Business Outfit trotz Home-Office? Worauf man(n) jetzt achten sollte!

Klare Grenzen schaffen zwischen Arbeit und Freizeit ist noch wichtiger geworden. Wer stets Krawatte getragen hat, soll das auch zuhause tun.

Dieser Text stammt von Monsieur du Monde.

2020 ist ein Jahr, wie kein anderes der jüngeren Geschichte. Die aktuelle Lage bringt uns dazu umzudenken und beeinflusst unseren Alltag, sowie unser Arbeitsleben täglich aufs Neue.

Wer von Zuhause arbeiten kann, tut es, um sich selbst und andere zu schützen. Doch diese neue Form der Arbeit ist für viele eine Herausforderung.

Der Übergang von Arbeit und Freizeit ist fliessend. Man verlässt nicht mehr das Haus, um zur Arbeit zu gehen, sondern lediglich das Bett. Umso wichtiger ist es, dass wir eine klare Grenze zwischen Beruflichem und Privaten ziehen. Dabei hilft das richtige Outfit.

Arbeiten aus dem Home-Office – Die Kunst, Job und Freizeit zu trennen

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“ – die Designerlegende Karl Lagerfeld hätte das Home-Office wohl nicht besser beschreiben können.

Für ihn, wie auch viele andere Männer in der Arbeitswelt, galt lange: Das Hemd sitzt, die Krawatte perfekt gebunden, das Einstecktuch gefaltet, der Bart gestutzt und die Haare gestylt. Man ist bereit für einen neuen Arbeitstag und macht sich auf den Weg ins Büro.

Warum sollte das in Zeiten der Heimarbeit anders sein? Wer sich im Home-Office genauso kleidet wie im Büro, entwickelt ein Gefühl der Professionalität und liefert bessere Arbeitsergebnisse. So zeigen wir uns selbst: Jetzt ist Arbeit angesagt! Und dies gilt ebenso in der Interaktion mit Kunden, Vorgesetzten oder KollegInnen.

Zoom, GoogleMeets und Co., die Videokonferenz ist die neue Form des Zusammenarbeitens geworden. Gerade in der Finanz-, Vertriebs- und Beraterwelt ist das äussere Erscheinungsbild grosser Bestandteil des Geschäfts.

Ein professionelles, gepflegtes Outfit untermalt Vertrauen, Seriosität und Kompetenz. Legen wir die Arbeitskleidung nach einem produktiven Home-Office-Tag ab, signalisieren wir uns: Die Arbeit ist vorbei, jetzt ist Freizeit angesagt. Ihr Partner / Ihre Partnerin wird es Ihnen danken!

Welcher Dresscode ist angemessen?

Die Frage nach dem perfekten Dresscode lässt sich nicht eindeutig beantworten. Wie so oft kommt es darauf an, in welcher Branche man arbeitet und zu welchem Anlass das Outfit getragen werden soll.

Die nachfolgenden drei Faustregeln geben einem Orientierung:

1. Man kann seinen Chef spontan Zuhause empfangen

2. Man kann spontan an einer Videokonferenz teilnehmen

3. Man kann jederzeit ein persönliches Kundengespräch führen

Wenn alle drei Regeln eingehalten werden können, trägt man mit grosser Wahrscheinlichkeit das richtige Businessoutfit.

Was trägt Mann nun im Home-Office?

Im „Büro Zuhause“ trägt man das, was man im Office trägt – mit etwas mehr Bequemlichkeit. Als Orientierung kann der Casual Friday genommen werden. Der Stil darf eine Nuance entspannter sein.

Wichtig ist, auf ein gepflegtes Äusseres zu achten und sich sorgfältig zurechtzumachen. Bartpflege und Hairstyling dürfen nicht vernachlässigt werden.

Krawatte im Home-Office?

Es gilt: Ist die Krawatte im Büro dein Begleiter, so sollte sie auch im Home-Office in das Outfit integriert werden. Die Kombination macht es aus. Eine Krawatte muss nicht immer Teil eines Ensembles aus Anzug, Socken und Lackschuhen sein.

Gerade der Mix aus Lässigem und Edlen verleihen Mann und seinem Outfit das gewisse Etwas, die gewisse stilvolle „Coolness“. Gleichzeitig unterstreicht die Krawatte als vermeintlich formelles Herrenaccessoire das professionelle Auftreten.

Tipp:

Man trägt Anzug und Krawatte im Büro?

Tausche den Anzug gegen eine Chino, bleibe beim weissen Hemd mit Krawatte, optional einem V-Kragen Pullover oder Cardigan, und wer nicht darauf verzichten kann, greift zum farblich abgestimmten Veston. Lässig, leger, aber dennoch zu jeder Zeit seriös und professionell.

Bedienen Sie sich für solche Produkte aus der letzten Krawattenmanufaktur Deutschlands und hochwertiger Socken, handgekettelt aus Baden-Württemberg über Monsieurdumonde.com/ch, um im Home-Office und darüber hinaus zu glänzen.

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Kommentare

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  1. Heutzutage wird eh viel zu viel Wert auf Schein statt auf Sein gelegt! Von mir aus solln sich die Schlipsträger auch von daheim aus einen an der Krawatte abgeilen.
    Sinnlose ami Influenz. Jeder Depp meint mit Schlips und Kragen er kann was.
    Casual Friday Wtf! Und den Rest der Woche im fadenstreifenanzug Sportplatzkumpel Geprahle mitm Chef veranstalten. Und der König dieser Typen ist dann ein Herr Trump. Soweit sind wir schon gekommen!

  2. „Wer von Zuhause arbeiten kann, tut es, um sich selbst und andere zu schützen.“

    Meine Güte, immer dieser Schutz-Quatsch!!!
    Kommt dies eigentlich aus der Schutzstaffel (SS)?
    Zumindest steht die gleiche Ideologie dahinter!

    Und nicht vergessen liebe Sklavenschafe, am Morgen 2 Purzelbäume und an Nachmittag 3 Handstände damit das Verdauungssystem mit diesem Müll umgehen kann.

  3. Im Homeoffice trage ich immer die gleiche Kleidung, welche ich auch im Büro tragen würde (Casual), einfach die Schuhe ziehe ich nicht an. Und ja, Karl Lagerfeld hatte recht: Diejenigen, welche mit Jogginghosen rumlaufen, haben ihr Leben nicht im Griff. Pennerlook; geht gar nicht. Für mich nicht mal daheim!

    • @Fredi: das mit den Jogginghosen wär schon bei KL ein blödsinniges Gelaber und tönt auch bei dir nicht besser.
      Vermutlich joggst du im Armani-Dreiteiler…

  4. Wow nebst Gendersprache und neues Zürich logo ist Business Outfit im Home-Office
    das bewegende Thema! Stellt sogar Corona in Schatten.
    Aber echt, ist die Menschheit jetzt am verblöden?

  5. Sicher nicht ! My home is my castle sagen die Briten und Recht haben sie. Home Office ist ein Einbruch in meine Privatsphäre. Und zuhause gelten meine Kleidervorschriften und sonst garnichts.
    Sobald wir Corona mehr im Griff haben bin ich wieder im Büro. Das entlastet meine Stromrechnung, die Katze kann wieder auf meinem Schreibtisch liegen und die Frau hat die Wohnung wieder für sich. Ich kann auf dem Weg zur Arbeit umschalten Home->Firma und Firma->Home, komme an die frische Luft und habe Bewegung. Im Büro treffe ich die Kollegen und kann viele Dinge auf dem ganz kurzen Dienstweg besprechen und lösen.
    Wozu also HO ???

  6. Der Beitrag ist als „Advertorial“ gekennzeichnet, vielleicht nicht in Gross- und Fettschrift, aber dennoch sichtbar.
    Ihr könnt euch also wieder beruhigen.
    Aber well done, Herr Hässig! So generiert man clicks!!

  7. Als jahrzehntelanger FKK-Fan gäbe es bei mir im Home Office natürlich nur ein Outfit: splitternackt – scheiss auf Videokonferenz.

    • Es gibt einen J. Toobin, ehemals beim New Yorker, der hat fast alles gemacht, was Sie hier vorschlagen, dazu hat er vor versammelter Mannschaft während einer Zoom Konferenz seinen besten Freund rhythmisch gewürgt. Jetzt sucht Toobin nach 13 Jahren beim New Yorker einen neuen Job und wird ihn wohl in diesem Leben nicht mal mehr bei der Müllabfuhr finden. Danke für Ihren guten Rat, suchen Sie auch eine neue Arbeit?

    • @Albert Einstein,
      doch, er wird garantiert einen neuen Job finden.
      Ist ja schliesslich vom gleichen Stamm wie Ihr Pseudonym, welcher auch ein profaner Betrüger war.

    • @Albert: reg dich ab, Alter! Kein Gespür hast du für Ironie. So leicht bringt man dich auf die Palme? Du arme Cheib…

      PS: brauch keinen neuen Job, bin freiwillig in Frührente, wäre aber schnell wieder aktiv, falls nötig oder gewünscht.

    • Ossi DU alte DDR FKK Genosse, dass ich dich hier bei IP treffen … alter Kapitalist … tipp … in Zug sitzen auch so nackte alte Happy Kadaver rum ….

  8. Keine Panik ist doch korrekt als Werbung deklariert.
    Ansonsten jedem seine Freiheit ob er so einen Kalberstrik
    um den Hals braucht. Strammgezogen behindern die Dinger
    die Blut und damit die Sauerstoffzufuhr des Hirn.
    Kalberstrik oder Hirn, bin denn mal klar für Hirn.

    • Bei allem Respekt – offenbar binden Sie Ihre Kravatte falsch oder haben noch nie eine getragen….

      „Strammgezogen“ wird dort überhaupt nichts behindert, falls Ihr Hemd die passende Kragengrösse aufweist.

  9. Hmm, wer eine Jogginghose trägt, habe die Kontrolle über sein Leben verloren. Was für ein wiederholter Schwachsinn. Ich trage zu Hause immer bequeme Jogginghosen und ich habe mein Leben perfekt im Griff. Ich würde sogar sagen perfekter im Griff als 90% der Modepuppen da draussen.

    Also klar, nett gemeint, damit wir einkaufen aber so funktioniert das leider nicht, wenn man mit solchen Botschaften kommt.

    • Karl Lagerfeld hatte in dem berühmten Ausspruch wohl ganz allgemein von Jogginghose gesprochen …. gemeint hatte er jedoch Jogginghosen eines ganz bestimmten deutschen Herstellers mit den Buchstaben A und s im Firmennamen, welcher seit vielen Jahren mit Erfolg das Standard-Outfit verschiedener Kundengruppen produziert. Den Firmennamen konnte er ja aus leicht verständlichen Günden nicht explizit nennen.

    • Danke für den Text. Auch wenn Werbung, und so gekennzeichnet, ist das Ganz stimmig und wohl nötig. Schrecklich, was ich da jeden Tag sehen muss. Und für Euch IT Nerds – es ändert sich nichts. Könnt kommen wie immer.

  10. Oberflächliche Aussagen für oberflächliche Menschen. Meine Beratung ist nicht kompetenter, wenn ich eine schöne Kravatte trage, umso mehr, wenn (fast) niemand meine Kravatte sieht.

    Wer jemand nur wegen der schönen Kravatte als kompetenter einschätzt, ist selbst schuld.

    Wer ohne schöne Kravatte nicht selbstbewusst ist, sollte das Geld für Kravatten und Anzüge besser in ein gutes Coaching investieren.

    Das einzige Positive ist, dass die Werbung sauber deklariert ist und auch kommentiert werden kann.

  11. Die Home-Officer:innen werden wohl weniger Ausgaben für Klamotten haben. Während der Home-Office-Zeit von 07.00 bis 23.00 Uhr reicht der Schlafanzug und für eine Zigarette draussen oder schnell was Posten ein Trainingsanzug.
    Gunther Kropp, Basel

  12. Genau das raten wir auch unseren Kunden, die Tendenz zeigt es klar auf, in der Sommer und jetzt auch in der Herbstsaison ist der neue Casual Chic voll im Trend.
    Und auch und vor allem im Home Office ist es nicht egal was man trägt schon fürs persönliche Wohlbefinden.

  13. liebe berufsempörer

    rwlax, schaut genau hin: autor „advertorial“. schlichtweg getarnte werbung.

    ja, auch der böse böse lh muss essen.

    aber ehrlich – werbung als artikel zu tarnen ist ein unsäglicher trend, den ich hier nicht erwartet hätte.

    geniesst die adventstage und bleibt gesund!

  14. Kann mich meinen Vorrednern in diesem Falle mal nicht anschließen. Es gibt da einen Zusammenhang. Ich jedenfalls sehe das so und kleide mich entsprechend auch zuhause. In Vorstandsmeetings per Video geht‘s halt nicht anders. Kommt dann auch auf die Position an 😉

  15. Krawatte tragen ist grundsätzlich wichtig und liefert bessere Arbeitsergebnisse. Darum tragen in den USA in den Supermärkten die Verpacker an den Kassen Anzug und Krawatte. Wer so durchs Leben geht, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

  16. Völlig richtig. Was zum Teil Leute im Homeoffice tragen, ist schlicht eine Zumutung.
    Eigene Erfahrung: Wer in kurzen Hosen und verwaschenen T-Shirt in der Videokonferenz hockt, war schon vorher praktisch immer ein Low-Performen (oder aber ein IT-ler und hat das auch im Büro getragen…)

    • Ja klar – die Damen und Herren die immer schick in Schale die Geschicke der Firmen leiten sind ja auch alles Top-performer. Ich empfehle dazu das Buch – Nieten in Nadelstreifen.

  17. „Wer sich im Home-Office genauso kleidet wie im Büro, […] liefert bessere Arbeitsergebnisse.“
    Wo gibt es die Studien, die dies belegen? Das würde mich mal interessieren…

  18. Ach Du meine Güte – da denkt man Lukas hat den Tiefpunkt mit seinen Wikipedia Recherchen erreicht und dann so etwas….wo ist die versteckte Kamera?

    Dieser Text stammt von Monsieur Du Monde….soll man(n) lachen oder weinen?

    • Weder lachen noch weinen, aber verstehen, dass dies ein Werbebeitrag ist, so wie klar deklaliert…

      Wer lesen kann, ist im Vorteil!

    • Ich lese deklaliert und habe keinen Vorteil – was heisst das?

      Wenn ich es als Werbung deklariere kann ich also jeden Brunz bringen?