Internet-Suche nach Gold in der Schweiz so hoch wie nie

„Gold kaufen“ wird in der Schweiz so viel gegoogelt wie nie zuvor – wegen Negativzinsen?

Mitte November stellten wir folgende Frage in den Raum: „Löst SNB-Minuszins modernen Bank Run aus?“ Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass tatsächlich etwas passiert, aber anders, als gedacht: Es gibt einen Ansturm auf Gold in der Schweiz.

Gold ist schon seit Jahren für eingefleischte Fans das Mittel der Wahl, um sich vor dem nächsten Crash abzusichern. Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum man einen Teil seiner Ersparnisse in Gold halten sollte.

Hierzu sei die Lektüre des Reports „In Gold we Trust“ von Incrementum empfohlen, der auch auf Deutsch erscheint: Gold im Zeitalter der Vertrauenserosion, 327 Seiten.

Auch die Zentralbanken halten nach wie vor einen Prozentsatz ihrer Reserven in Gold. Vor allem Russland und China haben über die letzten Jahre stark zugekauft.

Die Mehrzahl der Schweizer war aber bisher nicht so heiss auf Gold. Wahrscheinlich auch, weil der Schweizer Franken im Vergleich zu anderen Währungen sich über die letzten Jahre besser gehalten hat und das Vertrauen in das Schweizer System grundsätzlich noch hoch ist.

Das könnte sich jetzt geändert haben. Dank der SNB und dem Negativzins.

Daten der grössten Suchmaschine der Welt, Google, die auch in der Schweiz einen Marktanteil von 95% hat, offenbaren einen erstaunlich markanten Trend.

Die Suchanfrage nach den beiden Worten „Gold kaufen“ für das Land Schweiz hat sich nach recht gleichmässigem Aufwärtstrend seit Ende 2019 schlagartig um ein Drittel erhöht, und sie ist nun so hoch wie nie zuvor seit 2004, seit Bestehen der Aufzeichnung.

Die Daten für Januar 2020 sind noch als „incomplete“ ausgewiesen, derzeit wird der Wert aber sogar noch höher als für Dezember 2019 erwartet. Der Trend der letzten Monate ist scharf und überdeutlich.

So viele Leute wie nie zuvor interessieren sich in der Schweiz für „gold kaufen“. (Quelle: Google Trends)

Noch gibt es keine Schlangen vor den Goldhändlern in der Schweiz, so wie in Deutschland im Dezember 2019. Der Grund war eine Gesetzesänderung, die ab 2020 den anonymen Barankauf von Gold nur noch bis zu einem Betrag von 2’000 Euro erlaubt.

Auch reagierte der Goldpreis noch nicht auf die stark gestiegenen Suchanfragen. Dafür fallen die Schweizer, die nach den Suchanfragen auch Käufe tätigen, im weltweiten Vergleich sicher noch nicht stark genug ins Gewicht.

Und selbst wenn, der Goldpreis wird nach wie vor über den Handel mit Futures, den „Papier“handel, festgelegt, nicht etwa durch physisches Angebot und Nachfrage. Wo kämen wir denn da hin.

Aber schaut man sich insbesondere die immer weiter aufgehende Schere zwischen der Suche nach „gold kaufen“ und „gold verkaufen“ an, so kann man schon darauf schliessen, dass zumindest die Retailinvestoren mehr kaufen als verkaufen wollen. Die physisch verfügbaren Bestände werden irgendwann geringer werden.

Solche Trends – sollten sie anhalten – werden sich dann mit Verzögerung auch im Goldpreis zeigen.

Woher kommt aber nun dieses plötzliche Interesse am Gold in der Schweiz? Jeder kann selbst einmal die Webseite trends.google.com besuchen und versuchen, Trends zu erkennen.

Die häufigsten Suchbegriffe können nach Ländern und während bestimmter Zeiträume eingegeben werden. Absolute Zahlen sind zwar keine angegeben, aber dafür relative. Wählt man die richtigen Vergleiche, tut dies der Aussagekraft keinen Abbruch.

Untersucht man „bitcoin kaufen“, ergibt sich eine derzeitige relative Häufigkeit von 12. Im Vergleich zu 100 im Dezember 2017, als die wichtigste Kryptowährung das Allzeithoch von fast 20’000 Dollar erreichte und plötzlich jeder wissen wollte, wie man das Ding kaufen kann.

Bitcoin-Hype im Dezember 2017 war enorm. (Google Trends)

Die häufigsten Suchbegriffe können auch relativ zu anderen Suchbegriffen angezeigt werden. Fügt man zu den Suchbegriffen „gold kaufen“ als Vergleich noch den Begriff „Negativzinsen“ hinzu, wird’s richtig interessant.

Plötzlich hat man einen möglichen Auslöser für das enorm zugenommene Interesse an Gold der letzten Monate.

Das Wort „Negativzinsen“ wurde im Dezember 2019 sogar noch etwas öfters als „gold kaufen“ gesucht (Negativzinsen = 100, Gold kaufen = 92), während es im Juni 2019 noch zwölf mal weniger gesucht war (Negativzinsen = 8, Gold kaufen 55).

Führt die Belastung von mehr und mehr Bankkunden mit Negativzinsen zu erhöhter Nachfrage nach Gold? (Google Trends)

Und was bei dem Suchbegriff „Negativzinsen“ wirklich erstaunt: Im Januar 2015, dem Monat der erstmaligen Einführung der Negativzinsen durch die SNB, war das relative Suchinteresse nur bei 71, also deutlich niedriger als jetzt, im Dezember 2019.

Die Höhe der Negativzinsen hat sich während der letzten Monate aber gar nicht geändert. Dafür aber haben die Banken angefangen, mehr und mehr Kunden damit zu belasten oder zumindest damit zu drohen.

Und die Schweizer reagieren. Jetzt, da viele am eigenen Leib betroffen sind, geht die Suche – und die Suche nach deren Vermeidung? – erst wirklich los.

Dieser Trend sollte dem Direktorium der SNB und dem Management der Schweizer Grossbanken den Schweiss auf die Stirn treiben.

Die Masse reagiert jetzt. Google gibt’s preis.

Und wer glaubt, die Negativzinsen können nicht noch tiefer geschraubt werden, auf minus 1% oder minus 2%, der könnte sich gewaltig täuschen.

Kommentare

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  1. Also wenn es tatsächlich so weit käme, dass man mit „normalem“ Geld nichts mehr kaufen könnte dann würde ganz sicher der physische Besitz von Gold unter Strafe gestellt. Hatten wir ja schon mal in den USA, letztes Jahrhundert.

    Das ganze Papiergold, das da rumfliegt ist ja eigentlich jetzt schon nichts wert, das wissen aber alle.

    • Ja, wie beim Schnaps in USA. Das Geschäft blühte wie nie zuvor…..
      Und wenn Papiergeld und -gold nichts mehr wert ist und der Tauschhandel blüht, tauchen dann die Vreneli auf, ob verboten oder nicht. Wie im Warschauer Ghetto, wo man sich mit Goldvreneli freikaufen konnte.

  2. Ich stelle hier mal eine ketzerische Frage:
    Ist der negative Zins nur schlecht? Als sich das moderne Banking in Italien im 14. Jahrhundert zu entwickeln begann, hat man auch eine Kommission für das Deposit von Werten bezahlt. -0.75% pa ist auch eine Form von Gebühr für die sichere Aufbewahrung. Ich bin mir über die Problematik des Wortes „sicher“, bewusst. Aber der negative Zins zieht ebenfalls einen Teil der von der SNB zur Verfügung gestellten Liquidität wieder ein und entschärft damit etwas die Frage ihrer Bilanzsumme. Im übrigen sollen hier die problematischen Auswirkungen des negativen Zinses, insbesondere auf die Sparer und Rentner, nicht in Frage gestellt werden. Wir alle sind gezwungen, höhere Risiken einzugehen, wenn wir die Kaufkraft unserer Ersparnisse bewahren wollen. Eigentlich kriminell.
    Und hier nochmals eine andere ketzerische Frage obendrauf:
    Könnte es sein, dass der negative Zins eine Vorstufe zu einer kommenden Währungsreform darstellt, wobei m.E. Gold eine Rolle spielen wird? Könnte es deshalb sein, dass es ca. 300x mehr Papiergold gibt, als physisches Gold existiert (der gigantische Betrug durch das Ausstellen von Papiergold ist ein anderes, Depression erzeugendes Thema), Tendenz steigend?
    Die vermehrte Anfrage über Gold ist ein Anzeichen, dass die Menschen langsam das Vertrauen in das bestehende Finanzsystem verlieren (Papiergold ist eigentlich nichts anderes als eine globale Steuer z.L. von jedem von uns; direkte, indirekte und verdeckte Steuererhöhungen werden eine ganz neue Dimension in unserer Zeit erreichen). In 2000 Jahren werden sich Archäologen vermutlich wundern, warum um das Jahr 2020 a.D. soviele Menschen physisches Gold in ihrem Garten vergraben haben.

  3. Der Schweizer Franken mag sich im Vergleich zu anderen Währungen gut gehalten haben. Im Gold spiegelt sich aber auch dessen Kaufkraftverlust. So verteuert sich Gold (in Franken) im laufenden Jahrtausend durchschnittlich um fast acht Prozent pro Jahr.

  4. „20 Jahre Goldhausse: +475 Prozent.Warum nur haben dies fast alle verpasst“ Dr.Uwe Bergold.Gold Unze 1999 236 Euro/252 US$.Heute 1’555.-$.Seit 31.12.2000 schaffte es nicht einmal Warren Buffet, mit BH (+375% seit 1.1.2001) GOLD (+480% seit 1.1.1 oder den HUI Goldminenindex (+490% seit 01.01.2001)zu schlagen.
    NOCH FRAGEN?

  5. Dear Luke, ein guter Artikel. Bin natürlich sofort Deiner Empfehlung gefolgt, Google Trends aufzurufen. Super Sache!

    Aber mein lieber Freund, da ist Dir ein ganz kleiner Fehler untergejubelt worden. Du vergleichst nur Gold und Zins Anfragen! Ergänze es einfach einmal mit – Gold kaufen – Gold verkaufen – negativ Zinsen – Immobilien kaufen – Immobilien verkaufen!

    Mein lieber Schieber! „Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? Wer hat so viel Pinke Pinke? Wer hat das bestellt?“

    Meine lieben Freunde, wartet bis es in die andere Richtung geht! Zinsen sind keine Einbahnstrasse! Ich weiss, in der langen Frist sind wir alle tot. Aber die Frist für die Zinsen wird kürzer sein, als manchem lieb sein kann.

    Aber in Bern schläft man ruhig und selig! Wir fürchten uns nur vor ausländischen Investoren und Spekulanten!

    Die grösste Furcht des Menschen sollte vor Gott sein und dann vor sich selbst!

  6. Die Maximale Zahl an Suchanfragen für „bitcoin kaufen“ korrelierte mit dem Preismaximum der Kryptowährung. Ich bin gespannt ob sich „Gold kaufen“ rückblickend auch als Kontraindikator herausstellen wird.

    Nur so meime zwei kätzerischen Gedanken…

  7. Was benötigt der Mensch in Krisenzeiten:

    1. Familie/Freunde
    2. Wasser
    3. Essen
    4. Wohnung
    5. Energie
    6. Arzt
    7. Handwerker

    ?. Gold ?

    • Gold um z.B.
      ihre Nummern 2,3,4,5,6,7…
      zu bezahlen, wenn durch eine Währungsreform oder Hyperinflation die CHF/US$/Euro nichts mehr Wert sind?

    • Damit Du in einer echten Krise überhaupt in der Lage bist die Punkte 2. bis 7. zu bezahlen brauchst Du Gold. Denn in einer echten Krise ist das Vertrauen in Papiergeld futsch. Du bekommst dann jeden Tag weniger für Dein Geld.
      Gold sollte also auf Deiner Liste auf Rang 2 kommen damit Du alle weiteren Bedürfnisse damit bezahlen kannst.

    • Im Ernstfall verkaufe ich Ihrer Familie gerne Wasser und Essen, sofern Sie mit Gold oder Silber zahlen können. Auch der Arzt und der Handwerker dürfte in einer Hyperinflation nicht mehr an bunten Zetteln (auch Banknoten genannt) interessiert sein. Sie denken, dass das in Europa nicht passieren kann? Dasselbe dachten die Deutschen zu Beginn der Weimarer Republik auch.

    • … 6. (und 7.): nur wenn der Arzt selbst nicht unter „Investitionsnotstand“ lebt und handeln muß, ansonsten wird er nicht rücksichtsvoll mit Ihren Ihnen noch verbliebenen Ressourcen umgehen wollen …

    • Lieber Klaus Marte

      Lapidar Ihre Aufzählungen für Krisenzeiten!

      Womit wollen Sie den Wasser, Essen, Wohnung, Energie, Arzt, Handwerker..usw. … bezahlen, wenn sämtliche Währungen des betrügerischen Kreditschneeball-Finanzsystems der Banken und Notenbanken entwertet sind; ausser mit echtem Geld, nämlich Gold und Silber?
      Digitale Zahlenübertragungen, Kreditkarten, Smartphoneüberweisungen werden in der Krise nicht mehr funktionieren, weil für die vielen schönen Zahlen (Kredite) das Geld fehlt.

      Leider ist die heutige Gesellschaft (inklusiv dem Grossteil der Politiker/-.innen und Ökonomen) derart desinformiert, fehlgeschult, medien-gehirngewaschen, und dekadent, dass sie nicht mal mehr weiss was Geld ist.

      Glauben Sie, dass all diese Dinge in Ihrer Liste gratis vom Himmel herabfallen?
      Banknoten (Falschgeld!) können Sie nicht essen, ja Gold und Silber (Echtgeld!) natürlich auch nicht. Aber wenn Sie mit den wertlosen Papierfetzen des Bankenkartells nichts mehr einkaufen können, dann erhalten Sie für Gold und Silber immer was Sie brauchen. Gold und Silber sind nicht wertlose Papierfetzen, die durch Kredit und Bankbilanzverlängerungen entstanden sind, das ist der Unterschied. Geldscheine sind nur Scheingeld, bezw. Falschgeld des betrügerischen Notenbanken/Bankenkartells.

      Die Krise entsteht ja gerade deshalb, weil die Menschen kein echtes Geld mehr haben, sondern nur noch Bank-Kredit der nicht mit Geld gedeckt ist.

      Wer in der Krise über echtes Geld und andere Tauschmittel verfügt, wird die Krise am ehesten überstehen. Wer an Digitalgeld, Kreditkarten und mit Zahlen bedruckte Papierfetzen glaubt, hingegen eher weniger.

      ….Aufgewacht???

    • In einer Krise wäre Selbstversorgung (Worst Case Scenario) wichtig. Somit wäre meine Empfehlung neben dem Gold auch Ackerland zu kaufen. In kannte im Jahr 20018 Leute im Bankenbereich, die in Kanada Acker Flächen gekauft haben, falls es zu einem Totalzusammenbruch des Finanzsystem gekommen wäre.

    • Eine Million Mark für ein Kilo Brot. Jaja, noch nicht solange her. – Ein jüdischer Arzt hat mir gesagt, er hätte sich damals mit 7 Schweizer Goldvreneli aus dem Warschauer Ghetto freigekauft. Dann ist er in die Schweiz geflüchtet, und als nach seinem Tod der Banksafe in Anwesenheit der Erben und eines Steuerbeamten geöffnet wurde, waren Goldbarren à 1 Kilo darin.

    • @Alle

      Naja, die Idee war natürlich alles irgendwie vorher zu besorgen.

      Im Bekanntenkreis sind Ärzte und Handwerker.

      Ob ich dann obiges gegen Gold tauschen würde, müsste man sehen.

      Ein paar Bäume und einen Brunnen habe ich schon.

      Es liegt aber noch ein weiter Weg vor mir.

  8. Sehr spannender Artikel, danke. Er zeigt zweierlei, die Macht der Daten (zeigt Entwicklungen die im entstehen sind, im Voraus), durch Google erfasst und ausgewertet und das langsame Erwachen der Menschen, die erkennen, dass im Finanzsystem wenig Realität gespiegelt wird.
    Gold und silber werden, wie im Artikel beschrieben noch durch den Papierhandel beeinflusst. Einen höheren Anteil der Manipulation haben jedoch die Währungspaare z.B. JPY/USD. Damit werden die Kreditströme gesteuert.
    Das wird aber bald enden. Wie es dann im Gold- und Silberpreis aussehen kann, zeigt aktuell Palladium. Ein recht seltenes Metall, bei dem aktuell kaum mehr eine saubere Kursstellung möglich ist. Was es aktuell wirklich kostet, kann erst festgestellt werden, wenn eine grössere Menge gekauft werden soll.
    Edelmetalle gehören Heute zur Vermögenssicherung (Kaufkrafterhalt). Zum spekulieren eignen sich andere Assets.

  9. Der Hauptauftrag der SNB ist die wirtschaftliche Stabilität des Landes sicher zu stellen. Damit ist wohl alles gesagt und selbst der Dümmste müsste merken, wenn er die eigene Währung auf Dauer weniger bewertet (Minuszins), dann darf er sich nicht wundern, wenn plötzlich die Mehrheit der Bürger das Zahlungsmittel als „wertloses Papier“ einstuft. Damit vermittelt der Herausgeber (SNB) des Papiers (Geld) selbst, dass er den Wert des Papiers nicht mehr traut und offensichtlich auch nicht mehr haben will. Man hätte wohl schrittweise die – zu erwarteten – Folgen des Minuszins entschärfen können. Indem man beispielsweise nur mehr die ausländischen Anleger, Spekulanten bestraft. Vorsorgewerke vom Minuszins entlastet, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Aber das ist wohl den studierten Ökonomen nicht erklärbar, dass weiche Faktoren – wie glauben, vertrauen – ebenso wichtig sind, wie die harten Faktoren. Vielleicht lehrt die Geschichte diesen „hochbezahlten Wirtschaftslenker“ was eine selbst hervorgerufene Geldentwertung für Folgen hat. Hoffentlich!
    Jetzt sind auch die Politiker von links bis rechts gefragt, aber die interessiert wohl nur leichte Kost!

    • Kleine Richtigstellung:
      Papier ist nicht Geld sondern Währung, also genau genommen ein Versprechen.

    • @ Mokierer

      Weder auf die Politiker (von links bis rechts!), noch auf die Banker ist Verlass. Und auf die Notenbanker, BIZ-Banker, Weltbanker, IWF-, und WEF-Leute schon gar nicht!

      Falls es dann zum fälligen Totalcrash des betrügerischen Kreditschneeball-Finanzsystems kommen wird, darf man natürlich genau diesen Gängstern keinesfalls mehr trauen in der Zukunft!!!
      Ein zweites mal darf man sich nicht mehr belügen lassen von diesen Verbrechern!

    • Die SNB ist momentan eigentlich Sponsor der Exportwirtschaft und des CH Tourismus zu Lasten des Bürgers. Wie sie je die Euro und Dollarberge wieder losbringen will steht in den Sternen .
      Die kleine SNB wird bald zum Marketmaker im Devisengeschäft

  10. tja – und viele Hypotheken werden demnächst wohl zurückbezahlt – wieso soll man einer Bank Zinsen für Guthaben UND Schulden zahlen. Der Ertrag für Banken wird sinken und sinken und…..

    • im gegenteil, es werden mehr hypotheken aufgenommen dies um am aktienmarkt mitzuspielen… wieso soll ich auf 10%-gewinn also sagen wir 40k pro jahr verzichten.. da sind soch die läpischen – wenn es hoch kommt 4k hypozinsen pro jahr ein klacks.. merken sie was…

    • Irrtum nur ein Bruchteil der Hypothekenkunden kann überhaupt seine Hypothek zurückzahlen und somit sind diese Kunden auch nicht gross von Negativzins betroffên.

  11. Was für ein einseitiger Artikel ohne wirklichen Inhalt. WTF is Incrementum?
    Gold ist sicher nicht per se ein schlechte Anlage (ich selbst halte Goldmünzen, Goldminenaktien, Platin und Silber), was aber hier in diesem „lausigen“ Post beschrieben wird ist nicht des Lesens wert!

    • Korrekt, die höheren Suchanfragen können auch mit dem hohen Goldpreis zusammenhängen. Wenn Trudi Hausfrau und Heiri Spekulant im Blick lesen, dass Gold teuer ist, wollen sie natürlich auch welches kaufen.

    • @Trader.Wenn Sie informiert sein wollen (richtig)lesen Sie „groeg“.Mit Gold braucht es keine Trader.Gruss.

  12. Gold bringt ja auch keinen Zins, höchstens Kursgewinn.
    Dagegen ist die Nachfrage nach Tausendernötli massiv gestiegen. Dort hat man immerhin eine Nominalwertgarantie solange die Inflation so tief ist. Und sollte die Inflation steigen werden auch die Negativzinsen aufgehoben, bzw. positive Zinsen bezahlt.
    Der Markt für Gold ist eng; dagegen der Markt für Devisen breit.
    Aber wenn Sie nur an Verschwörungstheorien glauben und den Weltuntergang als Vision vor Augen haben, dann sollten Sie Ihr Depot mit Gold füllen und alles andere verkaufen.
    Sie können aber auch pragmatisch handeln und einfach etwas physisches Gold kaufen und lagern und dann vererben.
    .

    • @Goldjunkie: Falsch.Gold kauft Ihnen jeder und jederzeit ab, wenn das Papierlumpengeld längst im Cheminéefeuer verbrannt ist.Sie glauben an die falsche Verschwörung.Nämlich an die, dass Ihnen jemand noch Ihre Papierli abnehmen wird, wenn es ernst wird.Gruss vom Goldjunkie.