Crash-Dummys im Einsatz

Vor dem Weltuntergang ist nach dem Weltuntergang. Wenn man Crash-Propheten um eines bitten darf: Nach der Fehlprognose Schnauze halten.

Vor und nach den Zeiten von Nostradamus ist es mit der genauen Vorhersage von Katastrophen so eine Sache. Beliebt sind runde Zahlen (der Jahreswechsel von 999 auf 1000 war von vielen Befürchtungen begleitet, dass nun das Jüngste Gericht komme), 1999 zitterte man vor einem weltweiten Computer-Crash, unterhalb eines veritablen Weltuntergangs macht es kein Prophet, der etwas auf sich hält.

Im heutigen Aufmerksamkeitsmanagement hat der Seher keine Chance, wenn er im vornehmen NZZ-Stil von absehbaren Verwerfungen auf den Finanzmärkten spricht. Nein, es muss schon der „grösste Crash aller Zeiten“ sein, ergänzt um gute Ratschläge, wie man sein Vermögen in Sicherheit bringen könne.

Unser Schweizer Dr. Doom Marc Faber fährt mit dieser Masche schon seit Jahrzehnten prima und erfolgreich. Denn ab und an einen Treffer landet man immer, wenn man nur lange genug durchhält.

Die Kirche machte das früher ziemlich direkt und präsentierte sich selbst als beste Geldanlage, wenn man einen guten Platz im Paradies auf sicher haben wollte. Der Fundamentalismus legt noch einen drauf und verspricht sogar 72 Jungfrauen, ohne allerdings die Frage zu beantworten, was Mann denn damit anfangen soll.

Was sich seit Uriella, US-TV-Predigern und anderen Vollpfosten geändert hat, ist das wissenschaftliche Deckmäntelchen, das sich Finanzpropheten umhängen. Dabei sind die Bestandteile ihres Alchemie-Cocktails einfach zu entschlüsseln.

Und die Absicht ebenfalls. Es geht um attention, um Aufmerksamkeit, heutzutage die zweitwichtigste Währung nach Daten. Und natürlich geht es darum, ging es schon immer, diese Aufmerksamkeit in klingende Münze zu verwandeln. Am besten anhand einer runden Jahreszahl. 2020 bietet sich ideal an.

Dafür braucht es zunächst einmal eine Koryphäe, einen Finanzmenschen, der aus irgendwelchen Gründen schon mal irgend etwas vorhergesagt hat, was dann tatsächlich auch eintraf. Dumm nur, dass ein Treffer in der Vergangenheit keinerlei Garantie für weitere in der Zukunft beinhaltet.

Das musste schon Fondsmanager John Paulson merken, der als einer der wenigen damals den bevorstehenden Zusammenbruch des US-Hyposchrottmarkts prognostizierte. Und sich mitsamt seinen Investoren mehrere goldene Nasen verdiente. Die er dann aber bei seinen nächsten Spekulationen wieder verlor.

Dann braucht es ein Thema, das eigentlich nicht sehr kompliziert ist, aber mit grossem Voodoo und gemurmelten Beschwörungen dazu aufgepumpt werden kann. Zum Beispiel die Repo-Geschäfte.

Einfache Kauf-Rückkauf-Kontrakte, mit dem üblichen Gebastel von Derivaten drum herum. Das garniert man mit ein paar gigantischen Zahlen, unter 100 Milliarden geht nichts, trommelt unheilschwanger, dass sich Entwicklungen abspielten, die es so noch nie gegeben habe. Illustriert mit ein paar Kurven, das gibt den nötigen wissenschaftlichen Anstrich.

Und schwups, aber diesen Fehler machen nur noch dumme Propheten, braucht es noch ein Datum. Schon könnte es am 31.12.2019 krachen. Aber ganz gewaltig. Weltweit. Schlimmer, als je zuvor. Lehman und die Folgen war nur ein laues Lüftchen dagegen. Diesmal aber gilt es Ernst.

Denn: Die bisherigen Systemretter, die Chefs der grossen Notenbanken, haben keine Ahnung. Tappen im Dunkeln. Wachen nachts schweissgebadet auf. Schauen gebannt auf den Zeiger der Uhr, das Champagnerglas unangetastet in der Hand.

Und dann wurde es der 1. Januar, sogar die erste Januarwoche verging – und die Welt steht noch. Anständige Propheten haben sich nach einem solchen Flop meistens vom Acker gemacht und nie mehr von sich hören lassen. Heute fehlt es an diesem Anstand. Es folgt Phase zwei: nach dem Weltuntergang ist vor dem Weltuntergang.

Denn es ist etwas geschehen, was Prognosen so verdammt schwierig macht: das Unvorhergesehene, das Unvorhersehbare. Die Notenbanken haben getrickst, die Big Player wie J. Morgan Stanley und Goldman Sachs, denen man ja immer alles zutrauen muss, ebenfalls. Von Aufblähungen und Bilanzkosmetik wird geschwurbelt.

Damit sei der Untergang zwar noch einmal knapp abgewendet worden. Aber dennoch stehe er weiter bevor, oder wie sagte der grosse Ökonom Meinard Keynes so richtig: on the long run we are all dead. Vorsichtigere Propheten stellen zwar nur den Untergang des Dollar in den Raum, hüten sich aber, dafür ein genaues Datum anzugeben.

Auch solche Vorhersagen werden garniert mit grossen Zahlen, Bilanzdefiziten, Extrapolationen in die Zukunft, was zum Trommelschlag wie am Anfang der Fünften Symphonie von Beethoven führt: Das Ende ist nahe, und es wird fürchterlich sein.

Was aber alle diese Unken schlichtweg ignorieren: Wir bewegen uns spätestens seit der Finanzkrise eins im Jahr 2008 auf nicht kartographiertem Gebiet. Es gab tatsächlich noch nie einen globalisierten Finanzmarkt mit dermassen turmhohen Staatsschulden, mit dermassen aufgeblähten Notenbank-Bilanzen, mit solchen Unsummen an Neugeld, mit eindeutig kriminellen Aufkäufen von Staatsschulden (und anderen) durch die Staatsbanken.

Mit weltweit dermassen ungeheuerlichen Gesamtschulden, umhüllt von einer kilometerhohen Stratosphäre aus Derivaten, reinen Wettscheinen. Ohne, dass es zu einer galoppierenden Inflation gekommen wäre. Oder zu einem Vertrauensverlust wie bei der Währung Venezuelas, Zimbabwes oder Argentiniens.

Das bedeutet, dass alle Algorithmen, alle Modelle der herkömmlichen Lehre ungefähr so aussagekräftig sind wie das Muschelwerfen eines Schamanen, der aus dem Verhältnis zwischen nach oben oder nach unten liegenden Muscheln die Zukunft bestimmt. Denn wenn diese Doom-Auguren recht hätten, wäre Japan schon seit 1992 mehrfach untergegangen.

Statt düsteren Prophezeiungen bräuchte es endlich mal neue Versuche, diese Finanzwelt mit einem Koordinatensystem zu versehen, an dem man sich orientieren kann. Damit man weiss, wohin die Reise geht, und wie man allenfalls den Kurs ändern könnte. Aber das bräuchte einen Paradigmenwechsel, und wir wissen aus der Geschichte, wie schwer der vollzogen wird.

Diese Arbeit erforderte einiges an Hirnschmalz und müsste bei dem klugen Satz von Paul Krugman anfangen: Wir wissen zwar nicht, wieso uns das System noch nicht um die Ohren geflogen ist, aber es funktioniert, also machen wir doch einfach weiter. Wohin weiter, das wäre die eine interessante Frage, wieso es funktioniert, die andere. Statt immer wieder wie zu Kolumbus Zeiten davor zu warnen, dass man sicherlich vom Erdenrand fällt, wenn man zu weit nach Westen segelt.

Es würde zumindest von Rest-Anstand zeugen, wenn all die Doom-Propheten, die Crash-Jünger, alle die, die mit Plakaten herumlaufen, auf denen steht: „the end is near“, einfach für eine Weile ein Schweigegelübde einhalten würden, wenn ihre Prognose mal wieder ein Schuss in den Ofen war. Sie könnten sich doch mit Geldzählen beschäftigen, das sie durch Buchverkäufe, Vorträge, teure Börsen-Newsletter, Anlageseminare und andere Geschäfte verdienen.

Kommentare

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  1. Gab in einem der letzten Spiegel Ausgaben ein Streitgespräch zwischen dem Bestsellerautor Marc Friedrich der sich mit Untergangsliteratur eine goldene Nase verdient und dem Ökonom Professsor Peter Bofinger. Fazit: Der Untergangsprophet sah sehr sehr alt aus, gerade in Sachen Faktenkenntnis und Fachwissen. Der weiss wohl weniger als ein Erstsemesterstudent. Hat aber Millionen von Lesern.

  2. Wir harren des Untergangs. Seit der Parusie. Wiederkunft Christi. Kollaps des Kapitalismus, seit Marx 1848. Nochmals seit 2008. Warum bricht die Welt, auf Teufel komm raus und wie schon von hunderten Journalisten angekündigt, nicht wie erhofft und ersehnt, immer noch nicht zusammen? Gott lässt unser Hoffen ins Leere laufen…

  3. Ach, diese ewigen Crashpropheten sind doch alle Bauernfänger. Wer seriös ist, gibt sofort zu, dass er nicht weiss wie dies alles enden wird.

    Ich bin auch besorgt über die Auswirkungen der überbordenden weltweiten öffentlichen und privaten Verschuldung sowie der m. E. verfehlten Geldpolitik der grossen Zentralbanken.

    Wann und ob es zu einem Böresencrash kommt, weiss niemand. Die technische Verfassung der Aktienmärkte deuten z. Z. auf weitere Kursgewinne. Das kann sich morgen ändern. Dann muss man eine Neubeurteilung machen. Wenn sich die Tatsachen ändern, sollte man auch seine Meinung ändern.

    Nur machen sich die wenigsten Anleger die Mühe, sich über die aktuelle technische Verfassung der Märkte zu informieren.

    Fundamentaldaten sind nur langfristig von Bedeutung. Kurz- und mittelfristig sind technische Faktoren, einschliesslich Psychologie, entscheidend.

  4. Noch peinlicher als die Doomer sind allerdings die, die den kritischen Auguren dann gleich auch noch „Weltuntergang“ unterjubeln was man auch bei den wohlstandsverlustverängstigten Spöttern über die angeblichen Klimahysterikern oft liest.
    .
    Einfach mal plitsch platsch jedem besorgten Bürger mal gleich einen überdimensionierten Weltuntergang unterjubeln, das ist auch eine ziemlich zynische Sichtweise der selbsternannten Krisenresistenten!
    .
    Na immerhin hat die FED seit Sept 2019 immer noch über 400 Mrd mehr in der Bilanz, obwohl sie doch in ihr Staatspapierportfolio mal etwas abbauen wollte.
    .
    Gut die etwas selbstgefällige Behauptung von Zoltan dem Reposchreck, dass die FED schlafen würde und nichts mitbekäme die war dann wieder mal typisch arrogantes Analystengehabe.

  5. Ich muss zugeben, laut gelacht zu haben, also ich Herr Zeyer’s nicht dokumentiert Polemie gegen die „Doomster“ gelesen habe.
    Abgesehen davon, dass Saetze wie, [die Dooomster] „könnten sich doch mit Geldzählen beschäftigen, das sie durch Buchverkäufe, Vorträge, teure Börsen-Newsletter, Anlageseminare und andere Geschäfte verdienen“ den Eindruck von Eifersucht und Missgunst verleihen, duerften sie auch vom „Timing“ her (7. Januar 2020), erinnersungswert sein.
    Ich wuesche Herrn Zeyer von ganzem Herzen weiterhin grossen finanziellen Erfolg!
    Marc Faber

  6. Der Zeyer, ein Schreier…………

    Folgt man den Ausführungen von Martin Armstrong (Armstrong Economics) erwartet uns schon/noch 2020 eine massive Trendwende Auf dem Zinssektor weltweit.

    Die tumultöse Schuldenmacherei wird sehr bald zu massiven Bankrotten führen : Vernichtung von Milliarden an Assets was zu erheblicher Kreditverknappung führt. Ergo werden neue Kredite nur zu massiv höheren Zinsen erhältlich sein. Den grössten Einbruch wird dies im Immosektor hervorrufen, wo generell fremdfinanzierte Objekte massive Preiseinbussen erleben werden. Das Massaker wird viele Banken in den Ruin treiben.
    Ein Jahrhundert-Ereignis von Trendumkehr!

    Armstrong liefert Fakten und Zeyer Dummes Geschwätz.

  7. Selten so einen Stuss gelesen, irgendwelche Gegenargumente sucht man auch verzweifelt.
    Trauriger Artikel, der Aktienmarkt hat nichts mehr mit dem realen Wert der Aktien zu tun, aber alles natürlich, alles gut, geht immer nach oben 👌 ich hoffe es denke viele so, dann macht man am Ende noch mehr Geld xd

  8. Niemand weiss wahrscheinlich warum das System so rund läuft. Aber Geld kann man verdienen, wenn man eine grosse Katastrophe herbeischreibt. Und vor allem, wenn man dann erklärt, wie man sich dabei schadlos halten kann. Das ist es doch, was die Menschen wissen wollen. Wer versteht das nicht ?

  9. „ohne, dass es zu einer galoppierenden Inflation gekommen wäre“

    Es gab wenig Inflation bei den Verbraucherpreisen, jedoch
    eine hohe ASSET INFLATION.

    Immobilien- und Aktienmärkte absorbierten einen grossen Teil
    der Geldschwemme.

  10. @Benny Fuchs&.Co.

    Die beste Vorsorge ist, Ruhe bewahren, Überblick verschaffen und dann gezielte Maßnahmen einleiten. Bei Erkennung der Gefahr einer Überschuldung kann man gar nicht früh genug anfangen, ein eigenes Krisenmanagement aufzubauen, dabei kann von Hilfe sein sich zu vernetzen. Mitmachen hinsichtlich bevorstehende Volksinitiative für eine 13. AHV-​Rente, Prämien-​Entlastungs-Initiative und Mikrosteuer. Ja, zu diesen Initiativen bedeutet Entlastung des Mittelstand und aktive Vorsorge gegen Alters, – und KinderARMUT in der Schweiz.

    Privatverbraucher/haushalte haben die Schwelle von 130% des BIP überschritten. Auch eine Investition (Verbindlichkeiten! i.d.R. bei uns) in eine Immobile als finanzielle Sicherung sollte deutlich hinterfragt werden. Negativzinsen, AIA, brutale Kürzungen in der 2. Säule (-30% Rente), festhalten am Eigenmietwert sind ein klares Indiz für einen zeitnahen Umbruch in unserer Gesellschaft.

    Herzlich

  11. Herr Zeyer, schreiben Sie dies, damit Sie beim nächsten Unfall wieder Opfer vertreten können, welche gierig nach mehr Rendite, sich haben Derivate kaufen lassen und nachher den „Unwissenden spielen“ die Schuld den Banken in die Schuhe schieben.

  12. Hervorragender Kommentar Herr Zeyer!

    Bin zu 100% mit Ihrer Analyse einverstanden. Mit den Crash-Propheten ist es ja wie bei den Wetter-Kachelmanns. Je mehr es davon gibt, desto unsicherer wird die Prognose….

  13. Teilweise lustige Kommentare.
    Tja es gibt die nun mal die Untergangspropheten und deren meist nur sehr selten eintretende Richtigkeit.
    Der Gegenpart die Positiev-Prognostiker sind mit
    ihrem Erfolgsbarometer auch nicht schlauer, Erfolgreicher, das hält sich so in etwa im Erfolgs resp.
    Flopp-Gleichgewicht.
    Am wahrscheinlichsten ,,erfolgreichsten,, sind und bleiben in der Regel,die vorsichtig kritischen Prognosen.

  14. Gebe Ihnen recht, die künstlich aufgebauschte Negativ-Berichterstattung, zwecks eigener Bereicherung gewisser Autoren, ist kontraproduktiv. Leute die Angst haben, lassen sich halt besser verarschen.

    Doch dass bedeutet überhaupt nicht, dass das System deswegen stabil ist. Der Crash von 2007/8 mit anschließender Krise, ist ja noch in keiner Weise ausgestanden. Wir haben deshalb erstmals in der 5000 jährigen Zins-Geschichte Minuszinsen.
    Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es auch pure Absicht, dass man die Krise nicht längst überwindet. Nur durch die Krise konnte man eine EZB gründen und langsam einen Superstaat aufbauen, weil das die Bevölkerung nicht will. Gerade in Deutschland, unternimmt die Regierung ja wirklich alles, dass es der Wirtschaft schlechter geht.

    Minuszinsen macht man nur aus einem Grund. Man will die Geldumlaufgeschwindigkeit erhöhen und erhält mehr Inflation. Hat es bisher was gebracht? Ich finde keine positiven Daten, daher lautet die Antwort nein. Mit Minuszinsen kann man einen Crash tatsächlich lange rauszögern. Doch es führt dazu, dass die Bevölkerung ärmer wird und die Reichen reicher – was natürlich von den Reichen gewünscht ist.

    Soviel Geld wie die Nationalbanken monatlich ins System werfen, geschieht damit irgend etwas Sinnvolles und sorgt das für jahrzehntelange Stabilität? Auch hier, ich behaupte nein, es verschlimmert alles. Man kommt nur auf so Ideen, wie ein Bargeldverbot, was bei einem längeren Stromausfall, automatisch zum Totalcrash führen würde. Alles Vollidioten!

    Wenn es denn einmal crasht (irgendwann wird es kommen, uns sei es in 100 Jahren) wird es durch die künstlichen Maßnahmen und die extreme Verschuldung seit 2008 nur noch schlimmer. Es wäre besser gewesen, den total Crash zuzulassen und das System endlich stabil aufzubauen.

    Es stellen sich noch weitere Fragen: Sind die faulen Kredite, die die EZB u.a. in Italien übernommen hat, jetzt sauber? Stehen die Banken auf einem guten Fundament? Nein. Sie spekulieren genau gleich risikoreich wie vor Lehman Brothers, und vergeben faule Kredite. Nur ist es jetzt nicht mehr ihr Risiko. Die grössten Banken haben doch nur ihr Konkurs-Risiko an die Gesellschaft ausgelagert. Das riecht nach Währungsreform und Währungszerfall.

    Seit dem Benzinpreisanstieg 2007, der zerstörten US-Automobilindustrie (Deutschland wiederholt es gerade politisch gewollt), gab es meines Erachtens seither keinen einzigen Tag, wo in den Finanzmärkten normal gearbeitet oder auf ein stabiles Geldsystem hingearbeitet wurde. Diese Chance hat man leider verpasst. Dass irgendwann das Weltfinanzsystem wieder crashen wird, ist daher garantiert. Doch ich würde mich wirklich hüten, ein Datum zu nennen.

    • @AJD
      Ihren Ausführungen kann man weitestgehend Zustimmen.
      Doch da ist noch ein fatales fundamental und Hintergrundprobelm.
      Das ist die innzwischen kaum beachtete, verheerend aus dem Loot gefahrene Realwirtschaft.Da sind kaum beachtete im ,,Hintergrund,, wirkende, knallharte Faktoren am wirken.
      Fast alle beachten nur die Fasade des weit umfassenderen Grundproblems und Verwerfungen.
      Ohne eine solide Realwirtschaft, ist ein intakts Finnzsystem eine Illusion.
      NUR mit einer neuaufgleisung des Finanzsystems, resp.
      einer Währungsrevorm, ist die Menscheit nicht aus dem ,,Schneider,,. Da müssten längs BEIDE untrennbaren, ineinander verwobenen Faktoren angegangen werden.
      Doch in der Richtung herrscht längst totale ,,Funkstille,,. Darum geht das schleichend weiter in Richtung Abgrund.
      Nun da kann man leider nicht so viel machen, wir alle
      denken von Kindsbeinen an, eben in Geld und kaum in
      Realwirtschaftsdaten und Dimensionen.

  15. Werter Herr Zeyer, ja, wie weit Sie recht haben werden, wird die Zukunft zeigen. Nur eines sei hier erwähnt: wenn ich sehe, wie unsere NB – und natürlich auch andere – den Zins manipulieren, Aktien kaufen und eine Vermögensumverteilung von unten nach oben und eine Verschuldungsspirale in Gang setzen, so frage ich mich, wohin das Ganze führen wird? Die EZB kauft dazu noch Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, die auf das Niveau „Schrott“ heruntergestuft sind – ja, wo bleibt da der freie Markt? Wenn Sie es begrüssen, dass wir den Gang in den Geld-Sozialismus angetreten haben, ja, dann haben Sie recht. Allerdings möchte ich dann, wenn diese Eingriffe so weiter gehen, meinen Kindern nicht ein Leben in einem solchen System wünschen. Diese massiven Eingriffe betreffen übrigens nicht nur unser Geldsystem, sondern auch die Regulierungswut in unserem Staatswesen, dem leider auch keine bürgerliche Partei wirksam entgegentritt.

  16. Grüezi Herr Zeyer

    Sie müssen zugeben, dass wir in einer sehr ungleichen Welt leben. Durch Negativzinsen opfern wir der Gegenwart die Zukunft, oder wer kann in diesem vermurksten System noch Kapital ansparen? Junge die kaum Kapital ansparen werden und 50 jährige die in die absolute Bedeutungslosigkeit entlassen werden.

    Die Ungleichheit nimmt zu. Die Elite zahlt einen fürchterlichen Preis für ihren Willen einigermassen die Ordnung zu behalten. Verschwörungstheorien sind willkommener als die Fakten: die Elite ist genau so mit diesem Chaos überfordert, wie alle anderen. Man versucht dieses System, um jeden Preis am Leben zu erhalten. Obwohl Anzeichen des baldigen Endes vorhanden sind. 2008 war nur ein Fingerzeig. Ein System in dem 1-2% alles besitzen hat versagt. Ein System, in dem die Jugend und die älteren Fachkräfte keine Zukunft haben, hat versagt.

    Die Masse in unserer westlichen Welt, die Mittelschicht, wird bedeutungslos im Hintergrund der Digitalisierung. Man macht nicht aus Verkäufern, Kassiererinnen oder Sekretärinnen, einfach in kurzer Zeit hochqualifizierte Softwareentwickler, BigData Spezialisten oder Entwickler komplexer Algorithmen. Das können nur wenige. Was tun wir mit diesen Menschen? Der Mensch lässt fallen, was er nicht mehr braucht. Nur wenn wir den Wert des Lebens endlich erkennen, haben wir eine Zukunft.

    Unser System durchgeht den 4. Wandel der Industrialisierung. Alle früheren Produktionsfaktoren wurden bereits ausgelagert und es werden neu, völlig andere Fachkräfte benötigt. Wie immer, werden diese Lücken von innen gefüllt. Nur produziert unser Bildungssystem nicht so viele studierte Fachkräfte wie benötigt werden. Unser Bildungssystem, kann sich über die Generationen nicht so schnell wandeln, wie die Geldgier der Eliten. Es kommt nicht mit. Eliten wollen möglichst viel in einer Lebensspanne. Deshalb holt man diese Fachkräfte von aussen. Das potenziert die Angst vor Crashs und mehr und mehr von der Bedeutungslosigkeit. Untergangsauguren haben nur eine Chance, wenn jemand zuhört. Nun ja, da hören aktuell viele Menschen zu. Nichts ist gefährlicher als Bedeutungslosigkeit.

    Menschen ohne Lebenszweck suchen sich einen Zweck.

    In diesem Chaos sollen wir nicht das Ende sehen? Der Mensch wird immer das Ende sehen, sein Leben ist endlich.

    Wir Menschen müssen endlich begreifen, dass wir nicht alleine auf diesem Planeten sind. Unsere wirtschaftlichen Probleme sind minimal in Relation zu den Problemen, die wir der Natur, den restlichen Spezies und unseren Vettern, in armen aber Ressourcen reichen Ländern bringen. Wir sind auf dem Weg zur Selbstzerstörung.

    Ich wiederhole. Ein System, in dem 1-2% alles besitzen, hat versagt. Ein System, in dem weder die Jugend noch die Älteren eine Zukunft haben, hat versagt. Ein System, in dem die Menschen Angst vor der Zukunft oder der Bedeutungslosigkeit haben, hat versagt.

    Also Herr Zeyer, was tun wir? Warten auf den Crash, die Bedeutungslosigkeit oder den Klimawandel? Sind wir in der Lage uns ohne Crash zu wandeln? Eines von diesen Desastern wird uns – ohne Wandel – ganz sicher erreichen. Und dann?

    Wird sich die Erde weiter einmal pro Tag um sich selbst drehen und einmal pro Jahr um die Sonne kreisen. Das wird sie auch dann noch tun, wenn ein Meteorit der Menschheit ein jähes Ende gebracht hat. Solange…bis die Sonne in ein paar Milliarden Jahren ihre Energie aufgebraucht hat.

    Grüsse
    Niemand

  17. Nun, da wollen wir mal etwas hin fügen.
    Das gegenwärtige Finanzystem wurde von
    einer dunklen Orion Zivilisation bzw.
    einer selbsternannten Elite durch ihre
    Vasallen auf der Erdoberfläche
    installiert.

    Für uns bedeutet dies, dass die betrogene
    Menschheit über das Finanz, Arbeits, Rechts,
    Bildungs, Gesundheits, Rechts, Religions und
    Regierungsyysteme gelenkt, versklavt, abgezockt
    und manipuliert wird. Hinter all dem steht die
    Orion Zivilisation mit ihren Vasallen, die
    euch unter vielen Namen bekannt sind.

    Das Finanzsystem lässt sich lenken und beliebig manipulieren, aber nicht von jedem, denn nicht
    jeder ist befugt am Finanzsystem zu basteln.

    Wir werden sehen, ob die dunklen durch
    ihre Vasallen nochmals schaffen werden
    ihr Finanzsystem vollständig zum Sturz
    bringen.

    • Hey Gramatikaner….

      Ich habs schon mehrmals geschrieben….
      Erstens …..ignoriere ich alle neuzeitlichen Rechtschreibregeln erfolgreich…. mehr oder weniger Absichtlich…(((-:
      Zweitens ……habe ich die alten eh schon ziemlich ebenso erfolgreich vergessen.
      Drittens …….wenn Sie mal die grossen Denker und Dichter lesen, so war denen offenbar so ziemlich alles freigestellt.
      Viertens ….korrigiere ich zu meiner Schande, ich gebs ja zu, meine Kommentare nur selten.
      Ich hacke sie rein und ………..

      Aber hier trotzdem eines meiner Lieblingsstücke, es ist von Heine.
      Sie mögen Grammatik, also lieben sie auch das hier….

      https://www.youtube.com/watch?v=HCacN3bAjSc

    • @Walter Roth

      „Wie“ und „als“ sind keine neuen Grammatikregeln, sondern haben eine logische Komponente.

      Man versteht zwar was Sie sagen wollen, aber es macht einfach einen schlechten Eindruck.

      Denken Sie doch einfach mal 5 Minuten drüber nach, was der Unterschied ist, sonst hirnen Sie ja auch über alles Mögliche und vor allem Unmögliche.

      🙂

  18. Wieso die Prognose nicht stimmen konnte, hatte Dr. Meyer bereits im Kommentar zum damaligen Artikel erklärt – das Wunderkind hat Liquidität und Reserven, resp. links und rechts in der Bilanz durcheinadergebracht.

  19. Natürlich ist Japan noch nicht untergegangen. Ein Land geht nur unter, wenn der Meeresspiegel genug steigt!

    Aber fragen Sie doch mal eine(n) Japaner(in) in Europa über seine pensionierten Eltern aus. Wenn sie gut genug befreundet sind (Japaner sind bei Privatem wortkarg) wird er ihnen beichten wie die Eltern einst zum gutlebenden Mittelstand gehörTen bis in die Neunziger, dann wars fertig. Jetzt siechen sie völlig verarmt vor sich hin, in baufälligen Häusern ohne Heizung – die Winter in Japan sind verdammt kalt! Die glücklicheren haben Verwandte im Ausland, die ihnen Geld zum besseren Überleben zuschickt. In keiner Zeitung liest man davon (nur immer von Kuba usw).

    Die traditionelle Japanische Mentalität revoluzt nicht, sonst wäre Japan schon längst in Anarchie und Krieg versunken.

  20. Sehr geehrter Herr René Zeyer

    Sie sind ein alter „Hase“ im publizistischem Geschäft, oder? Daher sollten Sie wissen, dass die Finanzindustrie es selbst ist – mit tatkräftiger Unterstützung der kapitalabhängigen Medien – die Krisenszenarien am Laufband insenieren und „wissenschaftliche“ Diskurse zur besten Sendezeit produzieren. Medien – in welcher Form auch immer – erzeugen Bilder in den Köpfen der Menschen. Die seit vielen Jahrzehnten der Lebensrealität nicht standhalten. Dennoch haben die Medien niemals aufgegeben, Märchenbücher über die Fiananzmärkten/Börsen zu verteilen. Illusionen. Tagträume. Fantasien. Die seit Jahren systemischen Umbruchphase des Finanzsystems in Verbindung mit den politischen weltweiten Maßnahmen haben zur der heutigen Lage geführt.

    Der Negativzins, ist faktisch eine Abkehr vom bisherigen Geldsystem nachdem 2007/8 es sich um eine verkappte Währungsreform gehandelt hat.

    Im Übrigen: 44 Millionen US-Amerikaner hungern im wahrsten Sinne des Wortes und für 20 Millionen EU-Bürger ist der Crash schon tagtägliche Realität. Wir Europäer sollten uns unverzüglich von den USA emanzipieren. Die amerikanische Idee basiert auf der Freiheit des Einzelnen, nicht auf Gleichheit, nicht auf Solidarität. Das funktioniert, solange es dem Land gut geht. Wenn es in eine Krise gerät, wie jetzt, pervertiert dieses Freiheitsprinzip. Das soziale Gewissen wird ausgelagert, privaten Stiftungen und Wohltätigkeitsvereinen überlassen. Die fortschrittlichsten Länder mit der höchsten Lebensqualität sind relative Hochsteuerländer mit hohen, öffentlich finanzierten Infrastrukturaufwendungen.

    Herzliche Grüsse

    • …Hochsteuerlaender mit immer hoeheren Staatsschulden….

      Das ist doch kein Fortschritt, sondern Planwirtschaft, wie in der ex. Sowjetunion!

    • Es kommt nicht nur auf die Staatsverschuldung an, sondern auf die gesamte Kreditexpansion sowie die Qualität der Kreditexpansion. Wenn sich in der Rezession die Privaten aus der Verschuldung zurück ziehen, dann muss der Staat sich zusätzlich verschulden, damit die Wirtschaft nicht einbricht. Natürlich nur in der Höhe, die die Leistungsbilanz im Gleichgewicht hält. Kaum auszudenken was passieren würde, wenn die Verschuldung der Privaten in der Schweiz ins Wanken kommt, hinzu mit der Verrottung der Auslandvermögens (Stichwort: Leistungsbilanzüberschüsse-Schuldner-Abschreibung). Steuererhöhungen werden aus ideologischen Gründen von Neoliberalen als abgelehnt, gilt das Dogma! Um hier eine Umkehr einzuleiten muss endlich das im globalen Casino Finanzsektor vagabundierende Kapital durch angepasste Besteuerung herangezogen werden (Mikrosteuer).

  21. Herr Zeyer…..

    „nach der Fehlprognose die Schnauze halten“

    Nun ja, das wäre an sich richtig.
    Aber sehen wir uns mal an wie das in der Schweiz so allgemein gehandhabt wird.

    Als Beispiel nehme ich mal den Autoverkehr, wo nie jemand mal die schnauze hält….. obwohl der Heute extrem viel sicherer ist wie früher.

    Im Autoverkehr haben wir heute 3 mal mehr Fahrzeuge wie in den 70-igern und nur einen Bruchteil den Unfälle.

    Zur Erinnerung : Zürich im Jahr 1970 = 10725 Verkehrsunfälle mit 60 Toten.

    Zürich in den Jahren 2010 – 2018 Durchschnittlich 15ooo Unfälle mit ca 25-30 Toten.

    Trotzdem wird ständig das Thema Sicherheit im Verkehr bearbeitet……. die lassen uns nie in Ruhe.

    • Lieber Herr Roth

      Wir reden in der Schweiz von gut 300 Toten und dazu 3000 Schwerverletzten jedes Jahr!

      Das sind Verluste wie in Kriegszeiten, dazu noch völlig unnötig!

      In den Zeitungen ist aber vor allem von arabischen Terroranschlägen, Flugzeugabstürzen o.ä. zu lessen.

    • @Marte: wann hat die Schweiz denn in Kriegszeiten zum letzten Mal 300 Menschen verloren?

    • @Klaus Marte,

      well done! Dank der nationale Rechte, die lässt die Bären tanzen, wo und wann sie will, wenn es um Automobil-Lobby&Co. geht. Die Unfälle sind auch von Senioren mit-verursacht, wo man mit jährlichen strikten medizinischen Kontrollen (die heutigen sind eine Lachnummer, im Vergleich zu den Kontrollen in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien und Ungarn), sehr viele Unfälle verhindern könnte. Was die Schweiz von Ländern wie Frankreich und Österreich unterscheidet, sind die 4,1 Milliarden Privatvermögen, über die die Rechten (vulgo: Neureichen) hierzulande verfügt.

    • Nein Marte……

      Die Zahlen sind Heute wesentlich niedriger wie früher.
      Glauben sie an „Via Secura“ und den Blödsinn vom unfallfreien Verkehr ohne Verkehrstote ?

      Ich denke wir haben in den letzten 50 Jahren ein Fulminante Verbesserung der Verkehrssicherheit zustande gebracht.
      Das ist gut, sollte aber auch einmal dazu führen die Automobilisten nicht ständig weiter zu kujonieren.

      Nur ein Sklave tauscht die Freiheit gegen Sicherheit…. in Abwandlung jenes bekannten Zitates.

    • @Walter Roth

      Genau, ich glaube, dass bei den Verkehrsunfällen noch viel Potential ist.

      Die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu verursachen unterscheidet sich ganz erheblich nach dem Charakter der betroffenen Personen.

      Ein testosterongesteuerter SUV-Fahrer, der vor allem von sich selber denkt, er sei ein super Fahrer und ein entspannter Frührentner haben ein Verhältnis von 1:1000 betreffend Verkehrsunfallwahrscheinlichkeit.

      Die 300 Toten sind auch deshalb nur 300, weil ein Toter, der mehr als 30 Tage nach dem Unfall stirbt, kein Verkehrstoter mehr ist.

      Was die Einschränkung der Freiheit betrifft, können Sie gerne auf dem Nürburgring und in Ihrer Freizeit überschüssige Treibstoffe verbrauchen.

      Im Umkreis der Schule meiner Kinder lasse ich Sie aber nur zu Fuss.

      Sie haben aber die Freiheit dort zu rennen, Ihr Rad, Ihr Pferd oder ähnliches zu verwenden.

  22. Herr Zeyer lässt sich aus über die Crash-Propheten und bezeichnet sie als Dummys.
    Dabei übersieht er, dass er das genau Gleiche macht wie die diese, nur auf der anderen Seite. Die Schulden sind zwar hoch, macht doch nichts, sie dürfen weiter steigen! Ebenso sind die Derivativen nicht mehr überschaubar, macht doch nichts, es läuft alles bestens, usw usf. Wahrscheinlich glaubt er auch an den alten Hut der MMM-Theorie. Ja, ja die Schulden-Macher sind die Cleveren, die Fortschrittlichen und die Dummys sind die gewöhnlichen Bürger, die schön brav jeden Tag zur Arbeit gehen, die Steuern abliefern und am Schluss die Leidtragenden der riesigen Umverteilung von unten nach oben sind. Natürlich wird die Welt nicht untergehen, aber die Bereinigung der heutigen Situation wird für alle sehr schmerzhaft werden. Auch für die Dummys der einen wie der anderen Seite.

  23. Um den schon lange der Schweiz den Rücken gekehrten, doomigen Doom (Faber) ist es sehr ruhig geworden:
    Von den masslos Geld druckenden Notenbanken kaltgestellt.

    Lol lol…

    Was soll wie crashen? – Es wurde weltweit ein dichtes, monetäres Netz aufgebaut.
    Todlangweilig.

  24. Ich bin in den vielen Jahren mit Optimismus besser gefahren als mit Pessimismus. Ich bleibe definitiv beim Optimismus mit gesundem Menschenverstand. Erstaunlich ist einfach, dass zum Beispiel eine Finanz und Wirtschaft diesen bekannten Dauerpessimisten immer wieder eine Plattform für ihre Ansichten gibt. Auch die FuW ist somit ein Teil der Verunsicherungen der möglichen Anleger.

    • Optimisten werden dauernd enttäuscht. Irgendwann beginnen sie, sich die Welt schön zu saufen.

      Pessimisten werden immer wieder positiv überrascht.

  25. Lieber Herr Zeyer

    Die einzige Ursache weshalb uns das globale Finanzsystem noch nicht um die Ohren geflogen ist, ist wohl darin begründet, dass die „verantwortlichen“ Entitäten pausenlos gegen die eigenen auferlegten Gesetze verstossen und weiterhin – nämlich bis zum bitteren Ende – die Allgemeinheit als kostenloser Melk-Bulk behandelt – seit Jahrtausenden! Spätestens wenn’s bei der Allgemeinheit nichts mehr zu holen gibt, ist das System am Ende!

    Ein wie von Ihnen vorgeschlagenes Koordinatensystem für die Finanzwelt ist eine interessante Idee, nur wenn die dem System zugrunde liegenden Koordinaten publiziert würden, würde es auch dem letzten Tiefschläfer wohl dämmern, dass „unser“ Finanzsystem ein Betrugsmodell erster Güte darstellte! Es wäre eine Offenbarung des weltweiten Betrugs an der Allgemeinheit! Darum gibt es so ein Koordinatensystem nicht…

    Die Illegalität des Finanzsystems könnte man jedoch auch einfach so entlarven und sich entsprechend anders orientieren, was geschätzte 85% der Menschen – wie auch die Leser hier auf IP – jedoch nicht tun. Wer will schon einen Grossteil seines Lebensinhaltes in Frage stellen, oder feststellen, dass der gesamte technokratische Finanzscheiss den er gelernt hat, nichts, absolut gar nichts mit der Realität des Finanzsystems und des Lebens auf diesem Planeten gemein hat? Ja, wer hinterfragt schon gerne sein eigenes Tun und Unterlassen, sein eigenes Leben als solches?

    Nun, ich habe das bereits seit einiger Zeit hinter mir, und wundere mich täglich, warum sich die Menschen freiwillig und mit Freude an einem Enteignungsspiel beteiligen, das sie niemals gewinnen können…? Die Systemgläubigkeit führt sogar dazu, dass die meisten Menschen gar nicht mehr wissen oder fühlen weshalb sie überhaupt hier sind, was der eigentliche Sinn und Zweck ihres Lebens im Grunde ausmacht.
    Wer jetzt noch immer nicht erwacht ist, wird wohl auch in Zukunft weiterhin träumen und schlafwandeln, bis dann der laute Knall des Kollapses auch den schönsten Traum auf einen Schlag in einen Albtraum verwandeln wird!

    • Was ist denn Ihrer Meinung nach im Grunde der eigentliche Sinn und Zweck des Lebens?

    • Genau richtig Visionaer.

      Das Finanzsystem der Notenbanken, Banken, und Staaten ist ein Betrugsmodell und Paul Krugmann hat als Anhaenger eines Betrugsmodells keinen Professorentitel verdient.
      Ebenso sind letztlich all diese Staaten, sowie deren Politik, Justiz und Finanzierung ein Betrugsmodell, weil Sie sich nur dank diesem Betrugmodell finanzieren und am Leben erhalten koennen.
      Letztlich sind sie alle illegal.

      Professoren, wie Paul Krugmann oder Kenneth Rogoff welche ein Betrugsmodell unterstuetzen und als erhaltenswert betrachten, sind voellig unglaubwuerdig, und haben keinen Professorentitel verdient.

  26. … nicht Gel, bzw. fiat money!

    Natürlich haben Sie recht. Aber, wenn man sich die Entwicklung von Edelmetallen ansieht beschleicht einen doch das Gefühl, dass im Busch etwas faul ist.

    Darum, ich bin seit 2008 darin investiert und schlafe seither wie ein Murmele oder meinetwegen wie ein Eisbär. Aufjeden Fall ausgezeichnet.

    • get gold: pass auf, dass deine kg-barren nicht zu viel murmelefett angesetzt haben. der verkauf dieser mocken dürfte, in zukunft, schwieriger werden. bette dich lieber mit dagoberts kleinen münzen.

    • Lieber @old china Hand

      Danke für den Tipp.
      Die Barren und der „Schotter“ sind für den Extremfall und in dem „Fall“ gelten keine Gesetze mehr.

      Wünsche uns diese „Erfahrung“ nicht mehr. Trotzdem heisst es ja auch: EM ist Pflicht, ihre Aktien die Kür. (B. Bandulet)

  27. Kluger Satz von Paul Krugmann?
    Ob das so klug ist, es hat doch bis jetzt funktioniert
    also machen wir doch einfach weiter.
    Dazu ein Beispiel:
    Das hat sich wohl auch der moderne PS-Husar gedacht,
    auf dessen Konto in den letzten Tagen 7 Tote gehen.
    Unzählige male ist doch nix passiert, warum jetzt?
    Wo liegt der Unterschied zwischen dem Beispiel und dem
    ganz grossen Ding Finanzsystem-Weltwirtschaft?
    Es gibt NUR einen Unterschied die Dimension der Faktor Menge und eine Zusatzkleinigkeit.Das Beispiel passt gerade noch in eine Birne, das grosse Ding nicht.
    Rasen gilt zu recht als verantwortungslos.
    Wenn es um das grosse Ding geht ist eben Bahnhof
    das passt nicht in die Birnen.
    Warum sind keine präzis und Punktprognosen möglich.
    Die Wirtschaft ist wie die gesamte Natur ein komplexer vielschichtiger ,,Organismus,,.
    Da spielen eine ganze Reihe von Faktoren mit hinein, Mengen und Variablen.Alles ist, wirkt und bleibt relatiev, relativ zu allen anderen Faktoren.
    Darum sind Breitband und Grobrasterprognosen sehr wohl
    möglich, Punktprognosen jedoch sind und bleiben der blanke Schamanistische Unsinn.

    • Warum ist es jetzt passiert? Weil man mit Wahrscheinlichkeiten operiert und nicht mit dem schlimmsten Fall. Nur der darf bei der Beurteilung von Gefahren und zu treffenden Massnahmen gelten. Ist doch logisch. Beim Optimieren passiert es dann eben doch. Und wann wird optimiert? Um am falschen Ort zu sparen.

  28. Zum Thema Herr Zeyer…..

    Sie lassen unerwähnt das auch etliche Finanzexperten die nicht mit dem Börsenhandel liiert sind, seit Jahren vor einen Crash warnen.
    Hans Werner Sinn, Dr. Willhelm Hankel, Prof Schachtschneider, Dr. Olaf Henkel usw. usf.
    Sie ….die nie ihr Geld mit Spekulation verdienten, aber z.B. als sogenannte Nationalökonomen wissen um was es geht, warnen seit 12 Jahren vor den Folgen unserer Geldpolitik.

    Herr Zeyer, Sie lassen auch unerwähnt das die Krise von Lehman Brothers, abenso plötzlich da war.
    Das heisst, so plötzlich war sie nicht, sie entwickelte sich über ca. 1 Woche und der eine Dominostein, eben die eine Bank, Lehman Brothers, stürzte das ganze System ins Chaos. Aber diese Woche war doch schnell genug um beinahe das Finanzsystem in den Abgrund zu reissen.
    Und die Rettungsmassnahmen von 2008/9/10, die halten bis Heute an.
    Auch damals warnten Experten schon seit Jahren vor solchen Dingen. Erst recht mit der Einführung des Euros, da wurden diese Stimmen immer zahlreicher.

    Prof. Schachtschneider erwiderte einmal auf die Frage, wie lange das Spiel denn noch so weitergehen können…… mit der Antwort :
    „So lange sich alle Player im System einig sind, könne das noch 20 Jahre oder länger so weitergehen“

    „sich alle einig sind“ ist der springende Punkt.
    Schert einer aus, z.B. eine grossen Bank die dann vielleicht nicht mehr anders kann, fällt das System vermutlich zusammen. das kommt nicht über Nacht, es dauert eine Woche…… kann aber unter Umständen eben nicht aufgehalten werden.
    Passiert das unserer Nationalbank….. bräuchte die Schweiz 1-2-3 Billionen um das abzufedern. 1 Billion um die SNB zu retten, 2 weitere um den Bankenplatz zu stabilisieren.

    Ich glaube auch das etliche „Warner“ sich damit eine goldene Nase verdienen.
    Trotzdem bleibt es ein Fakt das unser Finanzwesen schwer krank ist, die einzelnen Krankheiten aber seit 2008 als sie offen zutage traten, eben keineswegs kuriert wurden.

    Natürlich warnen die ständig…… trotzdem wird eines Tages ziemlich unverhofft ein Crash eintreten.
    Niemand wird dann früh genug gewarnt werden können.

    Natürlich könnte auch eine Repokrise der erste fallende Dominostein werden…….

    Friedrich und Weick, Faber, Guido Grandt und viele andere verkaufen damit ihre Bücher oder einfach nur sich selber.

    Trotzdem ist das was sie sagen richtig, denn sie wollen uns dazu anhalten endlich Vorsorge zu treffen und das ist richtig.

    Wir alle haben eine Kranken, Unfall, Auto, Mobiliar, Feuerversicherung….. dort sorgen Sie und die meisten hier vor, obwohl wir nie eine Operation brauchten, nie wirklich krank waren, sich auch nichts abzeichnet.

    Aber warum sorgen wir nur dort vor ?

    • Roth: Nun in was wollen Sie denn noch investieren? Energiewende finden Leute wie Sie sowieso „pfui“, ausser es seien ein paar Billionen für AKW’s.
      Ansonsten ist die Werkbank wo viele dieser Konsumprodukte herkommen inzwischen in Asien, wo die viel günstiger hergestellt werden.
      Das ist das grosse Dilemma Herr Roth, darum wird auch immer mehr in Papierli aller Art Investiert von klassischen Aktien, Bonds über ETF, Derivate, CDS, MBS, ABS, CLS und was sonst noch so kreucht und fleucht auf den Finanzmärkten.
      Die fetten Jahre mit den 4-6+% wie in den 50er und 60er Jahren sind längst vorbei, das Warenangebot ist abundant.
      Ein grosse Infrastrukturoffensive wäre noch eine Möglichkeit, aber die sind zumeist auch Staatsangelegenheit. Nehme an als nächtes wird Infrastrukturhelikoptergeld für die Staaten kommen, wäre zumindest sinnvoller als Konsumhelikoptergeld, welches va die Inflation anheizen würde ohne nachhaltige Wirkungen.
      Gewöhnen wir uns doch einfach an die Zeiten der Experimentalökonomie, vielleicht gehts ja wirklich noch über 20 Jahre und wir erleben das Systemende gar nicht mehr….

    • Nun ja Claire……

      Es ist eben viel zu viel Geld im Umlauf.

      Und diese SNB, EZB und FED Gelder landeten zum grossen Teil bei den Finanzern.
      Firmen die Kredite haben wollen werden von den Banken als Risiko betrachtet. Handwerker die Betriebskredite oder einen Kontokorrent haben wollen, zahlen massiv mehr Zinsen wie so mancher Häuslebauer…… wenn sie ihn den überhaupt bekommen.

      Für die Banken ist der Finanzmarkt interessanter wie die Volkswirtschaft der KMUs.

      Investieren, ja das tun die schon, aber in allerhand „Papierli“ welche dadurch nur teurer werden, der Markt aufgeblasen wird.

      Ich habe keine gute Lösung für das Problem, hätte ich die wäre ich wohl Milliardär.
      Aber das System ist krank und wird eines Tages korrigiert werden.

      Inflation, Währungsreform, Haircut, Bankrott oder Crash…… vielleicht alles zusammen, sowas wird es sein.
      Begleitet wird das dann auch noch von Goldverboten, Waffenverboten, Devisenkontrollen usw. usf.

      Tja, wir werden damit leben müssen, ich meine wir die kleinen die keinen Einfluss auf das ganze haben.
      Ich gehe derweil an die Urne und versuche noch ganz demokratisch Gegensteuer zu geben.

      Aber ich bin auch auf die anderen Szenarien vorbereitet, so gut ich das eben kann.

  29. Das ist ja das Schöne an IP, dass es kein Parteiblatt ist, fährt doch Herr Zeyer in süffig geschriebenen Zeilen sowohl dem geschätzten Herausgeber als auch dem Mit-Kolumnisten Marc Friedrich an den Karren. Das ist Balsam auf mein um 14,99 Euro geplündertes Portemonnaie, die ich für das letzte Crash-Buch von Marc Friedrich ausgegeben habe. Aber eben, letztlich der gleiche Betrag, den man an der Kinokasse oder für einen Monat Netflix ausgibt und sich hinterher über die verschwendete Lebenszeit nervt.

  30. Was für ein angenehmer Artikel! Inside Paradeplatz publiziert normalerweise regelmässig Untergangsphantasien von Schmalspur-Ökonomen. Ich kann mich beispielsweise gut an Jürgen Ott erinnern, der hier den Untergang, basierend auf „Analysen“ von Martin Armstrong publiziert hatte, im September 2015 schrieb er hier „Ab Oktober marschieren wir in die nächste, rund 4-jährige Weltrezession“. Armstrong hat mit seinem „unfehlbaren System“ angeblich basierend auf der Zahl Pi den Untergang X mal vorhergesagt und wie der Rattenfänger von Hammeln leichtgläubige Pseudo-Experten hinter sich geschart. Bisher hatte Inside Paradeplatz eine starke Schlagseite in Richtung Untergangsphantasten und Weltverschwörern, schön, dass auch mal was anderes kommt.

  31. Möchte uns jetzt René Zeyer wirklich klar machen, dass alles wunderbar ist????

    Dass die Interventionen der Zentralenbanken nur darum gemacht werden, weil der Patient einfach viel zu kerngesund ist???

    Entschuldigung, die Interventionen der Zentralbanken erinnern mich eher an einen Patienten, der im Sterben liegt….

    Mit all ihren Verwerfungen „verteilungstechnischer“ Art, die diese Interventionen mit sich bringen (reiche werden reicher, arme ärmer, mittelschicht erodiert)….

    Aber hey, was kümmert mich das morgen! Wir können JETZT 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegen, eine scheiss Karre kauf… ähm leasen und das Hirn mit Fussball zudröhnen…. und Masvidal – McGregor um den BMF-Titel wird sicherlich auch bald kommen… Brot und Spiele… Mahlzeit!

  32. Herr Zeyer richtig erkannt.
    Wenn es morgen Kracht, geben sich alle Crashansager recht die schon seit Jahren den Crash prophezeien. Nur müssten diese gebildeten Finanzexperten jetzt Bankrott sein, weil sie ja gemäss eigener Analyse seit langem in Shortpositionen investiert sein müssten.
    Diese Experten (z.T mit Doktoren und Professorentiteln) verdienen hier Geld mit Bücher, Börsenbriefen, Vorträgen etc.
    Oekonomie ist eben keine exakte Wissenschaft.
    Der Crash kommt aber wir wissen es erst nachher.
    Mit freundlichem Gruss
    Marcito

  33. Was für ein dummer Kommentar! Und wenn Sie, Hr. Zeyer, für jeden Seich den sie verzapfen eine Ohrfeige bekämen, würde ihr Kopf aussehen wie eine Glühlampe!

  34. Herr Zeyer….

    Zitat:
    Der Fundamentalismus legt noch einen drauf und verspricht sogar 72 Jungfrauen, ohne allerdings die Frage zu beantworten, was Mann denn damit anfangen soll.
    ————————–
    Sie haben vom Islam keine Ahnung.
    Wenn der im Paradies seinen Märtyrern 72 Jungfrauen geben kann, von denen man sich erst noch ausdenken muss woher die alle kommen sollen….. es sterben ja nicht 72 Jungfrauen so lange sie eben noch Jungfrauen sind, pro Märtyrer.
    Also werden dann einfach alle neu zu Jungfrauen sobald sie im Paradies ankommen…?
    Und wieso sollen diese Märtyrer dann nicht auch mit einem immerkönnenden dauerverlangen gesegnet werden….(((-:

    Nun ja, liest man den selben Text in Aramäisch der Sprache Jesu die damals sehr verbreitet war, könnte ihnen Mohammed allerdings auch nur 72 Trauben versprochen haben.

    …..((((-:

    • Liebe Herren Zeyer und Roth,

      da ich mich als römisch-katholischer Christ immer wieder mit dem Islam auseinander setzen musste, habe ich in der Fachliteratur festgestellt, dass es sich bei den „72 Jungfrauen“ um eine Fehlübersetzung handelt. Im Hocharabischen liegen die beiden Begriffe „Jungfrau“ und „Traube“ nahe beieinander. Es handelt sich also nicht um 72 Jungfrauen, die man als gläubiger Moslem erhält, sondern um 72 Trauben. Dies ist glaubwürdig, denn Trauben waren im arabischen Raum immer sehr begehrt.

    • Herr Stöhlker….
      Herr Stöhlker….

      Richtig, in einer Wüstenlandschaft sind Gegenden wo Trauben wachsen …. wie ein Paradies.
      Und im Jahre 630 konnte sich ein Beduine wie Mohammed vermutlich nichts schöneres vorstellen.

      Falschübersetzungen gibt es vermutlich sogar an der „Al Aksa Moschee“ in Jerusalem, die vermutlich einst aus einer Kirche entstand.

      Denn der Schriftzug um die Kuppel müsste in Aramäisch gelesen werden….. heraus kommt dann aber ein Christliches Bekenntnis.

      Nun ja, die Muslime behaupten ja der Koran stamme aus nur einer Hand, den Worten Mohammeds.
      Analysiert man die Texte aber mit den heutigen Methoden der Geheimdienste die sie beim Deschiffrieren anwenden, so erkannt man das da mindesten 16 Autoren mitgewirkt haben.

    • Hallo Herr Roth,

      Ich finde es bewundernswert das Sie sich mit dem aramäischen auskennen.
      Bin selbst Aramäer, spreche und lese auch aramäisch.

      Würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir Quellen im Internet angeben würden.

    • Sehr spannend!

      Ich hätte da auch noch eine Kleinigkeit beizusteuern:

      Analysiert man den Koran inhaltlich unvoreingenommen, kommt man unweigerlich zum selben Schluss, wie wenn man das bspw. mit der Bibel macht: eine Vielzahl von Erzählungen und Überlieferungen, die z.T. massiv manipuliert, schöngefärbt, falsch übersetzt und bewusst abgeändert wurden.

      Schaut man sich die ältesten Moscheen dieser Welt an, sind diese interessanterweise nicht nach Mekka ausgerichtet! What!? How comes?

      Es deutet vieles darauf hin, dass Mohammed eben nicht in Mekka ansässig war. Mekka liegt auch nicht an den altertümlichen Handelsrouten, wie es gerne geschildert wird. Hingegen deutet vieles darauf hin, dass Mohammed in Wirklichkeit in Petra gelebt hatte, der imposanten Felsenstadt im heutigen Jordanien, die vor einigen Jahrhunderten durch ein Erdbeben zerstört wurde. Die Überreste von Petra sind heute ein begehrtes Touristenziel. Und: die ältesten erhaltenen Moscheen sind nach Petra ausgerichtet!!!

      Jede Religion dieser Welt ist eine Fakereligion, erschaffen vom Deep State!

  35. Marc Faber ist seit Jahren eine grosse, eingebildete Plaudertante, wer auf ihn hörte, hat nicht viel verdient.

  36. Die Stunde der Propheten!
    Medien-Füllstoff für das nachrichtenarme Jahresendloch.

    „Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig“
    Prognosen sind immer schwierig – insbesondere dann, wenn sie in die Zukunft zielen.

  37. Die meisten, die über Finanzen und Wirtschaft schreiben liegen mehr falsch als richtig. Es handelt sich dabei auch nicht um Wissenschaften sondern um Ideologien, bei der die Prognosen davon abhängen, welches Weltbild der Prognostizierende hat.
    Man glaubt also mittlerweile keinem mehr.

  38. Intellektuelle Finanz-Crash-Gurus machen sich wirklich lächerlich.

    Auch nervig sind all die « digitalen Disruptoren » welche auf LinkedIn&Co ihren Senf zum besten geben.

    Ärgerlich.

    • Endlich sagt’s mal einer: Der gesammelte Selbstanpreiser-Nonsense (manche nennen es gar “Tutorials”) auf LinkedIn wäre einen eigenen Blog wert. Die Disruptoren mögen die Raptoren holen! 🦖

  39. Die wenigen „Doom Exoten“ sind ja noch zum aushalten. Viel unanständiger ist doch, dass ein Grossteil der Finanzindustrie flächendeckend ihren Kunden überhöhte Gebühren für Vermögensverwaltung und aktiv verwaltete Finanzprodukte belastet, ihnen das Gefühl gibt, dafür einen Mehrwert an Rendite zu erhalten und neuerdings Druck auf sie ausübt, nach der längsten Hausse aller Zeiten blind in Aktien zu investieren, um Negativzinsen zu vermeiden.

  40. Anständig wäre es auch, wenn man seine Titelzeilen wenigstens nochmals durchlesen würde..vor allem dann, wenn man andere als dumm bezeichnet. „Vor dem Weltuntergang ist nach dem Weltuntergang“ steht da gross zu lesen – aha!

    Und wenn man schon nichts zu sagen hat, dass alle schon wissen (ein Resultat im Nachhinein zu kommentieren ist eine Spitzenleistung), dann sollte man von Anfang an besser schweigen. Für eigene Prognosen (über den nötigen Hirnschmalz sollten Sie bei all der Weisheit ja verfügen) war das Eis dann wohl doch etwas zu glatt. Denn eines haben Ihnen die Doom Jünget voraus – sie liegen wenigstens ab und zu richtig.

  41. Sie haben die Thai Rentner vergessen. Immerhin drei junge Frauen, die einem frische Luft zufächeln. Und 72 Jungfrauen ist ja nichts schlechtes.

    • Und erneut ein völlig deplatzierter rassistisch angehauchter Kommentar,der vom Betreiber dieses Blogs so publiziert und stehen gelassen wird.

    • Thai Rentner….

      …..genau, und es ist ja nicht so das ein Märtyrer im islamischen Himmel jede der 72 Jungfrauen auch jeden Tag beglücken muss.

      Mit 72 hat er einfach einen Vorrat.

  42. Untergangspropheten, die vom Pessimismus leben – und gar nicht schlecht – empfinden jede Art von Zuversicht zwangsläufig als Existenzbedrohung.

    Bob Hope
    * 29. Mai 1903 † 27. Juli 2003

    • @ Klimanotstand….

      was Sie schreiben, das trifft bei den Klimahysterikern in besonderem Masse zu.

      Nirgends wird idiotischer gewarnt wie dort.
      Bei den Finanzen ist die Gefahr real…. beim Klima herbeigeschwindelt.
      Bei den Finanzen erlebten wir in 3000 Jahren alles schon viele male, aber das Klima macht was es will, wir können es nicht beeinflussen.

      Beim Klima leben mittlerweile Hundertstausende davon das es angeblich immer „schlimmer“ wird.
      Dabei wird gelogen, unterlassen oder einfach die Realität ausgeblendet.

      Alle Forschungen belegen etwas anderes…..
      Nur die „Experten“ der IPCC wie Beispielsweise ein Michael Mann der ja eigentlich studierter Kognitionspsychologe ist, die manipulieren die Statistiken so lange bis es einen Untergang gibt.

      Seit 2016 stagnieren die Temperaturkurven wegen des solaren Minimums und das hält wohl bis 2050 an.
      Eisbären gibt’s in Kanada heute 3 mal mehr wie 1965.
      Das Eisschelf schmilzt seit 1700 ab, aber die gesamtmenge des Eises hat sich nicht verändert.
      Die Gletscher ziehen sich seit ca. 1800 zurück, nicht erst seit 30 Jahren.

    • Verhält es sich denn beim Inside Paradeplatz mit all den suggestiv gewählten Themen und Kommentaren anders?

    • Klimanotstand….

      Früher einmal konnte ich nicht wirklich verstehen warum die Menschen im Mittelalter zu Büsserbewegungen zusammenfanden, regelmässig herumzogen und sich selber blutig Geisselten.

      Aber wenn ich mir heute die Klimagläubigen ansehe, so weiss ich warum die Menschen solchen Mumpitz brauchen und verstehe die Mechanismen die zur Büsserbewegung von damals führten.