Die SRG wird in einer Woche triumphieren. We Won, wird es nach dem Abschmettern der SVP-Halbierungsinitiative heissen.
Freuen kann sich auch die Serafe. Das ist die Geldeintreiberin der SRG-Kapitäne. Die mit den Falsch-Rechnungen.
Jedenfalls bei einem Zürcher Geschäftsmann, der sich jetzt sogar an die SRG-Aufsichtsstelle Bakom gewendet hat.
Grund ist eine Betreibung der Serafe gegen den Gebührenzahler beim zuständigen Konkursamt. Weil „kein Zahlungseingang erfolgte, wurde die Betreibung“ eingeleitet, erklärt die Serafe.
Zuvor hatte es ein Hin und her zwischen Firma und Bürger gegeben. Im Frühsommer 2025 schien die Serafe in sich zu gehen.
Nur um dann mit Mahnung und jetzt eben Betreibung aufs Ganze zu gehen.
Drei Mal hatte die Serafe zuvor falsche Rechnungen verschickt. Die erste Mitte März 2025,
Damals gleich als Mahnung mit Betreibungsandrohung. Geforderter Betrag: 684.15 Franken.
Das Geld sei geschuldet für eine Zeit, die in grauer Vergangenheit lag: 2019 bis 2021.
Der Kunde reklamierte. Seine Kalkulation habe gezeigt, dass dieser Betrag nicht zutreffen könne.
Offenbar hatte er recht. Jedenfalls schickte ihm die Serafe einen Monat später per Email eine nächste Forderung, diesmal über 679.15 Franken.
Fünf Franken weniger. Der Zürcher prüfte, rechnete – und protestierte erneut. Nicht korrekt.
Wieder verging ein Monat, bis es erneut in der Inbox klingelte. Jetzt betrug die Summe, welche die Serafe vom Bürger wollte, 648.75 Franken.
Rund 35 Franken weniger als bei der 1. Rechnung oder 30 Franken weniger als beim zweiten Anlauf.
Sprich völlig undurchsichtig, scheinbar willkürlich.
Kurz danach gabs eine telefonische Unterhaltung zwischen Schuldner und Serafe. Ein Mitarbeiter der SRG-Gebühren-Monopolistin meinte, man würde die Rechnung nochmals prüfen.
Dann blieb es still. Bis der Zürcher Ende Januar von der Betreibung erfuhr.
Die war die Folge einer Rechnung vom 19. Dezember, kurz vor Weihnachten, welche die Serafe per Email zugestellt haben will.
Der Betriebene sagt, die Rechnung sei an eine alte Wohnadresse verschickt worden. Er sei somit nie über diese letzte Rechnung informiert gewesen.
Der neue Betrag von 557.50 würde mit dem übereinstimmen, war er zusammengetragen habe – in wenigen Minuten Arbeit.
Das Bakom hat die Beschwerde des Betroffenen der Serafe weitergeleitet. Diese schrieb dem Kunden am 2. Februar, sie habe die letzte amtliche Adresse verwendet.
Die Rechnung sei „per E-Mail zugestellt“ worden, doch weil kein Geld gekommen wäre, sei „die Betreibung anschliessend am 21.01.2026 eingeleitet“ worden.
Er könne „die Forderung bis 05.03.2026 vollumfänglich auf dem Betreibungsamt“ zahlen. Wenn nicht, „werden wir von unserem Recht Gebrauch machen und den Rechtsvorschlag (…) beseitigen“.
Sprich: Die Pfändung vorantreiben. Hard Ball einer Firma mit einem Monopol-Auftrag, die zuerst drei Mal Fantasie-Forderungen stellt und danach eine alte Adresse nutzt.
Nicht halbieren. Saldieren!
Was soll das, als Bezüger von IV-Ergänzungsleistungen zahle ich eh keine Gebühren wie Hunderttausende auch.
Wie wäre es mit auswandern, natürlich nach Pattaya, Thailand?
Die Villa Germania hat noch freie Zimmer.
SERAFE: nichts erwartet, trotzdem enttäuscht.
Eine Frage noch:
Warum ist die SRG nicht in der Lage ihre Rechnungen selber zu stellen und einzukassieren? Ich meine, dass kann sogar jede kleine KMU.
Warum kassiert der Staat diese „SRG Steuer“ nicht mit der Steuerrechnung ein? Macht er ja auch für private Vereine wie Kirchen.
Weil Medienminster Rösti das so will….
Und die Serafe Gebühr geht nicht nur an die SRG
Ganz einfach Marcel, weil das Geld auch an Privatfernsehsender verteilt wird und nicht der SRG gehört.
Als Bezüger von Ergänzungsleistungen zahlst du eh keine Steuern und bist Gebührenbefreit.
@all. Ich rede nicht von den Gebühren die auch noch an andere gehen. Sondern explizit von den SRG Gebühren. Ein Grosskonzern sollte doch in der Lage sein Rechnungen zu stellen.
Die andern interessieren mich nicht. Entweder rechnet sich ein Business oder man stellt es ein.
Das gilt übrigens auch für alle privaten Unternehmen welche in der Schweiz subventioniert werden. Auch Bauern.
Dass sie zu blöd snd dafür?
Nur eine Frage 🙂
Triumphieren in einer Woche ? Interessant die Abstimmung ist am 8. März 2026.
Und die pseudo liberalen FDPler werden wieder alle NEIN stimmen.
Offenbar hat man bei der SRG nicht nur das Programm, sondern gleich auch das Abstimmungsresultat vorproduziert. „We won“ vor dem Urnengang zu rufen, ist sportlich selbst für die SVP-Halbierungsinitiative.
Vielleicht zuerst abstimmen lassen dann triumphieren. Demokratie ist kein Trailer mit bekanntem Ende.
Serafe? – wos isch des für a schwijzer Kaschperlelade?
Ich habe meine Adresse schon vor Jahren gecancelled!
Klingelt beim Nachbarn, ihr Affen!
Ach, das kenne ich nur zu gut.
Anruf bei Serafe: „Wir können nichts machen, gehen Sie zum Einwohneramt“
Einwohneramt (natürlich eine Frau): „Bei ihnen in der 2.5-Zimmer-Whg wohnen 8 Personen (!)“.
Danach ellenlanger Mail und Postverkehr mit dem Einwohneramt. Monatelanger sinnloser Verkehr. Informiert wurde ich dann aber nicht mehr (Tja, Beamtinnen müssen sich ja um ihre Genossenschaftswohnung kümmern).
Die SRG soll das Inkasso selbst übernehmen, sie werden ja bald zuviel Mitarbeiter haben.
Sie könnten dies dann in eine Betreibungs-Show einbauen.
Das zwangsläufige Resultat von Staatsmonopolen: schiere Inkompetenz gepaart mit massloser Arroganz, neuerdings ergänzt mit wokem Blödsinn
Nicht mitgeschnitten, dass die Serafe AG eine private Firma ist, die zu Elca gehört, und dass das Inkasso der Radio/TV-Gebühren an eine private Firma delegiert wurde, um von Kompetenz und Kundenfreundlichkeit von Privatfirmen zu profitieren? Egal…
Abstimmungen in der Schweiz werden schlicht und ergreifend manipuliert. Wo käme der längst privatisierte „Staat“ sonst auch hin.
Serafe? – wos isch des für a schwijzer Kaschperlelade?
Ich habe meine Adresse schon vor Jahren gecancelled!
Klingelt beim Nachbarn, ihr Affen! pfff
Lieber Herr Hässig, die Abstimmung ist noch lange nicht verloren. Sollte dies jedoch zutreffen, dann gibt es in 5 Jahren einen neuen Anlauf. Nicht vergessen, mit jedem Jahr werden die Gegner einer solchen Abstimmung weniger weil sie dann 6 feet under sind. Die Nutzer der SRG sterben langsam weg.
Fünf Jahre ist das Geld geschuldet. Da der Fall bereits diskutiert wurde: 10 Jahre.
Der Zürcher ist selbst schuld, wenn er das ganze Geld für 5000 Franken Miete in einem Altsbau ausgibt und nun die kultuzrelle Vielfalz nicht mehr zahlen kann.
Er sollte nun erst mal (nach der Parkplatzsuche) ein Käfeli mit einem furztrockenen Gipfeli für 15 Stutz geniessen.
Da wird nach der Abstimmung beim IP-Publikum aber sehr grosse Traurigkeit herschen.
Entgegen der manipulativen Umfragen, die darauf abzielen, dass sich das Abstimmen eh nicht lohne, wird die Halbierungsinitative trotz alledem recht deutlich angenommen werden. Viele Leute können nicht akzeptieren, dass eine höchst mittelmässig begabte Frau Wille derart unverschämt abkassiert…
In China ist ein Sack Reis umgefallen.
Sind noch weniger gesegnet mit Denkvermögen als die SRF Beamten.
Und das ist noch liebevoll ausgedrückt 🙂
Die sind im gleichen Becken am Schwimmen.
Der Besserwisser weiss also, dass die Rechnung an seine alte Adresse geschickt worden sein soll, und dass er sie deshalb nicht gesehen habe? Woher weiss er denn, dass die Rechnung an die alte Adresse geschickt wurde? Und wieso hat er den Adresswechsel nicht gemeldet? Und hat die E-Mail-Adresse beim Umzug auch gewechselt? Sehr dünne Story…
Hä? LH schreibt:
Die war die Folge einer Rechnung vom 19. Dezember, kurz vor Weihnachten, welche die Serafe per Email zugestellt haben will.
Der Betriebene sagt, die Rechnung sei an eine alte Wohnadresse verschickt worden. Er sei somit nie über diese letzte Rechnung informiert gewesen.
Hä? Rechnung per Email ging an die alte Wohnadresse?
Hä???