Der soeben publizierte Jahresbericht der Regiobank Männedorf enthüllt ein Bild des Schreckens. Das Traditions-Institut, das kürzlich seinen Verkauf an die Acrevis beschloss, ist tief rot.
1’038’000 Franken beträgt das Minus im ordentlichen Geschäft, dies bei Gesamteinnahmen von etwas mehr als 4 Millionen.
Auf 4 Franken Ertrag gabs 1 Franken Verlust.
Der Fall ins Bodenlose wäre sogar noch heftiger, hätten die Männerdorfer Zauberlehrlinge nicht poliert, was sie polieren konnten.
So verbuchten sie im letzten Jahr 627’000 Franken unter „anderer ordentlicher Ertrag“; dahinter stecken buchhalterische Aufwertungen von Finanzanlagen.
Unter dem operativen Strich folgt der „ausserordentliche Ertrag“. Dort haben die Regiobank-Fürsten wie schon im 2024 alles reingebucht, was sie nur konnten.
819’000 Franken waren es im zurückliegenden Jahr, die sie mittels „Veräusserung von Beteiligungen“ erzielten. Gemeint ist eine Immobilie.
Einzig dank diesem Ausverkauf von Substanz hielten die Männedorfer Banker ihr Institut in der Erfolgsrechnung noch knapp über Wasser.
Sie wiesen einen „Bilanzgewinn“ von 101’000 Fränkli aus. Ein Bruchteil der 2024 gezeigten 871’000 Franken, die bereits ein Rinnsal darstellten.
Das Ergebnis von 2025 macht klar, was es geschlagen hatte: Die Regiobank Männedorf war am Ende.
Ihre Chefs, allen voran der Präsident des Verwaltungsrats, ein hoch dekorierter Anwalt einer Zürcher Prestige-Kanzlei, hatten das Bötli leck geschlagen.
Und zwar mit einer Wucht und in einem Tempo, das sogar das Abwracken der CS am Paradeplatz in den Schatten stellt.
Der Verkauf an die Acrevis-Gruppe war die letzte Chance. Sonst hätte wohl die Finma das Steuer bei der Traditionsbank an der Zürcher Goldküste übernehmen müssen.
Diese hat es bis zuletzt bunt getrieben. Letzten Herbst weihte sie einen grossen Neubau mit einer Fete ein, die ihresgleichen sucht.
Die Löhne und Boni sprudelten auch im Annus horribilis 2025. Von 2’327’000 auf 2’440’000 Franken.
Für „Compliance-Anpassungen und Restrukturierungsmassnahme“ habe man „externe Beratungsleistungen“ nötig gehabt, so der Geschäftsbericht.
Auch die Computer-Kosten nahmen zu, so dass die Männedorfer total 400’000 mehr „Sachkosten“ hatten. Gleichzeitig krachte der wichtigste Einnahmeposten, die Zinserträge, ein.
Von 4’539’000 auf noch 3’212’000 Franken.
Das ist alles ein kleiner Wahnsinn, was sich da in Männedorf, einem vermeintlich todsicheren Stück Erde in der heilen Schweiz, abgespielt hat.
Wie konnten die lokalen Bankfürsten nur eine solche Bank faktisch in den Ruin treiben – und am Ende noch die grossen Helden spielen, die mit dem Verkauf Grossartiges vollbracht hätten? Trump-Maniacs am Züriseeli.



Hätten sie vor 2 Jahren verkauft, dann hätten die Aktionäre locker 50% mehr gekriegt.
Aber nein, der Präsident und sein Direktor wollten halt lieber noch 2 Jahre länger abkassieren und diesen x&@?!342en Prachtsbau fertigstellen.
Für 2025 darf es keinen Franken Bonus geben.
Art. 754 OR, ich hör dich trapsen!
Wichtig ist es jetzt, die Décharge zu Verweigern.
Was ist der Unterschied zwischen der Regio Bank Bank Männedorf und dem Zirkus Knie?
Im Zirkus wissen die Zuschauer, dass alles nur Show ist.
Interessant, der Posten „anderer ordentlicher Ertrag“ – Revisionsstelle ist die PWC – ggf. ist diese Position im Anhang erläutert?
Sicher mit der Veräusserung der Immobilien zu tun
Die Buchhaltung verträgt so einiges. Bei der Liquidität geht das Zaubern dann aber schnell zu ende.
Die Masters of the Zürichsee. Ein Anwalt alleine macht noch keine Bank.
Übrigens: Wir haben eine grosse Anzahl an Anwälten in unserer Regierung. Sollte uns das zu Bedenken geben?
Bedenken habe ich keine, aber zu denken gibt es mir doch einiges!
Palfner! Die Schweiz besteht zu 101% aus Vollhonks.
Du als Habsburger solltest das doch wissen.
sich mit einer Lumpen-Genossenschaft abzugeben, ist unter meiner Würde!
Oha, Profis am Werk. Oder eher nicht – auch wenn sogar im Verwaltungsrat (zumindest teilweise) Fachleute am Werk wären. Ob die Bankleitung andernorts ähnliche Jobs erhalten hätte?
Bleibt noch die Frage, ob die Revisionsstelle hier ihre Aufgaben gemacht hat. Und wo bleibt die FINMA, wenn man sie einmal braucht?
Ich war immer misstrauisch ab dieser aufdringlichen Werbung auf Radio 1.
Der Anwalt Stäheli von der Bank in Männedorf bestätigt die Regel,
dass Anwälte miserable Banker sind. Man denke nur an Ursli Rohner
von der CS.
Der Anwalt braucht nun wohl selber einen Anwalt. Kriegt man da eigentlich innerhalb der Kanzlei einen Rabatt?
Anwälte sind nicht nur miserabel als Banker. Anwälte sind durch und durch miserabel. Auch im juristischen Bereich. Im Studium kommt man nur noch bis zum Kapitel ‚Täterschutz‘.
Wenn es das Buch ‚Les Misérables‘ nicht bereits gäbe, dann müsste man es schreiben.
ich mache gerne fiese kommentare, um mich selbst auch zu unterhalten und meine kreativität zu bewahren. aber diesmal ausnahmsweise mal ein paar ernste fragen: wieso braucht es die bank? und wer sind genau die kunden? und wieso?
Bei der Regionalbank Männedorf kann es eben nie gross genug sein.
Die CS Abzocker sind dagegen Schuelbuben
1. Ausserordentliche GV
2. Rechnung nicht abnehmen
3. VRP & CEO auswechseln
4. Sanierung durch Aktionäre
In Männidorf gibt es genügend fähige und finanzkräftige Personen.
Nun, eine Bank mit CHF 4 Mio. Einnahmen hat gem. Zefix 1 Direktor, 1 stellv. Direktor und 4 Vizedirektoren. Dann wird es wohl auch noch normale Angestellte haben und man leistet sich 5 Personen im VR!!!!
NO COMMENT!!!!
Ufpasse Acrevis ….. !!!
Wer eine Regio-Bank in der heilsten Schweizer-Ecke überhaupt, gleichsetzt und sich unterirdisch Inkompetent einem Trump-Narrativ für diese Nischenbank bedient, hat nicht alle Meisen unterm‘ Pony. Völlig unseriös; übrigens gleich unseriös, wie sich die Gewinne hier auflösen; das ist der wahre Skandal und nicht Trump, Putin, Weltwoche, Corona, Israel; und die Anderen; die anderen sind eben die „Anderen“ weil’s die anderen sind. Wer den Zürich-See (ich komme aus Langnau i.E.) dermassen blöd vernüüütiget, und Züri-Seeli-nennt, (einen der Wirtschafts-Motoren den Schweiz u.a. versteht sich).ist dmf
Jetzt fliehen sie zu Loomit nach Pattaya diese NMänätscherli
Skandalös, ein VR der diesem „Treiben“ ein ganzes Jahr 2025 zuschaute.
Aufgelöst stille Reserven CHF 500’000, Reserven allg. Bank-Risiken CHF 400’000, Erlös Liegenschaften Verkauf CHF 319’017, alles versteckt in Seite 51 des Geschäftsbericht.
Unklares in Seite 49 mit Gewährleistungsgarantien CHF 560’000 und Eventualverpflichtungen CHF 646’000.
In der Seite 43 mussten um 25% von den Sachanlagen abgeschrieben werden, nämlich CHF 5.132 Mio.
In Seite 41 gefährdete Forderungen CHF 1.96 Mio.
Bei stabilem Personalbestand stiegen die Löhne +4.9% in Seite 24 Geschäftsbericht.
Mit der Regulierung in der Schweiz die uns viel Kosten und tausende Beamtenstellem bringt aber null Sicherheit, können solche klein Institute nicht mehr wirtschaftlich geführt werden.
Was machen wir jetzt?
Mit unserer Geschichte nimmt uns doch keine andere Bank. 🥺
Ein VR der bei rückläufigem Geschäft per Mitte 2025 den Personalbestand nicht reduziert, ist abzuwählen und haftbar zu machen.
Ein VR der Lohnerhöhungen von gegen +5% zulässt, bietet kein „Gewährleistung“ mehr.
Trotzdem beantragt dieser VR eine Mandatsverlängerung von 3 Jahren, überheblich, unglaublich, uneinsichtig, unfähig, alles „an die Wand gefahren“.
Auch die kleine Banken spüren die steigenden Kosten und die sinkenden Erträge, auch aufgrund von fehlenden economies of scale. Zu klein gilt auch für die Acrevis Gruppe und die weiteren kleinen Zusammenschlüsse wie Avera usw. Als Kunde, bitte genau die Bilanz lesen, bevor ein Konto eröffnet wird.
Chuck Norris hatte schon etwas anderes zu tun, sonst hätte er die Bank gerettet.
Dass so ein Land-Budeli mit solchen naiven unkompetenten Eiern und Flaschen im Kader ins Straucheln gerät, ist kein Wunder. – Besonders noch bei diesen unverfrorenen Abzockerlöhnen…!!
GV – Traktanden neu:
1. Lagebericht und Jahresrechnung 2025: Ist abzulehnen.
2. Entlastung VR und GL: Ist abzulehnen.
3. Beschlussfassung zum Bilanzgewinn: Ist abzulehnen, es liegt ein Verlust von über CHF 1 Mio. vor.
4. Wahlen:
a) der VR für 3 Jahre wiederzuwählen: Ist abzulehnen.
b) ob PwC wiederzuwählen ist, muss bezweifelt werden.
5. Als letztes dann – und nicht zu Beginn – Fusion mit acrevis oder Liquidation der Regiobank Männedorf.