Die iranische Diaspora in der Schweiz und weltweit ist am Verzweifeln. Die Telefon- und Internetverbindungen zu Familie und Freunden ist seit Tagen gekappt.
Auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unter Führung des freisinnigen Bundesrats Ignazio Cassis kämpft mit Problemen.
Auf Anfrage dieses Medium und gemäss heutiger Medienmitteilung bestätigt das Aussendepartement, dass die Botschaft unter Leitung von Botschafter Olivier Bangerter zwar offen sei.
„Es können aber keine konsularischen Dienstleistungen und Bearbeitung von Visa-Gesuchen erbracht werden, da kommunikative Erreichbarkeit via Telefon und E-Mail eingeschränkt ist.“
Kein oder nur limitiertes Durchkommen – selbst für die Schweizer Regierung und Diplomatie.
Weitere 7 Schweizer Mitarbeitende und 20 Lokalangestellte würden sich in der Botschaft aufhalten. Krisendispositive und Notfallplanungen für eine allfällige Evakuation bestünden.
Letzten Sommer hatte das EDA die Botschaft für einige Wochen aufgrund der damaligen angespannten Sicherheitslage geschlossen. Auch die damalige Botschafterin, Nadine Olivieri Lozana, reiste aus.
Heute ist die Situation um einiges dramatischer und gefährlicher.
Das EDA bestätigt, dass das seit 1980 bestehende Schutzmachtmandat für die Interessenvertretung zwischen den USA und dem Iran weiterhin aktiviert sei und der Kommunikationskanal genutzt werde.
Die Schweiz stünde weiterhin als Vermittlerin zur Verfügung, falls dies gewünscht werde.
Die gegenwärtig kostenlos angebotenen Verbindungen über die Starlink-Satelliten von Multimilliardär Elon Musk werden vom Mullah-Regime erfolgreich gestört.
Der Cyber- und Kommunikationskrieg ist in vollem Gang. Nur punktuell sickern Informationen durch. Sowie Bild- und Videomaterial, das verstörend wirkt.
Bei den Protesten in der Hauptstadt Teheran und in unzähligen Städten sollen innert Wochenfrist gemäss Menschenrechts-Organisationen über 3’000 Personen getötet worden sein.
Darüber hinaus sollen über 10’000 Personen verhaftet worden sein. Ihnen droht Gefängnis und in Schnellverfahren sogar die Todesstrafe.
Ein Massaker an der eigenen Bevölkerung: Erinnerungen an den Tiananmen-Platz und die Studentenproteste in der chinesischen Hauptstadt im Frühling 1989 werden wach.
Die Islamische Republik Iran, ausgerufen 1979 durch Revolutionsführer Ayatollah Khomeini nach dem Sturz von Mohammad Reza Shah Pahlavi, hat sich vollends international isoliert.
Nicht nur der Kommunikation wegen. Auch politisch, diplomatisch und wirtschaftlich. Letzte Nacht wurde der Luftraum für einige Stunden geschlossen.

Der Zusammenbruch des Mullah-Regimes ist eine Frage der Zeit. Entscheidend in den nächsten Tagen und Wochen wird das Verhalten der Revolutions-Garden, des Militärs und der Polizeikräfte sein.
Und dasjenige von Donald Trump, seiner Administration und den amerikanischen Streitkräften. Auch die Wirtschaft ist massiv angeschlagen.
Ein griffiges Embargo bei Öl und Gas und weitere Sanktionen könnten schnell den endgültigen politischen Todesstoss für die Regierung unter Präsident Masoud Pezeshkian und das geistliche Oberhaupt, Ajatollah Ali Chamenei, bedeuten.
Neben den anhaltenden Problemen bei der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Lebensmitteln, Strom und Benzin steht das Bankensystem vor dem Kollaps.
Die Regierung versuchte, den Bankrott der privaten Ayandeh Bank mit der Übernahme durch die staatliche Bank Melli zu kaschieren. Die Notenpresse musste angeworfen werden, um die Kunden nicht zu verlieren.

Die Bank war zum Selbstbedienungsladen der Eigentümer geworden, sie hatte gigantische Projekte wie die Iran Mall in der Hauptstadt inanziert.
Weitere Banken sind laut unabhängigen Quellen stark angeschlagen. Gleichzeitig explodiert die Inflation auf gegen 50 Prozent.
Die Lokalwährung Rial erlebt einen regelrechten Crash gegenüber dem Dollar, dem Rubel, der indischen Rupie und dem chinesischen Renminbi Yuan.
Der traditionelle Seismograph für die Wirtschaft im Iran ist der Grosse Basar von Teheran. Wenn dieser Markt aus dem Ruder läuft, ist die nächste Revolution vorprogrammiert.

Warten auf Trump……der Rest der Welt schaut sowieso nur zu.
Die Massaker müsssen ein Ende haben
@ Loomit: Seit wann bist du den wieder draussen?
Brennpunkt Iran: Bankenkollaps entfacht Massaker, Luftraum dicht, Botschaften abgeschnitten. Die Diaspora verzweifelt und das EDA unter Cassis wirkt, als würde es versuchen, Feuer mit Papiertaschentüchern zu löschen.
Alles, was fehlt, ist, dass Trump per Tweet die Revolutionsgarden diszipliniert, während die Banknoten aus dem Helikopter regnen Iran-Krise leicht gemacht.
Bist du das „Panama Papers“ alias Marcel Palfner?
Alles was mir übrigens fehlt, sind frische Pampers. Von den anderen Windeln bekomme ich Ausschläge.
Migros Windeln sind top!
Who next ? Türkiye ? Europe ? Finally there is smth changing in the world. good or bad doesnt matter as it was fcked up anyways!
Kosova 🇽🇰 …
Iran hat touristisch mehr als alle serbischen Länder zusammen zu bieten. Darum fürchten sich alle so vor dem Iran. Eine touristische Traumdestination.
Kein Wunder kommt das Wort Paradies aus dem Persischen
Kosova 🇽🇰 sein beser!
Der Bankenkollaps in Iran ist kein Auslöser, es ist eine Folge der Inflation. Die Inflation zu stoppen ist wiederum den Fundamentalisten nicht möglich, denn die Inflation ist die Folge der ideologischen Verblendung in der der Allah selbst und seine rechte Hand, der persische Papst besser wissen wie die Wirtschaft zu laufen hat als die Wirtschaft selbst.
Im Westen sind die von den Zentralbanken manuell gesteuerte Wirtschaften ebenso im freien Fall. Die ersten Regierungen stürzen bereits der Preis- und Steuererhöhungen wegen.
Die Zentralbanken, wie die Mullahs, wissen es halt besser.
Die Inflation im Iran ist systemisch und hausgemacht: Jahrzehntelanges Gelddrucken, ein politisch gesteuertes Bankensystem und Sanktionen haben den Rial zerfressen, während die Machthaber ideologisch blind bleiben. Jeder Preisanstieg ist vorprogrammiert die Bevölkerung zahlt die Zeche für die ökonomische Arroganz der Elite.
sollte Greta Thunfisch nicht längst dorthin unterwegs sein? Also in Israel war sie ja auch.
Der Esel zieht die Kutsche nicht mehr – er wurde offenbar von Greta überzeugt, dass Stillstand die beste Lösung ist.
Weil er nicht nur schneller, sondern auch klüger ist. Der Esel weiß, dass man die Welt nicht verändert, indem man vor einer Kamera weint und dann in den nächsten Privatjet steigt. Er weiß, dass wahre Veränderung von konsequentem Handeln kommt auch wenn das bei dir noch niemand richtig verstanden hat. 🐴💪
Heute 15.00 Uhr, 15.1.2026 9 Kommentare publiziert.
2 über Ereignisse im Finanzbereich.
7 Über andere Themen.
Hinweis:
Was drauf steht, muss auch drin sein – Stiftung Warentest
Yoghurt Erdbeer:
„In einem typischen Erdbeerjoghurt steckt überraschend wenig Frucht.
Untersuchungen von Verbraucherzentralen zeigen: Ein 150‑g-Becher Erdbeerjoghurt enthält im Schnitt etwa 15 g Erdbeeren, das entspricht ungefähr einer mittelgroßen Erdbeere.“
IP:
Überraschend wenig Finanzinformationen.
Wir wissen von keinen Massakern. Das Internet ist abgeschaltet.
Also ganz ruhig. Vieles ist Propaganda aus Israel, damit Trump seine Flugzeuge schickt.
Es gilt ruhig bleiben und abwarten.
„Interessant: Erst ist das Internet aus, dann weiß man nichts und trotzdem ist man sich sicher, wer lügt. Diese Logik hätte selbst Orwells Wahrheitsministerium beeindruckt. Ruhig bleiben soll offenbar nur, wer nichts sehen, nichts hören und nichts fragen darf.
Wir wissen von keinen Massakern natürlich nicht, wenn man gleichzeitig zugibt, dass das Internet abgeschaltet ist. Blindheit als Erkenntnismethode zu verkaufen, ist schon mutig. Und alles, was nicht ins Weltbild passt, pauschal als israelische Propaganda abzutun, ist keine Analyse, sondern Bequemlichkeit.
Geht’s ich. Das wird möglicherweise richtig eskalieren, holt unseren Botschafter und das Team zurück.
Diese Ja-Sager und Bücklinge solle dieses hausgemachte Desaster gefälligst Vorort ausbaden.
Ich brauche dringend frische Original Pampers! Die NonName-Windeln von der Migros taugen nichts.
Kann dir ein paar gebrauchte Laien… Küsschen..
Die Schweiz kann alles.
Ausser Brandschutz.
Propaganda erkennen.
Oder sich um seine Staatsbürger kümmern.
Starlink? Noch nie gesehen.
Protected Circuit ins Ausland?
Verschlüsselte Kommunikation?
Wozu, man benutzt lieber Home internet für die Botschaft.
Es gilt Festzuhalten: Das versagen der Schweiz geht weiter.
Wird es jemals aufhören?
Zum Thema Propaganda erkennen: Die Schweiz unterstützt laut Bundesrat Cassis seit 10. Oktober 2026 (dem Nationalfeiertag der Republik-that-must-not-be-named) ganz offiziell die Global Governance Initiative. Und wer gehört auch noch ganz offiziell zur Group of Friends of Global Governance? – Nordkorea, Venezuela, Iran…
Sind die 6 Mrd. USD von Obama schon aufgebraucht?
🇮🇷🥉🏆💊🇽🇰
Hier geht nichts mehr. Ich brauch frische Pampers!