ride for all of us.

    Also jetzt: Hören Sie bitte auf zu leugnen und zu verniedlichen. Setzen Sie sich mit der Thematik auseinander – und mit den Folgen. Richten Sie bitte Ihr Handeln wieder neu. Das Leben hat Ihnen Bildung, Wohlstand und, ich hoffe auch, Gesundheit geschenkt. Helfen Sie bitte mit, dass kein Unheil über uns alle fällt.

    Freundliche Grüsse,
    Carlos Canamero

    • Was ist Ihr Beitrag (Verzicht) Herr Canamero, um unsere Welt zu „retten“? Sie scheinen diesbezüglich der wahre Experte zu sein.

    • Der renommierte und international mehrfach ausgezeichnete Winterthurer Geologe Peter Alfred Ziegler (leider 2013 verstorben) hat schon vor mehreren Jahren, zusammen mit anderen Autoren, anhand von Eisbohrkernen den Beweis erbracht, dass der CO2-Anstieg nicht die Ursache, sondern die Folge einer natürlichen Klimaerwärmung ist. Dieser Bericht ist im Internet verfügbar.
      Und schon 1984 hat der Geograph Hanspeter Holzhauser in seiner Studie «Rekonstruktion von Gletscherschwankungen mit Hilfe fossiler Hölzer» nachgewiesen, dass beispielsweise eine Lärche, die von 1455 bis 1588 lebte, gegen 1600 von einem Vorstoss des Aletschgletschers erfasst und umgedrückt wurde. Auch am Steingletscher, am Zmuttgletscher sowie am Unteraargletscher wurden Bäume freigegeben, was beweist, dass dort, wo heute Gletscher sind, vor nicht allzu langer Zeit Bäume und Wälder existierten, das Klima somit eindeutig wärmer war als heute. Und dies ganz ohne Autos, Ölheizungen etc. Ein Reset in der ganzen CO2-Hysterie wäre also überfällig.

    • Von den 97% der „Wissenschaftler“, respektive der Klimaretter, dürfte wohl ein guter Teil wahrscheinlich ebenso wenig legitimiert sein sich über das Klima zu äussern, wie Sie es Herrn Giaever absprechen. Oder was legitimiert bspw. einen Dr. med. Hirschhausen mehr, sich darüber kompetenter zu äussern. Bei Modellen ist man immer versucht in erster Linie die Richtigkeit einer eigenen These (Vorurteil) zu beweisen. Die ganze Komplexität des Klimas ist doch bei weitem gar nicht verstanden solange man nur fragmenthaft Ursache und Wirkung von Phänomenen zu erkennen sucht, und die vermeintlich entdeckte Gesetzmässigkeit sich dann doch nicht in ein grösseres natürliches System übertragen lässt. „Analysis paralysis“.

    • Vielleicht sind das Spätfolgen der Deindustrialisierung? Kein Respekt mehr vor der echter wissenschaftlicher Arbeit, zu viele Lehrstühle mit pseudowissenschaftlichem Ausstoss. Prof. ungleich Prof., Dr. ungleich Dr. Aber so ist es eben in der DACH-Region: viele Menschen mit halbakademischem Leistungsausweis („Black and Metal: deconstructing the notion of black metal: A study on the influence of permanent darkness and rain on 1990s Norwegian subculture“/“Der Zirkusplatz im niedersächsischen Gemeinderecht“/“Eucerin befeuchtet Stirnhaut schneller als Nivea“ fühlt sich berufen zu naturwissenschaftlichen Grenzproblem zu referieren. Der „conceptual Penis“ wurde nach peer review zur Veröffentlichung angenommen. :-))))

    • Lieber Carlos Canamero, ich weiss nicht was das soll, Ihre offensichtliche Aufregung, ja Lebensangst?

      Der Kommentar von Geiger ist imho super, to the point, gesunder Menschenverstand, weg von dieser das-Ende-der-Welt-ist-nahe Hysterie, dass das Unheil bald über uns alle fällt. Tönt ja wie Temple Solaire, mindestens das alte Testament.

      Zudem, warum in die Ferne schweifen? Dürre, Wasserknappheit in Syrien, Kapstadt, Sao Paulo bemühen, um einen unbewiesenen Kausalzusammenhang mit dem, ich nehme mal an, CO2 (das auch Sie ausatmen: ein Seufzer 40’000 ppm) Klimawandel Sündenbock zu konstruieren?

      Es genügt sich hier, bei uns, für die vor-vor industriellen Klimatrends und auch die ganz schnellen Temperaturwechsel (übrigens auch schon beim Ötzi in Österreich) zu interessieren – trotz der damals 10 x kleineren Weltbevölkerung, ohne SUV’s.

      Interessieren könnte zum Beispiel die «Mösching-Gander Chronik» Saanen, BE:

      „1538 war die Wärme den ganzen Winter durch ausserordentlich gross so dass schon im Dezember die Blumen aufschlugen

      1540 war die Hitze so gross dass an vielen Orten das Wasser teurer verkauft wurde als Wein

      1572 ist der Winter so warm gewesen, dass im Jänner die Bäume ausschlugen

      1575 war ein so heisser Sommer desgleichen sich kein Mensch verdenken mochte, es regnete nichts, also dass die Brünnen und anderes Wasser vetrockneten, ward überal grosser Mangel an Wasser

      1585 stuhnd das Korn um Ostern in vollen Schossen

      1586/87 war es sehr trocken und dürr…gar wenig Heu gewachsen und in diesen und darauf folgenden jahren wegen Trökne weder auf en feisten (feiss, fett) noch mageren Gütern Emd gewachsen.“

      Uebrigens: Kapstadt hat wieder genügend Wasser. Sogar Klimaforscher haben festgestellt, dass die Bevölkerung schneller wächst als die Wasserinfrastruktur. Dazu der Durst der Landwirtschaft, marode Verteilung, vernachlässigte Entsalzungs back-up. Da genügt auch eine moderate Dürre und es wird knapp. Wasserknappheit dem ‚globalen‘ Klimawandel zuzuschreiben (ak schuld sind die Industrieländer, die zahlen sollen…) ist vor allem eine sehr faule Ausrede für anthropogene Schlampereien, Raubbau, Ressourcen versauen, Reproduzieren en masse.

    • @Carlos Canamero:
      Wissen Sie, Herr Canamero, dass die Wissenschaft von Heute die neue Religion ist? Denn sie kann nichts beweisen, sondern nur Theorien aufstellen die korrekt sind oder eben nicht. Sprich: man muss sie einfach Glauben. So gesehen sind die CO2-Zertifikate die neuen Ablassbriefe. Ob man damit wohl in den Himmel kommt?

    • @Gustav Dietrich

      Wie Herr Geiger zitieren Sie einen einzigen Wissenschaftler (diesmal einen Geologen, der jahrelang bei einem Erdölkonzern arbeitete) und erhoffen sich vergebens, das sei eine Widerlegung.

      Dass die Gletscher im Mittelalter viel kleiner waren, das ist mir seit Jahren bekannt. Sie wissen doch, dass der Weg über den Theodulgletscher Richtung Italien offen war – und dass der Arbengletscher oberhalb Zermatt deswegen so heisst, weil früher ein Arvenwald dort war?

      Schauen Sie sich die paleoklimatischen Rekonstruktionen aus den letzten 2000 Jahren an: https://www.ncdc.noaa.gov/global-warming/last-2000-years.
      Vergleichen Sie dies mit den Prognosen für 2080-2100 aus https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/AR5_SYR_FINAL_SPM.pdf, Seite 10:

      Anfang Zitat: <> Ende Zitat

      Tun Sie mir bitte ein Gefallen und setzen Sie sich bitte mit der einschlägigen Literatur auseinander? Das lohnt sich deswegen auch, weil Ihre Steuergelder zu diesen Prognosen beigetragen haben.

      Ersparen Sie mir dabei Worte wie, „es ist alles falsch“. Sie wollen ja nicht wie ein trotziger Mann daher kommen.

      @max max

      Siehe oben betreffend die vorindustrielle Zeit.

      Dass es sinnvoll ist, in die Ferne zu schweifen, lässt sich auf eine Erfindung namens Verbrennungsmotor zurückführen. Solche Motoren werden mittels Treibstoffe namens Benzin, Diesel oder Kerosin angetrieben. Diese Treibstoffe werden aus Erdöl gewonnen.

      Der grosse Vorteil dieser Verbrennungsmotoren ist, dass sie den Menschen eine viel höhere Mobilität ermöglichen, als wenn Sie zu Fuss liefen. So können Flüchtlinge sehr grosse Distanzen innert kurzer Zeit zurücklegen und in andere Länder reisen, zum Beispiel in die Schweiz. Bei einem kleinen Land wie Syrien war dies zwar verkraftbar, es wäre jedoch angebracht, grössere Flüchtingsströme zu vermeiden durch eine vorausschauende Politik.

      Ob ein Kausalzusammenhang schon jetzt bei den von mir erwähnten Ereignissen besteht, ist eigentlich irrelevant. Das ist schon geschehen; bei rasch zunehmender Erderwärmung kann es nur schlechter werden. Sie wissen, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen ohne Zugang zu Wasser nur ein paar Tage beträgt?

      Nein, Lebensangst habe ich nicht. Verantwortungsgefühl, darf ich das so sagen?

      @Miro

      Ich fliege seit Jahren nicht mehr und ich habe auch kein Auto. Darf ich Sie fragen, was denn Ihr Beitrag ist?

    • Hier noch der Zitat!

      Scenarios without additional efforts to constrain emissions (’baseline scenarios’) lead to pathways ranging between RCP6.0 and RCP8.5 (Figure SPM.5a).
      […]
      The increase of global mean surface temperature by the end of the 21st century (2081–2100) relative to 1986–2005 is likely to be […] 1.4°C to 3.1°C under RCP6.0 and 2.6°C to 4.8°C under RCP8.59. […]

  56. Guter Artikel. Merci.

    Sogar der Spiegel Online schrieb am 15.2.2018

    „Desinformation zum Klimawandel Das Geschäft mit der Katastrophe
    Sturmschäden bei der Bahn? Versicherungen wieder teurer? Konzerne geben gerne dem Klimawandel die Schuld, selbst wenn es dafür keine Belege gibt. Auch Wissenschaftler lassen sich dafür einspannen.“

    Übrigens war der angeblich apokalyptisch heisse Sommer 2018 nicht nur gut für den Wein sondern auch für Äpfel, Kirschen, Reis, Oliven. Ressourcen wurden gespart, mehr gesünderes outdoor leben, leichtere Kost, Kleidung usw. Aber da wachen die Klima Ajatollahs, dass solch Positives ja nicht prominent quantifiziert, publiziert und diskutiert wird.

    • Sensationeller Blödsinn. Die Bauern haben Vieh geschlachtet, wie noch nie, weil die Wiesen alle braun geworden sind. Die Fleischpreise sind in den Keller gerutscht. Die Futterknappheit hat existentielle Probleme verursacht.
      Aber richtig ist, alles hat Vor- und Nachteile. Ein Vulkanausbruch, der Menschenleben fordert, macht die Erde fruchtbar! Die jährlichen Überschwemmungen des Nils (früher) haben nicht nur Zerstörung sondern auch reiche Ernte ermöglicht! Usw. Usw.
      Noch zynischer: loben wir doch den Nutzen eines Krieges mit Millionen von Toten!

    • @ Benjamin Black: Sensationeller Blödsinn all right.

      Ich wohne mitten in einem grossen CH Milchwirtschaftsgebiet. Humbug ‚alle Wiesen braun‘. Fake Information. Sommer 2018 fast jeden zweiten Abend Gewitter, grüne Wiesen. Und wenn das Futter knapp wurde hatte es mehr mit unserer verkorksten Agrarpolitik (wie beim Weizen https://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/kanton-zuerich-besonders-betroffen-missernte-provoziert-agrar-kontroverse-ld.108997 ), knappen Finanzen, Logistik, ausgeschöpften Importkontingenten zu tun, nix ‚Klima‘.

      Wenn schon off-topic, auch zynisch: begrüssen wir die Antibiotika Resistenz, Reduktion der Lebenserwartung auf solidarische, sagen wir generöse max. 70, dann Ofen aus, aufhören den Armen in den armen Ländern alles weg-konsumieren, Ressourcen stehlen …

  57. 1. Das Klima hat sich immer verändert und wird sich auch immer wieder verändern.
    2. Es kann nur wärmer oder kälter werden.
    3. Wenn es das Eine nicht tut, tut es das Andere.
    4. Ob die gefühlte Erwärmung menschgemacht ist, kann genau so gut bezweifelt werden wie die Gegenaussage.
    5. Das Politiker sich diese unbewiesene Tatsache zu eigen machen, muss nicht bewiesen werden. Das ist so und sicher.
    6. Vor 50 Jahren gab es die Ölknappheit.
    7. Vor 40 Jahren war es das Ozon.
    8. Vor 30 Jahren war es das Waldsterben.
    9. Seit 20 Jahren ist es das CO2.
    10. Seit 10 Jahren ist es der Diesel.
    11. Das Politiker sich auch diese unbewiesenen Tatsachen zu eigen machenten, muss nicht bewiesen werden. Das ist so und sicher.
    12. Ohne CO2 keine Photosynthese, kein Chlorophyl, keine Pflanzen.
    13. Der MAK-Wert von CO2 liegt bei 0.5%. 12 mal höher als die jetzigen Messungen.
    14. Sollte sich der aktuelle Wert verdoppeln (von 0.04% auf 0.08%), was nicht einmal in den kühnsten Modellen vorkommt, juckt das keine Kuh.
    15. Im Gegenteil die Pflanzenwelt würde annäherend doppelt so schnell wachsen.
    16. Der Urwald könnte schneller wachsen, als er gerodet würde.
    17. Ganze Wüstenstriche würden begrünt werden.
    18. Auch diese These uns, dem tumben Volk, ein schlechtes Gewissen einzureden ist gescheitert.
    19. Windräder würden kein Gefleucht mehr schreddern.
    20. Die Landschaften könnten tatsächlich wieder blühen und der Wein wird besser.
    Schickt doch alle Zweifler auf den Mond, den Mars oder zumindest in die Wüste. Die werden durch die Umpatriierung ihrer „Goldstücke“ und „Fachkräfte“ immer leerer und dort ist viel Platz für alles Grüne bis Bunte und eine schwarze Kanzerin fiele nicht auf.
    21. Übrigens, mit dem „Dual Fluid Reaktor“, haben deutsche (ja Kanzlerette) Wissenschaftler eine Technik entwickelt, die auf einen Lastwagen passen könnte und eine Kernkraftquelle ohne langlebige Abfälle und Unfallrisiken ist. Gibt es nun die Wende der Wende oder überwenden sie die Hälse?
    22. Diese Wissenschaftler sind tatsächlich solche, im Sinne des Wortes, die Wissen geschafft haben. Im Gegensatz zum Unsinn der uns tagtäglich um die Ohren gehauen wird.
    23. Ich werde mein Lebtag Diesel fahren.
    24. Das alles steht nicht in der Biebel, auch nicht im Koran und auch nicht in der Thora.
    25. Das alles ist qietschnormales 1 x 1.
    Psalmende.
    Übrigens, ist ihnen auch aufgefallen das, seit es die CO2 .Diskussion gibt, Ölknappheit keine Rolle mehr spielt. Im Gegenteil Öl für die nächsten 100 Jahre vorrätig ist. Das seither auch Waldsterben kein Thema mehr ist und Ozon noch viel länger nicht mehr. Wenn nicht sollre es Ihnen auffallen. Vielleicht lernen Sie dann auch wieder 1+1 zusammengezählt ergibt 2 und nix anders.
    Weiterhin, weshalb finden die Fussballfinals nicht in England statt und 100’000 müssten nicht mehr um ganz Europa jetten oder fahren oder was auch immer. Aber wenn’s um Geld geht spielt das Klima keine Rolle und 1+1 ist wieder 1.
    Apropos: https://www.welt.de/wirtschaft/article177778444/Energiewende-Deutschland-verschenkt-Oekostrom-im-Wert-von-610-Millionen-Euro.html und das bei den höchsten Strompreisen in Europa, aber sowas.
    Oder: Negative Strompreise an der Börse sind keine Neuheit, kommen aber im Zuge der Energiewende häufiger vor. https://www.strom-magazin.de/info/negative-strompreise/ => 1+1=-1 ?!?!?!????

    • Günther:

      „Alles verändert sich.“

      Dies sind keine Argumente.

      Was Sie bringen ist ein grosses Durcheinander, das symptomatisch ist für die Denke Ihresgleichen.

  58. Werter Herr Prof. emer. Dr. Geiger, ich habe Sie stets für einen intelligenten Menschen gehalten. Aber nun bewegen Sie sich intellektuell gefährlich nah auf dem Niveau von Chueli-Ueli, dem vor ein paar Jahren nichts Gescheiteres einfiel zum Thema Erderwärmung als: „D’Lüt häts gärn, wänns chli wärmer isch“. Und dazu noch süffisant in die Kamera grinste.

    • Erklären wir doch Prof.Geiger
      ganz einfach zur Persona non Greta!

    • Ein klarer und intelligenter Artikel. Klar, dass die Klimawandeleuphoriker sich damit nicht auseinandersetzten wollen. Die einen nicht, weil sie angst- und emotionsgesteuert und zu einer Diskussion intellektuell nicht in der Lage sind, die anderen, weil sie dank dem Hype sich produzieren und daran grossartig verdienen können.

    • @Sandra
      Ich habe bisher Ihre Kommentare …

      Ganz einfach: Der Zweck heiligt die Mittel.

      Die Klimamodelle sind noch unsicherer als Wirtschaftsmodelle. Und hinter den Klimamodellen stehen politisch andere Kreise als beiden Wirtschaftsmodellen.

  59. Ich finde nicht, dass die Klimawissenschaftler eine so schlechte Figur machen wie die Ökonomen während der Finanzkrise. Zudem können sie kurzfristig viel weniger Schaden anrichten. Allerdings: Sind Sie sicher, dass sie nicht Äpfel und Birnen vergleichen? Diese Modelle basieren ja auf sehr unterschiedlichen Ereignissen, Daten und Gesetzmäßigkeiten.

  60. Ich finde nicht, dass die Klimawissenschaftler eine so schlechte Figur machen wie die Ökonomen während der Finanzkrise. Zudem können sie kurzfristig viel weniger Schaden anrichten. Allerdings: Sind Sie sicher, dass sie nicht Äpfel und Birnen vergleichen? Diese Modelle basieren ja auf sehr unterschiedlichen Ereignissen, Daten und Gesetzmäßigkeiten.