Der nächste Angriff auf den Mittelstand hat begonnen

Er ist der „Last fool“, den es zu melken gilt – mit Inflation von 4 Prozent ab 2021. Vor lauter Angst investiert er nicht.

Die neue Inflationswelle, die sich jetzt anbahnt, ist wie ein U-Boot kurz vor dem Auftauchen. Wir sehen wie die Wellen sich kräuseln und wetten, wann es ganz sichtbar wird.

Dann werden viele schon Verlierer sein. Die ganz oben sind schon weg, die ganz unten haben kein Geld. Es geht um den Schweizer Mittelstand.

Zum Erstaunen vieler sind die Immobilienpreise in der Schweiz nicht gesunken und an den Hotspots sogar weiter gestiegen.

Der Goldpreis ist von seiner Sommerspitze in Franken um zehn Prozent gesunken. Das ist so viel wie nichts angesichts der Risiken, die jetzt auf uns zukommen.

Es herrscht Alarmstufe 1.

Die Voraussetzungen für einen Anstieg der Inflation in den westlichen Industriestaaten und in Japan wurden vom FED vor vier Wochen geschaffen. Die Bahn wurde frei gemacht für einen frei flottierenden Zinsanstieg, den ich in der Spitze mit 4% bezeichnet habe.

Letzte Woche folgte die EZB auf der gleichen Spur. Wir werden also spätestens zu Jahresbeginn 2021 mit ansteigender Inflation in Europa rechnen müssen.

Das kann den Franken kurzfristig weiter nach oben treiben, aber Thomas Jordan wird dies mit seinen Spezialisten längst berechnet haben und angemessen reagieren.

Das ist aber erst der Anfang.

Nicht der Angriff auf das Bargeld hat begonnen; das ist eine Legende.

Aber der Angriff auf das Spargeld geht in eine neue Runde. Wie hier berichtet, verlangt der UBS-Konzern jetzt Minuszinsen ab 100’000 Franken. Vorläufig nur für Firmenkunden – damit die Normalkunden ein wenig Zeit gewinnen, ihre Portfolios anzupassen.

Der Angriff auf das Spargeld, von dem Hunderte von Milliarden in Schweizer Tresoren liegt, trifft auch die AHV und die Pensionskassen. Sie sind eingeklemmt in ein staatlich bestimmtes Anlagekorsett, das ihnen für Zeiten wie heute zu wenig Spielraum gibt.

Früher galt: strenge Regeln, damit das Geld der Sparer nicht durch Fehlanlagen vernichtet wird.

Heute gilt: Das Geld der Sparer wird durch die Nationalbank vernichtet. Langsam, Zug um Zug.

Am unbeweglichsten ist der langsam schrumpfende Schweizer Mittelstand. Er hat meist keine Ahnung von der Geldanlage. Er hat Angst, Falsches zu tun.

Tut er es doch, wie die berühmten Zahn- und Fachärzte, die sich oft wilden Spekulationen hingeben, muss er seinem Geld nachrennen. Meist chancenlos.

In Europa gehen so Milliarden verloren. In der Schweiz sind es oft Hunderte von Millionen Franken.

Die jetzt auftauchende erste Inflationswelle des 21. Jahrhunderts ist wie eine Schlange, die den Hasen erst hypnotisch bannt, unbeweglich macht, ehe sie ihn frisst. Sein Versuch, sich tot zu stellen, ist sein Todesurteil.

Die Warnungen erreichen den Mittelstand, die reichen alten Menschen und die jungen Unerfahrenen, nicht. Sie tun, als ginge sie das Ganze nichts an und stellen sich tot, ganz wie der Hase vor der Schlange.

Das ist völlig im Sinne unseres Staates, will er sich doch mit steigender Inflation und gleichzeitig Niedrigzinsen entschulden.

Die OECD-Staaten haben heute Schulden wie nach einem Weltkrieg. Mit „financial repression“, die sich der Inflation bedient, haben sie das perfekte Instrument geschaffen, dessen sich auch die Schweiz bedienen wird.

In der Schweiz wird der Eindruck erweckt, als seien wir weniger verschuldet als die Euro-Europäer. Das stimmt, aber warten wir ein wenig.

Jetzt melden die Kantone und die grossen Städte, aber auch Dutzende von Gemeinden, schon Budgets an, die blutrot sind. Und niemand weiss, ob dies zwei, drei oder mehr Jahre so geht.

Sprechen wir zum Jahresende darüber; dann lichten sich die Nebel.

Fluchtwege gibt es nur für Menschen, die Geld haben: Immobilien, Gold, andere Grundstoffe.

Keine raschen Gewinne mit Tech-Aktien, sondern mit Value-Werten.

Als Kleinanleger bin ich in China bei Alibaba eingestiegen – und sehr zufrieden. Aber wer sonst traut sich das? Kann man Chinesen trauen?

Wir sollten vor allem jenen misstrauen, die uns Modethemen anbieten: Umweltschutz-Aktien, ethische Firmen, Social Entrepreneurship-Anlagen.

Wer Geld anlegt, muss zuerst einmal Geld verdienen. Verdient er genug, über einige Jahre hinweg, kann er an Weihnachten auch mehr spenden. Man sollte Geldanlage aber nicht mit Wohltaten verwechseln.

Der Mittelstand sollte aber nicht vergessen, dass er es jetzt ist, der von seinen Nationalbanken, den Finanzinstituten und sogar vom eigenen Staat gehetzt wird.

Er ist der „last fool“, den es zu melken gilt.

Kommentare

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  1. Ach Herr Stöhlker, wenn es Sie nicht gäbe..!
    Niemand kann so blumig umschreiben, wie grau und modrig der langsame Untergang des schönen Schweizer Wohlstands auf uns zukriecht.
    Es braucht wohl noch ein wenig länger, bis alle da oben begriffen haben, dass ohne Liquidität beim Mittelstand keine Wirtschaft auf der Welt mehr stattfindet. Die wenigen Milliardäre können diese nicht aufrecht erhalten und immer mehr Geld versumpft bei denen. Dieses kann nur ein gutsituierter breiter Mittelstand.

  2. Hyperventilation statt Hyperinflation.

    Deshalb zum gefühlt 2353. Mal die Fragen an die Doomer:

    Wo GENAU soll sie herkommen, die phöse Inflation?
    Wie GENAU soll die Teuerung auf 4% klettern?
    Welche Arbeitgeber werden ihren Angestellten namhafte Lohnerhöhungen gewähren, um die Teuerung auf 4% hochklettern zu lassen?

    „Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslosigkeit.“

    Helmut Schmidt, 1972.

  3. Danke – es kann leider nicht genug gesagt werden.

    Und ja, seit nach dem Aufbau des 2. WK, der Ölkrise in den 80ern und die grenzenlose Immigration von Schmaro*** gehts wirklich nur noch bergab – Fakten hier aufzuzählen ist reine Zeitverschwendung.

    Die „Schweiz“ wie sie vor 30 Jahren proklamiert und geträumt wurde ist weg.

    Ja, der dünne Mittelstand auch bald.

    Adieu CH – alles hat mal ein Ende.
    Ich auf jeden Fall werde ****** (sorry, gib mein Geheimnis sicher nicht preis 🙂 )

  4. Es wäre an der Zeit, die Telefonkapazität der Dargebotenen Hand massiv auszubauen. Die kommenden Monate werden (leider) viel Leid, Verzweiflung und Frustration wegen Arbeitslosigkeit, Scheidungen und Konkursen bringen.

  5. Es muss einem schon zu denken geben, wenn zwei Schnösel und Ewigstudenten mit Juso Vergangenheit, die noch nie richtig gearbeitet haben und beide vom Politikerlohn leben, in einer grossen Partei wie der SP, neu den Vorsitz haben. Wie kann ein Jositsch & Co. dabei ruhig zuschauen?

    • Parteileitung
      Jositsch ist dies gleichgültig. Hauptsache, er hat seine Sinekure in Bern.

  6. Zuerst kommt eine Periode der DEFLATION, dann INFLATION und zum „guten“ Schluss HYPERINFLATION – ich / niemand weiss genau, wie lange diese Perioden dauern werden. Auf jeden Fall sollten wir unser Vermögen (am Besten schuldenfrei)in verschiedenen Sachwerten anlegen – dazu gehören auch (wenig) Anteilscheine (Aktien). Am Besten schneidet in allen Scenarien physisches Gold und etwas Silver (frei verfüg-/kontrollierbar und vor allem ausserhalb des Bankensystems)ab.
    PS. Technologischer-Fortschritt (Wirtschaft 4.0 etc.) ist per se DEFLATIONÄR.
    Leider werden jedoch die Vermögenspreise noch einige Zeit eher steigen, trotz allg. Deflationstendenzen.

  7. Am 18. Oktober 2019 fand unter Beteiligung von VertreterInnen und (zum Teil ehemaligen) Mitarbeitenden u.a. der chinesischen Gesundheitsbehörde, des Weltwirtschafts-Forums, der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und des CIA die Simulations-Übung Event 201 statt. Die Durchführung dieser Simulation kann auf der Website der John Hopkins Centre for Health Security nachgelesen werden, inklusive ausführlicher Video-Mitschnitte der Vorträge.

    Es wurde ein globaler Corona-Ausbruch simuliert, der in der Übung zwar in Brasilien statt in China beginnen sollte, sich aber ansonsten bis ins Detail so anhört, wie das, was sich ab Dezember 2019, beginnend in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, weltweit abspielt.

    Aus den Gesprächsbeiträgen, die großenteils als Video-Mitschnitte zur Verfügung gestellt wurden, kann man entnehmen, dass die Zielrichtung der dort versammelten Personen darin liegt, die Kompetenzen einer „Global Governance“ erheblich auszubauen und erhebliche finanzielle Fonds einzurichten, auf die im Falle von Pandemien zugegriffen werden könnte.

    In einer Presseerklärung vom Johns Hopkins Center for Health Security heißt es unter anderem (DeepL-Übersetzung):

    »DIE PANDEMIEÜBUNG EVENT 201 UNTERSTREICHT DIE UNMITTELBARE NOTWENDIGKEIT EINER GLOBALEN ÖFFENTLICH-PRIVATEN ZUSAMMENARBEIT, UM DIE SCHWEREN WIRTSCHAFTLICHEN UND GESELLSCHAFTLICHEN AUSWIRKUNGEN VON PANDEMIEN ZU MILDERN«
    Das Weltwirtschaftsforum ist »ist die Internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit«.
    »Die Übung unterstreicht die Notwendigkeit einer globalen öffentlich-privaten Zusammenarbeit, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen schwerer Pandemien zu mildern.«
    »“Ausbrüche von Infektionskrankheiten sind unvermeidlich, aber der wirtschaftliche Schaden, den sie verursachen, ist es nicht“, sagte Ryan Morhard, Projektleiter für globale Gesundheitssicherheit beim Weltwirtschaftsforum. „Im Vorfeld einer schweren Pandemie ist die anhaltende Aufmerksamkeit einer breiten Multistakeholder-Koalition erforderlich, um Leben zu retten und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen zu minimieren“, sagte Ryan Morhard, Projektleiter für globale Gesundheitssicherheit beim Weltwirtschaftsforum.«

    Zu den sogenannten Playern der Simulations-Übung gehörten:

    Latoya Abbott, Risk Management & Global Senior Director Occupational Health Services, Marriott International
    Sofia Borges, Senior Vice President, UN Foundation
    Brad Connett, President, U.S. Medical Group, Henry Schein, Inc.
    Christopher Elias, President, Global Development division, Bill & Melinda Gates Foundation
    Tim Evans, Former Senior Director of Health, World Bank Group
    George Gao, Director-General, Chinese Center for Disease Control and Prevention
    Avril Haines, Former Deputy Director, Central Intelligence Agency; Former Deputy National Security Advisor
    Jane Halton, Board member, ANZ Bank; Former Secretary of Finance & Former Secretary of Health, Australia
    Matthew Harrington, Global Chief Operations Officer, Edelman
    Martin Knuchel, Head of Crisis, Emergency and Business Continuity Management, Lufthansa Group Airlines
    Eduardo Martinez, President, The UPS Foundation
    Stephen Redd, Deputy Director for Public Health Service and Implementation Science, US CDC
    Hasti Taghi, Vice President & Executive Advisor, NBCUniversal Media
    Adrian Thomas, Vice President, Global Public Health, Johnson & Johnson
    Lavan Thiru, Chief Representative, Monetary Authority of Singapore

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zwar selbst keinen Vertreter am Tisch, aber ihr wichtigster Geldgeber – die Bill & Melinda Gates Foundation – gehörte zu den Gastgebern.

    • Habe ich es übersehen, war da von Rockefeller’s niemand dabei?
      Rockefellers, die sich vom Öl offenbar verabschiedet haben, entdecken das Gesundheitswesen. Wie mit Öl, welches jeder braucht, lassen sich auch mit der Gesundheit (welche auch jeder Mensch braucht) gute Geschäfte machen.
      Wo Bill Gates die Welt mit Impfungen „retten“ will wollen das Rockfellers mit Corona Tests, dem „NATIONAL
      COVID-19 TESTING ACTION PLAN“ vorerst in den USA:

      https://www.rockefellerfoundation.org/national-covid-19-testing-action-plan/

    • Steiner, räumen Sie sofort Ihr Pult. Sie haben 10 Minuten! Und Steiner, das ist no fake news!

  8. Das Problem mit Negativzinsen und Inflation ergibt sich aus dem Staat, der Inflation bewusst herbeiführt und den Banken, die, auch durch Verschulden des Staates, Zwangsintemediäre sind. Die Lösung für beides ist überraschend einfach. Monero. Eine Kryptowährung, die keine Inflation kennt und ohne Zwangsintermediäre auskommt. Im Gegensatz zu Bitcoin ist sie anonym, so befreien wir uns auch von der staatlich-bankischen Totalüberwachung. Zahlungen einfach zwischen dir und mir und ihm und ihr und…

    Firmen müssten halt Kryptowährungen für den Einkauf akzeptieren. Dann wären wir die Last mit Staat und Banken schnell los.

  9. Ist eigentlich Alarmstufe 1 schlimmer oder Alarmstufe 2?

    Preisstabilität ist ein Euphemismus. Politiker schaffen künstlich Inflation um das Wachstum und damit Steuereinnahmen zu steigern. Inflation sorgt für Preisanstieg, das ist EBEN KEINE Preisstabilität. Gegenteil!

  10. Die Plan-Demie:

    Oktober 2019, New York „Event 201″
    …“ A new Virus is born: #COVID19

    Zitat:

    #Deutschlandfunk ( https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/pandemie-planspiele-haetten-wir-besser-vorbereitet-sein-koennen) : „Es war ein kleiner erlesener Kreis von Teilnehmern, der sich im Oktober 2019 in New York beim „Event 201“ getroffen habe, um für einen Tag das Szenario einer Pandemie durchzuspielen, berichtet der Journalist Jürgen Döschner. Dazu eingeladen hatte das Johns Hopkins Center for Health Security, zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill-Gates-Stiftung. quelle: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/pandemie-planspiele-haetten-wir-besser-vorbereitet-sein-koennen … quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johns_Hopkins_University

  11. Stichwort: „GRENZEN DES WACHSTUMS“. An den Unis hat man uns das im Studium früher noch gelehrt. Wir haben die Grenzen längstens erreicht. Wir sind eben übergesättigt und z.B. neue Autos stehen massenhaft auf der Halde, braucht eben niemand mehr. Früher war ein Krieg die Mutter allen Wachstums, heute wird durch die „Corona-Pandemie“ ein künstlicher wirtschaftlicher Ground Zero erzwungen und anschliessend kann es dann wieder Wachstum geben, welches Kapitalismus eben voraussetzt. Irgendwann wird eine Währungsreform kommen, ähnlich wie die Einführung des Euros und dann wird es kein Corona mehr geben. Wann das sein wird, ist nicht abzusehen. Bis dahin werden die an der momentanen Situation nichts ändern, da könnt ihr demokratisch oder intellektuell machen was ihr wollt. Übrigens ist der Klimawandelwahn und der „Weg zu 0 Emissionen“ dasselbe Prinzip. Wenn Verbrennungsmotoren verboten werden, dann muss eben jeder zwangsläufig neue E-Autos kaufen, ein riesen Wachstum. Aber es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, dass E-Mobilität weniger Schadstoffe verursacht, ganz im Gegenteil sogar. Woher wird wohl der neu benötigte Strom für zig Millionen E-Autos in gigantischer Höhe kommen. Da reichen ein paar lächerliche Windrädchen oder uneffiziente Photovoltaikmodule auf Hausdächern aber nicht mal mehr annähernd.

  12. „Die Schweizer Nationalbank stabilisiert den US Aktienmarkt als einer der grössten Halter von
    Facebook Apple Netflix Amazon Google Aktien“ …..ja, wer denn sonst!

  13. „Der Angriff auf das Spargeld, von dem Hunderte von Milliarden in Schweizer Tresoren liegt …“ nur um das klar zu stellen – Geld im Tresor wird nicht verzinst, weder positiv noch negativ.

    Die Nationalbank hat ihre Aufgabe was die Preisstabilität betrifft. Die Politik gibt die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft vor. Daher ist es an ihr (der Politik) die Voraussetzungen für die Unternehmen, die Unternehmer sowie die Arbeitnehmer zu schaffen, so dass die Bürger im Land ihr auskommen haben und, hoffentlich, in Wohlstand leben können.

    • Sind Sie etwa der Geist von Trudi Gerster sel., dass Sie uns solche Märli auftischen wollen?

  14. Regierungsrat Stocker, SVP, Vorsteher der Finanzdirektion des Kt. ZH ist der Auffassung, dass der Mittelstand im Kt. ZH angemessen besteuert werde. – Kann u.a. auf der Homepage der Finanzdirektion/google nachgelesen werden.

    Für den Mittelstand heisst dies, dass nicht mit Steuerermässigungen gerechnet werden kann, da die „Mittelstandspartei SVP“ dies offenbar nicht für nötig hält.

  15. Wacht auf ihr arbeitenden Menschen in der Schweiz. Egal ob Secondos oder Eidgenossen, wir werden so was von verarscht. In Bern wird die linke wohlstandsverwöhnten und in der Sozialindustrie arbeitende Elite, wie auch die auf der rechten Seite polternden und nichts zustande bringende Millionäre inkl. der Bauern von den beiden grössten Parteien in Bern vertreten. Der Mittelstand wird gewollt unterdrückt, damit dieser als Milchkuh der Nation ausgebeutet werden kann. Und das dieser nicht merkt, dass der Mittelstand eigentlich, wenn er zusammensteht würde, die Schweiz entscheidend bewegen könnte. Der Mittelstand welcher nota bene die grösste Bevölkerungsschicht stellt wird ignoriert. Hallo, ist das noch niemand aufgefallen oder finden wir es cool von links und rechts abgezockt zu werden. Es muss eine Partei mit der dazugehörigen Lobby geben die unsere Anliegen in Bern vertritt. Bitte gebt diesem Artikel einen Daumen hoch wenn ihr dafür sind, eine Mittelstandspartei zu gründen.

  16. Nur so ein kleiner Einwurf:

    Bevor 2002 der Euro eingeführt wurde war die kleinste Münze in Deutschland der Pfennig, oder ~1/2 €-Cent. Heute wird darüber diskutiert die 1 & 2 Centstücke abzuschaffen. Es bliebe nur noch der Fünfer aus Kupfer. Der Wert der kleinsten Münze hätte sich also in 20 Jahren verzehnfacht.

    Und jetzt soll mir noch jemand erzählen es gäbe keine Inflation…

  17. Und? Nach dem letzten Abstimmungsresultat habe ich jede Hoffnung verloren… Wir (ich bin selber ein dummer Hausbesitzer mit 6-stelligem Lohn aus dem Mittelstand) wollen das ja anscheinend so… Ich kann nur noch sagen, ich bereite mich vor, die CH in 10-20 Jahre zu verlassen… Bis dahin werden die Kommunisten die CH so an die Wand gefahren haben, dass es sich nicht mehr lohnen wird in diesem einst wunderschönen Land zu leben… Ich habe Jahrgang 79 und ich habe nicht gedacht, dass ich das noch erleben werde aber ja, so ist es halt und ändern können wir es nicht mehr. Die nachrückende Generation hat sich anders entschieden und kann uns mittlerweile locker überstimmen und dieses Verhältnis wird noch exponentiell ansteigen.
    Die die hier nichts leisten vermehren sich wie Kaninchen und haben uns statistisch schon lange überholt.

    • Richtig….

      Ich uns meine Frau ( Ausländerin mit rotem Pass ) wollten nie auswandern. Soie vor allem nicht.

      Aber langsam denken wir da um. In ihrer Heimat ist die Politik auch nur ein schmutziges Geschäft, aber die kleine persönliche Freiheit ist noch viel mehr vorhanden.

      Tja, zusehen wie die Sozis aller Couleur mein Land zur Sau machen…… nein ich würde mich ständig ärgern.
      Dann schon lieber dort leben wo mein Geld 10 mal mehr Wert ist und ich weiss das ich einfach nur noch eine schöne Zeit haben muss.

      Jedenfalls habe ich es langsam satt, den jungen arroganten Dummköpfen hier im Land zu erklären was Sozialismus bedeutet.

      Glaube ja keiner das Sozialisten Ausländer wirklich mögen, das taten sie in keinem sozialistischen Land je wirklich.
      Nein die waren immer nur politische Knetmasse.
      Hier in der Schweiz wollen sie die Ausländer nur benutzen um uns Schweizer zu etwas zu zwingen, was wir nicht wollen.
      Sobald das erreicht ist und sie an der Macht sind….. ist es aus mit den Privilegien für Ausländer.

      Dann werden Mauern mit Selbstschussapparaten weit eher die Regel sein, siehe DDR.
      Kein Sozialismus hat je verwirklicht was er versprochen hat, keiner. Nun ja, das soll er auch gar nicht, er ist nur das Kampfmittel um alles zu stürzen, alles althergebrachte zu vernichten.

      Und die Dummkopfe von FfF…. ja hier kann man lesen was Sozis wirklich sind.

      Zitat:
      FridaysForFuture-Aussteiger: FFF sei Rebellion der Privilegierten- „Arzttöchter treffen auf Juristensöhne“

      Daß ‚Fridays for Future‘ wie die 68er Revolte und die Umweltbewegung der 1980er hauptsächlich von höheren Töchtern und Söhnen geprägt wird, ist bekannt.
      Ein kritischer Dissident schreibt im Magazin CICERO über Detailansichten einer Bewegung, die eine „Rebellion der Privilegierten [ist], und die Bewegung bietet ihnen die perfekte Möglichkeit, ihren eigenen kosmopolitischen Lebensstil und das eigene Talent zur Schau zu stellen.“

      https://www.eike-klima-energie.eu/2020/10/04/fridaysforfuture-aussteiger-fff-sei-rebellion-der-privilegierten-arzttoechter-treffen-auf-juristensoehne/

    • Wahre Worte. Ich bin Jahrgang 74 und glaube auch nicht an eine positive Zukunft dieses Landes. Der Sozialismus ist im Vormarsch.

    • Spätestens wenn die jungen, zugewanderten Arbeitskräfte älter geworden sind, werden auch sie merken, dass die Schweiz eine Mogelpackung geworden ist.

      Die Schweiz hat schon jetzt verloren.

  18. Zitat:
    In der Schweiz wird der Eindruck erweckt, als seien wir weniger verschuldet als die Euro-Europäer.
    ———-

    Das ist falsch.
    Für die Schulden unserer SNB haften wir Schweizer Bürger.
    Die SNB hat faule Papiere, zu grossen Teilen sind das Euro-Staatsanleihen, in den Büchern, für nun schon beinahe eine Billion.

    Die US-FED hat eine Bilanzsumme von 3-4 Billionen bei 330 Millionen US Bürgern.
    Die SNB hat eine Bilanzsumme von 1 Billion bei 8 Millionen Bürgern.

    Also wer ist da Schuldenweltmeister ?

    Richtig, die Schweiz, sie steht einsam an er Spitze aller potentiellen Pleitiers.

    • @ Walter Roth

      Immerhin Schulden, denen meist ein Gegenwert in Form einer Immobilie gegenübersteht.

      Die Nettoverschuldung bei Hypothekarschuldern ergibt sich aus dem Verkehrswert minus Hyposchulden. Und dieser Wert ist hierzulande immer noch positiv, d.h. dass das Vermögen höher ist als die Schulden.

      Nicht wie Konsumschulden aus Kreditkarten etc. denen kein Wert mehr entgegensteht, da bereits alles verprasst wurde (Bsp. USA).

      Daher muss auch die Qualität der Schulden und der Schuldner in Betracht gezogen werden.

    • Wenn wir schon nirgens mehr die Nummer eins sind (wie früher), dann wenigstens im Schuldenmachen!

    • @Koni

      Haben Sie den Post von W. Roth überhaupt gelesen? Darin geht es doch gar nicht um die Hypothekarverschuldung, sondern über die Aufkäufe von Schrott durch die SNB, und die Haftung durch die CH-Bürger.

    • @ Koni….

      Nein, bei den faulen Staatsanleihen der SNB stehen eben keine Immos gegenüber, sondern das sie Euro-Staatsanleihen die bei einem verkauf durch unsere SNB sofort fallen, ins Bodenlose fallen.

      Bei den Immoschulden via Banken sind in der Tat wenigstens Häuser die irgendwo stehen und Wohnraum braucht jeder. Sie sind oft zu hoch bewertet, haben also auch ein Verlust-Risiko, aber wenigstens kein Bodenloses.

      Bei den Papieren unserer SNB aber handelt es sich um Luftnummern, denn Deutschland ist Pleite, die EU ist Pleite, sie geben es nur noch nicht zu.

      Und die Schweiz ist eben auch Pleite….. aber so lange alle das Spiel mitmachen, kann das noch einige Zeit weitergehen.

      Was aber kommt wenns Crasht, tja dann sind sie mit einer Waffe deutlich besser dran wie mit einem Haus.
      Sehen sie sich an was die Dems in den USA mit BLM usw. gerade anrichten.
      Glauben sie das man die Geister wieder in die Flache kriegt ?

    • @Koni

      Je mehr Schulden, desto tiefere Steuern. Dies ist hierzulande die durch die Immobilien- und Bankenlobby vertretene ökonomische Philosophie. Der Staat macht mit in diesem Spiel, indem er noch ein virtuelles Einkommen (Eigenmietwert), drauf setzt. In der Schweiz sind Immobilien überwiegend keine Investition, sondern Verbindlichkeiten! Weil sie sich abnutzen und Kosten verursachen werden sie immer wertloser, wenn man sie nicht ständig instand setzt und investiert. Insofern verbrennen selbstbewohnte Immobilien Vermögen. Bis heute hat sich niemand beschwert über das CH-Modell. Erst heute beginnt man stutzig zu werden. Wieso? Weil man erkennt, dass der CH-Staat seine Bürger den Banken als Kunden scharenweise zuschanzt. Alle nicht abbezahlten Immobilien bleiben den Banken als Pfand. Der CH-Staat bleibt somit mithilfe seiner Systemrelevanten Banken in Position, seine noch auf dem Papier wohlhabenden Bevölkerung viel rigider unter Kontrolle zu halten. Gemäss harte Zahlen befinden sich die Renten der 2. Säule im freien Fall und die Kostenbeteilung in der Krankenversicherung lag im Jahr 2018 bei sagenhaften 27%! Wohlgemerkt eine unsoziale Kopfprämie noch hinzu! Fragen Sie sich weshalb die Anspruchsfristen usw. in der ALV kulant verlängert werden. Siend es Geschenke? Es herrscht Alarmstufe Dunkelrot mein Freund. Wer sind die AKTEURE UND KRÄFTE hinter diesem betrügerischen CH-Modell? Es sind jene Kreise und Halsschreier, die nach aussen gegen AHV-Volkspension, Tiefzinspolitik, Einwanderung und Staatseinfluss poltern….

  19. Für eine Inflation braucht es Nachfrage und Kaufkraft. Die Löhne sind unter Druck, Stellenabbau, Tourismusbranche und ihren Zulieferern ist der Markt eingebrochen. Inflation könnte nur durch Angebotskürzung unter den Marktbedarf durchgesetzt werden. Dies könnte zu Unruhen führen. Der Mittelstand, sofern selbständig, hat mit MeToo-Produkten wenig Überlebenschancen. Mit Statussymbolen auf Leasing fängt der Absturz an.

  20. herr stöhler – das sind nur ihre meinungen, mehr nicht.kein Zeithorizont zb. für 4% zinsen usw.
    ich habe auch eine meinung: die steuern werden in den nächsten 1-3 jahren vom nimmersatten staat erhöht als konsequenz der wirtschaftlichen folgen. Es gibt nur ein mittel dagegen: abbau vom staat auf allen ebenen, effizienz und sich auf das wesentliche beschränken; alles in allem: schlanker staat, personal entlassen. Aber das ist „wishful thinking“ bei den viel zu vielen Politikern in der schweiz welche nur auf ihre eigenen vorteile schauen.

    • Und wie wollen Sie die Corona-Schulden des Staates durch dessen selbst auferlegten Shutdown begleichen, wenn nicht durch Steuererhöhungen?

  21. Dieser Artikel spricht an was schon längst Realität ist. Seit die Zinsen im Keller sind, werden die sogenannten sicheren Anlagen durch Anlagewut in die Höhe getrieben. Dies geschieht auch mit des Volkes Geldern – Pensions-Versicherungsgelder welche Institutionen anvertraut sind. Beispiel Suisse Life kauft alle möglichen Immobilien zu unmöglichen Preisen, weil sonst keine Anlagen möglich sind. Das dies nicht immer zu Gunsten der Sparer ausartet, sondern eher zu Gunsten der kurzfristigen Jahresbilanzen der Institute, dürfte klar sein.
    Die Inflation ist seit Jahren überall bemerkbar. Im 2000 kostete der Quadratmeter einer Eigentumswohnung noch CHF 4500 bis 8000 je nach Lage. Heute?? Viele Aktienwerte sind komplett überbewertet und nach wie vor ist die Anlagewut ungebremst.
    Alles ist schleichend teurer geworden ausser Elektronik. Deshalb haben die Statistiker Elektronische Geräte mit in den Warenkorb genommen.
    Aber nicht nur die Inflation sorgt in der Zukunft für Armut. Ich denke es ist noch nie so viel Geld für überflüssige Sachen ausgegeben worden wie heute. Ob das nun Kleider, Autos, Ferien, Kulturveranstaltungen oder was als Kultur bezeichnet wird, Profisport, obwohl es kein Sport mehr ist sondern ein knallharter Wirtschaftszweig und anderen Nonsens betrifft. Dieses Geld wird in der Zukunft dem normalen Volk fehlen (selbstverschuldet!?) und wird weiterhin zur Spaltung zwischen Arm und Reich beitragen. Und nicht zu vergessen die Weltpolitik, wo sich auch die Schweiz an internationalen Gremien beteiligen muss. Dort wird die Anzahl an nutzlosen Akteuren, welche nur Kosten verursachen, jeden Tag grösser auf Kosten aller teilnehmenden Nationen. Irgendeiner wird es bezahlen!

  22. Klar ist dass die Working Poor kein Geld haben zum investieren.

    Hat der Mittelstand die Mittel zum investieren wie Stöhlker meint oder fehlt ihm die Möglichkeit zum sparen und investieren? Ich denke es ist Letzeres.

    Und deshalb hat Piketty sicher einiges an Richtigem gefolgert.

    Meinerseits denke ich ist es an der Zeit den Mittelstand steuerlich zu entlasten und dafür die Schwerreichen mehr in die Pflicht zu nehmen.

    Ich bin kein Sozialist und kein Kapitalist aber die Schweiz hat in den letzten Jahren nur die sozial Schwächeren und die Bonzen entlastet. Die Mittelschicht wurde immer mehr geschröpft und deshalb kann dieser Gesellschaftsteil auch nicht Geld anlegen…

    • Der Mittelstand wählt zunehmend links und merkt nicht, was er damit anrichtet. Ich bin Mittelstand, meine Freunde sind Mittelstand aber viele von ihnen sind jetzt eher links und hoffen mehr auf den Staat.

      Doch, ich als Mittelstand habe auch Mittel, um zu investieren, vielleicht nicht so viel wie andere aber da bin ich nicht neidisch. In diesem Jahr habe ich meine bescheideneren Investitionen bereits vervielfacht. Ich kaufe mir eben nichts Unnötiges, sondern vermehre meine MIttel clever an der Börse und es funktioniert. Risiko schwingt mit aber man muss immer den Schnitt sehen.

      Da sollten einige vielleicht mal umdenken und es mir gleich tun.

    • Die Enteignung des Mittelstandes läuft nicht primär über die Politik, sondern über die Zentral- und Nationalbanken. Und da behaupten die Politiker eben, dass diese autonom sein müssen.

    • @Dani
      Ihr Vermögen vermehren Sie auf Kosten anderer.
      Sie kennen den Kreislauf: Pensionskassen -> Immobilien -> Renten Mieten -> Armut?

    • @Dani
      der Mittelstand wird primär nicht durch die Sozis verarscht ( klares Programm und klare Ansage) sondern durch die Bürgerlichen Parteien welche anstelle des Mittelstandes nur die Interessen der Bonzen vertreten.Die SVP und FDP sollten ja gemäss ihrem Programm etwas anderes machen aber Blocher hat ja gezeigt dass man etwas sagen kann und dann doch anders handelt.

      Der Mittelstand hat gegenwärtig niemanden welcher sich für ihn einsetzt. Dass da einige wenige sozialistisch wählen – aus Protest- ist nachvollziehbar, leider aber auch keine Lösung

  23. Tragisch für KMU u.a. weil diese u.a. eine gewisse Liquidität bereithalten müssen. Das was man nicht im KK braucht geht halt auf das Sparkonto. Will man nun diese für die Wirtschaft wichtigen Arbeitgeber nötigen zu investieren – gut man kann auf das KK ausweichen, hat dann ohnehin mehr Spesen als Ertrag, etwas Besser aber auch nicht der Hit. m.E. haben wir derzeit einen negativen Realzins und ja, dies bedeutet, dass die Geldgeber Geld verlieren, daher wohl auch die Massnahme der Banken dies nun anzugehen und den Sparer (welche für die Wirtschaft als solches wichtig ist) zu bestrafen. Frage mich tatsächlich wie lange dies Phase noch anhält und die Notwendigkeit solcher Massnahmen sich noch verantworten lassen. Leider bin ich kein Hellseher jedoch hat Corona vermutlich das Ganze beschleunigt. Die Hoffnung auf Normalität wird nun noch einmal wachsen. Tipp: wer kann, alles zur Reduktion von Schulden machen, d.h. Hypotheken reduzieren u.v.m. insofern man Saron oder ä. Hypotheken/Schulden hat.

  24. Zinsen (Investment Grade) sind und werden jahrelang negativ sein.
    Immobilienpreise werden sinken (keine Nachfrage wegen Covid-Krise und striktere Bankenregeln für Hypos, dazu zuviele Objekte auf den Markt).
    Energiepreise sinken, Tourismus und Transporte ist bis 2022 halbtot.
    Preise von Konsumgüter sinken jeden Tag. Warendepots sind überfüllt.
    Wie kann man von Inflation sprechen ?

    • Bis heute ist das jedenfalls anders: Die Inflation auf „Realwerten“(Immobilien, Aktien Gold) ist extrem, und ich glaube, das wird lange auch so bleiben. Trickle down economics ist seit der Bankenkrise (und nachfolgender Finanzkrise) tot.
      Das Fiatgeld kommt unten nicht an. Lebenshaltungskosten und Inflation sind eben nicht die dieselben Dinge.

  25. Ökonomie ist ein komplexes Vieh, das in vielen Zusammenhängen und aus den vielen Interaktionen verschiedener ökonomischer Bereiche nur schwer berechenbar ist. Tatsache ist, dass sie von Ressourcen, Erfindungen, vom fortschreitenden Wissen und Einfallsreichtum, von der Produktion, dem Kauf und Verkauf sowie den unterschiedlichen Preisgefügen abhängt. Tatsache ist auch, dass unsere Weltökonomie von der Massenproduktion abhängig ist, mit der wir – ob wie wollen oder nicht – allmählich unsere Erde vergiften und zerstören. Tatsache ist auch, dass für diese Ökonomie – soll sie aufrecht erhalten werden – eine Kaufkraft notwendig ist, die auf der Masse (Menschen) aufgebaut ist.

    Wenn nun die Menschen verarmen, schwindet zunehmend die Kaufkraft. Die Reichen und Reichgewordenen können die Grösse der Masse (Menschen) nie ausgleichen. Will heissen, wenn die Kaufkraft zusammenbricht, kommt der ökonomische Fluss – der Austausch auf allen erdenklichen ökonomischen Ebenen – zum Stocken, wenn nicht gar zum Stillstand. Dann wird es alle, restlos alle treffen. Dann spielt es keine grosse Rolle mehr, ob 10 Mrd. auf dem Konto oder angelegt sind, oder nur 1000 Währungseinheiten. Früher oder später erwischt diese Katastrophe jeden. Und wenn sie einmal in Gang gesetzt ist, läuft sie wie eine unaufhaltsame chemische Reaktion immer schneller ab. Da kann sich keiner mehr heraus retten.

    Wäre allerhöchste Zeit, alles zu unternehmen, um diese Katastrophe zu vermeiden!

    • Richtig erkannt.

      Nur leider ist es zu spät.
      Keine/r will den ersten Schritt machen und diese Katastrophe vorsorglich abwenden.

    • Dann wird es wie in den vergangenen Krisen zu einem grossen Krieg kommen. Man muss nur schauen, was in den USA zur Zeit abgeht. Das Land ist kurz vor davor, gespalten zu werden. Hetze machen wie zu Hitlers Zeiten. Weiss/Schwarz. Unglaublich, niemand kann dies stoppen. Reich/Arm, da wird ein neuer Diktator entstehen. Der Kommunismus hat versagt, als nächster Versager kommt der Kapitalismus.

  26. Gunnar Kaiser liest: Erich Kästner, „Große Zeiten“ (1931)

    https://www.youtube.com/watch?v=BgzIKL4twR8

    ….und Ebbe wird es im Gehirn der Klugen (auch unserem Bundesrat / MSM / BAG heute)

    Ein Volk versinkt in Geistiger Umnachtung (freiwillige Maskenträger heute)

    Wer warnen will, den straft man mit Verachtung (Covidioten / Verschwörungstheoriker heute)

    Der Zukunft werden Sacht die Füsse kalt…..

    Erich Kästners prophetischen Worte 1931 (beängstigend aktuell heute)

    • Schauen Sie einfach einmal wieso HK die Pandemie gut im Griff hat wie andere asiatische Länder teilweise auch.

      Richtig, social distancing, Hände waschen und Maske tragen. Was Sie als geistige Umnachtung(Maske tragen) beschreiben scheint Sinn zu machen.

  27. Eine Inflation von 4% wäre gerade für die Schweiz ein Segen:

    A) Relativer Abbau der weltweit zweithöchsten Privatverschuldung (v.a. unsinnig hohe Immobilienfinanzierungen)
    B) Wiederherstellung geordneter marktwirtschaftlicher Verhältnisse an den den Geld- und Kapitalmärkten (Abbau der von den Zentralbanken manipulierten Marktzinsen – unsere SNB war da ja führend)
    C) Normalisierung der Situation für die Sparer
    D) Interessantes Umfeld für Unternehmer (Zeitspanne zwischen jeweiligen Preis- und nachfolgenden Lohnanpassungen)
    E) Relativer Abbau der Staatsverschuldung.

    Es darf nicht anders kommen … ein Inflationsziel von 2% und tiefer ist unsinnig! Wir werden demnächst eines der ‚dümmsten‘ geldpolitischen Experimente beenden müssen.

    Abschlussbemerkung: Seit dem Jahr 2000 entwickeln sich die drei dominanten globalen Währungen (USD, EUR und CNY) in einem sehr engen Wechselkursverhältnis … alle anderen Währungsräume strengen sich an, den Anschluss nicht zu verlieren. Die Globalisierung schreitet unaufhaltsam voran! Gerade wir Schweizer merken das am Anwachsen der SNB-Bilanz. Was bedeutet das wohl?

    • The Economist und PWC reden von Slowbalisation. Somit wäre dies eine Antithese zur Aussage, dass die Globalisierung unaufhaltsam voranschreitet

  28. Fällt nicht immer auf Stööööhlker rein!
    KS ist ein PR-Parvenu. PR ist generell Lüge !
    Der weiss doch nicht einmal was Ur-Freisnn ist.
    Der Niedergang der Schweiz begann als man PR-Berater wie KS
    brauchte. Als Rasputin dess Neu-Freisinns muss er wohl den
    Höhepunkt seines Lebens erfahren haben.(Tetamanti,Bremi und
    Co. lassen grüssen)
    Wie sonst könnte ein alter Mann dem Mittelstand nachtrauern.
    Die Zukunft hat Ihre Wurzeln immer In der Vergangenheit

    Darum Lieber Klaus Ueb immer Treu und Redlichkeit bis an
    dein kühhles…………..

  29. Wir sollten also ethische Firmen meiden. Sagt ein Mann, derdür die Fifa-Korruption arbeitete und da sehr gutes Geld geschenkt bekam.
    T. Jordan wird also geeignete Massnahmen ergreifen (Investments in France-Book Für 10 Mia. Franken, mit unendlicher Schwächung des Frankens, in den überschuldeten (T)euro).
    Vielen Dank Herr Professor Stöhlker, was würden wir bloss ihre scharfsinnigen soziologischen Analysen tun. Ich hoffe man schenkt Ihnen dafür auch einen Schweizer Pass, denn dieser wird seit 20 Jahren bereits inflationär vergeben.

  30. Unser Auftrag besteht darin, den Menschen in Europa zu dienen, indem wir den Wert des Euro erhalten

    Ich bin nicht dein Feind, sondern dein Freund und will dir sagen, wie du die Steuer bezahlen kannst, ohne dass du ein einziges Haar eurer Herden anzurühren und wegzugeben brauchst.

    Karl May
    * 25. Februar 1842 † 30. März 1912

    • „Unterm Strich, so schätzt es Allianz-Forscher Arne Holzhausen für 2019, haben allein die Wertpapiergewinne (ohne Immobilien) die Deutschen im Schnitt um 2170 Euro reicher gemacht und die negativen Realzinsen im Schnitt 430 Euro gekostet. Gewinn: 1740 Euro.“

      https://www.faz.net/aktuell/finanzen/den-wachsenden-reichtum-verdanken-viele-auch-der-ezb-16973378.html#void

      „Realwert (Deutsch)
      Wortart: Substantiv, (männlich)
      Silbentrennung:
      Re|al|wert, Mehrzahl: [fehlend]Aussprache/Betonung:
      IPA: [ʀeˈaːlveːɐ̯t]Wortbedeutung/Definition:
      1) Wirtschaft: der wirkliche materielle eines Gutes, der beispielsweise bei Zahlungsmitteln (Münzen, Geldscheine, Briefmarken) in der Regel von dem Nennwert dieses Gutes deutlich abweicht.Begriffsursprung:
      Determinativkompositum aus dem Adjektiv real und dem Substantiv WertGegensatzwörter:
      1) Nennwert, NominalwertÜbergeordnete Begriffe:
      1) WertFälle:
      Nominativ: Einzahl der Realwert; Mehrzahl —Genitiv: Einzahl des Realwert(e)s; Mehrzahl —Dativ: Einzahl dem Realwert; Mehrzahl —Akkusativ: Einzahl den Realwert; Mehrzahl —“

      https://www.wortbedeutung.info/Realwert/

    • @realo: recht haben und recht erhalten sein zwei Hüte, wie Sie sicher wissen.
      Recht haben ist für mich nicht Meinungen, sondern mindestens eine solide Basis präsentieren. Aber dies vermisse ich im vorliegenden Artikel.

  31. Jene die auch hier behaupten es hätte in letzten Jahren keine Teuerung gegeben kaufen sicherlich nie selbst ein. Die Waren, insbesondere Lebensmittel, Miete, Transport (ÖV etc.) – alles wurde stets netto massiv teurer. Die betrogenen sind vor allem Pensionierte. Die publizierten Zahlen sind absolute fake News.

    • Aber, aber. Ein grosses Problem der Schweizerinnen ist doch offenbar, ob sie trotz Corona wie gewohnt ihr Geld in für die (bei Kurzarbeit besonders wichtigen) Ferien verprassen können. Und wo käme man auch hin, würde man auf das eine oder andere neue elektronische Gadget verzichten, vom Barbesuch gar nicht zu sprechen.

    • Bin einverstanden, der LIK, die Arbeitslosen und viele anderen Statistiken sind ein Bschiss. – Solange die Brosamen des Kuchens vom Tisch fallen, ist nichts zu befürchten.
      Immer noch Kuchen und Spiele…..die Vorwärtsstrategie funktioniert immer noch.
      Man sehe sich indessen vor: Realwerte (Immobilien, Gold, Substanzaktien) sind angesagt.

  32. was meint stöhlker mit the ^last fool^

    es war schon immer der depp der gemolken wurde und depp stöhlker wird es anscheinend gerade bewusst.
    zuguter letzt weist er gar noch sein schweizer proleten umfeld in hässigs gnaden auf diesen umstand hin.

    mehr >laketop< geht kaum

    dieser deutsche buchstabenordner in züriip's kapitalphilosophika ist one of the 》last fools《 himself wenn man ihm so zuhört…what a jerk

    and by the way mr. stöhlker…
    jordan muss gar nichts für die eidgenossenschaft berechnen,
    das erledigt larry finks blackrock for him

  33. Bei der Verschuldung der privaten Haushalte sind wir Weltmeister. Das nur so als Hinweis, dass „wir weniger verschuldet“ seien, als die Euro-Europäer. Uns geht es nicht wirklich gut – schon jetzt. Es braucht sehr wenig und wir stürzen ab. Besonders von den Spekulationen, aber auch den Negativzinsen (für diesmal liegen Sie richtig, Herr Stöhlker) der SNB droht Gefahr. Es ist eine Sauerei, was da abläuft. Der in seinem Wellnessoasenfeeling schwebende Durchschnittsbürger merkts nicht.

    • Hypothekarschulden in diesem Umfang sind kein Grund die Sache schönzureden und auch mit Japan lässt sich das nicht gleichsetzen.Inlandstaatverschuldung und Schulden privater Haushalte sind schliesslich ein unterschiedliches Paar Schuhe. Wie auch immer: Kommt es bei uns zu einer (selbst nur kleinen) Zinserhöhung, bekommen viele Hauseigentümer bereits Schlagseite. Bei einem Immobiliencrash stehen dann nicht nur viele Hauseigentümer, sondern auch diverse Banken vor dem Ruin. Was die SNB anbelangt: Die gekauften Bonds und Wertschriften bergen ein zusätzlich hohes Risiko.Sie sind überbewertet, weil im Ernstfall nur mit grossen Verlusten (bzw. sogar gar nicht) verkäuflich.D.h. die SNB müsste eigentlich bereits jetzt die Bewertungen herabsetzen und Abschreibungen vornehmen. Somit sind auch ihre Ausschüttungen auf Buchgewinnen völlig deplatziert. Uns wird Friede, Freude, Eierkuchen vorgegaukelt – dabei sind wir auf Crashkurs.

    • @ Rückbauer:
      Richtig. Und in der Schweiz kommt noch die Besonderheit, daß es attraktiv ist (steuerlich), auf Liegenschaften lange Schulden zu lassen. Stichwort Eigenmietwert etc.

      Also völlig anders als z. B. in Deutschland oder Österreich.

    • @Franz Walter

      genau so ist es. Doch das ist vermutlich erst der Anfang einer Entwicklung, die das Arbeitsvermögens Millionen Menschen in der Schweiz zunichte macht und ihren vornehmlich auf Schulden getriebenen Wohlstand bedroht. Ich sehe in dieser Entwicklung aber auch eine wichtige Botschaft für die kommenden Jahre, mit der wir uns (B-Schweiz) unbedingt auseinandersetzen sollten. Das CH-Modell ist Betrug an die arbeitende Bevölkerung der heute lückenlos mit Fakten bewiesen werden kann. Der von den kapitalabhängigen Medien kolpoltierten Japan-Syndrom ist in diesem Zusammenhang ein gezielter Ablenkungsmanöver. Ein Blick in das CH-Steuersystem in Verbindung mit Immobilienfinanzierung und Altersvorsorge gibt Aufschluss. Dabei treten die systemrelevanten Banken und Kapitalsammelbecken als Handlanger eines bewusst schwach gehaltenen Staates. Aber es bröckelt an allen Ecken und Kanten und der Patient liegt auf dem Sterbebett. Der erste Punkt ist also das Wissen, dass die systemisch unvermeidbare Inflation so lange kein Problem darstellt, wie die Einkommensverteilung noch im Einklang mit der Geldentwertung steht. Durch die Umverteilungsfunktion vom unteren-mitteleren Mittelstand zu reich im aktuellen CH-Modell, verstärkt sich zunehmend der Effekt, dass die Lohnabhängigen Lohnzuwächse nur noch unterhalb der Inflation erhalten. Ich beobachte wie die Menschen dumm, faul und gierig geworden sind und keine noch so abstruse Heuchelei scheuen, um in ihrer geistigen Verwahrlosung verharren zu können.
      Beste Grüsse

  34. Es ist tatsächlich traurig zu sehen, wie wenig finanzielle Kompetenz die meisten Menschen in der Schweiz haben. Dies, obwohl die Alarmglocken betreffend AHV, Pensionskassengelder, etc. schon länger in den Mainstream-Medien geläutet werden.

    Wir dürfen uns auf einen ganz „kreativen“ Staat freuen, wenn es um Steuererhöhungen geht. Ob Immobilien da eine gute Wahl sind, bezweifle ich.

    Gold, Silber und Blei, so bleibst du frei!

    • Vergessen Sie bitte nicht die lukrativen Investitionen in Kampfflugzeuge und die jährliche Erhöhung des Militärbudgets. Wo kämen wir denn hin, wären diese Ausgaben nicht Inflationsangepasst.

    • Das was die Mainstream-Medien bezüglich 1. und 2. Säule erzählen sind Fake-news. Der Zürcher Freisinn bekämpft die staatliche Altersvorsorge zusammen mit den grossen Banken und der Privatassekuranz seid 1947 unaufhörlich auf breiter Front. Die erste (und bisher einzige vollumfassende) AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes von 1995 (IDA-Fiso-Studie) prognostizierte den Bankrott der AHV bis 2007. Tatsache ist, der AHV geht es heute so gut wie noch nie seit 1947. Denn die Reserven in der AHV sind so hoch wie nie zuvor. 44 Mia. CHF und das in einem Umlageverfahren (braucht theoretisch keine Reserven).

      Die 2. Säule hat man einer Volksvorsorge beängstigend wenig gemein. Hier bereichern sich einige wenige (eine sehr kleine Kaste) in einem schier unglaublichen Ausmass am Vermögen aller anderen Versicherten. Denn nur 2/3 der Bevölkerung hat eine 2. Säule. Genau die, die sie am meisten bräuchten (Kleinverdiener, Selbständige, Bauern) habe keine 2. Säule. Die kleine Kaste werden alle mehrfache Millionäre mit nichts tun ausser Lobbyieren. Ihre Wünsche in den BVG zu schreiben/schreiben zu lassen.

      Die 1. Säule ist halt der Staat und die 2. Säule ist halt die Privatwirtschaft.

      Wie dem auch. Für die Arbeit 4.0 die da auf uns zukommt kann uns nur ein bedingungsloses Grundeinkommen weiterhelfen. Keine Arbeitslosen, kein RAV, kein Sozialamt mehr. Es bleiben nur zwei Fragen: Wird das bedienungslose Grundeinkommen neu aufgebaut oder kann man die AHV in diese Richtung umbauen. Und; Wollen die oberen 0,5% und ihre 19,5% Mitläufer zukünftig überhaupt noch einen Mittelstand oder einfacher die unteren 80%? Denn brauchen tun sie uns nicht mehr.

      Die künstliche Intelligenz kann gemäss KI Spezialisten wie Dr. Kai-Fu Lee problemlos bis zu 80/85% der Arbeitsplätze vernichten. Mit weiter Luft nach oben … Das ist der Grund wieso selbst «Stars» der neuen Technologien wie der Tesla oder Facebook Chefs bereits das bedingungslose Grundeinkommen erwähnt haben.

    • Lesen Sie «saldo» und «k-tipp» bezüglich 1. und 2. Säule. Sind merkbar unabhängig und keine Mainstream Medien. Ist ein Aha Erlebnis für Sie. Habe selber mal in der 2. Säule gearbeitet und könnte noch viel mehr bestätigen, als die schreiben. Und das ist schon extrem ernüchternd.

  35. Als ob wir bis heute real keine Preissteigerung gehabt hätten! Leute, bitte schaut doch mal eure Ausgaben in den letzten Jahren real und im Vergleich zum Einkommen an. Von den Abfall- und Kontogebühren, über Krankenkasse bis zum Zahnarzt. Was ist denn eigentlich nicht gestiegen im Vergleich zum Einkommen? Mehr als 1/3 der Bevölkerung kann ja die KK-Prämie nicht mehr selber bezahlen! Was ist denn sonst die Erklärung für die – in absoluten Zahlen – seit Jahren konstant anwachsende Zahl der Transferempfänger? Unsere verwechseln ja bis heute nachweislich die Bedeutung der relativen Zahlen (in etwa gleichbleibende Quoten der sozialpolitisch relevanten Indizes) mit den absoluten Zahlen (massiv ansteigende Personenzahlen) – bei einer stark zunehmenden Bevölkerungszahl jeweils ein zwingendes Ergebnis! Und was ist denn der Minuszins real und gefühlt, als im Ergebnis eine Teuerung? Und was die Klugen und Gescheiten in irgendwelchen Ämtern über die Inflation und Teuerung zusammenrechnen, ist doch für uns in der Realität mindestens so belanglos, wie das Geschrei der Kinder, die uns grad die Welt erklären wollen.

    • Rudi richtig

      Das ist vollkommen richtig. Die Zahlen, welche uns das SECO und andere Berner Amtsstellen liefern, sind höchst einseitig, man kann auch sagen: grundfalsch.
      Die offiziellen Inflationszahlen dienen nur dazu, Saläre und andere Sozialkosten tief zu halten.
      Nehmen wir die Arbeitslosenzahlen. Fast jedermann weiss heute, dass sie sich alleine auf jene Menschen beziehen, die sich bei den RAV’s anmelden. Wenn das SECO also 3,2% Arbeitslosigkeit meldet, sind es mindestens 5,2%.
      Das gleiche gilt für die Inflationszahlen.
      Wer rechnen kann, darf den offiziellen Zahlen nicht vertrauen.

    • Lieber Herr Klaus J. Stoehlker,

      exakt so ist es. Was den kritischen Beobachter dabei besonders stutzig machen kann, ist der Umstand, dass die statistischen Behörden (SECO, BFS, OAK usw.) keinerlei Auskunft über das Ausmass der Qualitätsbereinigung geben. Die öffentlich zugänglichen Daten sind bereits alle bereinigt, ohne dass man es ihnen ansieht. Fazit: die Datenlage ist unbefriedigend im staatistischen Wunderland Schweiz. Mit grosser Sorge beobachte ich Entwicklungen wie z.B.: der der gesamten Rentensumme (15% und steigt) die monatlich in das Ausland überwiesen wird…Quelle: SKA Genf; die Verschuldung der Privathaushalte; einschliesslich Kleinkredite, Kreditkarten usw. usf. – der Lebensmittelimport (80%+ seit 1995) und Einkaufstourismus. Will man nun, in diesem zum Scheitern verurteilten CH-Modell trotzdem vorsorgen, muss man grössere Anstrengungen unternehmen bzw. in der Gegenwart grössere Opfer in Form von Konsumverzicht erbringen. Ergo: Die steigenden Vermögenspreise erschweren es denjenigen, die über reales Vermögen verfügen, deshalb herrscht Alarmstufe dunkelrot. In Anbetracht der Produktivitätsgewinne der letzten 10 Jahren hätten die Güterpreise im Schnitt eigentlich deutlich sinken müssen. Aber genau das wird durch die expansive Geldpolitik unterbunden. Im Land der Glückseligen wird man selbst am eigenen Leibe erfahren, worin der Unterschied zwischen Besitz und Eigentum besteht. Die Prognose ist infaust.
      Herzliche Grüsse

    • Korrigenda:

      Die steigenden Vermögenspreise erschweren es denjenigen, die NICHT über reales Vermögen verfügen, deshalb herrscht Alarmstufe Dunkelrot.

  36. Ein wenig „Durenand“ macht er schon, der KJS. Hunderte Milliarden liegen nicht in den Tresoren. Im Tresor liegt sinnvollerweise Bargeld. Laut Bilanz der SNB sind 80Mia an Noten im Umlauf bzw. eben in Tresoren. Der Rest ist Giralgeld, auf diesem kann man auch mit Minuszins bestraft werden, nicht bei Cash.

    Dann differenziert KJS nicht zwischen Zinsniveau und Inflation. Das Zinsniveau kann wohl dauerhaft nicht mehr nach oben, die Inflation hingegen schon. Nur ist die Inflation seit Jahren nicht angesprungen wie immer wieder vorhergesagt, ausser in den Immobilien, gewissen Aktien und im Gesundheitswesen.

    Ob nun der Mittelstand wegen eventuell einmal eintretender Inflation enteignet wird, bezweifle ich eher. Es sind vor allem Gebühren, Steuern, Gängelei und Enteignungen in Form von Verboten, Verhinderungen, Zwängen, Ideologie, Lenkungsabgaben usw.

    Dem Mittelstand, dem kann man wohl wirklich nicht mehr helfen. Aber die erweiterte Wehrmacht (EU) haben wir selber ins Land geholt. Was folgen wird, ist über kurz oder lang die Übernahme des EUR und wenn wir Glück haben, sind wir nach Mallorca einfach das 18 Bundesland vom Reich. Gelle Herr Stöhlker, so ist es.

  37. Man kann jetzt nicht mehr „Geld anlegen“. Wo und in was auch?
    Geld ausziehen geht auch nicht.

    Wir leben am Ende einer jahrzehntelangen Spekulationsblase, die mehrheitlich schon geplatzt ist (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Allenfalls steht die Rentensicherung im Vordergrund. Z.B. mit GOLD, physisch im eigenen Depot.

  38. Man könnte es auch direkter Ausdrücken: Wenn man dem Mittelstand die Kohle wegnimmt, dann hat er ausgedient, als politischer und wirtschaftlicher Machtfaktor und ist Schachmatt zum Segen der fresssüchtigen Grossfinanzler.
    Gunther Kropp, Basel

    • @ also ich kennen keinen „Deppen“ welcher 200000.- Fr. Auf der hohen Kante hat. Sie scheinen die große Ausnahme zu sein:-)

    • @Esel. hahaha, gut gekontert, sehr amüsant.

      @Housi Depp,dann nehmen Sie, wie ich, chf 100’000 und legen sie clever an der Börse an. Tue ich auch und ich hatte bis Feb 2020 auch nicht mehr Cash. Aber heute habe ich dramatisch viel mehr, weil sich meine Aktien verfielfacht haben. Glück? Schlau investiert? Wie auch immer aber jetzt ist mehr Cash in 6stelliger Höhe dazu gekommen.

  39. Inflation?
    Woher denn, Herr Stöhlker?
    Schauen Sie sich doch das Tableau der Bundesanleihen an. Wenn da irgend ein Finanzprofi Inflation erwarten würde, dürften die Anleihen keine Negativzinsen haben.
    Aber für die nächsten 30 Jahre sind ALLE Anleihen negativ. Warum wohl?
    Weil die grossen Anleger wie Versicherungen gerne Verluste machen?
    Nein, weil die mit noch stärker negativen Zunsen rechnen.

    • Weil Versicherunge und PKs Bundesobli kaufen _müssen_ auch wenn sie wissen dass sie ein Verlustgeschäft sind, zum Beispiel?

  40. Mein Bankberater hat mir ( genau wie Herr Stöhlker schreibt) so ein Grünen Dachfonds empfohlen! Als ich das genau anschaute habe ich ein TER von 1,1% gefunden und die unteren Fonds werden ja auch nochmal eins von 1% haben plus Depot Gebüren! Habe meinen Berater damit konfrontiert und er meinte nur ich hätte dies ja genau angeschaut, die meisten Kunden interessiere dies nicht! Uf für ein TV Gerät werden Testberichte gelesen es wird vergleicht und Preis verglichen und da geht es um 2000.- aber bei Geldanlagen von 100T interessiert es keinen?Ich selber werde mich mit Einzeltiteln was machen. Aber welche Aktien soll man kaufen?

    • Kaufe einen passiven Index-Fonds oder die vier grössten Titel des SMI. Dann hast du 70% abgebildet.

    • Ishares global clean energy und Vestas Wind , plus 60 Prozent und mehr ,man muss schon sich informieren , Alibaba ist auch nichts verglichen mit shopify ,zoom und square etc.

  41. Der alemannische Oberschnorri vom Zollikerberg hat wieder einmal eine Wörterlawine losgelassen und erklärt den Gang der Welt. Wenn auch einige Punkte nahe bei der Wahrheit sind, insgesamt ist sein Gelaber eine Anhäufung von geistigem Müll. Immerhin hat er uns diesmal von seinen feuchten EU-Träumen verschont.

    • Lieber Isaac
      Sie scheinen lernresistent zu sein.

      Viele von uns stammen von den Allemanen ab aber Herr Stöhlker ist Schweizer wie ich und Sie?

      Seine Argumente sind manchmal nicht immer stimmig aber die Kernaussage stimmt. Der Mittelstand bezahlt die Zeche.

      Sollten Sie da anderer Meinung sein liefern Sie doch Argumente statt immer nur die „hässliche Deutsche“ Kelle zu schwingen.

    • Das ist kein Alemanne, sondern ein gebürtiger Pfälzer, was man ihm auch anhört.

    • Die Analyse von Herrn Stöhkler ist korrekt. Es gibt nur einen Fehler. Der Mittelstand ist nicht der „Last fool“ sondern wird schon seit etwa 15 Jahren diskriminiert. Wenn wir also von geistigem Müll sprechen, da können sie nur ihren eigenen Kommentar damit gemeint haben.

    • Und Isaac kommentiert auf einem Niveau, das Müll wie reinstes Gold erscheinen lässt.

    • Lieber Isaac
      Seit geraumer Zeit lese ich immer die gleichen idiotischen Kommentare von Ihnen.

      Kann es sein, dass Stöhlker mehr Hirn im Arsch hat als Sie im Kopf?

  42. Ah, endlich etwas Inflation… wir haben 12 Jahre darauf gewartet… die Nationalbanken waren nie in der Lage, die Inflation zu schlagen, also erwarte ich nichts Gutes…
    Es wird interessant sein zu sehen, wie Powerpoint-Manager auf ein Phänomen reagieren können, das sie nie gekannt haben: die letzte wichtige Inflation war tatsächlich Anfang der 90er Jahre, ebenso wie der letzte Immobiliencrash … also diejenigen, die etwas gelebt und verstanden haben, sind jetzt zwischen 50 und 60 Jahren … nur diejenigen, die die Banken jetzt wie die Pest meiden …
    Dasselbe gilt für den Bereich der festverzinslichen Wertpapiere mit seit über zwanzig Jahren sinkenden Zinssätzen …, wenn die Zinssätze deutlich steigen, was zu beweisen ist … werden wir die Panik der meisten sehen, die nicht einmal wissen, was das bedeutet. Dies gilt auch für die vielen Chief Investment Officers und Anlagespezialisten, die jung oder viele junge Leute sind.
    Ich erinnere gerne daran, dass Private Banking in erster Linie bedeutet, in allen Situationen auf den Markt reagieren zu können und nicht nur gute oder schlechte Kunden zu gewinnen. Es wird endlich eine gute Zeit sein, in der Sie eine gute Auswahl treffen, wer etwas weiß und wer weiß, wie man es macht, denn er hat „Erfahrung“, dieses Wort ist nun aus den Worten der Nerds verschwunden …

    • Am ß an sehe ich, dass Sie aus dem grossen Kanton kommen. Ist immer plausibel, was Politik und Wirtschaft einem dort erzählen. Herr Schröder (SPD!) hat einst seiner Wählerschaft und Mitbürgern plausibel erzählt, wieso die Agenda 2010 notwendig ist. Und damit die unteren 80% der Deutschen (und den Rest der EU Bevölkerung) mir nichts dir nichts in die Armut getrieben. Stichworte: Hartz 4 Empfänger, 1 € Jobber, working poor, Pfandflaschensammler.

      Tatsache ist. Wir stehen (Menschen gemacht) vor einem Umbruch in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Denn die zwei, maximal drei vergleichbaren Geschehnisse in der Vergangenheit haben zum Schluss immer mehr Arbeitsplätze generiert. Das wird hier auch nur Ansatzweise nicht der Fall sein. Wir sind am Start eines reinen Blindfluges bei dem absolut niemand weiss wie es enden wird. Nur eines ist klar; es wird nie mehr so sein wie vorher.

      Alles was man schreibt, liest, sieht oder hört, sind nur Mutmassungen von Leuten die es auch nicht wissen. Selbst Nostradamus soll es einfach nur gut „gespielt“ haben.

    • Genau. Stöhlker versteht einfach die Wechselwirkungen im Finanzsystem nicht. Wer auf Spargeldern sitzt wäre in der hier geschilderten Situation nämlich das glücklichste aller bemittleidenswerten Schweine. Gecrashte Immobilien, Edelmetalle, Kryptos und Alibabababaaktien lassen sich beispielsweise nur mit viel höheren Verlust im Geldmarkt platzieren…

  43. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Sie sind jetzt gefühlt der 1’570-te „Ökonom“ seit 2008 der „nächstens“ hohe Inflation verspricht. „Leider“ (?!) lehrt uns die Erfahrung: Sie tritt nicht ein!

    Die Volkswirte dieser Welt (oder zumindest dieser Hemisphäre) haben es immer noch nicht gemerkt, diesmal ist „es“ wirklich anders. Die einfache Gleichung „höhere Geldmenge führt zu Inflation“ stimmt nicht mehr. (Wär ja auch zu einfach gewesen.)

    Wer sich nur schon die Messung von Inflation vor Augen führt der sieht auch wieso das so ist. Wir messen den Kosten für den Erwerb eines virtuellen Warenkorbes in Franken. Damit aber der „Kosten“ des Warenkorbes steigen sind die Franken aber nur indirekt verantwortlich. Direkt geht es erst mal um die Preise für die einzelnen Waren. Preise steigen vor allem dann, wenn ein Gut „knapp“ wird. Aber eine „Knappheit“ gibt es nicht mehr, nicht mal mehr beim Erdöl!

    Als Anleger (und wahrscheinlich auch als Konsument) bei Alibaba sollten sie wissen: die Marge auf einem Preis des Schweizer Detailhandels grenzt ans astronomische. Heutzutage kann man sich abgesehen von Frischprodukten fast alle Kleinprodukte zu einem Fünftel des hiesigen Preises um die halbe Welt schicken lassen, wenn man nur bereit ist 3 Wochen zu warten. Da läuft doch dann etwas falsch, wenn auf dem angeblich so effizienten Detailhandelskanal so viel höhere Preise heraus kommen. Aber offensichtlich ist es für alle zu bequem sich in dieser Nische einzunisten, keiner senkt die Preise um mit Menge Gewinn zu machen.

    Umgekehrt kann sich aber keiner leisten, die Preise zu _erhöhen_, da er dann irgendwann doch aus dem Markt fliegt. Irgendwo auf dem Weg zum Konsumenten versickert eine unglaubliche Marge, denn produziert wird ja, let’s face it, sowieso alles in China (oder einem Land in das die Chinesen outsourcen). Eigentlich sollten die Preise schon lange sinken, denn sie sind zu hoch wenn der Vertriebskanal mit dermassen vielen Ineffizienzen überleben kann. Ich verstehe nicht wirklich weshalb die Preise nicht sinken, aber nach 12 Jahren praktisch ohne Inflation „plötzlich“ zu behaupten die Preise würden ohne tieferen Grund ausgerechnet „jetzt“ steigen nur weil noch einmal etwas mehr „Franken im System“ sind ist ebenfalls haarsträubend.

    Ich lasse mich aber an dieser Stelle gerne auf eine Wette ein (was ich sonst äusserst selten tue). 4% Inflation in 2021 und ich bezahle ihnen einen Kaffee in einem beliebigen Restaurant in Zürich (Herr Hässig kriegt an dieser Stelle die explizite Bewilligung, ihnen meine E-Mail Adresse im Januar 2022 zuzustellen :-).

    Sollte die Inflation wie gehabt deutlich unter 1% bleiben, so wäre es nichts als anständig, wenn Sie im Januar 2022 in einem Kommentar zugeben würden, dass Sie sich geirrt haben. Aber keine Angst, das haben die 1569 anderen Ökonomen vor Ihnen auch schon nicht getan. Allerdings sinkt damit die Glaubwürdigkeit schon fast so schnell wie die des BAG in der Maskenfrage.

    • Ja, diesmal, diesmal ist es wirklich anders. Die Bäume wachsen diesmal wirklich in den Himmel. MMT unlimited. Diesmal kann Geld gedruckt werden a gogo. Das definitive Schlaraffenland für jene, die schon haben.
      Ja, das gilt jetzt, wenigstens bis heute. Aber irgendwann kommt das Morgen, es wird kommen, nur wann?
      Man sehe sich vor: Die riesige Inflation der realen Vermögenswerte (Immobilien, Gold, Aktien) wird auch nach dem Morgen weitergehen. Stöhlker hat recht: Der Mittelstand wird verlieren, noch viel mehr, als er heute schon laufend verliert.

    • Sehr geehrter Preistreiber

      Vielleicht meinen die Ökonomen ja nicht die gemessene offizielle Inflation sondern den tatsächlichen Kaufkraftverlust von Ihrem Lohn. Sie werden wohl auch in den nächsten Jahren tiefe Preise im Detailhandel haben für Produkte, welche Sie vielleicht gar nicht brauchen. Gewisse Preise sind aber in den letzten Jahren konstant gestiegen bei den Krankenkassen, Immobilien und Aktien. Sie müssen heute mehr arbeiten für die gleiche Gesundheitsversorgung, das gleiche Einfamilienhaus und die gleiche Rente. Diese Preise sind in der offiziellen Inflation nicht enthalten, auf Ihrem Konto werden Sie das aber trotzdem merken.

      Freundliche Grüsse
      Ihr Rechner

    • Chapeau, Monsieuer Preistreiber, selten habe ich so gestaunt als auch geschmunzelt, was Sie kommentiert und auch analysiert haben. Es sollte mehrere von Ihnen geben, dann steigt endlich das Niveau der Kommentargebenden. Das ist zu hoffen….

    • Es scheint, als glaubten Sie diesen Unsinn, den Sie schreiben. Lehren Sie an einer Hochschule?

      Wir haben seit 2 Jahrzehnten eine ‚Asset Inflation‘ ungeahnten Ausmaßes. Dass der Warenkorb diese Inflation nicht aufzeigt hängt mit dem Mix und Tricks zusammen. Und, dass tatsächlich Produkte des täglichen Lebens viel günstiger wurden.

      Wir werden sehen. Ihre Email-Adresse ist fast schon bekannt.

    • Nochmal, kurz gefasst, für uns „Einfachgestrickten“.
      Eine inflationäre Situation haben wir, wenn zu viel Geld auf der einen Seite vorhanden ist und zu wenig Waren auf der anderen. Nun- Die Lagerhallen sind voll, von Renault Autos bis Nike Schuhe. Container Schiffe zum bersten voll mit dem klebrigen Zeug aus Saudi Arabien. Berge von Immobilien stehen leer herum. Und China produziert wieder wie wild. Also, wer soll das ganze kaufen ? Welche Inflation ?
      Die Preise werden sinken.

    • Restaurant ist zum Essen da und nicht zum Kaffee trinken,sind Sie jetzt schon pleite .

  44. Dejà Vu. Im 2010 habe ich nach der Finanzkrise Artikel über höllische Inflation gelesen. Es komme der „Holocaust der Hyperinflation“. Das hat mich sehr beschäftigt. Habe daraufhin eine Festhypo für 1,8 % von 2011 bis 2021 abgeschlossen. Dies mit dem Resultat, dass ich pro 100000 ca 6000.– CHF über die 10 Jahre verloren habe.
    Ein totaler Reinfall. Mein Fehler. Nun werde ich wieder eine Festhypo zu ca. 1 % abschliessen. Ersparnis ca. 0,8 % pa. Es kann ja auch gut sein, dass nicht die Inflation, sondern die Deflation das Problem ist und die Notenbanken total richtig liegen.
    PS: Alibaba ist gut, habe ich gleich nach IPO zu 93 USD gekauft. Ist meine Hauptposition. FANG sind meine Lieblingsaktien und ich werde die halten durch dick und dünn, da ich sie schon seit Jahren habe.
    An alle die mir jetzt schreiben, dass ich noch mein blaues Wunder erleben werde:
    Es gibt keine Sicherheit. Es ist m.E. aber das grössere Risiko, kein Risiko einzugehen. Wer nicht glaubt, dass der Weltuntergang kommt, ist m.E. gut beraten in die profitabelsten und wachstumsstärksten Titel auf dieser Welt zu investieren.

  45. In drei Monaten wird die Inflation beginnen und dann 4% im Jahr betragen. Endlich einer, der Bescheid weiss. Sagt uns Herr Stöhlker, woher sein Wissen kommt? Kein Wort der Begründung. Vage Hinweise auf das FED und die EZB genügen.

    Wer wissen möchte, wie gross die Inflation ist und wird, soll bei Google „inflation schweiz 2021“ eingeben. Kompetente Institutionen stellen fest, dass wir zurzeit sinkende Preise haben und dass die Inflation 2021 gering sein wird. Die höchste Inflationserwartung beträgt 0.6%. Für Deutschland geht de.statista.com für 2021 von einer Inflation von 1.4% aus.

    • Lieber Frank Furt,

      hätten Sie die Gabe des präzisen Lesens erhalten, wüssten Sie, dass ich die 4%-Angabe auf die USA bezogen habe. Europa und die Schweiz werden nachziehen.

    • @Klaus Stöhlker
      Warum sollte „die Schweiz nachziehen“?
      Seit Jahren ist die Inflation in CH deutlich tiefer als in umliegenden Ländern und den USA.
      Wunschdenken oder Unkenntnis?

    • Hypothekarschulden sind gedeckte Schulden. Den Schulden steht der Wert der
      Immobilien gegenüber.
      Die Staatsschulden von GR und P haben kaum Deckung und können nur durch
      Umschuldung zurückbezahlt werden, wenn überhaupt.

    • Antwort an „Senior Economist“: ..“Hypothekarschulden sind gedeckte Schulden. Den Schulden steht der Wert der Immobilien gegenüber.“ Stimmt: aber nur wen sie gleichviel oder mehr lösen, als die Liegenschaft mit einer Hypothek belastet ist. Sinkt der Erlös bei fallenden Immobilienpreisen unter den Betrag der Hypothekenbelastung, stehen Sie ohne Haus da und haben erst noch Schulden! Daher gilt in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen die Devise: in erster Linie keine Schulden zu haben!

  46. Ich glaube nicht das Stöhlker in diesem Thema kommpetent ist. Ich rate den Schweizern kein Risiko einzugehen und beim starken CHF zu bleiben, sei es auf dem Konto oder dem Tresor.

    • Stöhlki ist auf keinem Gebiet kompetent, er fühlt sich nur so. Trudi Gerster war wenigstens lustig.

  47. Der Mittelstand wird – ehrlich gesagt – bereits seit Jahrzehnten wie eine Zitrone ausgepresst. Wenige von ihnen schaffen es noch nach oben, viele fallen jedoch runter in die Belanglosigkeit. Belogen, betrogen und abserviert. Dafür wird das Beamtenmeer der Schweiz immer grösser und deren PK weiterhin grosszügig ausgebaut während Tausende von über 50-jährigen ohne Jobs auf der Strasse landen. Hat sich einer der CH Politiker eigentlich jemals dafür stark gemacht, das diskriminierende progressive CH PK Lohn-Abgabesystem zu ändern oder sich zum Beispiel dafür einzusetzen, dass bei Bewerbungen keine Angaben zum Alter mehr erfolgen dürfen. Ist die Hautfarbe im 21. Jahrhundert eigentlich relevant oder eher die Qualifikation? Wie sieht es mit der Religion aus im Bewerbungsschreiben? Kann diese Angabe diskriminierend sein? Den Sozialisten und Kommunisten passt der Untergang der Mittelschicht jedenfalls wie auch die Flüchtlingswellen. Dies ist schliesslich ihre potentielle Wählerschaft. Der CH Wirtschaft wiederum gefällt der hunderte Millionen grosse EU Arbeitsnehmerpool, da hier billiges EU Frischfleisch für den CH Arbeitsmarkt rekrutiert werden kann. Die älteren CH ArbeiterInnen werden danach mit der Überbrückungsrente sprich CH Hartz V abgespeist. Die müssen sich dann ein Billigland In der Welt zum Leben im Alter suchen, damit sie mit dieser Minipension noch über die Runden kommen. Working Poor Status in der Schweiz. Der Lobbyismus in den Wandelhallen zu Bern ist mittlerweile kriminell und schon lange nicht mehr im Interesse der CH Bürger. Die Politiker wiederum sind narzisstisch veranlagt und im Filznetz der Lobbyisten gefangen. Der BR reagiert lieber als er agiert und die SNB spekuliert international als grösste Heuschrecke. Wenn die SNB Strategie nicht aufgeht, bezahlt der CH Steuerzahler sprich CH Bürger hundert oder sogar ein paar hunderte Milliarden CHF als too big to fail Einlage. Die Schweiz und insbesondere die Schweizer Wirtschaft sollte das Momentum nutzen und Gratisgeld im Markt aufnehmen. Der CH Staat und gewisse CH Unternehmen könnten sich zZ sogar noch eine Zinsmarge als Profit einstreichen. Der Staat, die Kantone und die Gemeinden sollten jetzt ihre Infrastruktur schnellsten vergrössern, erneuern und die Unternehmen in Forschung, Innovation, Digitalisierung, etc und Ausbildung investieren. Dies stärkt die Wirtschaft. Denn sobald die Milliarden an Staatshilfen an Unternehmen und Arbeitnehmer gekürzt oder ganz wegfallen werden, kommt es zum grossen Firmensterben – leider auch hier in der Schweiz.

    • Grossartig, Sie haben es begriffen. ES ist traurig, wie dumm grosse Teile des Schweizer Volkes bereits geworden sind; siehe die anderen Kommentare.

    • Die Abstimmungsresultate vom letzten Sonntag korrelieren mit der Intelligenz des Mittelstandes. Der gönnt sich nicht mal den Kinderabzug, finanziert durch die Bundessteuer. Und lässt sich lieber was vom Lohn abziehen um den Vaterschaftsurlaub einiger Weniger zu finanzieren.
      Die rotgrüne Gehirnwäsche, maximal unterstützt von Mainstreammedien, scheint leider zu funktionieren.

    • Ihre Analyse greift zu kurz. Schuldig sind nicht nur die Sozialisten und Kommunisten sondern die bürgerlichen Politiker haben zugelassen, dass der Staat so umgebaut wird dass Leute wie Blocher, Schneider-Ammann, Villiger, Frey nicht ihren Verhältnissen entsprechend Abgaben leisten müssen sondern dass der Mittelstand diese mehr und mehr entlasten muss.

      Dieses Ausbluten des Mittelstandes ist wohl mehr diesen Kreisen geschuldet als den Sozialisten. Wenn die Sozialisten schuldig wären könnte das leicht im Parlament geändert werden aber dort haben die Bonzen das sagen. Wir sind eigentlich wieder ein verdeckter Feudalstaat und müssen den hohen, fetten Herren und Damen huldigen. In Osteuropa nennt man es auch Oligarchenstaat.

    • Uii, jetzt ist mir schwindlig. Da haben viele ihr Fett abbekommen.
      „Das Beamtenmeer wird immer größer“ und dann etwas später, „der Staat und (…..) sollten jetzt ihre Infrastruktur schnellstens vergrößern“.

      Das geht dann wohl kaum ohne Vergrösserung der Beamtenschaft. Auch die ungeliebten Steuern würden munter steigen. Unsere Infrastruktur ist m.E. schon ziemlich gut im Vergleich zum Beispiel mit dem EU-Raum. Etwas mehr Bescheidenheit auf allen Ebenen wäre allenfalls auch ein Beitrag zur Lösung. Die „Grünen“ und unsere Nachkommen würden es danken.

    • Der Minister nimmt leise den Bischof beim Arm
      Mach‘ du sie dumm, ich mach‘ sie arm.

      Auch in der Schweiz, wobei die heute vorherrschende Gesundheitsreligion mit der Corona P(l)andemie gerade ihre Macht ausgebaut hat.

    • Da haben sie recht dass hat man bei der Abstimmung zur Begrenzungs Initiative erleben können und das gleiche folgt beim Rahmen Vertrag. Dann erst dann folgt die totale Zerstörung der Schweiz. Irgendwann später folgen massive Ausschreitungen in der EU Infolge hoher Arbeitslosigkeit wo sich auch die Schweiz nicht entziehen kann.

    • Die Sache ist nur, dass die Schweizer nicht ausgesaugt werden sondern, dass die Schweizer sich aussaugen lassen. Wie dieses dauernickende Tierchen in der Heckscheibe vieler Schweizer.

    • @ Klaus J. Stoehlker

      Der Kaiser nahm den Papst beim Arm:

      „Halt du sie dumm, ich halt sie arm!“

    • @ Miro
      Das Beamtenmeer muss lediglich effizienter arbeiten, dann muss auch nichts aufgestockt werden. Hier hat es noch sehr, sehr viel Potenzial.
      Schauen Sie sich zB die heutige Bahn wie auch Autobahn Infrastruktur an. Mit 2 Spurenautobahnen, wo all paar Kilometer eine Einfahrt kommt und vollbesetzt ist mit Lastwagen und anderen Transportteilnehmern, kann wirklich keine Freude mehr sein. Nicht zu sprechen von den nonstop Baustellen. Zugverkehr, wo man keinen Sitzplatz mehr findet, da die Züge nicht länger sein können oder nicht mehr Züge unterwegs sein können zu Stosszeiten. Der Genfer Flughafen eine Peinlichkeit für die Weltstadt. Schulen, Kindergärten, Spitäler, Wasseraufbereitungsanlagen mit neuen Reinigungsfiltern, etc, etc. Wir hatten über die letzten 25 Jahre etwa 1,5 Millionen Zuwanderung. Steuererhöhungen braucht es nicht, da viel effizienter gearbeitet werden könnte. Als Beispiel, die sehr teuren Baumaschinen, die auf Autobahnen 16 Stunden stillstehen, sind u.a. ein Grund, dass die Baukosten sehr hoch ausfallen und die Bauzeit viel zu lange beträgt. Da würde Nachtarbeit eben benötigt werden bzw. bewilligt.

    • @reto

      „…Ausschreitungen in der EU…“. Das passiert nicht. Die Nettozahler in der EU D, NL, etc. (inkl. CH) werden jegliche Unsummen blechen, damit dies nicht passiert, und so die Südstaaten stillhalten. Wenn Deutsche (und Schweizer) Revolten starten (würden), lassen sie diese erstmal von den Behörden genehmigen. Wie sagte doch Lenin: „Wenn Deutsche einen Bahnhof stürmen, lösen sie zuerst eine Bahnsteigkarte.“

    • @Bescheidenheit ist gut,…

      Sie vermengen in unzulässiger Weise den Begriff „Beamte“ mit Tätigkeiten wie „arbeiten“ und Eigenschaften wie „effizient“, was sich gegenseitig ausschliesst und ein Widerspruch in sich selbst ist.

      Man schaue sich nur die „Arbeit“ und „Effizienz“ eines BAG (mit einem überdimensionierten Beamtenheer von 600 unfähigen und faulen Pappnasen, allen voran die Chefs) in der jüngeren Vergangenheit an.

    • @ Miro
      „Das Beamtenmeer muss lediglich effizienter arbeiten, dann muss auch nichts aufgestockt werden. Hier hat es noch sehr, sehr viel Potenzial.“

      Stimmt! Allerdings sind zuerst die Gesetze nach strengsten Massstäben umzusetzen und Gesetzwidrigkeiten strengstens zu ahnden und zwar nicht bei den Peanuts sondern dort wo Entscheidungsträger sitzen und Verantwortung „im Sinne des Gesetzes tragen“! Ich bin selber in diesem Beamtenmeer aktiv und weiss wovon ich rede.

      Heute werden Gesetze einfach umgangen bzw. die „Vinzenz´s“ kaufen sich alle frei.
      Aber wehe Du, als Steueresel parierst nicht nach Wegleitung der Verordnung ….

      Wir leben nicht nur in einer „Scheindemokratie“, nein, wir leben in einer Scheinwelt, hinter Geld“scheinen“!

      Mir scheint schon lange Böses.

  48. Wieso sind im CH Parlament KMU, Bonzen wie Martullo und Bauern übervertreten? Nicht vergessen dass auch Badran zum Club gehört.

    Richtig, damit man die Gesetze so macht dass nur jemand geschröpft wird:nämlich der Mittelstand

    Stöhlker, unser schweizerischer Miteidgenosse sieht das glasklar richtig.

    • Refeudalisierung

      Unter das feudale Joch gebeugt:

      Der Kapitalismus übertrifft sich selbst und mutiert zurück zum Feudalismus.

      Der neue Geldadel kauft Kunst und Fussballklubs für Rekordsummen und stellt seinen Reichtum schamlos zur Schau. Die immer zahlreicheren LeiharbeiterInnen werden quasi als Leibeigene gehalten. Selbst hart arbeitende UnternehmerInnen haben es nicht mehr so einfach und werden von den Finanzhaien aufgefressen, ebenso wie der gebeutelte Mittelstand. Kurzum: Wir kehren zu feudalen Zuständen zurück.

      https://www.woz.ch/-2f09

    • Hallo Textverständnis? Es geht um die Inflationsrate und nicht um den Leitzins! 🙄

  49. Dann mal los, melkt all diese Dumpfbacken, die in der Regel Links-Grün oder FDP und ev. CVP wählen! Kommt gut!

  50. Einmal mehr falsche Aussagen von Stöhlker. Als InvestmentBanker rate ich den Schweizern das Geld in Schweizerfranken anzulegen. Auch wenn die SNB weiter intervieren wird, dass die Heimwährung nicht zu stark wird, ist es pro Saldo immer noch die beste Möglichkeit bei einer stabilen Währung zu bleiben.
    Beispiele
    -wer in den letzten 30 Jahre in EUR investiert hat, hat über 37% verloren
    -wer in den letzten 30 Jahre in USD investiert hat, hat über 28% verloren

    Und zum Schluss, wenn die SNB im Devisenmarkt nicht intervenieren würde, wäre der Schweizer Franken noch viel viel stärker geworden.

    • Die SNB investiert eben gerade in EUR und USD!

      Und damit hängt auch der Franken an diesen Währungen.

    • Ob Sie ein Devisenspezialist sind, lass ich an dieser Stelle offen. Dass die SNB interveniert ist völlig klar. Jedoch erwähnen Sie mit keiner Silbe, zur Zeit herrscht an den Märkten eine Krisenstimmung (hoch Volatil) dies wir noch sehr lange so gehen.
      Die Frage wird sein, verläuft die Erholung der Märkte bei einer Inflation, in einem V oder U.
      Schaut man sich die Finanzmärkte an, darf man aktuell nicht die Immobilien in Grossstädten der Schweiz ausser acht lassen! Die Gefahr einer Immobilienblase, besteht schon ein wenig. Egal wo man als Privatperson investiert, auf jeden Fall abgesichert in CHF!! Die besten Kapitalanlagen sind Aktien, Sachwerte u.s.w. Investiert man in Bank eigene Produkte, sind diese teuer und bringen wenig Rendite. Lässt man sein hart erspartes einfach nur auf einem Sparkonto wird man dafür bestraft 0,75% (siehe UBS, Post, u.s.w). Darum schaue jeder Bank, mit gesunder Skepsis auf die Finger. Und wäge gut ab, in was und wo man sein hart erspartes investiert!!

    • Noch nie Vertrauen in Investbanker oder Devisenspezialist gehabt. Sie verstehen gut nur drei Sachen: bid, ask spread und bonus!
      Währungen per se sind keine Anlagen…
      Wenn sie besser rechnen würden sie festellen, dass Anlagen in UsD ( Aktien) hätte besser rendiert als ihre Anlagen in CH GB zum Beispiel…ein bisschen differenziert für Euro natürlich…
      Diversifokation ist immer noch die beste Idee gegen Ignoranz…
      Natürlich, Vergangenheit ist keine gute Indikator für die Zukunft, deswegen diverdifizieren auch ihre Zukunft!🤣😉

    • @ „Devisenspezialist“; Es ist gar nicht be­wiesen, dass die Negativzinsen wirken. Die Nationalbank geht von der simplen Annahme aus, dass grosse Geldmengen in den Franken fliessen würden, wenn die Zinsen in der Schweiz nicht deutlich tiefer wären als im Euroraum. Das wiederholt sie unentwegt „Ohne Negativzinsen würde sich der Franken deutlich aufwerten“, dieser Zusammenhang wird „in jedem Lehrbuch dargestellt“. Doch dies ist nichts mehr als nur ein simpler Kommunikationstrick. „Empirische Studien können keinen Zusammenhang zwischen der Wechselkursentwicklung und der Zinsdifferenz finden. „Nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Kommunikation der SNB glaubt der Markt daran, dass die Zinsdifferenz trotzdem eine Rolle spielt.“

    • Einfach ignorieren ist eine schlechte Idee! Vergessen Sie nicht, Deutschland hat in den letzten ca. 150 Jahren vier Währungsreformen durchgemacht, inkl. der Einführung des €uro 1999. Und betrachten Sie die 5’000-jährige Geschichte des Geldes, so werden Sie unschwer feststellen können, dass Sie hier einem stets wiederkehrenden Betrugssystem auf der Spur sind. Und stets das gleiche Prinzip führt zum Verfall einer Währung: durch masslose Vermehrung, wird jeweils deren Wert zerstört. Und immer wieder kriechen die Völker ihren Führern auf den Leim und willigen in das alte Spiel von neuem ein. Und hier hat Herr Stöhlker recht: die nächste Zeit dürfte jedenfalls spannend werden.

    • Im Volg in 10er Bollen umtauschen. Wobei. Sind wohl schon 50er Bollen inkl der Stöhlkerschen Inflation.

    • Warten Sie einfach, der Kurs des EUR wird weiter absacken, so oder so. Später können Sie in EUR wechseln, Ihren Kursgewinn einstreichen und dann kaufen Sie mit EUR nur noch ennet der Grenze ein. Sogar frei von MWSt bis 300.– . Genau das tut nämlich auch unsere SNB, unser Geld im Ausland ausgeben, also keine Hemmungen mit Einkaufstourismus. Ich weiss, die Situation ist idiotisch, aber nur so verhindern Sie weiter beraubt zu werden. Alternativ müssen Sie den Stutz gleich jetzt ausgeben, Konserven und Alkohol sind gut haltbar.

    • @Rösli, zu viel Liquidität ist ungesund da durch die „nicht existierende“ Inflation die vorhandene Kaufkraft von Jahr zu Jahr verloren geht. Keiner von uns kann behaupten zu wissen wie die Endphase genau ablaufen wird. Vermutlich werden wir eine Mixtur aus Deflation (zuerst) folgend von einer Inflation bekommen. Langfristig betrachtet, hat es noch nie geschadet in Werte zu investieren, welche die Politik nicht weginflationieren kann. Ich würde schauen was billig und was teuer ist und ein entsprechendes Portfolio zusammenstellen. Die Rohstoffe sind nachwievor günstig bewertet besonders die Agrargüter.Eine gesunde Mischung wird uns helfen die Misere zu überstehen.

    • @ loomit; Bald sind auch unsere Sozialkassen leer und Sie können Ihr süßes nichts tun in der sozialen Hängematte nicht mehr genießen…

    • @loomit

      ganz meine meinung…
      nur in diesem gesternbänker quasselformat treibt sich
      eher das klientel der borelifes herum.

      daher überraschen die 85daumen zu ihrem fast schon
      obzönen kurzzitat doch eher.

      hätte, könnte, wäre…deren leben ist meist vorüber bevor es begann.
      z.b. @ marcuzzi mit seinen therapheuten ist irreperabel obwohl sicher
      und oft chienesilogisch vertheraphiert

    • Die Ausführungen von Stöhlker machen Sinn. In den letzten 20 Jahren habe ich allerdings all diese Thesen von X Professoren und Experten gelesen. Nichts davon ist eingetreten.

    • Der Mittelstand in der Schweiz macht halt genau denselben Fehler wie der Mittelstand in Deutschland. Man lässt sein ganzes Geld lieber in Cash bei der UBS, CS oder Raiffeisen etc. liegen, als nur eine einzige Aktie zu kaufen. Cash bei der Bank liegen zu lassen ist die schlechteste aller Anlagen, Inflation, Negativzinsen, schleichende komplette Enteignung. Die Amis haben‘s längst erkannt, dort hält der Mittelstand viel mehr Aktien und das ist auch der Nr. 1 Grund, weshalb es dem amerikanischen Mittelstand langfristig besser geht als dem
      Schweizer Mittelstand. Hier bei uns hoffen halt alle, dass die Banker von der UBS und CS es mit dem cash schon richten werden, hoffen dass alles gutgehen wird und ihr cash in 10 Jahren noch genausoviel wert sein wird wie heute. Ein fataler Trugschluss, in 10 Jahren wird über die Hälfte (!) vom hart verdienten cash weg sein dank Inflation plus Negativzins plus Vermögensverwaltungsgebühren, plus Nebenkosten etc.