Wenn jemand auf der Strasse schlafen muss, dann ist er in Not. Wenn jemand in Uster schlafen muss, weil ihm die Wohnungen am Zürichberg zu teuer sind, leidet er nicht „Not“.
Sondern was er möchte und was er sich leisten kann, klaffen auseinander.
Denn kaum hat er sich dank Eintragung (kurz nach der Geburt) in alle Wartelisten und Beziehungen eine subventionierte Wohnung in der Stadt Zürich ergattert, ist ihm egal, wieviele Sanitäre, Elektriker, Heizungsmonteure und so weiter jeden Morgen mit dem Kombi voll Werkzeug und Ersatzteilen eine Stunde im Stau stehen.
Weil ihnen die Beziehungen für eine subventionierte Wohnung (mit Parkplatz) in der Stadt Zürich fehlen.
Was sind die Ursachen für die „Wohnungsnot“ in der Stadt Zürich?
Erstens: Rot-grüne Politik macht die Stadt Zürich zu einem attraktiven Wohnort. Immer mehr Menschen möchten in der Stadt wohnen, obwohl der Wohnraum in der Stadt Zürich nicht zunimmt.
Wachsende Nachfrage, die auf gleichbleibendes Angebot trifft, treibt die Preise hoch.
Zweitens: Die Eidgenossenschaft und der Kanton Zürich investieren jedes Jahr hunderte von Millionen im Zentrum der Stadt Zürich. Zusätzliche Arbeitsplätze erhöhen die Nachfrage nach Wohnraum in der Nähe; die Mietzinse steigen.
Die ETH hätte besser eine dritte Hochschule in Chur gebaut; das Universitätsspital ein zweites USZ in Winterthur.
Aber die Professoren, Führungskräfte und Chefärzte wollen alle im Zentrum der Stadt Zürich arbeiten.
Drittens: Der Immobilienmarkt spielt nicht. Die Grundstückgewinnsteuer und die Belastung von Gewinn aus Immobilienverkäufen mit AHV macht den Verkauf von Liegenschaften unattraktiv.
Wer eine Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück besitzt, das er nicht mehr benötigt, fährt besser, wenn er das Grundstück behält und hypothekarisch belastet.
Da beim Handel mit Aktien von Immobiliengesellschaften keine Steuer anfällt, sammeln sich die Liegenschaften im Besitz von Immobiliengesellschaften.
Für die sind Wohnungen lediglich eine Anlageklasse, auf der eine „vernünftige“ Rendite zu erzielen ist.
Was sind mögliche Lösungen für die „Wohnungsnot“ in Zürich?
Erstens: Den öffentlichen Verkehr gratis machen (zweiter Klasse).
Heute muss eine vierköpfige Familie, die in Wetzikon lebt und in Zürich arbeitet und/oder studiert, vier Monats-Abonnemente zum Mietzins in Wetzikon hinzurechen (2×210.- für die Erwachsenen plus 2×157.- für die Kinder).
Total 734.-. Wenn wir davon ausgehen, dass die Familie in der Stadt mit E-Bike unterwegs wäre, ist also eine Wohnung in Zürich, die 700 Franken mehr kostet, billiger als eine ähnliche Wohnung in Wetzikon.
Wäre der öffentliche Verkehr gratis, würde sich die Nachfrage auf eine grössere Fläche verteilen, der Nachfragedruck auf die Stadt Zürich würde abnehmen und die Mietzinse in der Stadt Zürich würden sinken.
Zweitens: Dezentralisierung. Warum muss die kantonale Verwaltung in der Stadt Zürich auf den teuersten Grundstücken der Schweiz stehen?
Warum muss die ETH im Zentrum der Stadt Zürich auf teuerstem Land Institute bauen für Studenten, die in die Stadt pendeln, um in der Mensa online zu studieren?
Warum müssen Bezirksspitäler geschlossen werden, um den Umsatz der Universitätsklinik zu steigern?
Wenn für die von der öffentlichen Hand belegten Grundstücke Marktpreise eingesetzt werden müssten, würden viele Funktionen aus dem Zentrum der Stadt Zürich ausgelagert.
Drittens: Die SBB belegt vom HB bis an die Stadtgrenze ungefähr 500’000 Quadratmeter potentielles Bauland, das heute technisch und wirtschaftlich machbar mit 10’000 Wohnungen überbaut werden könnte, ohne den Bahnverkehr zu behindern oder das Stadtbild zu zerstören.
Viertens: Abschaffung der Grundstückgewinnsteuer. Die Grundstückgewinnsteuer besteuert hauptsächlich die durch die Inflation verursachte Differenz zwischen dem heutigen Geldwert einer Liegenschaft und einem früheren Geldwert.
Für die Inflation sind Politik und Nationalbank verantwortlich, nicht Grundeigentümer oder gar „Spekulanten“.
Die Grundstückgewinnsteuer füllt die Staatskasse, sie erhöht um den gleichen Betrag die Kosten der Grundstücke, und sie verteuert damit die Mietzinse der auf dem Land erbauten Wohnungen.
Durch die Abschaffung der Grundstückgewinnsteuer würde der Markt wieder zu spielen beginnen. Grundstücke würden zur Überbauung freigegeben; wer nicht mehr in der Stadt lebt, würde seine Wohnung oder ihr Haus oder Grundstück verkaufen.
Die Transaktionspreise würden sinken, weil die Verkäufer weniger Steuern in den Verkauf einpreisen müssten, bevor sie aus einem Verkauf netto einen Gewinn erzielen.
Fünftens: Umwandlung von Wohnungen der Stadt Zürich und der Wohngenossenschaften in Eigentumswohnungen. Aus Mietern würden Eigentümer, die nicht mehr fürchten müssen, ihre Wohnung zu verlieren oder erhöhte Mietzinse nicht mehr bezahlen zu können.
Entmietungen würden aufhören, und Familien könnten inflationsgeschützt Kapital bilden.
Warum wird sich nichts ändern?
Die linken PolitikerInnen wollen, dass möglichst viele Menschen als Staatsangestellte in staatlichen Wohnungen leben, abhängig vom Staat, der Wohlverhalten belohnt und Aufmüpfigkeit bestraft.
Die „Wohnungsnot“ bringt ihnen Stimmen. Rot-Grün versucht in allen Stadtkreisen, zusätzliche linke WählerInnen mit subventionierten Wohnungen anzufüttern.
Bürgerliche Politiker misstrauen „Ideen“ und „Visionen“. Den öffentlichen Verkehr möchten sie nicht gratis machen, weil sie selbst im SUV von der Goldküste pendeln und wissen, dass der zünftige Zürcher und die waschechte Zürcherin lieber sich selbst schaden, als dem Nachbar zu nützen.
Zudem würde die erste Klasse der S6 nicht gratis. Die Bürgerlichen möchten die Grundstückgewinnsteuer abschaffen, ohne die Steuereinnahmen der bürgerlichen Finanzdirektoren anzutasten.
Sie möchten den Anteil des selbstbewohnten Wohneigentums am Wohnungsmarkt erhöhen, aber sobald eine SRF-Journalistin „Thatcher“ oder „Singapur“ sagt, ziehen sie den Schwanz ein.
Solange der Nachfrageüberhang anhält, ist in jedem Mietvertrag einer „sozialen“ Wohnung eine versteckte Subvention enthalten, in der Regel ungefähr 1’000 pro Monat.
Wer entscheidet, wer subventioniert wird und wer nicht?
Korruption und Schlaumeierei blühen. Der Rechtsanwalt einer Megakanzlei im Seefeld ist im Engadin angemeldet, damit seine Zweitwohnung in Pontresina als Erstwohnung gilt.
Seine Lebenspartnerin, alleinerziehende Mutter, die 50 Prozent arbeitet, erfüllt die Bedingungen für eine subventionierte Wohnung im Seefeld mit Parkplatz (für den Cayenne mit dreistelliger Bündner Nummer).
Wer von der Korruption profitiert, stimmt nicht für deren Bekämpfung.
Eidgenossenschaft, Kanton Zürich und SBB agieren in der Stadt Zürich wie Besatzungstruppen, deren Grundstücke exterritorial sind.
Jahr für Jahr versprechen ETH und Kanton Zürich, mit Büros belegte Wohnungen freizugeben, aber es findet sich immer ein neuer Engpass, um weitere „Provisorien“ zu rechtfertigen.
Die SBB bewirtschaftet ursprünglich für den Bahnbetrieb enteignete Grundstücke wie „irgendeine“ Immobilienfirma, die für ihre Aktionäre den maximalen Gewinn erzielen muss.
Und schliesslich: Warum sollen die Stimmbürger der Stadt Zürich Wohnbauprojekten zugunsten von Neuzuzügern zustimmen?
Wer will, dass in dem Quartier, in dem er wohnt, Häuser abgerissen werden, um Wohnraum für Menschen zu schaffen, die statt in Uster oder Schlieren in Zürich wohnen möchten?
Will, wer bereits in Zürich wohnt, zusätzliche Baustellen, mehr Schüler in der lokalen Schule, oder mehr Leute im Tram?
Mit anderen Worten, „Tsüri ist am A….“
Der wichtigste Grund ist der, dass steigende Mieten gut sind für die Renditen der Vermieter, welche i.d.R. große Liegenschaftsverwaltungen sind, die profitorientiert arbeiten. Diese haben kein Interesse an einem Überangebot an Wohnungen, sondern daran, möglichst viel mit den bestehenden Wohnungen zu verdienen und die Investitionen klein zu halten.
Das ist normal im Rentier-Kapitalismus, in dem nur die besitzende Klasse wirklich Geld verdient, und das auch noch ohne Arbeiten zu müssen.
Sie bringen da einiges durcheinander. Ihre verteufelten Liegenschaften-Verwaltungen sind häufig nicht die Eigentümer, sondern die Ausführenden für Vermietung und Unterhalt.
Rentier-Kapitalismus?
Lustig, noch nie davon gehört.
Sie sollten das halt googeln Gegen ihr Nichtwissen gibt es Mittel. Was ist Aufgabe der Verwaltung? Profitoptimierung für sich und für den Investor/Eigentümer.
Es ist auch herzig und amüsant, wenn jemand, der selbst zugibt, keine Ahnung von der Materie zu haben, jemand anderem vorwirft, einiges durcheinanderzubringen.
Schuld an der Wohnungsnot ist die Tatsache, dass viele durchsubventionierte Genossenschaftswohnungen unterbelegt sind. Viele der Linken machen es sich gemütlich alleine in 3-Zimmer Wohnungen, oder zu zweit in 5-Zimmer Wohnungen.
Wo man hinschaut Lug und Trug, Quantität vor Qualität.
Das gilt auch für diesen Artikel.
Er hätte auch einfach schreiben können, dass das Parteienkartell in Zürich eine satanistische Endzeitsekte ist.
Wer das „attraktiv“ findet, ist selber schuld, und verdient alles Schlechte, was er sich dabei zuzieht.
Ich habe mal gelesen, dass etwas 3/4 aller Stadtzürcher Immigrationshintergrund hätten.
Das Problem heisst also Multikulturalismus, zusammen mit Feminismus und Neoliberalismus, ebenso Legalismus und Puritanismus.
Wer das nicht versteht, der wird die kommende Transformation überleben.
Die korrumpierte, grüne WG Zürich.
Hochhäuser bauen (Änderung der Bau- und Zonenordnung)
und tschüss Schwischland.
Zuwanderung stoppen.
Hochbau ist viel teurer. Er benötigt andere Baustoffe sowie mehr Ingenieurskunst, Brandschutzmassnahmen und Aufzüge. Das ergibt keinen günstigen Wohnraum. Darum stehen auch so viele Wohnungen in Hochbauten leer. Kleine, zahlbare Wohnungen sind gewünscht.
Ich weiss eine: Grenze dicht. Wer nötig ist, darf kommen,und kommt ohnehin. Der Rest bleibt draussen, geht oder wird Saisonnier, wie früher.
Der Tiefe Sumpf (Staat?) spielt auch in Zürich, Bern und der restlichen Schweiz (noch) die 1. Geiger! 🔥
Linksgrün will das Wohnungsproblem nicht lösen. Ein gelöstes Problem kann nicht mehr ausgeschlachtet werden. Gleichzeitig erlaubt die Problembewirtschaftung Speziallösungen (alles unter dem Deckmantel des sozialen Friedens) für die eigene Klientel. Es ist doch nun ein offense Geheimnis, dass das richtige Parteibuch nicht nur Türen zu günstigem Wohnraum öffnet.
Was soll dieses ewige Kesseltreiben gegen die Stadt Zürich?
nicht gegen die stadt, sondern gegen die rot-grüne stadt“elite“. deren bevorzugung und schlechte politik sind ja keine phantasien, sondern facts (with figures)!
Treffender kann man die hausgemachte Wohnungsnot resp. die Gründe für die absurden Mieten nicht beschreiben!
Baut in Zürich höher!
Solange es Idioten gibt, welche schweineteure Wohnungen in einem Ghetto geil finden, sollte man deren Bedürfnisse ernst nehmen. Aber zum Glück gibt es solche Idioten, denn sonst würde der durchschnittliche IQ auf dem Land rapide abnehmen.
Wieso soll ein Unternehmen seine Wohnungen nicht bevorzugt an ihre Angestellten vermieten?
Zürich‘s Linke möchten Zustände wie in Bangkok, Thailand.
Bangkok hat sehr schöne Viertel. Meine Tochter war an Weihnachten dort und meinte: Solche Einkaufzentren gibt es bei uns nicht. Sogar bei den Weihnachtsmärkten können wir nicht mithalten. Diese Zustände möchte unsere Linke sicherlich nicht haben. Die wollen ganz Europa so weit bringen, dass es aussieht wie im berüchtigten „Klong Toey“ in Bangkok. Bilder davon googeln um es zu verstehen.
Wieso wird mein Kommentar nicht freigeschaltet? Ist doch nichts daran, ich brauche doch auch meine Medis, um mir solche Artikel antun zu können.
Die Wohnungsnot kann gelindert werden, indem man die Preise nochmals verdoppelt. Ihr werdet staunen, wie schnell der Leerwohnungsbestand hochhgeht!
Nein, nein, nichts zu danken. Für Freunde habe ich immer ein paar gute Tips.
Dieses Faktum ist viel wichtiger als Denkanstoss in der Schweiz:
In Frankreich gibt es eine Hauseigentümerquote von 61 %, in Österreich von 51 %; in Wien jedoch nur 20 %, aber mit einem sehr hohen Anteil von städtischen Wohnungen zu sehr niedrigen Preisen. In Italien besitzen etwa 75 % bis über 80 % aller Haushalte ihr eigenes Wohnobjekt, abhängig von der Datenquelle und Definition der Messung. Wir in der Schweiz sind das Schlusslicht in Westeuropa mit 36 %. Warum denn dies?
Dies soll jeder Schweizer für sich beantworten. Hier sollte man ehrlich sein und nicht einfach daher schwatzen!
Was „die Mächtigen“ nicht wollen, weil sie weiterhin finanziell und/oder ideologisch abzocken wollen:
Die Einwanderung stoppen und rückwirkend per 1.1.1960 rückgängig machen.
Per 1.1.1960, weil dann die 5 Mio. Grenze an Einwanderern überschritten wurde, und die Schweiz 2026 5 Mio. Menschen ernähren kann.
Die Schweiz ist massiv übervölkert. Die Belegung beträgt 180 %, die Überbelegung also 80 %.
Danke Herr Frank.
Ihre Analyse liegt nahe bei 100% der Probleme des Immobilien-Marktes in der Stadt Zürich. Sie haben wahrscheinlich ziemlich alle Akteure in diesem Monopoly erwähnt. Die obligatorische Berufliche Vorsorge müsste als Treiber noch genannt werden.
Ihre Ideen zur Minderung der Fehlanreize und Marktverzerrungen sind schlüssig. Nur, wer soll anfangen, die aufgestauten und überfälligen Probleme zu lösen.
Parallelen zum Gesundheitswesen: Viele profitieren, keiner will auf seine lukrativen Pfründe verzichten. Wenn’s die Politik lösen will, kommt’s bestimmt schief. Was nun?
09:08
Der mit dem Steuerbetrug (in Zürich leben und Ferienwohnung/Haus im Engadin als quasi Lebensmittelpunkt angeben) wird von vielen einkommensstarken ZürcherInnen praktiziert, sagt mir ein Insider. Gut, schaut sich die Gemeinde Pontresina die Stromrechnung dieser „Heimlifeisen“ genauer an.
Oeffentlicher Verkehr gratis machen? Gratis ist nie etwas. Irgend jemand muss den Bezahlen. Oder verzichten die Leute die beim öffentlichen Verkehr arbeiten auf ihren Lohn.
Das gilt im Kommunismus 1 : 1 ! Meine Frau ist im Kommunismus aufgewachsen und hat mir genau das auch erzählt. Die Kommunisten (also die Linken) machen dich vom Staat (also vom Steuerzahler) abhängig. Wenn du mitmachst ist alles ok, wenn du aufbegehrst versuchen sie dich zu ruinieren und im Kommunismus gar in’s Gefängnis zu werfen. Wobei man sagen muss, dass die linke Elite (die Führung im Kommunismus) in der Regel in Saus und Braus lebt. Soeben wurden in der Schweiz vom kommunistischen Führer Nicolas Maduro aus Venezuela volle CHF 680 Mio blockiert. 680 Millionen ! und er gibt sich als Kommun
Ihre Analyse ist interessant. Ich würde noch hinzufügen, dass die Hypothekenhöhe pro Quadratmeter und/oder die Vergabe an grosse institutionelle Bauträger massiv eingeschränkt wird.
Das linke grüne Pack aus der Stadt jagen!
Gängeliger Artikel mit einmal mehr administrativen Pseudolösungen und unbewährten Ideen zur Flächenbebauung.
Nicht Entspannung soll her, sondern über koordinierte Gentrifizierung und auf biegen & brechen das inner- und ausserstädtische Heidiland. Man will den Sightseers, die am Sihlquai aussteigen, schliesslich ein Stück Vor-/Nachkriegsgeschichte bieten können. Und so hat der Zürcher Gemeinderat von SP bis SVP neue Hochhausrichtlinien ja eben erst verworfen.
Wenn der Zürisack voll ist, ist er voll, Hr.F. Dann werden auch nicht zuhause einfach die Schubladen gefüllt, bis gar nichts mehr geht.
Leider ist dieser Artikel komplett falsch. Herr Frank weiss dies besser:
1. Kosten ÖV Zone in Abzug gebracht werden und die Initiative hat die Kosten auch nur auf CHF 365 reduziert, nicht 0.
2. Zentrumsspitäler machen Sinn, da so viele Fachkompetenzen zentralisiert sind. In Winterthur gibt es Bereits ein grosses Kantonsspital.
3. Bevölkerung Stadt ZH hat einen Bau abgelehnt.
4. ändert nichts am Preis, da dieser mittels Residualmethode und Zahlungsbereitschaft errechnet wird
5. Nur Thema bei privaten Investoren, Stadt und Genossenschaften sind nicht so
Bitte nicht solchen Unsinn erzählen!
„Rot-grüne Politik macht die Stadt Zürich zu einem attraktiven Wohnort.“
War vielleicht vor 30 Jahren wirklich noch so. Heute wohl eher das Gegenteil.
Dass weltweit die Bevölkerung in die Städte zieht, hat nichts mit der jeweiligen Ausrichtung der Lokalpolitik zu tun…
Würde man wirklich Wohnraum schaffen wollen, braucht man keine Hochhäuser, sondern müsste irgendwelche Pampas am Stadtrand überbauen, neu planen und an Infrastruktur anschliessen. Man könnte, wenn man wollte innerhalb der Stadtgrenzen z.B. nördlich von Affoltern/Seebach die Bauern auszahlen und einen neuen Stadtteil hinstellen. Ein paar 10’000 Wohnungen hätten da Platz. Aber da würde man ja „grüne Wiesen“ überbauen…
Eingemeindungen wären auch längst überfallig, aber damit würde man sich ja die linke Mehrheit gefährden usw.
Geht es nicht, es kürzer zu verfassen…?
Im ersten Teil, der Analyse gehe ich mit dem Verfasser einig. Im zweiten Teil zeigt der Author in den „Lösungen“, dass er die Wechselwirkungen im Mietmarkt doch nicht versteht.
Nur ein Beispiel: Das Problem mit dem Pendeln ist nicht der Preis eines Tickets von Wetzikon nach Zürich sondern die Qualität der Fortbewegung und der verbundene Zeitaufwand. Warum bevorzugen nach wie vor viele Pendler ihr eigenes Auto für den Weg ins Büro und zurück, trotz Stau und Schickanen? Gratis ÖV wäre das dümmste, was wir im Kt Zürich machen könnten. Sozialismus ist nie die Lösung, bitte fertig denken.
Schade.