Seit Bitcoin die Herzen progressiver Investoren verzückt, heisst es: Unbedingt im eigenen Wallet lagern.
Und nicht bei „Börsen“. Lykke-Kunden können ein Lied davon singen – ihre Coins sind irgendwo.
Umso heftiger ist die Aufregung seit kurzem in der Szene. Unbekannte haben mit Coldcard generierte Wallet-Schlüssel geknackt.
Seit ein paar Tagen leeren sie jetzt Wallet um Wallet. Laut Coindesk nähert sich die Zahl der gehackten Wallets 4’500, der Gesamtschaden könnte 89 Millionen US-Dollar betragen.
Der Fehler liegt in der Hardware, also dort, wo alle den grossen Vorteil des eigenen Wallets gegenüber Krypto-Börsen und sonstigen Dritt-Aufbewahrungs-Stellen vermuteten.
Er geht auf eine sogenannte „Firmware“-Schwachstelle von Frühling 2021 zurück. Die Hacker wussten, wie sie den nötigen Zugriffs-Code generieren konnten.
„Durch die Offline-Rekonstruktion privater Schlüssel war der Angreifer in der Lage, Gelder zu entwenden, ohne die Geräte jemals physisch zu manipulieren“, schreibt CoinDesk.
Für die Bitcoin- respektive Krypto-Szene ein harter Schlag.
„Die Idee der Selbstverwaltung beziehungsweise autonomen Aufbewahrung von Bitcoin durch technische Laien erleidet dadurch einen schweren Dämpfer“, sagt ein Insider.
Umgekehrt würde Old Banking die Hände reiben. „Bitcoin-ETFs und ähnliche Produkte könnten die lachenden Dritten sein, sie dürfte von der aufkommenden Wallet-Angst profitieren.“
Der Hack trifft die Bitcoin-Fangemeinde zu einem heiklen Zeitpunkt. Der Wert des Vorzeige-Krypto-Assets liegt weiter unter seinem Höchst.
Anleger konnten mehr verdienen mit anderen Anlagen. Zudem fragt sich, ob weitere Raubzüge drohen.
„KI erleichtert das Finden von Software-Schwachstellen stark“, sagt dazu der Insider. „Auch das könnte beim aktuellen Angriff auf Coldcad eine Rolle gespielt haben.“
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Kryptos sind für dumme Menschen…
Man kann alles stehlen. Ob Kryptos oder Cash.
Mir wurde sogar mal mein Wallet mit 10 Franken drin geklaut. Direkt aus dem Auto. Eigentlich ein Save Space.
Wenn man davor Angst hat dann…
„Freedom’s just another name for nothing left to lose“
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Bitcoin leidet schlicht unter operativen Problemen.
Wie viele Bitcoin gingen schon verloren, weil entweder Börsen / Wallets gehakt wurden oder Leute ihre Codes verloren haben?
Vermutlich ist diese Rate mindestens so hoch wie die Inflation bei Fiat.
Und wer sagt: „Mir passiert das nie!“. Jenu, das hier wäre wieder so ein Beispiel.
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Schon wieder werden Cryptos von sogenannten Crypto Banken geklaut!
Diese behaupten lauthals dass es sicher sei! Lächerlich! Und jetzt sind Cryptos im Wert von 90 Millionen weg! Schöne Bescherung!
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„Krypto Assets“ sind Spielzeug.
So wie Kinder-Lichtschwerter. Sie sehen aus als könnten sie was. Sie tun es aber nicht. Wer darauf hineinfällt ist selber schuld.
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Intrinsischer Wert jeder Kryptowährung = 0!
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Immerhin nicht 0.
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Also lieber das Geld auf Konten und Depots einer zentralisierten Bank, die stets gehackt werden und gegen neue Technologien kaum Schutz bieten können?
Zusätzlich gehen Banken auch noch pleite.
Der Verfasser wirkt ziemlich „ahnungslos“.
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Diversifiziert. In Bitcoins 🤣
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Das Millionen verschlingende, von den Zuger SteuerzahlerInnen finanzierte Crypto Institut kann da sicher helfen..
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Wurde nicht gehackt, sondern Nutzer haben auf phishing link geklickt.
Das war ein Hack gegen Dummheit. Aber Coldcard gehackt..mehr Klicks.
Wer seine Bitcoins selbst verwaltet z.B. mit BitBox2 wurde noch nie gehackt.
Not your keys not your coins. Not your brain not your coins.
Aber das ist zu schwer zu verstehen, für all die Neider die auch dieses Mal wieder den Zug verpassen werden um einzusteigen
Ist schon ok. Bitcoin 748 Mal von den MSM totgesagt seit 17 Jahren und aktuell über USD 60’000.– gehandelt.
Nicht weinen, liebe seit 1971 durch nichts hinterlegte Papiergeld
Liebhaber 🙂
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Moooment, genauer hinsehen. OK, es wurde gehackt aber was alle vergessen, ist der eigenartige Zeitpunkt. Diese Woche wird über den Clarity Act abgestimmt. Kommt er durch, werden Kryptos einen ersten Bullrun erleben. Weiss vielleicht eine staatl. Agentur mehr und hat deshalb Krypto-Wallets gehackt, die dann irgendwo aufbewart werden, um einen Krieg weiter zu finanzieren? Nicht unglaublich, möglich. Wer weiss.
jedenfalls ist der Zeitpunkt günstig, da JP MOrgan und andere Regionalbanken in den USA eine Riesenpanik vor dem Clarity Act haben. Haben die jemanden finanziert?