Wir schaffen das: Aus der Super-Schweiz wird die Chaos-Schweiz

Versagen des Gesundheitsamts ist Symbol für Politik der C-Klasse. Wohlhabend nähern wir uns europäischem Normalzustand.

Was Pascal Strupler, der Noch-Chef des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sich leistet, ist ein Hohn auf alles, was einst einen eidgenössischen Spitzenbeamten ausmachte: Professionalität, korrekte Amts- und Mitarbeiterführung, ein ruhiger und sicherer Auftritt nach innen und aussen.

Strupler, ein Walliser, ist mehr denn je eine „loose cannon“, die jeden Augenblick explodieren kann. Wenn er jetzt persönlich den Versuch macht, die jahrelangen und seit Monaten sich verschlimmernden Fehlleistungen seines Amtes zu korrigieren, wird alles nur noch schlimmer. Fehler auf Fehler lösen sich ab.

Strupler ist ein Karrieregeschöpf von alt Bundesrat Pascal Couchepin, auch ein Walliser, der während seiner Amtszeit bis heute als trickreicher „Mischler“, keine Parteigrenzen kennend, aufgefallen ist.

Bundesrat Alain Berset, alarmiert durch die Strupler’schen Eskapaden und um seinen eigenen Ruf als Gesundheitsminister fürchtend, musste vor die SRF-Kameras eilen, um seinen Chaos-Beamten das Vertrauen auszusprechen.

Schlimmer kann es nicht kommen, denn die zweite Corona-Welle ist im Anlaufen. Ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung. Das Schweizer Volk ist in höchstem Masse verunsichert, wie es sich verhalten soll.

Kein Wunder, denn jetzt machen auch die Gesundheitsdirektoren der Kantone, Zürich allen voran, was sie wollen. Der positive Föderalismus ist im Begriff, zu einem negativen Föderalismus zu werden.

In der ersten Corona-Welle hatten wir mehr Glück als Verstand. 2’000 meist alte Menschen mussten in Heimen und Spitälern sterben. Zehntausende erkrankten.

Die Behörden agierten unter medialem Druck hysterisch. Kein Wunder: Es fehlte an allem, vor allem an Lungenfachärzten, welche die Beatmungen professioneller als die Virologen hätten begleiten können.

Weiter fehlte es an Material, weil die Bundesämter Masken und andere Schutzmaterialen heimlich horteten. Wohl deshalb, weil es im extremen Ernstfall ausschliesslich für die Mitglieder der Bundes- und kantonalen Verwaltungen vorgesehen war.

Diese Staatsdiener dienten mehr sich selbst als den sie mit ihren Steuern bezahlenden Staatsbürgern.

Die Informationspraxis des BAG war mehr als miserabel, sie war untauglich. Dies, obwohl das BAG jährlich Millionen Franken für PR-Kampagnen ausgibt, die meist auch keine Ergebnisse bringen.

Keine Kommission hat sich dieses Dauerskandals bisher angenommen. Es könnte sich herausstellen, dass in den Räten die professionellen Fähigkeiten keine Spur besser sind.

Was sagen diese Vorgänge aus?

Das Bundesamt für Gesundheit hat seine operative Unfähigkeit in einer Zeit höchster Not bewiesen.

Das Bundesamt für Verkehr baut in höchstmöglichem Tempo, also alles andere als schnell, Strassen und Tunnels aus, damit die Verkehrslawine, die man seit vierzig Jahren kommen sah, gebändigt wird.

Das Militärdepartement will gleichzeitig neue Flugzeuge und neues Flugabwehrgerät bestellen. Jeder weiss, dass die Schweiz ohne die NATO nicht verteidigungsfähig ist. Bei jedem Start eines Militärflugzeugs muss ein US-Offizier den Zündschlüssel für die Elektronik bedienen, denn kein Pilot hat darauf Zugriff.

Unsere Aussenpolitik liegt in Scherben, denn wir haben nicht einmal eine EU-Politik.

Unsere Wirtschaftspolitik wird von den grossen Konzernen und Banken weitgehend selbständig betrieben. Bund und Kantone müssen einfach die Wege putzen.

In der Fachsprache heisst dies: gute Rahmenbedingungen schaffen. Wer hat Bundesrat Parmelin, unseren Wirtschaftsminister, zuletzt gesehen und gehört? Er hat seit dem ersten Tag in Bern Sendepause und dient höchstens als Vermittler von Subventionen für seine Freunde im Weinbau.

Soll ich weiterfahren? Ich will nicht gesteinigt werden.

Vom Bundesrat ist wenig zu erwarten. Die grossen Schweizer Medien, die SRG allen voran, laufen wie Hündchen ihren Ministern voran, laut bellend. Vielleicht fällt demnächst ein neuer PR-Job für sie ab.

Der neue Präsident der stärksten Schweizer Partei, der SVP, heisst Marco Chiesa. Er war Direktor eines Altersheims im Tessin und ist seit kurzem arbeitslos. Sein Deutsch ist noch schlechter als jenes von Fulvio Pelli, der einmal die FDP retten wollte, indem er sie „freisinnig-liberal“ nannte.

Petra Gössi, Präsidentin der FDP. Die Liberalen, ist rein am Tagesgeschäft orientiert. Wer kennt ihre politische Perspektive?

Gerhard Pfister, vor dem Scheitern stehender CVP-Präsident, will sich mit der BDP eine 2-Prozent-Partei anlachen, um vor seinem Rücktritt das Gesicht zu wahren. Dazu will er das „C“ abwerfen, um Flughöhe zu gewinnen. Sein Ziel ist „die Mitte“. Das ist dort, wo ausser einer Links-rechts-Wackelei nichts zu finden ist.

SP, Grüne und Grünliberale stützen sich mehr denn je auf politische Hasardeure, die meist ohne wirtschaftliche und unternehmerische Erfahrung an die Fleischtöpfe Berns kommen wollen.

In den grossen Schweizer Städten haben sie dies schon erreicht. Sie sind eine Allianz mit den Konzernen und Banken eingegangen: weniger Steuern gegen politische Handlungsfreiheit.

Wie alle täglich sehen können: Wir schaffen es. Aus der Super-Schweiz des 20. Jahrhunderts, die ein Weltmodell für Erfolg war, wird zusehends eine Chaos-Schweiz des 21. Jahrhunderts.

Immer noch wohlhabend, nähern wir uns dem europäischen Normalzustand. Den Skandinaviern, Holländern und Belgiern, den Bayern, Badenern, Württembergern geht es mindestens so gut wie uns in der deutschen Schweiz.

In der Westschweiz und im Tessin sind es ohnehin die Ausländer, die das Geld haben. Die Brosamen von ihren Tischen fallen ab für Ärzte, Anwälte, Treuhänder und Immobilien-Spekulanten, die der alten Regel „No money, no Swiss“ olgen.

Die kommenden Herbst-Abstimmungen werden zeigen, ob das Schweizer Stimmvolk sich, wie vor 90 Jahren, als Igel nach aussen abschliessen oder der Welt öffnen möchte.

Ich gehe keine Wette ein. Letztlich wird es einen Kampf um jeden Franken geben, denn bei vielen ist er schon knapp geworden.

Wer am vollen Fleischtopf sitzt, sucht keine Mitesser.

Kommentare

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  1. Nur wer ein absoluter Dummkopf ist oder egoistisch nicht an die Lebenssituation kommender Generationen denkt, kann die absurde Zuwanderungspolitik verblendeter Wirtschaftsleute und Magistraten akzeptieren.

    Die „Germanisierung“ lebenswichtiger Bereiche im Lande, bis hin in hoch angesiedelte Staatsstellen, in den Unis und den Medien ist weit fortgeschritten. Dabei ist der Zuzug von Deutschen noch einigermassen verkraftbar, kommen diese doch aus einem ähnlichen Kultur-Raum.

    Zu Bedenken gibt allerdings, dass sich Umgangsformen und Ton durch diese nördliche Immigration bereits nicht unbedingt zum Besseren verändert haben.
    Kaltschnäuzigkeit, Kasernenstil und Ellbogenpolitik haben Einzug gehalten.

    Man ist geneigt dies – wie auch die recht unangenehmen Seilschaften – zu verzeihen, von wegen Fleiss und Tüchtigkeit dieser Zuwanderer, welche das Sozialsystem selten belasten.
    Aber langsam haben sehr, sehr viele die Nase voll !

    Noch wesentlich bedenklicher ist die Immigration aus total fremden Kulturen, die still und leise vor allem über die Romandie einsickert.
    Diese ist für muslimische Nordafrikaner, Kosovaren, Bosnier und auch Menschen aus dem tieferen Afrika, eine der bevorzugtesten Ziel- Destinationen.
    Weitum kennt man das erstklassige Sozialnetz der Schweiz und die lockere Einbürgerungspolitik in gewissen Kantonen.

    Im Zeichen einer aus heutiger Sicht unmoralischen Kolonialpolitik der Väter besteht in Frankreich, im UK und in Deutschland eine gewisse ethische Verpflichtung zu Aufnahme dieser Auswanderer. Solches trifft für die Schweiz nur in minimalstem Ausmass zu. Die Immigration dieser Populationen mit EU-Pässen kann gestoppt werden. Also: Bitte keine Freizügigkeit aus der EU!

  2. Was bin ich froh, dass in unseren Verwaltungen nur relative wenige Dummschwätzer, Windfahnen, Besser- bzw. Alleswisser, narzistisch und anders beeinträchtigte, infame, rücksichtlose Populisten und Demagogen arbeiten!

    Es reicht, wenn uns zugelaufene und mental nie angekommene Leute in Publikationen wie IP ständig erklären wollen, was in unserem – nein nicht ihrem – Heimatland doch alles falsch laufe.

  3. was quasselt den der Alte wieder von C-Schweiz, A-Schweiz, B-Schweiz, naja. Erwähnen sollt er doch mal P-Schweiz wie Papierli-Schweizer zu denen er für immer gehört.

    • Geri, wenn nur lange genug zurückgeschaut wird, dann waren deine Vorfahren auch mal Papierli-Schweizer.
      Dummheit vermehrt sich bekanntlich ja bestens.

    • @GeriatrieGeri, drumm sind wir doch froh das Du nicht weit vom Stamm geflogen bist, nicht meine Liebe vo Züri11?

  4. In den grossen Staädten Zürich, Genf, Lausanne, Basel aber auch in Dietikon, Uster, Kloten, Schlieren usw.sieht man nicht mehr viele Schweizer dafür alle anderen Nationen dieser Welt. Natürlich hat das die Schweiz verändert, aus meiner Sicht allerdings nicht zum positiven. Ja wir nähern uns mit grossen Schritten dem ganz normalen europäischen Durchschnitt und müssen aufpassen, dass wir nicht noch massiv unter diesen Durchschnitt fallen in Zukunft. Die Schweiz hat z.B. inzwischen wie die meisten anderen Länder auch einen völlig aufgeblähten Staatsaparat (sie BAG mit 600 Mitarbeitern und bringen doch nichts zustande)

    • Und Du kennst also auch von jedem Einzelnen, ob er einen schweizer Pass hat oder nicht ? Vorallem – wie kann es sein, das Du die Einwohner von Zürich, Genf, Lausanne, Basel aber auch in Dietikon, Uster, Kloten, Schlieren so genau kennst ?

  5. Wir sind doch schon jetzt auf oder sogar unter Zentral-EU Niveau.(Bitte genau lesen: Zentral-EU)

    Hier einige Beispiele:
    Abnehmende Qualität im Service-Bereich bei gleichbleibenden Preisen.
    Kleinere Portionen und Abfüllmengen bei gleichen Preisen (z.B. gewisse Grossverteiler).
    Anstatt 0,75l Flaschen werden schleichend 0,7l-Flaschen verwendet; dies bei gleichen Endpreisen (z.B. gewisse Winzer in der Lavaux und im Wallis).
    Keine Möglichkeit der Rückgängigmachung eines online Kaufs innert 14 Tagen (gemäss EU-Standard).
    Keine Möglichkeit zur Sammelklage bei Finanzbetrug und ähnlichem (gemäss EU-Standard).
    Wenn Swissmade zu 51% werden 100%-Preise von hier gezockt (mit der Begründung wegen Lohnniveau und BVG (z.B. im Gastro-Bereich).

    Progressionswirksamer Eigenmietwert ist einkommenssteuerwirksam als weltweites Unikat.
    Unaufhaltsam steigende Krankenkassenprämien, die hier selbst bezahlt werden (im Gegensatz zur EU).

    Daher: die einstige CH-Qualität ist vorbei. Dagegen die Preise gleich oder jetzt sogar höher (direkt und indirekt über geringere Menge und Qualität).

    Bauwirtschaft und andere: Arbeitskräfte und Rohmaterial teilweise aus EU-importiert. Verrechnet werden zu 100% Schweizer Preise. Wer sackt Differenz ein??
    Ist das ein Zukunftsmodell???

    Die Liste kann weitergeführt werden. Interessant wäre es, die mittelständische Lebensqualität im Vergleich zu messen unter Einbezug lokaler Kosten- und Einkommensniveaus.
    Bleibt dem Schweizer Mittelständler wirklich prozentual mehr am Ende des Monats als z.B. dem Deutschen aus BW oder FRA?

    Was meinen unsere Parteien dazu, die sich ständigauf den „gesunden“ Mittelstand berufen?

    • @Vergleiche sind kein Tabu mehr

      Nirgendwo in Europa müssen sich die Versicherten mehr an den Gesundheitskosten beteiligen als in der Schweiz.

      „Bleibt dem Schweizer Mittelständler wirklich prozentual mehr am Ende des Monats als z.B. dem Deutschen aus BW oder FRA?“

      Nein! Wir sind voll in der Abbauphase eines verfehlten Systems. Beispiel aus volkswirtschaftlicher Sicht: Was geschieht wirklich, wenn der Rentner sein angespartes Kapital abruft? Die Pensionskassenrenten in der 2. Säule mindern zum Zeitpunkt der Auszahlung das verfügbare Volkseinkommen! Das sollte jedem mündigen Bürger einleuchtend sein, sobald er sich mit realen Wirtschaftsgrössen auseinandersetzt. RentnerInnen produzieren keine Güter oder Dienstleistungen mehr. Die Produktionsmenge kann aber nur einmal konsumiert werden. Wer durch frühere, monatliche Einzahlungen in ein Versicherungssystem Ansprüche erworben hat, bekommt dafür später etwas, was sonst an andere verteilt werden könnte. Das hat zur Folge, dass die Kapazitätsauslastung und die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft sinken. Und die Liste der Kollateralschäden ist endlos….sehen Sie wo der Hund begraben liegt? Den organisierten Wirtschaftsinteressen, der Finanzindustrie, den Banken und Versicherungen ist es gelungen, mit einer professionellen Strategie das Nachdenken über die Frage des ökonomischen Daseins vollkommen zu bestimmen.

    • Und noch zu erwähnen: Wir sitzen seit Jahrzehnten auf einem Butterberg und was tut man?: Man erhöht die Butterpreise……

  6. Am 10.5. schrieb Stöhlker: „Da ich selbst nie an eine „Erste Welle“ geglaubt habe (die Spitäler blieben von Anfang an leer und müssen nun von den Kantonen mit Hunderten von Millionen Franken saniert werden), glaube ich auch nicht an eine zweite Welle nach der Sommerpause.“
    Heute glaubt er sowohl an die erste wie auch an die zweite Welle.
    Ein bemerkenswerter Glaubenumschwung in kurzer Zeit, den Herr Stöhlker da durchmachen musste! Aber vielleicht hat er’s ja nicht mal gemerkt!

  7. Die Fehlleistungen des BAG begannen schon mit dem Maskendebakel. Jedem Erstklässler bringt man schon bei, wenn du willst dass man dir vertraut, dann solltest du die Wahrheit sagen und nicht lügen um etwas unbequemes zu vertuschen.

    Klar, Bundesbeamte sind natürlich keine Erstklässler mehr und auf dem Weg zu Intellektuellen, zu Akademikern ging das natürlich völlig vergessen, darum können Sie es auch nicht mehr. Bedauernswerte Figuren und absolut unfähig.

    Wenn KJS die Parteien skizziert, deren Befinden, dann wird einem übel. Aber was will man von einer SVP die lavierend alleine in einer Ecke steht, ohne Parteipräsident, von einer FDP die grün geworden ist, Moos angesetzt hat, einer CVP die sich schon lange aus dem bürgerlichen Lager verabschiedet hat denn auch noch erwarten. Nichts, ausser dass man sich später aus völliger Unfähigkeit in die Arme Brüssels flüchten wird unter Protest der ausgebooteten SVP.

    Wie man heute lesen konnte, gibt es schon einen Ausländer, der an der Universität Basel doziert und mit einer schockierenden Unverfrorenheit fordert, die Schweizer müssten in Integrationskurse, weil die Zuwanderung nicht mehr aufzuhalten sei und die Schweizer sowieso bald in der Minderheit seien. Hätte dieser Spinner diese Forderung vor sagen wir mal 10 Jahren gestellt, wäre er seinen Job wegen Agitation los gewesen. Heute scheint das salonfhäig zu sein.

    Schweizer, erwacht endlich, sonst könnt bald Ihr emigrieren und ein neues Zuhause suchen. Der etwas abgegriffene Spruch, dass der Bundesrat das „Ausländerproblem“ gelöst hätte, aber einfach noch nicht wüsste wohin mit den Schweizern, bekommt urplötzlich einen erschreckenden Inhalt.

    Zu guter letzt noch ein paar Worte zur Pandemie. Der Bundesrat hat die Verantwortung den Kantonen übergeben aber diese sind völlig überfordert und unfähig sich abzusprechen.
    Die Ansteckungen pro 100’000 Einwohner sind jetzt schon fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Die Zahlen werden jeden Tag in stoischer Ruhe gemeldet ohne dass etwas geschieht. Mit der Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden hätte man ein probates, günstiges Mittel um ansteigenden Ansteckungen zuvor zu kommen. Aber man übt sich lieber in Kakofonie.

    Die zweite Welle wird kommen und rafft dann hoffentlich ein paar sträflich dumme Politiker und Behördenmitglieder dahin, vielleicht kommen dann solche nach, die es in den Griff kriegen. Denn, beim Bundesrat, den meisten Kantonen, vielen Behörden, gibt es nur „Management by blue Jeans“, an jeder wichtigen Stelle eine Niete

  8. Das Kaputtreden des BAG hat medial nun Konsens gefunden. Auch im Blick. Bravo!
    Da ist plötzlich alles falsch und nur noch voller Fehler.
    Und es geht als Politikum darum, dort die Führung in die Hände jener zu geben, die Corona verniedlichen.
    Und letztlich geht es auch darum, dass die Kasse stimmt. Auch bei den Fussballveranstaltern.
    Gegen eine solche Lobby ist kein Kraut gewachsen.
    Denn alle die Rang und Namen haben machen im Demontierungsgrabgesang mit (solange etwas herausschaut).

  9. Das lange hergeleitete Selbstportrait von Klaus Stöhlker:
    „Wer am vollen Fleischtopf sitzt, sucht keine Mitesser“

    Voilà, soviel zu seinen Rundumschlägen … was tut er eigentlich noch bei uns in der Schweiz? Den Fleischtopf füllen!

  10. Schade wird diesemes Autor immer wieder eine Plattform geboten alles in den Schmutz zu ziehen in der Schweiz. Was sin die Verdienste dieses Herren in der Schweiz. Eine Made ist zu entfernen!

    • Ich denke Sie brauchen einen keimfreien Raum zum Überleben. Das gibt so Geräte mit einem laminaren Flow – die könnten sich hineinlegen und würden sich möglicherweise wohl fühlen.

  11. Hier trifft Herr Stolker für einmal (leider) voll ins Schwarze. Die Hoffnung bleibt, dass es uns in der Schweiz halt eben immer schon nicht wegen sondern trotz unserer Politiker und Beamten so gut ging.

  12. Mir fällt schon länger auf das in der Internationalen Presse kaum Artikel mit «Schweiz-Bezug» erscheinen. Trotz aus schweizerischer Sicht hervorragender «Governance» der Corona Krise» wurde die Schweiz, in der internationale Presse, kaum als besonderes Beispiel von «Good Corona Governance» praktisch nicht erwähnt.

    Die Frage stellt sich ob die Bedeutung des eigenen Landes im Weltweiten Kontext von den Schweizern überschätzt wird oder die anderen Länder die Bedeutung der Schweiz schlicht verkennen?

    Nachstehend meine Sicht aus dem Ausland auf die Schweiz:

    Ein Land im Zentrum von Europa mit hohen Lebenshaltungskosten inklusive einem völlig überteuerten Gesundheitssystem von dem man glaubt das es anderen Ländern überlegen ist.

    Ein Land mit hohen Lohnkosten die dazu führen, dass die Schweiz nicht nur als Produktionsstandort immer unattraktiver wird. Die Hohen löhne wiegen zunehmend die Lebenshaltungskosten nicht mehr auf.

    Ein Land dessen Bevölkerung in Grenznähe die Einkäufe lieber im umliegenden Ausland tätig und damit dem eigenen Land direkt Volkswirtschaftlichen Nutzen durch Eigenoptimierung entzieht.

    Ein Land mit schwierigem Zugang zu Risikokapital trotz Wohlstand der zudem die Risikobereitschaft zur Gründung von neuen Firmen reduziert.

    Ein Land mit hohen vererbten Vermögen, die aber zunehmend nur noch zur Pflege eines hohen Hedonistischen Standards der Erbengeneration eingesetzt werden, statt in den Aufbau von Wirtschaftliche Tätigkeit.

    Ein Hindernis im «Transit-Export Geschäft» im Herzen Europas. (Eine Fahrt über den Brenner lohnt sich für uns bei Lieferungen zum Beispiel nach Deutschland wegen des Zeitverlustes an der CH Grenze praktisch in jedem Fall).

    Ein Land das zum Teil von ausländischen Firmen wegen komplizierten MWST Verfahren und Administrativen Hürden am Zoll teilweise nicht mehr beliefert wird.

    Ein Land das seine Industrieperlen schon länger ins Ausland verscherbelt. Dies orchestriert auch von führenden politischen Verfechtern der Abschottung der Schweiz.

    Ein Land mit einem sehr kleinen Binnenmarkt und fehlender Autarkie das sich immer mehr isoliert.

    Ein Land das immer noch glaubt das der Erwerb des Schweizer Passes für Ausländer ein erstrebenswertes Ziel sei.

    Ein Land das durch die Vielsprachigkeit Punkten könnte, dessen Bevölkerung aber meist nicht alle Landessprachen spricht.

    Ein Land mit hervorragender Verkehrsinfrastruktur die aber in den meisten Zeiten des Jahres durch Baustellen blockiert wird.

    Ein Land das schon lange zum Rückzugsort der organisierten Kriminalität wurde dessen Exekutive sicher ab vor allem um die Ermittlung von Verkehrssündern beschränkt.

    Ein Land, das andere Länder gerne als Bananenrepubliken betitelt selbst aber korrupte Organisationen beherbergt.

    Ein Land in dem ein Teil der Bevölkerung, immer noch an die glückselige Insel glaubt ohne zu merken das diese zunehmen wankt.

    Ein Land dessen Banken lange von dem Bankgeheimnis profitiert haben, mit Banken die von Ihren Geschäftskunden innovative Geschäftsmodelle fordern selbst aber in der Vergangenheit leben und den Aufbau von innovativen digitalen Dienstleistungen weitgehend verpasst haben.

    Wir in Italien sind es gewohnt, trotz wesentlich geringerer Privatverschuldung als in der Schweiz den belächelt zu werden und als Land vor dem Untergang zu gelten. So weit wird es hoffentlich in der Schweiz nicht kommen.

    Beste Grüsse aus der Lombardei

    • Sehr präzise Kritik – leider!

      Als Italien Kenner dürfen sie gerne die entsprechende Liste aus Italien anfügen. Damit wir eine Fusion mit Italien in Betracht ziehen können.

      Im Ernst, ich finde es lohnt sich, für wettbewerbsfähige Schweiz zu kämpfen. Aber Ihre Kritik ist berechtigt.

    • @merate

      geauso ist es! Hinsichtlich Brennertrasse und Zulaufstrecken (Italien-Rfi baut auf Hochtouren (Vierspurig Bahn mit Ertms) Verona-Fortezza-Bressanone-Brennero Tunnel, hat der „Quadrante Europa Interport in Verona“ die Nr. 2 nach Bremen für Intermodalität in Europa bekanntgegeben, sich massiv auf die Brennertrasse auszurichten. Schlechte Zukunftsaussichten für die Gotthard-Ceneri Tunnels. In keinem Land hat der Privatsektor so geringe Schulden wie in Italien! Nirgendwo sind die privaten Haushalte so gering verschuldet und nur in Deutschland haben die Unternehmen weniger Schulden relativ zum BIP als italienische Unternehmen. Direkt halten die italienischen Privathaushalte übrigens 100 Milliarden Euro Staatsanleihen bei einem Privatvermögen von 9900 Milliarden Euro. Wenn Sie so wollen seit ihr nach Abzug der Staatsschulden das reichste Land Europas!

      @Mutti

      „Im Ernst, ich finde es lohnt sich, für wettbewerbsfähige Schweiz zu kämpfen.“

      Aus Ihrer Sicht oder die des volkswirtschaftlichen Gemeinwohls? Kommen Sie aus Ihrer einzelwirtschaftlichen Betrachtungsweise herunter Sie Spassvogel. In der Schweiz herrscht angeblich Marktwirtschaft und Wettbewerb, oder?. Damit stellt sich die Frage, wie denn die Bodenbesitzer zum Beispiel Mieten durchsetzen können, die weit über den effektiven Kosten liegen und für die Normalverdiener unerschwinglich sind. Neue Zahlen (2018) aus der Estv. geben darauf eine erste Antwort. Danach haben sich Jahreseinkommen von 1996 bis 2016 teuerungsbereinigt wie folgt entwickelt:

      Minus 5% auf 22’000 Franken im untersten Viertel,

      plus 7% auf 46’600 Franken im Median,

      plus 15% auf 112’000 Franken im obersten Zehntel.

      plus 40% auf 1.057 Millionen im obersten Tausendstel.

      Quelle. EStv 2018.

      Neben bei bemerkt: 85% der inländischen Ausleihungen der Schweizer Banken und rund 30% der gut 1000 Milliarden Franken Guthaben der Pensionskassen sind durch Immobilien gedeckt.

      Nicht genug: Die SNB hat all das von den Banken zur Verfügung gestellte Geld ins Ausland (insb. in € und $) verfrachtet und daher ein riesiges Klumpenrisiko auf die Schultern der Bürger geladen. Sie sehen von einer Marktmirtschaft sind wir hier in der Schweiz weit weit entfernt, – und auf Grund der geriatrischen Bevölkerungsentwicklung wird aber plötzlich Zukunftskonsum (alle Sparen fürs Alter, aber keiner will/darf sich mehr verschulden) wichtiger als Gegenwartskonsum. Auf- und Abzinsungsfaktoren kehren sich um. Ein völlig verfehltes System. Sie @Mutti sollten sich überlegen, ob nicht Sie der Dumme sind, der solchen Unsinn (ich finde es lohnt sich, für wettbewerbsfähige Schweiz zu kämpfen) auch noch glaubt und nachplappert. Ihre Worte sind ein Manifest dafür wie man ein Volk dazu bringt, sich jubelnd selber zu versklaven.

    • @Mutti
      Danke für Ihren Kommentar –

      Sie können mir glauben das meine Italien-Kritische-Liste wesentlich mehr Punkte aufweist als meine Sicht auf die Schweiz, die ich nicht als Kritik anbringe nur als meine Sichtweise auf ein Land sehe, das ich übrigens sehr mag – nur war das Thema hier nicht Italien, sondern die Schweiz.

      Meine Italien Kritik bringe ich hier in Italien auch regelmässig an den Pranger.

      Vielleicht wäre eine Fusion gar nicht so abwegig wir hätten dann zumindest einen Korridor vom Mittelmeer über die Alpen. Vielleicht sollten wir den Faden hier mal weiterspinnen nur scheint mir dies nicht die richte Plattform zu sein.

      Wir haben ja zumindest seit 1995 die Wirtschaftsregion INSUBRICA die nach meiner Meinung von der Tessiner Seite kaum genutzt wird, da man im TICINO gerne darüber lamentiert das man in den Italienischen Regionen nicht konkurrenzfähig sei (Grund = zu hohe Kosten).

      Meine Frage welche Region in der Schweiz, hat mit einer Distanz zwischen 50 bis 100 km einen 12 Mio Einwohner zählenden Markt wie die Lombardei vor sich indem man noch die gleiche Sprache spricht.

      Aus Italienischer Sicht das Tessin mit rund 280’000 Einwohnern ein Klacks und wird vor allem von den rund 70’000 «Frontalieri» (Grenzgängern) genutzt die in der Schweiz arbeiten. Dieses Verhältnis zeigt doch bereits das die Waage ausser Balance ist.

      Auch wenn wir Fusionieren, möge man mir verzeihen das ich geografisch, immer noch Südlich des Comersees bleibe auch in einem neuen «Swiss-Italia».

      Beste Grüsse aus der heissen Region BRIANZA.

    • Oh weh! Jetzt brauche ich Prozac für (oder gegen) meine Depression.
      Hat mir doch der Leitartkler der NZZ vom 1. August noch versichert, wir würden in der besten aller Welten leben.

    • Wenn ich es so sehen würde wie Sie, würde ich auch nicht mehr in der Schweiz leben wollen.

      Übrigens, Italien hatte 2018 (noch vor Corona – Corona verschärfte die Lage massiv) eine BIP Verschuldung von 138, 4%. Das war schon damals eine der höchsten Schuldenquoten der Welt! Für einige Fachleute ist die Verschuldung von Italien DIE grösste Gefahr für das Scheitern und Zerbrechen der EU.

    • Bei dieser Aufzählung von einem Italiener fehlt eigentlich nur noch der Seitenhieb auf den Fussball. Oder er hat ihn sich verkneifen müssen, weil der italienische Fussball zwar sportlich besser ist als der schweizer – aber der schweizer finanziell wesentlich gesünder dasteht.
      Ansonsten: lange Rede kurzer Sinn: die Schweiz ist nicht perfekt. Aber welcher Staat ist das schon ? Schaue ich mich ein wenig um, möchte ich lieber hier als in Israel, Weissrussland, China, USA, Türkei, Brasilien, Polen, Russland, Ungarn, Nordkorea, Jemen, ganz Afrika leben !

    • @MICHAEL
      Komplett einverstanden mit Ihrer Betrachtung zum Fussball, bei uns gibt es einfach genügend Verrückte mit den entsprechenden Mitteln, die diese Klubs am Leben halten.

      „By the way“ glaube ich nicht, dass der sportliche Niveauunterschied noch so gross ist. Allerdings ist bei der CH-Nationalmannschaft auch nicht unbedingt sehr viel „Swissness“ drin.

      Was wir aber wirklich nicht haben, ist eine so tolle Eishockey-Nationalmannschaft wie Eurige. Hier wurde vor Jahren alles richtig gemacht und die Richtigen Leute aus den Richtigen Ländern mit dem richtigen Know-How in die Schweiz geholt über Kanadier, Russen, Schweden vielleicht ein Beispiel für andere Bereiche.

      Jedenfalls ist das was Eure Jungs auf dem Eis zeigen wirklich Klasse auch wenn es dann gegen die ganz Grossen immer noch nicht ganz reicht. So nun haben wir wohl den Themenkreis von IP verlassen… Sorry..

    • Leider liegt er genau dieses Mal nicht daneben. Schon lange nicht mehr so einverstanden gewesen mit seinem Text wie diesmal.

  13. Es sind viele Monate vergangen und einigen ist immer noch nicht klar,
    dass Corona ein perfides Geschäftsmodell ist. Sonst nichts anderes.
    Leider lassen sich viele unmündige Menschen nach wie vor psychisch vergewaltigen, entrechten und bevormunden.

    Wenn die gespaltene Menschheit in der Einheit wäre, dann hätte der pädophile Deep State mit seinen Vasallen (Bundesrat)keine Chance. Das Masketragen ist juristisch gesehen versuchter Totschlag und Mord. Das Maskentragen und Raspiratoren sind Angriff auf unsere Lunge und freies Atmen. Lunge ist das Symbol der Freiheit. Die Rede ist von einem schweren Verbrechen gegen die Menschheit. Wie wäre es mit Sebstbestimmung und Selbstverantwortung?

  14. „Es fehlte an allem, vor allem an Lungenfachärzten, welche die Beatmungen professioneller als die Virologen hätten begleiten können.“ (Originalton Stöhlker)

    Virologen (?!) also sollen Ihrer Ansicht nach hierzulande für die Beatmung von Covid-19-Patienten zuständig gewesen sein. Sorry, werter Herr Stöhlker, was Sie da verzapfen ist schlicht und ergreifend hanebüchener Stuss. Das Hirn einschalten und sich etwas schlau zu machen, bevor man in die Tasten haut, einen peinlichen Mistkommentar postet und sich damit als Ignorant bis auf die Knochen blamiert wäre eine gute Idee gewesen. Noch besser wäre es gewesen, ganz einfach den Latz zu halten und für einmal zu schweigen ! – Si tacuisses, philosophus mansisses !

    • IP hat sich seit längerem die eigene Echokammer gezimmert, in der Populismus und Dummheit abgefeiert wird! Stöhlker wird einzig als „Deutscher“ kritisiert, was nur rassistisch und primitiv ist. Eigentlich sind seine falschen und verlogenen Kommentare das Problem! Auf IP befindet er sich in „guter“ – eher schlechter – Gesellschaft! Der Beifall ist ihm sicher und IP hat jeglichen Rest an Seriosität verloren!

    • Black, kein Wunder. Er schlägt auch immer auf die Schweizer ein. Ausserdem hats definitiv zuviele Deutsche ln der Schweiz.

  15. Vieles richtig,aber trotzdem mit flascher Schlussfolgerung. Mehr EU brauchen wir hier nicht und was die Begrenzungsinitiative anbelangt,ist definitiv ein Ja nötig. Wir haben hier die falschen Einwanderer, mit der falschen Ausbildung und aus der falschen Kultur. Es reicht. Qualität muss endlich vor Quantität stehen, sonst bleibt tatsächlich nur Chaos. Die „Schweiz“ des Nahen Ostens kann ein Liedchen davon singen.

    • Ein Rosinenpicker vom allerfeinsten ! Fasst Euch doch endlich mal an die eigene Nase und bildet euren Nachwuchs selber aus !!!!

  16. Wir nähern uns europäischem Normalzustand? Vergleichen wir uns doch mal mit dem Wirtschaftsmotor und politischen Taktgeber der EU. Mit Deutschland.

    Vor 40 Jahren hiess es, wenn etwas gemacht werden muss, gehe zu den Deutschen. Die schaffen das. Die Realität von heute sieht so aus. Wenn du willst das etwas nicht geschafft wird, gehe zu den Deutschen. Die haben zwar immer noch die übliche breite Hose. Kriegen aber nichts mehr hin.

    Bei der deutschen Armee funktioniert so gut wie gar nichts mehr. Die verantwortliche «Flinten Uschi» ist heute die grosse Nummer der EU. Danach hat man ihre Unfähigkeit plus ihre unzählig vergebenen McKinsey Mandate, bei der zum Schluss niemand mehr wusste wie viele es eigentlich sind, nicht weiter untersucht. Die deutsche Armee war also McKinsey sei Dank sackteuer. Nur Flieger, U-Boote, Sturmgewehre, Zelte, usw., nichts funktionierte. Die übliche McKinsey Arbeit halt.

    Die Schweiz hat das Gotthardportal gebaut und ein Jahr vor dem Zeitplan eröffnet. War das schwierigste Stück des ganzen Nord- Süd Achse. Italien (!) meinte wir sind 2035 soweit mit dem Anschluss. Deutschland konnte noch keine Zeitangabe machen! Und das ist nur ein Teil der Himmeltraurigen Deutschen Bahn.

    Zum Nationalstolz. Auf Platz 1. der am höchsten Verschuldeten Firmen der Welt steht VW. An 3. Stelle Mercedes. Aber immer noch grosse Klappe, auch gegenüber der Politik, und gigantische «variable Lohnbestandteile» sammler. Wieso eigentlich? Wenn es doch die grössten Versager sind deren Firmen eigentlich bankrott sind. Bezüglich Technik hinken die Schummler Tesla und Co. meilenweit hinterher.

    Bezügliche Deutscher Bank oder der Allianz Versicherung hätte ich auch noch die einte oder andere Geschichte zu erzählen. Teilweise aus eigener Erfahrung. Dann würde das hier noch länger werden.

    In Berlin gibt es rechtsfreie Räume. Ausländische Familienbanden, die nichts vom Rechtsstaat Deutschland oder dem Christentum halten. Der Rechtsstaat Deutschland hat resigniert und verloren. Beate Zschäpe (NSU Morde), musste auf Druck rechtsradikaler Kreise von München (West) nach Chemnitz (Ost) verlegt werden. Man munkelt etwas von Familie Himmler. Wo sie höchstes Ansehen geniesst. Man munkelt, die Wärter sprechen sie in ihrer Wohnung (…) mit Frau Zschäpe an. Deutschland hat ein rechtes Problem, dass man nicht mehr so einfach auflösen kann.

    Deutschland: Ein Volk von Pfandflaschensammler, Hartz 4 Empfänger, 1 € Jobber, Working poor und Rentenalter 67 Chrampfer.

    Auf diesem Weg soll die Chaos Schweiz sein? Das glaube ich nicht!

    • Das Desaster mit dem neuen Flughafen Berlin. Hätte 2011 eröffnet werden sollen. Jahrelange Verzögerung, kosten pro Monat 36 Mio. €, macht bis jetzt knapp 36 Mia. €. Zusatzkosten. Eröffnung: Wie seit 2011 permanent in Sicht ….

      Stuttgart 21: Dasselbe. Desaster, Unfähigkeit, Mehrkosten von mehreren Milliarden €, Eröffnung auf 2025 geplant. Wenn ich denke wie zügig und im Zeitplan Zürich seinen unterirdischen Bahnhof ausgebaut hat. Würde ich meinen da liegen Welten dazwischen. So ein Chaos wie in DE wird es in CH nie geben.

  17. Wenn man zB Herrn Guru Kochs Aussage liest, dass beispielsweise die Schulschliessungen aus epidemiologischen Gründen unnötig waren, hingegen enorm wichtig daher, damit das Volk begreife, was es zu tun habe, was mit Verordnung von Masken nicht gleich effektiv hätte erzielt werden können, sollte einem nichts mehr wundern. Unethisch, und dies muss nicht mal mehr versteckt werden. Kein Wunder ist aus Sicht des Bundes alles recht erfolgreich verlaufen. Entspricht ihrer Vision.

  18. Klaus Stöhlker geht hart ins Gericht mit dem BAG-Direktor Pascal Strupler. Der ist aber nicht verantwortlich für das Chaos in der Pandemiebekämpfung. Strupler hat den „Influenza-Pandemieplan Schweiz“ von 2018 unterzeichnet. Dieser ist nach Aussage von alt-Nationalrat Rudolf Strahm (SP) ein „Kompendium für die Streuung der Zuständigkeiten und Verwischung von Verantwortungen“ (TA, 21.4.2020). Strupler war so erfolgreich bei der Verwischung der Verantwortungen, dass er jetzt nicht verantwortlich sein kann. So funktionieren halt Verwaltungsjuristen in Bern.

  19. Wenn leitende Bundesposten im Filzverfahren vergeben werden, muss man sich über solche Fehlleistungen nicht wundern. Zudem ist Bundesbern ausser ein paar Reinigungsleuten in den Ferien. Das Ferienfieber hat das Coronafieber angelöst.

  20. IP ist auch noch im Sommerloch.
    An manchen Tagen findet man hier nichts lesenswertes.
    Halb Europa wäre froh, wenn es halb so gut wie die Schweiz organisiert wäre.

    Was kann denn Pascal dafür, wenn sein Arbeitgeber (BAG) plötzlich im Rampenlicht steht.

    Wenn die Rohdaten öffentlich wären, könnte jeder seine eigene Statistik bauen.
    Die Datenflüsse zwischen Quelle und Statistikern müssten transparenter werden. Weshalb veröffentlichen Kantone oder die Testzentren nicht einmal pro Stunde oder dreimal am Tag.

    Was man auf
    https://www.web.statistik.zh.ch/covid19_dashboard/index.html#/
    findet ist eine Verbesserung im Vergleich zum März. Jedoch immer noch eine sehr bescheidene Datenqualität.

    Vielleicht sollten sich einige der 600 ( Quelle Thomas D.) mit IT beschäftigen. Data Collection, Data Cleansing, Data Aggregation, Data Distribution, Data Lakes, Data Lineage. Für die Medien noch ein paar Dash Boards.
    Die findet man auch im Inland.

  21. Der übliche Schwachsinn. Die Schweizer Beamten sind zwar nicht genial, waren sie auch nie, sind aber immer noch Klassen besser als die Beamten im Ausland. Geniale Beamte gibts wohl weltweit nirgends. Der Schweiz geht es viel besser wegen ihrem Betriebssystem, der direkten Demokratie, welche die Macht und Abhängigkeit von unfähigen Politikern limitiert, und sicher nicht weil wir geniale Politiker und Beamte hätten. Und genau das will Klausi endgültig plattmachen, indem er uns in der EU auflösen will.

    • Rolf, von Ihnen kommen aber auch nur Güllegedanken.

      Übrigens die neue Rolfs – jeder zweite tut nicht gut – sind übrigens die Kevins.

  22. Herr Stöhlker überspitzt natürlich. Aber das darf er auch um wenigstens einigen wenigen Eidgenossen (endlich) Augen zu öffnen. Ob’s was nützt ist allerdings andere Frage..

    Sehr vieles in der Schweiz ist nur „proForma“, vordergründig oder gar grotten falsch wie zB.die leidige prozentuale „Arbeitslosenzahl“ welche mit Realität gar nichts gemein hat; oder zB. der offiziellen „Teuerung“ von wenigen Promillen, ohne Einberechnung der teuersten , belastenden Fakten wie Krankenkasse. Ein Hohn sondergleichen, „Sonderfall Schweiz“ tatsächlich..

    Gesetze, Vorschriften werden mit Absicht derart kompliziert verfasst, beschlossen, dass im Nachhinein noch jeder RA das Gegenteil herauslesen kann. Verbrecher zB. wie Herr S. (Vals, Valserturm!) werden nicht zur Rechenschaft gezogen sondern dürfen amtlich bewilligt mit einem Trinkgeld in’s Ausland (Dubai) ab-und verschwinden. Oder Börsenplatz SIX, Zürich: Vorsätzliche, schwerste Vergehen in Millionenhöhe nicht oder kaum bestraft (Asmallworld, P.L-V., Nachfahre eines Generaldirektors Nestlé) und mit lächerlichen Kleinstbussen zum Verschwinden gebracht, skandalös sowas. Nur z w e i Beispiele letzter Tage.

    In Deutschland wird jeder Rückkehrer aus Risikoländer obligatorisch, kostenfrei auf C19 geprüft, richtig so! Hier in CH meint BAG lapidar vor wenigen Tagen „dies sei nicht durchführbar, zu kompliziert (sprich zu teuer). Auch nur e i n Beispiel.

    Was wir sehen: Das Konstrukt „Schweiz“, mit den (zu)vielen Kantonen, zuvielen Gemeinden, mit viel zu vielen verschiedenen Gesetzen, Anordnungen, Vorschriften ist ein Schönwetterprodukt. Wird’s wirklich (Herbst!!) kritisch dürfte es versagen, ist schon sehr nahe daran.

    Zum Glück habe ich grossen Garten, vielmehr als genug zum Anpflanzen und kleiner Bach durchfliesst auch noch, Wasser auch da. Ganz im Südem, abgelegen in freier Natur ist es nach wie vor herrlich. Ganz im Gegensatz zu den Grossstädten und deren Käfighaltung, ev. sogar in total überteuerter (kleinen) Eigentumswohnungen, Bewohner können einem echt leid tun..

  23. Eigentlich sagt es viel aus über eine regierung, deren ämter heimlich masken horten. Einfach nur traurig. Hoffentlich wirds nicht schlimmer bei dieser sogenannten zweiten welle. Laut Professor Streek in deutschland, ist es keine zweite welle, sondern eine dauerhafte welle, die mal höher und mal tiefer ist. Mal schauen, wenn der turbo impfstoff da ist, ob die beamten sich zuerst impfen lassen. Ich vermute, eher nicht

    • Die Beamten lassen sicher nicht impfen. Das Pieksen der Nadel würde sie aufwecken.

      Schlaf nur weiter so Beamtenschaft. Wenn die Steuereinnahmen versiegen, ist sie die erste, die in die Hosen macht.
      Wir vergessen nicht!

  24. Walliser sind in BundesBern und bei der SRG massiv über vertreten in Relation zu ihren Fähigkeiten und ihrem Anteil an der CH-Bevölkerung.

  25. Ich dachte immer, Sie seien ein unabhängiger Denker. Aber in Sachen Corona kann man Ihnen offenbar jeden Bären aufbinden. Lieber Herr Stöhlker, nehmen Sie bitte endlich zur Kenntnis, das der sog. SARS-CoV-2 bisher nicht isoliert wurde, dass es ihn nach wissenschaftlichen Kriterien noch nicht gibt. Was mit dem unsäglichen PCR Test gefunden wird, sind Teilstücke eines Genoms, das zu vielen anderen Erregern oder Restbeständen im menschlichen Körper gehören kann. Dieser PCR Test wurde auch schon an Ziegen und Tigern und an Pflanzen mit positivem Ergebnis durchgeführt. Im übrigen hat dieser PCR Test eine Falsch-Positiv-Rate von 1 %. Wenn man die Anzahl der Tests in genügender Zahl hochfährt (und das wird zur Zeit weltweit gemacht) kann man dadurch positive Tests, die man heute „Fälle“ nennt, in jeder Menge erzeugen, überall und immer, bei Menschen, im Weltall, im Meer, wo Sie wollen.
    Diese ganze Testerei ist wissenschaftlich und gesundheitspolitisch völlig bedeutungslos, sie ist nichts anderes, als Panikmache. Hier wird eine ganze Welt an der Nase herumgeführt. Das müssen Sie jetzt endlich studieren, um auf den Trichter zu kommen. Ist gar nicht so schwer. Sie sind doch sonst ein ganz helles Köppchen.

    • „… SARS-CoV-2 bisher nicht isoliert wurde …“
      Und jetzt kann ich nicht mehr weiter lesen. Wo fehlt es Ihnen?

  26. Stöhner-Störefried-Stöhlker
    wie immer: sprachlich gut (weil deutsch) – inhaltlich meist
    stark daneben (auch weil deutsch)………

  27. Kann man diesen Pfälzer wieder nach Hause schicken. Da kann er dann weiter motzen in seinem geliebten Deutschland.

  28. Gibts etwas, was „unsere“ Regierung in den letzten Jahren wirklich eigenständig und auch gut gemacht hat? (Gewonnene Volksabstimmungen bedeuten nicht, dass die Entscheide richtig sind.)

    – Energiewende? Deutschland nachgeäfft.
    – Asylpolitik bzw. -missbrauch? Druck des Auslands nachgegeben.
    – Einwanderungspolitik? EU-Forderungen erfüllt.
    – Steuerreform? STAF (schlechteste aller Lösungen) auf Druck der OECD.
    – CO2/Klima? Ausländischen Rattenfängern und Hysterikerinnen nachgelaufen.
    – Corona? Alle Massnahmen der EU abgekupfert. Vorreiter bei Betrugskrediten und Kurzarbeitmissbrauch.
    – Mehr Staat, mehr hochbezahlte Bürokraten? Aber sicher.
    – Mehr EU? Rahmenvertrag unterschreiben.
    – Und bald? Rauf mit den Steuern inkl. MWST.

  29. Interessant, vor etwa 5 Monaten war es die „wütende Grippe” jetzt ist da plötzlich etwas von 2. Welle auf dem
    Schirm, Interessant!? Ein Verschreiber?
    War da die Pleitewelle gemeint? DIE kommt auf sicher!
    Das mit dieser 2.Welle (mit dem gleichen Corona) wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, zumindest wie von den fragwürdigen Chaos-„Fachleuten“ herbeigesehnt nix.
    Kommt die nicht dann ist die Reputation dieser Fachleute hochgradig im Eimer.
    Kann auch sein das inskünftig jede Grippe als Pandemie eingestuft wird, dann hmmmm Mahlzeit, jedes Jahr
    Grippe-Lockdown oder was ?
    Grippewellen sind so alt wie die Menschheit und wird es geben solange es Menschen gibt.
    Die Schweiz ein Auslaufmodell?
    Abwarten die EU und die Nato sind die noch deutlich wackligeren Auslaufmodelle.
    Dann ist da noch ein weiteres Auslaufmodell,die aktuelle Weltordnung, die ist in dieser aktuellen Ausführung nicht nachhaltig überlebensfähig.
    Ein EU—Imperium basierend auf ,,grüner Mondiandung“
    knalliger und naiver geht es nimmer.
    Ja ja, vor 90 Jahren stellte sich auch die grosse Schicksalsfrage.
    Heim ins Reich ins Imperium und im Gleichschritt mit ins grosse Verderben marschieren.
    Die Schweiz hat sich damals mit Erfolg verweigert, es war richtig.
    ( Dafür gibt es innzwischen glasklare Belege, DAS ist ein besonderes Thema.)😊
    Wer sich todgeweihten,oder absaufenden Imperien anschliesst, der Marschiert mit ins Verderben.
    Die kaum noch aufhaltbare nächste Runde Zeitenwende‚ wird absehbar etwas grob ausfallen.
    Auch für die Schweiz, einige Dummheiten der letzten 50 Jahre werden einen hohen,leider viel zu hohen Preis fordern.
    Trotzdem NEIN und nochmals NEIN zum Gleichschritt ins Verderben.

  30. Ja,leider. Und dieses Amt ist u.a. auch für unsere Gesundheitskosten zuständig. Den Erfolg dieser angeblich hochqualifizierten und sicher personell wie finanziell überdotierten Behörde bekommen wir normale Bürger immer am Ende des Jahres mit dem leider obligaten Prämienanpassungsschreiben der Krankenkassenn mitgeteilt.

  31. Eines muss man dem Stöhlker lassen – er ist der Einzige schweizweit, der sich traut die Dinge genau zu beschreiben. Man muss ihn nicht mögen aber er hat Mut und schreibt das, was die meisten in ihren 4 Wänden denken, aber sich nicht zu sagen trauen.

    Stöhlker hat absolut Recht mit seiner Meinung zum BAG. Den Rundumschlag mit den Parteien hätte er sich sparen können, der ist eher langweilig.

    Also, wer ausser Stöhlker traut sich noch? Ich glaube niemand wird das wagen, schon gar nicht seine Kollegen in der PR-Industrie. Die haben Angst, dass sie Jöbblis verlieren könnten und wollen nur gefallen. Deshalb ist Stöhlker eben doch der Interessanteste von allen.

    • Stöhlker verwechselt Hass mit Meinung. Der Abgehängte vom Zollikerberg der nur noch dank der sozialen Ader von LH zu Worte kommt kann nicht differenzieren, nicht analysieren. Er ist nur noch ein alter Meckerer der mit seinem geistigen Rollator die Welt nicht mehr versteht!

    • Marc, Sie haben noch gar nichts begriffen.
      Und Sie lieben es, es sich einfach zu machen.

      Denken Sie an Marcus Aurelius (römischer Kaiser).
      Mit seiner Regierungszeit endete in mancherlei Hinsicht eine Phase innerer und äusserer Stabilität und Prosperität für die Schweiz, äh, pardon, das Römische Reich.“

      Spiel mir das Lied vom Tod, Schweizer Handörgeli.

      Die idyllische Schweiz existiert nur noch in den Wahnvorstellungsköpfen der an den leeren Honigtöpfen schleckenden Siechtumsbürger.

    • @ Marc: Du arbeitest nicht zufällig beim BAG, der SRG oder ähnlichen Institutionen, die uns Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen und sich damit einen schönen Lenz machen? ‚Moskau einfach!‘ ist so etwas von ausgelutscht…

    • Wenn es einem nicht gefällt dsnn beginnt der Weg es anders machen zu wollen oder Dinge zu verändern. Weglaufen bzw. des Weges verwiesen zu werden („Moskau Einfach“ ist ja immer noch extrem populär, von ewig gestern, hilflos wie eh und je) hilft am Ende blos denen die für eine Miesere im ersten Verantwortlich sind. Warum also die Kritiker vertreiben?

  32. Wer am vollen Fleischtopf sitzt, sucht keine Mitesser. Ja, so ist es. Die entwickeln sich zu Pickeln. Ich möchte nicht näher darauf eingehen. Hat auch sicher nichts mit dem BAG und anderen Ämtern zu tun.

  33. Also diese Stöhlker wieder. Gehen Sie doch in ihre geliebte EU zurück, am besten nach Germany. Die habens geschafft. 1 Bio Target 2 Guthaben (falls Sie wissen was das ist), täglich Messerstechereien und Plünderungen vom Partivolk. Für die Arbeiter kämpft man für 8 Euro Monatslohn…

  34. Herr Stöhlker, von wegen Nato:
    Für einen Aggressor ist es viel einfacher, über die Lüneburger Heide mit 5000
    Panzern in Dland einzufahren, als in die felsige Schweiz.

    • Wenn die richtigen Computer am richtigen Ort abgestellt werden, dann hat die Schweiz kein Strom mehr …nichts läuft mehr. Dann braucht’s weder Panzer noch Flieger.

  35. Wenn man sich in der Schweiz in kleinen Schritten zu einem minimalen Grundkonsens einigen wollte, würde ich empfehlen, wir beginnen mit der Ablehnung der KampfjetBeschaffung. Wir würden uns, dem nationalen Budget etwas Gutes tun. Und darüber hinaus wäre es ein Start zur Findung einer nachhaltigen nationalen Identität – basierend auf einem schon lange fälligen Entscheid unabhängig denkender und mündiger Bürger.

  36. Ich lese solche Artikel immer wieder gerne. Nicht das ich alles akzeptiere und richtig finde, aber ein Spiegel hinzuhalten ist immer gut. Als Führungskraft konnte ich viele Kurse mit hochdotierten Dozenten und Experten besuchen. Selbstbild, fremdbild, reflektieren uvm. Mir Feld einfach in der Schweiz diese Selbstkritik, lernkultur. Dazu ist über Jahre eine Arroganz entstanden die alles neue andere von oben anschaut und von vorne weg ablehnt. Meine Worte sind „die Schweiz verändert sich immer nur auf Druck von aussen“. Dieser unsäglich gelobte Föderalismus erlebte ich auch in meiner Berufswelt. Jeder sprach mit, niemand trug Verantwortung, alles delegiert an Berater. Vertrauen in eigene Mitarbeiter Fehlanzeige. Mit 56 nun die Schweiz verlassen, seit 3 Jahren weg und möchte unter den heutigen Umständen nicht mehr zurückkehren. Ich fühlte mich als don Quijote gegen Windmühlen. Diese Borniertheit ist krankhaft. So wird die Schweiz nur noch schneller wirtschaftlich und politisch mit dem Rest der Welt und mächtigen verschmolzen. Veränderung nur von aussen. Selber schuld. Ich hätte mir eine selbstbewusstere Schweiz gewünscht. Danke für solche Artikel und diesen Spiegel und Ehrlichkeit. Nicht alle können eben mit dieser Kritik umgehen, geschweige denn lernen.

    • ‚Jeder sprach mit, niemand trug Verantwortung, alles delegiert an Berater.‘ (so sagen Sie Roger, 7.8.,12h27 …) Und wie machen Sie selber es heute? Vor dem Sinken des Schiffes und Tragen der Verantwortung noch kurz das Weite ins Ausland gesucht? Zudem: Wenn ich an die Beratungshonorare in Millionenhöhe denke, die Frau Dr. von der Leyen in DE ausgegeben hat, … da wird mir ganz anders. Von wegen Schweiz. Und wie wir wissen, hatte auch das Versagen von Frau Doktor keine Konsequenzen. Herr Stöhlker selbst schimpft sich Berater. Mir wird übel und flau, wenn ich denke, wer unsere Politik und Wirtschaft berät, das aber generell. Da brauche ich kein Jus- oder BWL-Studium, um das zu schaffen, was sie für ihr Geld versprechen, aber doch nicht hinkriegen. Tragen die denn übrigens die Konsequenzen für miese Beratung? Föderalismus hat wie alles seine Schwächen UND seine Stärken. Zum Beispiel, konstruktiv und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. So ein Chaos wie in den USA, wo grad nur ein Einziger am Topf sitzt und TV-schauend Hamburger in sich reinstopft, werde ich hier jedenfalls nicht erleben. Juhee.

  37. Sie schreiben das so wie wenn es wahr ist. Leider sehe ich die Schweiz von heute auch eher so wie Sie es trefflich bemerken. Es fehlt an einem Fundament, etwas Solidem gefestigtem das einem als Mensch halt und auch Identität geben soll es aber weinem Turmbau zu Babel gleich nicht mehr kann. Haben Wir in nun tatsächlich den Staat in der Badewanne den sich die Neoliberalen von einst, damals in den 70′ von der damaligen FDP und SVP forciert in der Wahlpropaganda verkündet? Der schwache Staat der aus einem absurden Liberalsierungs- und Privatisierungswahn heraus möglichst nichts mehr für die Menschen tun können soll… u.a. weil Private angeblich alles besser können als der faule ineffiziente Staat den man seit Jahrzehnten zersetzt hat. Erfolgreich und zwar sehr, den die sogenannte Wirtschaft konnte sich längst über die hiesige Demokratie erheben (der neoliberalen Globalisierung und WTO sei es gedankt) und diktiert den aktuellen Lebenseinheiten und Kommunen, den Gemeinden, Bezirken und Kantonen längst was sein soll.

    • Würder er die Schweiz hassen, würde er sie nicht kritisieren.
      Aber suhlen Sie sich weiter in der Selbstgefälligkeit.

  38. Stöhlker at its best!

    Sehr gelungen.

    Leider haben Sie Recht. Wir haben nur noch lauwarm-Duscher oder Linksgrün-veganverschwulte an Spitzenpositionen. Und die dürfen nur sog. politisch korrekt agieren.

    Zu Herrn Struppler und dem BAG möchte ich anfügen: Ein Sauladen! Eine Pfeiffe von Chef, unnütze Papierfabrik.

    Wir gehen den Weg, den wir verdienen. Das ist die Natur der Dinge.

    • Der Walliser Pascal Strupler wurde 2010 von Bundesrat Pascal Couchepin, FdP, ins Amt gehievt. Denke mal, er steht dieser Partei nahe.

  39. Wut Eidgenosse? NEIN? Faust im Sack.
    Abwarten. Cüpli trinken.
    Die Maskenpflicht verursacht keine Hyperkapnie
    (Nie gehört? Als Hyperkapnie wird ein erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut bezeichnet, wodurch der arterielle Kohlendioxidpartialdruck erhöht ist (pCO2 >45 mmHg). Normalität 2019? Ade.
    Das Volk? Welches? BR macht was es will inkompetenr Blindflug …. 600 Beamte? Verbeamtete Unfähigkeit. Beamte und Stadtpräsidenten > holen sich was sie holen möchten: Salär. Wohlverdient klar. „Bürger“ – bürgt künftig dafür, das er seine WUT auf Portalen wie IP kanalisiert. Verantwortung? Für mein Leben und meine Freiheit.

  40. Wie werden wir das Stölkersche Geschwafel los: Keine Kommentare mehr schreiben: Erst dann merkt der senile alte Mann, dass man ihm keine Beachtung mehr schenkt!
    Vergesst den Schwätzer doch einfach!

  41. Gehört der Junge nun zu uns? Er muss Schweizer sein, redet er doch immer von „wir“. Egal, einfach ein frecher Siech, der sich anmasst, in allen Bereichen viel zu wissen. Einfach mal behaupten, dass Lungenärzte fehlen, die doch Patienten besser intubieren können als Virologen… Das zeigt, der oberflächliche Klaus hat keinen Schimmer. Nicht 1 Virologe hat intubiert. Das machen Andere. Er schwätzt einfach Durchfall-mässig vor sich her.
    Und dann das kokette „Soll ich weiterfahren, Ich will nicht gesteinigt werden“ … Warum eigentlich nicht???

  42. Die neueste und wichtigste Studie der Universität Tübingen zu dem Corona-Virus nachfolgend aufgeführt.

    Einer Studie zufolge verfügt 81 Prozent der Bevölkerung eine gewisse Immunität gegen das neuartige Corona-Virus SARS-Cov-2. Die Immunität wurde offenbar durch den Kontakt mit früheren Corona-Viren erworben. Wenn dem wirklich so sein sollte, würde das bedeuten, dass der gesamte Corona-Lockdown ungerechtfertigt gewesen ist?

    Dr. Peter F. Mayer aus Niederösterreich führt in einem Bericht mit dem Titel „Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-Cov-2 durch andere Coronaviren“ aus, dass sich angesichts einer Studie zur Antikörper-Forschung der Universität Tübingen die „extremen Maßnahmen“ im Verlauf der Corona-Pandemie als ungerechtfertigt erwiesen haben sollen. Als Beta-Coronavirus zeige SARS-Cov-2 viele strukturelle Gemeinsamkeiten mit anderen Coronaviren dieser Familie. Das menschliche Immunsystem erkenne das „neue“ Virus und reagiere rasch mit passenden T-Lymphozyten, wie mittlerweile zahlreiche Studien belegen würden. Die Bevölkerung verfüge „über eine gewisse Immunität gegen das neue Virus, die durch den Kontakt mit früheren Coronaviren (Erkältungsviren) erworben wurde.“
    Mayer bezieht sich auf die Studie „SARS-CoV-2 T-cell epitopes define heterologous and COVID-19-induced T-cell recognition“, die auf researchsquare.com veröffentlicht wurde.
    „Die neue Studie berichtet über SARS-CoV-2-spezifische und kreuzreaktive T-Zellen, die in zwei großen Gruppen von Spendern identifiziert wurden – die eine mit die andere ohne SARS-CoV-2-Infektion (…) In der Tübinger Studie wurden nun die genauen T-Zell-Mechanismen, die die SARS-CoV-2-Kreuzreaktivität steuern, identifiziert und charakterisiert. Insbesondere konnte man bei 81 Prozent der nicht exponierten Personen kreuzreaktive SARS-CoV-2-T-Zellen nachweisen.“
    Im Klartext: 81 Prozent, die keinen Kontakt mit Sars-Cov-2 hatten, haben bereits kreuzreaktive T-Zellen und damit eine gewisse Hintergrundimmunität.
    Aus der Studie geht hervor: „Kreuzreaktive SARS-CoV-2-T-Zell-Epitope zeigten bei 81% der nicht exponierten Personen bereits vorhandene T-Zell-Reaktionen, und die Validierung der Ähnlichkeit mit menschlichen Coronaviren mit Erkältung lieferte eine funktionelle Grundlage für die postulierte heterologe Immunität. Coronaviren mit Erkältung lieferten eine funktionelle Grundlage für die postulierte heterologe Immunität in SARS-CoV- 2 Infektion. Die Intensität der T-Zell-Antworten und die Erkennungsrate der T-Zell-Epitope waren bei den Rekonvaleszenzspendern im Vergleich zu nicht exponierten Personen signifikant höher, was darauf hindeutet, dass bei aktiver Infektion nicht nur die Expansion, sondern auch die Diversitätsausbreitung der SARS-CoV-2-T-Zell-Antworten auftritt . Während die Anti-SARS-CoV-2-Antikörperspiegel bei unseren SARS-CoV-2-Spendern mit der Schwere der Symptome assoziiert waren, wirkte sich die Intensität der T-Zell-Reaktionen nicht negativ auf die Schwere der COVID-19 aus. Vielmehr war die Diversität der SARS-CoV-2-T-Zell-Antworten bei milden Symptomen von COVID-19 erhöht, was den Nachweis erbringt, dass die Entwicklung der Immunität die Erkennung mehrerer SARS-CoV-2-Epitope erfordert.“
    Kritik an Ausführungen und Antworten dazu
    Die Studie zog unweigerlich Kritiken nach sich. Ein Leser meinte auf meinbezirk.at: „Die Tübinger Studie sagt nichts von Immunität, sondern spricht von einer T-Zell-Immunreaktion bei 81% in einer Stichprobe von nicht Covid Vorerkrankten.“
    Mayer antwortet: „Die T-Zell-Immunreaktion ist alles was sie an Immunität überhaupt kriegen können, auch von einer Impfung. Mittlerweile ist es in zig Studien belegt, dass die Antikörper mehr oder weniger rasch verschwinden. T-Zell-Immunität ist aber wesentlich langlebiger, sie sind die Erinnerung des Immunsystems und veranlassen bei neuerlicher Infektion die Produktion (über die T4-Helferzellen) von Antikörpern bzw den T8 Zellen.“
    Der Leser kritisiert weiter: „Außerdem spricht die Veröffentlichung von einer möglichen Bedeutung dieser Ergebnisse für die Impfforschung für SARS-Cov-2.“
    Der Wissenschaftsjournalist Mayer wörtlich: „Natürlich haben die Ergebnisse der Studie eine Bedeutung für die Impfforschung, nämlich insofern, dass man eben auch auf die T-Zellen testen wird müssen, wenn die Antikörper verschwinden. Wenn T-Zellen vorhanden sind aber keine Antikörper, besteht noch immer Immunität. Das wird bei den Phase 3 klinischen Tests von Bedeutung sein, da diese über 1 Jahr gehen und die Antikörper mit einiger Sicherheit bald weg sein werden.“
    In einer weiteren Kritik an der Studie heißt es: „Von den ~80% T-Zell-Immunreaktion zeigenden können offenbar noch genug so stark erkranken, dass sie das Virus weiterverbreiten.“
    Doch Mayer meint: „Wenn dem so wäre, wäre auch eine Impfung nutzlos. Ist aber nicht so, wie z.B. dass Beispiel Ischgl zeigt, wo auch 85% der Infizierten nichts davon gemerkt haben. Oder bei einer Grippe, wo sie sich infizieren, aber wegen Immunität nichts davon merken.“
    Schließlich wird der Leser etwas persönlich: „Herr Mayer verschweigt aber, was das für die ~1% der Menschen bedeutet, die nach aktuellem Wissensstand sterben könnten.“
    Mayer sagt: „1% Letalität ist viel zu hoch gegriffen. Franz Allerberger, der das Geschäftsfeld Öffentliche Gesundheit der Ages leitet, sagt im Interview mit dem Standard, dass er sich bei den Schätzungen der Mortalitätsrate von Covid-19 an jene des US-Epidemiologen John Ioannidis (Uni Stanford) hält, der von einem vergleichsweise geringen Wert von rund 0,25 Prozent ausgeht, der nicht unumstritten ist. ,Das ist auch der Wert, der sich aus den Zahlen von Ischgl ergibt, wo bei einer Durchseuchungsrate von mehr als 42 Prozent der knapp 1.600 Bewohner nur zwei Tote vermeldet wurden‘, sagt Allerberger.“
    Weitere Studien mit ähnlichen Erkenntnissen
    Die Studie der Tübinger Universität wird von einem weiteren wissenschaftlichen Artikel des Magazins „Nature Reviews Immunology“ gestützt.
    Ein großer Prozentsatz der Bevölkerung scheint Immunzellen zu haben, die Teile des SARS-CoV-2-Virus erkennen, um damit einen Vorsprung bei der Bekämpfung einer Infektion zu haben. Mit anderen Worten, manche Menschen haben möglicherweise einen unbekannten Schutzgrad.
    „Wir haben festgestellt, dass Menschen, diejenigen, die noch nie SARS-Cov-2 ausgesetzt waren (…), etwa die Hälfte der Menschen, eine gewisse T-Zell-Reaktivität aufwies“, zitiert CNN Co-Autor des Papiers Alessandro Sette vom Zentrum für Infektionskrankheiten und Impfstoffforschung am „La Jolla Institute for Immunology“.

  43. Lieber Herr Stöhlker
    Das Bundesamt für Verkehr ist nicht für den Strassenbau zuständig. Das ist für die Bahnen und den öffentlichen Verkehr zuständig. Für die Strassen ist das Bundesamt für Strassen zuständig. Beide Bundesämter sind in Ittingen.
    Zur EU, brauchen wir dazu wirklich ein kohärente Politik? Ist das überhaupt möglich? Die EU bricht ja laufend alle eigenen Verträge. Der Saftladen wird doch in Kürze abgewickelt.

    • Lieber Herr Lüthard, Ihre beiden Bundesämter sind nicht in Ittingen, sondern in Ittigen.

  44. Unter Vorwand eines „tödlichen Virus, der ein Erkältungsvirus ist der mutiert. Ein Impfung, gegen alte Virusstämme. Cool. Der dumme Eidgenosse, lebt im 20. Jahrhunderten war Profiteur des Kapitalismus! Gut gemacht Eidgenosse. Jetzt 2020 passiert vor Deinen Augen das unglaubliche: Ein amateurhaftes Krisenmanagement: Wirtschaft erlebt vor deinen Augen Kollaps – Arbeitslosigkeit steigt, nachdem Eidgenosse sich in Ferien erholt hat …. und die Gesellschaft wird umgebaut: Quarantäne? Flugdaten von Mario? Mit welchem Recht? Das Volk hat eine Hygienemaske zu tragen, damit Sie wissen, dass ein tödlicher Virus herrscht und die Mächtigen ohne dumme Schafe/ Volk regieren kann. Ich trink Cüpli auf meiner Yacht und fliege (mit welchem Recht) meine Privatjet. Ich wünsche dem Eidgenossen das Beste Leben …. nachdem Wirtschaft und Gesellschaft transformiert ist.

  45. Also mit den Fortschritten in der Raketentechnik und der Künstlichen Intelligenz, sind die Kampflugzeuge ziemlich sicher rausgeworfenes Geld, da in 10 Jahren obsolet. Das bedeutet nicht, dass man das Geld nicht in die Verteidigung investieren sollte. Wahrscheinlich ist es aber besser angelegt, wenn man die ETH an einem Raketen-Abwehrsystem forschen lässt. Denke müsste da sehr gute Spill-overs in andere Forschungsbereiche geben. Ein Abwehrsystem oder die entsprechende Software sollte sich auch leichter exportieren und kommerzialisieren lassen.

    Eventuell sollte man auch die Nato-Vögel daran erinnern, dass das die Schweiz per se kein „Heimspiel“ ist (insbesondere nach der Crypto AG) indem man in Zukunft bei Ausschreibungen auch Russische Anbieter miteinbezieht. Das heisst nicht, dass man MiGs kaufen sollte, aber es produziert vielleicht den einen oder anderen Denkanstoss…

    Auf jeden Fall würde ich es begrüssen, wenn die SNB ein paar Russische Iskander-Systeme in ihre nicht-konventionelle Geldpolitik aufnehmen würde (bei der Geldpolitik hat die Nato ja nichts zu melden). Ein, zwei Raketenschläge nach Frankfurt sind wahrscheinlich effektiver als Europäische Ramschanleihen zu kaufen. Würde auch die „lahmen“ SNB-Pressekonferenzen obsolet machen… Einfach die Kondensstreifen vom Bürkliplatz in Richtung Frankfurt ins Netz stellen…

  46. Besten Dank Herr Stöhlker für die sehr gute Analyse. Einmal mehr beschleicht mich der Eindruck, dass sich in weiten Teilen unseres Landes Dekadenz breit macht. Der Auftritt des BAG war von Anfang an ein Desaster. Wie sich der Strupler noch halten kann und seine Pensionsansprüche ins Trockene bringen kann, ist mir schleierhaft. Das ganze BAG macht mir den Eindruck von einem erbärmlichen, veralteten Gruselkabinett.

  47. Man hat tatsächlich den Endruck, die Schweiz wird geführt von Politikern und Beamten, die nur ans eigene Wohlbefinden denken.
    Wie man lesen konnte, haben die Beamten vom BAG im März behauptet, Masken nützten nichts. Gleichzeitig haben sie für sich und ihre Entourage eine Million Masken die noch da waren, auf die Seite geschafft.
    Eine Frechheit sondergleichen. Und die Medien haben das zwar teilweise in Nebenspalten erwähnt, aber dann sofort wieder mit dem Mantel des Schweigens zugedeckt. Nur ja kein böses Wort über Regierung und Beamte in Bern vor der Abstimmung über die Zuwanderungsinitiative.
    Das Volk wird bearbeitet wie noch nie von Tagi, Blick, NZZ, SRG und denn Wannermedien. Sie prügeln uns in die EU. Auch wenn Stöhlker sagt, dort habe man den gleichen Lebensstandard wie hier, stimmt das sicher nicht. Wir werden aber so lange bluten müssen, (Ausgleichszahlungen an Brüssel) bis wir auf dem Niveau von Italien, Griechenland etc. ankommen. Auch Deutschland geht in diese Richtung. Und ausser der SVP jubeln alle Parteien der EU zu. Einfach schrecklich.

    • Der Wohlstand mag auf einem ähnlichem Niveau in ganz Westeuropa. Aber darum geht es mir nicht. Mir geht es um Selbstbestimmung, will und brauche keine fremden Vögte. Lieber nur Cervelat essen und Wasser vom moosgen Stein trinken als sich den Brüsseler Büro- und Technokraten unterwerfen. Wieso kommt mir dabei „Prostitution“ in den Sinn?

  48. Jetzt haben die oben genannten spieltheoretischen Vollbestien einen Vertrag mit dem Impfstoffhersteller Moderna abgeschlossen. Wurden fast sicher über den Tisch gezogen. Wetten, dass..!? Roulettespiel mit einem Phase III Kandidaten bei gewiss sehr asymmetrischer Informationsverteilung.

  49. Stöhlker ist provokant, will aufrütteln und hat in vielen Themen recht. Es ist am Schweizer Stimmbürger die Zukunft zu gestalten. Bis jetzt haben wir in corpore versagt, weil wir mehr und mehr Domänen haben aufgeben müssen.

  50. Herr Klaus Stöhlker hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur noch jämmerlich
    was sich da in diesem Chaotenladen in der Bundespolitk abspielt. Hat sich leider
    schon seit mehr als 10 Jahren abgezeichnet. Ein kurzer Exkurs über die absolut
    ungenügende Professionalität unserer teuren Politelite. Nur wo sind die Stimmen der kritischen, vom Bürger subventionierten Medien als 3. Macht. Die Lobhudelei von Hofberichterstattung sowie Mainstreammedien ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Medienkonsumenten, die eine analytische Berichterstattung über die politischen Geschehnisse erwartet. Die Mrd. Steuern zahlende Bürger haben Anrecht auf eine transparente Berichterstattung, sowie Live Übertragung der Politdebatten aus allen Kammern von Bund und Kantonen. Davon sind wir aber weit
    entfernt. Einige ehemals kommunistische Oststaaten und asiatische Staaten
    haben schön längst Liveübertragungen. In welchem Jahrhundert leben unsere
    bereits übergrauten Magistraten eigentlich? Die junge Generation erwartet
    eine vollständige Transparenz.

    Die zunehmend sich summierenden Fehlleistungen von BAG und Bundesrat erfordern
    eine Neuausrichtung in vielen Bereichen. Die offenen Fragen drängen geradezu
    zu mehr Transparenz:

    Wieso hat der Bund kein Riskmanagement? Wie/Wo sind die Scenarien der 10 grössten anzunehmenden Katastrophen? Wie/Wo sind die Massnahmenpläne?
    Wer setzt diese um?
    Notstandsmassnahmen Umsetzung/Entscheidung delegieren an Kantone wieso? Ein Wahnsinn! bei Notstand gibt es kein Föderalismus, sondern „generalstabsmässig“
    konsequent, umzusetzender, zu kontrollierenden Massnahmenkatalog. Punkt.
    In so einem kleinen Land wie die CH, wir sind ein Dorf von Menschen. Millionen
    bewegen sich jeden Tag über X Kantone hinweg! Zentral-CH 6 Kantone in 1 Stunde
    mit Auto/Zug durchgefahren!
    Fragen über Fragen über jene Themen, ich will den Leser nicht langweilen, es gibt mindestens noch 10 Seiten an Fragen, weil vieles nicht transparent ist.

    Jedenfalls gibt es einiges „zum Ausmisten“ vor allem in diesem Landen in Bern.
    Das vorliegende Chaos zeigt, es gibt einiges zu reformieren und erneuern,
    insbesondere in der Personalauswahl von Magistraten:
    Wieso wir der BR nicht vom Volk gewählt? Das alleinige Beurteilungsvermögen des Parlaments (siehe deren Leistungsausweise) über geeignete BR-Kandidaten ist doch sehr anzuzweifeln!

    Wieso finden Anhörungen von BR-Kandidaten hinter verschlossenen Türen statt?
    Parteimauscheleien? Wo sind die Leistungsausweise der heutigen BR. Bis auf 1-2 BR völlig überfordert vom Anforderungsprofil. Schon einmal Auftritte von BR auf dem Internationalen Parkett verfolgt? Selbstredend bei der Artikulation von
    Gesprächen mit Berufskollegen aus anderen Länder? Eine Neuausrichtung des Politmecanos ist überfällig, sonst sinkt die CH, wenn nicht schon, auf das Niveau des Europ. Politsumpfes.

    Weiter ist Transparenz in den Abstimmungen bei allen Kammern notwendig, darum
    Live-Übertragung der Debatten. Politiker welche das nicht wollen, sind am falschen Platz. Politiker sind vom Bürger bezahlte öffentliche Personen.
    Wer sich der ÖFFENTLICHKEIT NICHT STELLEN WILL, GEHÖRT NICHT AUF DIE POLITBÜHNE.

    Am Schluss noch dies: Zunehmend jüngere CH mit guter Ausbildung bereits in 3. Generation verlassen die CH, mehr als CH zurückkehren. Wieso wohl?

    Vermutlich auch weil die ganze linken grünliberalen Gutmenschen mehrheitlich aus der Sozialindustrie den Politmecano unterwandern.

    Ja macht nur weiter so, zitiere Klaus Stöhlker: Letztlich wird es ein Kampf
    um jeden Franken. Das zeichnet sich schon ab:
    Die 100 Mrd. Subventionen aus Bern sind bald versiegt!
    Die Arbeitslosen-, und Kurzarbeitslosenzahl wird sich massiv erhöhen.
    Firmen gehen Pleite.
    Der Konsum wird eingeschränkt.
    Folge dessen sinken die Steuerzahlungen von Unternehmen und Bürger massiv.

    Freundliche Grüsse

    Roger Müller

    • Die Menschen im Umfeld der GLP sind keine Gutmenschen sondern schlicht Neoliberale und unterscheiden sich somit blos marginal vom Rest der heutigen politischen Fraktionen. Neoliberal das sind sie alle geworden, die im politischen Hauptstrom.

  51. Herr Stöhlker
    Denken Sie an Ihr Herz und gehen Sie bitte endlich in Pension…🙏🏼🙏🏼🙏🏼
    Bei allem was Sie schreiben, hört man nur Frust, Elend, Depression, Katastrophe und Untergangsstimmung und und und…🤦🏼‍♂️

    • Sie tragen aber auch nichts zu einer anderen Sicht bei.
      Sind Sie Beamter?

  52. Bin ich voll einverstanden.Das BAG ist nur ein besserer Trachtenverein, wobei diese wesentlich besser geführt sind..

  53. Ein Berufspolitiker, ein Weinbauer, ein ehemaliger Buchhalter, ein Arzt, eine Rechtsanwältin, eine Übersetzerin und eine Klavierspielerin, mein Gott, was soll da rauskommen. Wenn ich mich Schreiner oder Maurer oder Metzger nennen will, brauche ich eine Prüfung, einen Abschluss oder mindestens ein Fähigkeitszeugnis.
    Warum in der Politik nicht?

    • @realo: Wie steht es mit Ihrer Ausbildung und Ihrem IQ? Mögen Sie sich noch daran erinnern, was für ein guter Bundesrat der gelernte Heizungsmonteur Willi
      Ritschard geworden ist?!!!

  54. @ Caroline Tschudi
    Je näher die deutschen Bundesländer bei der Schweiz, desto prosperierender.
    Das trifft auch auf die Schweiznahen Regionen von France, Italia, Austria zu.
    In Vorarlberg ist das BIP pro Kopf doppelt so hoch als in den anderen Bundesländern.

    • Genauso ist es. Stöhlker quasselt irgendeinen Quatsch.

      In Washington sitzen mehrere Hundertschaft hoch betagter Multimillionäre und könnrn sich nicht darüber einigen wie man mit einer der grössten Arbeitsmarktkrisen aller Zeiten umgehen will. Schauen untätig zu wie der Präsident einer gewählten Amtsträgerin sagt sie solle da hingehen wo sie herkomme. Das ist Staatsversagen.

      Die Schweiz schneidet (noch) sehr gut ab. Man muss jeden Tag dankbar sein, hier leben zu dürfen

    • Wo leben Sie denn und all die Daumenheber? Herr Stöhlker ist nicht verbittert,
      jedoch ein sehr guter Analytiker der kurz prägnant die Missstände im Chaotenladen
      in Bern aufzeigt. Statt hier polemisch zu agieren, schalten Sie Ihr Hirn ein
      und versuchen die Facts von Herr Stöhlker zu verstehen. Nun offensichtlich reicht es da vom Kopf her nicht.Dann gehen Sie in die Stammtischbeiz und bechern mit Ihren Kollegen weiter!

  55. In der Analyse bin ich öfter ziemlich einverstanden mit Herrn Stöhlker, mit den Schlussfolgerungen / Zielen manchmal nicht.
    Wenn im wichtigsten, internationalsten Wirtschaftsgebiet Chinas eine Seuche wütet, wie nur konnten die Verantwortlichen in der Schweiz dies ignorieren? Wie nur konnte die Grenze zu Italien nicht geschlossen werden, wenn diese Seuche in Norditalien wütet? Etc.etc.etc.
    Fehler über Fehler, z B. Maskenpflicht in Läden, Statistiken, bis heute.
    Links und alle linken Medien klemmen jede Diskussion ab: SRG, Blick, 20Min und so weiter, die Rechten beschränken sich auf Subventionen verteilen.
    In jeder anständigen Firma fliegen die Verantwortlichen für so ein Desaster raus. In der CH – Politik darf nicht nur nicht darüber diskutiert werden, ich muss mir auch noch Beweihräucherungen anhören.
    Sommaruga, Berset und die Führung des BAG gehören ersetzt. Sie verstecken sich hinter ‚internationaler Abstimmung‘, statt den Umweg über das eigene Hirn (Föderalismus, europaweit) zu versuchen. Das wird seinen Grund haben.
    Herr Stöhlker hat völlig recht: Bundesrat und Parlament sind bestenfalls C – Klasse. Bestenfalls.

    • „Sommaruga, Berset und die Führung des BAG gehören ersetzt. Sie verstecken sich hinter ‚internationaler Abstimmung‘, statt den Umweg über das eigene Hirn…“
      Wusste gar nicht, das diese miesen Poli-Tiker ein Gehirn haben?

    • Lieber Johnny B
      Das macht doch alles nichts, wir werden in Kürze sowieso unter das Joch Brüssel’s kommen. Nein, wir werden nicht verkauft, wir werden verarscht und verschenkt. Aber eben, jedes Volk hat die Regierung die es verdient.

    • Mich auch. Hoffe aber, dass es so krass nicht ist. Vielleicht kann uns das einer erklären, der Bescheid weiss.

    • Anscheinend steht in den Kaufverträgen von damals im “Kleingeschriebenen“, dass die Kampfflugzeuge gar nicht für Kriegseinsätze benutzt werden können ohne Genehmigung des Herstellers (es gab bereits Berichte darüber). Somit sind es lediglich Milliarden teure Kampflugzeuge die letztlich im Ernstfall unbrauchbar sind. Ab und zu donnert mal einer bei seinen Kurzeinsätzen von wenigen Minuten in die Felsen und zerschellt. Viele Jahrzehnte stehen die teuren Milliarden-Geräte herum, für die der Steuerzahler bezahlt, das war’s dann. Nur schon daran kann man leicht erkennen, dass die gesamte Politik im Bundeshaus untauglich ist. Von Untauglichkeit und Korruption sind aber genauso die Politiker/-.innen in der EU geprägt. Schon deshalb dürfen wir der EU keinesfalls entgegenkommen im Herbst! Die EU und das Bankenkartell sind so gut wie pleite!
      In den letzten vier Jahrzehnten wurden so viele Milliarden in all diesen unnötigen “Militägrümpel“ gestopft, um ihn danach wieder zu entsorgen.
      Die Entsorgung kostet ja jeweils nochmals riesige Summen.

      Wenn der nächste finale Finanzcrash kommt (er lauert schon in den Startlöchern), dann werden die Menschen froh sein, wenn sie noch Lebensmittel bekommen werden. Neue Kampfbomber werden dann den Menschen gar nichts nützen, und sie nicht beschützen! Die nächste grosse Bedrohung für die Menschen (global) wird entstehen durch den Zusammenbruch von Banken, sowie deren betrügerischem schuldenbasierten Finanzsystem. Wer für die beliebig vermehrbaren, immer wertloseren Währungen nichts mehr erhält, dem nützen auch teure Militärgeräte nichts mehr.

    • Kommt immer wieder in den Medien und gilt für die neu zu beschaffenden Flugzeuge.

      Zitat:

      «Gerüchte, dass Amerikaner On-/Off-Schalter haben sollen»

      Vor allem beim F-35A sei der Anteil an modernster Elektronik sehr ausgeprägt, sagt auch Harr. «Seit Jahren kursieren Gerüchte, wonach die Amerikaner einen On-/Off-Schalter haben sollen.» Tatsache sei: «Niemand weiss genau, welche Möglichkeiten die Hersteller wirklich haben, um die Systeme im Betrieb zu beeinflussen», sagt Harr. Dahinter steckten sicherheitspolitische Überlegungen. «Die wenigen Personen, die mehr wissen, dürfen verständlicherweise nicht reden.»

      Harr wird grundsätzlich. «Unabhängigkeit vom Hersteller zu haben, ist bei modernen Waffensystemen und Kampfjets illusorisch.» Mit zunehmender Komplexität der Flugzeuge steige die Abhängigkeit der Kunden. «Alle Hersteller versprechen zwar das Blaue vom Himmel, doch es gibt keinen Anbieter, bei dem die Schweiz keine Abhängigkeit hätte.»

    • Ob das beim F-35 tatsächlich so ist, ist nicht abschliessend geklärt. Lockheed schweigt sich aus. Definitiv bekannt ist aber, dass die USA den verschlüsselten Flugfunk abhören könnte aber unsere Firma Crypto macht das ja auch :-).

    • Ich habe gelesen, dass einzig Israel eine eigene Software für Ihre US-Flugzeuge (v.a. F-35) entwickelt hat und dazu in der Lage war. Bei allen anderen Staaten, welche US-Flüügerli benützen, sitzt der Befehlshaber in den USA.
      Wie bei den teuren, modernen Autos. Da liefert das Betriebssystem dem Autoproduzenten Unmengen von Daten und die Befehlsmacht bleibt bei ihm.
      Ob das bei EU- oder RUS-Produkten auch der Fall ist, weiss ich nicht.

  56. SNB vergessen – die lässt auch noch grüssen.

    SNB-Beobachter

    P.S- Stimmt das mit den Zündschlüsseln an den Militär-Jets?

    • Ja, die US Flieger gehen ohne ok der Amerikaner nicht in die Luft.

      Und die Amerikaner benutzten die Horchposten in den Alpen während des Lybienkrieges für die Führung ihrer Einätze aus der Luft und von den Schiffen aus.

      Unsere Unabhängigkeit wird von den narzisstischen Politikern (m/w) schamlos zur Selbstprofilierung geopfert.

    • Aber sicher stimmt das. Natürlich sind es keine physischen sondern virtuelle Schlüssel… die Flieger sind ja auch jederzeit fremd steuerbar sollte sich die Schweiz mal zu einem nicht genemigten Einsatz entscheiden wollen. Auch die Funktionen und Fähigkeiten der Flieger sind jederzeit kontrollierbar… geht alles per Maschinensprache genauso wie bei modernen Autos deren Funktionen und Fähigkeiten auch von ferne (de)aktivierbar sind. Bei den mobilen Telekommunikationsgeräten ist das auch so und die Fernsteuerung ist ja auch da jederzeit möglich.

  57. Würde man die inhaltslosen Fortsetzungsgeschichten von Stöhlker überhaupt lesen, dann entsteht der Eindruck eines „perseverierenden“ „dirty old man“ oder eines „alten Schnorrers“ (Ch. Bukowski), der sich mit seinem Geschwafel vor der aufziehenden Demenz retten will. In Zollikon entsteht das geflügelte Wort: „Hattu heute schon gestöhlkert?“. Die Twitter Version davon erleben wir beim „geistigen Zwerg“ Trump. Allen ein schönes Wochenende ohne „geistige Müllabsonderung“, wie wir sie hier erleben.

    • cool du hast es gelesen. insofern ist deine wortwahl falsch und daneben. hätte müsse dann durch hat gelesen ersetzt werden. insofern ist dein beitrag für die füchse, auch inhaltlich. warum? motzen statt liefern ist des schweizers spezialität. good luck!

  58. Ich finde es gut. Arbeite seit Jahren daran die Schweiz zu schwächen. Stimme prinzipiell für alles was Geld kostet, für alles was die Schweiz international mehr einbindet, zahle so wenig Steuern wie möglich und wähle grundsätzlich die Unfähigsten in die Ämter.

    Hoffe auf einen Zerfall des Landes.

    • Ich kann mich hier nur anschliessen! Je schlechter es den anderen geht, umso besser geht es mir. Jobmässig entwickle ich Programme und Initiativen für Link-Grün. Wir haben da einige Perlen in der Pipeline:
      – Einführung Euro, CHF ist bereits ein EUR/USD Basket
      – Stimmrecht für Ausländer und Asylanten auf nationaler Ebene
      – Unbefristete Arbeitslosen- und Kurzarbeit Leistungen
      – Demokratiestärkung durch Verbot von rechtsextremen Parteien (SVP)
      – Verstaatlichung von Firmen nicht grün und queer sind
      Das kostet natürlich ein klein wenig, darum haben wir auch das entsprechende Programm «Finanzierung 2.0» entwickelt mit den folgenden Massnahmen:
      – alle Erbschaften fallen dem Staate zu
      – MWSt auf EU-Niveau (ca. 18%)
      – 30% Zwangshypothek zu 5% auf Eigenheimen
      – Quellensteuer für alle mit flexiblen, staatlich bestimmten Sätzen
      – Abschaffung von Bargeld und Edelmetallverbot

  59. Die Schweizer Grosskonzerne hatten schon immer grosse Macht in Bundesbern und bestimmten den Tarif. Der Unterschied von damals und heute ist: Damals waren die Chefs Schweizer und waren im Generalstab. Die Intessen des Landes hatten Vorrang. Heute sind die Schweizer Grosskonzerne in globalen Händen. Und die Boni stehen über allem. Es ist eine alte politisch-strategische Weisheit: Ein Land kann man am besten ausplündern, wenn die politische Führung und die Verwaltung destabilisiert werden.
    Gunther Kropp, Basel

    • @ Gunther Kropp, Basel: Das hat bestimmt mit Ihrer „Marbella-Sache“ zu tun?

    • @Fragender
      Sie meinen, die Marbella-Sache wird benutzt, um Merkel-Deutschland, Trump-USA und die Blocher-Schweiz zu destabilisieren?

  60. Die Schweiz soll weltoffen bleiben.

    Die EU kapselt sich ab und beschäftigt sich zunehmend mit sich selber.

    Die Welt besteht zum Glück nicht nur aus EU (Gruss an Stöhlker).

    Wir beschäftigen Spezialisten* aus der ganzen Welt, also nicht nur der EU und das soll auch weiterhin so bleiben. Hierzu benötigen wir die Unabhängigkeit von der EU.

    Zudem passt die europäische Machtpolitik, welche sich vor allem auf geographische Ländergrössen abstützt, nicht zur Schweizer demokratischen Kultur.

    Auf ein Diktat seitens der EU verzichten wir besser.

    *Wissenschaftler, IT-Spezialisten, Techniker etc.. Auf die Hilfskräfte aus der EU welche Stellentitel mit „Fach-“ besetzen z.B. Putzfachkräfte – das ist eine Irreführung der Bevölkerung – können wir verzichten.

  61. Einmal mehr brillant geschrieben! Gratulation! Und sehr mutig, wie ich finde. In der Schweiz wird zwar niemand gesteinigt, aber es finden sich durchaus heimtückische Mittel und Wege, um einen scharfen Kritiker mundtot zu machen.

    • Ich hoffe stark, dass die Diskriminierung von Religionen in der Schweiz bald mal ein Ende findet. Hier muss der Bundesrat endlich aktiv werden! Glaubens- und Religionsfreiheit ist heute ein reines Lippenbekenntnis. Von links bis weit in die Mitte arbeiten die Parteien hier richtig. Somit bin ich zuversichtlich, noch zu meinen Lebzeiten die erste Steinigung auf dem Sechseläutenplatz live mitzuerleben.

  62. Die Schweiz wird in Statistiken immer als das innovativste Land der Welt dargestellt. In der Verwaltung, Gesundheitswesen (administrativ), Bildungswesen sind wir im letzten Jahrtausend stehen geblieben. Und das genau darum, weil eben nur noch 3. klassige Leute in der Verwaltung arbeiten, die nichts bewegen und verändern möchten.
    Das wird uns schleichend hinter viele aufstrebende Länder werfen. Fett und träge sind wir geworten im Staatsapparat, auf dem Gipfel des Wohlstandes.
    Früher waren noch Visionäre und Leader oben in den öffentlichen Ämtern, welche uns vorwärts gebracht haben. Es wird ein böses erwachen geben, wie für die meisten westlichen Länder. Das römische Reich lässt grüssen.

    • Tja, ist ja auch kein Wunder, wenn man sich die „Qualität“ unserer politischen „Elite“ mal genauer anschaut. Entweder sind das ewige Studenten (Linke und Grüne) oder Verwaltungsbeamte (Mitte-Links). Und dann sind da noch die Landwirte an den Subventionstöpfen (SVP und Konsorten). Weit und breit kein Unternehmer mehr, denn diese haben sich aus den Räten zurückgezogen, weil sie sonst keinerlei Staatsaufträge mehr bekommen – siehe Stadler-Rail vs. Bombardier. Kurz: Unsere Politiker- bzw. hochbezahlte Influencer-Kaste hat intellektuell massiv abgerüstet und konzentriert sich nurmehr auf die eigenen, persönlichen Vorteile. Mitten in der Corona-Krise haben sich diese Blutsauger ihre eigenen Apanagen massiv erhöht! Und das „Volch“ macht mit und klatscht sogar noch von den Balkonen! Was für ein intriganter und korrupter Haufen uns regiert, wird in dieser Corona-Krise deutlich: Es ist nicht eine Gesundheitskrise (die Sterberaten liegen in Schweden bereits UNTER jenen in der Schweiz), sondern eine von den Politikern herbeigeführte Krise. Der Etatismus schreitet voran und die korrupte Politikerkaste kann sich die Taschen noch mehr vollstopfen. Ganz abgesehen vom täglichen Stuss, welchen wir uns in den willfährigen Systemmedien anhören müssen. Und nein, die Wahlen werden gar nichts zeigen, denn es ist ja gar keine Auswahl vorhanden. Man kann das Politikerpersonal ja nicht auswechseln, solange die Parteien bestimmen, dass immer die gleichen Looser zur Wahl stehen. So wird’s wie immer sein: Bei einer Wahlbeteiligung von unter 35% werden wieder die ewig gleichen Schmarotzer gewählt werden. Fazit: Ich bremse auch für Tiere – aber nicht mehr für Politiker!

    • haha das einzige geschmacklose ist dieser wertfreie kommentar eines verrosteten antiquierten schweizer-motzers, der gerade seine beste stunde des tages erlebt. oder was genau hast eingeworfen heute?

  63. Ich bin nicht immer gleicher Meinung mit Herrn Stoehlker. Heute trifft er den Nagel bezueglich BAG voll auf den Kopf
    Das ganze Departement wurde durch die Pandemie scheinbar aus einem Vollschlaf
    geweckt
    Mal wach ist der 1 Reflex Leute anstellen, wozu ist nicht klar. Lassen wir den Bestand mal arbeiten
    Zusaetzlich wuenschte ich dass Herr Koch
    seine Pensionierung geniesst und sich aus der beruflichen Öffentlichkeit fernhaelt
    Er hatte sein Zeitfenster im Scheinwerferlicht

  64. Zehntausenden Süddeutschen gehts gut, weil sie in der Schweiz arbeiten und in DE wohnen. Und mit dem belgischen Lebensstandard würde bestimmt kein Schweizer tauschen wollen. Zudem haben wir – noch! – den Vorteil, nicht ganz Südeuropa inkl. Frankreich durchfüttern zu müssen. Aber das wird schon noch, schliesslich will sich die wohlstandsdekadente Mitte-Links-Schweiz „weltoffen“ darstellen. Wobei „weltoffen“ mit „europa- bzw. EU-freundlich“ gleichgesetzt wird. Obwohl es gerade das Gegenteil bedeutet.

    • @Caroline Tschudi – EU-Never,

      Durchleuchten wir Ihre hirnrissige Behauptung:

      „Und mit dem belgischen Lebensstandard würde bestimmt kein Schweizer tauschen wollen. Zudem haben wir – noch! – den Vorteil, nicht ganz Südeuropa inkl. Frankreich durchfüttern zu müssen.“

      Die Machtstrukturen in der Schweiz, also wir als Land, nehmen den Standortwettbewerb an, aber wir betreiben ihn mit anderen Mitteln, nämlich denen der Währungsmanipulation und vor allem des Steuerwettbewerbs und damit des Fiskalraubes. Mit der Steuervorlage 17 setzen wir diese Politik fort. Wir senken unsere Gewinnsteuern per Saldo um über 2 Milliarden CHF und hoffen, auf diese Weise uns als Standort attraktiver zu machen. Doch selbst die von Ueli Maurer&Co. damals zur Rechtfertigung veröffentlichten Zahlen zeigen – bei kritischer Betrachtung – dass diese Rechnung nicht aufgehen wird. Diese Gestalten implizieren, dass rund 40’000 Arbeitskräfte oder etwa 100’000 Menschen neu zuwandern und rechnen die von diesen Zuwanderern zu entrichteten 940 Millionen Sozialbeiträge und 1,2 Milliarden Einkommens- und Mehrwertsteuern gegen die Senkung der Unternehmenssteuer auf. So als gehörten die Sozialbeiträge nicht den Versicherten und so als ob die Zuwanderung nicht zusätzliche Staatsausgaben auslösen würde.

      Und wenn Sie es noch immer nicht verstehen, sollten Sie darüber nachdenken, dass tiefere Steuereinahmen tendenziell weniger Staatsausgaben bedeuten – für Gesundheit, Bildung, Administration und Umweltschutz. Doch genau dies sind die Sektoren, die in den vergangenen Jahrzehnten die Schweiz per Saldo Arbeitsstellen geschaffen haben. In den klassischen Exportindustrien haben wir hingegen Jobs verloren. Fazit: Wir sind gerade dabei uns mit Ignoranz, Arroganz, Halbwarheiten und Lügen selbst das eigene Grab zu schaufeln. Noch etwas: haben Sie in Belgien (allgemein Benelux) gelebt, gearbeitet oder direkte Erfahrung gesammelt?

    • Ihr Gedanke: „durchfüttern müssen“ – ist ein Trash Argument.

      Diese Zahlungen schaffen auch gewollte Abhängigkeiten (Machtpolitik). Zudem soll auch die Kaufkraft und Wirtschaftskraft der Partner erhalten bleiben (Win-Win). Mindestens für FR und DE machen die Zahlungen demnach also Sinn.

      Reiche wirtschaftlich starke Kantone wie Zürich füttern auch die Berner Geschichts-, Kultur- und Museums-Spezialisten durch. Da motzt auch niemand – obwohl es hierfür gute Gründe gäbe.

    • @Illusionen

      Ja, tiefe Steuern und das Bankgeheimnis zeichneten das Geschäftsmodell Schweiz lange aus.

      Dem ist aber nicht mehr so.

      1. Die Schweizer Banken liefern Ihre Kunden-Steuerdaten heute an fast alle relevanten Länder. -> Bankgeheimnis ist Geschichte im Gegenteil – Daten werden frei Haus geliefert.
      2. Die Steuern in der Schweiz sind mit Ausnahme von Gewinnsteuern in gewissen Kantonen nicht tiefer, das System ist einfach viel Verschachtelter und intransparenter: Holdingprivileg ist weg, Sozialversicherungsbeiträge sind auch relativ hoch und für gewisse Arbeitnehmer nicht rentenbildend (Steuercharakter), Unterscheidung Arbeitgeber und Arbeitnehmerbeiträge (Der Bruttolohn ist ein Scheinwert die Vollkosten inkl. Arbietgeberbeiträge zählen), Gebühren, Sondersteuern, Krankenkassenbeiträge müssen zusätzlich privat bezahlt werden

      Also mit dem Schweizer Steuersystem kann ich heute nicht mehr punkten, wenn Ausländer nach internationale Vergleichen z.B. mit den Niederlanden fragen.

      Wichtig bleiben nach wie vor die relativ liberalen Arbeitsgesetze, das verlässliche Rechts- und Währungssystem, die Infrastruktur, die Natur, das international hohe Ansehen, etc.

    • @Mutti

      „Wichtig bleiben nach wie vor die relativ liberalen Arbeitsgesetze“

      Meinen Sie wie man elementare Arbeitnehmerrechte in den letzten 30 Jahren rückgängig gemacht hat? Ab dem 10. Dienstjahr liegt lediglich eine Kündigungsfrist von 3 Monate (jeweils auf das Monatsende und ohne Abfindung). In der Schweiz sind – im Vergleich zum Ausland – Arbeitnehmende sehr schlecht gegen Kündigungen geschützt. Grundsätzlich darf ein Arbeitgeber einem Angestellten im Rahmen der geltenden Kündigungsfrist jederzeit kündigen (Art. 335b und 335c 336 OR). Dieselben Arbeitmehmende müssen passiv beobachten wie ihr Arbeitsvermögen (z.B. 2. Säule) vor sich hin schmilzt.

      „Die Steuern in der Schweiz sind mit Ausnahme von Gewinnsteuern in gewissen Kantonen nicht tiefer, das System ist einfach viel Verschachtelter und intransparenter“

      Keineswegs verschachtelt, wenn man sich nicht als Blindwütiger selbsternannter Klugscheisser verhält und ergebnis offen die Dinge untersucht gelangt man zum Schluss, dass wir in einem Land leben wo ausländische Milliardäre und Millionäre ermutigt werden hier durch Übernahmen und Restrukturierungen Arbeitsplätze abzubauen; ihre Freunde aus ihrem ausländischen Netzwerk ins Management mitzubringen und ihre Gewinne und Vermögen in off-shore Zentren anzulegen; investiert wird in der Folge nicht hier sondern wiederum im Ausland und zudem werden sie noch durch einen Vorzugssatz pauschal rechtsungleich besteuert. Sobald der return on investment nicht mehr stimmt verlassen die unser Land und betreiben das Spiel weiter in einem andern Land. Interessiert sind die nur an der persönlichen Kohle und an Macht. Das ist genau ein Teil der A-Schweiz, die Herr Stöhlker immer wieder meint und dafür auf erbärmlichste, unsachliche und unreflektierte Art und Weise diffamiert wird.

      Sie Schreiben in dem Artikel von Herrn Prof. Geiger neben an:

      „Bei den Rentnern haben wir auch das Problem: Ergänzungsentschädigung, Gesundheitskosten“

      Fragen Sie sich wieso ist das so?

      Mit der Einführung des Pensionskassenobligatoriums wurde behauptet, das Existenzminimum sei ohnehin von der AHV abgesichert. Da wurde (und wird) ein sog. Koordinationsabzug p.a. als Freibetrag erklärt. Der müsse nicht zwingend von den PK’s versichert werden. Das jedoch wirkte sich für all jene – vorwiegend für Frauen, die als Zuverdienerinnen oft Hausarbeit oder familiäre Pflegeleistungen erbrachten – verheerend aus. Verheerend wird sich auch die ungebremste Abzocke innerhalb des System 2. Säule welche in stark gekürzte Pk-Rente resultiert. Seltsam, oder?…da werden zwei Todkranke Systeme (2. Säule – KK-Kopfprämie) künstlich mit Steuergelden (EL und PV) am Leben erhalten, nur damit die Illusionen nicht platzen….dazu dienen Statistiken und eine Datenlage die unbefriedigend ist. Aktuell sind vor allem Frauen (Männer holen fulminant auf) davon betroffen, Ergänzungsleistungen beantragen zu müssen, obwohl sie werktätig waren und auch AHV bezahlt haben. Das ist der eigentliche Skandal.

    • „Keineswegs verschachtelt, wenn man sich nicht als Blindwütiger selbsternannter Klugscheisser verhält und ergebnis offen die Dinge untersucht gelangt man zum Schluss,“

      Meine Antwort: Wow. Sie Plapperi.

      Ich lesen von Ihnen vorwiegend Gejammer und was das Steuerrecht betrifft, unfundierte Glaubenssätze.

      Die Kündungsfristen sind in Ordnung, im Vergleich mit Amerika sogar ein guter Kompromiss. Wir kennen in vielen begründeten Fällen einen Kündigungsschutz (Krankheit, Schwangerschaft, Militär, etc.) das genügt. Ein strengerer Kündigungsschutz wäre kontrakproduktiv. Unternehmen müssen bei Umsatzrückgang Mitarbeiter entlassen können – um wirtschaftlich zu überleben.
      Ich würde, wie schon mehrmals inkl. Lösungsvorschlag erwähnt, beim Sozialversicherungsrecht ansetzen um mehr Anreize zu schaffen ältere Mitarbeiter einzustellen oder deren Jobs zu erhalten.

    • @C. Tschudi; Ihre Darstellung ist eine Ideologie einer Sozialistin, selbst unfähig ein eigenes wirtschaftliches Dasein für sich zu gestalten, aber für eine ideologische Prothese auf IP zu platzieren reicht es noch, super.

    • @Mutti..

      Sie haben sich soeben decouvriert Sie windiger Spassvogel….Wir haben in der Schweiz (Stichwort: Gejammer und Glaubensätze) ein sozial hoch explosives Gemisch: Erstes gehen die Einkommen immer weiter auseinander. Zweitens muss der ärmere Teil der Bevölkerung immer mehr für die Miete ausgeben. In der Schweiz ist dieses Phänomen bisher noch nicht untersucht worden. Ein Blick auf die Statistik der Haushaltsausgaben zeigt in etwa dies: Das ärmste Viertel der Haushalte unter 65 musste 2018 2,9 Prozentpunkte des Bruttoeinkommens mehr für die Miete und weitere 3,9 Prozentpunkt mehr für Steuern und Krankenkassenprämien ausgeben als noch 2008. Dadurch ist das reale verfügbare Einkommen praktisch gleich geblieben – ein Jahrzehnt Stillstand. Noch schlimmer: Das die Steuersenkungen ausgerechnet das einzige noch florierende Segment des Arbeitsmarktes schwächen – Gesundheit, Erziehung, Sicherheit, Umweltschutz ist fatal – wie oben kurz geschildert. Die Zukunft unseres Landes hängt also vor allem davon ab, ob diese öffentlichen Güter weiterhin finanziert werden können. So gesehen, ist es ziemlich dumm, dass ausgerechnet die „noch monetäre“ reiche Schweiz den globalen Steuerwettbewerb weiter anheizt. Und wenn Sie nach dem Motto: Ärmel hoch! arguemntieren; sollten Sie etwas nicht vergessen – beim Hochkrempeln wird der Ärmel immer enger!.

    • @Illusionen

      Steuerwettbewerb ist ein komplexes Thema – sparen will auch niemand und ein Grossteil der Steuereinnahmen kommt nun mal von sehr mobilen Grosskonzernen oder super reichen Personen*. Mit Dubai oder anderen Steuerinseln konkurrieren wir schon lange nicht mehr (*vgl. hierzu NZZ Bericht oder Medienberichte Bund 2019).
      Das ist ein globales Problem – aber die Schweiz ist schon lange keine solche Steueroase mehr. Zudem glaube ich, dass es Sinn macht, die Steuern sowie den Staatsapparat schlank, resp. tief zu halten.

      Ja, das Einkommen pro Kopf ist gesunken und in den unteren Bevölkerungsschichten tut dies ensprechend mehr „weh“. Mieten sind ein Problem u.a. ein gesetzliches, weil Kostensteigerungen wie z.B. Liegenschaftssteuern in gewissen Kantonen an die Mieter weiterverrechnet werden dürfen..

      All diese Probleme bedingen konkrete Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven.

      Die Probleme mit Steuererhöhungen bei den Reichsten lösen zu wollen ist bei der aktuellen globalen Situation (Gar keine Steuern z.B. in Dubai) – quasi eine „Schwanzbeisseridee“.

    • Präzisierung zum Steuerteil:

      – 10% der Reichsten Schweizer zahlen 50% aller Einkommenssteuern
      – die untere Hälfte der Steuerzahler zahlt weniger als 11% aller Steuern*

      Meine Meinung:
      Die Umvereilung zu Gunsten der Reichen habe ich bereits mehrmals thematisiert. Darum muss ich mich bei diesem Punkt nicht mit empören.

      Das Problem ist, die Extreme Abhängigkeit des CH Steuersystems von den mobilen Reichen.
      Der Schweizer STaat ist (noch aus Zeiten mit dem Bankgeheimnis) sehr verwöhnt und bildlich gesprochen: zu fett und unsportlich. Dies hat mit dem Leistungsangebot an sich noch nicht viel zu tun – einfach nur mit Effizienz (die CH KMUs machen es vor). Also, so lange der CH Staat so abhängig ist, kann er die Reichensteuer nicht erhöhen, weil ansonsten diese Steuern ganz wegfallen.
      Ausnahmen: Immobiliensteuern, Erbschaftssteuern auf Immobilien (die sich nicht ewig aufschieben lassen)

      *Quelle u.a. Tagesanzeiger: 8.8.19, basierend auf Studie Uni LU

    • @Mutti

      Ihren Ausführungen in Ehren. Ihre Kernthese „Schlank-Effizient-Wettbewerb“ ist mit Verlaub: für die Tonne! Ich weiss, sich solche kritischen Fragen zu stellen, heisst, die Weisheit des Marktes anzuzweifeln. Die aktuellen Steuergesetze sorgen dafür, dass Unternehmen und Kapitaleinkommen sich immer weniger an der Finanzierung der Solidargemeinschaft der Bürger beteiligen müssen. In dieser selbstverschuldeten Situation verbleibt dem Staat nichts anderes, als Leistungen für seine Bürger zu kürzen. Inzwischen empfinden es selbst viele Neoliberale in unserem Land schon als wohltuend, dass der Staat ganz massiv in die Wirtschaft eingreift. Spätestens jetzt sollten Sie Ihre Glaubenssätze und die „Statistiken“ kritisch hinterfragen.

  65. Leider in Anlehnung an das dt. willkürliche Krankheits-System.
    Sowie ein BR im Krankheitsamt, der über keine Führungsqualitäten verfügt.
    Und eine BR-Präsidentin, die gar nix kann.

    In D steht das Volk auf.

    FINLAND hebt alle C-Massnahmen auf: SARS-CoV2 ist weg.

    • ….und wer es immer noch nicht verstanden hat um was es hier wirklich geht, google einfach einmal „Event 201“ und WEF the great reset!

  66. Klar sollte der Staat abspecken und effizienter werden, das leuchtet allen ein.
    Ansonsten,ein etwas arger Rundumschlag und ohne eigene Perspektive, ausser, dass die Annäherung zur EU es schon bringen wird.
    Wenn Herr Stölker’s Öffentlichkeitsarbeit die Menschen pragmatischer auf etwas weniger Wohlstand und mehr selbständiges Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen einstellen würde, wären seine Artikel auch glaubwürdiger.

  67. Die Politik und das Beamtentum ist verludert und hat sich vom Volk losgelöst. Die Wirtschaftsmächtigen haben den Kontakt zur ihren Mitarbeitern vollends verloren und das soziale Gleichgewicht bzw. die Schere weit auseinandergerissen. Die Patrons sind ausgestorben und die Loyalität der Mitarbeiter zu deren Firma ist ein Fremdwort geworden. Das Schweizer Wirtschaftswachstum ist hauptsächlich durch die überproportionale Einwanderung gewachsen, auf Hotlines spricht man eigentlich nur noch Hochdeutsch. Leider ist die Infrastruktur nicht mitgewachsen (Eisenbahn, Autobahnen, Strassennetz, Parkhäuser, Schulen, Kindergärten, uswusf), da man diesbezüglich nicht mitgeplant hat. Zusätzliche Jobs wurden über Jahre hinweg eigentlich nur beim Staat geschaffen und als Resultat verblöden uns zusätzliche Beamte mit neuen Regulierungen anstatt zu Deregulieren und neue kreative Wirtschaftsimpulse zu geben. Das BAG reflektiert lediglich den erwähnten Zustand der Schweiz inklusive Bundesrat. Gemäss: „Wer weiss, dass er nichts weiss, weiss mehr als der, der nicht weiss, dass er nichts weiss“. Selbstgefälligkeit pur oder kurz Hilflosigkeit! Die Verlängerung der Kurzarbeit bis August 2021 ist selbstsprechend. Ein guter Ansatz für viele Firmen, um ihre Gewinne zu optimieren und ihre Margen und Dividenden zu erhöhen. Das neue Haus und die neuen Sportkarren werden seitens der Firmeninhaber bereits bestellt. Oder denken Sie wirklich, dass hier kontrolliert wird, wohin die Milliarden fliessen. Mitarbeiter werden zu 80-100% auf Kurzarbeit geschrieben und arbeiten u.a. von Zuhause zu 100% weiter. Steuererhöhungen direkt oder indirekt werden kommen wie das Amen in der Kirche. Die Veräppelten sind die jetzige und zukünftige Generation, die diesen Schlamassel abarbeiten bzw. bezahlen müssen. Unter dem Strich geht es uns heute noch besser als vielen anderen Staaten. Die berechtigte Frage ist jedoch, wie lange noch?

  68. Vorne weg….ich sehe absolut die Notwendigkeit mit der EU als wichtigen Partner Verträge auszuhandeln; dies aber als Partner und nicht Befehlsempfänger.

    Genau solche polemischen Artikel wie dieser hier, beeinflussen die Stimmung zu unserem Partner sehr schlecht. Es wäre doch zu wünschen, dass man die Schweiz im grösseren Zusammenhang sieht und dort nehmen wir immer noch eine gute Rolle(auch in der Corono Krise) ein. Gerne würde ich von Herr Stöhlker gute Lösungsvorschläge lesen. Hierzu sehe ich leider nichts.

    • ja ich lese genau hier keine ansätze als das typische rumgemotze. auch das ist eine sinnlose polemik oder wenigstens ein versuch, einfach etwas zu sagen um nichts zu sagen. passt doch, oder? bag redet auch viel und sagt nihts und änder alle paar stunden die meinung. in dem sinne: einfach sinnloses kopiert? okeee…

    • Von den Befürwortern der desaströsen Politik des gesamten Bundesrates wird immer der kritische Artikelverfasser als jemanden dargestellt, der nur motzt aber keine Vorschläge macht. Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass die „Bundesrat-Fangemeinde“ nur immer auf die Person zielt (oftmals diese sogar diffamiert), sich aber nie an der Diskussion k o n s t r u k t i v beteiligt. Das nenne ich feige und undemokratisch.

  69. Nur die Dummen und total hirntoten Gläubiger haben irgendwelches Vertrauen in das CH-System. Da hat der Stöhlker schon recht.

    Wir bezahlen eine Unmenge an Geld für unsere Krankenkasse und erhalten dafür wenig Gegenleistung. Nur die Sozis sagen uns, es sei doch für die Allgemeinheit. Verdammt nochmals ich gehöre doch auch zu dieser Allgemeinheit

    Und noch etwas ihr lieben Mitbürger: Die Politiker verkaufen sich für das Volk. Aber sobald sie gewählt sind vertreten die meisten nur noch irgendwelche Lobbys. Und das so intransparent, dass der Bürger wirklich noch an diese Politiker glaubt!

  70. Sehr geehrter Herr Stölker,
    Ihre Sicht der Dinge stellen Sie für einmal zu zynisch und teilweise diskrimierend dar. Unsere 4 Landessprachen sind gleichberechtigt, daher ist es nicht statthaft, dass Sie, nur weil Sie nicht aller 4 Sprachen mächtig sind, einzelne Personen aus den entsprechenden Landesteilen, diskrimierend beschreiben.

    • der zusammenhang zu den sprachen fehlt komplett. er hat die menschen erwhänt und nicht die sprachen. oder welcher mensch konkret in bundesbern beherrscht alle 4 sprachen? welcher parlamnetarier? wohl keiner… in diesem sinne ist dieser beitrag null wert. stimmts?

    • 4 Landessprachen Eidgenosse.

      1. Hochdeutsch können allen nur nicht wir 😉
      2. Französisch ol lala?
      3. Italienisch. Ciao?
      4. Rätoromanisch? Was ist das?

      Ich beherrsche 7 Sprachen und versteh die Welt nicht.

  71. Verwaltungen tragen nie eine Verantwortung, ob Bund oder Kanton. Daran wird sich nix ändern. 7to4-Arbeitszeiten. Während Corona-Lockdown noch ausgeprägter.

    Den Menschen darf man das nicht übel nehmen. Liegt in der Natur der Sache: Ausrangierte oder Innovative, die sich mit der Tatsache arrangiert haben.

  72. So ein Quatsch : Super-Schweiz!
    Leider müssen wir einsehen, dass unsere Leader nicht besser sind als der europäische Durchschnitt. Und vor allem, dass wie von einigen beschränkten Beamten regiert werden.Ob diese im EFD hocken und die Auftrennung der Post in Swisscom und Post verbockten…oder im BAG und drauflos schnoren…oder im SECO mit ihrer Hochseeflotte hunderte Millionen über Jahre ungestraft verflochten…oder nun als Exmanager der Rheinmetall die Beschaffung der Luftabwehr leiten soll…
    Ganz beschissen, dass wir keine intelligente und integere Leute finden!

    • ‚Jeder sprach mit, niemand trug Verantwortung, alles delegiert an Berater.‘ (so sagen Sie Roger, 7.8.,12h27 …) Und wie machen Sie selber es heute? Vor dem Sinken des Schiffes und Tragen der Verantwortung noch kurz das Weite ins Ausland gesucht? Zudem: Wenn ich an die Beratungshonorare in Millionenhöhe denke, die Frau Dr. von der Leyen in DE ausgegeben hat, … da wird mir ganz anders. Von wegen Schweiz. Und wie wir wissen, hatte auch das Versagen von Frau Doktor keine Konsequenzen. Herr Stöhlker selbst schimpft sich Berater. Mir wird übel und flau, wenn ich denke, wer unsere Politik und Wirtschaft berät, das aber generell. Da brauche ich kein Jus- oder BWL-Studium, um das zu schaffen, was sie für ihr Geld versprechen, aber doch nicht hinkriegen. Tragen die denn übrigens die Konsequenzen für miese Beratung? Föderalismus hat wie alles seine Schwächen UND seine Stärken. Zum Beispiel, konstruktiv und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. So ein Chaos wie in den USA, wo grad nur ein Einziger am Topf sitzt und TV-schauend Hamburger in sich reinstopft, werde ich hier jedenfalls nicht erleben. Juhee.

  73. Das BAG hat einen Personalbestand von über 600 Stellen, welche dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und nichts anderes als heisse Luft und unnütze Formulare produzieren, unvorstellbar! Mit diesem gigantischen Heer an Beamten (Durchschnittsgehalt: > CHF 170‘000) schafft es Herr Strupler nicht einmal, korrekte Erkrankungszahlen für die paar Nasen in der Schweiz bereitzustellen. Die andauernden Falschinformationen und Kommunikationspannen sind nur die Spitze des Eisbergs. Versagen bis zum Gehtnichtmehr, politisch abgesegnet und von uns allen bezahlt. Zum ko%###!

    • herr strupler aus dem horu-kanton ist der beste chef eines der BA’s: er schaut für seine angestellten und entlöhnt sie fürstlich fürs’s wenig leisten. verantwortlich für deren unfähigkeit ist niemand, sein chef wiederum will und unterstützt das. den schweizer steuerentrichter hat das nie und nimmer zu interessieren, da der deep state zu bern untouchable ist und bleiben wird.

    • dazu ist noch zu sagen dass die meisten Beamten und Politiker mit den neuen Technologien total überfordert sind. Siehe auch die diversen IT-Katastrophen der letzten Jahre.
      Beim IT-Wissen sind Excel und Powerpoint beim grossen Haufen halt Ende der Fahnenstange

    • Sie sollten sich zuerst informieren, was ein Bundesamt im Auftrag der demokratisch gewählten Politiker zu tun hat… die Sie wahrscheinlich auch wählen. Bringen Sie Lösungen, gehen Sie in die Politik oder so. Aber plärren Sie nicht so uninformiert. Das belastet die Luft zusätzlich.

    • Das BAG ist die größte Papierfabrik der Schweiz!

      Doch was würden wir mit all diesen Geschwätz-, Gender- und sonstwieUnnütz-Studierten machen? RAV und Sozialamt.

      So geben sie Geld aus und schaffen Arbeitsplätze.

      Ihr müsst euch nicht hier beklagen, sondern dem Struppi eure Kritik direkt sagen. Kanäle gibt es genug.

    • Hat das BAG und der BR nur auf Anordnung der WHO gehandelt? Das Ganze scheint von Anfang an sehr gut orchestriert worden zu sein. Zuerst werden die Pandemiekriterien von der WHO nach unten korrigiert und dann legt man los! Krimineller geht es nicht mehr! Ich suche immer noch die normalen Grippetote oder die erste Welle!

    • Die Nichtpriorisierung von ansteckenden Krankheiten durch Riskmanagement
      ohne Direktionsstatus ist schon ein Skandal für sich. Siehe organigramm-bag-de.pdf. Dabei sind Pandemien eines der grössten anzunehmenden Ereignis/Risiko in einem Land. Dabei sind Scenarien mit entsprechenden Massnahmenpläne vorzubereiten.
      Dafür haben wir auf Direktionsstufe: Unternehmenentwicklung/Steuerung. Muss das BAG Profit erarbeiten wie in der Privatwirtschaft?
      Gesundheitspolitik: seit wann hat ein Fach-Departement Politik zu betreiben?
      Evaluation/Forschung Strategien: gehört nicht zu den Aufgaben eines BAG!
      Gesundheitliche Chancengleichheit: gehört in die Legislative und nicht
      in den Fachbereich des BAG-Departement
      Facylity Management gehört in den Fachbereich der Liegenschaftsverwaltung vom Bund!
      Die Aufzählung ist nicht abschliessend. Alle vor liegenden Aufgaben, die nicht in die Kernkompetenz des BAG gehören.
      Der Personalbestand des Bundes wächst jedes Jahr um hunderte von Mitarbeiter.
      Das kann es nicht sein. Die ständigen Begehrlichkeiten von vielen Randgruppen
      an die Legislative ist zu stoppen und eine unabhängige Verwaltungsberatung
      ist einzusetzen um alle Aufgaben, die nicht zu den Kernaufgaben der Verwaltungs- Dpartemente oder Staat gehören zu eliminieren.
      Die Zeit drängt. So oder so, die Steuereinnahmen von Bund und Kantone werden
      auf Grund der momentanen länger andauernden Situation heftig sinken.
      Bevorstehende Abstimmungen, die eine erhebliche Einschränkung unternehmerischer
      Tätigkeit einschränken, werden noch das Notwendige dazu beitragen das Steueraufkommen von Unternehmen und Privatpersonen zu reduzieren.
      Andere Länder Standorte wird es freuen auf neu zugezogene Firmen.