Philipp Hildebrands Coup: Gratisgeld für EU-Bürger

Wieder sorgt Schweizer Finanzmann mit Artikel für Furore – Einst lancierte er so seine SNB-Karriere – Nächster Schlamassel?

Vergangene Woche stellte Philipp Hildebrand, der frühere Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), nun Vize-Präsident von Blackrock, auf Bloomberg ein Positionspapier vor.

Verfasst hat er dieses zusammen mit anderen Autoren wie Stanley Fischer, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der US Federal Reserve (FED).

Hildebrands Vorschlag: Geld- und Fiskalpolitik sollen miteinander verschmelzen. Den Bürgerinnen und Bürgern soll Geld direkt zugeteilt werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) soll diesbezüglich eine Vorreiterrolle spielen – Christine Lagarde sei geradezu ein Glücksfall dafür.

Schon einmal hat Philipp Hildebrand in die Tasten gegriffen und damit einiges ausgelöst. „Die Chance zum Wandel nutzen“, lautete ein ganzseitiger Artikel des Schweizers im Sommer 1996 in der Finanz und Wirtschaft.

Dieser erschien damals wenige Monate nach meinem ganzseitigen Artikel auch in der Finanz und Wirtschaft mit dem Titel „Die SNB-Investitionspolitik ist zu überdenken“.

Während ich argumentiert hatte, die SNB solle vermehrt im Inland investieren, wenn sie die Schweizer Wirtschaft ankurbeln wolle, hatte Hildebrands Artikel drei Stossrichtungen.

Erstens: Der Titel „Die Chance zum Wandel nutzen“ bezog sich auf den Wechsel in der Direktion der SNB. Damals trat der damalige Präsident der Direktion der SNB, Markus Lusser, zurück. Hans Meyer, vorher Vize-Präsident, wurde dessen Nachfolger.

Bruno Gehrig wurde in die Direktion berufen, mit der Hoffnung, später an Jean-Pierre Roth vorbei Präsident zu werden, was nicht gelang. So kam Hildebrand in der Folge selber zum Handkuss.

Hildebrands Titel in der Finanz und Wirtschaft, „Die Chance zum Wandel nutzen“, bezog sich also auf diesen personellen Wechsel und schmeichelte natürlich dem neuen Direktorium und insbesondere „Newcomer“ Bruno Gehrig. Prompt lud Gehrig Hildebrand gemäss Presseberichten zum Essen ein und stellte ihm einen Posten im SNB-Direktorium in Aussicht.

Die zweite Stossrichtung von Hildebrand war der Vorschlag, den Gewinn der SNB zu maximieren, und zwar durch hochriskante „Currency Carry Trades“. Die SNB solle in der Schweiz vom günstigen Zinsniveau profitieren und hierzulande Kapital aufnehmen. Dieses solle dann in Deutschland hochverzinslich angelegt werden.

Damit bewies Hildebrand, dass er Sinn und Zweck der SNB nicht verstanden hatte (siehe meinen Beitrag: „Hildebrand hatte SNB nicht verstanden: Sie muss zugunsten eigener Wirtschaft investieren“).

Mit dem Rat, den Gewinn der SNB zu maximieren, machte er sich beim neuen Direktorium gerade nochmals beliebt, weil damit eine grössere Machtfülle verbunden war.

Die dritte Stossrichtung Hildebrands lag darin, dass eine Gewinnmaximierung der SNB beim Volk gut ankommt. Welches Volk möchte nicht gerne weniger Steuern zahlen, weil die Zentralbank hohe Gewinne erwirtschaftet?

Das Resultat des Vorstosses von Hildebrand kennen wir heute zur Genüge. Die SNB hat über 700 Milliarden Schulden, und es ist nicht erkennbar, wie sie aus diesem Schlamassel herauskommt.

Hildebrands jetziger Vorschlag hat dieselbe Handschrift und weist wieder dasselbe Muster auf wie damals. Erstens: Das Volk soll in den Genuss von Gratisgeld der Zentralbank kommen.

Die Zentralbanken sollen sogar direkt Geld an die Haushalte auszahlen. Das kommt gut an bei den Bürgern. Siehe dazu auch die ähnliche Umfrage von Cash letzte Woche.

Zweitens: Die EZB soll eine weit grössere Machtfülle erhalten, da Fiskal- und Geldpolitik mehr oder weniger vereint werden sollen. Das gefällt der EZB-Führung.

Und drittens schmeichelt Hildebrand der nominierten neuen Chefin der EZB Christine Lagarde. Das könnte Hildebrand Tore öffnen wie damals bei der SNB-Direktion. Wer weiss, vielleicht führen wir den Euro ein – früher als man denkt. Grösster Euro-Investor sind wie ja bereits.

Und nun zum Fachlichen. Was ist vom Vorschlag zu halten, die Zentralbanken sollen Geld direkt an die privaten Haushalte und Unternehmen auszahlen?

Eine einzige Frage reicht, um diesen Vorschlag als unrealistische Träumerei zu entlarven. Philipp Hildebrand soll doch bitte einmal aufzeigen, wie denn die Zentralbanken direkte Geldzahlungen an die Haushalte verbuchen sollen?

Hat Hildebrand in seinem Leben je einen Buchungssatz erstellt? Ich bezweifle es. Wie sonst kommt er auf eine solch abstruse Idee?

Sobald wir buchhalterisch analysieren, erkennen wir, dass Hildebrands Vorschlag nicht durchführbar wäre – ausser möglicherweise im absolutistischen Kommunismus.

Wollte die EZB Geld an die Haushalte direkt verteilen, so müsste die Notenbank dieses Geld in einem ersten Schritt zuerst drucken. Die EZB besässe dann Geld respektive einen Kassabestand auf ihrer Vermögensseite, der Aktivseite. Auf ihrer Passivseite würde sie als Gegenbuchung Eigenkapital verbuchen.

Das wäre vergleichbar mit einem Geldfälscher, der in einem Hinterhof „Geldblüten“ druckt. Dieser verbucht zuerst auch einen Bestand in der Kasse auf der Vermögensseite (Aktivseite), und auf der Gegenseite (Passivseite) verbucht er Eigenkapital.

Ein Uhrendieb verbucht auf der Vermögensseite die Uhr und als Gegenbuchung „Eigenkapital“. Das heisst, die Uhr gehört jetzt ihm (nicht rechtlich aber buchhalterisch).

Eine Zentralbank, welche „Geld aus dem nichts“ verbucht, ist eine „Diebin“ gegenüber ihrer eigenen Volkswirtschaft, genauso wie ein Geldfälscher gegenüber den Konsumenten oder ein Uhrendieb gegenüber dem Bestohlenen.

In einem zweiten Schritt müsste nun die EZB das gedruckte Geld an die Haushalte verteilen („Helikoptergeld“). Sie müsste dieses also aus ihrer Bilanz wieder ausbuchen, genauso wie das Eigenkapital. Die Bilanz der EZB würde somit wieder auf null fallen.

Demgegenüber erhielten die privaten Haushalte und die Unternehmen nun das Geld aus den Beständen der EZB. Die Haushalte könnten jetzt dieses Geld auf ihrer Vermögensseite einbuchen und das entsprechende Eigenkapital auf der Gegenseite.

Hat dieses Geld nun einen Wert?

Nein. Es hat genauso wenig wert wie die „Geldblüten“ eines Geldfälschers in einem Hinterhof. Geld hat nur dann einen Wert, wenn es als Gegenbuchung für einen realen Wert emittiert wird. Die ganze Volkswirtschaft der EZB bestünde nun aus „Geldfälschern“.

Ich möchte erneut auf meinen Vergleich aus meinem Beitrag „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ zurückkommen.

Dort zeigte ich, dass ein Geburtsschein ohne Kind nichtig ist. Ein Geburtsschein macht nur Sinn, wenn ein Kind geboren wurde. Das Bevölkerungswachstum kann nicht angekurbelt werden, wenn die Ärzte einfach Geburtsscheine ausstellen ohne Kinder.

Nein. Es müssen Kinder geboren und für diese Geburtsscheine ausgestellt werden – nur so können wir von Bevölkerungswachstum sprechen.

Genauso für das Wirtschaftswachstum: Es ist sinnlos, wenn die Zentralbanken Geldscheine drucken ohne reale Wirtschaftstätigkeit. Nein. Die reale Wirtschaftsleistung muss zunehmen wogegen mehr Geld gedruckt werden kann.

Also nur Geld drucken und an die Bevölkerung austeilen ist ein Witz.

Das war bereits die Idee der Vollgeld-Initiative. Die Menschen erhalten Geld ohne Gegenleistung.

Das wäre reiner Kommunismus. Wer sollte dann noch arbeiten? Zudem müsste die EZB in ihrer heutigen Form liquidiert werden, weil Geld ja bei der Geldemission ausgebucht und in die Taschen der privaten Haushalte hinübergebucht würde.

Bei der heutigen EZB, wie auch bei allen Notenbanken, wird Geld bei der Emission aber in die Zentralbank-Bilanz eingebucht – nicht ausgebucht, was die Folge von Hildebrands Vorschlag wäre. Auch diesbezüglich hat er sich offensichtlich überhaupt keine Gedanken gemacht.

Hildebrand befürchtet, die Inflation könnte noch tiefer sinken. Deshalb müssten nun andere geldpolitische Instrumente her als bisher.

So what?

Wie ich hier schon diverse Male gezeigt habe, gibt es eine gute und eine schlechte Deflation (fallende Preise). Eine gute Deflation liegt vor, wenn die Preise fallen, wegen tieferen Importpreisen, verbesserter Produktivität.

Genau das ist heute der Fall. Wir profitieren von tiefen Importpreisen aus Fernost, von tiefen Energiepreisen, von tieferen Produktionskosten wegen der Computerisierung. All dies führt zu fallenden Preisen, wobei die Konjunktur angekurbelt wird.

Es gibt keinen Grund, auf Panik zu machen, weil die Preise fallen. Im Gegenteil: Wir können uns über die fallenden Preise freuen.

Unsere Zentralbanken befinden sich jedoch seit über 10 Jahren im Krisenmodus und verbreiten Panik, nur weil sie die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre nicht begriffen haben. Zudem können die Notenbanken die Volkswirtschaften über die Zinsen gar nicht ankurbeln, wie Hildebrand meint.

Warum nicht?

Die Zentralbanken können auf ihrer Vermögensseite nur so viel Kapital in eine Volkswirtschaft investieren, wie sie dieser über ihre Schuldenseite (Passivseite) entnehmen. Geldpolitik ist somit per Saldo ein Null-Summen-Spiel.

Der Vorschlag von Philipp Hildebrand, die Zentralbanken und als Vorreiterin die EZB sollen einfach Geld drucken und an die Haushalte auszahlen, um den Konsum anzuregen (noch mehr Konsum? Haben wir nicht schon mehr als genug?), würde in einem kommunistischen Chaos enden.

Geldpolitische Entscheide haben einen sehr grossen Einfluss auf das Weltgeschehen. Der zweite Weltkrieg wurde begünstigt durch geldpolitische Fehlentwicklungen. Wir können uns Irrtümer in der Geldtheorie nicht leisten.

Mit Geldtheorie ist nicht zu spassen. Der Euro wurde eingeführt, um Europa zusammen zu führen. Ein Scheitern des Euro könnte ungewünschte politische Entwicklungen nach sich ziehen. Philipp Hildebrands Vorschlag gefährdet die Stabilität des Euro.

Ganz zu schweigen für die Folgen der Schweiz, welche mit hunderten Milliarden mit Abstand grösste Gläubigerin des Euro-Raumes ist. Sie stünde plötzlich mit leeren Taschen und dafür fast einer Billion Schulden da, sollte der Euro plötzlich von der EZB verschenkt werden.

Ich bitte Herrn Hildebrand deshalb, uns zu zeigen, wie eine Zentralbank eine solche Geldemission verbuchen würde. Dann würden wir klar sehen.

Kommentare

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  1. Der nächste Artikel von Meyer besteht auch 21 Lügen. Slavica Bernhard hat mich gefragt wie die SNB ihre EUR Und USD je wieder los wird. Die Antwort lautet, dass die SNB nicht auf die Meinung von Dilettanten angewiesen ist, die sich überschätzen und alles glauben was Meyer schreibt.

  2. Die SNB Trolle sind wieder unter sich! Die Leser und Kommentarschreiber sind längst weitergegangen. Nur die bezahlten SNB-Trolle schreiben unermüdlich, aber vergebens, gegen die 800 Mia Schulden der SNB an. Ein aussichtsloses Unterfangen… und der Schweizer Franken ist auch wieder stärker geworden, die Fremdwährungen der SNB nochmals weniger wert.
    Die SNB „has been caught“: Die SNB muss diese ihre Politik weiterführen bis entweder die SNB hopps geht, die USA intervenieren, der EUR zwangsweise zulasten des CHF eingeführt wird oder der EUR selbst Schiffbruch erleidet. Die SNB ist handelsunfähig, kann keine selbständige Politik mehr machen und ist zum Spielball der EZB und des FED’s geworden. Die SNB Rechnung wird der Schweizer Steuerzahler bezahlen!

    • Meyer postet unter wechselnden Namen. Er unterstellt anderen Geld zu erhalten, dabei zahlt er selber um diesen Unsinn hier zu verbreiten. Der notorische SNB Hasser behauptet weiter, dass die SNB 800 Mia Schulden hat. Er ist völlig realitätsfremd und ist der festen Überzeugung das die SNB Pleite geht. Er argumentiert völlig unlogisch, ja sogar bewusst falsch. Der SNB geht es gut und wird nicht pleite gehen. Der Autor fantasiert. Seine Artikel veröffentlicht er seit Jahren mit dem gleichen Credo. Sein Weltuntergangszenario ist bis jetzt nicht eingetroffen. Kann auch gar nicht eintreffen. Die SNB ist handlungsfähig. Der Schweizer Steuerzahler profitiert dadurch, dass der Bund Überschüsse erzielt unter anderem durch Auszahlungen der SNB. Dr. Marc Meyer ist geistig überfordert.

    • Ach BaPe

      Hören Sie doch auf, Herrn Meyer persönlich zu diffamieren!

      Schreiben Sie über die SNB! Schreiben Sie z.B. wie die SNB ihre Bilanz wieder in eine normale Grössenordnung zurück führen kann. Oder wie bringt die SNB ihre EUR Und USD je wieder los? Oder glauben Sie, die SNB kann für X Billionen EUR uns USD kaufen?

      Gerne warten wir auf Ihren Input und Sie dürfen mir Ihrer Antwort bis auf den nächsten Artikel von Herrn Meyer warten…

      Frau Matullos Ausspruch dürften Sie ja kennen: You dreamer, you!

      Mit freundlichen Grüssen
      Slavica Bernhard

  3. Ich erkenne Meyer hinter Arme Trolle Meyer.
    Arme Trolle will wohl heissen, dass er sich selber als Arme Trolle sieht. Er ist sein eigener Troll, bzw. Trolle da er unter wechselnden Namen postet. Er hat weiter bewiesen, dass er damit selber anonym postet. Wie unkonsequent. Er ist sehr unprofessionell. Er will auch weiter das letzt Wort haben, wirft es aber anderen vor. Seine Vorwürfe sind immer Selbstvorwürfe. Ich habe viele Male bewiesen, dass alles falsch ist. Danach behauptet er frech, dass es nie zur Sache sei. Meyer hat ein Problem mit der Realität. Er verleugnet immer die Wahrheit.

  4. PaBe, Abderhalden und wie sie/er sich nennt/nennen: Trolle unter sich! …und immer das erste und letzte Wort, aber nie zur Sache!

  5. Meyer beklagt, dass die Zeit der „SNB-Trolls“ angefangen hat. Er verdreht immer alles. Das ist seine Antwort darauf, dass z.B. Rudi auf um-bruch.net aufgezeigt hat wie seine Parallelwelt existiert. Ist man automatisch ein Troll, wenn man nicht seine Meinung teilt und ihn auf seine Irrtümer hinweist? Ich denke ja, wie er weiter ausführt.

    Seine Artikel nennt er über Geldtheorie und Geldpolitik diskutieren. Diskutieren besteht bei ihm aus belehren, verdrehen der Tatsachen, ausweichen und unterstellen von falschen Tatsachen. Seine Fans oder sollte ich schreiben Trolle? Sie bestärken ihn darin oder bekämpfen und beschimpfen Leute, welche eine Gegenposition einnehmen. Was er ebenfalls macht. Das ist wohl keine Diskussion.

    Weiter beklagt er, dass es eine Schande für die Demokratie ist. In einer Demokratie gibt es Meinungsfreiheit. Auch für Meyer, obwohl er falsch liegt. Er glaubt tatsächlich, dass die SNB ihre Macht missbraucht und Trolle hat. Ich frage mich wie das gehen soll.

    Er stellt fest, dass die SNB fachlich mit der Diskussion überfordert ist. Da ja wohl jeder der nicht seine Meinung teilt, automatisch ein Troll ist. Der Beweis für ihn ist, ihre Argumentation. Das ist für ihn Beweis genug so einen Unsinn zu schreiben und zu glauben. Wie unseriös ist das? Bis jetzt hat er vermieden auf die Argumentation einzugehen und ist ausgewichen. Er hat ja immer recht, obwohl seine Artikel und Kommentare immer falsch sind. Der folgende Satz zeigt dass recht deutlich wie er ausweicht.

    Zum Schluss schreibt er, dass er keine Zeit und auch keine Lust hat mit den „SNB-Trolls“ auseinanderzusetzen.

    Es gibt keine „SNB-Trolls“. Er lebt in seiner eigenen Welt. Er sollte generell aufhören weiter Unsinn zu schreiben und unsinnige Kommentare zu posten.

  6. Addendum

    Gerne möchte ich meine Antwort an Frau Niggli weiter unten mit der folgenden Überlegung ergänzen:

    Würde die SNB für Notenbankgeld nur Notenbankgeld geben, wie SNB-Jordan behauptet und es auf der Home page der SMB steht, so wäre das Resultat folgendes:

    Die SNB-Bilanz wäre null.

    Warum?

    Weil die SNB gar keine Devisen kaufen könnte, denn das wäre Notenbankgeld gegen Devisen.

    Demzfolge könnte sie auch die Bilanz nie mehr verkleinern – nota bene eine Bilanz, die es gar nicht geben könnte.

    Das wäre ja Notenbankgeld gegen Devisen.

    Einfach Humbug, was uns die SNB erzählt.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  7. „Was ist vom Vorschlag zu halten, die Zentralbanken sollen Geld direkt an die privaten Haushalte und Unternehmen auszahlen?“

    Sehr viel, finde ich!
    Geld direkt zu Firmen, zu Einwohnern und Rentnern wäre ein Segen. Heute landet 80% des neu geschöpften Geldes im Kapitalmarkt im Finanzcasino mit den rund 350’000 Finanzprodukten mit welchen die Reichen ihren Finanzsport treiben. Der Grossteil der Bevölkerung hat von der Geldschwemme gar nichts ausser das Risiko, wenn bei den „Investitionen“ z.B von Versicherer etwas in die Hosen geht.

    Weiterhin viel Geld in die Kapitalmärkte zu pumpen ist wie wenn man Wasser in einen Strom leitet während daneben in der ausgetrockneten Erde die Pflanzen verdursten.
    Die Reichen werden immer reicher, die armen immer ärmer weil diese kein Geld zum investieren haben und keine Risiken eingehen können.

  8. Liebe Leserinnen und Leser,

    im Beitrag vom 20.8.2019 schreibt Klaus Marte:

    „Idealerweise hätte man eine Zusammenfassung mit allen Gegenpositionen, die man erstmal lesen kann, bevor ein neuer Artikel mit einem weiteren Detail kommt.“

    Den Wunsch, die wesentlichen Aussagen von Herrn Dr. Marc Meyer in einer Zusammenfassung nachlesen zu können, kann man sich auf der Seite um-bruch.net erfüllen. Auch die Gegenpositionen sind dort stark vertreten. Sämtliche dort aufgeführten Argumente und Gegenargumente sind hier auf Inside-Paradeplatz bereits in Kommentaren enthalten. Da die Kommentare jedoch bereits in die Tausende gehen, wird niemand diese Mühsal mehr auf sich nehmen um wichtige Punkte zu suchen und nachzulesen.

    Nun lassen die Überschriften von Herrn Meyers Artikel hier auf IP jeweils ein anderes Ereignis als Aufmacher erscheinen, jedoch ziehen sich seine strittigen Behauptungen wie ein roter Faden durch sämtliche seiner Publikationen. Seine Wiederholungen erreichen dabei mittlerweile erstaunlich hohe Werte.

    Die Beiträge auf der vorgenannten Seite wurden nun erstellt, um dem interessierten Leser die relevanten Vorstellungen von Herrn Meyer in einer Übersicht zusammengefasst darzustellen und zugleich auch die Schwächen seiner Argumente aufzuweisen. Jeder mag seine eigenen Schlüsse aus dieser Gegenüberstellung ziehen.

    Da die Seite um-bruch.net ohne Werbung eigenfinanziert ist, besteht kein Interesse an einer Diskussion mit möglichst vielen Klicks über Herrn Meyers Hypothesen dort. Diskussionen sollten hier auf IP erfolgen und führen bei ernsthaften und belastbaren neuen Erkenntnissen auch zu einem entsprechenden neuen Beitrag auf um-bruch.net.

    LG Rudi Müller

    • Sehr geehrter Herr Rudi Müller

      Ein Klick auf Ihren Link ergibt:

      BEGINN

      Dr. Marc Meyer und die Geisterfahrer, Teil 1, Geld
      Publiziert am 18. Oktober 2018 von Rudi

      Die Argumentation von Dr. Marc Meyer gegenüber Aussagen von Prof. Dr. Thomas J. Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizer Nationalbank gipfelt in dem Satz an einen Kommentator auf Inside Paradeplatz.

      „Sie wollen Sie die Rede von Herrn Jordan verstehen, wenn dieser selber nicht versteht, wovon er spricht?
      Jordan verwechselt Vermögen und Schulden der SNB, Aktiven und Passiven der SNB, Forderungen und Verbindlichkeiten der SNB und ind und.“

      ENDE

      Eine neutrale Zusammenfassung würde nicht mit einer polemischen Aussage gegen Herrn Dr. Marc Meyer zu Beginn derselben beginnen, auch wenn ich derlei Aussagen von ihm selber suboptimal finde.

      Alternativ hätten Sie beide Parteien jeweils im Original, d.h. persönlich argumentieren lassen können.

      Den Rest der Lektüre habe ich mir erspart, da ich aufgrund des Starts leider nur Bull-Shit erwartet kann.

      Tut mir leid!

      Freundliche Grüsse, Klaus Marte
      Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich

      Meine kleine Wahlkampfunterstützung für Dr. Marc Meyer
      Ständeratskandidat Basel-Stadt

    • That’s the point, Herr Marte

      Sowohl Herr Meyer wie auch seine möglicherweise zahlreichen Anhänger ersparen sich generell die Lektüre und schwelgen lieber in ihren eigenen Interpretationen, wie z.B. Geldmarkt und die Emission von Notenbankgeld funktionieren oder welche Risiken daraus entstehen.

      Man könnte dies einfach als Meinungsfreiheit gelten lassen. Einige der Kommentare lassen aber auf starken emotionalen Stress schliessen, welcher durch Meyer mit gezielten Falschaussagen wiederholt befeuert wird. IP wird mit Meyer und Zeyer zur Propagandaplattform gegen die Nationalbank.

      Sachliche Diskussionen werden konsequent mit absurden Wiederholungen (z.B. https://insideparadeplatz.ch/2019/08/20/philipp-hildebrands-coup-gratisgeld-fuer-eu-buerger/#comment-292644) ins Abseits gesteuert.

      Herrn Müllers Website kann da durchaus hilfreich sein, Meyer’s Welt etwas konzentrierter zu erklären.

    • @Roman Günter

      Ich bin auch der Ansicht, dass das Thema Dr. Meyer etwas zu Nahe geht.

      Aber dann im Gegenzug diese Emotionalitäten für eigene Zwecke zu nutzen ist genauso wenig vernünftig.

      Vielleicht gibt es ja mal eine neutrale Plattform ohne Polemik zu diesem Thema und mit den Argumenten beider Seiten.

      Ich würde das auch selber mal auf helvida.ch versuchen, traue mir aber vorerst nicht zu die Fachspezifika ganz zu verstehen. Könnte es ja trotzdem mal tun! 🙂

      Aber ich kann Ihnen auch versichern, dass – meinem Verständnis nach – der Kauf von Uber-Aktien mit einem Jahresverlust von 3.7 Milliarden ganz sicher nicht in den Aufgabenbereich der SNB gehören.

      Und die Ausrede, dass hier irgendwelche Märkte abgebildet werden müssten usw. ist Quatsch.

      PS: Vielleicht lese ich also halt doch mal Rudi Müller.

    • Sehr geehrter Herr Marte,

      Ihre Kritik kann ich nachvollziehen, möchte jedoch darauf aufmerksam machen, dass ich an der kritisierten Stelle lediglich die Aussage von Herrn Meyer zitiert habe.

      „Sie wollen Sie die Rede von Herrn Jordan verstehen, wenn dieser selber nicht versteht, wovon er spricht?
      Jordan verwechselt Vermögen und Schulden der SNB, Aktiven und Passiven der SNB, Forderungen und Verbindlichkeiten der SNB und ind und.“

      Sie antworteten daraufhin:
      „Eine neutrale Zusammenfassung würde nicht mit einer polemischen Aussage gegen Herrn Dr. Marc Meyer zu Beginn derselben beginnen, auch wenn ich derlei Aussagen von ihm selber suboptimal finde.“

      Die Polemik müssen Sie wohl oder übel Herrn Meyer selbst zuordnen und nicht mir.

      Vor diesen Blockeinträgen hatte ich eine Zusammenfassung der Diskussion um den Beitrag von Herrn Christoph Pfluger
      „Thomas Jordan, Der nette Freund der privaten Geldschöpfung“
      unter
      Zahlungsmittel sind Schulden?
      vorgenommen.

      In der Diskussion zu Herrn Pflugers fand ich viele Aspekte die es wert waren, aus dem Wust an Kommentaren hervorgehoben zu werden. Auch Herrn Meyers Sichtweisen waren darunter vertreten.

      Jegliche dann folgende Versuche, mit Herrn Meyer eine sachliche Diskussion über seine strittigen Sichtweisen zu führen, schlugen fehl. Herr Meyer blockte diese Versuche ab mit einer Wiederholung seiner bekannten Behauptungen, ohne auf die Widerlegung seiner Thesen einzugehen. Seiner Meinung nach habe er bereits alles bewiesen; man möge dies doch bitte in seinen vorherigen Beiträgen nachlesen.
      Da er sich in seinen Beiträgen immer wieder auf die gleichen Behauptungen zurückzieht und ich keinesfalls die Zeit opfern möchte, diese jeweils zu widerlegen, habe ich die, meines Erachtens wesentlichen Behauptungen seiner Beiträge in der Blockreihe
      „Dr. Marc Meyer und die Geisterfahrer“

      ausführlich behandelt und meiner Meinung nach auch widerlegt. So kann ich bei Bedarf auf diese verweisen und erspare mir unnötige Wiederholungen.

      Problematisch finde ich in diesem Zusammenhang besonders, dass tatsächlich ernstzunehmenden Kritikpunkte an bestimmten Verfahren der SNB in diesem Wirrwarr von Tatsachen und Phantasievorstellungen ganz untergehen.

      LG Rudi Müller

      PS.: Wenn Sie zu bestimmten Themen des Geldsystems noch etwas tiefer einsteigen möchten empfehle ich die Artikelserie
      „Das Geldrätsel“

  9. Nachsatz……

    Zeyers Geldverstand:
    Zitat aus Achgut.

    elbst wenn die SNB, vom Wahnsinn umzingelt, beschließen würde, von einem Tag auf den anderen ihre Aktiva in Fremdwährungen glattzustellen, also ihre Papiere zu verkaufen, gäbe es keinen Weltuntergang für die Eidgenossen. Denn das wäre im Prinzip möglich, da die SNB in liquide Titel wie Google, Apple, Amazon oder in liquide Staatsschuldpapiere investiert hat. Nehmen wir also an, sie würde eines schönen Montagmorgens in Japan anfangen zu verkaufen, und am Ende des Tages wäre sie alles losgeworden. Das würde natürlich zu einem Kurssturz führen.
    ————–

    Wie kann man bloss so einen Unsinn schreiben.

    Herr Zeyer, suchen Sie sich eine schöne saftige grüne Wiese und bauen sie sich einen Stall drauf.

  10. Herr Keyer………

    Sehen Sie sich mal was der Herr Zeyer auf Achgut so schreibt.
    https://www.achgut.com/artikel/blick_aus_der_schweiz_euro_nicht_mehr_schwindelfrei
    Also wirklich, manchmal schreibt er gutes, aber meist schüttle ich den Kopf.

    Also Zitat Zeyer :
    Es ist richtig, dass diese 800 Milliarden mehr sind als das BIP der Schweiz, also die Summe aller Güter und Dienstleistungen eines Jahres. Das ist absoluter Weltrekord. Aber: Die Schweiz ist auch das einzige Land der Welt, das Neugeld wie Heu herstellen kann und immer einen Abnehmer dafür findet. Weil die Nachfrage groß genug ist. Weil das Vertrauen vorhanden ist, dass der Franken so stabil wie das Matterhorn bleibt. Während Norwegen seinen Staatsfonds mit Öleinnahmen speist, legt sich die Schweiz ein Polster aus Geld mit dem Geld selbst an…..
    …………..
    ———————–

    Und lesen sie es, es kommt noch viel dicker.

    Schade das Achgut, ein Blog den ich sehr schätze, solchen Mist veröffentlicht.
    Henrick Broders scharfe Zunge ist erstklassig, aber das Geschwurbel……
    Herr Meyer, was sollen wir mit Zeyer bloss tun, einen Maulkorb kaufen…..?

  11. Wer sich für die Einführung von Helicopter Money interessiert (inkl. Verbuchung und Verteilung):

    https://www.slatkine.com/fr/editions-slatkine/70473-book-07210862-9782832108628.html

    Man kann es auch so sehen, dass Helicopter Money ein überaus liberales Instrument ist, dass das Abdriften in den Kommunismus verhindern kann. Wenn die Zentralbanken weitermachen wie bisher, besteht diese Gefahr tatsächlich.

    Siehe hierzu auch:

    https://www.nzz.ch/finanzen/hypotheken-erhaelt-man-beim-abschluss-bald-geld-ld.1502594

    Es bleibt spannend…

  12. @BLinde Flecken“

    Vielen Dank.

    Grundsätzlich finde ich es falsch, dass die Presse noch dafür bezahlt wird, dass sie der SNB mithilft, die Diskussion zu verhindern.

    Zudem: So ein Inserat kostet mindestens: 10’000 Franken. Das finanzielle Risiko trage dann wieder ich. Ich habe vor ca 20 Jahren 30’000 Franken ausgegeben für solche Inserate. Haben nichts gebracht.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  13. @Leserinnen und Leser

    Wie Sie sehen, ist nun wieder die Zeit der SNB-Trolls angebrochen. Diese sind noch die einzigen, welche SNB-Plagiat-Jordan’s Chaostheorie.

    Ja es ist wirklich bedenklich, dass man in der Schweiz Angst hat, öffentlich über Geldtheorie und Geldpolitik zu diskutieren. Das ist eine Schande für unsere Demokratie, wie die SNB ihre Macht missbraucht.

    Und dass die SNB fachlich mit der Diskussion überfordert sehen Sie am „Argumentarium“ ihrer Trolls hier.

    Da ich keine Zeit habe – und auch keine Lust – mich mit den SNB-Trolls hier auseinanderzusetzen, melde ich mich hier nun aus der Diskussion ab.

    Die SNB-Trolls sollen unter sich bleiben.

    Danke Herr Jordan.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  14. Der Meyer findet es bedenklich, dass eine Diskussion über Geldtheorie in unserer Demokratie auf einem anonymen Forum erfolgen muss. Ich lache mich kaputt. Dieser Satz zeigt wie unlogisch Meyer denkt. Was er Geldtheorie nennt ist seine Pseudowissenschaft. In unserer Demokratie kann er seine Geldtheorie überall diskutieren. Scheinbar ist er gezwungen es hier für Geld zu tun.

    Er belehrt alle, welche nicht seine abstrusen Gedankengänge teilen. Er weicht immer aus und ignoriert die Fakten. Er stellt sich auch keiner Diskussion mit Fachleuten bzw. Leuten die was davon verstehen. Er füllt sich korrigiert und persönlich angegriffen, da er glaubt mit seinem Namen gerade zu stehen.
    Er muss finanziell davon profitieren, da er es ja ansonsten gratis machen würde. Gerade stehen wäre, wenn er die Verantwortung für seine Falschinformation übernehmen würde und seine Fehler eingestehen würde.
    Niemand zwingt ihm hier etwas zu schreiben. Es gibt zu viele Leute die ählich wie Meyer denken.

    • Einspruch: Meyer zahlt tatsächlich, um seinen Unsinn zu verbreiten. Unglaublich aber wahr. Zudem lernt er nicht dazu und begreift immer noch nicht, dass er damals seinen Job völlig zurecht verloren hat.

      Es ist allerdings richtig, dass kein seriöser Experte Zeit und Lust hat, mit Meyer zu reden. Etliche haben es versucht, doch Meyers Charakter und systematische Kognitionsprobleme führen am Ende immer dazu, dass er schreiend zurückgelassen wird.

      lh ist so nett (zu Meyer) und stellt Meyer mit IP ein Ventil für dessen geistige Inkontinenz zur Verfügung. Meyer schreibt hier kostenlos, die Klicks landen auf lh’s Konto – fair enough 😉.

    • Auf solche Kommentare werden – wie immer – lange, wirklich sehr lange, Monologe von Meyer oder einem Meyer Freund folgen, damit die Leser den Text von PaBe & U.A. nicht sofort sehen.

    • Meyer ist autistisch veranlagt.
      Er beharrt auf einen einzelnen geldtheoretischen Aspekt, der gesellschaftlich und juristisch irrelevant ist.
      Er will einem Bankräuber ein Bußgeld auferlegen, weil der während des Bankraubs den Wagen im Halteverbot parkiert hat.
      Ursache dafür ist die Eitelkeit des Verkehrspolizisten, dessen geistiger Horizont für die Laufbahn des Kriminalkommissars nicht gereicht hat.
      Diesen Akademikertypus trifft man in Universitätskreisen häufig an. Zuweilen maßlos arrogant, dann wieder kleinlaut unsicher, und spielt immer nur dieselbe Platte.
      Ungeeignet, sich selbst Publizität zu verschaffen, weil sein Anliegen bei anderen keine Bedeutung erhält und er dies nicht erkennt.
      Schade eigentlich, wenn er am Ende doch recht hätte mit all seinen Überlegungen, aber nie daran gearbeitet hat, seine eigene Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern.

  15. Die Möglichkeit, dass die SNB Geld direkt an die Bürger verteilt, ist schon gegeben. Sie kann die „Bürgerdividende“ wie die normalen Dividenden z.B. aus dem Jahresgewinn bezahlen.

    • @Will Williamson

      Es geht darum, dass Hildebrand Geld bei Emission den Bürgern auszahlen will.

      mfG

  16. @Dr. Meyer

    Bitte passen Sie etwas auf mit schwarz/weiss resp. anti/pro Meyer/SNB Schemendenken. Man darf durchaus verschiedene Meinungen vertreten (auf anständige Art, da haben Sie natürlich Recht) und die Befürworter Ihrer Argumente sind ja auch nicht per se Meyer Trolle.

    Platon hat meist Ihre Ansichten unterstützt, zwar oft garniert mit absatzweise copy/paste gescheiter Leute, damit auch er einigermassen intelligent rüberkommt, oder dann mit pseudowitzigen Musketiere Sprüchlein etc. gegen andere Kommentatoren. Kurz, seit er vor rund einem Jahr hier aufgetaucht ist, hat er primär genervt in einer Art von abgehobener Belehrung und Besserwisserei. Weil er sich nun auch schon mal positiv zu Müller oder Menendez Argumenten geäussert hat (vielleicht auch, weil einer der nicht selbständig denken kann schnell mal links mit rechts verwechselt), muss er aber noch lange kein SNB Troll sein. Wer sich ein anmassendes Pseudo wie ‚Platon‘ zulegen und sich mit fremden Federn schmücken muss, hat wahrscheinlich andere Probleme wie Aufmerksamkeitsdefizite, Geltungsdrang u.a.

    PS: es war nicht AHV-Rentner sondern ebenfalls Platon, dem hier schon einmal seine Nachplapperi Plagiate vorgehalten wurden, und der sich dann mit lachhaft peinlichen Erklärungsversuchen herauszuwinden versuchte. Soll er hier weiterhin den Obergescheiten spielen, wenn es ihm gut tut. Man sollte einfach wissen, wie er einzuordnen ist.

    • @Blinde Flecken

      Es ist m.E. bedenklich, dass die Diskussion über Geldtheorie in unserer Demokratie auf einem anonymen Forum erfolgen muss.

      Anonym werde ich hier kritisiert und korrigiert und persönlich angegriffen, während ich mit meinem Namen geradestehe für das was ich schreibe

      mfG

      Marc Meyer

    • @BLinde Flecken“

      Vielen Dank.

      Grundsätzlich finde ich es falsch, dass die Presse noch dafür bezahlt wird, dass sie der SNB mithilft, die Diskussion zu verhindern.

      Zudem: So ein Inserat kostet mindestens: 10’000 Franken. Das finanzielle Risiko trage dann wieder ich. Ich habe vor ca 20 Jahren 30’000 Franken ausgegeben für solche Inserate. Haben nichts gebracht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Blinder Fleck

      Eine Anzeige ist vielleicht hilfreich, aber die NZZ ist keine neutrale Zeitung.

      IP ist besser, auch wenn die Fremdenfeindlichkeit überflüssig ist.

      @Dr. Marc Meyer: Sie haben sich entschlossen, als Ständerat Basel Stadt zu kandidieren.

      https://www.medien.bs.ch/dam/jcr:6ec38644-f627-444f-a341-74acde711863/Prov.%20Liste%20der%20St%C3%A4nderatskandidierenden.pdf

      Das finde ich super, aber schreiben Sie es doch ruhig hier.

      Dieses blöde Gerede, dass man nicht mehr unabhängig sei, ist totaler Unfug.

      Ich bin auch für eine gute Zusammenfassung und vielleicht eine Erklärung mit Video, die auch einfacher gestrickte Personen, wie ich es bin, verstehen.

      https://insideparadeplatz.ch/2019/08/15/snb-sichersolvent-ja-meint-bern-und-verweist-auf-fussnote-von-fussnote/#comment-290733

      Klaus Marte
      Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich
      PS: Mein Angebot einer gemeinsamen Werbung auf IP steht immer noch.

      @IP Leser:
      Ich biete auch an, den Artikel von Dr. Marc Meyer mit sämtlichen Kommentaren auf helvida.ch zu veröffentlichen.

      Und zwar inklusiv aller SNB-Befürworter-Kommentare.

      Aber erstens habe kein Publikum und zweitens finde ich, dass Herr Hässig Vortritt hat, falls er denn will?

      Was mich am Zeitungsmedium immer gestört hat, ist das man die Information immer aus der ganzen Zeitungsartikelhistorie zusammenklauben muss.

      Idealerweise hätte man eine Zusammenfassung mit allen Gegenpositionen, die man erstmal lesen kann, bevor ein neuer Artikel mit einem weiteren Detail kommt.

      @Herr Hässig: Wollen Sie das nicht als Idee für IP aufnehmen? Es könnte idealerweise direkt in Politik umgesetzt werden. Das ist meine Zukunfsvision für helvida.ch gewesen.

    • @Klaus Marte

      Ja danke für Ihren Vorschlag.

      Ich werde als Unabhängiger tun, was ich kann.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  17. Herr Frey sind Sie irgendwie gefangen in der Rechnungslegung? Haben Sie selbst schon mal was mit Rechnungslegung zu tun gehabt?

    Dann sollten sie doch wissen das es 7001 Möglichkeiten gibt Buchführung zu beschönigen, oder wie wollen Sie erklären das die DB noch über 60 Mrd Buchwert hat bei einem Market Cap von 12 Mrd? Das wäre ein schönes schnäppchen wenn den Buchhaltung tatsächlich eine relevante grösse wäre.

    Im übrigen ist eine Aktiengesellschaft per Se ein Gewinnorintiertes Unternehmen, entwedermist die SNB als Aktiengesellschaft sowieso eine Missgeburt oder Hildebrand hat Sie alleine dem gesetzlichen Zweck zugeführt.

    Wer genug Clever ist und genügend Juristen beschäftigen kann, kann jedes Gesetz so oder so Auslegen.

    Insofern ist das aufzeigen wie Helikoptergeld dann verbucht wird, Hahnebüche.

    Warum nicht einfach Anschreiben? Schliesslich will ich ja Inflation mit dieser Massnahme erzeugen, da nützt nichts besser als wenn ich das Gedruckte Geld anschreibe.

    Auf der einen Seite stellen Sie fest das die 700 Mrd ein Problem sind. Weil es dazu keine Lösung gibt, Sie tuen so als gäbe es die Möglichkeit die Bilanz jemals wieder zu reduzieren obwohl Sie selbts das Problem
    Erkennen, was würde passieren? Die SNB müsste Titel verkaufen die Märkte würden einbrechen, das wird nicht passieren.

    Daher spielt es doch gar keine Rolle ob das Geld direkt abgeschrieben wird als Verlust, wer Gewinn macht kann auch Verlust machen.

    Wahrscheinlich wäre es ehrlicher man würde die 700 Mrd an die Schweizer verteilen, anschreiben, Punkt, dann hätte der Bürger was davon und Inflation gibts auch, also warum
    Nicht?

  18. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer
    Ihr Geplärre ist wieder mal etwas unerträglich heute!
    Die SNB hat nicht 700 Mrd Schulden „aufgebaut in 10 Jahren“ sondern 598 Mrd per Juni.
    Das Eigenkapital von 157 Mrd und der Notenumlauf von 79 Mrd sind keine Schulden. Wenn Sie hier schon einen auf Buchhalter machen wollen, dann auch mit der entsprechenden Genauigkeit, denn sonst wirken Sie unglaubwürdig.
    .
    Hey und mit dem grössten FX Hedge-Fund der Welt ist der Schweizer Franken praktisch die einzige Währung, die gegen unten abgehedged ist. Würde der Franken an Wert verlieren, könnte die SNB mit einem potenten FX Backupportfolio den Franken wieder hochkriegen.
    .
    Mit Grüssen aus Argentinien, wo man sich die Finger schlecken würde, wenn man so ein Proppenvolle Zentralbank loaded mit US$, €, Yen, £, can-$ und anderen hätte!

    Es ist nun mal so wie es ist im Finanzspätkapitalismus. Seit Geld zu einer Ware wie alle anderen auch wurde und immer mehr Wettbewerber mit Kapital Geld verdienen wollen, da fällt nun mal der Preis resp. der Zeitwert des Geldes.
    Und da wir dazu eine Marktwirtschaft haben,steigen die Preise der Assets wie Real Estate,Landreserven, Stocks, Raritäten und Kunst eben auch. Nur die Bonds (Neuemissionen) werden immer günstiger, eben weil der Zins immer geringer wird.
    Eine Welt, die rund 700-750 Bio Assets hat (davon rund 400 Bio in Papierli, der Rest in Real Assets & Infrastruktur plus noch ca 10-12 Bio in Edelmetallen), die braucht nun mal mehr Kohle in Umlauf und die ZB müssen die bereitstellen.
    Man kann nicht alleine das GDP als allfälligen Indikator für die Geldmenge nehmen, sondern muss auch den Marktwert für die verschiedenen Assetklassen berücksichtigen.
    .
    Im übrigen hat sowohl in den USA als auch in der FED die Geldmenge M3 im Vergleich zum GDP von 2008 bis 2018 gar nicht so exorbitant (10-15%) mehr zugenommen. Gut M1 % schon durch die ZB Ankäufe, aber M3 ist bekanntlich die grössere Menge und M1 nur eine Teilmenge davon.

    • Herr Dr. Meyer

      Schulden allenfalls aus einer sehr eingeschränkten Buchhalter Nötzli Perspektive. Das war einmal, als man mit Banknötli ein verbrieftes Recht hatte die jederzeit gegen den entsprechenden Gegenwert in Gold einzutauschen, aber das ist schon lange lange her.
      Wenn wir als Banknotenbesitzer zur SNB gehen und unsere „Guthaben“ eintreiben wollen, wird uns die SNB höchstens ein anderes Nötli im gleichen Wert dafür geben and nothing else!
      Kein Wunder hat die FED Nötli gedruckt wie noch nie in den letzten 11 Jahren – von 800 Mrd 2008 auf 1750 Mrd, die EZB dito von 600 Mrd € auf über 1200 Mrd € und die SNB hat auch verdoppelt auf 79 Mrd.
      Für mich ist das Quasieigenkapital — „Schulden“ die nie nie zurückbezahlt werden müssen und auch gar nicht können.
      Die SNB könnte, wenn alle FX/Börsen/Bonds auf der Aktivseite 30% abschmieren würden auch problemlos mit einer Unterbilanz in Höhe der Notengeldmenge von akt. – 79 Mrd fahren.
      Da in einem solchen Szenario aber dann infolge auch der Frankenkurs vs. US$/€ schwächeln würde, würden dann automatisch die Aktiven wieder höher bewertet, da wir ja den grössten FX L/S Hedge Fund der Welt haben und dann die Short Seite durch die Frankenabschwächung beginnt zu erholen.
      Eigentlich müsste man dem Duo Hildebrand/Jordan für diese Strategie im Kampf gegen eine überbewertete Währung und Sicherung der volkswirtschaftlichen Kompetitivität eines Landes mit dem vermutlich höchsten Leistungsbilanzüberschuss pro Kopf den Wirtschaftsnobelpreis verleihen!
      .
      Im übrigen hatten Hildebrand/Jordan gar nie eine andere Möglichkeit, von 2009 bis 2017 sind rund 600 Mrd Fluchtkapitalien in die CH geströmt, wie hätte man die jemals absorbieren können ohne eine starke Währungsaufwertung, zumal wir ja eher eine Miniwährung haben.
      Der Leistungsbilanzüberschuss unserer Firmen wurde zu einem grossen Teil im Ausland reinvestiert oder an die ausländischen Aktionäre, die ja über 80% am SMI halten verteilt.
      Können Sie gerne mal in der detaillierten NIIP der CH nachprüfen – zu finden nach verschiedenen Filtern auf den SNB Data Seiten.
      Hier z.B. der Breakdown nach Currency, aber auch die anderen müssen sie sich angucken und dann mal ganz intensiv denken, denken, denken — beyond Nötzli!!!
      https://data.snb.ch/en/topics/aube#!/cube/auvercurrq

    • „Und da wir dazu eine Marktwirtschaft haben,…“ ???
      Marktwirtschaft?
      Alles spricht von „Herrn Markt“. Dann wird es diesen Herrn wohl auch geben. Allerdings, gesehen habe ich ihn noch nie. Ich glaube nicht, dass es ihn gibt.

    • @C.D.

      Träumen Sie weiter – zusammen mit dem SNB-Direktorium.

      Ich habe es schon zu oft erklärt. Wer nicht begreifen will, der kann nicht begreifen.

      mfG

    • Rückbauer: Leben Sie denn in der bolivarischen Republik Venezuela, wo Ihnen der gnädige Herr Maduro ein günstiges Haus zu einem staatlich fixierten Festpreis abgibt, zumindest solange Sie mit einem weinroten T-Shirt rumlaufen und zu Herrn Maduros Tanzeinlagen begeistert applaudieren??
      Ja dort trifft man den „Herrn Markt“ tatsächlich kaum bis nie! Bei Herrn Kim oder auf Kuba auch eher selten bis nie.
      Machen Sie doch mal ein paar erste Gehversuche z.B. auf ebay, aber nicht bei den Festpreisangeboten, sondern bei den Auktionen – macht Spass wenn man die Preise steigen sieht und 3,2,1…dann sehen Sie den Herrn Markt und vielleicht ist es dann Deins…

    • Nun Herr Dr. Meyer
      .
      Träumen Sie lieber etwas weiter von einer SNB wie sie bis 2007 mal war! Das wird nie mehr so werden, da können Sie noch tausende Artikel schreiben und Buchhaltungsätzli aufstellen. Wir sind in der Endphase des Spätkapitalismus. Die weltweiten Zentralbanken haben mittlerweile über 30 Billionen Assets (2007 waren es mal um die 8 Billionen)und ich gehe davon aus, dass wir in einigen Jahren auch die 50 Bio $ knacken werden, vielleicht sogar mal die 100 Bio $, denn anders wird das aktuelle verrottete und überschuldete System gar nicht mehr im Wachkoma zu erhalten sein!
      Das ist die Realität und nicht Ihre Träumereien wie es einmal war!
      Finden Sie sich damit ab, ist nun mal so, ich finde es auch nicht wirklich optimal, aber ändern kann man daran kaum noch was dran, mal abgesehen von epochalen Schuldenschnitten, die sehr weh tun würden.
      Ich bin irgendwie schon um jedes Jahr dankbar, mit welchem die Zentralbanken eine hässliche Weltwirtschaftskrise à la 30er Jahre noch hinauszögern können. Ob die Welt dereinst mit 250 Bio $ wie aktuell auf Grundeis läuft oder erst mit 500 Bio $ oder gar 1000 Bio $ Schulden, das ist am Schluss Hans wie Heiri – hässlich wird es so oder so werden!
      PS: Kann man eigentlich davon leben, der grösste Kritiker der SNB zu sein? Ist ja sowas wie Ihr Lebenswerk.

  19. Für die die Schweiz und die Nationalbank gibt es nur eine gescheite Lösung: 500 Mrd. EURO von der SNB Bilanz nehmen und strategisch investieren (nicht Indizes abbilden) und direkt in einen Staatsfond stecken. Das hat drei Vorteile: Jahrzehnte Lange Geldflüsse aus Zinsen und Dividenden. Mehr Schweizer Einfluss in der globalen Wirtschaft und damit die Möglichkeit politischen Druck auszuüben wenn wir wieder mal von einem Land oder der EU genötigt werden. Entwertung des CHF die globale Wirtschaft realisiert, dass wir die Überbewertung des CHF versilbern und aus dem Verkehr nehmen.

    • @Roga Sovereign

      Und wie der SNB abkaufen? Mit anderen Schulden? Geht nicht mit Schuldenbremse. Besser die Banken haben die Schulden der SNB. Dann müssen diese zuerst dafür einstehen.

      mfG

    • Also die Elementare Frage die man beantwortrn müsste ist ja wem gehören die Schweizer Franken, dem Staat oder der SNB, Sie implizieren das diese der SNB gehören, was formal Juristisch zutreffend sein mag, aber Herr Frey seien wir doch realistisch, haben Sie das gefühl wenn Not am man ist spielt es eine Rolle was formaljuristisch wem gehört?

      Dann kommt der Bundesrat und verfügt per Notrecht das die Bilanz in einen Staatsfonds umgebucht wird, Punkt Ende aus, da braucht es keine Schulden und gar nichts.

      Als Realist sollte einem innerhalb der letzten 20 Jahre klar geworden sein, das die Gesetze sehr biegsam sind wenn Sie dem Staat im Weg stehen, oder möchten Sie formaljuristisch die Auslieferung entgengen dem Gesetzt von Kundendaten an die USA Kommentieren?

      Man orientiert sich strikt an den gesetzlichen Vorgaben obwohl die Vergangenheit doch bewiesen hat das wenn es darauf ankommt das sowieso nicht gilt….gemacht wird dann sowieso was gemacht werden muss ob das einst gesetzlich so vorgesehen war interessiert keine Sau…

  20. Für die die Schweiz und die Nationalbank gibt es nur eine gescheite Lösung: 500 Mrd. EURO von der SNB Bilanz nehmen und strategisch investieren (nicht Indizes abbilden) und direkt in einen Staatsfond stecken. Das hat drei Vorteile: Jahrzehnte Lange Geldflüsse aus Zinsen und Dividenden. Mehr Schweizer Einfluss in der globalen Wirtschaft und damit die Möglichkeit politischen Druck auszuüben wenn wir wieder mal von einem Land oder der EU genötigt werden. Entwertung des CHF die globale Wirtschaft realisiert, dass wir die Überbewertung des CHF versilbern und aus dem Verkehr nehmen.

    • @Rolf Gätzi

      Sind Sie jetzt Roga Sovereign oder Rolf Gätzi.

      Das kommt davon, wenn man die Übersicht über die verschiedenen Pseudonyme verliert, die man benützt,

      mfG
      mfG

  21. BlackRock Clique ist hausiert aktuell ständig mit neuen Pseudotheorien, Alles nur um Aktienkurse weiter zu pushen und die Geldmaschine (Fees) zu stuetzen

  22. Hier mal ein Link zu Inside-IT mit der Überschrift „SNB kauft Dropbox-, Uber- und Snap-Aktien“.

    https://www.inside-it.ch/articles/55259

    Uber macht 3.7 Mia Verlust:

    https://www.watson.ch/wirtschaft/analyse/319589513-3-7-milliarden-dollar-verlust-kann-uber-je-rentieren

    Sieht für mich auch nach Helikoptergeld aus, welches gleich von den Rotorblättern geschreddert wird.

    Auf Inside-IT sieht man zudem regelmässig, dass unser Schweizer Bundespräsident – zuständig für das BBL und die IT-Vergaben des Bundes – regelmässig über dem IT-Budget liegt. Das gilt insbesondere für SAP-Projekten.

    In den Massenmedien wie z.B. dem „Blick für Maturanden“ (NZZ) steht aber nur, dass der gute Mann ständig ein Plus erwirtschaftet.

    Aber wer zu den Bilderbergern eingeladen wird, kann ja nichts zu sagen haben.

  23. Geld verteilen

    Reminder:
    Eine plausible und praktisch erprobte (Geschichte USA) nationale VWL Theorie besagt, dass der Staat in wirtschaftlich schlechten Zeiten Geld ausgeben soll im besten Falle für Investitionen, welche wiederum Erträge bringen, im schlechtesten Falle einfach „Beschäftigungsprogramme“. Effekte: Steigerung Kaufkraft (via Löhne) & Steuereinnahmen -> Wirtschaftswachstum exponentiell (aber nicht unendlich und Nachteile wie ungerechte Umverteilungen sind auch bekannt).

    Also, die Idee Menschen direkt Geld zu geben und so die Wirtschaft anzukurbeln, ist somit an sich nicht unfundiert.

    Die Geldquelle für solche Aktionen ist ein weiteres Kriterium. Wenn die Zentralbank Rechnungen des Staates mit neuem Geld bezahlt, dann hat dies (andere Faktoren unberücksichtigt) Inflation zur Konsequenz. Wenn der Staat aber Schulden macht bei der Bevölkerung und diese in besseren Zeiten zurückbezahlt, dann nicht unbedingt.

    Sorry, stark vereinfacht und für Spezis natürlich langweilig.

  24. Besten Dank für den Artikel!

    Hildebrand ist immer noch ein Brandbeschleuniger, brandgefährlich für die Schweiz.

    Die Tragik an der ganzen Geschichte ist, dass die SVP, unter dem Insidervorwand, das einzig Richtige getan hat und Hildebrand zum Rücktritt gezwungen hat. Jedoch haben sie sich damit auch die Finger verbrannt. Sie und jede andere Partei wird sich daher hüten irgendjemanden von der SNB anzutasten – und schon gar nicht vor den Wahlen.

    Die SP müsste eigentlich schon längstens den Raubzug an den Pensionskassen anprangern und das Ende von Jordan fordern.

    • @Jonas Hügli

      Sehr geehrter Herr Hügli

      Ja. Die Pensionskassen bluten für die Fehlspekulationen der SNB.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  25. “Liquidate labor, liquidate stocks, liquidate the farmers, liquidate real estate.” That, according to Herbert Hoover, was the advice he received from Andrew Mellon, the Treasury secretary, as America plunged into depression“
    Solches sagte gemäß Präsident Hoover zu diesem der Multi-Milliardär und langjährige US-Finanzminister Andrew Mellon während der Weltwirtschaftskrise.
    Geithner und Obama haben diesen Rat nicht befolgt und retteten die US Konjunktur 2008 und ohne den Euro wären wir in das gleiche unselige Fahrwasser einer Depression gekommen, trotz unserer Schatz-Kästchen Währung SFr.
    Grundsatz ist, eine Geld-Verfassung eines Landes hat ihrer Volkswirtschaft zu dienen und nicht umgekehrt. Unsere Wirtschaft verliert Marktanteile, wenn die Austausch-Relation Euro/SFr 1 : 1 ist und dies können sich viele gute Schweizer Unternehmen gegen die Konkurrenz von Baden-Württemberg nicht leisten, die viel mehr Hidden Champions haben als wir. Ich bin kein Anhänger von Helikopter-Geld, dass einfach so wie Manna vom Himmel verteilt wird. Aber ich bin eindeutig ein Befürworter der Auflösung der bis jetzt aufgehäuften Gewinn-Reserve zu den noch gegenwärtigen Kursen von $ und £, die bereits beginnen das Potenzial von Abwertung gegenüber dem SFr zu zeigen. Alle sagen, wenn die SNB dafür ihre Aktiven in $ und £ verkauft, steigt automatisch der SFr noch mehr. Ich bin nicht dieser Ansicht, die SNB nimmt damit unserer Währung den Zauber der Schatztruhe und des Gold-Ersatzes, wenn sie dem Bund diesen Erlös zur Verfügung stellt, was verhindert, dass der SFr vor allem gegenüber dem € weiter aufwertet. Ein Preisrückgang kann ja eine angenehme Seite haben, aber nicht unbedingt für die Schuldner, wie in den USA, wo gegenwärtig „Financial Engineering“ Trumpf ist, wie z.B. General Electric. Bei einer Depression leiden nicht nur die Bösewichte, sie haben auch die Tendenz, die Normalen in den Abgrund zu ziehen.
    1. Die Gewinnreserve der SNB, der gegenüber auf der Aktivseite die Devisenguthaben in €, $ und £ gegenüberstehen, diese auflösen, vor allem
    solange die Welt noch $ verrückt ist, beim £ ist es wahrscheinlich zu spät.
    Weiter gezielt Helikopter-Geld schaffen, nicht in einer allgemeinen Verteilung nach Rezept Hildebrand, sondern das Geld dafür verwenden die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs zu fördern und die AHV, was natürlich Konsum ist. Es fördert aber das Misstrauen der Schatzsucher gegenüber dem Gold-Franken und dies ist gute Psychologie zusammen mit einer effizienteren Negativzins-Verordnung. Das jetzige Regime trifft nur die Falschen und fördert die Spekulation von Hot-Money. Abgesehen davon, alte Leute zukünftig als Bettler in der Bahnhofstrasse anzutreffen, ist keine Option für die Schweiz.

    • @Rolf Zach

      Danke

      Mit dem Billigfranken zieht die SNB ausländisches Kapital geradezu an.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Meyer, da bin ich anderer Ansicht. Es ergibt einen psychologischen Effekt, die Schatzkästchen Währung nicht mehr übermäßig zu horten und wir kassieren Parkgebühren vom Hot Money. Es ist für unsere Volkswirtschaft unmöglich, als weißes Schaf unter lauten Schwarzen zu bestehen. Dies hat sich vor allem in der Geschichte gezeigt, als der Dollar den Goldstandard aufgab und abwertete. Wir konnten den Goldstandard nicht halten, obwohl wir mit dem Goldland Frankreich, Belgien und Holland den Gold-Block bildeten.
      Alle Vier mussten 1936 abwerten und die Pflicht Noten in Gold umzutauschen verbieten.

  26. Ich habe auch keine Lösung, der Situation Herr zu werden. Ich bin in das System hineingeboren und damit gross geworden und habe darin und daran viel Geld verident. Das System Neudenke, dass wäre aus heutiger Sicht mein Ansatz. Dafür brauchts mich jedoch nicht und viele von euch auch nicht. Fakel abgeben! Was wir aber bereits heute diskutieren könnten, wäre ein Szenario, bei welchem zum Beispiel mein und dein Haus nur ein Drittel oder weniger an Wert aufweisst, mein Lohn massive reduziert würde, der Caffe CHF 2.10 und ein VBZ Ticket CHF 0.80 für Kurzstrecke kosten würde usw. Wer wäre bereit, die damit verbunden Einbussen hinzunehmen? Falls nicht, ist der Vorschlag von P.H. nicht abwegig – the show must go on.

    • Schar

      In Ihrem Vorschlag steigt der Geldwert – beim Vorschlag Hildebrand fällt er.

      mfG

  27. Nehmt Euch in acht vor Frau Christine Lagarde als EZB-Chefin!

    Sie wird alles andere wie FREIHEIT bringen.

    Dafür skrupellose Diktate, Kapitalverkehrskontrollen, Negativzinsen, Bargeldentwertung, oder Bargeldverbot, generelle Geldentwertung, mit Kürzung von Kontoguthaben, “Bail-in“ muss gerechnet werden.

    Die Juristin ist für die Menschen in Europa, auch in der Schweiz, eine sehr grosse Gefahr !!!
    Sie wird den Euro zerstören!! Mit schlimmsten Folgen für die Menschen!!

    Am jährlichen WEF-“Finanzelitentreffpunkt“ durfte sich diese Dame als IW-AFF jeweils medienwirksam präsentieren um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
    Vielen Dank Herr Klaus Schwab, sie haben keine Schweizer Orden verdient, und den Schweizerpass sollte ihnen Ueli der Knecht nicht noch nachwerfen.

  28. Ja dann führt endlich das bedingungslose Grundeinkommen ein. Und zwar subito. Von wegen, das wäre nicht finanzierbar!

    • Das Gleichnis vom Weinberg sollte uns zwar daran erinnern, dass alle Menschen dieselben Grundbedürfnisse haben. Die Lösung liegt allerdings nicht darin einfach „Falsch“-Geld zu drucken und zu verteilen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte so nicht funktionieren, so sehr ein solches einem christlichen Auftrag entspräche. Die zitierten Vorschläge lenken m.E. von der Geld- und Machtonzentration ab. Die Umverteilung von unten nach oben wird sorgfältig kaschiert, professionell gestützt durch Think-Tanks, Massenmedien, PR Agenturen, Interessenvertreter, usw. Auch aus dieser Sicht sind die SNB-Schulden ein Irrsinn und verschärfen die Ungleichgewichte weiter.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • Herr Dr. Meyer. Ich meinte das bedingungslose Grundeinkommen für alle. Die paar wenigen anderen, die von uns allen leben, haben es ja schon seit Jahrhunderten leistungslos. Und das mit dem Fleiss ist ja so eine Sache. Andreas Popp: „Die Reichen leben von den Dummen und die Dummen von der Arbeit.“

    • @Meyer Marc,
      Das Grundeinkommen für die reichen Aktionäre und Bänker wurde ja schon eingeführt.

      Es wäre billiger es für alle einzuführen als die nicht produktiven Bullshit-Jobs in Verwaltung, Forschung und die Herrscharen von Steuer- und Unternehmensberater mit ihren exoritanten Löhnen durchzufüttern.

      Sie haben natürlich recht, dass der Vorschlag von Hildebrand dämlich ist. Es gäbe bessere Wege dies durchzuführen.
      Die EZB hat aber keine Zeit, sie muss ja die Banken wieder retten:
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/08/18/ezb-glrg-bankenhilfen-was-heisst-das/

      PS: von wegen ohne Fleiss kein Preis! Ich bin einfach in der falschen Kaste!

    • Ich wäre absolut für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Aber es müsste anstelle all der anderen Programme treten, die wir sonst so haben. Keine ALV, keine AHV, Prämienverbilligung oder sonst etwas: nur das Grundeinkommen. In Härtefällen allenfalls ein Ausgleich (etwa bei klarer Invalidität). Das ganze sollte dann auch steuerfrei vom sonstigen Einkommen abgezogen werden können (d.h wenn ich x franken Grundeinkommen erziele, y-franken Erwerbseinkommen, dann sollte eine moderate flat Tax auf dem y-Einkommen erhoben werden). Das würde die Menschen auch möglichst vom Gängelband der Bürokratie lösen und käme eigentlich der Friedman’schen negativen Einkommenssteuer sehr nahe.

    • @ Ruedi Hammer…

      An ihrem „bedingungslosen Grundeinkommen“ erkennt man woran die Schweiz krankt.
      Da kommt so sin Irreblöder Kommentar und 15 Leute finden ihn auch noch gut.
      Der Anteil an Idioten in unserem Land ist einfach zu gross.

    • @Rico Meier

      Lieber Herr Rico Meier

      Vielen Dank für ihren Beitrag.

      Ja. Im Kommunismus verdienten auch alle gleichviel. Das Resultat war, obwohl gut gemeint:

      Die Anreize zur Arbeit gingen verloren und es entstanden Anreize, nicht zu Arbeiten.

      Das Resultat kennen wir.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Ruedi Hammer

      Besten Dank

      Ihr Spruch ist gut.

      Wichtig ist, dass der Anreiz zum Arbeit nicht durch den Staat zerstört wird.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Büezer

      Danke

      Es geht mir einfach darum, zu verdeutlichen, dass es Anreize braucht.

      Das Schlimmste ist, wenn der Staat Anreize vernichtet.

      So geschehen im Kommunismus.

      Hildebrands Vorschlag birgt auch diese Gefahr in sich.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Häretiker

      Und wer finanziert das Grundeinkommen?

      Manna vom Himmel?

      Marc Meyer

  29. Guten Tag Herr Meyer

    Ihre Argumente betreffend der Geldschöpfung kann ich soweit nachvollziehen. Auch ihre Argumentation, dass die Zentralbank im eigenen Land investieren soll. Nicht nachvollziehen kann ich Ihre implizite Aussage, dass gutes Geld nur dann entsteht, wenn es von den Banken geschöpft wird. Angeblich wegen der Sicherheiten, die von den Banken hinterlegt werden.

    Die Finanzblasen der letzten Jahrzenten haben uns das Gegenteil gelehrt.

    Meiner Meinung nach frisst sich der globalisierte Kapitalismus selbst auf, indem er Geld und Macht in immer weniger Händen konzentriert. Liberaldemokratisch verfasste Nationalstaaten haben keine Handhabe mehr, um globalen Unternehmen Grenzen zu setzen. Hinter den liberalen Schlagworten verbirgt sich die Herrschaft zahlenmäßig geringer, wirtschaftlich überstarker Gruppen, die verhindern, dass Arbeit angemessen entlohnt wird. In diesem Sinne herrscht keinesfalls eine „gesunde Deflation“ in der Schweiz und in Europa. Vermögenswerte sind inflationär überbewertet. Die Verbraucherpreise stagnieren zusammen mit den Löhnen.

    Um dieses Problem zu lösen, hilft allerdings auch kein Helikoptergeld, sondern nur eine informierte Öffentlichkeit, die sich nicht von den Neoliberalen ins Bockshorn jagen lässt.

    • @ Chrygel……

      Genauso wichtig wie auf die Fehler der SNB hinzuweisen wäre es auf das Thema nicht mehr vorhandene Marktwirtschaft hinzuweisen.

      Zitat :
      Meiner Meinung nach frisst sich der globalisierte Kapitalismus selbst auf, indem er Geld und Macht in immer weniger Händen konzentriert.
      ————–

      Kapital und Marktwirtschaft sind 2 Brüder von denen der eine ohne den anderen nicht leben kann.

      Aber wir haben heute eben keine freie Marktwirtschaft mehr und darum bewegen sich die Finanzströme auch nicht mehr sinnvoll.
      Was wir haben, ist eine NEO-Liberale-Marktwirtschaft und die führt auch dazu das sich solche Finanzexzesse überhaupt erst abspielen können.
      Diese Exzesse gabs auch früher, aber sie wurden regelmässig auch wieder korrigiert, 1929 zum Beispiel.

      Heute aber haben Leute wie Draghi und Lagarde mit ihrer EZB Politik einen ungeheuren Einfluss und zwar nicht so sehr auf die Inflation / Deflation oder anderes, sondern auf die Regulierung der Wirtschaft…….. weg von einer freien Marktwirtschaft, hin zum neuen Sozialismus.

      Und Paradoxerweise fühlen sich die Banken, die in der freien Marktwirtschaft schon lange entsorgt worden wären, im Treibhaus der von Sozis eingeengten und verregulierten Wirtschaft überaus wohl.

      Klar, denn sie werden heute gerettet…… „To Big to Fail“… ist eine Folge davon das wir die Wirtschaft langsam und sachte verstaatlichen.

      Sehen sie sich die Bauwirtschaft an, dort gibt es Normenbücher mit 2000 Seiten.
      Die Landwirtschaf, ein Bauer ist ja faktisch kaum noch Herr seines Landes, denn der Gesetzgeber sagt ihm was er wie zu tun oder zu lassen hat.

      Die Bauern besitzen zwar gut 35 des Schweizer landes, aber sie haben unter einer Regulierungswut zu leiden die an der Spitze aller Länder steht.

      Der Staat greift immer mehr ins Wirtschaftsleben ein und das macht er auch noch miserabel.
      Die Finanzer können sich all ihren Unsinn leisten, denn die SNB macht es auch, die EZB ebenso. Und egal was schiefgeht, sie werden am Schluss noch gerettet…… solange sie nur gute Diener der Staaten sind.

    • @Walter Roth

      Wenn Sie davon ausgehen, dass eine Marktwirtschaft frei ist, solange kein Staat, Politiker, Sozialist sich einmischt haben sie nicht gut genug darüber nachgedacht.

      Einen Markt ohne Staat (Staatsmacht) nennt man Dschungel. Dort frisst der Stärkere den Schwächeren. Erst mit dem Staat kommen Regeln, kommt Rechtssicherheit, kommt eine Exekutive, die den Regeln Geltung verschaffen kann.

      Die Legende von der „unsichtbaren Hand“ wird oft zitiert, wird sich aber genauso wenig verwirklichen lassen wie der Kommunismus.

      Ich sehe das Problem viel mehr darin, dass sich die Räuber im Staat zu sehr vermehrt haben und sich die globale Wirtschaft wieder in einen Dschungel verwandelt. Die letzte Finanzkrise wurde schliesslich durch zu wenig und nicht zu viel Regulierung verursacht.

  30. @ Klaus Marte

    Ihre kleine Zusammenfassung bringt es perfekt auf den Punkt; Bravo!

    Nun die Frage bei übermässiger (inflationärer) Geldschöpfung ist ja immer die selbe: wer profitiert unter dem Strich und wer verliert? Oder anders ausgedrückt machen wir Umverteilung von unten nach oben (im heutigen System) oder lieber von oben nach unten (System Helikopter Geld) …

    Herzliche Grüsse
    Hedgie

    • @Hedgie

      Bei der SNB bezahlen die Sparer (Pensionskassen) mit Negativzinsen für die kommenden Verluste der SNB.

      Marc Meyer

  31. @ Marc Meyer: Sie schliessen ihren Artikel mit „Ich bitte Herrn Hildebrand deshalb, uns zu zeigen, wie eine Zentralbank eine solche Geldemission verbuchen würde. Dann würden wir klar sehen“. Der Buchungssatz wäre nicht wirklich ein Problem. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
    (1) Soll: Eigenkapital, Haben: Banknotenumlauf. Da ist der Spielraum minimal. Das konsolidierte Eigenkapital des Eurosystems beläuft sich Ende 2018 gerade mal auf 105 Milliarden Euro, 2 Prozent der Bilanzsumme. Der bestehende Banknotenumlauf liegt bei 1‘231 Milliarden. Wenn die EZB das gesamte Eigenkapital ausschütten würde, wäre das im besten Falle ein Tropfen auf den heissen Stein. Und die EZB wäre bankrott.
    (2) Soll: Erfolgsrechnung, Haben: Banknotenumlauf. Der Gewinn der EZB für 2018 belief sich auf 1‘575 Mio. Euro. Die Ausschüttung des gesamten Gewinnes an die Bevölkerung wäre nicht einmal ein Tröpfchen.
    Und wir sehen tatsächlich klar: Die hildebrand‘sche Idee ist eine Schnapsidee.

  32. Mir fällt dabei nur der Buchungssatz „Kasse an ausserordentlicher Ertrag“ ein. Das wäre aber Betrug (StGB), auch am Volk.

    Die Forderung von Herr Hildebrand ist völlig absurd. Ich bin immer noch fassungslos darüber. Er meint zu wissen, dass man einfach die Inflationsrate (auf einen vorher festgelegten Prozentsatz) mit einer Geldmengenausweitung erhöhen und damit die Wirtschaft ankurbeln könne. Das Wirtschaftswachstum alleine von der Entwicklung der Inflationsrate abhängig zu machen, ist Irrsinn. Das einzige was Herr Hildebrand mit seiner Geldmengenausweitung erreichen würde, ist eine Erhöhung der Preise. Davon steigt aber die Nachfrage nicht und folglich auch nicht das Angebot. Es gäbe damit kein Wirtschaftswachstum.
    Das Helikoptergeld der EU würde der SNB aber gar nicht entgegenkommen weil es den CHF gegenüber dem EUR enorm aufwerten würde (mehr EUR wären am Markt).
    Die aktuelle Situation sieht für mich nach einer Sackgasse aus weil sämtliche bisherigen Massnahmen (Leitzinssenkungen und Devisenmarktinterventionen) offenbar keine Wirkung mehr zeigen (Verpuffung). Die nun geforderte Massnahme der Geldmengenausweitung (zur Stimulation der Inflationsrate) zeugt von einer riesigen Verzweiflung. Darüber sollte man sich Sorgen machen.

    Danke, dass Sie auch auf diesen Filz und die Mauschelei in diesem Land hinweisen. Denn es sind genau jene Leute von denen wir in der Schweiz zum grossen Teil regiert werden.

    • @A. Noll

      Sehr geehrter Herr Noll

      Danke

      Es gibt ja gar keinen Grund zu Panik: Wir haben eine gute Deflation.

      Die Zentralbanken leiden unter einem Schreckgespenst.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Meyer Marc, Dr.

      Sehr geehrter Herr Dr. Meyer

      Panik wird ausbrechen wenn die SNB an ihren Massnahmen festhält und diese weiter vorantreibt.

      Die Zentralbanken leiden unter Realitätsverlust weil sich die Wirtschaft nicht so verhält wie es in den Lehrbüchern steht.

      Wie definieren Sie eine schlechte Deflation?

    • @A. Nolle

      Danke.

      Die schlechte Deflation ist ein Nachfragerückgang.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  33. @ Dr. Meyer
    Eine Platon PÜC (Plagiator Überführungs-Check) wäre auch zu empfehlen – anstelle von unbesehenem Applaudieren bei der gewohnten Ent- und Verwendung geistigen Eigentums Anderer (davon können Sie ja auch ein Liedchen singen).

    • @Blinde Flecken

      Vielen Dank

      Nachdem ich nun weiter unten Ihren Kommentar an „Platon“ gelesen habe, ist mir klar, wovon Sie sprechen.

      Es ist beschämend für unsere Demokratie, dass die Diskussion über die Geldpolitik der SNB nur anonym erfolgen kann, weil die SNB eine öffentliche Diskussion verhindert.

      Die Betrügereien hier seitens der SNB-Trolle sind das Resultat und fallen letztlich auf die SNB selber zurück.

      Danke nochmals

      Marc Meyer

  34. Es sollte mal darüber nachgedacht werden wie entsteht Geld wirklich,
    und was ist Sinn und Zweck von Geld.
    ____________________________________

    Geld (echtes Geld) kann nur durch Arbeit (Leistung!) entstehen.
    Wer eine Arbeit (Leistung) erbringt, hat Anrecht auf eine entsprechende Gegenleistung (Lohn). Wenn der Wert des Lohnes in Geld bezahlt wird, muss dieses Geld nachhaltig und werthaltig sein, um den Wert der erbrachten
    Arbeit (Leistung) zu bewahren, und um, zu einem späteren Zeitpunkt für Zahlungen wiederverwendet werden zu können.

    Wenn der Hildebrand nun glaubt, man solle “Helikoptergeld“ (Falschgeld!) einfach durch das “Rattern“ von Geldkopiermaschinen erzeugen ohne wirkliche Arbeit (Leistung) dahinter, dann wird deutlich, wie er die arbeitende Bevölkerung betrügen will.
    Es wird aber auch deutlich, dass er (wie all diese Banker und Notenbanker) von echtem Geld NULL und NICHTS versteht!

    Anscheinend ist dieser ex.Notenbanker vor allem ein “Blackrock-Spekulant“
    der vielleicht hofft, dass durch die wundersame Geldvermehrung, die Börsenkurse, der von Blackrock gehaltenen Papiere, im Kurs steigen werden. Das er ein Spekulant ist, hat er bereits bei der SNB bewiesen.

    Noch katastrophaler wird es wenn am 31.10.2019 Frau Christine Lagarde die Nachfolge von Mario “Dragisch“ bei der EZB antritt. Ihre “Vorgeschmäcke“ hat sie bereits beim IWF aufgezeigt.
    -Bargeld soll bestraft, oder ganz abgeschafft werden.
    -Negatvzinsen
    -QE-Ausweitung /Gratisgeld/ mit fortgesetzter EURO-Entwertung.

    Endziel: Wahrscheinlich Helikoptergeld mit Hyperinflation

    = ARMUT DER BEVÖLKERUNG …..

    Die Altersvorsorge, die staatlich verordneten BVG-Einzahlungen, werden Richtung Null entwertet werden. Die Kaufkraft wird zerstört!

    Schon längstens müsste sich die Bevölkerung dagegen erheben!

    Die unfähigen, feigen, Versager in der Politik von Links bis Rechts schauen alle nur zu, ohne dagegen etwas zu unternehmen. Ja im Gegenteil sie unterstützen und fördern den ganzen Falschgeldbetrug noch seit Jahrzehnten, und erkennen nicht, das Geld nur durch Arbeit (Leistung) entstehen kann.

    • @Torpedo

      Danke

      Ja man lehrte über Jahrzehnte eine falsche Geldteorie, die besagt, Geld sei ein Aktivdarlehen der SNB
      .

      Marc Meyer

      Fr

  35. Unabhängig von allzuviel Buchhaltung wird das Helikoptergeld doch schon längst verteilt:

    EZB an Nestlé – über Anleihe-Emission – 500 Millionen Euro – Zinssatz 0,0% Laufzeit: 10 Jahre

    SNB an apple – über Aktienkauf – 2.500 Millionen USD –
    Risiko : Schweizer Steuerzahler / Profiteure ohne Aufwand: apple-Aktionäre

    Das Helikoptergeld existiert bereits, aber immer nur Großlieferungen, die über einer einzelnen Adresse abgeworfen werden.

    Für den kleinen Bürger ist Nullzins auf Guthaben und erhöhte Steuerlast vorgesehen.

    Sagt der Fürst zum Pfarrer: „Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.“

    Wie bescheuert muß man sein, diese Umverteilungen nicht zu erkennen und mit Buchungssätzen rumzuhantieren ?

    Bankraub in Basel. Täter erbeuten eine Million Franken und hinterlassen einen Zettel „Vielen Dank“. Bankdirektor Meyer wird von der Tageszeitung über den Bankraub interviewt. Vordringlichste Frage ist für ihn: „Warum verwendete der Räuber für sein Dankesschreiben einen Bleistift, während doch drei Kugelschreiber zur Verfügung gestanden hätten ?“

    Typischer Fall von Nichterkennung eines Waldes aufgrund zu vieler Bäume.

    • @Wilhelm Tell

      Danke

      Der erste Teil Ihre Beitrages hat seine Berechtigung. Den zweiten verstehe ich nicht.

      Wie auch immer:

      Der Kauf von Nestlé-Obligationen durch eine Zentralbank ist nicht „Geld aus dem Nichts („Helikoptergeld“).

      Es entsteht Geld als Gegenwert für eine Obligation. DAa ist nicht Nichts.

      mfG

    • Ja. Würde ein Familienvater so wirtschaften wie die Zentralbanker, so käme längst die KESB vorbei (Kinder- und Erwachsenen-Schutzbehörde).

      z.B. SNB 100’000 Schulden pro Kopf der Bevölkerung

      Philipp Hildebrand will das Geld ganz verschenken

      Ja. Unglaublich das Ganze.

      Marc Meyer

    • @ Rosmarie Obergfell

      Es wird vielleicht nicht mehr lange dauern, dann können Sie die strafrechtliche geschützte “Tausender-Banknote“ der SNB, als strafrechtlich geschütztes Klopapier verwenden, um Ihren “Allerwertsten“ strafrechtlich geschützt zu reinigen !

      Finanzakrobaten und Finanzgladiatoren wie
      Hildebrand, Jordan, Powell, “Dragisch“, Lagard und Co….dürften unter Mitwirkung der hellerleuchteten Parlamentarier/.-innen dafür besorgt sein.

      Am 20. Oktober 2019 haben Sie nochmals Gelegenheit, Ihre Metzger selbst zu wählen.

    • @ Rosmariechen…..

      So so …..in den Allerwertesten ?

      Und wohin darfst du die stecken…… schreibs nun nicht, sonst bin ich noch unanständiger wie Du.

    • Bei Dir sind sie dort – bei mir sind sie im Kopf.

      Und wo sind sie bei den Zentralbankern?

      Marc Meyer

  36. Das Geldverteilen an die Bevölkerung ist doch recht ähnlich dem Vorgehen der Banken: Dort werden Kredite ausgegeben, welche dann in nicht nachhaltige Investitionen fliessen (Facebook, Uber, etc.).

    Diese Kredite fallen dann aus und irgendjemand bezahlt das: Der Investor, evtl. die Bank und am Ende der Steuerzahler also weniger Leistung für andere Dienstleistungen des Staates.

    Anstatt Münzen mit Blei zu strecken wird nun Helikoptergeld bezahlt und es gibt Inflation, also auch weniger Leistung für dasselbe Geld.

    Im ersten Fall zahlt der Bürger für andere, im zweiten bekommt er/sie wenigstens die gestreckten Münzen.

    • Jeder Einzelne wird bezahlen.
      So gehen dann ganze Zivilisationen unter.

      (…)Dort werden Kredite ausgegeben, welche dann in nicht nachhaltige Investitionen fliessen (CO2 Hype)(…)

    • @Klaus Marte

      Sehr geehrter Herr Marte

      Danke

      Ja. Geld gratis verteilen führt zu Verwässerung des Geldwertes.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      Freundliche Grüss

    • @ Marte…..

      Köönnnnte man sagen…….

      Wenn das Wörtchen wenn nicht wär.

      Aber das Ende ist es was uns vor solchen Experimenten abschreckend sollte.
      Das Ende wird etwas sein was dem Deutschland von 1923 ähnelt.

  37. Der Vorschlag von Herrn Hildebrand ist an Absurdität nicht zu übertreffen. Mit seiner Aussage und der Lobhudelei an Frau Lagard hat er nun deutlich gemacht, welche Funktion die SNB in der globalen Finanzszene einnimmt. Eine Methode, die bereits seit 10 Jahren erfolglos angewendet wird, wird auch nicht in den nächsten 5 Jahren funktionieren. Das ganze Geldsystem basiert auf Vertrauen. Wenn der Mensch von Zukunftsängsten und einer Perpektivlosigkeit geplagt wird,reduziert sich sein Konsumverhalten und die Sparrate schiesst in die Höhe. Deshalb in einem Umfeld mit steigender Arbeitslosigkeit und stets neuen Zwangsabgaben an den Staat, ist der Bürger nicht geneigt den Rubel rollen zu lassen. Dieses Verhalten hat man bereits im Römischen Reich festgestellt. Jeder Mensch antizipiert die künftigen Erreignisse.

    • AD1848

      Danke

      Das Vertrauen in Zentralbankgeld hängt vom Vermögen der Zentralbank ab.

      mfG

      Marc Meyer

    • @ Marc Meyer

      Da die SNB nach Ihren Berechnungen ja faktisch bankrott ist und kein eigenes Vermögen hat, wie erklären Sie sich denn das hohe Vertrauen in den CHF? Können alle anderen Marktteilnehmer nicht rechnen oder könnte es sein, dass das Vertrauen in Zentralbankgeld noch von anderen Faktoren abhängen könnte in der Realität?

    • Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.
      Albert Einstein

      Somit ist der Vorschlag von Hildebrand eine gute Idee.
      Warum 80% des neu geschöpften Geldes zuerst zu Aktien, Finanzprodukten, Spekulationsobjekte wo es dann wieder bei Leuten landet die sowieso schon (zu) viel Geld haben und es auch kaum mehr ausgeben weil sie ihre Bedürfnisse längst erfüllt haben wenn nicht gar übersättigt sind.
      Da geht es wohl nur noch um Macht.

  38. Zitat:
    „Unsere Zentralbanken befinden sich jedoch seit über 10 Jahren im Krisenmodus und verbreiten Panik, nur weil sie die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre nicht begriffen haben.“

    Hallo Herr Meyer!

    Szenarien, Risiken, mathematische Modelle, Datengrundlagen, Theorie, Strategien, Annahmen – Meyer weiss alles besser und trägt – zum Glück – keine diesbezügliche Verantwortung.

    • @Mutti

      Also Sie tragen Verantwortung?

      Sie sind also bei der SNB? Ein Jordan-Troll?

      Schade, dass die SNB sich hier nur anonym und destruktiv zu Wort meldet.

      Und gemäss Presseberichten hat doch Thomas Jordan mitgeholfen, Philipp Hildebrand bei der SNB „abzuschiessen“?

      Also was jetzt?

      Was wollen Sie?

      MfG

    • (…)keine diesbezügliche Verantwortung(…)

      Das machen auch die Politiker nicht.

      „…ich habe von nichts gewusst, habe keine Ahnung von Buchhaltung…“

      Aber an der Zitze der Macht wollen sie alle hängen.

      Abscheulich.

    • @ Naja Mutti……..

      Sie tragen wenig Verantwortung und werden als Folge ihrer Ignoranz …….die Folgen eines Crashs zur gänze auskosten dürfen.

      Tja, fahren sie mit ihrem Wagen doch mal in den See, macht Spass, und es ist ja keineswegs sicher das sie dabei ertrinken werden….. auch wenns alle immer behaupten…(((-:

      Aber wenn sie doch ,mal etwas lernen wollen, hören sie sich mal die „Berliner Rede von Dr. Wilhelm Hankel“ an.
      Die Herren Dr. Schachtschneider, Starbatty, Sinn usw. kann ich ihnen auch sehr empfehlen.
      Alles Ökonomen die den Kampf gegen den Euro schon mitten in den 90-igern aufgenommen haben, wie wir nun wissen aus gutem Grund…… sie hatten mit ihren Voraussagen recht.

      Aber Sie, halten sie den Euro immer noch für ein Wohlstands und Friedensprojekt ? (((-:

    • @Meyer

      Ich bin persönlich überzeugt, dass Sie als Person aufgrund verschiedener Kommentare nichts mit den Entscheiden der SNB zu tun haben sollten.

      PS: Ein Hildebrand Fan war ich noch nie.

  39. Tja, Helikoptergeld war als Gedankenbeispiel schon von Milton Friedman in 1969 eingeführt, welche nur eine Geldillusion darstellen müsste.
    Nach der Finanzkrise 2008 hat man dann diesen Konzept erweiert, zum Beispiel berühmte US Oekonomen haben diese Strategie schon vorausgedacht: Helikoptergeld nicht als Geldpolitik , sondern als Fiskalpolitik zu nützen…
    Zum Beispiel Wikipedia beschreibt so:
    „In ihrem „Primer“ zu Helikopter-Geld, arbeiten die Lehrbuchautoren Stephen Cecchetti und Kim Schoenholtz von CEPR heraus, dass Helikoptergeld eine Form expansiver Fiskalpolitik auf der Basis von Zentralbank-Geld sei, nicht aber monetäre Geldpolitik, wie sie Friedmann konzipierte.

    Geldpolitik könne nur Zinsen, aber nicht die Geldbasis steuern. Diese werde von der Nachfrage nach Geld durch Konsumenten und Banken bestimmt. Die Zentralbank könne von sich aus die Geldbasis nicht vergrößern.
    Zentralbanken von heute zahlen Zinsen auf Einlagen der Banken, um die Zinshöhe in der Volkswirtschaft zu steuern.“

    Wie gebucht wird ist nicht Aufgabe des Denkers, sondern der “ experten“ bei Zentralbanken…
    Ich glaube, wir müssen noch ein bisschen unsere Gelpolitik – Wissen aufrischen bevor wir sprechen darüber. Diese als Gedankenaustoss in eine “ leere Gedanken Wirtschaft“ ist mehr als Sinnvoll und erwünscht….tja, die Amis CEOs, unter anderen Jamie Dimon, sind an denken eine neue Corporate Identity nicht primär auf nur Shareholder Maximierung fundiert….wer da sitzen bleibt,hat schon verloren!😁

  40. Guter Artikel.
    Nun überraschen würde mich das nicht,wenn das mit dem
    Geldverteilen umgesetzt würde.Das wurde ja als ,,Zückerli,, in die Vollgeldgeschichte eingeflochten.
    Auch das mit den Zinsdraufzahlungen auf Schuldverschreibungen könnte realität werden.
    Warum dies im Bereich des möglichen liegt? Ganz einfach!
    Die bekannten noch einigermassen,wenigstens im Ansatz soliden Masssnahmen sind innzwischen voll ausgeschöpft. Die ,,Macher,,Verantwortlichen,sind innzwischen mit ihrem Latein schlicht und einfach am Ende. Das driftet offensichtlich in Richtung Experimentieren, Gesundbeterei, Schamanismus.
    Aufgabe einer Nationalbank ist und sollte im Wesentlichen nur die Unabhängige Kontrolle der Geldmenge sein.Das agieren als Geschäftsbank kann und soll es NICHT sein.Sehr gut im Artikel dargelegt auch das mit der Geldschöpfung über das Mass des Realwirtschaftswachstums= Reale Produktivittätssteigerung in Realwirtschaftseinheiten.
    Voll richtig dargelegt das ist,rechtlich legale,in der Wirkung Falschgeld ganz profan Blütenproduktion.
    Da ist noch eine weitere Sache mit der Geldschäpfung.
    Es wirkt nun einmal unterschiedlich wohien auch bei einer korrekten Handhabung das neu geschöpfte Geld fliesset. Direkt in den Konsum, oder in Produktive Werte wie Infrastruktur oder Produktionskapazitäten.
    Der Grund ist einfach konsumieren kann man NUR wenn
    egal was auch immer, zuerst ganz real Produziert wurde.DARUM ganz klar mit Vernunft und Augenmass kann
    und könnte eine Zweckgebundene Geldschöpfung durchaus sinnvoll sein.Dazu eine ganz klare Anmerkung.Auch das ist KEIN Rettungsrezept, lediglich eine den Umständen
    und Gegebneheiten, allenfalls angepasste Ergänzung.
    Generell muss, sollte man innzwischen zur sicher sehr bitteren Kenntnis nemen, die ganze Geld und Währungspolitik ist innzwischen voll, gründlich und verheerend wirkend, vermaselt und total verbockt.
    Ob da noch etwas herumgebastelt wird fast egal.
    Das wahre Kernproblem liegt eh auf einer anderen Ebene. Auf der Ebene der Realwirtschaft.Hier hat die sog. Globalisierung volle ,,Arbeit,, geleistet und auch noch die letzten Reserven und Möglichkeiten herausgeholt.Nun auch das eine komplexe vielschichtige Angelegenheit.Im Kern auf den Punkt zusammengefasst,
    die Aktuellen von A-Z , GLOBALEN Kapazitäten sind schlicht NICHT zuhalten, denn in der ganzen Globalisierungsthese verbirgt sich ein Fataler Denk und Logikfehler,Der Planet ist unaushebelbar zur Autarkie verdammt. Volkswirtschaften können ausbrechen und überziehen.Der Globus die Weltwirtschaft nie und nimmer.Da können Ideologie-Pampe-,,Produzenten,, herumlabern soviel die wollen.Der blaue Planet ist ohne wenn und aber zur Autarkie verdammt.
    Grins,wieder mal etwas lang geworden.
    Schönen Tag und freundliche Grüsse.

    • Der Grossteil des Geldes besteht aber aus von Privatbanken geschöpftem Buchgeld.
      Erzeugt von den Privatbanken durch Kreditvergabe und Investitionen (Eigengeschäfte).

  41. Interessante Idee, dann kann man je geradesogut direkt MONOPOLY Geld einführen und mit dem Helikopter über den Städten abwerfen. Wie lange geht das wohl gut ? Bis sich die Bürger hinterfragen was ist jetzt wertvoller, das EURO Monoply Geld oder ihr 4-lagiges Toilettenpapier auf dem WC? Steht der König mal ohne Kleider dann geht der Run los und alle stürzen sich wie die Lemminge in der Abgrund, das gibt dann einen Crash der von keiner Zentralbank mehr kontrolliert werden kann, es „bollet dann in den Vogesen !“ Mal schauen wer als erster die reset Taste drückt, die Schulden sind mittlerweile so gross dass diese nicht einmal mehr von Dagobert Duck zurückbezahlt werden können.

    • @René Brechbühl

      Danke.

      Ja die Schulden der SNB, welche Philipp Hildebrand begonnen hat sind mittlerweile exorbitant.

      Wie werden wir die je los? Bestimmt nicht mit Geld drucken, wie die SNB behauptet.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Aber wenn Milliarden in dem Kapitalmarkt mit über 350’000 „Finanzprodukten“ landen ist es kein Problem, nur wenn es in der Realwirtschaft und dem Staat landet dann ist es ein riesiges Schuldgeldproblem?
      Da scheint sich niemand zu fragen, wo denn die Realwerte der 350’000 Finanzprodukte stecken. Die sind auch großteils auch nur bedrucktes Papier. Oder gar weiterverkaufte Schulden.

  42. Guten Morgen Herr Dr. Marc Meyer

    Toll! Immer am Ball bleiben!

    Die Kommentatoren die das anders sehen argumentieren; die „Doppik“ sei eine isolierte Sichtweise auf die Problematik man müsse das Ganze berücksichtigen, insbesondere die rechtliche Besonderheit der SNB.

    Der Tenor ist: Buchungstechnisch ist Geld zwar immer eine Schuld der Banken auf jeder Ebene. Bei der SNB mache es aber keinen Sinn mehr, das Zentralbankgeld als Schuld zu verstehen. Die Interpretation des Lieferanspruches in Verbindung mit der Aufhebung des Goldstandards liese die Buchhaltung als einen Relikt aus vergangenen Tagen werden.

    Das Gegenteil ist der Fall. Es ist entscheidend, die Vorgänge erst einmal buchhalterisch zu analysieren, sonst kommt man immer zu falschen Ergebnissen und Definitionen, die schliesslich in die Irre und Desaster (Einführung EURO) führen müssen.

    Prof. Hildebrandt und Prof. Jordan sind ein Produkt „Der Finanzwirtschaft“. Für die klassische Volkswirtschaftslehre ist das BIP die einzig verlässliche Größe zur Bemessung der Wirtschaftsaktivitäten. Deshalb werden auch in der Volkswirtschaftslehre diese Aktivitäten der „Finanzwirtschaft“ nicht betrachtet. Der Finanzsektor wird durch angepasste Bilanzierungsregeln und statistische Konventionen ausgeblendet und die Resultate sehen wir. Man hat versucht die Logik der „Doppik“ zu amputieren, indem es die Realität, eingebettet in einem juristsichen Korsett, nicht zutreffend wieder gibt, sie ist ein Artefakt unvollständiger Buchhaltung. Die Thesen von Prof. Hildebrandt&.Co scheitern grandios schon an der Realität. Nur wenn das vom Finanzsektor emittierte Geld vollständig in den realen Wirtschaftskreislauf eingespeist wird und dort verbleibt sind Schuldenkrisen ausgeschlossen. Die Umsetzung dieser banalen Erkenntnis durch entsprechende Regulierungen des Finanzsektors scheitert an der real existierenden Vermögensverteilung und einer übermächtigen Lobby des Finanzsektors vor der die Politik kapituliert hat und die Volkswirtschaftslehre den Kopf in den Sand steckt. Die SNB-Bilanz ist ein Manifest für hirnrissige Geldpolitik die dringend untersucht werden muss.

    • Danke

      Ja. Eine SNB-PUK wird immer dringender.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • (…)Bei der SNB mache es aber keinen Sinn mehr, das Zentralbankgeld als Schuld zu verstehen.(…)

      Ah, die neuen Götter sind da. Wieder mal. Merkmal: Keine Schuld sich selbst und anderen gegenüber. Unsterblich.

      (…)Die Interpretation des Lieferanspruches in Verbindung mit der Aufhebung des Goldstandards liese die Buchhaltung als einen Relikt aus vergangenen Tagen werden.(…)

      Zauberlehrlinge am Werk. Wir haben schon wieder einen Gott erschaffen!

      Tja, wie schon gesagt: Die Pyramide entsteht automatisch beim zedieren der ureigenen „Lebensmacht“. Eine Konzentation ist dann unumgänglich. Das Resultat: Ein Zyklop. Ein Zyklop welcher alles Menschliche an sich in seiner schieren Masse verliert.

      Und jetzt ziehe ich mir wieder Alan Parsons Project rein mit „Pyramid“.

      https://streamd.hitparade.ch/cdimages/the_alan_parsons_project-pyramid_a.jpg

    • @ Herr Dr. Meyer.
      PUK zum anspruchsvollen Thema „Geldpolitische Strategie der SNB.“
      An wen denken Sie? Es stehen 200 National- und 46 Ständeräte zur Verfügung..
      Bei sehr vielen Parlamentariern gilt: Reden heisst leider nicht unbedingt verstehen.

    • Ach Platon, nerviger Plagiator vom Dienst, immer am Ball bleiben, genau… und wiederum Wort für Wort auf dem Internet zusammengeklaut und in neunmalklugscheisserischer Manier rezykliert. Natürlich wie immer ohne Quellenangaben und als eigene Denke ausgegeben.

      Sofort auffallen heute:

      „Für die klassische Volkswirtschaftslehre ist das BIP die einzig verlässliche Größe zur Bemessung der Wirtschaftsaktivitäten. Deshalb werden auch in der Volkswirtschaftslehre diese Aktivitäten der „Finanzwirtschaft“ nicht betrachtet.“

      „Nur wenn das vom Finanzsektor emittierte Geld vollständig in den realen Wirtschaftskreislauf eingespeist wird und dort verbleibt sind Schuldenkrisen ausgeschlossen.“

      „Die Umsetzung dieser banalen Erkenntnis durch entsprechende Regulierungen des Finanzsektors scheitert an der real existierenden Vermögensverteilung und einer übermächtigen Lobby des Finanzsektors vor der die Politik kapituliert hat und die Volkswirtschaftslehre den Kopf in den Sand steckt.“

      Alles wortwörtlich hier abgeschrieben:
      https://geld-arbeitet-nicht.jimdo.com/sektorbilanzen/

      Sie scheinen Hauke Fürstenwerth sehr zu mögen. Vergessen aber in offensichtlicher Ermangelung eigenständigen Denkvermögens, dass auch in Internetshops erhältliche eBooks urheberrechtlich geschützt sind.

      Abschliessend zitiere ich Sie daher sinngemäss zu Ihrem letzten Satz wie folgt:
      „Die copy/paste-Platon Ergüsse sind ein trauriges Manifest für hirnrissige Plagiats-Collagen, die seitens der verschiedenen, mehrfach und immer wieder über ganze Absätze wortwörtlich zitierten Autoren und ihrer Verlage dringend auf Urheberrechtsverletzungen untersucht werden müssten.“

      Und bitte ersparen Sie uns dieses Mal Ihre Erklärungen zu den Wiederkäuereien, es würde nur noch peinlicher. Ausser Sie wären nun auch Hauke…

    • @Blinde Flecken

      Vielen Dank, dass Sie mich darauf hingewiesen haben, dass der Kommentator „Platon“ ein Plagiator ist und damit auch ein eigentlicher Troll.

      Mir war aufgefallen, dass „Platon“ in früheren Beiträgen mich eigentlich immer unterstützt hat und dann mehr und mehr in meinen Rücken auf die Seite der SNB-Trolle abdriftete.

      Diese Taktik von Trollen habe ich auch schon mehrere Male erlebt. Ob es eine zusätzliche Taktik der SNB-Trolle ist, um mich unglaubwürdig zu machen, sei dahingestellt.

      Möglicherweise ist es auch einfach ein Mensch, dem es langweilig ist und der sonst nichts zu tun hat und sich hier wichtig machen möchte.

      „Platon“ hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem früheren sehr aktiven Kommentator „AHV-Rentner KMU“. Dessen Schreibweise war ähnlich und er wurde schliesslich von einem anderen Kommentator als „Plagiator“ entlarvt, der ganze Sätze von irgendwoher zusammen klaute und hier copy paste machte.

      Darauf verschwand der Kommentator „AHV-Rentner KMU“ blitzartig und meldete sich nie wieder.

      Möglicherweise ist das jetzt der „Platon“.

      in den vergangenen Tagen überlegte ich nir, ob ich Platon darauf ansprechen soll, ob der der ehemalige „AHV-Rentner KMU“ sei; Sie sind mir jetzt zuvor gekommen.

      Vielen Dank.

      Marc Meyer

    • @Platon

      Es ist so, wie „Blinde Flecken“ schreibt:

      Sie übernehmen hier offenbar ganze Textpassagen von anderen Kommentatoren und kopieren diese in ihre Kommentare hinein.

      Es ist schade, dass Sie das tun. Damit untergraben Sie die Glaubwürdigkeit der Diskussion hier.

      Ich muss mich sogar fragen, ob Sie einfach einen anderer SNB-Troll sind, der die Diskussion hier torpedieren möchte.

      Es ist mir aufgefallen, dass Sie, nachdem Sie mich immer unterstützt hatten, mehr und mehr ins Lager der SNB-Trolle abgedriftet sind. Das untergräbt meine Glaubwürdigkeit hier. Sie erwecken damit den Eindruck, dass selbst Kommentatoren, die mich unterstützen, mehr und mehr von mir abweichen.

      Das ist unlauteres Diskussionsverhalten.

      Es ist mir auch aufgefallen, dass Sie ähnlich schreiben wie dder damalige „AHV-Rentner KMU“. Diesem wurde auch nachgewiesen, dass er Plagiat begeht. Ich wolle Sie seit einigen Tagen fraggen, ob Sie dieser „AHV-Rentner KMU“ sind.

      Nun ist mir „Blinde Flecken“ davor gekommen und ich bin ihm dankbar dafür.

      Marc Meyer

      P.S: letztlich fallen all diese unlauteren Betrügereien auf die SNB und insbesondere auf deren Chef Thomas Jordan zurück, der eine offene Diskussion bezüglich Geldtheorie seit Jahren verhindert. Diese muss hier anonym erfolgen – ein Armutszeugnis für unserer Demokratie.

      Es spricht nicht für eine Notenbank und deren Präsidenten, wenn ihre Argumente nur noch von anonymen Trolls vertreten werden.

    • @Zarli

      Danke

      Dann müssten diese Parlamentarier isch wenigstens einmal bemühen, Geldpolitik zu verstehen.

      mfG

      Marc Meyer

  43. Herr Meyer…

    Zitat :
    Das war bereits die Idee der Vollgeld-Initiative. Die Menschen erhalten Geld ohne Gegenleistung.
    ———————
    Nein war es nicht……. das ist falsch.
    Was Vollgeld ist wissen Sie ja sehr gut.
    Vollgeld war das Ziel, aber mit Banknoten. Man suchte nach einen Weg um den Franken wieder solide zu machen.
    Ein Widerspruch, denn Vollgeld müsste einen Eigenwert haben, bestünde also eigentlich aus Silber oder Goldmünzen.
    Nun ja, es wurde nicht abschliessend geklärt…..müsste wohl im „Versuch“ ausprobiert werden.
    Es war dabei aber niemals von „Helikoptergeld“ oder wie man Geld verteilen auch immer nennen will, die Rede.

    —————————–

    Zum Rest :

    Für mich wiederum eine Frage der Persönlichkeit Hildebrandts und der Politik in der Schweiz.

    Angesichts des haarsträubenden Wahnsinns den er da andenkt, hätte ein Hildebrandt also niemals ins Direktorium der SNB kommen dürfen. Er kam es aber, denn er passte ins Mittelmass der Saumässigen in unserer politischen Schicht.

    Nun hat er das mehrmals bewiesen, obwohl die Idee die er gerade vertritt nicht die seine ist, die wurde im Rahmen der „Modern-Monetary-Theorie“ schon öfters geäussert.

    Hilderbrandt war im Amt falsch und er vertritt Ansichten die nichts mit Wirtschaft aber sehr viel mit Sozialismus zu tun haben.

    Ausgerechnet …. wo ein Amt in leitender SNB Funktion doch eigentlich Wirtschaft Pur sein sollte ?
    Ist er einfach ein heuchlerischer Opportunist der tut was persönlichen Erfolg verspricht…. dass hiesse, er macht alles um dem politischen Mainstream zu gefallen…. was wiederum heisst, er muss Links gefallen ?

    Die Finanzindustrie findet ein vereintes Europa, ja eine vereinte Welt etwas gutes, denn sie hätte dann ein Grenzenloses Spielfeld zur Folge.
    Man sehe sich nur mal Gorge Sorros an, dieser sogenannte Philanthrop glaubt eine Grenzenlose Welt sei gut, …….ja wäre sie gut, für seinesgleichen.

    Hildebrandt ist die Schweiz also weniger wichtig, dafür sein eigenes Fortkommen umso mehr ?

    Wie sonst kann er in einer Firma wie Blackrock arbeiten und sich dem Sozialismus, dem Mainstream, der globalistischen „Weltelite“ anbiedern ?

    Frage mich gerade, hat der Mann irgendwo eine Spur von Charakter ?

    Er ist ein Produkt der Schweiz und hier ist die neue unerklärte Staatsdoktrin …………..der Defätismus.

    ——————————————————

    Wir haben bald Wahlen, und ich denke Links-Grün wird zulegen und das heisst…. wir werden das „Rahmenabkommen“ bekommen, die Schweiz wird fahrt aufnehmen Richtung EU.
    Das Rahmenabkommen wird bereits seit Monaten systematisch auf die Zeit nach den Wahlen verschoben…….

    Eben darum.

    Man sollte alles im grösseren Zusammenhang sehen.

    • @Walter Roth

      Danke

      Die Volkswirtschaftslehre ist schwer krank.

      Darin besteht eine grosse Gefahr für unsere schöne Welt.

      Die VWL leidet an Oberflächlichkeit, Missverständnissen und Respektlosigkeit.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • (…)Er ist ein Produkt der Schweiz und hier ist die neue unerklärte Staatsdoktrin …………..der Defätismus.(…)

      Die Ursache davon, Herr Roth, ist folgende:

      Jahrzehntelang hatte man hier suggeriert jeder könne ein König werden wenn er nur brav und folgsam wäre.

      Jetzt stellt sich heraus dass dadurch dummerweise Psychos nach oben gekommen sind.

    • @Meyer

      „..die Volkswirtschaftslehre ist schwer krank.“

      „..die VWL leidet an…Respektlosigkeit.“

      Alles klar! – Würde ein Psychologe dazu sagen.

      Ich bin selber kein Fan der alten VWL-Lehre, aber dieses Wissen möchte ich nicht missen. Zudem denke ich aber auch, dass die reine Nationalökonomie obsolet ist.

    • @ Informatiker…..

      Dem ist so, genau so.

      ——————-

      @ Mutti… Nicht die Nationalökonomie ist obsolet, Sie sind es.

    • @Roth

      Erklärung extra für Sie:
      Das „Kapital“ kennt heute keine nationalen Grenzen mehr. Globale Einflüsse müssen mitgedacht werden.

    • Ach Walterli (nachdem Sie mich neulich „Clairli“ genannt haben, erlaube ich mir auch Sie Walterli zu nennen)
      .
      Sind Sie immer noch im imperialen Zeitalter vor 100 Jahren stehengeblieben, dass Sie noch an Gold- und Silbermünzen als Geldbackup glauben?
      Ob jetzt Gold- und Silbermünzen träge und unproduktiv in einem dunklen Tresor rumliegen oder Giralgeld ebenso unproduktiv auf irgendwelchen Konten bei der tiefsten Geldumlaufgeschwindigkeit in der CH seit Gründung der SNB, in den USA auch mindestens seit den 30er Jahren, das ist doch Hans wie Heiri.
      Das ist ja genau die Intention der Zentralbanken, dass die Geldmengenumlaufgeschwindigkeit wieder mal steigt, darum kommt ein Hildebrand auch mit seiner Helikoptergeldidee, Draghi kauft immer noch Anleihen auf usw usw.
      Gut man könnte natürlich auch die Geldmenge verkürzen, dann würde die Umlaufgeschwindigkeit auch wieder ansteigen, nur dann würden die Zinsen auch bald mal steigen und das globale Schuldenkartenhaus ziemlich bald mal implodieren, infolge dann auch die BIP’s der Länder und dann würde die Umlaufgschwindigkeit der Geldmengen auch wieder sinken.
      Sicher ist die jetzige ZB Strategie nicht optimal, aber dann gehts noch ein paar Jahre länger bis zum Zusammenbruch und Sie wollen ja auch nicht wegen einem Systemkollaps aus Thailand (sofern Sie immer noch dort sind) wieder zurückkehren müssen in die Schweiz und in dieser allenfalls in Armut leben müssen, oder Walterli?

  44. Ich bin 100%-ig Ihrer Meinung, Herr Meyer. Hinzufügen könnte man, dass die Chinesen genau das seit geraumer Zeit extensiv betreiben und mit dem nie wirklich existierenden Geld die ganze Welt aufkaufen. Irgendwann wird man aufwachen und sich die Augen reiben.

    • @Nobody

      Viele Dank.

      Die SNB kauft mit Fremdkapital. Bei den Chinesen denke ich, dass diese mit Eigenkapital finanzieren. Ein entscheidender Unterschied.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  45. Danke Herr Meyer für den fundierten und gut verständlichen Kommentar. Bleiben Sie dran und klären uns weiterhin über die Fehlentscheide unserer Nationalbank auf. Jemand muss denen ja die Stirn bieten. Danke.

    • @Arthur Patt

      Danke

      Gerne.

      Ich tue was ich kann.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  46. Lieber Herr Dr. Meyer
    Vielen Dank für den abermals ausgezeichneten Artikel, der sich wie ein roter Faden in Ihre früheren Ausführungen zur Geldpolitik einreiht. Philipp Hildebrand war zwar ein rhetorisch brillanter und sich „überzeugend“ präsentierender Vertreter der SNB, anders als Thomas Jordan, bei welchem man bei seinen öffentlichen Auftritten immer den Eindruck hat, dass er selbst nicht so richtig an das glaubt, was er erzählt.
    So oder so, die Mär von von der Geldvermehrung aus dem Nichts (ex nihilo) käme ja einem perpetuum mobile gleich und würde Notenbankern, die das propagieren, gottähnliche Fähigkeiten zugestehen – eben, das gibt es nicht; dagegen wäre selbst der Absolutismus (legibus absolutus = von den Gesetzen losgelöst) wie er von Louis XIV zelebriert wurde, reiner Kinderkram. Es ist zu hoffen, dass bald jedermann begreift, dass das nicht funktionieren kann und dass mutige Leute diesem Treiben Einhalt gebieten. Herr Dr. Meyer hat dazu die wissenschaftliche Grundlage geliefert, es würde wohl jetzt der Politik obliegen, die weiteren Schritte einzuleiten.
    Danke Herr Dr. Meyer für Ihre mutige, unablässige Bemühung um die Wahrheit.
    Wenn die Schweiz das vermasselt, werden wir alle sehr teuer dafür bezahlen müssen!

    • @ The Observer

      Sie haben recht, wenn Sie schreiben, dass die Politik die weiteren Schritte vornehmen müsste.
      Nur ist es leider so, dass diese Lobbysten und Karrieristen im Bundeshaus anscheinend nicht die nötigen Fähigkeiten haben, in diesen sehr wichtigen Dingen, Veränderungen zu bewirken.
      Die glauben doch noch immer, es sei wichtiger an unsinnigen “Weisswein-Veranstaltungen“ wie WEF, Bilderberger und Co… teilnehmen zu müssen, und damit seien die Probleme gelöst.

      Das WEF, Davos ist eine sinnlose Veranstaltung, wo nicht mal wirklich über die Probleme des Schuldengeldsystems gesprochen wird. Unter grossen Überschriften wie “Industrierevolution 4.0“ etc. werden diese Veranstaltungen abgehalten. Was dabei jeweils an neuem Wissen, Resultaten oder Lösungen entsteht ist 0.00 !
      Dafür verbleiben für die Bundeskasse und die Steuerzahler jeweils hohe Unkosten, und Herr Klaus Schwab kassiert jedes Jahr schöne hohe Millionen-Gewinne.
      Anstatt dass sich der Finanzminister Ueli Maurer und seine Bundeshausgenossen endlich mal um die wichtigsten Problem des Geldwesens kümmern würden, glaubt man, Ordensauszeichnungen und Schweizerpass an den WEF-Veranstalter verteilen zu müssen.
      Die Qualitat der Politik ist von links bis rechts leider ganz schwach.
      Das sind leider keine Vertreter der Bevölkerung, sondern eher Vertreter von Notenbank und Banken, denen aber das Wissen über das Geldwesen leider fehlt. Wenn ihnen das Wissen fehlt, dann muss man es ihnen liefern!!

      Es ist allerhöchste Zeit, dass die Politik endlich zwingend aufgefordert wird, sich mit dem Problem des Kredit-Geldwesens der Notenbank und Banken tiefgreifend zu befassen, und zwar so, dass sie dem Thema nicht mehr ausweichen können!!

      Von sich aus, werden diese Damen und Herren nicht tätig werden. Man muss Ihnen durch schärfste Kritik regelrecht “Dampf“ machen, sonst geschieht nichts!

  47. Das Helikoptergeld wird aus Logistischen und Strategischen Gründen in Form von Crypto-Euros oder Crypto-Franken an die Bevölkerung ausgeschüttet. Aber es wird das Vertrauen in das Staatliche Geld zerstörten, weil es gilt das Sprichwort: „Was nichts kostet, ist nichts wert“

    Also ich weiss schon jetzt, dass ich mein geschenktes Helikoptergeld in Bitcoin, Aktien und Physische Edelmetalle umschichten werden.

  48. Dieser windige Devisenhändler Hildebrand ist doch einfach ein kleiner Gehilfe der Kabale: Chaos sähen, Damit im Chaos geerntet werden kann. Der Autor sollte besser das Zentralbankensystem an den Pranger stellen, als sich über Buchungssätze zu kaprizieren.

    • @Isaac

      Nur die Analyse der Bilanz lässt uns klar erkennen ohne terminologische Missverständnisse und Fehlinterpretationen.

      mfG

    • Ja, Blocher wird das bestätigen. Hildebrand ist ein kleiner Spekulant. So wird mancher im heutigen Zustand der Finanzindustrie zum König.

  49. Ich glaube die Buchhaltung und die Buchungssätze sind das kleinste Problem der EZB. Die EZB macht eine versteckte Umverteilung von Geld wie unser Finanzausgleich. Man kann das kommunistisch nennen und wahrscheinlich ist es wirtschaftlich längerfristig nicht gut. Wenn aber in Europa der Extremismus und Populismus immer mehr zunimmt und niemand den Mut hat, die Ursachen anzugehen, brauchen wir halt eine grosse Packung Schmerzmittel mit viel Liquidität, um das Schlimmste zu verhindern. Auch wenn wir damit für viele Jahre ein Japanszenario riskieren.

    • @Rechner

      Danke

      Buchhaltung ist das Werkzeug des Oekonomen – wie das Messband für den Maurer oder das Fernrohr für den Astronomen.

      Nur die Buchhaltung kann uns klar erkennen lassen, wovon wir sprechen.

      Und einfach fatalistisch den Kommunismus einführen?

      Wollen wir das? Ich denke nicht.

      mfG

      Marc Meyer

    • @Rechner
      woher kommt die Tendenz zum „Extremismus und Populismus“? Steuererhöhungen werden aus ideologischen Gründen von den „politischen Eliten“ abgelehnt. Frontenübergreifend gilt das Dogma: Steuererhöhungen reduzieren das Wachstum des BIP. Ihre These: „Die EZB macht eine versteckte Umverteilung von Geld wie unser Finanzausgleich.“ Gehen wir nach Deutschland. Von 2000 bis 2016 hat der deutsche Staat 899 Mrd Euro neue Schulden aufgenommen. Im gleichen Zeitraum hat der Staat 1.047 Mrd Euro als Zinsen an seine Gläubiger überwiesen. Die Neuverschuldung hat also nicht ausgereicht, den Zinsdienst zu befriedigen.

      https://www.haushaltssteuerung.de/staatsverschuldung-deutschland.html

      Mit Kommunismus und Sozialismus hat das nichts zu tun. Die Staatsverschuldung ist ein nicht unerheblicher Beitrag zur Umverteilung von Bürgern mit geringen und normalen Einkommen hin zu Vermögenden. Diese Umverteilung über Staatsschulden wird in der politischen Diskussion kaum thematisiert, auch deshalb nicht, weil – „Ich glaube die Buchhaltung und die Buchungssätze sind das kleinste Problem der EZB“ -, damit berauben Sie sich eines der wichtigsten Kontrollmechanismen die als Korrektiv wirkungsvoll eingesetzt werden könnte.

    • Plagiator Platon auch hier in seinem Element… ätzend, langweilig, peinlich.

    • (…)Mit Kommunismus und Sozialismus hat das nichts zu tun(…)

      Der Staat (bzw. die organisierte Gewalt) wird immer vorfinanziert werden müssen und wird immer „mehr wollen“ als man gerade hat. Daher der Tribut.

      (…)Und einfach fatalistisch den Kommunismus einführen?(…)

      Das wird erneut Millionen von Toten geben. Das Problem ist dabei nicht die Eigentumsdynamik: Sie ist nur ein Symptom der organisierten Gewalt, denn schlussendlich will die oragnisierte Gewalt einen Tribut.

      Marx hat das (absichtlich?) ignoriert.

      Diesem dummen Oberhammel laufen die Leute heute noch nach.

    • @ Marc Meyer

      Die Buchhaltung ist vor allem das Werkzeug des Buchhalters und eines der Werkzeuge von Ökonomen. Ich hoffe doch, dass Ökonomen auch Mathematik, Statistik, Psychologie und andere Werkzeuge nutzen. Übrigens helfen Werkzeuge nur, die Arbeit richtig zu machen (Effizienz) und nicht unbedingt, die richtige Arbeit zu machen (Effektivität).

      Wissen Sie übrigens, was der Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus ist? Beim Kommunismus beuten Menschen andere Menschen aus. Beim Kapitalismus ist es genau umgekehrt. 😉

  50. Ohje Herr Meyer. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass die Zentralbanken das Geldmonopol innehaben. Ja, das funktioniert wie beim Geldfälscher. Nur legal.

    Die breite Masse der Leute liebt Gratisgeld weil sie nicht verstehen dass Geld nur so viel Wert hat, wie Vertrauen darauf besteht, dass der Wert beständig ist.

    Was Hildebrand beschreibt führt zwangsweise zur Hyperinflation. Guet Nacht am Sächsi!

    • @Escher

      Nein – nicht egal.

      Alfred Escher würde sich im Grab umdrehen, wenn er Ihren Kommentar liest.

      mfG

    • (…)Ohje Herr Meyer. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass die Zentralbanken das Geldmonopol innehaben. Ja, das funktioniert wie beim Geldfälscher. Nur legal.(…)

      Ja, ich konnte bis jetzt auch noch nicht korrekt zwischen Staat und Mafia unterscheiden. „Legal“ wird durch ziemlich komplexe Vorgänge definiert. Die organisierte Gewalt definiert was legal ist. Sie belohnt ihre Unterstützer immer.

      (…)Die breite Masse der Leute liebt Gratisgeld weil sie nicht verstehen dass Geld nur so viel Wert hat, wie Vertrauen darauf besteht, dass der Wert beständig ist.(…)

      Wertbeständig = Kontrakt wird auf Datum erfüllt. Es gibt kein Gratisgeld.

      Der Einzige, der sie von allen Kontrakten und Verbindlichkeiten lösen kann und WIRD ist der Tod.

      Der Drang Verantworung abzugeben ist eine Art Todessehnsucht. Heilsversprechen führen in den Tod.

      Auch die von Zentralbanken.

    • Genau! Und wenn das Geld ausnahmsweise mal dort investiert wird, wo es nützt, dann ist das durchaus eine Verbesserung.
      Denn das Chaos, Herr Meyer, das haben wir bereits, erstens durch die legale aber desaströse Geldschöpfung der Banken und zweitens durch die verzweifelte Reaktion der EZB auf diese Geldschöpfung.
      „quantitative Easing“ bedeutet nichts anderes als mehr Geld über dem Finanzsystem auszuschütten. Nachdem sich dies offensichtlich als wirkungslos erwiesen hat, weil die Mittel in die Immobilien- und Aktienspekulation fliessen, ist es durchaus erlaubt, über den buchhalterischen Horizont hinauszuschauen. Auch wenn das manchem schwerfällt.

    • @Charles

      Danke

      Bevor man über den buchhalterischen Horizont hinaus blicken kann, muss man Buchhlatung zuerst verstehen.

      Bei „Quantitative Easing“ kaufen die Zentralbanken minderwertige Staatspapiere. Die Investoren kaufen dann Schulden der Zentralbank. Das hat den Vorteil, dass die Steuerzahler noch mit ihrer Steuerkraft dazwischen garantieren.

      mfG

      Marc Meyer

  51. Das direkte „Geld verteilen“ erinnert mich an Venezuela. Chávez verteilte auch Waschmaschinen und andere Güter an die Bevölkerung. Und heute ist das Land ein Schutthaufen. Das Problem mit der Deflation ist gelöst ;-))

    • @Hugo Rafael Chavez Frias

      Danke

      Ja. Venezuela ist ein modernes Paradebeispiel für das Scheitern des Kommunismus.

      Tragisch.

      Und es zeigt uns, wie wichtig Volkswirtschaftslehre ist – es ist die wichtigste Wissenschaft überhaupt.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  52. Der Euro ist Ausdruck eines riesigen politischen Versagens.

    In einer wirtschaftlich stark prosperierenden Welt hat Europa einen Großteil seiner Zukunftschancen für eine lächerliche Idee aus der Wirtschaftswelt von vor 30 Jahren („Euro – Konvergenzphantasie“) verspielt und hält die daraus resultierende Überschuldung mit einer Geldpolitik des Niedergangs und der Verwässerung finanzierbar.

    Siehe ähnlich die Entwicklung in Japan seit über zwei Dekaden.

    Vergleiche zudem die Gründungsjahre und Tätigkeitsfelder der Stoxx Europe 600 und Nikkei 225 – Unternehmen mit beispielsweise denen im Nasdaq 100 – Index.

    .

    https://www.boerse.de/kurse/STOXX-Europe-600-EUR-Aktien/EU0009658202

    https://www.boerse.de/kurse/Nikkei-225-Aktien/JP9010C00002

    https://www.boerse.de/kurse/Nasdaq-100-Aktien/US6311011026

    • Unsere Arbeit dient…

      Der Euro soll Europa Zusammenschweissen.

      Die Absicht ist – so meine ich – ehrenwert.

      Nur die Ausführung ist höchst gefährlich.

      Es ist, wie wenn eine Nachbarschaft sagt: Wir kommen gut miteinander aus – also legen wir inskünftig unserer Kassen zusammen.

      Das birgt Zündstoff.

      Marc Meyer

    • @Unsere Arbeit dient dem Wohl der Menschen in Europa,

      Der EURO war reine Absicht. Eine gemeinsame Währung erfordert eine gemeinsame Konjunkturpolitik, bei der nicht ein Land künstlich seine Löhne senken darf, um dann alle anderen Länder mit den billiger erzeugten Waren nieder zu konkurrieren. Deutschland mit der Agenda 2010 war das „Trojanische Pferd“. Die ersten Opfer dieser Politik? Die arbeitenden Bevölkerung in Deutschland…mit 9 Millionen Niedrieglöhner, marode Infrastruktur, rollende Altersarmut und eine Ungleichheit die in Europa in dieser Form nicht vorkommt. Das menschliche Vorstellungsvermögen muss vor dem Abstraktionsgrad der an, – rollenden sozioökonomischen Krise schlichtweg versagen.

  53. Sehe ich auch so. Am besten wir warten, bis das heutige Finanz- und Wirtschaftssystem crasht und beauftragen, dann den Herrn Marc Meyer es richtig zu machen. Er weiss ja offenbar, wie es geht. Warum er bisher nicht in die Kränze kam ist mir unverständlich könnte aber an Sätzen wie „Die SNB hat über 700 Milliarden Schulden“ liegen…

    • Ja. Hört niemand gern – 700’000’000’000 Schulden der SNB – trotz Schuldenbremse in 10 Jahren aufgetürmt.

      mfG

    • Imsbesondere die SNB hört es nicht gern.

      Sie behauptet ja, bei den 700’000’000’000 Schulden der SNB handle es sich um Vermögen der SNB(Liquide Mittel der SNB).

      Sogar der Bundesrat schwatzt der SNB diesen Unsinn nach (siehe Antwort auf Motion Kaufmann.)

      MfG

  54. Es stimmt nicht,
    dass alles teurer wird;
    man muss nur einmal versuchen,
    etwas zu verkaufen.

    Robert Lembke
    * 17. September 1913 † 14. Januar 1989