Aleksandar Ivanovic habe beste Chancen, Nachfolger von Sergio Ermotti zu werden. Der aktuelle UBS-CEO habe den Narren am 15 Jahre jüngeren Aufsteiger gefressen.
Doch ausgerechnet jetzt kommen Irrungen und Wirrungen in Ivanovics Asset Management zum Vorschein.
Soeben verschwand seine Chief Operating Officer, eine Managerin namens Nasreen Kasenally, von der Bildfläche. Dies berichtete Financial News, ein Londoner Finanzmedium.
Kasenally hatte den wichtigen Job 2023 erhalten, noch unter der Vorgängerin von Ivanovic. So gesehen kann dieser sagen, Kasenally wäre nicht seine Wahl gewesen.

Allerdings liess der Oberchef sie machen. Unter ihrer Führung gab ein Managing Director namens Petar Ilic zu reden.
Der hatte offenbar den Job, die Kosten zu schleifen. Die Folge war ein Radikalabbau.
Das war vielleicht nötig. Ivanovic erbte ein Asset Management, dem die Kunden davonliefen: Die Vermögen sanken, Neugeld fehlte, die Erträge darbten.
Der Umbau scheint aber nicht geglückt zu sein. Zu viele gute Leute gingen verloren.

Jetzt ist auch noch Kasenally weg. Laut Medienberichten stünden „umfassende Veränderungen“ im UBS Asset Management vor der Tür.
Kasenally sorgte auch rund um die First-Brands-Pleite für Aufregung. Die Frage wurde laut, warum sie das Klumpenrisiko mit dem US-Autozulieferer in UBS-Fonds nicht verhindert hatte.
Ivanovic will unbedingt das operative UBS-Steuer von Sergio Ermotti, seinem Ziehvater, übernehmen. Er verkörpert als 50-jähriger die neue Generation.
Umso ungelegener kommt ihm die Unruhe in seiner eigenen Division.
Falsch: Im Banking gibt es keine „engsten Vertrauten“.
Dünn. Sehr dünn dieser Artikel. Offensichtlich steckt ein Konkurrent von Ivanovic LH täglich ein paar Gerüchte, um diesen zu diskreditieren. An den Fingern kann man sich ja abzählen, wer es ist.
Und dass die von der CS geerbte COO nicht gleich gefeuert wurde, aber nun weg ist, ist ja nun wirklich keine Überraschung.
Eine andere Frage ist, ob Asset Management genug ist für den Top Job.
Korrektur: nicht von CS geerbt. Aber wer ist nun genau für First Brands verantwortlich?
Wenn ein IC oder VIC die UBS leitet dann gute Nacht Schweiz
Entièrement d’accord. Liebe Grüsse von der Côte d’Ivoire.
Jetzt ist auch noch Kasenally weg? Und, auf freiwilliger Basis?Ivanovic will unbedingt das operative UBS-Steuer von Sergio Ermotti? Und Ermotti will unbedingt das VRP con Colm? Fazit: Wir sind hier nicht bei Wünsch-Dir-was, sondern bei so isses, also!
Wie mir ein kürzlich abgetretener MD der UBS Einheit berichtete, herrscht unter Ermotti und seinen Schergen, weit verbreitete Vetterliwirtschaft. Die Bank fährt an die Wand. Schweizer Teil rauslösen und den Rest nach USA schicken.
Und, Du Schläuling, ist das so einfach? Hast Du irgendeine Zeitung gelesen zum Thema? Diskussionen zugehört, oder etwas selber überlegt?
Bei allen Trennungen werden US-Behörden bei Problemen dort durchgreifen, wo noch Geld vorhanden ist. Es nützt also alles nichts.
Klassische Hässig-Masche: überrumpelt von den News weil selbst nicht über eigene Quelle darüber informiert, jetzt mal sinnfreien Artikel schreiben (in Busch schiessen) und schauen ob er mit Kommentaren an was brauchbares kommt (was rausgesprungen kommt) .
Unruhe gibt es überall. Ist es nun aber gut oder schlecht, dass Kasenally weg ist? Ich verstehe die Essenz des Artikels nicht.
Ich auch nicht? Das Wesentliche fehlt wieder mal….
Alle nur nicht Herr Khan!
Bingo
Die Spanierin soll es werden, auch vom Aeusseren her. With her ubs clients will fall in love.
ALLE schauen nur auf sich = für ihren Bonus. Es gibt keine Freundschaften.
Die sind alle keine Unternehmer, keine Geschäftsführer o.ä.
Das sind alles moderne Wanderheuschrecken, die einzig und allein „für sich“ optimieren und das Maximum herausholen wollen. Was die Zukunft bringt, interessiert niemanden – denn in wenigen Jahren sind die immer schon wieder weg resp. weitergezogen.
Es braucht wieder einen „Patron“!
Sehr geehrter Herr Hässig,
Ein freundlicher Hinweis von einem Leser: Wären Sie vielleicht bereit, auf die oftmals verletzenden Kommentare zu verzichten? Es ist wirklich bedauerlich, mit welcher Häufung und Härte auf Artikel mittlerweile reagiert wird.
Hinter jedem der genannten Namen steht ein Mensch mit seiner persönlichen Geschichte. Alle Beteiligten geben ihr Bestes im Beruf und haben Familien, die mitlesen. Ich möchte Sie bitten, sich vorzustellen, wie es Ihnen ginge, wenn Ihre eigenen Kinder in der Öffentlichkeit auf ähnliche Weise durch den Kakao gezogen würden.
Vielen Dank!
Peter Lustig, sind Sie es?
Great PR stunt, from global head of Sales asset management to ceo of largest wealth manager globally in two years. Many executives make smart choices of spin doctors.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter finde ich, dass dies keine Geschichte wert ist.
Ivanovic hatte offenbar den Job, die Kosten zu schleifen, weil er ein Asset Management erbte, dem die Kunden davonliefen, die Vermögen sanken, Neugeld fehlte, die Erträge darbten, wie Sie schreiben.
Dass die nötige Folge ein Radikalabbau (Ihre Definition) ist, ist wohl kein Wunder und positiv zu werten. Mindestens in der ökonomischen Teorie, geht ein Abbau auch mit einem Börsensprung einher. Das wissen glaube ich die meisten.
Der Abgang einer 27-jährigen wohl so nicht relevant.
Mit jeder Reorganisation können Zuständigkeiten und Verantwortungen frisch gewürfelt und aufgezogen werden. Et voilà. Niemand ist wegen vorher verursachten Situationen nicht mehr so richtig zuständig … Also, Schwamm drüber. Restarting again.