ZKB-Scholl, kein Fan von Heimarbeit

Chef der grössten Kantonalbank hat zweites Trading-Center eingerichtet, Gewinne sprudeln. UBS, CS laufen Amok.

Im Tages-Anzeiger enerviert sich UBS-Chef Sergio Ermotti über ZKB-CEO Martin Scholl. Dessen Blick-Aussage, wonach die Kantonalbanken ihren Eigentümern mehr abliefern würden als Grossbanken, sei „ökonomisch völliger Unsinn“.

Scholl lässt das cool. Der ewige ZKB-Oberlenker – er ist seit 2008 am Ruder bei der Nummer 1 der Staatsinstitute – prescht im Gegenteil vor. Er bedrängt die zwei Finanzmultis in deren einstiger Domäne:

Dem Investment Banking.

Damit seine Trader weiter rund um die Uhr handeln können, hat Scholl ein zweites Handelscenter eröffnet. Neben jenem auf dem Steinfels-Areal im Kreis 5 der Stadt noch eines am Hauptsitz an der Bahnhofstrasse 9.

Dies bestätigte gestern ein Sprecher, wenn auch indirekt. „Die Zürcher Kantonalbank hat keinen zweiten Handelsraum eröffnet.“

„Aufgrund der Corona-Krise hat der Handel ein Team-Splitting vorgenommen. Ein Teil der Mitarbeitenden arbeitet deshalb derzeit in der City.“

Nach 12 Jahren: Angriff auf Grosse (ZKB)

Für Scholl, der laut Blick-Interview selber in Quarantäne war, weil sein Sohn positiv getestet worden war, ist Covid-19 kein Grund, nicht Vollgas zu geben.

Er sieht die historische Chance, den Platzhirschen UBS und CS einzuheizen.

Das Personal findet’s nicht nur lustig. Es gibt immer wieder Hinweise von Mitarbeitern, wonach die ZKB unter Scholl die Virusgefahr als weniger gross sehe, als dies viele andere Banken auf dem Platz Zürich täten.

Während bei den beiden Multis auch im ruhigen Sommer weit über die Hälfte der Belegschaft von Zuhause aus arbeitete, war das bei der ZKB genau umgekehrt. Die Mehrheit befand sich im Büro.

Auch jetzt liegt der Anteil jener, die Home Office machen, bei der ZKB im Quervergleich tief. So sollen bis vor kurzem rund 40 Prozent der Angestellten bei sich, in den eigenen vier Wänden, gearbeitet haben.

Bei der UBS und der CS lag der Homeoffice-Anteil hingegen durchs Band stets bei 70 Prozent und mehr.

Unter den Privatbanken verhält sich Vontobel ähnlich wie die ZKB: Auch sie will die Leute vor allem wieder im Büro haben und nicht zu Hause.

„Selbstverständlich halten wir uns – wie schon immer – an die Empfehlungen des BAG“, sagt hingegen ein Sprecher der ZKB.

„So sind zurzeit rund die Hälfte unserer Mitarbeitenden im Homeoffice, Tendenz steigend.“

„Daneben sind selbstverständlich auch die betrieblichen Bedürfnisse zu berücksichtigen.“

„Mit umfangreichen Schutzmassnahmen – unter anderem auch Maskenpflicht – stellen wir sicher, dass Arbeiten in der Zürcher Kantonalbank sicher ist.“

Titanic? (ZKB Steinfels)

Bei der Maskenpflicht gingen diese Woche CS und Zürich Versicherung voraus, gefolgt von der UBS. Nun müssen auch die Mitarbeiter der Zürcher Kantonalbank überall ausser am eigenen Platz eine Schutzmaske tragen.

Nichtsdestotrotz ist ein klarer Unterschied zwischen der ZKB und den beiden Grossbanken UBS und CS zu spüren.

Die Kantonalbank, die im Wirtschaftsraum Zürich die Nase vorn hat, sieht mit weniger Homeoffice und boomendem Trading die historische Chance, den zwei Multis Marktanteile abzujagen.

Der einst stille Scholl, unter dem die ZKB immer grösser wurde, stellt sein Licht plötzlich nicht mehr unter den Scheffel. Ermotti, der immer im Scheinwerfer stand, mag das nicht – und schlägt um sich.

Kommentare

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  1. HO ist effizienter, aber die Arbeit ist weniger – Menschen liegen länger im Bett und schummeln sich schon mal durch den eigenen Garten…. Viele wären bereit, für 70% vom Lohn – dafür im HO – zu arbeiten! Wetten?
    Dass Eremotti und Scholl nicht einer Meinung sind… EGAL! Ist gut so und der Meinungsvielfalt und dem Meinungsbildungprozess geschuldet… => nächstes Thema bitte…. Systemrelevante Banken sind beide – ZKB musste noch nie gerettet werden so far, daher: ich wäre als CEO der UBS etwas „devoter“

  2. Die ZKB lehnt Homeoffice anscheinend aus Marketinggründen ab. Solidarität mit dem Gewerbe soll so gezeigt werden. Aber blöd ist man nicht, man hat offensichtlich realisiert, dass in den stickigen Grossraumbüros die Abstände bestenfalls theoretisch eingehalten werden können und in der Kantine noch nicht einmal das. Die wichtigsten Teams der IT wurden daher schon letzte Woche ins HO geschickt. Derweil darf der Rest des Personals weiter vor Ort ausharren, sozusagen als Kanonenfutter für einen abstrusen Marketinggag.

    • Was für ein Gewerbe will denn die ZKB unterstützen indem sie mithilft die Fallzahlen in die Höhe zu treiben? Das Gewerbe der Sargschreiner?

  3. Home office morgen eh nur die gerne etwas gemütlicher arbeiten und nebenher (waehrend der Arbeitszeit) auch gleich noch einkaufen gehen, Rasen mähen, Kinder unterhalten, etc.
    Ein Grund mehr zur ZKB zu gehen.

  4. Das ganze zeigt einmal mehr was für wichtige Sachen im Coronazeitalter herrschen. Es geht mehr darum das ich von zu Hause aus Arbeiten kann als das Problem als solches zu verstehen. Egosisten pur. Bei den meisten die ich kenne war oder ist das Arbeiten von zu Hause aus bequemer und leichter. Wenn die Leute auch noch froh sind das sie den Chef den ganzen Tag nicht sehen, sollte dies den Führungskader zu denken geben. Ob deren Weisheit aber so weit reicht wage ich zu bezweifeln.

  5. Seit 2008 sind UBS und CS versteckte Staatsbanken. Nur in einem unterscheiden sie sich: Keine Staatsgarantie.

    TBTF lässt grüssen!

    • Da liegen sie falsch. Scholl ist ein Ober-Bünzli. Aber das ist bei einem überbezahlten Staatsbeamten ja auch nicht anders zu erwarten.

  6. Alle Büroleute sollten, wenn möglich, jetzt Home Office machen, den die Lage ist sehr ernst. Auch wenn 9-5 CEO Scholl kein Fan ist, er wird noch Fan, wenn er den ernst des Coronas in der Schweiz in den nächsten Tagen sieht.

  7. Bin auch für Home Office, wie es der Bundesrat empfiehlt. Der ZKB wünsch ich viel Erfolg mit dem Jubbiläumsseilbähnli

  8. Je einfacher und repetitiver die Arbeit, umso geeigneter für Homeoffice. Klar werden solche Arbeiten speditiver von zu Hause erledigt. No Kafipäuslis, no Büroklatsch.

    • Dafür Kinderhüten, Haushalt erledigen, Einkäufe machen, Ablenkung allerorten. Soll doch niemand erzählen, das sei der Super-Hit an Effizienz.

    • Dafür Kinderhüten, Einkaufen, Haushalt erledigen, Privattelefone antworten, Spazierengehen, Velo-Fahren, Joggen usw. usw. Wo bleibt die Effizienz???

  9. Signore Ermotti „schlägt nicht um sich“.
    Er hat ganz einfach geantwortet, basta!

    Bitte etwas weniger Schaum+Erregung ja?
    Danke

  10. Im Vergleich mit anderen Banken war die ZKB sehr vorsichtig. Ich habe während dieser Zeit bei drei Instituten parallel gearbeitet und eine davon ist eine Grossbank. Diesem Artikel fehlt m.A.n. etwas die Grundlage.

  11. Auch bei Sarasin ist man scheinbar der Meinung, dass sich das Homeoffice mit ein paar Masken und Händewaschen erübrigt.

  12. Das passt nicht zur „sichersten Bank“, die gerne Werbung mit dem AAA Rating macht. Wehe in deren Grossraumbüros bricht Covid aus.
    Die Trader können nicht gut ins Homeoffice, das scheint klar. Aber wer kann, soll jetzt wirklich zuhause arbeiten, ist das so schwierig zu verstehen?!

    • Covid kann gar nicht mehr ausbrechen, dieser Virus, sofern er überhaupt existiert – der Beweis fehlt, dieser Virus ist schon längst mutiert. Alles andere ist Verlogenheit und Panikmache mit dem Ziel, die Wirtschaft zu zerstören. Gesunde Menschen, bei denen Antikörper festgestellt wurden, sind keine Infizierten. Das behauptet nur der Mainstream.

  13. HO ist der größte Blödsinn überhaupt. Bis auf wenige Ausnahmen gehen hier mindestens 50% der Leistungsfähigkeit verloren. Klar gibt’s Ausnahmen; aber diese Tätigkeiten könnten dann auch „outsourced“ werden.

    Ein Freund sagte dazu, HO sei super, er wäre seit Jahren nicht mehr so viel mit dem Velo unterwegs gewesen.

    • 50% ist Unfug, ausser in Firmen, wo nur die Peitsche geschwungen wird. Die dürfen wegen mir auch gern untergehen… Was die Externen angeht: Die sind für Bedarfsspitzen, da ist HO oder nicht irrelevant. Kosten spar man mit denen, die auch ins Bür kommen könnten, jedenfalls nicht…

    • Der Seppli schliesst wohl von sich auf Andere – typisch für Leute mit einem begrenzten Horizont. Dass die mit HO nicht klar kommen erstraunt wenig. Auf den Galeeren wurde auch nur gerudert, wenn Einer mit der Trommel den Takt vorgegeben hat.

      Ein Freund sagt dazu, die „Fitten“ passen sich an – der Joseph stirbt aus…zum Glück

    • Wer ist 50% weniger leistungsfähig und wie wurde das gemessen? Am PowerPoint Output eventuell? An der veränderten Art Jobs einfach in einem Meeting zu delegieren? Oder vielleicht zu wenig Zuhörer in den Meetingräumen?

  14. Die Information zur ZKB ist nur teilweise korrekt: schon in der ersten Welle hat praktisch die gesamte Informatikabteilung im Home Office gerarbeitet. Ganz offen wurde das damit begründet, dass Personal in der Informatik eben schwierig zu finden sei und darum der Arbeitgeber Flexibilität zeigen müsse. Und man war dann auch stolz, dass die Informatik im Lockdown gut funktioniert hat. Umgekehrt wurden die herkömmlichen Banker dazu gezwungen, im Büro zu bleiben. Ü50 Banker traut man offensichtlich sorgfältiges Arbeiten zuhause weniger zu (wahrscheinlich zu recht) und sieht sie auch als weniger wertvoll (sicher richtig). Dass jetzt auch in der zweiten Welle die ZKB hinterher hinkt, verrät viel über die Meinung der Chefs zu ihren Mitarbeitenden.

    • Ich gehe davon aus, dass Sie noch nicht 50 sind. Das Sie den > 50 jährigen kein sorgfältiges Arbeiten von zuhause aus zutrauen und diese weniger wertvoll sein sollen finde ich einfach gesagt eine Frechheit. Woher nehmen Sie diese Annahmen? Bitte begründen Sie dies!
      Ich hoffe nur Sie werden mal ein GANZ wichtiger > 50 jähriger Mitarbeiter…

    • Sie können nur hoffen, dass Sie keine 50 werden, Sie Guter! Die Alternative zum Altwerden sei angebluch jung zu sterben.

  15. Viele seiner (Re)Aktionen von Ermotti werfen nur noch mehr Fragen auf….

    Und dieser Typ soll dereinst die SWISS RE führen?

    Soweit mir bekannt, hat die UBS wegen ihrer selbst gebauten, dramatischen Verluste über Jahre faktisch keine Steuern bezahlt.
    Die Rettung der UBS- wie wir Alle wissen, fand ihren Vollzug mit mehr als CHF 50 Mrd. Schweizer Franken an Steuergeldern!

    Dass Ermotti sich noch einen solchen Seitenhieb erlaubt, ist unehrenhaft- zeigt aber die Fratze eines Verlierers!

    …der Kanton Zürich mit ihren verschwenderischen Beamten lebt auf jeden Fall sehr gut von den jährlichen Ausschüttungen der ZKB….

    …..also, wo liegt jetzt genau das Problem von Ermotti, der Oberabzocker mit CHF 135 Mio?

    Einsicht und Demut zu zeigen, stand dem Ermotti zeit Lebens halt nie!

  16. Da sitzen bei Vontobel und der ZKB also immer noch menschen aus dem letzten Jahrhundert am Ruder, wenn sie meinen, die Mitarbeiter schaffen anders (und hoffen auf besser) wenn sie im Büro arbeiten.
    Alternativ könnte man es auch so sehen – diese Herren sind von der neuen Internetwelt schlicht und ergreifend überfordert.
    Corona hat gewisse Dinge beschleuningt, und dazu gehört das HO in Bereichen, wo HO machbar ist.
    Ich arbeite in einem privaten Finanzinstitut, was vor einer Weile öfters im Fokus des Herrn H. war. Aber hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt und binnen kurzen eine perfekte HO-Infrastruktur nach den neusten Sicherheitsbestimmungen auf die Beine gestellt. Und man hat sich von dem Gedanken verabschiedet, das die MA, wenn ihnen der Chef physisch im Nacken sitzen kann, besser arbeiten würden.

    • Was war denn im letzten Jahrhundert schlechter als heute (Die Fliessbandmentalität gibt es Dienstleistungsbereich schon längst nicht mehr)? Allerdings muss ich dir vollumfänglich recht geben, dass Home-Office in der aktuellen Form vor 20 Jahren mit Sicherheit (aus technischen Gründen) nicht machbar gewesen wäre. NB Wir arbeiten (meistens); schaffen hingegen geht zumeist auf das Konto von Künstlern oder so 🙂

  17. Das ist ein etwas blöder Blog heute. Ich beklage aber generell den schwindenden „inside“-Teil, der mit Phrasen und billiger bzw oberflächlicher Argumentation kompensiert wird.
    So geht IP über die Zeit den Bach runter und wird zu einem reinen Motzer-Portal. Das wäre schade.

    • Naja, wenn man 10 Artikel pro Woche rauslässt, leidet die Qualität. Ein guter Artikel braucht mehrere Tage (Recherche, Texten, Redigieren). Aber damit verdient man ja nichts. Qualitätsjournalismus leistet sich heute kaum jemand.

  18. In meiner langjährigen Erfahrung, die sich auch diesen Frühling/Sommer wieder bestätigt hat, Lieben Leute Homeoffice, die schlicht nicht arbeiten wollen oder können.
    Wir haben es in diesem Frühling brutal gesehen: Jedes einzelne Projekt wurde verzögert und ist hinter Plan. Jetzt kann man sich das schönreden („wir lernen alle noch“, „liegt an den dummen Projektleitern“ usw.). Aber Fakten sind Fakten. Kaum waren wieder alle da, ist es besser gegangen. Jetzt bricht die Produktivität wieder ein, ist bereits wieder sichtbar.

    • Das zeigt, dass nach wie vor die falschen Leute am falschen Platz sitzen. In anderen Branchen sind zeitgemässe und hybride Arbeitsmodelle schon länger usus und Home Office ist absolut kein Problem. Sogar förderlich. Für viele sogar einfacher seine Arbeit im Familienalltag zu integrieren. Auch konnten sich diese Branchen in Notime auf den Lockdown einstellen. Zeigt sich wiedermal, dass die Banken bei solchen Themen über Jahrzehnte hinterher hinken und man die Kohle lieber in den eigenen Sack steckt, als in moderne Arbeitsmodelle. Arbeitnehmer sind nicht nur Befehlsempfänger, sie sind Teil des Unternehmenserfolg und werden an ihrem persönlichen Produktivität gemessen und nicht an der Zeit, die sie absitzen.

    • Vielleicht liegt es auch an Ihnen. Mein Team hat dieses Jahr besser geliefert als zuvor, ist grundsätzlich glücklicher als vorher und vermisst einzig den informellen Austausch sowie den einen oder anderen Umtrunk.

    • Vielleicht hat man – im Zug von Corona – auch wieder mal reflektiert, welche „Projekte“ schlussendlich auch betriebswirksam sind resp. werden. In Bezug auf das Tagesgeschäft kann ich nur sagen, dass es – mit etwas zugekaufter Flexibilität – ähnlich effizient läuft, wie vorher vor Ort.

    • Nach meiner langjährigen Erfahrung, kommen solche Aussagen von Menschen, die keine Ahnung haben wie man ein Team bzw. Projekt führen kann, ohne dass man den MA alle 5 Minuten über die Schulter schaut.

    • Das muss aber an der Firma oder den Menschen liegen. Bei uns haben die laufenden Projekte nicht gelitten – in der Tendenz war man eher besser unterwegs. Ich nehme an, weil es weniger „Störungen“ gab.

      Anders ist es allenfalls beim Aufsetzen von Projekten, wenn es viele Abstimmungen braucht. Da ist mit HO nicht immer ideal, geht aber auch wenn es sein muss.

    • Das scheint mir etwas einseitig. Aus eigener Erfahrung genau das Gegenteil erlebt. Ausgezeichnete Zusammenarbeit – perfekte und in der Regel super stabile Infrastruktur – die meisten haben 1-2 Stunden länger gearbeitet pro Tag da der Weg weggefallen ist. Scheint halt nicht bei jeder Firma gleich gut zu funktionieren. Man müsste vielleicht da mal ansetzen und kulturelle Anpassungen möglich machen.

    • Wir sind eine IT-Company und können den Output ziemlich gut messen.
      Realität: In Homeoffice ist die Produktivität gut 5-10% niedriger als im Office. Während dem Lockdown war sie etwa 20% niedriger, bei gewissen Gruppen (vor allem Eltern) ist die Produktivität noch deutlich mehr eingebrochen (teilweise um nahezu 100%). Meine Vermutung: Das Problem war die Kinderbetreuung. Manche Leute mussten wir da in die Zwangsferien schicken, weil es schlicht nichts gebracht hat.

    • @Projektleiter
      Viele ProjektleiterInnen werden dem widersprechen oder sogar das Gegenteil behaupten! Aber die Teamcaptains der fünften Liga sind auch mega stolz auf Ihre Teamleistung.

    • Die Vorstadtgärten sind seit der breitflächigen Einführung des Homeoffice eindeutig besser gepflegt.

    • an den Besserwisser Projektleiter: es geht um die Gesundheit der Schweizer Arbeiter. Uebrigens kann man „faule“ Arbeiter auch rauswerfen, denn es gibt genug Arbeitssuchende welche einen grossen Mehrwert bringen können.

    • Der letzte Kommentar ist definitiv der Beste : „liegt an den dummen Projektleitern“ ;-). Zeig mir einen Projektleiter, der wirklich einen Nutzen bringt und effektiv UND effizient arbeitet, dann beweis ich dir, dass die Erde flach ist.

      Leute, die im Büro nicht arbeiten – sondern nur so tun, machen dasselbe im Homeoffice. So einfach ist das.

  19. Die ZKB sowie die Raiffeisenbank haben auch die beste Handelsinfrastruktur, welche noch in der Schweiz entschieden worden ist. UBS sowie CS werden immer noch vom Angelsachsen (IT mässig) Fremdgesteuert.

  20. Einer von denen, die selbst das Erscheinen am Arbeitsplatz um 06:30 Uhr als Zeichen von Ehrgeiz und Fleiss anschauen. Ein typischer Buenzli halt. 2020=1980. Good luck ZKB für die Zukunft.

  21. Mister 9 to 5 … was soll man dazu noch sagen? Bei so eingerosteten Leuten ist halt die Devise immer noch, wer im Büro präsent ist der arbeitet auch die anderen nicht. Obwohl aus meiner Erfahrung eher das Gegenteil der Fall ist… Mein Kaffee Konsum hat sich mindestens halbiert seit ich zu Hause bin….

  22. Seit ein paar Tagen wird Ermotti in gewissen Medien hochgejubelt und selbst geriert er sich als der grosse „Dompteur“. Welch eine Selbstüberschätzung, denn dieser „Mass-Anzug“ passt ihm gar nicht. Ich frage mich immer wieder, was für eine besondere Leistung hat er denn hervorgebracht, wie hat sich die Bank selbst und in der Folge deren Aktienkurs seit dem Einstieg von Ermotti in die UBS entwickelt?
    Rückblickend sieht die „Erfolgsgeschichte Ermotti“ sehr, sehr mager aus!
    Aber eines ist sicher wie das Amen in Kirche – seine Bonis-Bezüge haben gestimmt!

    • Bei Covid-19 ist nichts „geschürt“. Die italienischen Krankenhäuser sind ja nicht zum Spass überfüllt gewesen. Da sind Menschen gestorben, selbst Ältere haben in Schnitt 10 Lebensjahre verloren. Aber von „geschürt“ wird immer noch geredet – warum? In wessen Interesse?

  23. Ein Nar(r)zist, Misgünstling und gehörnter Muni im Reisighaufen:

    Ermottis’s Kritik an der Zürcher Kantonalbank und ihrem nachweislichen Erfolg wirft ein sehr schales Licht auf diesen !

    Die Qualifikation für den UBS-Abgänger fällt nun noch ungünstiger aus als sie es bisher schon war.

    Während Herr Scholl das Staats-Institut von Erfolg zu Erfolg führt, weist die UBS wiederkehrend Rekord-Bussen auf, welche bekanntlich unter der Ermotti-Führung an die 20 Milliarden ausmachen, inkl. pendente Fälle. (u.A. Kurs-Manipulationen bei Zins-Derivaten, Goldhandel, und Devisen-Vergehen).

    Letztere dienten vermutlich nicht zuletzt dazu Handelserfolge zu generieren um den Aktionären Sand in die Augen zu streuen.

    Und jetzt das Bekritteln eines erfolgreichen Kollegen bei der Konkurrenz…….., Ermotti schämen Sie sich nicht?

    Die SwissRe sollte sich ernsthaft dreimal überlegen sich diese Person an Land zu ziehen!

    • Forensiker vom Dienst, einmal mehr auf den Punkt gebracht!

      ….und gehörnter Muni im Reisighaufen!

  24. Sehr sympathisch, dass die brave ZKB den zwei Grossen etwas Feuer unterm IB Hintern macht. Bleibt abzuwarten ob das mehr als ein laues Lüftchen wird…

  25. Hässig, der ewige Nörgeler, „seicht“ der ZKB ans Bein und masst sich an, die Vorgehensweise dieser zu kritisieren, obwohl er keine Ahnung von Covit hat. Er „plodert“ einfach vor sich hin, vergisst dabei nicht, Scholl persönlich anzugreifen. Er wird dafür von seinen schmalbrüstigen, staatsgläubigen Groupies viele Clicks erhalten. Hässig ist ein Ekel und wird es bleiben.

    • Vom Inhalt her ist Dein statement ja nichtmal so falsch….aber seid fast einem Jahr lesen wir tagtäglich von diesem Virus und Du nennst es immer noch coviT….eieieieieiei

  26. Finde gut, dass Martin Scholl kein Fan von Home-Office ist.
    Bei Firmen, welche mit Vollgas unterwegs sind, gehört der
    Chef an die Front. Firmen, wo die Chefs aus dem Ferienhaus
    im Bünderland oder aus der Villa in Südfrankreich agieren,
    laufen in der jetzigen Zeit weniger gut..

  27. Martin Scholl hat einen 9 to 5 Job und kassiert dafür 2 Mio. Seine ZKB ist technologisch im Steinzeitalter und hinkt der UBS/CS meilenweit hinterher. Die ZKB wird den Grossbanken nie das Wasser reichen können. Dafür haben sie auch viel zu wenig ehrgeiziges Personal, welches nur die Pflicht tut und keine Extrameile geht. Was ich mit den Kantonalbanken schlechte Erfahrungen machen musste darüber könnte man ein ganzes Buch schreiben. Adieu Kantonalbank verpulvert eures Geld lieber mit der Werbung für das lächerliche FranklyProdukt….

    • @Frau Hebeisen
      Meine Frage ist, wie gut kennen Sie die beiden Banken UBS und ZKB? Oder plappern Sie einfach das nach, was Sie in den Medien lesen?
      Da ich bei beiden Banken mehrere Jahre gearbeitet habe, WEISS ICH,
      dass Martin Scholl nicht nur 9 to 5 arbeitet und dass das IT-System der UBS seit der Fusion eine riesige Misere ist. Es wäre interessant zu wissen, woher Ihr Frust gegenüber den ZKB-Mitarbeitern kommt? Ich habe so meine Ahnung.

    • Lustig, ich könnte gleichzeitig über Multis mehrere Bücher füllen. Die Serie würde viele spannende Bereiche abdecken: Wirtschaftskriminalität, Macht und Intrige, Erotik am Arbeitsplatz, Kleptomanie, Erpressung, Hochstapelei, Sadismus, Sklaverei, Technologieraub, Spionage, …. you name it.
      Alles Dinge, worüber man gerne liest, aber niemals selber erleben möchte. Bei den Kantonalbanken ist es umgekehrt. Langweilig zum Lesen, aber in der Realität einfach zu ertragen.

    • @OldieBanker:
      Sie meinen allen Ernstes die UBS hat seit der Fusion im Jahr 1997 mit ihrem IT System keine Fortschritte gemacht? Das ist nun 23 Jahre her……