Praktisch im Stundentakt wird bekannt, dass in weiteren Ländern ein Recall von potentiell mit dem Toxin Bacillus Cereus verseuchter Babynahrung ausgelöst worden ist.
Am Montag anfänglich auf 23 europäische Staaten (inklusive die Schweiz), die Türkei und Argentinien beschränkt, waren am Dienstagabend bereits 31 Länder betroffen.
Im Verlaufe des Mittwochs kamen wichtige Absatzmärkte mit hohen absoluten Bevölkerungszahlen wie China (inklusive Hong Kong), Brasilien und Australien dazu.
Auf der „Ask Nestlé“-Webseite figurieren mittlerweile 38 Länder. Die Zahl ist aber mutmasslich wesentlich grösser.
Denn in der Finanzpresse werden auch Recalls in Südafrika, von wo Exporte nach Namibia und Eswatini (ehemals Swasiland) getätigt wurden, und Saudia Arabien erwähnt.
Besorgniserregend ist zudem die Information der südafrikanischen National Consumer Commission, dass die betroffenen Lebensmittel bereits im Juni 2025 produziert worden seien.
Neben Kanada, Japan, Indien und Indonesien fehlen derzeit Informationen über einen grossen und für Nestlé juristisch potentiell explosiven Markt: die USA.
Die Handhabe der gegenwärtigen Produkt-Krise bei Nestlé wirft viele Fragen auf. Schnell wird die Erinnerung an die zögerliche und bruchstückartige Information beim Fall Laurent Freixe und seiner internen Geliebten wach.
Am Schluss wurde nicht nur der Franzose nach rund 40 Dienstjahren gefeuert. Sondern auch der langjährige Weggefährte und Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke musste wenig später auf Druck von angelsächsischen Investoren zurücktreten.
Die Geheimniskrämerei und zurückhaltende Informationspolitik des Belgo-Schweizers wurden in Zeiten von erhöhter Corporate Governance schlicht nicht geduldet.
Neben diesem Medium hat auch die Nichtregierungsorganisation Foodwatch bereits die Frage aufgeworfen, wie es sein kann, dass bereits am 12. Dezember 2025 auf dem europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) eine erste Meldung eingegangen war, aber erst am 5. Januar die Öffentlichkeit informiert worden ist.
Der Vorwurf von verspäteten Rückrufen steht im Raum. Was das betreffend Schadensersatz-Forderungen heissen könnte, ist derzeit nicht abschätzbar.
Trotz zweifacher Anfrage gabs von Nestlé das:
Der Nahrungsmittel-Multi muss sich die Frage gefallen lassen, welche internen Informations- und Umsetzungsverfahren für einen schnellen Produkte-Rückruf bestehen. Und zwar in jedem einzelnen Land.
Weltweit vertrauen Abertausende von Konsumenten der Sicherheit der Produkte, die ihnen in den Regalen in ihrem Laden angeboten werden.
Auch wenn gemäss Mitteilung von Nestlé die betroffenen Babynahrungsmittel-Produkte „wesentlich weniger als 0.5% des Gruppenumsatzes“ ausmachen (also maximal 400 Millionen) und somit mutmasslich im mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbereich zum Gewinn beitragen, ist der potentielle Reputationsschaden immens.
Von Montag bis Mittwoch sank der Kurs überdurchschnittlich stark. Am Donnerstag kams am Nachmittag bei US-Börseneröffnung zu einer ersten Erholung.

Ungemach kommt gleichzeitig von der Analysten-Front. Jefferies aus London hat das Kursziel von 81 auf 76 Franken gesenkt.
Bei Investoren bereiten weiterhin der hohe Verschuldungsgrad, die Entwicklung des operativen Cash-flows und die Einmalkosten des derzeitigen Konzernumbaus durch das neue Führungsteam Sorge.
Der grösste Recall in der Firmengeschichte mit derzeit noch ungewissen finanziellen und juristischen Dimensionen wirft erneut die Frage auf, ob die Dividendenpolitik mit einer stetig erhöhten Ausschüttung für die Krisenjahre 2025 und nun auch 2026 gehalten werden kann.


Finanzanalyst aus Meilen hat das Kursziel auf 49,O5 gesetzt.
… und ein ‚Finanzanalyst‘ aus Zürich-Schwamendingen hat das Ziel auf 103.26 gesetzt.
seit Anfang 2026 fast nur negative Meldungen zu lesen. Ausser den unzähligen lustigen Kommentaren auf ip. Deshalb: jetzt bei Nestlé einsteigen. Wäre echt nett. Btw. die Dividende kommt mindestens in gleicher Höhe daher wie 2025. Frau/man rechne…
Wenn Nestlé die Dividende im nachfolgenden Jahr nicht erwirtschaften kann steht der Aktienkurs dann einfach tiefer. Ihre seltsame Rechnung geht dann unter Umständen nicht auf.
Zuerst sah es ja noch nach guter Kommunikation aus, als der erste Rückruf gestartet wurde. Jetzt, wo das ganze Ausmass häppenweise zum Vorschein kommt, wird die Kommunikation zum Bumerang.
Anscheinend ist richtig schwache Kommunikation, welche an Masochismus grenzt, mittlerweile in der Schweiz Mode geworden. Crans-Montana lässt grüssen.
Für Nestlé sieht es gerade jetzt nicht gut aus. Zu viel wurde bereits falsch gemacht. Und jetzt das noch.
Den überteuerten und meist sehr ungesunden hochverarbeiteten Lebensmitteln von Nestlé werde ich jedenfalls nicht nachweinen.
Die Firma Nestlé bietet hohe Qualität mit ihren Markenprodukten. Deren Mayonnaise von Thomy zum Beispiel wird mit Freilandeiern produziert. Wer von der Konkurrenz bietet denn so etwas heutzutage?
Bei verschiedenen Artikeln wird der Anteil an Zucker und Fett abgebaut. Ganz ohne Zucker geht es aber auch nicht wie bei einer Schokolade. Sonst wäre deren Chocmel von Cailler nicht mehr meine bevorzugte Schokolade. Nebst Früchten kann man gut auch solche Produkte geniessen.
Nestle dieses Monster muss vernichtet werden und das so schnell wie möglich, schaut doch mal was sie weltweit mit den Wasserrechten anstellt….überall auf der Welt nur elend!
Mayonnaise & Senf kaufe ich von Hugo Reitzel. Die haben auch viele andere tolle Produkte, bspw. Essiggurken. Alles kommt aus der Schweiz und wird auch hier produziert. Kaffee kaufe ich bei Coop (Prix-Garantie Pulver-Kaffe ist richtig gut und kostet nur eine Bruchteil des Nespresso-Kaffeepulver). Kaspelkaffee mag ich nicht und er ist auch nicht umweltfreundlich.
Schokolade kaufe ich bei Chocolats Halba (wenn es günstig sein soll) oder bei Läderach (wenn ich Top-Qualität will).
Wenn ich was von Nestlé geschenkt bekomme, schenke ich es karitativen Organisationen oder entsorge es fachgerecht.
@NESTLÉ
Never
Eat
Such
Terrible
Lousy
Éver
Nestlé isst Junkfood
Nestlé ist eine Weltmarke(war)
Nestlé ist vorbei
wie Mceds Vweh
Ich bin meer in Asien-Bauland
am Meer als in .estlé
Asien boomt endlos
Wenn USA Nestlé verklagt
dann klagt die ganze Welt
Egal um wieviel Umsatz es geht
es geht um das Echo
„Nestlé tötet keine Babys“
war nicht Jeffrey Epstein bei Jefferies?
Die Dividendenerhöhung von 5 Rappen kann sich Nestlé auf alle Fälle leisten. Der neue initiative CEO, Herr Navratil, wird Gas geben und in diesem Jahr die eine oder andere sinnvolle Abspaltung erreichen, was Geld in die Kasse bringen wird inkl. mit damit verbundener Kurssteigerung.
Und praktisch alle Pensionskassen sind bei Nestle investiert.
Was nun?
sicher nicht die Firma weiter gegen Süden bashen
vielleicht wird Nestlé demnächst übernommen
die Pensionskassen und deren Versicherte tun mir nicht leid. Diese Grossaktionäre haben jahrelang einen mittelmässigen Verwaltungsrat, Vergütungsprogramme und auch die Aktienrückkäufe abgenickt. Naiver geht nimmer!
Die bekannten, grossen Erstversicherer noch die Swiss Re haben seit dem 1. January Schwächen gezeigt…
*weder die bekannten…
Mir fällt schon seit mehreren Jahren auf, dass Nestle immer wieder mal in die Schlagzeilen gerät, etwa wegen Mineralwasser oder Babyfood oder anderem.
Ich habe mich schon länger gefragt, was oder wer da dahinter steckt. Es kann ja nicht sein, dass seit mehreren Jahren einfach nicht eingeschritten wird von der Geschäftsleitung. Aber dem Aktienkurs der letzten 5 Jahre an kann man ziemlich viel ablesen.
Nestle hat jetzt seit Jahren Aktien aufgekauft und Dividenden bezahlt, aus Geld dass als Schulden aufgenommen wurde. Da stimmt doch etwas nicht, das ist nicht nachhaltig.
Mr. Navratil muss die bisherigen Top-Shots „anzählen“ und „kicken“.
Anzählen und die Stelle ausschreiben damit sich schlaue Leute melden.
Kicken damit ein Ruck durch die „Komfortzonen“ geht und sich was bewegt.
Marketing und Kommunikation ist schnell austauschbar, da steht viel rum.
Prozesse und Produktion braucht endlich TQM-Supercracks ohne lange Nase.
Sonst ist er in 1 Jahr selbst Geschichte.
Leider wahr. Es sind grösstenteils noch immer diesselben Clowns am werken. Die ganze GL (ausser Navratil) sind von der Belegschaft auch nicht wirklich respektiert.
Da hilft nur die “Chainsaw Dunlap” Methode: “Pink slip” für 50% vom Management (Middlemanagement aufwärts). Speziell durchgreifen muss man bei der VP Stufe: Hohe Saläre und Privilegien und null Wirkung. Die Dunlap Methode ist allerdings in der Schweiz besonders unbeliebt. Dementsprechend sind manche Schweizerische Grossfirmen die gerne den Kopf in den Sand stecken nicht besonders erfolgreich.
Die Tatsache, dass morgen lediglich 3 BR (Pflichtmässig) an der „Trauerfeier“ Off. anwesend sind (Präsdient/Justiz/Aussen) ev sogar was sprechen (aber nicht alle 7 hinstehen) + keine einzige CH Partei Spitze und immer noch keine Hanschellen – Macht mit VIEL MEHR SORGEN als der Nestle Firmen fail. Wir haben hier ein CH Polit System Crash vor uns. Mind. 50:50 jetzt.
Überall sind nur noch die Kostendrücker an der Macht. Kosten runter und Manager Boni nach oben, nach mir die Sintflut. Innovation war mal, kostet halt Geld, das dann für die Managerli fehlt. Was wird eigentlich an der HSG vermittelt?
Eine stabile Schweizer Firma nach der anderen wird von Ausländern an die Wand gefahren. Wieviele sind noch übrig?
Zuwenig Selbstvertrauen und Leadership bei den einheimischen Mänätscher.
Und der VR wählt so halt denjenigen mit der geschliffenen Schnörre …
2026 ist das Jahr der Schweiz.
Gewinnt überall, was kommt nach dem vergiften und verbrennen von Kindern?
Nestle ist zwar hoch verschuldet, hat jedoch nebst globale Produkten – nicht nur Nespresso, Maggi etc. – Produkte, die nationalem Ess-, Geschmack- und Konsumverhalten entsprechen. Navratil wird mit wenig profitablen Produkten in den nächsten 3 Monaten aufräumen und Profitabilität und Rentabilität zügig angehen. Lassen wir uns positiv überraschen: ein Unternehmen, eine Aktie mit überdurchschnittlichem Potential!
Der Konsument kann das aber beschleunigen, indem er auf gesündere und billigere Produkte ausweicht.
Nestlé braucht jetzt einen „we are the Champions“-Spirit. Und nicht weiter wir sind „seit Jahren interessant für die Pensionskassen“-Getue.
Mal schauen wie viele Millionen der geplante Markteintritt mit CAILLER in Deutschland verschlingt, bis der German Consumer den French-Name C a i l l e r fehlerfrei sagen kann. Und dann auch kiloweise diese Schoggi aus CH-Broc kauft.
Auf SRF läuft gerade die Werbung lustig Arosa Festival Ende Jan – Frühbuchen……Werbung
AM TAG VOR DER NATIONALEN TRAUER FEIER FÜR 140 von der CH VERSCHULDETE BRANDOPFER – AUS ALLER WELT !!!!! Wann wacht ihr in Leutschbach endlich mal auf !
In – out Sichtweise ist OVER. Our – in läuft seit 1.1.26 !!!
ich fand es immer etwas spassig, dass dieser Lebensmittelmulti u.a. mit Tierfutter UND Babynahrung geschäftet. Vielleicht wird ja künftig in den Läden der Babyjunkfood zwischen Hunde- und Katzenfutter plaziert😂
Nestlé: Ein Firma/Marke, welche ich noch weniger vermissen werde, als die UBS oder die Serafe.
SRF macht gerade Werbung für’s Humor Festival 2026 – am Tagvor der CH Staatstrauer…..
ja. SRF gibt in dieser Tragödie von Crans-Montana eine beschämende, traurige Figur ab. Und Arosa als Mitauftraggeber sucht daraus noch eine Vorteil zu ziehen.
und die Destination Arosa als Profiteur des Humorfestivals hat die Werbung in diesen schweren Tagen auch nicht mal einfach ruhen lassen wollen.
Faszinierend, dass Ihnen Freixe in den Sinn kommt und nicht der Grosse Skandal um Buittoni (mit Todesopern) oder das Mineralwasserfilterproblem. Ich will‘s mal nur erwähnen…
Was kann die GL eigentlich ausser Bunga Bunga?