Nächsten Monat verschicken die Wetzikoner Spitalfürsten die Einladungen für die entscheidende Schlacht:
Die Gläubigerversammlung, an der die Investoren des GZO, des Gesundheitszentrums Zürcher Oberland, den Daumen hoch oder runterhalten zum Sanierungsplan.
„Unsere Meinung dazu ist gemacht“, sagt Gregor Greber, der viele Obligationen der 170 Millionen-Anleihe des GZOs hält, die seit 2 Jahren fällig ist.
„Wir lehnen die Sanierung ab“, sagt der Zürcher. „Sie schadet uns.“

Damit nimmt der bekannte Financier in Kauf, dass das GZO in den Konkurs geht, wie er bestätigt.
„Wenn wir im Mai genug Unterstützung erhalten, dann übernimmt der Konkursrichter das Kommando, das ist korrekt.“
Der Stein fällt zu Boden, das GZO wird zerlegt: Was Wert hat, landet unter dem Hammer.
„Da könnten dann ein paar Schlaumeier günstig zuschlagen“, glaubt Greber. „Nicht unser Fehler, der Verwaltungsrat des GZO hat es so gewollt.“
Die GZO-Chefs hätten längst Vorschläge für einen zukunftsfähigen Betrieb machen können. Allen voran eine Kooperation mit dem nur wenige Kilometer entfernten Spital Uster.
„Uster hätte dann zwei Spitäler aus einer Hand geführt“, so Greber im Gespräch.
Der zu 80 Prozent fertig gestellte Spital-Neubau in Wetzikon würde bei einem Konkurs vermutlich von einem Investor erworben, der daraus dann Wohnungen oder Büros macht.
„Oder sonst etwas, das hat schon einen Wert.“

Die GZO-Verantwortlichen kämpfen derweil für ihren eigenen Plan: die Sanierung. Sie holten dafür frisches Geld von ihren Bürgern für eine Kapitalerhöhung.
Von den Obligationären verlangen sie weiterhin viel Verzicht. Die Fremdkapital-Geber würden erst dann zu einem Grossteil ihres Investments gelangen, wenn das GZO 8 Prozent oder mehr Rendite im Jahr erwirtschaftet.
„Das ist praktisch unmöglich“, meint Greber. „Deshalb ist klar: Wir sollen die Zeche zahlen, während die Gemeinden als Aktionäre weiter bestimmen – eine Umkehrung des Risikoprinzips.“
Die Eigenkapital-Geber müssten leer ausgehen, die Fremdkapital-Geber würden erst danach an die Kasse kommen.
So wäre es richtig, meint Greber. „Doch die GZO-Kapitäne wollen davon nichts wissen, also stimmen wir gegen ihr Vorhaben.“

Beim See-Spital Horgen ist die Refinanzierung der Anleihe auch unsicher.
Lieber ein Ende mit Schnecken als Schnecken ohne Ende. Altes Thailändisches Sprichwort.
Hoffe die politisch Verantwortlichen haben sich ihr politisches Grab geschaufelt.
In deinem Dörfli ein Spital, wo es im Männedörfli schon eines hat. Auf so eine Schnapsidee muss einer erst kommen. Und der Spital Züri ist sowieso auch nicht weit weg.
Der Steuerzahler der Gemeinden müsste eigentlich solidarisch haften. Er hat ja die Politiker welche sich selbst ein Denkmal setzen wollten gewählt.
S’Problem isch Private Equity , denn diese wollen Gewinne eines Spitals, meiner Meinung müsssen alle Spitäler ein no Profit sein. Und jetzt haben alle ein Problem, denn diese Private Equity sind ebenfalls Bankrott und ziehen alles in den abgrund. Und wir werden es wiedereinmal bezahlen müssen. Mindestfranchise von 300 auf 400 oder gar auf 500 erhöht.
Die Spitäler SIND no Profit – sie alle arbeiten an der Grenze zum Verlust. Und dies alles zu Lasten der Krankenkassenprämien…
Dann war es ein Schuss in den Ofen für Clearway Capital und Gregor Greber. Sie können jahrelang auf ihr Geld warten 🤭
Vor einem Jahrzehnt dachte ich, es war sinnvoll, Spezialisten in Zürich zu konsultieren (da es Mängel ins Waadt und Genf gibt).
Die Zeit vergeht und seit einiger Zeit ist das Konsultieren in Zürich absolut keine Aktualität mehr (Skandale überall in den Krankenhäusern).
Alles entwickelt sich, aber in ZH entwickelt sich alles extrem schlecht. Das ist sicherlich der Nebeneffekt „ZH Sozis“, weder behandelbar noch impfbar.
Fun-Fact: Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich ist seit min. 20 Jahren in bürgerlicher Hand, seit 7 Jahren unter kompetenter SVP-Führung.
Bonus: Die Verbreitung von Fake News ist auch nicht impfbar.
Beim GZO waren es die Funktionsträger der FDP!
Vor drei Jahren wurden die AT1-Anleihen der Credit Suisse ausradiert.
Und jetzt sollen erneut zuerst die Obligationäre bluten.
Das sollte allen die Augen öffnen, die statt Eigenkapital wieder auf AT1-Instrumente bei der UBS setzen wollen.
Freunde, daran sieht man nur einmal mehr wie rotzdumm es ist Obligationen zu kaufen.
Dieser „Markt“ hat ein Vielfaches an „Wert“ aller Aktien auf dieser Welt. Die Basis unseres gesamten Schuldeninfernos. Die Obligation wird aber nur mit ein paar Krümeln verzinst und Totalausfall ist trotzdem immer möglich.
Wenigstens funktioniert noch hier der Konkurs. Nicht wie bei dieser unsäglichen CS.
Irgend eine „OASE“ wird das vielleicht günstig übernehmen. Es gibt ja schon eine riesige „OASE“ in Wetzikon derentwegen eine grosse etablierte Autogarage weichen musste. Wir Boomer gelten ja unisono als pflegebedürftig, so kann man uns das Vorsorgegeld wieder aus der Tasche ziehen und die zehntausenden Pfleger die jährlich zuwandern begründen. Gelle liebe FDP.
…..ich zitiere „frisches Geld von ihren Bürgern“
Die Bürgen werden während vielen Jahren sehr viel Geld für GZO Spital zahlen müssen!
Aber jeder kann mit seinem Geld machen was es will oder?
Während GZO-Obligationäre um 170 Millionen bangen, laufen Ulrich Kündig und seine Vasallen in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat unbehelligt davon. Skandal: Die Aktionärsgemeinden wollen keine Strafanzeige einreichen – Wald ZH bestätigt dies auf Anfrage!
Der Sanierungsplan ist eine Verhöhnung: Kündig & Co. ohne Konsequenzen, Gemeinden bestimmen weiter, Gläubiger erst nach utopischen 8% bedient. Nachdem Bubikon ablehnte, sollen die 10 Restgemeinden deren Anteil übernehmen.
170 Millionen vernichtet – keine strafrechtlichen Konsequenzen! Ein Schlag ins Gesicht aller Gläubiger und Steuerzahler.
Wie kann ein Mensch so „umnebelt“ sein, eine Anleihe zu kaufen.
Gerber soll flach auf die „Nase“ fallen. Selber Schuld!!
Wie war der GZO VR so „umnebel“ einen Spialneubau in Angriff zu nehmen, ohne 60% vorhandenes Eigenkapital?
jede Pensionskasse kauft milliardenweise Staatsanleihen („Eidgenossen“). Glauben Sie etwa, die seien sicherer als Spital-Anleihen?
Als Steuerzahler begrüsse ich das sehr.
Es wäre ein Schildbürgerstreich, das Spital unverändert weiterzuführen.
Ein Fass ohne Boden.
Wackelt da Natalie Ricklis Stuhl? Ist sie als Gesundheitsdirektorin nicht dafür verantwortlich?
Ja, sie ist dafür verantwortlich. Gottseidank! Es braucht nicht jedes Täli ein Spitäli. V.a. nicht im Kanton Zürich, wo es in einer Distanz von max. 20km Spitzenspitäler hat, die auch der Täli-Bewohner seinem Täli-Spital vorzieht.
$VPler sind grundsätzlich für nichts Verantwortlich. Haben aber überall eine Meinung. Zwar stets die Falsche, aber sie haben eine.
cool, das Dollarzeichen beim SVP Wort,
gibt sich die Antwort gleich selber…
Es läuft wie immer alles falsch. Die drei Spitäler In W, U und M hätten schon lange ihr Ego zu Hause lassen sollen und in einem intensiven Workshop eine gemeinsame und tragfähige Lösung für die Infrastruktur und das vorhandene Knowhow entwickeln müssen. Dafür hätte der Kanton sicherlich auch Hand geboten. Die Assets und das Knowhow in eine Auffanggesellschaft und der Rest (inkl. FK) wird abgewickelt. Die Heuschrecke Gerber muss nicht weinen, dass er mit seinem unethischen Move für einmal auf der Strecke bleibt. Heuschrecken haben im Gesundheitswesen/Hilfswerken eh keine Daseinsberichtigung!!
@ Brigitte Steinler
Sie fragen: „Wackelt da Natalie Ricklis Stuhl?“ Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich sehe, wie der Berg mit ihrem Stuhl ins Rutschen kommt. Ich las eine interessante Betrachtung über die „kognitive Sepsis“ in Schweizer Gesundheitswesen. Vielleicht gibt der Artikel Ihnen Antwort:
https://psychotherapie.com/kognitive-kriegsfuehrung-assoziation-schweizer-psychotherapeuten-asp/
Das was bei den Psychotherapeuten thematisiert wird ist auf andere Bereiche des Gesundheitswesens übertragbar: Ökonomie und Narzissmus triumphieren über Ethik.
Danke Inside Paradeplatz für einen weiteren völlig falschen Artikel:
– Die Einladungen schickt die Sachverwalterin; es gibt keine Fürsten, es geht hier um eine gemeinnützige AG im Besitz der Bevölkerung
– Aasgeier Greber ist ein kleiner, lauter Fisch, Institutionelle sind die Grossen
– Für Kooperationsgespräche brauchts Willen auf allen Seiten, nicht nur in Wetzikon
– Wohnungen und Büros in Zone öff. Bauten geht nicht
– Kein Wort zu RR Rickli, die zu feig ist um zu planen: Alle Spitäler sind voll, auch Uster, aber Rickli sagt nichts dazu
Rickli wollte erst Uster von der Spitalliste nehmen und letztendlich schliessen. Dann plötzlich Sinneswandel, aufgrund direkten Umfeld wurde überzeugt, das nicht zu tun, und lässt Wetzikon auflaufen. Eine Kooperation wurde aufgrund geplanter Schliessung Uster ebenfalls nie evaluiert. Stattdessen ist nun Spital Wetzikon am Ende, trotz und auch wegen de Neubaus, der fast zu 80% fertig gestellt ist. Das Ganze ist unverantwortlich, da Uster auch zeitnah eine weitere Sanierung benötigt und auch Umbaumassnahmen wegen Schliessung Wetzikon, die eben bei Wetzikon schon weit fortgeschritten waren.
Ok, wir haben kein Ahnung was wir tun, aber wir tun es mit Ueberzeugung. Millionen in ein Spital das kurz vor dem Umfallen steht, und hofft das sich eine Strategie irgendwie ergibt.. wie ein Lottozettel den man nach der Ziehung ausfüllt.
Und übrigens, was ist mit Kündig, der Hauptverantwortliche nimmt den Hinterausgang, gratuliere..
Ich wiederhole mich:
Das regionale Asylzentrum, welches in der Spitalruine entstehen wird, sollte nach Kündig & Umbach benannt werden!! 🤯😔
Nur so verstehen es die schönen Leute aller GZO Gemeinden! 🥹
Verrückt aber wahr.
Was hat Umbach mit der Führung des Spitals zu tun? Seine Frau ist Sachwalterin, okey… aber weder hatte er etwas mit der Finanzierung noch dem Betrieb des Spilats zu tun. Sippenhaft gibt es nicht und das, was Sie hier in aller Anonymität machen ist Rufmord.
Greber spielt professionell
Der Kanton spielt strategisch
Die Gemeinden spielen Dorfpolitik
(gehofft, verdrängt, geschlafen, Verantwortung abgeschoben)
Alle ausser Herr Greber und Frau Rickli im Tiefschlaf, sie können rechnen und durchschauen.
Seid mir bitte nicht Böse Leute!
Aber realistisch betrachtet wäre es in der Tat wirklich das beste das Spital Wetzikon
Konkurs gehen zu lassen.
Grund:
Es würde zu einer neaver ending Story hinaus laufen wenn man jetzt noch mehr Geld
hinein buttert.
Grund:
Es würde eh nur Kurzfristig etwas bringen. Die Probleme würden sich auf dauer nur etwas verlängern und somit hinaus zögern lassen.
Grund:
Die stetig wachsenden Kosten im Gesundheitswesen.
Schlussendlich würde man nur Geld verlochen und es würde nichts bringen.
Irgendwan würde man dann den
‚Point of non Return‘ erreichen.
Bei der Schlachtung gibt es Filetstücke und Innereien.
Nierstücke und Leberli
Evolva Lösung war keine Lösung, sondern das Spital als Geschenk!
Greber hat gedacht, dass er viel Geld mit GZO Anleihen tun könnte, aber die Investition war doch schlecht!
Was sich die GZO AG und die Sachwalter gegenüber den Gläubigern an Frechheiten erlaubt haben, geht auf keine Kuhhaut. Das Spital muss von den Gläubigern in den Konkurs geschickt werden. Klar, die Staats-Mafia wird auch nach dem Konkurs noch intensiv daran arbeiten, den Gläubigern das Leben maximal schwer zu machen. Sie hat ja schon angedroht, mit Hilfe des Denkmalschutzes und des Richtplanes jegliche andere Nutzung zu verunmöglichen und so den Wert des Grundstücks und der Gebäude auf dem Papier zu vernichten. Das darf man diesen Gangstern niemals durchgehen lassen.
Peinlich finde ich, dass die rund 12 Besitzergemeinden des Spitals nicht fähig sind, genügend Rettungskapital zusammen zu bringen. Bubikon lehnte sogar jegliche Zahlung ab. Eine Kurzrechnung: Das Einzugsgebiet dürfte mindestens 60’000 Einwohner zählen, eher mehr. Wenn nun durch eine (mässige) Erhöhung des Gemeindesteuerfusses die dortigen Steuerpflichtigen nur 2-3000.- mehr entrichten, dürften geschätzt 60-70 Mio. sFr, anfallen für einen Rettungsfonds. Das kann sogar über 2-3 Jahre und begrenzt erfolgen. Scheinbar wollen die dortigen Leute ihr Spital nicht mehr.
Das Spital ist schlicht unwirtschaftlich.
Das Geflenne und Gejammer gab es schon bei der Schliessung der Spitäler Wald ZH und Rüti ZH.
Hat absolut niemand vermisst.
Auch Wetzikon wird niemand vermissen. Uster ist keine 5 Minuten mit dem Zug von Wetzikon entfernt. Die kämpfen auch wegen zu wenig Fällen ums Überleben.
Ich bin nicht bereit, auch nur einen Rappen für das GZO zu bezahlen.
Das Lustige ist ja, Sie würden nicht mal einen Rappen ins Spital mit Steuergeldern investieren, sondern die Gemeinden wären Aktionäre eines schuldenfreien Spitals. Das Geld, welches die Gemeinden bereitstellen würden, wäre im schuldenfreien Spital (im Eigenkapital). Die Politiker werden sich für dieses Versagen vor der Bevölkerung rechtfertigen müssen. Das Spital wird unweigerlich von den Gläubigern in den Konkurs geschickt in zwei Monaten.
Lokaler: Du bist kein Lokaler.
Zudem: hast Du schon mal einen mit einem Herzinfarkt auf einem Schragen liegend im Zug? Es stimmt schon, Wetzikon-Uster mit dem Zug, fünf Minuten. Mit dem Auto (sprich Krankenwagen) durchs Aathal…bei Verkehr locker 30 Minuten. Sicher zu Lange für den Herzinfarkt Betroffenen.
Die wahren Verantwortlichen sind Verwaltungsräte und Geschäftsleitung des GZO:
– weshalb nahm das GZO bereits 2014 (viel zu früh!) die Anleihe über 170 Mio. auf zu diesem utopischen Zinssatz von 1,875%? Anmerkung: man befand sich in einem Umfeld nachwievor sinkender Zinsen
– was oder wen hat das GZO geritten, ausgerechnet dem Generalunternehmer Steiner diesen Auftrag zu erteilen???
– was passierte mit dem vielen Geld? wurde dies teils zweckentfremdet?
VR und GL (CEO Herren!) haben keine Ahnung, sind überfordert und sind nicht an Lösungen interessiert! DAS ist der Skandal!
Und wer leitet eigentlich die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich?
Genau, Rickli, eine $VPler. Unfähig bis zum Abwinken. Wie es halt die $VP Politiker sind.
Wär hätte es besser gemacht.Man muss auch einmal nein sagen wenn man das vorgehen nicht verantworten kann.Das heist eben verantwortung tragen.
Es hat sowieso zuviele Spitäler im Kanton Zürich.
Auf diesen Skandal Spital Bau in Wetzikon kann man locker verzichten.
Sollen doch Wohnungen daraus machen.
Wahltag ist Zahltag
Das Gebäude kann man von der Konzeption her einzig und allein als Asylzentrum oder als Altersheim nutzen.
Bis wann kann man dort noch einen Einlauf machen lassen ? 🤭😂
Wenn ihr kein Asylantenheim in Wetzikon wollt, solltet ihr die Sache überdenken