Finde Dreck – Motto der Credit Suisse

Wie rotes Band ziehen sich Beschattungen durch jüngere Geschichte. Leute, die viel wussten, wurden so gebändigt.

Der Chef der Credit Suisse, CEO Tidjane Thiam, wehrt sich gegen den jünsten Vorwurf in der Spy-Geschichte. Dass er befohlen habe, „schmutziges Material“ gegen einen Topmann zu finden, sei eine infame Lüge.

Wirklich? Seit Thiam und seine Truppe das Kommando am Paradeplatz übernommen haben, häufen sich die Fälle von Einschüchterungen, Überwachungen und öffentlichen Anschuldigungen.

Im Herbst 2017 lancierten der Zürcher Investor Ruedi Bohli und der bei der CS in Ungnade gefallende einstige Spitzenmann Gael de Boissard einen Angriff auf die Bank.

Das Duo schlug vor, die CS-Investmentbank abzustossen und sich auf die „Perle“ Schweiz und das Asset Management zu konzentrieren. Zudem soll die CS eine schlanke, starke IT auf der grünen Wiese aufbauen.

Der Vorstoss versetzte die Führung um Thiam in höchste Alarmstimmung. Ein Mitglied aus Thiams Inner Circle nahm das Heft in die Hand. Er streute Informationen über eine Asiatin, die bei der CS in New York die Geliebte von Gael de Boissard sei.

„Geleakte“ Geliebte: Thiams Spin-Doctors am Werk (IP)

Diese hätte den Ex-CS-Spitzenmann mit geheimen Informationen versorgt, so die Version des Thiam-Vertrauten. Als die Story publik wurde, wurde es still um den Angriff von de Boissard und Bohli.

Thiam hatte gewonnen.

Der nächste Fall heisst Marco Illy. Der Schweizer war jahrzehntelang ein hoher Manager im Investment Banking der CS. Er leitete die Truppe, welche die grossen Übernahme-Deals und Fusionen mit Schweizer Firmen orchestrierte.

Unter Illy agierte kein Geringerer als Thomas Gottstein, heute grosser Leiter der CS Schweiz. Gottstein war es dann auch, der seinen Ex-Chef Illy aufs Abstellgleis setzte.

Illy entschied sich darauf im Sommer 2018, zur UBS zu wechseln. Doch er unterschätzte die CS. Diese sammelte belastendes Material gegen ihren einstigen Star.

Die UBS bekam kalte Füsse, der Wechsel scheiterte. Illy hatte einem CS-Kunden gesagt, wohin er sich bei der UBS wenden müsse – dies zur Zeit, als Illy noch auf der Lohnliste der CS gestanden war.

Gerechte Strafe für „dummen“ Illy, so das Urteil damals. Doch im Rückblick geht es um mehr; nämlich die Frage, wie weit das Ausspionieren von CS-Bankern reicht.

Erstunken und erlogen: Thiam (Instagram)

Denn inzwischen ist ein dritter Fall bekannt. Es geht um eine hohe Compliance-Chefin der CS in den USA.

Diese wurde im 2017 abgesetzt. Darauf fühlte sich sich verfolgt von CS-Häschern. „I was scared for my safety and the safety of my family“, gab sie später in einer Klage zu Protokoll.

Die CS wehrt sich gegen die Vorwürfe. Derzeit läuft ein Verfahren zwischen ihr und der Bank vor einer US-Instanz.

Es gibt noch mehr. In Luxemburg wurde kürzlich der Chef der dortigen CS abserviert. Über Nacht war er weg, niemand hörte mehr von ihm.

Auch da sagt ein Insider, die CS habe Material gegen den Mann gesammelt, um ihn für alle Zeiten mundtot zu machen. Heute arbeitet er für die Lombard Odier.

Shooting-Star, Gishen-Opfer: Waldner (Twitter)

Und dann gibt es noch den Fall der einstigen Vertrauten von Präsident Urs Rohner. Die Frau heisst Lucia Waldner und machte steile Karriere.

Innert weniger Jahre wurde Waldner in raschen aufeinander folgenden Schritten zum Managing Director befördert – Rohner sei Dank. Für diesen leitete sie einen Thinktank.

Als hier über Waldners Raketen-Karriere berichtet wurde, lud die CS-Managerin den Journalisten an einen Anlass der Bank am WEF in Davos ein.

Daraus machte ein Thiam-Vertrauter einen Skandal. Er liess die Einladung intern minutiös abklären und forderte darauf ultimativ, dass Waldner entlassen wurde.

Rohner wehrte sich lange, dann musste er seine „Dame“ opfern. Sie landete in Brüssel, im dortigen Lobbybüro von CS und UBS. Heute ist sie bei Claudio Cisullos Chain IQ, eine Einkaufsfirma mit engen Links zu den zwei Grossbanken.

Und schliesslich der Fall Khan von Herbst 2019. Dort kam’s zur Explosion, weil Khan Anzeige wegen Drohung und Einschüchterung erstattete.

Die Fäden zogen oft Leute aus dem engsten Umfeld von Thiam. Bei Khan war es Pierre-Olivier Bouée, die Nummer Zwei der CS, bei Lucia Waldner Adam Gishen, der mächtige Kommunikationschef von Thiam.

Der Angriff auf Gael de Boissard mit der Geliebten, die Geheimes verraten haben soll, war ebenfalls ein Thiam-Mann der Spin-Doctor. Wer beim Sammeln brisanter Informationen bei Marco Illy Regie führte, ist nicht bekannt.

Kommentare

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  1. https://www.bstu.de/mfs-lexikon/detail/zersetzung/
    Zersetzung: Methode der verdeckten Bekämpfung von Personen und Personengruppen, die vom MfS als „feindlich-negativ“ angesehen wurden. Ziel der Zersetzung war laut der hier einschlägigen Richtlinie zur Bearbeitung Operativer Vorgänge von 1976, gegnerische Kräfte zu zersplittern, zu lähmen, zu desorganisieren und sie untereinander und von der Umwelt zu isolieren. „Feindliche“ Handlungen sollten so vorbeugend verhindert, eingeschränkt oder unterbunden werden….
    https://www.youtube.com/watch?v=LeVc4X0pInc

    Bekanntlich bin seit Jahrzehnten der operativen Willkür der Sicherheitsdienste der sogenannten Marbella-Grosskonzerne ausgesetzt. Kürzlich hat mir mitgeteilt, dass das Vorbild die DDR-Stasi-Zersetzungs-Methoden sind.
    Gunther Kropp, Basel

  2. Es ist höchste Zeit, mit einem strengern Schutz des Labels „swiss“ dafür zu sorgen, dass Unternehmen, welche es im Namen oder im Logo tragen, den traditionell unter „Swissness“ verstandenen Werten wie Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Gesetzestreue, Qualität, Service après vente usw. nachleben. Und hierzu vorausgesetzt wird, dass Aktionariat und Geschäftsleitung überwiegend aus Schweizern besteht. Vor diesem Hintergrund wäre CS beispielsweise in CI, I für international, umzubenennen.

  3. Thiam bringt die gesamte Banking Community in Verruf, hat sich den CS-Verwaltungsrat gefügig gemacht. Schockierend zu sehen, dass Thiam sie offenbar alle in der Hand hat. Aber einer sagte „no way“ zu Thiams Spielen: Khan hatte den Mut, seinem Vorgesetzten gegenüber Rückrat zu beweisen. Einer, der gegen den Strom schwimmen kann. Chapeau, das schaffen nur ganz wenige. Wie Thiam sich immer noch als CEO halten kann, ist Wahnsinn. Jetzt wird es hoffentlich die Finma richten. Branson kann nun beweisen, dass er als Ex-Goldman „the balls“ hat, den Sumpf trockenzulegen.

  4. Ich hoffe, dass Herr TT bald die Schweiz verlassen wird.
    Fuer ein solches „Dirigent“ gibt es in unsere Gesellschaft kein Platz mehr.
    Weitere 2-3 Kandidaten sind gebeten, eine Kuendigung per sofort zu geben.
    Alle riechen wie Broccoli gedaempft in einem Topf mit kochendem Wasser.
    Glaubwurdigkeit, Ehre und Gesicht sind vor langer Zeit verloren.
    Fuer alle gibt es freie Plaetze als Marionetten beim 2020 Basler Morgenstraich. Dann . . . raeumen !

  5. Na ja, die Situation ist ein wenig verfahren und TT sollte abtreten. Auf der anderen Seite, kann man ihm keinen Vorwurf machen, dass er die Schwächen von Gegnern erkennt, auslotet und sammelt. Eine solche machiavellistische Betrachtung gehört zum Geschäft, die Trumpfkarte dann auszuspielen wenn’s notwendig ist. Sind wir ehrlich, all die erwähnten Personen spielen das gleiche Spiel, sind einfach ein wenig düpiert und sauer, dass Sie die schlechteren Karten haben bzw. in TT ihren Lehrmeister gefunden haben. Vermutlich kommt auch noch dazu, das manchen von diesen Personen ein wenig ungeschickt oder dumm agiert haben. Wie sagt man so schön – Shit happens oder auf gut Schweizerdeutsch, ma söll nid geg da Wind brünsla!

    • @guckindiluft, sie finden dieses vorgehen also normal, im privatleben von angestellten rumzuschnüffeln bis man was in der hand hat um diese gefügig zu machen und wenns eng wird damit zu erpressen.. wow… da kann man nur hoffen, dass man sie nicht als vorgesetzten hat.

  6. Schon die Kausa Claudio Cisullos Chain IQ, eine Einkaufsfirma mit engen Links zu den zwei Grossbanken ist ein Skandal sondergleichen!
    Dieser Heini ist ein Günstling von Ermotti und kommt so ohne einen Furz von Aufwand zu Millionen- und auch das wieder auf Kosten von UBS Aktionären!

    Zu reinen Selbstbedienungläden sind die beiden Banken verkommen- alle wie sie da oben so sitzen, in ihren Anzügen und Röcken, lassen es sich diese Waschlappen und Günstlinge gut gehen ohne Leistung zu erbringen!

  7. Kluge Menschen gehen wenn es Zeit ist. Nur der Dumme bleibt ! TT ist wohl eher wegen seiner „hochwohlgeborener“ Herkunft anstatt seiner Intelligenz zu diesem und ähnlichen Posten gekommen.

    • Denken Sie wirklich, dass UR nichts gegen TT und TT über UR gesammelt hat? Entweder haben wir eine Pattsituation oder der am Drücker instrumentalisiert den anderen.

  8. Die Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft, die eigentliche „Politik“ findet – wie man unschwer erkennen kann – in der Wirtschaft selber statt…

  9. Ich habe schon seit Jahren alle Konten bei den zwei Grossbanken gekündigt. Die Geschäftsmethoden der Grossbanken sind nicht vereinbar mit meinen ethischen Grundsätzen.
    Es ist für mich unverständlich, dass überhaupt noch jemand mit diesen Banken zusammenarbeitet.
    Sie bieten nichts was andere Banken nicht auch bieten, nur bekommt man die Dienstleistungen woanders billiger.

  10. Das unsägliche Gebahren der CS Führung auf allen Stufen hat mit Brady Dougan begonnen. Er hat ein System von Pfründen eingeführt um die Hierachie zu zementieren. Gleichzeitig wurden der Ethik Code und die Weisungen massiv ausgebaut, eine Hotline für Denunzianten eingerichtet. Jeder Mitarbeiter ist gewarnt, es schwebt immer das Damoklesschwert der Entlassung über jedem einzelnen.

    TT alias Letasemua hat dieses System perfektioniert. Wie es sich für einen selbsternannten Sonnenkönig gehört. Die Dummen sind vor allem jene die weiterhin mitspielen (müssen).

  11. Es gibt ein Aktionariat und dieses funktioniert in der Theorie demokratisch im Interesse der Banken. Das könnte dem ganzen Spuck auf Abwegen ein sofortiges Ende bereiten. Anstatt Ü50 zu chassen, würde man besser VR Ü60 rausschmeissen. Die Strategie der Bank ist nicht nachhaltig, pseudo automatisiert und digitalisiert und wird von Opas und einigen Nonnas in die falsche Richtung gelenkt. Distribution Channels braucht Kooperationen mit Google, Appel und Co. It braucht Fintech und anderes Denken um die Jungen die Erben in in 5-10 Jahren abzuholen. Da steht der Bankenplatz und seine 2 Leader noch weit hinten an.
    Warum nun das Aktionariat insbesondere die 7-10 grössten Aktionäre sich das bieten lassen kann nur noch grössere Dimensionen haben. Die Vernichtung und Bedeutung des Finanzplatzes Schweiz ehemals Nr. 5 heute 2. Liga alle Zentern sind abgesoffen in den Rankings (Kompetenzverlust und Knowhow). Mit ausländischen und unfähigen Einheimischen systematisch in den letzten 20 Jahren runter gewirtschaftet (durch Sparen und Global outsourcing). Entschuldigt mit Regulierungen und Vorgaben bei völlig unerklärbaren, verantwortungslosen Kompensationen.
    Die meisten verstehen ja gar nichts von Banking. Juristen, Controller, Buchhalter, Compliance Leuten sowie die Gilde der Food & Beverage Angestellten im Private Banking haben keine Ahnung vom Bankgeschäft. Sie verkaufen was für sie Kohle macht. Die Mutter aller Bankgeschäfte ist das Kreditgeschäft und nicht das Private Banking & Asset Management (z.d. ist dies eine Top Domäne der anglikanischen Finanzplätze). Kreditbanker und Investmentbanker (der alten Art) fehlen. Sie aber haben das Knowhow des Bankgeschäfts. SNB sei Dank damit aben Aktionäre und unfähiges Management eine Entschuldigung. Es geht schon bald um die Wurst, jedoch mit diesen ausländischen CEO und VR’s nicht um Servelatsalat sondern um eine Art garnierten eher unappetitlichen Lyonerwurstsalat deutscher Art. Also schön weiterschreiben bis diese Köche alle entlassen sind. Strategie 2030 vielleicht Vegan-Banking ertragsneutral, transparent und alle CH Kunden haben ein Helikoptergeldkonto bei der SNB. Happy Days.

  12. Liebe CS Mitarbeiter; beliefert IP und LH mit mehr Material. Es ist wichtig! Es braucht einen Neuanfang und Streichung sämtlicher Boni der letzten Jahre der beteiligten Personen im Führerstand. Ein Streik des Personals würde die Politik wachrütteln. Eher utopisch…aber das dachten wir vor dem Mauerfall auch. UBS Angestellte würden dann auch nachziehen.

  13. Vielleicht könnte Lucia Waldner mal einen Artikel auf IP veröffentlichen?

    Das Thema neben ihrem Bild ist interessant.

  14. Besser als jeder Krimi. Leider bei einer systemrelevanten Bank. Da der ausländische Einfluss direkt und indirekt viel zu gross ist, hat die Schweiz und der Steuerzahler ein grosses Problem. Wann detoniert diese Zeitbombe zu Lasten des Steuerzahlers? Und Bundes Bern schaut einfach zu!

    • „Und Bundes Bern schaut einfach zu!“

      Frechheit, sowas, aber wirklich!!! Das stimmt so einfach nicht!

      Die tun sehr wohl was: sie bewilligen den Linksautonomen (Extreme gibts ja nur rechts!) den nächsten schadenreichen Saubannerzug durch die Bundesstadt mit subventioniertem Rückzugsort Reithalle!

  15. Björn
    Es ist kaum mehr nachvollziehbar, was sich das Duo-Infernale UR + TT zu Lasten Ihrer Kunden alles erlauben kann und dazu nach wie vor ungerechtfertigte Gagen abserviert.
    Da gibt es nur Eines: Abscheu und rasches Zurückfahren aller Kundenbeziehungen zu dieser Institution!

  16. CS wendet hier STASI Methoden an um die Mitarbeiter und Kunden zu überwachen und einzuschüchtern.

    TT soll wieder gehen.

    Wir sind hier in der Schweiz.

    • „STASI Methoden“….. ja, die CS hat eine eigene Abteilung für Bespitzelung. Auch Verhörspezialisten gehören dazu. Technisch machen sie alles, was die Technik erlaubt.

    • schon klar, was Sie wollen: TT soll zu uns kommen, weil atomarsch merkel den Afrikafimmel hat. aber, daraus wird nichts. Merkel alias “IM Erika“ und Gauck alias “IM Larve“ werden ihn nicht nehmen. STASI- qualitätsnormen beim bespitzeln, mobben und denunzieren erreicht TT trotz allem im traum nicht.

  17. Dreck suchen, ist auch die Spezialität von LH.

    Mich stört, dass er TT und UR auf einem Niveau (und mit einer Penetranz) angreift, auf welchem er fast JEDEN CH Banker Boss an den Pranger stellen könnte.

    • na ja mutti.. sie übertreiben ein wenig. das tt und vor allem ur die seele der cs verkauft haben sollte auch ihnen klar sein, der imgage und vermutlich auch der markenname leider doch ein wenig unter dem (selbsternannten) spitzenduo

    • Wenn nicht LH, wer dann? Etwa Sie?
      Seien Sie froh, dass es noch Leute wie ihn gibt, denn unsere BR sind dazu nicht fähig und die Polizei und BA‘s gehen lieber gut Essen als Verantwortliche zu stellen

    • LH bzw. IP betreiben investigativen Journalismus, den es dringend braucht.

      Bei weitem nicht jeder Banken CEO hat Dreck am Stecken. Es sind aber schon immer die gleichen bzw. immer der gleiche Typ Mann (seiner ist nicht länger…) , der mit Machthunger, Respektlosigkeit und Menschenfeindlichkeit seinen eigenen persönlichen Vorteil sucht. Solche narzistische Psychomanen gibt es aber leider auf allen Stufen und in allen Branchen. Sie sind auch den ersten Blick nicht zu erkennen, leben lange unerkannt unter uns bis sie irgendwann ihr wahres Gesicht zeigen…

    • Wollen Sie damit sagen, dass fast jeder Banken Boss Dreck am Stecken hat. Dies würde mich echt stören, und vermutlich haben Sie damit recht.

    • @Griz

      ja,
      ,- Manager die gewisse Mitarbeiter los werden wollen suchen hierfür Gründe
      ,- Manager, insbesondere Geschiedene 50+, die sich schöne Frauen mieten

      Diese beiden Phänomene kommen fast in jedem grösseren Unternehmen vor. Insbesondere ersteres, wobei Vorgesetzte nicht mal Gründe bräuchten um MA loszuwerden.

      Im Unterschied zu den IP-Lesern interessieren sich jedoch nicht für die Scheisse an sich. Diese ist nur Mittel zum Zweck: Kündigungsgrund.

      Reminder Einfluss Kurs Banken:
      Erwartung nächste Finanzkrise, Aufhebung Bankgeheimnis, Minuszinsen, automatische Meldung von Bankguthaben an ausländische Steuerbehörden, riesen Bussen von fremden Staaten, Bashing Banken von CH Medien.

      PS: Bin weder Fan von UR noch TT, aber die UBS Treue NZZ & und das Level des Bashing von LH schaden nicht nur der CS sondern auch der Schweiz.

  18. BANANENREPUBLIK am Zürichsee.

    FINMA, Bundesrat und Bundesanwaltschaft!
    Nix gesehen, nix gesagt und nix gehört.

    Keiner weiss von NIX. Warum braucht es sie überhaupt?

    • Es fehlt der „vierte Affe“: Der sitzt auf seinen Händen und „macht nix“ . . .

    • FINMA und BA bleiben ja auch untätig bei Beihilfe zu Betrug und zu Geldwäscherei, sowie damit zusammenhängenden Vorgangen im Rahmen von Drohung und Nötigung!

      Die Bananenrepublik beginnt bereits in Bern und das direkt unter der Bundeshauskuppel!

    • Geh doch nach Venezuela, da werden hochqualifizierte Arbeitskräfte wie Du gebraucht.

    • das verbitte ich mir! Bananenrepublik Nummero 1 sind immer noch wir. zumindest darin ist Deutschland Weltmeister!!!

  19. Oh my god! Falls nur die Hälfte der Geschichte wahr ist, dann agiert die CS wie ein Ableger der STASI mit einem System von informellen Informanten.

    Und wir wissen alle das sich mit dieser Strategie kein Staat machen liess… Früher oder später wird alles zusammenfallen.

    • leider wohl zu spät.. und dann mit einem hohen „solibeitrag“ der ch Steuerzahler… merken sie was.. die zitrone cs wird ausgepresst bis aufs letzte.. man hätte die amis nie nie in die spitze der bank aufnehmen sollen, da begann das ganze desaster… man hat damit dem ärgsten konkurrenten tür und tor geöffnet… dieser ist (lächelnd) wie das trojanische pferd eingetreten.

    • irrtum! die Deutschen wissen es immer noch nicht. deshalb darf atomarsch Merkel alias “IM Erika“ jetzt auch die große Transformation durchführen.

  20. Homo homini lupus. Bei so vielen Angriffen greift sogar der beste Mensch zu unlauteren Methoden, ist irgendwie verständlich. Alles andere wäre eine Lüge auf Instagramm. Der Gordische Knoten lässt sich aber leicht lösen: Rücktritt ! Ergo mehr Zeit für Zunft, Golfplatz und Baumpflege und die CS Aktien dürften ebenfalls mehr Schwung bekommen. Der Bonus ist gut angelegt, notfalls lässt man die Ehefrau oder die Kinder überwachen. Yes we can and someone else makes CS great again!

  21. Herr Hässig, bleiben sie dran. Die Ferkeleien der CS Führung sind spannender als ein Hollywood Film. Danke für die gute Unterhaltung.

  22. Herr Thiam

    Die Konkurrenz dankt Ihnen & Ihrer Entourage ganz herzlich für Ihr Verbleiben im Amt und Ihr festklammern um jeden Preis an der Macht.

    Sie sind ein Geschenk des Himmels für die Konkurrenz.

    Es braucht keine Ueberzeugungsarbeit mehr um die Kunden zum Verlassen der CS zu überzeugen.

    Die Kunden kommen dankbar von selber.

  23. Interessanter Artikel. Aber: eine internationale Leserschaft wird darüber befremdet sein, dass keine Namen genannt werden.

  24. Kann die CS noch etwas anderes als Dreck aufwühlen. Seit dem Dreamteam UR und TT scheinbar nicht mehr, ausser sich schamlos Boni reinzuschieben und der VR schaut tatenlos zu, kein Rückgrat mehr.

  25. Man versteht jetzt den Begriff „Fremdschämen“.

    Wir müssen uns als Schweizer für diese Führung bei CS „Fremdschmämen“.

    • Das darf nicht sein. Als Schweizer verlange ich, dass das „Suisse“ aus dem Namen dieses Instituts zu streichen ist!

    • Guten Tag Herr Leu( Fremdschämen .)
      Sie verwechslen etwas; Nicht wir Aussenstehenden müssen uns Fremschämen; sonder diese sogenannte ( Führung der CS ).
      Wenn man alle dem was Geschrieben wird Glauben schenken kann, Beweist ja diese sogenannte ( CS Führung ???? )dass sie sich Fremdschämen muss

    • @A. Leu
      Ich schäme mich nicht. Noch schmäme ich mich. Und fremdschmämen tu ich mich schon gar nicht.

      Aber ich verschmähe. Die CS.

  26. Die Menschen sind entweder liebenswürdig zu behandeln oder unschädlich zu machen,
    denn wegen geringfügigen Unrechts rächen sie sich.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

  27. Wäre wohl besser diese CS zu Verstaatlichen um das Systemrisiko für den Finanzplatz in Griff zu bekommen.

    TT ist stur und uneinsichtig und wird nie freiwillig mit seinem Clan abtreten.

  28. Der Thiam ist genau im Fahrwasser von Gisel oder des Post/AKB-Korradis: Abstreiten, sich als Opfer präsentieren, Ahnungslosigkeit, immer wieder neue Ausreden.
    Und Mitarbeiter, Kunden und Branche wundert sich über das jämmerliche Schauspiel.
    Herr Thiam, übernehmen sie doch einmal in ihrem Leben Verantwortung!

    • Herr U. Maurer ist sehr enttäuscht darüber, dass solche „internen Vorgänge“ von Banken dank dem Internet heute einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden.

      Er schlägt dem Bundesrat daher folgendes vor:

      a) Abschaffung des Internets zum Schutze des Finanzplatzes Schweiz.

      b) Jeder vermutete Whistleblower darf ohne Anklage direkt nach Guatanamo überstellt werden.

      c) Das Bankgeheimnis ..äh Steuerhinterziehungsgeheimnis wieder einführen, als Gegenleistung kaufen wir alle F35 Kampfflugzeuge der USA und bezahlen mit der heissen Luft unserer SNB. Damit auch die Klimaaktivisten den Deal abnicken, bekommt jeder eine Stelle als Staatssekretär mit elektro-Dienstwagen.

    • Die SVP wettert stets gegen die Ausländer, aber Thiam vergolden das ist nicht dasselbe. Wir brauchen Ausländer im Gastgewerbe und in den Spitälern aber sicher nicht solche Abzocker.

    • Finanzminister? Eher Karin Sutter-Keller (FDP) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement.

    • @Jerry D. Brown

      Das Burebüebli ist wahrscheinlich im Stall am “mälchä“, und hat doch keine Zeit für schwierige Fragen.

      …wahrscheinlich hat er eine so grosse Meinung von sich selbst, dass ihm im Falle CS die Hände gebunden sind…….

      ….ausserdem gibt es in laufenden Verfahren keine Stellungnahme…

      Aber:
      ..wir sind gespannt wie man im Bundeshaus reagiert, wenn der grosse
      Finanz-Crash eintritt?

      Wird es wieder heissen: “Das konnten wir im voraus nicht wissen?“

    • Es waere wuenschenswert und wichtig, dass Finanzminister U. Maurer auch einmal klare Kante zeigt gegenueber dieser untragbaren Situation mit CS.

      Eine systemrelevante Bank, welche im Ernstfall vom Schweizer Steuerzahler gerettet werden muss – kann definitiv nicht so gefuehrt werden.

  29. Herr T. Thiam hat stets betont, dass man im Heimmarkt Schweiz gewinnen müsse.

    Den Heimmarkt Schweiz hat er hochhaus verloren. Kunden und Mitarbeiter wollen mit dieser Bank nichts mehr zu tun haben.

    Motto

    Nur noch weg und zwar so schnell wie möglich.

    TT und sein Team haben das Vertrauen verspielt und die Reputation fahrlässig an die Wand gefahren.

    VR und Aktionäre werden wie üblich nichts machen.

    Nur die Finma / Regulator kann hier allenfalls etwas ändern.

    • Die ist doch eine Lachnummer und ein Feigenblatt für sich und den Bundesrat und Parlament und die ganze Verwaltung.

      Ist zum kaputtlachen wenn es nicht so traurig wäre.

    • Wenn ich mein Vermögen nicht schon vor 2 Jahren von dieser Skandalbank abgezogen, dann würde ich es jetzt tun.

    • Lieber Alfred

      Luscht hat er vielleicht schon noch, aber mit bald 70 Jahren werden auch die Liegestützübungen etwas schwieriger für das Burebüebli. Da sitzt sich’s gemütlicher auf dem “Mälchschemmel“ bei einem Flirt mit seiner alten Kuh.

  30. CS ist mit dieser unsäglichen Spy Gate Kultur und diesem unfähigen Management eine Schande für die Schweiz.

    Als Kunden müssen wir dieser Bank keinen Rappen mehr anvertrauen.

  31. Khan ist also doch nicht so böse und hat trotzdem richtig gehandelt!!???

    „Und schliesslich der Fall Khan von Herbst 2019. Dort kam’s zur Explosion, weil Khan Anzeige wegen Drohung und Einschüchterung erstattete.“

    Was jetzt Lukas?

    • Herr Grübel übernimmt leider nicht. Wie er kürzlich in einem Interview gesagt hat, fühlt er sich inzwischen zu alt dafür. Aber schon klar: Er wäre DER Mann…

  32. Ständige Drohungen innerhalb der CS führen zu einer ausgeprägten Angstkultur.

    Es gibt dann nur noch Ja Sager und Kriecher in diesem System und keiner getraut sich Rückgrat zu zeigen.

    Geldgier, Arroganz, Rücksichtslosigkeit und Selbstgefälligkeit ist die Kultur der heutigen CS.