Seit dem 1. April gehört der „Digitale Brief“ offiziell zur Grundversorgung. Der Service-Public-Riese verkauft das als Meilenstein der Modernisierung.
„Das ist ein historischer Moment für die Post und die Schweiz“, freut sich Digital-Chefin Nicole Burth staatstragend.
Historisch sind bisher allerdings vor allem Burths Zahlen: Ihre Digital-Sparte glänzt mit dreistelligen Millionenverlusten.
Dabei klingt das Versprechen für die Privatkundschaft gar nicht so übel.
Für Korrespondenz an Behörden oder Firmen, die in der administrativen Steinzeit verharren und stur auf Post-Schriftlichkeit pochen, erscheint der digitale Brief durchaus als Segen.
Zudem erspart er den Ausdruck und den Gang zur Filiale zwischen Zalando-Retouren und Kaffee-Degustationen.
Ein A-Post-Plus-Brief via App inklusive Ausdruck und physischem Versand kostet 3.50 Franken – statt 3.90 bei der herkömmlichen Aufgabe in der Filiale.
Für Bequemlichkeit, gespartes Papier und Druckerpatronen ein fairer Deal – vorausgesetzt, die Leistung stimmt.
Da beginnt das Elend. Auf Google hagelt es für die ePost Service AG Kritiken: 2.9 Sterne. Der Grund: Unter anderem lassen sich PDFs und Zustellbestätigungen tagelang schlicht nicht öffnen.

Auf Anfrage beruhigt die Medienstelle der Post; die Rückmeldungen seien „insgesamt positiv“. Sie verweist auf den kostenpflichtigen „Scanning Service“.
Es folgte die Probe aufs Exempel. Das Ergebnis: Peinlich.
Erst nach fünf Tagen liess sich der Nachweis eines Testversands öffnen. Die Supportanfrage an die ePost Service AG blieb gar zwei Wochen unbeantwortet.
Als endlich eine Antwort eintraf, ging man auf das Problem gar nicht erst ein, sondern verwies an die Berner Zentrale.
Ein Post-Sprecher nennt das Support-Ziel: Antwort innert 24 Stunden, dazu ein Chatbot.
Zwischen der Romantik der PR-Abteilung und der digitalen Realität liegt nicht ein Tag – sondern ein halber Monat.
„Wir schaffen eine digitale Schweiz, in der Menschen und Unternehmen effizient, ortsunabhängig und verlässlich kommunizieren“, schwärmt die ePost Service.
Tritt ein Fehler auf, spielen die Sparten Pingpong mit der Kundschaft.
Viel versprochen, modern kassiert – doch am Ende wird der Kunde im gelben Karussell im Kreis gedreht, bis er wohl aufgibt.

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Der Bund kann kein IT. Hat er schon mehrfach bewiesen.
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@ Dexter: nicht nur der Bund. IT ist keine natürliche Kompetenz der Schweiz allgemein, obwohl wir uns brüsten eine super moderne Gesellschaft zu sein. Wie heißt so schön: „wir sind die Geburtstätte der Innovation“ 🤣🤣🤣
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Richtig.
Und er wird es auch nie können. Das ASUAL 2 Programm läuft auch heute nach fast einem Jahr noch nicht wie es eigentlich sollte. Trotz 200 Millionen Kosten. ( geplant waren ursprünglich 100 Millionen)
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IT hat auch nichts mit Kühen zu tun
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Bei „freut sich Digital-Chefin Nicole Burth“ habe ich eh aufgehört zu lesen.
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Seit 1. April. Das Datum sagt schon alles.
Dreistelliger Millionenverlust. Gut gewirtschaftet 😊👍.
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Frau halt.
Wie oft muss ich das eigentlich noch sagen?
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Und der Bund will, Gesundheisdaten, E-ID, Digitales Dienstbüchlein, Digital Niederlassung, Digitale Abstimmung, Digitale Fahrausweise und Digitale Steueren. Bei uns in der Gemeide kann E Bill nicht mehr verwendet werden für die Steuern, der Bund hat grösste Probleme mit allen IT Projekten. Und da will die Post doe EPost einführen?
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Warte darauf dass ich alles Korrespondenz der Einwohner im Darknet einsehen kann.
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ePost funktioniert bei mir seit Jahren wunderbar. Bin viel im Ausland und froh, dass ich jederzeit Zugriff auf meine Briefe habe.
Danke Post.
Und ja – Hater im iP sind leider in der massiven Überzahl. Ich mag eher die Liebe und die Gutmenschen. Statt die Schlechtmenschen.
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Ich habe die digitale Zustellung wieder deaktiviert. Anfangs 2028 schau ich dann wieder.
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dito postfinance:
ein heer von homeoffice-angestellten…
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Für die Post kein Problem, da die Post ein Monopolbetrieb ist kann sie uns zwingen die EPost zu abonnieren. Wer das nicht will muss in die Hauptpost vom Kanton und dort seine Post auslösen Gebühr pro Sendung 1 Fr. Die Post kann das, wer nicht will wird gezwungen.
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Grandios: Erst KLARA und ein Dutzend weitere Firmen einkaufen, über 1500 Leute in «Digital Services» versammeln und dabei seit 2021 rund 342 Mio. Franken operativen Verlust verbrennen. Dann erklärt man den digitalen quersubventionierten Brief zum historischen Service-public-Meilenstein – während PDFs tagelang streiken und der Support zwei Wochen schweigt. Im Wettbewerb wäre das ein Sanierungsfall. Bei der Post heisst es Strategie. Wenn Geld, Marke und staatliche Rückendeckung reichen, wird offenbar selbst digitales Desaster zum «Meilenstein».
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Die Idee ist gut, die Umsetzung grottenerdenschlecht. Bei uns im Büro verwenden wir „Die gelben Teufel“ für die ePost.
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Wer erfindet sowas? Und was nimmt er (bzw er und seine KupanInnen), um auf sowas zu kommen? Nein, ich will das Zeug nicht ausprobieren. Ich will es unbedingt meiden. An der aktuellen Hitze kann es ja nicht liegen, das wäre wenigstens eine plausible Ausrede gewesen. OMG.
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Ich will meine Post physisch zugestellt im Briefkasten. Punkt. Alles andere ist service fatal.
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@Kunde: Ich auch. Aber vielleicht wird die Schweizer Post entscheiden, dass Ihren Namen ihm absolut nicht passt und sich weigern, Ihre Post zu übergeben (alles gelebt, also weiß ich perfekt, wovon ich spreche & habe viele Erfahrungen in der Reserve, da ich in 9 Kantonen gelebt habe).
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Die Schweizer Post ist seit langem eine dicke Katastrophe. Diese Struktur muss so weit wie möglich boykottiert werden.
Beispiel: Die Post verwechselt systematisch Empfänger & Absender …. also schicken wir ein Brief an jemanden, aber wir sind es, die den gesendeten Brief erhalten …. jedoch sind die Adressen „Empfänger – Absender“ gedruckt (und nicht handschriftlich).
Die Post entschuldigt sich nie und die „Bösgläubigkeit“-Krankheit wird nie geheilt. Ein zweisprachiger Gebirgskanton ist besonders von dieser Krankheit betroffen und es ist unheilbar geworden.
Noch andere Beispiele ??
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e-Post: schneller, auffindbarer, von überall.
Weiss noch, wie ich mich früher mit Papier herumgeschlagen habe.
Ein grosser Wurf und DANKE an die Post.
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Nutzte den kostenplfichtigen epost scanning service während der Ferien. Nie wieder.
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Warum nie wieder?
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Wollte für einen Zirkus Tickets buchen, Ticketcorner kann momentan keine SMS versenden, Reservierung geht bachab. Wenn nur schon solch einfache nicht klappen, wie sollten denn komplexere Abwicklungen gelingen? Schweizer IT kostet nur und bringt nichts ausser Ärger.
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Gibt bei ePost auch so kleine gelbe Etiketten, wo drauf steht „Verstorben“, „Weggezogen“ und „Annahme verweigert“? Nein?
Ohh, wie schade. Dann ist ePost für die Katz.
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Ich bin vollumfänglich zufrieden. Support ist nützlich und reagiert schnell. Probleme mit dem Öffnen eines PDF hatte ich nie. Einfach zu bedienen und hilfreich.
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Einst erreichte ein Brief an Frau X an der Adresse Y sein Ziel, sofern es eine Frau X in Y gab.
Heute nicht mehr.
Heute bewirtschaftet die Post ein eigenes Adressregister, parallel zu den Gemeinden.
Frau X in Y wird den Brief nicht erhalten, auch wenn er richtig adressiert ist, im Adressregister aber Z eingetragen ist.
Völlig überfordert bis trotzig reagiert die Post, wenn man übergangsweise 2 Adressen hat.
Korrekt addressierte Post geht zurück oder ans alternative Ziel.
Und obwohl 2 Adressen gemeldet sind, erfrecht sich die Post, das Namensschild zu entfernen.
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Dieses dingdong in den Postschalterhallen ist bezeichnend. Das ticketsystem sorgt dafür, dass sich keine Schlangen vor den 3 bedienten von 10 Schaltern bilden. Solche könnten die Schalterangestellten nervös machen und gäben auch kein gutes Bild ab.
Eine echte Staatsbetriebsidee: nicht anstehen bitte. ticket ziehen, wir rufen Sie, wenn wir Zeit haben.
ding dong
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Unsere “digitale” Schweiz: ein einziges Trauerspiel!!
Nichts gelernt und nichts vollbracht.
Mir graut es jetzt schon vor dem geplanten Verzeichnis der wirtschaftlich Begünstigten in der Schweiz……
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Warum sollte ich der Post erlauben, alle meine Briefe zu lesen und zu speichern?
Wer wird darauf Zugriff haben?
Wenn Sie den Digitalen Brief nutzen und dieser physisch zugestellt werden muss, ist keine lückenlose Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich. Die Post muss das Dokument für den physischen Druck vorübergehend lokal bei einem zertifizierten Partner entschlüsseln; die Klartextinhalte werden nach der Produktion sofort gelöscht
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Der Chatbot ist unbrauchbar, versteht die einfachsten Fragen nicht und den Scanning Service werde ich selbstverständlich niemals verwenden, weiss nicht, wer auf solche Ideen gekommen ist. Wir sind schon genügend gläsern, dass jetzt auch noch meine Post dazukommen muss, no way!
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Ich nutze epost seit 5 Monaten, und hatte nie ein Problem mit dem Herunterladen der Briefe (epost app android). Auch sonst funktioniert es gut. Am Anfang hatte ich Detailfragen, die schnell beantwortet wurden. Chatbot ist halt Chatbot, besser als viele andere, die wirklich unbrauchbar sind.