McKinsey berät Familienbank Vontobel

Strategiehaus war 2019 für Zürcher tätigt. Das ist ein Novum: Früher war Vontobel stolz darauf, alles selbst zu erledigen.

Berater? Nicht bei uns. So hiess das lange bei der Zürcher Bank Vontobel. Schliesslich sollte man selbst am besten wissen, was richtig und nötig wäre. Wer sonst?

Letztes Jahr dann tauchten Berater von McKinsey auf. Das gab zu reden. Jetzt auch bei Vontobel, hiess es, als die Vertreter des bekannten Unternehmens intern umgingen.

McKinsey gilt als führendes Beratungsunternehmen, wenn es um die grossen Fragen geht.

Tidjane Thiam holte McKinsey für seine neue Credit Suisse, Ulrich Körner wählte die Beraterin, als er das Assetmanagement der UBS übernahm.

Aktuell ist es Philipp Rickenbacher bei der Julius Bär, der für die Neulancierung seiner Bank die Dienste der bekannten Beraterin bezieht.

Auch Migros setzt seit Jahren auf McKinsey, mit überschaubarem Erfolg.

Dem Ruf geschadet hatte das Engagement von McKinsey bei der Swissair-Gruppe. Unter „Hunter“, dem Vollgas-Projekt mit Hilfe der „Firma“, landete der Airline-Konzern hart am Boden.

Bei Vontobel wird betont, dass die Bankenchefs den strategischen Umbau von Ende 2019 mit dem Aus für die Division Investment Banking aus eigener Kraft gemeistert hätten.

„Vontobel verantwortet, entwickelte und implementierte die im Dezember kommunizierte Neuaufstellung von Vontobel komplett alleine“, sagte dazu ein Sprecher auf Anfrage.

Hingegen seien externe Berater für Anderes zum Zuge gekommen.

„In 2019 hat Vontobel punktuell verschiedene einzelne Experten von verschiedenen Unternehmen ausschliesslich für Benchmarking beziehungsweise Vergleichszwecke hinzugezogen.“

Auch Familienbank braucht McKinsey (IP)

Zu McKinsey wollte der Vontobel-Mann nichts sagen. Eine Quelle meinte im Gespräch, dass McKinsey im Hause Vontobel aktiv gewesen sei.

Der Sprecher der Bank hob hervor, dass die Bank Vontobel weiterhin aktiv bleibe in weiten Teilen des aufgehobenen Bereichs Investment Banking, so bei den Strukturierten Produkten und der Derivate-Plattform „Derinet“.

Was man nicht mehr mache sei einzig die sogenannte Sales Side, sprich Börsengänge und andere Kapitalbeschaffungen für Firmen und die damit verbundene Analysearbeit.

Im Zuge der organisatorischen Neuaufstellung kam es zu einem personellen Aderlass. Mehrere langjährige Vontobel-Manager aus dem alten Bereich von Roger Studer, der seit Dezember weg ist, sprangen von Bord – freiwillig oder erzwungen.

Auch in den zentralen Bereichen wie dem Marketing kam es zu Grossabgängen. Die Vontobel-Spitze dürfte damit versuchen, die Kosten zu reduzieren.

Kommentare

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  1. naja, ich mag mich erinnern, dass beim „you-Projekt“ anno 2001 160 Berater auf der Payroll standen. McKinsey ist sicher sehr gut im Kostensparen, von Businessaufbau/ausbau haben die aber grad gar keine Ahnung!

  2. Dank McK auf zu neuen Ufern. Wenn Unfàhige von Unfàhigen usw. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf die vielen Erfolgsmeldungen.

  3. spannend dass die Kommentare bei IP immer den Artikel als Fakt ansehen und auch so kommentiert wird. die meisten Artikel haben etwa 5-10 „if and when’s“ und beinhalten viele Annahmen. Die Kommentarschreiber – ohne weitere Reflexion – arbeiten sich dann mit voller Energie daran ab. Das ist auch ein bisschen fies von Lukas dass er Euch soviel Arbeit macht.

    • Witziger, inspirierender Kommentar. Jedoch – wie Sie es bezeichnen – ohne weitere Reflexion ist kein Mensch der Kommunikation fähig. Ob hässig, wütend, positiv oder wie auch immer.

    • Meist sind sie Fakt, aber er muss natürlich stets im Konjunktiv arbeiten, sonst hagelt es Klagen gegen IP, solange bei den Firmen (noch) keine Missgeschicke passiert sind.
      Meist sind die Quellen übrigens Insider, welche im Geschäft keinen Mux machen dürfen, weil sie sonst ihre Stelle verlieren. Ich vertraue den Insidern mehr, als den Führungs-Bücklingen, denn sie sind glaubhafter und stehen zur Sache (was die meisten Menschen bei ihren Führungskräften heute vermissen). Das ist der einfache Grund.

  4. McKinsey als führendes Beratungsunternehmen zu bezeichnen, zeugt von Unwissen. Das ist eine Verhöhnung der zahlreichen und rechtschaffenen Berater, die wir in der CH haben. Amerikanisch durchtränkte sog. Beratungsunternehmen sind nicht mehr up-to-date und ihr Geld definitiv nicht wert. Vonti wird doppelt bezahlen (müssen).

    • Hat nicht diese Firma damals der CS die Winterthur angedreht, oder war es PWC?

  5. McK ist ja dem Coronavirus nicht unähnlich: sehr infektiös, einige unvorhersehbare Spätfolgen, und viele nutzen es gerne für eigene Interessen.

  6. Wer vom daily business keine Ahnung hat, sollte den Hut nehmen und keine Berater.
    Und wenn nicht möglich, dann keine Inzucht- Vereine.

    • Vonti ist ein a Inzuchtverein… All diese NDR mit wenig Ahnung oben, gegen den Rest ganz unten.
      McK werden darum kaum die Anwesenheitszeizen und Screen-Activity der MDR-Smart-Clients bemessen, denn die sind kaum die Hälfte der unteren Sklaven. Somit kostet ein MDR rund 10x mehr, als ein Sachbearbeiter.
      … Es wäre die beste Bank, würden sie mich als Berater nehmen.
      Aber das geht nicht, weil danach ei Drittel der lahmen MDRs fehlen würde.

  7. Immer dasselbe Szenario:
    Der wahrscheinlich nicht beste aber eben „Mächtigste“ des
    bereits schleudernden Karrens darf McK beauftragen; dies
    in der irrigen Hoffnung, schlussendlich Retter vor dem
    drohenden Debakel zu sein.
    Resultat: enorme Kosten für die McK-„Beratung“ – und der
    angeschlagene Karren stolpert weiter ……

  8. McKinsey Switzerland
    We help organizations make distinctive and lasting changes to their performance.

    Yes Switzerland is Greta as the world ;-)))) you know

  9. Wenn ich bedenke, dass Thomas Knecht, damaliger ceo von McK Schweiz, jetzt seine eigenen Mitarbeiter bei Knecht Reisen entlassen muss. Darin hatte er ja grosse Erfahrung.
    :))) McK kann man sich sparen. Ich mache das für den halben Preise und ebenso effizient. Danach sind die unerwünschten weg.

  10. Tja, vielleicht hätte man den Seniors von NLR nicht doppelte und dreifache Jahresaläre im Bonus zusprechen sollen.
    Einfallslos dafür beim Fussvolk sparen, ist keine Strategie, sondern ein Versagen.

  11. Lieber Herr Xeno, wie wäre es wenn Ihr Friseur McKinsey engagieren würde!
    Ein Mehrwert wäre garantiert.

  12. Komisch, die Kommentare waren vor 12 Monaten viel positiver zu VT…
    … Ob dies dem Board of Direktors auch aufgefallen ist?

  13. Lieber Herr Doennerle, sind sie McK-Berater. Ihr Vorgehen lässt das vermuten. Nicht die wirklichen Probleme erkennen, sondern den Überbringer der schlechten News verunglimpfen. Nein, entlassen können sie LH nicht, also ist ihr Vorstosse ziemlich unfruchtbar und sie haben einmal mehr teure Beraterstunden für nichts verbraten…

    • Etwa als die „Youbank“ Internet an missgeboren wurde, wo (SVP) Hans Geiger noch im Board vertreten war???
      Kostete bloss 500 Mio., mit dem Private Equity Vehikel, wenn ich mich recht erinnere.

    • Nein, das waren die Top Berater von PWC, die sich die Yacht und den Heli auf den Bahamas mieteten, weil man die Team Meetings dort veranstaltete .. ist ja auch schöner, als im langweiligem ZH.

  14. Das Mc-Erscheinungsbild :

    – total abgehoben
    – mehr Schein als Sein
    – Totengräber der höchsten Honorarklasse
    – habe Fertig : Kunde pleite
    – bei Anruf ist Niedergang garantiert.

    Vontobel : Instobel 😳😳😳😳

  15. (Ex)McKinseys als Berater oder im Management = kiss of death. Die Horrorstory sollte mittlerweile jeder verantwortungsvolle VR kennen…
    Man schaue sich nur Migros, Comparis, Allianz etcetc an.
    Vontobel und Post sind die nächsten Absahnplätze für diese Gemeinschaft.

  16. Ich habe zwei Mal in verschiedenen Unternehmen (Bank und Versicherung) Mc Kinsey
    erlebt. Es hat in beiden Unternehmen Unruhe im Personal (Verunsicherung) und Rückstände in der Verarbeitung gegeben. Eine Erkenntnis habe ich für mich herausnehmen können. Das der Mensch neu nicht im Mittelpunkt ist, sondern das der Mensch das Mittel ist, Punkt. Somit wurde meine Führungsaufgabe durch die Seelsorge noch grösser!!

  17. kein Wunder, der RM-Bulgare kommt morgens mit Ferrari um 09:30, die RM Frau (S.B. / Russen-Desk) beginnt um 10:00, der IT-Chef mit M5 fährt ein um 09:00 ect… während im Maschinenraum alle schon am schwitzen sind, um 07:30-
    McK wird sagen, die Galeeren-Ruderer können schneller rudern, mit 15% weniger Sklaven. Schiff wird dann nach Adam Riese ganz sicher noch schneller werden (im absaufen 😉 .

    • 10 Uhr Arbeitsbeginn würde ja noch gehen, dass sie aber z.B im US-Desk schon Montags um 4 Uhr zum Saufen anfangen und dies auf corporate card und in den Büroräumen, empfinde ich als viel bedenklicher. Im Russendesk kommen die einen Blondienen schon gar nicht mehr täglich zur Arbeit, der Chef schaut ja zu…. da sind die jährlich neu geleasten BMWs halb so schlimm.

    • Osteuropa-Desk eröffnet die Märkte nach Vontobel eben etwas später, darum heisst es wohl „Morgenland, wo die Sonne (früher) aufgeht“.

  18. So sieht die Fachkompetenz des Managements aus. Man hole überbezahlte Berater und gesellt diese zu überbezahlten Bankern.

  19. Nun, wenn die Bruchbudenfirma Mc Kinsey reingeholt wird, dann weiss man, dass die Manager aus dem letzten Loch pfeifen. Mc Kinsey hat überall nur Schrott produziert, dies wird auch hier der Fall sein. Es lassen grüssen: Swissair, CS und viele mehr.

  20. McKinsey/Vontobel – Glück oder Pech?
    Für McKinsey: Glück – den lukrativen Auftrag haben.
    Für Aktionäre & Mitarbeiter: Pech – dass McKinsey soviel Glück hat.

  21. Wir hatten einmal McKinsey im Haus. Die waren so verzweifelt am Ende, dass sie als Verbesserung Stockwerkdrucker in einer Anwaltskanzlei vorschlugen! Die Herren kosteten täglich über CHF 1000 und die Umstellung wäre auch noch über CHF 20000 gewesen. Dazu schlugen sie auch noch die Firma vor die den Druckeraustausch vornehmen sollte (ein Schelm wer..). Stockwerkdrucker mit sensiblen Daten, wo Kunden ein und ausgehen. Aber ja doch. Ich frage mich ernsthaft, wie dumm oder verzweifelt diese Manager sein müssen, wenn sie McKinsey engagieren.

    • Wenn Sie CHF 1‘000 am Tag für die Leute bezahlten, dann haben Sie sich entweder im Namen getäuscht oder von der wahren McK eine falsche Rechnung erhalten. McKinsey beschäftigt keine Mitarbeiter, für die ein Tagessatz von nur 1k verrechnet wird.

    • Na ja eine Anwaltskanzlei, die sich McKinsey ins Haus holt, muss auch ganz schön verzweifelt sein.
      Kein Wunder kommt da nichts gescheiteres raus als Stockwerkdrucker. Irgendein „Resultat“ müssen die ja vorschlagen, diese bedauernswerten McKinsey Berater, die so einen Schwachsinnsauftrag fassen.
      Da wollte sich doch ein führungsschwacher Manager einfach wieder mal absichern und hat dafür McK ins Haus geholt. Soll ja des öfteren vorkommen.
      Ich hatte auch mal so einen Schwächling von Chef, der hat sich für jeden Blödsinn von Ihren Anwaltskollegen von L&S rückversichert. Die kosteten bis zu 800 pro Stunde für nichts und wieder nichts…

  22. Wer McKinsey engagiert ist kurz vor dem Ende und es offenbart Unwissenheit und Kompetenzlosigkeit im Management.

  23. Bei der Swiss Life gehen seit über 20 Jahren McKinsey ein und aus. Die Folge, eine sinnlose Reorganisation (inkl. Outsourcing) folgt der anderen. Ü50 und langjährige Mitarbeiter wurden/werden entlassen oder gegen Nordlichter ausgetauscht. Die CEOs wurden alle paar Jahre ausgetauscht und bei der IT herrscht nach wie vor Chaos und die Kosten schnellten in die Höhe. Goldene Fallschirme wurden grosszügig in der Chefetage verteilt (Schweigen erkauft?). McKinsey ist Segen für die Manager und Fluch für die Mitarbeiter. Wer McKinsey sich ins Haus holt, der fährt sein Unternehmen bewusst an die „Wand“.

  24. Will man eine Rechtfertigung, dann holt man die McKs. Copy – Paste und man erhält das Fazit, das man im Vorfeld bereits weiss und kommuniziert hat. Teure Angelegenheit! Auch die kochen nur mit Wasser, die Zutaten holen sie sich sowieso bei ihren Kunden. Lasst sie bluten und wir sind die grössten. sorry aber mit dieser Firma kann nichts Gutes kommen. Die Geschichte hat’s gezeigt. Denken die Leute nicht mehr? Haben sie kein Gefühl für den Markt und die Kunden? Unternehmer sind draussen im Feld und nicht im Elfenbeinturm. Schade, schade. Swiss Banking ade.

    • nein, sie sind nur alles „Verwalter“, keine Unternehmer, welche Risiken tragen. Wer sich am besten duckt, überlebt am längsten, siehe (Google) HR-Tante und der (shake hands, be friends) Legal-Counselor.
      Wer sich zuerst bewegt, könnte erschossen werden, so scheint das Motto der obersten Manager. Ohne Bewegung steht man still, dann muss man teure Mackies holen-

  25. Lieber Herr Staub, wenn Sie wirklich Kosten einsparen wollen, sollten Sie vielleicht einmal eine Reduktion Ihrer eigenen, überaus grosszügigen, Bezüge und die Ihrer Management-Kollegen in Betracht ziehen. Im Maschinenraum verfestigt sich nämlich zunehmend der Eindruck, dass Ihre immer wieder gerne zitierte Kostensensivität zur Hauptsache von der Belegschaft getragen werden soll. Sie und Ihrer Kollegen halten sich hingegen vornehm zurück. Darüber sollten Sie sich auch einmal mit Ihren externen Beratern austauschen. Was denken Sie?

    • Was faellt Ihnen ein, mich wegen meines Salärs zu kritisieren? Sie haben ja keine Ahnung, wie aufreibend und mental schwierig es ist, all diesen Mitarbeitern im Maschinenraum Privilegen zu streichen und sogar noch einige davon zu entlassen. Um diese schwierigen, ja fast unmöglich Arbeit unbeschadet zu bewältigen, gibt es nur eine Lösung. Mehr Geld, Geld, Geld. Dies garantiert mir einen ruhigen und gesunden Schlaf. Dies haben mir gegenüber übrigens alle meine Management Kollegen bestätigt. Sie haben ja keine Ahnung, welchen Druck wir aushalten müssen.

    • Was faellt Ihnen ein, mich wegen meines Salärs zu kritisieren? Sie haben ja keine Ahnung, wie aufreibend und mental schwierig es ist, all diesen Mitarbeitern im Maschinenraum Privilegen zu streichen und sogar noch einige davon zu entlassen. Um diese schwierigen, ja fast unmöglich Arbeit unbeschadet zu bewältigen, gibt es nur eine Lösung. Mehr Geld, Geld, Geld. Dies garantiert mir einen ruhigen und gesunden Schlaf. Dies haben mir gegenüber übrigens alle meine Management Kollegen bestätigt. Sie haben ja keine Ahnung, welchen Druck wir aushalten müssen.

    • It’s true you must prepare for everything in this world. You not take advantage to others. Please don’t denied my present to this reply of mine and i think it will solve the entire issue if all us will admit our wrong doing to others what we done and harm others. There always the presence of almighty GOD.

  26. McKinsey lullt die Familie in eine Downsize-Steategie ein. Ziel eine stinklangweilige CH-Privatbank wieder zu werden. Man soll sich begnügen, mit kleinern Gewinnen, risikoarm. Jedes Jahr einen kleinere Dividende genügt für die Familie Vontobel. Dafür gut schlafen. McKinsey Leute verfügen über viel theoretisches Wissen, aber sonst brillieren die Leute da nicht, vor allem nehmen die das ganz Leben keine aktive Position. Schade ist, dass gerade heute händeringend, seitens Investoren nach Investitionsmöglichkeiten gesucht wird. ALTERNATIVE zu den Mainstream Anlagen sind gesucht, und da gab es verdammt gute Leute, die Vontobel noch mehr von der Konkurrenz hätte abgrenzen hätte können. Aber eben McKinsey treibt das politische Spiel, Vontobel downsizen, somit zieht sie den Dorn im Auge der Konkurrenz. Vontobel wird zu einer lahmen Ente mutieren.
    Gewollt von McKinsey, der Vontobelfamilie und wen freuts, die Häuser die eine Produktemachinerie haben!

  27. Keine Ahnung, von wem sich unser CEO beraten lässt. Klar ist, dass sich ziemlich viele Kolleginnen und Kollegen vom Management verschaukelt fühlen. Oben wird geklotzt und nach unten wird getreten. Ich bin von Zeno Staub nur noch noch enttäuscht und weiss mich dabei in zahlreicher Gesellschaft.

    • Wie Helmut Schmidt sagte: ‚Einer der Schachpunkte der blobalen Wirtschaft ist das Fehlen einer Verhaltenskontrolle für Finanzmanager. Man kann die Menschen in drei Gruppen einteilen: In der ersten befinden sich Menschen wie Sie und ich. Vielleicht haben wir einmal, als wir Jungen waren, einen Apfel vom Nachbarsbaum geklaut, oder wir haben mal einen Schokoriegeln in einem Supermarkt mitgehen lassen, ohne zu bezahlen. Die zweite Gruppe ist klein und besteht aus Kriminellen. Und dann haen wir als Drittes die Investmentbanker – inklusive aller Händler und Vertragsgestalter. Sie geben sich verschiedene Namen, aber sie sind alle gleich.“

      Das Motto dieser Leute ist einfach: I am the best, fuck the rest!

  28. 2019 hat Vontobel, wie im Erguss von lh geschrieben, einzelne Experten von verschiedenen Unternehmungen beigezogen. Dies genuegt lh, eine seiner boshaften, gesuchten Lueckenfuellerartikel ueber das ehrenwerte Institut abzusondern. Wie auch vermehrt andere Leser von IP gemerkt haben, ist lh total von der Rolle und hat dringend, im besten Fall, Ferien oder aber ein Sanatorium noetig, um sein inneres Gleichgewicht wieder herstellen zu lassen. Befuerchte jedoch, dass die bereits zu spaet ist!

    • Du solltest Dir aber auch dringend eine Auszeit gönnen, mein Bester. Deine undifferenzierte Sicht auf die ehrenwerte Bank Vontobel – die Causa Hoeness lässt grüssen – scheint doch recht vernebelt.

  29. Ja heiliger Bimbam, wenn die hochbezahlen Bankmanager nicht ihr Geschäft verstehen wer dann? Und wo hat McKinsey je schon was zum durchstarten verholfen. Selbst ex
    McKinsey wie TT , Mühlemann, Brugisser, Wellauer sind alle als CEO gescheitert.
    Mich würde interessieren wer beim Bund Masken und Ethanol nicht eingekauft hat resp abgestossen, dies war sicherlich auch von einem der auf Effizienz getrimmter gewesen, wo dies nur als totes Kapital sah. Den heute kriegt man ja alles und jederzeit! Mit ausnahmen in Corona Zeiten. Klar Corona steht nicht im HSG Lehrbuch! So ist im nu die Ersparnisse der letzten Jahre auf einen Chlapf wider weg. Bravo

  30. Gibt es erfolgreiche Unternehmen, die mit McKinsey zusammenarbeiten? Mir ist keines bekannt. Die im Artikel genannten Unternehmen sind alles Banken. Einige befinden sich am Aktienmarkt seit vielen Jahren im stetigen Sinkflug und verfügen in der CH-Bevölkerung bekanntlich über einen sehr schlechten Ruf.

    • Ich bin kein Freund von Managern und Eigentümern die Consultants brauchen um die Firma zukunftsfähig zu halten, das sind Pfeifen und die sollen gehen, respektive verkaufen.
      Aber: fairerweise muss festgehalten werden, dass bei Consultanteinsätzen meist nur die fehlgeschlagenen an die Öffentlichkeit kommen. Wenns nochmal geklappt hat, sind natürlich die Manager die Stars. Somit dürfte es – meiner Meinung nach, ich habe keine Beweise – doch einige erfolgreiche Einsätze gegeben haben. Aber ob diese auch rentierten in Anbetracht der goldigen Slides steht auf einen anderen Blatt…..

  31. „Meine Damen und Herren!

    Bevor wir uns zurückziehen und das Bankhaus verkaufen, haben wir uns entschlossen, diesen Weg mit McKinsey in den kommenden Monaten tief-schürfend zu analysieren.

    Ihr Verwaltungsrat.“

    • Genau! Und dazu werden diskret die Daten der „internen Analyse“ an potentielle Käufer und auch an Konkurrenten weitergeleitet.
      Diese Beratung läuft dann unter „Market Insights“, „Market Analysis“ etc.
      Wie kann man nur so blöd sein und interne Daten an Consultants weiterzugeben, respektive diese durch Consultants erheben zu lassen? Woher meint ihr kommen die Daten für Konkurrenzanalysen? Und zwar viel mehr als im jeweiligen Jahresbericht steht.

  32. Hatte auch einmal so einen McK-Joggel im Büro! Sagte ihm, er solle sofort meine Arbeit machen oder verschwinden. Der ging sofort, aber mein Vertrauen in die Firma war auch weg!

  33. Es tummeln sich schon etliche IT-Berater seit Jahren bei VT, sonst hätte die noble Garde nicht solch eine Infrastruktur auf die Welt bringen können. Kostenersparnis imdaily business ja, aber Kostenaufbau bei den Beratungen = Null Ersparnis.

  34. Wenn das Management McKinsey holt, gesteht es die intellektuelle ‘Bankrotterklärung’ ein. Diese Beratungsfirma hinterlässt nur Ruinen. Nota bene, wie sieht die CS aus, wie das AM bei UBS und von JB reden wir lieber schon gar nicht. Ausser Spesen nichts gewesen!

  35. Schlechtes Zeichen; wenn die Mc’s kommen ist das ein Zeichen, dass man mit dem Latein am Ende ist. Die werden mit saftigen Honorargebühren nochmals kräftig ab-
    gezockt und wenn dann die Kasse leer ist RIP. Schade um dieses ehemals gute
    Traditionshaus.

  36. Dann gehts mit Vontobel steil bergab wie bei allen, wo diese nichtsnutzigen Siontologen ihre dreckigen Finger drin hatten oder haben: Swissair, Bührle, CS, Bär, Migros, Post, Versicherungen und viele andere mehr.

    • Verständnisfrage: sind Siontologen Fans vom FC Sion? Bitte um Klarstellung.

    • @Watschen Constantin

      er meinte Sinologen….. kam mir auch chinesisch vor

  37. McKinsey neu auch bei Vontobel. Im Namen aller Leerverkäufer;
    danke für den Hinweis, wir haben einen neuen Favoriten.

    • Wir sind ein Hedge-Funds und haben bei 69,85 short verkauft, expire, wenn 2te Welle mit mutiertem Covid-20/21 kommt 👍😜🤔😲.
      Zeno, Friz, Schubi und Caröttli, we wish you good luck.
      Best regs,
      Shortie(s)