Für Markus Somm ändert sich das Leben. Doppelt: Trennung von Ehepartnerin Anita Richner, Abgang von Journalist Dominik Feusi.
Anders als man es kleinreden möchte, ist gerade der Wechsel von Feusi zur „Neue Zürcher Zeitung“ kein normaler Personaltransfer.
Sondern ein Debakel für den „Nebelspalter“: Feusi verlässt das Online-Magazin per Juli.
Feusi war dort nicht bloss irgendein Bundeshaus-Mann. Er war stellvertretender Chefredaktor, Polit-Chef, Mit-Gesicht des Projekts.
Vor allem war der bekannte Journalist mit langem Track-record die zweite Stimme neben Markus Somm im täglichen Podcast „Bern einfach“ – eine Erfolgsgeschichte.

Wenn so einer geht, geht Statik verloren. Der Nebelspalter lebt stark von Personen, von Tonlagen, von Wiedererkennbarkeit.
Somm ist die Marke, Feusi war der Mann, der dem Ganzen im politischen Alltag Gewicht, Betrieb und Verlässlichkeit gab.
Dass er nun zur NZZ wechselt, zeigt: Selbst im innersten Kreis glaubt man offenbar, dass die besseren Perspektiven nicht mehr beim „Nebelspalter“ liegen.
Dafür im klassischen Medienhaus mit Renommee und institutioneller Schwerkraft.
Für Somm ist die Personalie bitterer als jede Polemik von aussen, weil der Absprung wie ein Misstrauensvotum von innen wirkt.
Daneben läuft die Richner-Geschichte, die für Somm fast noch heikler ist. Der SonntagsBlick hat die Trennung des Paars gestern enthüllt.
Anita Richner ist nicht irgendeine Figur im Medien-Geschäft. Mit Markus Somm hat sie fünf gemeinsame Kinder gross gezogen.
Richner arbeitet seit Jahren für Schweizer Fernsehen. Ihre Ehe war laut Gerüchten im SRF-Umfeld zum Politikum geworden, als sie für SRF-Topjobs gehandelt wurde.
Die Ironie ist offensichtlich: Mit Feusi geht eine zentrale Figur, bei Richner zeigt sich, dass die Nähe zu Markus Somm zum Thema geworden ist.
Beim „Nebelspalter“ verschiebt sich gerade etwas, bei seinem Herausgeber privat ebenso. Somm im Dilemma.
Schon wieder ein Fall für die Glückspost. Frohe Ostern!
Krisen können auch Chancen sein. Alles Gute an Herrn Somm! Es geht immer irgendwie weiter.
Ach, Markus Somm. Wenn es stimmt, dass Schicksalsschläge im Doppelpack kommen, dann hat er offenbar das Premium‑Abo gelöst. Erst verabschiedet sich Feusi Richtung NZZ was man natürlich als völlig normalen Vorgang verkaufen kann, so wie man einen Hausbrand als „ungeplante Wärmequelle“ beschönigt. Und kaum hat man das verdaut, folgt das private Kapitelende gleich hinterher.
Danke für die Information. Gerne mehr solche Themen.
Da bin ich dediziert und dezidiert anderer Meinung.
IP kommt wie die alte Fasnacht hinterher. War alles schon im Blick zu lesen.
Blick-Leserin in einfacher Sprache, alles klar..
Somm sieht auf dem Bild etwas bleich aus.
Er sollte mal Trump fragen. Der hat eine gute Bräunungscrème.
Der Trump wüsste ihm sicher auch gleich noch ein neues Mädel.
Er kann ja jetzt den Horst Schlämmer einstellen – er ist auch stellvertretender Chefredakteur.
Oder Patrizia Läri.
Bevor ich das begründe muss ich mich zuerst noch etwas mehr betrinken.
Ich empfehle Stöhlker für den Podcast, zwei Sprechblasenproduzenten auf gleicher Augenhöhe!
Auch ich finde seit Jahren keine Freundin, jetzt mit der Aussteuerung wird es noch schwieriger oder fast unmöglich.
Selber Abnudeln ist das günstigste wenn man schon kein Geld hat.
Ojemine. Ich sagte schon gestern, probieren sie es mal mit Golfen. Muss ja nicht gerade in Zumikon sein.
Versuchen Sie es doch in einer Frauen-Selbsthilfe-Gruppe, habe meine jetzige Freundin auch beim blauen Kreuz kennengelernt.. 🍷
Empfehle die Dating-App von Pro Senectute!
Immer die selbe Leier.
Ich wünsche Markus Somm viel Kraft. Das Land braucht seine Stimme, sonst gibt es uns Schweizer bald nur noch im Museum oder im Zoo.
In defense of CEO Somm
Der Abgang von D. Feusi zur NZZ sieht nach panikartiger Flucht aus.
Ein kompetenter Hemdsärmliger bei der Zombie-Zeitung? Ausgerechnet.
M. Somm war zu dominant.
Und finanziell gesehen, dürften die Zukunftsprognosen wohl düster ausgesehen haben.
Eine, immer noch mögliche, umfassende Sanierung wäre angebracht.
Der Nebelspalter war von Anfang an, ein ungeeignetes Gefäss.
Somm soll seinen unnötigen Nebelspalter mit Köppels Weltwoche fusionieren.
Die macht hoffentlich auch bald dicht.
Genau, und wir können uns ab der „bunten“ Meinungsvielfalt von TA-Media und SRF freuen.
Synergien nutzen und Konzentration der Kräfte auf Comedy-News.
Ja zur Nebelwoche mit einer Kolumne vom Bucheli!
Wenn eine Ehe das Hindernis für eine Karriere bei der SRG ist, sagt das alles über diesen Staatssender. Wir haben es weit gebracht mit der Meinungsfreiheit im Land. Vorbild Deutschland.
Ist die Ehe ein Hindernis, wissen sie mehr?
Das SRF zahlt halt einfach super Löhne. 🤷♂️
Unter Herr Somm war die Basler Zeitung noch die einzige lesbare Tageszeitung der Schweiz. Wenn ein Journalist zur NZZ wechselt, weiss man auch wie seine menschliche Einstellung zur Politik ist. Da war er wohl bei Herr Somm am falschen Platz. Was ich aber gar nicht verstehe: 5 gemeinsame Kinder und keinen gemeinsamen Namen!
Sie kennen Herrn Feusi offensichtlich nicht. Mit ihm geht ein hervorragender Kenner des bundesberner Klüngel- und Mauschelvereins zur NZZ, einer der kein Blatt vor den Mund nimmt. Zudem schreibt er schonungslos über den Unterwerfungsvertrag. Ich bin gespannt, wie lange die NZZ das aushält.
„Unter Herr Somm war die Basler Zeitung noch die einzige lesbare Tageszeitung der Schweiz“. Da waren aber LeserInnen der Zeitung anderer Ansicht und haben die BaZ gemieden. Somm scheiterte weil der die BaslerInnen erziehen wollte. Seine linke GSoA Vergangenheit schimmert immer noch durch!
Man kann diesen kleinen Gerne-Gross, ein allumfassender „Besserwisser“, mit seiner ächzenden, schneidenden Stimme nicht ausstehen und hören. Gut, dass nun sein Mini-Lebenswerk recht zügig zusammenbricht. Aber schade für den sintemalen so angesehenen und erfolgreichen Nebelspalter.
Herrn Somm verdanken die Bürgerlichen sehr viel! Danke.Es braucht Mut all die Missstände in der Schweiz aufzudecken und gegen die Bilateralen III zu kämpfen. Aber die teils verbalen Entgleisungen,die Verbissenheit der Argumentation und das gezielte Fertigmachen von bestimmten Personen, insbesondere im Podcast mit Herr Feusi, haben vehement zugenommen, waren teils wirklich irritierend. Eine Reflexion an dieser Stelle würde nicht schaden! Tiraden zielen aufs falsche Publikum.
Tiraden? Welche Tiraden? Bitte konkretisieren. Der Nebelspalter war nie unter der Gürtellinie. Er ist dringend notwendig in der Schweiz
Muss nicht immer alles schlecht geredet werden.
Kann ja auch noch besser kommen.
Test
Funktioniert!
Eine neue Frau aus der Ukraine vielleicht ? 🤷♂️
Es wäre fatal, wenn diese zwei Stimmen verstummen. Ich hoffe der Nebelspalter findet eine starke Lösung und Feusi lässt sich von den Cüppli-Liberalen nicht die Zähne ziehen!
Das ist ein sehr primitiver,verletzender Beitrag!
So etwas macht man nicht .
Der Leser aus Pattaya wird ihm bestimmt eine nette Thai vorstellen können.
Mit fünf Kindern lassen auch Somm und Richner nicht einfach alles liegen. Bei einer offiziellen Trennung müssen sie wenigstens nicht jedes Mal die Ansicht des Anderen rechtfertigen. Ansonsten Business as usual und wer weiss, vielleicht ein zweiter Frühling unter anderen Vorzeichen.
Auch der Sitz des Chefredakteurs der NZZ wird eines Tages wieder frei. Dann hätte Somm gute Chancen und einen Verbündeten.
Hoffentlich wird er nicht armengenössig nach der Scheidung.
Wer wechselt denn vom nun sinkenden Nebelspalter zur leckenden NZZ? Die alte Tante wird ja gleich als nächstes untergehen. Als ob man sich von der Titanic auf die Costa Concordia retten wollte.
Wer weiss – plötzlich sieht man ihn auch noch im Flixbus nach Kiev.
Schade, er ist ein Bollwerk für den wirklichen liberalen Sinn in der Schweiz. Er kriegt diese Kurve ….