Ex-Vontobel-Cracks: Chalet-Deal in Arosa

Hans-Peter Bachmann, vor 20 Jahren Star mit Heli und Yacht, vermacht Nobelhaus Jürg Hügli – Der war Hoeness-Banker.

Freundschaften überstehen alles. So könnte es bei einem Immobiliendeal zweier altbekannter Vontobel-Trader sein.

Jedenfalls lässt das Geschäft kurz aufhorchen. Hans-Peter Bachmann, gefallener Ex-Star der Zürcher Familienbank, hat sein eindrückliches Chalet in Arosa an Jürg Hügli verkauft.

Auch Hügli ist kein Unbekannter im Zürcher Finanzteich. Er war bei Vontobel lange Devisenchef. Vor allem war Hügli der Intim-Banker von Uli Hoeness.

Der deutsche Ex-Spitzenfussballer und Mister Bayern München wurde wegen seiner Schweizer Bankgeschäfte ohne saubere Steuer-Deklaration zu Gefängnis verknurrt.

Die Deutschen machten darauf Jagd auf Hügli. Als der in Polen war, schlugen sie zu. Hügli kam unter Auflagen frei, musste sich regelmässig bei der Polizei melden.

Das wollte er nicht. In einer klandestinen Flucht fuhr Hügli im Auto quer durch Europa in die sichere Schweiz. Seither lebt er im golden Käfig Eidgenossenschaft. Er kann das Land nicht verlassen.

Vielleicht hat Hügli deshalb das Feriendomizil von Alt-Freund Bachmann erworben. Wenn schon nur noch Schweizer Luft, dann wenigstens in der Höhe.

Daheim ists am schönsten: Banker-Chalet (Google Maps)

Das Chalet in Arosa wirkt auf Google Maps eindrücklich. Hügli hat es laut einem Insider kürzlich erworben. Auf eine Anfrage per Email hält sich der Ex-Vontobel-Banker bedeckt.

„Danke der Nachfrage, ja es geht mir gut. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und grüsse freundlich, Jürg Hügli“

Auf Nachfragen reagiert Hügli nicht. So bleibt unklar, wie der Deal unter Freunden zustande gekommen war.

Bachmann, der Anfang der 2000er Jahre auf der Stelle aus seinen Vontobel-Ämtern abgesetzt worden war und danach vor dem Richter landete, wo er freigesprochen wurde, geriet in Finanz-Probleme.

Seine Villa in Erlenbach bei Zürich stand lange leer. Die Behörden versuchten sie mittels Versteigerung zu verkaufen.

Das gelang zunächst nicht. Im Immobilien-Teil der Financial Times wurde das Objekt mit Sicht auf den See als Perle gezeigt.

Schliesslich fand sich ein Käufer. Der zahlte offenbar einiges weniger, als ursprünglich von den Behörden gefordert worden war. Die Rede ist von 13 Millionen, einst lag der Preis bei 17 Millionen.

Der Verkauf des Chalets von Arosa ist der nächste Immobilien-Deal von Bachmann. Der versuchte sich nach seiner Bankerzeit als Privatunternehmer. Der Erfolg ist überschaubar.

Kollege Jürg Hügli geniesst derweil seine Heimat – neu auch in den Bündner Bergen. In Arosa verbringen viele vermögende Zürcher ihre Freizeit.

Kommentare

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  1. Etwas komisch lauten schon Ihre Angaben. Das schöne Haus in dem H. Bachmann wohnte ist kein Chalet sondern ein MFH mit 5 Wohnungen. H. Bachmann bewohnte nur die schönste Attikawohnung mit Sicht auf den Obersee.
    Heissen Hügli willkommen in Arosa passt gut zu diesem Bärenpark!

    • Sexual Harassement ist für Susi Sorglos – sorglos. Was für eine Susi.
      Sollte Susi Sorglos mal eine Tochter haben, ist es ihr auch egal ob sich diese sorglos das Leben beschränkt ab einem nicht ganz sorglosen „lapdance“.

  2. Ein Ex-Banker verkauft einem Kollegen, auch Ex-Banker eine Wohnung und schon dreht Lukas Hässig im Roten und sein Blutdruck steigt bis zum Siedepunkt. Wenn dann die beiden Banker bei Vontobel gearbeitet haben, bricht beim Hässig das Anti-Vontobel-Syndrom aus, eine unheilbare Krankheit, von denen vor allem Neider und Riesen-As.ho..s betroffen sind.

    • @Karin Schröter

      Ihr Niveau lässt hier allerdings ebenfalls zu wünschen übrig. Aber unter Pseudonym legen offenbar Internet-Trolle wie Sie sämtliche Scham ab. Schwache Leistung – Rote Karte.

  3. B. verkauft sein Chalet in A. an H.!

    Gähn.

    Da habe ich auch heute spannendere Geschichten zu erzählen.

    • Frau Schwaninger.

      Mit Verlaub: aber sie erzählen NUR solche Geschichten.

      Darum gibt es auch keinen Blog der heisst: insidesavoybar.

      Einfach dran denken, dem Samichlaus zu danken, wenn sie den num aufsetzen.

    • @Samichlaus:

      Mit Verlaub: An Sie glaube ich schon seit 60 Jahren nicht mehr …

  4. Das erwähnte Chalet in Arosa teilen sich fünf Stockwerkeigentümer, wovon eine Bachmann bzw. seiner Frau gehörte. Wenigstens die Redaktion sollte nur Wahrheiten verbreiten!

  5. In Arosa würde ich auch verkaufen.
    In einem lieblosen Talkessel ineinandergeschachtelte Häuslein und Häuser. Da kann man sich ja wohl nur noch mittels Vernetzung gegenseitig aufmuntern. Das gleiche gilt für das vielbesungene Davos mit seinem WEF und stereotypen Zürchern.

    Da haben denn unscheinbare Bündner Nebentäler und das Berner Oberland und Wallis atmosphärisch mehr zu bieten. Ich meine nicht Gstaad, sondern all die lieblichen verstreuten Weiler.

    Aber eben: dort ist kein Vernetzungshype zu finden. Daher sollen sich die Banker lieber an den Mainstream-Orten in ihren überzahlten Villen suhlen. Damit die wenigstens bevölkert bleiben.
    Und sie unter sich bleiben, zwecks Horizonterweiterung.

    • Gstaad können sich die angestellten Banker, mit Ausnahmen, NICHT leisten. 😘👍

  6. L.H.: Das „eindrückliche Chalet“ und „Nobelhaus“, das Herr Hügli gekauft hat ist in Tat und Wahrheit eine Wohnung in der 5-Partien Stockwerkeigentümer-Gemeinschaft „Höhwald 1“ (Maranerstrasse 37, Arosa). Also, was soll die Story?

    Wer genau recherchiert ist klar im Vorteil !!

  7. Kurze Frage: wo ist nun die Story?

    Ein Banker kauft einem anderen Banker sein Chalet in den Alpen ab. Das ist ein regulärer Deal und ich sehe hier null-komma-null Grund einen Artikel vor dem Hintergrund ‚InsideParadeplatz‘ zu schreiben.

    • Und welche Story hat der Story Teller anzubieten?

      Dass ihm die Geschichte hier nicht gefällt?

      Mi mi mi!