Ermotti 12,5 Mio, Khan 8 Mio Golden Hello

Leistungslohn zuoberst? Eher Fix-Anrecht auf Super-Boni. Einzig unten, da wird bei der UBS gespart.

Die UBS-Spitze wurde in Paris vor Jahresfrist zu rund 5 Milliarden Franken Strafe und Schadenersatz wegen Schwarzgelds verurteilt.

Die Besitzer der Bank verweigerten ihren obersten Delegierten darauf die Décharge. Ein einzigartiger Vorgang, ein klares Misstrauensvotum.

Erhält Sergio Ermotti als wichtigster Mann entsprechend weniger? Die Hälfte, einen Viertel des früheren Gehalts und Bonus?

Nichts Dergleichen. Statt den 14,1 Millionen für das Jahr 2018 sind es nun 12,5 Millionen für das Jahr 2019. Ein homöopathisches Minus, das Ermotti kaum belastet.

Da sprechen wir vom Annus horribilis der UBS, das die Bank in schwere Bedrängnis bringen kann, sollte auch der Revisionsprozess verloren gehen.

Wo ist das Problem? (IP)

Aber der Rubel rollt. Neben Ermotti wurde auch die ganze Konzernleitung der UBS, die mitverantwortlich für alles ist, mit 102 frischen Millionen bei Laune gehalten.

Das sind sogar knapp 2 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Es wird noch besser. Iqbal Khan, der fliegend von der CS zur UBS wechselte und dort mitten in einer Spionage-Affäre am 1. Oktober seinen Job als Co-Chef Private Banking aufnahm, wurde mit Gold begrüsst.

Also mir (IP, CS)

8 Millionen Willkommens-Bonus. Bevor der Mittvierziger zum ersten Mal den Bleistift in die Hand nahm, war er schon Multi-Millionär, gespendet von seiner neuen Firma.

Dabei hatte Khan auch bei der CS gut verdient, mehrere Millionen im Jahr. Er konnte mit einer Mini-Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Erzrivalen springen, ihm wurden keine Steine in den Weg gelegt.

Und dann 8 Millionen „one-time replacement award“: Khan im Glück.

Millionen-Geschenk im Kleingedruckten (UBS)

Der Gang nach Paris, die Schwäche im Private Banking, der Absprung potenzieller CEO-Nachfolger, die viel zu hohen Kosten, das Dümpeln im Geschäft, die Aktie, die weit weg von allem Erträglichen ist:

Alles egal. Ermotti kassiert. Und zwar Jahr für Jahr, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Seit der Tessiner im Herbst 2011 das Ruder übernommen hatte, erhielt er von seiner Arbeitgeberin mehr als 100 Millionen.

Die Bilanz führt Ermotti in ihrer 300 Reichsten-Ausgabe in der Kategorie der 100 bis 150 Millionen-Vermögenden auf.

Dabei ist Ermotti nur ein Angestellter. Zwar ein Wichtiger, der einen Unterschied ausmachen kann.

Mit Paris einen Deal machen, die UBS dynamisieren, interne Königreiche schleifen, gute Zukäufe tätigen.

Wenn Ermotti die UBS, immerhin die weltgrösste Verwalterin von Privatkunden-Vermögen, zu einer florierenden Bank mit Zukunft gemacht hätte, dann hätte er seine Millionen verdient.

Tatsächlich aber braucht die UBS einen neuen Mann von aussen, der die Bank von ihrer Lethargie befreien muss. Sonst bleibt die UBS ein Tanker ohne Richtung mit einer himmeltraurigen Aktie.

Super-Lohn für Super-Misere (Swissquote)

Ermotti hat also nicht erfüllt. Und doch wurde er unendlich reich. Er holte Iqbal Khan und überschüttete ihn mit 8 Millionen Golden Hello.

Unter Ermotti wurde der Rechtschef, der Paris mitzuverantworten hat, zu einem reichen Mann, mit mehreren Millionen im Jahr für einen Backoffice-Job.

Umgekehrt blieben die Gesamtvergütungen praktisch gleich, doch der Personalbestand nahm um 2’000 Leute zu, auf 68’000 Mitarbeiter.

Das heisst: Pro UBS-Angestellter ging die Gesamtentschädigung zurück.

Die Boni werden unten und bei den einfachen Kadern knapp gehalten. Die Normalos verdienen weniger.

Party oben, Trübsal unten.

Kleiner Ermotti (UBS)

Der Mann, der dies alles zulässt, heisst Axel Weber. Er ist der Präsident der UBS seit 2012. Warum sagte Weber nie Stop?

Vielleicht, weil er selbst im grossen Stil absahnen kann.

Weber, ein ehemaliger Funktionär der deutschen Zentralbank, erhielt in seinen bisherigen 8 Jahren auf dem Präsidentenstuhl gegen 50 Millionen.

Ein halber Ermotti. Auch nicht schlecht.

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Kommentare

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  1. Natürlich ist und war Herr Ermotti niemals ein Dutzend Millionen Franken pro Jahr wert. Das wird ihn jedoch kaum kümmern. Vielmehr überlegt er sich, wie er nun die Kohle verpulvern will. Wohl bekomms. Und der kaum geeignetere I. Khan: die Aktionäre heißen ihn mit sFr. 8’000’000.— willkommen. Wie James Dean im Film: “Denn sie wissen nicht, was sie tun”. Ihr Aktionäre müsst endlich den Finger aus dem A…. nehmen und nicht blöken wie blöde Schafe. Alle anderen ebenso und ihr Geld auf eine andere, zuverlässige Bank transferieren. Wenn nicht: Klappe halten!

  2. was für eine Ueberheblichkeit von beiden Seiten. Bevor überhaupt etwas erreicht wurde, kassiert dieser Khan 8 Mo. Dafür müsste Eine/r mit schon übernormalen Verdienst ganze 80 Jahre arbeiten !!! Das Geld wird Leuten mit Gebühren und Spesen aus dem Sack gezogen und diese Kerle klopfen sich auf die Schulter, wie sie das unbedarfte Volk übers Ohr hauen können !!!!!

  3. Was mir viel mehr Sorgen bereitet, ist die Wut beim Bürger, nicht nur bei den Angestellten, welche so geschürt wird. Und dann kommt eine Begrenzungsinitiative, welche zwar so gut wie nichts damit zu tun hat, aber als Werkzeug gesehen wird, den Abzocker-Unternehmen eines auszuwischen.
    Einfach nur schade, funktioniert eine Selbstregulierung nicht. Die UBS hat eine grosse Chance, die Saläre an der Spitze zu senken nach der Wahl des neuen CEO. Gemessen an seiner bisherigen Entschädigung, kommt der locker für den halben Preis von Ermotti – und die Entschädigungen für den Rest des GEB und VR werden entsprechend angepasst. Wird wohl wieder heissen: Schade, Chance verpasst.

  4. Khan ist im Moment zu leise. Nach einer Reihe von Entlassungen und der Aufforderung an alle, mehr Kredite zu vergeben – intern ist es, als wäre er verschwunden. Wo ist die neue Strategie?

  5. De UBS-Bosse operier i am laufende Band,
    e zweite Duuume an jedi Hand.
    Jä, däwääg chöne denn die Gselle,
    ihre Bonus schnäller zelle.
    Diagnose bim Chef:
    Dr Ermotti- Jä, das isch frappant,
    dä het sogar ä dritti Hand.

  6. Das Beste zum heutigen Tag:
    Sekretärin prellt UBS um 1 Mio. Franken – Freispruch vor Obergericht!

    Tja, so enden alle Geschichten, in einem Selbstbedienungsladen wie der UBS AG ich mein, Ermotti und Co machen und leben es ja vor!

  7. Abzocker ohne Mass und Charakter

    Mich nimmt wunder wie Weber, Gelmotti und Konsorten morgens beim Rasieren (und Gelaufstrich) guten Gewissens in den Spiegel schauen können. Jeder mit nur einem Quäntchen Charakter würde gleich im Erdboden verschwinden. Sie halten es wie die alten Römer: Säcke füllen und nach mir die Sintflut. Wenn die Leistung zählen würde, müsste bei diesen Kosten, die sie nicht in den Griff bekommen und die meilenweit von anderen Banken entfernt liegen, eigentlich alle auf der Stelle entlassen werden.

  8. Wieso arbeitet ihr noch im Maschinenraum?
    Sucht euch eine bessere Bank oder macht euch selbständig oder oder…
    Ganz einfach.
    Ansonsten still sein.

  9. Es wird Zeit dass das gehandelt wird:

    https://www.vertragsrecht.ch/schranken-der-vertragsfreiheit/uebervorteilung

    Es handelt sich hier klar um eine positionsbezogene Bevorteilung von Interessen einer engen Gruppe Angestellter gegenüber den ebenfalls mehrheitlichen Angestellten und der breiten Masse der Anleger. Diese haben jeweils keine Möglichkeit der Gegenpositionierung und müssen diese Situation hinnehmen.

    Die Annahme:
    offenbares Missverhältnis zwischen der Leistung und der Gegenleistung
    Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit des Vorteilnehmers
    Bewusstes Ausbeuten dieser Beeinträchtigung

    Da springen schon zwei der Voraussetzungen direkt ins Auge.

    Irgendwann ist mal Schluss!

  10. Die obszönen Boni werden hauptsächlich in Form von UBS Aktien ausgekehrt werden, also bleibt den Herren unter dem Strich nicht mehr viel übrig.

  11. „Die Zerstörung der freien Marktwirtschft durch ihre Anhänger“ – Prof. Dr. Hugo Sieber sel., in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Einfach nur noch dekadent, diese Gier.

  12. So wunderbar was nun alles im Kontext der Corona-Hysterie abläuft. Die Umwelt kann ein bisschen aufschnaufen weil endlich weniger geflogen, gefahren, gereist wird. Die Aktienmärkte normalisieren sich und es wird wieder tolle Einstiegschancen geben. Und vielleicht sinken endlich auch die überbordenden Entschädigungen für die Abgehobenen in der Teppichetage. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt!

  13. Hatte das Vergnügen vor einigen Wochen mit einer UBS Managerin in Frankreich einen Lunch verbringen zu dürfen.
    Das findet keine besondere Erwähnung und ich hab mir auch nichts dabei gedacht- hätte sie mir nicht gesagt, es seien zwar alle nett und zuvorkommend mit Ermotti- kein Personal will sich exponieren aber, alle wissen ganz genau was Sache sei und nicht Wenige machen die Faust im Sack!

    Ermotti hinterlässt viel verbrannte Erde und noch einiges taucht auf….

    Über die CHF 8 Mio. an IK wird nur gelächelt- auch in Zürich.

  14. Immer wieder wird von ‚Verdienst‘ geredet! Es ist nichts anderes als Abriss! Kein Mensch auf dieser Welt ist soviel wert.

  15. Echt lustig… alle regen sich auf… was ist mit sport stars?? Roger Federer verdient 10x mehr mit CS Werbung und alle denken das ist sympatisch… haha

    • Ganze Konzernleistung keine Leistung nur grosse Gagen beziehen und auf allen Fotos den Rest auslachen.
      Aktienkurs zeigt ja die Leistung.
      Auch der Neue wird sicher nicht nur 2Mio. Verdienen sehen wir mal den Antrittsbonus den er erhält.
      Konzernleitung gehört an den Pranger gestellt einfach eine Frechheit was die sich erlauben.
      Schmarotzerhaft.

  16. Wofür Khan einen Antrittsbonus von irrwitzigen CHF 8 Millionen bekommen hat, erschliesst sich mir nicht – er hat ja noch nichts geleistet. Und selbst wenn er tatsächlich performt, sind Summen in dieser Grössenordnung schlicht und ergreifend inakzeptabel, zumal im Maschinenraum massiv gespart und Boni gekürzt werden. Die UBS hat definitiv das gesunde Augenmass verloren.

    • Komme soeben von der GV Novartis zurück.
      Umsatz 47 Mia.
      Salär basis 2 mio, bonus für sehr gute perfomance 6 Mio. Total 8 Mio. für ausgezeichnete Performane bei einer der grössten Konzerne in diesem Bereich weltweit. Ein Newcomer bei UBS 8Mio ohne Leistung. Wie krank ist die Bankenwelt und das System und wer stopt dies endlich????

  17. Arme Ermotti: können wir noch helfen?🤣
    8 mio. Für den grösste Skandal der letzten 20 Jahren am Paradeplatz
    Gibt es noch Leute mit Gehirn und Meschenverstand oder denken alle an das Plundern von Firmen bevor sie Pleite gehen? Und dann wenn sowieso keine gut Welt ohne Virus gibt, nehmen Sie das Geld als Pille?🤣🤣

    • .. vielleicht könnte hier Caritas oder die Winterhilfe für die entgangenen Millionen von S.E. einspringen. Ist ja schon fast ein Härtefall 😉

  18. Wird wohl wieder mal eine Minder-Initiative brauchen. Gottseidank braucht niemand mehr eine Grossbank. Und wer dort noch Kunde ist, ist nun wirklich selbst schuld und braucht sich nicht aufzuregen.

  19. Banken sind das Auslaufmodell des Jahrhunderts.
    Somit steht Abkassieren zuerst.
    Für Nichtstun.
    Morgens aufstehen müssen wir alle.
    Versicherungen sind die Banken von morgen.

  20. „…Wenn Ermotti die UBS, immerhin die weltgrösste Verwalterin von Privatkunden-Vermögen, zu einer florierenden Bank mit Zukunft gemacht hätte, dann hätte er seine Millionen verdient…“

    NEIN, auch dann „hätte er nicht verdient“. Solche „Saläre“ passen schlicht und einfach nicht. Punkt! Er ist ein Angestellter und nicht ein Eigner.

  21. Hier herrscht Selbstbedienung. Das hat ja die Sekretärin, welche rund CHF1 Mio. bezogen hat bestätigt. Frage: Eigentlich müsste das Steueramt ein Strafverfahren gegen die UBS einleiten wegend falscher Lohnausweise. Ich nehme nicht an, dass die Spesenbezüge der Sekretärin auf den Lohnausweisen ersichtlich war. Leider ist die Sache verjährt. Was geschieht mit den Vorgesetzten! Lohnerhöhung!

  22. Am 3. März 2013 hat das Schweizer Volk die „Abzockerinitiative“ angenommen, und zwar mit grossem Mehr. Man achte dabei auf Absatz d, wo Widerhandlung gegen die Bestimmungen a – c mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen bis zu sechs Jahresvergütungen geahndet werden. Das gilt wohl nicht für die UBS, weil diese gar keine CH-Firma mehr ist???

    Der Gockel bekommt also ein Antritts-Trostpflästerchen von CHF 8 Mio., weil er zwischen CS und UBS sooo furchtbar leiden musste? Nimmt mich wunder, wie der gute Mann seine Jahresziele erreichen will, jetzt wo global die Börsen massiv einbrechen und die Jahresziele der Unternehmen gleich reihenweise kassiert werden. Vielleicht auch gut – jetzt hat er zumindest bereits eine Ausrede, wenns dann nicht klappt, trotz den grossartig innovativen Plänen mit Entlassungen und Lombardkrediten. Vermutlich bekommt er dann zu seiner vereinbarten „Entschädigung“ noch einen obendrauf, weil er ja dann heldenhaft ganz alleine als furchtloser Kämpfer noch Schlimmeres verhindert hat. Ich lach mit tot!

    Ich weiss, ich bin kleinlich – mich wegen CHF 8 Mio. zu enervieren geht ja gar nicht. Was sind schon 8 Kisten unter Freunden in der glorreichen Welt der A-Schweiz!

    Für den Schenkelklopfer hier noch der damalige Initiativtext:

    „Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:

    Art. 95 Abs. 3 (neu)

    3 Zum Schutz der Volkswirtschaft, des Privateigentums und der Aktionärinnen und Aktionäre sowie im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung regelt das Gesetz die im In- oder Ausland kotierten Schweizer Aktiengesellschaften nach folgenden Grundsätzen:

    a. Die Generalversammlung stimmt jährlich über die Gesamtsumme aller Vergütungen (Geld und Wert der Sachleistungen) des Verwaltungsrates, der Geschäftsleitung und des Beirates ab. Sie wählt jährlich die Verwaltungsratspräsidentin oder den Verwaltungsratspräsidenten und einzeln die Mitglieder des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses sowie die unabhängige Stimmrechtsvertreterin oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Die Pensionskassen stimmen im Interesse ihrer Versicherten ab und legen offen, wie sie gestimmt haben. Die Aktionärinnen und Aktionäre können elektronisch fernabstimmen; die Organ- und Depotstimmrechtsvertretung ist untersagt.

    b. Die Organmitglieder erhalten keine Abgangs- oder andere Entschädigung, keine Vergütung im Voraus, keine Prämie für Firmenkäufe und -verkäufe und keinen zusätzlichen Berater- oder Arbeitsvertrag von einer anderen Gesellschaft der Gruppe. Die Führung der Gesellschaft kann nicht an eine juristische Person delegiert werden.

    c. Die Statuten regeln die Höhe der Kredite, Darlehen und Renten an die Organmitglieder, deren Erfolgs- und Beteiligungspläne und deren Anzahl Mandate ausserhalb des Konzerns sowie die Dauer der Arbeitsverträge der Geschäftsleitungsmitglieder.

    d. Widerhandlung gegen die Bestimmungen nach den Buchstaben a–c wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und Geldstrafe bis zu sechs Jahresvergütungen bestraft.

    II

    Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt ergänzt:

    Art. 197 Ziffer 8 (neu)

    8. Übergangsbestimmung zu Artikel 95 Absatz 3

    Bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen erlässt der Bundesrat innerhalb eines Jahres nach Annahme von Artikel 95 Absatz 3 durch Volk und Stände die erforderlichen Ausführungsbestimmungen.[3]“

    • Bestimmte Vorgaben werden nur gemacht damit man sie überschreiten kann. „Keine Vergütung im Voraus.“ Die 8 Mio an IK sind wahrscheinlich keine Vergütung sondern ein Trinkgeld. Oder hat keiner den Mut eine Klage einzureichen? Würde mich noch interessieren wie die Vertreter der Pensionskassen an der GV abstimmen, die sind doch verpflichtet für die Kunden das Beste für deren Rente rauszuholen. Die Pensionskassen-Vertreter sollten da zum Rechten schauen anstatt in der Presse ein Gejammer abzuziehen weil angeblich die Jungen für die Alten zahlen müssen. Ich glaube die Schweiz ist schon längst schlimmer als die schlimmste Bananenrepublik.

  23. Die Wut der Aktionäre, Kunden und einfachen Mitarbeiter von UBS auf die unfähigen Schönwetter Kapitäne ohne Tiefgang wie Iqbal Khan hat langsam ein unerträgliches und bedenkliches Niveau erreicht.

  24. Kann man dies wirklich schlechter machen als die beiden! Vielleicht ist alles bald anders:

    Goldman Sachs looking to buy brokerage firm – report

    Goldman Sachs Group Inc. is considering buying a brokerage firm or registered investment advisers, one of which could be UBS Group AG’s brokerage firm in the United States, Fox Business‘ Charlie Gasparino reported on Wednesday, citing unnamed sources at Goldman.

  25. Geld ist in Unmengen vorhanden. Man muss halt nur an der richtigen Stelle sein, keine Skrupel haben und ein paar Freunde die genauso denken.

  26. Dies hat gar nichts mit „einzigartigen“ Managerfähigkeiten zu tun, denn niemand ist unersetzlich, währe dies so, müsste die Welt bei jedem „einzigartigen Wechsel“ kollabieren.
    Was hier geschieht ist: NEPOTISMUS in Reinkultur; auf Kosten der Bevölkerung nota bene. Dieses Phänomen zu kritisieren, hat auch gar nichts mit dem immer gerne vom Insider-Establishment zitierten Begriff „Neid“ zu tun; sondern ist reine Extraktion der volkswirtschaflich erarbeiteten Werte…..

  27. Die jetzt laufende Krise wird diese Banken wegfegen. Dann gibt es auch Nichts mehr zum Schreiben bei IP.

    Es ist schön, die Geschehnisse aus dem Reduit beobachten zu dürfen. 90% plus wird Alles verlieren.

  28. Und beide wissen nicht einmal, wie Geld entsteht.

    Ermotti weiss nicht, wie Geld durch die Geschäftsbanken erschaffen wird (sie sein Interview am Fernsehen) und Weber, vormals Chef der Deutschen Bundesbank, weiss nicht einmal, wie Geld durch die Zentralbank erschaffen wird. Er behauptet, die Zentralbanken müssten ihre Schulden nie zurückzahlen(siehe Quartalsbroschüre der Deutschen Bundesbank zu seiner Zeit bei BuBa).

    Die UBS hat über 100 Milliarden Guthaben bei der SNB und der Chef der UBS weiss das nicht einmal, dass die SNB das der UBS schuldig ist.

    Da kann man nur noch sprachlos sein.Solche Chefs.

    Wir haben nichts als Nichtskönner zuoberst bei den Banken – nicht nur am Bürkliplatz, sondern auch am Paradeplatz und an der Bahnhofstrasse.

    Warum das so ist?

    Schwache (verfilzte) Schweizer Aktionäre. Und Auslandaktionäre, die eigene, andere, Interessen verfolgen.

    Marc Meyer

    • @ Marc Meyer Dr.
      Aktionäre sind schwach, weil das Aktionariat stark
      zersplittert ist.
      Zudem wird mit den Depotstimmrechten und den Stimmen
      der eigenen Anlagefonds jeweils im Sinne der Verwaltung
      (VR und Konzernleitung) gestimmt.

  29. Krank, was die da treiben.
    Siehe Google (Blick): „Gericht spricht Protz-Sekretärin frei“
    Mit der UBS-Geschäftskarte zahlte sie über 1 Mio für private
    Luxus-Artikel.

    Sie war Sekretärin bei Raoul Weil.

  30. Ich glaube mich küsst die Kuh Elsa! Da wird Khan von der CS vor die Türe gestellt, und die UBS entschädigt ihn für den „verlorenen Bonus“, der eh futsch war???

    Den Jungs und Mädels in der UBS scheinen echt einen an der Waffel zu haben.

  31. Was muss eigentlich noch an weiteren Salär und Bonus Excessen bei CS und UBS passieren bis hier ein Riegel geschoben wird.

    Alles Kunde kann man zum Glück diesen unseligen Banken CS und UBS problemlos den Rücken kehren und mit den Füßen abstimmen.

  32. Ist das UBS Management eigentlich völlig durch geknallt, wenn Sie Herr I. Khan 8 Mio. Schweizer Franken Antrittsbonus zahlt.

    Dies ist ein AFFRONT gegen die Kunden von UBS und gegen die Aktionäre von UBS.

    Es reicht langsam aber sicher mit diesen grosskotzigen Gehabe von diesen beiden Grossbanken UBS und CS.

    • wenn Sie nur einen minimalen Schimmer von Banking und der Situation von UBS hätten wüssten Sie, dass die Grossaktionäre dies zu 100% abgesegnet haben bzw wahrscheinlich sogar injiziert haben.

  33. Saläre sind indiskutabel – da Privatangelegenheiten. Aktionäre und Kunden können ja entscheiden wie sie sich positionieren wollen.

    Sollte aber jemals wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, dann gibt’s nur eine Antwort – Nein. Ansonsten sollte der gemeine Steuerzahler sich weigern Steuern zu entrichten.

  34. Einmal mehr ein Klatsche für den normalen Mitarbeiter. Oben Golden Hello und Boni in Überfluss und an der Basis gibt es ein paar Tausender.

    Fühl mich schon wieder mehr als verarscht?

  35. Stellt Iqbal Khan ohne seine CHF 8 Mio. asap wieder an die frische Luft.

    Dies ist eine Unverschämtheit ohne Worte, was sich hier die UBS mit Iqbal Khan – einem Schaumschläger ohne Substanz – leistet.

  36. Wie sich diese Herren Millionen zuschieben, ohne dass Leistung im Vordergrund steht, ist einfach unverständlich. Man muss dieser Bedienungsladen Mentalität den Riegel schieben.

  37. das ist alles eine Riesenschweinerei und totale Abzocke….
    Der Aktienkurs – bald wieder unter 10 CHF – lässt schön grüssen….

  38. WTF… horrende Willkommenszahlungen, Abfindungen und Entlöhnungen, Selbstbedienung unter dem Mantel des Verwaltungsrates. Mein Vorschlag: 2/3 dieser Zahlungen für die Wiedereingliederung der Entlassenen etc. .Lohnbegrenzung und dies auch für den VR…Wo sind jeweils die Aktionäre ? AHV, SUVA und die Pensionskassen die an der GV jeweils abstimmen oder sich zu Wort melden können, um dem Treiben und der Selbstbeweihräucherung des Managementes ein Ende zu setzen? Never ending Story…..

  39. Stell Dir vor, Du hättest es bei der UBS endlich zum GMD gebracht. Und dann kommt ein agiler CEO, welcher keine Hierarchien mag?

    Stell Dir vor, Du wärst Sabine K-B und man hätte Dir sachte beigebracht, dass man als CEO wenigstens ein bisschen was von Investmentbanking verstehen sollte. Und dann wird ein Sparkassenheini auf diesen Posten gehievt?

    Stell Dir vor, Du wärst Ermotti und müsstest gute Miene zu Webers Schildbürgerstreich machen?

    Stell Dir vor, Du wärst UBS Private Banker und dann wirst Du einem CEO unterstellt, welchen Du aufgrund seiner bisher erzielten Vermögensverhältnisse nicht mal als C Kunden aufnehmen dürftest?

    Stell Dir vor, Du wärst Entwickler im UBS E-Banking und dann kommt ein als «digital visionary» gefeierter Normalo-CEO aus einer Flachlandbank, deren Onlineangebot kaum dem Stand des Bankvereins von 1993 entspricht? (einverstanden, VTX war weniger umständlich aber dafür farbenfroher)

    Stell Dir vor, Du wärst KV Stift bei der UBS und dann hörst Du vom Big Boss, dass es für Filialen und die Administration in der Schweiz keine Zukunft gibt?

    Stell Dir vor, Du wärst UBS Kunde und Du realisierst, dass Dich mittlerweile jede Innerschweizer Kantonalbank besser betreuen würde?

    Stell Dir vor, Du wärst ein Krokodil, Du könntest den ganzen Nil erkunden und stattdessen treibst Du Dich auf IP rum?

    • Stell dir vor du heißt Thiam und sitzt mit einer wunderbaren Abgangsentschädigung in Herliberg, schaust dem Aktienkurs der CS beim Fallen zu und freust dich noch kurz vorher die Kurve gekriegt zu haben.
      Dann klopfst du dir auf die Schenkel, dass die ganze Inszenierung so wunderbar geklappt hat.

  40. Gab’s da nicht vor Jahren mal eine von den Stimmbürgern angenommene Initiative gegen Abzockerei? Oh lala, so funktioniert die hoch gepriesene direkte Demokratie nach Schweizer Art . . . Ironie aus!

  41. Das was schon viel zu lange so einhergeht wird einfach nicht vom oberen Kader erkannt. Die unteren Stellen rackern sich ab und die oberen Ränge kassieren eine goldene Nase. Und dies alles während die Banken zu Grunde gehen! Die Aktien der beiden Grossbanken ist Himmeltraurig und die Unzufriedenheit der Angestellten ist hoch. Dieser Reibach ist in keinster Weise gerechtfertigt. Und jetzt das in Paris! Doch Herr Ermotti geniesst weiterhin seine überproportionalen Vergütungen.

  42. Als UBS Mitarbeiter würde ich nur das Minimum machen und auf die paar Franken Bonus verzichten. Zusatzleistung lohnt sich sowieso nicht

    • Mache ich schon seit Jahren, funktioniert gut. Nicht sehr erfüllend, aber die Rechnungen können bezahlt werden und das Studium der Kinder. Darf man alles nicht so eng sehen, und Neid ist kein guter Berater. Khan und Ermotti und Weber werden auch alle irgendwann vor dem jüngsten Gericht landen.

  43. Ein Schlag ins Gesicht vom 90% der UBS Mitarbeiter. Diese bekommen keinen Bonus oder einen Bonus der nicht mal einen 13. Lohn entspricht

    • Schlaf einfach wenn Du müde bist. Es macht durchaus nichts wenn Du nicht alles verstehst.

  44. Verstehe nicht warum die grosse Mehrheit nicht auf die Strasse geht und diesem unsäglichen Treiben endlich ein Ende setzt!

  45. Ich weiss nicht, wie hoch die „gerechte“ total Compensation für einen solchen Job ist. Was ich weiss: alles über CHF 3 Mio. ist definitiv zu viel. So gut kann niemand sein, so viel Verantwortung trägt niemand, Risiko schon gar nicht. Golden Hellos sind einfach nur unanständig, egal welche Bonis beim Jobwechsel verloren gehen.

  46. Es gibt keine andere Branche wie die Bankenwelt, wo ein neu eingestellter zuerst mal Millionen erhält, nur weil er einen neuen Vertrag unterschrieben hat. Die UBS ist ein narzisstischer Selbstbedienungsladen und wird sich nie ändern. Bei Webers Antritt (4 Millionen) wurden die Depotgebühren erhöht. Bin gespannt, was sich die UBS dieses Mal einfallen lässt. Eine Gebührenerhöhung wird unumgänglich.

    • Es spricht für das Private Banking der UBS, dass die Bank ~0.5% p.a. Depotgebühren belasten kann und die Kundan das abnicken. Im Argen liegt seit Jahrzehnten das Investment Banking, wo astronomische Löhne bezahlt werden und die Aktionäre in die Röhre gucken.

  47. Haben Volk & Stände in grauer Vorzeit nicht mal einer Abzockerinitiative zugestimmt? Längst vergessene Tage oder gleissendheller Sonnenstrahl auf die wahren Machtverhältnisse im Lande!

  48. CHF 8’000’000.00 für IK ist meiner Erachtens in Ordnung. Ich dürfte ihn bereits zweimal kennenlernen hier bei der UBS. IK benötigen wir um Global weiter zu kommen. 8mio ist dementsprechend angemessen. Soooo, muss jetzt weg, Chaos hier.

    • Ich hoffe für Sie, dass das zweimalige Kennenlernen auf Sie abgefärbt hat. Dann können Sie sicher auch mal locker vom Hocker 1-2 Mio CHF. einfordern, nicht wahr? :-)…

    • So ein Schrott

      Aber gut Säuhäfeli Säudeckeli – hoffe die die UBS schaffts nicht..mit ihrem politischen Geplänkel..

    • Der gerne Gross UHNWI Berater ist halt eben genau einer derjenigen Tropensöhne, welcher noch dutzende von UBS Fritzen zum Like klicken seines Posting motivierte- dabei steht er in einigen Monaten selber vor der Tür- den Mantel haben sie ihm schon mal gereicht, nur merkt er es der Lutscher noch nicht!

      Was für ein Pausen Clown muss man denn werden- um sich deart weit herablassen zu müssen…..

    • Du bist ein Troll. Seit IK da ist, gibt es die Bezeichnung UHNWI nicht mehr bei UBS.

  49. Die 8 Millionen von Kahn sind in gesperrten Aktien. Er wird in den nächsten Jahren eh nichts damit anfangen können. Jetzt muss er erst recht Gas geben!

    • Dann ist ja gut wenn es gesperrte Aktien sind. Das heisst er kann sie nicht verkaufen und bis sie zum Verkauf frei sind ist die UBS wahrscheinlich schon weit unten

    • 8Mio. ist zuwenig. Man sollte im 80 Mio. geben. Hab ihn einmal in der Zeitung gesehen. Eintoller Typ.

  50. 8mio für IK ist gerechtfertigt! IK ist Schweizer, hat ein Track record und hat IWM sehr erfolgreich geführt. Ich unterstütze ihn!

    • Ha ha ha, das ich nicht lache: IK ist ein Typ ohne Tiefgang und Anstand. Was hat er bis jetzt geleistet? Nur das was ein Wirtschaftsstudent im 1. Semester auch könnte, nur wäre der billiger zu haben.