Helvetier, wacht auf

Schweizer sehen sich als gloriosen Sonderfall – Leben in Blase: Abstieg im Gang – Coiffeur: 80 Fr, Renten: am Kippen.

Das Selbstbewusstsein grosser Teile der Schweizer Bevölkerung lebt in hohem Masse von der Vorstellung, man habe im eigenen Land eine höchste Stufe der Zivilisation erreicht, welche diejenige aller anderen Staaten, auch die der europäischen, bei weitem übertrifft.

Daraus ist innert 100 Jahren eine missionarische Haltung und Praxis entstanden, die sich auf Genf als Zentrum der globalen Menschenrechte, auf die Leistungen des IKRK, die Schweizer Form der Demokratie und einen allgemeinen Wohlstand beruft, der denjenigen vieler Staaten der Erde ebenfalls bei weitem übertrifft.

Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer und die Medien vermitteln dem Schweizer Volk, und nicht nur in den Reden zum 1. August, die Botschaft vom Sonderfall Schweiz.

Sie leiten daraus ab, dass die Europäische Union (EU) erfolgreicher wäre, würde man sie nach dem Modell der Schweiz gestalten, wo von unten nach oben und nicht von oben nach unten regiert wird.

Es ist für viele Schweizer erstaunlich, dass die höchsten EU-Gremien dies nicht verstehen wollen, obwohl sie uns laufend ihres Wohlwollens versichern. Nehmen sie uns und unsere Diplomaten nicht ernst?

Zur Stärkung unseres bürgerlichen FDP-SVP-CVP- und rot-grünen Selbstbewusstseins unterhalten uns die „Kicher“-Medien der SRG ebenso wie die „Neue Zürcher Zeitung“, der „Tages-Anzeiger“ mit seinen dominanten regionalen Untermedien, Ringiers Volkszeitungen und der Rest jener Medien, die man einst unabhängig nennen konnte, täglich rund um die Uhr mit Kommentaren ihrer leitenden Redaktoren über die Fehler Donald Trumps oder Angela Merkels.

Sie belehren Vladimir Putin, Tajjib Erdogan, Victor Orban, Xi Jinping und Emmanuel Macron, wie man deren Staaten besser führen könnte.

Führungsfehler im eigenen Land, wie sie kleine Medien laufend aufdecken, werden erst dann medial aufgenommen, wenn es unvermeidlich geworden ist.

Erst seit jüngstem äussern sich Berner Spitzenbeamte (Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössiiscshen Finanzverwaltung im Tages-Anzeiger vom 6. August und Michel Huissoud, Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, in der NZZ vom 19. August) kritisch zur Führungspraxis des Bundesrats und der Verschwendung von Steuergeldern in Bern. Beide stehen kurz vor der Pensionierung.

Die Schweizer Standardmedien bekennen sich unisono zur grundsätzlichen Besonderheit der Schweiz und zum Atlantischen Bündnis, das vom amtierenden US-Präsidenten aber nicht mehr für voll genommen wird. Trump hat Europa als „loser nation“ längst abgeschrieben.

Am Horizont taucht der Kampf um das neue Eurasia auf von Wladiwostok und Bejing bis Berlin und Madrid. Dort geht es um Macht und dann erst um Märkte.

In Nibelungentreue stehen die Schweizer Medien zum „Westlichen Bündnis“, während in Washington D.C. und in New York City nur noch auf der Ebene von Abteilungsleitern davon die Rede ist.

Schlimmer noch, die Staaten Asiens, China allen voran, und die 58 afrikanischen Staaten haben sich längst weit vom europäischen liberalen Missionarismus entfernt. Sie wollen von Europäern weder belehrt noch irgendwie beeinflusst werden. Unsere Mahnungen, sei es zu Hongkong oder Pakistan, werden dort nicht mehr wahrgenommen. Wurden sie es je?

Was man darüber in der EU-Zentrale in Brüssel längst weiss, ist in der Schweiz noch lange nicht angekommen. Die 500 Millionen Menschen zählende EU will als Machtfaktor überleben, weil ihre Einzelstaaten global so bedeutungslos würden wie es die Schweiz heute schon geworden ist.

Europas möglicher Untergang, der Übergang in die schleichende Bedeutungslosigkeit, ist global längst zum Tagesgespräch geworden.

Nicht aber in der Schweiz, die mit Wilhelm Tell als Guerillero, Heidi als Alpengöre, sich freiwillig aus der Metropole Frankfurt in die Heimat zurück zieht, den Resten von zwei Grossbanken und weiteren 150 Konzernen, die vorwiegend Ausländern gehören oder von diesen geführt werden, über Erkennungsmerkmale verfügt, die dem Volk Identifikation vermitteln sollen.

Die Schweiz ist offensichtlich jener Ort in Europa, wo man die rasend schnelle Veränderung der Welt zuletzt begriffen hat.

Das Volk zahlt dafür einen hohen Preis: Ein eigenes Haus kann sich nur leisten, wer reiche Eltern hat. Ein Herrencoiffeur verlangt südlich des Zürcher Paradeplatzes mindestens 85 Franken, Waschen inklusive. Nördlich des Paradeplatzes kostet der gleiche Vorgang nur 30 Franken. Dort bedient ein Serbe.

Alles ist teuer, teuer, teuer.

Die Jugend spart kaum noch, was Sinn macht, denn Zins gibt es von den Banken schon lange nicht mehr. Der von der Schweizerischen Nationalbank auferlegte Minuszins bedeutet bei einer realen Inflation von mehr als einem Prozent eine massive Enteignung der Sparer.

Mit schnellen Nahverkehrsverbindungen ab Genf, Basel und St. Gallen hat der Staat via SBB und regionale Verkehrsdienste Flucht-Einkaufsrouten ins Ausland geschaffen. Wem der Einkauf bei Migros, Coop und Volg zu teuer geworden ist, kann sich in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien günstig bedienen.

Das Schweizer Volk lebt in einem Traum, aus dem viele Menschen gelegentlich aufwachen und sich fragen, was aus ihren Kindern und Enkeln werden soll.

Es begreift allmählich, dass es nicht nur von ausländischen Firmen ausgeraubt wird, die ihre Waren und Dienstleistungen in der Schweiz zu teuer verkaufen. Es begreift auch, dass es viele einheimische Firmen sind, die ihre Waren in der Schweiz teuer, aber im Ausland billiger verkaufen. Eine standesgemässe Altersversorgung via 2. Säule ist für den Mittelstand nicht mehr gesichert.

Die Zürcher Zoufter und die Berner Burger, Ur-Ur-Ur-Enkel ihrer tüchtigen und marktbeherrschenden Vorfahren, leben von Renten, die ihnen das Recht geben, vom Sonderfall Schweiz auch weiterhin zu sprechen.

Die Bundesbeamten in Bern samt ihrer Kollegen in den staatsnahen Betrieben mit Durchschnittssalären von gut 120’000 Franken jährlich haben keinen Grund, den Sonderfall infrage zu stellen. Sie erhalten auch soziale Leistungen, die sich viele KMU und Gewerbebetriebe nicht leisten können, dazu – vom Auto bis zur Waschmaschine – Sonderkonditionen für jeden Einkauf.

Was aber ist mit den anderen 7,5 Millionen Schweizern, die kaum noch ihre Steuern, ihre Krankenkassengebühren und die hohen Mieten zahlen können?

Sie leben in einer Blase, die sich längst zu entleeren begonnen hat.

Sie beeinflussen, auch als aktive Staatsbürger, nur wenig, sondern werden in den zentralen Fragen oft gegen ihre eigenen Interessen beeinflusst.

Sie glauben, gross zu sein, und werden immer kleiner. Ganz wie das Matterhorn, das auch schmilzt.

Die alte Schweizer Welt stirbt, die neue ist noch nicht geboren. Sie kommt, unwiderstehlich; auch bei uns ist jetzt ein Ehepaar mit Kindern aus Indien eingezogen. Google hat sie nach Zürich gerufen. Es sind nette Leute.

Die Oberwalliser Stadt Visp, Heimat der Lonza, wird in den nächsten drei Jahren von tausenden von Ausländern überflutet. Dort herrscht Goldgräberstimmung. Neue Werke für Biosimilars sind im Bau.

„La Suisse n’existe pas.“ Der Spruch zum Schweizer Pavillon zur Weltausstellung in Sevilla war seiner Zeit weit voraus.

Was sich heute Schweiz nennt, ist längst der City-State „Switzerland“ geworden. Die Schwinger-Festspiele finden in Zug, der Spekulations-Hauptstadt der neuen, global orientierten Schweiz statt.

Derweil sinkt das Niveau unserer politischen Elite laufend weiter ab. Die FDP Zürich geht in den Herbstwahlkampf mit einer „Fuck you“-Kampagne. Die SVP Schweiz diffamiert die anderen politischen Parteien des Landes als „Würmer“, die den gesunden Apfel Schweiz aufzufressen drohen.

Eines wissen wir mit Sicherheit, trotz Christoph Blocher und seiner reich gewordenen Verbündeten: „There is no way back“.

Aus dem Goldenen Zeitalter der Schweiz ist das silberne geworden. Vier von fünf Schweizern tragen nur noch Bronzemedaillen. Das Eiserne Zeitalter kommt spätestens für unsere Enkel.

Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Stöhlker;
    Ihre Schülerin ist noch da und kandidiert! http://www.andreadegen.ch. Diesmal habe ich keine 30‘000 CHF auf der Seite, um Sie wie im Übungswahlkampf 2003 bezahlen zu können. Ich überschätze auch nicht, was ich in 1-2 Legislaturen bewirken kann. Aber vielleicht darf ich Sie und Ihre Kreise dennoch um Unterstützung bitten. Ich verfüge über die Kenntnisse und in etwas fortgeschrittenem Alter auch über die Kontakte und eine gewisse Erfahrung. Die Kinder sind inzwischen auch gross und ich bereit, für das Wohl der Enkel zu sorgen. Sie kennen mich besser als viele hier. Bitte rufen Sie mich an und verhelfen mir (ich bin noch immer kein Kartoffelsack!.-). Wir können diese Probleme lösen!

  2. Wenn alles so übel ist, würde ich gerne verstehen, weshalb denn alle in dieses traurige Land kommen wollen? Wir Helvetier dürften durchaus etwas selbstbewusster und stolzer auftreten. Nicht umsonst möchte ich in keinem andern Land dieser Welt leben! Denen, dens nicht passt, helfe ich beim packen!

  3. Herr Stöhlker

    B und C Schweizer sollten folglich also nicht wählen dürfen?

    Was dann? Auf Geheiss eines A Deutschen ohne Essen und warmer Kleidung Richtung Russland marschieren?

  4. Hat einer von euch sich schon mal überlegt, wie beschi*** der Lohn und das Leben des Serben ist, der für 30 Franken pro Stunde Haare schneiden muss? Klaus du zufällig?

    • Lieber Sokrates,
      der Einstieg als Ausländer in der Schweiz mit einem Tieflohn ist für eine Mehrheit die allgemeine Praxis. Wir haben bei den Italienern und vielen Asiaten erlebt, wie sie dennoch den Weg nach oben schafften.
      Auch in den „freien Berufen“, zu denen ich mich zähle, war dies nicht anders. Die ersten Jahre musste man sich durchbeissen, war wertvoll, weil günstig.
      Wer gut ist und nicht mehr fordert, ist selber schuld. Jedoch, ich weiss, die Abhängigkeiten sind gross.

    • Sokrates, welchen Klaus meinst Du jetzt?

      30 CHF ist pro Schnitt nicht pro Stunde!

      Mein Kurde aus Chemnitz verlangt 10 EUR und benötigt 10-15 Minuten.

  5. Genial das ist Fakt und Wahrheit.Bin früh weg von Schweiz lebte in Brazil nun in Thailand.Es wird dem Volk Brot u Dpiele gegeben aber Beinhadt abgezockt.Gruss Werner Rentner aus Thailand

  6. Die duemmlichkeit der Demokratie spottet jeglicher Exzellenz. Durchschnittlichkeit zum Ideal erhoben und Diversifikation auf Gender- Präferenzen reduziert. Was erwartet Ihr denn da?

    • Durchschnittlichkeit auf hohem Niveau (Mittelstand) ist für viele ideal. Die verträgt dann nämlich auch Ausreisser nach oben und nach unten, wobei man gegenüber den besserverdienenden Leistungsspitzen der Gesellschaft und Wohlhabenden zwar etwas neidisch ist, aber nicht zu sehr, weil diese es noch bis vor kurzem verstanden haben, ihre Gier zu zügeln und sich doch bemühten, sich dem Rest der Gesellschaft gegenüber fair zu verhalten. Das fördert dann auch die Bereitschaft, sich den Minderbemittelten unserer Gesellschaft gegenüber etwas großzügiger zu zeigen als vielleicht anderswo. Leider ist das Ganze seit dem Verschwinden des Korrektivs zum Ultrakapitalismus (UDSSR) etwas am zerfallen.

  7. Das muss man dem Herrn Stöhlker lassen: Er provoziert massenhaft Kommentare, was heisst, dass seine Blogs gelesen werden. Spricht für ihn!

  8. Bravo! Es ist wirklich so. Doch leider brauchen die meisten „Betreutes Denken“. Der Nachwuchs hat 20min als Leitmedium (Meinungsbildner) entdeckt. Verblödung total.

  9. Treffend formuliert aber ändern wird sich nichts, denn wir, das Schweizer Volk, glauben immer noch, niemand kann der Schweiz etwas anhaben. Das Problem: die Schweizer, vorallem die Politik, demontieren unser Land zwar langsam, dafür aber mit einer erschreckenden Konstanz. Die Jungen denken viel zu kurzfristig, was sie sorglos erscheinen lässt aber diese „jugendliche Naivität“ wird viel später zu grosser Ernüchterung und im Alter möglicherweise Panik führen, wenn man zuwenig Geld zu leben hat. Der Grossteil der Bevölkerung hat wenig bis nichts gespart fürs Alter und merkt immer noch nicht, dass ohne Erspartes eine harte Pension auf sie wartet. Würden wir jetzt noch EU-Recht und irgendwann auch noch europ. Steuern bezahlen müssen, dann wirds richtig hart, vorallem für die Mittelschicht und die schlecht Verdienenden. Die haben in den meisten Fällen wenig Ahnung und Interesse an der Politik und wählen somit die Netten, die uns allerdings sehr viel Geld kosten. Grundgedanke der Netten: Der Staat richtet das schon.

    • „und wählen somit die Netten, die uns allerdings sehr viel Geld kosten“
      Ach, und die Boden- und Immobilienspekulanten, die Verwaltungsräte, die Dividenden- und Renditeempfänger, die Zinsnutznießer die kosten uns alle gar nichts?
      Die verteuern unser Leben. Vom Krankenhaus bis zum Alters- und Pflegeheim wird alles ökonomisiert und soll Rendite, möglichst viel, bringen.
      Damit Investoren und Aktionäre zufrieden sind. Ob auch die Arbeitnehmerschaft und die Mieter zufrieden sind interessiert dabei nicht.

  10. Dann hat die Schweiz ja mit Deutschland, Frankreich und Italien einiges gemeinsam. Wobei es dort noch vielen Leuten noch schlechter geht.

  11. Hurra, wieder mal haut der Stöhlker auf die Pauke und trifft den Schweizer an der Wurzel. Er hat Recht. Es läuft so viel falsch in der Schweiz und als Pensionierter reicht das Geld kaum um zu leben. Darum bin ich ausgewandert weil ich mir dort mit der Rente noch was leisten kann und unseren Kindern hin und wieder was zustecken kann. Für deren Kinder sehe ich aber schwarz, wenn wir so weiterwursteln. Schade, liebe Schweizer denkt mal etwas nach und nicht nur dem Geld nachrennen. Denkt nach und wählt im Herbst was für Euch richtig ist. Aber eben vorher nachdenken – das tun leider viele nicht mehr, lassen sich durch die sozialen Medien instrumentalisieren… habe gesprochen.

    • Wen wählen Sie, wenn ich fragen darf. In Bern gibt es http://www.du-bern.ch, die sind vernünftig, aber der Gegner scheint übermächtig.

      Klaus Marte
      Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich
      Gibt es Leute, die auch etwas tun wollen und zudem fähig sind? Meldet Euch!

    • und wohin wandert denn man so aus? Haben Sie auch wirklich alles richtig berücksichtigt (Gesundheitswesen, Bankwesen, Infrastruktur) am neuen Ort?

    • Vielleicht überlegen sie mal. Sie müssen auswandern weil die Rente hier nicht reicht. Dafür kommen Hunderttausende Fremde in die Schweiz und leben hier bestens von unseren Sozialsystemen. Etwas scheint mir da wirklich falsch zu laufen. Und welche Parteien holen all die Schmarotzer in unser Sozialsystem ? Und warum holen sie diese? Weil die ganze linke Betreuungsindustrie Milliarden verdient damit! Denken sie daran bei den Wahlen im Herbst.

  12. Im Prinzip haben Sie recht.
    Aber: nach all meinen zum Teil langen Aufenthalten im Ausland (EU, ehem. Ostblock, Grenzländer der Schweiz, Näher Osten) und Reisen (Asien, Amerika) kann ich mit Gewissheit sage: Seien Sie versichert, dass das Leben in der Schweiz noch immer und wohl noch sehr lange um Dimensionen besser ist als in all den Ländern, die ich gesehen und in denen ich länger gelebt habe! Die Schweiz ist in der Tat „teuer, teuer, teuer“, eigentlich total überteuer und die Schweizer lassen sich die Abzocke (noch) gefallen. Das tut aber an meinem oben formulierten Befund keinen Abbruch.

    • @ Teuer Aber

      kann ich voll unterschreiben, was Sie hier kurz umreissen.

      Und dies ohne Scheuklappen und ohne in Selbstbeweihräucherung zu verfallen; einfach pragmatisch.

      Wohl wissend, wo die Defizite sind. Jedoch ohne Anspruch, diese ALLEIN lösen zu wollen, bzw. zu können. Und ohne Anspruch dabei als Oberlehrer aufzutreten.

  13. Es ist krass was mit der Schweiz geschieht und schon geschehen ist. Unsere Politiker sind einfach zu alt. Ausser Ringelreihen Tanz und uns an der Nase rumführen machen sie nichts mehr fürs Schweizer Volk. Sie wollen nur sich nur noch weltweit bekannt machen. Hallo was passiert mit der Schweiz? Der Schweizer stirbt aus!! Nehmt mal Medikamente für Hirnzellen oder gebt euer Amt ab!
    Geschäfter werden massenhaft vom Ausland aufgekauft, wir müssen nach Deutschland um einzukaufen, dass noch etwas übeig bleibt. Kinder bekommen als Schweizer geht fast nicht mehr. Warum? Wir sind arbeitende Schweizer. Jeden ausländischem Schmarotzer geht es besser. Ah ja wir arbeiten bis zum Burn out und Krankheit. Danke Bundeshaus! Dass die Schweiz langsam aber sicher zu Grunde geht!!
    Adiö Schweizer Volk euch wird es bald nicht mehr geben und die waschechten Schweizer Kinder sind am Arsch nur weil sie noch Schweizer sind 😀 ohjee, naja viele wandern ja aus, dies werde ich wohl auch. Habe keine Lust mich abzurattern und im Alter Cervelathäute zu essen. Steht mal entlich auf ihr ober Sozis, ich alles andere als ein Rasist, aber wenn Schmatotzer es besser haben als wir, habe ich meine Probleme!

    • @ H.h.
      Genau so ist es.
      Viele Schweizer verzichten auf Kinder, weil sie sich diese nicht leisten können.
      Ganz anders Immigranten aus Afrika. 90% arbeiten nicht.
      Knapp über 20, spazieren sie aber mit bis zu 4 Kindern herum.
      Verbringen die Zeit auch gerne in Shopping Centers.
      Alles von der Sozialhilfe bezahlt.

    • „Unsere Politiker sind einfach zu alt.“ Das gilt für jene, die sich bei den Jungen anbiedern. Nur mal schauen, was so von den jungen Grünen und Jungsozialisten kommt, das ist pure Wohlstandsverblödung. Dann lieber die Alten, die wissen nämlich, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst. Das Einzige, was die Jungpolitiker von den Alten wollen, ist die Kohle. Da kommt gar nichts Gutes nach, deshalb befasse ich mich schon lange mit Auswanderungsplänen.

  14. Es ist eine Katastrophe was mit der Schweiz geschieht und schon geschehen ist. Unsere Politiker sind einfach langsam zu alt, ausser Ringelreihen Tanz und uns an der Nase rum führen, passiert nichts mehr. Dem Schweizer geht es schlecht. Können sich bald weniger leisten mit Arbeit als mancher ausländische Schmarotzer! Unser Bundeshaus will sich nur noch weltweit publizieren, fürs unser Volk (die Schweizer) schauen sie schon lange nicht mehr. Der Schweizer stirbt aus!!!! Extrem krass was solche jetzigen Köpfe in Bern erreichen können.
    Es kommen fast keine schweizer Kinder mehr nach. Wie auch, es ist nicht mehr zu finanzieren. Da wir arbeiten :-D, krass nicht!! Steht mal auf oder nimmt Medikamente für die Hirnzellen oder gebt bitte das Amt ab! Es kommt nicht gut wenn es so weiter geht! Wo ist unserer Stolz, unsere Schweiz. Nur noch den Reichen geht es wirklich gut und reich kann man auch nicht mehr werden. Geschäfter werden Massenhaft ans Ausland verkauft, wir müssen nach Deutschland um uns richtig ernähren zu können. Viele denken ans auswandern, ich seit neustem auch! Es schleicht sich wie ein Parasit durch unser Land!

  15. Wenn sich jeder mal Luft machen darf. Es geht nicht nur um Immofinanzierung. Oder Preishöhe. Das sind nur Symptome. Ich würde – um gleich zum Punkt zu kommen – der Elite empfehlen etwas weniger Preise abzusprechen und ihr Einkommen stattdessem etwas mehr durch echten Mehrwert für die Allgemeinheit zu erwirtschaften. Das wäre natürlich erstmal anstrengender, sichert aber auch eure Zukunft. Sich gegenseitig abzuzocken ist einfach kein Konzept.

  16. Grossartiger und si wahrer Artikel von Stölcker!!!
    Einfach alles was die Schweiz in ihrem Wohlstandsrausch umbringen wird, kurz und treffend dargestellt!!!

    Bravo, hat es endlich einmal einer gesagt!!!

  17. Sprachlich zwar eine schön formulierte Satire, Herr Stöhlker – aber inhaltlich haben Sie vom schweizerischen Selbstverständnis und von unserer Lebensart noch nicht viel verstanden. Und etwas Neid schimmert irgendwie auch noch durch. Ich bin zwar kein Fachmann für Wirtschaft. Aber die Art und Weise, wie die EU und USA Wirtschaft betreiben, wird bald einmal völlig zusammenbrechen. Und das Prinzip der Basisdemokratie gehört seit Jahrhunderten zur Schweiz und wird noch lange weiter bestehen, wenn USA und viele europäische Staaten Schiffbruch erlitten haben… Das Wort „Demokratie“ müsste an vielen Orten in „Wirtschafts-Oligarchie“ umformuliert werden. Zwar wünsche ich Ihnen und Ihren Landsleuten und den „Investoren aus dem Ausland“ viel Spass mit Ihrem in der Schweiz erwirtschafteten Vermögen! Aber versuchen Sie nicht, die Schweizer Mentalität zu verstehen! Danke.

    • Es geht im Leben und in einem Land nicht nur um Wirtschaft und wenn bei dieser dann Armutsrentner rauskommen, sowieso nicht.
      Aber eben das scheint halt auch besonders Schweizerisch zu sein ihre Denke.

  18. Danke für diese treffende Bestandesaufnahme. In der Jugend (vor 45 Jahren) habe ich den Spiegel gelesen und mich darüber aufgeregt, dass ein Zwergkanton wie Appenzell IR der weniger Einwohner als Zürich Seebach hat, wichtige Abstimmungen über das Ständemehr entscheiden konnten.

    Heute finde ich sogar eine NZZ links (von Unten nach Oben) aber trotzdem den Bundesstaat als solches recht gut organisiert. Wir gehen seit Jahrhunderten einen eigenen Weg. Wir müssen härter mit uns selber sein. Ehrlicher, Transparenter, Marktwirtschaftlicher. Die Bundesverwaltung und viele Kantonsverwaltungen können doch heute als Abzockerbuden bezeichnet werden. Geschweige von den halbstaatlichen Krebsgebilden, von Alpiq bis Swisscom. Noch schlimmer die Schattengebilde wie Kantonalbanken und Grossbanken die ohne Risiko für Unternehmen und Persönlich fuhrweken können wie es ihnen gefällt. Staatlicher Schutz ist abzuschaffen. Wer es nicht schafft wird mit ein paar warmen Worten abgewickelt, wie es in der freien Wirtschaft schon immer üblich war. Alle staatlichen Stellen bis auf Stufe Gemeinde müssen jährlich transparent Kostensenkungen nachweisen können, auch wenn sie klein sind. Wer es nicht schafft muss vom oberen Gemeinwesen aufgefangen werden mit einem zwingenden Verbesserungsprogramm.

    • „[…] mich darüber aufgeregt, dass ein Zwergkanton wie Appenzell IR der weniger Einwohner als Zürich Seebach hat, wichtige Abstimmungen über das Ständemehr entscheiden konnten.“

      Geschätzter Donald!

      Der Ständerat verkörpert das föderalistische Elemen, der Nationalrat das demokratische. Hätten die Appenzeller Halbkantone, Uri und weitere „Kleine“ jeweils gleichviel Vertreter im Nationalrat wie Zürich, würden Sie dies auch tadeln. Kurzum: nachsitzen. Käse gibt’s genug in der Schweiz.

  19. So schlimm kann es wohl nicht sein – oder? Sonst würden doch nicht so viele DEUTSCHE bei uns leben oder leben wollen. Nun ich bin Schweizer und muss/werde hier bleiben. Sie aber können doch wählen…. 🙂

  20. Warum ist die Schweiz in Innovations und -Wettbewerbsfähigkeitsrankings immer zuvorderst?
    Warum wird unser Rentensystem als eines der besten weltweit angesehen?
    Mit dem Amerikanischen Durchschnitt, welcher geistig eher unterdotiert ist möchte ich mich nicht vergleichen. Asien wird aufholen. Das Einzige was Afrika zu bieten hat ist Migration, die wird uns noch ein paar Probleme zum Lösen aufgeben.
    Herr Stöhlker träumt wahrscheinlich von seinem Herkunftsland.

  21. Bei uns sind die Linken und Netten am Ruder. Die Linken wollen auf Kosten der andern leben, die Netten haben ein schlechtes Gewissen weil es ihnen so gut geht. Und am Ruder sind die Linken und Netten, weil wir täglich von allen Medien die gleichen Phrasen eingedroschen bekommen. Der Durchschnittsmensch glaubt was er in den Medien hört. Und die Medien sind zu 99% unter linker Kontrolle. Warum eigentlich ? Wenn aber die Linken das Sagen haben, ist das Chaos nicht mehr fern. Es wird uns allen ziemlich weh tun.

    • Wie funktioniert Ihre Zählmethodik, mit welcher Sie zum Schluss kommen, dass „99% der Medien unter linker Kontrolle“ sind ? Das kann streng genommen fast nur bedeuten, dass Sie Dr. Blocher (der vor kurzem Zeitungen mit Auflagen von insgesamt mehreren hunderttausend gekauft hat) auch zu den Linken zählen, oder ?

    • Baumann……

      Die 99% kommen im Moment hin.

      Ausser der Weltwoche und dem „Landboten aus Hintertupfingen“ sind sie alle Links.

      Und nur die Weltwoche ist Schweizweit noch ein Faktor.

      Die NZZ ist leider wie die FDP, ein wankelmütiges Blatt welches zwar immer mal wieder einen Artikel in alter Tradition bringt, aber noch weit mehr den Linken zudient.

      Genauso wie die FDP als Partei, ist die NZZ von Missgunst gegenüber der SVP getrieben.
      Was dort auch geschrieben wird, sehr oft spürt man das sie vor allem eines nicht wollen……. der SVP ein Körnchen vom „Recht haben“ widerfahren zu lassen.

      Nein nein, 99% dürfte es treffen….

  22. „Die 500 Millionen Menschen zählende EU will als Machtfaktor überleben, weil ihre Einzelstaaten global so bedeutungslos würden wie es die Schweiz heute schon geworden ist.“ Falsche Prämisse, Herr Stöhlker. Die Schweiz wollte nie global bedeutend sein, und sie will es auch heute nicht (ausser unseren rotgrünen Weltrettern und der blasierten Classe diplomatique). Sie verwechseln das mit einem andern Staat in Europa (aus Höflichkeit ungenannt), der es immer wieder versucht hat, diesmal als moralische Supermacht. Die andern wollen einfach Wohlstand und Freiheit. Ihr EU-Beitritt erfolgte, weil sie vor dem Kollaps standen (EU-Ost) oder weil es billige Kredite gab (EU-Süd). Rein materielle Motive also. Nichts von globalem Grössenwahn. – Was die Schweiz betrifft, fasst das neue SVP-Inserat sehr gut zusammen.

    • „Die Schweiz wollte nie global bedeutend sein“
      .
      Aber hallo Sie scheinen mir auch nicht viel von der Schweiz zu wissen, dass so einen Blödsinn rauslassen!
      .
      – Die CH ist das Land mit dem höchsten Leistungsbilanzüberschuss pro Kopf der Welt!
      – Das Hirn des Weltfinanzsystems ist in Basel – BIZ
      – x Weltsportverbände sind hier FIFA,IOC, UEFA dann die Weltverbände Handball, Eishockey plus noch über 40 (!!) Weltsportverbände haben ihren Sitz in der CH
      – Das internationale Rote Kreuz,die UNO und x andere Organisationen haben ihren Sitz in der Schweiz
      – In der Schweiz wurde schon einige mal über Krieg und Frieden entschieden
      – Die Schweiz muss die harten Jobs übernehmen wie z.B. US Botschaftsvertretungen im Iran, Venezuela und anderswo
      – Es leben rund 775’000 Auslandschweizer, das Schweizer Kreuz trifft man weltweit immer wieder an, es gibt CH Kolonien in Nord und Südamerika
      – Ausländer gabs schon 1910 rund 15% und in den Städten wie Zürich 33%, Basel 37%, Lugano gar 50.5%. Und heute sind 38% der Bewohner Ausländer oder haben Immigrationshintergrund. Würde man bis 1900 zurückgehen,dann wären es vermutlich schon bald 50% die ausländische Vorfahren hatten.
      .
      Die Schweiz hat weltweit einen Ruf fast schon als „Paradies“ und Sie lassen so eine Banalität raus, dass wir global „nie bedeutend sein wollten“ — der Hoax des Tages.
      PS Schon aus Tradition bis 1859, unsere Reisläufer tourten durch ganz Europa als die Kriegshuren fremden Herrscher!! Globaler gehts kaum noch! Wegelagerer mit Wegzöllen waren wir zudem auch noch — auch global orientiert.

  23. Zum Thema……

    …findet sich hier auch was interessantes.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/21/sind-die-tage-von-wind-und-solar-gezaehlt-wer-beseitigt-das-problem-der-erneuerbaren-energien-in-europa/

    Auszug daraus :

    Die Herausforderungen, vor denen Europa steht, sind vielfältig, aber aufgrund der in den letzten 10, 20 Jahren beschlossenen Maßnahmen sind die Energiepreise die höchsten der Welt. Sie sind ungefähr drei- bis viermal höher als in den USA, wenn Sie sich vorstellen können, was das bedeutet.

    Energieintensive Unternehmen und Branchen investieren nicht mehr in Europa, und das sagen sie offen, weil es keinen Sinn macht, an einem Ort zu investieren, an dem Sie das Drei- oder Vierfache für die benötigte Energie bezahlen müssen. Viele Firmen, sogar europäische Firmen, sogar chinesische Firmen, investieren jetzt in den USA, weil Energie dort billig ist…………….
    …………………………………

    Und für was das alles, warum rennen wir fanatisch Blindlings dem CO2 hinterher……. wo die Optimale Menge an CO2 bei 2-4000 ppm liegen würde und nicht bei den mickrigen 400 von Heute ?

    Wie ich schon mal schrieb, Glashütten, Stahl und Aluminiumwerke werden wir in wenigen Jahren keine mehr haben, die stehen dann in China.

    • @Walter Roth

      Was mich mal interessieren würde ist, wie Sie und andere hier im Blog denn die massiven Probleme betreffend Umweltzerstörung, Artensterben usw. lösen wollen?

      Oder halten Sie das auch für eine Erfindung wie das kleine Mädchen aus Schweden?

      Kinderzahl reduzieren passiert bereits, läuft allerdings lange nach auch wegen der Altersverschiebung.

      Und warum versucht man nicht, die Energie, die man benötigt, selber hier in der Schweiz herzustellen?

      In der Landwirtschaft will man ja auch Unabhängigkeit.

      Wäre der Ölpreis mit dem Brotpreis gestiegen würde der Liter ein Vielfaches kosten.

      Klar, am Weltmarkt kann man mit einer solchen Strategie nicht gewinnen, aber man gewinnt Unabhängigkeit – der Gründungsmythos der Schweiz!

    • Ach herjeh…

      Klaus Marte…… ich war immer Umweltschützer.
      Als Sohn eines Bauern bedeutet mir Umwelt und Land sogar extrem viel.
      Als mir in der Schule in den 70-igern erklärt wurde, dass ich zu den geburtenstarken Jahrgängen gehöre und die Bevölkerung wohl bald sinken werde, da war ich froh darüber.

      Jeder Meter Boden der eine schöne Wiese ist, der scheint mit bis heute erhaltenswert.

      Aber……

      Nun das Aber.
      Die Welt wird nicht gerettet durch Massen-Invasionen ais Afrika und Arabien, nicht durch den völlig unbegründeten CO2 Fimmel …….der Wissenschaftlich durch nichts zu belegen ist.
      Auch E- Mobile bringen das nicht, und Atomkraftwerke schädigen die Umwelt weit weit weniger wie die zehntausenden von Windmühlen.

      Das Ausdünnung der Arten ist in den Gegenden die mit Windrädern vollgepflastert wurden ….extrem deutlich zu erkennen. Die Vögel sind reduziert, die Insekten stark reduziert, Fledermäuse reduziert, Wild reduziert…..
      Infraschall ist gerade für Insekten eine starke Belastung, nicht nur für uns Menschen.

      Zudem muss man für ein Atomkraftwerk niemals 100% Redundanz bereithalten weil es immer mal wieder „Dunkelflauten“ gibt.
      Das ist bei Windrädern aber der Fall.
      Was für ein Wahnsinn Windräder zu bauen die gleich 2 mal die Ressourcen der Erde belasten.
      1 mal für die Windräder von denen 1 einziges mittlerweile bis zu 7000 Tonnen Beton benötigt und dann die Redundanz bereit zu halten, also die alten Kraftwerke gar nicht abstellen zu können.
      In Deutschland aber will man das 2017 fertig gestellte moderne und über 1.5 Milliarden teure Kohlekraftwerk Datteln verschrotten, geht’s noch Wahnsinniger…?
      Die Beton Produktion ist übrigens der Einzelposten der Weltweit das meiste CO2 freisetzt, nämlich ca. 7% der Gesamtmenge.

      Setzen wir aufs Atom, brauchen wir sehr wenig Land, viel viel weniger Ressourcen, belästigen die Umwelt kaum, töten nicht Milliarden Insekten, Vögel und verdrängen das Grosswild.

      Also Marte. verzichten sie auf ein Haus, damit sparen sie viel CO2….(((-:

      Die Lösung für die Erde ist eine Reduktion der Menschenmassen.
      Menschen zuwandern lassen muss zu einem Tabu werden.
      Wir müssen uns dazu auch nicht zwangsdezimieren, sondern nur einfach der Reduktion der Bevölkerung die sich im Westen infolge der Gesellschaftsentwicklung einstellte, ihren Lauf lassen.

      Wer in Afrika auch nur einen Franken oder Wissen von uns möchte, muss Bevölkerungskontrolle vorweisen können, ansonsten überlassen wir sein Land dem Schicksal.
      Es kann durch nichts begründet werden, warum Afrika 1950 ca. 250 Millionen …. 2100 aber 4 Milliarden haben muss.

      Der Islam der die halbe Menschheit krank macht, der muss aus Europa verschwinden, ansonsten gilt das Gleiche wie für Afrika.

      Dafür brauchen wir NULL Toleranz.

      Was Links aber andenkt ist grandioser Unsinn.

      Klimawandel gab es immer und wird es immer geben.
      Sogar wir 8.5 Milliarden Menschen haben aber nur extrem wenig Einfluss darauf, dass ist es was die Wissenschaft faktisch nachvollziehbar belegen kann.

      Und das ist es was jene Wissenschaftler ………denen ich glauben kann, weil sie nicht nur einer Ideologie folgen, sondern den Fakten nachspüren.

      Wir stehen am Anfang eines solaren Minimums und das heisst Abkühlung.
      Jedoch heute profitieren Organisationen wir der WEWF so stark von der Angst der Menschen, dass sie das Geschäfts-Modell nur unter grösstem Wehklagen je wieder aufgeben werden.

      Der WWF hat ein Jahresbudget von 46 Millionen Franken, Pro-Natura eines über 25 Millionen und Greenpeace 16 Millionen.
      Die schwimmen aufgrund der Klimahysterie im Geld.

      Denen ist es gerade darum so sauwohl.

      Die Gewerbeverbände haben dazu im Vergleich gerade mal lächerlich anmutende 7 Millionen zur Verfügung.

      Diese Klima-Hysterie existiert, weil man mit ihr Geld einsammeln kann und weil die Umweltverbände dabei sehr viel erfolgreicher sind wie die Klima-Realisten.

      Und da sich das ganze mit den Sozialistischen Träumen der Linken so gut verträgt, wird es umso effektiver vorgebetet.
      Links hat instinktiv erkannt das damit die Gesellschaft ungeheuer effektiv verändert werden könnte….
      ….. könnte, wie nicht jeder den Rattenfängern auf den Leim geht. Es ist noch nicht entschieden…. und wenn in den nächsten Jahren die Winter länger und kühler werden, die Sommer auch, wird sich dieser Irrsinn in Luft auflösen.

    • Ach ja, Klaus Marte… das Gretalein.

      Eigentlich nicht der Zeilen wert….

      Die welche CO2 sehen kann, also wer kann die Ernst nehmen?
      Eigentlich tun das nur die welche das „Aspergerlein“ für ihre Zwecke missbrauchen wollen.
      Lesen sie das Buch von Mutter Ernmann, dieses Mädchen hat eher eine Betreuung nötig, bei der verkorksten der Kindheit.

      Und ja, der Kurs des Segelschiffes mit dem die gerade „Klimaneutral“, Klimaneutral mit einer Millionenteuren Rennyacht, in die USA reisen will…… der deutet darauf hin das die irgendwo auf halbem Weg nun eine Insel ansteuern wollen damit Greta den Rest fliegen kann.
      Segeln ohne Bett, Küche, Dusche und Toilette ist eben doch nicht so ganz das wahre…..(((-:

    • @Walter Roth

      Sie können sich auch mal kürzer fassen.

      Also Atom ist ihre Lösung und weniger Kinder im Ausland.

      Zum Atom kommt die Anschlussfrage: Habe Sie eine Idee zur Entsorgung für die nächsten 100’000 Jahre oder so?

      Vielleicht bei Ihren Eltern auf dem Bauernhof?

      Zweite Anschlussfrage: Auch Uran ist irgendwann mal zu Ende. Ist also nur eine Zwischenlösung mit dem Atom, einverstanden?

      Wind mag Probleme geben, Solar auch, aber es gibt Speicher und die ETH. Solar ist in vielen Gegenden bereits jetzt günstiger als Kohle, allerdings ohne den Speicher zu berücksichtigen. Das kommt aber bald auch noch. Warum ist das nicht gut?

      Zur Umweltbelastung der Afrikaner kann ich nur sagen, dass die selbst bei ca. einer Verzehnfachung der Bevölkerung weniger Schäden verursachen als die Bewohner der Schweiz.

      Für jeden Menschen werden jährlich ca. 12 Tonnen aus der Erde gegraben.Damit produziert man Material, z.B. Pestizide, Fungizide, Herbizide, Schmerzmittel, Beton usw.

      Dieses Material wird irgendwie, irgendwo verteilt, vergraben, verklappt, etc.

      Greta und links hin oder her, wir haben ein Problem Scotty.

      Betreffend Hausbau wäre ich für Mondholz von Peter Thoma.

    • Ach Walter,
      .
      Wir hatten schon im 24. Sonnefleckenzyklus 2008/14 gerade mal so eine schwache Sonnenaktivität wie 1910 mit einer Sonnenfleckenrelativzahl von gerademal noch 102 (im Rekordjahr (20.Jh) 1954/57 gabs noch 254) und ja der 25. Zyklus ab 2020 soll gemäss NASA nochmals 30-50% schwächer werden, aber trotzdem ist es nicht kälter geworden, im Gegenteil es wird immer wärmer!
      Die Sonnenaktivität macht übrigens nur zw. 0.1-0.3 Grad aus.
      .
      Aber dann hoffen Sie mal auf Ihre Abkühlung. Bolsonaro wird dem kräftig entgegenwirken und auch sonst wird der Ausstoss noch weiter steigen, da ist leider so, sehr zum Leidwesen von Greta.
      Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man Greta in 100 Jahren als grosse Prophetin sehen wird und sie auch dereinst noch verehren wird, ganz im Gegensatz zu uns beiden Herr Roth!
      Greta is made for the eternity!

    • @Walter Roth

      Sie könnten sich auch mal kürzer fassen.

      Meine Anschlussfrage zur Atomkraft: Stellen Sie den Bauernhof Ihrer Eltern als Endlager zur Verfügung und sorgen Sie für die Bewachung in den nächsten 100’000 Jahren?

      Dann bin ich einverstanden, vorher nicht.

      Zusätzlich müsste ich wissen, woher Sie die Uranvorräte nehmen wollen, welche auch nicht unendlich vorhanden sind?

      Zur Überbevölkerung gebe ich Ihnen sicher Recht. Das ist ein Problem, auch wenn ich die Schuld zu wesentlichen Teilen bei den Kolonialisten sehe, welche in Afrika eine ganz andere Lebensweise erst eingeführt haben.

      Hier in der Schweiz überproportional von Rohstoffen zu profitieren und die Schäden dann nur den Afrikanern anzulasten ist unfair.

      Und selbst wenn die Afrikaner 10 Mal so viele werden, verursachen Schweizer immer noch mehr Umweltschäden.

      Wind hat Problem ok, aber da übertreiben Sie deutlich, zumal der Mensch immer Windkraft genutzt hat.

      Vor 20 Jahren war Solar unbezahlbar, heute ist der Preis tiefer als für konventionelle Kraftwerke, ohne Berücksichtigung der Speicherkosten:

      https://www.pv-magazine.de/2019/05/29/irena-kosten-fuer-photovoltaik-sinken-2018-um-13-prozent/

      Die Verfügbarkeit von Speichern ist nur ein temporäres Problem und hängt von der Marktnachfrage an. Es ist normal, dass zunächst in die Produktion von Strom investiert wird und der Speicherbedarf erst später dazukommt. Das man das nicht vernünftig koordiniert ist Dämlichkeit, mehr nicht.

      Die Schweiz verfügt aber bereits über Saisonspeicher in den Bergen.

      Warum hacken Sie auf der Greta rum. Meiner Ansicht nach reine Ablenkung. Das Mädchen ist gar nicht wichtig. Und auch die Schuld immer bei den Ausländern zu suchen, ist einfach nicht intelligent.

      Schauen Sie sich mal bei Ihren Ahnen um: Irgendwo gibt es einen Deutschen, Türken, Araber oder ganz hinten dann eben einen Affe bzw. Neandertaler.

      Viel wichtige als die Greta ist: Der Mensch gräbt pro Jahr ca. 12 Tonnen aus der Erde aus und zerlegt dies in diverse giftige Einzelteile (Pestizide, Fungizide, Herbizide, Antibiotika, etc.).

      Diese werden dann so in der Umwelt verteilt, dass selbst im Wasserland Schweiz in fast allen Kantonen die Trinkwasserqualitität mangelhaft ist.

      Gleichzeitig steigen Kosten für Krebsmittel rapide an. Ehrlich gesagt würde es mich nicht wundern, wenn wir bald ähnliche Prozesse betreffend Pharmaunternehmen haben wie seinerzeit für die Zigarettenindustrie.

      Damals schworen die 7 Zwerge (Vorstände der Zigarettenfirmen) vor dem US-Kongress, dass sie nichts von Abhängigkeit bei Zigarettenkonsum wüssten.

      Dass die Chemieindustrie nichts von der Krebs verursachenden Wirkung ihrer Produkte weiss, ist ebenfalls lächerlich.

      Siehe Glyphosat!

      Die dämlichen Deutschen bezahlen nun via Bayer. Dieselben Firmen bieten praktischerweise die Krebsmittel gleich mit an.

      Es sieht so aus, als ob sich die Lebenserwartung auch nicht mehr stark erhöht. Kann man als positive ansehen, aber die Tumorrate bei Kinder ist um 30 % gestiegen seit einigen Jahren: Von 12 auf 16 Fälle pro 100’000.

      Absolut sieht das nach wenig aus, relative ist das aber beängstigend.

      Und gerne wohne ich in einem Haus aus Mondholz von Erwin Thoma.

  24. Sehr geehrter Herr Stölker
    Diesen Trend habe ich schon ende der 80er beobachtet, als unser CEO Japaner mit Foto und Filmkamera durch die Werkshallen spazieren ließ.
    Die Firma gibt es noch, aber es ist nur noch ein Schatten von damals. Eine andere Firma, deren Prototype in Japan nach einer Messe verschwunden ist, die gab’s danach nicht mehr lange.

    Solche Vorgänge, sehe ich in der Wirtschaft, wo Firmen nach China verkauft werden – unserem schlimmsten Feind. China hat das Ziel die ganze Welt zu einem kommunistischen Orwellstaat umzubauen. So einer Regierung sollte man nicht Tür und Tor öffnen und die Industrie dorthin verlagern, und deren Politiker zu hofieren. Sondern man sollte daran arbeiten, das Land gegen diese Regierung zu schützen, was aber nicht getan wird.

    Auch die Politik macht vor nichts halt. Wenn gewählte Politiker, die einen Schwur leisten mussten, dem eigenen Land immer wieder selbst ins Knie schießt, und die Bürger nicht mehr geschützt werden, dann stimmt etwas nicht. Dies beobachte ich ständig in der Politik und zwar bei allen Parteien. Auch in Ausland sieht man diesen Trend.

    Ich habe mich immer gefragt, ist es Naivität, Dummheit oder gezielte Absicht. Inzwischen gehe ich von gezielter Absicht aus. So dumm kann schlicht niemand sein.

    Wenn in der EU statt den zur Wahl stehenden Kandidaten im Hinterzimmer Leute ausgewählt werden, die alle an Bilderbergtreffen waren, wo übrigens auch Macron, Merkel und viele andere aufwarteten, bevor sie als Niemand plötzlich in ihre Machtposition gehievt wurden. Es ist natürlich selbstverständlich, dass Schweizer Nationalbankchefs regelmässig bei den Bilderbergern eingeladen werden, wo am Schluss eine für die Schweiz falsche Geldpolitik herauskommt.

    Ich könnte noch viele Fakten aufzählen. Es gibt neben den Bilderbergern noch viele andere geheime Zusammenkünfte in der Schweiz und im Ausland. Dies wären Rive-Reine-Konferenz, Club zum Rennweg, Entrepreneurs Roundtable, Swiss Finance Council. In Frankreich ist es Le Siècle, in den USA das CFR oder The Pilgrims Society, Brookings, Council on Foreign Relations (CFR), Chatham House, The Tavistock Institute, German Marshall Fund.
    In diesen Thinkthanks werden Gesetze geschrieben, die Politiker dann als ihre eigenen Erzeugnisse ausgeben. Die wegweisende Politik entstand noch nie in den Parlamenten, dort sitzen die Befehlsempfänger, die lediglich das ausführen, was sie in vorgenannten Organisationen sich ausdachten, die dürfen nur über unwesentliche Inhalte bestimmen. Wenn einem dies klar wird, darf man nicht mehr annehmen, es sei irgend etwas Zufall, was in der Schweiz oder auf der Weltbühne geschieht.

    Irreguläre Freimaurerologen wie P2 sind aufgeflogen, dass sie ein CIA-Gladionetzwerk in Italien installiert haben, Anschläge unter anderem in Bologna durchgeführt und danach alles den Linken in die Schuhe geschoben haben. Die P2-Loge hatte damals die Regierung komplett unterwandert. Es waren dort Mafiabosse, Leute vom Vatikan, Regierung, Militär, Geheimdienste, Polizei, Banker, Wirtschaftsbosse in dieser Loge drin. Berlusconi hatte zugegeben in P2 dabei gewesen zu sein. Dies gab’s natürlich nur in Italien? Ja klar.

    Die Frage ist, wieso man diese Leute an der Macht (Firmen wie Politik) weiter gezielt grottenschlecht weiterwursteln lässt? Weil es bei den Wahlen keine Alternative gibt? Oder weil die Menschen nicht erkennen, dass die Politik die Menschen nach Alter, Herkunft und Finanzen trennt, damit wir nicht gegen sie zusammenhalten? Die SVP hat mit ihren Würmern recht. Der eigentliche Feind sind die Parteien (auch die SVP), die nur den einen Zweck haben uns zu trennen, anstatt dass wir gegen die Mächtigen zusammenhalten.

    • Lieber AJD

      Der Grund sind Epstein und schlimmer.

      In der Schweiz wird zumindest nicht so viel vom Verselbstmorden bekannt, da dort oft Geld oder Erpressung ausreichen, aber Sie können Behörden und Gerichtsentscheide oft gar nicht anders erklären.

      Bundesrichter sind keine Vollidioten, aber weiche Ziele und wer weiss um die privaten Vorlieben schon so genau Bescheid – ausser Google natürlich.

      Oskar Holenweger wurde von einem Kriminellen, der überraschend früh aus der US-Haft entlassen wurde, wegen Geldwäsche angezeigt und hat daraufhin seine Bank verloren.

      Kürzlich hat er vor Bundesgericht einen Schadensersatzprozess verloren, obwohl der Staat dafür verantwortlich war.

      Verantwortlichkeitsgesetz klingt irgendwie seriös!?

      Und der Grund sind auch alle hier auf IP, die sich ja nicht mal trauen, ihren Namen zu nennen oder mal etwas zu unternehmen, ausser ihrer eigenen Eitelkeit zu fröhnen und die Likes zu zählen.

      Ich gebe meinen Kommentaren natürlich auch immer möglichst viele Likes – das geht! 🙂

      Wo leben wir hier eigentlich, das man noch nicht mal wissen darf, mit wem man kommuniziert?!

      Klaus Marte
      Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich
      PS: Gerne bin ich Platzhalter für bessere Kandidaten oder stelle das Amt in Form einer Landsgemeinde zur Verfügung.

    • @Klaus Marte, Erpressungen gibt es schon immer. Ich glaube jedoch an eine Hinterzimmer Agenda-Korruption, die ohne Geld funktioniert. Nur wer dieser Agenda dient, kommt rein und nach oben. Mit gewissen Aussagen und Taten und eingeführte Gesetze, die gegen das eigene Interesse und das Interesse des Landes sind, erkaufen sich diese Leute eine höhere Position. Ich denke, bei der aktuellen Bundesrätin Karin Keller-Suter lief es genau so ab. Ich habe allerdings keine absoluten Beweise und möchte auch nicht weiter darauf eingehen.

      Mit der Anonymität hat man den Vorteil, dass man nicht so einfach politisch oder beruflich verfolgt werden kann, wenn man etwas schreibt was den Mächtigen nicht passt. In der Schweiz ist politische Verfolgung noch nicht der Fall, was sich auch bei uns schnell ändern kann. Berufliche Verfolgung ist jedoch schon jetzt Normalität. Wer z.B. in FB eine unerwünschte Meinung vertritt, kriegt nie wieder einen vernünftigen Job. Kündigungen wurden auch schon wegen Meinungen ausgesprochen oder in den Medien ein Rücktritt erzwungen.

      Die nächste Finanzkrise, die sich jetzt gerade durch einen ungeordneten Brexit, Sanktionen und einer schlechten Konjunktur abzeichnet, werden das aktuelle System auf den Kopf stellen und das bereits jetzt sehr tiefe gesellschaftliche Niveau auf Bürgerkriegsniveau senken. Extreme Populisten und Kommunisten stehen dafür weltweit am Start, was auch die Schweiz spüren wird.

      Die AfD wurde z.B. nur wegen dem nicht funktionierenden Euro gegründet und hat das Parteiprogramm der CDU von 2002 fast wörtlich übernommen. Man sieht hier, wie weit die CDU unter Merkel nach Links gerutscht ist DDR2.0. Movimento 5 Stelle geht übrigens auch auf den falsch gebauten Euro zurück, auch wenn ich M5 nicht für Populisten halte. M5 hat m.E. das interessanteste Parteiprogramm aller Parteien in Europa.

      Finanzkrisen haben übrigens immer auch mit US-Zinssätzen zu tun, mit denen sie die Verschuldung der Länder und Firmen kontrollieren, die Dollarkredite erhalten haben. Wenn man die Leitzins Senkungen und Erhöhungen und Finanzkrisen vergleicht, stellt man fest, es gibt ein Muster. Gerade Zinssenkungen sind Indikatoren.
      Ich behaupte deshalb, alle Finanzkrisen der letzten 30 Jahre, sind gesteuert und nicht zufällig. Auch die Eurofinanzkrise war gewollt, um durch die Krise heraus nicht gewollte Institutionen wie die z.B. EZB zu gründen. Die EU will zu den Vereinigten Staaten von Europa werden, was außer einiger Eliten niemand will. Nur durch die Krise erreicht man diese Ziele.
      Die Frage ist, was ist noch so gewollt. Weltkrieg Teil 3? Auch da sind alle Weichen längst gestellt. Nach dem Krieg kann man das nicht funktionierende Zins-Schuldgeldsystem wieder füttern, bis es dann in 70 Jahren wieder kracht.

    • Klaus Marte….

      Ihr Kommentar an AJD, den finde ich nun wirklich gut.

      Und den Fall Hollenweger habe ich auch mitverfolgt, und finde er muss entschädigt werden.
      Das man jemanden derart ruinieren kann und dann einfach Ausflüchte vorbringen kann um jede Verantwortung für die eigene Unfähigkeit abzuwälzen….. Ein mieses Zeugnis für die hiesige Gerichtsbarkeit.
      Werden die nicht tun, denn er ginge um viele Millionen und dann gäbe es womöglich ein Köpferollen in so mancher Amtsstube.

      Da kommt mir der Fall Erwin Sperrisen in den Sinn, er war ja Guatemaltekischer Polizeipräsident.
      Wäre die Weltwoche nicht gewesen, den hätte man lange Jahre versorgt….. Unschuldig, und ich möchte behaupten wieder besseres Wissen.

      Und dabei denke ich auch noch an den so verteufelten Slobodan Miloschewitch, Ex-Präsidenten Jugoslawiens.
      Dessen Jugoslawientribunal habe ich auch mit-gelesen.
      Die Schweizerin Carla del Ponte hat dabei jedes gesunde Rechtsempfinden verhöhnt.
      Leider muss ich sagen, im Falle Jugoslawiens wurden wir in ungeahntem Ausmass belogen.

      Hier die beste Abhandlung darüber, eine kurze Fassung über ein langes Thema.
      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/04/05/das-jugoslawien-tribunal/

      Bald einmal kommt ja die sogenannte Justizinitiative vors Volk.
      Ob es aber was ändert wenn die Bundesrichter nicht mehr nach Parteibuch gewählt werden ?
      Ich denke, auch damit wird sich nichts ändern.

      Aber man sollte die Diskussionen noch abwarten.

  25. Der Fisch stinkt vom Kopf her! Das ist und bleibt halt so, wenn ich unsere sogenannten Eliten betrachte. Wenn der Einsatz unserer BR für unser Land nur halb so gross wäre, wie sie sich für das Ausland engagieren, könnte man vielleicht einen Funken Hoffnung haben. Aber dazu bräuchte es auch ein gewisses Mass an Kompetenz, Intelligenz und Durchsetzungsvermögen, was alles auch nicht sehr gross vorhanden ist. Also ist eine Hoffnung auf Einsicht und Besserung nicht in Sicht, umso mehr die grossen Konzerne fast ausschliesslich von Ausländern geführt werden, denen die Schweiz vollkommen egal,ihre Boni aber umso wichtiger sind.
    Und am schlimmsten: das Volk träumt weiter….

  26. An alle, die meinen, Sie verdienen nicht genug:

    Schulen Sie um, werden Sie Anwalt bei Walderwyss und arbeiten Sie für 1150 CHF pro Stunde für Ueli Maurer und sein BBL.

    Sie müssen auch nichts können, zumindest spielen Gesetze keine Rolle.

    Es reichen gute Drähte zum Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht.

    Im BBL werden jährlich 40 Mia zum Bauen und für die IT verteilt. Geschätzte 30% mehr als notwendig.

    Die Doofen dürfen manchmal hierzu Zeitungsartikel lesen, so dass so was nie wieder vorkommt! 🙂

    https://www.schweizer-illustrierte.ch/stars/schweiz/adam-quadroni-packt-weiter-aus-das-dreckigste-kommt-erst-noch

    Weiss jemand, was nun das Dreckigste ist?

    Als Nationalrat Bern oder Ständerat in Zürich, würde ich mich mal damit auseinandersetzen, falls man da überhaupt dran kommt und nicht verselbstmordet wird?

    Klaus Marte
    Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich

    • Nun ja……

      warum erwähnen sie ausgerechnet Ueli Maurer ?

      Ich finde zwar das er für sein Amt eher zu weich ist, aber als Bundespräsident schlägt er sich sehr gut.

      Bei Maurer weiss ich ein wenig wovon ich spreche, ich war in seiner RDF.-Kp.II/6.

      Aber bei den Sozialisten sind derlei Praktiken in jeder Form sehr häufig…… ich würde sagen, viel häufiger.

    • Lieber Herr Roth

      Ich erwähne Ueli Maurer, um Sie zu provozieren, da Sie ihn ja so unterstützen, obwohl Sie nicht alles wissen, aber eben so tun als ob. 🙂

      Konkret: Er war verantwortlich für die Datenlieferung der Bankmitarbeiter an die USA.

      https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/maurer-stellt-ansprueche-der-usa-ueber-schweizer-recht/story/21422224

      Da habe ich wenig Mitleid, aber egal.

      Dann habe ich ihm persönlich einen Brief geschrieben und informiert, dass sämtliche Daten aus der ALV via SAP in die Cloud und von dort zur NSA wandern.

      Er hat nicht wirklich eine Antwort gewusst, aber ein Mitarbeiter hat mir wenigstens bestätigt, dass Herr Maurer meinen Brief persönlich gelesen hat.

      Dasselbe passiert mit sämtlichen SAP-Daten der Schweiz im Moment.

      Stört Sie das nicht?

      Werden so arabische Attentäter gefunden?

  27. Nun, Herr Stöhlker, dann erklären Sie mir doch bitte warum

    – Massenweise Grenzgänger aus DE; FR; IT; AT in die Schweiz kommen
    – zehntausende aus dem Europäischen Utopia (EU) in die Schweiz ziehen
    – warum Sie noch nicht geflüchtet sind

    wenn es hier in der Schweiz so schlimm ist?

    Haben Sie auch bemerkt dass nur noch „Shithole Countries“ in die EU möchten und es in den entwickelten EU-Ländern Austrittsbewegungen gibt? Sogar das interesse der TR hat merklich nachgelassen.

    Könnte es sein dass Sie betreffend der EU genau so verblendet sind wie die Apparatschniks des sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadieses vor 30 Jahren?
    Solange die ganzen Risse noch mit (vornehmlich) deutschem Steuergeld übertüncht werden hält das Konstrukt noch zusammen aber wehe wenn die niebelungentreuen Germanen einmal nicht mehr zahlen wollen oder können…

  28. Herr Stöhlker
    Wenn sie laufend das Gefühl haben, über unsere schöne und erfolgreiche Schweiz lästern zu müssen, so gehen sie doch bitte in unser nördliches Nachbarland mit seiner ausserordentlich erfolgreichen Willkommenskultur zurück. Danke.

  29. Gute Analyse. Meiner Meinung nach geht es uns allen zu gut. Mit meinem Baujahr 1954 und Geburtsort Hamburg habe ich den Rest des Wiederaufbaues mitbekommen, die Vollbeschäftigung, war von den ’68 beeindruckt und als Student gegen alles mögliche auf der Strasse. Es gab Dinge und politische Sachverhalte, für die es zu kämpfen lohnte, weil deren Erfolg sich unmittelbar auf sein eigenes Leben und das vieler anderer ausgewirkt hat. Politiker waren teilweise echte Schwergewichte mit Aussagekraft und Charisma. Firmen hatten noch ein soziales Bewusstsein, weil sie wussten, das ihr Erfolg auch der Erfolg der Mitarbeiter ist, seinen sie noch so klein.
    Der Hauptsatz aus dieser Zeit für die Kinder war – Du sollst es einmal besser haben.
    Jetzt haben sie es besser – aber haben sie es wirklich besser ? Haben Waren noch einen Wert, wenn man alles immer und zu jeder Zeit bekommen kann ? Haben Reisen noch einen Reiz, wenn man immer überall ohne Probleme hinfahren kann ? Wofür lohnt es sich, politische Schwerstarbeit zu leisten ? Kann ich den Beruf machen, den ich möchte oder macht den schon längst ein Automat ? Und habe ich überhaupt die Chance auf einen Arbeitsplatz ? Komme ich mit dem Lohn aus ?
    Ich glaube, uns steht ein gewaltiger Umbruch hervor. Greta ist mit ein erstes Anzeichen worum es geht – um unser aller Wohl. Und das der Erde, die uns unseren Wohnraum gibt und uns ernährt.

    • Machen Sie Greta einmal klar, dass zur Zeit 1500 Kohlekraftwerke im Bau sind, dass die Schfffahrt mit Schweröl die Luft verpestet und keine taugliche Alternativen vorhanden sind.

  30. Ist doch dummes Geschwätz. In der Schweiz fliesst Milch und Honig, schauen Sie doch mal nach Italien.
    Solange WIR Bürger noch entscheiden können, geht esvuns gut. Nur die Vasallen aus Brüssel wollen und auf EU Niveau drücken.

  31. Na ja, wie ich bei IP schon mehrfach kommentierte, WILL DAS STIMMVOLK(VIEH) DIES GENAU SO! Der Souverän hätte es ja in der Hand, dieser unsäglichen Entwicklung den Riegel zu schieben. Aber nichts geschieht. Weder bei den Wahlen, noch bei den zahlreichen Abstimmungen zu den Themen PFZ, Steuern, Gebühren, etc., etc.. Offensichtlich möchten die Schweizer Arbeitssklaven diese Entwicklung in genau der nun stattfindenden Richtung! Sie WOLLEN Dumpinglohnkonkurrenz aus dem Ausland, ü50er-Entsorgung, immer höhere Gebühren, mehr Staat (Etatismus) und horrende Immobilienpreise. Anders ist das Stimm- und Wahlverhalten der Schweizer Bevölkerung nicht zu erklären – ausser man unterstellt dem Souverän eine cerebrale Insuffizienz, was mir natürlich nie in den Sinn kommen würde. So gesehen erinnert die helvetische Entwicklung sehr stark an das römische Reich – zuerst mit Willenskraft und jahrhundertelanger Entbehrung aufgebaut, um sich dann innert no time aufzulösen. Mich persönlich stört diese ungehemmte Selbstgefälligkeit der Schweizer Bevölkerung genauso wie den Author, weshalb ich die Konsequenzen gezogen und mich von dieser Zivilgesellschaft weitestgehend verabschiedet habe. Bin aber nicht ausgewandert, wie dies einige dumpfe Beiträge dem Author nahelegen, sondern halte den Träumern in diesem Land bei jeder Gelegenheit den Spiegel vor – genau wie dies der Author in diesem Artikel gekonnt formuliert.

    • Sind Sie schon einmal in Afrika gewesen? Dann wuerden Sie anders argumentieren.

    • Dank unseren „sozialen‘ Errungenschaften (Krankenversicherung als Beispiel, aber auch Pensionskassen und andere mehr) sind bald alle und alles so verbandelt, dass jeder irgendwo Abstriche machen müsste, wenn er sich gegen den „Mainstream“ wendet. Unsere Eliten sind mehrheitlich von uns gewæhlte Schaumschläger, die ihre eigenen Interessen über die der Bevõlkerung stellen.

  32. Das grösste Problem der Schweiz und auch Europas ist die immer grössere Zuwanderung aus Afrika. Es werden hunderte von Millionen kommen, man ist daran alle Widerstände dagegen zu beseitigen. Ich verstehe auch, dass all die Menschen kommen wollen. Die Lebensumstände hier sind um Lichtjahre besser. Aber eines ist klar: Wer Afrika zu sich holt, der wird zu Afrika.

    • Sehr gute Idee die Deutschen wissen eh immer alles besser wie der Grübel damals, als die UBS fast am Ende wer. Noch heute sagt er bei jedem Interview: Da müssen sie misch fragen, da komme ich draus.

  33. In vielem bin ich mit ihnen einverstanden Herr Stöhlker. Einiges sehen sie ziemlich falsch. Aber ich kann ihnen sagen, was das Problem der Schweiz ist:
    Unser Problem sind die sogenannten Bürgerlichen Parteien CVP und FDP. Immer mehr schauen diese beiden Parteien, dass die Grünen und Roten bei uns die Macht übernehmen. Und das heisst schlussendlich, dass wir nach den Wahlen im Herbst das Rahmenabkommen unterschreiben werden. Und weiter heisst das, dass wir noch mehr Tür und Tor aufmachen werden für Migranten die vor allem unsere Sozialsysteme belasten.
    Mit dem Rahmenvertrag sind wir praktisch in der EU, einfach ohne Mitspracherecht. Bei 28 Mitgliedern hätten wir da eh nicht viel zu sagen. Aber wir werden ausgenommen werden, wie eine Weihnachtsgans. Und wehren geht nicht, denn wir unterschreiben, dass Brüssel immer das letze Wort hat, sollte es Unstimmigkeiten geben zwischen uns und der EU. Unser Lebensstandard wird auf den der EU sinken. Und der ist wesentlich tiefer, auch wenn sie etwas anderes behaupten.
    Unser Sozialstaat zieht Migranten an, wie das Licht ……… Der Sozialstaat kostet schon jetzt über 100 Milliarden jährlich. Und mit der Ueberfremdung verlieren wir unsere Heimat, unsere Kultur, unsern Wohlstand und sehr vieles mehr. Sie sagen es, Sorgen braucht man sich über Kinder und Enkel zu machen.

  34. Eine ziemlich heftige Tirade, die Sie da von Stapel lassen, lieber Herr Stöhlker. Ich kann nicht allem zustimmen, aber dass die Schweiz (schon lange) kein Sonderfall mehr ist, ist absolut richtig und kann nicht laut genug gesagt werden. Leider ist dieses Denken noch in vielen Köpfen verankert und zwar nicht nur bei den einfachen Leuten sondern auch bei der sogenannten Elite.
    Wir schauen teilweise zu stark aufs Ausland. So wird u.a. gewünscht, dass
    die Maturitätsquote auf ausländisches Niveau gebracht wird. Statt Leistung zu verlangen und zu fördern, wird das Niveau nach unten angepasst und ein weiterer Vorteil der Schweiz verspielt.

  35. Leider nur Geschwafel eines Preussen.
    Wieso übersiedeln Sie nicht nach Berlin
    wo nichts weiter als rote Zahlen exportiert werden.
    Nichts kapiert, eigentlich ist jedes Widerwort sinnlos.
    Aber nicht darauf einzugehen wäre undemokratisch, jedoch Mitbürger für Schwachmaten hinzustellen, ist Dummheit.
    Suhlen Sie sich woanders.

    • Hey Bob
      Bob war früher eines meiner Spielzeuge und musste für vieles hinhalten- und es passt zu deinem lausigen Kommentar, ohne Inhalt, ohne Fakten, einfach mal so draufgehauen. Bob als typisch schweizerischem Ursprung will Herrn Stöhlker raus schmeissen? Ok, ich kenne deine Visage ja auch nicht. Bob ist einfach Bob, so nichts sagend wie sein Name, welcher Herkunft wohl?

  36. Rundumschlag Stöhlker, totale Entgleisung – Schlagwörter und Gedöns. Was ist anders seit dem letzten Gastbeitrag? Heute beschreibt er sich selbst, ein Lösungsansatz ist daher nicht erwähnenswert. Ob er’s bemerkt hat? Er glaubt an den Inhalt dieses Artikels. Übrigens bringts ein Missionar seine Haltung kurz und bündig auf den Punkt. Ist eben eine Glaubensfrage, oder doch eher eine Frage der Haltung?

  37. Lieber Herr Stöhlker
    Ja!!! in vielem haben Sie recht, aber nur bissige Kommentare schreiben ist einfacher als mit klaren und verständlichen Worten zu schreiben was denn zu tun wäre.
    Die dir viel haben, werde immer noch mehr haben und die nicht viel haben immer weniger — und doch wählen/stimmen die, die wenig haben immer für die die viel haben, in der verblendeten Hoffnung vielleicht auch mal zu denen zu gehören die viel haben. In der Zwischenzeit müssen sie 2 schlecht bezahlte/wertgeschätzte Jobs annehmen um überhaupt alle Rechnungen zu bezahlen!

    Also was ist zu tun?

  38. Stöhlker unterschätzt völlig, wie unglaublich gut es der „B-Schweiz“ geht. In keinem anderen Land der Welt kann man mit durchschnittlichen Leistungen auch nur annährend soviel Geld verdienen wie in der Schweiz (auch unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten).

    Schaue ich mich im erweiterten Bekanntenkreis um sehe ich da: Grosse Häuser/Wohnungen, dicke Autos davor, mehrere Fernreisen im Jahr. Ermöglicht durch 08/15 Jobs ohne Führungsverantwortung oder Leistungsdruck.

    • @ Michael

      Erbringen Sie denn überdurchschnittliche Leistungen?
      Ihrem Geschreibel nach wohl nicht!

    • @ Michael

      offenbar ein weiterer Deutscher, der auf Moll macht und uns weismachen will, was zu tun ist.
      Warum sind Sie denn noch in der Schweiz???
      Sie können von Land zu Land hüpfen und werden überall den Oberlehrer spielen; dies ist jedoch Ihr Problem und nicht das des jeweiligen Aufenthaltslandes.

  39. Nur eine Frage Herr Stölker, warum leben sie noch hier, wenn doch alles so schlecht ist? Vielleicht wollen sie doch wieder nach Deutschland zurück?

    • Lieber Donald,

      leben Sie noch in der Zeit des Kalten Krieges ?? Da wollte man doch auch jeden kritisch eingestellten Zeitgenossen subito nach Moskau abschieben.

      Das einzig bedenkliche an der Thematik ist ja nur, dass der Artikel von Herrn Stölker und nicht von einem (L)Eidgenossen verfasst wurde.

    • @donald, vielleicht weil der deutsche zum schweizer bürger wurde.. und weil damals alles noch viel besser war…lol

    • @Donald
      Bitte sparen Sie sich doch solch unnötige Gifteleien. Was bringt das? Missstände im Land/in der Gesellschaft aufzuzeigen und diese zu thematisieren ist nicht nur ein patriotischer Akt, es ist unsere Pflicht als Bürger dieses Landes. Seien Sie besser froh, dass einer den Mumm hat, Klartext zu reden. Gehen Sie doch besser zurück – zum Studium der NZZ und den anderen Massen-Beblödungs-Medien.

    • Nur eine Frage, Donald, warum kritisierst du nur wie die meisten statt etwas zu tun? Herr Stölker hat Recht, oder laufen Sie mit geschlossenen Augen durch die Welt? Ahja, genau, ein Schweizer, typisch Bünzli und immer die anderen, niemals selbstkritisch. Stimmts? Viel Spass!

    • @Donald: Sie finden die Situation in der Schweiz also gut? Sie freuen sich, mit ü50 ausgemustert zu werden? Sie finden es löblich, in überfüllten öV-Containern zu ihrem unterbezahlten Job zu karren? Sie wollen mehr Staat und höhere Gebühren überall? Sie finden exorbitante Immobilienpreise und düstere Zukunftsperspektiven für unsere Jugend o.k.? Und das einzige Argument gegen den Author ist die nahegelegte Ausweisung aus der Schweiz? Lieber Donald, Ihnen unterstelle ich nun – wie in meinem anderen Artikel erwähnt – eine cerebrale Insuffizienz. Sie haben keine Ahnung vom durchschnittlichen Leben in der Schweiz oder aber eine autistische Greta-Störung.

    • Lieber Donald,
      lieber Eidgenössischer.

      Ich lebe gerne und meist sehr vergnügt in der Schweiz; auch habe ich seit 47 Jahren sicher mehr Steuern und andere Abgaben geleistet als die meisten Schweizer, die, wie Sie beide auch, gegen mich reklamieren.
      Der Witz ist, dass die meisten Schweizer Ihrer Art zu den Verlierern zählen, während die meisten Ausländer Gewinner sind. Warum dies so ist, darüber sollten Sie einmal nachdenken.

    • ach allerliebster Herr Klaus J. Stoehlker, nun kommt doch wieder Ihr Innerstes, das Sie auch nicht mit einem Stück Papier wo Schweizer Pass draufsteht überblenden können zum Vorschein, mit dem sinnlosen Geplapper betreffend der vielen Steuern die Sie angeblich bezahlt haben, wissen Sie was, das interessiert hier kein Mensch. Also schön wieder runterkommen vom sich selbst zurecht gebastelten hohen Ross und einfach keine typischen Besserwisserkommentare mehr abgeben, und da Sie ja so etwas von ausgezeichnet sind, schauen Sie doch mal zu dass wenigstens der neue Flughafen Ihres zweiten Passes, in Berlin fertig gebaut wird, dort sind genau solche Qualitäten mit denen Sie sich ja brüsten dringendst gefragt, weil und das wissen Sie sicher auch, wird er sonst niemals fertig gestellt. Ich wünsch Ihnen einen wunderschönen Tag und gehen Sie in der Nacht in Sich und überlegen Sie sich wie Sie ankommen beim Leser mit solchen Beiträgen.

    • Geri

      Ich muss Ihnen Recht geben. Ich verstehe nicht ganz, wie die Wertigkeit eines Beitrags (oder hier einer Frage) mit den Steuerbeiträgen der jeweiligen Verfasser zusammenfallen. Schaffen Einkommen und Vermögen automatisch Legitimation?

      Ich frage mich ohnehin, ob dieser Beitrag überhaupt vom richtigen Herr Stöhlker war. Würde ein Kommunikationsprofi so schwach argumentieren und sich zu Generalisierungen hinreissen lassen? Zumindest hoffe ich, dass dem so nicht ist.

  40. Die Stauffacherin – ein Gleichnis zum Artikel Stöhlker:

    Aufzug 1 Szene 2 – (frei nach Schiller)

    Gertrud (Stauffacherin) schlägt ein Bündnis vor.
    In Schwyz unterhalten Pfeifer und Stauffacher sich über den Krieg mit Österreich. Pfeifer ist der Meinung, dass Österreich die Schweiz nach der Eroberung für immer annektieren würde. Danach geht Pfeifer.

    Stauffacher (hier Herr Stöhlker) nimmt traurig auf einer Bank Platz.

    Zu ihm gesellt sich seine Frau Gertrud (Stauffacherin), muntert ihn auf und überredet ihn, gegen den Landvogt ins Gefecht zu ziehen, da dieser ihm früher gedroht hatte.

    … das waren noch Zeiten…

  41. Geschätzter Herr Stöhlker,

    Herzlichen Dank für diesen Kommentar.

    Grundsätzlich schliesse ich mich der Erkenntnis an, dass dieser Tage eine neue Weltordnung im Entstehen ist – mit allen Verwerfung, die dies für die „alte“ Ordnung mit sich bringen wird. Sei das nun die Ablösung der USA durch China als Hegemonalmacht, die wiedererstarkten (oder niemals erloschenen) Expansionsträume Russlands, die primär innenpolitisch bedingte Handlungsunfähigkeit der Europäischen Union im Lichte ständiger Zerfallstendenzen, und die vielen daraus resultierenden Stellvertreterkriege nah und fern. Und nicht zu vergessen die immerzu agressiveren und nationalistischeren Tendenzen, wo man denn nur hinschaut. In vielerlei Hinsicht fühle ich mich zeitweilen in Zeiten zurückversetzt, an deren Ende jeweils grosse überregionale Konflikte standen. Vielleicht hat sich die Menschheit insgesamt aber einfach auch nie wirklich weiterentwickelt, sondern in der Zwischenzeit einfach eine gute Ablenkung im Geldverdienen gefunden. Das alte System hat aber spätestens seit der Finanzkrise 2008/09 seine Legitimation verspielt. Und so ist eine Neuordnung unvermeidlich – auch für die Schweiz.

    Was meine Wenigkeit betrifft, bin ich zeitweilen verblüfft, wie sich die Dinge seither entwickelt haben. Nehmen wir symptomatisch nur das neue imperialistische Gehabe in Brüssel während der Verhandlungen des institutionellen Rahmenabkommens mit der Schweiz (oder während des Brexits). Wurde diese Institution nicht einst gegründet, um kriegerische Auseinandersetzungen durch wirtschaftliche Verflechtung zu verhindern? Worin liegt die Legitimation, diese wirtschaftliche Verflechtung nötigenfalls auch durch Repressalien – und entgegen jeglicher berechtigter Bedenken – zu erwirken? Worin liegt die demokratische Legitimation, Demokratie auszuhebeln?

    Man muss fairerweise aber sagen, dass die Schweiz hier bei Weitem kein Opfer ist. Wir haben lange genug von unserem Opportunismus auf Kosten anderer profitiert. Dass dies Begehrlichkeiten geweckt hat, scheint auf der Hand zu liegen. Immerhin gibt es in der Schweiz etwas zu holen. Und der Bundesrat – mit freundlicher Unterstützung des Bundesgerichts – haben diesen Begehrlichkeiten schrittweise den Weg geebnet und gleichzeitig die eigenen Institutionen geschwächt. Berechnenderweise oder aus purer Naivität, ich weiss es nicht. Sicher ist jedoch, dass die eigene Verhandlungsposition bei einer 60% Aussenhandelsabhängigkeit von der EU denkbar schlecht ist. Dass dem jedoch so ist, scheint mir seinerseits wiederum das Resultat mangelhafter Voraussicht (und Absicherung). Dass dies im Innern nun zu gesellschaftlichen Spannungsfeldern führt, ist logisch.

    Ich stimme Ihnen jedoch nur zum Teil zu, dass „derweil das Niveau unserer politischen Elite laufend weiter absinkt“. Ist dieses Niveau nicht schlussendlich vor allem auch ein Spiegel dessen, in welchem (geistigen) Zustand die Bevölkerung selbst ist, welche eben diese politische Elite zuvor gewählt hat? Erinnern Sie sich nur beispielsweise an Ihr Vaterland: Die NSDAP wurde damals am 31. Juli 1932 von 37.3% der Deutschen zur stärksten Fraktion im Reichstag gewählt. Und die „Judenfrage“ reicht geschichtlich weit stärker zurück, und über die Ländergrenzen hinaus. Sie war (und ist) leider kein Deutsches Phänomen jener Zeit. Sie ist universelles Symbol für die Degenerationsfähigkeit des menschlichen Umgangs mit der Andersartigkeit – vor allem im Lichte der eigenen Abstiegsangst.

    Dass Sie – Herr Stöhlker – sich als Kommunikationsprofi nun an der sprachlichen Verrohung des politischen Diskurses stossen, ist absolut nachvollziehbar. Ist sie aber nicht viel mehr Symptom für ein tiefer liegendes Problem: die mangelhafte Bereitschaft zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Andersartigen, gepaart mit der mangelhaften Fähigkeit, gemeinsame und tragfähige Grundlagen herauszuarbeiten. Ist der Trump’sche Wahlkampf nicht auch ein weiteres Sinnbild dafür, dass faktenbasierte und vernunftsgesteuerte Auseinandersetzung einem grossen Teil der Wählerinteressen grundsätzlich vorbeisegelt und deshalb neue Strategien notwendig sind? Auch, weil die Notwendigkeit für eben eine solche faktenbasierte und vernunftsgesteuerte Auseinandersetzung zusehends abhanden zu kommen scheinen?

    Und so bedaure, ich, dass Sie mit Ihrem normativen Weckruf schlussendlich nur wiederum exakt diese Abstiegsangst bedienen, die in der Vergangeheit immer wieder zu verhärteten Bipolaritäten geführt hat. Ist es nicht gerade diese antiquierte Gewinner-Verlierer Mentalität, die dieser Tage die alten Meins-Deins, West-Ost, Gut-Böse, Links-Rechts, Wir-Die, Christ-Muslim oder Was-der-Geier-Was Denkmuster wieder auflodern lässt?

    Als ursprünglich Deutscher Wahl-Helvetier sind Sie in einer wunderbaren Position. Gerade Ihr Deutscher Hintergrund würde Sie doch dazu legitimieren, beispielsweise Parallelen zu ziehen zu 1989-91, als die BRD wesentlich dazu beigetragen, dass ähnliche Übergänge auch friedlich geschafft und Mauern eingerissen werden konnten. Diesen fundamentalen Gedanken vermisse ich leider in Ihrem Diskurs. Schade eigentlich; Sie hätten Ihrem legitimen Weckruf auch eine ganz andere Richtung geben können…

    • Grossartig formuliert, Chapeau.

      Die Macht des Stärkeren bis auf weiteres der bedeutsame Faktor in unserer „Weltordnung“.

    • QWeckruf 2.0…

      Ihr Kommentar ist gut, aber es gibt da einige Denkfehler…..

      2 seien hier angesprochen.

      Zitat :
      ….Sei das nun die Ablösung der USA durch China als Hegemonialmacht, die wiedererstarkten (oder niemals erloschenen) Expansionsträume Russlands….
      ——–

      Russland hat in seiner Geschichte nur unter dem Kommunismus Europa bedroht, ansonsten war es verglichen mit anderen Nationen geradezu harmlos, angesichts seiner Grösse.

      China hat wie Russland auch nahezu nur im inneren seines heutigen Gebietes Kriege geführt.
      China hat zudem bei nahezu allen Kriegen gegen Auswärtige Gegner jämmerlich versagt.
      China ist von der Erziehung und Mentalität seiner Bevölkerung her eben keine Kriegernation.

      Aber sie unterdrücken und Führen ihr eigenes Volk mit eiserner Hand, ja verbrecherischer Brutalität.

      Was wird sein, angesichts unserer lahmen Bundes-Luschen wenn China wirklich mal Hegemonialmacht Nr. 1 sein sollte ?

      Nicht auszudenken….. an was die uns dann anpassen werden….. wie ein „Rahmenabkommen“ mit dem Verbrecherregime aussehen würde.

      Russland halte ich für einen Teil Europas……mit Putin ist nicht ein beliebig handzahmes Kätzchen an die Macht gekommen, sicher, aber ein Mann der durchaus Rational denk und Europäisch handelt.
      Würde Ferkel so rational handeln, wäre es um Europa besser bestellt.

      Putin ist das bislang beste was man dort je hatte, aber wir was tun wir…… wir rümpfen die Nase weil Putin kein linksversiffter Idiot ist ….. aber unsere Presse links Tickt und das somit einfach nicht abkann…..
      Erinnern sie sich noch an Jelzin ? Na, und warum mäkeln sie dann über Putin ?

  42. Ist der Verfasser dieses Artikels ein Bauer? Jeweils wird gejammert bis zum Umfallen. Wenn ich in den Ferien meinen Lebensstandard mit europäischen Nachbarn vergleiche, geht es mir weitaus am besten. Die Züge funktionieren, in Dübendorf oder Kloten finde ich bezahlbaren Wohnraum, der Lohn ist hoch, die Steuerbelastung vernünftig, Das Ferienhaus im Jura kostet fast nichts. Die Ausbildungen in der Schule und an der Uni sind gut. Die Schweizer Wirtschaft funktioniert – tragen wir Sorge zu unseren hervorragenden Standortbedingungen. SP und Grüne bringen uns selbst verschuldete Armut, weniger Freiheit, Etatismus und sozialistische Profiteure.

    • @ Andreas Rettenmund

      Was das Thema “Geld – Kredit – Banken – Geldsystem“ betrifft, sind die Schulen und Hochschulen / UNI, sowie sozusagen die gesamte Politik, bedenklich schwach!!!

      Das eine bedeutende Schweizer Hochschule in Zürich, und deren Professoren, noch vor einigen Jahren einen “UBS-Hörsaal einrichten wollte, passt haargenau zum “Finanz-Gehirnwäsche-Unterricht“ Made in Switzerland.

      Die Zukunft wird die Beweise noch liefern, und für die Bevölkerung verheerende Auswirkungen haben.

  43. Ja Herr Stöhlker……

    Nur warum eigentlich wollen immer noch alle in die Schweiz kommen, wo wir ( SVP-ler ) doch froh wären sie würden bleiben wo sie sind.
    Die Schweiz macht Fehler auf Fehler, aber Momentan ist sie noch Spitze. Aber wir leben von der Substanz, richtig.

    Einiges wird sich bald ändern, denn es sieht bei den Herbstwahlen nach Zugewinnen für die Sozis aus.
    Das Rahmenabkommen wird dann durchgedrückt…. Wetten ?

    Noch Lügen sie sich alle darum herum, nachher wird losgehen.
    Dann werden die heiligen flankierenden Massnahmen obsolet, den man hat die Wahlen ja zugelegt.
    Und das Rahmenabkommen wird „Alternativlos“ wo man vor den Wahlen noch darüber Diskutiert.

    Was hier in der Schweiz wirklich Idiotisch ist, das sind unsere Grün-Sozis mit ihren Verbündeten, der CVP, FDP, BDP usw.
    Sie alle haben aus lauter Machtfantasie nur noch ihre Wählerprozente im Auge, agieren lieber gegen den einzige noch Bürgerliche Partei mit Gewicht, die SVP.

    Also Herr Stöhlker……

    …..die neue Staatdoktrin, die nie erklärt wurde aber Tonangebend ist, das ist der Defätismus.

    Und ist der etwas das Markenzeichen der SVP ?

    Nun ja, mir ist klar das sie darüber nicht schreiben können, denn ihre Aufträge …. Gäll.

  44. Gratulation Herr Stöhlker! Hervorragende Analyse! Schön dass sich noch jemand öffentlich getraut das auch auszusprechen. Heute im Political Correctness ist so was ja kaum noch möglich. Dann wird man ja schon als Staatsfeind behandelt, vor allem dann, wenn man die transatlantische Bindung kritisiert!

    Ich sage schon lange, der Westen ist völlig von spätrömischer Dekadenz befallen und wird genau gleich enden wie das römische Reich, wird nur viel schneller gehen. Man sehe sich nur das politische Personal im Westen an. Das zeigt immer den Zustand eines Landes an. Und der ist wirklich absolut himmeltraurig! Zudem kommt immer mehr Enteignung, neue Gesetze im Minutentakt, totale Überwachung, harte Strafen für gewisse Äusserung, vom freien Westen ist schon lange nichts mehr übrig. Heute sind wir irgendwie eine Mischung aus Hitler-Deutschland, DDR und Sowjetunion. Wobei ich mich manchmal frage, sind wir nicht schon schlimmer dran. Ein Aufstand würde mal gut tun, aber die Jugend speist man mit Komsum ab. Dazu Brot und Spiele für die Erwachsenen. Nein traurig.

    Wenn mich heute ein junger fragt, was man lernen soll, sage ich immer Mandarin und russisch und besten dort noch Auslandsemester besuchen, aber garantiert nicht mehr in den USA.

  45. Die „offizielle“ Abzocker-Schweiz! DIE POST verlangt für 14 Tage Briefpost einbehalten aktuell:
    Grundgebühr „Rückbehalten“ 14 Tage CHF 20.00
    Eilauftraggebühr CHF 10.00
    Post gemischt Privat/Geschäft CHF 5.00
    Zusatzwoche über die 14 Tage hinaus, je Wo CHF 2.00
    Total für 2 Wo Abwesenheit CHF 37.00
    Zu Zeiten von „La Suisse n’existe pas“ warens die CHF 20.00
    Und guet isch …

    • Irgendwie muss die Post ja auch die Kohle hereinbringen um die Gagen für das oberste Kader und goldene Fallschirme von Betrügern zu finanzieren.

  46. Kleiner Tip für den Wahlherbst:

    Die SVP soll doch wie die GLP eine Pheromonfalle entwickeln, im Gegensatz zur GLP allerdings mit Stromnetz ringsum.

    Wenn die Falle nach Gretchen aussieht und nach Sozialismus (ggf. Kommunismus) stinkt sollten die sog. „linksdrehenden Cydia pomonella“ schon darauf reinfallen.

  47. Ganz gut getroffen mit der Analyse.
    Die Schweiz hat tatsächlich ein Problem, das sind die sog.Eliten.
    Die Schweiz hat sich von A-Z auf breiter Front schlicht überfressen.Der Originalschweizer ist nun einmal eine besondere ,,Spezies,,oft zu gutgläubig und etwas naiv.
    Das haben die sog. Eliten von rechts bis links schamlos ausgenutzt.
    Ist das das Ende? Das muss noch lange nicht sein!
    In der aktuellen Ausführung und Entwicklung darauf kann man sich verlassen kann und wird die Schweiz nie und nimmer überleben.
    Grins,da muss man gleich anfügen,auch die EU und die hochgejubelte Globalisierung,ohne wenn und aber auch nicht.
    Die Schweiz kann und soll überleben,in der aktuellen Ausführung geht das nüchtern besehen nicht.
    Damit bleibt zu gegebener Zeit nur noch die letzte
    Option, aus einer Stunde Null der Neuanfang.
    Dafür braucht es scheinbar wenig, jedoch das alles entscheidende,die Idee Schweizerische Eidgenossenschaft soll und muss in den Köpfen weiterleben.Darum diskret etwas Abstand zum zu oft durchgedrehten Zeitgeist.

  48. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Sonderfall, weil wir von unten nach oben organisiert sind und nach dem Willen der Stimmbürger mehrere Mals pro Jahr die Bundesverfassung ändert.

    In allen anderen Systemen entscheidet eine kleine selbsternannte Elite über die Geschicke des Landes und wenn diese Elite den Karren an die Wand fahren, geben sie einfach anderen die Schuld dafür.

    In der Schweiz muss der Stimmbürger die Suppe auslöffeln, die er sich selber eingebrockt hat. Ich möchte in keinem anderen Land leben, egal ob Fürst, Lehnsherr, Generalsekretär der KP oder Präsident, ich will niemandem Untertan sein. Parteien, welche die Direkte Demokratie als unverbindliche Meinungsbefragung darstellen, bekommen meine Stimme niemals!

  49. Ersetze „Helvetier“ durch „Germanen/Gallier/Iberer/Angelsachsen“ – Selbstüberschätzung und Ethnozentrismus gibt es (fast) überall und wird auch durch den Verweis auf real existierende Defizite in der Regel nur gebremst. „Am deutschen Wesen wird die Welt genesen“ – aber was bringt es dem Hartz-Vierler, dass sein Land Exportweltmeister ist? – Kulturweltmeister Frankreich sieht sich auch weiterhin ganz vorn, warum würden sonst all die Touristen nach Paris und in die Provence kommen? – „England rules the Waves“ – dieser Stab wurde an die Special Friends mit Sternenbanner abgegeben – aber den „Continental Europeans“ zeigen wir jetzt noch mal so richtig, dass wir sie nicht nötig haben. – Dagegen sind die erhobenen Zeigefinger in der Schweiz doch viel kürzer, allein schon wegen der kleineren Bevölkerungszahl und den Quadratkilometern. Natürlich wird man nicht so gern an das untergegangene Bankgeheimnis erinnert und auch die viel gepriesene 3–Säulen-Altersvorsorge erweist sich als Schönwettermodell. Aber die von Herrn Stöhlker gerügten Schweizer Wohlfühlmedien berichteten – ausser über Roger Federer – am liebsten darüber, dass die Schweiz in gaaaanz vielen Rankings Spitzenreiter ist. Schönen Mittwoch miteinander im schönen Schweizerland!

  50. Haha! Die „Kicher“-Medien der SRG. Treffend formuliert!

    Super Artikel, Herr Stöhlker. Ich denke, wir Helvetier werden uns wohl oder übel den sozialen Umwälzungen, die da im Gange sind, stellen müssen. Es ist naiv, vor allem in der heutigen Zeit, sich für irgendetwas auf den Staat zu verlassen, sei es Altersvorsorge oder Bankenrettung oder sonst etwas. Wir müssen wieder anfangen, selber zu denken und selber Verantwortung zu übernehmen. Was mir bislang Sorgen bereitet, ist die unglaublich grosse Naivität von Herr und Frau Schweizer. Wir scheinen immer noch in unserer gemütlichen Blase zu leben. Alles deutet darauf hin, dass wir künftig den Gürtel enger schnallen müssen. Doch das tut uns gut. Die Grossmutter ist auch schon mit wenig ausgekommen. Ebenfalls werden wir künftig wohl „früher aufstehen“ müssen, um uns im global-kompetitiven Umfeld erfolgreich durchzusetzen. Da heisst es für uns Helvetier, uns auf unsere Stärken zu besinnen und dann „Gring abe u seckle“.

  51. Nicht nur die Preisen sind Wahnsinn auch die Qualität ist oft ein Witz . Das soziale Leben genau so ,Grüezi mittenand und das war es dann .

  52. es wird der Tag kommen wo der Euro platzt, Deutschland am Boden liegt und wir Schweizer all die PFZ’ler die uns nur noch Steuergelder kosten, einfach aus unserem kleinen Ländchen raus schmeissen sammmt Anhang. So wird es kommen, dann sinken wieder die Wohnungsmieten und wir sind wieder unter uns, ohne die Grossklappen vom Grosskanton. Lieber Herr Klaus Stöhlker, wie schon Wolfgang Schäuble sagte; ein Jeder kehre vor seiner eigenen Türe, sprich dort von wo er her komme.

    • Wegen dieser sich ausbreitenden Meinung, mit der sie nicht allein sein dürften, investiere ich als „Fremdarbeiter“ (Gast wäre übertrieben, nicht wahr?) in der Schweiz minimal. Günstiges Häuschen, das allein durch die Zinszahlungen (vs Miete) nach ein paar Jahren amortisiert ist. Und dann nach Spanien, Florida, Holland oder wer sonst in der Zukunft offen ist und etwas zu bieten hat.

  53. Lieber in der föderalistischen „Bedeutungslosigkeit“ frei sein als in einem zentralistischen Moloch geknechtet, Herr Stöhlker. Es gab auch vor 80 Jahren (zu)viele die „dabei“ sein wollten.

    • hey sandro, definiere freiheit. was für dich frei ist, dürfte für andere harte arbeit sein. ich für mich erschaffe meine freiheit mit passiven einkünften und absoluter eigenständigkeit, unabhängig von allem und allem, was bedeutet, niemand sagt mir was ich zu tun und wie ih zu leben habe. und ich kann dort sein wo es mir gerade gefällt. oder reduzierst du deine freiheit auf job und genug geld? na dann… ab in deine freiheit, das ist aber immer noch die moderne knechtschaft. fakt ist, dass jeder und jede die absolute freiheit erlangen kann. ausser man glaubt an die knechtschaft, dann bleibt man halt unfrei frei.

  54. ja, es geht bergab. Die gute Nachricht aber ist: Wir brauchen ’nur‘ 10 % besser als die anderen zu sein. Das Gefälle reicht aus, damit die Butter herbei fliesst.

  55. Der Coiffeur für 80.- geht ja noch. Der richtige Raubzug findet bei unseren Renten und Pensionskassen statt. Und die CH-Wirtschaft wird durch unfähige Politiker zugrunde gerichtet zugunsten von amerikanischen Multis. Gilt nicht nur für den Finanzbereich. Dass dann keine Arbeitsplätze mehr da sind, merkt man erst in 10 Jahren. Der Generation Y wird es egal sein. Hauptsache es gibt noch Arbeitsplätze in der geschützten Werkstatt Staat, praktisch unkündbar und mit total überrissenen Löhnen.

    • Habe noch nie mehr als 50.- für Haare schneiden bezahlt. Auch in Zürich. Und in Uster macht es der Kurde für 25.-. Hört doch bitte auf mit diesem Pessimismuss und Jammern auf hohem Niveau. Servelat mir Brot gehören auf den Tisch und kein Filet. Wir sind alle sehr verwöhnt und dekadent geworden. Ich hoffe sehr dass wir den Gürtel bald enger schnallen müssen und wieder Bescheidenheit einkehrt. Auch im Interesse unserer Enkelkinder!

  56. Eine Lösung zur Krankenkasse.

    Medikamente kosten die Schweiz 7.5 Mia pro Jahr.

    Für Werbung wird mehr Geld ausgegeben als für Forschung.

    Die Forschung führt zu Medikamenten, die abhängig machen.

    Für 700’000 Schweizer besteht das Risiko, von Beruhigungsmittel abhängig zu werden.

    Die Schweiz nähert sich immer mehr amerikanischen Verhältnissen an.

    Vergessen darf man nicht, dass für das Vertriebspersonal neue Stellen geschaffen warden müssen. Weniger teuer, aber mindestens Sozialhilfe.

    Medikamentenpreise
    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ausgaben-fur-medikamente-steigen-auf-75-milliarden-franken
    Pharma gibt mehr Geld für Werbung als für Forschung aus
    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/marketing-ausgaben-der-pharma-gehen-durch-die-decke/story/22717937

    https://tageswoche.ch/politik/die-pharmabranche-gibt-mehr-geld-fuers-marketing-aus-als-fuer-die-forschung/
    Beruhigungsmittel
    https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jeder-10–Schweizer-nimmt-Beruhigungspillen-30198877
    Suchtabhängigkeit in den USA
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-mittel-hinter-amerikas-schmerz-ld.1364683?reduced=true

    Klaus Marte
    Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich

    • klaus zitiert die medien? das nenne ich mal das wiedergeben der medienlügen. passt zum politischen niveau hierzulande. warum nicht selber etwas tun? warum nicht lügenfrei?

      für mich nicht wählbar, aber das sind die meisten…

      oder wer bezahlt nun ihre meinung? welche firma?

  57. Lieber Herr Stöhlker.
    Da wird mir ganz schwindlig. So viel schreiben für so wenig Essenz. Das kann wohl nur ein Kommunikations-Berater aD. Was wollten Sie nun dem aufmerksamen Leser von IP mitteilen? Vom Heidi auf der Alp über die Figaros beidseits der Bahnhofstrasse zu den überbezahlten Bundesbeamten in Bern via Wladiwostok zu den 56 afrikanischen Staaten …
    Ich hab’s nicht gecheckt. Vielleicht muss man das Geschreibe ja auch nicht verstehen. In einer Woche lesen wir an dieser Stelle sicher wieder von Ihnen.

    • miro, ganz einfach: lies es nochmals, dann nochmals. es ist extrem viel essenz drin, wer es liest. also: lesen. dann nachdenken. dämmerts oder zeigt der schweizerische schlafwandel bereits wirkung?

  58. Die Linken träumen von der gendergerechten Welt und romantisieren mit ihrer Vorstellung einer gerechten Welt. Die schadenreiche Einladungskultur von Wirtschaftsmigranten wurde auch zwischenzeitlich nicht überdenkt. Die Jusofizierung der SP gespickt mit Karrierepolitikern im Stile Cedric Wermuth nimmt seinen Lauf. Ideologische Scheuklappen als Orientierungspunkt.

    Ja Herr Stöhlker, die Armut ist mittlerweilen leise angekommen in der Schweiz, fällt kaum auf und sie breitet sich unaufhörlich aus.

    Die bürgerliche Politik wollte aus der Schweiz ein Alpen Monaco kreieren und es ist ihr leider gut gelungen.

    Für den Durchschnittsbürger sieht es nun bedrohlich aus: Im 19.Jahrhundert hat man schon einmal die Armen ins Ausland abgeschoben, wahrscheinlich ist es bereits wieder soweit.

    Eine steigende Anzahl von ausgemusterten Schweizern haben sich bereit ins Ausland verabschiedet. Nur dort ist ein Leben mit der AHV und (überteuert-miesen) Pensionskasse noch möglich.

    Somalia rein. Helvetier raus. Good bye.

    • Die Schweizer wollten das so.

      Ich wünsche mir einen ganz grossen Spiegel. Dann können die Schweizer ihre Meinung mal so richtig loslassen.

    • @ Peter Dodd….

      Wie kann man nur so daneben liegen….?

      Sie haben die Probleme durchaus erkannt, aber deren Ursache keineswegs.

      Zitat :
      Die bürgerliche Politik wollte aus der Schweiz ein Alpen Monaco kreieren und es ist ihr leider gut gelungen.
      ———————

      In Monaco geht es den Menschen ausgesprochen gut.

      In Venezuela aber nicht, warum wohl ?

      Das Problem sind eben nicht die Bürgerlichen, denn die wollen Geschäfte machen, Geld verdienen, und dabei auch Steuern und Löhne zahlen.

      Die Sozis, was wollen die….?
      Unsere Souveränität aufgeben, den Wirtschaftsstandort schwächen, Gendergaga einführen, ganz Afrika und alle Islamisten aufnehmen, Frauenquoten per Gesetz vorschreiben damit auch die unfähigste noch zu einem Posten kommt, die Armee abschaffen, die Meinungsfreiheit unterdrücken, einen Gesinnungsstaat errichten, die Schüler bereits in den Unterstufen indoktrinieren, Hauptsache sie denken links, wenn sie sonst auch immer schlechter abschneiden.

      Besonders mies an der Sache ist dabei die Rolle der FDP, die aus lauter Missgunst gegenüber der SVP bei dem ganzen Mist auch noch mitmacht, selber zur Linkspartei wird.

      Aber wir sehen ja was aus der Partei von Franz Josef Strauss, der CSU in Deutschland, geworden ist…… ein Vorbild für die FDP hierzulande ?

      Also, Monaco ist nicht unbedingt mein Vorbild, aber besser als Venezuela ist es allemal.

      Wenn wir viele Millionäre in unserem Land haben ist das zuerst mal sehr gut für uns, auch für uns kleine.
      In Deutschland haben in den letzten Jahren 4000 Millionäre das Weite gesucht, Deutschland verlassen. Sowas sollte zu denken geben. Brauchen die bald eine neue Mauer gegen die Landflucht der Ausgebildeten und Vermögenden, und warum?

      Damit die Gesellschaftliche Balance erhalten bleibt, haben wir eine direkte Demokratie und Volksrechte.
      Das Problem am zunehmenden Reichtum gewisser Kreise ist die EZB in Deutschland und unsere SNB als willfähriger Zudiener.

      Das überfluten der Finanzmärkte mit Geld ist das Problem, denn es zeigt sich das diese Gelder nicht in den Unternehmen sondern auf den Konten der eh schon grossen Geldbesitzer landen.

    • Die SP verliert weiterhin an Macht, weil die Leute sie als eine Vertreterin der Dritten Welt und von Flüchtlingen wahrnehmen, die illegal in unser Land kommen und zu 95 % nicht fähig sind, sich selber zu finanzieren. Mit dieser Politik wird Wermuth nie Ständerat im Kanton Aargau, es sei denn, er macht einen anderen Wahlkampf.
      Die Grünen leben von der gegenwärtigen Stimmung wegen dem Klimawandel in Europa, aber diese Konjunkturritter der Politik werden weiterhin sich für Flüchtlinge und die dritte Welt bemerkbar machen und von diesen Themen wollen die Schweizer nichts wissen. Die Linke verfolgt Träumereien für Ausländer und gilt nicht als seriös, man bleibt bei dem, was man hat, obwohl es weiterhin im Gang abwärts geht.
      Deswegen werden die FDP und auch die SVP trotz ihrem unappetitlichen Wahlplakat im Oktober 2019 ihre Anzahl Sitze erhalten. Die CVP rudert irgendwo dazwischen und begreift sich selber nicht.

    • @Peter Dodd
      @Walter Roth

      Die Umschreibung „Alpen Monaco“ wirklich gut und bestimmt besser als „Alpen Venezuela“. Walter Roth hat einen etwas verklärten Blick auf seine SVP. Was hat diese denn eigentlich für den Normalverdiener gemacht letzthin? Peter Dodd sieht aber auch die Rolle der Linken kritisch, die von einer Garde von rhetorisch geschulten Karrierepolitiker dirigiert wird. Es fehlen eben heute die Praktiker Willi Ritschard und Ernst „Aschi“ Leuenberger im Parlament, mit ihrer Vorbildsfunktion.

      Nennen sie mir doch mal ein paar Parlamentarier (Lobbykraten) beim Namen, die nicht der Wirtschaft hörig sind?

      Die akademisch gebildeten, meistens linken Jungspunde mögen vieleicht wissen, wie es in der Uni-Mensa aussieht. Wie es in einer Schreinerwerkstatt zu- und hergeht, fehlen ihnen meistens jegliche Ahnung.

      Der Berufstraum vieler helvetischer Jugendlicher (Frauen im Speziellen) ist folgender: Im Sitzen, im Warmen und im Trockenen arbeiten bei sicherer Bezahlung. Pah…….

      Die Wohlstandsverwahrlosung als flächendeckendes Ekzem.

  59. Das einzig Gute an diesem Kommentar ist, dass kein Papier dafür verschwendet wurde.Was Hr.Stöhlker damit bewirken will erschliesst sich mir nicht. Ich denke er hat den Auftrag wöchentlich einen Beitrag auf ihrer Website zu veröffentlichen. Dieser scheint mir jedoch undifferenziert, ungenau und einfach überflüssig da -obwohl Misstände oder Fehlentwicklungen richtig aufgezeigt werden – keinerlei Hinweise wie man diesen begegnen könnte enthahten sind.

    • ja, das sehe ich auch so – es kann folglich nur eine Lösung geben: Stöhlker for President! und zwar subito, dann wird folglich alles gut! Es war schon immer einfach, die Missstände – welche es auch in der Schweiz zweifellos gibt – beim Namen zu nennen. Allerdings nennt der Artikel keinen einzigen konstruktiven Lösungsvorschlag, da hätte ich von Ihnen, Herr Stöhlker schon etwas mehr erwartet.

  60. K. Stöhlker stand Pate für den NZZ-Artikel: „Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch.“
    Fr. 80.–für seine paar Härchen? Er sollte sich einen neuen Frisör (Haarstylisten) suchen.

    • @Jöri, da stimm ich Ihnen vollkommen zu, weil das was er auf dem Haupte trägt fällt nicht unter die Kategorie Frisur. Ich weis wie ich es nennen würde aber behalts lieber für mich.

    • Aber nördlich des Paradeplatzes, für 30.-Franken beim Serben. Seine paar Häärchen kann er sich aber auch selbst abrasieren. (gratis)

    • Jöri…

      da muss ich Stöhlker allerdings recht geben.

      So mancher Friseur wollte von mir schon für meinen Glatzkopf über 40 Franken haben, ohne waschen und Kopfhautmssage…..(((-:

    • @ Geri, was immer, Fr. 80.– für die Kapuziner-Frisur, 2 Stutz pro Haar, Abzockerei!
      Herr Stöhlker, tut uns leid, der Preisüberwacher wird nicht aktiv bei Preisen, die im freien Wettbewerb festgelegt werden.

    • der braucht Fr. 80.– weil ihn sonst die Miete an so einem Ort in die Pleite treibt. Und die Miete verlangen nicht die Armen. Die Armen habe keine Lokale zu vermieten.
      Nehmt euch mal an der Nase

  61. Sehr geehrter Herr Stöhlker, im Grossen und Ganzen gebe ich Ihnen Recht. Wir Schweizer leben in einer Scheinwelt, alles bestens. Das wird uns aber von den Medien auch so täglich suggeriert. Die wirklichen Probleme werden von der Politik nicht wirklich angegangen. Es geht uns noch zu gut, jedenfalls besser als den Nachbarn. Das böse Erwachen wird kommen, zu viel hängt heute wegen der Globalisierung vom Ausland ab. Wir sind Sklaven der internationalen Konzerne. Ich glaube es wäre besser, wir würden wieder etwas kleiner Brötchen backen; auf Kosten des Wohlstandes, aber dafür mehr die Wirtschaft im eigen Land stärken und den Zusammenhalt der Bevölkerung fördern.

    • Darum die Würmer im Apfel. Er wird von innen ruiniert. Nicht klar, warum dad so schwer zu verstehen ist.

  62. Ja mein lieber Herr Stöhlker in gewissen Punkten haben Sie nicht ganz unrecht. Es herrscht schon eine gewisse Art und Weise vor allem in politscher Hinsicht. Wir haben leider alles „Beamte“ in der Regierung die nicht sehr entscheidungsfreudig sind ,sondern eher die Hose voll haben.

    Das Thema mit an die Kinder denken habe ich mit meiner 2. Tranche anderweitig gelöst. Meine Familie lebt in Österreich. Da Lässt sich im schönen und doch auch schon teuren Tirol mit dem Schweizerfranken noch einiges bewegen.

    Grundsätzlich hat die Flexibilität des Schweizers gelitten .
    Politisch würde ich jetzt den OESIS auch keine Blumen verteilen. Da braucht es 2 Dodel und eine Nutte um eine Regierung zu stürzen.

  63. Danke Herr Stöhlker! Sehe ich ähnlich, vielleicht etwas weniger pessimistisch, aber die Schweizer haben die reale Situation noch nicht wirklich kapiert und verklären die Vergangenheit, die heute definitiv nicht mehr so ist. Umso mehr verstehe ich uns Schweizer nicht, wieso die EU immer wieder als das ultimativ Böse hingestellt wird. Die EU oder zumindest der EWR ist für die Schweiz die einzige Chance nicht noch mehr in der Bedeutungslosigkeit zu versinken!

    • @Kosmopolit
      Da bin ich doch sehr gerne „bedeutungslos“, wenn die Alternative „Verknechtung à la EU“ ist. Sich einer übergeordneten Institution wie der EU offiziell anzuschliessen widerspricht einfach dem helvetischen Bestreben nach Freiheit und Unabhängigkeit. Wirklich bedeutungslos ist ein Volk, das seine Souveränität verloren hat. Oder glauben Sie ernsthaft, die EU-Stimmbürger hätten noch irgendwas zu melden?

      Nun gut, nicht dass die Helvetier noch allzu viel zu melden hätten. Die Schweiz ist ja der EU’s eifrig-streberischer Musterschüler. Doch die EU schwächelt, sie ist heillos überschuldet, nicht produktiv genug, zu heterogen, die nächste EUR-Krise ist vorprogrammiert. Aus lauter Angst vor einer Abschwächung der Wirtschaft, schwächt die SNB den CHF indem sie irre Summen von EUR aufkauft. Wenn der EUR dann so richtig talabwärts geht, wird er die CH-Wirtschaft gleich mit in den Abgrund reissen. Ich gebe dem EUR noch 4 Jahre.

  64. lieber k.s.: kriegszitat aus ihrer ursprünglichen heimat „gebe gold und erhalte eisen“. die geschichte wiederholt sich. auswanderung im visier?

  65. Ihren Kommentaren zum Trotz scheint die heute nur noch silberne Schweiz, werter Herr Stöhlker, für germanisch abstammenden Neu-Zuzüger aus wer EU ungebrochen attraktiv zu sein. „Man spricht Deutsch“ gilt nicht nur für Gerhard Polt’s Italien Ferien, sondern verdrängt bald unseren Dialekt. Und so ist es auch kein Wunder, dass der preussisch geprägte Germane sich an Führung von oben nach unten gewohnt ist und die unsrige Demokratie nicht kennt.

    Vielleicht haben wir durch die zu starke Öffnung der Schweiz zu viel unserer grossväterlichen Tugenden und der
    angestammten Kultur preisgegeben. Globalisierung und Wachstum haben die Welt bis heute auch nicht wirklich weiter gebracht.

    In Bundesbern haben wir keine drei starken Eidgenossen mehr sondern ein ängstliches Siebner-Häufchen das sich wie Dackel
    Waldi dem Diktat des torkelnd wirkenden Luxemburgers oder neu der bellenden blonden Germanin unterwirft. Das Rückbesinnen auf unsere eigenen Stärken bringt leider nichts mehr wir haben’s verpasst.

  66. Satte Analyse einer selbstzufriedener Realitätsverleugnung medialer, politischer und gesellschaftlicher „Eliten“.
    Ziehen wir uns warm an und beobachten die Pace.

  67. Warum wir uns kein Eigenheim mehr leisten können, die Löhne in der CH massiv unter Druck sind, gute Leute aus dem Mittelstand ausgesteuert werden, wir ab 50 Jahre froh sein können überhaupt noch arbeiten zu dürfen und uns in komplett überfüllte ÖV Zügen reinquetschen müssen in denen kein Mensch mehr CH Deutsch spricht … ist die ruinöse ungebremste Zuwanderung aus Nord (wie sie Herr Stöhlker), Süd und Ost verantwortlich.

    Ich frage mich ernsthaft warum Leute wie Sie, die permanent das EU Modell hochloben und die CH schlechtreden überhaupt hierhin gezogen sind und nicht in der bunten Bundesrepublik Deutschland geblieben sind, wo sie sich mit 1200 EUR brutto und 40% Einkommenssteuern problemlos den schwarz arbeitenden Syrischen Coiffeur in Berlin Kreuzberg für 10 EUR einmal monatlich leisten können.

  68. „Trump hat Europa als „loser nation“ längst abgeschrieben.“

    Das ist eine positive Nachricht für Europa.

    Trump schreibt nur ab, wenn er sich im Nachteil fühlt und/oder wenn er etwas nicht versteht.

    Die marode Infrastruktur in den USA dagegen ist real abgeschrieben; darüber spricht er tunlichst nicht.

    • @ USA- winner Nation?

      Nun ja, immerhin haben die Amerikaner einen Präsidenten der sich für sein Land einsetzt und nicht für andere.

      Die marode Infrastruktur geht übrigens nicht auf sein Konto.
      Und auch Obama hat zwar die Schulden von 7 auf rekordmässige 16 Billionen Dollar heraufgeschraubt, aber trotzdem nicht mehr sin die Infrastruktur investiert.

      Ohne die USA werden wir bals ganz andere Probleme bekommen.
      Es wäre besser sie als Teil von uns zu respektieren und auch Respekt einzufordern.

      vergleiche ich Trum übrigens mit den anderen Präsidenten, si finde ich das er uns besser respektiert wie ein Clinton, Obama, Busch, usw.
      Es waren jeweils Präsidenten der Demokraten die uns mit „Judengold“, „Nachrichtenlosen Vermögen“, Bankgeheimnis und anderen „Affären“ beglückten, ja diese Dinge förderten und uns damit zeigten wie wenig sie uns respektieren.

  69. Ich weiss nicht was Sie haben, aber der Coiffeur war noch NIE so billig wie jetzt. In Luzern gibt es massenweise Angebote für CHF 20.- bis 25.- Wenn man natürlich zum Edelcoiffeur an der Bahnhofstrasse geht ist man selber schuld…

    • Findet man in den Städten, den Haarschnitt für Männer für CHF 25 oder so.
      Aber in der Provinz wollen die Coiffeure dafür immer noch CHF 50 oder mehr. In den Gemeinden gibt es eben keine Konkurrenz und wer einen Coiffeurladen aufmachen darf wird von der Dorf-Mafia festgelegt.

    • Huch beeindruckend.
      Ob da mal jemand DIE Kalkulation offenlegt?
      Ein Einkommen mit dem man in der Schweiz den Umständen entsprechend Leben kann, lässt sich damit nicht erwirtschaften.Die Rationalisierungsmöglichkeiten sind auch begrenzt.(Vorbehalt Entwicklung von Robotern.)
      Das Zauberwort lautet den wohl eher Basarwirtschaft.
      Zwangsläufig wird sich die Schweiz in die Richting
      ,,Entwickeln,,!In Richtung Basarwirtschaft mit allen
      in die Richtung laufenden ,,Errungenschaften,,.

    • Margenim Muzafer….

      Solche Angebote gibt es, und sie werden nahezu immer von Ihresgleichen gemacht.
      Also von Ausländern die hier Orientalische Sitten einführen und Abends bis 10 noch arbeiten.
      Und sie haben meist Salons die eher an die 70-iger erinnern, denn an moderne Coiffeurgeschäfte.

      Wenn man das möchte……

    • @Mergenim Muzafer, mit den paar wenigen noch vorhandenen wirren Haaren von Klaus Stöhlker ist jeder Friseur hilflos überfordert, ausser er klebt in die Mitte einen Wischmob, ja dann vielleicht kommt er an die Frisur von Donald Trump aber nur mit sehr grossen Vorstellungsvermögen und nach einer Flasche Billigfusel von Aldi-Nord

  70. Im Grunde is „American Exceptionalism“ und „Schweizer Sonderfall (=Swiss Exceptionalism)“ dasselbe, ausser dass den Schweizern der Erfolg fehlt. Den Schweizern fehlt dieser Erfolg, weil ihnen der Mumm, die Risikobereitschaft und der Wille zum Erfolg fehlt, welchen die Amerikaner haben. Das wird vom Eigenossen kompensiert durch besserwisserisches Belehren aller anderen, ohne dabei aber selbst ein Risiko eingzugehen – man ist ja neutral.
    Warum geht es der Schweiz (noch) so gut? Weil man unversehens, d.h. die Banken, zu viel Geld gekommen ist und man 1945 das fast einzige Land in Europa war, welches keinerlei Kriegsschäden hatte.

    • Falsch….

      Den Erfolg haben wir noch.
      Wir sind noch das Erfolgreichste Modell…… die Betonung liegt auf „noch“.

      Aber wir machen laufend Fehler. Gerade erst haben wir unser Waffengesetz an die EU delegiert, also Souveränität im inneren nach Brüssel weggegeben.

      Defätismus ist hier nun Staatsdoktrin und das wird uns irgendwann das Genick brechen.
      Defätismus war es auch was unsere Nationalbank dazu trieb diesen wahnsinnigen Euro-Stützungskurs zu fahren.

      Alles um anderen zu gefallen…….

  71. Leider stimmt Ihre Beschreibung der Symptome. Aber sagen wir es anders herum:

    Liebe Schweizer, habt den Mut, selbst zu denken. Lasst euch nicht verhetzen oder einlullen! Lauft nicht den Rattenfängern hinterher! Wenn ihr mündig seid, schafft ihr alles.

    Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne fremde Anleitung zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn sie nicht am Mangel des Verstandes liegt, sondern wenn der Mut fehlt, sich seiner ohne fremde Anleitung zu bedienen.

    • Wer 70% der Schweizer und ihre Parteien als Würmer diffamiert, welche die Schweiz zersetzen, will nicht, dass die Leute denken. Er will die Schweizer mit gruseligen Feindbildern vor sich her treiben. Nach der Wahl kommen dann die Dolchstoss-Legenden.

    • Hansli, Schwachsinn, wenn sie nur der Presse dem mainstream hinterher plapern heisst das noch lange nicht das sie selber denken. Sie kauen nur das was man ihnen sagt das sie zu denken haben. Nach-Richten ist das Elixier das der Bürger in in den Nachrichten bekommt.

  72. Vielen Dank für den reflektierten Beitrag. Wenn man nur etwas die Augen offen hat, sieht man es auch so ähnlich.

    • Und wenn Sie Augen noch etwas weiter aufmachen, sehen Sie vielleicht noch etwas mehr, lieber Robert.

  73. Absolut einverstanden! Habe diese Entwicklung am eigenen Leib gespürt. Mit 55 im Banking aussortiert worden und mit 57 geschieden, da Frau sich nun endlich selbstverwirklichen möchte, habe ich mir ernsthafte Gedanken gemacht, was auf mich zukommen könnte (Altersarmut dank Scheidung und/oder tieferem Umwandlungssatz und/oder kalte Enteignung durch Negativzinsen und/oder …….). Unter Annahme eines sog. „worst case scenario“ habe ich mir in zwei europäischen Länder (Nicht-EU!) Wohneigentum gekauft (100% Eigenfinanzierung), Niederlassungsbewilligung eingeholt und berate lokale KMU’s, wie sie es NICHT machen sollten. Dies basierend auf den Erfahrungen der letzen 10-20 Jahren in der Schweiz. Es tut weh, diese Entwicklung in der Schweiz (oder generell in Europa) sehen zu müssen…….

    • Wenn Sie noch Immobilien noch kaufen könnten, dann geht es Ihnen prima!!

    • Gratulation, dann haben Sie den Hals noch rechtzeitig aus der Schlinge gezogen.

      Ich sehe es ähnlich: viele Mitbürger erliegen leider den Schalmeienklängen unserer linken Politiker von GP, SP CVP und teils FDP, wenn diese den CO2-Blues antönen, die Solidarität mit ganz Afrika hochleben lassen und den alten weissen Mann für alles Böse auf der Welt verantwortlich machen.

      Also habe ich entschieden, dem Staat mein Steuersubstrat zu entziehen, indem ich als Frugalist mein Einkommen minimiere, die Abzüge maximiere, die Solidarität (vgl oben) maximal melke und mein Kapital in die Steueroase USA transferiere.

      Nun schaue ich grinsend zu, wie andere die Verkehrsberuhigungen, die Energiewende, die CO2-Abgabe, die Kohäsionsmilliarde, die Integrationskurse, die Fussball-Fan-Zerstörungen und die Konsequenzen des Influencer-motivierten „Ich-Bin-Mir-Selbst-der-Nächste-und-Geilste“ mitsamt McD-Mülls und Avocado-Veganismus ertragen und: FINANZIEREN!

      Der/die/das Schweizerli ist wie eine Kartoffel: erst wenn er/sie/es tief im Dreck stecken, gehen ihm/ihr die Augen auf!!!

  74. Wie wahr!!!
    Ich bin kein Eidgenosse aber ein Papierlischwizer.
    Dennoch mussten meine Vorfahren sich hier integrieren und dies geschah durch harte Arbeit. Nicht durch Deutschkurse, geschenkte Mobiles und weitere Staatsgeschenke.
    Man kam hier um eine bessere Zukunft zu haben, dies bedeutete harte Arbeit, nicht negativ auffallen und Steuern zahlen.
    Die Sprache lernte man während der Arbeit auf die Baustelle. Dies gab uns Kindern die Möglichkeit hier aufzuwachsen und die Kultur wie auch die Werte der Schweiz kennen zu lernen.
    Heute ist es anders. Die Schweizer passen sich den ausländischen Chefs an. Man spricht nicht Schweizerdeutsch sondern Englisch oder Deutsch (Hochdeutsch). Meetings werden zu 98% auf Englisch geführt.
    Ich lebe aber nicht in England oder Amerika sondern hier „CH“!
    Dann haben wir z.B. Chefs wie Ermotti der theoretisch ein Schweizer ist, aber die Schweizer Werte gegen seine hohen Bonis verkauft hat.
    Ich bin kein Politiker trotzdem frage ich mich wo sind die Parteien (Links oder Rechts) wenn hier in der Schweiz tausende auf die Strassen landen?
    Es sind tausende Steuerzahler die hier leben!
    Wenn erneut Arbeitsstellen nach Indien, Polen und Rumänien ausgelagert werden?

    Die SVP will keine weiteren Ausländer rein lassen, was ich verstehe. Das Problem ist dass diese nicht mehr zu uns kommen müssen, da unsere Arbeitsstellen zu Ihnen ausgelagert werden.

    Was für eine Ironie!

    • Ja, kenne eine Familie aus Indien mit deutschem Pass in Zürich, die wöchentlich nach Konstanz zum Einkaufen fahren – mit der Bahn.

    • Schon mal an einem Samstag durch die Gässchen der Konstanzer Altstadt geschlendert? Da hören Sie nur Schweizerdeutsch.

  75. (…)Führungsfehler im eigenen Land, wie sie kleine Medien laufend aufdecken, werden erst dann medial aufgenommen, wenn es unvermeidlich geworden ist.(…)

    Die Schweizer reflektieren Ihre Handlungen sehr schlecht.

    (…)kritisch zur Führungspraxis des Bundesrats und der Verschwendung von Steuergeldern in Bern. Beide stehen kurz vor der Pensionierung.(…)

    Wird wohl diesen Herbst nicht besser werden. Die Leute werden immer „extremer“ Wählen um ihren Status Quo zu sichern.

    (…)Die Jugend spart kaum noch, was Sinn macht, denn Zins gibt es von den Banken schon lange nicht mehr.(…)

    In der Schule wird „haushalten“ mit Geld auch nicht gelehrt, steht nicht auf dem Plan. Dafür „Gender“.

    (…)Die Zürcher Zoufter und die Berner Burger, Ur-Ur-Ur-Enkel ihrer tüchtigen und marktbeherrschenden Vorfahren, leben von Renten, die ihnen das Recht geben, vom Sonderfall Schweiz auch weiterhin zu sprechen.(…)

    In Italien bezeichnet man diese „Familien“ anders. Mit kommt aber das Wort gerade nicht in den Sinn.

    (…)Derweil sinkt das Niveau unserer politischen Elite laufend weiter ab.(…)

    Diese sehr teueren Clowns braucht keiner mehr. Würmer zeigen auf andere Würmer und rufen „haltet den Dieb“. Ressourcenverteilung kann man anders machen.

  76. Wow, das ist ein Meisterwerk. Bravo! Es verdient einen Preis…..
    Er hat bereits fast alles gesagt, aber am beunruhigendsten ist, wenn man sich in Bern politisch privilegierte Wohlhabende ist und sagen: „Aber wir wollen wenig ändern, damit sind wir zufrieden! Es ist nicht nur eine schäbige Einstellung gegenüber einem Teil der wachsenden Bevölkerung, die nicht sehr gut ist…..sondern auch eine Menge Dummheiten! In einer Welt, in der sich alles schnell ändert, ist es ein langsamer, aber sicherer Tod, sich nicht anzupassen. Er vergass zu erwähnen, dass die meisten der geltenden Gesetze über die Grundrechte sowie das Bildungssystem auf Wissen und einer Bevölkerung von etwa achthundert, Anfang neunhundert basieren. Man muss kein Lügner sein, sondern ein Realist….aber wer privilegiert lebt, fährt in Limousinen vielleicht mit Chauffeur, fährt in Luxushotels und kauft im Globus und am Burkliplatz, denn er kennt die Realität der Schweiz und die Probleme der Durchschnittsschweizer, die jährlich CHF 80’000 verdienen und mindestens CHF 24’000 pro Jahr für Miete und CHF 12’000 für Krankenversicherung bezahlen. Die Kinder können weder ein Musikinstrument noch einen teuren Sport studieren…. das sind die Realitäten vieler, es würde ausreichen, nur herumzugehen und mit den gewöhnlichen Menschen zu reden, und dann würde man sofort verstehen, dass der Wandel notwendig und schnell genug sein muss. Auch die Wall Street verändert sich und die Schweizer Grossbanken aber nicht…

    • einer dieser Privilegierten ist SR Noser: „die Schweiz ist ein reiches Land. Wir können uns das leisten“

  77. Kann nur zustimmen. Ich selber bin normamer Durchschnitts-Angestellter bei einem Industriebetrieb und habe 6‘200 CHF netto. Nach Abzug Miete, Auto und Kosten für Kinder und Ehefrau bleibt kaum noch was übrig. In der Schweiz kaufen wir daher nichts mehr, schon garkein „Frisör für 85 CHF. Frisör machen wir in Deutschland für 20 Eur, einkaufen jede Woche für 60 Eur auch in Deutschland. Genauso sämtliche Kleider, Schuhe, Elektroartikel etc etc. Eine Ungerechtigkeit sondergleichen ist das leidige Wohn/ Immo thema. In Deutschland bekommt mittlerweile sogar ein Supermarkt Verkäufer mit 1‘500 Eur/ netto / Monat eine Bankfinanzierung beim Immobilienkauf mit 0,8% genehmigt. Ohne Eigenkapital, sogar 110% Finanzierungen, dh die Banken in Deutschland finanzieren den Kunden sogar noch die Kaufnebenkosten mit.
    In der Schweiz dagegen soll man „mindestens 20% Eigenkapital“ bringen, was soll das? Die Schweiz verkommt zum Reichen Paradies. Sehr bald haben wir hier Zustand wie in Frankreich 1789.
    Druck baut immer Gegendruck auf. Je teurer die Waren und Dienstleistungen in der Schweiz werden, umso mehr Waren und Dienstleistungen kaufe ich im nahen günstigen Ausland ein. Die Monopolisten Migros und Coop mit ihren lächerlichen überrissenen Preisabsprachen unterstütze ich jedenfalls keinesfalls mehr. Genausowenig Kleiderläden von „Trudi Götz“ und Co auf der Bahnhofstrasse. Dieselbe Ware kostet mich in Stuttgart und Online nur einen Bruchteil. Das eingesparte Geld investiere ich bei der neuen Onlinebank N26 in Deutschland mit kostenlosem Konto! 2‘500-3‘000 CHF reine „Grundgebühr“ bei Julius Bär oder Pictet kann sich doch kaum ein schweizer noch leisten. Und über N26 kann ich top Produkte kaufen.
    Bezahlen tu ich meine Waren in Deutschland übrigen immer bei Rewe mit Apple Pay – mit meinem Iphone. Ist 100 mal einfacher und schneller als der langwierige Bezahlvorgang mit „Pünktli“ und „Märkli“ bei Migros und Coop. Und auch ein schlechter Witz, dass die hiesigen Banken Apple Pay nicht zulassen weil sie ihre eigenen Schrottapps verkaufen wollen. Ich warne hiermit: hiesige Banken, Detailhändler und Dienstleisten müssen sich die nächsten 5-10 Jahre ganz warm anziehen wenn sie wirklich ernsthaft am Markt bleiben wollen.

    • Sie haben recht mit Ihrem Kommentar.
      Nur eins möchte ich zu bedenken geben: Seien Sie froh, dass wir bei der Immobilienfinanzierung eine andere Herangehensweise haben. Der Deutsche Wohlstand basiert auf einer Illusion. Die Exportweltmeister werden nämlich von ihren Schuldnern nie entschädigt werden für den ganzen emsigen Export. Wenn dann der „Klapf“ kommt, werden die Deutschen ihre Häuschen verlieren. Die gehören nämlich der Bank. Sollte zu diesem Zeitpunkt das Haus weniger Marktwert haben als die Hypothek, werden sie überschuldet sein und für den Differenzbetrag geradestehen müssen. Auch das ist aus meiner Sicht eine Form der Enteignung. Viele Amerikaner sind aufgrund eines solchen Szenarios in der letzten Finanzkrise vor 10 Jahren noch immer verschuldet. Mein Rat lautet, trotz aller Widerstände: „Count your Blessings“, wie die Amerikaner so schön sagen und Finger weg von Immobilien im jetzigen Umfeld!

    • @Armin Antimonopolist.
      Warum Arbeiten Sie denn noch in der Schweiz???
      Na ja das Gehalt DARUM auch der Migrantenzustrom.
      Hmmmmm von Kalkulation und Buchhaltung offensichtlich
      null Ahnung.(Bin mir da jedoch nicht so sicher
      ob sie nicht eben genau in dieser Sparte Arbeiten.)
      Das damit die AUFWAND und Kostenstruktur
      synchron mit durch die Deke geht,um das zu
      schnallen braucht das halt etwas mehr als
      Pampe in der Birne.

    • @bustabubble
      Wohl die Falsche Brille aufgesetzt.
      Im Fall Schweiz ist genau das noch erheblich krasser.
      Mit einem EU Durchschnittseinkommen ein Schweizer Haus
      auch nur zu Verzinsen glatt vergessen.Das geht nur wenn die Bank auf jeglichen Zins verzichtet und gleich auch noch den Unterhalt übernimmt.
      Sinnigerweise wird der EURO und der SFR. auch noch
      fast 1 zu 1 gehandelt.
      Ei ei ei da klemmt es denn mal ganz gewaltig im Gebälk, vor allem in den Thesen und Theorien.

    • Richtig so. Wir kaufen vor allem frische Produkte in der Schweiz. Der Rest wird in grossen Mengen alle 2 Monaten in Deutschland gekauft und gelagert.

  78. Mit der wirtschaftlichen Integration der Schweiz in der EU und die Masseneinwanderung von Arbeitnehmer, sind die Löhne unter Druck. Die Preise passen sich dem EU Niveau langsam an.

    Irgendwann ist die Hochpreisinsel nicht mehr tragbar. Der Prozess ist nötig.

    Was mich aber stört ist die Tatsache, dass es von Branchen zu Branchen extrem unterschiedlich ist.

    Branchen wie der Transport (LKW Fahrer, Airline Angestellte), die Krankenschwester, die IT, sehr viele KMU müssen in einem offenen Markt agieren und sind Opfer von zu hohen Preise in der Schweiz.
    Krankenschwester verdienen somit knapp mehr als die Sozialhilfe für einen Job mit hoher Verantwortung und relativ kompliziert.

    Auf der andere Seite unterhält der Staat unzählige geschützte Werkstätten: Detailhandel, Pharmaindustrie, Banken, Bauern, Beamten, Lehrer, Ärzte, unter anderem.
    Diese treiben die Preise in die Höhe.

    Ich empfinde vor allem die Unfairness des Systems und ich nehme an, dass viele andere Schweizer auch.

    • Das können Sie glatt vergessen mit der Anpassung
      der nominellen Kostenstruktur.
      Die innzwischen viel zu hohe Bevölkerungsdichte
      ervordert einen zunehmend steigenden Aufwand
      in die Infrastruktur.
      Um das weiter zu halten braucht das eine entsprechende
      Produktivität, und die ist in der Tendenz teilweise bedenklich sinkend.
      Logo man kann die Lohn und Preisstruktur nominell nach unten anpassen, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
      Bei der Produktivität NICHT, denn der Realaufwand bleibt.Die hochgefahrene und entwikelte Infrastruktur hat ihren Preis für Amortisation und Unterhalt.
      Grins logo man kann zb. gewachsenen Lohn und Preisstruktur auf EU Level herunterfahren. Nur eben dann sind saubere Strassen und und und eben Geschichte.Dann muss man eben mit Kaputen Strassen
      und Müll vor dem Haus leben.Wünsche viel Spass!!!

  79. Endgültig auf Villalon-„Niveau“ angekommen, Herr Stöhlker. Ausserdem sind Ihre Coiffeurkosten vernachlässigbar.

    • Marc O Polo, nichts gegen Villalón: Wir alle haben zu lange zugeschaut und geschwiegen!

    • Auch wenn Sie Herrn Stöhlker („Zürischnurre“ auf Hochdeutsch?) nicht mögen und Frau Villalón schon gar nicht, nehmen Sie deren beiden Themen ernst.
      Wo der Stölker recht hat, hat er recht; dass er leider zu seinen Problemen auch keine Lösungen parat hat, ist hinlänglich bekannt. Ein Berater halt…
      Villalón ergänzt mit ihren Themen das IP auf eine ideale Art und Weise. Sie bringt Themen, wo die ach so freie Presse systematisch und beharrlich schweigt, Themen die uns bald um die Ohren fliegen werden, Kostenfolge garantiert!

  80. Ganz richtig und desshalb ist es Zeit das sinkende Schiff zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen. Ein Land das seinen Mittelstand immer mehr besteuert zB für CO2 Abgaben obwohl wir als 0.001% der Weltbevölerkung darauf keine Einfluss nehmen können und gleichzeitig das Kinderkriegen gefördert wird, der ledige solls bezahlen. Danke als nachkomme der Herisauer Schiess, habe ich mich Entschlossen bzw bemerkt das ich in diesem Land nicht mehr willkommen bin, wo es geht werde ich geschröpft sei es beim Autofahren, den Steuern, bei der Krankenkasse, das gibts alles günstiger in Systemen die bach dem Verursacherprinzip funktionieren, Selbstvernatwortung wäre mal wieder angesagt, Aber die Linken wollen alles sozialisieren und die rechten Leben in einer Verbieter Traumwelt von Gottfried Keller, Sie sollten eventuell eine Amish Gruppe Gründen und wie anno dazumal abgeschottet mit Gmeichgesinnten leben