Eigenkapital, Minuszins und andere unbekannte Wesen

Fast alle waren sich einig: Hier weiss einer nicht, was Eigenkapital ist. Erinnert an die finsteren Zeiten, als die Erde eine Scheibe war.

Es gibt das grossartige Gemälde von Magritte, wo er eine Pfeife zeigt und drunter schreibt: „Das hier ist keine Pfeife“. Ist irritierend, weil er ja auch Recht hat. Es ist nur das Bild einer Pfeife, und deshalb nannte er das Werk „Der Verrat der Bilder“.

Mit ähnlichen Spiegelfechtereien wird allerdings auch beim Eigenkapital der Schweizerischen Nationalbank (SNB) argumentiert. Immerhin wird nicht bezweifelt, dass es in deren Bilanz einen Betrag gibt, der bei rund 150 Milliarden Franken liegt.

Aber dann geht es los: der werde fälschlicherweise, von Laien, von Schwätzern, ganz zu Unrecht, als „Eigenkapital“ gesehen. Denn in Wirklichkeit sei das gar kein EK, also zumindest kein richtiges, vielmehr ein fiktives, ein virtuelles, ein selbst geschöpftes.

Diejenigen, die beim Grundkurs „wie lese ich eine Bilanz“ weggeschnarcht sind, behaupten sogar, weil das Eigenkapital in der Bilanz rechts unter Passiva steht, sei es eine Schuld. Also sie malen, wenn sie malen könnten, das Bild eines Eigenkapitals und schreiben drunter: „Das hier ist kein Eigenkapital“.

Besonders peinlich ist bei diesem Chor, der „das ist kein Eigenkapital“ kräht, dass auf die eigene Fachkompetenz verwiesen wird und man mich in den Senkel stellen will, indem man das lustige Argument verwendet: Haben Sie überhaupt studiert, mein Herr?

Ja, habe ich.

Aber nicht bloss deshalb bin ich befähigt, eine Banalität auszusprechen: Aktiva minus Passiva ist Eigenkapital. Das war so, das ist so, das wird wohl auch zukünftig so sein. Es sei denn, man definiere es neu – wozu kein Grund besteht.

Nun sind wir es uns in Zeiten von Fake News leider gewöhnt, dass schwarz als weiss verkauft wird, eine Niederlage als Sieg, ein Riesenverlust als relativ gesehen ein Gewinn. Es wird geschwurbelt, gelogen und vernebelt, dass es nur so eine Unart ist.

Aber wir dürfen nicht aufhören, darüber einig zu sein, dass im Dezimalsystem 2 plus 2 immer 4 ergibt; wenn wir zulassen, dass es gelegentlich auch 0 oder 6 sei, je nachdem, dann können wir eigentlich jede Debatte sein lassen.

Erschwerend kommt noch hinzu: Auch die Verteidiger der Theorie, dass die Erde eine Scheibe sei, oder die Anhänger der Phlogiston-Theorie, konnten eigentlich keine rationalen Argumente zur Verteidigung ihres Standpunkts anführen. Was sie aber nicht daran hinderte, seine Kritiker mit allen Mitteln zu bekämpfen.

So ist es offenbar auch beim Eigenkapital der SNB. Es ist echt, es ist real, es ist kein „Buchwert“, keine Schuld, kein Fake. Ob es weiterhin tot rumliegen soll, einfach das sein, was EK immer und überall ist: der Notgroschen, wenn’s kracht, darüber kann man mit Fug und Recht diskutieren.

Was man mit und ohne Studium aber nicht kann: behaupten, dass die SNB gar kein EK von 150 Milliarden Franken habe. Und dabei meinen, dass man mit dieser Behauptung auch noch Recht habe.

Nein, die Erde ist wirklich keine Scheibe, Phlogiston existiert nicht, und die SNB hat ein riesiges EK. Und da es fast 20 Prozent ihrer Bilanzsumme ausmacht, könnten sich die schwachbrüstig aufgestellten Schweizer Grossbanken nur alle Finger danach abschlecken, bei ihren mageren 3, 4 Prozent hartem EK.

Sind die öffentlichen und privaten Besitzer von SNB-Aktien in der Ausübung ihrer Rechte gegenüber einer normalen AG eingeschränkt? Sicher, unbestritten, natürlich, deshalb ist die SNB ja auch eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft nach Bundesrecht.

Heisst das nun aber, dass sie kein EK von 150 Milliarden besitzt? Nein, das heisst es nicht. Ist damit restlos erklärt, dass die SNB nur einen Börsenwert von rund 550 Millionen Franken hat, bei diesem EK? Nein, ist es auch nicht.

Also bitte ein letztes Mal zum Mitschreiben: Wenn wir uns über die allgemeingültige Definition des EK einig sind, dann hat die SNB eins, und es beträgt zurzeit rund 150 Milliarden Franken. Will man das als „Risikopuffer“ sehen, kann man das gerne tun.

Will man das EK aber als solches und mit seinem Betrag wegdiskutieren und begründet das auch noch mit angeblich vorhandenem „Fachwissen“, dann beweist man, dass genau daran fehlt. Und sollte vielleicht einen anderen Beruf suchen, der möglichst wenig mit Geld und Bilanzen zu tun hat.

Landschaftsgärtner zum Beispiel. Oder Altenpfleger.

Nachdem die Frage des EK erledigt ist, möchte ich noch eine weitere allgemein akzeptierte Behauptung in Frage stellen. Es wird zwar gelegentlich und völlig zu Recht kritisiert, dass die SNB mit ihrer Negativzinspolitik den Schweizer Sparer rasiert und seine Altersversorgung in Schutt und Asche legt.

Dagegen argumentiert die SNB jeweils, dass sie diese Probleme sehe, aber leider sei das internationale Umfeld so, und wenn die SNB den Leitzins ins Positive anheben würde, dann würde das den Franken noch attraktiver machen, und dann gehe er weiter hoch, die Exporte und der Tourismus runter, also geht’s halt nicht anders.

Wirklich?

Ich habe im letzten Artikel nicht ohne Bedacht Norwegen als Beispiel angeführt. Deren „Pensionsfonds“ wird durch die Erdöleinnahmen gespeist; die Schweiz ist in der wohl einmaligen Lage, dass sie solche Umwege gar nicht nötig hat (und auch kein Öl), sondern direkt neu geschöpfte Franken verkaufen kann, weil die Nachfrage da ist.

Sowohl die norwegische Krone wie der Schweizer Franken bilden einen kleinen Währungsraum, beide sind nicht an andere Währungen gekoppelt, es gibt keine Devisenmarkbeschränkungen, beide Länder haben eine sehr geringe Bevölkerung und sind so stinkreich, dass alle mit Neid hinschauen.

Soweit die Ähnlichkeiten, nun gibt es aber, auch das ist ein Faktum, einen Unterschied: Im Währungsraum Krone gibt es keine Negativzinsen. Im Gegenteil. Zum Beispiel Festgeld über 12 Monate wirft 2 Prozent ab.

In der Schweiz gibt’s, wenn überhaupt, 0,1 Prozent. Also entschieden weniger, als die Inflation in einem Jahr abknipst. Und bei grösseren Einlagen, beim Deponieren von Geldern bei der SNB, muss der Gläubiger dafür zahlen, dass er dem Schuldner Geld geben darf. Eben der absurde Negativzins.

So, auch hier wird um Antwort gebeten: Wenn es so sein sollte, dass nur der negative Leitzins mit all seinen verheerenden Auswirkungen auf die Schweizer Sparer noch schlimmere Auswirkungen durch einen massiven Anstieg des Frankens verhindern kann, wieso ist das dann bei der vergleichbaren norwegischen Krone anders?

Da es dort nicht so ist, und die Krone offenkundig nicht durch die Decke geht, könnte es vielleicht sein, dass auch diese Meinung über die Notwendigkeit des Negativzinses falsch ist?Ich frage ja nur.

Kommentare

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  1. @SNB-Plagiat Jordan

    Guten Morgen Herr Jordan

    Ihre Irrlehre scheint doch richtig zu sein.

    Ihr SNB-Troll „Urs Abderhalden“ hat in den letzten Tagen dermassen viele „Daumen hoch“ erhalten und ich keinen einzigen, dass jetzt sämtliche beliebtsten Kommentare dem SNB-Troll gehören.

    Auch so kann man wissenschaftliche Diskussion betreiben.

    Vielleicht gelingt es der SNB ja auch, die 700 Milliarden Volksschulden so unter den Teppich zu kehren wie meine Kommentare.

    Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg – allerdings denke ich nicht, dass das so einfach sein wird, wie die Daumen hoch zu manipulieren.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  2. Sehr geehrter Herr Menéndez

    IP ist Strassenkampf mit Megafon und Banner, kein Wissenschaftsmagazin, dies macht die Diskussion mitunter etwas herausfordernd.

    Das WZG ist durchaus konsistent. Die Nationalbank besitzt grundsätzlich keine gesetzlichen Zahlungsmittel, nie, auch nicht für nur eine Sekunde. Sie kann nur bestehende Geldforderungen in Schweizer Franken gegenüber der Nationalbank mit der Emission von Schweizer Franken bedienen. Dies entweder über den Ankauf von Devisen (in welcher Form auch immer) oder über die Erfolgsrechnung und der entsprechenden Bereitstellung auf einem Girokonto.

    Banknoten können ausschliesslich über ein Girokonto abgerechnet werden und Girokonti dürfen nie einen Minussaldo (aus Sicht des Kontoinhabers) aufweisen. Die Konten ‚Notenumlauf’ und ‚Girokonten inländischer Banken’ bilden eine Einheit.

    Um das System sinngemäss funktional darstellen zu können, kann man sich das Konto ‚Notenumlauf’ bestehend aus den Unterkonten ‚Kasse’ und ‚Banknoten’ vorstellen. Erhält die Nationalbank neue Banknoten zum Nominalwert 1000 aus der Druckerei, bucht sie diese ‚Kasse’ an ‚Banknoten’ 1000. Der Saldo des Kontos ‚Notenumlauf’ ist Null. Die Herstellungskosten gehen voll zu Lasten Erfolgsrechnung.

    Bezieht nun eine Geschäftsbank Banknoten zum Nominalwert 400 bei der Nationalbank, wird ‚Girokonto’ an ‚Kasse’ gebucht. Der Saldo ‚Girokonto’ nimmt um 400 ab, der Saldo ‚Notenumlauf’ nimmt um 400 zu, d.h. Saldo ‚Kasse’ 600 und Saldo ‚Banknoten’ 1000. Es ist nur ein Passivtausch.

    Transaktionen über die elektronische Plattform SIC werden über das Girokonto verbucht, auch das ist nur ein Passivtausch in der Nationalbankbilanz.

    Diese Transaktionen funktionieren unabhängig von Devisenreserven und Eigenmitteln, die Nationalbank kann sie im Prinzip unendlich fortführen. Die Devisenreserven sind nur für die Reduzierung der Girokonti relevant.

    Natürlich ist auch dies wieder nur meine Betrachtungsweise, sollten Sie anderer Meinung sein, lese ich gerne Ihre geschätzte Replik.

    Beste Grüsse

    • Hallo Herr Günter,

      vielen Dank für Ihre Replik, die ich gerne erwidern möchte. Daß es hier manchmal recht rustikal zugeht muß ja nicht bedeuten, daß aufrichtige Kontroversen deswegen ausgeschlossen sind.

      Ein wenig ratlos bin ich bei Ihrer Aussage, daß die SNB NIE gesetztliche Zahlungsmittel besitzen kann. Das beträfe ja auch Banknoten, die ja (für meine Begriffe) die einzigen überhaupt existierenden Zahlungsmittel sind, die es gibt. Was das angeht habe ich vor einiger Zeit jemanden von der Bundesbank gefragt, ob die Bundesbank über ein Kassenkonto verfügt. Dies wurde recherchiert und die Antwort lautete: Ja, es gibt ein Kassenkonto in der Finanzbuchhaltung – nur nicht in der Bilanz. Und bevor es darüber ein unfruchtbares argumentatives Ping-Pong gibt würde ich anregen, daß Sie selbst ebenfalls dahingehend eine Nachfrage starten.

      Weil aber nun Zentralbanken über ein (aktives) Kassenkonto verfügen, können sie auch ganz konventionell ihre Verbindlichkeiten bedienen, indem sie Banknoten aktivieren, um damit ihre (Bargeld-)Schulden zu bezahlen – genau wie es jede andere Bank auch tut, wenn am Geldautomat eine Auszahlung erfolgt. Daß die Emission von Bargeld über die Erfolgsrechnung laufen soll, halte ich für ausgeschlossen, denn die Begleichung einer Schuld mit dem (einzigen) gesetzlichen Zahlungsmittel Bargeld ist eine simple Bestandumschichtung, die nicht erfolgswirksam ist und daher in der GuV auch nichts verloren hat. (Die Rechnung der Druckerei hat damit nichts zu tun, auch wenn diese tatsächlich als Aufwand in die GuV eingeht.) Und weil es sich um eine einfache Bestandsumschichtung handelt, existiert auch keine „seigniorage“, die ja noch vielfach herumgeistert, so daß weder die Aktivierung von Banknoten noch deren Auszahlung aufgrund einer Bargeldanforderung einer Geschäftsbank eine Auswirkung auf den Periodenerfolg und damit auf das Eigenkapital hat. (Das hat etwas mit dem Charakter des Banknotenumlauf als Ausschüttungssperrbetrag zu tun, weswegen die Aktivierung von Banknoten auch nicht erfolgswirksam sein kann! vgl. Stützel: Bemerkungen zur Bilanztheorie)

      Das verweist auch darauf, daß nicht (Bar-)Geld einen Preis hat, wie es noch vielfach behauptet wird, sondern die Verfügung über Geld, d.h. dessen Kreditierung einen Preis erzielt (und somit die Aussage, der Zins sei als Preis für Geld zu interpretieren, in sich selbst widersprüchlich ist). Aber das nur nebenbei.

      Die Vorstellung, daß das Konto Notenumlauf (ein Passivkonto) zwei Unterkonten – Kasse und Banknoten – aufweisen soll, halte ich für ziemlich abenteuerlich. Denn die Passivseite als Seite der Mittelherkunft weist nie und nimmer Bestände auf, schon garkeine (Bar-)Geldbestände. Das Kassenkonto ist das „aktivste Aktivkonto“, was es gibt… (Das ließe sich durch die oben angeregte Anfrage klären…)

      Beste Grüße

    • Sehr geehrter Herr Menéndez

      Vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Anregungen zu mehr Präzision in der Argumentation kontroverser Aussagen geben diesen Diskussionen immer wieder einen positiven Impuls.

      Ich glaube Ihren Ausführungen entnehmen zu können, dass das Kassenkonto der Bundesbank durchaus analog zum Gebrauch bei der Nationalbank geführt werden könnte. Die Aktivierung der Banknoten wäre damit nicht zwingend.

      Aber um eine etwas präzisere Antwort zu liefern, habe ich kurz meine Bibliothek im Rücken (sogar Dr. Meyer steht im Regal) konsultiert und wurde wie folgt fündig:

      (Schweizerische Bankpolitik – Prof. Dr. Christine Hirszowicz – 5. Auflage 2003)

      Bilanz und Erfolgsrechnung der SNB – Seite 471

      17.2.2.1 Notenumlauf
      Die beim Publikum und bei Banken in Umlauf stehenden Noten werden unter „Notenumlauf“ abgebildet. Die Position stellt denSaldo der beiden internen Konti ‚Emission’ und ‚Kasse’ dar.

      17.2.2.2 Girokonten inländischer Banken
      Die inländischen Banken halten bei der SNB Girokonten, unter denen ihre zinslosen Sichtguthaben bei der Nationalbank ersichtlich sind. Die beider Positionen „Notenumlauf“ und „Girokonten inländischer Banken“ sind kompensatorisch: Wenn Banken Noten benötigen, kaufen sie diese bei der SNB ein und bezahlen dafür mit ihrem Girokonto.

      Ende Zitat

      Daraus folgt m.E., dass die Banknoten erst bei der Übergabe an Dritte (z.B. Girobank) aktiviert werden. Das heisst auch, dass die SNB keine aktivierten Banknoten besitzt, sondern Geldschulden in Schweizer Franken mit der Emission von Banknoten begleicht. Mehr noch, bezieht ein Mitarbeiter der SNB Bargeld von seinem SNB Konto, welches unter „Sonstigen Passiven“ geführt wird, erhöht die Nationalbank die ‚Geldmenge 0’ um diesen Betrag, da sie nicht auf schon aktivierte Banknoten zurückgreifen kann. Diese „Sonstigen Passiven“ werden in der Regel über die Erfolgsrechnung (Personalkosten) geäuffnet.

      Möglicherweise hatte ich mich in Bezug auf die Erfolgsrechnung wieder einmal etwas unpräzise ausgedrück. Nominal wird die Emission von Banknoten über das Konto „Notenumlauf“ gebucht, nur die entsprechenden Herstellungskosten, also Design, Vertrieb und Druck, laufen direkt über die Erfolgsrechnung. Früher wurden diese Kosten noch abgegrenzt.

      Da die gesetzlichen Zahlungsmittel per se keinen inneren Wert besitzen, gehe ich mit Ihnen einig, dass Bargeld eigentlich keinen Preis haben kann, sondern erst mit der zusätzlichen Dimension Zeit abdiskontierbar wird. Ich hoffe, mit diesem Beitrag etwas mehr Klarheit in die Diskussion eingebracht zu haben.

      Beste Grüsse

    • Hier noch eine kleine Korrektur:

      Die Mitarbeiterkonti werden nicht unter „Sonstigen Passiven“, sondern unter „Übrige Sichtverbindlichkeiten“ geführt.

    • Hallo Herr Günter,

      es ist ja nicht so entscheidend welches Passivkonto für die Lohnbuchung angesprochen wird. Wesentlich ist es, die Vorgänge strikt zu trennen, denn wenn die SNB eine Lohnbuchung vornimmt, dann bucht sie Aufwand an Verbindlichkeiten, woraus der Verbindlichkeitenposten entsteht, welcher dann von dem Mitarbeiter genutzt werden kann, um Bargeld abzuheben oder eine Überweisung zu veranlassen. Und dann sind wir wieder am alten Punkt, nämlich wie bei der SNB eine Barauszahlung an den Mitarbeiter erfaßt wird.

      Nun schreiben Sie, daß die SNB „nicht auf schon aktivierte Banknoten zurückgreifen kann“. Sie meinen im Sinne Ihres Vorbeitrages, daß die SNB niemals und unter keinen Umständen über einen (aktivierten) Kassenbestand verfügen könne. Was aber bzw. welche gesetzliche Vorschrift sollte die SNB daran hindern, über die einfache Aktivierungsbuchung
      Kasse an Notenumlauf
      über einen aktiven Kassenbestand zu verfügen, den sie dann auch für den Auszahlungswunsch ihres Mitarbeiters verwenden kann? Das Argument, in der Bilanz sei ja keine Kasse vorhanden zieht deswegen nicht, weil zur Vermeidung eines überhöhten Ausweises des Aktivvermögens für den Bilanzzeitpunkt mittels der Buchung
      Notenumlauf an Kassen(bestand)
      das Kassenkonto immer auf Null gebracht werden kann. (Bar-Geld hat für eine Zentralbank keinen „Wert“…)

      Was die gute Frau Hirszowicz angeht: nehmen wir mal an Punkt 17.2.2.1 wäre korrekt, dann würde das Bilanzkonto Notenumlauf mit sagen wir 500 Mrd. CHF valutieren. Das hätte zur Folge, daß die „internen Konti“ je nach Anordnung mit z.B. 500 Mrd. CHF und 1.000 Mrd. CHF valutieren müßten, damit dieser Saldo als Ergebnis herauskommt. Haben Sie eine Idee, um was für Konten es sich dabei handeln muß (Finanzbuchhaltungs- oder Bilanzkonto) und ob es sich dabei um Aktiv- oder Passivkonten handelt? Vielleicht meint die Gute ja etwas richtiges, aber wenn es so sein sollte, hat sie das jedenfalls nicht aufgeschrieben.

      Bei 17.2.2.2 ist natürlich das Zauberwort „kompensatorisch“! Der richtige Aspekt dabei ist, daß nach Abschluß aller Prozesse bzw. Buchungen das letztendliche Ergebnis einer Banknotenausgabe sich in der Erhöhung des Banknotenumlauf widerspiegelt. Das heißt nun aber nicht, daß nicht zwischen Banknotenanforderung der Geschäftsbank und dem Eintrag im Konto Notenumlauf nicht doch ein paar Zwischenschritte befinden können, die es überhaupt ermöglichen zu verstehen, was da so alles passiert. Was jedenfalls nicht passiert ist, daß eine Banknote von einem Passivum der SNB auf einmal zu einem Aktivum der Geschäftsbank wird. Die Vorstellungskraft, daß derartige Transformationen möglich sind, können wir ruhig anderen überlassen, Alchemisten sind dabei eine gute Adresse. Und überträgt man dann das „kompensatorisch“ auf die Computertechnologie, dann würden findige behaviouristische Informatiker sofort wissen, daß ein Computer einen „kompensatorischen K-Trieb“ aufweist, der es bewirkt, daß das Tippen eines „K“ auf der Tastatur zu dem Aufscheinen eines „K“ auf dem Bildschirm führt. Und mit viel Statistik würden sie dann versuchen Prognosen zu erstellen und Hysterese- oder Dequalifikationsprozesse dafür verantwortlich machen, um zu erklären, warum beim Tippen eines „Z“ auf dem Bildschirm ein „Y“ erscheint. Kurz gesagt: wenn man alles, was für Verständnis nötig wäre wegläßt, behindert man Erkenntnis – dann sollte man aber auch keine Lehrbücher schreiben.

      Beste Grüße

    • Guten Tag, Herr Menéndez

      Wie Sie selbst schon bemerkten, Bargeld hat für die emittierende Zentralbank keinen Wert. Warum sollte sie also aktivierte Banknoten in der Kasse halten? Nur schon ökomische Überlegungen sprechen gegen die von Ihnen vorgeschlagenen zusätzlichen Buchungen und Bewertungen, um zu gewünschten Resultaten zu gelangen.

      Gegen Ihre Argumentation spricht auch, dass in Ihrem Modell für die Ausgabe von Banknoten erst die Menge an gesetzlichen Zahlungsmittel erhöht werden muss, um dann bei der eigentlichen Ausgabe von Banknoten wieder gesenkt zu werden.

      Wie von Ihnen schon richtig erkannt, steht im Konto ‚Emission’ der Gesamtbestand der gedruckten Banknoten, welcher über das Konto ‚Kasse’ um die aktivierten, d.h. ausgegebenen Banknoten bereinigt wird. Das Konto Emission weist einen Saldo von 100 Mrd und das Konto Kasse einen Saldo von 18 Mrd (100 – 82) aus. Einen analogen Vorgang kennen Sie auch auf der Aktivseite, mit dem Konto Sachanlagen und den Unterkonti IT-Infrastruktur und Abschreibungen auf IT-Infrastruktur.

      Der Schlüssel liegt effektiv im komplementären Verhältnis zwischen Notenumlauf und Girokonten. Noten können durch Dritte nur über das Girokonto bezogen oder zurückgegeben werden. Die Banknoten wandern nicht, wie von Ihnen angenommen, von einem Passivum der SNB zu einem Aktivum der Geschäftsbank, sondern werden überhaupt erst mit der Übergabe an Dritte, also der Geschäftsbank, aktiviert. Effektiv also eine Wandlung von Giroguthaben in sich im Umlauf befindenden Banknoten. Damit wird auch jederzeit sichergestellt, dass jedem emittierten gesetzlichen Zahlungsmittel unmittelbar ein Wirtschaftssubjekt entgegensteht.

      Beste Grüsse

  3. *Top Story*

    Dr. Inkontinentius Meyer weiter in Führung : 18:3 versus Zeyer bei Wortmeldungen. -10:1 in Sachen Inhalt.

  4. @“Abderhalden“

    Abderhalden schreibt zum ersten Mal etwas richtiges:

    Die SNB hat ihre Glaubwürdigkeit verloren.

    Es freut mich,dass er das nun auch einsieht.

    Marc Meyer

  5. Übrigens hat Herr Zeyer geschrieben, dass die SNB über ein Eigenkapital von 150 Mrd. verfügt, das faktisch als Risikopuffer angesehen werden kann. Die Gebildeten unter den Lesern wissen natürlich, dass die SNB selbst mit negativem EK nicht zahlungsunfähig wäre.

    Zeyer stellt schliesslich die Frage, ob die Negativzinspolitik der SNB alternativlos ist. Darauf lautet die Antwort : leider ja, denn mit der Aufgabe des Mindestkurses im Januar 2015 hat sie bei den Marktteilnehmern die Glaubwürdigkeit verloren, die sie bräuchte, um mit anderen Mitteln den Wechselkurs in Schach zu halten. Norwegen hat damit nichts zu tun.

    • @“Urs Abderhalden“

      Doch.

      Mit negativem Eigenkapital ist die SNB handlungsunfähig.

      Sie kann die an sie gerichteten Zahlungsaufträge der Banken nicht mehr ausführen.

      MfG

  6. @Roman Günter

    Mit Ihnen ist es immer dasselbe:

    Wenn Sie fachlich nicht mehr weiter wissen, so werden Sie persönlich ausfällig.

    Nochmals:

    Laut Gesetz sind Sichguthaben gesetzliche Zahlungsmittel.

    Die SNB besitzt aber keine Sichtguthaben, sondern Sichtverbindlichkeiten.

    Sichtverbindlichkeiten sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel und könnes es buchhalterisch auch nicht sein.

    Capito?

    Nicht?

    SNB-Plagiat Jordan und sein Troll Abderhalden verstehen es auch nicht.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Fachlich habe ich Ihnen genug Material mitgegeben, um ein effektives Bild über die Zusammenhänge für die gesetzlichen Zahlungsmittel zu zeichnen. Ich nehme aber nicht an, dass Sie dies anzuwenden gedenken – Ihr wackeliges Fundament drohte damit wohl vollends einzustürzen.

      Da Sie aber auf dieser Plattform unbeirrt weiter Ihren fantastisch irren Feldzug gegen die Realität führen, bleibe ich Ihnen vorerst gerne als Kontrapunkt zu Ihrer ökonomischen Kakophonie erhalten.

      Beste Grüsse

    • Hallo Herr Meyer,

      es ist schon richtig, wenn Sie auf die Unterschiedlichkeit von Sichtguthaben und Sichtverbindlichkeiten hinweisen, allerdings handelt es sich bei aller begrifflichen Differenz im Grunde genommen um ein und dieselbe Sache. Denn hierbei werden nur die verschiedenen Perspektiven auf ein Schuldverhältnis adressiert, einmal aus Sicht des Gläubigers zum anderen aus Sicht des Schuldners. Das was bei den Banken als Aktivum und der SNB als Passivum steht ist ein und dasselbe Schuldverhältnis, welches sich nicht ändert, wenn man es andersherum betrachtet. Insofern ist es nicht wirklich zielführend semantische Kontroversen darum zu führen.

      Der entscheidende Angriffspunkt ist doch vielmehr der, daß das WZG behauptet, daß Sichtguthaben gesetzliche Zahlungsmittel seien. Die Sichtguthaben, die bei den Banken immerhin schon mal auf der richtigen Bilanzseite stehen würden haben ihr Gegenstück jedoch in den Verbindlichkeiten der SNB und diese sind – wie Sie ja auch stets schreiben – keine Zahlungsmittel (und können auch keine Zahlungsmittel sein)! Sind nun die Sichtverbindlichkeiten keine Zahlungsmittel, können die Sichtguthaben ebenfalls keine Zahlungsmittel sein. Die kühle Konsequenz daraus ist, daß im WZG zwar eine nette Buchstabenkette steht, die leider eine Behauptung aufstellt, welche aus logischen Gründen nicht zutreffend sein kann. Und dies ist ausdrücklich genau die Schlußfolgerung, welche Sie aus Ihren eigenen Aussagen eigentlich selbst schon hätten ziehen müssen.

      Die Sache ist doch die, daß die SNB für die zugelassenen Banken auch Zahlungsdienstleister ist. Ein Zahlungsdienstleister führt diejenigen Zahlungen aus, die der Auftraggeber nicht selbst ausführen kann oder will. Das bedeutet, daß durch das Auslösen eines Überweisungsauftrages die SNB beauftragt wird einen Zentralbankgeldtransfer durchzuführen, der dann buchhalterisch auf der korrekten Seite – der Aktivseite – durchgeführt wird. Und da wird dann auch mit dem „richtigen“ gesetzlichen Zahlungsmittel hantiert und nicht mit dem Fehlverständnis „es sei noch Geld auf dem Konto“… Ein Konto ist nur der Ausweis über den aktuellen Stand des Verpflichtungsverhältnisses, welches für den Gläubiger zu einem Options- bzw. Weisungsrecht wird, welches er dafür nutzen kann einen Zentralbankgeldtransfer BEAUFTRAGEN zu können. Aus einem Weisungsrecht wird aber durch noch so viele Tricks kein gesetzliches Zahlungsmittel…

    • @Roman Günter

      Sie bestätigen:

      Wenn Sie fachlich nicht mehr weiter wissen, werden Sie ausfällig.

      MfG

    • @Rene Menendez

      Guten Morgen

      Doch.

      Sichtguthaben sind Zahlungsmittel.

      Das WGZ ist korrekt.

      Entscheidend:

      Die Banken erteilen Zahlungsanweisungen an die SNB. Sie dürfen mit ihren gesetzlichen Zahlungsmitteln bei der SNB jederzeit auf Sicht Zahlungen in Auftrag geben.

      Die SNB muss ausführen.

      Bei negativem Eigenkapital kann die SNB diese Zahlungsanweisungen der Banken nicht mehr ausführen und ist somit handlungsunfähig.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • It’s the garnish, Herr Meyer

      So lange Sie anderen Menschen Inkompetenz bescheinigen und diese als Plagiateure oder noch schlimmer darstellen, so lange werde ich meine an Sie gerichtete fachliche Unterstützung zwischendurch etwas farblich unterlegen.
      Sie sollten eigentlich in der Zwischenzeit gemerkt haben, dass es nicht darum geht, ob die Nationalbank über gesetzliche Zahlungsmittel verfügen kann, sondern darum, dass sie als Emittent unlimitiert liquide bleibt.
      Sowohl die Ausgabe von Banknoten wie auch die Girokontobewegungen finden ausschliesslich als Passivtausch statt.

      Beste Grüsse

  7. @“Urs Abderhalden“ alias alias alias

    (seines zeichens SNB-Troll mit der Aufgabe betraut,die Irrlehre von Plagiat-Jordan hier zu vertreten)

    Sehr geehrter Herr…(Ihr Name verheimlichen Sie ja, da es sich anonym besser pöbeln lässt)

    Besten Dank für Ihren Feedback.

    Ihre Zeilen geben einen guten Einblick in das Innenleben der Schweizerischen Nationalbank.

    Ist dort Panik ausgebrochen? Wie anders kann ich Ihre Gemütslage interpretieren?

    Und ja – der Euro sinkt und sinkt.

    Bei negativem Eigenkapital ist die SNB Konkurs.

    Freundliche Grüsse an Ihre Freunde bei der SNB.

    Vielleicht helfen ja ihre manipulierten „Daumen hoch“ der Irrlehre von Plagiat-Jordan.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  8. Guten Tag, Herr Meyer

    Ein Freund ist in der Regel ein wohlwollender Mensch. Ihre Artikel und Kommentare lassen aber eher eine tiefe Verletzung vermuten, auf welche eine langjährig bullbeissige Feindschaft folgte. Ihre Positionen haben sich seit Jahren nicht gewandelt, obwohl in der Zwischenzeit die gesetzlichen Grundlagen erheblich geändert wurden.

    Gedanklich stecken Sie offensichtlich auf der Verbraucherseite des Geldes fest und können folglich nicht unterscheiden, wie die Rollen im System der gesetzlichen Zahlungsmittel heute verteilt sind. Als Verbraucher können Sie nur auf der Aktivseite handeln, das wird auch immer wieder von Ihnen betont. Dass der Emittent entsprechend nur auf der Passivseite agieren kann, haben Sie erstaunlicherweise nicht erkannt, dabei drängt sich eine solche Spiegelung geradezu auf. Leider kann ich keine Bilder hochladen, sonst würde ich Ihnen gerne eine kleine T-Konto-Aufstellung senden. Vielleicht denken Sie das mal konsequent für sich durch?

    Aber Sie sind nicht alleine. Auch Herr Zeyer beackert den Geschäftsbankenirrtum fröhlich und exponiert sich unnötigerweise. Auch er erkennt nicht, dass die Nationalbank gesetzliche Zahlungsmittel im Namen des Bundes emittiert und die gesetzliche Ausgestaltung als Publikumsgesellschaft nur der politischen Unabhängigkeit dient und deshalb gesetzliche Restriktionen für die Aktionäre systembedingt eingesetzt werden mussten. Auch vergisst er offenbar, dass Norwegen das geförderte und vermarktete Öl nie wird zurücknehmen müssen.

    Ein CH-Staatsfonds könnte durchaus mit den Erträgen aus Anlagen und Negativzinsen eingerichtet werden. Zeyer hätte besser in diese Richtung gedacht. Es gäbe rund um die Nationalbank und deren Funktion noch sehr viel mehr Interessantes zu diskutieren.

    Beste Grüsse

  9. @Roman Günter, „Urs Abderhalden“ alias…

    Sehr geehrter Herr Günther

    Haben Ihnen die manipulierten „Damen hoch“ aus dem Dunstkreis Abderhalden – SNB – Plagiat-Jordan Mut gemacht?

    Sie finden die „Argumentation“ von „Urs Abderhalden“ offenbar gut?

    Das erstaunt mich nicht. Im Gegenteil. Das passt.

    Das meistgebrauchte Wort bzw. die am häufigsten verwendete Wortwahl von Abderhalden ist „blablabla“ …

    Das ist die einzige Möglichkeit noch, die Chaostheorie von SNB-Plagiat-Jordan zu verteidigen.

    Das passt zu Ihnen, passt zum SNB-Troll und passt zur ganzen SNB inklusive Plagiat-Jordan.

    Welch pitoyable Vorstellung die SNB hier abgibt.

    So schaffen die SNB und SNB-Plagiat-Jordan kein Vertrauen bei der Schweizer Bevölkerung.

    Seine 700 Milliarden Volksschulden der SNB, die Plagiat-Jordan gemacht hat, und als Vermögen bezeichnet, kann die SNB aber auch so nicht aus der Welt schaffen.

    mfG

    Marc Meyer

    • @“Abderhalden“

      Schon wieder das Pseudonym eines anderen Kommentators geklaut.

      Der SNB-Troll steht nicht einmal zu seinem Pseudonym.

      Und so will die SNB Vertrauen schaffen?

      Wieviel erhalten Sie eigentlich pro Einlage hier? Und was ist ein manipulierten „Daumen hoch“ wert?

      mfG

  10. An verschiedenen Vorträgen EZB/Nationalbanken etc. wird immer wieder betont, dass man beliebige Ressourcen hätte um die Wirtschaft anzukurbeln und dabei die Inflation auf ein gewünschtes Mass heben könne. Das ist dann in den Köpfen der Verantwortlichen kein EK, da nie je ein Gläubiger das gedruckte Geld zurückfordern wird – es gibt dafür keine Gläubiger (nach Definition der Verantwortungslosen).
    Umso euphorischer gefällt dann, dass man damit trotzdem beliebig Aktien von Weltkonzernen, Grund und Boden von Bürgern etc. etc. erwerben kann und die Arbeiter der Konzerne für das wertlose Papier Dividenden erwirtschaften.
    Dass nun auch die Chinesen gemerkt haben, wie leicht man im Westen mit wertlosem Papiergeld alles bekommt, was für die neue Machtstruktur von bedeutung ist, freuen sich die Firmen über den gewaltigen Umsatz. Dass nun die Preise für Wohnungen etc. aufgrund der Gratiskredite ins unermessliche steigen etc. freut die Besitzenden so sehr, dass sie dieses System möglichst lange am Leben erhalten möchten.
    Und die Zukunft… sieht leider für die normale Bevölkerung mehr als düster aus. Enteignung, indirekte Versklavung, Altersarmut etc. wird sich in wenigen Jahren ausbreiten. Stört das die Politiker? Bisher kaum… denn Überlegungen bis zur nächsten Wahl, lassen keine Langzeitüberlegungen aufkommen.

    Und was machen die Inhaber von Gratiskrediten mit Geld ohne Golddeckung? Kaufen Sachwerte zu jedem Preis, um beim Crash dann das wertlose Papiergeld frühzeitig in echte Sachwerte transformiert zu haben. Da sind die Chinesen wieder etwas schlauer, indem sie das gedruckte Geld an Staaten auf der Seidenstrasse ausleihen, sich das aber nur über echte Sachwerte wie Häfen, Strassen von den Kreditstaaten absichern lassen.

    Und wie geht es weiter…? In wenigen Jahren werden wir es hautnah und schmerzhaft erleben. Die gewaltigen Schulden haben am Schluss eben doch Gläubiger, auch wenn unser Jordan das noch nicht verstanden hat.

    • Guten Tag, Frau Wohmann

      Vielleicht sollten Sie sich erst einmal fragen, wer in Schweizer Franken und nicht direkt in andere Finanz- oder Sachanlagen investiert. Betrachten Sie sich als Gläubigerin, wenn Sie eine Banknote in den Händen halten?

      Beste Grüsse

    • @Katja Wohmann

      Doch. Das Notenbankgeld wird von den Gläubigern der SNB zurückgefordert. Auch Sicht. D.h. sofort.

      Das ist eben das, was unsere Nationalbank nicht versteht.

      Nicht auf diesen Irrtum der SNB-Chaos-Theorie hereinfallen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Corrigenda

      Sorry

      nicht „auch Sicht“, sondern „auf Sicht“

      Sonst hyperventiliert der SNB-Troll noch.

      mfG

  11. Meyer für einmal vernünftig:

    „Da es sich um ein Beitrag von Ihnen handelt und nicht von mir, werde ich mich aus dieser Diskussion hier zurückziehen – es sei denn, Sie verehrter Herr Zeyer, würden mich anschreiben und auf meine fachliche Argumentation eingehen.“ (11. Juni 2019 / 23:53)

    … doch der verehrte Herr Zeyer antwortet nicht 😣😣😣😣

    Und Meyer…?

     „blablabla …. (12. Juni 2019 / 00:32)

     „blablabla …. (12. Juni 2019 / 10:27)

     „blablabla …. (13. Juni 2019 / 19:52)

     „blablabla …. (13. Juni 2019 / 08:34)

     „blablabla …. (14. Juni 2019 / 20:20)

     „blablabla …. (14. Juni 2019 / 20:21)

     „blablabla …. (16. Juni 2019 / 15:05)

    … hat sich zurückgezogen 😂😂😂😂😂

    • @“Urs Abdeehalden“

      Die ganze Schweiz kann hier live mitverfolgen, wie hilflos die Irrlehre von SNB-Plagiat-Jordan noch vertreten wird.

      Nur noch ein SNB-Lümmel unterstützt Jordans Illusion.

      Welche Blamage für die SNB.

      Dass Bundesrat, Parlament und SNB-Bankrat diesem SNB-Trauerspiel noch lange zusehen?

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Ihre Ideen, wie Banken und gesetzliche Währungen funktionieren, entziehen sich immer mehr rational nachvollziehbarer Grundlagen. Äusserst erfolgreich haben Sie sich selbst demontiert und damit die Nationalbank wohl selbst von ihrem hartnäckigsten Gegner befreit.

      Sie bieten aber immer noch gute Unterhaltung.

      Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Noch etwas:

      Ich bin kein „Gegner“ der SNB, wie Sie schreiben.

      Wer es wagt, einen auf einen Irrtum aufmerksam zu machen, ist ein Freund – kein Gegner.

      MfG

  12. @“Urs Abderhalden“ alias alias alias (SNB-Troll)

    Meine Texte beschäftigen die SNB offensichtlich enorm,dass Sie sich dermassen ins Zeug lenken, um von der Irrlehre der SNB abzulenken.

    Herrscht Panik hinter den dunklen Mauern der SNB?

    Denken Sie an Jericho?

    Wie auch immer: Ihre Clown-Einlagen geben gute Einsicht in das wissenschaftliche Niveau bei der SNB.

    Und nicht vergessen: Richten Sie SNB-Plagiat-Jordan aus:

    Bei negativem Eigenkapital der SNB kann er nicht einfach Geld drucken, wie er behauptet.

    Nein. Dann müssen die Steuerzahler für das Defizit der SNB bluten.

    Oder wir führen den Euro ein.

    Beides will die Schweizer Bevölkerung nicht.

    SNB-Plagiat-Jordan soll dazu besser einmal Stellung nehmen, anstatt sich hier durch einen dämlichen Troll wie Sie verrteten lassen.

    (Was verdienen Sie eigentlich pro Einlage?)

    Nicht umsonst hat die SNB ihr ganzes Vertrauen bei der Schweizer Bevölkerung verspielt.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  13. Meyer so: „Ich habe keine Zeit mehr, dss ständig zu wiederholen“

    „dss“??

    Nein, dafür haben wir auch keine Zeit, nicht mal Herr Zeyer 😂😂😂😂😂!

  14. Ganz so einfach ist es nicht mit der SNB-Bilanz, denn die SNB alleine darf Notengeld schöpfen und gleichzeitig wird sie in genau dieser Währung bilanziert. Kann die SNB also EK aus dem Hut zaubern?

    Aus Sicht der SNB als spez. aktienrechtliches Unternehmen darf die Frage wohl mit JA beantwortet werden (eine Bilanz bildet ja die aktuellen Verhältnisse ab und nicht die zukünftigen, d.h. der Wechselkurs am Stichtag ist entscheidend. Dazu muss man noch wissen, dass man bei der SNB Notengeld auf Franken nur gegen neues Notengeld eintauschen kann, nicht aber gegen Gold oder andere Vermögenswerte. Damit hat die von Meyer viel zitierte entstandene Schuld beim Schöpfen von Geld keinen Rückzahlungstermin und ist deshalb hinfällig, was gemessen in Notengeld zu EK führt).

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht muss die Frage jedoch eindeutig mit NEIN beantwortet werden, denn eine Ausweitung der Geldmenge schwächt bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung den Franken (das erklärte Ziel der SNB), d.h. der Sparer (Geldhalter) wird theoretisch anteilsmässig enteignet.

    In der Praxis wurde jedoch vor allem Kapitalexport betrieben um die exorbitanten Leistungsbilanzüberschüsse zu kompensieren (Stichwort: Zahlungsbilanz der Schweiz). Das ist auch der Hauptgrund wieso die SNB weiterhin an den Negativzinsen festhält. Man muss Anreize schaffen, um das Kapital ins Ausland zu bringen.

    Dieser Mechanismus ist jedoch Diebstahl an der arbeitenden Bevölkerung, denn Leistungsbilanzüberschüsse sind ein Zeichen von zu tiefen Lohnstückkosten (die Kartellmedien behaupten natürich das Gegenteil) bzw. einer unterbewerteten Währung (die SNB behauptet das Gegenteil). Das ganze Theater kann auch nur aufgrund der PFZ aufrecht erhalten werden. Ohne PFZ hätten wir deutlich höhere Löhne, tiefere Leistungsbilanzüberschüsse und damit auch weniger Aufwertungsdruck auf den Franken.

    • Sie haben absolut recht!
      Bei Handelsbilanzüberrschüssen verliert die arbeitende Bevölkerung.

    • Ergänzung:
      SNB schwächt die Währung mittels Ausweitung der Geldmenge, ABER auf der anderen Seite pusht die Nachfrage nach CHF (Fluchtwährung) den Wert nach oben.

  15. Herr Zeyer

    rechtlich gesehen gehört Eigenkapital den Unternehmenseignern, also z.B. den Aktionären. Aus Sicht der Unternehmung mit eigenständiger Rechtspersönlichkeit ist Eigenkapital jedoch eine Schuld gegenüber den Eigentümern. ist das so schwer zu verstehen?

    Ökonomisch gesehen ist Eigenkapital Risikokapital der Eigentümer. Beim Untergang der Unternehmung verlieren die Eigentümer im worst case alles. So besehen ist Eigenkapital „Firmenkapital“.

    • Damit Herr Zeyer dies begreift möge er den SWISSAIR case studieren, damit er lernt, was es heisst, als Aktionär und Firma Eigenkapital zu verlieren.

  16. @Hofnarr

    Danke

    Ja richtig. Einmal pro Beitrag würde genügen. Sie haben Recht.

    Aber „Urs Abderhalden“ alias alias ist eben SNB-Plagiat-Jordans gedeckter Pausenclown.

    Er ist sich seiner Bedeutunglosigkeit bewusst.

    Darüber können auch seine zahlreiche Thumbs up aus der Jordsn-Ecke nicht hinwegtäuschen.

    Er wird bedeutungslos untergehen.

    MfG

    Marc Meyer

    • @“Urs Abderhalden“ alias alias alias

      Warum stehlen Sie jetzt schon wieder das Pseudonym eines anderen Kommentators?

      Die SNB-Trolle stehen nicht einmal zu ihren Pseudonymen.

      Bedenklich, wenn die Irrlehre von SNB- Plagiat-Jordan nur noch von einem Troll verteidigt wird, der sich unter ständig wechselndem Pseudonym Namen ausgibt.

      Wir kennen die Tricke der SNB mittlerweile.

      So verspielt die SNB jegliches Vertrauen bei der Bevölkerung.

      Wollen Sie ein fachliches Argument?

      Sie und SNB-Jordan verwechseln links und rechts der SNB-Bilanz.

      Richten Sie SNB-Plagiat Jordan aus, bei negativem Eigenkapital kann die SNB nicht einfach Geld drucken und so das Eigenkapital wieder aufbauen wie SNB-Plagiat-Jordan behauptet.

      Die Steuerzahler müssen dann die SNB rekapitalisieren.

      Grüsse an Ihre Freunde bei der SNB.

      Marc Meyer

  17. DIE 150 MRD-SNB MUSS INS VOLK
    DURCH WISSEN UND BETEILIGUNG

    Die SNB ist nicht für wenige sondern für alle

    Das Eigenkapital beträgt Fr 150 Mrd,
    ist KPMG-geprüft und
    besteht unzweifelhaft aus den drei Positionen
    -Grundkapital
    -Reserven
    -Gewinn und Verlust.
    Das sind Fr 150 Mrd und entsprechend wird sie
    ausgewiesen in
    -ihrer eigenen Bilanz
    -in der Finanzstatistik der Schweiz
    -in den Kantongeschäftsberichten ihrer Miteigentümer.

    Nur an der Börse werden die insgesamt nur 100.000 Aktien
    mit einer EINZIGEN VALORENNUMMER für alle mit nur
    Fr 500 Mio bewertet, weil einige den Wert der SNB errechnen
    nach dem Wert für die wenigen rechtsbeschränkten,
    mitbeteiligten Privataktionäre.
    Nach dem Wert für sie soll die Fr 150 Mrd-SNB bewertet werden,
    als seien die Privataktionäre an die Börse gebracht worden.

    Vielmehr ist es so, dass die SNB an der Börse ist und die
    Privataktionäre mitbeteiligt.
    So wollte es der Gesetzgeber.
    Sonst hätte er ihnen eine SEPARATE VALORENNUMMER zugeteilt.

    Die 50.000 Aktien reichen jedoch nicht für das Volk.
    Der Gesetzgeber wollte ausdrücklich die Volksbeteiligung;
    das dauerte 10 Jahre.

    SNB-Aktionäre werden häufig als Spekulanten verunglimpft,
    obwohl sie, wie von der SNB selbst gewollt,
    mit ihrem Engagement ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen.

    Dafür, für diesen CHANCENGLEICHEN Zugang also,
    bedarf es mehr Aktien durch Aktiensplit.

    Die Beteiligung führt zu Wissen und Verantwortung.
    Die SNB ist kein Fremdkörper, sondern eine Fr 150 Mrd-Notenbank
    mit Fr 800 Mrd Anlagen.

    Gern darf man sich ein Alternativszenario ohne die jetzige Politik
    der SNB vorstellen.
    Die Rufe nach Handlung wären unüberhörbar.

    Die SNB ist gut für das Land und gut für das Volk,
    hat einen hohen Wert und eine niedrige Bewertung,
    und ZU WENIGE AKTIEN.

    • keine gute Idee

      Der freie Handel von SNB Anteilen unter Privaten ist ein Unding. Ich bin für dessen Abschaffung.

      Eine Verteilung der Anteile unter der Bevölkerung würde die Unabhängigkeit der SNB gefährden!

      Stellen Sie sich vor, dass z.B. eine Volksinitiative lanciert würde, dass jeder Bürger TCHF 100 Cash erhalten soll. (u.a. Problem Inflation, Problem Kurzfristigkeit Entscheide, Problem KOMPETENZ Bürger angesichts der Komplexität). Dies hätte eine zunehmende Einmischung der Politiker als sogenannte Volksvertreter zur Folge. Eine temporäre Ausschüttung z.B.an die AHV kann ich mir jedoch vorstellen. Eine systematische Ausschüttung an die Verwaltung hätte einen Ausbau derselben zur Folge – darum lehne ich eine solche auch ab.

  18. Sehr geehrter studierter Herr René Zeyer,

    Sie werfen anderen Kommentatoren hier vor, beim Grundkurs „wie lese ich eine Bilanz“ eingeschlafen zu sein. Noch schlimmer ist jedoch meines Erachtens, wenn Sie persönlich zugehört und trotzdem nichts verstanden haben. Anders kann ich mir die von Ihnen getätigte Aussage:

    Aktiva minus Passiva ist Eigenkapital. Das war so, das ist so, das wird wohl auch zukünftig so sein. Es sei denn, man definiere es neu – wozu kein Grund besteht.

    nicht erklären. Alle gegenteiligen Aussagen sind natürlich Fake News.

    Bereits einige Kommentatoren haben Sie auf diese abstruse Behauptung hingewiesen, ohne jegliche Reaktion Ihrer Seite. Dass fundiertes Fachwissen zur Entfaltung Ihrer Kreativität nur störend ist, kann ich jedoch leicht nachvollziehen.

    LG Rudi Müller

    • Also wirklich jetzt.
      Steht in jedem Lehrbuch: «Das Eigenkapital ist der Betrag in der Bilanz, der übrig bleibt, wenn die Passiva (Schulden und sonstige Verbindlichkeiten) von den Aktiva (Vermögenswerte) abgezogen werden.»

      Eigentlich war es mir zu blöd, auf eine solch abstruse Kritik einzugehen, aber wenn es sein muss und Sie freundlich fragen …

    • @René Zeyer

      Jedes Lehrbuch? Wohl kaum.

      Ihr Lehrsatz begeht den Kardinalfehler, Passiva falsch zu definieren (eben nur als Schulden und sonstige Verbindlichkeiten). In Tat und Wahrheit gilt Passiven = Kapital… und das beinhaltet nun bekanntlich Fremd- und Eigenkapital. Also resultiert nun mal Null wenn man von den Aktiven die Passiven abzieht (wenn sie es mir nicht glauben, dann schauen sie doch mal einen Geschäftsbericht an… dem IP-Thema von heute geschuldet, böte sich der von ASW ja an).

      Ihre Aussage war nun schlicht und einfach falsch – zugegeben in einer nachvollziehbaren und unbedenklichen Weise – stünde sie nur nicht in einem Artikel, der anderen vorwirft keine Ahnung von Bilanzen zu haben.

    • Sehr geehrter Herr Zeyer,

      wenn Sie solch „abstruse Kritik“ vermeiden wollen, wäre es angebracht, sich etwas präziser auszudrücken und Begriffe nicht beliebig zu verwenden.
      Sie schreiben zuerst:

      „Aktiva minus Passiva ist Eigenkapital“

      Danach versuchen Sie die Kurve zu kriegen indem Sie den Begriff „Passiva“ neu definieren.

      «Das Eigenkapital ist der Betrag in der Bilanz, der übrig bleibt, wenn die Passiva (Schulden und sonstige Verbindlichkeiten) von den Aktiva (Vermögenswerte) abgezogen werden.»

      In jedem einschlägigen Fachbuch können Sie jedoch folgendes nachlesen:

      „Das Eigenkapital und Fremdkapital auf der rechten Bilanzseite wird als Passiva bezeichnet.“

      Allgemein gilt somit:

      Aktiva minus Fremdkapital = Eigenkapital

      Auch die Bilanz der SNB besagt nichts anderes.
      https://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_balance
      Anstelle von „Aktiva“ und „Passiva“ wie in Deutschland werden lediglich die Begriffe „Aktiven“ und „Passiven“ verwendet.

      Es steht Ihnen natürlich frei, allgemein gültige Begriffe so umzudeuten, wie es Ihnen gerade passt und sodann Kritik als „blöd“ oder „Fake News“ zu bezeichnen. Jeder Leser mag sich bei solch durchsichtigen Manövern leicht ein eigenes Urteil bilden.

      LG Rudi Müller

    • Studierter Herr Zeyer? Zeyer ist in dieser SNB-Sache einfach der Junior-Seitenwagenfahrer von Stöhlker, der dummerweise bereits in der Startlinie in den grossen Baum rechts der Chaussee gecrasht ist.

  19. Eigentlich sollten wir uns ueber die „Buchungstricksereien“ des parasitaeren Grossschmarotzertums, und des organisierten kriminellen Finanzgrossverbrechertums, erst gar nicht mehr streiten. Es duerfte ziemlich sinnlos sein.
    Den groessten Anteil des echten Geldes, haben die spez. AG SNB, sowie ein desinformierter, hirnloser und gehirngewaschener Bundesrat, samt Parlament,
    zum Billigstpreis regelrecht verschleudert.
    Das man schon damals vor Dummheit regelrecht glaenzte, und lauthals weltweit ankuendigte: „Achtung! Achtung!! wir verkaufen schon bald weit ueber 1’000 Tonnen Gold!!“ ist noch heute unter normal Denkenden, kaum zu verstehen. „DAS GOLD WUERDE NICHT MEHR BENOETIGT“, hiess es, als lapidare Begruendung.
    Das eigenartige Verhalten von Politik und Notenbank war und ist noch immer absolut vertrauensunwuerdig.
    Eigentlich gehoert eine solche Politik, und eine solche Notenbank ungespitzt unter den Boden gestampft.
    Die Russen und viele Andere kaufen Gold, die Schweiz verschleuderte alles zum Billigstpreis!
    Diese SNB mit ihrer „aufgepfupften“ Bilanz, erinnert bestenfalls noch an einen grossen „Bluff“ hinter der sich groesste Falschspieler verstecken, welch die Bevoelkerung komplett an der Nase herumfuehren.
    Gehirngewaschene, unfaehige Bundeshausinsassen sind anscheinend, ohne es zu wissen, die besten Gehilfen der Falschspieler.
    „Klimageschwaetz, Oelheizungsverbote, CO2-Steuern, Benzin-+Dieselsteuern..etc..US-Kampfjets um angeblich die Bevoelkerung zu schuetzen, werden zum Wichtigsten erklaert.
    Dass fuer die Bevoelkerung aber die groesste Bedrohung vom Finanzsystem und seinen kriminellen Betreibern ausgeht, darueber verliert man im Bundeshaus kein Wort.

    Abderhalden, Meyer, Zeyer und Co. …was wollt Ihr noch??
    Wollt Ihr bald eine neue spez.-gesetzliche AG, oder wie waers mit einer ungesetl.spez. AG?? ….Oder wollt Ihr Euch noch laenger ueber die Buchhaltung von Falschgeldspielern unterhalten?

  20. Bevor hier der Blutdruck bei einigen Kommentar-Schreibern eine gesundheitsgefährdende Höhe erreicht, möchte ich abschliessend die Zahlen sprechen lassen. Dazu zitiere ich aus der Bilanz der SNB per 31. 12. 2018. Ich setze dabei voraus, dass die ordentliche Bilanzierung nach den jedem KV-Stift im ersten Ausbildungsmonat bekannten Regeln von der SNB eingehalten, auch korrekt überprüft wurde und hier nicht bezweifelt wird.
    Also links werden die Vermögenswerte aufgeführt, rechts deren Finanzierung. Und was nach dem Abzug der Fremdfinanzierung von den Vermögenswerten übrigbleibt, ist das Eigenkapital. Soweit noch alle an Bord? Prima. Unter Aktiven führt die SNB im Wesentlichen Gold und Devisenanlagen auf. Alles zusammen sind das leicht gerundet 817 Milliarden Franken. Auf der rechten Seite führt die SNB unter Passiven im Wesentlichen Fremdfinanzierungen durch Girokonten in- und ausländischer Banken sowie den Notenumlauf an. Die gesamten Passiven belaufen sich auf leicht gerundet 696,8 Milliarden Franken. Womit, Aktiven minus fremdfinanzierte Passiven, ein Eigenkapital von leicht gerundet 120,2 Milliarden übrigbleibt. Und dadurch wie der Name schon sagt bei der Bilanz die linke Zahlenreihe und die rechte jeweils zusammengezählt das gleiche Resultat ergeben.
    Banal, trivial, unbestreitbar. Genauso wie die Zahl von rund 150 Milliarden EK, wenn man den ersten Quartalsgewinn 2019 dazuzählt. Und dass Gewinne dem Eigenkapital angerechnet werden, sollte hoffentlich auch unbestritten sein.
    Nächster logischer Schritt: Wenn hier von in Fragen der Bilanz hoffentlich nicht ganz unbeleckten Kommentar-Schreibern in inzwischen fast 150-facher Ausführung grossmehrheitlich behauptet wird, dass dieses EK kein EK sei, dann sind zwei Dinge augenfällig. Es ist dringlicher Aufklärungsbedarf vorhanden. Denn offensichtlich müssen solche Grundlagen der Buchführung nicht nur in der Berufsschule, sondern allgemein in der Schule gelehrt werden. Und zweitens muss die Bevölkerung über diese fundamentalen Tatsachen aufgeklärt werden. Das kann nur durch einen Aktiensplit geschehen, weil erst durch Mitbesitz Verantwortung und Interesse entwickelt werden kann.
    Da es sich hier nicht um eine Bildbetrachtung eines Werks von Magritte handelt, sondern um real existierende 150 Milliarden Franken, muss allen Vertretern der Fehlmeinung «dieses EK ist kein EK», wirklich entschieden entgegengetreten werden. Sonst könnte man die Bilanz der SNB auch gleich in der Pfeife rauchen.

    • Hat irgendjemand behauptet, es handle sich nicht um Eigenkapital? Darum geht es doch gar nicht. Es geht doch um Ihre Schlussfolgerungen, die abstrus sind.

  21. Es ist schon besorgniserregend, wenn offenkundige Devisenneulinge Vergleiche zwischen Schweizer Franken und norwegischen Kronen anstellen und auch noch dazu publizieren dürfen.
    Ein einfacher Blick auf die Umsätze bei den Währungspaaren USD/NOK und USD/CHF hätte genügt, und schon wäre das Rätsel des fehlenden Negativzinses in Norwegen offenbar geworden. Die norwegische Währung wird als Krisenwährung kaum nachgefragt, während der Schweizer Franken die Fluchtwährung schlechthin ist. Bei täglichem globalen Devisenumtausch im 5-Billionen-Dollar-Bereich bedeutet dies, daß die Nachfrage nach Schweizer Franken kurzzeitig einige hundert Millionen betragen kann, während zur selben Zeit weniger als ein Promille davon in norwegischen Kronen umgeht.
    Schlimmer noch, der norwegische Devisenmarkt ist auch durch Regularien nur beschränkt zugänglich, die Währung ist wenig liquide, was beim Franken ganz anders aussieht.

  22. https://www.snb.ch/de/ifor/public/qas/id/qas_eigenkapital#

    Kann das Eigenkapital der Nationalbank negativ werden ?

    Die konsequente Erfüllung des geldpolitischen Auftrags kann in bestimmten Situationen dazu führen, dass die Nationalbank das Risiko massiver Verluste in Kauf nehmen muss, die ihr Eigenkapital vorübergehend negativ werden lassen. In der Bilanz würde sich dies in einer negativen Ausschüttungsreserve spiegeln, deren Höhe die Rückstellungen für Währungsreserven und das Aktienkapital in absoluten Zahlen übersteigen würde. Ein solcher Zustand wäre allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit nur vorübergehend, da bei einer Notenbank aufgrund ihres strukturellen Gewinnpotenzials in der Regel über die Zeit wieder Überschüsse anfallen.

    Wofür braucht die Nationalbank denn überhaupt Eigenkapital ?

    Falls eine Notenbank während langer Zeit über ein negatives Eigenkapital verfügt, kann sie ihre Glaubwürdigkeit an den Märkten verlieren. Damit wäre sie im Extremfall nicht mehr in der Lage, ihren geldpolitischen Auftrag uneingeschränkt wahrzunehmen. Es wäre daher ein zentrales Anliegen der Nationalbank, nach Verlusten als erstes ihr Eigenkapital wieder aufzubauen. Die Nationalbank trägt grundsätzlich dafür Sorge, ihr Eigenkapital zu stärken, damit sie auf lange Sicht ihren Auftrag erfüllen kann.

  23. Dieser Artikel kann in der berühmten Pfeife von Magritte geraucht werden. – Schuss in den eigenen Fuss quasi. Huch, „King René“ ist ja nackt! Gleiche Schnellbleiche besucht wie Ermotti (der in einer TV Sendung nicht wusste, wie Kredite tatsächlich vergeben werden…, ob es dafür Axel weiss?)?

  24. Man muss kein eidg. dipl. Buchhalter sein:
    Aktienkapital ist Eigenkapital.
    Die Bilanz stellt IMMER alles aus der Sicht des Unternehmens dar.
    Das AK ist eine SCHULD des Unternehmens gegenüber dem Aktionär. Und darum steht es bei den PASSIVEN auf der RECHTEN Seite der Bilanz.
    Und weil es als letzte Position fällig würde, steht es auch erst am Schluss.

  25. @Zeyer

    Hallo!

    Sie haben studiert, und Sie verstehen selbstverständlich was Eigenkapital ist. Leider stellen Sie im neuen Artikel Ihr Publikum beim Thema Eigenkapital auch gleich als doof hin.

    Sie „verwedeln“ allerdings die Tatsache, dass Sie in Ihrem ersten Artikel drei Aspekte mindestens vernachlässigt hatten:
    1.) SNB wird als Aktiengesellschaft bezeichnet, untersteht aber speziellem Recht, dem Nationalbankgesetz
    2.) Dividenden sind auf 6% beschränkt (Art. 31 )
    3.) Im Falle einer Liquidation erhalten die Anteilseigner maximal den Nominalwert (Art. 32.).

    Sie haben also mit Ihrem Artikel aktiv zu Kontroversen und Missverständnissen beigetragen.

    Allgemeine Anmerkungen betr. Wert Eigenkapital bei normalen Aktiengesellschaften (Basics):
    1) Liquidationswert = Cash Wert bei einer sofortigen Liquidation (Wert ist in der Regel TIEFER als das tatsächliche Eigenkapital ausser bei stillen Reserven. Der Wert deckt sich aber selten mit dem Nominalwert.
    2) Fortführungswert = Wert gemäss den jeweiligen in der Schweiz akzeptierten Buchführungsvorschriften (in der Regel der offizielle Wert ). Die Passiven sind meistens vollständig die Aktiven nicht, weil der Wert der eigenen Marke an sich nicht aktiviert werden darf, ausser dieser wurde gekauft)
    3) Handelswert = Hier werden zum Liquidationswert zukünftige Gewinne (inkl. Nachfrage nach Titel) antizipiert und Risiken eingepreist
    Hier handelt es sich um drei meistens ganz unterschiedliche Werte des Eigenkapitals.

    Bei Eigenkapital- und Risikofragen der SNB sollte jeweils unterschieden werden, ob nur die SNB oder gleich der CHF an sich liquidiert würde (alternative Bewertung der übrigbleibenden Werte z.B. in EUR). Der CHF an sich hat eben auch einen Markt- / resp. Zukunftswert.

  26. Herr Zeier,
    Schön versuchen Sie es mit Buchhaltung. Ihre soziologischen Studien sind allerdings genau so bescheiden.
    Das Sie noch ein Trotzartikel hinterher schieben zeigt nur Ihre Eitelkeit. Bitte bleiben sie in ihrem Kompetenzkreis- wie klein er auch sein mag.

  27. Mein Professor hat früher immer gesagt „Buchhaltung ist wenn es aufgeht“. Somit ist Buchhaltung grundsätzlich Mathematik und keine Sprachwissenschaft.
    Eigenkapital ist definiert und eine Benennungswort muss nicht in jedem Fall sprachlich Sinn machen. Ich denke das ist das Problem, was viele Leute haben. Aber man kann sich in dem Fall auch einfach mal überlegen was Aktiva und Passiva heisst. Macht ja auch sprachlich keinen Sinn und sind einfach Bezeichnungen, die irgendwann einmal festgelegt wurden.

  28. Dieser sowohl fachlich wie auch literarisch eher mediokere und peinliche Artikel sagt ja sehr viel über den in seiner abgehobenen Befindlichkeit angekratzten Autor aus. Aus vorliegendem ‚Geschwurbel‘ schliessend muss man sich schon fragen, wer denn solches Zeugs aus dieser hohlen Feder überhaupt liest und den Herrn zum selbsternannten ‚Bestsellerautor‘ macht? Der geil posierende Schreiberling, aufgeblasener, kurzsichtiger und zynischer Unsympat (z.B. ‚Armut ist Diebstahl‘), kann ja in seiner grossdeutschen, triefenden Arroganz auch Bücher ungelesen als „Drecksbuch“ be- und verurteilen. Was für ein Zeitgenosse…

    • Der hat jetzt echt geschrieben mann soll Armen nicht helfen??
      Danke für Dein Hinweis!
      Zynischer geht es ja wohl nicht. Mir fehlen die Worte!

      Nach dem Platzen der Immoblase kann er seine soziologischen Studien im eigenen Vorgarten machen. Mal schauen wie schnell diese arroganten Anzugträger dann nach Sozialhilfe vom Staat schrein.

  29. Sehr geehrter Herr Zeyer,
    Was die Negativzinsen anbelangt, ist lediglich die Umlaufgeschwindigkeit der Währung entscheidend. Mit Negativzinsen will man die Umlaufgeschwindigkeit ankurbeln und so die gehorteten Gelder in Bewegung bringen. Ob es funktioniert kann ich nicht sagen, die Zahlen fehlen.
    Ich weiß nur, dass die EU vor 2/3 Jahren eine Umlaufgeschwindigkeit von 0.8 hatte – was natürlich ein mieser Wert ist.

    Meines Erachtens ist die von der SNB angewandte Form des Negativzinses zu schwach. Alle Bankkonten müssten davon betroffen sein und zwar mit ca. 5 Prozent im Jahr. Dann würden die Rechnungen schneller bezahlt und das Geld würde ausgegeben und so die Konjunktur angekurbelt. Zusätzlich müsste man für Innovationen zinslose Kredite kriegen.
    Die Pensionskassen müssten vom Minuszins ausgenommen werden.

    • AJD: Wissen Sie, die Umlaufgeschwindigkeit der Währung geht mir so ziemlich am Arsch vorbei. Was aber nicht vorbeigeht, ist, dass ich im höheren Alter mit sehr beschränkter Risikotoleranz und -fähigkeit in Werte zu investieren gezwungen werde, die grosses Risiko enthalten. So geht es allen, die verantwortungsbewusst vorgesorgt haben. Jetzt werde ich, allen voran durch die EZB, warm und kalt enteignet durch Institutionen, welche dazu demokratisch nicht legitimiert sind. Realzins? Beerdigt, ohne Grund. Rechtlich gesehen gibt es gar keinen „Negativzins“.
      Dass Sie noch „die Pensionskassen“ ausnehmen wollen, zeigt den Schnellschuss und Ihre Kurzsichtigkeit. Es geht nicht nur um die PK, sondern generell um gewaltige Fehlallokationen, welche uns eines Tags um die Ohren fliegen können (2001, 2008). EZB/SNB sind in der Sackgasse. Ich weiss nicht, in welcher Welt Sie leben.
      Wenn mir einer rät, ich solle doch in einen Ferrari oder in ein Machwerk von Beuys „investieren“, sagt das doch alles.

    • @Der Rückbauer, da Sie auf Geld angewiesen sind, geht Ihnen die Umlaufgeschwindigkeit sicher nicht am A… vorbei. Es ist der wichtigste Wert, den eine Volkswirtschaft interessieren sollte, noch vor Leitzinsen und noch vor Währungswert.

      Es ist möglich, dass die Banker in dem Forum etwas anderes unter Umlaufgeschwindigkeit verstehen als ich. Ich verstehe darunter: Anzahl Geldmenge einer Währung mal Anzahl Bezahlung pro Jahr mit einem Geldschein. Gerade in einer Krise horten die Leute ihr Geld, was der Währung den Todesstoß gibt. Da wir seit 2007/8 noch lange nicht aus der Krise raus sind, bzw. der Crash verzögert wurde, muss die SNB mit harten Mitteln eingreifen, weil sonst die Pensionskasse und alle Schweizer Banken auf Null gestanden wären – was jederzeit noch kommen kann. Was danach kommt, können Sie sich vermutlich vorstellen.

      Ich wäre übrigens mit Minuszinsen von bis zu 12% pro Jahr auf alle Konten eingestiegen, damit jeder versteht, dass man die Kohle schnell ausgeben muss.

      Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie Silvio Gesell.

  30. Am Besten diesen Quatschartikel – die Gründe wurden in den Kommentaren schon genannt – ignorieren. Mit jedem Klick erhält sonst Zeyer noch Tantieme!

  31. Also Herr Zeyer ihre Bücher über Banken „Zaster und Desaster“ waren
    einen Genuss zu lesen.
    Aber Ihr Bericht hier da muss ich Marc Meyer Dr. zustimmen.

  32. Ja Buchhaltung ist schwierig.

    Also Aktiven minus Passiven muss NULL geben, sonst hat der Buchhalter gepfuscht… Aktiven minus Fremdkapital gibt Eigenkapital. Eigenkapital ist steht zu recht in den Passiven, es ist auch eine Schuld und zwar gegenüber den Aktionären in diesem Fall. Daher stehts auch unter Passiven.

    Warum man über dieses Thema einen Beitrag schreiben muss, erschliesst sich mir nicht, genauso wenig, was Sie uns damit mitteilen wollen. Irgendwie ein langer Artikel ohne Sinn….

    Und ja, dass Herr Jordan nicht weiss wie Geldschöpfung geht, ist schon lange bekannt und dass früher oder später der CHF den Jordan runter geht, das sieht man auch, wenn man die Bilanz liest. Und gleich noch dazu, die SNB kann kein Giralgeld schöpfen, das machen hier die Geschäftsbanken. Darum stehen dort die Einlagen völlig zurecht unter Passiven, heisst Schulden der SNB. Die SNB kann nur Bargeld „drucken“. Und ja, die SNB ist eine stinknormale AG und kann Konkurs gehen, sollte deren Anlagen in die LUFT fliegen, was früher oder später auch der Fall sein dürfte. Und NEIN, dann wird sie nicht einfach Geld drucken können, um das schlimmste zu verhindern, das meint eben nur Herr Jordan, dass das dann geht. Er kann ja dann 1000er Noten drucken in rauen Mengen und damit die Gläubiger auszahlen.. haha…

    • Selbstverständlich schöpft die SNB Giralgeld. Im Unterschied zu jenem der Geschäftsbanken ist SNB-Giralgeld sogar gesetzliches Zahlungmittel, also „echtes Geld“.

      Ich empfehle allen Nötzlis, die Buchhaltung mit Wirklichkeit verwechseln, einmal mehr einen Blick ins Gesetz (WZG):

      „Art. 2 Gesetzliche Zahlungsmittel

      Als gesetzliche Zahlungsmittel gelten:
      a.
      die vom Bund ausgegebenen Münzen;
      b.
      die von der Schweizerischen Nationalbank ausgegebenen Banknoten;
      c.
      auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank.“

      Besonders Punkt“c“ ist in diesem Zusammenhang interessant. Ein Girokonto bei der SNB ist bereits Geld und nicht nur ein Geld-Versprechen, wie es ein Girokonto bei einer Geschäftsbank ist. Daher gehen Geschäftsbanken ruckizucki pleite, wenn die Kontoinhaber den Schotter haben wollen, die SNB hingegen nicht, weil die Forderung bereits erfüllt ist.

      Mehr Geld als ein Girokonto bei der SNB geht nicht.

      Deshalb schläft der Jordan wahrscheinlich trotz der halben Billion an Sichtguthaben, die die Geschäftsbanken bei ihm haben, wie ein Murmeltier.

  33. Meyer nervös: „Also schreiben Sie weiter – aber bitte nicht über Geldpolitik.“

    Trampelt da jemand in seinem Gärtchen herum? JA! Hat lh ihn nicht mehr lieb? Wer weiss?

    Meyer handeln Sie! RASCH! Schnell mehr heisse Luft, viel mehr!! Blasen Sie den Zeyer weg, bevor Sie auch von IP verschwinden müssen.

  34. 1000 Tonnen Au mal sagen wir 40000 Fr pro kg. Das sind 40 Mia. Alles andere ist Kredit. Ob wie alles andere bereit sind im Ernstfall zu verteidigen?

  35. Na ja, Herr Zeier. Ich denke die IP-Leser definieren Eigenkapital wohl eher als Aktienkapital (eine Verbindlichkeit) plus Reserven (entstanden aus kumulierten, nicht ausgeschütteten Gewinnen). That’s it. Wie Sie wissen, ist der Grossteil der Gewinne durch einen Bewertungszuwachs der Aktivpositionen entstanden (der kleinere Teil durch die Negativzinsen bzw. also die Schrumpfung von Verbindlichkeiten). Sie gehen mit den IP-Lesern sicher einig, dass a) die Aktivpositionen großen Bewertungsschwankungs-Risiken ausgesetzt sind und dass b) die SNB eben gerade auf Grund ihrer Aufgabe und Ziele (und mittlerweile Bilanzgrösse) NICHT wie ein Hedgefund von einem Tag auf den anderen voll „Cash“ (= Nachfrage nach Franken oder anderen Devisen auf dem Markt gegen Wertpapiere) gehen kann, sollten die Börsen Schwächeanzeichen signalisieren. (Bei einem Einbruch an den Börsen von z.B. bloss 20%, was wir alle schon erlebt haben, wäre dann diese „Bewertungsreserve“ rasch mehr als weggeschmolzen.) – Es ist deshalb unter Vernunftbegabten eher müßig, über die Ausschüttung der SNB-Reserven zu philosophieren.

  36. Haben Sie sich einmal angesehen, wie hoch die Inflation in Norwegen ist:

    https://de.global-rates.com/wirtschaftsstatistiken/inflation/verbraucherpreisen/vpi/norwegen.aspx

    Wäre die Teuerung vergleichbar in der Schweiz um 3%, würde die SNB wohl auch die Leitzinsen anheben:

    https://de.global-rates.com/zinssatze/zentralbanken/zentralbank-norwegen/kpr-zinssatz.aspx

    Ansonsten ist es Unsinn, die Leitzinsen an geschönt berechneten Konsumentenpreisen auszurichten.

    Das wird wahrscheinlich erst wieder ein Thema, wenn die von der Zentralbankpolitik der letzten Jahre befeuerten Vermögenspreisblasen geplatzt sind und sich erneut Banken in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden.

  37. Sehr geehrter Herr Zeyer

    Was bringt es, über das Eigenkapital der SNB zu philisophieren?

    Nach eigenen Angaben stützt die SNB den Euro erfolgreich.

    Würde der Euro ohne SNB- Interventionen 15 Prozent tiefer notieren, wäre das Eigenkapital der SNB beteits jetzt weg.

    Wir sollten uns viel gescheiter darüber unterhalten, ob und wie die Schweizer Steuerzahler die SNB bei negativem Eigenkapital rekspitalisieren können.

    Mit Geld drucken kann die SNB negatives Eigenkapital bestimmt nicht wieder aufbauen, wie SNB-Jordan uns weismachen will.

    Die SNB verwechselt Schulden und Vermögen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Ich finde Ihre ungewollte Wortschöpfung „rekspitalisieren“ originell und passend. 😜

    • Die SNB stützt nicht den Euro, sie schwächt den Franken.

      Grosser Unterschied.

      Das eine ist eine Illusion, das andere tut sie seit Jahren mit grossem Erfolg.

      Und ebenso lange predigen Sie Meyer’s Money Mantra. Ihr sehnlicher Wunsch, die SNB möge doch endlich pleite gehen, um Sie zu rehabilitieren und Ihre persönliche Verletztheit heilen, wird sich nicht erfüllen.

      Nicht mal, wenn sie tatsächlich pleite ginge.

    • Rekspitalisieren – dagegen ist der 164-Zeichen-Twitter jenseits des Atlantiks ein fahler Schatten. Wunderbar! Die Sonne scheint für alle.

  38. Sehr geehrter Herr Zeyer

    Auf Ihren letzten Beitrag bin ich detailliert eingegangen.

    Punkt für Punkt habe ich Ihnen in anständiger und einfacher Sprache erklärt, wo Ihre Überlegungsfehler sind:

    Leider gingen Sie nicht darauf ein und Sie gingen in der Diskussion dann auch völlig unter.

    Ihr zentraler Irrtum ist derselbe wie ihn SNB-Plagiat Jordan begeht:

    Sie verwechseln links und rechts der Notenbank-Bilanz.

    Dieser Irrtum ist so gravierend und peinlich für SNB-Plagiat Jordan, dass ein wahrer „Shitstorm“ der SNB-Märchenerzähler über mich hereinbrach.

    Lesen Sie Urs Abderhalden & Co.

    Bezahlte SNB-Trolle? Oder ganz einfach frustrierte Oekonomie-Senioren?

    Dabei geht es nur um eines: Der Irrtum von SNB-Plagiat-Jordan muss unter den Teppich gekehrt werden.

    Das Gesicht von SNB-Plagiat-Jordan und das Gesicht der SNB-Trolle müssen gewahrt werden.

    Koste es so viel Polemik wie es wolle.

    Nochmals: Die SNB bewertet ihre Devisen zu hoch und verstösst damit gegen international anerkannte Buchhaltungsregeln.

    Warum?

    Weil die SNB nach eigenen Angaben den Euro stützt.

    Notierte der Euro nur 15 Prozent tiefer – ohne Stützungskäufe – so gäbe es gar kein Eigenkapital bei der SNB mehr und diese wäre schon jetzt Konkurs.

    Es macht also gar keinen Sinn, über das Eigenkapital der SNB zu philosophieren, wenn es dieses de facto schon gar nicht mehr gibt.

    Viel wichtiger wäre, eine Diskussion darüber zu führen, wie die Steuerzahler die SNB im Falle von negativem Eigenkapital rekapitalisieren können.

    Dass die SNB in diesem Fall einfach Banknoten drucken kann, wie SNB-Plagiat Jordan uns weismachen will, ist eine gefährliche Illusion.

    Es ist das Zentralbanker Märchen – neu erzählt von SNB-Plagiat-Jordan.

    Das können auch die SNB-Polemiker hier nicht vertuschen.

    SNB-Plagiat-Jordan verwechselt Vermögen und Schulden der SNB.

    That’s the point.

    Mit Geld drucken kann die SNB ihre Schulden nicht abbauen, weil die Schulden der SNB gerade aus dem emittierten Geld bestehen.

    Konklusion:

    Ihnen rate ich: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

    Sie sind ein excellenter Schreiber. Aber von einer Zentralbankbilanz verstehen Sie genau so wenig, wie SNB-Plagiat-Jordan und die SNB.

    Also schreiben Sie weiter – aber bitte nicht über Geldpolitik.

    Das Thema ist für die Schweiz zu brandgefährlich als dass wir hier uns ein SNB-Amusement leisten können.

    Da es sich um ein Beitrag von Ihnen handelt und nicht von mir, werde ich mich aus dieser Diskussion hier zurückziehen – es sei denn, Sie verehrter Herr Zeyer, würden mich anschreiben und auf meine fachliche Argumentation eingehen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Herr Heier….

      Richtig, absolut richtig, dem Unsinn muss man entgegnen.

      Ein schlechter Artikel von Herrn Zeyer folgt auf einen sehr schwachen Artikel von ihm….. nach nur wenigen Tagen.
      ——————-
      Zitat aus dem Artikel Von Herrn Zeyer :
      Ich habe im letzten Artikel nicht ohne Bedacht Norwegen als Beispiel angeführt. Deren „Pensionsfonds“ wird durch die Erdöleinnahmen gespeist; die Schweiz ist in der wohl einmaligen Lage, dass sie solche Umwege gar nicht nötig hat (und auch kein Öl), sondern direkt neu geschöpfte Franken verkaufen kann, weil die Nachfrage da ist.
      ——————————–

      Wer so einen Unsinn schreibt den sollte man eigentlich ignorieren.

      Unverständlich das nach all den Diskussionen auf IP zu genau dem Thema, wieder so etwas geschrieben werden kann.

      Man vergleicht Öl welches aus dem Boden fliesst und einen realen physischen Wert darstellt, mit dem „Gelddrucken“ durch eine Nationalbank….. als ob damit ein realer Wert entstünde….. Nun ja, irgendwie tut es das, 1 Rappen pro 1000 Franken Note, denn so viel ist das Papier der Note wert.
      Herr Zeyer, erlesen sie sich mal die Geschichte der grossen Inflation im Deutschland der frühen 20-iger Jahre.

      Das aus den Devisen, die von der SNB ja mit Sichtguthaben der Schweizer Banken bei ihr gekauft wurden, kein Staatfonds geäufnet werden kann….. muss jedem klar sein.
      Den von diesen 800 Milliarden gehören wohl 600 Milliarden den Schweizer Banken, beziehungsweise über den Betrag hat die SNB nun Schulden bei denen angehäuft.
      Irgendwann muss sie diese Sichtguthaben der Banken ja wieder begleichen können.

      Die SNB ist faktisch überschuldet, es besteht ein extremes Währungsrisiko …….. denn die Staatsanleihen die einen Grossteil dieser Papiere ausmachen, sind faul.
      Die EZB hat dafür gesorgt das sie das sind und bleiben werden.

      Die SNB hat bei „gutem Wetter“ zwar noch Eigenkapital, aber da es bei weitem nicht ausreicht das Verlustrisiko dieser Devisen abzudecken….. ist sie für mich rein Rechnerisch schon Konkurs.

      Ich würde der SNB sicher kein Geld leihen, so ich es hätte, denn ich würde das als hohes Risiko ansehen.

      Vorsichtige Leute würden daher davon absehen im falle der SNB noch über deren Eigenkapital zu fabulieren…..
      Und sie würden ganz sicher nicht das Problem der SNB noch verschlimmern, indem sie davon reden einen Fonds mit „Geld Drucken“ zu Äufnen.

      Warum gehen wir denn noch Arbeiten….. man könnte es ja Drucken…???
      —————————

      Geld drucken ?
      Genau, erst haben wir ja gearbeitet damit unser Land und der Franken zu einem Standard wurde …..und das Vertrauen welches die Welt in unsere Seriosität nun hat, das kann man dann ja mal ein wenig ausnutzen und Franken drucken.
      Bis der Schwindel auffliegt haben wir das Geschäft dann ja schon gemacht.
      Und die Bürger unseres Landes…….. die werden den Schlamassel ausbaden dürfen, so wie in Deutschland nach den 2 Kriegen. Ich denke da an Inflation, Zwangshypotheken, massiven Steuererhöhungen, einer folgenden Währungsreform und damit einhergehenden Vermögensverlusten, kollabierenden Renten usw.

  39. Äehm… Aktiven minus Passiven gibt immer noch 0 – sonst liegt was im Argen. ich will jetzt hier ja nicht weiter in den angesäuerten Befindlichkeiten rumstochern, aber wenn Sie schon über Definitionen streiten wollen, dann machen Sie es richtig.

    Und auch ist EK kein „Notgroschen“ – es verrät uns nur etwas darüber wie die Aktivseite finanziert ist und wieviel Verluste man allenfalls verkraften könnte. Aber mit EK bezahlen sie keine Rechnungen, insofern wird es auch schwierig es zu „investieren“… denn das ist es unlängst… eben in den Aktiven.

  40. Nun, ich habe nicht studiert. Aber zu meiner Zeit in der Schule, waren die Summe der Aktiven = die Summe der Passiven. Und die Passiven setzten sich zusammen aus Fremd- und Eigenkapital.
    Bei Ihnen im Studium war das wohl nicht so, wenn ich Sie richtig verstehe: Oben sagen Sie („…Aber nicht bloss deshalb bin ich befähigt, eine Banalität auszusprechen: Aktiva minus Passiva ist Eigenkapital. Das war so, das ist so, das wird wohl auch zukünftig so sein…“), dass das Aktiven – Passiven = Eigenkapital sei. Nun, dies kann durchaus der Fall sein, nämlich dann, wenn Eigenkapital = 0 ist. Aber das ist es ja nicht, Ihrer Aussage nach. Sondern durchaus etwas höher.

  41. Herr Zeyer hat wieder einmal völlig korrekt argumentiert.
    Da wir keine Bodenschätze haben, nehmen wir das Geld aus der Luft.
    Aber es gibt noch weiteren Unfug. Nationalbanken nennen Fremdwährungen und Anlagen – darunter auch sehr spekulative – Reserven.
    Nach meinem Verständnis gehören diese in die Passiven und nicht auf die Aktivseite.
    Schauen wir mal, wo das hinführt.

    • @P. Meister,
      nein wir machen Geld nicht aus der Luft! Geld entsteht durch Kredite, bei jedem Kredit müssen Sicherheiten angegeben werden. Unser Geldsystem ist somit gedeckt! Wie seriös die Banken dabei gearbeitet haben, kann ich nicht beantworten.

    • AJD…..

      Ich folgere aus ihren Zeilen, also der Antwort auf Meisters Kommentar, dass Sie mit ihrem persönlichen Besitz die Abenteuer unserer SNB abdecken möchten ?

      Genau das ist die Essenz aus dem was sie schreiben.

      Wir sprechen hier ja von der SNB, nicht von den Banken.

      Durchdenken sie das nochmals ganz genau.

    • @AJD
      Als Sicherheit dient der Kredit einer anderen Bank und schon haben wir das Heisluftgebläse..

      Beispiel:
      Die CS gibt Qatar 10 Milliarden Kredit kurz vor der Pleite. Qatar kauft damit Aktien der CS.
      Das ist schlicht und einfach Betrug. Mit diesem „harten“ Eigenkapital werden wieder Kredite in Milliardenhöhe vergeben.

      Mal schauen wie oft die Grossbanken diesen Trick noch bringen können.
      Die CS hat sich gerade eben mit Geld aus heisser Luft an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen- es wird nicht das letzte mal sein.

    • @Walter Roth, jeder Bürger bürgt für die SNB und alle Banken, das hat nichts damit zu tun ob ich das will oder nicht, es ist so! Zypern und Griechenland können mit ihrem Haircut ein Lied davon singen.

      @Büezer, sehe ich auch so.