FDP-Frau verheimlicht Zürcher Prachts-Immobilie

Regierungsrätin Walker Späh verneinte Rosengarten-Besitz – Dort hat sie Renditehaus – Polit-Star will Tunnel: Wert durch Decke.

Hier zur Gegendarstellung von Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh

Carmen Walker Späh trennte sich soeben vom internen Widersacher. Im Vorfeld wurde das FDP-Aushängeschild gefragt, ob ihr „Haus am Rosengarten“ ein Interessenkonflikt wäre.

Dort plant die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin, eine von 7 kantonalen Exekutiv-Regierungsleuten, eine 2 Kilometer lange Untertunnelung.

Ihre Pressefrau gab zur Antwort: „Frau Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh besitzt keine Liegenschaft an der Rosengartenstrasse.“

Nun zeigt sich, dass die Freisinnige ein stolzes Mehrfamilienhaus in unmittelbarer Nähe zur stark befahrenen Stadtzürcher Verkehrsachse besitzt. Die edle Liegenschaft gehört ihr und ihrem Mann seit 1988.

Laut den Planern des Rosengarten-Tunnels können alle Anwohner mit spürbarem Minderverkehr rechnen, sobald der Tunnel steht. Dieser kostet den Kanton 1,1 Milliarden, die Stadt 48 Millionen.

Mit dabei: eine neue Tramlinie über 3 Kilometer. „80 bis 95% weniger Strassenverkehr“ gäbe dies für die Menschen im engeren Umfeld der heutigen Verkehrslawine. „Mindestens 25% weniger“ für „weitere 2 km im direkten Wohnumfeld“.

Dazu zählt die Liegenschaft der Regierungsrätin und ihres Manns. Sie hat aufgrund ihrer Lage an einer ruhigen Strasse schon heute viel Wert.

Was passiert, wenn die Politik eine riesige Durchfahrtsstrasse zu einer 30er-Zone macht, sieht man am Beispiel des Zürcher Stadtteils Wiedikon.

Dort schossen ab Mitte der 2000er Jahre die Immobilienpreise in den Orbit. Und zwar nicht nur für die Häuser direkt an der Weststrasse, die von unglaublich viel zu unglaublich wenig Verkehr mutierte.

Sondern im ganzen Gebiet. Rundum gab es einen gigantischen Boom, die ganze Zone ist nicht wiederzuerkennen.

Das führte zu einer völlig neuen Bevölkerung. Arme Familien mussten ausziehen, hippe Doppelverdiener schlugen ihre Zelte auf.

Giga-Boom. Amtlich erzeugt.

Dasselbe könnte bald am Rosengarten geschehen. Dies, wenn der Tunnel und das Tram realisiert werden.

Täglicher Verkehrs-Orkan: (Google)

Dafür setzt sich Frau Carmen Walker Späh mit ihrem Tophaus im Quartier mit allen Kräften ein.

Sie hat ihren Chef des Amts für Verkehr, Markus Traber, zum Projektleiter Rosengarten gekürt. Der rapportiert der FDP-Regierungsrätin, abgekürzt RR CWS.

Gestern ging Walker Späh auf Tauchstation. Sie liess Fragen unbeantwortet. Sie lauteten:

„Es zeigt sich, dass RR Walker Späh zusammen mit ihrem Mann an der (…) eine Liegenschaft besitzt.

„Wie passt das zu Ihrer Aussage vom 23 Juli, wonach CWS „keine Liegenschaft an der Rosengartenstrasse“ habe. (Meine damalige Frage bezog sich nicht auf „Rosengartenstrasse“, sondern auf „Rosengarten“.)

„Ist RR CWS der Meinung, dass eine Untertunnelung des Rosengartens keinen wesentlichen Einfluss auf den Wert ihres Hauses hat?

„M Traber leitet Projekt Rosengartentunnel, er rapportiert an CWS. Wie geht Frau Regierungsrätin mit dem möglichen Interessenkonflikt um?“

Walker Späh fördert den Zürcher Rosengartentunnel mit allen Kräften. Auf der Homepage des Projekts erscheint sie prominent.

Kämpft – wofür? (Rosengarten)

„Nutzen wir die Chance, dass das seit 45 Jahren zweigeteilte Quartier Wipkingen endlich wieder zusammenwachsen kann“, steht unter ihrem Bild.

Und: „Für die nachhaltige Erschliessung unserer grössten Wirtschaftsräume brauchen wir das Gesamtprojekt Rosengartentram & Rosengartentunnel.“

Für die Anwohner wäre die gut 1 Milliarde des Zürcher Steuerzahlers ein grosses Glück – sie bekämen ein Leben geschenkt in einer der attraktivsten Wohnzonen nicht nur der Stadt, sondern des Landes.

Für die Immobilien-Besitzer des Rosengarten-Quartiers wäre ein Ja zum Projekt noch viel mehr. Nämlich: das grosse Los. Sie würden über Nacht zu Multi-Multi-Millionären – Politik sei Dank.

Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Hässig

    Das ist aber eigenartig, wenn bereits veröffentlichte Kommentare plötzlich wieder annulliert werden.

    Weshalb diese Zensur Herr Hässig?

    Schon andere Kommentatoren haben sich wegen Zensur beschwert.

    Kommt jetzt, nachdem der Bundesrat den Vorgaben der Pharma.- und Krankheitsbranche gehorsam leisten will; und die Menschen sozusagen zur Zwangs-Organspende nötigen will, auch noch gleich das freie Meinungsäusserungsverbot?

    Wir danken für Ihre geschätzte Antwort

    Torpedo

  2. Grad vorhin gelesen………

    „Unter unsern heimatlichen Dächern
    Leiden wir die Herrschaft von Verbrechern,
    Ja, sogar die mittelhohen Stellen
    Sind durchaus besetzt mit Kriminellen.
    Kurz, mir ward das Vaterland zur Fremde.
    Andrerseits, gern heb ich dir das Hemde, …“

    Peter Hacks, irgendwann in den 1990ern

  3. „Journalismus bedeutet etwas zu bringen, von dem andere wollen, dass es nicht veröffentlicht wird. Alles andere ist PR.“ Zitat George Orwell
    In diesem Sinne ein Lob und Dank an LH, er betreibt noch Journalismus….soeben bewiesen am Beispiel der Haarspalterei Rosengarten vs. Rosengartenstrasse.

  4. Gut das man die Zubringer Strasse No. 1 Hardbrücke erst gerade zum zweiten Mal innert kurzer Zeit aufgebaut hat. Jetzt kommt noch ein Tunnel der das ganze wieder obsolet macht. Planung scheint nicht so das Ding der ZH Regierung und ihrer x Subunternehmer zu sein..
    Und Fäh, nun ja, sie ist für mich ein totaler Unsympath aber es wird immer Leute geben die dank ihrer Position profitieren.

  5. Da ist plötzlich das Bild des Wohnhauses aus dem Beitrag verschwunden und ebenso ging es offenbar einem Kommentar mit Auszug aus dem offiziellen Adressbuch der Stadt Zürich, welches alle Einwohner und Hausbesitzer auflistet.

  6. Lasst doch CWS diese Freude !
    Wenigstens e i n. zufriedenes Gesicht in ZRH als Kon-
    trast zu den tausenden hässigen – hat mit Luki nichts
    zu tun…- Zürchern, täglich zu sehen.
    Zudem: warum habt I h r am Rosengarten 1950 keine
    Häuser gekauft? Heute einfach doofe /neidische Kommentare im IP abgeben. „Schäm di“!

  7. Ich kann ganz ehrlich sagen: Ich arbeite beim Staat. Ich kam aus der Wirtschaft. Ich muss mir selbst jetzt nach zwei Jahren noch die Augen reiben was das für eine Verschwendung an Steuergeldern ist. Und wir sprechen hier nur von einem kleinen Bereich. Gut, dass der Schweizer ein staatsglaeubiges ‚tubeli‘ ist. Es ist die bare Katastrophe was da abgeht. In der Wirtschaft wird ausgeblutet und hier hoere ich ständig es sei zu viel Geld vorhanden. Es ist das täglich Verbrechen am Steuerzahler.

  8. Weniger Verkehr steigert die Wohnqualität.

    Ist es notwendig 1 Mia zu verbauen, um Verkehr umzuleiten, anstatt Verkehr insgesamt zu reduzieren?

  9. na ja, nicht gerade ein journalistisches meisterwerk. wirrer text, die tatsache, dass das projekt schon weit ihrer zeit aufgegleist war, wird einfach ignoriert… und die verheimlichung wird an der wortklauberei „ich haben nicht gefragt ‚an der rosengartenstrasse‘, ich habe gefragt ‚am rosengarten‘ aufgehängt. hätten sie mal gefragt: im quartier, dann hätten sie eine entsprechende antwort bekommen. zurück ans maz!

  10. Volkswirtschafts-Direktion Zürich:
    Die VorsteherIn dieses wichtigsten Ressorts im Kanton sollte über jeden Tadel erhaben sein.

    Kungeleien, Uebervorteilungen, Mitarbeiter-Verheizung und Fehl-Allokationen à la Schiffs-Fünfliber mit der Folge von Angestellten-Kündigungen bei der Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft (ZSG) sind solchermassen gravierend, dass diese Person CWS sofort ein Amtsenthebungs-Verfahren angestrengt bekäme.

    Diese Tatsachen sind nur eine Auswahl von möglicherweise weiteren Verfehlungen u/o Fehlverhalten, welche dem Steuerzahler bis dato nicht bekannt sind. Die FDP schafft sich mit dieser Dame ein Reiz-Klima welches mit grosser Sicherheit die Oktober-Wahlen 2019 massiv beeinträchtigen werden.

    Ich plädiere dafür, dass die Volkswirtschafts-Direktion des Kantons Zürich einer raschen PUK unterstellt wird um die bekannten Missstände endlich auszuleuchten.

  11. Ein Grund mehr für mich, keinem/r Kandidaten/Kandidatin einer anderen Partei als der SVP bei den Wahlen ins eidgenössische Parlament eine Stimme zu geben. Jede Stimme für einen Kandidaten oder eine Kandidatin der Demokratie feindlichen Allianz aus SP und ihren Steigübelhaltern CVP, Grüne und BDP, und der von Economie Suisse beherrschten FDP ist eine Stimme für den EU Rahmenvertrag, gemäss welchem sich die Schweiz unwiderruflich verpflichtet, sich den heutigen und künftigen EU Gesetze im weiten Bereich der Bilateralen (wozu auch die Einwanderungs- und Ausländerpolitik gehören) zu unterordnen.

  12. Es ist so, dass jede/r Politiker/in Dreck am Stecken haben muss, sonst wird man nicht Politiker/in.

    Die Unwichtigen oder Doofen mögen eine Ausnahme sein.

    Und sonst würde ja die Korruption nicht funktionieren.

    Macht ist inhärenter Bestandteil des Staates.

  13. Vielleicht steht das Haus am Rosengarten des Ehepaares Walker Späh nicht an der Rosengartenstrasse. Dann hätte die Sprecherin haarspalterisch recht gehabt. Im Übrigen weiss man ja, dass es Politiker mit der Wahrheit nie genau nehmen. Da gab es eine SP-Nationalrätin, die kaufte unmittelbar vor Inkrafttreten der 2. Wohnungsinitiative einen 2. Wohnsitz. Sie war sogar im Initiativ-Komitee ! Anschliessend behauptete sie, kein Feriendomizil gekauft zu haben. Der Kauf wurde unter dem Namen einer Firma abgewickelt, die ihr gehörte ! So läuft das mit der Politikerwahrheit.

    • Bei der SP Nationalrätin handelt es sich um Susanne Leutenegger Oberholzer, eine dieser Dauerempörten roten Aktivistinnen der SP, der Partei die mittlerweie linker ist als die deutsche Partei Die Linke, die Nachfolgerin der SED, der kommunistischen Staatspartei der DDR.

  14. Carmen Walker Späh ist doch eine typische Politikerin. Kukidentlächeln ohne Inhalt. Erinnert mich an diese duschen mit Doris Leuthard Werbekampagne. Weiss bis heute nicht was die Message gewesen ist. Das gilt auch für diese Dame. Man kann doch klare Kante zeigen. Ja, ich besitze eine tolle Liegenschaft an oder in der Nähe der Rosengartenstrasse, Punkt. Und alles ist kein Problem. Einfach nie Position beziehen, immer Nebelpetarden zünden etc. Kein Wunder treten wir an Ort mit dem Kanton Zürich. Kein Mut, keine Innovation, Stillstand. Ja, die Steuersenkung wurde jetzt auch noch kassiert. Grund: Zu viele Sozialfälle. Wow. Gute Nacht Zürich.

  15. Selbst wenn die Immobilie nich direkt an der besagten Strasse liegt, so sollte ein gewissenhafter Politiker im Stande sein, den Interessenskonflikt zu erkennen, wenn die Familienimmobilie im selben Quartier liegt. Ein upwards Preis-Impact ist garantiert, mit ihrer Strategie-Initiative.
    Leider gehört Objektivität nicht zur Stärke unserer gierigen FDP-Subjekte, weshalb die Jungen nur nachrutschen, weil ihre alten dort schon abkassierten (ähnlich bei der Schlupfen-Schleiereule der SVP).

  16. Ich verstehe den Artikel nicht. Soll jetzt das ganze Rosengarten Tunnel Projekt gestoppt werden, weil CWS eine von aber hunderten Liegenschaften im Quartier besitzt? Was ist mit den anderen Eigentümern, warum sind die einen besser wie die anderen?

    • G. T.: Natürlich soll deswegen das Projekt nicht gestoppt werden. Die RRin hätte aber (via Sprecherin) zugeben können, dass es ihre Liegenschaft aufwertet so wie viele andere auch. Da wäre ihr kein Stein aus der Krone gefallen. Übrigens: Es sollte ein Teil des Aufwertungsgewinns an den Staat und so an die Steuerzahler zurückfliessen, die die Aufwertungsmassnahmen berappen, das meine ich.

  17. Zur Erinnerung, das Zürcher Stimmvolk hat vor ca. 45 Jahren über das „Y“ zur Entlastung der Stadtzürcher City sowie der Westtangente (Weststrasse / Rosengarten) abgestimmt und die Vorlage angenommen. Deshalb besteht heute die Sihlhochstrasse (vor wenigen Jahren für >100 Mio. saniert) als Zubringer zum Schöneich-Tunnel. Ebenso wurde das Parkhaus Gessner-Allee rückgebaut um den Anschluss an den Schöneich-Tunnel freizuhalten und die Weststrasse wurde verkehrsberuhigt.
    Da eine Volksabstimmung wohl nicht verjährt, könnte das ursprüngliche Projekt wohl auch heute noch realisiert und umgesetzt werden, vermutlich zu markant tieferen Kosten als die projektierten 1,1 Milliarden für den Rosengarten-Tunnel. Der Rosengarten wäre auch bei diesem Projekt beruhigt.

    Ich kann nur noch staunen ….

    • Der Volkswille wird einmal mehr nicht umgesetzt !

      Ausserdem wurde eigens für das „Y“ der Schöneich-Tunnel gebaut, ein neues (teuerstes) Parkhaus Gessnerallee gebaut und das Quartier Wiedikon-Zürich verkehrsberuhigt.

      Nun beginnt die Beruhigung der Stadt Zürich von Neuem ?!

  18. IN$IDE Regierung od. Stadthaus

    Wäre sicher eine tolle neue Rubrik. In der Politik und ihrer Verwaltung gibt es sicher eben so viele Geschichten wie in der Finanzwelt. Ich lese ihre Story’s sehr gerne, weil sie sich als wahre Geschichten zeigen. Danke.

  19. Als erstes würde ich eine neue Pressefrau suchen. Solche Schlaumeiereien wie „Rosengarten“ und Antwort auf „Rosengartenstrasse“ sind sowas von unprofessionell – und werden subito undzurecht (danke für die Klammerinfo LH) mit einem Artikel auf IP belohnt.

    • Die Schlaumeierei liegt bei LH, der zuerst schreibt „am Rosengarten“, was für Wipkingerinnen und Wipkinger heisst „an der Rosengartenstrasse“, und sich nachher plump herausreden will. Deshalb ist die Aussage der Pressefrau korrekt. Es glaubt ja wohl nicht einmal LH im Ernst, dass RR CWS nach 30 Jahren in diesem Haus im Quartier wohnend und verwurzelt, ihr Haus verleugnen wollte. Gerade als Furbo Turbo sollte man die Fakten kennen.

  20. Das erinnert an den Fall von Elisabeth Kopp. Nicht die Liegenschaft zu besitzen ist das Problem, sondern den Besitz zu verschweigen. Das Telefonat mit ihrem Mann zu führen war nicht das Problem für Frau Kopp, aber es zu verschweigen, brachte sie zu Fall. CWS sollte gehen – wie damals EK.

  21. Nun bei CWS ist es eben so – bei viel Vermögen kommt es immer mal wieder vor, dass man vergisst, die eine oder andere Immobilie zu besitzen. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens andere den Überblick haben.

    • Wir könnten ja ein Gesetz machen, das zwischen Immobilien vergessen und unterschlagen differenziert. Ich bin Sicher CWS hat es höchstens vergessen.

  22. ES ist wieder einmal Wahljahr!

    Und die Ausrichtung und Auswahl der Beiträge hier auf IP, inkl. die Kommentare und deren Schreiber sind selbsterklärend!

    Wann bringt Herr Hässig mal etwas zur Parteienfinanzierung der SVP?

  23. “ Nations are born in the hearts of poets, they prosper and die in the hands of politicians.“
    Allama Iqbal

    Ohne volle Transparenz auf jede Ebene, ist unsere Demokratie schon längst tod!
    Wie kann noch jemanden glauben, der das offensichtlich verneint?
    Es kann schon “ peanuts“ für unsere Zeiten sein, aber kleinigkeit verstecken immer wieder Charakterschwächen….und das ist gefährlich.
    Somit, am Ende die Intelligence, NSA, USA, Israel, Google, FB….wissen alles über uns und die Bevölkerung weiss gar nichts! Das kommt nicht gut aus…

  24. Interessant ,,grün,, als Geldgeneriervehikel.
    (Geld kann man generieren oder eben real,
    erwirtschaften ,segensreich,nachhaltig, wirkt eben nur das ehrlich und solide erwirtschaftete.)
    Ob das am Ende den auch aufgeht???
    Logo interessiert weder Schreihals, noch
    die Pseudo,noch die scheinheilig Grünen.
    Auf garantiert sicher ist lediglich,
    wenn es nicht aufgeht sind die ANDEREN
    die ALLEINE Schuldigen.

  25. Das ist doch nichts neues, dass sie dort mindestens ein Haus hat. Sie wohnt ja auch in Wipkingen und ihr Mann arbeitet auch dort. Wüsste jetzt nicht was so schlimm daran ist.
    Aber wir können ja auch die Rosengartenstrasse so einen Schandfleck lassen wie sie ist, sobald der Rosengarten oder ein anderes Gebiet attraktiver wird, wird es so oder so zu einem teureren Gebiet. Das wird auch in Altstetten und Richtung Schlieren so sein, wenn auch langsamer.
    Diese Gemüsebauern in Stettbach haben ja auch nur mal vor langer Zeit Land gekauft, das inzwischen deutlich teurer wurde wegen Umzonung, heute steht dort ein neues Quartier inkl dem Jabee Tower. Das sind auch ganz böse Kapitalisten 😉

  26. Was ist mehr als ein Multi-Millionär?
    Aha ein multi-multi Millionär.
    Hässig, was soll die Bubeli-Sprache? Sich anbiedern bei deinen frustrierten und neidvollen Lesern?
    Was soll das Thema überhaupt? Wenn die RR vor 35 Jahren eine Hütte gekauft hat war das nur klug. Niemand hat damals von der Beruhigung der Weststrasse gesprochen, und noch weniger vom Rosengarten.

    • Aber „die Hütte“ verheimlichen zu wollen, war dumm, einfach nur dumm.
      Sind Sie der Kläffer von CWS? Ich gestatte mir, diese Frage in Ihrer Terminologie zu stellen.

  27. Ich habe nichts gegen bissigen Journalismus, aber gegen billigen und unwahren. Dass sich Herr Hässig jetzt versucht herauszureden, er habe ja nur „Rosengarten“ gemeint, zeigt, dass er überhaupt keine Ahnung hat von der Umgebung am Rosengarten. Am Rosengarten heisst für Wipkingerinnen und Wipkinger an der Rosengartenstrasse. Deshalb stimmt RR Walker Spähs Aussage. Sind jetzt alle Wipkingerinnen und Wipkinger, die in wenigen Minuten Gehdistanz vom Rosengarten seit Jahrzehnten ein Haus besitzen und drin wohnen Spekulanten?

    • Sie sprechen mit aus der Seele. Neidkultur und missglückter Journalismus passt eben gut zusammen.

    • Eigentlich ist es genau andersherum, Frau Simon. Wer die Frage mit einer Antwort beantwortet, die nicht auf die (zugegebenermassen tricky) Frage antwortet, kommt unter Zugzwang. Und Ihre Annahme, dass das umgangsprachliche Rosengarten für Rosengartenstrasse stünde, steht doch auf sehr dünnem Eis, oder haben Sie einen handfesten Beleg, der über die Behauptung von Quartiersprech und babylonischer Sprachverwirrung hinausgeht?
      Eigentlich ist genau diese Detailtiefe Kennwert von Journalismus.

    • @CS. Als Geschäftsführerin der FDP Stadt Zürich müssen sie ja so Stellung beziehen. Es ist einmal mehr ein fertiges Desaster der FDP, Heiniger ,CWS, Maudet, Doris Tralala, Leutenegger. CWS hätte in der Tunneldiskussion längst zu Protokoll geben müssen, dass sie diese Liegenschaft besitzt. Wenn die FDP etwas ändern wollte, so hätte sie aufgedeckt, welche der Linken Politiker sich in Wiedikon Häuser kauften und Millionen machten. Der dumme Steuerzahler wird von den Linken für deren Ideologie und von der FDP für deren anti Bürgerpolitik immer wieder zur Kasse gebeten. Nicht wählbar, aber grad gar keiner von euch!

  28. Natürlich war es nicht gerade klug von der Regierungsrätin CWH gegenüber Inside Paradeplatz, den Besitz eines Mehrfamilienhauses von ihr und ihrem Mann zu verneinen. Auch ein Beispiel über die Qualität unseres Journalismus, wo unsere Politiker gewohnt sind, dass Journalisten mit wenigen Ausnahmen wie L.H., für sie nur als dienstbare Geister wahrgenommen werden. Diese dienstbaren Geister gewöhnen sie gegenüber der Öffentlichkeit zu lügen und dies als selbstverständlich zu betrachten.
    Abgesehen davon gönne ich Frau CWH und ihren Mitbewohnern im Quartier diese Verkehrsberuhigung und den materiellen Mehrwert, der sich damit automatisch einstellt. Auch ein Zeichen, warum die Stadt-Zürcher auch im Mittelstand, sich mit der Auto-freundlichen SVP nicht anfreunden können.
    Ebenso bitte keinen Sozialneid, immerhin gab es einmal vor Jahren von Links einen Vorschlag, solche Mehrwerte durch Infrastruktur-Maßnahmen des Staates, zu einem Teil durch steuerliche Belastung abzuschöpfen. Dies wurde im Kanton Zürich haushoch verworfen und von juristischen Koryphäen als feindlich gegenüber unserer Verfassung eingestuft, deshalb handelt Frau CWS völlig richtig.

    • „Völlig richtig“ wäre es gewesen, wenn sie an irgendeiner Sitzung zu Protokoll gegeben hätte, dass sie in der Nachbarschaft eine Liegenschaft besitzt und Transparenz über mögliche Interessenkonflikte geschaffen hätte. Dann könnte man jetzt den Zettel zeigen und IP hätte keine Story und die Pressefrau könnte in aller Ruhe weiterschlafen.

  29. Jetzt muss IP also noch die Tricksereien unserer PolitikerInnen aufdecken, weil alle anderen Journalisten verbandelt sind.
    Hintergründe der Causa „Lauber“ wären auch noch interessant!!!

    • Ja und der Schlaumeier und FDP Ex-Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger und seine Axsana AG, ist da etwa alles lupenrein? Ich würde da als Journalist nachbohren …

  30. Danke Lukas Hässig für ihre Hartnäckigkeit in dieser undurchsichtigen Geschichte.

    Transparenz und eine klare proaktive Stellungsnahme zahlen sich aus Frau Regierungspräsidentin.
    Ansonsten gilt:

    „Azella, Pölla schella……..“

    „Piff, paff, puff – und Sie sind duss“

  31. Das Bild der FDP in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren verschlechterte sich rapide.Das Führungspersonal macht immer öfter Negativ-Schlagzeilen im Zusammenhang mit Affären, in denen es um Amtsmissbrauch, persönliche Bereicherung, etc. geht (Maudet in Genf, jetzt CMS in Zürich). Die FDP ist zusammen mit den Linken an vorderster Front dabei, Volksentscheide nicht umzusetzen. Diese Negativ-Schlagzeilen werden durch Aktivismus in der Programmpolitik (180-Grad-Kehrwende in Umwelt- und Europapolitik) noch verschlimmert, was eine langfristig toxische Mischung ergibt.

  32. „…über Nacht zu Millionären – Politik sei Dank.“
    „Der CPI gibt dabei die Wahrnehmung von Korruption an. Er listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird.“
    Schweiz Rang 3!
    Die relevanten Daten werden geliefert von Doris Leuthard, Urs Schwaller (CVP) Pierre Maudet und Christa Markwalder (FDP).

  33. Sie besitzt (und wohnt in) dem Haus seit 30 Jahren und die Strasse ist dort weder hör-, noch sichtbar. Sie war vielleicht etwas unvorsichtig zu behaupten, sie habe keine Interessenskonflikte, aber verglichen mit anderen Geschichten ist das peanuts.

  34. Ganz normale Verbandelung.

    Dabei wäre Transparenz doch gar keine grosse Sache gewesen.

    Andere Politiker/innen wohnen in subventionierten Städtischen Wohnungen, CWS hat nun wohl erkannt das sie auf Kosten der Allgemeinheit indirekt ein gutes Schnäppchen machen kann……

    Ich habe noch kaum einen Politiker getroffen der wirklich sauber agiert.
    Seit 40 Jahren nicht.
    Und je mittelmässiger sie sind, umso mehr verstehen sie dafür von Profitieren.

    In der Opposition ist es meist besser, denn die sind gezwungen sauberer zu agieren….. aber auch dort…..

    Das hier mit CWS ist ein Grenzfall…. denn ein Projekt kann trotzdem gut sein, auch wenn es die Interessen eines Hausbesitzers nebenbei gut bedient.
    Allerdings wusste CWS das sie hier erst hätte Transparenz schaffen müssen, bevor sie das Projekt pusht.

    Und offenbar wusste sie sehr genau darum das es heikel ist, und gerade darum entschied sich fürs verschweigen……..

    Aber warum konnte sie nicht einfach zugeben das sie dort ein Haus besitzt ?
    Nun, es fehlt da ganz einfach an Charakter ….. wie nahezu immer bei Politikern.

  35. Es gibt bekanntlich verschiedene Arten von Freiheit. Das F im Parteikürzel der FDP
    steht für die im Artikel geschilderte
    Art der Gewinnoptimierung.

    Das ist nicht die Freiheit, die ich meine.

  36. Den grössten Teil der ‚Volksvertreter‘ in Bern kann man ungeniert abwählen. Die wirken die Mehrheit der Zeit für deren Lobbies und eigene Interessen. Häufig genauso bis hinab auf Gemeindestufe. I-wann wird es kein Vimentis mehr geben – weil’s in seiner aktuellen Form nämlich nix bringt. Eine Plattform muss her, auf der man sieht, wer wie sein Geld verdient und was besitzt, um genau abwägen zu können, wer überhaupt wählbar ist.

  37. Diese Neidkultur in der Schweiz ist einfach ätzend. Wenn Politik und Volk die teure Rosengartenlösung will, steigt am Rosengarten die Lebensqualität. Mit entsprechenden Auswirkungen auf die Immo-Preise, nicht nur bei CWS. Dieses Bashing mit der Entlassung eines Chefbeamten zu verknüpfen ist auch gesucht. Wenn es zusammen auf dieser Ebene nicht matcht, muss man sich trennen. Das ist in der Privatwirtschaft nicht anders.

    • Wipkingen ist nicht Rosengarten. Und darunter versteht man diese trotz Westumfahrung weiterhin stark befahrende Strasse. LH mag ein guter Journalist zu sein. Aber hier hat er eine Nicht-Story populistisch aufgebauscht. Aber wenn ich die Kommentare lese, will sich ein bestimmter Menschenschlag einfach um jeden Preis empören.

  38. Dass Frau Späh ein Haus im Rosengartenquartier besitzt und profitieren würde, ist kein Thema, dass sie dies verheimlicht schon.

    • Genau! Es handelt sich um einen klassischen Interessenskonflikt, welcher klar offengelegt werden sollte. Die Charakterfrage jetzt einmal völlig ausser Acht gelassen.

    • Es stand im Artikel eben nicht „im Rosengartenquartier“. „Am Rosengarten“ ist für Wipkingerinnen und Wipkinger halt wirklich „an der Rosengartenstrasse“. Deshalb hat RR Walker Späh gar nichts verheimlicht. Sie wohnt ja in diesem Quartier schon seit rund 30 Jahren, wie kann man da von Verheimlichen reden?

    • Liebe Wipkingerin, für wie naiv halten Sie eigentlich die Öffentlichkeit? Wenn dies so klar ist, dann hätte Frau RR dies auch gleich offenlegen und präzisieren können. Stattdessen ist sie jetzt in der Defensive gegen LH. Interessenkonflikte, wenn auch nur dem Anschein nach, haben das grösste Versenkungspotenzial für Karrieren und sollte seit dem Fall PV eigentlich jedem Würdenträger in diesem Land klar geworden sein.

    • Wer sich ein bisschen für die Politik in Zürich interessiert, dem ist bekannt, dass CWS in Wipkingen wohnt. Bei LH setze ich das voraus. Was soll diese Pseudo-Empörung?

    • Empörung über die erste Behauptung eines Regierungsmitglied sie besitze KEINE Liegenschaft in Wipkingen.
      Das ist schlicht und einfach falsch.
      Grund genug für Sie oder ab wann sind Sie empört?

    • Herr Conti, mir missfällt ungenauer Journalismus, welcher ausblendet, dass Wipkingen eben nicht nur Rosengarten ist. Hier geht es nur um das Schüren von Neid und Missgunst.

  39. zeit, dass der staat mitkassiert,
    wenn eine liegenschaft, so zu
    mehr wert verholfen wird.
    genau so, wie wenn landwirtschafts
    land zu bauland wird.

    • Sollte dies so sein, dann müsste man bei jeder neuen S-Bahn oder Einführung vom 15-Minuten-Taktfahrplan dies auch durchziehen. Eröffnung Limmattalbahn (2er Tram neu bis Schlieren) wird auch zu einer Aufwertung der Immobilien/Region führen.
      Als Stadtzürcher begrüsste ich die Beruhigung der ehemaligen Westtangente oder auch nun dieses Projekt bet. Rosengartenstrasse. Klar, dass die Immobilien an diesen Lagen eine Wertsteigerung haben. Aber hier geht es um ein Projekt für ein ganzes Gebiet und nicht nur um die Aufwertung für eine Liegenschaft, die sich in der Nähe befindet.
      Die Antwort war: Ihre Pressefrau gab zur Antwort: „Frau Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh besitzt keine Liegenschaft an der Rosengartenstrasse.“ Diese Aussage ist 100% korrekt, da sich das Haus ca. 100m entfernt ist. Welche und wie die Frage gestellt wurde ist nicht bekannt. Ich verstehe die Aufregung nicht.

  40. Lasst mich doch in Ruhe. Als Quotenfrau darf ich machen, was ich will, für meine Spezies gelten keine Regeln, und über uns Kaderfrauen steht die heilige Schutzpatronin Patrizia Laeri #Aufbruch. 1 Milliarde CHF sind doch in der heutigen Zeit nichts, und wir Zürcher haben es ja dicke.

    • Genau in den Medien wird erzählt, dass die Frauen in der Politik untervertreten sind. Man sollte jetzt (Quoten-)Frauen wählen. Wie dar rauskommt, sieht man an diesem Artikel. Guät Nacht äm Sechsi!

      Hoffe immer noch, dass man nicht immer den Medien glaubt, sonders realistist entscheidet und die fähigsten Leute wählt