Das Volk im Staats- und Gesundheitsgefängnis, die Virologen zerstritten

Sparwahn der Liberalen schwächte Spitäler. Nun gibt Schweiz ihr gesamtes Erspartes – ohne Faktenbasis.

Eigentlich wolle Daniel Koch, das Aushängeschild des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), in dieser Woche mitteilen, ob die Corona-Pandemie die Schweiz schon überrannt hat. Wir müssen ihn enttäuschen: In der Deutschen Schweiz sind die Betten der Intensivstationen noch weitgehend leer.

„In der Deutschen Schweiz ist die Welle noch nicht da“, sagt auch Antje Heise, die Vizepräsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin. Sie vertritt ihren Präsidenten Thierry Fumeaux, der am heutigen Tag nach einer positiven Corona-Analyse wieder im Büro sein will.

Anderer Meinung ist Dölf Ogi, ein einstiger SVP-Bundesrat aus dem Kandertal, der von einer „monumentalen Krise“ in unserem Land ausgeht. Wer hier nicht zu zittern beginnt, las in der „Sonntags Zeitung“ aus dem Tamedia-Konzern: „Ein Tsunami“.

Insider wissen, nur mit solchen starken Ausdrücken, die man früher Übertreibungen nannte, können die Leser noch in den Printmedien gehalten werden.

Ich neige, den Wünschen vieler IP-Leser folgend, zur Besonnenheit und möchte die Verschnaufpause vor dem morgigen Mittwoch, wenn der Bundesrat sich wieder zu Wort melden wird, nutzen, um jene Sicherheit zu vermitteln, welche das BAG, das nach eigenen Worten „die Übersicht verloren hat“, nicht zu leisten vermag.

Warum zittern 8,5 Millionen Schweizer, die Ausländer mit eingerechnet, wie sie von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in einem persönlichen Brief angesprochen wurden, vor der näheren Zukunft?

Sie sitzen zuhause in ihren engen 3 Zimmer-Wohnungen, dürfen nicht an die Sonne, richtig einkaufen geht auch nicht mehr, und jede Party – ein Schweizer Volkssport – ist verboten.

Sie zittern, weil in der Schweiz, einem der reichsten Länder der Erde, das staatliche Gesundheitssystem, das sie jeden Monat teuer über ihre Krankenkassen finanzieren, in der Krise nicht angemessen funktioniert.

Sie haben bezahlt, aber die Versorgung, so die Fachleute, droht zusammen zu brechen. Nicht anders als Italien oder Frankreich.

Der Grund ist einfach: Kostensenkungen und Privatisierung im Spitalwesen haben seit dem FDP-Slogan „Mehr Freiheit – weniger Staat – mehr Selbstverantwortung“ zu einem Zustand geführt, wo des Schweizer Gesundheitswesen einer Krise nicht mehr gewachsen ist. 

„Mehr Freiheit, weniger Staat“ ist einfach. „Macht aus dem Staat Gurkensalat“ riefen schon die Studenten im Jahr 1968.

Dass es gerade die Neoliberalen sein mussten, welche die Ordoliberalen zur gleichen Zeit ablösten, welche diese linke Forderung im Gesundheitswesen realisierten, ist ein Witz der Geschichte.

„Mehr Selbstverantwortung“ ist eine gefährliche Formulierung, versteht das Volk doch darunter: „Ihr habt mehr Rechte.“ In Wirklichkeit ist damit gemeint: „Ihr habt mehr Pflichten.“

Derart in die Irre geführt, liess sich das Volk dazu verführen, Spitäler abzubauen und überall dort zu sparen, wo niemand protestierte. Die Schweizer Armee hatte die perfektesten Notfallspitäler; alleine in Winterthur zwei davon. Sie wurden nach Afrika verschenkt.

Seither gibt es zu wenig Schutzkleidung oder Gesichtsmasken für die Intensivmedizin. Mehr noch betroffen von dieser neoliberalen Politik als die Schweiz sind die Menschen in Grossbritannien und den USA.

Die Schweizer Politik hat sich seither, getragen von SVP, FDP und CPV, von der Für- und Versorge für die Menschen verabschiedet. Die Sozialdemokraten zogen, Widerstand mimend, mit.

Die erstarkenden Grünen und Grünliberalen interessieren sich mehr für Umwelt- und Tierschutz als für den Schutz der Menschen. Sie sind, letztlich, Neo-Bürgerliche, Kinder der alten Bürgerlichen.

Auch die AHV ist seither im Risiko. Zunehmend muss sie durch Umbuchungstricks am Leben erhalten werden.

Das Gesundheitssystem der Schweiz wird seit Jahren renditeorientiert geführt. Jetzt fehlen Spitäler und Betten, wenn die Kassandras einer Corona-Katastrophe recht erhalten.

Wer zahlt eigentlich die Spitalkosten für jenes Viertel der Kassenpatienten, die ihre Beiträge seit langem nicht mehr begleichen? Es sind wir Steuerzahler des Mittelstands, Milchkühe des Staates.

Warum fehlen uns viele Medikamente? Weil Staat und Krankenkasse die Pharmafirmen unter Druck gesetzt haben, billiger und noch billiger zu liefern. Sie haben dann die Produktion nach China verlagert oder nach Indien.

Soll das Gesundheitssystem wieder zum Teil des Schweizer Sozialsystems werden? Dieser Diskussion werden wir uns stellen müssen.

Die Corona-Krise wäre für das Volk leichter zu ertragen, wären seit Jahresbeginn nicht schon zwei weitere „Apokalyptische Reiter“ über es hinweg geritten: die Finanzkrise der Banken, die viele Privatvermögen zerstörte, und der Anspruch der Schweizerischen Nationalbank, grosse Teile der Schweizer Gesellschaft mit Minuszinsen zu ruinieren.

Drei Apokalyptische Reiter in drei Monaten. Nur die dümmsten Kälber können da ruhig bleiben. Die Kultur, wenn es eine ist, der verwöhnten Baby-Boomer ist im Begriff zusammen zu brechen. Nie haben sie derlei erlebt und rufen um Hilfe – beim Staat.

In dieser Krise, wie sie seit 100 Jahren nicht mehr gesehen wurde, haben die beiden Sozialdemokraten Simonetta Sommaruga, derzeit Bundespräsidentin, und Innenminister Alain Berset zum grossen Hammer gegriffen.

Sie, die zur Vernichtung des Schweizer Mittelstands viel beigetragen haben, griffen in die Sparbüchse des Bundes und wollen nun, wie Frau Holle einst den Schnee, Milliarden über dem Volk ausschütten.

Die beiden SVP-Magistraten Ueli Maurer und Guy Parmelin zögerten, machten dann aber mit.

Für Karin Keller-Suter und Ignazio Cassis, beide FDP und nahezu farblos, zählt nur die Karriere. Gegen alle Prinzipien der FDP stiegen sie mit ins Boot der Linken, waren diese es doch, die ihre Wahl in den Bundesrat ermöglichten.

Jetzt wird mit einem Finanzfeuerwerk verbrannt, was seit 30 Jahren gespart wurde. Ueli Maurer tröstet: „Wir haben noch genug Munition.“

Das Volk hat Angst. Der Bundesrat überfährt alle bisherigen roten Linien.

Wie die Schweiz den Virus bekämpft, erinnert sehr stark an die Praxis im, nach Selbstauskunft, „einzigen demokratischen Staat des Nahen Ostens“: Israel.

Nur mit einem Unterschied: Dort werden die Bürger via Telefon in ihrer Bewegung überwacht wie sonst nur in China. So weit sind wir noch nicht.

Weil es um sehr viel Geld geht, Millionen für die Wissenschaftler, Milliarden für die Gesundheitswirtschaft, haben die Immunologen, Virologen und Epidemiologen sich in zwei Gruppen aufgeteilt: Jene, die den Staat in seiner Haltung bestätigen, und die anderen, die dem Staat Versagen vorwerfen.

Die Vorlage hat das berühmte Imperial College in London geliefert. Mit seinen Studien prophezeit es Frankreich über 250‘000 Erkrankungen, Grossbritannien 250‘000 bis 500‘000 Erkrankungen und den USA 500‘000 bis 1,2 Millionen Erkrankungen. Natürlich nur im schlimmsten Fall, wenn die Sicherungen versagen.

Diese Zahlen hat jeder Staat, auch die Schweiz, für sich umgerechnet. Sie sind die Grundlage jener Panikstimmung, die seit Wochen weite Teile der Öffentlichkeit beherrscht.

Im deutschsprachigen Teil Europas ist es als „Posterboy der Stunde“ der Berliner Virologe an der Charité Christian Drosten. Er, 47, vermarktet sich medial perfekt, indem er laufend das Risiko in den Vordergrund stellt und Änderungen der Spielregeln verlangt, aber die Regierungspraxis nicht ernsthaft infrage stellt.

Angela Merkel hört ihn an, ebenso Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission. Drosten ist klug und visuell attraktiv.

Kritischer gegenüber der Staatspraxis ist der Bonner Virologe Hendrik Streeck. Er sagt: „91% der Infizierten zeigen nur milde Symptome. Der neue Erreger ist gar nicht so gefährlich. Er ist sogar weniger gefährlich als Sars-1.“

Das hört keine Regierung gerne, die soeben weite Teile der Wirtschaft und die ganze Bevölkerung auf die Ruhebank gesetzt hat.

Streeck meint: „Es könnte sogar sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Und die Schweiz?

Der Infektologe Jacques Fellay verlangt „massive Investitionen“, um gegen die Krise zu kämpfen.

Der erfahrene Walliser Immunologe Beda Stadler sagt: „Die Massnahmen gehen zu weit. Eine solche Politik der verbrannten Erde braucht es nicht.“

Geradezu köstlich muss man die Auseinandersetzungen der Spezialisten im Tessin nennen: 

Kantonsarzt Giorgio Merlani, ein Staatsangestellter, warnt dramatisch: „Unsere Gesundheitsinfrastruktur wird kollabieren.“ Er stösst ins Horn Berns.

Paolo Ferrari, Direktor der Tessiner Kantonsspitäler, sagt: „Wir sind längst noch nicht am Anschlag, weder mit Intensivbetten noch mit normalen Abteilungsbetten für Coronavirus-Erkrankte.“

Die Intensivstationen im Tessin seien nur zu 70% (per 21. März) ausgelastet. Er fährt fort: „Punkto Intensivbetten sind wir im Tessin besser ausgerüstet als der Rest der Schweiz.“

Was soll man glauben? Hier die Alarmsirenen von Daniel Koch vom BAG, dort die ruhige Stimme eines „Mr. Tessin“, der es wissen muss. 

Die Schweizer Medien sind dem Bund und dem BAG hörig.

Katja Stauber von der Tagesschau: „Der Bund macht das hervorragend.“

Ihre Vorgesetzte Nathalie Wappler: „Wir haben als öffentlicher Sender (sie meint „öffentlichrechtlicher Sender“) eine Vorbildfunktion.“

Perfekter kann man den Niedergang des SRG-Journalismus nicht beschreiben, wo als Präsident ein Jean-Michel Cina aus Salgesch VS wacht, der nicht weiss, was guter Journalismus ist.

Das Schweizer Volk sitzt in einem Informations-Gefängnis, das von den Vertretern des BAG, vielen Politikern und den „staatstragenden Medien“ bewacht wird. Wer flüchten will, gilt als Vaterlands-Verräter. Es ist zum Lachen.

Jetzt wollte ich noch etwas über den Ausgang dieser hochpolitischen Affäre schreiben, aber ich spare mir dies auf.

Der Bundesrat wird uns morgen Mittwoch wieder Angst einjagen und auf seine Milliardengeschenke hinweisen, die wir als Steuerzahler wieder zurückzahlen müssen.

Erst gegen Ostern, so das BAG, werden wir nun wissen, ob wir das Staats- und Gesundheitsgefängnis verlassen dürfen.

Ich fühle mich wie in den Ferien. Hoffentlich ist schönes Wetter.

Kommentare

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  1. Wie wohltuend zu lesen, dass es noch „unvernünftige“ Stimmen in diesem Land gibt, die sich trauen und uns zeigen, sie haben trotz dem Coronawahnsinn, der sich schneller ausbreitet als das Virus, den Durchblick noch nicht verloren; denn „Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, heißt Vernunft.“ (Oskar Panizza)

  2. Das von Ihnen selber als „berühmt“ gefeierte Imperial College in London liefert nun Zahlen:
    Coronavirus pandemic could have caused 40 million deaths if left unchecked. by Ryan O’Hare 26 March 2020

    Es werden weitere Zahlen und Fakten folgen.

    Noch ein Punkt: es hat Bürger gegeben, die ihr zu 96% rentierendes Lokalspital bis zum Bundesgericht verteidigten. Die Stadt Zürich hat damals „gewonnen“. Dumm ist „der Bürger“ also nicht. „Der Bürger“ wäre jedoch schlagkräftiger, wenn ihm Goldküstenbewohner bei solchen Aktionen monetär und allenfalls mit Gratis-Zurverfügungstellung ihrer Anwälte unterstützen würden …

  3. Hmmm guter Artikel, etwas langatmig.
    Ach ja der Ogi und die monumentale Kriese.
    Angeblich hat der in seinem ganzen
    leben gerade mal ein Buch gelesen.
    (Keine Ahnung ob der im Ruhestand aufgeholt hat.)
    Fürs erste ,,Schockstarre,, bei drohender Gefahr ist eine übelebenswichtige natürliche, notwendig Reaktion.
    Wer in einer Schockstarre verharrt,der hat verloren.
    Mit einer breiteren Allgemeinbildung kann
    man so Schockstarren viel schneller besiegen.
    Hmmm ein Buch, der Rest Bahnhof, ergibt eine
    Monumentale- Panick- Kriese.

  4. Bravo, Herr Stöhlker, ein Artikel der sich wohltuend abhebt vom landesweiten Mainstream-Palaver. Was für eine Ironie der jüngsten Geschichte: Die gleichen Politiker, die uns bis vor wenigen Wochen unerlässlich einhämmerten, den ÖV zu benutzen, und die permanent den weiteren Ausbau des ÖV verlangten, zwingen uns nun, auf den ÖV zu verzichten und verlangen dessen Stilllegung. Und die gleichen Politiker, zusammen mit den meisten Medien, die vor Panikmache warnen, wenden sich jeden Tag mit neuen Horror-Zahlen und Schreckensprognosen an die Bevölkerung. Eine Bitte ans BAG: Melden Sie doch inskünftig auch jeden Tag die Zahl der Grippeinfektionen, Herzinfarkte, Krebsdiagnosen, Unfalltoten, Selbstmorde etc.etc.

  5. Man wundert sich einfach nur, was dieser Emporkömmling mit der typischen Arroganz seines Herkunftslandes immer wieder von sich gibt. Es wäre selbstverständlich unfinanzierbar und dumm, ein Gesundheitssystem auf den absoluten Ausnahmefall auszurichten! Es muss im Normalfall gut funktionieren mit einer gewissen Möglichkeit zur Skalierung, für solche Jahrhundertsituationen wie heute gibt es Notfallszenarien, die naturgemäss zunächst einmal Anlaufschwierigkeiten haben. Ich kann dieses besserwisserische Geschwätz dieses Herrn wirklich nicht mehr hören!

    • Herr Stöhlker sieht die Situation globaler und im Zusammenhang richtig. Wir werden durch Angst manipuliert. CO2, jetzt Corona, nachher wohl Wirtschaftszusammenbruch. Das Ganze ist ein Riesentheater, von dem die Regie grosse Gewinne einfährt und die westlichen Marionettendemokratien endgültig an die Wand gefahren werden. Die Schweiz wurde bis heute lediglich durch Referendums- und Initiativrecht von Fantasien der Politik und deren Souffleuren gerettet.

  6. Ergänzend dazu:
    99,99% der Schweizer haben kein Covid19 und sind gesund.
    Ich kenne keinen einzigen Fall in meiner sozialen Umwelt.
    Diese Grippe kann nicht so schlimm sein…

  7. „Bei Helsana stieg der Lohn des Präsidenten letztes Jahr um über 100’000 Franken“ … 100’000 Lohn-Erhöhung …

    „Philomena Colatrella verdient von allen Chefs einer Krankenkasse am meisten“ … sie bekommt „743’766 Franken Lohn von der CSS“ … pro Jahr …

    Deshalb braucht es jetzt die Einheit-Kasse

  8. Recht haben Sie! Die „Ansteckungsgefahr“ ist in den Medien und in den einseitigen Berichten zu finden! Es gibt in Italien kaum mehr Tote als in normalen Zeiten. Diese Angstmacherei und den Krieg gegen die Wirtschaft wird uns noch lange finanziell beschäftigen! Hört auf mit diesen Uebertreibungen. Der Gedanke – wie bei 9/11 – liegt auf der Hand: wer (USA oder China) hat den „neuen Virus“ bewusst gestreut, um sehr gute Geschäfte zu machen? sei es im zukünftigen Vertrieb eines Gegenmittels oder mit PUT-Optionen an der Börse? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

  9. Irgendwie muss man dem Pöbel klar machen, dass die Krankenkassenprämien steigen müssen! Noch mehr Geld in den Ar… der Verwaltungsräte dieser Krankenkassen pumpen. Noch mehr Geld nach Bundesbern, dass alles kann man nur bekommen, wenn den Leuten Angst gemacht wird.

    Man muss einfach ehrlich sein: Wir haben teuer bezahlte Beamte, die nur observieren. Krankenkassen, die die Leute abschröpfen (ausser den Mitarbeiten, die zum Teil mit 50 CHF sich top versichern können, Familie inbegriffen. Wo ist da Gerechtigkeit und Gleichbehandlung).

    Ausserdem hätte man aus den Erfahrungen von China lernen können. Jede Wette, kein BR oder einer seiner Topbeamte (mit Einkommen grösser 250’000 CHF) hat jemals mit einem Chinesischen Verantwortlichen gesprochen.

    Was mich aber am meisten ärgert: Wir zeigen mit dem Finger nach Italien, freuen uns fast innerlich über die armen Italos und sehen nicht, was vor unserer eigenen Haustüre abgeht.

    Wir sollten in der Schweiz die Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen!
    Für diese teuren Service erhalten wir als Gegenleistung nicht viel. Nur die Pharmaindustrie, die kranken Krankenkassen und die Politiker (Warum Politiker: Siehe Lobbys!) verdienen daran! Was für eine Schande! .

    Und nochmals mein Vergleich, diesmal mit Deutschland: In der BRD leben rund 80 Mio Menschen, in der CH rund 8 Mio.
    In Deutschland hat es per heute, 25.3.2020, rund 30’000 Infizierte, in der CH rund 8’000. Man rechne mal hoch: Gäbe es also auch 80 Mio Einwohner in der CH und hätten wir die gleiche Fläche wie die BRD, dann hätten wir 80’000 Infizierte! Und das auf einem engeren Raum.

  10. Zwei Aufsätze:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2870397/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator
    „Faktoren für die Ausbreitung von SARS unter dem Krankenhauspersonal
    Die tägliche mittlere Lufttemperatur war der einzige signifikante meteorologische Faktor. Ein Anstieg der Lufttemperatur um 1°C stand in Zusammenhang mit einer durchschnittlichen Reduzierung der Patientenzahlen in der Belegschaft von 0-7 Personen. Die Bereitstellung von Schutzausrüstung für das Krankenhauspersonal war die einzige signifikante Interventionsmaßnahme, die mit einer durchschnittlichen Reduzierung von 5-4 neuen Patienten des Krankenhauspersonals pro Tag verbunden war (Tabelle 2).“

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4294054/
    „Debatte über die MERS-CoV-Atemschutzmaßnahmen: Operationsmaske oder N95-Atemschutzmasken?
    […]
    Operationsmaske ist adäquate Maske – Dr. Ling Moi Lin“

    Beim ersten Aufsatz geht es um Ansteckungen des Krankenhauspersonals.

    Beim zweiten Aufsatz sollte der ganze Aufsatz gelesen werden, da er noch detailliert über N95 oder Operationsmasken spricht.

    Was wäre passiert, wenn jeder seit November täglich billigste Operationsmasken getragen und die Hygiene von Spitalpersonal angewendet hätte (Hände waschen)? Die Schweiz hätte diesen Test machen können. Er hätte Masken beschaffen sollen.

    Und: Je weniger wir wissen, desto höher ist die Gefahr von https://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment

    Einsatz-Eskalation kann sogar von Anfang an stattfinden:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Escalation_of_commitment#Vietnam_War
    Der Einsatz grosser Truppen in direkten Kampfhandlungen war bereits die Einsatz-Eskalation.

  11. Herr Stöhlker, sehr gut geschrieben.

    Das Leben im Land ihrer Schwiegertochter sieht heute Dienstag wie folgt aus:

    – nur die grössten Supermärkte für Esswaren sind offen, teilweise begrenzter Einlass. Kein Massenandrang und praktisch alles vorhanden zum Kaufen. Preise unverändert gegenüber gestern. Alle anderen Geschäfte und Einkaufszentren sind geschlossen, als auch alle Cafes, Restaurants und Bars.

    – vorbereitet wird ein fester Plan für Einkäufe (gemäss der letzten Zahl auf der ID-Karte gibt es nur Einlass in die Supermärkte, Beispiel die Zahl 1 nur für Montag und Donnerstag)

    – die meisten Bankfilialen haben geschlossen (geschätzte 80 bis 90 %). Alle Wechselstuben sind geschlossen mit Ausnahme im Flughafen. Bancomaten funktionieren.

    – leider halten sich immer noch zu viele Personen nicht an den Sicherheitsabstand

    – grosser Andrang am Busbahnhof für Fernbusse (Züge gibt es hier keine)…. und man bringt somit den Virus in die Dörfer mit schlechter Infrastruktur. Schrecklich

    – ab morgen sind alle Inlandflüge komplett ausgesetzt für einen Monat; heute ist der letzte Tag für internationale Flüge

    – mehrere Hundert Personen wurden mit dem Minimumlohn gebüsst wegen Missachtung der Ausgangssperre

    – Mittwoch Vormittag landet der Spezialflug der EDA mit Edelweiss von Bogota in Zürich; am Donnerstag von Lima

    – Rotes Kreuz beschützt ihre Mitarbeiter hervorragend, mit Transparenz und Weitsicht. Grosses Lob an dieses Institut aus Genf.

    Bleiben Sie und die IP Leser gesund. Das ist kein Spiel. Arm und reich sitzen diesmal im gleichen Boot.

  12. Eliteunis wie die unsere in St. Gallen mit ihren schon längst gescheiterten (dämlichen, pardon goldenen) Regeln sind der eigentliche Untergang des Kapitalismus.

  13. Guten Tag,
    ich bin mit fast allem einig, einzig mit dem Punkt, dass die „arme“ Pharmaindustrie aus Kostendruck in Indien und China produzieren musste, die machen immer noch unglaublich viel Geld, die wie jetzt auf Angst und Unsicherheit aufgebaut ist, die „Spielen mit dem Leben“ sozusagen und das alles Bezahlen wir Mittelständler
    Die Pharmaindustrie ist natürlich der Liebling der „Finänzler“ von daher sind auch Sie nicht frei von persönlichen Interessen

  14. Herr Stöhlker hören sie auf sich über die Corona-Pandemie sich zu äussern. Überlassen sie dies den Spezialisten. Danke.

  15. Lieber Herr Klaus Stöhlker

    Vielleicht ist das für Sie von Interesse:

    https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-rebell

    https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

    Zu den fragwürdigen Ergebnissen dieser Tests, (alles was in Italien und Spanien seit Wochen stirbt wird post mortem auf Corona getestet), gibt es reichlich Kritik was die Trefferquote angeht. Zudem unterlassen es die sensationslüsternen Medien zu unterscheiden zwischen Verdachtsfällen und laut “Testkit und Laboruntersuchung” bestätigten Corona-Fällen.

    “Die aktuellen testpositiven Sterbezahlen in Italien liegen immer noch unter 50% der normalen täglichen Gesamtsterblichkeit in Italien, die bei etwa 1800 Todesfällen pro Tag liegt. Daher ist es möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass ein großer Teil der normalen täglichen Mortalität jetzt einfach als „Covid19“-Todesfälle gezählt wird (da sie positiv getestet werden). Dies ist der Punkt, den der Präsident des italienischen Zivilschutzes betont hat.”
    Quelle: Italienischen Zivilschutzes

    Analyse des italienischen Gesundheitsinstituts selbst:

    https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/studie-der-italienischen-regierung-nur-ein-geschwaechtes-immunsystem-wird-krank/

    Bleiben Sie dran Herr Stöhlker ich bin sicher, dass Sie dann noch mehr finden werden….

  16. … wenn man alle 4 Jahre alte oder neue Bundesräte wählen darf, die einem dann alle 4 Jahre auf’s neue sagen dass man sich und wie man sich die Hände waschen muss.

    Eidgenossenschaft im 21. Jahrhundert, du bist weit gekommen.

  17. Wieso schreibt Stöhlker nicht für die Republik. Die endlos langen und nicht enden wollenden Artikel wären dort viel passender. Das ewige Bashing langweilt mich einfach.

    Wo sonst darf er noch schreiben? WOZ würde auch noch passen.

  18. „etzt wird mit einem Finanzfeuerwerk verbrannt, was seit 30 Jahren gespart wurde.“
    .
    So ein Unsinn, einiges mehr haben wir schon „gespart“! Die Nettovermögen (nach Schulden) der privaten Haushalte sind seit 2000 von 2.1 Billionen auf 3.8 Billionen Ende 2018 angestiegen.
    https://data.snb.ch/de/topics/uvo#!/cube/frsekgevehup?fromDate=1999&toDate=2018&dimSel=D1(T0,FOR,BUE,T2,SCH,AAA,AKK,AGV,IMM,T1,VER,T5,HYP,KON,UKR,SVE,RVM)
    .
    Ja vielleicht müsste man all die Steuergeschenke der letzten Jahre für Multimillionäre und Grossverdiener wieder mal kräftig reduzieren, dann können wir uns diese Rettungsaktionen auch leisten!!
    Und gut hat der Bund weder auf linke noch rechte Geldverschwenderkreise gehört in den letzten Jahrzehnten, weder übermässige Sozialausgaben getätigt noch die Bundessteuer gesenkt, wie das immer wieder verlangt wurde!

  19. Ich nehme an das unserem Bundesrat der Arsch auf Grundeis gegangen ist, er sich also eher selber retten will, ums Volk geht es wohl nur nebenbei.

    Damals als Bundesrätin Ruth Dreyfuss die obligatorische Krankenkasse einführte und zu dem Zweck allerlei Märchen erzählte…. wo waren da die Bürger ?

    Ich war dagegen…… aber ich bin ja auch meist auf der Verliererseite.

    • Ja Walterli, richtig erkannt, du bist ein veritabler Loser, und Dummschwätzer obendrein.

    • @Walter Roth
      Ja, ich war und bin auch gegen dieses und jegliche sozialistische Zwangs-Systeme, die unsere individuelle Freiheit untergraben. Doch es ist sehr schwierig selbst meinem unmittelbaren Umfeld klar zu machen, dass die Preise in unserem Krankensystem nur aus dem einen Grund so hoch angesetzt sein können, weil es ein für alle Bürger obligatorisches System ist(also staatlicher Zwang, auch Faschismus genannt). Wäre es ein freier Markt, würden die Dinge ganz anders aussehen, die Krankenindustrie wäre wesentlich kleiner als sie jetzt ist und die Preise könnten gar nicht so hoch getrieben werden. Doch bei uns müssen Sozialismus und Kapitalismus gemischt werden. Die wenigen Profiteure freut’s. Der Bürger hat jetzt den Salat. Es scheint jedoch, die Leute wollen, dass sich der Staat wie ein Vater (oder eine Mutter) um sie kümmert. Dass das realistisch ist, ist ihnen so erzählt worden und das wollen sie glauben.

    • Herr Roth, jetzt haben Sie doch kürzlich „gedroht“, sich aus diesem Forum zurückzuziehen. Wann machen Sie dieses Versprechen endlich wahr?

  20. Ja die Hosenscheisser in unserer Politik, vorne voran Sommaruga und Co. die retten sich selbst, nicht uns.

    Hier gäbe es übrigens auch was Interessantes um sich über Corona zu informieren.

    Das hier ist ein sehr gutes Video, davon wie ein Praktiker seine Krankenhausangestellten informiert.

    Referent Dr. med. Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin, Zentrum für Innere Medizin II, spricht in der Informationsveranstaltung des Klinikums über das Coronavirus.
    https://www.journalistenwatch.com/2020/03/22/informationsveranstaltung-mitarbeiter-klinikums/

    Und hier noch was vom…..

    Deutsches Netzwerk
    Evidenzbasierte Medizin e.V.

    https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/nachrichten/covid-19-wo-ist-die-evidenz

  21. Es fällt schwer zu glauben, dass Politik und Industrie vor Jahren bereit waren, Millionen für derartige (ähnliche) Gedankengänge von Klaus Stöhlker zu bezahlen! Sprache ist nur ein Vehikel, welches intelligente und blöde Gedanken transportiert! Rhetorisches Geschick in Ehren, aber die Unterstellung, Daniel Koch könnte enttäuscht sein, weil die Corona-Welle die Deutschschweiz noch nicht erreicht habe, ist nur geschmacklos!

  22. Artikel sind dann gut, wenn einige stark dafür und andere engagiert dagegen sind. Ich gehöre zu den ersteren, vermisse aber insbesondere die kritische Haltung gegenüber der Pharmaindustrie und der WHO. Die WHO wird ja zu mehr als 75% von Privaten (Stiftungen, Pharmaindustrie usw.) finanziert – und kochen natürlich ihr eigenes Süppchen, ohne Rücksicht auf die Interessen der Gesellschaft. WHO ist heute der verlängerte Arm einer sog. Weltregierung. Wir werden in einigen Wochen sehen, was unter dem Teppich von Covid-19 geopolitisch alles angerichtet wird.

  23. Treffend beschrieben. Politiker Dan Patrick, Texas hat auf Fox News gewarnt, dass die Zwangsmassnahmen die Zukunft der nächsten Generation vernichtet und der Notstand in 2 Wochen aufgehoben werden soll. Ein Lichtblick.

  24. Zur Stunde tun solche Beiträge einfach gut! Die propagandistische SRG ist einmal mehr unerträglich. Danke an Herrn Stöhlker, weiter so!

  25. Meine Krankenkassenprämien steigen und steigen. Von Kaputtsparen merke ich nichts, im Gegenteil, ich frage mich wo all das Geld hinfliest. Umso enttäuschter bin ich, dass das teuerste Gesundheitssystem der Welt offenbar nicht einmal Schutzmasken hat. Das BAG hat es offenbar nicht im Griff.

  26. Danke, Herr Stöhlker. Messerscharfe Analyse der Schweizer Verhältnisse.
    Natürlich haben es alle schon lange gewusst aber keiner hat es kommen sehen und ist zuständig und schuld sind immer die anderen.

  27. Was mir das Corona Virus nicht schon genommen hat, stiehlt mir nun die Nationalbank und das Steueramt. Ohne einen Franken Einkommen wird man
    geplündert ohne Skrupel. Es wird dann interessant wenn die Eigentümer der Hotels und der Exportbranche (Profiteure des ohne rechtliche Grundlagen, ohne demokratische Legitimation agierenden „Steueramtes Nationalbank“) bemerken, dass
    auch ihnen ab jetzt das restlich verbliebene Geld & Rente gestohlen wird.

    Betreffend Schweizer Fernsehen und den Tageszeitungen fühlt man sich
    in die Gleichschaltungspropaganda der Nazionalsozialisten im WW2 zurückversetzt.
    Da auch dort ein Teil der Bevölkerung ihrer Rechte und ihrer Vermögen mit
    Staatgewalt beraubt wurden, bleibt die Feststellung „es ist wieder soweit!“.

  28. Man bekommt den Eindruck, dass Sie als einziger im ganzen Land gegen
    alle Sparmassnahmen und Produktionsverlagerungen ins Ausland waren.
    Da kann ich nur sehr laut sagen: Stöhlker for Präsident. Sorry, ich meine natürlich President.

  29. In der vorderer Kolumne regt Klaus Stöhlker an, dass die Schweizer Medien zur Vervollständigung ihrer hohen Bereitschaft zu objektiver information «Zum Beispiel (hätten schreiben können), warum wir so viel Angst vor „italienischen Zuständen“ haben.» Er nennt dann die 80’000 chinesischen Schwarzarbeiter, die zwecks Abwägung zu erwähnen gewesen wären, erinnert sich aber (peinlich, das zu vergessen) offenbar im Kontext zur Region Bergamo nicht an das in der Nähe gelegene Seveso, von wo aus eine Ablegerin einer Basler Chemiefirma das Dioxin in Luft, Lungen und Natur in der Region weiträumig verstäubte, worauf Fässer nach Basel transportiert worden seien, wobei unterwegs welche abhanden gekommen aber wieder gefunden worden sein sollen. Die Vorstellung von Dioxin- oder Asbestfasern in der Lunge, die mit Viren und in einer panisch-kunstvollen Volks-Durchschüttelaktion zu einem tödlichen Cocktail vermischt werden, würde wahrscheinlich bei den Lesern einen zu grossen Abwehrreflex ausgelöst haben, als dass sie auf ein Schriftstück hätten projiziert werden dürfen. Das damals von der Basler Chemie dem Bürgermeister überreichte „Nötli“ beruhigte das Schweizer Gemüt viel wirksamer.

  30. Der Zeitpunkt ist gekommen, die Beamten aus den warmen und bequemen Amtsstuben der Macht zu vertreiben. Der Souverän ist nun gezwungen zu handeln und seinen Laden wieder unter seine Kontrolle zu bringen, bevor er von ihnen total und absolut entmündigt wird.
    Gunther Kropp, Basel
    Nachtrag: Heute bekam ich von der Basler staatlichen Immobilien Verwaltung die Mitteilung, dass meine Bewerbung für eine Wohnung zum wiederholten Male abgelehnt wurde. Bekanntlich sollen anscheinend Spitzenpolitiker der Basler SP die Marbella-Sache benutzt haben,um sich bei zwei Basler Pharmakonzernen beliebt zu machen, damit die lukrativen Einkommen nach der Amtszeit gesichert sind, scheint wohl eine verfilzte Sache zu sein.

    • @Gunter Kropp, Basel

      halten Sie durch und dokumentieren Sie alles. Es ist wichtig. Die Party ist vorbei. Die SNB, FED, EZB, BOE und Politik haben die letzten Patronen im Lauf gebracht. Mehr geht nicht. Die Derivatenblase ist geplatzt und der Patient tod. Wir sehen einen Paradigmenwechsel der weit über das Aufsetzen eines neuen Geldsystems hinausgeht. Schauen Sie sich Deutschland an. Allein die Deutsche Bank zu übernehmen, stürzt die BRD in die Insolvenz. Wir in der Schweiz werden sehr bald mit Realitäten und Wahrheiten konfrontiert werden deren Ausmass, wir uns so nie hätten vorstellen können.
      Herzlich

    • @Illusionen platzen, so auch die B-Schweiz
      Seit Beginn der Marbella-Sache: die Liquidation der Kleinert Unternehmungen Holding AG. Bin ich bösartigen und hinterhältigen Attacken ausgeliefert. Am 25.Juli 2019 wurde ich Opfer einer gewaltsamen Attacke. Das Resultat: 8 Wochen Spitalaufenthalt – ständige Kopfschmerzen. Im Dezember 2019 und März 2020 musste ich Todesdrohungen anhören. Es scheint,dass ich Vogelfrei bin. Andere meinen, dass ich zur Hablo-Gruppe K gehöre.
      Möglich,dass eine dekantente, fresssüchtige Gnomen-Elite,wegen der Marbella-Sache zu grossen politischen Einfluss kam und haben das heutige Chaos verursacht. Die Chinesen haben das erkannt und handeln entsprechend – die Übernahme Europas und der USA zum Nulltarif.

  31. Herr Stöhlker Sie schreiben, dass Sie zur Besonnenheit neigen und die momentane „Verschnaufpause“ nutzen, um Sicherheit zu vermitteln. Wie meinen Sie das genau? Was schlagen Sie konkret vor? Bitte um klare Ansage, was jetzt zu tun wäre – und was nicht. Es bringt nichts, wenn Sie die ehrlich bemühten Verantwortungsträger in die Pfanne hauen.

  32. In der Schweiz gibt es jährlich über 25.000 Tote wegen antibiotikaresistenten Keimen (Quelle: Aargauer Zeitung „25’000 Tote pro Jahr wegen Resistenzen: Überlebenskampf gegen Superkeime“). Bis zu 20% der Bevölkerung tragen diese Keime auf ihrer Haut. Wieso hat man die Bevölkerung jahrelang ausser Haus gelassen und unsere Gesellschaft in der Vergangenheit nicht schon längst unter Massenquarantäne gestellt, wo sie doch so eine Gefahr für Risikogruppen darstellt, und macht jetzt so einen Aufstand beim Coronavirus mit bisher 117 Toten?

  33. Ach Sie sind doch nur neidisch, dass es dem Bundesrat besser gelingt uns mit Corona in Angst und Schrecken zu versetzen als es Ihnen mit Ihrer B-Schweiz Dystopie gelungen ist.

    • Vielleicht verfolgt man ganz andere Agenda:
      Quote:
      The worldwide plot of the left to effectively overthrow Democracy is alive and well in Canada as well. The emergency bill introduced by Trudeau would grant cabinet sweeping powers to tax and spend without parliamentary approval through the end of 2021. In other words, Trudeau is using this manufactured crisis to eliminate democracy in Canada altogether.

      Prime Minister Trudeau addressed Canadians on the Coronavirus manufactured panic on March 23, 2020. Trudeau’s government is planning to grant itself wide-reaching new powers to tax and spend without parliamentary approval. Thirty-two MPs, divided proportionally based on party standing, will be in Ottawa to debate the bill being tabled on today. Like the Democrats in the United States, Trudeau is seeking powers that go well beyond any measure for a short-term crisis which is probably why they have fake research claiming this will last for 18 months when no such virus has done that. Once the powers are seized, the provisions will give a minority government the power to act unilaterally for 21 months. This is clearly a political coup taking place in Canada as well with the shrinking leftist side making a desperate attempt to overrule any democratic process.

      The bill will allow Trudeau to impose anything with respect to taxation. Everywhere we look, the left is rising and seeking undemocratic powers in many places throughout the West.

      The coup that has been waged from the left against the right is an all-out global political war. They succeeded in bringing Germany to its knees and surrender its culture of austerity. Here in the United States, the Democrats have coordinated with these dark forces seeking not only same-day registration to allow illegal aliens to vote and overrule actual working Americans, but tucked in their proposals we find the seeds to cancel US paper dollars as well which is the political agenda in Europe.

      The Democrats are trying to use this economic collapse which is increasingly looking like it has been staged by the Deep State & the WHO of the United States to further the Marxist agenda because they know the system is collapsing. Therefore, as the markets crash, the Democrats include in their demands for a massive stimulus package the creation of a ‘digital dollar’ and the establishment of ‘digital dollar wallets.’ As I have warned, they will simply outlaw cryptocurrencies and probably take blockchain for themselves. This has been the covert agenda of the IMF for some time now.

      Both Speaker Pelosi’s ‘Take Responsibility for Workers and Families Act’ and the ‘Financial Protections and Assistance for America’s Consumers, States, Businesses, and Vulnerable Populations Act (H.R. 6321),’ introduced by Chairwoman Maxine Waters of Financial Services Committee, have now introduced these concepts as a way of delivering the economic stimulus payments to U.S. citizens. Clearly, this would only delay helping people for it would take months to establish such a system. This only furthers the talk behind the curtain that this whole thing has been orchestrated to destroy the economy to overthrow Trump and Germany, and then in the darkest of hours, the people will surrender all remaining rights to be safe.

      This plot thickens as it reaks with corruption and a political coup by the left on a grand scale. They have been toasting the market collapse. If anyone wondered why it has projected that China will emerge as the financial capital of the world, I don’t think we have to wonder why much longer.

  34. Herr Stöhlker

    Umwelt- und Tierschutz, wofür sich die Grünen und GLP einsetzen, nützt auch den Menschen. Ohne sauberes Wasser und reine Luft kein
    gesundes Leben.
    Würden Chinesen die Tiere nicht so grausam behandeln, wäre
    Covid 19 auf den Tiermärkten gar nicht ausgebrochen.

  35. Chef-Virologe Stoehlker hat auch für Corona die Lösung…..- wie für alles andere auch : nix tun, laufen lassen…..

  36. Kritik an den Massnahmen der Regierungen im Umgang mit der Pandemie gibt es ja bereits in jedem Land – Was falsch oder richtig ist – schwer abzuwiegen.

    Die Geschichte fängt nach meiner Meinung bereits bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, die durch die Zusammenarbeit mit privaten Geldgebern schon bei dem Ausbruch der Schweinegrippe 2009 in einem Interessenkonflikt stand und die Pandemie ausrief. Nach heutiger Erkenntnis eine Fehleinschätzung.

    Das Regelwerk der WHO – FENSA – dass die Zusammenarbeit der WHO, mit NGOS und Sponsoren aus dem Privatsektor mit der Zusammenarbeit von Regierungsorganisationen gleichstellt, ist ein lang gehegter Kritikpunkt an der heutigen Finanzierung der WHO.

    Unternehmen aus der Pharma- und Lebensmittelbranchen sowie auch Private Stiftungen mit hohen Investments in der Pharmaindustrie» wie Beispielsweise die «Bill und Melinda Gates Stiftung» können massiv auf die Massnahmen der WHO Einfluss nehmen.

    Der Entscheid der WHO erneut die Pandemie auszurufen führte ja schlussendlich auch zu der Umtriebigkeit der Regierungen.

    Interessant ist wer die Profiteure einer Pandemie sind und ob diese, bei einer auf eigenen Interessen basierenden Auslösung einer Panik, nicht zur Rechenschaft gezogen werden könnten?

    Die unnötigen TAMIFLU Bestände in der CH und anderen Ländern wurden ja wahrscheinlich auch über Steuern finanziert und sind sicher noch den meisten in Erinnerung.

  37. Danke Herr Stöhlker, ein wichtiger Beitrag, allerdings auch nur teilweise richtig. Ich denke, unser Gesundheitssystem ist äusserst leistungsfähig, gut alimentiert und wird auch diese Grippewelle bestens meistern. Dem Streck-Interview in der FAZ bin ich auch schon begegnet und bei Rubicon.news finden wir neben dem mittlerweilen bekannten Lungenarzt Wodgar „die Panikmacher“ auch andere ausgezeichnete Beiträge wie bspw. ein Interview mit der Virologin Karin Mölling: „Eine Stimme der Vernunft“. Daneben könnten sich viele vom Beitrag „Im Banne des Virus“ des Friedensaktivisten Peter Frey eine dicke Scheibe Psychologie abschneiden. Leider haben unsere CH-Medien wie NZZ und Tagi die Hysterie mit angeheizt. Ausnahmen gibt es allerdings auch da wie bspw. der Beitrag von Fabian Renz „Leute einsperren braucht bessere Gründe“.
    Auch bei Inside-Paradeplatz gab es nicht nur aus der Leserschaft die panikerfüllten Aufrufe zu Grenzschliessungen und Ausgangssperren.
    Unser Panikorchester in Bern hat die Hysterie als „Machertruppe“ augenblicklich aufgenommen und wider besseren Wissens mit Massnahmen geantwortet, die Teile der Wirtschaft an die Wand fahren. Das ist unverzeihlich. Da fehlt eine Kontrollinstanz der Venunft.
    Die Grippewelle wird schon bald vorbei sein, aber Schuldenberge werden bleiben. Die Jungen sollen die Veranwortlichen in die Wüste schicken, pensionslos.

  38. Früher musste/konnte man sich der Kirche beugen/bedienen heute der Wissenschaft. Wann finden wir den verlorenen Sohn wieder – Common Sense.

    • Moeglicherweise wollten Sie „Corona Sense“ schreiben und nicht „Common Sense“.

  39. „Neoliberale“ gibt es in allen „bürgerlichen“ Parteien; auch bei der SVP-Rennleitung.

    Dagegen sind die klassischen Ordoliberalen, die dieses Land wirtschaftlich reich gemacht haben, von der Bildfläche verschwunden. Warum?

    • Die ehemalige Bauernpartei besteht nur noch aus „Trickli-Blochern“ und „Weltwoche-Köppeln“. Alle sind globalisiert, gegen den Mittelstand, gegen die Büezer. NEO-liberal. Nur die Elite wird (noch?) unterstützt. Das Geld fliesst in die eigenen Taschen.

      Von den Liberalen und Freisinnigen sind auch nur noch die NEO-Liberalen übrig geblieben.

  40. Es braucht im Umkreis von 30 km nicht mehrere Spitäler, die die +/- die gleiche Palette anbieten. Insofern waren und sind Schliessungen richtig. Es ist nicht sinnvoll und sogar riskant, wenn heikle Eingriffe an kleinen Spitälern naturgemäss nur sehr selten durchgeführt werden. Die Medizin ist heute hochtechnoligisiert mit Robotern etc. und entsprechend teuer, deshalb müssen die Geräte eine hohe Auslastung haben. Kleinspitäler in abgelegenen Gebieten sollten nur die Notfallversorgung sicherstellen. „Jedes Täli sein Spitäli“ ist auch bei und nach Corona der falsche Weg. Intensivpflegebetten für Epidemien müssten räumlich getrennt, aber als Teil von Grossspitälern geführt werden.

  41. Klaus Stöhlker immer wieder grandios aber auch langfädig. Man kann die ganze Sache auf den Punkt bringen:
    Die Schweiz braucht die Begrenzungsinitiative, sie braucht kein Rahmenabkommen, sie braucht eine unabhängige Airline Swiss, die ihr und nicht der Dt. Lufthansa gehört, sie braucht endlich auch eine glaubwürdige Sicherheitspolitik. Der „Lender of last resort“ ist eine Bonsai-Armee, die niemals genügen kann, noch weniger als unser Gesundheits-system genügen kann. Die Schweiz braucht mehr Swissness, auch in der Landwirtschaft! Das könnten wir alles auch zur heutigen Corona-Zeit haben, wenn wir nicht zu Schengen gehören würden und jede Dummheit des Auslandes nachzuvollziegen hätten, mit Betonung auf hätten. „Switzerland first“, wie richtig liegt zumindestens diesbezüglich auch US Präsident Donald Trump mit „America first.“ Nun gehören wir auch zu diesem weltweiten Kartenhaus, das zusammenzufallen droht. „If everyone is thinking alike, nobody is really thinking“ sagten schon Benjamin Franklin und George S. Patton. Durch Erfahrung wird man klug! Die Schweiz kann nur noch klug werden und endlich lernen.

    • Wunderbar gesagt, und aber……….:

      Jetzt brauchen wir aber auch eine nationale Erbschaftssteuer, der dies finanzieren hilft.

    • Richtig….. Herr und Frau Schweizer haben jetzt die Gelegenheit dazu und können zur Urne gehen.

      Nehmen wir die Initiative an, das wäre das erste und dringendste was wir tun müssen.

    • Keine weitere Steuern und Abgaben.
      Mit noch mehr Steuern werden noch mehr staatliche Stellen geschaffen, -noch mehr Vorschriften und Gängelungen durch den sozialistischen CH-Staat.

  42. Bild: „Unglaubliche Zustände in Deutschland: Pflegekräfte klappern Baumärkte nach Schutzkleidung ab.“
    Während Stöhlker von Panik in der Schweiz und vom neuen virologischen Superstar aus Deutschland schreibt:
    „Angela Merkel hört ihn an, ebenso Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission. Drosten ist klug und visuell attraktiv“ klug und attraktiv! Ein Schelm, der vermutet, Stöhlker schreibt über sich selbst.

  43. Dieser alte Mann sollte besser schweigen, statt soviel Unsinn schreiben. Warum lebt er denn noch in der Schweiz, weil es ihm hier so schlecht geht?!Hat er dabei ev. überlegt, wieviel Schaden er als „Nichtbefugter und Nichtfachmann“ jetzt noch zusätzlich anrichtet?

  44. Stöhlker-Fake: „Ein Viertel (also 25%) der Kassenpatienten, die ihre Beiträge seit langem nicht mehr begleichen…“
    Richtig ist: Rund 6,4% der Schweizer Bevölkerung leben in einem Haushalt, der mindestens einmal die Krankenkassenprämien nicht rechtzeitig bezahlen konnte. Das ist ein bisschen weniger als ein Viertel.

    Stöhlker-Fake: „Dass es gerade die Neoliberalen sein mussten, welche die Ordoliberalen zur gleichen Zeit ablösten,….“
    Richtig ist: Ordoliberalismus ist keine Gegensatz zum, sondern Variante des Neoliberalismus. Das Neo bedeutet eben (wie das Ordo) in Abgrenzung zum klassischen Liberalismus à la Adam Smith, dass dem Staat sehr wohl eine ordnende Funktion zukommt.

    Und und und… Bitte zuerst recherchieren und dann in die Tasten hauen, nicht umgekehrt.

    • Prämienverbilligungen hinzuzählen, dann stimmt es sehr wohl.

      Das Zweite als Fake zu betiteln ist lächerlich.

  45. Er kann’s nicht lassen, der alte Löli. Munter stellt er Dinge zusammen wie FDP und 81-er Bewegung, SP-Bundesräte mit SVP-BR, farblose FDP-ler usw. Dann haut er noch den CVP-Cina, der ja sowieso nicvhts v on Journalismus verstehe, in die Pfanne. Ein deutscher Wüterich, in seinem Alter jedoch eine lächerliche Figur.
    Was soll das Geschreibse? Selbsttherapie? Trauerarbeit angesichts seiner (nur selbst so wahrgenommener) alten Wichtigkeit?

    • @man mag ihn einfach nicht

      Ich mag vor allem Deinen despektierlichen Kommentar nicht, überhaupt nicht, denn wenn irgend etwas sachliches, konstruktives dabei wäre (in Deinem unverschämten Kommentar), würde ich ihn gerne lesen. Tue ich aber nicht, weil er schlicht und ergreifend dumm, einfältig und vor allem xenophobisch ist……

      Hai capito…..!

  46. Da hat er wohl grossmehrheitlich recht. Die Wirtschaft so an die Wand zu fahren, ohne entsprechende Faktenlage und ohne Alternativen ernsthaft zu prüfen, ist skandalös. Es passt aber, da Leute wie Berset bisher in ihrem Zuständigkeitsbereich nichts erreicht haben (Gesundheitswesen), was aber niemanden mehr interessiert, während er sich als Krisenmanager und Weihnachtsmann fast täglich in Szene setzen kann, tatkräftig unterstützt vom Staatsfernsehen und vielen Nichtdenkern.

  47. Nichts wird so fest geglaubt, wie das, was am wenigsten bekannt ist.
    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  48. Heute morgen sind beim SECO total 4’751 Arbeitslose in Pflegeberufen gemeldet: https://www.job-room.ch/candidate-search

    Weshalb erzählen uns die unsrigen noch immer die Legende des Fachkräftemangels?Keine Institution braucht per sofort und auf einmal 4’751 Pfleger und ja geschenkt – nicht alle von diesen können alles, aber der eine oder andere von diesen 4’751 wird ja wohl diese interstellar-höchstkomplexe Arbeiten schon noch können – oder? Wie konnte die Schweiz eigentlich nur vor 2007 überhaupt existieren?

  49. Danke für die Recherche.
    Die ganzen „Ersparnisse“ werden jetzt verheizt.
    Haben wir nun ein Gesundheitssystem oder ein Krankheitssystem?Staatsmedien, BAG und Krankheitswesen sind etwa auf demselben Level. Die Menschen haben verlernt, wie man sich gesund hält, weil soviel Heilung versprochen wird. Klar leistet die Medizin bei der Unfallversorgung gute Arbeit, aber bei der Vorsorge…?
    Die Tessiner Behörden haben vor Kurzem noch die Fasnacht erlaubt und rufen nun den Notstand aus…so weise und umsichtig ist unsere Führung.
    Das ist auch bei der finanziellen Vorsorge so, nur wenige halten ein paar Monate (besser Jahre) durch ohne Mamma Sommaruga-Staat.
    Vieles wie nach dem Shutdown anders sein. Wir sollten die „freie“ Zeit nutzen, uns an die staatlichen und natürlichen Veränderungen anzupassen.

  50. Die Arroganz von Herrn Stölker ist grenzenlos. Er macht Aussagen zu Themen von denen er absolut keine Ahnung hat. Bitte keine dermassen unqualifizierte Kommentare mehr auf IP.
    Besten Dank!

  51. … in Einem muss ich widersprechen.
    „Weil Staat und Krankenkasse die Pharmafirmen unter Druck gesetzt haben, billiger und noch billiger zu liefern.“ Stimmt nicht. Das Monopol und die Macht der Konzerne haben dazu geführt dass sie Milliarden an Gewinn einstreichen konnten. Billiger wurde gar nix. Medikamente und Krankenkassenbeiträge sind durchschnittlich um 10 % gestiegen.

    Herr Hässig Sie machen einen hervorragenden Job!!!!

  52. Werter Herr Stöhlker, gerne lese ich jeweils Ihre Einschätzungen, aber manchmal bin ich nicht einverstanden. Nur soviel:
    1) Ja, Sie haben recht, in der Deutschschweiz liegen die Zahlen noch immer i.R. einer Grippewelle, übrigens auch in Deutschland. Und dass 8.5 Millionen Schweizer zittern ob den bisher ständigen Krisenaufrufen des Bundesrates am Radio, kann man den Menschen nicht verübeln. Gott sei Dank haben wenigstens diese stündlichen, psychologisch schädlichen Aufrufe aufgehört. Wenn eine Kritik am BR erlaubt ist, so diese, dass nicht Fachleute zur Beratung zugezogen wurden, wie z.B. die weltweit bekannte Virologie Frau Prof. Karin Molling, ehem. Direktorin am Institut für Medizinische Virologie in Zürich u. Max-Planck Institut für molekulare Genetik in Berlin. Sie hätte auch die Zusammenhänge betr. der gehäuften Todesfälle in China, Italien und Iran aufzeigen können.
    2) Unser Gesundheitswesen hat mit „neoliberal“ und „mehr Freiheit – weniger Staat“ nichts zu tun. Unser Gesundheitswesen ist trotz den irreführenden Werbeslogans des EDI im Jahre 1994 „..dämpft die Kostensteigerung mit mehr Wettbewerb..“, der in unserem Gesellschaftssystem am vollständigsten durchregulierte Bereich: hier gibt es null Wettbewerb und keinen Preise, der nicht von einem Gremium, einer Kommission oder Fachgruppe, festgelegt wird. Von Personen also die nichts produzieren, sondern denen Geld teilweise wenigstens zufliesst in dem sie nur Genehmigungen erteilen und Preise festsetzen. Kürzlich schafften es m.W. die kant. Gesundheitsdirektoren nicht einmal Höchstpreise für Hilfsmittel einzuführen. Und es sind übrigens mehr als 25% der Prämienzahler welche Prämienverbilligungen erhalten, da sie aus eigenen Mitteln diese „Steuer“ nicht aufbringen könnten, m.E. eine Schande für unser Land.
    3) Und die finanzielle Seite des momentanen Desasters ist natürlich eine völlig andere: hier führten uns Banker, Notenbanker und Wirtschaftsfachleute mit der aufgeschwatzten u. durchexerzierten Schuldenwirtschaft und MMT an die Grenzen des Ruins, an der Deutschland, folgt man Dr. Daniel Stelter, möglicherweise rascher ankommt als wir. Gott sei Dank haben wir dies – bis auf die SNB u. die extreme Hypothekarverschuldung – nicht alles mitgemacht, derart, dass wenigstens unsere Staatsfinanzen einigermassen im Lot sind. Roland Baader hat diese wahnhafte Entwicklung einst wortgewaltig in seinem Buch „totgedacht – warum Intellektuelle unsere Welt zerstören“ eindrücklich dargestellt.

  53. Nun, mit der Analyse unseres Gesundheitssystems hat er sicher recht, und der Ruck, der durch unser Gesundheitssystem gehen wird, ist notwendig. Bez. Vorbereitung auf die Pandemie liegt er total falsch, und er wird, wie immer als „geduldeter Nestbeschmutzer“, nicht müde, uns das System des Bundesrates zu erklären. Als Deutscher kann er das natürlich nicht verstehen, dafür haben wir Verständnis und auch etwas Mitleid. Das Problem ist, dass im Moment die Virologen das Sagen haben, und die Politiker auf sie hören müssen. Da sind wir gut aufgestellt, ähnlich wie Deutschland, mit der weltbesten Pharmazie und Medizinkunst. Das darf Stöhlker, der Nestbeschmutzer, gern schlechtreden. Dass die Politik der Nationalbank völlig falsch ist, das wussten wir schon vorher, und die Krise wird hier Druck auf eine Korrektur bringen. Ich denke auch, dass die Pandemie viel schwächer als befürchtet verläuft. Betrachtet man die Zahlen der Toten, selbst in Italien, liegt des Alter bei 82 Jahren und es sind alles Risikopatienten, die sowieso gestorben wären. Tragisch ist natürlich der Tod der Aerzte und des pflegenden Personals, und Italien hat leider viel zu spät reagiert. Da sind wir im Tessin natürlich mitbetroffen. Koch ist ein krisenerprobter Manager mit viel Erfahrung in Krisenprojekten in Afrika, nicht nur ein Bundesbeamter oder ein besserwissender „Berater“ wie Stöhlker. Und die Schweizer sitzen nicht ängstlich in ihrer Dreizimmerwohnung, wie Stöhlker in seiner jämmerlichen Beschreibung uns das weismachen will. Nicht zu vergessen: Das Virus ist von zwei Chinesen in Italien eingeschleppt worden. Ihre momentanen Nullzahlen und Erfolgsmeldungen sind reine Politpropaganda, und es ist zu hoffen, dass Italien diese Schmarotzer aus dem Land wirft. Stöhlker ist übrigens als „Nestbeschmutzer“ auch nur geduldet. IP gibt hier ja einem arbeitslosen PR-Schwätzer ein Forum, wo er seinen „Senf“ regelmässig verbreiten kann.Vielleicht kann sich Stöhlker bei Gilli melden, dann darf er auch dort seinen „Senf“ dazugeben.

    • „Das Virus ist von zwei Chinesen in Italien eingeschleppt worden. Ihre momentanen Nullzahlen und Erfolgsmeldungen sind reine Politpropaganda“

      Warum hat man denn keine Tests am Flughafen durchgeführt, wenn man gewusst hat woher die Viren kommen?

      „und es ist zu hoffen, dass Italien diese Schmarotzer aus dem Land wirft“

      Die Frage ist: Wer ist der Schmarotzer?

  54. Leider haben sie voll recht!
    Gewisse Politikern mit ihren Blöde Propaganda haben nach den Debakle in 2001 ( Swissair…), und Bankenpleite 2008, jetzt auch noch eine Sanitäre Blamage zu gedulden….sie sind sicher nicht verantwörtlich…à la tranmp, der jetzt, nachdem er mit seine “ beste Intelligence“ der Welt die Krise in Asien zugeschaut hat, sagt das China hätte ihnen sagen sollen…
    Solche Politikern könnte sofort zu Hause bleiben….🤣🤣🤣

  55. Wahnsinnskommentar ! Diese Klugscheisserei hilft uns wirklich
    weiter. Glaube aber kaum, dass jemals eine Strasse nach K. J.
    Stöhlker benannt wird.

  56. Ohne die Liberalen gäbe es keine Schuldenbremse, ohne die Schuldenbremse wäre dieser Staat ähnlich hoch verschuldet wie unsere Nachbarnstaaten und ohne Schuldenbremse könnten wir jetzt nicht einfach flächendeckend Kurzarbeit einführen und staatliches Geld ausgeben. Die Spitalproblematik einer einzigen Partei anzukreiden ist Fehl am Platz und ähnlich unbesonnen wie die Panikmache der Medien.

    Zurück auf die Schulbank Hr. Stöhlker.

    • „Am meisten Unterstützung erhält die Vorlage in den Kantonen Nidwalden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen mit rund 90% Jastimmen, am wenigsten im Tessin“

  57. Mich dünkt, die Politik lässt sich durch einen weltweit gleichgeschalteten, hetzerischen Medien-Tsunami zu emotionalen Entscheiden treiben und jagen, die die Menschheit am Ende zu einem bösen Erwachen (wirtschaftlich, sozial, Einschränkung von persönlichen Freiheiten, staatliche Überwachung und das Eingreifen tief in die Privatsphäre der Bürger (Handydaten/Bewegungsprofil) und vieles andere mehr) führen wird. Alle staatlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheiten werden widerspruchslos durch den unablässigen, hochgehaltenen Druck auf die Bürger von Politik und Medien legitimiert. Das Virus rafft ja nicht innert Stunden nach der Ansteckung – ohne Altersgrenze – die ganze Gesellschaft hin. Nur ein solches Virus würde in meinen Augen solch rigorose, staatliche Massnahmen rechtfertigen. Spätestens jetzt ist jedem Diktator, jedem Terrorstaat (Iran) klar, was für einen unfassbaren Schaden er mit einem, in einem Labor hergestellten, Virus anrichten und die Weltordnung lähmen und verändern kann.

  58. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Ich bin im Normalfall kein ausgesprochener Fan Ihrer Kolumne. Aber zum Glück gilt die Meinungsfreiheit noch etwas in der Schweiz und Sie tragen mit Ihren Beiträgen durchaus etwas zum gesellschaftlichen Diskurs bei. Vielen scheint das Prinzip „we agree that we disagree“ nicht mehr so geläufig zu sein und sie ergehen sich in der Folge in unsachlichen Argumenten und persönlichen Gehässigkeiten. Das ist nicht meine Lebensideologie. Aber siehe da: Bezüglich diesem Artikel bin ich in vollständiger Übereinstimmung mit Ihnen. Bravo für Ihre Argumentation! Zwei Aspekte möchte ich aber noch speziell hervorheben: Unser Gesundheitssystem und vor allem die Kosten müssen im Nachgang sehr eingehend untersucht werden. Da scheint mir doch einiges aus dem Lot geraten zu sein. Und ich finde Herr Koch macht seine Sache ganz ansprechend und im Nachhinein sind sowieso alle schlauer und hätten es besser gewusst.

  59. Welcher Sparwahn? Sowohl die Gesamtausgaben des Bundes und der Kantone als auch die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich.

    Die Schweiz hat zudem eine der höchsten Ausgabenquoten (Gesundheitskosten im Verhältnis zum BIP).

    Etwas weniger flacher Populismus würde in diesen Tagen gut tun.

  60. Es gibt nur zwei wirksame Mittel gegen diese Pandemie: Impfung oder sich von den Mitmenschen fern halten.
    Weder die Ärzte noch die Spitäler noch die Polizei noch die Bundesämter noch die Armee noch die Experten noch Milliarden können der Pandemie wirksam beikommen.
    Einzig die Gesellschaft entscheidet, wie lange und wie heftig der Virus unter uns Leid und Tod verbreiten wird.
    Es liegt an uns.

    • Mir ist jetzt nicht ganz klar, wie Impfungen mit nicht vorhandenen Impfstoffen wirken.

    • Impfung? SICHER NICHT FUER MICH!

      Es soll im Rahmen der individuellen Freiheit eines jeden einzelnen Bürgers liegen, ob er sich impfen lassen will. Ich selber werde mich keinesfalls freiwillig impfen lassen. Ich berufe mich dabei auf mein in der Verfassung verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit. Mein Vertrauen hat das korrupte, überteuerte Krankensystem leider nicht. Auf meiner Suche nach Antworten (und nach der Wahrheit) wende ich mich der Natur zu. Die belügt uns wenigstens nicht ständig.

      Übrigens, haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele Menschen in den Spitälern nicht an den eigentlichen Krankheiten sterben, weshalb sie eingeliefert wurden, sondern an deren BEHANDLUNG? Wenn das Immunsystem eines Menschen mit genügend Antibiotika und anderen Pharmazeutika geschwächt und vergiftet wird, dann stirbt er wohl am Ende, oder? Das dürfte allenfalls auch für die Behandlung dieses neuen Virus gelten.