Und wieder: Die Internet-Seite des Kantons war nicht abrufbar. „Wartungsarbeiten“ oder „Under construction“ hiess es heute (Freitag) Vormittag, wenn man vs.ch eingab.
Die ganze Kantonsverwaltung war unerreichbar. Inzwischen funktioniert die Webpage wieder.
Auch die Staatsanwaltschaft war betroffen. Diese steht im Zentrum der Ermittlungen im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Silvesternacht.
Lokale Medien meldeten schon punktuelle Probleme in den vergangenen Tagen und Wochen.
Wenigstens funktionierte die Webseite der Walliser Polizei. Diese läuft technisch unabhängig vom Kanton. Das gleiche gilt für das Walliser Parlament, den Grossen Rat.
Er befindet sich gegenwärtig im Winterschlaf. Die nächste ordentliche Session ist erst auf Anfang März angesetzt.
Ob eine Sondersession einberufen und eine parlamentarische Untersuchung ausgelöst wird, ist derzeit unbekannt. Die Parteien und Fraktionen halten sich bedeckt.
Gemäss Medienmitteilung „bekräftigen die Sozialdemokrat:innen ihre Unterstützung für die Walliser Staatsanwaltschaft“.
Die SP-Fraktionspräsidentin lässt sich weiter wie folgt zitieren: „Doch die Zeit der Justiz ist nicht die Zeit der Medien.“
Die gehäufte digitale Unerreichbarkeit des Kantons fällt in eine Zeit einer präzedenzlosen Vertrauenskrise in Politik, Verwaltung und Justiz.
National und international steht das Wallis seit dem 1. Januar im Fokus und ist unter medialem Dauerbeschuss.
Offensichtlich weiten sich die Probleme zwischenzeitlich auf die Informatik aus. Auch in diesem Bereich scheint das Wallis nicht genügend vorbereitet zu sein.
Leidtragende sind alle, die derzeit aus persönlichen und beruflichen Gründen mit der Verwaltung interagieren wollen oder müssen. Der Pendenzenberg nimmt dadurch sprunghaft zu und könnte zu einem Verwaltungschaos führen.



Der Artikel hat keine Existenzberechtigung – kann weg.
War er zu schwierig?
Tschugger (off. SRF Beschreibung)
Für gewöhnlich kümmert sich die Walliser Kantonspolizei um beschauliche Nichtigkeiten. Bis ein unfassbarer Mordversuch die kriminalistische Energie der Polizsten Bax und Pirmin weckt. Dabei deckt das Duo lokale Seilschaften auf und legt sich mit dunklen Mächten an.
Und woraus schließt der Autor jetzt, dass es sich um eine Cyberattacke handelte und nicht einfach ein Mitarbeiter beim Hoster aus Versehen das falsche Kabel herausgezogen hat?
…weil die Seite in normalen Zeiten nie länger als ein paar Minuten offline war.
Bei Ganter hat’s wieder unkontrolliert geschrieben!
Unglaublich, einen „parlamentarischen Winterschlaf“ bis im März 2026, was ist das für ein Kantonsparlament??
Die Gemeinde Crans-Montana, die „Walliser-Brandschutz“ Gesetzgebung inkl. Verordnungen, stehen „im Vollbrand“ und alle Politiker schauen zu!!
Sie wollen vermutlich ihre Fehlleistungen unter die „Schneedecke“ kehren, nur es wird Frühling und alle sehen dann das „Desaster“.
Anders im Kanton Baselland, als deren „Kantonalbank“ BLKB wegen „radicant“ Fehlleistungen im „Vollbrand“ stand. Da wurde wenigstens zögerlich gehandelt, BKLB Bankratspräsident und BLKB CEO nahmen den „Hut“.