Thiam zerstörte Parkett in WEF-Nobelloge

CS-Chef lief in rutschsicheren Nagelschuhen durch Suite – 80’000 Franken Schaden – Thiam: Übernehme den Selbstbehalt.

Wenn Tidjane Thiam ein Termin heilig ist, dann jener von Januar. Dann geht der CEO der Grossbank Credit Suisse in die Bündner Berge: ans Weltwirtschaftsforum in Davos.

Für Thiam ein unverzichtbarer Anlass. Dieses Mal gab es ein Malheur. Das hatte mit dem Wetter zu tun. Davos versank im Schnee.

Spikes-Obligatorium: Davos 2019 (IP)

Thiam war nicht im „Goldenen Ei“ abgestiegen, dem CS-eigenen Hotel weit weg am Waldrand, sondern in einer anderen Nobelherberge im Bündner Ski- und Kongressort. (Ursprünglich hiess es hier irrtümlich, dass es ums Hotel Ameron ging. Damals blieb eine Email-Anfrage unbeantwortet.)

Von Kopf bis Fuss winterfest: Thiam (Bloomberg, WEF)

Im Hotel bezog er wie immer eine Suite. Und weil im ganzen WEF-Gebiet höchste Rutschgefahr bestand, zog sich Thiam extrasichere Bergschuhe an.

Damit marschierte er von Hotel zur Limousine, von Konferenz zu Apero, von Essen zu Interviews – und auch durchs Zimmer in seinem Alpen-Hotel.

Dort aber hatte es einen kostbaren Holzparkett. Und der zeigte sich nicht resistent genug gegen die spitzigen Sohlen des Spitzenbankers.

Es gab Hicke und Spuren. Thiam hatte mit seinen schweren Schuhen den Boden im feinen Übernachtungs-Tempel zerstört.

Die Sache wurde zum Fall; zum 80’000 Franken-Fall. So viel würde ein neuer Boden im grossen Zimmer der Luxus-Absteige kosten.

Wer zahlt? Das Hotel nicht. Es wollte den Schaden beglichen haben. Also ging es auf die CS zu.

Und dort kümmerte sich Thiam himself darum. Er habe die Sache persönlich aus der Welt schaffen wollen, betonte gestern auf Anfrage die Pressestelle des Finanzmultis.

„Es ist korrekt, dass durch Spikes an Winterschuhen versehentlich ein Schaden am Parkettboden entstanden war“, meinte der Sprecher der CS, bei der Thiam seit 2015 das Zepter schwingt.

„Der Group CEO hat den nicht von der Versicherung gedeckten Teil des Schadens (Selbstbehalt) persönlich beglichen, so wie er dies mit seinen persönlichen Ausgaben immer tut.“

Somit gelte: „Für die Credit Suisse sind keine Kosten entstanden.“ Und will dann noch festhalten: „Es handelt sich um Kratzer auf dem Parkettboden, nicht um eine Verwüstung.“

Dass sich die CS zum WEF-Vorfall äussert, hängt mit Erfahrungen rund um die Gotthard-Feiern vor ein paar Jahren zusammen. Damals hat es in den Medien geheissen, Thiam sei im Helikopter an den Anlass geflogen.

Das war vielen in den falschen Hals geraten. Und es stimmte nicht.

Nun will die CS daraus die Lehren ziehen und sicherstellen, dass kein falscher Eindruck aufkommt. Sprich: Dass schon gar keiner auch nur vermuten kann, dass Thiam sein Hotelzimmer verwüstet und dann die Bank und ihre Aktionäre den Schaden berappen lässt.

Der Sondereffort mit der persönlichen Stellungnahme des obersten Chefs kommt nicht von ungefähr. Auf den CEO und seine Bank warten stürmische Zeiten, mit grossen Fällen rund um Betrugskonstrukte in Mosambik und mit einem Georgier-Milliardär und fallendem Aktienkurs an der Börse.

Kommentare

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  1. Dies macht echt Angst. Sowass soll noch ein CEO sein! Wann entsorgen wir endlich solchen Manager. Manch ein Lehrling hat bei uns mehr IQ. Die Aktionäre und Mirarbeiter tun mir echt leid.

  2. Der Mann ist doch total sicherheitsbewusst. Spikes an den Füssen und Bart im Gesicht. Da kann kann er auch noch sicher bremsen, wenn er auf die Schnauze fliegt.

    • Er hat wenigstens die Schneeketten entfernt, sonst wäre der Schaden noch viel grösser.

  3. Nun ja, ich weiss nun nicht was für ein PARKETTWUNDER das war…..

    Normalerweise aber schleift man das Parkett neu ab und versiegelt es dann wieder.
    Kostet das 80ooo Franken ?
    Parkett ist sehr widerstandsfähig…… was Eiche, Nussbaum usw. angeht.

    Verlegt man ein neues Parkett, muss es nach dem verleimen auch geschliffen werden, es verursacht also auch viel Staub, egal ob neu oder nur neu geschliffen.
    Kratzer die tiefer gehen, die werden dabei erst mit Wassderdampf aufgequollen und dann geschliffen.

    80ooo Franken Schaden, das müsste man mir doch erst mal genauer erklären….. auch wenn dieser Thiam wissen müsste, dass man aufs Parkett nicht mit irgendwelchen Schuhen tritt.

    • Man sollte nicht solche Sachen schreiben, wenn man sich mit der Materie nicht auskennt.
      Als erstes wird seit über 20 Jahren Fertigparkett hergestellt, der nach dem Einbau nur noch eingeölt wird. Geschliffen wird da zu 90% überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil dürfen sehr viele Holzböden mit speziellen im Werk hergestellte Oberflächen wie Lauge oder ähnliches gar nie mehr geschliffen werden, sondern nur noch nachgeölt werden. Desweiteren sind Spikeslöcher auch in Hartholz teils so tief das weder schleifen noch dämpfen helfen würde, da die Löcher durch die ganze Decklamelle gehen.Und zu guter letzt kostet die Reperatur diverser einzelnen Dielen 80000.- Ein kompletter Austausch würde viel mehr kosten. Und warum das ? Tja Parkett ist nicht gleich Parkett. Der Spezialtransport der Dielen von Dänemark nach Davos und Spezialkranen sind nicht gerade günstig da in diesem Fall jedes Brett 14 Meter lang und 50 cm Breit ist mit Spezialoberfläche vom Produzenten. Haben sie sonst noch Fragen zu Parkett ?

  4. Ich hätte gerne Thiams Schadenskizze für die Haftpflichtversicherung gesehen. „Chère Mobilière, … „

  5. Ein weiteres Beispiel für Enthüllungsjournalismus erster Güte. Diese Story wird Thiam den Kopf kosten! Und als nächstes dann: „Ermotti wirft sein Altglas in den Abfall!!!“ Heads are gonna roll …

  6. 80 000 CHF für ein Parkett? Ja, Klar. Wir sind in der Schweiz. Ein Mandelgipfel kostet demnächst 5 CHF.

  7. Thiam sollte BA Lauber seine rutschsicheren Schuhe ausleihen. Dieser bewegt sich ja auf sehr dünnen und glatten Eis…

  8. Scheint eine ganz „normale“ Verhaltensweise von Bewohnern der Teppichetage zu sein. Dem Fussabtreter ist es ja egal und Löcher sind oft heilsam. Dass wir nicht die intelligentesten Politiker wählen können weiss ich schon lange. Aber dass auch Topmanager so dumm sein können …. Unglaublich diese Ignoranz.

  9. Kein vernünftiger Mensch läuft auf einem (teuren) Echtparkett mit schneesicheren Spikesschuhen herum. Das kann man auch als unanständig bezeichnen. In einem Hotel dieser Klasse dürfte es ausserdem Filzschlüpfer haben, man muss die nur benutzen. Echt gentleman-like wäre es gewesen, wenn der CS-CEO, der jeden Monat mehr als 1 Million kassiert, den ganzen Schaden übernommen hätte und nicht nur den Selbstbehalt. 80’000.- zahlt der Mann aus der Portokasse. So finanzieren nun andere mit ihren Prämien diese Unvorsichtigkeit mit. Nicht sehr elegant von Herrn Thiam.

  10. Herr Hässig
    Zugegeben, hier gibt es ab und zu interessante Themen die aufgegriffen wurden. Leider mehren sich aber von Tag zu Tag Berichte die weder interessant noch wichtig sind. Ich finde es schade. Auch wenn ich zu vielem der Banken nicht mehr stehen kann, fällt einfach auf wie Sie auf die Schweizer Banken los ziehen. Die können wirklich machen was sie wollen, sie nutzen jede Gelegenheit um wie hier jeden Unsinn zu verbreiten. Fehlt es ihnen an wichtigen Themen, dann machen sie einfach mal Pause. Es ist langsam aber sicher schlimmer als jeder Blickseite. Schade!

    • @ rumli

      Die Geschichten zu schreiben ist doch das Geschäft des Journalismus oder wo denkst edu hijn!?

    • Solche Geschichten sind wie Pixel eines Bildes, wobei es hier um das Porträt einer Person geht, die ein im SMI gelistetes, globales Unternehmen führt.

  11. Ihr habt es alle selbst in der Hand !
    Holt endlich Eure Kohlen von den Bankkonten runter. BANKRUN !!!

    Dann ist rasch Schluss mit UNNÖTIGEM WEF, NAGELSCHUHEN IN HOTELS, MINDESTRESERVEBANKING (BANKKREDITEN OHNE BANKENGELD), …usw.
    Dann können die Banker-Trampeltiere in ihren Schalterhallen noch ein letztes mal mit ihren Nagelschuhen einen “Doppelrittberger“ vollziehen.

  12. Wer sich auf glattem Parkett bewegt, richtet zwangsläufig auch Kollateralschaden an – sei’s im Maschinenraum oder auf der Edelholzetage.

  13. Irgendwie ist es doch erschreckend wenn einer als CEO eine Weltbank führen will, aber sich nicht bewusst ist, dass man mit Nagelschuhen den Parkett zerstört. Vielleicht ist es auch nur Gleichgültigkeit aber für mich als Aktionär beunruhigend. Mit einer „nach mir die Sintflut“ Einstellung, kann seine Einstellung zum Job nicht viel besser sein.

  14. Wer die Schweizer Kultur nicht versteht wird auch nie begreifen mit welchen Geschäftsmodellen das Land erfolgreich wurde. Die Finanzindustrie arbeitet mit Hochdruck daran, den Niedergang zu beschleunigen. Aber wen wundert es?

    • @inSider, so in wie sie sind.. sie haben ihn ja offenbar als einziger gehört, nennt man auch stimmen hören

  15. Der Finanzwelt muss es zur Zeit extrem gut gehen, wenn solche Banalitäten als Headlines verwendet werden müssen. Oder hat LH keine Ideen mehr?

    • Banalitäten sind das nicht, sondern das Spiegelbild einer Versagertruppe, die seit Jahren die CS runtergewirtschaftet hat. Aber wie heisst es so schön: „Gleiches zieht Gleiches an“. Also passt doch alles gut zusammen …

    • Ganz genau und dazu passt Folgendes:

      You can shine your shoes and wear a suit
      You can comb your hair and look quite cute
      You can hide your face behind a smile
      One thing you can’t hide
      is when you’re crippled inside

  16. Nagelschuhe zu tragen an sich ist vorbildlich und generell kostensenkend:

    weniger Unfallkosten
    weniger Kosten für Unterhalt Trottoirs etc.

    @LH Sie hätten auch gleich ein Bild des Schuhtypen posten können ;-).

  17. Hieb- und stichfest, rutschfest.

    Es ist hieb und stichfest erwiesen, dass es um die Credit Suisse nicht zum Besten steht. Kosten wurden zwar abgebaut, doch damit ist auch die Mitarbeiterzufriedenheit im Keller. Der Aktienkurs dümpelt vor sich hin. Aber die Skandale, bei denen die Credit Suisse die Hand im Spiel hat(te), ziehen ihre Kreise, so z.B. Mosambik. Am meisten profitieren davon die Journalisten und die Rechtsanwälte.

    Kein Wunder, das Monsieur Thiam mit Nagelschuhen durch die Gegend läuft. Diese verleihen im wenigstens noch etwas Bodenhaftung.

    M.E. ist es höchste Zeit, dass Monsieur Thiam in fernere Gefilde zurück kehrt. Oder sich auf das politische Parkett abseilt, wo er mit Lackschuhen umherlaufen kann und mit Samthandschuhen angefasst wird.

    Wir freuen uns auf die nächsten bad news über die Credit Suisse. Diese kommen bestimmt bald.

  18. TT konnte vor lauter „Schneegestöber“ in seinem Zimmer nicht mehr klar sehen. Er hat wohl gar mit seinen Nagelschuhen gepennt. Who knows?

  19. TT macht einen Parkett-Bode kaputt, wtf!!!!!!!

    Gibt es jemand auf diesem Planeten, der wirklich einen Nutzen aus solch einer Information zieht.

    Da ist ja die Blick-Story über den Krypto Arton noch spannender…….

    Gruss,
    Tänzer der Nacht

  20. Was ist das, ein Trampeltier? So etwas merkt man doch, oder es ist einem einfach egal oder?
    Aber der Schaden vom 80’000 kann ja auch nicht sein, es sei denn er habe den Boden im gesamten Hotel zerstört oder war dieser aus Gold. Das sind total hirnrissige Fantasiepreise.

  21. Nun, die Kosten welches das Hotel was im Übrigen max. 4 Sterne ist, gegenüber der CS geltend macht- sind nicht nachvollziehbar. Da ist es absolut unwichtig, wer jetzt da mit oder ohne Nagelschuhe drüber gelaufen ist. Das teuerste Parkett was ich je gesehen hatte war Rio Palisander mit Rosenholz Intarsien. Roh verlegt, danach geschliffen und versiegelt pro m2. exkl. Mwst. CHF 1’700.00. In Hotels noch nie gesehen! Mooreiche, Teak, Euro- oder Ami Nussbaum schon gesehen. Und da sind die Kosten wie umschrieben zwischen CHF 550.00 und CHF 900.00, Qualität A2 bzw. B1.
    Die Suite, um die es da geht, ist inkl. Nasszellen geschätzte 52m2. Jedes Parkett- und das ohne Ausnahme, im Besonderen im oberen und obersten Preissegment lässt sich min. 2-mal vollflächig schleifen, Punkt.
    Betrüger, welche sich auf Kosten Dritter gesundstossen wollen, gibt es auch ausserhalb der Bankenlandschaft! Und wer wurde von einem Hotel nicht schon über den Tisch gezogen bei Abrechnungen?!

    • Die Finanzbranche kann froh sein wenn LH nicht jeden Tag einen Korruptionsskandal aufdeckt.
      LH hat doch eine gute Nase.
      Für Normalsterbliche ist es unvorstellbar mit Steigeisen auf einem fremden Parkett zu tanzen.
      Ausser man ist betrunken und merkt es nicht mehr.

    • Sie Schlaumeier haben aber überhaupt gar keine Ahnung. Und dann sollte man besser ruhig sein

  22. Für die einen ist es nur Parkett –
    Die Haltung dahinter, „ich kann es, deshalb tue ich es“ ist aus meiner Sicht entscheidend.
    Kein einfacher Bürger würde das Schuhwerk nicht wechseln…

  23. Ich finde es einen Skandal, dass ein CEO einer solch wunderbaren Bank heutzutage nicht mit der Sänfte ins Zimmer getragen mehr wird. Und ich rechne es Herrn Thiam hoch an, dass er dabei so royal gelassen bleibt und sich sogar am Schaden beteiligen will. Schade, dass vielen Blogschreibern hier offensichtlich einfach diese Empathie fehlt.
    Wir sollten den 2. Gotthardtunnel nach ihm benennen.

  24. was soll denn dieser Artikel, ist bei dir schon Sommerloch Luki?
    echt jetzt, wen interessiert denn so was?

    • Doch, das interessiert schon. Denn wenn einer mit Spikesschuhen auch auf dem teuren Suitenparkett im Hotel rumläuft, dann aus folgenden Gründen: Aus Gedankenlosigkeit. Sowas sollte allerdings bei einem, der monatlich mehr als 1 Million heimträgt, nicht vorkommen. Somit bliebe noch: Aus Unanständigkeit, sozusagen Nonchalance. Das ist auf diesem Niveau das totale no go, bei so jemandem rechnet man mit einer Toperziehung. Da gehört Anstand dazu wie das IPhone zur Jackentasche. Gibt es noch einen dritten Grund ? Sie sehen, da gibt es Vermutungen, die auf den Charakter dieses Topshots hinweisen könnten und das ist doch interessant. Oder nicht ?

  25. Mittlerweile schon recht traurig dass er wirklich kein „Fettnäpfli“ auslässt. Der Typ ist wirklich Fällig. Einfach nur noch peinlich.

  26. Also jetzt wird es peinlich hier.
    Ameron als Nobelherberge zu bezeichnen geht ja schon weit (ich war schon paar mal dort mit meine zwei kids und ich bin weissgott nicht reich😉) es ist ein guter 4*, mehr nicht. Und dann wegen einer Dummheit von Zerstörung zu sprechen ist schon übertrieben. Das LH den Thiam (verständlicherweise) nicht mag, ist spätestens jetzt bei einem solchen Artikel klar.

  27. Ja und? Dies kann passieren und es ist richtig, dass er dies selber übernommen hat. Dies scheint nicht einmal eine Schlagzeile wert zu sein.

    Das können Sie besser Herr Hässig!

    • TT hat nicht den ganzen Schaden bezahlt, sondern nur den Selbstbehalt der Versicherung.

  28. Momoll, jetzt wissen wir, warum nur die Besten der Besten an die Bankenspitzen kommen und geradezu vergoldet werden müssen. Soviel Weitsicht, Intelligenz und Lebenserfahrung hat halt ihren Preis…..;-))

  29. Irgendwie ist das Verhalten von Thiam symptomatisch, so wie er mit Nagelschuhen durch das Hotelzimmer trampt so „stampft“ er durch die CS-Zentrale am Paradeplatz „zum Wohle des Aktienkurses und des Geschäfts“. Peinlich !!!

    • Hat er eben nicht – sondern nur den Selbstbehalt der Versicherung. d.h. den Schaden trägt die Gesamtheit der Versicherten. Einmal mehr – Sozialisierung des Schadens – aber Privatisierung der Gewinne – ein Muster eben – der unerträglichen Arroganz (die hässliche Schwester der Dummheit…)

    • weil dieses verhalten viel mehr über tt aussagt als sie es sich offenbar vorstellen können. ich enthalte mich aus gründen des anstandes einer weiteren aussage.. die auch sie betrifft.

  30. Es ist schon merkwuerdig, dass Haessig gesundheitlich so schnell zerfaellt, dass er sich mit solchen alten Geschichten herumschlaegt, obwohl eigentlich alles ordentlich abgelaufen ist und Thiam “die volle Verantwortung” uebernommen und den Schaden beglichen hat. Es ist halt wieder ein Baenkler; diese Spezies koennen es ihm nie recht machen. Man sollte Haessig, zu seinem eigenen Schutz, baldmoeglichst “versorgen”!

    • Sie sollten versorgt werden, da sie jeglichen Anstand vermissen lassen.
      LH darf schreiben was er will.
      Zudem hat Thiam den Schaden nicht bezahlt sondern nur den Selbstbehalt.
      Von „voller Verantwortung“ zusprechen ist einfach nur arrogant!
      Wenn sie den Unterschied nicht sehen wollen ist das ihre Ignoranz und nicht der Fehler des Journalisten.

    • @miller, machen sie eine gefährdungsmeldung bei der zuständigen kesb, wenn sie meinen rede und pressefreiheit sei durch lh in gefahr, oder es bestehe sogar selbstgefährdung. erin m. merken sie was… 🙂
      und sorry wenn sie mit spikes über ein parkett schlurfen.. dann ist für meinen gesunden menschenverstand „nicht“ alles ordenlich abgelaufen.. vielleicht ist das in ihrer welt so

    • @Buezer
      Klar. Und Sie haben ja noch nie einen Fehler gemacht und dann die Versicherung benötigt. Ich nehme an, Sie zahlen den ganzen Versicherungsschaden, wenn Sie an einem anderen Wagen einen Parkschaden hinterlassen! Und als Sie das letzte Mal die Hausratversicherung in Anspruch hätten nehmen können, haben Sie sich dagegen entschieden, weil es Ihr Fehler war und Sie nicht alle anderen Versicherten belasten wollten.
      Hören Sie doch auf einen solchen Stuss zu schreiben. Leute wie Sie sind einfach nur peinlich.

  31. Immerhin: Der Rechtsdienst der CS hat sich zurückgehalten. Es gab bis jetzt keine Klage gegen die Gemeinde Davos wegen mangelhafter Schneeräumung.

  32. Der Mann hinterlässt mancherorts Schaden-Spuren.

    Wenn ein Kleinkind sich je so verhalten würde, erhält es Anstands- und Benimm-Regeln eingebläut.

    Bei diesem Thiam hingegen führen Kratzer besonders im Finanz-Haus CS zu Kollateral-Schäden. Dort ist das Parkett schon längstens zerschlissen und gelöchert.

  33. Eigentlich ist diese Geschichte ein Nonvaleur.

    Aber bei diesem Menschen passt sie ins Bild und bestätigt die mangelnde Sensibilität und Anstand im Grossen und im Kleinen.

    Irgendwann wird dieser Egomane platzen.

  34. Vor kurzer Zeit als Hoffnungsträger mit Vorschusslorbeeren gestartet, tritt der aus der Elfenbeinküste stammende CEO von einem Fettnäpfchen ins andere. Er benimmt sich wie ein Fürst, fliegt mit Businessjets und Helikoptern herum und steigt mit Bodyguards umringt in Präsidentensuiten ab. Dort angekommen, zerstört er mit Nagelschuhen den Boden eines Konkurrenz-Hotels. Zusammenfassung seiner beruflichen Aktivitäten: Verlust für die Aktionäre, hoher Bonus für Chef Thiam. Thomas Minder, Vater der
    Abzocker-Initiative nannte die CS „das Paradebeispiel für schlechte Unternehmungsführung.“

  35. „Der Group CEO hat den nicht von der Versicherung gedeckten Teil des Schadens (Selbstbehalt) persönlich beglichen, so wie er dies mit seinen persönlichen Ausgaben immer tut.“

    Ja, das hoffe ich auch! Ist ja irgendwie selbstverständlich, oder??

  36. Thiam, Trump & Co. … je weiter oben, desto mehr „Egge ab“.

    Mit ganz wenigen Ausnahmen.

    Nur Normalos sind normal und bleiben wo sie sind.

  37. Dass eine CS nicht vom Fleck kommt, könnte auch etwas damit zu tun zu haben, dass so einer eben diese „anführt“. Sogenannte Manager mit ca. CHF 12 Mio. Jahres(verdienst): Von seiner Bildung? mal völlig abgesehen. Wer läuft denn mit Spikes an den Schuhen über das Parkett? Aber solange hirnlose Aktionäre derartige Summen an der GV für derartige Leute abwinken, muss man sich nicht fragen.

  38. Wer nichts wird, wird Wirt.
    Ist er dort nicht durchgedrungen, geht er zu den Versicherungen.
    Findet er auch dort nicht den Rank, geht er zur Bank.

    Erstaunlich, dass für ein so geringes Risiko wie Nagelschuhe keine Versicherung aufkommt.

    … letztlich berappen die Aktionäre den Schaden – in Form des fürstlichen Lohns.

  39. CHF 80K??????

    Wie gross war sein Zimmer?? Respektlos, absolut respektlos!

    WTF!!!!!!!!

    Der Typ kann man nicht ernst nehmen!

    • nein sowas passiert vielleicht ihnen, kein normalo läuft mit spikes übers parkett. sorry alberto..

  40. ein weiteres beispiel für die dummheit und arroganz
    in der teppichetage.
    er übernimmt den selbstbehalt. den schaden zahlt
    die versicherung, zbw. die versicherten.
    mit nagelschuhen über einen parkett ist zumindest
    grobfahrlässig. da sollte die versicherung bei ihm
    kräftig regress nehmen.

  41. Die Schadensumme von Fr. 80’000.00 macht etwas stutzig. Handelsüblicher Parkett kostet verlegt ca. zwischen Fr. 125.00 und 250.00. Junior Suiten im Ameron sind 45 qm gross, in der Annahme eine Executive Suite ist 120 qm gross, wäre der Preis für den Parkett bei exorbitanten Fr. 666.00 / qm.

    • Schon mal überlegt, dass der alte Parkett entfernt und entsorgt werden muss, die Suite einige Tage nicht belegt sprich vermietet werden kann?

    • @Mike Müller
      Dass wohl Herr Thiam aus Kostengründen keinen persönlichen Butler in Davon hatte, der ihm die passenden Schuhe für outdoor und indoor anziehen und abziehen konnte.

  42. Ein «privater Vorfall», der allerdings tief blicken lässt:

    So rücksichtslos und abgehoben, wie sich Thiam privat bewegt, so rücksichtslos und unethisch ist auch das Geschäftsgebaren der Credit Suisse. Auf eine Liste der „Fehlleistungen“ verzichte ich wegen Platzmangel.

  43. Wieviel Schnee und wieviel Eis lag da in Thiams Zimmer? – Oder anders: Wie(viel) doof ist an der CS-Spitze erlaubt bzw. erwünscht?

    • Offenbar ist sehr viel doof erlaubt. Ein zu intelligenter CEO würde womöglich noch einen Schatten auf die Weisse Weste werfen.

    • hab ich auch gehofft bis zur letzten zeile des artikels doch noch was sinnvolles zu lesen…
      wenn ich diesen artikel sehe, bin ich der Meinung es muss doch nicht jeder Tag was neues drin stehen.

    • Korr:
      …aber er zeigt doch die Mentalität und Abgehobenheit eines TT auf, der sich um wenig kümmert – jedenfalls nicht seine Schuhe (Aber seinen Bonus!) – Und dies harmoniert mit der Haltung der weissen Weste UR: Der ist doch ein Vorbild für schlichtes „Nichtkümmern“ (mit Ausnahme Bonus und des ZFF!).

  44. Bewegt sich TT tatsächlich nur am WEF auf rutschigem Grund und dünnem Eis? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    • ja noch 10 von ihnen „so what“.. darum benötigen wir mindesten 2.5 welten pro in der ch wohnhafter person. überlegen sie einfach ein wenig.. aber als accountant wohl zuviel verlangt