Axel Weber auf Kurs: Kein Entrüstungssturm gegen Grossbanken-Fusion

Schulterschluss UBS-CS hätte früher das Land zum Beben gebracht. Nun bleibts bei Kolumnen – Weg frei für Big Deal.

Wer einen Entrüstungssturm erwartet hatte, lag falsch. Das enthüllte Fusions- oder Übernahmeprojekt UBS/CS löste kaum negative Reaktionen aus, höchstens ungläubige Verblüffung.

In der Westschweiz, die in vielem internationaler ist als die Deutsche Schweiz, die aber auch eine schwache Wirtschaftspresse hat, interessiert man sich bisher kaum für diesen Fall.

Jetzt zeichnen sich , wie zu erwarten, schärfere Konturen ab. Axel Weber will der Schweiz und Europa eine echte Grossbank schenken, die sich auf der Weltbühne für globale Grosskunden behaupten kann.

Eines weiss unterdessen jedermann: Es handelt sich nicht um einen Megadeal und eine Elefantenhochzeit, wie von Peter Burkhardt, dem Ressortleiter Wirtschaft der SonntagsZeitung, beschrieben.

Vielmehr sind der UBS-Konzern wie die Credit Suisse-Group im globalen Massstab unter den fünfzig grössten Banken der Welt eher am Ende zu finden, Schlusslichter gewissermassen.

Bei der Beurteilung dieses Mergers unterliegen viele Schweizer, darunter auch Unternehmer und Journalisten, einer Blickverengung.

Sie finden die Schweiz gross, weil sie reich ist.

Sie finden die Schweiz gross, weil ihre Firmen ein Wirtschaftsreich geschaffen haben, das weit über die Landesgrenzen hinaus geht und hohe Erträge bringt.

Sie finden die Schweiz gross, weil sie mit den beiden Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne gleich zwei Bildungsinstitute von Weltrang hat.

Dabei wird leicht vergessen, dass die 150 grössten Schweizer Konzerne, darunter auch UBS und CS, sich längst im Besitz ausländischer Finanzgesellschaften und anderer ausländischer Aktionäre befinden.

Über den Zusammenschluss von UBS und CS wird also nicht in Bern entschieden, sondern in London und New York City, in Oslo und Singapur, in Riad und in den arabischen Emiraten.

Es wäre also unklug, wenn der Bundesrat, die Finma und die Weko „den Trump“ machen und sich einem „global deal“ in den Weg stellen würden.

Denn Axel Weber hat die Absicht, einen solchen „big deal“ zu machen, jetzt, wo die Zeit günstig ist.

Der zweite Schritt wäre die Übernahme einer weiteren grossen deutschen oder englischen Bank, womit Europa wieder wettbewerbsfähig würde und die Schweiz ein Institut bekäme, das wieder echte Gewinne macht.

Wie ernst es Axel Weber ist, zeigt die Ernennung des Niederländers Ralph Hamers zum CEO des UBS-Konzerns. Dieser wurde in der Schweiz als IT-Fachmann vorgestellt. Er ist aber viel mehr, ein Topbanker, der es gewohnt ist, komplexe Strukturen aufzulösen und neu zusammen zu setzen.

Damit hätte die neue Schweizer Grossbank ein ideales Spitzenteam: Weber, der global bestens eingeführte Stratege, Hamers der perfekte Umsetzer.

Die Zeit der kleinen Staaten ist vorbei, habe ich vor einem Jahr auf Inside Paradeplatz geschrieben.

Die Schweiz ist der beste Beweis dafür, wächst sie doch laufend über ihre engen Grenzen hinaus, die aus dem Mittelalter stammen.

Bundesrat Ignazio Cassis will sogar Mitglied des UN-Sicherheitsrates werden, also über Krieg und Frieden in der Welt mitbestimmen.

Ist es da nicht logisch, dass wir in allen Branchen Weltkonzerne brauchen wie Schindler, Roche und Novartis, Nestlé, SGS, Rolex und viele mehr?

Gibt es Verlierer?

Sicher nicht die reichen Konzerne.

Die Inhaber und Chefs mittelgrosser Schweizer Firmen haben gerne mehrere Eisen im Feuer, aber gerade die cleversten unter ihnen haben heute schon eine Riesenauswahl und kaufen Finanzdienstleistungen global ein, weil das günstiger ist als im eigenen Land.

Natürlich werden kleinere Kunden, schon aus Trotz, zu Kantonal- und Raiffeisenbanken abspringen. Das war schon immer so, erinnern wir uns nur daran, dass die Zürcher Kantonalbank als Bank der Kleinen gegen die seinerzeitige Schweizerische Kreditanstalt von Alfred Escher gegründet wurde.

Wie wir heute sehen, hat darunter niemand gelitten.

Drehen wir den Spiess einmal um: Würde die Credit Suisse plötzlich erfolgreicher, wenn Philipp Hildebrand als Präsident ihr oberster Chef würde?

Ich bin sicher, er würde sich das nicht antun. Als Vice-Chairman von Blackrock spielt er in der Weltliga an der Spitze. Zurück zu einer Schweizer Kleinbank? Das wäre sein grösster Fehler.

Oder Mario Greco, der CEO der Zürich Versicherung? Er hat hervorragend gearbeitet, aber sein Job ist noch nicht fertig. Auch er braucht noch einen grossen Qualitätssprung vorwärts.

Oder Thomas Jordan, derzeit Präsident unserer Nationalbank? Ich denke, er muss dort erst zeigen, wie er aus der selbstgebauten 800 Milliarden-Falle neuen Geldes wieder herauskommt. Jetzt dort abzuspringen, wäre ein miserables Zeichen.

Die Mitarbeiter beider Banken werden unter diesem Umbau leiden. Wenige werden aufsteigen, viele müssen aussteigen.

Von daher ist der Widerstand von Thomas Gottstein, dem neuen CEO der Credit Suisse, zu verstehen.

Klug ist, wer sich nicht gegen den Trend stellt. Dieser heisst: Fit für den Weltmarkt.

Kommentare

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  1. Was für ein Schwachsinn! Das Motto Bigger is better, und Globalization is everything ist längst veraltet. Die Globalen Firmen werden an den Pranger gestellt weil die Länder es satt haben. Gucken wir mal TikTok an, oder was momentan mit Facebook passiert. Es gibt Bewegung und da sollten wir hinschauen. Gefragt ist nicht ein Monstrum als Bank. Sondern gefragt ist was kann die Bank überhaupt leisten in ein Zeitalter von Digitalisation? Da braucht es keine Fusionen. Da braucht es clever Leute die Ideen wie Crypto-currency, Robinhood, und Chime heran treiben.

  2. Sie hatten auch schon bessere Tage. Schiere Grösse gegen Qualität hat noch nie funktioniert. Sie haben massgeblichen Anteil an der Platzierung von Versagern in Spitzenpositionen. Einzig beim unmöglichen Ausstieg von Thomas Jordan aus der 800 Milliarden-Falle kann ich Ihnen beipflichten.

  3. Axel hat eben in der Mathematik gut aufgepasst: Minus mal Minus = PLUS
    Ich denke eher wenn Pest und Cholera zusammengehen, kann es nicht besser werden.

  4. Lieber Herr Stöhlker

    UBS und CS sind immer noch Schweizer Banken. Wenn es darum geht die UBS oder CS zu Retten ist Riad, New York, London gaaaanz weit Weg. Verantwortung der Anteilseigner ist und war hier immer schon fehl am Platz. In diesme Fall dürfen wieder die Schweizer Steuerzahler dafür grade stehen.

    Axel Weber halte ich für einen ausgezeichneten Banker – aber in der Tat hat er in den letzten Jahren wenig auf die Kette bekommen, außer das Investmentbanking auf ein gesundes Mass zu reduzieren.

    Neuer Chef der UCS sollte Thomas Gottstein werden, er vertritt auch die Schweizer Werte die wir unbedingt im Bankenwesen beibehalten sollten!

  5. Sind nicht die von Ihnen genannten Schweizer Weltmarktführer alle bis auf Novartis organisch zu dem Rang gekommen, nicht über Fusionen?! Es ist nachgewiesen, dass die Mehrheit von Bankenfusionen weltweit geschäftlich he scheitert sind. Auf dem Papier war CS nach der Übernahme von DLJ 2001 die grösste Investment Bank der Welt, noch vor Goldman und Morgan Stanley. Sieben Milliarden Goodwill „lagern“ noch heute in der Bilanz…Einen Weltmarktführer zeichnet ein klares nachhaltiges Geschäftsmodell und eine starke Unternehmenskultur aus – suchen Sie diese beiden ErfolgsFaktoren mal bei CS und UBS oder ähnlichen Fusionsprodukten! Die kann auch Herr Weber Nicht herbeizaubern.

  6. Ich beginne mal am Ende Ihres Stöhlkerschen Geschwurbels:

    “Klug ist, wer sich nicht gegen den Trend stellt. Dieser heisst: Fit für den Weltmarkt.”

    Grundsätzlich ja. Denn bis die Politik globalisiert sein wird, dauert es noch ein kleines Weilchen. Und die Wirtschaft nützt dies gnadenlos aus …

    Damit hat sich es aber auch schon. Der Rest Ihres Geschwafels kann man sich an den Hut stecken.

    Beispiele gefällig?

    1) “Axel Weber will der Schweiz und Europa eine echte Grossbank schenken, die sich auf der Weltbühne für globale Grosskunden behaupten kann.”

    Welche Substanzen hatten Sie intus? Allo-Kohl? Gras vom Ueli? Ein wenig LSD? Und noch etwas Koks dazu?

    Zum Mitschreiben:
    Axel Weber will niemandem etwas schenken. NIEMANDEM! Ausser sich selbst.

    Zu dieser Schlussfolgerung kommt man selbst ohne Hirn: Das entscheidet beim gemeinen Bürger das Rückenmark. Oder – Otto und die Ottifanten seien gegrüsst – die Milz.

    2) “Der zweite Schritt wäre die Übernahme einer weiteren grossen deutschen oder englischen Bank, womit Europa wieder wettbewerbsfähig würde und die Schweiz ein Institut bekäme, das wieder echte Gewinne macht.”

    Nochmals zum Mitschreiben:
    Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU!
 Begriffen?!

    Das (‘CH’ not in ‘EU’) hat zwar Nachteile. Aber wohl noch mehr Vorteile. Der bilaterale Weg.

    3) “Wie ernst es Axel Weber ist, zeigt die Ernennung des Niederländers Ralph Hamers zum CEO des UBS-Konzerns. Dieser wurde in der Schweiz als IT-Fachmann vorgestellt. Er ist aber viel mehr, ein Topbanker”.

    Was für ein Stuss! Hamers kann sicherlich IT buchstabieren. Nur macht ihn das noch lange nicht zum IT-Fachmann. Über IT reden ist eins. IT **VERSTEHEN** ist etwas völlig anderes. Was Sie in Ihrem Geschwurbel-Berater-Elfenbeinturm nicht mitbekommen haben. Nicht geschnallt haben KÖNNEN.

    4) “Weber, der global bestens eingeführte Stratege”

    BITTEEEE!!! Weber ist ein Theoretiker. Von Praxis hat er keinen Schimmer. KEINEN. Nicht einmal einen Blassen.Auch hier gilt: Über Banking schön reden ist eins. Banking **VERSTEHEN** ist etwas völlig anderes.

  7. stölhker hat sich doch wirklich weitergebildet…bravo klaus

    jetzt muss er nur noch recherchieren wer oder was görmäny oder
    ’noch besser‘ die neue eu uschi lenkt

  8. Ein Schulterschluss zwischen UBS und Deutsche Bank bringt nur noch die Aktionäre zum Beben. Saison-Schlussverkauf mit hohen Rabatten an der Börse! Nur nichts kaufen ist billiger, was in diesem Falle zutrifft…..

  9. das alles ist eine schweizer verschwörung: erst hat der ackermann die deutsche bank durch einsetzen der doppelspitze kaputtgemacht. dann ist der weber durch die schweiz gekauft worden, um die deutsche bank zu schlucken.ddann haben schweizer die lager auf lesbos und samos angezündet, damit Deutschland erneut geflutet wird. das und die zerstörung der deutschen Bundeswehr hat merkel mit den Schweizern beim skiurlaub in der schweiz abgemacht. zuletzt wird die freiwillige feuerwehr Zürichs Deutschland besetzen und sich als Kanton einverleiben. unsere einzige überlebenchane is stöhlker. als perfides u-boot kontaminiert er die schweiz geistig bis zur kompletten verblödung. das wird klappen!!!

  10. Fusion mit Infusion die zwei Worte verwechselt? für die UBS/ CS durch Steuergelder … zweiter Lockdown.

    Buffet: Banking braucht es Banker nicht.

  11. Die UBS, CS, DB, Commerzbank etc. haben in den letzten 25 Jahren nur bewiesen, dass sie Investment Banking nicht können. Sie haben sich bestenfalls von Investment Bankern aussaugen lassen, über alles gesehen waren meist Verluste und Boni (auch in Verlustjahren) höher als die IB – Gewinne. Vielleicht Lehrjahre.
    Ich hatte vor ein paar Wochen bei einer Grossbank ein Anlage – Beratungsgespräch. Mir wurde ein Anlagevertrag mit jährlicher Kommission vorgeschlagen. Durch Nachfragen habe ich erfahren, dass fast nur in Fonds investiert würde, die, ich vermute mal, auch nicht gratis arbeiten. Die Bank hat die garantierte Kommission, die bankeigenen Fonds ihre garantierten Gebühren und Kommissionen, ich habe garantiert das Risiko und nicht garantiert einen minimalen Ertrag.
    Etwas stimmt aus meiner Sicht mit Herrn Webers Drang zur Grösse noch nicht. Vielleicht sollten die Leistungen stimmen, dann kommt die Grösse von selbst? Und muss man immer gleich teuer mit Fusionieren Jahre verplempern? Gibt es nichts Eleganteres, zum Beispiel verbindliche Kooperationen im IB (vor allem wenn grenzüberschreitend) vielleicht als Vorstufe einer Fusion?

  12. Stöhlker hat es wie Axel Weber: Gegen Karriereschluss noch ein grandioses Feuerwerk veranstalten. Beide Deutsche – Stöhlker hat noch bis heute nicht begriffen, was es heisst Schweizer zu sein – träumen von Grandiosität. Dieser Grössenwahn hat Deutschland schon etliche Male in den Abgrund gerissen. Jetzt will Weber auch die UBS dem Wahn opfern und Stöhlker applaudiert. Bei Stöhlker hat man schon seit einiger Zeit den Eindruck, dass er bereut, in die Schweiz eingewandert zu sein. Er sehnt sich zurück zur grandiosen EU, wo alles so viel grösser und grossmäuliger ist. Typisch seine Behauptung in seinem heutigen Beitrag: „Die Zeit der kleinen Staaten ist vorbei“. Trotz seinem ständigen Betonen seiner kosmopolitischen Kenntnissen, weiss Stöhlker offensichtlich nicht, dass es den Kleinstaaten am besten auf dieser Welt geht, so Luxemburg in der EU, Singapur in Asien, Chile und Uruguay in Südamerika, der Schweiz in Europa, Costa Rica in Mittelamerika, etc.

  13. Die Übernahme einer englischen Bank durch die UBS würde durchaus Sinn machen. Gehen wir von einem harten Brexit aus, wird London das neue Monaco/Singapur mit striktem Bankgeheimnis, tiefen Steuern und Trusts (gibts ja jetzt schon sehr viele). Vor allem haben die eine eigene Währung und sind unabhängig von der EZB.

  14. Wir brauchen kleinere Banken, nicht grössere. Wohl noch nie was von too- big-to-fail gehört. Eine erneute Rettung durch die Bürger liegt nicht drin.

  15. Üblicherweise sagt man ja bei Fusionen immer 1 + 1 sind nicht gleich 2, d.h. eine fusionierte Bank ist nicht doppelt so gut. Vielleicht müsste man bezüglich der MD’s auch etwas anders rechnen: von denen sind deutlich mehr als die Hälfte überflüssig (überzählig sind sie so oder so): Ein „risk-taker“ ist nämlich nur einer, der als „Unternehmer“ mit seinem eigenen Kapital Risiken nimmt, MD’s sind in der Regel ganz normale, x-fach überbezahlte „Angestellte“, die allenfalls -ohne eigenes Risiko- Risiken nehmen für die Aktionäre ihres Arbeitgebers: Wenn es läuft, ist der Bonus auf sicher, wenn es nicht läuft ja auch, beim Eigentümer bzw. Aktionär sieht es ja immer leicht anders aus ….

  16. Lieber Herr Stöhlker, Sie sind ein grosser Träumer. Sie glauben immer noch an das Märchen, dass grösser gleich besser bedeutet. Mit der zunehmenden Grösse geht die innovative Kraft verloren und die Giganten werden regelmässig zu einer weiteren Übernahme gezwungen. Warum glauben Sie, haben die UHNW Kunden eigene Investment Gesellschaften gegründet? Die intelligente Welt verlangt nach Agilität und Qualität. Sie sind doch selbst ein Unternehmer und überlegen sich jede Investition zweimal. Vermutlich käme es Ihnen nicht einmal in einem schlechten Traum in den Sinn, eine Armee von nichts produzierenden Wasserköpfen zu beschäftigen.

  17. Nach einer UBS/CS Zusammenlegung dürfte das denkbarste Szenario jenes sein, dass aus dem neu entstandenen, dann quasi einzig relevanten „Schweizer“ Bankhaus (nur Hauptsitz!) ein Uebernahmekandidat für beispielsweise die HSBC wird. Oder noch besser ein Schnapp für eine der vier weltweit grössten Bankhäuser, die allesamt in China beheimatet sind. Wie viele Chinesische Investoren treiben in der Schweiz schon ihr Unwesen ? Zài füdli shàng tiǎn wǒ…

  18. Wäre weit interessanter, warum die beiden Grossbanken der Schweiz derart absaufen an der Börse, wie heute. Wenn die so weitermachen, können sie von ausländischen Interessenten für ein Butterbrot gekauft werden. Möglicherweise steht auch genau diese Absicht dahinter. Was ist der Grund dieses Absaufens? Wer steht dahinter?

    Wenn ich auf Shopping-Tour bin, ist doch von Wichtigkeit, welche Markennamen Ausverkauf machen. Wo kann ich günstig einkaufen und ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis ausnützen?

    Die Schweizer haben es ja gross verkündet in den Medien, dass ihre Grossbanken nicht in bester Position stehen und deshalb eine eventuelle Fusion dieser Banken überdacht wird. Das ist für einkaufsfreudige Banken im Ausland doch eine Initialzündung für genauere Berechnungen und Verhandlungen eines Schnäppchens. Dann geht es nur noch darum, wie man die Kurse nach unten schraubt. So werden diese Banken immer günstiger. Was für eine Katastrophe wurde denn hier eingeleitet??? Wie wäre es, darüber genauer zu berichten???

  19. Was erwarten sie denn? Mitte der 90-er Jahre machten die dannzumal noch drei Grossbanken etwa 2/3 vom SMI-Indexwert aus. Heute – sogar inklusive des Newcomers Partners Group – nicht mal mehr 10%. Das dürfte auch in etwa die Entwicklung des Stellenwertes spiegeln. Ich habe übrigens nach dem Titel und dem zusammenfassenden Satz aufgehört zu lesen; für mich genügt die börsenspezifische „Würdigung“ vollauf, ohne ihre innovativen Ausschweifungen.

    • Die drei Grossbanken von damals sind Geschichte. Dies dank dem Pakt von EWS mit den Linken, sie wurde von diesen in den Bundesrat gewählt, um das Bankgeheimnis, das viele andere noch haben, aufzulösen. Billionen gingen dadurch ins Ausland, Zehntausende von gut bezahlten Jobs und entsprechendem Steuersubstrat damit.
      Vermögen das jetzt noch in die Schweiz kommt ist deklariert, es kommt hierher weil die Reichen der Welt das Gefühl haben, es sei sicherer hier als anderswo. Mal schauen wie lange das noch stimmt. Momentan haben wir in fast allen Parlamenten Linksmehrheiten, weil Teile der CVP und FDP konsequent mit den Linken gehen. Die Reichen Ausländer, von denen unser Land viele Steuern eintreibt, werden schnell gehen, wenn die FDP weiterhin mit den Linken auf CO2 Gesetz, Flugticketabgaben, Konzernverantwortungsinitiative und Massenzuwanderung setzt.
      EWS machte den Bankenplatz Schweiz kaputt.
      Leuthard machte die Energieversorgung der Schweiz kaputt.
      KKS macht die Demokratie der Schweiz kaputt, wir werden der EU unterjocht.

    • @Schweiz wohin ?
      Der Niedergang der „Grossbanken“ hat m.E. lange vor EWS begonnen. Nämlich spätestens Mitte 90-er Jahre. Anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen – dass konnten frühere Geschäftsleitungen nämlich noch ziemlich eindrücklich – wurde einfach auf bestehenden (schlechten) Strukturen weitergewurstelt, unten Personal abgebaut und oben der Kopf in einem nicht mehr funktionierenden Kühlschrank konserviert. Alles kein wirklich kein Ruhmesblatt; erschreckend ist allerdings, dass auch nach zwei Jahrzehnten Misswirtschaft kein noch so kleines Anzeichen von Morgenröte sichtbar ist.

    • Kurz und bündig und für den Laien bildlich gut vorstellbar. Der mit Abstand beste Beitrag!

  20. @ Klaus J. Stöhlker
    Was gibt es da noch hinzuzufügen? Nichts, denn er ist so etwas von „was Sache ist“ und wo die Reise hingeht, resp. hingehen sollte! Bravo, ein hohes Vergnügen, den der Bericht zu lesen.
    Ars Vivendi……

  21. Stöhlker, der abgehalfterte Berater und Alibi Zolliker, schwafelt wieder mal seinen Unsinn. Axel Weber, der Totalversager der deutschen Bank, hatte die Furzidee der Fusion. Neuster Furz ist ja, dass die UBS die deutsche Bank übernehmen soll.Etwa ähnlich schwachsinnig wie das, was sie immer an geistigem Abfall bei IP produzieren.

  22. Zu Thomas Jordan

    Ja richtig: Würde SNB-Jordan zurückzreten, so wäre das ein fatales Zeichen, obwohl fachlich dringend nötig.

    Unsere ganze Wirtschaft ist einem einzigen Mann ausgeliefert.

    Man stelle sich das mal vor.

    Marc Meyer, SNB-Beobachter

    • @Marc Meyer: Würde mich mal Wunder nehmen, wie nahe Jordan zu Hildebrand (Ex-SNB Direktor) steht. Tauschen die sich regelmässig aus? Hildebrand als Blackrock Kader hat sicher sehr viel (unbezahlbares) Insiderwissen, auch von diversen Regierungen (Blackrock Mandate).

    • Kein Ahnung

      Ich weiss nur, die beiden haben die Schweiz in die Devisenfalle hineinmanövriert – aus fachlichem Unwissen.

      Marc Meyer
      SNB-Beobachter

  23. Eine Übernahme in der Schweiz macht null Sinn, siehe auch die total verbockte UBS/SBV-Fusion. Im Ausland, nachdem man dort kürzlich den lukrativen US-Markt aufgegeben hat? Die serbelnden CH Banken sollten zuerst ihre Auguasställe ausmisten, mit solchen Kostenstrukturen („risk takers“) kann man auf die Dauer nicht vernünftig wirtschaften, nicht einmal wenn der Markt boomt, was schon lange nicht mehr der Fall ist.

    • Doch doch, der Mann redet französisch! Wurde vor Jahren immer wieder im „Journal du matin“ von Radio RTS als Experte angehört.

  24. Das sehe ich anders:

    Wer trägt das Too-Big-Too-Fail Risiko?

    Richtig: Die Steuerzahler.

    UBS und CS sind komplementäre Banken. Wir können es uns nicht leisten, in einer Krise beide Banken miteinander zu verlieren.

    Das Risiko muss aufgeteilt bleiben.

    Marc Meyer
    SNB-Beobachter
    UBS

  25. Ah …. provokativ, stimmt meistens leider…er könnte mein Alter Ego sein…
    Tja, gegen den Trend zu schwimmen ist nicht immer schlecht: 2005 war Ubs noch Erfolgreich, Stabil und gute Bank….dann, aber, anscheinend nach ein Bericht von Usa Counsaltant, haben sie entschieden für mehr Risiko. Usa aufgebaut vor allem in fixed income Bereich und stark in Subprime Wahnsinn….die Geschichte kennen wir alle…
    So, wenn man gegen den Trend geschwummen hätte, wäre heute Ubs eine der starke Bank in der Welt…
    Aber eben. Weber hat den externe Druck und will schlussendlich ein Zeichen setzen. Mit DB, die besten Varianten, macht sich stark ins Deutschland. Ein Geschenk….mit CS macht sich stark mit London und New York, Middle East…
    Somit er kann nicht verlieren….aber mit CS wird ein Problem mit der Schweiz haben: sie gehen früh oder später an die Barrikaden….das wäre ein puur Wahnsinn…
    Am Ende er wird machen was die “ Besitzern“ ihm flustern…vor allem Blackrock…

  26. Dass Kleinstaaten in unserer Zeit keinen Platz mehr haben, sehe ich überhaupt nicht, eher im Gegenteil. Schon im Mittelalter hatte man überregional zusammengearbeitet, der Gotthard wurde ja für den Handel von Süd nach Nord benutzt. Nur weil ein paar Konzerne international sind, bedeutet das noch lange nicht, dass dies gut ist.

    Es sind doch eher die grossen Staaten, Organisationen und Firmen, die fast unlösbare Probleme haben und verursachen.
    Die EU funktioniert hinten und vorne nicht, die USA steht vermutlich kurz vor einem Bürgerkrieg, der Dollar ist kaputt, das Land völlig verschuldet.
    Russland und China werden von kommunistischen Kaiser-Diktatoren beherrscht, die Zeit ihres Lebens an der Macht sein können.
    China wird vermutlich bald mit den USA Krieg führen.
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/506333/Paukenschlag-China-bereitet-sich-auf-einen-Krieg-gegen-die-USA-vor

    Großkonzerne haben die Angewohnheit die Regierung zu erpressen und richten sehr viel Schaden an global gesehen. Während der UBS-Konzern global Milliarden an Bussen zahlen musste, hatten die kleinen regionalen Schweizerfilialen relative gut gearbeitet.

    Für mich ist klar Dinosaurier herrschen eine gewisse Zeit, doch irgendwann werden sie wieder untergehen. Wir sollten dafür sorgen, dass sie nicht zu mächtig werden und ihrem Untergang alles mit sich reißen.

  27. Wir freuen uns darauf, dass die Gewinne für die globalen Aktionäre sein werden und die Lasten, beim kommenden Zusammenbruch, für das Schweizer Volk. Was sind wir bloss für Vollidioten.

  28. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Warum soll gerade die Schweiz Europa eine Grossbank „schenken“. Wenn dies weder Deutschland noch Frankreich geschafft haben, sehe ich hier wenig Hoffnung für die Schweiz. Wenn in der Schweiz etwas zu gross wird, geht es schief, da gibt es historisch viele Beispiele (Swissair, UBS usw.).

    Ich sehe, dass diese Fusion vor allem für die Macht von Herrn Weber gut wäre aber das sollte nicht das wichtigste Kriterium sein. Wenn Europa überhaupt fähig ist, eine globale Grossbank zu haben, muss diese wohl aus Deutschland kommen, dem wirtschaftlich stärkstem Land, welches auch global etwas zu sagen hat. Wenn es Deutschland nicht schafft, wird es die wie Sie richtig erkennen relativ kleine Schweiz auch nicht schaffen. Und wenn es die Schweiz nicht schafft, bringt das weder Europa noch den internationalen Investoren etwas.

    Freundliche Grüsse

    Ihr Rechner

  29. Fit für den Weltmarkt ?

    Herr Stoehlker, wir halten das, was Sie da propagieren für absoluten Schwachsinn.

    Die Banker sind im Spinnennetz ihrer selbst eingerichteten Falschgeldfalle gefangen. Auch durch Grössenwahn werden die da nicht mehr rauskommen, im Gegenteil die Probleme werden nur noch grösser.
    Bereits konnte man lesen, der Weber liebäugelt mit einer Fusion der UBS mit der sich in enormer Schieflage befindlichen Deutschen Bank. Das wäre der absolute “Supergau“ wenn man sich mit einer Bank zusammen schliessen würde bei der im Hintergrunde auch noch eine riesige gefährliche Derivatebombe tickt. Vielleicht will der Weber (oder vielleicht hat er den Auftrag von “oben“ erhalten) eine solche Fusion zu organisieren, um die Schweiz endgültig in den Dreck zu befördern. Wir vermuten schwer, dass die Schweiz, die letzte Insel in Europa, finanziell zerstört werden soll, um sie der Gleichmacherei in Europa zu unterwerfen. Deshalb sitzen doch jetzt bei der UBS zuoberst nur die Ausländer, die importierten Spione (wie zuvor bei CS) !! Auch die Schweiz sitzt schon tief drin in der (Entschuldigung) Scheisse, die sich auch mit ferngesteuerten Kampfjets kaum mehr beseitigen lässt.
    Die Politik und die Wähler waren zu lange zu naiv, um
    die missliche Lage zu erkennen.

    Es war ja bereits zu lesen, dass die Deutsche Bank eigentlich pleite ist, da muss man nicht noch fusionieren mit solchen “Gestrüpen“.

    Wahrscheinlich wollte man (die unsichtbaren Mächtigen im Hintergrunde) die europäischen Banken und Staaten schon damals (vor 2008) mit den US-Subprime- Schrottpapieren (Finanzkrieg!) schwächen.

    Der ganze Coronaschwachsinn war und ist ein weiteres Mittel eines Krieges gegen die Demokratie und Freiheit!

    Jetzt wird doch nur noch versucht der UBS weitere Bleiklötze anzuhängen um die Schweiz endgültig in den Abgrund zu befördern, und die Systemmedien und Sonntagszeitungen helfen kräftig mit.

    Bereits mit dem Goldverkauf zum Tiefstpreis (ca.1’540 Tonnen) der SNB wurde das organisierte Abwracken der Schweiz eingefädelt.

    • Das Endgame wird eingeläutet: Nach dem „Grossen Reset“ des WEF 2021 wird sich auch die ach so neutrale, aber doch von den Amis abhängigen Schweiz neue Überlebens-Strategien einfallen lassen müssen. Orwell lässt grüssen und die Bürgerschafe schlafen weiter…

  30. Ich erwähnte vor 2 bis 3 Jahren bereits hier in IP, dass Ende 2020 mit der UBS, CS und Baer Aenderungen vollzogen werden. Sollte das WEKO eine Fusion/Uebernahme UBS/CS verhindern, dann kommt eine mögliche Zusammenarbeit der UBS/HSBC oder Baer zustande, der Kahlschlag von MA dieser Fusion und der CS wird dann fataler wie wenn die UBS mit der CS fusioniert, denn die CS Einheit Schweiz mit 190 Mrd. CHF Kunden Assets und über 10000 MA im PB wird mit dieser PB Politik nicht überleben. Zum guten Glück werden bei einer Verschmeldung UBS/CS von den 2200 MA im Direktions- MD Rang die Hälfte überzählig.

    • Üblicherweise sagt man ja bei Fusionen immer 1 + 1 sind nicht gleich 2, d.h. eine fusionierte Bank ist nicht doppelt so gut. Vielleicht müsste man bezüglich der MD’s auch etwas anders rechnen: von denen sind deutlich mehr als die Hälfte überflüssig (überzählig sind sie so oder so): Ein „risk-taker“ ist nämlich nur einer, der als „Unternehmer“ mit seinem eigenen Kapital Risiken nimmt, MD’s sind in der Regel ganz normale, x-fach überbezahlte „Angestellte“, die allenfalls -ohne eigenes Risiko- Risiken nehmen für die Aktionäre ihres Arbeitgebers: Wenn es läuft, ist der Bonus auf sicher, wenn es nicht läuft ja auch, beim Eigentümer bzw. Aktionär sieht es ja immer leicht anders aus ….

  31. Entrüstungssturm! Gab es den seinerzeit bei der Fusion SBG/SBV?
    Die Schweizer Grossbanken – einst stolz der Schweiz – sind uns mittlerweile fremd geworden. Fusion oder nicht, schade um wegrationalisierte Arbeitsplätze von Schweizern.
    Wenn ich zur Kantonalbank gehe, hat das nicht mit Trotz zu tun, sondern weil ich das Preis/Leistungsverhältnis einigermassen stimmt.
    Was der von der linken Beamtenclique gewünschte Beitritt in den UN-Sicherheitsrat mit dem ausbleibenden Entrüstungssturm zu tun hat, wird uns der Methusalem aus Zollikon nächste Woche erklären.

  32. So weit bekannt ist und in der Schweiz gibt es nur Schätzungen, die vor allem auf Zahlen des Marktes für Hypotheken beruhen. Der lokale Schweizer Markt ist wie folgt verteilt: Großbanken ein Drittel, Kantonalbanken ein Drittel und die übrigen ein Drittel. Über das kommerzielle Geschäft der KMU und der mittleren Konzerne gibt es keine Zahlen. Firmen wie Nestle sind natürlich in ihren Finanzbeziehungen weltweit tätig. Die Bank of America hat zum Beispiel 40 % des Marktes in Kalifornien und trotzdem gibt es ein Silicon Valley. Aber auch wenn CS und UBS weiterhin allein kutschieren müssen, wird das Schweizer Retail-Geschäft nach der internationalen Vermögensverwaltung aus der Schweiz heraus profitabel bleiben. Was jetzt Herr Gottstein betreibt ist folgendes. Er quetscht
    das Schweizer Retail-Geschäft bis zur letzten Zitrone aus, um sein armseliges Geschäft in London und noch mehr in New York auf Touren zu bringen. Kann sein, dass er erfolgreich ist, aber es bleibt eine ewige
    Quer-Subventionierung von Gewinn in der Schweiz Richtung New York.
    Bei der UBS spielt sich dasselbe ab, nur hat diese ein gewinnträchtiges
    Schweizer Geschäft.
    Ohne Fusion der beiden wird es nie Gewinne in New York und London geben, dafür sind beide zu klein und zu unbedeutend. Kommt noch hinzu, dass die dortigen Managements lethargisch und von zweitklassiger Qualität sind.
    Entweder bauen sie in New York und London ab oder sie fusionieren miteinander. Die Credit Suisse kann auch mit der Deutschen Bank zusammengehen, dann gilt das Diktat der Deutschen oder die UBS übernimmt die Deutsche Bank, was für die Schweizer aus politischen Gründen akzeptierbarer erscheint. Jede andere europäische oder sogar amerikanische Bank will nur das hervorragende Schweizer und internationale Geschäft aus der Schweiz heraus. Die ganzen ausländischen Saftläden, die CS und UBS unterhalten, werden sie sofort schließen und das ganze Personal entlassen.

  33. Hr Stölker versucht einmal mehr, die „Schweizer“ als Kantönli-Menschen darzustellen. Tunlichst vermeidet er die Fragen: Sind so grosse Banken wirtschaftlich, gibt es die Skalenerträge im Banking? Nein, es gibt es sie nicht, insbesondere in einer digital vernetzten Welt. Wie gross ist das Risiko für die Weltwirtschaft, und die Schweiz, wenn Top-Manager wiedereinmal ihre Fähigkeiten (wissentlich oder unwissentlich überschätzen); offensichtlich will Hr Stölker die Erkenntnisse aus der Subprime-Krise, die weltweiten Milliarden vernichtet hat, nicht wahrhaben. Vielmehr preist er den Machthunger der „visionären“ Top-Manager als Innovation, die wirtschaftlich gesehen, keinen Sinn machen.

  34. Die Schwäche der beiden Banken und das Zurückfallen gegenüber den weltführenden Instituten ist nicht primär auf die fehlende Grösse der beiden Banken zurückzuführen. Grössenmässig spielten sie schon einmal in der Topliga. Es fehlen die Führungsleute, die eine Vision in eine realistische Strategie ummünzen und alsdann operativ realisieren können. Die Führungsqualität, inklusiv den sehr blass gebliebenen Politiker Weber, ist mangelhaft. Bezeichnenderweise gäbe es aus diesem Deal nur zwei Gewinner: Weber, nach erfolglosem Wirken könnte er sich als Erschaffer der grössten Schweizer Bank präsentieren, auch wenn aus 1+1 nun nur noch 1.5 geworden sind. Der anderes unselige Rohner könnte sich aus seiner einmaligen Erfolglosigkeit ebenfalls noch halbwegs präsentabel verabschieden. Auch die Konkurrenz würde sich wohl freuen. Kunden, Mitarbeiter, Geschäftsvolumen Schweiz, der STeuerzahler, der bekanntlich die Risiken abdecken darf, stünden als Verlierer da. Ach ja, auch die Boni der neuen Geschäftsleiter würden wohl nochmals steigen.

  35. Wenn die UBS die Deutsche Bank übernimmt, wird die neue Bank „Deutsche Bank“ heissen, auch wenn der Anteil von UBS viel grösser ist. So wie aus AXA/ Winterthur „AXA“ wurde, aus Dorma/ Kaba wird wohl „Dorma“ aus Lafargeholcim wird „Lafarge“, aus der Swiss wird schlussendlich „Lufthansa“. Dies obwohl der Bund die Swiss gerettet hat. Und es gibt viele weitere Beispiele wo Schweizer Firmen so untergegangen sind. Für mich ist unverständlich, wie sich die Schweizer immer klein machen und sich über den Tisch ziehen lassen.
    Das dies dem „Schweizer“ Stöhlker gefähll, ist wohl klar.

  36. Klausi kann nicht einmal mehr lesen, absolut niemand will diese Fusion von 2 lahmen, unehrlichen und von Abzockern geführten Banken.

  37. Das könnte wohl heissen, Pfeifen bestimmen die Zukunft und das Schicksal der Schweiz, weil in Bundesbern alle gelähmt sind zu handeln?
    Gunther Kropp, Basel

    • …dann hätten wir neben den 7 Pfeifen in Bern noch ein paar weitere: Das gäbe dann ein ganzes Pfeifenorchester.

  38. Alles schön und Recht.

    Ich möchte dann aber nicht wieder eine hohle Hand sehen, weil UBS-CS-X wieder Too-big-to-fail ist.

  39. Die UBS ist jetzt schon fast selber ein Uebernahmekandidat! Wenn ich den Aktienkurs ansehe dann bekomme ich einen Lachanfall. Weber im Grössenwahn!!

  40. Die Schweizer Grenzen sind nicht eng, sondern geographisch vorgegeben. Flächenmässig ein kleines Land, haben wir mit unserer wehrhaften, exportorientierten und intelligenten Mentalität das Beste daraus gemacht. Deshalb wollen alle zu uns kommen oder uns imitieren…Unser Denken ist national-regional geprägt, aber international flexibel. Das wollen wir so beibehalten. Neutral und wohlhabend sind wir nebenbei auch noch…da passt natürlich der Gedanke, dass bei unseren Banken (auf Schweizer Boden, mit schweizerischen, international geschätzten Werten) besser Herr Josef Stadler, Herr Adrian Künzi oder Frau Christina Stäger, Frau Karin Oertli oder Herr alt-Bundesrat Samuel Schmid oder Herr Christian Raubach Präsident oder Präsidentin der UBS werden.

  41. Um sich zu entrüsten ist die Information viel zu allgemein und zu wenig konkret.
    Man kann sich ja als Bürger nicht jedesmal entrüsten, wenn irgendwo jemand angeblich „über etwas nachdenkt“

  42. 1+1 würde hier max. 1.5 geben, zudem wäre die Weko schon aus TBTF Gründen mind. Nur unter Riesenauflagen damit OK. Was realistischer wäre, wäre, einfach die Operations zusammen zu legen…hoffentlich in der Schweiz!

  43. Grösse durch Zusammenschlüsse ist kein Erfolgsfaktor sondern lediglich der schnellste Weg zur Bonusmaximierung des Managements und Verwaltungsrats. Es braucht Wachstum aus eigener Kraft. Das ist aber mit Arbeit und strategischer Weitsicht verbunden. Das erste mögen viele Top Manager nicht, das zweite haben sie nicht.

  44. Megalomanie

    Man sagt sich, Doktor Axel Weber
    sei hungrig und deswegen streb er
    nach noch mehr Macht im Banken-Himmel.

    Seit Wochen sei er am Sondieren,
    es gelte nun zu fusionieren.
    Für viele ist dies nur ein Fimmel.

    Wie viele Schulterschlüsse zeigten:
    Die einst geschönten Zahlen neigten
    bald nach der Hochzeit Richtung Süd.

    Die Euphorie kann rasch erblassen,
    den Steuermann im Regen lassen,
    und die Belegschaft wird dann müd.

    Wieso soll Grösse Heil versprechen,
    die Welt durch neuen Glanz bestechen,
    wenn die Geschichte anders lehrt?

    Auch Axel wird in ein paar Jahren
    wohl auf die harte Tour erfahren:
    Der Grössenwahn ist nicht viel wert.

  45. von wegen „die Zeit der kleinen Staaten ist vorbei“
    Schon Hitler nannte 1942 vor Mussolini die Schweiz das „niederträchtigste“ und
    „erbärmlichste“ Volk und Staatsgebilde, das verschwinden muss.
    Den Verlauf der Geschichte kennen wir.

    • sogar Hitler hatte Angst vor uns. Aber wir nicht vor ihm…denn mit kranken Österreichern sind wir schon seit Jahrhunderten souverän umgegangen. The only fear that I fear is fear itself…da hatten die Amerikaner ausnahmsweise einmal recht :-)).

  46. Stöhlker’s Kommentar zu Weber’s Fusionsabsichten ist nachvollziehbar. Aber wollen wir als Schweizer Steuerzahler für solch neue Institution im Unglücksfalle hinstehen – da kann man nur sagen – Nein.
    Vor 2 Dekaden schnallten sich UBS und CS amerikanische Institute an mit dem Resultat, dass sie daran fast untergingen. Die Schweiz braucht wieder eine Grossbank, die für die Schweizer da ist.

  47. Stölki hast etwas verpasst, inzwischen will das aufgeblasene Ex–Zentralbankmännlein die mit Unmengen an Derivaten vollgepumpte Deutsche Bank posten. Das alte Globalistenmantra heute vom Weberfreund und der Zeit hinterher hechelnden Wortbläser vom Zollikerberg abgesondert. Hat immer noch nicht geschnallt, dass national die Devise der Zukunft ist, was nicht ausschliesst, dass die Globalisten im Club der Dreissig noch einige Schändlichkeiten durchdrücken werden.

  48. Schon bizarr, wie jetzt in den Manger-Glastürmen schöne PowerPoint-Planspiele angestellt werden. Was auf den Slides von Accenture und Co. schön aussieht, funktioniert unmöglich in der Realität. Weder UBS noch CS haben ihre Infrastruktur und Prozesse unter Kontrolle (siehe beispielsweise die Ausfälle im eBanking). Jeder Versuche, diese zwei Welten zu vereinen wird kläglich scheitern. Die einzigen die dabei schön abkassieren werden sind Accenture und Co.

    • siehe merkel, von der leyen, schäuble. wie sagte der kauder (“kauderwelsch“) vor ein paar jahren: bald spricht die ganze eu Deutsch.

    • Das die DB ein Interesse hat für solch eine Fusion mit einem Dinosaurier Bank dürfte Träumerei sein auf hohen Niveau. Die haben schon ein paar Jahre selbst mit dem Dino-Problem zu kämpfen und erhebliche Ressourcen investiert das abzustellen.

      Die haben erkannt das fintech`s mit ihren flachen horizontalen Strategien denen davon sprinten in allen Lagen. Das war bei SAP und IBM damals das gleiche. Wer das rennen gemacht hat weis man, SAP!

      Bis eine Entscheidungs-Strategie bei einer Dinosaurier Bank durch ist, können die schon von Raptors umzingelt sein, die sich schon an ihrer Beute bedienen.

      Da von abgesehen dürfte die EU auch noch ein Wort mitsprechen, ob sie das zulassen.
      Die DB Bank ist da schon ein paar Nummern weiter und brauch kein Anhängsel mehr. Die haben aus der Postbank Fusion als auch das überholen der fintech`s Debakels gelernt und bezahlt, was es heißt ein Dino zu sein!

      Der weiß schon weshalb er die DB haben möchte. Das Motto, Zeit und Geldsparen und die Erfahrungen gleich umsetzen, die sie sonst erstmal erarbeiten müssen mit geeigneten Fachspezialisten.

      Wie hier einer schreibt mit HSBC zusammengehen, sollte erst einmal Google betätigen bevor man schreibt. Die bauen noch mehr Stellen ab wie DB, min 35.000! Die Chinesen freuen sich bestimmt.

      Da ja die Schweiz noch das EU Problem an der Backe hat steht noch auf einem anderen Blatt, wie sich das zusätzlich im Bankengeschäft auswirkt. Also Grenzen zu und schauen was passiert. Nach her nicht jammern, das hätte ich mir so nicht vorgestellt mit dem Ausmaß was da gekommen ist. Die Engländer haben ein Vorgeschmack bekommen mit den umfangreichen Folgen.

  49. Bei einer Fusion wäre das Filialsterben und der Abbau von Überkapazitäten in der Schweiz am Extremsten

    Seitens einer Wettbewerbskommission könnte solch eine Fusion nur abgewunken werden, wenn viele Bereiche der neuen Bankeneinheit stark reduziert oder ganz veräussert werden müssten, damit kein Marktmonopol besteht. Macht dies Sinn? Nein. Die UBS soll den Mut haben und sich anderweitige, internationale Fusionspartner suchen wie HSBC (Asienexpansion, Wachstumsmarkt), DB (stärkste D Bank, kommt zZ nicht vom Fleck), Santander (Südamerikaexpansion, Wachstumsmarkt), etc

    • Überkapazitäten auf zwei Banken verteilt ist kein Geschäftsmodell. Es zeigt viel mehr, dass sich eine Fusion aufdrängt.