Die Partners Group ist vom Vorzeige-Haus zur Krisenfirma geworden. Über Nacht.
Gestern stürzte ihre Aktie um über 15 Prozent in die Tiefe, nachdem die Zuger bei einem Flaggschiff-Fonds die Rückzüge massiv begrenzte.
Die Kunden, die flüchten wollen, kommen damit nicht mehr an ihr Geld. Darunter soll es viele vom UBS Private Banking haben.
Das Wealth Management der Schweizer Grossbank sei die grösste Kundin der Partners Group, so eine Quelle.

Verantwortlich wäre Iqbal Khan. Der Co-Leiter des globalen Private Bankings der UBS sei entscheidend gewesen beim „Pushen“ der Partners Group-Investments.
Die UBS habe durch attraktive Konditionen bei den Gebühren profitiert. Laut der Auskunftsperson sei für die UBS sogar etwas von den sogenannten Performance Fees abgesprungen.
Die Bank reagierte nicht auf Fragen.
Dass zwischen Partners Group (PG) und UBS ein enger Link bestehen könnte, darauf deutete auch die Reaktion des zuständigen PG-Aktien-Analysten der Grossbank hin.
Die Teilschliessung des Fonds komme nicht überraschend, versuchte dieser zu beruhigen.
Angesichts des Free Falls der PG-Aktie eine erstaunliche Aussage.
Auch wenn PG-Präsident Steffen Meister vor zwei Monaten tatsächlich solche „Gatings“, wie man Rückzugs-Begrenzungen in der Private Equity-Industrie nennt, explizit als probates Mittel begrüsste.
Damit würden die Private Equity-Unternehmen jene Kunden schützen, die langfristig an den Erfolg der Portfolio-Firmen glauben würden und nicht in Panik davonrennen wollten.
Betroffen von der Rückzugs-Limitierung ist der „Partners Group Global Value SICAV“, ein sogenannter „Evergreen“-Fund mit Domizil Luxemburg.
Dieser habe „elevated redemption activity for the Q2 2026“ erlebt, schreibt die Partners Group heute früh in einem Communiqué. Die Rückzugs-Fodderungen hätten „approximately 9.8% of NAV“ erreicht.
Also des Netto-Anlage-Werts dieses Evergreen-Vehikels. Mit Evergreen sind in der Private Equity-Branche „offene“ Fonds gemeint, die im Unterschied zu den „geschlossenen“ kein fixes Enddatum haben.
Im Communiqué schreibt der Partners Group-CEO David Layton: „Liquidity features are designed to protect long-term investors, and to ensure that returns continue to be driven by the quality of the underlying private assets rather than by short-term flow dynamics.“
Und weiter: „We have a strong underlying portfolio of high-quality companies currently undergoing significant value creation initiatives with substantial upside potential.“

Der US-Shortseller Grizzly zweifelt allerdings just an der Qualität der Investments der Partners Group. Die Grizzly-Analysten setzten vor Monatsfrist ein Fragezeichen hinter den Bewertungen der Portfolio-Gesellschaften.
Das Wort „Wirecard“ fiel. Das deutsche Kartenhaus krachte 2020 zusammen, es folgten intensive Strafermittlungen.
Ebenfalls sieht Grizzly die Baarer Private Equity-Firma, deren Aktien zum SMI gehört, als stark in Software-Unternehmen engagiert. Deren Zukunft sei wegen KI gefährdet, so die Shortseller.
Deren Spekulation auf einen einbrechenden PG-Aktienkurs ist jetzt aufgegangen. Jedenfalls kurzfristig.
Umgekehrt präsentiert sich die Lage für die vielen Private Banking-Kunden in Iqbal Khans Wealth Management. Diese müssen abwarten, was aus ihren blockierten Gelder bei Partners Group wird.
Weiteres Ungemach droht Khan wegen den Dollar-Derivaten, welche in den Depots der UBS-Schweiz-Privatkunden gelandet sind. Die UBS musste nach Finma-Intervention rund 90 Prozent der Schäden tragen.

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Wer jetzt noch bei der UBS ist, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Gilt für Kunden und Angestellte.
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Habe in +45 Jahren im Banking bei 10 Banken gearbeitet und habe immer noch Spass/Erfolg mit meinen Kunden. Davon 25 Jahre bei UBS und CS. Leider muss ich heute sagen, dass war keine gute Zeit.
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Lagerfeld? Lebst Du wieder?
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@Es gibt noch wenige gute Banken
Ich habe ebenfalls bei CS und UBS gearbeitet und war mit UBS eigentlich absolut happy
Ist immer noch eine sehr gute Bank
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Khan dürfte auch schöne Kicbacks erhalten haben.
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Das Ego von Khan und seinen Schergen kommt immer zuerst, egal ob Kunden Geld verlieren. Produkte pushen, welche die Banker selber nicht verstehen. Private Banking – Vertrauen geht anders.
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Bitte keine Kommentare schreiben. Danke!
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Beide sind Lukas Hässig selbst. Er erhöht mit diesen „Beiträgen“ die Klicks.
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Ohne Kohl?
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Die UBS-Aktie ist gestern auch entsprechend in die Tiefe gerasselt.
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Private Equity ist intransparent und illiquide.
Ich hab’s euch vorher gesagt.
Jetzt müsst ihr nicht rumheulen!
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Iqbal Khan der Starbanker aus Dübendorf sorgt dafür, dass die UBS
immer im Gespräch bleibt.
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Die Spekulanten aus den USA treiben den Kurs der Partners Group südwärts. Leerverkäufer bereichern sich daran. Die Börse ist zu einer Spekulantenbörse mutiert, wo das schnelle Geld lockt.
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Irrtum. Diese Leerverkäuferfirmen (im übrigen nehmen diese, genau wie PG, auch Fremdkapital auf) machen auf Probleme und Unseriositäten (oder Schlimmeres) am Kapitalmarkt aufmerksam, gehen dabei ein unbegrenztes Verlustrisiko ein und profitieren nur, wenn sie recht hatten.
Oder vermisst jemand Nikola Corporation oder Wirecard? Beide von Shortsellern zu Fall gebracht.
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Kaufe nie einen aktiv gemanagten Fonds. Und höre niemals auf die Anlage Empfehlung eines Bankers!
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Mein weiss einfach nicht wann genau.
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Wäre ja noch schöner, wenn die UBS nicht nur an den Produkten verdient, sondern indirekt auch noch von deren Performance profitiert. Viele dieser bankeigenen Produkte wirken zudem wie Kundenbindungsinstrumente: exklusiv, schwer vergleichbar, mit Rückzugslimiten oder eingeschränkter Handelbarkeit. Für den Kunden heisst das am Ende: teuer rein, schwierig raus und ein Bankwechsel wird unnötig kompliziert.
Das Wichtigste an einem Business Plan wie auch bei Investments ist die Beachtung der Liquidität.
Diese wird aber regelmässig zugunsten von Rendite oder zukünftigen Umsätzen zurückgestellt.
Nur nützt eine hohe Rendite oder der Break through in 5 Jahren wenig, wenn die Kohle ausgeht.
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Das ist der Grund, warum wir das Trennbank System einführen müssen, so wie es Blocher seit 1993 fordert.
Geht die UBS hops, kann das Staatsbankrott heißen für die Schweiz.
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Partners Group war in den letzten Jahren zu viel mit sich selber beschäftigt. Hotels kaufen und sanieren, sich als Mäzen und Alleswisser zu outen. Bei solchen Tätigkeiten muss man sich immer wieder fragen: gilt das Interesse den Kunden oder doch eher seinem ganz eigenen Ego? Warum braucht es regelmässig Portraits dieser Personen? Am Schluss sind es doch gelangweilte Investoren welche sehr oft mit Erbschaften, Filz und Netzwerk Gelder investieren welche der normale Bürger von der Strasse kaum auf ein Stück Papier notieren kann. Auch diese Firma wird an den eigenen Luftschlössern ersticken.
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Wir werden sehen welche Konsequenzen die obersten Key Risk Taker zu tragen haben, von Greensill, Dollar Derivaten bis hin zu aktuellen Meldungen … ich vermute schon mal: Keine.
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Khan als Nachfolger von Ermotti?
Wer noch an diese Nebelpetarde glaubt ist eh schon verloren! 😢
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Swiss Banking ist ein Farce .
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Dieser Superbanker Iqbal Khans lässt ja wirklich keinen Fettnapf aus oder?
Greensil, Dollar Strukis und jetzt die PG Black Box. Solange Partners Group nicht transparent macht und offenlegt wieviel Leverage tatsächlich in diesen Fonds steckt (die Qualität der Schuldverschreibungen scheint ebenfall unterirdisch) solange wird der Titel nur eine Richtung kennen. Richtung Nullpunkt
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Erstens sind gute Private Equity Anlagen (richtig bewertet) oft über viele Jahre gebundene Gelder – ähnlich wie Private Debt. Das sollte man nicht vergessen.
Kommt jetzt die Quittung für Herrn Gantner und sein Kompass?
Und Herr Khan scheint aus dem Fall Greensill wenig gelernt zu haben. Wie kürzlich bei Hattecke und den Strukis kommt es offenbar immer wieder zu Fehltritten.
Ich bin heute froh, diesen Laden freiwillig verlassen zu haben und nicht mehr unter solchen Führungskräften arbeiten zu müssen.
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Schon eingedeckt, oder erleben wir noch einen PG-Run?
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Na ja, das war ein Panik-Flush – kein fundamentaler Zusammenbruch. Ich denke eher die Nahostkunden sind der UBS dankbar, dass sie ihnen rechtzeitig geraten hat Vermögen in PG Fonds mit sicherem Werterhalt und kontinuierlicher Rendite zu verschieben.
Auslöser des PG Crash war die Rücknahmebegrenzung im Evergreen-Fonds zum Schutz der langfristigen Investoren. Keine Gewinnwarnung. Keine Bilanzprobleme. Dividende kontinuierlich wachsend (46 CHF). KGV jetzt historisch günstig 14.2. Was die Zukunft tatsächlich bringt wissen die Börsengötter, ich habe jedenfalls gestern PG zugekauft.
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Die Bank arbeitet nicht in erster Linie für ihre Kunden, sondern für sich, die Boni und manchmal für ihre Aktionäre.
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Partners Group wenig patriotisch: Die gesamte Informatik mittlerweile nach Asien ausgelagert, hauptsache billig billig billig. Und die meisten Mitarbeiter sind nicht aus Europa, die Mehrheit kommt aus Indien und geniesst ein goldenes Leben in der Schweiz. Das lässt sich jeden Morgen an der Haltestelle Baar Lindenpark beobachten. Am Ende wird der dumme Schweizer Steuerzahler für die Partners gerade stehen müssen.
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Die PG hat sich das selber zuzuschreiben. Wer so schwach kommuniziert, muss sich nicht wundern. Die hätten selber über die Probleme bei einem ihrer Fonds berichten müssen. Stattdessen erfährt man es aus den Medien. PG braucht echt keine Shortys. Die versenken den Kurs selber.