Thiams Digital-Hype: Biggest Joke in Town

CS-Chef frohlockt über Express-Kontoeröffnung dank Technologie – Effektiv crasht Online-Banking – Vieles handgestrickt.

Tidjane Thiam will offenbar noch lange Chef der Credit Suisse bleiben. Das lässt sich aus seiner jüngsten Interview-Offensive ableiten.

In der Romandie sagte er letzte Woche einem Wirtschaftsmedium, er wolle den Schweizer Pass, sobald er dafür in Frage komme.

Gestern nun trat er gross im SonntagsBlick auf. Die Zeitungsleute skizzierten den Grossbanker mit Millionen-Bonus als Patron, der allen Mitarbeitern des Medienhauses die Hand schüttelte.

Je m’appelle Tidjane (apr-news.fr)

Im Gespräch freute sich Thiam dann unter anderem über die tolle Informatik seiner CS. Früher habe es für ein neues Konto „40 Zentimeter hohe Papierstapel und 25 Personen“ gebraucht, die entschieden hätten, ob jemand zur CS kommen durfte.

Das habe „drei Wochen Handarbeit“ gebraucht. Heute genüge ein „Knopfdruck“ – Technologie sei Dank.

Thiam, der Retter der berühmt-berüchtigten CS-Informatik? Vermutlich nicht, auch wenn sich der CEO der Nummer 2 implizit so präsentiert.

Um den Zeitpunkt des Interviews herum machte nämlich das Directnet der CS, wie das Online-Banking der Bank heisst, schlapp. Einmal mehr. Es war der x-te Ausfall in den letzten Wochen.

Auch Thiams „Knopfdruck“ und die rasche „Kontoeröffnung“ sieht im Alltag weniger glänzend aus. Statt automatisch läuft vieles weiterhin per Telefon und mit Papierformularen.

Selbst bei den modernen, farbigen Bonviva- und Viva Kids-Angeboten. Ein Vater berichtet von einem „unglaublich dicken Briefumschlag“, den er von der CS für die Kontoeröffnung eines seiner Kinder erhalten habe.

„Von digitaler Welt weit entfernt“, so der CS-Kunde. Dabei habe er doch „alle notwenigen Daten“ der Bank elektronisch mitgeteilt.

Grotesk sei es dann bei der Schliessung des Kinder-Kontos geworden. Zunächst habe er dieses via Mitteilung über sein Online-Banking gekündigt.

Das sei von der CS nicht akzeptiert worden. Vielmehr habe ihn jemand von der Bank angerufen und darauf bestanden, dass es eine „schriftliche Kündigung“ brauche.

Das sei Pflicht, weil sonst ja jeder irgendein Konto auflösen könnte – auch ein fremdes. Wie das gehen soll?, fragt sich der Kunde. Er habe „drei Sicherheitsfragen“ beantworten müssen.

Also habe er der CS extra einen Brief schreiben müssen, um das Kinder-Konto aufzulösen: Papier-Hürdenlauf der Sonderklasse, dies in der Ära des Mobil-Bankings.

Das lange Telefongespräch mit der CS rund um die Kinderkonto-Schliessung sorgte später für Zusatzärger.

Der Kunde hatte vom Ausland aus angerufen – mit entsprechend hohen Roaming-Gebühren auf der nächsten Handy-Rechnung.

Bank für Junge: Kampagne (CS, persoenlich.com)

Thiams Digital-Strategie scheint somit noch nicht restlos zu überzeugen. Das hindert den CS-Chef nicht daran, laut das Hohelied auf die neue Super-Technologie seiner Bank zu singen. Schneller und sicherer sei die CS dank ihrer Informatik-Lösungen geworden, so der Chef.

Dessen Medien-Auftritte korrelieren mit dem neuen Werbe-Anstrich. Die CS hat soeben eine frische Kampagne lanciert. Die kommt laut und schrill daher. Zielpublikum: Generation Irgendwas. Einfach richtig, richtig jung.

Kommentare

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  1. Nächster Joke von TT in einem Interview diese Woche: Der Aktienkurs sei seit seinem Amtsantritt im Juli 2015 zwar gesunken (von etwas über CHF 25.- auf knapp über CHF 11.-), da aber in der Zwischenzeit die Anzahl Aktien um 60% zugelegt hätten, sei der Firmenwert unter ihm insgesamt gestiegen. – Das zeigt, dass TT und der CS VR nicht einmal Dreisatz-Aufgaben auf Niveau Primarschule beherrschen: 100×25=250 und 160×11=176; das heißt, dass der Firmenwert unter TT netto um 29.6% abgenommen hat. – Geht nach Hause ihr überbezahlten Schwätzer!

  2. Hautnah miterlebt…Kontoeröffnung für neuen CS Mitarbeiter dauert 5-6 Wochen. Total unkoordiniert. 2x musst die Person sich in einer Filiale legitimieren, wurde scheinbar beim ersten Mal nicht im System vermerkt. Unglaublich lächerlich.

    Wann kommt Revolut endlich mit der Banklizenz in die Schweiz?
    Hab das Konto in der Schilift hoch zum Berg eröffnet.

    Sorry, CS, das wird nichts mehr. Nehmt euch was alle was ihr bekommen könnt. Aber das muss ich euch nicht erklären, ihr seid ja schon drauf und dran.

  3. Nun, Herr Thiam wäre ein sehr guter Politiker. Die verstehen es auch, aus jeder Fliege einen Elefanten zu machen, im Guten zu eigenen Gunsten wie im Bösen zur Profilierung. Wenn er denn mal Schweizer ist, sehen wir ihn vielleicht als Bundesrat von der FDP. Die würde 2 Fliegen auf einen Klaps schlagen: Denn ersten Schwarzen in der Landesregierung (man denke an Obama in den USA) und als Vorsteher des Wirtschaftsdepartements ein Mann mit Erfahrung. Das wär doch was. FDP: Vormerken !

  4. Konto eröffnen geht online einfach zum Beispiel bei der Deutschen Kreditbank DKB. Es braucht nur ein Notebook mit Kamera und Mikrophon. Der Identitätsnachweis ist genial. Also CS: fragt doch einmal die Kollegen, wie es geht und ob ihr mitmachen dürft.

    Aktien kaufen und verkaufen? Geht online spottbillig und blitzschnell mit Degiro.ch, ein genauestens regulierter Broker in der Schweiz, aber halt aus den Niederlanden. Schweizer Aktien kaufen oder verkaufen für 35’000 Franken kostet 26.04 Franken. Amerikanische Aktien handeln für 44’000 kostet 66 Rappen. Franken in Dollar oder Euro wechseln geht praktisch zu Devisenkursen. Also, Schweizer Banken, einmal die Kollegen fragen, wie es geht.

    Dass man bei volatiler Börse nicht mehr handeln kann, habe ich nur bei Schweizer Banken erlebt. Dass der Wertschriftenhandel einen limitierten Verkaufsauftrag mit zwei Kurstreppen – in derselben Sekunde (!) eine hinunter und die zweite hinauf – für ein Schnäppchen missbrauchte -, auch das gab es nur in der Schweiz.

    Als es dann genug war, wechselte ich. Langsam, Schritt für Schritt. Das geht mit minimalen Kosten.

  5. Nicht schlecht. Der Kunde ruft aus dem Ausland an und beklagt sich dann über die Roaminggebühren… Böse Bank!
    Diese Konto-Saldierung muss ja wirklich sehr sehr dringend gewesen sein…

  6. Anscheinend wird das E-Banking öfters abgstellt, wenn das Verkaufsvolumen an den Börsen zunimmt, damit die Kurse nicht nach unten rauschen. So einfach ist das.
    Da kann man auch leicht erkennen,dass das gesamte Digital-System für die Kunden sehr gefährlich ist. Plötzlich können keine Verkaufaufträge mehr getätigt werden. Und die Kurse rauschen nach unten. Man kann dann erst wieder verkaufen, wenn die Kurse bereits 50, 60,oder 70% runter geknallt sind.
    Und wenn dann Bankenpleiten drohen, kann man nichts mehr abheben vom Konto, bis der Bail-in durchgeführt ist.
    Ich glaube, die ersten Probeversuche finden hiermit bereits statt.
    Lehmann und Digitalgeld lassen grüssen.

    • So geschehen bei der Aufgabe des fixen Wechselkurses EUR/CHF. Am 15.1.2015 sackte der Kurs bis auf 0.85 (0.79?) CHF ab. Jene Kunden, die zugreifen wollten, wurden kalt ins Abseits gestellt. Die E-Bank war sechs Stunden lang „geschlossen“. Zu welchem Kurs andere Kunden den Euro kriegten, weiss ich nicht. Mir wurde ein Kurs von 1.04 „gemacht“. Es gab noch viel schlimmere Fälle (Saxo…).
      Ja, die können mit einem machen, was sie wollen.

    • Unglaublich – heute morgen (4. Juni 2019!) ueber 30 Minuten verbracht fuer einen wichtigen Zahlugnsauftrag – das DirectNet ist voller Fehler….

  7. Das online Banking ist wieder einmal tot. Noch mehr als die Kunden ärgern sich die Mitarbeiter. Und gerade dann müssen die beiden stolzen „LGBT allies“ Thiam und Rohner die Mitarbeiter zum Thema LGBT beglücken. Sie informieren wo überhall in der Welt die CS an Prides teilnimmt. Dass sie die CS Gebäude mit Regenbogefarben schmücken wollen. Und sie wünschen „allen erfolgreiche Pride Wochen“.
    Genau auf diese tollen Nachrichten haben die Mitarbeiter heute gewartet während sie über das unzuverlässige online Banking geflucht haben.
    Die beiden sollten richtig priorisieren und zuerst ein zuverlässiges online Banking sicherstellen – vor allem anderen. LGBT interessiert einfach nicht auf der Bank. Oder höchstens so wie Blutgruppe, Augenfarbe, Sexualpraktiken: Das ist Privatsache. Dass viele aufgeschlossene und tolerante Heteros langsam butzig werden bei der Gehirnwäsche LGBT, erstaunt nicht. Und jetzt müssen Thiam und Rohner mit drei Jahren Verspätung auch noch mitsurfen auf der Welle?
    Kontraproduktiv.

  8. TT ist eine Schande für die Schweiz.

    Er soll einfach gehen.

    Sein Management Team soll er auch grad mitnehmen.

  9. Saftladen, und Thiam ist sein „Comical Ali“, der heiteren Unsinn über den Zustand der Bude verbreitet. Komiker.

  10. Im vergoldeten Wolkenkuckucksheim sitzen und von der Realität keine Ahnung haben. Da sind sich Bankmänätschär und Politiker gleich. Worthülsen fabrizieren, lange Reden ohne Sinn, Bullshit Bingo par excellence. Doch, schenkt doch diesem Mänätschär das Bürgerrecht. Die $VP hat sicher nichts dagegen. Abzocker haben es hier einfach. Manchmal frag ich mich schon, was sich die Eigentümer sprich Aktionäre alles bieten lassen. Irgendwann hauts doch dem abgehärtesten Aktionär den Zapfen raus. Miese Leistung, hohes Salär, riesen Fresse, null Leistung. Das könnte ich zur Not auch noch. Ich machs für den halben Thiam Bonus. Das ist die neue Masseinheit für Abzocker Boni.

  11. Herr Hässig, dieses Forum der „Chropfläärete“ ist einmalig. Chapeau: Wer in der schweizerischen Medienindustrie kann es sich erlauben, die Diskrepanz von Anspruch und Wirklichkeit so unverblümt zu veröffentlichen? A propos TT: le noir veut etre blanc. Es fällt schwer, nicht unkorrekt zu werden. Ich verzeihe Ihnen,aus political correctness Zwängen, diesen Kommentar nicht zu veröffentlichen.

  12. CS Berater ruft mich an, es sei dringend. Aha. Dringend? Nicht wirklich, er will mir Bonviva schmackhaft machen. Und zwar das teurste Paket weil das „für Sie von Vorteil ist“. Aha. Ich will nicht, aber er besteht darauf, mir „ein Formular“ zu schicken. Hat er auch gemacht. Das waren dann ca. 50 Blatt Papier, per Post verschickt, die ich wohl hätte durchlesen und unterschreiben sollen. Klar, hab ja sonst nichts zu tun.

    => direkt, ungelesen in den Abfall.

    • Das war ein Hunter – der muss Leads generieren.. und mit jedem verschickten Paket, hatte er ein erfolgreiches Telefonat und konnte so einen potentiellen Lead verzeichnen und verbuchen…

  13. Nein der Service der CS wird tatsächlich jährlich schlimmer und die Gebühren höher. Habe mein Firmenkonto dort und langsam ist es definitiv bald nicht mehr tragbar. Nicht mal ein nicht mehr benötigtes Konto auf dem selben Vertrag kann man per Mail oder Telefon mit dem Bankberater kündigen, obwohl er einem persönlich kennt. Muss alles schriftlich gehen. Telebanking ist der Gau.. heute hätte man dringend Zahlungen machen müssen, Kontoauszüge für die Buchhaltung runterladen, nein nix geht. Das schlimmste ist noch, wenn man ein Wertschriften-Depot hat. Man kann nicht mal Aktien handeln und das ist definitiv der Gau, sollte es mal brennen und elektronisch nicht gehen! Absolut unzuverlässig das ganze. In den Gebühren ist die CS absolut führend von allen Banken, aber der Kundenservice hat bald das Niveau einer Bananenrepublik! Traurig! Kein Wunder, küsst der Kurs bald die 10 wieder.

    • Herr Meier, nur eine kleine Frage: Warum wechseln sie die Bank nicht??????

  14. TT hat sicher mich gemeint, da geht die Saldierung wirklich rassig. Einfach den Hammer nehmen und mir eins über den A.. hauen.

  15. Quel prétentieux ceux Monsieur. Cela nous dégoûte. Pourvu qu’on ne lui donne pas le passeport Suisse. Il ne le mérite pas.
    Depuis qu’il est au „pouvoir“, les employé(e)s et les retraités paient la facture.

  16. Auch heute 3.05.2019 wieder: Bitte beachten

    Das Online Banking ist momentan nur eingeschränkt verfügbar. Wir arbeiten an einer raschen Problemlösung.
    Bitte entschuldigen Sie die Störung. Danke für Ihr Verständnis.

    Anmerkung: nur eingeschränkt verfügbar – beim mir gar nicht – ‚eingeschränkt‘ – eine Worthülse??

  17. Schon bemerkenswert, wie Anspruch und Wirklichkeit hier divergieren.
    Es dünkt es mich aber bemerkenswerter, dass eine Gesellschaft so etwas offensichtlich Degeneriertes akzeptiert. Wir, als Gesellschaft, akzeptieren nach wie vor derartige Exzesse, abgehobene „Führungspersonen“, die sich die ihnen anvertrauten Gesellschaften/Unternehmen/Parteien/Regierungen unter den Nagel reißen und persönliche Ego Trips im Sinne von Einkommen und Darstellung erlauben, ohne jemals einem Korrektiv Rechenschaft schuldig zu sein.
    Es gibt US Milliardäre, die die Mistgabeln bereitstehen sehen und es gibt Historiker, die von einer neuen Feudalgesellschaft sprechen. Mich selber erinnert das alles eher an Orwell’s Animal Farm.
    Interessant wird nun wann Hochwohlgeboren Kurspflege beginnen, den angekündigten Aktienrückkauf starten will. Die avisierte 9 sfr ist ja nicht mehr weit.

    CSJan2020,P14 … läuft

  18. Das schnellste, was bei der CS ohne grossem Aufwand geht, ist die Kündigung des Kontos. Da genügt ein Brief mit Angabe der neuen Bank. Ein Downgrade von Bonviva Platinum zu Gold (oder wie das auch immer heisst) hat gefühlte 20 Seiten Umfang, mit Unterschriften ohne Ende…. Saftladen….

  19. Ich kann gut verstehen, weshalb der CS-CEO das Schweizer Bürgerrecht will und damit signalisiert, dass er bleiben will, auch bei der CS. Über den Lohn kann er sich wahrlich nicht beklagen und sein Chef vom VR scheint hinter ihm zustehen. Weshalb also nicht noch einige Jahre weiter so und schön was auf die Seite legen ? Und sollte es bei der CS mal nicht mehr klappen, so hat es hier noch einige andere Banken. Ein tadelloses Banker-Biotop.

  20. Ich musste gestern 02.06.2019 im Online Banking der CS feststellen, dass meine Kreditkarten im Direct Net nicht mehr einsehbar waren. CS Mitarbeiter (Hotline) hatte keine Ahnung. Mir wurde dann gesagt, dass in 3 Tagen alles wieder in Ordnung sei. Ein Telefonat bei der Swisscard gab mir dann auch zu denken. Swisscard hat zugegeben, dass durch einen ungewolltes antippen eines Buton durch einen Mktarbeiter die Sperrung sämtlicher Kredirkarten ausgelöst wurden. Bis jetzt ist seitens CS noch Swisscard etwas behoben worden. So viel zur Digitalisierung. Herr Thiam ist stolz, dass 25 Stellen verloren gingen aufgrund der Digitalisierung der Kontoeröffnung. Solche Abzocker benötigen wir nicht in der Schweiz und schon gar nicht soll er den Schweizer Pass bekommen. Wer benötigt in Zukunft noch ein Konto, wenn alle Arbeiter durch die Digitalisierung ersetzt werden. Zahlen die Firmen die Sozialabgaben?

  21. Lieber Herr Thiam,

    Ich mag es Ihnen gönnen das Sie Schweizer Bürger werden möchten, leider bringt es dem Bankwesen und der CS Kursentwicklung wenig.

    Mir persönlich gefällt die Einstellung von Jamie Dimon.
    Er sagte kürzlich in einem Aktionärsbrief, dass das Unternehmen (JP Morgan) mehr Geld in maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz steckt, um das Underwriting zu verbessern und das Risiko zu verringern. Und dass die Bank, die derzeit ihre Cloud-Infrastruktur aufbaut, fast 50.000 Mitarbeiter in der Technologie beschäftigt.

    Ein Blick auf die Technologie-Budgets, kann Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich diese Bank verändert – und ob sie fürs Überleben oder für die Weiterentwicklung aufwenden. Z.B. das Technologie-Budget von J.P. Morgan 11,5 Milliarden, von denen ein Grossteil für strategische Investitionen wie die Erforschung von Quantencomputern und die Entwicklung neuer Einzelhandelsprodukte vorgesehen ist. Ausserdem eröffnen sie einen Fintech-Campus, der ihr Engagement für das Lernen und die Nutzung der Technologieplattformen unter Beweis stellt, die einen Grossteil der Aktivitäten ihrer Kunden beeinflussen.

    Das Bankwesen verändert sich, da immer mehr Dienstleistungen digitalisiert werden und die traditionellen mit den Entwicklungen Schritt halten müssen, oder Kunden an kleinere Start-ups verlieren, die beispiellosen Komfort bieten.

    Anyway, Viel Glück

    P.S. Swiss fintech wie z.B. Parashift, Sentifi, Netguardians find ich super!

  22. Das Online Banking ist momentan nur eingeschränkt verfügbar. Wir arbeiten an einer raschen Problemlösung.

    Bitte entschuldigen Sie die Störung. Danke für Ihr Verständnis

  23. Willkommen in Absurdistan mit der Hauptstadt Kafkaville

    Gestern der Hotline angerufen, weil schon wieder, zum xten Mal, das Log-In nicht funktioniert. Bevor die Hotline überhaupt irgend eine Auskunft gibt, müssen Sicherheitsfragen beantwortet werden. Eine der Sicherheitsfragen: was ist der aktuelle Saldo des Kontos. Ich: wie soll ich das wissen, wenn ich mich nicht einloggen kann? Genau deshalb rufe ich ja an. Sie: Tut mir leid, ich weiss, dass es keinen Sinn macht, Ihnen die Frage zu stellen. Aber so sind halt unsere Vorschriften. Soviel zum Thema digitale Gegenwart in der CS. Ach ja: Online Banking funktioniert auch heute mal wieder nicht. Immerhin gibts seit heute morgen eine Mitteilung: Wir arbeiten an einer raschen Problemlösung. Rasch bei der CS … wohl nur die Auszahlung der Boni an die GL.

  24. Liebe frustrierte CS-Zahlungsverkehrskunden.
    Lasst eure Vergütungen über die von vielen gehassten UBS abwickeln. Da weiss ich morgens beim ersten Blick aufs Handy, dass die eingegeben Zahlungen ausgeführen wurden während ich geschlafen habe.(auch heute war das so)

  25. Bis auf ein bisschen Stellenabbau, Karusell und Verlagerungen hat sich bei der CS IT doch gar nuit geändert.
    Scrum hin, Kanban her, Snow hier, ändert weder die Systemlandschaft noch den Programmcode.
    Das Mainframe tickt von Generation zu Generation – wie beim Laptop – ein bisschen schneller. Doch, ohne neue Software, wird es nicht viel besser.
    Bei einem 8-stelligen Gehalt, würde ich zum Schweizer Pass auch Ja sagen.
    Das CS Board Member und Executive Level bräuchte einen Business Plan, dann könnte sich CS IT organisatorisch anpassen und mit Digitalisierung weitermachen.
    Für den Moment wartet CS IT ab, was passiert.
    Wie heisst es so schön, No Input –> No Output

  26. Er will den Schweizer Pass, ja okay, den Bilderberger-Pass hat er ja auch schon.

    Gibts schon bald einen “CS-Secondo-Bundesrat Thiam“ ??

    Wird der CS-Kreditkönig dann bald auch noch den “EU-Beitrittspass“ lösen wollen???

    Gut möglich, dass die CS-Aktie schon bald wieder ihre Höchstkurse aus den Jahren 2007/2008 erreichen wird. Herr Jordan wird sicherlich auch noch ein wenig nachhelfen, mit seinem “CHF-Schiesspulver“.

  27. Seit heute früh funktioniert nichts bei der CS ….. Das E-banking geht nicht und komme nicht weiter…. habe es mehrmals versucht und nun bin ich wirklich sauer….

  28. Seit 09.52h, 03.06.19;

    Wir sind bald wieder da.

    Es ist ein Problem aufgetreten, wir arbeiten an einer Lösung. Das System ist in Kürze wieder einsatzbereit.
    Zurück zu Credit Suisse Direct….

  29. Der Aktienkurs ist bei CHF 11.— und der Urs und sein CEO blasen eine LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) Kommunikation an alle Mitarbeiter raus.
    Das sagt alles!

    Dumm ist, der Dummes tut! Was hat dieses LGBT Zeug mit einer Bank und Banking zu tun? Nichts, überhaupt nichts!

  30. Ich dachte die CS hätte keine IT mehr sondern ganz Indien und Polen gekauft.
    Heute nennt sich dies Sourcing Strategie. Die Strategen sagen es sei schlau alles mögliche zu sourcen und nur noch einen Berg an Service Managerlis einzustellen.
    Diese werden dafür sorgen dass die IT kostengünstiger, performanter und qualitativ besser sein wird. Ach diese Geschichte hab ich schon mal erlebt in die 90er danach 2000er und jetzt im 2019.
    Die Lernkurve zeigt dass all die HSG Absolventen nach wie vor in den 90er stecken geblieben sind 🙂
    Sourcing ist nicht die Lösung sondern der Anfang vom Ende der IT.

    Weiter so!!!

  31. Der grösste Digital Joke der Schweiz liefert aber Julius Bär. Gibt sich in der Werbung sehr modern und wirbt für Next Generation. Das Banksystem kann aber nicht mal realtime Börsengeschäfte verbuchen. Der Berater muss bei mehreren Aufträgen mit dem Taschenrechner zusammenzählen… und im e-Banking sieht es der Kunde erst am nächsten Tag. Unzumutbar. Das widerspiegelt der wahre Zustand dieser Bank.

  32. Abtreten Herr Thiam. Sie haben genug geschwafelt und noch mehr kassiert. Wir brauchen fähige Leute an der Spitze. Es darf ruhig auch wieder mal ein 🇨🇭er mit Offiziersrang sein. Ich habe fertig für heute.

  33. Was nützt mir eine effiziente Kontoeröffnung wenn das Onlinebanking nicht funktioniert so wie heute 3.6.2019 schon wieder. Dass es Kunden geben soll, welche über DirectNet noch Börsengeschäfte abwicklen ist bei der schlechten Systemverfügbarkeit kaum zu glauben.

    • ..14Uhr45 und es funktioniert immer noch nicht richtig – Zahlungseingänge sind gemäss einem Insider noch nicht einmal gutgeschrieben – heute total Absturz!

  34. Die IT bei der CS ist schon über 20 Jahre ein Problem und verschlingt Unmengen an Geld. Dass solche Probleme nie richtig gelöst werden, spricht nicht für Führungsstärke ganz oben. Aber das ist ein anderes Thema. Die kommende Krise wird diese Bank wegspülen. Und damit auch diese Blender und Abzocker. OK, die leben dann in Saus und Braus und der Rest steht mit Nichts da. System begriffen?

    • IT selbst ist nicht Schuld an die Misere. Eher die Manager die dafür gesorgt haben dass die IT nicht weiterentwickelt wurde. Sparmassnahmen werden oft an die IT ausgelebt. Was kann man danach erwarten?

  35. Was für eine Lachnummer, dieser Blender. Wahrscheinlich lässt er sich in Stans einbürgern (steueroptimiert),dann kann er als Leadsänger ans nächste Jodlerfest. quo vadis Helvetia ??

  36. Hallo
    Alle Einzahlungen die ich auf heute über CS getätigt habe sind zurückgekommen. Trotz gültiger Referenznummer
    „Begünstigtenangaben ungenau“
    Die CS hat wirklich ein Problem

    • Ich soll nun alle Aufträge wider neu eingeben, mit Datum von 4. Juni. Event. wird es dann klappen, immer wieder Probieren.
      Ich glaube die Nationalbank der Elfenbeinküste kann es besser……

  37. Vom Absenden des Antrags für eine viva-Mastercard bis zum Eingang des Couverts mit der Kreditkarte hat es 3+ Monate gedauert und mindestens 5 Interventionen gebraucht (sowohl telefonische und 1x am Schalter einer CS-Filiale). Vermutlich nicht nur ein CS-Problem, weil auch die Swisscard AECS involviert ist, aber aus Kundensicht eine katastrophale Leistung. Nicht viel besser läuft es, wenn man direkt bei der Swisscard AECS einen Antrag stellt. Der Antrag kann zwar elektronisch ausgefüllt werden, anschliessend werden dann aber 3x brieflich weitere Unterlagen angefordert. Mittlerweile sind 2 Monate verstrichen, eine Kreditkarte ist immer noch nicht zu sehen. Bei Revolut dauert es knapp 5 Tage, bis die Karte im Briefkasten liegt, obwohl sie aus UK versandt wird. Und ja, mir ist klar, dass es für eine Prepaid-Karte keine aufwändige Kreditprüfung braucht, aber vor 35 Jahren konnte man bei der CS noch innert 2 Wochen eine Kreditkarte erhalten (trotz der vielen Handarbeit), heute scheint das (trotz aller Fortschritte) reines Wunschdenken…

    • Wer heute noch bei SwissCard eine Karte bestellt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Ähnliches gilt wohl auch für Beziehungen im Retailbereich mit der CS. Das einzigen Differenzierungsmerkmae sind der überhöhte Preis und die enttäuschenden Leistungen.

    • Zurueck in sein Land woher er kommt und tarkraeftig sich engagieren das taete ihm gut und fuehrt ihn zur Reakitaet zurueck

  38. Das nennt man dann in der Fachsprache eine gestörte Wahrnehmung – etwas, was den CS-CEO wirklich auszeichnet. Dafür will er Schweizer werden. Wir können es kaum erwarten.

  39. I am currently employed in one of CS’s compliance departments, responsible for AML/KYC clarifications and must admit that our bank is nowhere close to where we should be regarding digitization. A lot of our daily business consists of hands-on, paper heavy work. Mr. Thiam mentioned in a previous interview that our digital process / system is so strong, that he has played with the thought of even outsourcing/selling it to additional banks. The fact that FINMA is currently reprimanding us on this exact topic (for us not yet owning the proper „digital“ processes) contradicts his statement of being capable of outsourcing/selling such a system. In other words; he isn‘t telling the truth. I’d even go out on a ledge and say that his claims of wanting to become Swiss is nothing more than his faint attempt to put himself in some sort of good light.

    Back to work, I have a few thousand clarifications to go through.

    • Wow, finally we hear or read the truth. Top managers obviously have a completely distorted view of reality. When I read his interview yesterday I was about to explode: What a selfish person!

    • Der Thiam gibt doch nur zum Besten was er von Cerrutti gesagt bekommt.

    • Please, send your statement directly to Mister Thiam too, so that he wakes up from his delusions.

    • Guys like Tiam do not know the truth. They repeat what they get told from their subordinates. Only losers speak about problems. The winners focus on success stories. Guess how information get their way up to the top!

  40. Die Aussagen des CEO sind wirklich der Lacher des Tages.
    Eine simple Kontoeröffnung dauert im besten Fall selbst heute noch mehrere Tage.
    Kontoüberträge werden teils doppelt ausgeführt und die anschliessende Korrektur dauert über eine Wochen. Saldierungen von Säule 3a Konten benötigen ebenfalls mehrere Wochen.
    Dass die Online-Banking Plattform in regelmässigen Abständen zum Erliegen kommt, gehört schon zum Alltag.
    Wenn so eine moderne digitale Bank funktionieren soll – dann viel Spass in Zukunft!
    Dieser CEO hat wirklich einen rabenschwarzen Humor.

  41. Nehmen wir an, ein 55er italiener namens C.R. will ein Konto bei CS Lugano eröffnen. Derzeit ist sein Vermögen (EUR 2 mio) bei BIL Luxembourg.
    Bis Ende März war er in den USA als Artz tätig, ab 1.7. wird er als Professor in Basel UNI tätig sein.
    Les jeux sont faits, rien ne va plus … dauert es eine Woche ? Zwei Wochen ? Nein, Morgen ist alles erledigt ! Nicht war, Pinocchio ?

  42. Ich musste das echt zwei Mal lesen – da freut sich ein Chef über seine tolle Informatik !!! Wogegen doch die meisten anderen Chefs ihre Informatik nur als lästig und kostenverursachend ansehen. Die härtesten der Chefs kommen dann immer noch mit dem Argument, könne man doch alles in Excel und Access machen…
    Nur ob die Front mit Zettel, Bleistift und Karteikasten genauso effizient arbeiten würden wie mit den ganzen Tools die ihnen die lästige, kostenverursachende IT hinstellt ist mehr als fraglich.

    • Also Blender gibt es durch das Band von ganz gross bis zur aufgeplusterten Hypi.
      Allein um darüber zu berichten, bräuchte es ein INDSIDEHYPIPLATZ.ch…
      Mehr dazu demnächst…

  43. „40 Zentimeter hohe Papierstapel…….“ Papier ist geduldig, vor allem wenn es im Hause Rinigier bedruckt wird. (Dito NZZ). 40 Zentimeter umfasst höchstens die Enzyklopädie der entlassenen Schweizer, die vom Chef den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) bis heute zugeführt wurden.

    • Soeben 10:11 offenbar eine Art Notbetrieb „Zahlung erfassen“ aber unzureichend.

  44. In Fällen wie diesen frage ich mich jeweils, auf welcher Stufe die Transformation der Lüge zur Wahrheit passiert. Glaubt Thiam wirklich, seine Bank mache solche Fortschritte? Gibt er einfach ungeprüft weiter, was sein Fussvolk auf Powerpoint zusammenschustert?

    Letzteres würde man ihm empfehlen, so bleibt immer eine Exitstrategie à la „bin auch nur das Opfer und ebenso enttäuscht“.

    Und man kann noch ein paar Vasallen opfern, wenn es eng wird und der Einbürgerungsantrag ist noch nicht durch.

    • ….. auf welcher Stufe die Transformation der Lüge zur Wahrheit passiert …
      Das passiert verdammt weit unten. Ich kann bestätigen, dass sehr viel Mühe darauf verwendet wird, alles „schön“ zu machen. Bloss kein Rot/Gelb melden, nur Grün [nun ja, wenn man es so interpretiert, dann könnte man doch Grün melden] wird akzeptiert, und das braucht manchmal mehr Zeit, als es anzunehmen und zu beheben und darus zu lernen.
      Den anderen administrativen Wahnsinn (OnePPM, keine zentralen Systeme für Zeiterfassung oder BlockLeave etc.) will ich erst gar nich erwähnen..

    • In meiner Zeit als Informatik Projektleiter habe ich rot gemeldet wenn ich das für angebracht hielt, was mir immer Aerger mit meinem Chef einbrachte. Aber zähmen liess ich mich nicht. Irgendwann musste der Chef gehen. Ich blieb.

  45. Die CSMarketing-Leute scheinen Oberanfänger zu sein. Das sagt mir die Kampagne. Mehr nicht.
    Toller Brüller auch im Thiam-Interview zum Thema der hohen Löhne: Die Besitzer der CS wollten angeblich diese hohen Löhne und Boni (dagegen könne er quasi gar nichts machen). – Für wie blöd will Thiam uns eigentlich verkaufen? Glaubt er wirklich, man verstünde die Mechanismen nicht zwischen VR, GL, Compensation-Beratern und – zum Abnicken – den „Vertretern“ der Aktionäre? Hä?!

  46. Letzte Woche hat das e-Banking der Credit Suisse nicht funktioniert und heute bereits wieder. Man sieht, wie weit weg Thiam von der Realität entfernt ist. Ein Schönfärber.

    • Heute lief es – zwar langsam – ab etwa 09:30. Wahnsinn. Sie kommen locker rein am Montagmorgen nach den Wochenendausflügen und erst dann gibt es pseudo-Stress.

  47. „TT will offenbar noch lange Chef der Creditsuisse bleiben“, wird vermeldet. Mit Verlaub, wo soll der den hin mit seiner erbärmlichen geschäftlichen „Performance“ und dem weiterhin flauen Aktienkurs. So schön und vergoldet wie bei der CS kriegt er es nirgends mehr und dann noch gratis dazu das schöne Züri mit seiner bukolischen Umgebung und all die vorauseilenden Claqueure in seiner Umgebung.