Fake-Vergleichsportale: Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen

Immer mehr unprofessionelle Vergleichsseiten machen den Schweizer Konsumenten das Leben schwer. moneyland.ch gehört zu den letzten neutralen Vergleichsportalen.

Verfasst vom Kunden.

Auch in der Schweiz gibt es mittlerweile immer mehr Webseiten, die angeblich transparente Vergleiche publizieren. 

So werden die Kunden in die Pfanne gehauen

Dabei handelt es sich bei den meisten nur um so genannte „Landing Pages“, welche mit leeren Versprechungen über Suchmaschinen Kunden anlocken.

Solche Schein-Vergleiche werden von mindestens drei Arten von Firmen betrieben: Von Marketingfirmen, Brokern oder Anbietern selbst.

Fake News von Marketingfirmen

Häufig handelt es sich um Suchmaschinenspezialisten, die Hunderte von Seiten betreiben. Besonders beliebt sind Seiten rund um Kredite, Krankenkassen und Telekom-Themen. Viele operieren aus dem Ausland, zum Beispiel aus Deutschland und Grossbritannien.

Diese Seiten strotzen häufig von falschen Angaben. Pseudo-Vergleiche sollen Schweizerinnen und Schweizer auf die Seiten locken. Die Anfragen werden dann häufig zu Brokern im In- oder Ausland weitergeleitet.

Pseudo-Vergleiche von Brokern

Auch viele Schweizer Broker betreiben Seiten mit Pseudo-Vergleichen. Die Anfragen gehen dann aber nicht zu den eigentlichen Anbietern in den Vergleichen.

Sondern direkt zu den Maklern. Häufig werden dann im Verkaufsgespräch aufgrund von Provisionen andere Anbieter empfohlen, als der Nutzer auf der Seite angewählt hat.

Verkürzte Vergleiche von Anbietern

Auch Anbieter wie Banken, Versicherungen und Telekom-Firmen greifen manchmal in die Trickkiste und publizieren eigene Vergleiche. Natürlich werden dann nur die Anbieter gelistet, welche schlechter als das eigene Angebot abschneiden.

Ist der Ruf erst einmal ramponiert…

Vergleichsdienste sind ursprünglich als praktische Helfer geschätzt worden. Doch der Ruf der Vergleichsportale hat in letzter Zeit – auch in der Schweiz – gelitten. 

Das liegt nicht nur an den erwähnten Pseudo-Vergleichen. Auch eigentliche Vergleichsdienste selbst arbeiten gleichzeitig immer häufiger als Broker und gehen möglichen Interessenkonflikten nicht mehr aus dem Weg.

Resultat: Kunden erhalten häufig suboptimale und zu teure Kredite, Hypotheken, Versicherungen und Handy-Abos.

Maklerprovisionen sind zwar nicht per se schlecht. Allerdings können sie in der Praxis viele Vermittler zu Produktempfehlungen verleiten, die nicht im Sinne der Kunden sind. Sondern möglichst hohe Provisionen generieren.

Entscheidend: Unabhängiges Vergleichsranking

Eine der wenigen letzten neutralen Vergleichsdienste ist moneyland.ch. Im Gegensatz zu mittlerweile vielen anderen Vergleichsdiensten arbeitet moneyland.ch selbst nicht als Broker, erhält also keine Maklerprovisionen. 

Das Geschäftsmodell: moneyland.ch wird für Online-Werbung, Klicks und User-Anfragen (Leads) entschädigt. 

Der springende Punkt: Ob ein Anbieter für Klicks oder Leads zahlt, hat keinen Einfluss auf das Vergleichsranking. 

moneyland.ch mit besseren Vergleichen als Comparis

Die Konsumentenzeitschrift K-Geld bewertete die führenden Schweizer Vergleichsdienste (Ausgabe 2/2020). K-Geld lobte bei moneyland.ch die „grösste Auswahl an Vergleichen im Banken- und Versicherungsbereich und die Filtermöglichkeiten für Resultate“.

Im Vergleich schnitt moneyland.ch am besten ab (4 von 5 Punkten), gefolgt von Comparis (3.5 Punkte) und Bonus.ch (3 Punkte). 

Financescout24 landete auf dem letzten Platz (2.5 Punkte). 

Genaueste Vergleiche

Punkto Qualität ist moneyland.ch schon seit einigen Jahren die führende Schweizer Vergleichsseite für viele Produkte in den Bereichen Banken, Telekom und Versicherungen. 

Nur ein Beispiel: Der Kreditkarten-Vergleich ist mit Abstand der detaillierteste und genaueste und berücksichtigt neben vielen Leistungen als einziger auch Aufpreise in den Wechselkursen.

Mittlerweile hat moneyland.ch mit mehr als 100 Vergleichen und Rechnern in den Bereichen Banken, Telekom und Versicherungen auch quantitativ die Nase vorn.

Mehr als 70 Rechner

Mittlerweile hat moneyland.ch mehr als 70 praktische Rechner programmiert. Darunter sind Rechner in den Bereichen Zinsen und Sparen, Kredite, Hypotheken, Anlegen, Trading, Vorsorge und Versicherungen. Eine Übersicht über alle Rechner finden Sie hier.

Mehr als 30 Vergleiche

Mehr als 30 Vergleiche pflegt moneyland.ch regelmässig. Darunter Vergleiche für Kreditkarten, Privatkredite, Hypotheken, Bankkonten, Vorsorgefonds, Trading, Vermögensverwaltung, Handy- und Internet-Abos, Krankenkassen, Rechtsschutz- und Reiseversicherungen. Eine Übersicht über alle Vergleiche finden Sie hier.

Werfen Sie Ihr Geld nicht aus dem Fenster!

moneyland.ch verfasst regelmässig Produktanalysen in den Bereichen Telekom, Banken und Versicherungen. Im Magazin werden ausserdem jede Woche neue Geldratgeber mit hilfreichen Tipps verfasst. Verlieren Sie nicht mehr unnötig Geld!

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Weitere Infos:
Vergleichsseite für Banken, Versicherungen und Telekom

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Kommentare

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  1. Comparis ist schon lange kein neutrales Vergleichsportal mehr. Die haben Tochterfirmen wie Credaris (z.B. für Konsumkredite) usw. aufgebaut und vermitteln Kunden für Provisionen in Millionen höhe.

  2. Scheint ganz viele sind innzwischen mit den
    einfachsten Alltagsaufgaben überfordert.
    So Portale taugen bestenfalls für einen ersten Überblick wer, was, wie, wo!
    Als zweites direkt bei den jeweiligen Anbietern
    aufs Portal.
    Als nächstes verbindliche Angebote einholen.
    Sowie sich vorgängig zu einem Thema etwas schlau machen.
    Zum Beispiel kompetente Bekannte und Freunde oder Fachliteratur.
    Mit letzterem kann man etwas zu forschen „Beratern“ etwas Paroli bieten.
    Ausser kleineren Anschaffungen grundsätzlich nix
    über das Tel.
    (Keine Belege, Beweise)
    Bei Tel. Werbung am besten sofort und konsequent Abklemmen.

  3. Das sind vielfach Seiten zur Lead-Generierung! Testen Sie es aus…am besten geben sie eine 5-köpfige Familie für eine Krankenkasse an, das sind die teuersten Leads. Diese Leads werden gezielt im Hintergrund an diversen Brokern angeboten/verkauft zwischen 50-200 Franken. Reines Business..für Drückerkolonnen.

  4. Ich sehe das problem nicht. Früher, in der Zeit ohne Vergleichsportale musste man doch auch unterschiedliche Quellen bemühen, wenn man eine umfassende meinung vor einem wichtigen Kauf haben wollte.
    Wenn ich mich an die 80iger einnere, schreib die eine Autozeitung, der VW Polo wäre das Mass aller Dinge, für die Zweite war es der Peugeot 205 und die Dritte lobte den Ford Fiesta in die Höhe.
    Der Vorteil eines Printmediums ist, das das gedruckte Wort ewig hält, während so eine Internetseite, die Unsinn verbreitet, von jetzt auf gleich verschwinden kann, nachdem es genüngend Blödsinn verbreitet hat.
    Was bedeutet – das Internet hilft nicht so sehr, sich wirklich eine Meinung zu bilden.

  5. Hier stellt sich natürlich gleich die Frage, ob und wenn ja wie Moneyland diese unkritische Lobeshymne entgolten hat.

    • Guten Tag
      Ja, haben wir. Ist von Insideparadeplatz ja als Advertorial gekennzeichnet.
      Freundliche Grüsse vom Moneyland-Team

  6. Es braucht für das „saubere“ i.e. gesellschsftsfähige Funktionieren libralsierter Märkte immer einen Antagonist der diese im Zaum hält. Dies ist der Staat mit seinem Regel und Sanktonssystem, also der Beschreibung was wie erlaubt, was verboten und wie bestraft wird. Demnach müssten auch Vergleichsportale auf öffentlich rechtlicher Basis also quasi Service Public betrieben werden.

  7. Fake Blogseiten: aufgepasst vor Fake Blogseiten, die von angeblichen Journalisten geführt werden unter dem Deckmantel von investigativem Journalismus.
    Erkennbar an Betreibern mit lückenhaften CVs, die Verschwörungstheoretiker und ausgedienten PR Beratern eine Plattform bieten.

  8. Gibt es auch eine View zu den Hypothekenplattformen? Wäre spannend… MoneyPark scheint nach dem Artikel von 2019 ja nicht gerade top zu sein. Wen gibt’s noch? PostFinance mit Valuu.ch, GKB mit Hypomat.ch, UBS mit key4.ch,… anyone missing?

    • Guten Tag
      Hypomat ist eine Online-Hypothek (also ein Anbieter, keine Vergleichsplattform). Valuu und Key4 sind selbst Anbieter (Postfinance und UBS), die auch Dritthypotheken via Plattform vermitteln.
      Dann gibt es mittlerweile immer mehr Vermittler (aber streng genommen auch keine Vergleichsplattformen) wie Moneypark und Hypoplus. In diesem Bereich gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Startups.
      moneyland.ch liefert im Bereich Hypotheken einen Überblick über Richtzinsen, die täglich aktualisiert werden. moneyland.ch ist allerdings kein eigentlicher Hypotheken-Vermittler, berät auch keine Kunden und erhält auch keine Abschlussprovisionen.

  9. Bei den „angeblich transparenten“ und „verkürzten“ Vergleichen habt ihr leider zuvorderst eure Eigenen vergessen, worin ihr regelmässig erhebliche und euch wohlbekannte Kosten explizit ausklammert.

    Bestes Beispiel sind die erheblichen Wechselkursgebühren in Form von Aufschlägen (Spreads), die zwar im Einzelfall kaum bestimmbar sind aber zumindest von wenigen Anbietern wie UBS (gut versteckt) ausgewiesen werden, und die systematisch und sinnvoll durch euch geschätzt und offengelegt werden können. Diese Spreads können ein Vielfaches der Bearbeitungsgebühren für Währungstransaktionen ausmachen, wobei ihr leider nur Letztere berücksichtigt.

    Konkretes Beispiel gefällig: Eure Ersteinschätzung zu CSX, das in eurer unter folgendem Link erhältlichen Vergleichstabelle teils mit Kosten von null ausgewiesen wird. Wie die Fussnote offenlegt, sind da scheinbar die erheblichen Spreads über Wechselkurseffekte ausgeschlossen. Nur erkennt das eure Durchschnittsleserschaft das ja nicht.

    Zur „Unabhängigkeit“ hingegen dürfte jedem Klar sein, dass mit eurem Interessenkonflikt durch das Weiterleiten von Leads wenige Anreize eurerseits bestehen, erhebliche und euch bekannte verdeckte Kostenarten offenzulegen. Wenn ihr für Transparenz einsteht dürft ihr aber gerne offenlegen, wie viele Franken oder Prozent Kommission ihr denn pro empfohlenem Produkt erhält. So kann jeder selbst einschätzen, wie unabhängig eure jeweilige Einschätzung ist.

    https://www.moneyland.ch/de/medienmitteilung-credit-suisse-csx-analyse

    • Guten Tag
      Danke für das Feedback.
      Zur Klärung: Für die erwähnte CSX-Analyse hat moneyland.ch kein Geld erhalten.
      Zu den Wechselkursen: Tatsächlich ist moneyland.ch wohl die einzige Plattform, die regelmässig auch die Wechselkurse der Schweizer Banken untersucht.
      Und zwar vor allem im folgenden Rahmen:
      1. Interaktiver Kreditkartenvergleich. Dort sind die Wechselkurse anhand CHFEUR-Kurs drin anhand von Stichtagen, die regelmässig erneuert werden. Unseres Wissens ist das der einzige Kreditkarten-Vergleich, der das so macht.
      2. Führen wir regelmässig Vergleiche von Privatkonten/Debitkarten von Schweizer Banken (und Neobanken inkl. Revolut, Transferwise) durch. Auch da haben wir schon mehrmals die Kurse abgefragt bzw. selbst erhoben (z.B. auch für den Kassensturz letztes Jahr). Es wird auch in Zukunft solche Vergleiche geben (bislang CSX noch nicht mit Wechselkurs untersucht, das ist korrekt).
      Zum zweiten Punkt: Wir haben schon versucht, die Kurse im Rahmen des interaktiven Debitkarten/Privatkonten-Vergleichs von allen Banken zu erhalten, das war leider nie möglich (da die Kurse von bestimmen Banken nie zur Verfügung gestellt wurden). Allgemein ist die Erhebung dieser Wechselkurse für uns extrem aufwändig, weshalb wir solche Erhebungen jeweils nur gelegentlich durchführen können. Das hat aber nichts damit zu tun, ob die Banken in den Vergleichen mit dem Lead-Modell mitmachen oder nicht. Das Ranking kommt unabhängig davon zustande und lässt sich übrigens über die Kostenaufschlüsselungen und Berechnungsgrundlagen transparent nachvollziehen.
      Freundliche Grüsse

    • Danke gleichfalls für die Rückmeldung.

      Um die Replik kurz zu halten: UBS verlangt derzeit 1.75% Bearbeitungsgebühr auf Auslandtransaktionen bei Standardkarten.

      Der aktuelle Devisenkurs-Aufschlag liegt bei bis zu 1.70% für Hauptwährungen, 2.40% für Nebenwährungen und 3.6% für andere Währungen. Mit anderen Worten: ignorieren wir die übrigen Gebühren dieser Bank dann sprechen wir mindestens von einer Verdoppelung der Kosten für Auslandtransaktionen. Wo sieht man dies transparent und für Laien einfach verständlich offengelegt in euren Hauptprodukten wie dem Kreditkartenvergleich? Transparenz geht anders.

      https://www.ubs.com/ch/de/private/accounts-and-cards/creditcards/additional-fees.html