Milliardäre unter Druck: Sie essen mehr als ein Schnitzel täglich, hassen die Medien und leben versteckt

9 von 10 Superreiche zahlen extrem wenig Steuern – Gnadenbrot für Schweizer Einheimische.

Jetzt, kurz vor dem Jahresende, haben Grossbanken und Beratungskonzerne eine Offensive gestartet, den Ruf der 8’500 offiziellen USD-Milliardäre, die global erfasst wurden, zu verbessern. Es sind, als Unternehmer und Privatpersonen, ihre wichtigsten Klienten.

UBS, HBSC und PWC sind neben anderen angetreten, Licht in die Dunkelheit der Superreichen zu werfen. Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Zahlen so wenig stimmen wie diejenigen der Monatszeitschrift „Bilanz“, die mit ihrer Millionärsausgabe, die wir jetzt wieder erwarten dürfen, den besten Umsatz aller ihrer Publikationen macht.

Josef Stadler, der für den UBS-Konzern mit seiner Mannschaft global die „Ultra-High Net Worth-People“ betreut, verteidigt deren Interessen: „Viele haben Angst, daraus könne eine neue Aristokratie entstehen. Sie haben deshalb global eine schlechte Presse.“

Stadler hat, was bei einem Bankier nicht erstaunt, nur die halbe Wahrheit gesagt. Milliardäre sind scheuer als Rehe. Sie meiden auch den Umgang mit einfachen Millionären, sofern es sich nicht um Mitarbeiter handelt, denen sie Zugang zur Macht verschafft haben und auf deren Treue sie sich verlassen können.

Bei den rund vierzig Schweizer Milliardären handelt es sich vorwiegend um Ausländer und solche Schweizer, die ihr Vermögen geerbt (Hofmann und Oeri, Roche; Walter Frey, Walter Haefner, Alfred Schindler) und nur im besten Fall vermehrt haben.

Einzig Christoph Blocher, dem ein subtiler Raubtiercharakter nicht abzusprechen ist, und seinem Nichtmehr-Parteifreund Peter Spuhler ist es gelungen, aus eigener Kraft in diese höchste Adelsklasse des Geldes aufzusteigen. Familie Blocher gehört zu den 500 Reichsten der Welt, den Ems-Werken und dem Spekulationstalent des Patrons sei Dank.

Der schlechte Ruf der Milliardäre hat viele Ursachen. Amerikanische Internet-Milliardäre gelten, durchaus berechtigt, als Abzocker, welche die Menschheit in eine Welt totaler Kontrolle von aussen überführen. Man muss sich natürlich fragen, wie man sonst 9 bis 10 Milliarden Menschen, die laufend unzufriedener werden, kontrollieren will.

Russische Milliardäre in der Schweiz, Viktor Vekselberg, allen voran, haben nie respektiert, dass sie in der Schweiz Teil einer offenen Gesellschaft sind. Ihnen schlägt deshalb Misstrauen entgegen.

Indische und chinesische Milliardäre, dazu auch einige südostasiatische, kommen entweder aus Kastengesellschaften, in denen jeder ihr Sklave ist, oder leben extrem geschützt in Enklaven, wo sie im Ernstfall nur die Justiz findet.

(Saudi-)arabische Milliardäre sind extrem skrupellos, schrecken bekanntlich vor öffentlichen Morden nicht zurück und haben als erfolgreiche Unternehmer jenseits des Öls noch nie einen Nachweis erbracht.

Europäische und speziell Schweizer Milliardäre sind demgegenüber harmlos. Sie verdienen ihr Geld mit Pharmaka, deren Leistungen oft umstritten sind, mit Chemikalien, die dem Rauschgifthandel dienen können, oder mit bis zu 70’000 Billigmitarbeitern weltweit; wie im Falle von Klaus-Michael Kühne, der gerade noch rechtzeitig die Bedeutung der Informatikbranche entdeckt hat, um dann der Konkurrenz davon zu ziehen.

Diese Märchenlandschaft der Milliardäre steht in der Schweiz unter strengem politischem und juristischem Schutz. In neun von zehn Fällen zahlen die Superreichen, gemessen an Vermögen und Einkommen, extrem wenig Steuern. Die Kantonsregierungen bitten dann um die Einrichtung von Stiftungen, damit einige Wohltaten, steuerlich abzugsfähig, die Standort-Legitimation optimieren.

Die sechs griechischen Milliardäre, die in der Schweiz leben, sind solche, die über Generationen hinweg zuhause nie Steuern bezahlen wollten. Sie haben einen ruinierten Staat hinterlassen, was sie nicht schert.

Die in der Schweiz ansässigen lateinamerikanischen Milliardäre, Jorge P. Lemann, Grossinvestor in Konsumprodukte zusammen mit Warren Buffett, oder Joseph Safra (Bankier), sind im Kern heimatlos und deshalb auch in der als sicher geltenden Schweiz gelandet.

Das trifft auch auf die Südafrikaner zu, welche das Ende der Apartheid zum Auszug in die Schweiz benutzt haben. Ivan Glasenberg (Glencore), dem die Medien keine freie Minute lassen, oder Johann Rupert, der gerade Pech hat mit seiner Richmond Gruppe (Uhren, Schmuck) und gleichzeitig mit der Hirslanden, dem grössten Schweizer Klinikkonzern (der, Gerüchten folgend, zum Verkauf steht). Seine 25% an BAT sind weiterhin hoch rentabel.

Die Schmidheinys, denen der Eternit-Schock im Nacken sitzt, zeigen kaum noch nennenswerte unternehmerische Impulse. Wer in den Weinbau und in Hotels investiert, ist auf dieser Wohlstandsebene nur minderen Risiken ausgesetzt.

Ich habe einige „Exemplare“ dieser seltenen Art Mensch, die gerne Wohlstand mit Leistung verwechseln, kennen gelernt. Sie bauen sich 600 Millionen Euro-Hotels wie andere ihr Chalet (Klaus-Michael Kühne). Sie halten sich eine Flugzeugflotte, die von der Boeing 737 bis zu kleinen Sechssitzern reicht, um die starken Winde rund um Innsbruck unfallfrei zu überleben (Swarovskis).

Sie fördern, ganz wie George Soros, NGOs und Aktivistengruppen, die ihrer langfristigen Sicherheit dienen. Sie kaufen sich Yachten mit teurer Besatzung, die sie nur zehn Tage im Jahr nutzen. Diese liegen vor Inseln, die dem gleichen Milliardär gehören, der dort nur seinen engsten Freunden Eintritt gewährt.

Vor einer Generation sagte man als sehr Vermögender in Zürich noch: „Auch als Reicher kann ich nur ein Schnitzel am Tag essen.“ Diese mildeste aller Untertreibungen, oft im abgetragenen Regenmantel vorgetragen, muss heute gemessen werden an der Schweizer Wirklichkeit.

Nur wer sich als Milliardär sehr dumm benimmt, wird in der Schweiz an den Pranger gestellt. Im bernischen Gstaad haben die einst italienischen Bertarellis zusammen mit den griechischen Mimrans die schönste Bergrestauration gekauft und modernisiert. Unten hat das Volk Zutritt, was ein Zugeständnis der Milliardäre an die Schweizer Demokratie war, in den oberen Stockwerken leben die „Smart people“ unter sich.

Das Gstaader Fussvolk murmelt und macht die Faust im Sack, denn es kennt seine Abhängigkeit von denen, die sie von den Krümeln ihrer Tische ernähren.

Dies ist wohl symbolisch für die Zukunft der ganzen Schweiz: Die besten Plätze, so auch in Kempraten bei Rapperswil, wo sich das Eigengewächs Roger Federer angesiedelt hat, gehören den Milliardären. Ueli Sigg mit seiner Museumsinsel in der Innerschweiz lässt grüssen.

Das Volk drängt sich zusehends in immer kleineren Wohnungen mit immer mehr Lärm in unsicheren Arbeitsplätzen.

Nur ein Drittel unserer Jugend erwartet den sozialen Aufstieg, wie 25Next – Bildung für die Zukunft ermittelt hat. 44% glauben, es werde ihnen gleich gut wie bisher gehen. 19% erwarten den sozialen Abstieg.

Unseren Milliardären wird dies egal sein. Sie haben die Politik, die Juristen und Anwälte wie die Medien auf ihrer Seite. Damit können Unruhen jeglicher Art jederzeit ideell und real bekämpft werden.

Kommentare

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  1. Herr Stöhlker, können Sie Zahlen lesen? Schauen Sie mal wer in der Schweiz Bundessteuern zahlt. Fehlen dort die Milliardäre? Ich weiss, das linke Mantra: die Superreichen (gibt’s eigentlich auch das Gegenteil: Infrareiche ?)bezahlen keine Steuern wirkt immer, seit Marx. Allein, die Bundessteuerstatistik zeigt anderes. Lügt sie?

  2. Vieles was Herr Stöhlker hier schreibt ist in manchem zutreffend.

    Ich frage mich allerdings, warum gerade ER das so schreibt. Steckt dahinter nicht auch eine leise Verbitterung, dass er nicht auch pauschal besteuert wird?

    Wie ich Herrn Stöhlker einschätze ist er auch nicht unvermögend, jedoch – und das scheint ihn zu stören – fehlen im wohl noch einige Millionen, um in diese Liga aufzusteigen.

    Und dann- so meine ich – würde er sofort die Seite wechseln und anders schreiben. Denn auch er ist sich selbst der Nächste und hat am liebsten seine Ruhe wie alle dort rundum und duldet nicht einmal einen Flieger am Himmel, obwohl er gerne fliegt. Aber so ist nun mal die Mantalität dort an der Westküste: Lasst uns in Ruhe, dient uns zu und stört unsere Kreise nicht. Gute Nacht, Nachbar!

  3. Grüezi Herr Stöhlker,

    Sind wir nicht alle etwas schuldig? Ihr Sinneswandel ist symptomatisch für die Situation in der wir leben.

    Produzieren wo es keine Menschenrechte gibt, Steuern zahlen wo keine Steuern bezahlt werden müssen und Prozesse führen wo es keine Ethik gibt. Die Schweiz ist das beste Land dafür, das reinste Schlaraffenland für Ultrareiche, Millionäre und Geld gegen Stimme Politiker. Zudem das Volk, blind im Konsumwahn, den sozialen Frieden sucht. Das hatte Jahrzehnte mit dem Milizsystem und den Patrons einigermassen funktioniert, die Leute hatten genug Nahrung und konnten Häuser bauen. Im Gegenzug hatten die Patrons ihre Vorzüge. Aber durch das Fehlen von Nachkommen und noch wichtiger – willigen und fähigen Nachfolgern, kamen die deutschen und amerikanischen Manager und die Flut von unfähigen, lauten und besser wissenden Beratern, welche die stillen, neutralen und arbeitsamen Schweizer verdrängen.

    Der Niedergang des Bankgeheimnis zeigt die Attitüde von uns Schweizer. Durch ein undurchsichtiges System von erfundenen und erkauften Regeln, wurde Reichen ermöglicht, ihr Geld vor den bösen und blutsaugenden Steuervögten in Sicherheit zu bringen. So wanderten Billionen in das kleine Alpenland. Dieses System wurde jedoch durch eine neue Form der Kriegsführung vernichtet. Wie immer, Geschichte wird durch die Sieger geschrieben. Anstatt auf Schweizer Banken, landet das Geld nun in Amerika und ein paar Inseln rund um den Globus. Die Schweizer leider komplett überfordert, reagierten innerhalb ihrer neutralen Denkweise.

    Werden wir uns retten können, in dem wir einfach ein neues besseres System erfinden? Uns gehen im Hintergrund des Klimawandels, steigender Temperaturen und Meeresspiegel die Optionen aus. Wir müssen uns der nächsten Schritte sehr bewusst sein. Selbst wenn wir jetzt aufhören fossile Brennstoffe zu verschwenden, wird der Klimawandel noch Jahrzehnte weitergehen. Wenn wir nicht aufhören, wird das System kippen. Wie genau, wissen wir schlichtweg nicht sicher. Wann das passiert, wissen wir auch nicht sicher, aber meistens geht es schneller als prognostiziert. Deshalb sollten wir morgen handeln.

    Sind nur die Reichen Schuld daran? Geben sie einem Normalo die Chance, andere auszubeuten, keine Steuern zu bezahlen und reich damit zu werden. Er wird es tun. Opportunitäten machen Verbrecher. Unser Reptilienhirn steht der Vernunft im Weg. Wenn wir dieses Problem nicht lösen, haben wir keine Chance, dann wird die alte Elite einfach durch eine noch Schlimmere abgelöst. Bestes Beispiel ist die russische Arbeiterrevolution, eine autokratische Monarchie wurde unter dem Deckmantel der marxistischen Lehre, durch eine noch schlimmere feudalistische Kleptokratie ersetzt, weit entfernt von dem was Marx wirklich wollte. Das Volk hatte die Wahl zwischen den Gewehren der Monarchen oder dem der Revolutionäre, in beiden Fällen waren die Kugeln tödlich.

    Die Argumente für den Kapitalismus, sollten wir ebenfalls hinterfragen. Noch nie hätten die Menschen so wenig gelitten. Nun ja, das stimmt fast. Aber 46% der Menschheit lebt immer noch von weniger als 5.5$ am Tag. Die Menschen in der westlichen Welt sterben anstatt in Kriegen der autokratischen Herrscher, an Gewalt oder Krankheit; jetzt an Krebs, Fettleibigkeit, Spital-Infektionen und durch Suizid. Fraglich was schlimmer ist? …die Neo-Feudalisten feuern nicht mit Gewehren, sondern mit einer Flut von Autos, Fernseher, Smartphones, teuren Medikamenten mit Nebenwirkungen und FastFood.

    Die Menschen in der westlichen Welt haben eher Angst vor dem sozialen Abstieg als vor Kriegen, Gewalt, Hunger oder Wassermangel. Jeden Tag werden in Gratis News-Blätter Bilder der Villen, Supersportwagen und Yachten der Superreichen gezeigt, das führt zu unerreichbaren Wünschen und blindem Konsumwahn. Jeden Tag werden die Reptilienhirne der Menschen, mit fantastischen Photos von oberflächlichen, egoistischen und medizinisch veränderten Influencer zum Konsum animiert. Die reinste Fiktion, weit weg von der Realität. Wollen wir wirklich eine virtuelle Welt?

    Die Basis für einen Neustart haben wir. Es gibt eine Reihe von Intellektuellen die hier die Richtung geben können.

    Müssen wir alle 5 Tage in die Tretmühle, um den stumpfsinnigen Konsum anzutreiben? Was wir wirklich benötigen ist Nahrung, ein adäquates Dach über dem Kopf, soziale Kontakte und Bildung. Den Übergang weg von Geld, hin zu einem gerechten menschlichen System, schaffen wir mit Gelddrucken. Wir können schliesslich auch Geld drucken, damit Reiche noch reicher werden und um ihre Zombieunternehmen am Leben zu erhalten.

    Hören wir auf Zombies mit Rindsfilet, Kaviar und Champagner zu füttern. Lassen wir die marode Schiffe der Reichen und Mächtigen absaufen, das aktuelle Geldsystem erhält diese zum Teils am Leben.

    Wir können die verfügbaren Ressourcen der Erde allen Menschen zugänglich machen. Niemand müsste hungern oder im Elend leben.

    Wir haben viel Arbeit vor uns.

    Es grüsst ein anonymer besorgter Bürger…

    • @Postulat der Vernunft

      na na, bleiben Sie bei der Wahrheit. Eine kleine Erfrischung i.S.:

      „Der Niedergang des Bankgeheimnis zeigt die Attitüde von uns Schweizer“…und…“Aber durch das Fehlen von Nachkommen und noch wichtiger – willigen und fähigen Nachfolgern, kamen die deutschen und amerikanischen Manager und die Flut von unfähigen, lauten und besser wissenden Beratern, welche die stillen, neutralen und arbeitsamen Schweizer verdrängen.“.

      Der Chef der Fremdenpolizei, Heinrich Rothmund, begrüsste 1938 die Einführung des „J“-Stempels in den Pässen deutscher Juden; Zitat: „damit man die Juden von den anderen Deutschen unterscheiden könne“.

      Ohne die Staatsanwälte aus USA hätten die CH-Banken das Gold der ermordeten Juden bis heute nicht zurückbezahlt. Die internationalen Steuerhinterzieher würden sich immer noch auf das Bankgeheimnis verlassen können. Und korrupte Sportfunktionäre könnten weiterhin unbehelligt von Zürich aus die Jugend der Welt an den Mammon verkaufen. Ihre Zeilen Bestätigen, dass Gefühle der Ohnmacht gerne mit grossen Worten kompensiert werden. Und wenn grosse Worte nicht mehr reichen, nimmt man eben unanständige.

      Die Schweiz hat durch das EWR-Nein 1992 immer weniger zu sagen. Die neuen Bestimmungen in allen wirtschaftlichen Bereichen werden NICHT in der Schweiz entwickelt, sondern in Brüssel oder USA. Als Schweizer hat man dazu kein Wort zu sagen, aber wir müssen sie natürlich nachvollziehen. Wenn man noch einen Funken Verstand hat, darf und muss man sich gegen diesen Narrativ, der das Land seit nahezu drei Jahrzehnten im Würgegriff hat, wehren.

  4. Ist es nicht seltam? Sogenannte Bürgerliche (SVP, FDP, CVP NZZ) sprechen/schreiben über die Maximierung des Gewinns und den Respekt vor dem Eigentum heilig und haben für soziale Verantwortung nur intellektuellen Hochmut übrig. Man darf sich deswegen nicht beklagen, oder? „Uns“ geht es „noch“ gut! Die Schweiz hat seit 1990 das schlechteste Wirtschaftswachstum aller OECD-Länder. Ein Umstand, den man hier angeht, indem man die Arbeitnehmer drangsaliert, Arbeitszeiten verlängert und Löhne kürzt. Was die Schweiz von Ländern wie Frankreich, Deutschland, Holland und Österreich unterscheidet, sind die 4,1 Milliarden Privatvermögen, über die die nationale Rechte hierzulande verfügt. Es wäre an der Zeit, sich zu regen und diesem Experiment auf Kosten von Mensch, Umwelt und Gesellschaft zu trotzen, sonst wartet am Ende einer langen Nacht ein böses Erwachen. Da zitiere ich die klare Aussage von Herr Roger Köppel:

    „Das Volk ist der Chef und nicht der bezahlte Politiker!“

    https://www.youtube.com/watch?v=fjV_RcXhSwg

    Die Vernunft hierzulande ist nicht tot, sie schläft einfach sehr tief.

    https://marcchesney.com/de/media/03-oktober-2019-infosperber-konkurrenzvorteile/

    • @Psychotische Störung

      die Unwissenheit der Bürger/innen in unserem Land hat niederschmetternde Höhen erreicht.

      DATUM: 27. MAI 2016 AUTOR: DANIEL LAMPART

      Seit vielen Jahren greift der Bund regelmässig in die AHV-Kasse und zweigt für sich Geld ab, das eigentlich der AHV gehört. Oft verpackt in sogenannte Sparpakete. In der Summe kamen die Übergriffe des Bundes die AHV teuer zu stehen. Er schuldet der AHV insgesamt weit über 10 Milliarden.

      Ein Bericht des BSV hat alle Übergriffe auf die AHV im Rahmen von Ausgabenkürzungen des Bundes bis 2013 dokumentiert und kommt auf zehn Sparpakete, welche zu Einnahmenausfällen von aufaddiert fast 8 Mrd. Fr. geführt haben. Dazu kommt die Halbierung der Zinsen auf der IV-Schuld, die eigentlich aus der Bundeskasse bezahlt werden müssen (jährlicher Einnahmenausfall ca. 120 Mio. Fr. 2016 und 2017). Vom AHV-Mehrwertsteuerprozent aus dem Jahr 1999 zweigt der Bund jährlich 17 Prozent in die eigene Kasse ab (ca. 400 Mio. pro Jahr).
      Mit der Einführung des NFA übernahm der Bund nur 19.55 statt wie zuvor Bund und Kantone 20 Prozent der AHV-Ausgaben. Das sind nochmals fast 200 Mio. Fr. jährlich. Weitere AHV-Ausfälle von rund 400 Mio. Fr. pro Jahr ergeben sich aus der Unternehmenssteuerreform II. Wegen dieser müssen Dividendenerträge aus Beteiligungen von 10 Prozent und mehr nur noch teilweise versteuert werden. Für die Firmeneigentümer wird es attraktiver, sich AHV-freie Dividenden statt eines AHV-pflichtigen Lohns bzw. ein Selbständigeneinkommen auszuzahlen. Sollte das Parlament die Gewinne aus landwirtschaftlichen Baulandreserven von der Bundessteuer befreien, wird das die AHV jährlich weitere 200 Mio. Fr. kosten.
      In den letzten Jahren hat der Bund regelmässig Überschüsse gemacht, weit über die Vorgaben der Schuldenbremse hinaus. Im so genannten „Ausgleichskonto“ der Schuldenbremse sind über 24 Mrd. Fr. verbucht. Der Zeitpunkt ist gekommen, dass der Bund der AHV zurückzahlt, was er genommen hat. Bereits mit rund 10 Mrd. Fr. wäre ein grosser Teil der bei der AHV abgezweigten Gelder zurück gezahlt.

      https://www.sgb.ch/aktuell/blog-daniel-lampart/?tx_t3extblog_blogsystem%5Bpost%5D=414&tx_t3extblog_blogsystem%5Bday%5D=27&tx_t3extblog_blogsystem%5Bmonth%5D=05&tx_t3extblog_blogsystem%5Byear%5D=2016&tx_t3extblog_blogsystem%5Baction%5D=show&cHash=ce7a42ebbed0ca6f24669a89ecc38869

  5. Ich habe mit den Schweizern kein Erbarmen, sie sind so total verdummt, wie man nur sein kann. In Abstimmungen lassen sie sich regelmässig manipulieren, einschüchtern und an der Nase herumführen. Da wurde doch vor ein paar Jahren die anstössige Praxis der Pauschalbesteuerung von neuem bestätigt, wenn ich mich recht entsinne. Es geht nicht darum, dass die Superreichen ja einen grossen Betrag des Steuerertrags zahlen, wie jemand hier in den Kommentaren schreibt. Es geht darum, dass sie prozentual lächerlich, ja unanständig wenig Steuern zahlen im Vergleich zum normalen Schweizer. Das nennt man Steuer-Ungerechtigtkeit und ist dt. gesagt eine Sauerei oder Neofeudalismus. Diese Praxis ist längerfristig verheerend für ein Land und politisch mehr als bedenklich. Diese Superreichen haben sich bei uns eingenistet, profitieren von allen Annehmlichkeiten unseres Landes, schmeissen der Schweizer Bevölkerung ein paar Batzeli hin, und werden noch und noch, von allen Seiten, auch von den Behörden, umschmeichelt, wie im Artikel beschrieben. Dabei muss man das schlicht und einfach nur Schmarotzertum nennen. Aber eben, wie oben geschrieben, die dummen, durch Medien, Politik und eigene Einfalt eingelullten Schweizer wollen es so.

    • ….Oldman

      Nein das Stimmvolk ist Dumm weil es den Beamtenapparat überhaupt erst ermächtigt, Steuern von uns abzupressen.

      Was ist wenn sie keine Steuern bezahlen ? …. Sie werden gebüsst und irgendwann landen sie vor Gericht.
      Sie sind also das Opfer eines Erpressungssystems dem unsere Bürger auch noch zustimmen.

      Wäre ich ein Fall für die Pauschalbesteuerung, ich würde auch nur in die Schweiz kommen wenn klar ist das mein Vermögen nicht ein … „2-tes“ mal besteuert wird.
      Denn diese Leute haben ihre Firmen im Ausland und zahlen dort bereits Steuern.
      Das sie ihre Gewinne in die Schweiz nehmen können und sie hier kaum besteuert werden ist ein Ammenmärchen.
      Die meisten Pauschalbesteuerten stehen zudem kaum noch im aktiven Erwerbsleben.

      Es gibt wohl kein Geld mehr welches nicht schon durch Steuern belastet wird…. keines, wirklich keines.
      Aber klar, die Sozialisten meinen ja immer, es einfach von den anderen nehmen zu können.
      In Venezuela sieht man gerade mal wieder wie erfolgreich diese Taktik ist.
      Wer wirklich Geld hatte, ist schon vor 15 Jahren aus Venezuela verschwunden.

    • Der Hauptgrund für die CH-Volksverdummung ist die seit Jahrzehnten anhaltende Masseneinwanderung. Diese Leute haben die Veräppelung durch Politiker schon mit der Muttermilch aufgesogen und werden auch nicht mehr gescheiter, nur weil sie die Landesgrenze überquert haben. Und ja, leider hat dieser Effekt inzwischen das kritische Mass überschritten.

    • @ Walter Roth

      Glänzend Ihr Kommentar!
      Genau zutreffend. Der Staat unterdrückt und erpresst die Bevölkerung, und die Steuergelder flossen in grossen Mengen jahrzehntelang zu den kreditgebenden Banken, deren Aktionären und Besitzern.
      Es handelt sich tatsächlich um ein “pauschalbescheuertes“ System

      Die Banken schliessen Kreditverträge ab, ohne das sie über die entsprechenden Gelder für die vereinbarten Kreditsummen verfügen. Die Kreditverträge entstehen aufgrund von Täuschung. Es ging bei diesem Kreditschneeball-Finanzsystem immer nur um Zinseinnahmen durch Verschuldung. Die Kreditrückzahlung ist gar nicht erwünscht.
      Jetzt bei Nullzins ist die Zinssklaverei erst mal etwas gestoppt.

      Null.- und Negativzinsen könnten bereits das nahende Ende des Kreditschneeballsystems bedeuten.
      Wozu noch Kreditverträge abschliessen wenn es keine Zinseinnahmen mehr gibt?
      Wozu noch Guthaben auf Bankkonten deponieren, wenn diese durch Negativzins,
      Bankgebühren und Vermögenssteuern von Banken und Staat gestohlen werden?
      Wozu noch arbeiten, wenn der Lohn wertlos wird?

      Die Indizien werden immer grösser, das sich die Betreiber des Systems bereits selbst verraten haben.
      Nullzinsen bedeuten Gratiskredite, und logischerweise wertloses Falschgeld!
      Gibts keine Zinsen, ist auch “Kredit“ wertlos.

      Für wertloses Falschgeld lohnt es sich nicht zu arbeiten!
      Deshalb entstehen jetzt auch immer grössere Probleme für Pensionskassen-Guthaben.
      Die Gewerkschaften und ihre “Bosse“ sind seit Jahrzehnten im Tiefschlaf.
      Die arbeitende Bevölkerung erhält für ihre erbrachten Leistungen immer wertloseres, beliebig vermehrbares Falschgeld als Lohn.
      Ganz beschämend ist, dass ein hoher “Gewerkschaftsboss“ auch noch an einem Bankratsessel der SNB klebt.
      Selber schuld wer Gewerkschaftsbeiträge bezahlt!

  6. Bei Sportler und Kunstschaffenden hat niemand ein Problem mit der noch viel extremeren ungleichen Entlohnung: sehr wenige Schriftsteller, Musiker, Schauspieler und Sportler können von ihrem Talent leben und einige wenige verdienen damit unverhältnismässig viel Geld. z.b. Die Harry Potter Schriftstellerin ist Milliardärin, Roger Federer hat auch ein paar Hunter Millionen auf der hohen Kante, Floyd Mayweather verdient pro Boxkampf bis zu 100 Millionen US Dollar, die ganzen Profi Fussballer sind überbezahlt, Johnny Depp verdient pro Film bis zu 100 Millionen US Dollar und als Musiker muss man nur einen Hit landen und hat ausgesorgt.

    Den Unternehmern mag man ihren Erfolg und den damit erworbenen Reichtum nicht gönnen. Obwohl die meisten Unternehmer nur Erfolgreich wurden, weil sie Problem besser uns günstiger für die Kunden lösen, als die Konkurrenz – ergo Unternehmer machen das Leben der Menschen besser und sie schaffen Arbeitsplätze.

    Und was der Neid auf die gut begüterten Erben betrifft, so steht es jedem dieser Neidhammel frei, mit gutem Beispiel voranzugehen und auf sein eigenes (bescheidenes) Erbe zu verzichten, anstatt den anderen ihr Erbe, die mehr als sie selbst erben, das Erbe wegnehmen zu wollen.

    Den Lotto Millionären mag man ihren Reichtum noch am ehesten gönnen, obwohl dort am wenigsten Eigenleistung hinter dem Vermögen steckt.

    • Nicht zu vergessen, Gutmenschen à la Bono von U2. Spielen das ganze Jahr Moralapostel für die Gesellschaft, aber selbst Leben sie das exakte Gegenteil davon. Umwelt, Konsum, Verschwendung von Ressourcen, gehen ihnen am Allerwertesten vorbei.

  7. Die CS hat 1030 Einkommensmillionäre (steht im Jahresbericht). An der Basis streicht sie die Trinkgelder und stellt heimlich Arbeiter auf die Strasse. Sie macht Kostendruck geltend. Sie droht auch gerne mit Kündigungen. Kein Wunder, die 1030 Einkommensmillionäre kosten allein 1.6 Mrd. Franken im Jahr.
    Die CS entsorgt die Mitarbeiter beim RAV. Die Öffentlichkeit soll die Kosten tragen. Die 1030 Einkommensmillionäre sagen: Danke.

  8. Na ja, das dumme „Volch“ will es so, sonst würde es nicht diese grünen Verhaltensdiktatoren, NGO-Freaks, Rückbauer und Fortschrittsfeinde nach Bern wählen. 60-70% fanden es im September nicht notwendig ihr Stimmcouvert in die gelbe Kiste zu werfen – also ist alles in bester Ordnung, resp. das „Volch“ ist total happy.

  9. Und vor allem die ausufernde Schar von Angestellten im öffentlichen Dienst, die ein unglaubliches Anspruchsdenken an den Tag legen, aber nicht viel bringen ja oft gar diejenigen emmerdieren, die die Staatsquote von außen im privaten Bereich durch Steuern und Abgaben finanzieren müssen.

  10. Ich schätze und respektiere Herr Klaus J Stöhlker sehr.
    Habe auch schon seine Bücher gelesen.
    Was er aber mit diesem Bericht hier bezwecken soll ist mir schleierhaf. Der Bericht ist aus meiner Sicht komplett an den Haaren herbei gezogen, schlecht recherchiert und eine einzige Schimpftirade auf die Milliardäre.
    Von einem angesehenen Journalisten erwarte ich eine andere- und differenziertere Berichterstattung.

  11. Da gibt es eine ganz nette Anekdote zum Thema. Besucht der spanische Sozialistenführer González in den frühen Achtzigerjahren seinen Gönner Helmut Schmidt in der BRD.
    González: ich werde versuchen, dass alle Bewohner meines Landes gleich arm sind. Darauf Schmidt: junger Freund, sie müssen erreichen, dass alle Bewohner ihres Landes gleich reich sind.

  12. Was für ein von Neid zerfressener Artikel. Genau das ist es, was die Gesellschaft spaltet. Neid schüren – ein urlinkes Instrument, um Hass in der Gesellschaft zu schüren und Abgaben von Leuten via politische Instrumente zu erpressen, die sie selbst nicht erarbeiten, aber gern an alle verteilen. Einer der schlechtesten Artikel, der hier je erschienen ist.

    • Genau das ist die Strategie der Neoliberalen – den Kritikern des Systems permanent Neid vorzuwerfen.

      Stöhlker hat recht!

  13. Das Problem ist der Kapitalismus selbst. In Amerika leben viele jetzt schon in einem Auto obwohl sie bis zu 4 Jobs haben. Amerika ist Kapitalismus im Endstadium (Zitat von Volker Pispers) und wir werden früher oder später ähnliche Zustände haben.
    Wir können uns weiter durchwursteln bis wir an dem Punkt ankommen oder uns überlegen wie wir leben wollen. Wir leben in einer gekauften Demokratie, also ist Politik nicht der Weg dorthin. Wir müssen selbst ran und uns etwas ausdenken.

    • Richtig, Sie erklären folgerichtig, warum die armen US-Bürger Richtung Süden wandern. Warum aber wollen so viele Männer aus dem Süden, Mexiko, nach Norden?

  14. Von “Bilanz“ und Ringier-Axel Springer Medien können Sie keine genauen Zahlen erwarten, über die wahren superreichen Familien-Clans.

    Systemmedien können und dürfen nicht die Realität wiederspiegeln.
    Das wissen Sie doch.
    Ist doch lächerlich und unglaubwürdig was dort geschrieben und verdreht wird. Zensur lässt grüssen.

    Das Geld für solche Zeitschriften und Zeitungen kann man sich sparen.

    • Ein paar Milliardäre, gerade im Immobilienbereich, sind nicht dabei, dann noch ein paar mit Beteiligungen an nicht börsennotierten Firmen im Ausland.

  15. Über die Billionärs-Familien wird leider kein Wort geschrieben!

    Sind die Namen Rothschild, Rockefeller, Warburg, den Medien und dem Herrn Stoehlker so unbekannt?

    Die reichsten und einflussreichsten sind ganz andere Familien, wie die in den Medien erwähnten!

    Es wird mal wieder nur das unbedeutende “Kleingemüse“ zuoberst präsentiert.

    Weshalb wird die Superelite der Reichsten wieder mal vor der Veröffentlichung verschont?

    • Absolut, so iss’es.

      Zur Frage am Schluss: da sie die Besitzer im Hintergrund sind und somit die Hoheit über die Redaktionen inne haben…

    • Eine englische Billion entspricht einer hiesigen Mia… vielleicht ist das Ihr Fehler…

    • Torpedo….

      Es sind wie sie schreiben, ja Billionärs-Familien.
      Bei den Rothschilds verteilt sich das Geld auf etliche Familienangehörige.
      Das einzige was ich dabei verabscheue ist, wenn diese Milliardäre sich in die Politik einmischen wo sie Krafft ihrer Millionen einen unseligen Einfluss ausüben können.

      George Sorros ist da mein Lieblingsfall….. der und seine Open Society haben massiv die Illegalen-Invasion finanziert.

      Ansonsten sind Milliardäre für unsere Wirtschaft notwendig und richtig.

    • @Peter Schneider:
      Ihr Statement steht für mich exemplarisch für die Unwissenheit und Naivität des Grossteils der Bevölkerung.

      Schon mal überlegt weshalb unser Planet so kaputt daherkommt? Täglich sterben über 50’000 Kinder an Hunger, bald sind alle Spezies dezimiert resp. ausgerottet, die Böden und Flüsse vergiftet, die Rohstoffe ausgebeutet, etc. etc. Alles Zufall und einfach dumm gelaufen???

      Um von diesen unendlich vielen, echten Problemen abzulenken, lullt man uns mit so schwachsinnigen Themen wie CO2/Klimaerwärmung ein, und verschiebt dadurch das Weltvermögen noch weiter zu denjenigen, die eben sowieso schon Billionen (echte!!!) horten! Und diese erscheinen nun leider Gottes eben nicht in der Bilanz oder im Forbes Magazin!

      Noch nie darüber in Mainstream-Medien gelesen? Nein? Ja dann muss ja wohl alles eine Verschwörungstheorie sein, nicht wahr…? Dann machen wir den Schwachsinn einfach weiter bis unsere Kugel auseinanderbricht…

    • Die Adelsfamilien gehören zu den reichsten Menschen, welche nicht in solchen Listen auftauchen. Diese Adels Vermögen lassen sich kaum schätzen. Alleine das Grundstück des Japanischen Kaiserpalastes hat mehr Wert, als alle Immobilien in Kalifornien; der Thailändische König bzw. „Crown Property Bureau“ besitzt so viele Grundstücke und die grössten Firmen im Land; die Englischen Royals und der Deutsche Hochadel gehören zu den grössten Grundbesitzern der Welt. Dazu kommen noch Kunst und Antiquitäten, dessen Wert sich nicht messen lässt. Was kostet eine Bibel von Martin Luther oder was kostet ein Kunstwerk von DaVinci, etc.

  16. Die Entropie steigt. ( Thermodynamik, 2. Satz ) Übertragen auf gesellschaftliche Strukturen bedeutet dies, steigendes Gefälle , Höhendifferenz , brandgefährliche Inequalities . Es gibt Membranen dazwischen, klar. Trennung . Nur, der osmotische Druck steigt, die Evolution beschleunigt, die Information auch. Platzt die Fruchtblase ? wer will das überhaupt

    • Ich weiss nicht, was Sie studieren, mein Lieber, aber Entropie bewirkt die Verteilung. Ordnung, z.B. ungleich verteilte Einkommen und Vermögen, muss immer hergestellt werden.

      „In einem sich selbst überlassenen System bewirken die inneren Vorgänge … im statistischen Mittel, dass das System sich dem Makrozustand annähert, der bei gleicher Energie die höchstmögliche Entropie hat.“ Wenn die Entropie zunimmt, so nimmt die Verteilung zu.

  17. Herr Stöhlker wenn ich sie so anschaue dann nagen sie auch nicht am Hungertuch. Könnte auch mehr als ein Schnitzel sein. Also kein ungerechtfertigter Neid.

    • Tja Urschweizer……

      Und als auch ihren Kommentar las dachte ich, dass man Zwetschgen besser zu einem Zwetschgenfladen verarbeitet, als zu einem klaren Wässerchen.

  18. Die Familien Bertatelli und Mimran sind sehr gern gesehene Leute in Gstaad und Umgebung und vor allem keine Schmarotzer! Herr Stölker wo ist Ihr Problem? Ohne diese beiden Familien hätte die Bergregion Gstaad ein grosses Problem, denn der Neubau der Bergbahn auf das Eggli und das neue Bergrestaurant konnte ohne finanzielle Mithilfe unter anderem dieser beiden Familien gar nicht realisiert werden. Wenn Sie schon Namen nennen, dann recherchieren Sie zuerst richtig und nennen besser die richtigen Schmarotzer!

  19. Wieder einmal sehr unterhaltend. Stimmt in den Detailangaben häufig nicht, wie diverse Korrekturen in den Kommentaren zeigen. Ihre Schlussfolgerungen sind wie immer sehr pessimistisch, und bei uns sind Milliardäre nicht so geschützt wie zB. in den USA, mit eigenen Inseln. Und auch in Gstaad sind sie dem Zugriff des Volkes nicht entzogen, auch wenn sie ihre eigene Lounge haben. Dass bei uns die meisten Superreichen geerbt haben, und wie in Basel, diskret in die Kultur investieren, das macht sie zugänglicher. Und vergessen Sie nicht: vor dem physischen Zugriff sind sie nicht geschützt, wie es in Mexiko der Fall ist, wo halt Entführung gang und gäbe ist. Und die Amerikan. Milliardäre schützen sich durch Stiftungen. Das wird sie aber nicht vor dem Zugriff schützen. Insofern sind ihre Prognosen sicherlich falsch. Und die Tatsache, dass Sie offenbar Zugang zu dieser Exotenrasse von Menschen haben, verbessert Ihren Blick nicht unbedingt. Es ist ein herrlicher „Human Zoo“, den Sie hier beschreiben.Herzlichen Dank.

  20. Klassenkampf-Parolen als kämen sie von der JUSO! Gepfeffert mit Falschaussagen – die durchschnittliche Wohnfläche der Schweizer geht nicht zurück, sie steigt. Die Schweizer geniessen wohl den höchsten Wohlstand weltweit und Sie Herr Stöhlker schiessen sich auf einige wenige Milliardäre ein. Wollen Sie eine neue Neiddebatte einläuten? Eine Provokation der Provokation wegen!

  21. Das Geheimnis der grossen Vermögen, deren Entstehung unbekannt ist, ist irgendein Verbrechen, das man vergessen hat, weil es geschickt begangen wurde.
    Honoré de Balzac, Vater Goriot

    Die sehr Reichen heissen bei uns Superreiche, selten Oligarchen.
    Ilija Trojanow, Der überflüssige Mensch

    Oligarchen sind gesellschaftliche Akteure, die ihr massives Vermögen zu verteidigen wissen sowie in politischen Einfluss ummünzen.
    Gängige politwisschenschaftliche Definition

    • @ Isabel Villalone

      Gewisse litterale Fähigkeiten kann mann Ihnen nicht absprechen.
      Aber Ihre Kommentare kommen mir in letzter Zeit etwas spanisch vor.

      Würden Sie dies in Spanien erzählen, würde man sie ungäubig auf Ihre Ahnen ansprechen.

  22. Der werte Leser bekommt von Ihnen erklärt, das Herr Kühne ein 600 Mio teures Hotel erbaut hat. Hhm, der Eindruck der darüber kommt, das bewohnt der Herr und seinesgleichen auch. Aber komisch, das ist sogar für jedermann zugänglich und dafür müssen sie auf einer der schönsten Dachterassen Hamburgs noch nicht einmal einen Cent hinlegen. Ach so, sie sollten auch wissen, das er die 600 Mio. eher unfreiwillig bezahlt hat, weil sich die Baukosten, aus verschiedenen bekannten Gründen, massivst verteuert hat.

  23. Man kann nun Politiker mögen oder nicht. Dennoch ist Inhaltlich der Artikel absolut korrekt. Die Schere geht weiter auf und das schneller als jemals zuvor. Milliardäre bringen im Grossen und Ganzen Leid und wenig Wohlstand für eine kleine Gruppe enger Vertrauter. Abgesehen von Milliardären und «Träumern» die es gerne wären, gibt es keinen plausiblen Grund diese Gattung Mensch zu verteidigen. Dennoch finden sich in der Schweiz erstaunlich viele welche das sofort gerne machen. Doch wozu?

    Die Fakten liegen allesamt auf dem Tisch. Eine kleine ausgewählte Elite (ca. 8500) , tendenziell mit reinem Erbe, beutet den Rest der Menschheit (ca. 8’000’000’000) aus fürs eigene Wohl. Unterstützt werden sie dabei von ein paar weiteren Millionären (ca. 2’000’000) welche einige Brotsamen abbekommen. Bleiben noch 7’997’991’500 die sich um die verbleibenden 1% vom «Vermögen» streiten und den Gesamtwert überhaupt erst ermöglichen. Wem hier nichts auffällt dem kann ich nicht mehr helfen.
    Die Frage ist nicht, ob sich die 7’997’991’500 Menschen erheben, sondern wann… Es würde uns allen Gut tun weg von dieser Gier zu kommen und uns darum zu kümmern wie die Spezies «Mensch» sich der Natur anpasst.

    Übrigens ist auch in der wunderschönen und sehr reichen Schweiz, Geld für einen wesentlichen Teil der Bevölkerung ein Problem. Sicher kann am Umgang etwas nachgebessert werden, aber das hilft wenig, wenn für viele die laufenden Fixkosten aus Krankenkasse, Wohnen und Essen schon zur grossen Bedrängnis werden. Top Leistung für eines der «reichsten» Länder der Welt. Hauptsache wir schieben Milliardären noch mehr Geld in den Rachen. Da verdienen dann wenigstens nochmals ein paar Politiker, Anwälte und Co.

    • Ach ne, schon irgendwann eigenes Geld in die Hand genommen und damit Projekte (mit Risiko) finanziert und Arbeitsplätze und Einkommen für viele geschaffen? Selbst der Milliardär, der sich eine Yacht kauft, schafft Arbeitsplätze (Bau, Unterhalt, Crew, Caterer etc.) und Einkommen und Steuererträge.
      Diejenigen, die am meisten für die Vermögensunterschiede verantwortlich sind, sind die Zentralbanken, die mit ihrer akkommodierenden Politik die Assetpreise massiv aufgeblasen haben.
      Ich denke eher, Sie sind äs Bitzeli ein Plauderi.

    • Ja sogar schon 3 mal. Einmal mit Pleite, einmal mit erfolgreichem Verkauf und aktuell mal schauen. Von daher – mir ist absolut klar wie Risiko funktioniert.

      Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass egal was ich tue, ich praktisch keine realistische Chance habe aus dem Hamsterrad zu kommen. Einziger Unterschied ist dass ich mehr oder minder mein eigener Chef bin, einigen Menschen einen Job ermögliche und dadurch auf persönlicher Ebene glücklicher bin. Dennoch bleibe ich ein Sklave des Geldes und tue mein bestes Geld nach oben zu verteilen. So wie es sich einem guten Diener gehört.

      Auch bleibt der Fakt bestehen das wir – die 7’997’991’500 Menschen, uns um einen verschwindent kleinen Teil des weltweiten Vermögens streiten.

      Milliardäre verdienen zum Grossteil keinen Respekt und haben auch keine Leistungen ausser Erbe vorzuweisen. Denn „too big to fail“ gilt ebenfalls bei diesen „Unternehmungen“.

      Nun denken wir noch einen Schritt weiter und schauen uns die Zentralbanken an. Sind diese nicht, wie auch die meisten Politker (VR Mandate, Lobbismus, etc.) im Dienst der Milliardäre? Sind nicht ebenfalls diese Milliardäre auch die grössten „Profiteure“ der steigenden Assetpreise? Könnte aber auch Zufall sein.

      Es gibt einen Punkt an welchem ein Übermass besteht. Und dass hat auch nichts mit Neid zu tun. Im Gegenteil, einem Selfmade Millionär darf und soll man Respekt zollen. Aber kein Mensch der Welt ist 100te Millionen wert durch seine eigene Leistung. Das ist Ausbeutung der Masse – oder in schön ausgedrückt: Kapitalismus.

  24. Lieber Herr Stöhlker

    Gemäss den AHV-Statistiken sind die Arbeitseinkommen des ärmsten 1/10 seit 1982 real um 51%, die des reichsten 1/10 aber um 218% und die des reichsten Hundertstels fast um das dreifache auf 296’000 Franken jährlich gestiegen. Dazu kommen noch die noch einseitiger verteilten Kapitaleinkommen. Gemäss SNB hat sich der Wert der Immobilien seit 2004 auf über 2000 Milliarden CHF mehr als verdoppelt, was wiederum die Preise für Bauland und die Mieten erhöht hat. Und so weiter; wie der Bundesrat Mauer der sich weiterhin veehement gegen die Mitberücksichtigung der KK-Kosten in der Berechnung der Teuerungsrate wehrt. Diese Ungleichheit wird letzen Endes die Schweiz in ihren Grundfesten erschüttern. Soziale Unruhen muss man nicht befürchten die Linke und die Gewerkschaften, von denen man Protest erwarten könnte, verharren weiter in einer über Generationen angelernten Bravheit, glauben immer noch an den Arbeitsfrieden und den Sozialvertrag, und haben noch immer nicht verstanden, dass sie längst vom Melker zur Kuh geworden sind. Zur Wahrheit gehört auch die Ablehnung durch die Schweizer Bürger von grundlegenden Volksabstimmungen wie: (AHV-Plus, BGE, nicht gewinnorientierten Einheitskasse, Grosse AHV-Rente) und die Annahme der Steuervorlage 17. So gesehen, ist es ziemlich dumm, dass ausgerechnet die Schweiz den globalen Steuerwettbewerb weiter anheizt. Verlierer sind Schweiz B und C.

    Anmerkung: Seit 1991 sind in der Schweiz 480’000 neue Stellen entstanden, wovon entfielen rund 80% auf die Bereichen Gesundheit und Soziales, Erziehung und öffentliche Verwaltung. In den typischen Exportbranchen Uhren, Elektro, Maschinen, Pharma und Finanzdienstleistungen sind per Saldo gut 10’000 Jobs verschwunden.

    Herzliche Grüsse

    • Die neuen Stellen werden vor allem wegen dem Bevölkerungswachstum geschaffen. Weder Produktivität noch per Capita Einkommen sind in den letzten 10 Jahren wesentlich gestiegen.

    • Danke für diese hervorragenden Ergänzungen zum Bericht Stöhlker. Wichtig wäre halt, dass man auch vertiefte Einblicke und Transparenz in die Steuerzahlen nehmen könnte. Es sind ja nicht nur die gesetzlichen zugelassenen Steuer Schlupflöcher, sondern auch, dass die Steuerbehörden bei diesen Reichen viel weniger genau hinschauen, als wenn ihnen eine Steuererklärung eines russischen Oligarchen vorliegt. Wer wagt es schon, so eine Person zu hinterfragen??? Also sind unsere Verhältnisse auf diesem Feld nicht besser als in einem Oligarchen Staat.

    • Danke für diesen guten Kommentar. So sieht es wohl leider aus. Zu ergänzen ist die Liste gescheiterter Steuervorlagen, die die Situation der Schwächsten auf (Porto-)Kosten der Schwerreichen verbessert hätten: Pauschalisierung von Ausländern in diversen Kantonen, Erhöhung der Vermögenssteuern für Vermögende ab 2-3 Mio, bedingungslose Grundeinkommen, ungleiche Anwendung der Mehrwertsteuer (Bevorzugung der Tourismusbranche).

  25. Guten Tag Herr Stohlke,

    können Sie uns etwas über den bevorsteheden Finanzcrash berichten? Was passiert mit der Schweiz, die wegen verantwortungsloser Geldpolitik der SNB brutal leiden wird? Kommt es zur totalen Entwertung des Schweizer Franken? Lohnt sich überhaupt die Bankguthaben in Schweizer Währung zu halten? Herzliche Dank im Voraus.

    • Da sollten Sie die Kommentare von Torpedo lesen, welche doch immer eine stattliche Anzahl von Kllllicks aufweisen.

    • Sehr geehrter Herr Kadmon

      Ob es bei einem Finanzcrash zu einer (totalen) Entwertung des CHF kommt, ist eine interessante Frage und nicht zuletzt eine Frage der Zeit. Es geht immer länger als man denkt! Alle bezahlten Spezialisten hier im IP, weder Meyer (etwas buchhaltungslastig!) noch Mettler (bei dem passiert gar nichts!), haben sich bisher nicht dazu geäussert.

      Ich versuch’s mal:

      Effektiv müsste sich vorgängig der EUR entwerten und der wird ja bei der Finanz- und Wirtschaftspolitik der EU (einfach zu wenig Produktion und zu viele Schulden) sowieso immer weniger wert. (Wieder diese Zeitfrage!) Der CHF dürfte dann der Entwicklung des EUR folgen. Dies darum, weil die SNB ihre Fremdwährungen, eben EUR, im Wert von CHF 800 Mia (Stand Ende September 2019), nie und nimmer los werden wird. Die SNB erleidet also einen gewaltigen Verlust und geht Konkurs, bzw. muss eine Rekapitalisierung durchführen. Der Schweizer Steuerzahler muss das bezahlen, wenn nötig unter Zwang. Dadurch dürfte sich die Kaufkraft und der Aussenwert des CHF verringern.

      Auch wenn wir das Szenario mit Inflation spielen, dürfte sich wegen der Verluste der SNB das gleiche Szenario abspielen.

      Es gibt dazu interessante und erschreckende Beispiele von den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber selbstverständlich ist heute alles anders…

      Der EUR dürfte tatsächlich verschwinden, deutsche Währungen halten selten über 50 Jahre! Beim CHF keine totale Entwertung, aber ein massiver Kaufkraftverlust und ein massiv geringer Aussenwert des CHF.

      Ihre nächste Frage, Herr Kadmon, dürfte dann sein, wie anlegen? Vielleicht Sachwerte, Commodities, Property (aber vielleicht nicht in der Schweiz)?
      Und nicht zu vergessen, den Spruch von J.M. Keynes: „In the long run we are all dead!“

    • @ Mitgegangen mitgefangen
      12. November 2019 / 21:32

      Tja, sie haben eines noch unterschätzt oder vergessen ?

      Bei solchen Geschehnissen leidet vor allem der Ruf unseres Landes und seiner Wöhrung enorm.
      Ein guter Ruf bedeutet Vertrauen und der begründet vermutlich den grösseren Teil des Frankenwertes.

      Was ist wenn die Welt erkennt, das wir uns mit Hilfe unserer eigenen SNB total verzockt haben ?
      Was ist wenn darob die über 30% Ausländer ( über 25% ohne und ca. 10% mit CH-Pass ) hier die Gesellschaft destabilisieren?
      Was wenn Horden von illegalen vor den Ämtern sich ihre Sozialleistungen erzwingen wollen ?

      Können wir unsere Reputation dann jemals wieder neu aufrichten.

      Denken sie mal daran wie viel Schaden das Swissair Grounding verursachte.
      Wir waren die letzten denen man sowas zugetraut hätte…… wirklich die letzten.

      Die Schweiz ist gerade daran, alle jene Werte die sie in der Welt berühmt machte, in Frage zu stellen.
      Unsere grundsolide Langweiligkeit ist nicht mehr angesagt.

      Gendergaga, Grünenwahnsinn, Klimakrankheit, Wehrmüdigkeit, Rahmenvertrag, Nationalbankgoldverkauf, EU-Bürgerschaftsrichtlinie und UNO Migrationsabkommen…… alles Nägel für unseren Sarg.

      Die Währung ist nicht von Politik und Gesellschaft eines Landes zu trennen.

    • „deutsche Währungen halten selten über 50 Jahre“ – Sie sind ja ein Witzbold. Ausser der Bundesrepublik zwischen 1948 und 1990 hat auch kein deutscher Gesamtstaat jemals länger als 50 Jahre existiert.

  26. Na na na na…….

    Stöhlker, irgendwo plagt sie der Neid, denn immer kommt noch Blocher zum Vorschein.

    Blocher hat also einen subtilen Raubtiercharakter…. ?
    Nun ja, wir Menschen gehören zu den Raubtieren.
    Wer keinen Unternehmergeist ( Raubtiercharakter ) hat, wird nicht Milliardär, ausser eben er erbt es.
    Ein Glück haben wir noch Unternehmer wie Blocher die ihren Mitarbeitern über Jahrzehnte eine Anstellung geben können.

    Weiter schreiben Sie…..
    Griechische Milliardäre die zu Hause keine Steuern zahlen…?
    ——————
    Tja, Bravo…. würde ich auch nicht tun.
    Welcher Dummkopf macht das …. nur die welche gezwungen sind.
    Staaten und deren Regierungen sind Schutzgelderpresser und Diebe.
    Und sie verwenden das erpresste Raubgut kaum je wirklich zum Nutzen der Allgemeinheit. Griechenland mit seinem faktisch seit 200 Jahren andauernden Staatsbankrott ist da nur die Krone der Schöpfung.
    Wer denen Geld gibt, kann es auch zum Fenster hinauswerfen.
    Das die immerzu Bankrott sind, hat mit den Milliardären in der Schweiz nichts zu tun, die sind nur einfach so klug und haben die Konsequenzen aus dem Staatsversagen gezogen.

    „Milliardäre zahlen zu wenig Steuern“….?
    Nun, in der Schweiz sind es aber trotzdem diese „Reichen“ die den Hauptteil des Steueraufkommens generieren.
    Wenige % zahlen sicher 3/4 der Steuern.
    Sehen sie mal in den Statistiken nach Herr Stöhlker.

    Und was heisst hier überhaupt „zu wenig Steuern“ ?
    Das was die besitzen ist ihr Eigentum und es ist nachgerade ihre Pflicht ihr Vermögen vor den Erpressern und Dieben in den Amtsstuben zu schützen.
    Wer hat eigentlich das Recht den anderen ihr Eigentum abzupressen ? Wurde dazu die Demokratie erfunden ?

    Würden alle Milliardäre ihre Milliarden an die Staaten verschenken…..diese wären in 3 Jahren wieder genauso Klamm.

    Aktion = völlig Sinnlos.

    Wir sollten aufhören an das Geld der anderen zu denken und unseren Neid zu pflegen, denn was den anderen gehört, ist deren Eigentum.

    Sozialismus war noch nie ein Rezept zum Erfolg.

    ———————————

    Ach ja, noch so eine „Blüte“.
    Zitat :
    Das Gstaader Fussvolk murmelt und macht die Faust im Sack, denn es kennt seine Abhängigkeit von denen, die sie von den Krümeln ihrer Tische ernähren.
    ————————-

    Nun ja, es steht den Fussvolk frei sich eine Milliarde zu erschaffen….. wenn es das kann natürlich.
    Ansonsten sollte es keine Frage der Ehre sein wo man seinen Lohn verdient, dass zu tun ist nicht Ehrenrührig.
    Möchte man die Ausländer raushaben, man kann an der Urne anders wählen. Tun sie das ?
    Die Sozis werden ihnen den gefallen jedenfalls niemals tun und die ungesunde Einwanderung beenden.

    Weiteres Zitat:
    „ur ein Drittel unserer Jugend erwartet den sozialen Aufstieg, wie 25Next – Bildung für die Zukunft ermittelt hat. 44% glauben, es werde ihnen gleich gut wie bisher gehen. 19% erwarten den sozialen Abstieg“

    ———————————

    So, aus einer Gesellschaft erwarten also 33% das sie aufsteigen können und 44% glauben sie werden so gut leben wie ihre Eltern ?
    Bravo einer Gesellschaft die sowas ermöglicht.
    Wo in der Geschichte gabs ein Land in dem potentiell 33% den Aufstieg schafften ?
    Wo…?
    Nein, auch die Realität meiner Eltern zum Beispiel sah ganz anders aus.
    Die Jugend nach einem Krieg ( 14 – 18 ) der ihre Eltern am Fortkommen hinderte. Ständiger Militärdienst von mehreren Monaten pro Jahr nur mit dem Sold, keinem Erwerbsersatz.
    20-igerjahre im Krisenmodus. Bei Ehepaaren durfte nur einer Erwerbstätig sein…..
    30-iherjahre auch Krise, aber langsam kam die Wirtschaft in Schwung weil man mit riesigen Krediten die Landesverteidigung ausbaute.
    40-igerjahre….. wieder ständig bis zu 6 Monate im Jahr Aktivdienst…… die besten Jahre dominierte das Militär.
    Wer Glück hatte, arbeitete in einem Betrieb der Rüstungsgüter für Deutschland produzierte, dann hatte er zwischendurch immer eine gute Stelle.
    Auch den Bauern ging es recht gut… denn ein „schwarzes Schwein“ hatte jeder von denen.

    1945 wurde die Rationierung noch nicht aufgehoben, das dauerte noch….

    Dann die 1950-igerjahre…. endlich gings aufwärts.
    Die Industrie brummte, Europa musste neu aufgebaut werden.
    Es gab neue Geräte wie Waschmaschinen und Fernseher….. wer ein Sanitär oder Elektrikergeschäft hatte, der konnte sich seinen Wohlstand erschaffen.
    Das hielt an bis 1974 die Ölkrise den ersten Dämpfer brachte. Nun ja, wir gingen Sonntags auf der Umfahrungstrasse Teufen spazieren und Rollschuhfahren.
    Das Bauerngewerbe war schwierig, Subventionen kamen erst in den 70-igern auf, brachten dafür aber Zonenpläne und andere Gesetzliche Enteignungen der Bauern mit sich.

    Also, das Leben meiner Eltern war ein Ansammlung von Krisen mit jeweils einigen guten Jahren dazwischen.
    Man sollte also nie denken das unser Leben im Wohlstand und in Ruhe verlaufen muss.
    Nur wir Jungen hatten das Glück eine Nach-Kriegs-Friedensperiode erleben zu dürfen. Aber selbst die galt nur für Westeuropa, in Jugoslawien war das schon wieder anders.
    Aber auch im Frieden gabs etliche Rezessionen…….
    Die Ölkrise, die Krise am Arbeitsmarkt und dem Baugewerbe zu Anfang der 90iger, die Asienkrise die uns auch tangierte…. die Masseninvasionskrise jetzt die dazu beiträgt das alle Ü-45 um den Arbeitsplatz bangen müssen.

    Aber wie haben 33% die glauben das sie den Aufstieg schaffen werden ……..

    Fulminant.

    • Lieber Herr Roth

      Wenn es denn so wäre, dass die Reichen ihren Reichtum durch Fleiss und nicht durch Betrug erworben hätte, wäre das ok.

      Nur wissen Sie wieviele Fleissige es gibt?

      Bei Christoph Blocher stand der Fleiss jedenfalls sicher erst an 2. Stelle – wenn überhaupt.

  27. Lieber Herr Stöhler.

    Sie schreiben

    „Einzig Christoph Blocher, dem ein subtiler Raubtiercharakter nicht abzusprechen ist, und seinem Nichtmehr-Parteifreund Peter Spuhler ist es gelungen, aus eigener Kraft in diese höchste Adelsklasse des Geldes aufzusteigen. Familie Blocher gehört zu den 500 Reichsten der Welt, den Ems-Werken und dem Spekulationstalent des Patrons sei Dank.“

    Meine Information ist, dass der Giftgashändler Christoph Blocher seinen Reichtum einem Vorgang verdankt, der bei einer öffentlichen Kotierung der Ems-Aktien zum damaligen Zeitpunkt heute als Insider-Handel mit Gefängnis bestraft worden wäre.

    Wie bei vielen anderen unverhofft zu Reichtum gekommenen wird dann eine rührende Heimatstory draus gestrickt, dass es ihm einzig um den Erhalt von Schweizer Arbeitsplätzen ging.

    Wieviele Mitarbeiter können bestätigen, dass CO ein echter Patron ist?

    Auffällig auch, dass ausgerechnet eine amerikanische Firma als zweiter Anbieter um die EMS-Chemie im Rennen war.

    • Marte….. sind auch sie neidisch ?

      Also wie Blocher zu seiner Firma kam ist bekannt, bis ins Detail bekannt.
      Die Linken Idioten graben alles aus was sie nur finden können….fast wie bei Trump.

      Aber, dass alles ist vermutlich zur vollsten Zufriedenheit des Vorbesitzers gelaufen.
      So viel ich gerade im Kopf habe war das Werner Oswald der mit „Ethanol oder auch Alkohol“ im Krieg die Schweiz mobil gehalten hat. Es sei ihm nochmals gedankt.

      Insiderwissen….. ja warum nicht.
      Wenn das damals nicht strafbar war, ist es in keinster Weise zu beanstanden.
      Da ist keinerlei Fleck der zurückbleibt.
      Sie wissen von jenem überaus wichtigen Grundsatz in der Gesetzgebung ….. der besagt, dass man kein „Rückwirkendes“ Gesetz erlassen darf.
      Das Heute als negativ konnotiert vorzubringen ist Blödsinn.

      Für mich auch wichtig….
      Jener überaus tüchtige Werner Oswald wäre stolz sein Werk heute zu sehen.
      Gegen 3000 Mitarbeiter in wohl 2 Dutzend Ländern und vermutlich gegen 10 Milliarden Wert.

      Und Blocher darf stolz sein das er eine Tochter hat die sein Werk fortführt…… und er ist es natürlich auch, das wäre jeder tüchtige Vater.

      Solche Unternehmer wünsche ich mir.

    • @Walter Roth.

      Stimmt das nicht?

      Christoph Schilling: Blocher .Limmat Verlag 1994.

      • Wir zitieren hier einige Passagen aus Schillings Untersuchung über die Umstände, wie die Ems-Chemie zu Blocher kam (S. 72 ff).

      „Im Frühling 1983 griff Blocher an. Im Auftrag der Familie (Oswald) sollte er die Ems-Gruppe verkaufen. Dass die Gründerfamilie einem Verkauf nicht abgeneigt war, vor allem die Söhne Christoph, Werner und Hermann, die wollten offensichtlich Bares sehen, das wusste Blocher. Aber dass der Verkäufer zugleich der Käufer war, das wussten sie nicht, sagt Frau Oswald:“ (S. 72)

      „Blocher habe immer vorgeschoben, es seien Käufer da, und jemand behaupte heute noch, ein ausländischer Interessent habe achtzig Millionen geboten, und das wäre es auch wert gewesen, sagt Frau Oswald (Witwe des Firmengründers). Blocher habe sechzehn Millionen bezahlt (neben nichtmonetären Leistungen, sagt ein Sohn). «Für mich ist es eigentlich ein Schock gewesen, dass er die Firma auf diese Art an sich gezogen hat».“ (S. 74)

      „Ein ehemaliger Aktionär findet, das sei eigentlich ein Gangster-Stück. Oswald habe Blocher alle Möglichkeiten gegeben, und nachher bescheisse er die ganze Familie und kaufe ihr die Firma für ein Butterbrot ab“. (S. 74).

      „Er (Blocher) kaufte den rund sechzigprozentigen Stimmenanteil mit fremdem Geld. Er selber hatte laut Steuerauszug 764’000 Franken Vermögen, den Rest beschaffte er sich über Bankkredite.“ (S. 75)

      „1983 mobilisierte die «Ems Chemie AG» (vormals „Emser-Werke AG“), also der industrielle Kernbetrieb der Holding, ein paar stille Reserven, indem sie ihren Grundbesitz von 15,7 Millionen auf Hokuspokus Fidibus, 35,7 Millionen Franken aufwertete… Nach Blochers Übernahme erholten sich die Börsenkurse so erfreulich, dass er den Kauf der Firma problemlos über die Börse haben zurückbezahlen können.“ (S. 75

      • Der ehemalige Präsident der SBG, Robert Holzach, sagte zum Buchautor Schilling: Ihn habe es immer gewundert, dass niemand den gewaltigen Anstieg von Blochers Reichtum betont habe. (Schilling S. 88).

      • Christoph Blocher wird, wie schon eh und je, die Kritiker als Neider verhöhnen. Aber es ist immerhin zu fragen: Ist es eine vernünftige und solide Wirtschaftspolitik, wenn jemand in 16 Jahren sein Vermögen von 764’000 Franken auf über eine Milliarde hochbringen kann? Ist da nur Tüchtigkeit im Spiel? Wie lange können sich KMU-Vertreter, Gewerbetreibende, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer solchen Wirtschaftspolitik noch identifizieren?

      • Herr Blocher präsentiert sich in seinen politischen Auftritten stets als Arbeitsplatzbeschaffer für die Schweiz. Doch die Zahlen sehen wie folgt aus: Die Ems Holding AG hat in den letzten zehn Jahren im Ausland 445 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen, aber in der Schweiz hat sie in dieser Zeit über 100 Arbeitsplätze abgebaut. Sie verfolgt klar die Strategie anderer Konzerne, nämlich: Wachstum nur noch im Ausland. (Cash vom 30.4.1999, SHZ-Zahlen)

    • Geld macht nicht glücklich, aber es bietet Gewähr, möglichst lange komfortabel unglücklich zu sein.

  28. Blocher und Spuhler sind nicht die einzigen Selfmade-Milliardäre der Schweiz. Es gibt da noch einen Financier, der den Aufstieg in diese Liga zweimal geschafft hat.

    • …..Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, würde auch zeitgleich die bedingungslose Verdummung automatisch eingeführt sein! ………..

    • Da wäre ja jeder saudumm der noch etwas arbeiten würde, und Steuern bezahlt, zugunsten Derjenigen die nichts arbeiten.

    • Hat da zufällig ein Hammer den Ruedi Hammer auf den Kopf getroffen?

      Fragen Sie doch mal Herrn Jordan oder eine Bank, ob diese Ihnen durch Bankbilanzverlängerung “Geld-Einkommen“ liefern wollen.

      Die Steuerzahler (auch wenn sie vielleicht noch so dumm sind ) werden Ihnen
      kein bedingungsloses Grundeinkommen mittels Steuerzahlungen garantieren.

  29. Lieber Herr Stöhlker
    Was haben Sie denn geraucht? Vom Kapitalisten plötzlich zum Hardcore Sozialisten gewandelt? Sie haben doch selbst von diesen Millionären und Milliardären jahrelang profitiert!
    Und jetzt dieser Angriff auf diese vermögenden Menschen. Einverstanden, unsere Schweizer Millionäre und Milliardäre sind wohl die nettesten und ehrlichsten. Viele Spenden und soziale Einrichtungen werden im Stillen ohne grosses Brimborium getätigt. Im Uebrigen zahlen 2 % der reichen Schweizer 40 % des gesamten Steuereinkommens der Schweiz. Die Russen und Araber sind wohl die schlimmsten Gauner und Verbrecher. Es ist deshalb beruhigend, dass unser Staat für diese Gruppe von Unmenschen eine Aufenthaltsbewilligung verweigert. Nicht nur die griechischen Milliardäre haben den Staat kaputt gemacht, sondern das gesamte Volk mit ihrer katastrophalen Einstellung in Sachen Ehrlichkeit gegenüber ihrem Staat.
    Ihre Kommentare schätze ich ansonsten sehr, doch bitte nächstes Mal ein wenig mehr Objektivität!

  30. So viel Unsinn auf so kleinem Raum habe ich noch selten gelesen. Trägt nicht gerade zur Qualitätsförderung von „Inside Paradeplatz“ bei.

  31. Ein Staat der die eigenen Bürger schlechter behandelt als jeden dahergelaufenen (Pauschalbesteuerung etc) hat seine Legitimation als moralische Instanz verloren. Analog zu der Gleichstellung glaubt man in Bern und Lausanne (Bundesgericht) noch immer das Diskriminierung eine demokratische Komponente hat. Man darf dann getrost warten bis der EMGR oder die EU diesem rechtswillkürlichem und wiederlichem Treiben ein Ende setzt.

  32. Mir persönlich machen die grünlackierten Neo-Bolschewiken deutlich mehr Angst.

    „Unten hat das Volk Zutritt, was ein Zugeständnis der Milliardäre an die Schweizer Demokratie war, in den oberen Stockwerken leben die „Smart people“ unter sich.“

    Ein ganz normaler Effekt in einer Machtpyramide. Mich werden Sie in keiner dieser Etagen antreffen.

    „Unseren Milliardären wird dies egal sein. Sie haben die Politik, die Juristen und Anwälte wie die Medien auf ihrer Seite. Damit können Unruhen jeglicher Art jederzeit ideell und real bekämpft werden.“

    Sehe ich persönlich nicht so. Nicht jede Dynamik ist beherrschbar.

    Die Medien meide ich schon als „Profaner“ gänzlich…zu gefährlich sind diese Hyänen.

  33. Typischer Fall von „Was Stöhlker sagt, stimmt zu 100%..oder fast, aber es bringt einen nicht weiter.“

    Gegen Ungerechtigkeit generell und Abzocker speziell vorzugehen, braucht Ausdauer, Appell an Sozialneid hilft nicht weiter. Es sei denn, man betrachte Kuba noch immer als die Insel von Freiheit und Gerechtigkeit:)

    Zudem sind Benachteiligte oder arme Menschen, Ihrer Not wegen, nicht automatisch die besseren Menschen, wie unter anderem die unzivilisierten Meuchelmörder und Halsabschneider des sog. „Islamischen Staates“ exemplarisch zeigen.

    Dazu kommt, dass die Welt immer reicher und nicht immer ärmer wird. Das ist auch den Reichen zu verdanken.

    Vor die Wahl gestellt, einem superreichen Demokraten und Patrioten wie Blocher die Hand zu geben, oder auch nur eine Sekunde in Gegenwart des von unseren Linken und Grünen hofierten, kriminellen Maduros, zu verbringen, wähle ich die Gegenwart dessen, der abertausende von Arbeitsplätze geschaffen und direkt oder indirekt Milliarden über die Jahrzehnte in die öffentlichen Schweizer Kassen gespült hat.

    Warum? Weil satte 8 Millionen Schweizer im weltweiten Vergleich stinkreich sind, indem sie ein Dach über dem Kopf haben, zwei bis drei Mahlzeiten täglich zu sich nehmen können, Schutz vor Verfolgung geniessen und über die ihrem Status entsprechenden politischen Freiheiten verfügen, allzeit und unbedingt.

    So, jetzt überlegen wir uns kurz, was es brächte, Herrn Stöhlker zu folgen und alle Multimillionäre und Milliardäre aus dem Land zu jagen; ihn selbst natürlich ausgenommen:))

    • Na, dann treten Sie doch in die Dienste von Herrn Blocher. Das wäre konsequenter als Ihr Beamtenstatus.

    • @Toni
      Sehen Sie, Neidhammel haben wie Gutmenschen das Problem, dass Sie sich, wie Sie, die Wirklichkeit gerne träumend zurechtbiegen. Den Begriff „Konsequenz“ haben Sie, wohl nicht gerade Bildungsbürger, nicht verstanden. Ob das auch mit Ihrem Neid auf Blocher zusammenhängt, lassen wir mal offen.

    • @Toni
      Danke für den Vorschlag.
      Ich glaube aber nicht den hohen Anforderungen zu genügen, anders als Sie.
      Bei Blocher würden auch Sie den Zusammenhang zwischen Leistung, Verantwortung, Einsatz und Ertrag verstehen lernen. Springen Sie über Ihren Schatten, Sie schaffen das!

  34. Danke, Herr Stöhlker. Hatte aber sowieso nicht vor, die „Bilanz“ zu kaufen. Wenn überhaupt, dann lese ich die „Annabelle für Buchhalter“ in der städtischen Bibliothek (à la mode de Regula Rytz🥴). – Aber was mich noch mehr aufregt als „unsere“ Milliardäre, ist das Heer der CH-Lakaien, das sabbernd um sie herumkriecht.

    • Sieht man ja wunderbar an den Kommentaren hier. Die wenigsten werden eine Million oder mehr als Networth haben. Dennoch verteidigen sie auf Teufel komm raus die Milliardäre und Multimillionäre. Sofort wird die Neidkeule ausgepackt und das verinnerlichte Märchen vom sozialen Aufstieg nochmals rezitiert.

      Abends sitzt man dann in den Mittelklassewagen (vielleicht geleased), bezahlt die Schulden fürs Haus ab sofern Baby Boomer oder Geld von den Eltern vorhanden ist und jammert über die hohen Kosten.

      Müsste alles ganz und gar nicht sein. Jeder könnte sorgenfrei leben und müsste sich nicht der täglichen Lohnsklaverei hingeben. Aber eben – dann wäre der Traum vom Aufstieg futsch und man müsste Status durch echte Fähigkeiten erarbeiten. Besser wir brechen nicht aus dem Muster aus und lassen uns weiter ausbeuten. Das ist sehr viel einfacher.

    • @NY125

      Führen Sie Ihren Gedanken doch bitte zu Ende.

      Sie, für den der Besitzer eines Mitteklassewagens und der Wohnungsmieter, der mit seinem Geld sorgsam umgehen muss, um sich z.B. Ferien leisten oder seine Schulden tilgen zu können, ein ganz armer Hund ist, der übrigens ganz besonders arm ist, weil er, wie Sie meinen, anders als der Firmenbesitzer, Vorgesetzte und Millionär, etwas kann.

      Wir lernen also von Ihnen, dass Reiche nichts können und genau deshalb reich sind, erstens, zweitens, dass vergleichsweise arme Menschen, automatisch gute Menschen sind, vielleicht wie Sie?

      Drittens lernen wir von Ihnen, dass ein kommunistisches System, bei dem der Staat, denn anders geht es nicht, Reichtum unter allen gleich verteilt, ein gutes System ist.

      Wir ziehen aus Ihrem wahrscheinlich gutgemeinten, moralischen Appel, den Schluss, dass die DDR, Kuba, Nordkorea und Venezuela wunderbare Beispiele dafür sind, dass ein Volk viel glücklicher sind, wenn möglichst alle darben, die rote Nomenklatura natürlich ausgenommen, die Sie natürlich nie befürworten würden, aber zu der Sie als Gerechter und den Blinden, wahrscheinlich gehören würden, nicht wahr?

      Ich finde, es würde reichen, wenn Sie Exzesse von Abzockern beklagten oder sogar bekämpften, aber Sie vergessen, dass auch der Mittelklassewagenbesitzer im luxuriös eingerichteten Glashaus Schweiz sitzt, was Leute wie Sie gerne verdrängen, weil der ach-so-bemitleidenswerte eine, den Blick auf 20% selbstverschuldete Jugendarbeitslosigkeit in der EU, mit einem Glas Bier bedauert, während er es seinem Nachbarn verübelt, dass der sich Champagner einschenkend, gegen Arbeitslosigkeit in Frankreich einsetzt.

      Es bleibt, angesichts einer Welt in der Millionen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, Ihr Geheimnis, wie Sie daraus grausige Ungerechtigkeit in unser System hineininterpretieren, vielleicht trinken Sie aber auch ganz einfach nur schlechtes Bier.

      Sehen Sie, guter Mann, „Tout ce qui est excessif est insignifiant, Sire!“ meinte Talleyrand einmal zu Napoleon. Wie recht er doch hatte.

      Nichts für ungut und schönes Wochenende, ein Mittelklassewagenbesitzer.

  35. Herr Stöhlker,auch Sie sind aus D gekommen, um „Papierlischwizer“ zu werden und um hier Ihr Glück zu versuchen, was Ihnen offensichtlich gelungen ist. Auch Sie profitieren doch von unserem Steuersystem und haben sich standesgemäss an der Goldküste angesiedelt. Oder wollen Sie einfach eine „Neiddebatte“ anzetteln? Dann machen Sie das in der Regenbogenpresse,nicht hier.

  36. Multimillionär zu sein, reicht doch für ein angenehmes Leben. Wieso wertvolle Lebenszeit vergeuden mit dem scheffeln von zusätzlichen hunderten von Millionen. Was sagte der frz. Schriftsteller und Philosoph Denis Diderot: „Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.“

  37. Sehr geehrter Herr Stölker

    ein sehr guter Artikel! Natürlich, wie üblich etwas flüssig und oberflächlich, dennoch zeigen sie die Situation des immer grösser werdenden Gefälle,s von arm und rich, richtig auf. – Aktuell besitzen die 26 reichsten Individuen der Welt, soviel wie 50% der Weltbevölkerung. Dies wenn sie bei den Ärmsten anfangen zu zählen.

    mit freundlichen Grüssen,

    R.G.S.

  38. Die Milliardäre schauen nur für sich das ist doch bekannt. Am schlimmsten ist Blocher und die dummen Leute finden ihn toll.

    • Ich fasse Ihren wertvollen Beitrag in meine Worte zusammen:Weil ich Blocher toll finde, bin ich dumm. Würde ich einen Neidhammel wie Sie bewundern, wäre ich ein guter Mensch.

  39. „Die ersten drei Methoden, um Glück zu erlangen, sind Moral, Disziplin und Ethik.“
    Buddha

    Wir müssen darauf achten, die Milliardäre nicht zu diskriminieren…..schließlich sind sie auch Menschen aus Fleisch und Blut!
    Aber die Zahl derer, die sich „bewusst“ sind, dass sich etwas ändern muss, nimmt von Tag zu Tag zu: von Buffett zu Gates, von Dalio zu Dimon…..um nur einige zu nennen….sie alle sagen das Gleiche: Die GAP – reich und arm – nimmt merklich zu und der Abgrund wird immer tiefer und tiefer……
    Das sind Fakten, der Rest ist nur Spekulation…….
    Niemand hat sich jemals gefragt, was es zulässt, dass diese so sind? Die 5 Milliarden, die am Rande der Existenz leben……..
    Außerdem, wenn die Ressourcen bereits alle besetzt sind, auch das beste Land, die Mieten an die Sterne. Wie könnten die nächsten 4 oder 5 Milliarden von Menschen, um einen anständigen Raum auf der Erde zu finden? Es geht nicht um rechte oder linke Ideen, sondern um real Politik!

  40. Danke Herr Stölker für die Feststellungen und ja das kann ich nur bestätigen aus meinen Arbeitstätigkeit bei Credit Suisse, KPMG, Julius Bär, Standard Bank of Africa (zweit grösste Bank von Afrika) und dem zweitgrössten Import-/Exportteur China, die Noble Group usw. Es ist bedenklich, wie gewisse Ultra High Net Worth Individuals sich gegenüber ihren Mitmenschen benehmen. Anderseits darf ich auch sagen, dass es auch tolle Typen gibt, die z.B. ihr ganzes Vermögen nicht in steuerfreien Trusts, Companies oder special purpose vehicles verstecken, sondern steuerlich deklariert haben, um ihre Nachkommen bei der Vermögensübergabe nicht zu Kriminellen zu machen. Leider die Ausnahme, doch diese gibt es auch und denen sei DANK.

  41. Hr. Stöhlke hat sehr gut recherchiert und seine Hausaufgaben gemacht!
    Die Schweiz ist kein guter Platz für Milliardäre! Das war nicht immer so! Das Schweizer Beamtenheer tut alles um reiche Leute zu vertreiben! Beispiel gefällig – Dolder Milliardär Schwarzenbach – diesen treiben sie in den sicheten Konkurs mit weit über gut und böse überrissenen Zollforderungen/ Strafen.
    Die Linken jubeln – das Lachen wird denen aber noch vergehen- denn die zukünftigen Steuern um das milliardrnteure Beamtenheer zu füttern müssen sie zukünftig selber tragen!
    Mein Tipp am die Milliardäre – hauen sie ab von der Schweiz – kaufen sie Besitz in Brasilien – dort kriegt man noch viel Vermögen pro Euro. Dort sind sie auch willkommen. Die Schweiz taugt höchstens noch zum Schmarozen und Ferien machen, wer aber den Steuersitz in der Schweiz hat ist selber schuld!

    • Die Linken jubeln – das Lachen wird denen aber noch vergehen- denn die zukünftigen Steuern um das milliardenteure Beamtenheer zu füttern müssen sie zukünftig selber tragen! Das denken auch nur Sie! Die Last der Steuern werden die Bürger bezahlen, vorzugsweise der Mittelstand und die „Reichen“, diejenigen welche eh zu wenig verdienen (warum dem so ist, wissen wir ja eh nicht genau) sind immer am motzen und am fordern.

  42. Herr Stoehlker
    Ihre Beitraege haben nur mehr sehr wenig Substanz
    Wenn Sie nichts (oder nichts Gutes) zu sagen haben behalten Sie Ihre Weisheiten besser fuer sich

    • Genau das Problem der gegenwärtigen Schweiz: Kritik ist unerwünscht, nur gute Nachrichten, oder Fakten, sonst ‚aufs Maul hocken‘ und auf den Bundesrat warten oder was die Lobbykönige fordern, nicht wahr? Gut, dass es immerhin Stöhlker und Grübel gibt, die aus fachkundigem Mund kommentieren und ‚es‘ mal sagen.

  43. Genosse Stöhler,
    Ihre Pamphlete sind ja nicht selten etwas wirr und unklar. Was wollen Sie uns dieses Mal sagen? Dass Milliardäre asozial und zu wenig besteuert sind in der Schweiz und dass dies bei Millionären wie Ihnen nicht zutrifft? Die paar Milliardäre nehmen der Mittelschicht wohl kaum die ganze Butter vom Brot. Wenn schon, dann findet der Verteilkampf weiter unten statt, wo halb Europa in die Schweiz einwandert, nur das scheint wohl weniger populistisch auswertbar.

  44. da schreibt einer über Gstaad der offenbar null Ahnung hat. Lieber Herr Stöhlker,
    Ihre Artikel werden jede Woche, sagen wir mal „unlesenswerter“ um anständig zu bleiben. Liebe Grüsse von einem bald 70 jährigen Gstaader aus dem Fussvolk der
    keine Faust im Sack macht sondern nach gangbaren Lösungen sucht.

    • @Bernie, vollkommen richtig wegen der Pleite aber ohne Pharma wäre auch
      Basel längst vollkommen Pleite und ohne Finanzplatz und Flughafen wäre selbst Zuerich eine Armenasyl. Also wo liegt das Problem?

  45. Die Mimrans sind Franzosen die ihr Geld im Zuckerhandel gemacht haben, keine Griechen!
    Patrick Mimran hat 1980 Lamborghini aus dem Konkurs gerettet und wieder neu aufgebaut, schon damals waren sie durch die Zuckergeschäfte sehr vermögend.
    Griechische Reeder hat es in Gstaad direkt in der Nachbarschaft, das sind Schmarotzer, Griechenland ist durch seine Inseln auf Reeder angewiesen, aber Steuern zahlen weder die Reedereien noch deren Besitzer.
    Da werden Beamte bestochen damit sie die Fährverträge für Trinkwasser-Lieferungen zu den Inseln bekommen womit eine goldene Nase verdient wird.

  46. Aber aber Herr Stöhlker, welche totale SP Sicht streuen sie denn hier?
    – Haben denn diese Reichen die Gruundstücke, zB in Gstaad, Zermatt, St.Moritz usw den armen Einheimischen gestohlen oder abgekauft?
    – Warum ruhen sich immer mehr (junge) Schweizer auf dem von den Vorfahren Erschaffenen (Erbe) aus?

    Ich bin nicht für Steuerprivilegien für UHNW, da diese in der Schweiz viele Vorteile haben; u.a. Sicherheit, „in Ruhe gelassen werden“ und auch gute Schulen für den Nachwuchs. Diese Leute, zusammen mit deren „Unterschicht“, den Millionären so simpel an einen Pranger zu stellen ist jedoch nicht sachlich und nicht zweckdienlich.
    Sonst müssen Sie, Herr Stöhlker, doch auch sich selbst anprangern…

    • Guter Punkt. Manche Artikel von Stöhlker sind wirklich informativ aber oft geht es, so scheint es, nur um Provokation.

      Als Pensionär muss er die Reichen nicht mehr in Schutz nehmen.

  47. Der durchschnittliche „Verbrauch“ pro Einwohner an Wohnfläche in der Schweiz steigt. Ihre Aussage, dass sich immer mehr Einwohner in kleinere Wohnungen zwängen ist damit falsch!

    Bitte künftig künftige Aussagen in solchen Artikeln korrekt wiedergeben.

    Thomas von Burg

    • Durchschnitt und Median ist nicht das Gleiche, denn nicht jeder wohnt in einer Burg, Herr von Burg!

  48. Vorsicht, sonst werden Sie noch von Ihren Kollegen in Zollikon geächtet.
    Haben Sie nicht fette Gagen-Mandate von jenen Milliardären erhalten? Sepp Blatter der mögliche Alk-Driver gehört sicher auch jenem Lichtscheuen Adelsclub an.