Wie überleben in CS? Mit Seilschaft, Stupid

Beförderung eines Ex-McKinsey-Manns namens Salvadori von Mutterhaus zu Swisscard-Tochter zeigt: My Buddy ist heilig.

Enrico Salvadori hat eine herausragende Eigenschaft. Er überlebt. Immer. Geht die Clariden Leu unter, springt Salvadori ins rettende CS-Mutterschiff. Wirds dort eng, heuert er bei Kartentochter Swisscard an.

Immer oben, immer siegreich. Wie macht das der Italo-Schweizer? Drei Gründe gibt es, die im Zusammenspiel fast schon eine Garantie aufs Überleben beim Finanzmulti bedeuten.

Erstens: McKinsey. Zweitens: Seilschaft. Drittens: Ego.

Traum aller Karrierefrauen (Xing)

Enrico Salvadori verkörpert den Dreiklang perfekt. Er zündete den Karriere-Booster einst beim US-Beratungsunternehmen.

Er hatte – interessanterweise – CS-Frauenstars als Götti und Ziehmütter.

Und: Er drückt die Ellbogen raus, um Widersacher beim Sturm an die Spitze auszubremsen. Ohne lang zu zaudern.

Jüngster Coup, der für einen vermeintlichen No-name wie CS-Salvadori gestern überraschend prominent in den Onlinemedien vermeldet worden war, ist der Wechsel als bisheriger CS-Marketingchef in die Geschäftsleitung der Swisscard.

Bei der Kartenfirma handelt es sich um ein 50-Prozent-Jointventure der CS mit der American Express.

Vor einem Jahr ging die bekannte CS-Chefin Florence Schnydrig Moser als neuer CEO von Swisscard voraus. Die hat nun ihren Kollegen von der CS zu sich ins Spitzengremium der 50:50-Tochter geholt.

Frauen-Förderer im Fall von Salvadori. Sonst sind es oft Männer-Seilschaften.

Egal: Entscheidend ist der Befund, das jene innerhalb des CS-Imperiums immer wieder einen neuen Spitzenjob erhalten, die über die rechten Beziehungen verfügen.

Ist doch überall so. Get real.

Klar. Doch am Fall Salvadori kommt Anderes hinzu. Nämlich die Frage, ob er der Swisscard guttut. Ist der Aufsteiger-König der CS der richtige Mann, um das Geschäft mit den Privatkunden, die eine Karte der CS-Tochter haben und gut bedient sein wollen, auf Vordermann zu bringen?

Die Sache ist ernst. Bei der Swisscard brennt es. Im Zuge der unendlichen Geschichte ums Sparen droht die Swisscard gute Kunden zu verlieren.

Verloren in der Warteschlaufe: So geht es Swisscard-Kunden. Ein aktueller Fall eines Ex-CS-Spitzenbankers mit einem Notfall in Asien zeigt das exemplarisch.

Der Kunde erfuhr beim Bezahlen des Hotels, dass seine Karte keine Deckung habe. Nottelefone und -Mails in die Heimat. Rasch wurde klar: Das Geld vom CS-Konto aufs Kartenkonto war nicht geflossen.

Es handelt sich um die monatliche Ausgleichszahlung vom Bankkonto zur Kreditkarte. Damit gleicht der Kunde seine Schuld – den Kredit – aus und ist wieder kreditwürdig für den nächsten Monat.

So funktioniert das Geschäft. Entscheidend beim Mechano ist, dass die Ausgleichszahlung von der Bank zur Kartenfirma rasch und zuverlässig stattfindet. Nur so ist sichergestellt, dass der Kunde zu Beginn einer neuen Periode bei Null loslegen kann.

Im Fall des CS-Managers spielte sich das nun ganz anders ab.

„Ihr IT-System benötigt unglaubliche 8 oder 9 Tage, bis die Gutschrift bei Ihnen verbucht ist und somit die Ausgabelimiten wieder freigegeben sind“, hält der Kunde in einem Brief an die „Geschäftsleitung der Swisscard AECS GmbH“ in Horgen fest.

Mehr als eine Woche, um das von der CS zur Swisscard transferierte Geld im System richtig zu verbuchen? Im Jahr 2019 mit Krypto und Blockchain der helle Wahnsinn.

„Dieses Schreiben dient dazu, Ihnen den Spiegel hinzuhalten, wie völlig unprofessionell Sie offenbar das Tagesgeschäft führen – und dies zu Lasten Ihrer Kundschaft, die Ihnen ja mit den exorbitanten Gebührenansätzen Ihr Salär bezahlt“, liess der Ex-CS-Manager und heutige Unternehmer Dampf ab.

Zuvor hatte er 18 Minuten an der Swisscard-0800-Nummer auf Hilfe gewartet – mit Kosten von 2,60 Franken pro Minute, aus dem fernen Osten heraus.

Für ihn wärs das gewesen. „Ich habe den Entschluss gefasst, mit meiner ganzen Familie auf Revolut umzusteigen.“ Ob die CS und ihr Jointventure Swisscard mit den alten Kämpen Florence Schnydrig und Enrico Salvadori das Steuer noch herumreissen können?

Kommentare

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  1. Auf weia! 18000 page views and counting. Frage mich gerade, ob Schnydrig Moser und Salvadori ihre gemeinsame Pressemitteilung jetzt nicht doch ein bisschen bereuen…

    • 20000 rund and still counting.. ! mir würde das gesicht rot anlaufen, wenn ich die SC GL waere…..

      Ergänzung: Zur Verteidigung von Schnydrig u Co, es braucht in verkrusteten Strukturen mglw. ein unkonventionelles vorgehen um alte seilschaften aufzusprengen.. letztlich ist der laden ein relikt der vorzeit, den angestellten dort viel glück solange es noch währt. Denjenigen dort mit Schmutz an den Händen (A-Level), das gerechte Schicksal
      wird euch auch noch ereilen! (Karma is a b-baby)..

      so, bin dann mal weg eine revolut karte bestellen.. !

  2. Liebe Swisscard-Kollegen,
    Bei Salvadori läuft alles in Dreijahresrythmen, daher gebe ich euch jetzt mal einen kleinen Ausblick, was euch in den nächsten drei Jahren erwartet:
    – Salvadori wird jetzt erst mal ein paar Wochen brauchen, um diejenigen unter euch zu identifizieren, die senior sind, die intelligent sind und die auch keine Scheu haben, ihre Meinung zu äussern
    – Diese Leute wird er rausschmeissen, denn sie können ihm gefährlich werden und den Bullshit entlarven, den er anrichten wird
    – Er wird Swisscard Seniors ersetzen durch McKinsey Juniors, die er aus Italien holt, oder er wird diejenigen McKinsey Juniors nachziehen, die er auf diese Weise schon in die CS gebracht hatte
    – Diese McKinsey Juniors werden eine unglaubliche Aktivität entfalten: es werden viele, viele, ganz tolle bunte Slides gemalt und jede Menge Excels gefüllt bis auf die zweite Nachkomma-Stelle genau
    – Dann wird Salvadori umorganisieren, umstrukturieren, neu zuschneiden: Budgets, Teams, Produkte, Kundensegmente – denn er will ja auf keinen Fall vergleichbar sein mit dem Status Quo, denn das würde ja seine Luftnummer deutlich machen
    – Spätestens in anderthalb Jahren wird auch Schnydrig Moser den guten Salvadori durchschaut haben und es wird ihr klar werden, dass Salvadori in den Interviews in erster Linie sich selbst verkauft hat
    – Aber Schnydrig Moser wird sich nicht eingestehen können, dass Salvadori ein Fehlgriff war, denn das wäre ja ein totaler Gesichtsverlust
    – Sie wird an Salvadori noch ein weiteres Jahr festhalten und ihm dann die Chance geben, sich nach einer neuen Stelle umzuschauen (einzige Gefahr für sie ist, dass Salvadori als Machtmensch ihre Position anstrebt…)
    – Salvadori wird sich im CS-Konzern nach einer neuen Rolle umschauen und als 1A-Selbstdarsteller in den Interviews verkaufen, dann wird er „wegbefördert“ und alles fängt wieder von vorne an

    Alles schon so dagewesen. Mehr als einmal! ENJOY!

    • Allseits bekannte Fehlentwicklung gut beschrieben. Eklatantes Führungsversagen.

    • Will Salvadori da wirklich noch hingehen, nachdem mittlerweile wohl auch der letzte bei Swisscard den Artikel und v.a. die schmeichelhaften Kommentare zu Salvadori gelesen hat?

    • Schon sein unverschämt hämisches Lachen lässt tief in die Seele dieses Zeitgenossen blicken ..good luck SC

  3. Wer es auf die Spitze treibt, braucht Seilschaften, wer ins Schwimmen gerät, braucht Netzwerke und wer vereinsamt ist, der braucht Beziehungen. (Erhard Horst Bellermann)

    • Aber was mich am meisten schockiert ist das Goldfischgedächtnis, das in den obersten Führungsetagen vorherrscht, sowie die Entscheidungsprozesse, die jeglicher Logik entbehren. Da ist jemand, der bei der CL rausflog. Mit Seilschaften kam er in den Produkte-Laden der CS und in Positionen, in die er niemals hätte kommen dürfen. Dort säte er Zweitracht und richtete Chaos an, um dann wiederum weit entfernt ins Sport-Sponsoring der „befördert“ zu werden. Mangels Qualifikation und Leistung ging es dann in den „Pool“. Und schliesslich aus dem Pool in die Top-Etage der Swisscard. Das ist schlichtweg unfassbar.

  4. Vielleicht gelingt es dem Neuen, dafür besorgt zu sein, dass eine Geschäfts-MasterCard in Zukunft auch für ApplePay freigeschaltet wird. Für die private MasterCard ist dies längst möglich. Auf meine Anfrage bei der SWISSCARD beschied man mir, das MANAGEMENT hätte es so entschieden. Auch wäre kein Termin für die Benutzung von ApplePay auf der Geschäfts-MasterCard bekannt. Ist doch schon mal eine Herausforderung für den NEUEN!!!

  5. Die Ratten verlassen immer das sinkende Schiff! Leistungsausweis dieses Helden? Man könnte sagen er macht die Firmen kaputt und dann haut er einfach ab. Tolles System!

  6. Ich hatte mehrfach Kontakt mit der Swisscard, ebenso wegen Zahlungen auf das Kreditkartenkonto, die extrem lange gedauert haben (>1 Woche). Eine Erhöhung des Limits wurde nicht gewährt, weil es erst durch Compliance hätte gehen müssen und das dauert auch 1-2 Tage und ausserdem wollten sie einen neuen Einkommensnachweis, da der bestehende veraltet ist (was ihnen natürlich erst einfällt wenn ich tatsächlich ein Problem habe und rasche Unterstützung brauche). Und das bei einigen Jahren kontinuierlich hohen Umsätzen ohne Zahlungsausfall.

    Ausserdem auch bezüglich des gesamten Konzepts mit dem Miles & More Platinum Kartenduo der Swisscard (weicht von der richtigen AMEX ab):
    – Eine Zeit lang hat Swiss Zahlungen mit der Amex Platinum gar nicht akzeptiert bzw mit horrenden Spesen und erst seit einigen Monaten kann man kostenlose mit dieser Karte Flüge buchen
    – Die Wechselkurse für Fremdwährungen sind nicht nur grottenschlecht, sondern es dauert Tage bis positive Währungsverläufe angepasst werden (beim EUR-CHF Mindestkurs Wegfall dauerte es 3 ganze Tage, bis der Wechselkurs angepasst wurde, die Kunden zahlen also weiterhin über 1.20 während sich alle anderen an der Parität ergötzten)
    – Die Wechselkurse sind so schlecht, dass ich ein Jahr die Transaktionen zurückgerechnet habe und mit dem Gegenwert in Meilen verglichen habe, den man bei Zahlungen erhält. Es ist, als würde man das teuerste Swiss Standard Business Class Ticket gleich direkt kaufen, anstatt mühsam Meilen für überhöhte Wechselkurse zu sammeln/kaufen
    – Bei zwei Versicherungsfällen (Koffer 2 Tage verspätet; Flug ausgefallen und auf den nächsten Tage verschoben) konnte mir tatsächlich niemand in der Platinum Hotline Auskunft über meine Leistungen und Anspruch geben, sondern hat mich an eine Versicherung verwiesen, die natürlich Öffnungszeiten hatte (ausserhalb natürlich meiner beiden Fälle) und auch am Telefon keine Auskunft von der Versicherung getätigt wird, sondern man erst im Nachhinein gesagt bekommt, ob die Kosten für Verpflegung, nötige Utensilien, Hotel, etc. übernommen werden.

    Habe diese Punkte und zahlreiche weitere der Swisscard geschickt und nie eine Antwort erhalten. Sehr enttäuschend. Ich finde es ausserdem eine Frechheit, dass die Kreditkarten-Abrechnung ausführlich einen Wechselkur anzeigt, aber nicht genau wie viel man noch zusätzlich für die Fremdwährungstransaktion gezahlt hat (1-3.5% je nach Kartentyp). Damit verschleiern sie das wahre Ausmass der Kosten für nicht-CHF Zahlungen.

    Seit einiger Zeit habe ich die „richtige“ Amex Platinum und da ist der Concierge Service ein Witz. Für Standardanfragen dauert es Tage bis es erledigt wurde und sie machen sehr viele Fehler und bringen absolut unrealistische Alternativen. Ausserdem muss ich zwei verschiedene Nummern anrufen, wenn ich Fragen zu meiner MM Amex Platinum habe oder zu meiner „richtigen“ Amex Platinum. Da läuft wirklich einiges nicht rund bei Swisscard und die Leistungen sind schlecht bei hohen Kosten für Kunden.

    • Also dieser Kommentar in Ehren, aber wenn man so viel fliegt, Business, sich mit Meilen herumschlagen muss dann
      mein Rat:
      Gönnt den Reisebüros Ihre paar Franken Gewinn und all diese Sorgen gibt es nicht

    • Hey, Mr oder Mrs Anonym! Wieso sind Sie nach diesen haarsträubenden Erfahrungen noch immer Kunde? Wenn Kunden sind gängeln lassen aber nie mit den Füssen abstimmen (weggehen und einen neuen Anbieter wählen), kommen die Probleme nie beim Management an. Das ist aber die Voraussetzung, leider aber nicht die Garantie, dass sich etwas bessert.

  7. Kreditkarten sind so teuer, weil genau solche Menschen die dort arbeiten, viel verdienen und kosten. Momentan federt die Revolut Karte das ganze ein wenig ab. Aber Achtung, wer von Swisscard Produkt Geld zu Revolut transferiert, wird mit 1.75% bestraft. Dies zeigt, wie die Kartenfirmen uns abzocken. Daher, finger weg von diesen unseriösen Buden ! „Wanderpokal“ Salvadori hin oder her.

    • Dann zahlen Sie doch bei Revolut per Überweisung ein, das ist (zumindest bei mir) kostenlos!

  8. Mich erstaunt, wie beliebt McKiney-Leute im Banking sind, obwohl sie den Erwartungen sehr, sehr selten gerecht werden. In den Führungspositionen (siehe Körner, Keller-Busse, Thiam, etc.) fallen sie durch fehlende Visionen, schwache Strategien und fehlendes Bankwissen auf.
    Es fällt auch auf, dass sie sehr gerne mit Jasagern und „Arschkriechern“ umgeben, so dass Fehler oder Fehlentwicklungen selten korrigiert werden.
    Zudem werden sie oft als Change-Personen geholt, agieren aber sehr konservativ, hierarchisch und gar nicht innovativ!

  9. Ich besitze eine Cash-Back Kreditkarte von Swisscard. Ein Arbeitstag nach Belastung des Bankkontos erfolgt die Gutschrift bei Swisscard. Das hier geschilderte ist wohl nicht vollständig. Verfügte der noble Manager eventuell gar nicht über den notwendigen Kontosaldo für eine LSV-Abbuchung?
    Last but not least: Jede Putzfrau hat heutzutage mehrere Kreditkarten und kann bei einem eventuellen Problem einfach auf die nächste Karte ausweichen. Der „noble“ Manage ist aber wohl nicht kreditfähig für eine zweite Kreditkarte?

    • Ich zahle meine Swisscard Kreditkarten Rechnung sicher nicht mit LSV. Die Abbuchung und der DRUCK der Rechnung erfolgen am gleichen Tag. Bis die Rechnung bei mir ist, vergehen weitere 2-4 Arbeitstage (warum das so lange dauert ist mir schleierhaft).
      Ich finde das schlichtweg eine Frechheit, wenn ein Unternehmen nicht ZUERST die Rechnung schicken kann und dann 15-30 Tage später abbucht. Jedes Telekommunikationsunternehmen macht das, aber Swisscard kann das nicht. Traurig.

  10. CS ist eine permanate Baustelle und geführt von 3. und 4. klassigen Jungmanagern, welche im Jahreszyklus wechseln oder ausgewechselt werden.

    Die Kunden werden permanent Umsegmentiert und immer wieder neu vor den Kopf gestossen.

    CS ist eine Schande für die Schweiz.

    Als Kunde hat man glücklicherweise die freie Wahl diese Bank zu verlassen.

  11. Wer 18 Minuten lang für Fr. 2.60 / Minute telefoniert und sich Manager nennt, kann definitiv nicht geholfen werden.

    • Schon mal im Ausland gewesen, wo solche Dienste blockiert sind? Das gibt es.

  12. Seilschaften, Gefälligkeitsbeförderungen und Gutsherrenmanagement im Banking? Nein, ehrlich? 😂

    Im Vergleich zu Raiffeisen Schweiz schneidet CS in diesem Ranking allerdings als Primus ab. Mir ist kein anderes Insitut bekannt, wo die Führungskräfte über Jahre hinweg so dreist-offensichtlich Jobs nach persönlicher Nase verteilt haben wie bei RCH. Stellenbezogene Kompetenzen spielten da selten eine Rolle

    • Ist auch ausserhalb der Banken normal mit den Seilschaften und Gefälligkeitsbeförderungen (siehe Swisscom).

  13. Sein Landsmann C (besser bekannt unter dem Namen „Bud Spencer“) hätte seine helle Freude an so einem Sparrings-Spargel gehabt.

  14. Innerhalb CS gilt: bist du fähig, könntest du den Oberen ja gerfährlich werden, da kompetenter als diese.
    Somit: sorry, leider keinen Platz an der Sonne für dich!!!

    Mehrfach erlebter Fact, wo alle auf dem Floor nur noch resigniert die Köpfe schüttelten, wenn mal wieder eine Befö-Runde kam und man sah, welche Luftverbraucher und WC-Ring-Wärmer das Karriere-Leiterchen nach oben fielen!
    …weshalb die geballte Inkompetenz im Mänätschment auch nicht weiter erstaunt – bis hoch zu Parkettkratzer Tidjane und zu Hürdengumper Örs!

  15. Bei der Swisscard handelt es sich auch um ein Unternehmen wo so manches nicht klappt.

    Neben den beschriebenen Sachverhalten zu Ungunsten von Kunden kommt es zu fragwürdigen Kündigungen von Kredikarten. Gutschriften von Gebühren bei Kartenkündigungen erfolgen nicht. Kunden werden Online-Zugriffe ohne Ankündigung gesperrt etc.

    Interessant ist auch das neuste Swisscard-Produkt bei welchem Swisscard in den AGB bei Kartenkündigung dem Kunden zustehenden Bonus als nicht fällig deklariert. Als Kunde sollte man von einem „Partner“ mehr erwarten dürfen als nur „abgezockt“ zu werden. Die AGB offenbaren wie hoch der Kunde bei Swisscard ‚geschätzt‘ wird.

  16. Wenigsten weiss der Herr in der Geschichte schon, dass mit Revolut eine Alternative zu den etablierten, unter unsäglich schlechtem Service leidenden Standard-CC-Anbietern existiert!

    Wer bei Siwsscrd oder noch schlimmer: Topcard schon mal anrufen musste, der weiss, wovon die Rede ist: lauter junge, vorlaute, überhebliche und arrogante Helpline-Mitarbeitende, deren primäre Aufgabe es ist, den Kunden abzuwimmeln. Der dort Gebühren zahlt, bei denen jeder Private Banker eine Schimpftirade vom Feinsten über sich ergehen lassen müsste!

  17. das beste Beispiel dafür, dass Leistung und Stellung öfters in keinem Zusammenhang stehen. Er hatte schon bei CL keine Ahnung, rutsche bei der CS rein und verursachte dort kürzlich ein Chaos, weil er nichts von Marketing verstand (er war nur ad-interim Marketingchef!). Good luck Swisscard..

    • Falsch: Es kommt nur darauf ohne Skrupel die Befehle des Clanchefs schnells überzuerfüllen.

    • Am besten geht er wieder dorthin zurück woher er gekommen ist, zur Clariden Leu.

  18. Leider geht es scheinbar häufig nicht darum, ob ein Manager einer Firma „gut tut“, sondern umgekehrt. Wenn das „Belohnungssystem“ nicht am „Erfolg“ der Firma ausgerichtet ist, wird das ganze System absurd. „Falsch motivierte“ Führungspersonen schaden dem ganzen System.

  19. Dasselbe bei der Kartenakzeptanz bei der Abrechnung für den Händler: Amexco ist in der Schweiz mit Abstand am schlechtesten und am teuersten. Die Kartenzahlungen eines Tages können nicht zuverlässig zusammen an den Händler abgerechnet werden, sobald mehr als eine Kartenzahlung abgerechnet wird, wird die abgezogene Kommission in der Zahlung nicht angegeben und auf eine separate Abrechnung verwiesen, und diese separate Abrechnung kostet dann zusätzlich wieder separat.

  20. nichts neues, dass nur blender und kriecher befördert werden.
    man sieht es überall. vorallem in der wirtschaft und politik.
    jeden tag kann man sich amüsieren über soviel inkompetenz
    und leerläufen.

  21. war 15 jahre in dieser … Veranstaltung. unterer kader, vom kundenservice kommend. Highlights waren ab und an direkte rausschmisse von diversen Mitarbeitern (bis B-Management) vom Sicherheitsdienst wegen unvertuschbaren handlungen. Gesprächsstoff gab auch das offensive zurschaustellen des Nichtstuns der CS-Manager, die bis 2012 oder 13 die oberen Etagen des Glaskastens bevölkerten und sich meist den kaffee beim geselligen plaudern unten in der mensa schmecken liessen. die traf man da praktisch immer. private Clients, sale, alle irgendwo in oerlikon oder gleich paradeplatz gelandet.
    was sage ich dem Neuling zum Thema überleben? in der Position kann er lange, sehr lange, ohne zu liefern, überleben. geknechtet wird im karten-Service nur bis zum mittleren Management, das ist stufe c in dem verein. er ist stufe A. also alles richtig gemacht! Seine (garantierten) boni kosten allen unten auf der Galeere viel schweiss, das ist das traurige.

  22. Salvadori der Aufsteiger? Dieser war bereits im „Pool“ und hätte demnächst seinen Austritt gefeiert hätte ihn Swisscard nicht gerettet…

    • @ Thomas Meier,

      Leider falsch gedacht! Fettflecken schwimmen, auch bei trüben und anders gefärbten Wassern, immer oben. Das ist ein „Naturgesetz“. Nur bei einem richtigen Sturm reisst es den Fettfleck auseinander. So ist es nun mal im Leben. Cheers!

  23. Dies ist nicht ganz richtig. Die CS verfügt über 2 Möglichkeiten, die Kreditkarten seiner Kunden auszugleichen. Eines ist der Einzahlungsschein, welche natürlich die langsamere Variante ist. Dadurch können Kunden Ihre Einzahlungsscheine via Online Banking einscannen und ausgleichen – dauert ca. 2 Tage. Sollte der Kunde so zurückgeblieben sein, dass er mit dem Einzahlungsschein am Postschalter steht, dann muss ich dem
    Artikel recht geben, dies dauert wirklich etwa eine Woche. Sollte der Kunde jedoch die 2. Variante wählen – das LSV, so kann der Kunde sicher sein, dass die Verbuchung höchstens 1 Tag dauert wenn überhaupt.

    • Das stimmt nach einen Erfahrungen so nicht. Die Zahlungen werden immer noch über Nacht im Batch verarbeitet, wie zu Grossmutters Zeiten. Wenn dann ein Kochende dazwischenliegt, kann es böse Situationen für den Kunden geben. Die Hotline kann meist auch nicht helfen.

  24. Wo Boni locken ist der Wettkampf für interne Seilschaften lanciert. Dieser unerbittliche Wettkampf (es geht um sehr viel Geld) wird seit dem üblen Zusammenschluss von Bankverein/SBG salonfähig gnadenlos perfektioniert.
    Seit der Aufhebung des Bankgeheimnisses schrumpfen die Margen. Aus dem Wettkampf wurde „Krieg“.

    • Was sagt diese Story uns?
      Immernoch der Akzent “ Italo“ und “ Frauen“ fehlt noch was Gröberes und dann haben wir der totale Sterotyp in der Schweiz geliefert…aber der intelligente Leser weiss, dass in der Schweiz noch besser gibt “ Filz, Falz, Fulz“ das von Beamter zu Direktor “ ceo“, Kirche und Militär ( eher früher…) und Beratern / Kontrollistanzen, dazu auch über Justitia gehr…somit viel mehr, stärker als jede Kartell oder Kupola weltweit…aber böse und “ unsauberen“ sind die anderen, die in Zürich schon suden von Arth Goldau fängt an…Weise Westen und gute Artikeln in Bilanz, Finews, Blick unsw helfen dabei die “ Sauberkeit“ ( meister proper) zu bestätigen. Seien wir ehrlich und Nett miteinander: die Schweizer sind nicht besser oder Sauber als andere, sie verstecken und schweigen einfach besser dazu ( etliche Artikeln bei IP in den letzten 10 Jahren bestätigen das): via Bankgeheimniss früher, Gesschäftgeheimnis und sonstige Marginalisierung und Drangalisierung die wir kennen. Aber Willhelm Tell Saga ist weiterhin wertvoll und mir gefällt das…seid ihr ein bisschen mehr Schweizer und Ehrlich mit anderen…