Zürich kennt Zufälle. Meist sind sie harmlos. Manchmal aber sind sie so exakt getimt, dass Wegschauen keine Option mehr ist.
Zwei Tage vor dem Grossbrand am Lindenhof, dem historischen Zentrum der Zwingli-Stadt, veröffentlicht die „Weltwoche“ ein Video über eine Freimaurerloge im Herzen der Altstadt.
Chef Roger Köppel befragt Alt-SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli, der für das Magazin schreibt.

Zwei bekannte, polarisierende Figuren des politischen und publizistischen Betriebs.
Kein Skandal, keine Enthüllung, kein Aufruf. Ein historisch-kulturelles Gespräch, aber eines, das einem breiten Publikum zeigt: Hier, genau hier, gibt es diese Loge.
Zwei Tage später brennt das Gebäude lichterloh.
Im Tages-Anzeiger sprechen Vertreter der Freimaurer von einem möglichen Einbruch, von Vandalismus und von Brandstiftung.
Noch ist nichts bewiesen. Die Ermittlungen laufen. Täter unbekannt, Motiv offen.
Doch die Frage steht im Raum: War ein spannender, gehaltvoller Video eines traditionsreichen Schweizer Mediums eine Initialzündung für eine Wahnsinnstat?
Öffentlichkeit markiert Orte. Sie hebt sie aus der Anonymität. Sie macht sie sichtbar und damit angreifbar, zumindest im Kopf jener, die mit Symbolen, Machtfantasien oder Misstrauen operieren.
Es wäre eine hoch gefährliche Entwicklung, wenn Kriminelle einen Brand legen, weil sie komplett verblendet sind. Absurde Überzeugungen entwickeln und dann zur Tat schreiten.
Menschenleben gefähren. Ein Freimaurer-„Bruder“ lebte im abgefackelten Logenhaus am Lindenhof. Ihm ist glücklicherweise nichts passiert.
Es hätte auch anders herauskommen können. Falls es ein Anschlag war, dann hätten die Brandstifter Tote in Kauf genommen.
Der Brand wird aufgeklärt werden. Bleibt am Ende nur ein tragischer Zufall? Oder viel mehr?
Ein Artikel aus dem Hause „Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn Sie „ps“ sagen hören……..“
„Getimt“?
Wer hat das Wort „getimt“ verbrochen?
Hergé
Getimt ist die gebräuchlich Schreibweise.
„Meilensteine der Schweizer Geschichte“ der Weltwoche sind eine interessante Institution, die seit längerer Zeit jeweils samstags mit einem Video stattfindet. Dabei wurden schon viele Orte der Schweiz und ihre Bedeutung für die Schweizer Geschichte. Immer ohne Zwischenfall.
Vielleicht war es eine spontane Selbstentzündung nach zu viel medialer Aufmerksamkeit?
Ich wüsste, in welchen politischen Umfeld man suchen müsste um eher zu einem Fahndungserfolg zu kommen… right??
Dem Schellenbaum schellets zu laut im, falls vorhandenen, Hirni.
Es ist das Ergebnis der zunehmenden Polarisierung zu der IP auch ordentlich beiträgt.
ah, die Linken vertragen keine Kritik mehr, das hatten wir doch schon mal in den 30ern.
@Scheinheilig
Nichts mit Links zu tun. Scheinheilig sieht die Welt sicher besser als Du.
Dem Vernehmen nach waren zum Zeitpunkt des Brandes mehrere Tsürcher Linkspolitiker in der Stadt. Gibt es da einen zufälligen Zusammenhang?
Sind Züricher Politiker nicht in Zürich daheim?
das ist ja wie beim SRF!
erst 24 Stunden nach dem Brandeintritt kommt IP mit Berichterstattung.
Echt plamabel für einen Staatsfunk!
Shitt habbens. Zufälle gibt es
Der Täter könnte ein Insider sein, der das Video lediglich zum Anlass nahm…
war der Betreiber der Loge ein Korse?
wurden die Notausgänge ordnungsgemäss blockiert?
war die Finanzierung von dunklen Kanälen organisiert?
wann wurde die Rega, der Kanton und der Gemeindepräsident involviert?
gibt es Zeugen vom Brandstiftungsvorgang?
sind PE-Substanzen am Brandort zu finden?
Fragen über Fragen, die die Welt noch lange in Atem halten …
Es waren radikale Linke.
Physische Gewalt und Zerstörung geht nur von Linken aus.
Aus Angst akzeptieren die Schweizer das.
Das typische Klientel der Weltwoche besteht aus:
– Verschwörungstheoretikern
– Wutbürgern
– Reichtsbürgern
– Abgehängte
– Far Rights
– Globalisierungsverlierer
…ein bunderter Haufen, die eines gemein haben: Eine gefährliche Mischung!
Wen wunderts?
Wie auf IP…
Geisterbahn, in der WeWo schreibt der linke Hotelier aus Brig, der Allesbesserwisser Peter Bodenmann. Ich vermute ja schon seit längerem, dass Bodenmann an der WeWo beteiligt sein muss. Anders lässt es sich mir nicht mehr erklären weshalb aufgrund der von RK gepredigten Vielfalt nicht abwechslungsweise andere Linke zu Wort kommen.
RK und WeWo und deren Leser sind übrigens einfach gesund konservativ denkend und alles andere als rechts. Bestellen Sie ein Probeabo, Sie haben nie ausgelernt.
Wenn es so wäre, hätten die Attentäter nicht die geringste Ahnung von Freimaurern. Die Freimaurer sind absolut apolitisch, also eine Gesinnungsnähe zu Köppel kann nicht vorhanden sein. An Zufall glaube ich jedoch auch nicht. Bleibt als Motiv also nur der Hass auf Köppel, der Unschuldige trifft.
Es ist fast ein Wunder, dass man hier nicht den Titel „Der Anschlag in der Altstadt“ oder ähnliche Titel gewählt hat. Zitiert man hier nun auch täglich aus der Untersuchungsakte und macht man hier nun auch vier Wochen lang täglich darauf aufmerksam? Das Gebäude ist seit langem bekannt. Offenbar hat es nun auch ein Schwurbler entdeckt.