Daniel Schmucki war der letzte des Six-Trios zuoberst beim wichtigen Finanz-Unternehmen, das einen Milliarden-Schaden zu verantworten hat.
Heute ist auch Schmucki Geschichte. Er trete nach neun Jahren ab, teilte die Six soeben mit. Schmucki werde die Stellung noch so lange halten, bis ein Nachfolger bestimmt sei.
Vor 3 Wochen war Kapitän und Präsident Thomas Wellauer von der Brücke gestiegen, ein Jahr davor hatte Jos Dijsselhof als CEO aufgegeben.

Der Grund ist ebenso simpel wie gigantisch. Die drei Six-Musketiere hatten die zentrale Infrastruktur-Firma des Schweizer Finanzplatzes Richtung Wand gefahren.
Das Unternehmen verlor mehr als 1,5 Milliarden Franken – bis jetzt. Es könnten noch mehr werden.
Am meisten lastet der Deal mit der französischen Worldline auf der Six. Dieser hatten die Schweizer 2018 ihre Payment-Sparte für 3 Milliarden verkauft.
Es ward grosse Wurf von Schmucki. Statt dass er darauf beharrte, dass die Franzosen den Preis komplett mit Cash bezahlten, liess er sich der Finanzchef (CFO) auf einen Aktien-Deal ein.
Seither hielt die Six einen stolzen Anteil an der Worldline. Schmucki gab sich anfänglich als stolzer Sieger.
Die gelösten Milliarden, die teils nur auf dem Papier existierten, investierte der CFO zusammen mit CEO Dijsselhof und Chairman Wellauer 2 Jahre später in die spanische Börse.
Bolsas y Mercados Espanoles (BME) mit Sitz in Madrid. Eine Übernahme im Himmel, so die Six-Chefs.

Bald zeigte sich, dass der Kauf vor allem die Spanier reich machte. Die Schweizer hatten ihnen 3 Milliarden überwiesen – komplett in Cash.
Die zwei Transaktionen erwiesen sich als Desaster. Die BME war alles andere als eine Perle, eine erste Zusammenlegung der Six- und BME-Plattformen scheiterte.
Hunderte Millionen wurden verpulvert.

Noch viel dramatischer entwickelte sich die Worldline. Deren Aktie begann zu bröckeln – und ging dann in Sturzflug Richtung Keller über.
Strafermittlungen rund um Geldwäscherei warfen die Frage auf, ob das Payment-Unternehmen zu einem Wirecard Frankreichs werden könnte.
Das Münchner Zahlungsunternehmen krachte 2020 zusammen – es war ein Kartenhaus, erstellt mit krimineller Energie.
Der Wert der Worldline-Beteiligung der Six brach ein, Finanzchef Schmucki kam fast nicht mehr nach mit den Wertberichtigungen.
Das hat ihn jetzt den Job gekostet. Durchgegriffen hat André Helfenstein, Ex-Chef der CS Schweiz, der bei der vergrösserten UBS kein Plätzchen erhalten hatte.
Dafür darf der Aargauer jetzt bei der Six aufräumen. Weitere harte Schnitte könnten folgen, durch Verkäufe von Geschäften. Die Zeche zahlen die Leute – sie müssen um ihre Zukunft zittern.
Endlich trifft es mal die Richtigen, und nicht die kleinen Lichtlein aus IT oder Kundenservice. Diese mussten bislang den Kopf hinhalten, weil sämtliche Sparmassnahmen, die aus den fatalen Fehlentscheidungen des Managements resultieren, nur Auslagerungen nach Indien und Polen brachten.
Gut, dass der Andre Helfenstein jetzt in diesem Krisenladen Six schnell
aufräumt. Thomas Wellauer hat ihm die Firma in einem schlimmen Zustand
hinterlassen. Man müsste den Typen zur Verantwortung ziehen. Der
Schmucki war ja nur sein Schuhputzer.
Ganz genau. Herr Wellauer unter Mühlemann bei der CS…auch katastrophal.
Und jetzt müssten die Kündigungen von oben nach unten weitergehen. Für eine IT-lastige Firma wie die SIX ist der CIO Dave Brupbacher eine Stufe zu viel befördert worden – klassisches Peter-Prinzip.
Solche Leute sollten nicht nur entlassen werden. Sie sollten ein Berufsverbot für alle Arten von Finanz“dienstleistungen“ erhalten.
Loomit Pattaya (der Echte) soll übernehmen.
Der einzige Eklat hier ist, dass diese Person soo lange im Amt geblieben ist.
Jetzt aber auf zu neuen Zielen SIX!
Ihr habt das Potential zum zweiten Bloomberg!
typisch UBS als treibende Kraft hintervSix: erst wenn der Schaden angerichtet ist, werden die Verantwortlichen wie Fallschirmspringer hinauskomplimentiert.
Kurze Frage: Kann ein Ex CS-ler tatsächlich irgendwo Risiken richtig einschätzen und aufräumen?
Dei Entlassung ist mehr als überfällig. Warum hat der Verwaltungsrat nicht früher gehandelt?
Sind nicht fast alle signifikanten ‚Investitionen‘ von Schweizer Managern im Ausland bisher grandios gescheitert?
Es scheint einem zumindest so. Könnte man hier vielleicht ein Muster ausmachen und etwas daraus lernen?
Jetzt fehlt noch der rückgratlose und nach unten tretende Schnucki-Steigbügelhalter Johannes Bungert.
Was die Manager bei SIX abgezogen haben schlägt dem Fass den Boden aus.
1.5 Milliarden verloren durch eine viel zu teure Uebernahme der Spanischen Börse, und ein Aktienfehlgriff der sich gewaschen hat. Solche Führungspersonen hat die Schweiz. Es ist skandalös!!
Muss heute wieder zum Urologen!
Irgendwie komisch. Der VR hat diese wahnsinnigen Transaktionen alle gebilligt. Und Helfenstein Teil davon.
Was stimmt mit dir nicht ?
Die wollen mich von der offenen in die geschlossene verlegen!
Wer kann helfen ?
Sturzflug von Werten wie bei swissair.
Die Landung hart.
Wie soll Einer Milliarden-Verluste verantworten?
Habe heute wieder Therapie Doppelstunde bis später!
Wie hoch ist die Abgangsentschädigung meines Kumpels?
Lade heute all meine Ghostwriter in die Suppenküche von Pfarrer Sieber ein , danach freies und kostenloses Einkaufen in den Caritas Läden auf meine Kosten!