Chinesen spicken Miss Facebook vom Ländle

Lynn Räbsamen, CFO der Mason Privatbank, gab mit Video-Tipps zu reden. Nun feuern sie die Besitzer. China-Diktat im Fürstentum.

Lynn Räbsamen reagierte cool auf die erste Story. Gerne würde sie mal Kaffee trinken gehen.

Daraus wird nichts – zumindest nicht als Finanzchefin der kleinen Mason Privatbank im Fürstentum.

Räbsamen ist dort nämlich bereits Geschichte, abgeschossen von den chinesischen Besitzern der Bank. Die Spitzenfrau soll die Bank bereits verlassen haben.

Auf ihrem LinkedIn findet sich kein Eintrag mehr zur Topstelle bei der Mason. Auf der Homepage der Mason Privatbank ist ihr Name hingegen weiterhin aufgeführt.

Zusammen mit dem Geschäftsführer. Dieser ist auf dem Sprung, nächste Woche hat er seinen Letzten bei der Privatbank in Vaduz.

Auf eine Anfrage reagierte Räbsamen nicht. Laut einer Quelle sollen die verwalteten Kunden-Vermögen bei der Mason innert weniger Monate rapide gesunken sein.

Eine andere Quelle sieht Räbsamen als Opfer der China-Eigentümer. Die meisten Mitarbeiter würden den Abgang der Finanzchefin „bedauern“.

Tipps zum Reichwerden (Youtube)

Räbsamen sei seit langem die erste Vorgesetzte beim kleinen Geldhaus, die sich für die Angestellten stark gemacht habe.

„Sie stand unter massivem Druck vom Eigentümer, die Kosten zu senken und ohne weitere Investitionen Ertrag zu erzielen“, meint die Auskunftsperson.

„Dies beinhaltete neue Arbeitsverträge mit signifikanter Drosselung der Personalkonditionen, mit fragwürdigen Klauseln wie einem 12-monatigen Konkurrenzverbot.“

Es fehle am Vertrauen der China-Besitzer in die Angestellten. So hätten diese ein „Stempeluhr-System“ eingeführt, „um die Mitarbeiter zu kontrollieren“.

Räbsamen habe dagegen protestiert und auf rechtliche Fallstricke hingewiesen.

„Die Eigentümervertreter wollten aber die Führung selbst in die Hand nehmen und drückten einigen Mitarbeitern die neuen Verträge aufs Auge“, so die Auskunftsperson.

Diese spricht von einem „China-Diktat“. Wer nicht einverstanden sei, der müsse mit der Entlassung rechnen.

Mit dem Abgang der Finanzchefin und dem Ende der Zeit des Geschäftsführers fehlt der Mason ab nächster Woche eine klare operative Führung.

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Kommentare

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  1. War wohl illoyal gegenüber der Führung der KPCh, die gerade hier ein paar fragwürdige Geschäfte abwickeln wollte…
    Zugegeben, ihre Facebook- Auftritte waren albern – insoweit verstehe ich die KPCh noch.
    Nicht aber, dass Illoyalität gegenüber der KPCh mit 20 Jahre irgendwo in Uiguristan bestraft wird!

  2. Die Bank wurde komplett überteuert gekauft mit einem Businessplan der reine Fantasie war. Mason HK hätte 300 Mio. CHF / Jahr an Assets bringen sollen – auch das reine Fantasie. Die Bank ist ein Abwicklungsfall und zwar dringend!

  3. Wer bei den Chinesen arbeiten will soll sich auf 996 einstellen: arbeiten von 9AM bis 9PM an 6 Tagen die Woche. Bei Pinduoduo ist vor einigen Wochen eine junge Mitarbeiterin auf dem Heimweg nach einem schönen 16 Stunden Tag vor Erschöpfung Tod zusammengebrochen. Vor einigen Tagen ist der nächste Mitarbeiter aus dem 27 Stock direkt zu Konfuzius geflogen (alles aus der FTL zitiert). Freut euch auf die Chinamänner/frauen, da geht es ordentlich zur Sache. Wer nicht mitzieht, fliegt, zur Not auch aus dem Fenster. Ich bin gespannt auf die Widersacher aus Europa, viele werden es nicht sein.

  4. Die Chinesen leben eine andere, eigene Kultur. Passt nicht zu Europa. Einer muss sich anpassen. 🇨🇳 ? 🇪🇺 ? 🇨🇭? Aber eben, Geld 💰regiert die Welt. Das Reich der Mitte infiltriert langsam und stetig Regionen dieser Welt 🌍. Und dies nicht nur wirtschaftlich.

    • @AWA

      Der Ausdruck „eigene Kultur“ für China ist falsch. Es müsste heissen „eigene Unkultur“.

      Wer es noch nicht bemerkt hat: die Chinesen wollen die Welt erobern. Und die Nichtchinesen haben es noch nicht gemerkt. Ihre Geldgier wird sich nocj rächen.

      Novartis will dem Vernehmen nach ihre Forschung mehr oder weniger nach China verlegen. Das sagt viel über die Novartis und wenig über China aus. Die gelbe Gefahr ist im Anzug! Und sie scheut sich auch vor Erpressungen und anderen Maxhtmittel nicht!

    • @ Schnauz

      Genau das dürfen wir nicht tun. Denkt daran: „Nur die allergrössten Kälber wählen ihre Metzger selber“.

  5. Die junge Katze hat sich im Web ganz gut vermarktet, aber ob sie auch anpacken kann?
    Managen, gut und gross Reden, können heute mittlerweile alle zugewanderten Fachkräfte.

    • Eins muss ich Ihnen lassen, in so einem kurzen Kommentar so viel über sich preiszugeben ist schon grosses Kino: Sexistisch und rassistisch, ich kann mir sehr gut vorstellen was sich hier für ein Mensch hinter diesem Kommentarschreiber befindet, deplatziert!

    • L. hat gute Arbeit geleistet und ist unglaublich fleissig. Gegen ständige Verletzungen von Corporate Governance durch die Aktionärsvertreter war sie jedoch machtlos. Auch fand sie keine Unterstützung bei der für die Überwachung zuständigen FMA, welche solch ein Treiben zulässt.
      Diese nach chinesischem Regime geführte Bank will und braucht hier niemand. Rette sich wer kann…

    • Wer Berufsfrauen im 21. Jahrhundert als „junge Katzen“ bezeichnet, outet sich als alter Esel.

    • Wer Berufsfrauen im 21. Jahrhundert als „junge Katzen“ betitelt outet sich als alter Esel.

    • Ist doch das gute Recht von Hansueli, und völlig innerhalb der verfassungsmässig garantierten Meinungsfreiheit, die Dame als „junge Katze“ zu bezeichnen – eine Beleidigung sehe ich darin nicht.
      Outen tun sich hier lediglich die PC verseuchten Gutmenschen und selbsternannten Blockwarte…

    • Ist der K.Hauser wirklich so dumm? Dass er solchen Stuss schreibt ⁉️
      Go home and shut up – wie sagte doch Biden zu Trump.

    • @K. Hauser
      Natürlich darf der Hansueli das, er muss einfach damit rechnen, dass ihn die anderen Leser als das Fossil outen, welches besser wieder unter seinen Stein kriecht…auch das darf man.

    • Ohh Nein er hat Katze gesagt!
      Und schon kriechen die loser white knights aus ihren Löchern mit ihrer falschen moralischen Empörung. Lächerlicher Versuch beim schwachen Geschlecht zu punkten und vielleicht auch mal zum Schuss zu kommen. So wird das nichts. Richtige Katzen wollen richtige Männer und keine Weicheier-Frauenversteher.

  6. Es ist jedem SELBST überlassen für diesen Chingchang Betrieb zu arbeiten.

    Wer sich versklaven lassen möchte, gerne.

  7. Das kommt, wenn man sich so auf die Chinesen einlässt und von denen abhängig ist. Die machen dann, was sie wollen. Niemand muss sich darüber wundern. Selbst diese Rebensamen-Frau mit ihrem niedlichen Lächeln ist nicht davor gefeit.
    Dies sollte eine Warnung sein: So wird es noch vielen Schweizer Firmen gehen mit chinesischen Eigentümern. Wer zahlt, der befiehlt ohne Wenn und Aber, und für den Umgang mit dem Personal gilt das Motto: Hire and Fire ohne Rücksicht auf Sentimentalitäten und Verluste identisch mit dem Umgang in ihrem Heimatland China!

  8. Die fraglichen Eigentümer aus HK greifen schon lange durch und leiten die Bank obwohl das verboten wäre. Die FMA weiss Bescheid, macht aber nichts. Vielleicht auch weil die Frau C.B. des VR Moritz Blasy bei der FMA arbeitet.
    Die Bank hat seit Monaten nur eine Strategie; KUNDEN VERLIEREN! Angeblich ist die Bank schon weit unter 350 Mio. CHF AUM gefallen.
    Den Wert der leeren Bankgebäude müsste die Bank schon lange in der Bilanz korrigieren, aber auch das verstehen die Eigentümer wahrscheinlich nicht. Immobilien die nicht vermietet sind haben weniger Wert und daher müsste die Bank schon lange weniger Eigenkapital ausweisen. Auch da schaut die FMA grosszügig weg.

    Neue Mitarbeiter werden durch HK interviewt und erhalten Arbeitsverträge mit 6 Monaten Probezeit sowie 1 Monat Kündigungsfrist. Auch da verstehen die Chinesen nicht, dass dann auch Mitarbeiter innerhalb eines Monats weg sind wenn sie wollen. Die Bank läuft jetzt schon auf dem Minimum was das Personal anbelangt. Ein Dame macht Empfang, Marketing und HR. Ich warte nur darauf bis eine Person Kundenbetreuung, Compliance und interne Revision macht.

    Da gibt es nur eine Lösung…die Chinesen in einem hohen Bogen aus dem Land schmeissen und die Lizenz entziehen.

  9. Wer sich für ein Unternehmen aus dem Osten engagieren lässt, sollte sich mit dem Thema „Kultur“ vor der Vertragsunterzeichnung auseinandersetzen.

    Dies gilt nicht nur für „normale“ Angestellte, sondern genau so für Chefs.

    (In Zürcher Niederlassungen von Banken und Versicherern ist es nicht unüblich, dass Verbindungsoffiziere der Mutter täglich rapportieren, was sich gerade tut).

    Osten kann dabei durchaus geografisch interpretiert werden: auch die Russen haben ein eigenes Verständnis von Unternehmensführung. Aber auch die Deutschen.

    Drum prüfe wer sich bindet!

  10. Kommunisten, die den Kapitalismus für sich entdecken sind noch ausbeuterischer und rücksichtloser, als die Kapitalisten selbst. Kapitalismus im Dienste der kommunistischen Ideologie – die Katastrophe ist vorhersehbar…

    • aus Sicht der herrschenden paar Tausend sind diese 2 Seiten derselben Medaille…

    • China ist ungefähr noch so kommunistisch wie die DDR, die Deutsche demokratische Republik, demokratisch war.

      Und das Paradoxon unserer Zeit ist wohl, daß die westlichen Länder alle kommunistisch geworden sind und sich eine kleine Elite bedient.

      Siehe bloß die Stahlzölle der USA, welche keinen Freihandel mehr wollen; Länder wie Rußland und China, die kapitalistisch geworden sind, empören sich irritiert darüber, daß die westliche Welt entgegen aller Freihandelsabkommen ständig in kommunistischer Manier in die Märkte eingreift.

      Martullo-Blocher hat zurecht angemerkt, daß chinesische Investoren in der Regel weitaus weniger auf Ausbeutung aus sind als z. B. amerikanische. Und chinesische Investoren ihre Investitionen als langfristige Anlage und nicht als kurzes Abernten sehen.

      Ob es bei Mason auch so ist, muß sich freilich zeigen.

    • China und Kapitalismus? Weiter entfernen kann man sich wohl nicht. Häuser, Fabriken und kleine Verbesserungen der Lebensumstände machen noch keine Marktwirtschaft. China ist ein ausbeuterischer Parasit – die Corona-Pandemie ist quasi die Visualisierung der Gefahr für die Weltbevölkerung durch das chinesische Politsystem.

  11. So funktioniert das nunmal in einer Diktatur wie China sie ist. Diese Art des Denkens wird schliesslich von Winnie Pooh oder Xi vorgelebt. Da werden doch ratz fatz Millionen von Uiguhren „umerzogen“, Milliardäre verschwinden und Staatsverträge gebrochen. Alles ohne Konsequenzen. Zu gross ist die Geldgier der Westler… Naja die Quittung wird kommen.

    • s ist nicht die Geldgier, es ist die Macht- und Ratlosigkeit. China ist die Fabrik der Welt, China hat die meisten jungen Menschen, China ist eine militärische Supermacht. Wer will sich mit China anlegen?
      Wenn China in Taiwan einmarschiert und das südchinesische Meer besetzt wird wes einen internationalen Aufschrei geben und sonst: NICHTS. Mark my words.

  12. Tja, erst die Werkbank nach China verlegen und sich dann wundern, wenn die ChiComms hier alle maroden Firmen aufkaufen und sich aufführen wie bei den Uiguren und Tibetern. QED.